Jobmotor oder Ausbeutung?

Etwa 900.000 Menschen sind aktuell bei gut 15.000 lizensierten Zeitarbeitsfirmen beschäftigt. Ein großer Teil als ungelernte oder gering qualifizierte Arbeiter. Die Lohnuntergrenze liegt bei knapp 8 Euro – “zum Leben zu viel, zum Sterben zu wenig”, sagt Leiharbeiter Tom in unserer zoom-Doku “Zeitarbeit – Jobmotor oder Ausbeutung?”. Hier die Doku noch einmal in voller Länge:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1540078/ZDFzoom-Jobmotor-oder-Ausbeutung%3F#/beitrag/video/1540078/ZDFzoom-Jobmotor-oder-Ausbeutung

4 Kommentare | 13. Februar 2012 | 15:26 Uhr | Twittern | Facebook

4 Kommentare

  1. Moin, moin Frau Behlendorf,

    sie bearbeiten den “Fall” Zeitarbeit, kann ein Lied davon singen.
    Alleinerziehende Mutter in Deutschland – warten das die Grundschulzeit um ist um wieder mehr arbeiten zu können. Neben meiner selbständigen Tätigkeit im Nebenerwerb blieb mir nur Harz4. September 2011. Grundschulzeit vorbei, ich ab Oktober 2011 bei der Zeitarbeitsfirma DELTA-Engineering,

    Erstes Gehalt nach 7 Wochen – Auszahlung erfolgt am 20ten des folge Monates. Anfang Februar kündigte ich bei der Firma, da sich für mich endlich gute Perspektiven ergeben haben.

    Fazit 5 Monate gearbeitet 3 x Lohn bekommen zig Überstunden nicht ausbezahlt. Trotz Info und Krankmeldung- tatsächlich ordentliche Grippe 1 Abmahnung 2. Abmahnung persönlicher Kontrollbesuch des Personaldisponenten. Kündigung überreicht bekommen.

    Mobbing ohne Ende. Mittlerweile geht es um einen Betrag von ca. 2000€.

    Sagen Sie es ihrem Kinde.

    Über eine ergänzende Ausstrahlung zur Sendung hätte ich einiges zu sagen.

    Außerdem verdienen Männer 50 Cent mehr als Frauen.

    Eine gelenkte Frustablassung käme mir sehr gelegen.

    Zdf-Sendung Menschen hat uns schon einmal positiv unterstützt.

    Eine schöne Zeit

    Dagmar Zimmermann

    Dagmar Zimmermann | 22. Februar 2012 | 13:39 | Antworten
  2. Seit Jahren das gleiche Thema und nichts ändert sich…

    werkzeughandel | 26. Februar 2012 | 00:07 | Antworten
  3. Wie Sie meiner Adresse entnehmen können, ist das Land, in dem ich mittlerweile Lebe und Arbeite ein anderes als Deutschland.
    Ich habe hier wieder eine Perspektive gefunden und vor allen Dingen ein Menschenwürdiges Leben.
    Das habe ich nicht zuletzt der hier auch bestehenden Zeitarbeitsfirmen zu verdanken, hier genannt “Temporär-Büros”.
    Die >Regierung in diesem Land hat per Gesetz verordnet, dass diese Temporär-Firmen ihre Einsatzkräfte nur zu dem >Gelteneden Tarif beschäftigen dürfen!!
    Also nicht wie in Deutschland, wo diese “Firmen” , die die gleichen sind, wie in meinem Land, DumpingPreise und Sklavenlöhne als Ausgleich für gleichwertige Arbeit der Festbeschäftigten zahlen können.
    Das ist ein Zeichen, dass in Deutschland die Politik mit eingebunden ist, anständig arbeitenden Menschen den Knebel anzusetzen.
    Darum mein Appell: Facharbeiter, gelernte verlasst dieses Land, es hat euch nicht verdient!!!

    peter Selter | 3. April 2012 | 22:21 | Antworten
  4. der Reportagen über Zeitarbeit und der Ausbeutung gibt es mittlerweile mehr als genug.

    Als unmittelbar Betroffener kann ich nur sagen: Jammern allein bringt nichts, es muß auch was passieren. Solange kein politischer Wille da ist, wird sich nichts ändern, egal ob rot/grün oder rot/schwarz oder was weiß ich noch alles am längeren hebel sitzt.

    Im Grundgesetz, habe ich mal gelesen, steht, die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu schützen ist die Pflicht des Staates….irgendwie nicht deckungsgleich mit dem, was man m. E. zur Zeit mit den ALG 2 Leistungsempfängern anstellt (HARTZ 4 finde ich diskriminierend > Hartz ist vorbestraft!!)

    Im Übrigen verweise ich auf meine Ausführungen an anderer Stelle

    http://blog.zdf.de/zdfzoom/2012/01/12/finger-weg-von-zeitarbeit/#comment-816

    Ich kann nur sagen, so wie momentan in Deutschland mit den Lohnempfängern umgegangen wird, kann es nicht weitergehen…es ist einfach nur entwürdigend.

    Ne schöne jrooß

    Arbeitsloser aus Köln | 3. Mai 2012 | 20:17 | Antworten

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