Hilfe, ich bin nackt! · ZDFzoom
Nutzerdaten als Netz-Währung
Es scheint: Wer jung ist und dazugehören will, muss schon fast in sozialen Netzwerken unterwegs sein. Inzwischen ist fast jeder zweite Deutsche in einem angemeldet, so eine Studie des Branchenverbandes BITKOM. Seit 2010 stieg die Zahl um zehn auf jetzt 40 Millionen. Allein Facebook hat nach eigenen Angaben 16 Millionen Nutzer in Deutschland. Und weltweit sind es mehr als 500 Millionen.
Doch wer sich in sozialen Netzwerken anmeldet, geht einen Handel ein – bewusst oder unbewusst: Das Netzwerk kann kostenlos genutzt werden – dafür dürfen die Betreiber im Gegenzug persönliche Informationen auf ihren Servern speichern und für Werbung verwenden. Nutzerdaten als eine Art Währung im Netz – was das bedeutet, erklären Experten hier…
6 Kommentare | 15. Juni 2011 | 13:30 Uhr |
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Hallo Zoom-Redaktion! Wir haben für die Ausstellung “Mediale Lebens(t)räume – droht uns eine digitale Heimat” der Thüringer Landesmedienanstalt als junger Medienverein ein bundesweit einmaliges Facebook-Projekt gestartet: “BistDudas?” heißt das und wir haben hier 12 Facebook-Freunde andere Facebook-Freunde recherchieren lassen, um Portraits der digitalen Ichs zu schreiben. Beim zweiten Treffen haben die Teilnehmer die digitalen Ichs persönlich kennengelernt und ein zweites Portrait über die “analogen” Ichs im Vergleich schreiben lassen. Ein spannendes Projekt! Die Ergebnisse gibt’s ab dem 27. Juni in Erfurt zu sehen!
Ein sehr interessanter Beitrag. Mit einem fehlerhaften Ende. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Diese Aussage ist definitiv falsch.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag von zoom am 15.06.2011 verfolgt. Sehr Interessant und vielen Dank für Ihre Recherchen!
Während des Beitrags haben Sie im Hintergrund zwischen der Sendeminute 6:13 und 6:23 ein Song gespielt. Da ich schon seit Längerem auf der Suche nach diesem Titel bin, würde ich mich sehr über einen Hinweis auf den Interpreten und Titel freuen.
Besten Dank
saeppi
Guten Tag,
in Ihrer Berichterstattung verwenden Sie als “Nackt-Beispiel” einen Blogger und Internetberater, der wohl gemerkt im Netz gefunden werden will und damit sein Geld verdient. Dieser Mensch profitiert extrem von seiner gesteuerten Aufmerksamkeit (=Selbstmarketing). Jeder einzelne Mensch kann durch Selbstmarketing profitieren, wenn er gezielt Informationen von sich ins Netz stellt, die ihn auszeichnen. So profitiert ein Bewerber für einen Job bspw wenn er gezielt seine früheren Projekte im Internet darstellt.
Diese Sichtweise kommt in Ihrem Beitrag meiner Meinung nach viel zu kurz. Unser Motto auf http://www.chocoBRAIN.com ist “Zeige deine Schokoladenseite” und verfolgt genau diesen positiven Ansatz. Ich bin der Meinung, dass für eine objektive Berichterstattung auch einmal diese Seite der Medaille beleuchtet werden muss und nicht nur die “Angst vor Datenmissbrauch”.
Mit den besten Grüßen aus Heidelberg
Jens Kramer
Ich bin’s, der Nutzer aus der Sendung, der verfolgt wird. Hier kann man meine Sicht der Dinge lesen: http://www.stylewalker.net/2011/06/15/ich-bins-der-nutzer/
Wie schon vorher gesagt wurde am “falschen Beispiel” recherchiert, an einem Blogger der sich ja bewusst ins Netz stellt um gefunden zu werden.
Wer sich “normal” über Facebook mit seinen echten Freunden, Bekannten, Verwanden verbandelt setzt sich diesen angeblichen Gefahren in der Regel nicht aus.
Erschreckend war jedoch die Geschichte mit den Apps.
Soweit sie über Facebook funktionieren hat darüber niemand Kontrolle was damit tasächlich geschieht, auch Facebook nicht.
Das sind reine Einnahmequellen die von uns Usern mit äusserster Vorsicht zu beäugen sind!
Man sollte deshalb nicht automatisch auf Facebook-Links klicken, auch wenn sie über die “besten Freunde” zu einem kommen. Das meiste ist nichts anderes als Spam.
In der Regel kann man die Links “entwirren” und ausserhalb von Facebook untersuchen.
Anstelle von Negativ-Berichten mit einer ganzen Armada von Profs wünschte ich mir hinter die Kulissen von Facebook zu schauen wie sich z.B. ein unbedarfter Laie schützen kann.
Mit “Angst” erreicht man nur das Gegenteil, analog zum blödsinnigen verpixeln ganzer Häuser in Google-Street-View. Auch eine deutsche Marotte!
Deutschland ist schon, bzw. immer noch negativ besetzt wenn es um online Dienste, auch z.B. Facebook geht.
http://www.internetworldstats.com/facebook.htm
Eine Facebook Penetration von mal nur 22% im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wie UK (48.3%), Schweden (46.5%), Dänemark (48.5%), Finnland (36.7%) und sogar Österreich (30.6%).
Die “German Angst” muss man nicht noch schüren mit einem Standesbeamten und seinem rechtsfreien Raum