Papst hat keine Dubia

Etwas heimlich, aber doch deutlich hat Franziskus Zweifel an einem zentralen Punkt seines Apostolischen Schreibens Amoris laetitia ausgeräumt. Wie findige Kollegen jetzt herausgefunden haben, hat der Papst im „Päpstlichen Amtsblatt“ eine Handlungsempfehlung der Bischöfe der Seelsorgeregion Buenos Aires vom September 2016 veröffentlichen lassen, zusammen mit seinem Lobesbrief für das Schreiben der Bischöfe und dem Hinweis, dass dies nun als „authentisches Lehramt“ gelte. Indirekt ist das eine Antwort auf eine der Anfragen der Dubia-Kardinäle. Dass Franziskus den Vorgang mehr oder weniger heimlich in den „Acta Apostolicae Sedes“ (AAS) versteckt, ist allerdings seltsam. Es sei denn, er möchte damit signalisieren, dass es eigentlich keine Dubia gibt, er es aber sozusagen fürs Protokoll nur noch einmal festgehalten haben möchte, wie vor allem die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene geregelt werden soll.

Bei der Generalaudienz heute Morgen richtete Papst Franziskus einen „dringenden Appell“ an alle, den Status quo der Stadt Jerusalem und die Resolutionen der Vereinten Nationen zu respektieren. Das war eine klare Absage an die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. (Quelle: ap)

Buenos Aires auf Papstlinie

Der Brief der argentinischen Bischöfe und die positive Reaktion von Franziskus darauf, wurden schon im Herbst 2016 kurz nach Erscheinen bekannt. Was jetzt neu ist, ist die Aufnahme beider Dokumente in die AAS und der kleine Zusatz in Form eines Reskripts. Mit diesem erklärt Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, dass der Papst verfügt habe, die beiden Dokumente in der AAS zu veröffentlichen „gleichsam als authentisches Lehramt“. Neben dem Inhalt ist vor allem interessant, dass Franziskus einen lokalkirchlichen Vorgang mit universalkirchlicher Gültigkeit versieht. Das erinnert an seine großen Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium und Amoris Laetitia sowie seine Enzyklika Laudato si, wo er Aussagen nationaler Bischofskonferenzen in seine universalkirchlichen Texte übernahm und ihnen damit Anteil am universalkirchlichen Lehramt gibt.

Die Bischöfe der Region Buenos Aires wollen ihren Priestern eine Hilfe an die Hand geben, wie in konkreten Fällen eine Begleitung und Unterscheidung der Situationen möglich ist. Dabei geht es in erster Linie um die Abschnitte 300ff des Dokuments Amoris laetitia und dann ganz konkret um die Frage nach der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten. Die Bischöfe betonen, „es ist nicht möglich von einer ‚Erlaubnis‘ zur Zulassung zu den Sakramenten zu sprechen, ohne einen von einem Seelsorger begleiteten Prozess der Unterscheidung“. Es handle sich um „eine persönliche und pastorale Unterscheidung“. Dieser Weg müsse nicht unbedingt bei den Sakramenten enden, sondern könne auch in einer Form der besseren Integration in das Leben der Kirche münden wie der Teilnahme an Gebetsgruppen oder anderen kirchlichen Diensten. Es wird auch die Möglichkeit angesprochen, dass die Paare enthaltsam leben. Dann wird aber betont, dass es unter bestimmten Umständen möglich ist, dass auch wiederverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten zugelassen werden können. Man dürfe dies aber nicht als einen „uneingeschränkten Zugang zu den Sakramenten“ verstehen. Denn es muss hier „jeder Fall“ angemessen unterschieden werden.

Weder Rigorismus noch Laxismus

Papst Franziskus bedankt sich ausdrücklich für die Ausführungen seiner argentinischen Bischofskollegen. „Die Schrift ist sehr gut und bringt genau den Sinn des 8. Kapitels von Amoris laetitia zum Ausdruck. Es gibt keine anderen Interpretationen“, schreibt Franziskus. Er sei sich bewusst, dass der Weg des „Annehmens, Begleitens, Unterscheidens und Integrierens“ mühsam sei, gleichsam ein hartes Ringen. Aber es wird deutlich, die Bischöfe der Region Buenos Aires finden genau den Mittelweg zwischen Rigorismus und Laxismus, den Franziskus gehen möchte. Sie sagen eigentlich nichts Neues. Denn wer Amoris laetitia aufmerksam liest, kommt zu dem Schluss, den die argentinischen Bischöfe in ihrer knapp dreiseitigen Orientierungshilfe ausformulieren. Das haben mittlerweile eine ganze Reihe von Bischofskonferenzen festgestellt.

Interessant ist, dass Franziskus nicht sofort entschieden hat, das Papier und seinen Brief in die AAS aufzunehmen. Das ist erst am 5. Juli 2017 passiert. Also zehn Monate später. Auf diesen Tag datiert das Reskript von Kardinal Parolin. Das könnte darauf hindeuten, dass Franziskus aufgrund der anhaltenden Diskussionen über die Dubia der vier Kardinäle die Notwendigkeit sah, hier Klarheit zu schaffen. Zwar wurden beide Texte bereits Mitte September 2016 in der vatikanischen Tageszeitung L‘Osservatore Romano abgedruckt und bekamen damit schon einen halb offiziellen Charakter. Doch wie man an der anhaltenden Kritik des Wortführers der Dubia-Kardinäle, Raymond Leo Burke, sieht, reichte das zur Klärung nicht aus. So machte Franziskus die Texte kurzerhand zu Aussagen des „authentischen Lehramts“ und hofft, damit alle Zweifel beseitigt zu haben. Dass das Ganze allerdings nahezu heimlich geschieht, lässt es am Ende dann doch wieder etwas halbherzig erscheinen.

P.S. Das Dokument aus Buenos Aires und den Antwortbrief des Papstes gibt es sowohl auf der Internetseite des Vatikans als auch in den AAS.

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Jürgen Erbacher

Seit 2005 berichte ich für die ZDF-Redaktion „Kirche und Leben katholisch“ über die Themen Papst, Vatikan, Theologie und katholische Kirche. Dafür pendle ich regelmäßig zwischen Mainz und Rom - meiner zweiten Heimat. Dort habe ich vor meiner ZDF-Zeit mehrere Jahre gelebt und für Radio Vatikan gearbeitet. Studiert habe ich Politikwissenschaft und Katholische Theologie in Freiburg i.Br. und Rom.

18 Kommentare

  • Nikolaus
    07.12.2017, 1:13 Uhr.

    Sehr geehrter Herr Erbacher,

    ich nutze Ihren Blog hier regelmäßig als Informationsquelle, um zu erfahren was im Vatikan passiert. Dafür ein großes Lob. Im Gegensatz zu den meisten anderen Onlineangeboten ist Papstgeflüster eines der wenigen seriösen Angebote.
    Viele Grüße und weiter so!
    Nikolaus

    P.S.: Was meinen sie zu den Gerüchten, dass Georg Gänswein und Guido Marini unmittelbar vor der Ablösung stehen?

    • Jürgen Erbacher
      Jürgen Erbacher
      07.12.2017, 18:46 Uhr.

      Erzbishcof Gänswein bleibt im Amt. Was den Zeremonienmeister Guido Marini anbetrifft, gibt es bisher auch keine Anzeichen für eine Ablösung. Sein Quinquenium wäre eigentlich Anfang Oktober zu Ende gewesen. Ende Oktober war er bei Papst Franziskus in Audienz, was ungewöhnlich ist, denn er sieht denn Papst ja regelmäßig bei den Vorbereitungen von Liturgien.

    • Wanda
      07.12.2017, 18:48 Uhr.

      Problem-Nebenschauplatz: Franziskus kritisiert das „Vater unser“ in deutscher Sprache ?
      – Tja, diese Sorgen möchte man haben angesichts dessen, was da sonst im Vatikan und auf der Welt abläuft…

      • Wanda
        09.12.2017, 0:11 Uhr.

        Bezüglich der von Franziskus kritisierten Phrase „und führe uns nicht in Versuchung“ möchte ich hinzufügen: vielleicht sollte Franziskus doch noch mal im Buch der Bücher nachlesen, da würde er sehr wohl fündig. Denn da gibt es zumindest zwei sehr markante Beispiele:
        – bei Abraham ist es der geforderte und gehorsam befolgte Kindermord um es dem Allmächtigen aus Gottesfurcht Recht zu machen, auch wenn die Ausführung letztlich unterbrochen wurde,
        – und bei Hiob ist es eine Art grotesker, im wahrsten Sinne inhumaner Wette zwischen Gott und dem Teufel auf Kosten der Leiden des Erstgenannten, der jedoch angeblich standhaft blieb.
        So jedenfalls steht es geschrieben, oder ?

        • Alberto Knox
          12.12.2017, 13:05 Uhr.

          man könnte ja auch mal […]* die performanz dieser texte untersuchen. dann käme man nämlich zu dem schluss, dass gott niemanden versucht, auch wenn ein biblischer text das sagt – ebensowenig wie er keinen körper hat und räumlich (wie zeitlich) ausdehnungslos ist, auch wenn die bibel gott einen arm (ein angesicht, herz, mund und rücken) haben lässt. katholische bibellektüre ist zwar auf dem wortsinn basierend, aber bleibt nicht bei ihm stehen, sondern korrigiert ihn von eindeutigeren und unproblematischeren stellen. so zb. durch jak 1,13.

          *Der Beitrag wurde wegen des Verstoßes gegen die Netiquette editiert.

        • Silberdistel
          12.12.2017, 13:10 Uhr.

          Wanda
          09.12.2017, 0:11 h
          Bei Erzählungen des AT, stammend aus der Bronzezeit, wäre ich dann schon vorsichtiger mit der Interpretation. Die waren halt für die damaligen Menschen auf deren jeweiligem Bewußtseinsstand. – Es hat schon seinen Grund, warum Jesus Christus hernach mit seinen Botschaften für die nachfolgenden Zeiten kam. Obwohl die bronzezeitlichen Erzählungen bei den damaligen Menschen auch schon sehr viel an Herzensbildung und für eine soziale Kompetenz, bewirkt hatten. Über ein Leben im Diesseits hinaus.

          • Wanda
            13.12.2017, 15:45 Uhr.

            Nun, ganz so einfach kann man es sich aber nicht machen.
            – Bei Diskussionen erlebt man merkwürdig gegensätzliche Begründungen. Wie oft heisst es „das steht so in der Bibel“ oder aber, wenn es gerade nicht passt, wird eine Interpretation verlangt „das muss man natürlich ganz anders auslegen, weil der Zeit entsprechend formuliert“…
            Ja wie denn nun ? Jeder interpretiert nach Gusto und Überzeugung ? Das hiesse, man muss all das was dort im „Buche der Wahrheit“ geschrieben steht, als lediglich eine Sammlung von Legenden, im Sinne des Glaubens zurechtgebogener Historie, Sinnsprüchen und religiösen Empfehlungen sehen, aus der sich jeder bedienen kann.
            Das allerdings wäre eine sehr wackelige Basis…

  • neuhamsterdam
    07.12.2017, 3:49 Uhr.

    „Auf diesen Tag datiert das Reskript“
    Welch eine Symbolik.
    Keine allzu vielen Monate her, da ist mir in einer Buchhandlung der Bildband von „ABBA – Die Geschichte in 600 Bildern“ aufgefallen und an prominenter Stelle, nämlich auf den Seiten 364/365 ist dort der Benny mit Kopfhörern ausgestreckt auf dem Boden liegend abgebildet und es wird erklärt, daß er „The day before you came“ hört. In diesem Fotoband ist es auch das letzte Bild der aktiven Zeit der bekannten Band.

  • Silvia
    07.12.2017, 4:32 Uhr.

    Roma locuta, causa finita!

    So weit, so gut und zu begrüßen, weil endlich Klarheit herrscht. Warum wirs aber auch diese Klarheit nur „etwas heimlich“ geschaffen durch eine Veröffentlichung im Amtsblatt des Vatikans? Wer liest denn schon dieses Amtsblatt bzw. hat überhaupt Zugang dazu?

    Diese Vorgehensweise ist genauso unverständlich – zumindest für mich – wie das Verpacken der meiner Meinung nach wichtigsten Aussage von AL in der berühmten Fußnote 351.

    Wenn die gesamte Weltkirche eine authentische Lehramtsäußerung des Papstes annehmen soll, muss davon ja erst mal JEDER Katholik Kenntnis erhalten.

    • Alberto Knox
      07.12.2017, 18:13 Uhr.

      nochmal: lehrentwicklung hat rom immer schon über fußnoten und marginalien gemacht, das war immer schon so. auch die erlaubnis von kondomen für männliche prostituierte […]* durch b16 kam en passant – da haben sie sich nicht beklagt.

      *Der Beitrag wurde wegen des Verstoßes gegen die Netiquette editiert.

      • Silvia
        07.12.2017, 21:36 Uhr.

        Alberto Knox
        07.12.2017, 18:13 Uhr.

        Doch, da habe ich mich auch beklagt, aber da gab es diesen Blog hier noch nicht, also können Sie das nicht wissen.

        Abgesehen davon, war die Erlaubnis von Kondomen für männliche prostituierte eher peanuts und dürfte nicht mal doe männlichen Prostituierten selbst interessiert haben.

        Bei der Zulassung von WvG zu Beichte und Kommunion hingegen handelt es sich um ein Thema, das für die ganze Weltkirche von sehr großem Interesse ist.

        Also müssen es auch die von dieser Regelung betroffenen Laien selbst erfahren.

        • Alberto Knox
          08.12.2017, 12:34 Uhr.

          erstens hat mittlerweile die halbe welt der christen möglichkeit die absolut klare formulierung aus amoris laetitia selbst einzusehen, zweitens haben die bischofskonferenzen eine eindeutige weisung vom papst erhalten.
          sie haben sich damals über die kondome wohl kaum beklagt, denn unmittelbar nach erscheinen von amoris laetitia haben sie die frage gestellt bekommen, ob ihnen das genügt, und sie antworteten mit einem deutlichen ja. wenn man danach die meinung ändert, ist das ihre angelegenheit. solch ein verhalten legt aber nur nahe, dass man den papst einfach schlecht dastehen lassen will.
          noch einmal: das war immer schon der weg der römischen lehrentwicklung. wenn sie tennisspielen wollen, dürfen sie nicht einem fußballclub beitreten und sich danach beklagen, dass dort kein tennis gespielt wird. akzeptieren sie also bitte ganz übliche, jahrhundertelange verfahrensweisen. andernfalls stehen ihnen christliche denominationen zu hauf zur verfügung.

          • Silvia
            12.12.2017, 11:57 Uhr.

            Alberto Knox
            08.12.2017, 12:34 Uhr.

            Was haben die Kondome für männliche Prostituierte mit AL zu tun?????

            Und nein, ich will keineswegs den Papst schlecht da stehen lassen. Weder den amtierenden noch den emeritierten. Ich bin nämlich eine praktizierende und auch ehrenamtlich tätige Katholikin, fühle mich also der rk Kirche zutiefst verbunden und weiß um die Bedeutung des Papstamtes.

            Wo ich angeblich meine Meinung geändert haben soll, erschließt sich mir nicht.

          • SuNuraxi
            12.12.2017, 14:29 Uhr.

            @Knox
            Damit, dass man die Lehre einer Religionsgemeinschaft entweder als „Gesamtpaket“ akzeptieren sollte oder es ganz stehen lassen und sich etwas Anderes suchen sollte, haben Sie natürlich Recht.
            In diesem Zusammenhang ein Frage: Sie sind also erst, nachdem der Franziskus Papst geworden ist, in die katholische Kirche eingetreten. Denn mit dem, was die Päpste davor gesagt und getan haben sind Sie ja nicht einverstanden, können also damals nicht Mitglied der RKK gewesen sein, wenn Sie Ihre eigenen Ratschläge befolgen. So, und jetzt zu meiner Frage: Bei welcher Denomination waren Sie vor März 2013?

          • Alberto Knox
            13.12.2017, 15:50 Uhr.

            nein, ich bin seit meiner taufe drei monate nach meiner geburt katholisch. und um gleich ihrer insinuation zu genügen: ich habe das lehramt auch immer akzeptiert, selbst wenn ich seine äußerungen – wie zum beispiel oft unter b16 nicht für kompatibel mit bibel und tradition gehalten habe. aber das ist mittlerweile anders und darüber freue ich mich. papst franziskus steht nämlich im gegensatz zu seinem vorgänger in einklang mit bibel und tradition.

  • neuhamsterdam
    12.12.2017, 19:20 Uhr.

    »Man dürfe dies aber nicht als einen „uneingeschränkten Zugang zu den Sakramenten“ verstehen. Denn es muss hier „jeder Fall“ angemessen unterschieden werden.«
    Das wäre doch ein interessantes Thema, das bei Brautleutetagen unbedingt wichtig sein sollte. Denn wenn wie behauptet, dermaßen viele mit irrigen Voraussetzungen und Erwartungen vordergründig kirchlich „gültig“ geschlossene Ehen zustande kamen, dann sollte das künfig auch angesprochen werden, weil damit die Leute wissen, was sie erwartet.
    Eigentlich. Denn genau bei solchen Gelegenheiten wird das Unverständnis nicht nur wegen das Nichtverstehens, sondern auch wegen der unpassenden Situation im Angesichte des Künfigen wohl am größten sein.
    Was bleibt, ist am Ende nur Krisenmanagement und Schadensbegrenzung und Gesichtswahrung auf weltliche Weise, nachdem das Dazwischen irgendwie auch nicht auf weltliche Weise funktioniert hat.
    Es gab nie die heile Welt, die manche, als Alternative dazu, entgegensetzen. Es gibt aber das göttliche Ideal, das als Orientierung einerseits Halt gibt und die Möglichkeit andererseits sich diesem immer wieder anzunähern.

    • Wanda
      13.12.2017, 16:15 Uhr.

      Göttliches Ideal ? Mein Argument: genau so verhält es sich mit allen Ideologien (kommt von „ideal“), Heilslehren und Philosophien…
      Alle diese Denkentwürfe, auch der Kommunismus, sind realitätsfremd, haben also keine Chance auf Verwirklichung weil sie den (unvollkommenen) Menschen nicht auf der Rechnung haben. Trotzdem kann man versuchen sein Handeln und Denken danach auszurichten, obwohl als Ziel nie erreichbar.
      Bevor nun wieder das Scheitern des amtlichen Kommunismus als Negativbeispiel angeführt wird: was das Christentum in der Organsisationsform als Amtskirche bzw. Katholizismus in seiner 2000-jährigen Geschichte an Zwangsmassnahmen und Unterdrückung angerichtet hat, müssen andere „-Ismen“ erst einmal vollbringen. Da kann nicht einmal die sowjetische Ausprägung des Kommunismus mithalten…
      Wohlgemerkt: eine Idee/Heilslehre oder Philosophie und seine Umsetzung bzw. Verwirklichung durch den Menschen sind ganz verschiedene Stiefel. Ein (oft voraussehbares) Misslingen in Form einer staatlichen Organisation diskreditiert dann leider fast immer die ursprüngliche Idee…

  • SuNuraxi
    15.12.2017, 14:31 Uhr.

    @Knox, 13.12.2017, 15:50

    ad „papst franziskus steht nämlich im gegensatz zu seinem vorgänger in einklang mit bibel und tradition.“:

    Konkrete Beispiele?

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