Streit zwischen Papst und Trump eskaliert
„Wenn der Stellvertreter Christi auf Erden auf einen selbsternannten Heiland trifft“, so könnte ein schlechter Witz beginnen. Doch heute ist der seit langer Zeit offenkundige Dissens zwischen Papst Leo XIV. und US-Präsident Donald Trump offenkundig geworden. In einem beispiellosen Akt kritisierte Trump das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken scharf. „Leo sollte sich als Papst zusammenreißen“, schrieb er auf seiner Social Media-Plattform Truth Social. Er sei „SCHWACH im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der Außenpolitik.“ Später postete Trump ein KI-generiertes Bild, das ihn als Jesus darstellt, der einen Kranken zu heilen scheint. Leo XIV. reagierte gelassen. Auf dem Weg nach Algier erklärte er, er habe keine Angst vor der Trump-Regierung.

