Franziskus und die Piusbrüder

Während alle Welt auf die Publikation des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetitia“ wartet, hat sich Papst Franziskus bereits nächsten Projekten zugewendet. Dazu gehört offensichtlich auch die Aussöhnung mit der traditionalistischen Piusbruderschaft. Wie am Montag bekannt wurde, hat sich der Pontifex am vergangenen Freitag mit dem Generaloberen der Gemeinschaft, Bischof Bernard Fellay getroffen. Bereits vergangene Woche hatte der Obere der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. im Internet ein umfangreiches Dokument veröffentlichen lassen, in dem er ausführlich über den aktuellen Stand der Gespräche berichtet. Darin äußerte er sich überraschend positiv über den amtierenden Papst. Das klang zu Beginn des Pontifikats noch anders. Da wurde Franziskus noch als „idealistischer Armutsapostel der 70er Jahre“ bezeichnet, dessen „militante Demut“ sich „als demütigend für die Kirche erweisen könnte“.

Medien spekulieren über einen möglichen besuch von papst Franziskus auf der griechischen Insel lesbos in der kommenden Woche. Vatikansprecher federico Lombardi bestätigte, dass es Überlegungen gibt. Den konkreten Termin, 14. oder 15. April, wollte er aber weder dementieren noch bestätigen. (Bildquelle: reuters)

Medien spekulieren über einen möglichen Besuch von Papst Franziskus auf der griechischen Insel Lesbos in der kommenden Woche. Vatikansprecher Federico Lombardi bestätigte, dass es Überlegungen gibt. Den konkreten Termin, 14. oder 15. April, wollte er aber weder dementieren noch bestätigen. Die Initiative soll vom Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios ausgegangen sein, der bei der Visite ebenfalls anwesend sein wird. (Bildquelle: reuters)

Der Papst will integrieren

Für Franziskus gilt im Umgang mit den rechten Katholiken dasselbe wie für die linken. Die Nachsicht und Offenheit, die er etwa gegenüber den US-amerikanischen Ordensfrauen zeigte, gelten auch für die traditionalistischen Piusbrüder. Auch wenn hier natürlich ein kleiner, aber nicht unbedeutender Unterschied besteht: Bei den Ordensfrauen gab es nie eine Exkommunikation. Für Franziskus dürfte die Annäherung, wie schon an anderer Stelle geschrieben, seiner Haltung entsprechen: nicht ausgrenzen sondern integrieren. Er geht an die Ränder der Kirche.

Die neuen Kontakte zwischen Rom und den Piusbrüdern zeigen einmal mehr die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Päpste Benedikt XVI. und Franziskus. Unter dem Theologenpapst stand der theologische Disput im Vordergrund, über den man schließlich zu keinem Ergebnis kam. Benedikt XVI. wollte die zentralen Reformen des II. Vatikanischen Konzils nicht verraten, und die Piusbrüder wiederum wollten die im September 2011 vorgelegte „Lehrmäßige Erklärung“ nicht akzeptieren. Franziskus legt den Schwerpunkt zunächst auf die persönliche Begegnung. In den vergangenen zwei Jahren gab es mehrere Besuche von römischen „Gesandten“ in Einrichtungen der Piusbruderschaft. Kardinal Walter Brandmüller, der Churer Bischof Vitus Huonder sowie der kasachische Bischof Athanasius Schneider gehörten zu den Vertretern, die in Abstimmung mit der im Vatikan für den Dialog mit der Piusbruderschaft zuständigen Kommission „Ecclesia dei“ Seminare und Gemeinden der Gemeinschaft besuchten.

Die Päpste bauen Brücken

Die Botschaft, die von diesen Treffen ausging, war wohl so vielversprechend, dass Franziskus nun selbst das direkte Gespräch suchte und sich mit Bischof Fellay traf. Es gab bereits vor zwei Jahren eine kurze Begegnung der beiden im Speisesaal des vatikanischen Gästehauses Santa Marta. Damals ging das Ganze aber über eine freundliche Begrüßung nicht hinaus. Jetzt soll die Begegnung rund 45 Minuten gedauert haben. Im offiziellen Audienzkalender des Papstes ist sie nicht verzeichnet. Aus der Zentrale der Piusbruderschaft ist zu hören, dass es sich um eine rein private Unterredung gehandelt habe, bei der es nicht um die Eingliederung der Gemeinschaft in die katholische Kirche gegangen sei. Dennoch wird in den letzten Monaten wieder verstärkt darüber spekuliert, ob es in Kürze zu dieser „Versöhnung“ kommen könnte und die Piusbrüder ähnlich wie das Opus Dei eine Art Personalprälatur mit ziemlich großen Freiheiten der eigenen inneren Organisation werden könnte.

Franziskus kennt die Piusbruderschaft aus seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires aus nächster Nähe. Vor den Toren der argentinischen Hauptstadt liegt eines der größten Zentren der traditionalistischen Vereinigung weltweit. Zum außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit machte er einen Schritt auf die Piusbrüder zu und erlaubt deren Priestern auch offiziell, die Beichte zu hören. Dabei schrieb er im September 2015, er „vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen“. Das ließ damals aufhorchen. Denn der im Vatikan letztendlich für den Dialog zuständige Chef der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hatte noch wenige Woche zuvor erklärt, dass es zwar Begegnungen verschiedenster Art gebe, „die das gegenseitige Vertrauen stärken sollten“. Zugleich stellte er aber fest, dass es keine substanziellen Neuigkeiten gebe.

Damals galt noch die „Lehrmäßige Erklärung“ von 2011 als Voraussetzung für eine Einigung. In den vergangenen Wochen sind in verschiedenen konservativen Internetforen Spekulationen laut geworden, der Vatikan mache an dieser Stelle weitere Zugeständnisse an die Piusbruderschaft. Substantielle Belege gibt es dafür bisher nicht. Im Moment scheint es einmal mehr so, dass die Päpste sich bewegen und Brücken bauen wollen, die Piusbruderschaft hingegen zu keiner Bewegung bereit ist.

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Jürgen Erbacher

Seit 2005 berichte ich für die ZDF-Redaktion „Kirche und Leben katholisch“ über die Themen Papst, Vatikan, Theologie und katholische Kirche. Dafür pendle ich regelmäßig zwischen Mainz und Rom - meiner zweiten Heimat. Dort habe ich vor meiner ZDF-Zeit mehrere Jahre gelebt und für Radio Vatikan gearbeitet. Studiert habe ich Politikwissenschaft und Katholische Theologie in Freiburg i.Br. und Rom.

31 Kommentare

  • Silvia
    05.04.2016, 17:57 Uhr.

    Falls der Papst tatsächlich der Piusbruderschaft ohne Vorbedingungen eine Personalprälatur anbietet, wird er sich an der Sturheit dieser Gemeinschaft die Zähne ausbeißen.

    Und sein Nachfolger und die ganze Kirche werden mit dieser Entscheidung und Allem, was das nach sich ziehen wird, leben müssen.

    Die US – Nonnen waren nie so weit links außen wie die Piusbruderschaft rechts außen ist. Außerdem leisten die US – Nonnen wertvolle Sozialarbeit. Der Wert der Piusbruderschaft für die Kirche scheint hingegen nur in vollen Priesterseminaren zu bestehen.

    David Berger schreibt in seinem Buch „Der heilige Schein“ dass das Theologiestudium bei der Piusbruderschaft wegen seiner Mängel nicht staatlich anerkannt ist, während unsere Priester ein universitäres Theologie – und Philosophiestudium absolvieren und mit einem staatlichen Diplom (oder jetzt Magister oder Master) abschließen.

    Ich möchte diese Hinterwäldler nicht wieder in der Kirche haben.

    Und wozu dann der päpstliche Kampf gegen die Franziskaner der Immaculata? Die sind doch auch nicht schlimmer als die Piusbruderschaft.

    Das hätte sich mal Papst Benedikt erlauben sollen….

    Aber bei Franziskus redet man sich Alles schön.

    • Silvia
      05.04.2016, 18:51 Uhr.

      P.S.: Ich habe mir inzwischen den oben verlinkten Text durchgelesen. Eines muss man Fellay lassen, er ist ehrlich und bevorzugt klare Worte.

      Ferner stimme ich seiner Analyse, dass vollständige Verwirrung in der Kirche herrscht, zu.

      Es wird spannend sein, zu beobachten, wie sich Fellay, der Klartext redet, mit Franziskus, einem Meister der Vieldeutigkeit, verständigen wird.

      Ich persönlich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir es mit einem vollständig unberechenbaren Papst zu tun haben, dem Kirchenrecht, Theologie und das Wohl der ihm anvertrauten Menschen völlig gleichgültig sind, sofern es nur seiner Popularität dient.

      Und es zeichnet sich jetzt schon ab, dass es gerade die ultramodernen Franziskusfans sein werden, die jetzt jubeln werden „seht doch nur, wie barmherzig unser Papst ist“.

      Mich erinnert das fast an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, da musste auch erst ein unvoreingenommenes Kind kommen und sagen, dass der Kaiser gar keine Kleider anhat. Alle Anderen waren blind vor Loyalität.

  • Student
    05.04.2016, 18:34 Uhr.

    Hm…

    Da macht Franziskus mal was für die konservative Seite der Kirche und gleich ist wieder alles schlecht…
    Das ist doch traurig…
    Er ist doch Papst, da muss er sich um die ganze Kirche kümmern!
    Nicht nur um die liberalen oder linken Katholiken, sondern auch um die Traditionalisten!
    Eigentlich doch selbstverständlich, oder?!
    Volle Priesterseminare sind übrigens ein Segen und dürfen nicht zu wenig geschätzt werden!
    Ohne Priester gibt es keine Eucharistie!
    Wenn es eine Gemeinschaft also schafft, viele junge Menschen zu ihrer Berufung zu führen ist das schon eine wichtige Leistung!

    • Silvia
      05.04.2016, 23:50 Uhr.

      Student
      05.04.2016, 18:34 Uhr.

      Heiligenkreuz bei Wien zieht auch junge Menschen und Theologiestudenten aus aller Welt an, ohne häretisch zu sein.

      Der Papst sollte sich mal für eine klare Linie entscheiden.

      Übrigens spricht er sich als Oberhaupt der wahrscheinlich reichsten Kirche überhaupt heute ganz deutlich gegen jeglichen Privatbesitz aus, natürlich nur bei den Gläubigen. Das Geld ist ja sooo furchtbar böse usw.

      Ich hätte nie gedacht, dass ich mir mal Benedikt zurück wünschen würde, inzwischen tue ich das.

    • Wanda
      06.04.2016, 0:45 Uhr.

      Student 18:34
      – eine Gemeinschaft, die es schafft viele junge Leute einzufangen (und ihrer vermeintlichen Berufung zuzuführen), ist deswegen noch lange nicht über den Klee zu loben. Dafür gibt es viel zu viel negative Beispiele.
      Ich will nun nicht alle diesbezüglichen Organisationen aufführen, weil das von einigen Blog-Teilnehmern als (üblicherweise) provokativ aufgefasst würde, doch stellvertretend seien nur mal Scientology, Opus Dei, Engelwerk, die (show-lastigen) Evangelikalen mit ihrer agressiven Missionstätigkeit und Jehovas Zeugen genannt. Letztere in den katholischen Erblanden Lateinamerikas kräftig auf dem Vormarsch…
      Natürlich behauptet jede Organisation, ein hehres Ziel zu verfolgen und einem guten Zweck zu dienen. Wie auch anders ?
      Das sollte kritische Betrachter aber nicht davon abhalten, deren Selbstdarstellungungen anzuzweifeln und anderer Meinung zu sein…

    • Silberdistel
      06.04.2016, 8:24 Uhr.

      Student
      05.04, 18:34 h
      „Ohne Priester gibt es keine Eucharistie!“ Zitatende.
      Man lernt nie aus, aber Sie wissen schon das diese Behauptung in der Gesamtchristenheit umstritten ist. – Immerhin gibt das NT keine Anweisungen darüber, wer das ´Herrenmahl´ zu leiten hat, ob es überhaupt geleitet werden muß und JC war zeitlebens kein Freund der Priesterschaft. Es ist sogar fraglich ob Er diese überhaupt wollte, denn schließlich sollen alle untereinander „Schwestern und Brüder“ sein und nur einer soll Meister genannt werden, nämlich Er selbst (Sinngem. Mt. 23,1-39 / Worte gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer). Letztlich stellt die Eucharistie im Kern die Einladung von Jesus Christus dar und nicht die der Priesterschaft, die dann auch noch darüber bestimmen will wer für sie zugelassen wird. Vielleicht nahm und nimmt sich die Priesterschaft auch nur allzu wichtig, wie chronisch die der Piusbrüderschaft.

      • Wanda
        06.04.2016, 18:50 Uhr.

        Silberdistel 8:24
        – Herrenmahl ? Naja, wenn das so ist (nomen est omen)…
        Dachte bisher, das Mahl wäre für alle, d.h. eben auch und besonders für das einfache Kirchenvolk bestimmt gewesen ? So kann man sich irren…
        Aber Sie haben natürlich Recht:
        – Was Jesus als einfacher Wanderprediger von den geweihten Priestern hielt (hütet Euch vor jenen in den langen Gewändern) und welche Anweisungen er diesbezüglich an seine Jünger gab, ist in der Tat recht drastisch (MT.23) ausgefallen: „Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater (Pater, Padre Papst) nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel“…
        Gilt genau so für den Rabbi „Ihr sollt euch nicht Meister (Rabbi) nennen lassen, denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder“…
        Und weiter: „aber der Grösste unter euch soll euer Diener sein“…
        – Erstaunlich, dass sich entgegen diesen klaren Anweisungen des Nazareners eine Amtskirche mit solch ausgeprägt arroganter Hierarchie bilden konnte, denen das gläubige Fussvolk lediglich reine Kulisse ist und als Daseinsberechtigung dient.

        • Silberdistel
          08.04.2016, 13:52 Uhr.

          Wanda
          06.04. 18:50 h
          In der Tat, in den Originalschriften ist zu oft anderes zu lesen – und das manchmal diametral entgegengesetzt -, als was von der Priesterschaft verkündet, oder gar von ihr vorgelebt wird. Mt. 23 ist dafür eben ein ganz treffendes Beispiel.
          ´Herrenmahl´ ist nur ein Begriff von vielen für die Eucharistie, mM nach auch nicht der gelungenste. Das Attribut „Herr“ bezieht sich hier jedoch ausschließlich auf Jesus Christus selbst. Der als solcher einlädt und zwar alle gleichermaßen ohne Unterschied. So ist nunmal die Originalvorlage die heutzutage jeder nachlesen kann. So das Verständnis der ersten Christengemeinden, so auch mein Verständnis, weil´s sich halt nicht anders lesen läßt.
          Sie kennen meine Beiträge hier, die häufig das zurecht zu rücken versuchen was im Katholizismus als das herum schwirrt was ich verallgemeinernd gern „Brimborium“ nenne. Das Hinzugefügte, das anscheinend die göttliche Lehre noch zu verbessern und zu ersetzen sucht. Das unter der Rigide von Päpsten und anderen selbsternannten „Würdenträgern“, die sich historisch kaum als gute Christen oder gar „Heilige“ identifizieren lassen. Was letztlich die Urlehre im geringsten Fall verwässert, eintrübt, oder im schlimmsten in Gegensätzlichkeit enden läßt. – Furchtbar wie das Gros der Schafe dem Verhalten ihrer Gattung nur zu gerecht wird und die zweifelhaften Vorgaben der Priesterschaft, die erwiesender Maßen doch nur fehlbare Menschen sind, sowie deren über Äonen nicht enden wollende Kette von unglaublichen Skandalen, still und unter bereitwilliger Abgabe der Eigenverantwortung, abgeben. Aber auch hier lehrt Jesus Christus anderes.

          • Wanda
            08.04.2016, 19:45 Uhr.

            Silberdistel 13:52
            – wir sind nicht weit auseinander:
            die meisten Probleme bereitet sich die Amtskirche durch ihre selbsternannten klerikalen Glaubens“verbesserer“ selbst. Deren enormer Drang die einfache Botschaft des Nazareners zu verkomplizieren mag sein Motiv darin haben, dem gläubigen Fussvolk alles so undurchsichtig wie möglich darzustellen, um die eigene Position zu erhöhen und unverzichtbar zu machen (wie der kritische Mt.23 noch im Nachhinein leider bestätigt)…

  • Wrightflyer
    05.04.2016, 23:13 Uhr.

    Als damals Ratzinger auf die Piusbrüder zugegangen ist, war das für mich einer der beiden Sargnägel die die Entscheidung zum Konvertieren von rk nach ak für mich unumkehrbar gemacht haben. Nachdem sämtliche Reformergruppen aus Rom so lange nur „Haltet die Fresse!“ gehört haben, schien mir der Schritt von Ratzinger doch eine sehr einseitige Bevorzugung sehr konservativer Kräfte darzustellen.

    Bei Franziskus dagegen befürchte ich das nicht. Er bemüht sich erkennbar, sein Amt mit seinem ursprünglichen Sinn zu erfüllen, nämlich Brücken zu bauen und zu versöhnen.
    Das ist manchmal leicht, wie bei Bartholomaios, ein eindeutig sehr kluger und weltoffener Mann, und manchmal ist es verdammt schwer.

    Daß die reaktionären Ansichten der Piusbrüder für den größten Teil der rk-Kirche inakzeptabel sind, ist klar. Mehr als 1 Milliarde Christen können nicht einfach die Errungenschaften seit Mitte des 20. Jahrhunderts ins Klo kippen um die Wunschliste einer winzigen Gruppe zu erfüllen. Das ist auch Franziskus klar.
    Aber solange sie nicht, wie ich bei Ratzinger befürchtet hatte, ein unangemessen großes Gewicht bekommen, kann man wenigstens versuchen einen wie auch immer gearteten Frieden zu schließen.

    Ich kann dieses ultrareaktionäre Gehabe, dieses Festkleben an einem vergangenen Zeitgeist (der genauso nur ein Zeitgeist war wie der heutige, eine Etappe auf dem Weg), auf den Tod nicht ausstehen.
    Aber die Kirche der doktrinären Maßregelungen, der Maulkörbe und der Hetzjagden auf echte und vermeintliche Gegner Roms muss jetzt endgültig der Vergangenheit angehören. Das muss nicht nur der Müller und seine Glaubenskongregation kapieren, sondern auch manche die sich für „reformorientiert“ halten aber untendrunter ebenfalls ein Kirchenbild von vorgestern, eines der Linientreue, des Gehorsams, des Knochenbrecherpapstes der alle Gegner „an die Wand stellen lässt“ und des bis ins Kleinste alles regelnden Katechismusses vertreten.

    Gerade die Päpste die sehr autoritär, sehr diktatorisch agiert haben, haben ihre Kirche gespalten. Das war schon bei Luther so: Schließlich wollte Luther keine Kirchenspaltung, aber der damalige Papst weigerte sich, ihm und vielen anderen Christen die die kirchlichen Misstände kannten, zuzuhören. Es war bei Mastai so. Und auch Wojtywa hat unter Lethargie und Ängstlichkeit zugedeckte tiefe Schismen hinterlassen.

    Ich würde sagen, daß die Piusbrüder von Franziskus ein Angebot bekommen haben. Er hat ihnen so weit die Hand ausgestreckt wie er kann.
    Ob sie das Angebot annehmen, liegt bei ihnen. Wenn sie sich mit der Realität der Kirche nicht abfinden können, wenn sie weiterhin meinen daß über 1 Milliarde Katholiken in einer vorkonziliaren Traumwelt die schon früher nicht funktioniert hat, leben sollen, dann wars das. Aber den Versuch war es wert.

    […]*
    Pontifex bedeutet „Brückenbauer“. Das ist der Sinn und Zweck der Sonderstellung des Bischofs von Rom. Pontifex bedeutet nicht „Cäsar“. Petrus war ein Fischer aus Galiläa, er war kein römischer Kaiser! Er hat überzeugt und nicht Proskriptionslisten geschreiben!

    *Der Beitrag wurde wegen des Verstoßes gegen die Netiquette editiert.

  • Silvia
    06.04.2016, 8:42 Uhr.

    Gestern fiel mir ein Gerücht über den Gesundheitszustand des Papstes ein, das vor knapp einem halben Jahr verbreitet worden ist und ich dachte, womöglich ist da doch was dran, denn so wie der Papst kann sich doch ein normaler Mensch nicht verhalten.

    Derartige Widersprüche und Unberechenbarkeiten wären schon bei einem x-beliebigen Menschen auffällig, aber wer so eine Weltkirche leitet, der ist ein Cäsar und kein Brückenbauer.

    Franziskus spaltet die ohnehin schon zutiefst zerstrittene Kirche noch weiter und richtet Schaden an unter dem Jubel seiner blind – loyalen Fans.

    • SuNuraxi
      06.04.2016, 20:52 Uhr.

      @Silvia, 06.04.2016, 8:42

      Nicht, dass ich Ihnen grundsätzlich widerspreche (Sie wissen eh, dass ich schon viel länger Ihrer Meinung bin als Sie selbst), aber das mit dem Tumor war eine wirklich eine Ente. Dabei ist wahrscheinlich nicht mal so sehr die Zeitung schuld, die das Gerücht verbreitet hat, sondern ein (durchaus prominenter) Neurochirurg, der auf seiner Homepage damit geprotzt hat, beim Papst eine Privataudienz für sich alleine bekommen zu haben. Das so etwas zu Spekulationen führt, ist klar.
      Die Fotos auf der Homepage waren allerdings „bearbeitet“.

      http://www.ansa.it/sito/notizie/politica/2015/10/21/papa-francesco-dott-fukushima-rimuove-due-post-su-sue-visite-in-vaticano_53f38c65-eb57-4d07-b8ab-821f7ad251cd.html

      Das obere Foto ist eines der Fotos, was zu den Spekulationen geführt hat, das untere zeigt, wie es wirklich war.
      Gegen den Typen gibt es übrigens im Moment eine Untersuchung, weil er bei Wartelisten für Operationen Umreihungen vorgenommen und sich kräftig dafür bezahlen lassen haben lassen soll.

      • Silvia
        08.04.2016, 0:21 Uhr.

        SuNuraxi
        06.04.2016, 20:52 Uhr.

        Das haben Sie nett formuliert, dass Sie schon viel länger meiner Meinung sind als ich selbst.

        Was mich betrifft, ich habe trotz anfänglicher Euphorie aufmerksam und kritisch das Pontifikat beobachtet und langsam aber sicher meine Meinung geändert, zum Ärger derjenigen, die unkritische Franziskusverehrung betreiben und Alles schön reden, was er sagt und tut.

        Ich kann mir solche Widersprüche in einer Persönlichkeit einfach nicht erklären, sodass ich die Ente mit dem Gehirntumor noch mal ausgegraben habe.

        Ein Beispiel: Den konservativen Orden der Franziskaner der Immaculata, die meines Wissens nach lediglich die Alte Messe und ein paar vorkonziliare bräuche wieder eingeführt haben, ohne die Anerkennung des Konzils zu verweigern, verfolgt er bis aufs Blut und der Piusbruderschaft kommt er mit ausgebreiteten Armen entgegen.

        Die hier und anderswo festzustellende Ungerechtigkeit gegenüber Papst Benedikt bei ein und demselben Sachverhalt stört mich auch gewaltig.

        Und noch etwas: Unser sonst so barmherziger Papst zerrt eine hochschwangere (inzwischen 8. Monat) im Jahr der Barmherzigkeit wegen Vatileaks 2 vor Gericht, obwohl diese Frau Schwangerschaftsprobleme hat, und lässt es zu, dass sie an einem Tag sechs Stinden lang verhört wird, obwohl inzwischen wirklich jeder weiß, dass Aufregungen, die die Mutter in der Schwangerschaft hat, dem ungeborenen Kind schaden.

        Wo bleibt da die Barmherzigkeit?

        Der Papst hätte nir auf diejenigen zu hören brauchen, die ihn davor gewarnt haben, diese Frau einzustellen.

        Oder ist er in diesem Fall so hart, weil einige unangenehme Wahrheiten ans Licht kamen?

        Papst Benedikt hat sogar seinen treulosen Kammerdiener sehr schnell begnadigt.

        • bernardo
          08.04.2016, 10:17 Uhr.

          @ Silvia, SuNuraxi: Ich teile Ihre Meinung. Wie heißt es so schön, wenn zwei dasselbe machen, ist es nicht dasselbe. Das gilt für Benedikt wie für Franziskus. Ich habe, obwohl ich die Piusbrüder auch nicht gerade freundlich sehe, Benedikts Anliegen als oberster Hirte verstanden. Im Prinzip heiße ich auch Franziskus‘ Handeln in dieser Frage gut. Auch mit einer Personalprälatur könnte man leben, wenn denn die Piusbrüder die Konzilstexte vollumfänglich anerkennen. Das allerdings ist eine conditio sine qua non.

          Silvia, die Geschichte mit der Hochschwangeren kannte ich nicht. Wissen Sie Genaueres?

          • SuNuraxi
            08.04.2016, 13:53 Uhr.

            @bernardo, 08.04.2016, 10:17

            @Silvia meint Francesca Chaouqui, die in Vatileaks 2 verwickelt ist (und die von Franziskus trotz eindringlicher Warnungen für die vatikanische Wirtschaftsprüfungskommission engagiert worden ist). Die Dame hat vermutlich wirklich Dreck am Stecken, aber man hätte wirklich noch warten können, bis das Kind da ist. Chaouqui, Nuzzi, Balda und Fittibaldi wären schon nicht davongelaufen.

          • Silvia
            08.04.2016, 14:14 Uhr.

            bernardo
            08.04.2016, 10:17 Uhr.

            Was die Hochschwangere angeht, das ist die Dame, die im Vatileaks 2 Prozess angeklagt ist. Die ist inzwischen im 8. Monat, der Prozess musste kürzlich für drei Wochen unterbrochen werden, weil die Ärzte der Frau strenge Bettruhe verordnet haben.

            Es ging ihr wohl auch während des Prozesses sichtlich schlecht.

            Am Montag wurde der Prozess fortgesetzt mit einer sechsstündigen Vernehmung der hochschwangeren Frau. Ich finde diese Vorgehensweise unverantwortlich.

          • Silvia
            08.04.2016, 14:17 Uhr.

            P.S.

            bernardo, die Piusbrüder weigern sich nach wie vor, auch nur irgendetwass vom 2. Vaticanum anzuerkennen und es scheint so, als ob der Papst das, im Gegensatz zu Benedikt, auch gar nicht mehr verlangt.

            DAS ist der springende Punkt, über den ich mich aufrege und der im höchsten Maße im Widerspruch zu sonstigen Verhaltensweisen des Papstes steht.

    • Ullrich Hopfener
      08.04.2016, 10:29 Uhr.

      Silvia 06.04.2016 8.42 ICH BETE FÜR UNS ALLE(!!) ,DASS WIR DAS GESCHENK DIESES PONTIFIKATES IMMER BESSER ERKENNEN…

  • JasJu
    06.04.2016, 12:12 Uhr.

    Es wäre schön, wenn eine glaubenstreue, wenn auch zuweilen zu kompromißlose Gruppierung wieder den Platz erhält, von dem aus man ihre Stimme besser vernehmen kann. Von Seiten der FSSPX rechnet man ja mit „einseitiger Anerkennung“, d.h. Rom akzeptiert sie voll und ganz, obwohl sie das heutige Rom nicht akzeptiert. Das wäre dann vergleichbar mit der Schweiz, die zwar zu Europa gehört, aber die ganze kranke EU-Besoffenheit nie mitgemacht hat. Und als weißer Fleck inmitten der Kontinentalkarte zum Nachdenken anregt. So könnte auch die FSSPX wichtige Impulse auf dem Weg zur Umkehr von Protestantisierung, Glaubensverflachung und Verweltlichung setzen.

    • Alberto Knox
      08.04.2016, 15:46 Uhr.

      wer katholische dogmen ablehnt, ist nicht glaubenstreu.

  • papessa
    06.04.2016, 12:23 Uhr.

    @ wrightflyer: Sollte Franziskus den Piusbrüdern tatsächlich eine Personalprälatur zugestehen, wie oben vermutet, dann wäre das m.E. ein sehr viel weitergehender Schritt als das, was Benedikt seinerzeit angestrebt hat.
    Im übrigen verwundert es mich schon etwas, dass nicht nur Ihre Sichtweise, sondern auch die Berichterstattung hier einen, von zwei Päpsten eingeleiteten, Vorgang, egal wie umstritten er sein mag, so unterschiedlich bewerten kann. Was wurde auf Benedikt eingedroschen, und ihm diese wichtige Funktion des Brückenbauers abgesprochen.
    Mehr möchte ich dazu nicht äußern.

    • Silvia
      08.04.2016, 0:29 Uhr.

      papessa
      06.04.2016, 12:23 Uhr.

      Tja, das wundert nicht nur Sie.
      Diese völlig unterschiedliche Beurteilung findet man übrigens nicht nur hier. Der Medienliebling Franziskus kann machen, was er will, das wird immer schön geredet, während es bei Benedikt genau umgekehrt war, der konnte machen, was er wollte, da wurde sofort mit verbalen Steinen geworfen und im Falle der Aufhebung der Exkommunikation der Piusbischöfe hat sogar die Bundeskanzlerin persönlich den Papst angerufen und gemaßregelt.

      ich war nie eine Freundin von Benedikt, aber diese unverhohlene Ungerechtigkeit stimmt mich mehr als nachdenklich.

    • Wrightflyer
      08.04.2016, 22:16 Uhr.

      Die unterschiedliche Bewertung hat mit der Vorgeschichte zu tun!
      Bei Benedikt war die Situation die, daß die Reformgruppen lange Jahre aus Rom nur „Haltet die Fresse!“ zu hören bekommen hatten und das Gefühl hatten, mit einer Wand zu reden. Dann reicht er den Piusbrüdern die Hände, nicht aber den reformorientierten Katholiken. In die Richtung gab es weiter nur Mahnungen was rechtgläubig ist und was nicht und Verweise auf die Hierarchie. Es kam kein Dialog zustande, es gab kein Gefühl, daß in Rom jemand zuhört.

  • Maria
    06.04.2016, 17:57 Uhr.

    Wanda
    Sie scheinen die Piusbruderschaft nicht im geringsten zu kennen . Die haben mit den Organisationen ,die Sie genannt haben ,so wenig zu tun ,wie die AFD mit der SPD/GRÜNEN /LINKEN.
    Die Piusbruderschaft ist eine tradionell katholische Gemeinschaft ,die nichts anderes macht ,wie die katholische Glaubenlehre hochzuhalten und auch die Lithurgie und das heilige Messopfer ,wie es bis zu 2 vatikanischen Konzil ,über Jahrhunderte in ganz Deutschland in den katholischen Kirchen gang und gäbe waren . Der „Wert“ der Piusbruderschaft liegt nicht nur in vollen Priesterseminaren ,sondern die Piusbruderschaft erhält und betreibt Alten / Seniorenheimen ,Grund Schulen ,Mädchengymnasien ,Kindergärten und andere sozial Projekte in Deutschland ,Europa und Ausser Europäisch .

    • Alberto Knox
      08.04.2016, 15:49 Uhr.

      „Die Piusbruderschaft ist eine tradionell katholische Gemeinschaft ,die nichts anderes macht ,wie die katholische Glaubenlehre hochzuhalten und auch die Lithurgie und das heilige Messopfer ,wie es bis zu 2 vatikanischen Konzil ,über Jahrhunderte in ganz Deutschland in den katholischen Kirchen gang und gäbe waren.“
      liturgie schreibt man ohne „h“. katholisch kann man nur sein, wenn man den papst als oberhaupt mit seiner plena potestas anerkennt und sich ihm unterordnet. und wenn man umfänglich alle dogmen anerkennt. die piusbrüder lehnen aber die beiden dogmen der sakramentalität der bischofsweihe und der kollegialität des bischofsamtes ab. außerdem gibt es in ihren reihen ekelhaftesten antisemitismus und misogynie.

    • Wanda
      08.04.2016, 20:04 Uhr.

      Maria 06.04.17:57
      – lesen Sie doch bitte noch einmal meinen Beitrag:
      habe lediglich geschrieben, dass allein die Anziehungskraft einer Gemeinschaft oder Sache auf junge Menschen noch lange kein Beleg für deren Qualität oder Tugendpotenzial darstellt und dieses anhand der von mir aufgeführten Beispiel-Glaubensgemeinschaften untermauert.
      – Wenn Sie sich aber trotzdem veranlasst sehen Vergleiche mit den Pius-Brüdern anstellen zu müssen, bitte sehr. Nur zu !

  • Wrightflyer
    07.04.2016, 1:14 Uhr.

    Mehr als die Piusbrüder interessiert mich momentan die Frage:
    Hat das IOR, über viele Jahre für Intransparenz und merkwürdige Kundschaft berüchtigt, Verbindungen zu diesem aufgeflogenen Verbrechenssumpf in Panama?
    Gibt es hochrangige Geistliche die im Zusammenhang mit dieser Scheiße genannt wurden?

    • Silberdistel
      08.04.2016, 21:41 Uhr.

      wrightflyer
      07.04. 1:14 h
      Wetten das?! 😨

  • Wrightflyer
    07.04.2016, 19:33 Uhr.

    Ich ziehe von der Diskussion hier schon eine enttäuschte Bilanz.

    Da HABEN sehr viele Menschen sehr viel Arbeit, Hoffnung und Mühe in diese Synode gesteckt, von Walter Kasper über viele fleißige Fragebogenauswerter und unbekannte Mitarbeiter der Synodenteilnehmer bis hin zu den Journalisten. Auch diese haben ihren wesentlichen Beitrag geleistet, die Synode lebhaft zu gestalten.
    Aber gewünscht wird wieder nur römischer Autoritarismus: Papst, sag uns was wir zu tun und zu lassen haben!
    […]*
    Und sehr beleidigend gegenüber denjenigen die so viel Arbeit, Mühe, Schweiß, manchmal wohl Tränen und viel Hoffnung in diese Synode gesteckt haben. Auch diejenigen deren Positionen man nicht unbedingt teilt, wie z.B. Müller, haben das nicht verdient.

    In dem Sinn reagiere ich auch äußerst allergisch auf die Suggestion daß es praktisch kein 2. Vatikanum gegeben hätte sondern Roncalli und Montini alle Dokumente schon fertig in der Schublade liegen gehabt hätten und Montini kurz nach Amtsantritt schon die ganze Liturgiereform fertig herbeigehext hätte. Sind Karl Lehmann, Hans Küng, Hélder Cámara, Joseph Frings und ja, auch der frühe Ratzinger, etwa niemand?!

    Jedenfalls hoffe ich sehr, wie ich im letzten Beitrag geschrieben habe, daß Franziskus der Linie der Synode folgt, statt sie in die eine oder andere Richtung zur bloßen Farce zu erklären.
    Und ehrlich gesagt rechne ich auch damit.

    *Der Beitrag wurde wegen des Verstoßes gegen die Netiquette editiert.

  • Wrightflyer
    07.04.2016, 20:15 Uhr.

    Ich konnte mich nicht benehmen und habe ein bischen im Netz herumgewühlt, ob vielleicht irgendetwas durchgesickert sein könnte.

    Dabei bin ich auf eine Seite gestoßen die Franziskus‘ Videogebetsanliegen veröffentlich.
    Das von diesem Monat finde ich sehr sehr schön, er würdigt Bauern, vor allem Kleinbauern.

    Es ärgert mich schon sehr lange, daß Bauer bei uns ein Schimpfwort ist und Bauern verachtet werden. Immerhin füllen sie unsere Mägen und sorgen dafür daß wir uns mit anderen Dingen beschäftigen können statt damit die nächste Mahlzeit zu jagen oder zu sammeln. Ehrlich gesagt halte ich eher die Börsenmakler in diesem Video für ungehobelte, primitive Kerle die nichts als Gier im Kopf haben. Bauern dagegen müssen sorgfältig planen was sie tun und Saatgut, Dünger, Tierfutter und sonstige Ressourcen einteilen. Sie müssen sich mit ihren Tieren, mit dem Wetter und dem Boden auskennen. Und wenn sie reine Getreidebauern sind oder Winzer machen sie monatelang nur Verluste um dann endlich im Spätsommer eine Ernte verkaufen zu können.

    Ich schließe mich hier gern an:
    Danke, lieber Kleinbauer, was du tust ist wertvoller als das was alle Börsenmakler und Banker dieser Erde zusammen tun. Du bist ein Planungs- und Organisationstalent mit genug Mut, sehr viel Arbeit in eine Monate in der Zukunft liegende Ernte zu investieren.

    • Wrightflyer
      07.04.2016, 20:18 Uhr.

      Hier mit deutschen Untertiteln:
      katholisch.de/video/17631-videobotschaft-des-papstes-fur-april

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