Musik erfrischt
Benedikt XVI. wirkte müde, als er gestern Abend in die Sixtinische Kapelle kam. Ein kleiner Kreis von Auserwählten erwartete ihn und seinen Bruder zur vatikanischen Erstaufführung der Messe, die von Georg Ratzinger zum Heiligen Jahr 2000 komponiert worden war. Das Festival der Stiftung Pro Musica et Arte Sacra, das derzeit im Vatikan stattfindet, war der Anlass für diese Sonderveranstaltung.
Die Cappella Musicale Pontificia Sistina unter ihrem Dirigenten Massimo Palombella brachte das Werk zur Aufführung, ergänzt durch ein Credo von Palaestrina und zwei weiteren Kompositionen. Ein Genuss fuer alle Zuhörer, der Musik zu lauschen und die wunderbaren Fresken Michelangelos zu bewundern, die – zumindest die Deckenfresken – gerade erst ihr 500-jähriges Bestehen feiern konnten.
Für den Papst schien die Musik und die Gesellschaft seines Bruders ein Jungbrunnen zu sein; denn als er die Sixtinische Kapelle verließ, schien er deutlich erfrischt.
5 Kommentare | 12. November 2012 | 14:50 Uhr |
|

@Frau Pilters, was wollen Sie denn damit sagen?
Es ist eine kleine Beschreibung meiner Eindruecke von diesem Konzert, an dem ich das Glueck hatte, teilzunehmen und den Papst mal wieder live zu erleben!
Sehr geehrte @Frau Pilters: Alte Männer in seltsamen Kostümen mit gar kuriosen Ritualen. Nein, das ist keine Beschreibung des Kölner Karnevals mit dem @Colonia Duett. Die seltsamen Kostüme wie kuriosen Ritualen sind in der heiligen Schrift gar nicht zu finden… Statt dessen jedoch dieses:
http://www.youtube.com/watch?v=BE-ZyWUQDN0
Und das erfrischt viel mehr!
@Silberdistel: Die Bergpredigt hat natürlich eine andere Bedeutung. Aber ich habe nirgends von seltsamen Kostümen oder kuriosen Ritualen geschrieben, sondern von Musik und Kunst. Da bitte ich doch zu unterscheiden! Schönen Sonntag!
@Michaela Pilters. Fühlen Sie sich und den Katholizismus nicht angegriffen! Ich versuchte die Eindrücke zu beschreiben, die sich aufgrund der Schilderung des Konzerts mir auftaten… Ebenfalls schönen Sonntag!