Ökumenische Akzente

Unter den vielen Veranstaltungen beim Katholikentag gehört heute der zentrale Ökumenische Gottesdienst zu den wichtigen Akzenten. ZdK-Vizepräsidentin Claudia Lücking-Michel wies darauf hin, dass mit 10 Prozent die Zahl der protestantischen Teilnehmer so hoch wie nie sei. Gerade angesichts der säkularen Umwelt sei es wichtig, gemeinsam aufzutreten. Nur dann könne man auch überzeugen. Mit dem Evangelischen Kirchentag sei man aktiv im Gespräch für einen dritten ökumenischen Kirchentag. Allerdings sei noch nicht klar, wann und wo dieser stattfinden werde.

Kirchengegenstände neu entdecken in der Innenstadt von Leipzig. (Quelle: dpa)

Kirchengegenstände neu entdecken in der Innenstadt von Leipzig. (Quelle: dpa)

Mehr Verbindendes als Trennendes

Noch am Vormittag hatte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, die Hoffnung ausgesprochen, dass es eine neue Reformation gebe, „die nicht zu einer Spaltung führt, sondern zu einer neuen Einheit“. Im ökumenischen Dialog sollte nach seiner Auffassung künftig stärker darauf geachtet werden, ob die Differenzen zwischen den Kirchen noch kirchentrennend seien. Im Blick auf das Papstamt bedeute dies, von Seiten der Protestanten nicht nur den Jurisdiktionsprimat zu sehen, sondern wie die Katholiken heute das Papstamt tatsächlich verstünden, als „gebunden an einen kommunikativen Prozess in der Kirche“. Von den Katholiken erwartet er im Gegenzug, anzuerkennen, dass auch bei den Protestanten keine Beliebigkeit herrsche.

Vermächtnis des Rabbiners

Bei der traditionellen christlich-jüdischen Feier des Katholikentags verabschiedete sich der langjährige Präsident der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und emeritierte Landesrabbiner, Henry G. Brandt. Nach 30 Jahren forderte er dazu auf, das Erreichte zu bewahren. „Die Ewiggestrigen sollen nicht gewinnen“, meinte er in Anspielung auf die Gespräche im Vatikan mit den Piusbrüdern. Es bereite ihm Sorge, wenn er Bestrebungen sehe, „die Schraube zurückzudrehen“. Wenn die Erklärung „Nostra aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils über das Verhältnis zu den Juden keine Verbindlichkeit haben solle. Das Konzil dürfe nicht relativiert werden, mahnte Brandt und bezeichnete dies als sein Vermächtnis für die Zukunft.

Konzept geht auf

Zufrieden sind die Veranstalter mit der Stimmung in der Stadt. Propst Gregor Giele stellte fest, dass sich die Atmosphäre geändert habe. Es herrsche eine heitere Gelassenheit, die ansteckend sei. Das Konzept, im öffentlichen Raum zahlreiche Veranstaltungen zu machen, für die keine Tageskarten oder Eintrittsgelder nötig seien, würde sich bewähren. Zahlreiche Begegnungen mit Menschen ohne Religionsbezug sind dadurch möglich. Insgesamt scheint es so, als würden die großen Podien mit Politikern nicht mehr so attraktiv sein, während kleinere Veranstaltungen, die eine stärkere Beteiligung der Katholikentagsbesucher ermöglichen, oft überfüllt sind. Auch die kulturellen Akzente, die der Katholikentag setzt, finden großen Anklang.

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Michaela Pilters

Ich leite seit 1985 die ZDF-Redaktion „Kirche und Leben/kath“. Bevor ich zum ZDF kam, war ich bei der Katholischen Nachrichtenagentur in Bonn und beim Hessischen Rundfunk in der Kirchenredaktion - also viele Jahre Erfahrung mit kirchlichen Themen. Mein Studium der katholischen Theologie (Diplom) habe ich in München gemacht.

62 Kommentare

  • Silvia
    28.05.2016, 15:59 Uhr.

    „Die Ewiggestrigen sollen nicht gewinnen“, meinte er in Anspielung auf die Gespräche im Vatikan mit den Piusbrüdern. Es bereite ihm Sorge, wenn er Bestrebungen sehe, „die Schraube zurückzudrehen“. Wenn die Erklärung „Nostra aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils über das Verhältnis zu den Juden keine Verbindlichkeit haben solle. Das Konzil dürfe nicht relativiert werden, mahnte Brandt und bezeichnete dies als sein Vermächtnis für die Zukunft.“

    Das sehe ich genauso und dabei spielt es KEINE Rolle, dass der Papst privat mit einem Rabbiner befreundet ist und mit dem gemeinsam samt muslimischen Freund in Jerusalem war.

    • Alberto Knox
      29.05.2016, 1:26 Uhr.

      das spielt sehr wohl eine rolle. denn diese freundschaft wird dafür sorgen, dass kein unsinn wie unter benedikt geschieht. wenn ich mich an die gerüchte um eine – wachsweiche! – präambel (deren text NICHT veröffentlicht wurde) erinnere: dann sollte man sich über b16 beklagen.
      was weiß man solide über die verhandlungen: ein paar gerüchte aus katholisches.info und roratecoeli, lanciert von der faz. mehr nicht. doch eines noch: dass der jetzige papst dokumentiert gesagt hat, dass einerseits die fsspx noch nicht katholisch ist und dass es vorher ein agreement braucht. jetzt fragt man sich nur: worin besteht das? jedenfalls ist es nicht so, dass der papst nostra aetate relativiert.
      und davon abgesehen: wer glaubt denn im ernst, dass sich die fsspx in eine kirche aufnehmen lassen, in der der papst geschiedenen wiederverheirateten die kommunion erlaubt?

      • Silvia
        29.05.2016, 13:48 Uhr.

        Alberto Knox
        29.05.2016, 1:26 Uhr.

        „in der der papst geschiedenen wiederverheirateten die kommunion erlaubt?“

        WO hat er das EXPLIZIT ERLAUBT?

        In einer klein gedruckten Fußnote (klein gedruckt zumindest in meinem Exemplar) und selbst da nicht eindeutig?

        Der Glaubenspräfekt u.a. ist jedenfalls ganz anderer Meinung!

        Eine päpstliche Erlaubnis sieht anders aus.

        Bestenfalls liegt der Ball jetzt bei den Bischöfen. Die KÖNNTEN was ändern ohne Sanktionen aus Rom befürchten zu müssen,was sie aber noch nicht getan haben.

        • Novalis
          30.05.2016, 16:41 Uhr.

          Wenn ich mich einmischen darf: Es steht niemandem zu, darüber zu befinden, WIE ein Papst seine Änderungen handhabt. Eine Fußnote reicht. Rom hat das nie anders gemacht. Da ich dieses Blog und ein weiteres schon seit längerem verfolge: @Silvia war noch vor kurzem hochzufrieden mit dieser Fußnote – es geht ja gar nicht um Sachlichkeit, sondern um Befindlichkeit. Und ich sage als Theologe: Eine päpstliche Erlaubnis schaut in den allermeisten Fällen genau so aus.
          Letztlich ist die Mitnahme von irgendwem ein Akt der Menschlichkeit, dass der Papst das ohne Ansehen der Religion und des Geschlechts gemacht hat, zeichnet ihn sogar aus. Ihm einen Vorwurf daraus machen zu wollen, ist letztlich religiöser Rassismus.
          Der Präfekt der Glaubenskongregation ist wirklich nicht relevant, man lerne da Kirchenrecht. Denn er kann nur auslegen, was der Papst ihm vorlegt. Er kann also genauer sagen, warum Schnee weiß ist, aber er kann – im Gegensatz zum Papst – nicht aus weiß schwarz machen (denn genau das besagt die Amtsvollmacht des Papstes, ob man es glaubt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt).

          „Ich traue im seither zu, dass er den Juden genauso in den Rücken fallen wird wie seinen eigenen Schafen.“

          Das halte ich – netiquette hin oder her – für pathologisch. Der Papst ist niemandem in den Rücken gefallen.

          „Und die Pisbrüder sind kein unbedeutender, komischer Verein, wie jemand hier kürzlich meinte, sondern sie verkörpern eins zu eins die vorkonziliare Kirche, die immer noch oder wieder genug Anhänger hat.“

          500.000 irregeleitete Neurotiker sind vor 1.300.000.000 doch eine absolut marginale Größe – da werden diese Leute doch medial gewaltig überschätzt.

          „Und es ist mir völlig egal, welcher Papst aus welchen Gründen diese Gruppe wieder in die Kirche holen will, entscheidend ist das Ergebnis.“

          Für Jesus zählte die Gesinnung, nicht das Ergebnis. So halte ich es auch!

          • Wanda
            31.05.2016, 17:39 Uhr.

            Novalis 16:41
            – tolles Argument, „Rom hat das nie anders gemacht“. Welch eine Begründung ist das denn ?
            Und diese wird noch übertroffen durch die Aussage „der Papst kann aus weiss schwarz machen“. Allenfalls als Wunder, oder ?
            Wenn schon das Wort pathologisch fällt: diese Sätze zeigen zuviel davon…

          • bernardo
            01.06.2016, 19:42 Uhr.

            Zitat: 1. „Letztlich ist die Mitnahme von irgendwem ein Akt der Menschlichkeit, dass der Papst das ohne Ansehen der Religion und des Geschlechts gemacht hat, zeichnet ihn sogar aus. Ihm einen Vorwurf daraus machen zu wollen, ist letztlich religiöser Rassismus.
            2. Er kann also genauer sagen, warum Schnee weiß ist, aber er kann – im Gegensatz zum Papst – nicht aus weiß schwarz machen (denn genau das besagt die Amtsvollmacht des Papstes, ob man es glaubt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt).“
            1. Seit wann sind Religionen denn Rassen?
            2. Wo steht das genau und wie ist es genau formuliert?

      • Silvia
        29.05.2016, 16:55 Uhr.

        Alberto Knox
        29.05.2016, 1:26 Uhr.

        Ich habe kein Vertrauen mehr zu Papst Franziskus, weil er keine klare Linie vertritt.

        Seit er von Lesbos NUR Muslime mitgenommen hat (eine religionsgemischte Gruppe wäre ok gewesen) ist mein Vertrauen und meine Zuneigung zu Franziskus zerbrochen.

        Ich traue im seither zu, dass er den Juden genauso in den Rücken fallen wird wie seinen eigenen Schafen.

        Und die Pisbrüder sind kein unbedeutender, komischer Verein, wie jemand hier kürzlich meinte, sondern sie verkörpern eins zu eins die vorkonziliare Kirche, die immer noch oder wieder genug Anhänger hat.

        Und es ist mir völlig egal, welcher Papst aus welchen Gründen diese Gruppe wieder in die Kirche holen will, entscheidend ist das Ergebnis.

        • Wrightflyer
          30.05.2016, 22:19 Uhr.

          Man kann über die Zusammensetzung der Gruppe debattieren, ich persönlich hätte auch einen repräsentativen Anteil an christen geschickter gefunden, aber ich empfinde die Haltung mit der die nichtchristlichen, meist muslimischen Flüchtlinge hier betrachtet werden als menschenverachtend.

          Ich empfinde es als menschenverachtend, sich hier NUR für die irakischen und syrischen Christen einzusetzen, aber die Tatsache, daß in Syrien seit 2011 ein schlimmer Bürgerkrieg tobt unter dem die GESAMTE syrische Bevölkerung leidet, zu vergessen. Die Zahl der Toten lässt sich nicht genau beziffern, eine Viertelmillion ist die unterste Schätzung. Hinzu kommen Verwundete, Obdachlose, Waisen und mehrere tausend Gefangene, meist junge Männer, in Assads Folterkellern. In Syrien ist der IS nur eine von mehreren Konfliktparteien, die meisten Opfer hat das Regime Assad auf dem Gewissen.
          Der Irak leidet schwer unter dem IS, und zwar bei weitem nicht nur Christen sondern auch Muslime. Schiiten gelten für den IS garnicht als Muslime, aber auch Sunniten haben zu leiden. Entstanden ist der IS, das darf man nicht vergessen, aus dem Chaos das die vergangenen Kriege hinterlassen haben. Die Opfer aller Kriege zusammen plus die Opfer des Embargos (unter das auch Nahrungsmittel und Medikamente fielen) liegen auch schon deutlich im siebenstelligen Bereich, d.h. haben die Millionengrenze überschritten. Was bedeutet ein derart langes Elend, so viel Gewalt, so viel ausländische Demütigung, für eine Gesellschaft? Garantiert nichts gutes!

          Wenn man also AUSSCHLIEßLICH mit den irakischen und syrischen Christen Mitgefühl hat, wenn man AUSSCHLIEßLICH für diese betet, was will man damit also offensichtlich sagen?
          Mit Franziskus ist das so nicht zu machen und da bin ich sehr sehr froh drum!

          • Novalis
            31.05.2016, 16:24 Uhr.

            Ich kann auch beim besten Willen nicht verstehen, warum ein christliches Religionsoberhaupt die Pflicht, geschweige denn das Recht haben sollte, bei einer Hilfsaktion EHER den Christen als den anderen zu helfen. Lehrt nicht Mt 25, dass es ganz und gar irrelevant ist, wem man Gutes tut, solange man es tut oder wenigstens versucht? Jesus sagt nicht: „Helft, aber zuerst den Getauften!“, sondern: „Helft!“. Das macht der Papst und er macht es sogar sehr gut.
            Daher bin ich sehr froh über @Wrightflyers Worte.

        • Wrightflyer
          30.05.2016, 22:57 Uhr.

          Ich will Ihnen mal etwas erzählen, Silvia:
          Seit letzten Herbst sind die ehemaligen US-Kasernen, in deren Nähe ich aufgewachsen bin, Durchgangslager für Flüchtlinge. Die meisten Flüchtlinge sind natürlich Muslime.
          Weder gab es säbelschwingende fanatische Irre noch sonst eine Belästigung Einheimischer. Ich habe die ersten Monate noch erlebt bevor ich umgezogen bin, ich habe ein paarmal auch in der Kleiderkammer ausgeholfen und ich habe davor als THW-Einsatzkraft mitgeholfen die Unterkünfte aufzubauen. Ich bin abends im Dunkeln durchs Flüchtlingslager gelaufen ohne vergewaltigt zu werden oder auch nur angegrapscht zu werden und es hat noch niemand etwas bemerkt von wegen daß die Stadt gefährlicher geworden wäre. Mich hielt nur einmal ein fußballspielender Junge für einen Torpfosten. Ihre Kriminalitätsrate hatte die Stadt allerdings schon immer.
          Aber irgendwie sind mir die Flüchtlinge heute lieber als vorher die US-Truppen.

          • Silvia
            31.05.2016, 17:39 Uhr.

            Wrightflyer
            30.05.2016, 22:57 Uhr.

            Schön für Sie, dass Ihnen nichts passiert ist. Aber was nützt das den Frauen, die in Köln und anderswo in der Silvesternacht schwer traumatisiert worden sind?

            Was dem 17 – jährigen Niklas, der kürzlich in Bonn – Bad Godesberg auf dem Heimweg von einem Konzert ins Koma geprügelt wurde und an seinen Verletzungen gestorben ist?

            Was nützt das den Kindern, die in Schwimmbädern sexuell belästigt werden, nicht nur Mädchen sondern auch Jungen?

            Unsere christlichen Glaubensgeschwister aus dem Orient, und ich kenne einige, hingegen integrieren sich hier reibungslos und sind eine ECHTE Bereicherung für die Gemeinden und die Gesellschaft.

            Das festzustellen ist nicht unchristlich sondern vernünftig.

            Mein Mitgefühl gilt übrigens auch den Jesiden, besonders den Frauen, die schwer traumatisiert dem IS entkommen konnten und die hier wieder in den Flüchtlingsunterkünften unter den Muslimen zu leiden haben.

            Und mein Mitgefühl gilt auch allen anderen religiösen Minderheiten, die hier bei uns Schutz suchen und in den Unterkünften wieder von Muslimen drangsaliert werden, also keinesfall NUR den Christen, um das mal klar zu stellen.

          • Wanda
            31.05.2016, 17:43 Uhr.

            – In Darmstadt beim Festival gab’s soeben wieder die sexuellen Übergriffe durch Gruppen junger Männer. Erste Polizeiergebnisse (in unseren Öffentlich-Rechtlichen nicht einmal eine Notiz): Immigranten muslimischen Glaubens…

          • Wanda
            31.05.2016, 18:10 Uhr.

            Wrigtflyer 22:57
            – wollen Sie das etwa als Geschmachsache in’s Spiel bringen ? Sie simplifizieren ! Diese Angelegenheit hat ja doch wohl gelinde gesagt etwas mehr, diffizilere und vor allem weitreichendere Facetten, oder ?
            – Lesen Sie doch mal die Stellungnahmen, Bücher und Warnungen aufgeklärter muslimischer Intelektueller vor dem Islam so wie er sich derzeit präsentiert und wie er prktiziert wird. Und damit ist nicht etwa der IS gemeint! Angefangen von Salman Rusdie, über Mouhannad Khorchide, Hamed Abdel-Samad, Boualem Sansal usw., usw…
            Die sind alle von hohen Geistlichen der massgebenden muslimischen „Universitäten“ durch deren Fatwas mit dem Tode bedroht. Übrigens, und das wird hier gern ignoriert, auch durch einen Professor aus Kairo, dessen Chef jener Ober-Immam ist, den der Papst kürzlich umarmt hat. Noch Fragen ?
            P.S. Tip eines bekennenden Atheisten: wenn Sie schon beten, dann sollten Sie das Wort verdammt vielleicht vermeiden…

          • Wrightflyer
            02.06.2016, 13:49 Uhr.

            Gestern auf Spiegel Online gelesen:
            Die für gestern geplante Luftbrücke nach Syrien kommt NICHT zustande. Man „hofft“ vage „auf eine Kooperation des Regimes“ (mit anderen Worten drückt sich). Derweil sind tausende Zivilisten eingeschlossen und hungern, manche vom IS, die meisten vom Regime belagert.

            Massenmord zu billigen hat noch NIE irgendetwas besser gemacht!

            Die Täter die sich in Schwimmbädern oder sonstwo beschissen verhalten gehören bestraft, aber nach unserem Rechtsverständnis wird noch immer der TÄTER bestraft und nicht irgendjemand der zufällig die gleiche Religion hat ertrinken oder verhungern gelassen!

            Sonst müssten auch Thailand oder die DomRep Deutschland schlimme Dinge antun, wegen den deutschen Männern die dort Mädchen vergewaltigen…

        • bernardo
          01.06.2016, 19:51 Uhr.

          Liebe Silvia,

          nicht nur, dass er keine klare Linie vertritt, ich glaube, er kann mit Theologie nicht viel anfangen, wie auch Spaemann feststellte. Selten war das Papsttum zugunsten des Amtsinhabers kleiner gemacht als unter diesem Papst. Ich bedaure, es nach anfänglicher Sympathie feststellen zu müssen, dass seit Mastai (Pius IX.) kein so unzulänglicher Papst mehr amtiert hat. Obwohl ich kein kirchlicher Konservativer bin, hoffe ich im nächsten Konklave auf Kardinal Sarah. Wer auch immer auf der Loggia des Petersdomes stehen wird, er wird eine Herkulesaufgabe nach diesem – sorry – bisher verpfuschten Pontifikat haben. Zitat: „sit autem sermo vester est est non non quod autem his abundantius est a malo est“ – dass das „ja“ ein „ja“ sei und das „nein“ ein „nein“, das müsste die Linie des nächsten Papstes sein…

          • Silvia
            02.06.2016, 13:23 Uhr.

            bernardo
            01.06.2016, 19:51 Uhr.

            Danke für diese persönlichen Worte an mich, ich habe Sie, lieber bernardo, hier schon vermisst.

            Ich habe aus diesem Pontifikat viel gelernt, u.a., dass progressiv oder auch nur liberal nicht immer gleich gut und konservativ nicht gleich schlecht ist.

            Ganz ehrlich: Inzwischen spekuliere ich auch auf Kardinal Sarah als Nachfolger, und sei es nur, um dieses gigantische Durcheinander wieder aufzuräumen.

            Papst Franziskus versteht es, sich gut zu vermarkten und das hat wohl die Kardinäle im Konklave beeindruckt.

            Man sieht ja auch hier, welche Verrenkungen gestandene Theologen machen, um die Fehler des Papstes schön zu reden.

          • Alberto Knox
            02.06.2016, 15:08 Uhr.

            „Obwohl ich kein kirchlicher Konservativer bin, hoffe ich im nächsten Konklave auf Kardinal Sarah.“

            hm, obwohl ich kein kommunist bin, hoffe ich auf einen wahlerfolg von sahra wagenknecht… 🙂 *ironie aus, denn die linkspartei werde ich sicher nicht wählen* in der tat, bei den sa(h)ra(h)s weiß man, woran man ist. und im grunde auch bei leuten, die homophobe erzreaktionäre anhimmeln und sich selbst für liberale im kath.net-sinn ausgeben, aber genau deren alte leier von zölibat, männerpriestertum, zdk-lehmann-kasper-schimpfungen matraartig wiederholen.
            ich kann mich noch gut erinnern, wie herr erbacher sogar einmal gleichsam außertourlich stellung genommen hat und erläutert hat, dass er sich aus guten gründen einen spalter wie sarah nicht als papst wünscht.

          • Silberdistel
            02.06.2016, 16:55 Uhr.

            bernardo
            01.06. 19:51 h
            Heilig´s Blechle, vielleicht sind manche darüber froh das dieser Papst sich nicht so arg viel aus Theo-logie macht, wenn´s denn überhaupt so ist. Sondern sich um den Basisglauben bemüht, wie er eben von Jesus Christus gelehrt wurde ohne noch eigenen Senf drauf quetschen zu müssen: Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Gerechtigkeit; evangelii gaudium und den Armen wird das Evangelium verkündet.
            Nebenbei führt Er den Riesentanker rk-Kirche mit neuer Kraft aber fast zärtlich aus dem Schlick der Skandale und Korruption, wie man beispielsweise auch in „Amoris Laetitia“ nachlesen durfte, ohne das dabei jemand über Bord gehen muß. Also so könnte man das eventuell auch sehen, – wenn man denn die richtige Brille dazu auf hat.

          • bernardo
            03.06.2016, 10:19 Uhr.

            Liebe Silvia,

            Vermarktung trifft es gut. Mich überrascht auch, wenn ein Argentinier mir sagt, er erkenne den eher mürrischen Erzbischof Bergoglio als lachenden Papst nicht wieder.

            @ Knox: Es wird Sie überraschen – oder auch nicht -, dass ich Wagenknecht schätze, denn sie hat mit vielem recht und ist eine intelligente und gebildete Frau. Dasselbe lässt sich auch über Sarah sagen, dessen Buch ich gelesen habe. Nein, ich stimme weder Sarah noch Sahra vollkommen zu, aber mir sind ihre klaren Positionen lieber als das Gequake vieler unserer Politiker und Bischöfe.

            Noch ein Punkt: Es wird hier von manchen behauptet, sie seien Theologen. Ich will das nicht bestreiten, aber in einem „herrschaftsfreien Diskurs“ hat so etwas nichts zu suchen. Erstens kann man viel behaupten – ich könnte etwa behaupten, Horst Seehofer, die Queen oder Donald Trump zu sein -, zweitens, was entscheidender ist, die Kraft der Argumente zählt, nicht das angegebene „Herrschaftswissen“, die principia arcani.

          • bernardo
            03.06.2016, 10:20 Uhr.

            Natürlich ist Sarah keine „intelligente und gebildete Frau“, sondern ein intelligenter und gebildeter Mann. 🙂

          • Micaela Riepe
            03.06.2016, 10:27 Uhr.

            Zitat aus einem Gespräch mit der Zeitung „Le Croix“:

            Die Aufgabe des heutigen Christentums besteht nicht darin, die eigenen Feinde zu definieren, sondern der gesamten Menschheit zu dienen.

            Franziskus

          • Silvia
            03.06.2016, 13:23 Uhr.

            bernardo
            03.06.2016, 10:19 Uhr.

            „Vermarktung trifft es gut. Mich überrascht auch, wenn ein Argentinier mir sagt, er erkenne den eher mürrischen Erzbischof Bergoglio als lachenden Papst nicht wieder.“

            DAS ist mir auch schon öfter aufgefallen, alleine, wenn man sich die wenigen Bilder von Kardinal Bergoglio anschaut.

            Mir fällt aber auch auf, dass er auch heute noch, wenn er sich unbeobachtet fühlt, ausgesprochen mürrisch drein schaut.

            Sehr oft frage ich mich, wer dieser Mensch / Papst mit den vielen Gesichtern, den vielen Meinungen, die sich ständig selbst widersprechen, mit den vielen nichtssagenden Äußerungen eigentlich wirklich ist und ob er überhaupt weiß, was er will.

            Ganz am Anfang dieses Pontifikates wurde auf katholisches.info der offene Brief einer Lateinamerikanerin, die Kardinal Bergoglio gut kannte, an den Papst veröffentlicht.

            In diesem Brief schildert die Frau den Charakter und das Auftreten Kardinal Bergoglios genau so, wie wir ihn inzwischen leider erleben.

            Damals hielt ich das natürlich für eine böswillige Kampagne gegen den neugewählten Papst, heute muss ich oft daran denken.

  • Wanda
    28.05.2016, 20:37 Uhr.

    – Man darf sich sowieso über die (bereits) positive Bilanz der Veranstalter wundern. Mit 40.000 Besuchern sind das immerhin glatte 10.000 weniger als beim vorherigen Katholikentag. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass es lt. Bischofskonferenz 2014/15 in Deutschland ca 23.9 Mio Katholiken gibt (wenn auch nicht alle praktizierend), dann sind 40.000 Besucher eigentlich äusserst mager, oder ?
    Zum Vergleich: ein Spitzenspiel der 2. Fussball-Bundesliga bringt mehr Leute auf die Beine.

  • Wrightflyer
    29.05.2016, 12:34 Uhr.

    Noch 3 Stunden bis zu DEM Fußballereignis des Jahres… jedenfalls dann wenn man mit diesem FIFA-und-UEFA-Korruptionszirkus nichts mehr zu tun haben möchte.
    Wer versemmelt hat, rechtzeitig eine Karte zu kaufen und es daher im Livestream oder Newsticker verfolgen muss, hat wenigstens wieder für den Blog hier Zeit.

    Zunächst möchte ich anmerken daß ich ein wenig beleidigt bin.
    Die altkatholische Kirche hat auch ein beachtliches Programm auf die Beine gestellt, mit ökumenischen Gottesdiensten und Podiumsdiskussionen, gleich die erste befasste sich ausdrücklich mit dem Papstamt, das hätte man wenigstens in einem kleinen Satz hier würdigen können!
    Die ak-Kirche ist eine kleine Kirche, die allerdings viel zu sagen und der christlichen Welt viel zu geben hat!

    „Im Blick auf das Papstamt bedeute dies, von Seiten der Protestanten nicht nur den Jurisdiktionsprimat zu sehen, sondern wie die Katholiken heute das Papstamt tatsächlich verstünden, als „gebunden an einen kommunikativen Prozess in der Kirche“.“
    Guten Morgen, liebe Redaktion, die ak-Kirche hat ebenfalls öffentlich über das Papstamt diskutiert!!

    zu dem von Bedford-Strohm (ein sehr kluger Mann, den ich selbst außerordentlich schätze!) ist noch anzumerken, daß die römisch-katholische Kirche nach den restaurativen Jahrzehnten, den Rückzug auf ein absolutistisches Papsttum, im Moment erst dabei ist, ihr Verhältnis zum Papsttum neu zu justieren, bzw. sie hat gerade erst angefangen. Das muss auch die evangelische Seite berücksichtigen, daß sie da noch kein fertiges Ergebnis erwarten kann.
    Noch in meiner Jugend wurde quasi suggeriert, daß ALLE päpstlichen Entscheidungen als unfehlbar zu gelten hätten. Auch das Verhütungsverbot oder das Verbot der Frauenordination. Dieses Bild saß tief, trotz offen romkritischer Religionslehrer.
    Damals war das Papsttum kein Garant der Einheit, sondern ein lähmender Klotz am Bein der versteckte Schismen enorm beschleunigt hat, da die unterschiedlichen Sichtweisen nicht offen ausgesprochen werden konnten aber unter der Hand weitergärten. Bis hin dazu daß die Debatten in manchen Bereichen regelrecht fanatisiert wurden.

    „„Die Ewiggestrigen sollen nicht gewinnen“, meinte er in Anspielung auf die Gespräche im Vatikan mit den Piusbrüdern.“
    Werden sie auch nicht! Die Zeiten der Ewiggestrigen sind vorbei!
    Der früher notorische Antisemitismus der christlichen Welt ist (zum Glück!!) vorbei.
    Genausowenig Platz wie für Antisemitismus darf es in der christlichen Welt jedoch für menschenverachtende Haltungen gegenüber Muslimen geben.
    Christ zu sein bedeutet durchaus, daß man nicht alle Werte und Vorstellungen der anderen Religionen teilen kann. Aber jedem Menschen steht Respekt zu, Menschenwürde und ein lebenswertes Leben. Und vor allem ist der Platz eines Christen immer an der Seite derjenigen die verfolgt, in Not, ausgebeutet oder verachtet sind.
    Und dies sind allerdings heutzutage auch die Palästinenser.

    „Zufrieden sind die Veranstalter mit der Stimmung in der Stadt. Propst Gregor Giele stellte fest, dass sich die Atmosphäre geändert habe. Es herrsche eine heitere Gelassenheit, die ansteckend sei.“
    In dem Fall wäre es wünschenswert, das Konzept dieses Katholikentages genauso auf zukünftige Katholikentage zu übertragen. Daß das Christentum endlich wieder sichtbar ist, in positivem Sinn, ist ohnehin die wichtigste Errungenschaft der Veranstaltung, dies sollte unbedingt verstärkt werden.
    UND EIN BISCHEN MEHR WÜRDIGUNG ANDERER KATHOLISCHER KIRCHEN SEITENS DER REDAKTION WÄRE AUßERDEM WÜNSCHENSWERT!!!

  • Wrightflyer
    30.05.2016, 21:56 Uhr.

    Soooo, weil hier häufiger der IS erwähnt wird (dem übrigens Muslime genauso wie christen zum Opfer fallen):

    Eben in den Nachrichten mitbekommen daß die irakische Armee dabei ist, Fallujah vom IS zu befreien.
    Was mich daran sehr freut ist, daß es ein irakischer Sieg ist. Keiner ausländischer Bombardierungen. Der Irak braucht solche Erfolge um zu sehen daß er das Chaos selbst in den Griff bekommen kann.
    Ja, es WAR ein Verbrechen, wie Arabien ohne auch nur einen einzigen Araber zu fragen zwischen Frankreich und Großbritannien aufgeteilt wurde (Sykes-Picot). Es war ein unglaublicher Anschlag auf die Menschenwürde, wie überhaupt der ganze Kolonialismus. Aber jetzt müssen die heutigen arabischen Länder halt irgendwie das beste draus machen.

    Ich bete für den GANZEN Irak, der in den Kriegen der letzten Jahrzehnte so viel gelitten hat. Ich bete für alle Christen, Sunniten und Schiiten. Für alle Araber und Kurden. Für die verstrahlten Städte Basra und Fallujah. Möge das Land endlich Frieden finden und eine tragfähige Version von Demokratie. Und eine Wirtschaft die das eigene Volk ernähren kann, auch wenn das Öl eines Tages alle sein wird.

    Und, liebe Irakis, überhaupt liebe Araber:
    Es ist ein Verbrechen was 1916 gelaufen ist, aber glaubt mir: Uns Europäern ging es jahrhundertelang auch nicht anderst! Auch wir wurden wie Spielzeug zwischen unseren Herrscherhäusern hin und her geschoben! Die Herrscher dachten damals daß sie diese Dinge tun dürften. Man war zwar getauft und ging zur Beichte, man nannte sich Christ, aber hatte ziemlich wenig von unserem heiligen Buch, der Bibel, verstanden. Leider denken manche heutzutage noch immer daß sie solche Dinge tun dürften. Manche nennen sich Christen aber haben wenig bis garnichts verstanden.
    Es ist verdammt nochmal höchste Zeit daß diese Dinge aufhören.

    • Wanda
      31.05.2016, 18:23 Uhr.

      – als Hinweis von einem Realisten: glauben Sie wirklich dass dieser Blog genügend Irakis und Araber für Ihre Ansprache hat ?

      • bernardo
        01.06.2016, 19:37 Uhr.

        Touché, Wanda.

      • Wrightflyer
        02.06.2016, 13:39 Uhr.

        Nein, glaube ich nicht. (und damit erübrigt sich auch das hämische „Touché“).
        Es war an niemanden speziell gerichtet, es war eine generelle realistische Betrachtung der Geschichte.

        • Wrightflyer
          02.06.2016, 19:46 Uhr.

          PS: Ich habe das einfach mal an die allgemeinheit gerichtet, ohne bestimmten Adressaten, weil ich inzwischen ehrlich keine Lust mehr habe, bestimmte Dinge mit Leuten zu diskutieren deren Glaubensleben oder Nichtglaubensleben zu 80% aus Hass besteht.

  • Silvia
    01.06.2016, 11:11 Uhr.

    Wanda
    31.05.2016, 17:43 Uhr.

    Habe ich auf N24 gelesen, demnach sollen es ASYLBEWERBER muslimischen Glaubens aus Pakistan gewesen sein.

    Dies sind massive Angriffe auf unsere Kultur und werden so lange fortgesetzt werden, bis keine derartigen Veranstaltungen mehr stattfinden werden.

    Im strengen Islam sind ja auch Musik und alle Arten von Kunst verboten.

    • Novalis
      01.06.2016, 18:28 Uhr.

      1) Was ist der „strenge Islam“? So eine Aussage in dieser Pauschalität ist sicher nicht richtig.

      2) Es gibt hinreichend Richtungen des Islam, die Musik und Kunst mehr als nur schätzen – und diese Richtungen sind in der Mehrzahl und auch in der überwältigenden Mehrheit.

      3) War man schon einmal in einer Moschee? Dann würde man ein solches Urteil allein wegen der musikalischen Kunstfertigkeit des Muezzins, der ja einen besonderen Rezitationsgesang pflegt, und wegen der kostbaren Innenausstattung einer Moschee kaum wagen.

      • Wanda
        02.06.2016, 13:40 Uhr.

        Novalis 18:28
        – ist ja was ganz Neues, einen strengen Islam gibt es nicht ? Den gibt es in seine vielen Facetten genauso wie es auch einen streng konservativen und einen „liberaleren“ Katholizismus gibt…
        Nur, ist der Islam grundsätzlich sehr viel zwingender und vor allem „ausschliesslicher“ angelegt als jede andere Religion. Nehmen Sie die ua. von anerkannten Religionsgelehrten und Professoren (z.B. der Al-Azhar Universität Kairo als eine der höchsten Autoritäten im Islam) ausgesprochenen Fatwas gegen Abtrünnige, die deren Tod als rechtmässig erlauben. Aktuelle Beispiele sollten sogar Ihnen bekannt sein.
        Empfehle Ihnen sich zu informieren…

        • Silvia
          03.06.2016, 13:34 Uhr.

          Wanda
          02.06.2016, 13:40 Uhr.

          Und bis jetzt musste noch keine katholische Kirche und keine Kirche einer anderen christlichen Konfession, keine Synagoge oder ein Gebetshaus einer fernöstlichen Religion vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

          Kein Christ, Jude, Buddhist, Hindu, Atheist u.a. hat sich bisher inmitten von Menschenmengen in die Luft gesprengt, wahllos fremde Menschen mit dem Messer angegriffen, ins Koma geprügelt usw.

          Das festzustellen ist kein Hass sondern das Wahrnehmen der Realität.

          • Suarez
            04.06.2016, 22:58 Uhr.

            „Kein Christ, Jude, Buddhist, Hindu, Atheist u.a. hat sich bisher inmitten von Menschenmengen in die Luft gesprengt, wahllos fremde Menschen mit dem Messer angegriffen, ins Koma geprügelt usw.“

            Nein, was in Nordirland geschah, dass sich Katholiken und Protestanten ganz doll lieb hatten. Und buddhistische Mönche haben auch noch nie Andersgläubige geprügelt und radikale Hindus noch nie Moscheen gesprengt.

            Pardon, aber in welcher Welt leben Sie und welche Scheuklappen haben Sie auf?

      • Silvia
        02.06.2016, 19:19 Uhr.

        Novalis
        01.06.2016, 18:28 Uhr.

        „Was ist der strenge Islam?“

        Dann präzisiere ich diesen Begriff mal mit einem von David Berger, der spricht vom „real – existierenden Islam“, und das ist der Islam, der u.a. von den Salafisten, Saudi – Arabien, dem IS, dem Iran (obwohl dort die Schiiten die religiöse Mehrheit stellen), in Pakistan, von Boko Haram aber auch von Erdogan und allen islamischen Ländern vertreten wird.

        Und dem, wenn man offenen Auges durch unsere Städte geht, immer mehr in Deutschland lebende Muslime anhängen, deutlich zu sehen an der immer rigider werdenden Kleidung muslimischer Frauen, die sich bis auf das Gesicht total verhüllen, was es bis vor zwei Jahren in dieser Form noch nicht gab, damals genügte noch das Kopftuch alleine.

        Und eine Gegenfrage: Hat „man“ schon mal den Koran gelesen?

        Was die Musik angeht, so wird man den Muezzinruf wohl kaum mit der Musik des Westens oder überhaupt jeder Form von weltlicher oder kirchlicher Musik vergleichen können und die Innenausstattung von Moscheen fällt höchstens unter sakrale Kunst.

        Jede andere Form künstlerischer Darstellungen wird abgelehnt.

        • Alberto Knox
          03.06.2016, 11:02 Uhr.

          jetzt wird mal schnell einer aus der asservatenkammer geholt, der sich nicht zu schade war, übelst über verstorbene und lebende theologen herzuziehen und der bei einem schwulen magazin wegen seines rassismus gekündigt wurde. und wozu dient er: als kronzeuge gegen den islam.

          „Salafisten, Saudi – Arabien, dem IS, dem Iran (obwohl dort die Schiiten die religiöse Mehrheit stellen), in Pakistan, von Boko Haram aber auch von Erdogan und allen islamischen Ländern vertreten wird.“

          da wird mal schnell alles über einen kamm geschoren. und man blendet auch noch marokko aus, ein land, dass weiter ist als der vatikan, weil der dortige könig, der natürlich nicht repräsentativ sein darf, weibliche geistliche ausbilden lässt. die große mehrheit der muslime ist und bleibt völlig friedliebend. aber das will man nicht wahrhaben, weil das das eigene bild, das man sich vom islam zurecht gelegt hat, ja stören könnte. da fragt man sich doch glatt, warum b16 eine moschee besucht hat.

          „Und dem, wenn man offenen Auges durch unsere Städte geht, immer mehr in Deutschland lebende Muslime anhängen, deutlich zu sehen an der immer rigider werdenden Kleidung muslimischer Frauen, die sich bis auf das Gesicht total verhüllen, was es bis vor zwei Jahren in dieser Form noch nicht gab, damals genügte noch das Kopftuch alleine.“

          also ich sehe burkas schon seit langer zeit. soviel unterschied zum nonnenhabit sehe ich da nicht.

          „Und eine Gegenfrage: Hat „man“ schon mal den Koran gelesen?“

          man unterrichtet darüber. geht wohl kaum ohne textkenntnis. und auch kaum ohne hermeneutik.

          „Was die Musik angeht, so wird man den Muezzinruf wohl kaum mit der Musik des Westens oder überhaupt jeder Form von weltlicher oder kirchlicher Musik vergleichen können und die Innenausstattung von Moscheen fällt höchstens unter sakrale Kunst.“

          ich hab mich gefragt, ob man das nicht einfach nur zitieren soll, weil dieser satz nichts über den islam, aber viel über die autorin sagt. ich habe mich dazu entschlossen, zu sagen, was ich davon halte, weil ich mich in aller schärfe davon distanziere: ich halte das für eine ganz üble form von westlich-europäischem chauvinismus. das „andere“ wird diskreditiert und diskriminiert, weil es in den eigenen, beschränkten horizont nicht passt. solche ansichten – ich zitiere frei den verstorbenen innsbrucker bischof stecher – sind die kleinen tröpfchen, aus denen schon einmal eine schmutzig braune flut entstand, die über sechs millionen menschen in den tod spülte.

          „Jede andere Form künstlerischer Darstellungen wird abgelehnt.“

          dadurch, dass man sich erspart zu sagen, wer da was ablehnt, kann man hübsch pauschal werden. das islamische bilderverbot wurde immer wieder unterlaufen. es gibt jenseits wunderbarer kalligraphien auch illuminierte muslimische codices. und kunst auf portraits zu beschränken, sagt wieder etwas aus über das eigene wahrnehmungsvermögen.

          • Silvia
            04.06.2016, 19:38 Uhr.

            Alberto Knox
            03.06.2016, 11:02 Uhr.

            Zu der „braunen Brühe“ Folgendes:

            Ich bin sehr stark geprägt von meinem Großvater, der Widerstandskämpfer im 3. Reich war und nur haarscharf am KZ vorbei geschrammt ist.

            Und um gleich vorzubeugen:

            Mein Großvater ist nach dem Krieg von der BRD als politisch Verfolgter des NS – Regimes anerkannt worden.

            Er war kein Blockwart, der sich nach dem Krieg als Judenretter dargestellt hat, wie der schon öfter hier zitierte Urgroßvater von einem anderen Blogger/in.

            Das möchte ich hier nur in aller Deutlichkeit betonen.

            Von meinem Großvater habe ich u.a. gelernt, gegen den Strom zu schwimmen, wenn das eigene Gewissen es gebietet.

            Bei mir funktioniert die Nazikeule deswegen nicht!

          • bernardo
            04.06.2016, 22:37 Uhr.

            Zitat: „also ich sehe burkas schon seit langer zeit. soviel unterschied zum nonnenhabit sehe ich da nicht“

            OMG!

        • Wrightflyer
          04.06.2016, 18:23 Uhr.

          „Und eine Gegenfrage: Hat „man“ schon mal den Koran gelesen?“
          Haben Sie es denn? Und zwar vollständig?

          „Jede andere Form künstlerischer Darstellungen wird abgelehnt.“
          Das stimmt nur für den Brachialislam, wie ihn die Wahabiten oder die Taliban vertreten. Anderstwo gibt es sehr wohl muslimische Kunst und Musik. Ich kenne türkische Musik, sie ist eher nicht mein Geschmack.

          • Silvia
            04.06.2016, 19:41 Uhr.

            Wrightflyer
            04.06.2016, 18:23 Uhr.

            Der so genannte „Brachialislam“ ist leider heute der real – existierende Islam, der sich auf dem Vormarsch befindet.

    • Wrightflyer
      02.06.2016, 13:09 Uhr.

      Ich habe jetzt gerade starke Zweifel daß Mesut Özil, Sami Khedira, Serdar Tasci, Serdar Somuncu, Bülent Ceylan oder Ice Cube unsere Kultur abschaffen wollen würden…
      Das zum einen.

      Zweitens müsste unsere Kultur schon längst zusammengebrochen sein, denn zum einen gibt es auf dem Oktoberfest oder an Fastnacht schon lange genug deutsche Männer die übergriffig sind oder sich sonstwie sehr danebenbehnehmen, zum anderen ist es hierzulande legal, Frauen zu vergewaltigen solange man Geld dafür bezahlt. Seit ich letztens im Netz Berichte von Exprostituierten gelesen habe, frage ich mich ziemlich intensiv zu was für einem Frauenbild das unsere Männer erzieht, daß es legal ist, sich eine Frau zum Vergewaltigen zu kaufen.

      Was da gelaufen ist waren nicht „die Muslime“, genausowenig wie „die Christen“ in Sabra und Schatila gemordet haben.
      Es waren schlecht erzogene Rotzlöffel in deren zerfallenen Ländern es offensichtlich an anständiger Erziehung mangelt.
      Ein beschissenes Benehmen ist noch lange kein absichtlicher Anschlag auf solche Veranstaltungen, es ist erstmal ein beschissenes Benehmen von schlecht erzogenen Leuten die meinen sich alles rausnehmen zu dürfen. Und das gibt es auch z.B. von Deutschen auf Mallorca. Sogar Hochschulpartys leiden mittlerweile unter Leuten die keine Manieren haben, was noch lange nicht heißt daß diese absichtlich diese Veranstaltungen zum erliegen bringen wollen würden. Sie fassen es nur als Freibrief zum schrankenlosen Danebenbenehmen auf.

      @Novalis:
      Als Spanienfan weiß ich auch was Flamenco ist. Und der Gesangsstil im Flamenco erinnert SEHR stark an Muezzins.
      Persönlich bevorzuge ich allerdings Paso Doble.

      • Silvia
        03.06.2016, 10:15 Uhr.

        Wrightflyer
        02.06.2016, 13:09 Uhr.

        Muss „man“ eigentlich immer Alles, was nicht ins eigene Weltbild passt, mit platten Phrasen relativieren und kleinreden ohne die geringste Empathie für die Opfer sexistischer Übergriffe oder sexueller Gewalt? Oder anderer Gewalttaten?

        Die Täter aus dem muslimischen Kulturkreis sind eben nicht einfach nur schlecht erzogen (in unserem Sinne) sondern die sind sogar sehr gut erzogen bzw, sozialisiert im Sinne des Korans, also ihrer Religion, und ihrer Herkunftskultur.

        DAS ist das Problem und das nicht zu vertuschen, zu beschönigen, zu relativieren hat rein gar nichts mit HASS zu tun.

        Wenn es heute schon angeblich Hass sein soll, die Wahrheit zu sagen und sich gegen Gewalttaten deutlich auszusprechen, sich mit den Opfern zu solidarisieren statt mit den Tätern, dann weiß ich beim besten Willen nicht mehr, was ich sagen soll.

        Mit Menschen, die mit ideologischen Scheuklappen durch die Welt laufen, kann zumindest ICH nicht diskutieren und werde deshalb ab sofort auf diese Postings nichr mehr antworten.

        • Alberto Knox
          03.06.2016, 11:03 Uhr.

          scheuklappen haben höchstens menschen, die von „dem“ islam reden.

          • Silvia
            03.06.2016, 13:26 Uhr.

            Alberto Knox
            03.06.2016, 11:03 Uhr.

            ok, dann rede ich ab sofort nur noch von dem real – existierenden Islam, einem Begriff, wie ihn David Berger verwendet und der es meiner Meinung nach auf den Punkt bringt.

        • Wrightflyer
          04.06.2016, 18:11 Uhr.

          „Muss „man“ eigentlich immer Alles, was nicht ins eigene Weltbild passt, mit platten Phrasen relativieren und kleinreden ohne die geringste Empathie für die Opfer sexistischer Übergriffe oder sexueller Gewalt?“
          Hmhm, die Mädchen in Thailand oder anderen solchen Ländern deren Armut ausgenutzt wird um sie zu vergewaltigen und die Prostituieren die ins „Milieu“ einmal reingerutscht sind und nicht mehr rauskommen und sogar Zwangsprostituierten hier sind also KEINE Opfer sexueller Gewalt? Die zählen nichts?
          Sexuelle Übergriffe auf Veranstaltungen sind schlimm, das will ich nicht kleinreden. Es sind in dem Sinn allerdings bei weitem nicht nur Muslime auffällig. Weit schlimmer ist allerdings das Los der Prostituierten, gerade der Zwangsprostituierten, die am Tag mehrere Vergewaltigungen über sich ergehen lassen müssen. Hinzu kommen leider viele Kinder die von nahen Angehörigen missbraucht werden. Viele davon werden, nun ja, Prostituierte, weil sie verinnerlicht haben daß sie zu nichts anderem da wären. Sexuelle Gewalt ist nicht erst durch Muslime ins Land gekommen, sie ist schon lange da.

          WIRKLICH Scheuklappen hat derjenige der meint daß alle Muslime automatisch böse kopfabschneidende Irre oder unbeherrschte Sexmonster wären, alle Deutsche dagegen automatisch Heilige und Engel. Weder das eine noch das andere ist wahr.

          Gerade sind im Mittelmeer wieder mehrere hundert Flüchtlinge ertrunken.
          Wo ist die Anklageschrift? Welchen kriminalistischen Nachweis gibt es, daß diese ertrunkenen Flüchtlinge irgendwo Sexualdelikte begangen haben? Wir haben hier noch nicht einmal deren Namen vorliegen.

          • Wanda
            04.06.2016, 21:55 Uhr.

            Alberto Knox 11:03
            – Scheuklappen haben jene, die z.B. ignorieren, dass muslimische kriminelle Clans ganze Vororte in deutschen Grossstädten unter Kontrolle haben und sich untereinander blutig befehden, so dass sich nicht einmal mehr unsere Polizei dort hinein trat, es sei denn in Mannschaftsstärke…
            Quelle: Polizeireports, die sich darüber beschweren, dass ihre Berichte von den Länder-Inneministern aus politischem Kalkül ignoriert werden.
            – Und dass sich ein Volker Kauder, der ganz bestimmt auf Merkels Linie ist, sich um die Gewalt und Drangsalierung von Christen und Nicht-Muslimen in den Unterkünften sorgt und dringend Abhilfe fordert…
            – Und dass in Bad Godesberg die Burka das Stadbild bestimmt, wo ein 17-Jähriger von einem jungen Nordafrikaner totgeprügelt wurde, den unsere Medien jedoch verschleiernd als Italiener oder in Italien geboren beschreiben…
            Das sind stellvertretend nur einige wenige Beispiele wie manipuliert wird. Einerseits tut man den Flüchtlingen damit überhaupt keinen Gefallen und andererseits wächst damit das Misstrauen in unsere Medien…

          • Jürgen Erbacher
            Jürgen Erbacher
            05.06.2016, 21:52 Uhr.

            Die Frage ist, ob sich die Clans wirklich über ihre Religion definieren, wie das hier angeführt wird. Was ist mit denen, die sich über Nationalitäts-Seilschaften definieren?

  • Wrightflyer
    02.06.2016, 12:06 Uhr.

    Fällt eigentlich noch jemandem außer mir auf, daß sich die Kommentare hier zu 80% darum drehen, irgendjemanden zu hassen? Vielleicht sogar die Vernichtung zu wünschen?

    Egal was eigentlich Thema ist, man MUSS ständig auf diejenigen zu sprechen kommen die man hasst. Seien es Muslime oder Piusbrüder. Oder Ratzinger. Man macht dazu sogar die irrwitzigsten Schnörkel und lenkt vom eigentlichen Thema ab.
    Persönlich kann ich zwar die Piusbrüder auch nicht ausstehen und für Ratzinger habe ich wenig übrig (Vieles war zwar gut gemeint, aber insgesamt Marke Master of Disaster, da er seine Kirche im Prinzip nicht verstanden hat), viele konservative Muslime gehen mir persönlich auf die Nerven, aber wenn ich das Gesamtbild hier so überschlage, wie wenig über das jeweilige Thema gesprochen wird und wie viel über diejenigen die man hasst, gruselt es mich.
    Ich meine: DAS soll die Frohe Botschaft sein?? Autsch…

    Das was man von Franziskus als „Reformen“ verlangt scheint sich auch weitestegehen darum zu drehen, daß er maßregeln, bestrafen, ausschließen, Brücken abbrechen und disziplinieren soll.

    • Wrightflyer
      02.06.2016, 12:07 Uhr.

      Das schlimmste:
      Man kann sich hier noch nicht einmal drüber freuen wenn es Hoffnung auf Frieden gibt. Z.B. den Waffenstillstand als Strohhalm für einen Frieden in Syrien.

      • Wrightflyer
        02.06.2016, 12:08 Uhr.

        Oder daß Franziskus es schafft, die Lage in der Zentralafrikanischen Republik zu entspannen.

        • Wanda
          04.06.2016, 1:12 Uhr.

          Wrightflyer 12:06 – 12:08
          – drei Zurechtweisung in Minutenabstand vom gleichen Kommentaristen an die nicht so funktionierenden Mitblogger. Das muss man erst einmal nachmachen…

    • Alberto Knox
      03.06.2016, 11:06 Uhr.

      endlich mal jemand, die es klar und deutlich ausspricht. das muslim-bashing und das ich-bin-vom-papst-enttäuscht-weil-er-nicht-meine-vorschläge-berücksichtigt ist ungemein eng und kleingeistig.

      • bernardo
        03.06.2016, 13:35 Uhr.

        Genau. Das Benedikt-Bashing, das in die tiefsten Tiefen geht, ist selbstverständlich viel besser. Nein, ich hasse den Papst nicht, ich kritisiere seine Amtsführung. Was die Muslime angeht: Ich kenne gute und leider auch einige weniger gute. Die weniger Guten hasse ich nicht, würde sie aber gerne im Knast sehen.

        • Suarez
          04.06.2016, 22:55 Uhr.

          Ich wüsste nicht, wer hier Benedikt-bashing betreibt. Das ist schon sehr weit hergeholt.

      • Wrightflyer
        03.06.2016, 14:40 Uhr.

        „und das ich-bin-vom-papst-enttäuscht-weil-er-nicht-meine-vorschläge-berücksichtigt“
        Es geht da nicht um VORSCHLÄGE.
        Auch Ratzinger wurden Vorschläge gemacht und er hat sie nicht berücksichtigt. Er hat ehrlich gesagt fast keine Vorschläge berücksichtigt wenn sie aus der Kirchenbasis kamen.
        Es geht da mehr um „Ketzerlisten“. Franziskus soll gefälligst bestrafen, maßregeln, disziplinieren, Brücken abbrechen, spalten und hartherzig sein, DAS wird verlangt. Nur ist das eben in keinster Weise sein Amtsverständnis.
        Wenn es um sachliche VORSCHLÄGE ginge, könnte man drüber diskutieren. Aber WAS da verlangt wird, nun, es ist ein Trauerspiel.

        Mit Lüge und Verleumdung wird hier durchaus auch gearbeitet, siehe Walter Kasper dem man Rassismus unterschieben wollte obwohl er nur gesagt hat daß Afrika und Europa sich nicht gegenseitig herumkommandieren sollten, siehe Lehmann bei dem man zwar erwähnt hat daß Müller mal sein Schüler war aber „vergessen“ hat daß er von diesem enttäuscht ist.

        Mehr dazu heute abend! Muss jetzt los!

      • Silberdistel
        03.06.2016, 22:08 Uhr.

        Alberto Knox
        03.06. 11:06 h
        Zunächst wird entpersonalisiert, darunter leidet schonmal die Wahrheit (über jene Personen). Damit ist die Basis gegeben anzuschuldigen und zu unterstellen. Daraufhin erfolgt der Schluss, das es sich hier um nicht wirklich liebenswertes gar noch lebenswertes Leben handelt, keiner solche (doch bösen) Individuen braucht. Alle Handlungen schließlich gegen jene, so erkannten, gerechtfertigt erscheint. – Als nächstes fällt ein Schuß, eine Bombe oder Rakete schlägt ein. Der nächste plausible Schritt ist dann die Rache, auf den sich „die andere Seite“ wiederum zurecht natürlich, beruft. Und das ganze beginnt von vorn.
        Jesus Christus hat diese Struktur tatsächlich genial durchbrochen, indem Er sein Kreuz trägt und vergibt.
        Aber mal ehrlich, es ist menschlich schwer sich dieser ständig anwesenden Dynamik, wie die einer Spirale, zu entziehen. Es war natürlich auch eine etwas laienhafte Betrachtung derselben.

  • Silvia
    03.06.2016, 13:29 Uhr.

    Wrightflyer
    02.06.2016, 12:06 Uhr.

    Fällt eigentlich jemandem außer MIR auf, dass nur eine Bloggerin hier ständig das Wort Hass ins Spiel bringt als Totschlagargument gegen andere Blogger, während sie gleichzeitig jeden verbal niederknüppelt, der anderer Meinung ist als sie?

    • Suarez
      04.06.2016, 22:53 Uhr.

      Diesen Vorwurf kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

  • Wrightflyer
    03.06.2016, 14:43 Uhr.

    @Frau Riepe:
    Vielen Dank!! 🙂

    „Die Aufgabe des heutigen Christentums besteht nicht darin, die eigenen Feinde zu definieren, sondern der gesamten Menschheit zu dienen.“

    Das ist den Nagel präzise auf den Kopf getroffen, besser kann man es nicht ausdrücken!

  • Wrightflyer
    04.06.2016, 20:56 Uhr.

    So, jetzt generell zum Thema muslimische Straftäter, sexuelle Übergriffe usw.:

    JA, wer sich in dieser Art und Weise danebenbenimmt gehört bestraft!
    Es ist schade daß es immer mehr Rotzlöffel gibt, und zwar nicht nur muslimische, die kein Benehmen kennen. Unter so etwas leidet die ganze Gesellschaft.

    Ich bemerke hier aber eine Tendenz zu einer extremen Einseitigkeit.
    Mitgefühl und Empathie für Opfer von Gewalttaten ist inzwischen scheinbar nurnoch erlaubt wenn der Täter Muslim ist. Alles andere gilt als Lappalie, nicht weiter wichtig. Erst recht wenn das OPFER einer Gewalttat Muslim ist.
    Es geht bis hin zu dem Punkt wo regelrecht lächerlich gemacht wird wenn jemand als Christ empfindet und den kriegsgeschundenen Ländern vor allem Frieden wünscht.
    Und JA, das nenne ich Hass.
    Vor allem auch dann wenn man jede anderweitige Diskussion, z.B. über den Kirchentag, damit abwürgt.

    Tatsache ist, daß niemals alle Muslime Sexualstraftäter sind und es sind auch nicht alle Sexualstraftäter Muslime.

    Wut und Hass sind nicht das selbe.
    Wut ist nicht zwangsweise schlecht. Jesus selbst wurde gelegentlich wütend.
    Ich bin leicht cholerisch, ich werde schnell mal wütend und schimpfe wie ein Maultiertreiber, beruhige mich dann aber auch wieder, vor allem wenn mir jemand die Gründe erklärt warum er sich falsch verhalten hat. Und es tut mir auch mal leid, wenn ich ungerecht war.
    Man kann und soll auf Muslime die sich hier danebenbenehmen und Frauen angrapschen wütend sein.
    Aber man soll niemals eine ganze Religion hassen. Denn Hass will vernichten, auch die unschuldigen. Wer hasst, wünscht allen Muslimen, egal ob Sexualstreaftäter oder Kriegsflüchtling oder einfach nur langjähriger unauffälliger Nachbar den Tod.

    […]*

    *Der Beitrag wurde wegen des Verstoßes gegen die Netiquette editiert.

    • Wrightflyer
      04.06.2016, 21:00 Uhr.

      Noch etwas:
      Wut ist immer geradeaus und ehrlich. Mit dem Kopf durch die Wand notfalls.
      Hass dagegen verleumdet auch, ist hinterhältig, intrigiert und schmiedet Pläne.

  • Silvia
    05.06.2016, 22:49 Uhr.

    Wrightflyer
    04.06.2016, 20:56 Uhr.

    Also ich wünsche keinem Menschen den Tod!

    Ich möchte allerdings auch nicht mal zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort sein.

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