Träumt der Papst vom Diakonat der Frau?

Papst Franziskus hat noch keine Entscheidung getroffen darüber, ob es künftig in der katholischen Kirche Diakoninnen geben wird oder nicht. Noch sind aus seiner Sicht zu viele Dinge unklar. Das erklärte er auf dem Rückflug von Skopje nach Rom gestern Abend. Zuvor hatte er die Jugendlichen Nordmazedoniens aufgefordert, nicht aufzuhören zu träumen. „Die Träume helfen uns, die Sicherheit wachzuhalten zu wissen, dass eine andere Welt möglich ist und das wir berufen sind, uns darin involvieren zu lassen“, so Franziskus. Man könne nie genug träumen. Dabei solle man immer mit den anderen träumen, nie gegen sie. Aus Sicht von Franziskus zeigt sich gerade in Nordmazedonien, dass das Miteinander von Kulturen und Religionen gut gelingen kann.

Wie immer nahm sich Franziskus auf dem Rückflug Zeit für einige Fragen der Journalisten. (Quelle: dpa)

Respekt, nicht nur Toleranz ist gefordert

„Dieser Schmelztiegel von Kulturen und ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten hat einem friedlichen und dauerhaften Zusammenleben Raum gegeben, in dem es den einzelnen Identitäten gelungen ist, sich auszudrücken und zu entwickeln, ohne die anderen abzulehnen, zu unterdrücken oder zu diskriminieren.“ Hier kommt einmal mehr zum Ausdruck, wie Franziskus sich das Miteinander vorstellt. Dabei geht es um mehr als nur Toleranz; es geht um Respekt. Das unterstrich er noch einmal bei der fliegenden Pressekonferenz.

Das Interesse der Medien lag bei der Pressekonferenz allerdings auf der Frage nach den Diakoninnen. Am Freitag trifft Franziskus im Vatikan Vertreter der Ordensoberinnen aus der ganzen Welt. Vor drei Jahren hatte er bei dieser Gelegenheit angekündigt, eine Expertenkommission die Frage der Diakoninnen prüfen zu lassen. Die Ergebnisse liegen seit Monaten auf dem Schreibtisch des Papstes. Nun gab es Spekulationen, der Papst könnte am Freitag ein Ergebnis verkünden. Das wird nicht passieren, denn die Sache ist noch nicht entschieden. Wie Franziskus gestern Abend erklärte, sei die Expertenkommission zwar in vielen Punkten zu gemeinsamen Ergebnissen gekommen, doch nicht in allen.

Experten müssen weiterarbeiten

„Es gibt keine Klarheit darüber, ob es sich um eine Weihe mit der gleichen Form und der gleichen Finalität handelte, wie bei der Weihe der Männer“, nannte Franziskus als ein Beispiel. Auch habe es in einigen Regionen der Frühen Kirche viele Diakoninnen gegeben, in anderen wenige oder gar keine. Dese Fragen müssten nun vertiefend studiert werden. Die ersten scharfen Kritiken ließen nach dieser Antwort des Papstes nicht lange auf sich warten. Dabei ist noch nichts entschieden – weder positiv noch negativ.

Interessant ist, dass man nach Aussage von Franziskus in diesem Kontext auch die Frage des Frauenpriestertums bearbeitet. Vor 30 Jahren habe man erklärt, dass es keine Diakoninnen gegeben habe, weil in der damaligen Zeit die Frauen in der Kirche im Hintergrund gewesen seien und nicht nur in der Kirche. Damals habe es aber viele heidnische Priesterinnen gegeben, so Franziskus. „Und wie erklärt man, dass, obwohl es dieses weibliche Priestertum gab, das heidnische Priestertum für die Frauen, es ihnen nicht auch im Christentum gegeben wurde?“

Ist das eine weitere Absage an das Frauenpriestertum? Oder wird hier im Kontext des Frauendiakonats ganz grundsätzlich die Frage des Weiheamts für die Frauen untersucht? Dann ist verständlich, dass das Ganze länger braucht. Ob Franziskus vom Diakonat der Frau träumt, hat er nicht verraten. Sicher ist aber, dass er offen ist für Neues. „Ich habe keine Angst vor den Studien“, so Franziskus. Die Wahrheit werde frei machen. Noch sind also die Experten am Zuge.

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Jürgen Erbacher

Seit Juli 2018 leite ich die ZDF-Redaktion "Kirche und Leben katholisch", für die ich seit 2005 über die Themen Papst, Vatikan, Theologie und katholische Kirche berichte. Dafür pendle ich regelmäßig zwischen Mainz und Rom - meiner zweiten Heimat. Dort habe ich vor meiner ZDF-Zeit mehrere Jahre gelebt und für Radio Vatikan gearbeitet. Studiert habe ich Politikwissenschaft und Katholische Theologie in Freiburg i.Br. und Rom.

38 Kommentare

  • Silvia
    08.05.2019, 22:45 Uhr.

    Dieses u.a. große Reformthemen, die schon „ewig“ oder immer wieder diskutiert werden, kann eben in letzter Konsequenz nur der Papst entscheiden, kein Bischof, kein Kardinal und erst recht kein Pfarrer oder der Kirchengemeinderat von St. Sowieso in Posemuckelsdorf.

    Um das zu ändern, müsste Franziskus seinen eigenen Primat zuerst gewaltig beschneiden.

    • Carla Maltese
      10.05.2019, 23:29 Uhr.

      Ein KONZIL kann diese Dinge ändern!
      Allerdings muss es auch wirklich konsequent umgesetzt werden und nicht durch einen Papst der sich die Rosinen rauspickt die ihm recht sind teilweise gebremst werden.

      Und:
      Noch wird kein römisch-katholischer Bischof Wagen, eine Frau zu weihen. Aber ich bin mir aus einem familiären Grund definitiv sicher, dass ich Ministrantin wurde BEVOR Papst Wojtywa das erlaubt hat.
      Das geschah bei Pfarrer *** in St. **** in *****-******. Nicht durch den Papst.

      Und ganz ohne den Papst hatte ich im Gymnasium einen wunderbaren römisch-katholischen Reliunterricht von dem ich heute noch profitiere. Wir hatten nämlich eine sehr unabhängige und teilweise sehr kritische, dabei doch realistische was die Möglichkeiten dieser und jener Reformen angeht, Relilehrerin.
      Hätte Wojtywa von dem Reliunterricht erfahren, er hätte GETOBT.

      Ganz ohne Rom hatte ich auch einen sehr modernen und für Jugendliche angemessenen Firmunterricht.
      Zwei Damen haben uns nach bestem Wissen und Gewissen unterrichtet und nicht gefragt was der Großinquisitor im Vatikan (der schon Ratzinger gewesen sein könnte, aber ich bin mir nicht sicher) absegnet.

      Diese Leute, einfache Pfarrer, Firmkatecheten usw., die z. B. Darauf verzichten, Jugendliche mit der verkorksten römisch-katholischen Sexualmoral einzuschuechtern oder die sich nicht drum scheren ob einer Wiederverheiratet geschieden ist, SIND SCHON DABEI, die Dinge zu ändern! Und sie verdienen definitiv mehr Respekt und weniger Miesmacherei!

      • Silvia
        11.05.2019, 10:29 Uhr.

        Carla Maltese
        10.05.2019, 23:29 Uhr.

        Ja, ein KONZIL könnte „die Dinge“ tatsächlich ändern, aber dieses Konzil kann alleine der Papst einberufen. Ich hatte am Anfang des Pontifikats sehr darauf gehofft, leider vergeblich.

        Wie Sie sich vielleicht noch erinnern werden, war ich eine glühende Franziskusanhängerin, aber nach zwei Jahren habe ich langsam realisiert, dass von ihm keine Reformen, die den Namen auch verdienen, zu erwarten sind. Nicht mal ein Reförmchen.

      • Novalis
        11.05.2019, 12:48 Uhr.

        „Und sie verdienen definitiv mehr Respekt und weniger Miesmacherei!“

        DANKE, das geht runter wie Butter!

  • Carla Maltese
    08.05.2019, 23:30 Uhr.

    Was Franziskus angeht:
    Manchmal sprechen Fotos viel mehr als alle Worte. Und zum Thema Weiheaemter für Frauen spricht das Bild von Lund, diese herzliche Umarmung mit der lutherischen Bischöfin, die deutlichste Sprache.
    Und hier werde ich auch immer Herrn Erbacher widersprechen, wenn der anderes meint.

    Aber ich kenne so manche Diskussionen im Inet und weiß dass Diakonat und Priesteramt für Frauen derzeit noch Minenfelder sind, dass da viele leider noch ganz ganz allergisch reagieren.

    Wofür es keinen vernünftigen Grund gibt. Und auf Jesus kann man sich da schonmal garnicht berufen. Siehe Maria Magdalena, um nur ein Beispiel für sein Verhältnis zu Frauen aufzugreifen.

    Aber ich kenne das insofern als mein eigener Beruf noch in meiner Kindheit für Frauen praktisch nicht vorstellbar war und für viele eigentlich noch immer nicht vorstellbar ist.
    Ich hatte vorletztes Jahr das „Vergnügen“ in einem mittelständischen Betrieb bei dem Ingenieurinnen nur für die Doku und das Layout eingesetzt wurden.

    …. Dieses wunderschöne Land in dem ich mich gerade aufhalte ist da weiter als wir, hier gibt es viel mehr Ingenieurinnen….

    Das ist auch so ein Thema, das sich in den Gemeinden entwickeln muss. DIE müssen sich vorstellen können, eine Frau vorne am Altar zu sehen.

    Und was die Träume von einem Miteinander der Religionen betrifft:
    Nicht heute, aber bei Gelegenheit erzähle ich vielleicht mal von einer Überraschung die ich in Bosnien erlebt habe..

    • Silvia
      10.05.2019, 19:04 Uhr.

      Carla Maltese
      08.05.2019, 23:30 Uhr.

      Diese Umarmungen, die Franziskus allen möglichen Leuten zuteil werden lässt, liefern schöne Bilder, betören die Massen und kosten ihn rein gar nichts, weil sie keinerlei Folgen haben.

      Schöne Gesten, schöne Bilder, schöne Worte aber keine Reformen.

      • Carla Maltese
        12.05.2019, 15:44 Uhr.

        Wir können alle täglich lesen was das alles Franziskus kostet!
        Es ist eine Nervenschlacht die er führt! Mit seinen 82 Jahren!

        Wenn es eine legitime römisch-katholische Gesamtsynode gibt, ein Konzil, irgendwas in der Art, das die Öffnung der Weiheämter für Frauen beschließt, dann wird Franziskus der letzte sein der sich dagegen sperrt. Das hat er auf der Familiensynode, bzw. mit Amoris Laetitia bewiesen (was hier im Blog allerdings unterging, weil JEMAND die gesamte Debatte an sich gerissen und verdorben hatte, d.h. weil JEMAND alles nurnoch auf die eine enge Frage was wohl Franziskus für wiederverheiratete Geschiedene befehlen mag, eigeengt hat und keine weiteren Themen die mit der Synode zusammenhingen mehr zugelassen hat! Na, wer war das wohl??). Aber er wird ganz ausdrücklich NICHT mit den Methoden die sein Vorvorgänger aus dem Ostblock mitgenommen hatte und mit dessen die-Kirche-bin-ich-allein-Kirchenbild allen seinen Willen aufzwingen!
        Unter diesem Kirchenbild dürfte er selber als Erzbischof von Buenos Aires genug gelitten haben.

        Übrigens hat auch kein altkatholischer Bischof die Priesterweihe für Frauen ganz allein befohlen. Es wurde auf der Synode beschlossen.
        Und bei den Anglikanern war es auch nicht der Erzbischof von Canterbury der das alles befohlen hätte. Dort gibt es die Lambeth-Konferenz.

        • Novalis
          15.05.2019, 9:59 Uhr.

          Sehr richtig. Und Jesus haben die angeblich wohlfeilen Bilder davon, dass er sich mit Ehebrecherinnen, Zöllner, Nichtjuden abgegeben hat, das Leben gekostet. Die Vorwürfe, die Sie @Carl Maltese zurecht kontern, richten sich selbst.

        • Alberto Knox
          17.05.2019, 14:19 Uhr.

          dem schließ auch ich mich gern an. nur am rande, weil schon wieder sachlich falsche informationen gestreut werden. als „apostolische majestät“ wurde nicht der kaiser von österreich, sondern der könig von ungarn bezeichnet. die waren zwar von 1804 bis 1918 als person diesselben, aber dennoch darf dann schon soviel genauigkeit walten.

      • Wanda
        12.05.2019, 17:40 Uhr.

        Zutreffend !
        – Dieser Papst gibt sich zwar anders als seine Vorgänger, verändert aber hat er bisher nichts, wohl aber eine Menge Verunsicherung hervorgerufen: sowohl im reform-offenen als auch im reform-feindlichen Lager.

        • Silvia
          14.05.2019, 13:50 Uhr.

          Der Papst umarmt heute eine evangelische Bischöfin, morgen einen Imam und einen Rabbiner und übermorgen den Generaloberen der Piusbruderschaft.

          Ernsthafte Konsequenzen hat das nicht. Das jeweilige „Lager“ jubelt und fühlt sich kurz danach durch entsprechend widersprüchliche Gesten verunsichert, und diese Spirale dreht sich endlos.

          Dies soll peronistisch sein, habe ich schon öfter gelesen. Also eine politische Taktik, mit der man alles und nichts sagt, weil man seinem jeweiligen Gegenüber in Worten und Gesten Recht gibt, ohne dass sich daraus weitere Konsequenzen ergeben.

          Man bleibt so unangreifbar, weil niemand einen einschätzen kann, niemand weiß, was man wirklich denkt und plant.

          Genauso verhält es sich mit den päpstlichen Dokumenten. JEDER kann herauslesen, was er will und das sogar stichhaltig begründen.

          • bernardo
            17.05.2019, 13:17 Uhr.

            Völlig richtig, Silvia, und jetzt kann sich jeder überlegen, wie sehr diese „peronistische“ Taktik mit dem „euer ja sei ein ja und euer nein sei ein nein“ übereinstimmt.

          • Alberto Knox
            17.05.2019, 14:20 Uhr.

            das ist das übliche papst-bashing ohne begründung, das hier schon öfter angemerkt wurde.

    • Novalis
      11.05.2019, 1:18 Uhr.

      „Und auf Jesus kann man sich da schonmal garnicht berufen“. Da haben Sie absolut recht. Nur machen Sie es sich selbst mit der Begründung nicht so schwer. Jesus hat keine Bischöfe und Priester geweiht und das Amt des Diakons ist nach biblischer Bezeugung nicht von Jesus gestiftet. Und auch bei der „Gründung“ der Kirche sollte man endlich auch akzeptieren: Jesus wollte Israel neu sammeln. Diese Neusammlung ist kolossal gescheitert – und aus diesem Scheitern ging die Kirche hervor, die als Urkirche überhaupt kein Amt in unserem Sinn hatte. Diese kamen erst mit der Erkenntnis, dass das Ende der Welt doch nicht unmittelbar bevorsteht, wie Jesus bis an sein Lebensende und Paulus bis in die 50er Jahre des 1. Jahrhunderts glaubte.

      • Wanda
        11.05.2019, 14:54 Uhr.

        Wo Sie recht haben, haben Sie recht. . .

      • Carla Maltese
        12.05.2019, 14:19 Uhr.

        Nein, nur als jüdischer Reformer, da macht man es sich mit Jesus auch wieder zu einfach.

        Gut, am Anfang hat er sich schon hauptsächlich im jüdischen Kontext verstanden. Deswegen hat er auch anfangs genau zwölf engste Anhänger gesammelt, als Repräsentanten der zwölf Stämme Israels.

        Aber mit der Begegnung mit der Syrophönizierin verstand er selbst, daß es um mehr ging. Nicht um ein paar (damals) modernere Auslegungen der jüdischen Gesetze, auch nicht darum, „das Volk zu sammeln“ (wozu??).

        Sonst hätte er ja auch nicht beim Zöllner zu Abend gegessen, denn der Zöllner war mehr als nur irgendein Sünder, er war ein Verräter!

        Und wozu hätte es dann ein Pfingstwunder gegeben? Bei dem die Jünger plötzlich in vielen verschiedenen Sprachen sprachen?

        Und die vielen Menschen im römischen Reich die dann Christen wurden, Griechen, Römer, alle möglichen Leute: Für die war doch das Judentum nicht wirklich bedeutend! Nur ein Kult unter vielen!
        Sie wurden Christen weil das Christentum etwas radikal neues versprach, etwas das so noch nie da war. In einer Zeit in der ständig überall Gewalt war und die meisten Menschen eh Sklaven (die Frauen waren ja alle Sklaven der Männer) plötzlich so etwas?? Etwas mit Frieden, Liebe, Güte, Gewaltlosigkeit und jeder ist gleich viel wert??
        Nein, das war viel mehr als einfach nur ein paar Reformen im Judentum, ein bischen (damals) modernere Auslegung der Thora!

        • Novalis
          14.05.2019, 10:33 Uhr.

          Liebe Carla Maltese! Nach allem, was sich mit sauberer Geschichtswissenschaft erschließen lässt, sind die Erzählungen in den Evangelien, in denen Jesus seine Sendung zu Israel erweitert, unhistorisch. Die entstehenden Christengemeinden haben die Universalität der Sendung Jesu nach und nach besser begriffen, als wohl der historische Jesus selbst – und haben mittels einer ätiologischen (begründenden) Rückprojektion die Universalität der Botschaft Jesu diesem (zurecht, aber unhistorisch) zugeschrieben.

        • Wanda
          14.05.2019, 14:32 Uhr.

          Pfingstwunder ? Nehmen Sie das wörtlich ?

          • Alberto Knox
            17.05.2019, 14:22 Uhr.

            warum nicht. müssen ja nicht alle atheisten sein und dem, wie ich meine, irrglauben anhängen, der atheismus sei philosophisch besser zu begründen als die verschiedenen formen des theismus.

        • Silvia
          14.05.2019, 18:57 Uhr.

          Carla Maltese
          12.05.2019, 14:19 Uhr.

          Hier stimme ich Ihnen vorbehaltlos zu.

  • prospero
    09.05.2019, 10:17 Uhr.

    Es steht außer Frage, dass es im ersten christlichen Jahrtausend die Funktion des Diakonates in beiden Teilen der Kirche gab. Für genauere Informationen empfehle ich daher einen Blick ins Internet unter
    Women Deacons.org

  • Novalis
    09.05.2019, 15:08 Uhr.

    Das heidnische Priesteramt hat nichts, aber schlicht gar nichts mit der Gemeindeleitung im Neuen Testament zu tun. Auf penetranteste Weise vermeiden die Autoren des Neuen Testaments antike Sakralpersonenbezeichnungen für christliche Gemeindevorsteher (und zwar sowohl die alttestamentlichen als auch die heidnischen Bezeichnungen). Warum? Weil die Eucharistiefeiern schlicht keine Fortsetzung des jüdischen Tempelkultes und unvergleichlich mit heidnischen Opfern sind. Nur im Hebräerbrief taucht der Hiereus auf. Aber es gibt für den anonymen Hebräerbriefautor eben nur einen Priester – und das ist Christus. Und der hat nur ein Opfer dargebracht. Sich selber.
    Ganz davon abgesehen: Die Griechisch-Orthodoxen weihen bereits Frauen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis man die sachlich schlecht begründeten und irrigen Entscheidungen der Glaubenskongregation und von Johannes Paul II. dem Vergessen anheim gibt. Dass Frauen Diakoninnen, Priesterinnen und Bischöfinnen – und hoffentlich auch mal Päpstin werden, werde ich vielleicht nicht mehr erleben. Aber es wird kommen. Und es wird kommen, weil in Christus Frauen und Männer eins sind. Die Diskriminierung der Frau, wie sie in rechtskatholischen Kreisen noch gang und gäbe ist, wird enden, weil sie auf Sexismus aufruht und schlicht zutiefst unchristlich ist.

    • prospero
      10.05.2019, 16:13 Uhr.

      Angesichts der Tatsache, dass heute seitens des Moskauer Patriarchats Positionen vertreten werden, die vom Beobachtern unter anderem als „erzkonservativ-reaktionär“ bezeichnet werden, mag es erstaunen, dass es in Russland ab 1860 eine Bewegung gab, die eine Wiederbelebung des Frauendiakonates ins Auge fasste. Solche Pläne fanden in den folgenden Jahrzehnten die unterschiedlichsten Befürworter – unter anderem wurde auch eine synodale Kommission ins Leben gerufen,die sich um die Ausarbeitung der weiteren Pläne beschäftigte. Auf dem so genannten „Russischen Landeskonzil“, das 1917/18 stattfand,sollten entsprechende Beschlüsse dazu festgelegt werden; da aber die Kirchenversammlung durch die neue Staatsmacht abrupt aufgelöst wurde kam es zu keiner Umsetzung. Mittlerweile sind die Pläne seit einem Jahrhundert wohl in einem Aktenschrank abgelegt worden; wenn man heute dieses Thema bei entsprechenden Stellen erwähnt, erntet man für gewöhnlich ein spöttisches Lächeln oder Empörung.
      Bei den Griechen war es Nektarios, ein emeritierter Metropolit, der auf der Insel Ägina lebte und dem die Idee kam, das Weiheamt der Diakonin – das in der Orthodoxen Kirche niemals aufgehoben wurde – wieder zu beleben; im Jahre 1904 ordinierte er dann drei Nonnen. Dieser Schritt erregte großes Aufsehen – unter anderem drohte man dem Bischof mit Suspendierung. Mit der Zeit setzte man sich mit dieser Frage vertieft auseinander, bis dann ein Institut an der theologischen Fakultät in Athen zur Ausbildung von Diakoninnen ins Leben gerufen wurde. Wie schon geschrieben wurde – es gibt dieses erneuerte Dienstamt wieder – allerdings nicht ohne einen sprichwörtlichen Wermutstropfen: Der Beschluss zur Weihe hängt einzig von der absoluten Entscheidung des jeweiligen Bischofs ab, die sich in der Mehrzahl nicht zu einem solchen Schritt entscheiden mögen. Ein positives Beispiel in dieser Hinsicht war Christodoulos ehemaliger Erzbischof von Athen, der in dieser Funktion als auch an seinem früherem Bischofssitz jedes Jahr Diakoninnen weihte.

      • Novalis
        11.05.2019, 12:52 Uhr.

        Danke für die klugen Hinweise, auch wenn mich der kirchenpolitische Crashkurs der Russen irritiert, wundert es mich gar nicht, dass es durch die Bank entsprechende Bemühungen ab. Die Unterdrückung der Frau, wie wir sie heute kennen, ist eben doch ein typisch westliches Phänomen des 19. Jahrhunderts. Machismen in östlichen Kulturen sind anders gestrickt und müssen auch anders beseitigt werden.

  • Silberdistel
    11.05.2019, 8:24 Uhr.

    Wie das @zdf heute am 11.05.2019 vermeldet:
    „Maria 2.0“ – Frauen treten in Kirchenstreik.
    Vielen Frauen in der katholischen Kirche reicht es: sexueller Missbrauch und Männern vorbehaltene Ämter. Nun greifen sie zu einem ungewöhnlichen Mittel.

    Die Bewegung für mehr Frauenrechte in der katholischen Kirche startet heute bundesweit einen einwöchigen Kirchenstreik. Unter dem Motto „Maria 2.0“ wollen die Frauen gegen Machtstrukturen in der Kirche und die von ihnen kritisierte Vertuschung von sexuellem Missbrauch durch Amtsträger protestieren.
    Sie betreten in dieser Zeit keine Kirchen, üben ihre ehrenamtlichen Ämter nicht aus und feiern Gottesdienste ohne Priester im Freien. Der Katholische Deutsche Frauenbund begrüßte die Initiative. (usw.)

  • Student
    11.05.2019, 15:10 Uhr.

    Ich finde es traurig, dass diese Diskussion so verbittert geführt wird.
    Ich selbst bin evangelisch. Bei uns hat die Ordination von Frauen die Situation der Kirche nicht besser gemacht. Ich habe sowohl sehr gute, aber auch wirklich unglaublich schlechte Pfarrerinnen erlebt. Für beides bin ich dankbar. Denn das zeigt doch, dass diese Frage nicht entscheidend für das Seelenheil ist. Und ich bin auch dankbar dafür, dass es in der evangelischen Kirche die Ordination von Frauen gibt.
    Ich sehe aber auch, dass die römisch-katholische Kirche an dieser Frage zu zerbrechen droht. Das darf wiederum auch nicht geschehen. Nach der langen Zeit der Kirchenspaltung muss es nun wieder zum Ziel werden, die Einheit der Kirchen herzustellen. Eine wahre Einheit und keine geheuchelte. Deshalb darf sich die katholische Kirche nicht auch noch spalten. Es muss möglich werden, Frauen auf eine andere Weise mehr in die Leitung der Gemeinden und auch der gesamten Kirche einzubinden. Zum Beispiel sollten Frauen predigen dürfen. Aber es muss ebenso möglich sein, dass die katholische Kirche ihre Traditionen bewahrt. Es ist ein Irrtum zu glauben, jeglicher Unterschied zwischen Frauen und Männern wäre gleich eine Diskriminierung. Vor allem wünsche ich mir mehr Demut in dieser Debatte. Und zwar auf beiden Seiten. Momentan wird aneinander vorbeigeredet. Aber die Frauen sollten ernstnehmen, dass man die Tradition der römisch-katholischen Kirche nicht einfach so abschaffen kann. Und die Männer in der Kirche müssen auf die Frauen hören, sie ernstnehmen und schauen, wie Frauen besser zur Sprache kommen können. Ein Kompromiss muss unbedingt möglich sein, damit die Kirche nicht noch weiter auseinander fällt.

    • Novalis
      14.05.2019, 10:35 Uhr.

      Wenn die katholische Kirche zerbricht (was ich nicht glaube), dann am Sexismus und der Machbesessenheit von Klerikern, die unter sich bleiben wollen. Die ungeheure Mehrheit der Gläubigen wollen Frauen und Männer gleichberechtigt, wie Gott sie auch geschaffen hat und wie es die Bibel auch bezeugt.

    • Carla Maltese
      15.05.2019, 22:48 Uhr.

      „Aber die Frauen sollten ernstnehmen, dass man die Tradition der römisch-katholischen Kirche nicht einfach so abschaffen kann.“
      Und ich denke, daß man die römisch-katholischen Frauen nicht bevormunden soll! Erst recht nicht mit der „Tradition“!

      Nichts gegen evangelische Christen, im Gegenteil! Meine zwei Patenkinder sind evangelisch, mein bester Freund aus dem Studium ist der Neffe eines evangelischen Pfarrers und selbst in der evangelischen Kirche sehr engagiert, unsere Chefin von unserem THW-Ortsverband ist evangelisch und Enkelin eines evangelischen Pfarrers, meine beste Freundin aus meiner Jugend ist evangelisch, usw.!

      Aber ich verlange durchaus von evangelischen Christen, daß sie sich darin zurückhalten sollen, darüber zu urteilen was die römisch-katholischen Frauen und auch die Männer die diese Kirche nicht mehr ertragen (laut den Äußerungen die man in letzter Zeit auf katholisch.de nachlesen konnte offensichtlich sogar manche Bischöfe) zu tun und zu lassen haben!

      Die „Tradition“ ist für eine Mehrheit unerträglich geworden. Eine Mehrheit von der die meisten leider still resigniert sind und sich schweigend verabschieden.
      Und wenn auf katholisch.de zu lesen ist daß sogar Bischöfe den Frauenstreik Maria 2.0 gutheißen, dann bedeutet das, daß selbst Bischöfe(!!) mit dem Stand der Dinge in ihrer Kirche unglücklich sind.

      Meine alte Relilehrerin weiß inzwischen auch daß ich zu den Altkatholiken gewechselt bin. Ich habe mit Verständnis gerechnet, sowas in der Art wie: „wenn es dir dort besser gefällt musst du das tun“, aber nicht mit Begeisterung. Daß sie sich über meinen Wechsel richtig gefreut hat, das war eine Überraschung. Spricht allerdings für sich.

      • bernardo
        17.05.2019, 12:53 Uhr.

        Hmm, CM, gilt das nur für die evangelischen Christen oder auch für die altkatholischen Christen?

      • Alberto Knox
        17.05.2019, 14:24 Uhr.

        mein gott ja, es war tradition jahrtausende lang kinder zu schlagen. aber immer schon unrecht. es war jahrhundertlang tradition, schwarze zu versklaven, aber immer schon unrecht. und es ist jahrhunderte lang schon tradition, frauen von der weihe auszuschließen. und es war immer schon unrecht.

  • Erasmus
    14.05.2019, 1:08 Uhr.

    Franziskus: „Und wie erklärt man, dass, obwohl es dieses weibliche Priestertum gab, das heidnische Priestertum für die Frauen, es ihnen nicht auch im Christentum gegeben wurde?“

    Vielleicht so. In der Antike wurde die weibliche Menstruation als Reinigungsprozess gesehen. Im Christentum dagegen war die Sexualität mit Sünde und Verunreinigung assoziiert. „Da bei den Frauen bedingt durch Menstruation und Schwangerschaften die Sexualität offensichtlich war, galten sie bald als von Grund auf verdorben und die Menstruation als Strafe Gottes für Evas Sündenfall.“ (Wikipedia)

    Wenn also Menstruation per se unheilig ist, kommt eine Weihe nicht in Frage.

    Bei der Frage des Frauenpriestertums geht es nicht um eine historische Frage, sondern um ein Erkennen der Zeichen der Zeit. Wenn die katholische Kirche diese nicht erkennt, wird sie die Konsequenzen zu tragen haben.

    • Silvia
      14.05.2019, 10:36 Uhr.

      Kommt noch dazu, dass im Judentum – meines Wissens nach bis heute – die Menstruation als „unrein“ gilt und diese Auffassung ins Christentum übernommen wurde und noch gar nicht so lange überwunden ist.

      Übrigens nicht nur die Menstruation sondern auch die Blutungen nach der Geburt, deshalb auch die (Un)sitte der „Aussegnung“ der Wöchnerin sechs Wochen nach der Geburt, was offensichtlich noch bis in die 1960er Jahre der Fall war.

      Vor dieser „Aussegnung“ durften Mütter offiziell nicht mal am Gottesdienst teilnehmen.

      Dadurch wurde auch die ansonsten so hoch gepriesene Mutterschaft diskriminiert.

      • Alberto Knox
        17.05.2019, 14:27 Uhr.

        ganz richtig, nur das unrein nicht irgendwie unsauber oder eklig im at-kontext bedeutet, sondern schlicht: nicht kultfähig. das konnte auch ein mann werden, z.b. nach einem samenerguss. unreinheit ist im judentum m.w. nicht MORALISCH konnotiert. im christentum hat man das dazu gemacht. mit der kuriosen konsequenz, dass die allerreinste (purissima) jungfrau maria am fest ihrer purificatio (dem 2.2.) gereinigt werden musste. nota bene: eine lange tradition ohne theologischen grund, die verändert wurde, weil sie keinen theologischen grund hat. ebenso wie der schlicht sexistische ausschluss von frauen vom amt.

    • Novalis
      15.05.2019, 10:07 Uhr.

      „Bei der Frage des Frauenpriestertums geht es nicht um eine historische Frage, sondern um ein Erkennen der Zeichen der Zeit. Wenn die katholische Kirche diese nicht erkennt, wird sie die Konsequenzen zu tragen haben.“

      Völlig richtig. Und davon abgesehen: Wir brauchen nicht nur Frauen, Männer (und natürlich auch die, die sich keinem der Geschlechter zuordnen können) im Amt des Priesters, sondern auch im Amt des Bischofs.

      In 200 Jahren wird in den kirchengeschichtlichen Lehrbüchern stehen:
      „Besonders irritierend am langen Doppelpontifikat von JP2 und B16 war, dass die unterschiedlichen theologischen Schulen eine Fülle von Lösungsvorschlägen der zeitgenössischen Probleme der Kirche lieferten und mediokre Bischöfe sowie beide Päpste nicht bereit waren auch nur ein wenig Gehör zu schenken. Wir heute sehen eine bedenkliche Mischung aus Sexismus, Rassismus und Homophobie walten, der von einem entmündigten Kirchenvolk durch Austritt oder Resignation beantwortet wurde. Besonders unrühmlich taten sich bayerische Bistumsleiter hervor: 30 Jahre wurden sie von Vertuschern und Leugnisten geleitet. Selten waren schlechte Bischofsernennungen wie die in Passau, Regensburg, Eichstätt und Augsburg verheerender in der Geschichte der Kirche als am Beginn des 21. Jhdt.“

      • bernardo
        17.05.2019, 13:14 Uhr.

        Wissen Sie, was Tschou en Lai antwortete, als man ihn fragte, was er von der Französischen Revolution hielte? „C’est un peu moins tôt pour le dire“, es wäre, „ein bisschen zu früh, um das zu sagen.“ Sie aber wollen wissen, was in 200 Jahren über JPII. und Benedikt in den Geschichtsbüchern stehen wird? (Hmm, vielleicht haben Sie ja Glück und Sie leben so lange, um die Bücher dann zu schreiben…)

        Naja, die chinesische Weisheit ist nicht jedem gegeben. Auf Ihre Einlassungen zu den Männern und Frauen und „Diversen“, die dann Diakone, Priester und Bischöfe werden können: Ich denke, der Dienst ist eine heroische Sache, keine Sache für Menschen mit einer ungeklärten Identität, deren Denken – ich will das nicht kritisieren – aus verständlichen Gründen erst einmal um die eigene Person kreist, sondern die so gefestigt sind, dass sie sich um andere Menschen kümmern können.

        Und nein. Niemand löst seine eigenen sexuellen Probleme, indem er Priester wird – er trägt seine Probleme nur in die Kirche hinein und macht sie zu einem kirchlichen Problem. Deswegen sollte auch jeder Mann reiflich überlegen, ob er wirklich zum Priester taugt. (Vom Bischof will ich schweigen, da die Voraussetzungen hier noch höher sind und auch eine „intelligenza spiccata“ erfordern, die ich bei vielen deutschen Bischöfen vermisse.)

    • Wanda
      15.05.2019, 21:08 Uhr.

      Sie haben recht. Ganz offensichtlich sperrt sich der obere Klerus und der Papst gegen das Erkennen der Zeit. Franziskus windet und dreht sich: er redet salbungsvoll und geschwollen, agiert medienwirksam mit seltsamen Darbietungen und Aktionen, ändert aber nichts. Alles unverbindlich und wenn man ihn mal wirklich beim Wort nehmen will, ist (inzwischen schon verdächtig oft) von Missverständnissen die Rede und seine Sprecher rücken dann im Nachhinein mit der ihnen genehmen Interpretation die Dinge wieder zurecht. Unglaubwürdig, das Ganze. . .

  • bernardo
    14.05.2019, 19:44 Uhr.

    Erst haben wir einen Schüler“streik“, jetzt einen Kirchen“streik“. Wenn man schon das Erteilen von Unterricht oder das Spenden von Sakramenten (oder das Halten einer Predigt) in diesen komischen Begriffen fassen will, dann wäre das die Dienstleistung. In diesem Sinne wären Schüler oder Gottesdienstbesucher Kunden und eben nicht Arbeiter oder Dienstleister, konsequenterweise handelte es sich also nicht um einen Streik, sondern um einen Boykott.

    Aber ausgerechnet Maria als Namens“patronin“ zu wählen (Ecce ancilla Domini. Fiat mihi secundum verbum tuum. Sieh die Magd des Herrn. Mir geschehe nach Deinem Wort.), ist schon mehr als kurios.

    Ich erinnere mich noch: Vor seiner Wahl hielt der Kardinaldekan Joseph Ratzingers eine Predigt, in der er zu einem reifen, die Relativismen der Zeit hinter sich lassenden Glauben eintrat. Jorge Bergoglio hingegen plädierte vor seiner Wahl für eine nicht selbstreferentielle Kirche. Beide Mahnungen haben nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Die Einführung einer wie auch immer gearteten Frauenordination würde nicht zu weniger, sondern zu mehr Selbstreferentialität führen. Vielleicht würde die Kirche, wie die anglikanische Kirche, daran zerbrechen.

    Ich glaube auch nicht, dass Bergoglio gewählt wurde, um eine Revolution in der Kirche durchzuführen, sondern um den Glaubensschatz zu bewahren und weiterzugeben. Tradidi enim vobis, in primis quod et accepi… Wofür wurde er gewählt? Um Ordnung in der Kurie zu schaffen. Hier waren die Dinge bereits nach dem Pontifikat Pauls VI. in Unordnung: Luciani regierte zu kurz, Wojtyla war bei allen Qualitäten zu wenig an administrativen Dingen interessiert, Ratzinger zu wenig durchsetzungsfähig. Vielleicht hätte ein Mann wie Giuseppe Siri 1978 Abhilfe geschaffen, aber er wurde (entgegen allen Verschwörungstheorien) nicht gewählt.

    Warum die Kardinäle beim Konklave 2013 einen Mann zum Papst wählten, der nicht als guter Administrator seiner Diözese Buenos Aires in Erscheinung getreten war, um in der Kurie aufzuräumen, weiß wohl nur der Heilige Geist…

    • Alberto Knox
      17.05.2019, 14:29 Uhr.

      siri? gottlob nicht. der hat nazis über die so genannte rattenlinie zur flucht verholfen.

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