Ära Bätzing geht zu Ende
Sechs Jahre war er das Gesicht der katholischen Kirche in Deutschland: Bischof Georg Bätzing. Morgen übergibt er den Staffelstab. Wie schon seine beiden Vorgänger im Amt des Vorsitzenden, Zollitsch und Marx, hört Bätzing nach einer Amtszeit auf. Das klingt nach Normalität, doch die Ankündigung Mitte Januar, dass er nicht mehr antreten werde, überraschte doch viele. Bis zuletzt rätselten die Journalisten, ob hinter der Entscheidung Bätzings tiefere Gründe liegen als die von ihm angeführte zu lange Amtsperiode von sechs Jahren. Bei der Pressekonferenz zum Auftakt der Vollversammlung warnte Bätzing angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen noch einmal eindringlich vor einem Rechtsruck in Deutschland. Mit Blick auf die Bischofskonferenz stellte er fest, dass es auch in Zukunft hier immer Meinungsverschiedenheiten geben werde.

