Seitdem die Missbrauchsfälle bekannt wurden, haben viele Katholiken den Glauben in ihre Kirche verloren. Sie stört auch, wie die katholische Kirche mit diesem Skandal umgeht. Kann die Kirche keine Fehler zugeben?


(Foto: flickr.com/marfis75)

13 Kommentare

  • M.G.
    11.02.2013, 13:27 Uhr.

    Wenn die Kirche Fehler zugeben kann,dann aber nur mäßig bis unauffällig.
    Aber dieses Verhalten findet man auch in der Politik,ist also kein reiner religiöser Fehler.

  • Ruben Sämann
    12.02.2013, 15:26 Uhr.

    Trauriger als die Missbrauchsfälle ist die Tatsache, dass dadurch die ganze Kirche und der Klerikerstand in Generalverdacht geraten.
    Es gibt in anderen Berufen mindestens ebensoviele Missbrauchsfälle nur da werden sie nicht von den Leuten wahrgenommen; da wenn es sich um die Kirche handelt das ganze vielleicht spektakulärer und sakandalöser ist…

    • M.G.
      12.02.2013, 16:18 Uhr.

      Ruben Sämann | 12. Februar 2013 | 15:26

      Ich denke wenn die Kirchenoberhäupter in Generalverdacht bei Missbrauchsfälle geraten,kann man auf die Kirche verzichten,aber bei den Fällen in der Charitee berlin und Vivantisklinikum Berlin ist es tragischer,denn wenn es in noch mehr Kliniken vorkommt,muss man bald ganz auf die medizinische,klinische Versorgung verzichten,wenn man sie braucht.

      • Marvin
        12.02.2013, 21:40 Uhr.

        Ich hoffe Sie meinen nicht den Fall in der Charitee in dem sich später herausstellte dass das Mädchen gelogen hat, der Mitarbeiter aber natürlich vorsorglich ohne Rücksicht auf die Unschuldsvermutung entfernt wurde!?

        • M.G.
          12.02.2013, 22:55 Uhr.

          Marvin | 12. Februar 2013 | 21:40

          Da soll es doch ein Fall gegeben haben,der noch aktuell ist und im Zusammenhang mit dem Vivantisklinikum wieder erwähnt wurde.

  • Marvin
    12.02.2013, 19:10 Uhr.

    Die Kirche hat doch nicht einmal versucht sich für all die Inquisitionen, Hexenverbrennungen und Völkermorde zu entschuldigen, aber jetzt bei Missbrauchsfällen sind plötzlich alle erschüttert und entsetzt über ihre Kirche… wie lächerlich. So zeigt sich aber wenigstens auch der Geist ihrer Anhänger, verachtenswert und heuchlerisch.

    • M.G.
      12.02.2013, 19:43 Uhr.

      Marvin | 12. Februar 2013 | 19:10

      Hierbei stimme ich zu:
      Von den Deutschen verlangt man Reuhe für den Holocaust und Rassismus von Hitler.
      Von den DDR-Aktiven Reuhe wegen Stasi-Mitarbeit und Grenzerschießungen usw.
      Dann sollte man auch von der kath. Kirche Reuhe für Hexenverbrennungen und Inquisitionen verlangen können,sowie für die Missbrauchsfälle.

      • mister-ede
        12.02.2013, 21:56 Uhr.

        @M.G.
        Bereu(h)en kann man nur was man auch selbst gemacht hat.
        Bedauern oder sowas wäre wohl passender an der Stelle. Es erklärt aber auch wieso ein Täter Reue zeigen kann (DDR-Grenzschützen) im Gegensatz zu einer Institution.

        Aktuelle Vertreter könnten (m.E. sollten) die Untätigkeit bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle bereuen.

        • M.G.
          12.02.2013, 22:59 Uhr.

          mister-ede | 12. Februar 2013 | 21:56

          Gold richtig verstanden,eine Institution wie die kath Kirche hat mit Reuhe und Bedauern manchmal noch Probleme,bei denen geholfen werden muss und sei es bei der Aufklärung von Missbrauchsfälle.Hilfe zur Selbsthilfe.

    • Ruben Sämann
      12.02.2013, 21:33 Uhr.

      Im Namen der Kirche wurde keine einzige Hexe verfolgt oder getötet.

      Welche Völkermorde?

      Die Inquisition war wichtig und gut. Nur durch sie konnte der unverfälschte Glauben vetteidigt werden.

      Und überhaupt “all die Inquisitionen”; es gab nur zwei: die Spanische und die Römische.

      • M.G.
        12.02.2013, 23:04 Uhr.

        Ruben Sämann | 12. Februar 2013 | 21:33

        Bei den Inquisitionen wurde aber das Aussageverweigerungsrecht nicht eingeräumt nach dem § 55 StPO,was aber auch das Recht eines Gläubigen wäre.Hexen wurden genug verbrannt und jede war eine zu viel,was zum Glück mit dem GG Art.102 abgeschafft wurde,denn jeder hat das Recht an dem zu glauben,was er für richtig hält nach dem GG Art.4,Abs.1.Also die heutige Gesetzgebung ist nicht ganz so brutal und deshalb mir lieber,als Atheist.Mich überzeugt das kath. Rechtsystem vom Mittelalter nicht davon der kath. Kirche zu vertrauen.

  • Helene Weber
    13.02.2013, 20:56 Uhr.

    Die Pädophilen in der Kirche sind doch nur ein Symptom für die kranke Sexualmoral, der die Priester unterliegen. In dem, was sie selber leben sollen und was sie ihrer Gemeinde aufzuerlegen suchen.
    Ich habe von Ordensschwestern gehört, die vom Hausmeister im Schwimmbad des Priesterseminars erwischt wurden, und man weiss von Priestern die heimlich Kinder haben. Dass manche der homosexuellen Mönche nicht Beziehungen untereinander unterhalten, wirkt nicht wahrscheinlich.

    Man kann natürlich sagen, “Sünde gibt es überall”, man kann aber auch sagen, die Körperfeindlichkeit der katholischen Kirche ist selber eine Sünde an der Menschheit. Statt Sexualität total zu verteufeln und zur Sünde zu machen (alles, was nicht mit dem Kinderwunsch verbunden ist, wohlgemerkt nur in der ersten Ehe – ist Sünde) … wäre es “christlicher” liebevollen sexuellen Umgang miteinander zu predigen. Liebvolle Sexualität ist durchaus ein Ausdruck von “Nächstenliebe” und “Menschlichkeit”. Gott – wenn es ihn gäbe – har uns die Fahigkeit zu lieben gegeben, warum sollen wir diese Fähigkeit hassen?
    Dass vergewaltigte Frauen auch noch die Frucht der Vergewaltigung austragen sollen ist doch nur konsequent in dem liebesfeindlichem Sexualbild der Kirche. Das wird dann “Liebe zum ungeborenem Leben” genannt. Man mutet einem Kind zu von einer Mutter geboren zu werden, die es hassen muss, oder wird hier eine Barmherzigkeit von der Mutter verlangt, die die Kirche den Frauen nicht geben kann? An “Liebe zum geborenem Leben” lässt die Kirche einiges zu wünschen übrig.

    • M.G.
      13.02.2013, 22:01 Uhr.

      Helene Weber | 13. Februar 2013 | 20:56

      Ob die Kirche zugeben kann,soll sie doch mal in der Sendung selbst mal sagen.
      Bis jetzt sieht es nicht so aus bei ihren Ansichten.

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