Grabschen, glotzen, Sprüche klopfen: Sind Frauen Macho-Opfer?
Es ist eine delikate Angelegenheit: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Herrenwitz und Busengrapscherei – die täglichen Übergriffe in der Tabuzone. Wer sie öffentlich macht, wird selbst angeklagt. “Hure” und “Opferabo” – Männer dominieren die Debatte. Noch, denn viele Frauen gehen in die Offensive, stellen die Machtfrage. Nicht nur, wenn es um den Chefposten geht. Wie können Frauen sich wehren? Und was passiert mit Männern, die ihren Macho ablegen?
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77 Kommentare | 25. Januar 2013 | 16:18 Uhr |
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Das Herr Brüderle, sollte alles so gewesen sein wie im Stern-Artikel beschrieben, sich da eine echte Peinlichkeit geleistet hat, steht außer Frage.
Jetzt aber aus jedem Kompliment oder der Einladung zum Tanz eines Opas gegenüber einer jungen Frau gleich Sexismus zu machen, ist etwas übertrieben. Man verliert ja als alter Mensch nicht auch automatisch den Blick für Schönes und da gehören für Männer auch junge Frauen dazu. Da ist dann aber nicht jedes Kompliment gleich als sexuelle Belästigung zu sehen.
Im umgekehrten Fall gibt es das auch, wenn auch sicher weniger, es wird nur nicht so zum Thema weil Männer da einfach etwas lockerer sind. Das sind die meisten Frauen der heutigen jungen Generation aber zum Glück auch!
In der Arbeitswelt haben solche Zweideutigkeiten aber sicher nichts zu suchen.
Da ist nur die Frage, warum es immer wieder zu Beziehungen zwischen Politiker und junger Journalistin kommt? Evtl. sollten auch Politiker und Journalisten besser nicht so oft zusammen auf den selben “Partys, Empfängen oder Galas” tanzen?! Ob es da immer nur um Informationsgewinnung geht und nicht auch komische freundschaftliche Beziehungen gepflegt werden, die dann auch befangen machen, sollte dann auch mal diskutiert werden?!
Markus Meister | 25. Januar 2013 | 20:28
Jurnalisten müssen zusammen mit den Politikern auf den selben Bällen und Galas wegen ihrem Beruf.
Ich finde nicht,dass Frauen lockerer werden sollten und sich als Gebrauchsgegenstand von Männern benutzen lassen müssen durch Belästigungen.Männer können sich wohl auch angemessen gegenüber Frauen verhalten.Ich weiß,wie widerlich Männerbelästigungen sind,da ich ausreichend schon zum Opfer wurde.Da sind homosexuelle Männer gegenüber Frauen aber angenehmer,da sie sich Frauen gegenüber angemessener verhalten können.
@M.G.: Dafür wird unter Homosexuellen aber gern Klartext gesprochen, da regt sich nur keiner auf, da Männer mit solchen Dingen i.d.R. lockerer umgehen. Ich sage nicht, dass das richtig ist, es erklärt manches Verhalten aber. Klar sagen, wenn jemand einem blöd kommt, das würde helfen!
ja, wir Männer sollten da Klarheit schaffen. Das Machotum beginnt doch bei alltäglichen Höflichkeiten. Wenn man einer Frau die Tür aufhält, inm einer Runde ihr zuerst die Hand gibt oder das Glas der Frau zuerst füllt, den Mantel abnimmt, das sind doch alles Gesten die die Damen auf ein Püppiewesen reduzieren und unangebracht sind.
Hier müssen wir Männer anfangen etwas zu ändern. Und zwar ganz konsequent um diese Gewohnheiten vom Grunde her abzuschaffen. Diese Höflichkeiten sind bereits sexistisch und in der Folge diskriminierend.
Denn warum tragen Frauen manchmal einen tiefen Ausschnitt? doch nur weil im Bauch so viel Hitze produziert wird, dass der Kopf alleine zur Temparaturregulierung nicht ausreicht.
… womit wir mit DEM Kommentar wieder direkt beim Thema angekommen wären …
warum können Männer sich eigentlich nicht benehmen, wenn es um geschlechtsspezifische Themen geht?
Das ernsthafte Thema “sexuelle Belästigung” jetzt an Herrn Brüderle`s wohl alkoholbedingt gelockerten Verhalten zu später Stunde in einer Bar hochzuziehen, ist eine mediale Perversität (Stern und Herr Buhrow).
Wer, wie die betroffene Journalistin, über 1 Jahr mit der Veröffentlichung wartet, -natürlich erst, nachdem Herr Brüderle etwas mehr ins politische Rampenlicht gerückt ist – kann damals keine ernsthafte Belästigung empfunden haben. Das sollten auch Medienvertreter erkennen und solchen leicht durchschaubaren politisch zielgerichteten “Empörungen” kein Forum verschaffen.
Warum nur wohl zeigen viele Frauen soviel Ausschnitt, sollen wir Männer da nun hinsehen oder es lassen oder nur das Kommentieren – natürlich auch das wohlmeinende Kompliment von der “bella figura” – unterdrücken ? Oder ist diese Ausstellung der Weiblichkeit gar nur für die Geschlechtskonkurrentin, damit die ihre “Chancen im Wettbewerb” in diesem Punkt richtig taxieren kann ?
Und dafür dann die Mühsal von Silikonaufpolsterungen ?
Im Übrigen würde in Bayern wohl die synonyme gängige Bemerkung von “reichlich Holz vor der Hütt`n” gegenüber Brüderles “Dirndl füllen” bei entsprechender Ausstellung der weiblichen Pracht in vergleichbarem Umfeld wohl eher keinen Anstoß bei der Betroffenen erregen, wie wohl gerade auch die wieder oberempörte Claudia Roth weiß.
Norbert Rambow | 26. Januar 2013 | 11:39
Das z.B. eine Sorbin im Spreewaldkleid nicht so ein großen
Ausschnitt hat,wie die bayrischen Dirndl,dafür können die Damen aber nichts,denn diese Kulturen sind sehr unterschiedlich und sind Überlieferungen aus längst vergangenen Zeiten.Es sind alte Traditionen,keine aus der Neuzeit.
Aber Höflichkeit als Gentleman finde ich nie falsch.
Ich muss ernsthaft den Kopf schütteln, ob der einseitigen Kommentare seitens der Männer. Wann wird denn ein Mann von einer Frau offenkundig gelobt mit “Schöner Knackarsch”, wenn die Hose angenehm knapp sitzt. Hab ich bis jetzt noch nicht einmal gehört. Aber Frauen müssen das über sich ergehen lassen, weil sie mit ihren Reizen nicht geizen? Ich kann mich bis jetzt auch an keine Frau erinnern, die bis zum Bauch ins Décolletée schauen ließ und nicht auf eben solche Kommentare wartete. Das bedeutet aber nicht, dass wenn man sich modisch kleidet, gleich einen sexistischen – und wohlgemerkt oberflächlichen – Spruch erwartet…
Auch sind Höflichkeiten ja wohl kaum etwas sexistisches. Wenn nur Männer im Raum sind, wem geben Sie denn dann zuerst die Hand? Wer hält dann wem die Tür auf? Ich als Frau habe schon häufig den Männern die Tür aufgehalten und dabei nicht empfunden, die “Rollen” vertauscht zu haben.
Aber so lange Männer immer wieder scharf auf so eine Diskussion anspringen und zurückbellen, ist für mich noch keine Gleichberechtigung erfolgt. Wäre der normale Umgang mit Frauen Gang und Gäbe, würde hier nicht so bissige Kommentare auftauchen.
Abschließend sollten Sie sich meine Herren gewiss sein, dass Frauen schon lange sagen, was sie wollen – das Zuhören scheint hier ein Problem zu sein.
Für mich ist Herr Brüderle ein Opfer.
Da wird er, nachdem er getrunken hat, also angeschickert ist, an einer Hotelbar angesprochen?
Und die Journalistin erwartet ein seriöses Interview, oder was?
Also an Hotelbars mache ich, vor allem nach Mitternacht, ganz andere Dinge…
Der Vorsitzende der JuLis RP sagte mir, er habe Brüderle noch nie betrunken gesehen. Auch die Journalistin hat nichts von Alkoholeinfluss gesagt. Warst du dabei? Meinem Wissensstand nach war Brüderle nicht betrunken. Und Alkohol als Ausrede für Fehlverhalten zählt auch nicht im Straßenverkehr. Alkohol entlässt einen nicht aus der Verantwortung von persönlichem Handeln.
Mein Gott! Herr Brüderle hat doch mit seinem Auftritt bei der Journalistin nichts anderes getan, als dem heiß diskutierten Geburtenrückgang (demoskopische Problematik) in diesem unserem Lande entgegengewirkt.
Er müsste für sein vorbildliches – und Nachwuchs förderndes Verhalten sogar eine Auszeichnung erhalten. Ab sofort sollte er am Hosenladen, außen deutlich sichtbar, einen goldenen Knopf tragen dürfen – man könnte diese Auszeichnung dann “von der Leyen Orden“ nennen – und es sollte die höchste Auszeichnung sein, welche zukünftig verliehen wird!
Warum vermummen sich denn die Frauen, die überhaupt nicht angeschaut (und eventuell auch ein bisschen “angemacht“) werden wollen, nicht wie die “Taliban – Weiber“ in einem Gottesstaat?
Der Gottesstaat wäre überhaupt die Lösung von dieser absurden und entarteten Debatte!
kompliment Sie Verbalakrobat, dieser Wink kam durch und war wohl gerade noch “politisch nicht unkorrekt”.
@ackermann
hätten Sie doch die Kirche bzw. das Christentum angesprochen. Dagegen ist jede Breitseite zulässig oder sogar wilkommen…..
Oh Ihr deutschen Frauen, Ihr habt wirklich überhaupt nichts kapiert. Ihr tut mal wieder alles um eurem Ruf als unerotischste, flirtunfahigste und humorloseste Frau der Welt gerecht zu werden.
True story, bro!
Das Verhalten von Menschen wird nicht durch Ländergrenzen definiert.
AntiPasti | 27. Januar 2013 | 10:44
Hier hat doch nicht etwa ein Mann Minderwertigkeitskomplexe und ist der meinung:” End mann’st die Emanzen” ?;-)
Donnerwetter,da ist wohl Herr Ackermann noch in der Sturm- und Rangzeit,wenn sich deutsche Atheistinnen,wie Musliminnen verschleiern müssen,damit er sie nicht vergewaltigt.
Hallo @M.G.,
Sie sollten meine Meinung und Überzeugung nicht falsch interpretieren!
Ich werde und würde natürlich nie jemand vergewaltigen, so wenig wie es Herr Brüderle getan hat oder getan hätte!
Aber ich würde auch total vermummte Frauen ansprechen und versuchen “anzumachen“, wenn sie in ihrer Bewegung, Stimme, Duft usw. Anmut und den entsprechenden Reiz auf mich ausstrahlen würden.
Aber anfassen, abgrabschen usw. würde ich sie nur, wenn sie mir selbst die Hände unter ihre Vermummung reißen würden – dann würde ich allerdings zuerst alles genau im Hinblick auf versteckte Granaten und Bomben abtasten.
Keine Macht den Drögen
D. Ackermann
Dieter Ackermann | 27. Januar 2013 | 19:36 |
Alles hat gute Seiten,aber auch so seine Gefahren,ob deutsche Atheistinnen oder Musliminnen oder gar Islamistinnen.Dieser Gefahr sollte man(n) sich bewusst werden,aber vor der Suche nach einer Partnerin,frei nach dem Spruch:”Drum prüfe,wer sich ewig bindet,ob sich noch etwas besseres findet.”
Sie wissen also wo die Grenzen sind,sind aber auch gern mal so ein “verschmuster Naschkater”,nicht schlecht.
ich finde es viel delikater, wer da so in die Sendung eingeladen wird.
Zum Beispiel Maximilian Pütz. Der Männern beibringt, wie man Frauen in einen Zustand der Hypnose versetzt, um dann mit ihnen Sex zu haben (vgl http://www.octoberman.de)
Vor kurzem (einigen Wochen) erst veranstatete Herr Pütz ein Live-Webinar, in dem er erneut dieses Angebot unterbreitete.
Klingt bescheuert? Mir genügt zu wissen, dass Leute mehrere hundert bis tausend Euro dafür zahlen. Und zwar speziell für dieses Angebot, von Herrn Pütz vermittelt zu bekommen, wie man Frauen mittels Hypnose zum Sex bekommt.
Ich schäme mich einfach nur für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, solche Personen zu offiziellen Talkrunden einzuladen.
[Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich!]
Nur so nebenbei !
Maximilian Pütz versetzt niemanden in Hypnose.
Informier dich mal ein bisschen besser.
Wenn du das ernsthaft glaubst dann stöber vielleich mal ein bisschen in seinem Buch: “Der perfekte Eroberer”.
Er ist Flirtcoach und hilft verschüchterten Männern zu lernen, ehrlich mit Frauen umzugehen und bringt ihnen dabei selbstverständlich auch bei sexuell auf eine Frau zu wirken.
Die Seite die du angegeben hast ist nicht primär von Maximilian Pütz.
Geh vielleicht mal auf seine offizielle Seite: ucount.de
Wenn du nicht nur die ersten paar Absätze deiner angegebenen Seite gelesen hättest, wärst du wahrscheinlich auf folgendes Zitat Maximilian Pütz’ gestoßen:
“Eigentlich ist es das, worin ich meine tiefste Erfüllung finde: Anderen Menschen zu helfen, ihr volles Potential zu entwickeln. Ich sehe alle diese wundervollen Männer in unseren Workshops. Attraktive, lustige, intelligente Männer, die denken, es würde ihnen irgendetwas fehlen, sie müssten etwas hinzufügen, um Frauen für sich zu begeistern. Aber dem ist nicht so. Sie haben sich nur verirrt. Unsere Aufgabe ist es, sie wieder zurück auf den Weg zu führen, von dem sie abgekommen sind. Und das schaffen wir mit großem Erfolg. Wir haben uns der Effektivität und der Wahrheit verschrieben.Ich denke deswegen haben wir so fantastische Ergebnisse und Kritiken, dass wir sie selber kaum glauben können.“
The Joker a.k.a Maximilian Pütz
Amen! Nun endlich sind alle Männer den Frauen gewachsen, die nach etwas Besonderem in einem Partner suchen… Ich danke Dir, oh heiliger Maximilian Pütz oder war doch alles nur ein Witz, Joker?
So ein Unsinn, als ob es ein Rezept geben würde um eine Frau für sich zu begeistern! Nein, keine Rezepte! Jede Frau ist anders, jeder Mann auch! Beide sind Menschen! Wann wird Ihr es endlich verstehen???? Ich habe die Schnauze voll wegen meinem Körper beurteilt zu werden! Schnauze voll nicht ernst genommen zu werden, weil ich das Pech habe blond zu sein!!! Schnauze voll immer nur auf Männer zu treffen, die nur schauen und nicht denken können, sobald eine Frau in ihrer Nähe ist! Schnauze voll auf meinem Körper reduziert zu werden, welche Frisur ich habe, welcher Anzug, ob Hose oder Rock besser wäre…!!!! Und den inhalt des Vortrags! Fragt Ihr die Frauen im Saal! DIE haben zugehört, wirklich….Ich appeliere an alle Frauen: machen wir doch auch so! Beurteilen wir jetzt die Männer nach dem Aussehen, schreiben wir lange Arbtikeln über ihre (mangelnden) Haare! Pfeiffen wir sie nach! Kucken wir sofort auf ihre Pos! Machen wir bemerkungen darüber! Immer, bei jedem! Lassen wir sie nicht reden! Höären wir sie nicht zu! machen wir blöde Witze! Blonde Männer sind doof, braune nur sexy sonst nichts!
Bin mal gespannt, wie lange Ihr Männer es aushält…
Wohlbemerkt, ich nehme aus diesem Schrei alle, die sich mit Frauen so benehmen wie mit anderen Menschen, höflich und respektvoll! Aber bitte, wo seit Ihr????
..deren Newsletter Sie empfangen. Etwa sexuell frustriert, der feine Herr?
ich empfinde die Einladung solcher Personen als ein Unding.
Aha! Jetzt sind also schon ganze Personen unerwünscht, weil deren Meinung nicht genehm ist? Ist ja mal ´ne starke Vorstellung von Demokratie und Meinungsfreiheit …
Das Ausgrenzen und Verfolgen von Menschen mit anderer Meinung scheint unter Ihresgleichen aber offenbar salonfähig zu sein (siehe Monika Ebeling). Willkommen im real existierenden Feminismus!
Ich bezeichne Ihre Stellungnahme übrigens als soziale Gewalt. Und genau die kennen wir vom Feminismus, so wie auch in diesem Fall, wo öffentlicher Druck erzeugt wird, um einem männlichen Menschen zu schaden!
Nicht die Anwesenheit Pützs ist ein Unding, sondern Ihre Einstellung!
ich empfinden jemanden, der gegen Geld Männern beibringt, wie man Frauen hypnotisiert um dann mit ihnen Sex zu haben, nicht als angemessenen Repräsentanten in einer Diskussion im öffentlcih-rechtlichen Fernsehen.
Das ist meine Meinung, und dazu stehe ich.
Holla die Waldfee! Ihre Aussage suggeriert, dass die Frauen mit der Hypnose quasi gefügig gemacht werden und dann gegen ihren Willen Sexualverkehr haben. Das wäre quasi eine Vergewaltigung! Und eine solche Unterstellung wäre justiziabel, wenn sie nicht so lächerlich absurd wäre …
Pütz, den ich selbst übrigens nicht besonders sympathisch finde, ist ein Flirttrainer – mehr nicht! Daran ändern auch Ihre Diffamierungen nichts. Im übrigen haben Sie außer den Argumenten ad hominem noch nicht eine einzige nachvollziehbare Begründung gebracht, warum Pütz als Diskussionspartner nicht geeignet ist. Auf dem Boden aufzustampfen und zu granteln “der ist pro-maskulin, den finde ich doof” reicht nun mal nicht …
Ein Beispiel für die Heuchelei bei diesem Thema ist die Ex-Politikerin Marina Weisband. Immer sehr darauf bedacht zu erwähnen, wie sehr sie die Definition über ihr Äußeres ankotzt. Aber man wurde trotzdem bei ihren Äußerungen das subjektive Gefühl nicht los, dass sie es auch genossen hat, nur auch der Vollständigkeit halber erwähnen wollte, dass sie genauso klug wie schön ist.
Hach ein Lob auf die ehrliche Hilary Clinton, die unlängst bekannt gab, dass sich über ihr Aussehen andere die Haare raufen sollen. Sie weiß, was sie kann – mit oder ohne Fönfrisur. Wir glauben ihr… warum nur ihr und nicht allen anderen Frauen auch?
Allein der einleitende Text ist doch sexistisch gefärbt. Männer sind pauschal gegen die sich wehrenden Frauen. Es sind Frauen die gegen den ausufernden Sexismus aufstehen. Ich betrachte mich als Mann und bin Feminist.
Vielleicht bearbeitet ihr den Text nochmal.
Alexander Pichowski | 27. Januar 2013 | 17:28
Genau,das ist ja wie in Arabien,wo die Frauen keine Rechte haben.
Stimmt! Ist mir auch aufgefallen. Ich bin eine Frau und Sexismus ist nach der Farbgestaltung die zweithäufigste Kritik an meinem Blog, die ich von Lesern erhalte. Ich bekenne mich klar zum Sexismus. Gewalt verabsche ich und wir alle sollten unsere Grenzen kennen.
Dann sollten Sie politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen auch den Männern überlassen.
Ironie Ende!
mister-ede | 27. Januar 2013 | 20:06
Ich glaube nicht,dass Männer Politiker,Wirtschafter und Gesellschafter sind,denn Frauen sagt man eine bessere Diplomatie nach.
Stimmt, Ironie ist auch eher so eine Männersache…
mister-ede | 27. Januar 2013 | 22:55
Immer das Selbe mit der Herrenwelt,mal verhalten sie sich wie,Gentlemans und mal wie die Machos.
Es geht nicht mit,aber auch nicht ohne Männer.
doch! Sehr gut sogar!
Like!
So jetzt mal Hallo!
Ich bin selbst Frau und kenne das sexuelle Gehabe bei der Arbeit. Bei uns in der Medienbranche ja nun auch nicht selten. Aber mal ehrlich… Was ist das Ziel? Wollen wir verweichlite Männer und keine Komplimente mehr? Kein Spaß mehr bei der Arbeit? Muss Mann jetzt jedes Wort auf die Wagschale legen?
Hallo!!! Haben wir kein Selbstbewusstsein? Können wir als Frau damit nicht umgehen? Vielleicht sollten WIR Frauen einfach an unserem Selbstbewusstsein arbeiten. Ich denke das ist das Ziel.
Wir sind ja nun mal Männer und Frauen auf der Welt! Oder wollen wir am Ende ein Geschlecht sein –
Wenn man ein echtes Tabuthema aufgreifen will, dann sollte man sich lieber mal mit dem alltäglichen Sexismus gegen Männer in Gesellschaft, Politik, Kultur und vor allem den Medien befassen. Alleine schon die Einleitung dieser Seite strotzt in ihrer dichotomen Einseitigkeit und Männer abwertenden Sprache vor Sexismus und Männerfeindlichkeit. Am Aberwitzigsten aber ist ja wohl die sofort widerlegbare Behauptung, dass “Männer die Debatte dominieren” würden. Das ist angesichts der mittlerweile 40jährigen Definitionshoheit und heutiger Medienmacht der Feministinnen schlichtweg absurd!
Sexismus ist nicht nur ein Problem von Frauen und nicht nur Männer “Täter”.
Und diese Sexismus-Debatte ist selbst sexistisch! Sie ist männerfeindlich! Und ich sehe mit einer gewissen Genugtuung an vielen Reaktionen im Netz, dass viele Männer das ebenso sehen und ihre täglichen Diskriminierungen und sexistisch motivierten Demütigungen nicht mehr stillschweigend hinnehmen, sondern ENDLICH auch verbalisieren. Dieser “Aufschrei” hat den Bogen endgültig überspannt. Und noch während die Medien- und Cyberfeministinnen sich in ihrer Selbstverliebtheit ob des medialen Erfolges selbst feiern, bricht unter ihnen das Fundament des Feminismus zusammen: Das jahrzehntelange Schweigen und Erdulden der Männer! Ein positiver Rückkopplungseffekt!
Buhu, die armen, armen Männer… wehrt euch, auf die Barrikaden. Nicht das ihr am Ende untergeht
Verachtung ist auch eine Form von Gewalt … Aber danke für dieses exemplarische Beispiel von männerfeindlichem “female chauvinism”. Und würden Sie den gleichen Kommentar eigentlich auch einer Frau geben, wenn die sich über Sexismus beschwert – so nach dem Motto “Ach, ihr armen, armen Frauen … Nicht das ihr am Ende untergeht”.
Oder wäre der Kommentar dann, und zwar nur dann, etwa sexistisch?
Hier mal ein Artikel, der mir aus der Seele spricht. Herr Brüderle hat doch nichts verbrochen…
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article113153796/Frauen-koennen-sich-wehren-wenn-sie-denn-wollen.html
[Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich!]
Die “Journalistin” sollte sich sofort öffentlich entschuldigen!!!
1. Hat sie anscheinend ihren Job auf dem Parteitag nicht gemacht, wenn sie NACHTS um 12 Uhr an einer Hotelbar nach einem für alle Beteiligten anstrengenden Parteitag noch ein „seriöses“ Interview von einem Hauptakteur benötigt und erwartet.
2. Hat sie einen Politiker in seiner Freizeit, zu einer Uhrzeit und an einem Ort angesprochen, wo man ein solch seriöses Interview nicht mehr erwarten darf. Auch Alphamännchen haben nun mal ein Recht auf Freizeit, wo es keine journalistischen Grenzen und keine Distanz mehr gibt, ansonsten wäre uns eine Doris Schröder-Köpf erspart geblieben. Hierzu kann man (und Frau auch) bei den Assistenten dann ggf. auch einen Interviewtermin vereinbaren. Ebenso gibt es auf Parteitagen genug Möglichkeiten zu solchen Gesprächen, doch da war Frau Himmelreich anscheinend anderweitig beschäftigt.
3. Wird Aufgrund ihres „Artikels“ Brüderle als Alphamännchen Macht unterstellt, die er gegenüber einer Journalistin, vor allem nachts an der Hotelbar, nicht hat! Hier sind, wie auch dieser Artikel zeigt, die Machtverhältnisse doch wohl anders herum und ein schwachsinniger „Artikel“ von einer zweitklassigen (oder noch schlechteren) Schreiberin reicht um einen Politiker nachhaltig zu belasten. Selbst wenn dieser Artikel bisher nicht mal auf den Wahrheitsgehalt verifiziert wurde.
4. Scheint ihr Traumata sehr groß zu sein, das sie uns diese wichtigen Details wie einen Handkuss ein Jahr lang vorenthält. Die Handküsse der französischen Präsidenten Politikerinnen oder Politikergatinnen gegenüber werden sogar live im TV gezeigt, das ist Aktualität! Womit sich Frau Himmelreich auch als Auslandskorespondentin nachhaltig disqualifiziert hat.
5. Scheint die Dame so dringend auf das Interview angewiesen zu sein, das sie nicht mal in der Lage war die Bar zu verlassen oder sich anderen anwesenden FDPlern als Interviewpartnern zuzuwenden.
6. Sollte mich ein Personalchef mit der Frage konfrontieren ob ich trotz meines fortgeschrittenen Alters noch für den Job geeignet bin, so wäre das für mich eine Beleidigung. Ähnlich diskriminierend ist aber auch die Fragestellung: „Wie finden Sie es, im fortgeschrittenen Alter zum Hoffnungsträger aufzusteigen?“ – vor allem, welche Antwort soll ein Politiker hierauf nach einem anstrengenden Parteitag nachts um 12 Uhr geben? Hätte ein männlicher und junger Journalist eine solche Frage an eine 66 jährige Frau gestellt, so hätte es hier sicherlich einen großen Aufschrei gegeben, da Mann eine Dame so was nicht fragt! Bei dieser Blage aber, wird so was einfach durchgewinkt? Hätte er gesagt, „nicht um diese Zeit“, „nicht nach dem anstrengenden Parteitag“ etc. hätte dieses gegen ihn ausgelegt werden können, der müde alte Mann und die Partei… Selbst bei einem offiziellen Pressetermin auf dem Parteitag ist die gleiche Frage schon mehr als unhöflich und unterstellt bei der Fragestellerin bereits, dass sie älteren Menschen nicht so viel zutraut. Das ganze nachts um 12 an einer Hotelbar ist aber unter aller Kanone… Aber natürlich ist sie als Frau diskriminiert, weil der „mächtige“ Politiker sie nachts um 12 an der Bar nicht ernst nimmt…
7. Hat die „Journalistin“ durch ihr Verhalten hier eindeutig die Grenzen und die Distanz vermischt und das Spiel eröffnet, nicht Herr Brüderle!
Natürlich gehört es sich nicht mit einem Menschen den man nicht oder nur wenig kennt über dessen Dekolleté, Popo oder sonst ein Körperteil zu sprechen und diesem ungefragt Modetips zu geben, auch für einen Mann und einen Politiker nicht, auch nicht nachts um 12 Uhr an einer Hotelbar! Aber als was dieser Firlefanz jetzt hochgebauscht wird, ist schon mehr als peinlich und zeigt wie reflexartig nach Unterdrückung der Frau geschrieen wird, wo diese nicht mal ansatzweise statt gefunden hat. Aus einem verunglückten Kompliment – Dekolleté und Dirndel – einer Tanzaufforderung und einer Altersdiskriminierung wird hier auf die globale und allumfassende Unterdrückung der Frau hingewiesen und wieder von den üblichen Verdächtigen missbraucht! Und ewig lockt das Weib…
Just my two cents…
Ja, ich finde es auch höllisch arm, welche Berufsvorstellungen manche Journalisten haben.
Auch die Dünnheutigkeit von denjenigen, die andere gewerbsmäßig durch den Schmutz ziehen, lässt auf den Charakter schließen.
wieso ist schon allein die Sendungsbeschreibung so Männerfeindlich ausgerichtet, ist doch langsam schon eher so dass die Frauen den Finger auf dem Machtknopf haben – siehe all die Männer die mit Frauen nicht klarkommen und sich von ihnen Manipulieren lassen. Klar gibt es zwei Seiten der Medaille, aber hätte man den Titel nicht objektiver gestalten können? Oder hat schon jeder Angst vor dem Zorn der Feministinenbewegung? ;D
Welche Männer lassen sich von Frauen manipulieren? Das ist eine derbe Behauptung ohne Beweise? An welchem Machtknopf haben den Frauen den Finger? In der Deutschen Bank etwa? Oder der Deutschen Bahn? Ach so ich vergaß, dass erfolgreiche Unternehmen in Deutschland schon lange genügend Frauen in der Führungsetage haben und sich gegenseitig voller Stolz auf die Schulter klopfen, dass sie es endlich gaschafft haben. Im Gegensatz zu den armen, herausgedrängten Männern, die auf Grund – statistisch erhobener Werte – minderer Bildung und Fähigkeiten nun an den Plätzen arbeiten, wo sie gute Arbeit leisten – entsprechend ihren Kompetenzen… Jaja, so sieht es aus in Deutschland. Alles total fair und gerecht!
Oh, mindere Bildung und Fähigkeiten Aufgrund von Schulnoten, was natürlich keine Diskriminierung ist, da Männer ja Minderintelligent sind… So einen Unfug zeigt, das es eben auch Frauen gibt, die nicht logisch denken können… Wo sind denn die ganzen Frauen an der unteren Schicht unserer Gesellschaft, bei den Suizitraten, bei den Obdachlosen etc. etc. etc. Da soll es ja keine Quote geben, diese Alphaposten sollen die Männer bitte selber inne halten… Sie Diskriminieren und sind sexistisch!!!
So ein Unfug zeigt, DASS es eben auch Frauen gibt …
Adjektive lieber Kai werden auch nach der Rechtschreibreform klein geschrieben, verben auch und weitere Beispiele Deines Beitrags:
- auf Grund/aufgrund; minderintelligent; SuiziDrate…, sie diskriminieren
Just proved my point, thank you very much
Oh, it’s a “Grammar Natzee”. Your grammar is “gooder” than his, how nice…
“… vergaß, dass erfolgreiche Unternehmen in Deutschland schon lange genügend Frauen in der Führungsetage haben” – Im Gegenteil, die haben fast keine Frauen in der Führungsetage. Allerdings ist das Rätsel noch ungelöst, warum die deutschen Unternehmen trotzdem international viel erfolgreicher sind als die Unternehmen anderer Länder, die viel höhere Frauenquoten haben.
Die pauschale These von Dim4ik, Männer ließen sich von Frauen manipulieren, ist im übrigen so abstrus, daß ich sie nicht kommentieren möchte.
Ironie liebe Hera, Ironie…
Gut erkannt!
Bzw. wenn ich mir es recht überlege: meine Antwort war schon eher sarkastisch.
Wieso denken Sie, wenn es um Macht geht, nur an die Führungsetagen deutscher Großkonzerne? Ein bißchen eindimensional, oder? Was ist denn zum Beispiel mit der Sozialgesellschaft? Wie viel Einfluss und Macht haben Männer denn dort, wo es um Familie, Geschlechterpolitik und Sozialversorgung geht. Oder in der Justiz, die mit leges specialis Männer positiv diskriminiert? Dem Bildungswesen, das sie nachweislich benachteiligt? Dem Gesundheitswesen, das sie nachweislich benachteiligt? Wer besitzt denn die absolute Definitionshoheit darüber, was sozial und moralisch als richtig oder falsch gilt und leitet politische Forderungen davon ab (nehmen wir doch mal diese Kampagne als Beispiel). Wer hat denn bei den Vereinten Nationen gleich vier Organe – und wer keines? Wer die Miniosterien auf europäischer und nationaler Ebene, bis hinab zu den “Gleichstellungsbeauftragten” auf kommunaler Ebene oder den Bildungsinstitutionen? Aber die wohl wichtigste Frage lautet: Wie viele Männer haben überhaupt Macht? Sie argumentieren gegen die 100% Männer mit den Privilegien, die vielleicht gerade einmal 2% der Männer tatsächlich besitzen! Das nenne ich Sexismus!
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Welche “patriarchale Dividende” hat denn ein Obdachloser Mann, oder ein Zeitarbeiter, ein Handwerker oder andere ganz normale Männer? KEINE! Die Geschlechtszugerhörigkeit nutzt diesen Männern überhaupt nichts. Sie haben keine Macht. Sie erleben allerdings ihre Machtlosigkeit, wenn sie nach einer Trennung ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen, von einer Falschbeschuldigerin eines Sexualdeliktes angeklagt und aufgrund ihres Geschlechts vorverurteilt werden. Sie erleben ihre Machtlosigkeit, wenn ihnen ihre Abhängigkeit von der Arbeit bewusst wird – und dass sie alleine für die Bestreitung des Lebensunterhaltes der Familie verantwortlich sind. Sie erleben ihre Machtlosigkeit, wenn sie bei der Partnersuche für gleichwertige Frauen nicht “gut genug” sind und als Geringverdiener oder gar Arbeitslose gar keine Anerkennung mehr erfahren. Und sie erleben ihre Machtlosigkeit, wenn sie in den Medien und der Werbung als minderwertige Menschen, Verbrecher, Vergewaltiger und sozial retadierte Vollpfosten dargestellt werden – und im Alltag genau deswegen auf sexistische Ressentiments stoßen – oder nennen wir es ruhig ALLTAGSSEXISMUS!
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Was hat denn nun der Obdachlose mit dem gierigen Topmanager gemeinsam? Richtig, das Geschlecht. Und das reicht ihnen aus, um beide als mächtig zu bezeichnen? Und es reicht Ihnen aus, um Frauen diametral dazu als “Opfer” zu positionieren?
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Sie beanspruchen in Wirklichkeit elitäre Macht für ein paar privilegierte Frauen, und mißbrauchen den Mythos von der (angeblich ungerechten) Männermacht als Argument im Verteilungskampf um ein paar ebenso privilegierte Pöstchen. Und zum Mißbrauch gehört auch diese Sexismus-Debatte, mit der uns suggeriert werden soll, dass mehr Frauen in den ersehnten Führungsposten für einen Ausgleich in dem, dem Sexismus angeblich zugrundeliegenden Machtgefälle sorgen würden. Männer sind schlecht und böse, also ersetzt sie gefälligst durch Frauen …
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Und wieviel Macht muss jemand eigentlich haben, eine solche Debatte mit so unglaublicher Wucht in die Mainstream-Medien zu bringen? Ich könnte das nicht! Wenn ich über die von mir erlebten sexuellen Belästigungen twittere, dann interessiert sich kein Schwein dafür … und die Medien schon mal gar nicht. Ich – und alle anderen heterosexuellen weißen Männer – sind als (neues) Feindbild da wohl ziemlich machtlos, was diese einseitige Debatte angeht.
Das Leitbild (mit der sexistischen BH-Werbung) ist wirklich super! Eine echte Diskriminierung (#Aufschrei), daß für Männer keine BHs angeboten werden. Oder zumindest Bauch-weg-Hosen, Taillenformer oder ähnliche Teile, deren Fehlen bzw. Notwendigkeit in vielen Fällen offensichtlich ist.
Kellnerin gesucht, bevorzugt weiblich.
Wer ist nun benachteiligt? Frauen oder Männer!
Deutlich mehr Männer in politischen Parteien, aber Listen mit 50% Frauenquote. Wer ist nun benachteiligt? Frauen oder Männer!
Es ist rechtlich (Gerichtsurteil) völlig in Ordnung, einem behinderten Mann mehrere hundert Meter vom Parkplatz zur Arbeitsstelle zuzumuten, während gleichzeitig Frauenparkplätze direkt am Eingang zur Verfügung stehen.
Wer ist nun benachteiligt? Frauen oder Männer!
Eintritt in die Disco für Frauen frei! Wer ist nun benachteiligt? Frauen oder Männer!
Eine Kellnerin sollte grundsätzlich weiblich sein – sagt ja das -in schon aus. Also abstruse Anzeige mal hinterfragen…
Parteipolitisch bin ich überfagt, aber es gibt sicher auch parteienintern Frauenquoten zu erfüllen… Ist ja auch doof, wenn die Frauen sich so engagieren und den Haushalt trotzdem schmeißen, ist schon frustrierend…
Ich glaube schon, dass es gemein ist, dass vor allem Frauen auf dunklen Parkplätzen von Männern überfallen und meist sexuell genötigt werden. die Welt kann so ungerecht sein… Da muss wirklich mal an der Quote geschraubt werden…
Und beim Eintritt ist es ja oft der letzte Strohalm vor dem Untergang der Disko, dass überhaupt noch wer kommt, um sich mit wahrscheinlich Prachtexemplaren der Männer zu umgeben und beim Tanzen bewertet, beobachtet und abschätzt zu werden. Denn ohne Frauen-, keine Männerkundschaft. Keine Kundschaft, kein Einkommen… hach und immer ist das böse Geld schuld…
Dann halt: “Bedienung gesucht! Bevorzugt weiblich”
Und auf eine Idee bringen Sie mich auch noch. Es sind so viele Männer in Gefängnissen und relativ wenige Frauen. Das ist unfair. Ich will eine Frauenquote bei den Gefängnisinsassen.
mister-ede | 28. Januar 2013 | 19:25
“Bedienung gesucht! Bevorzugt weiblich”
Mal überlegen,warum wird zur Bedienung bevorzugt die Weiblichkeit gesucht ? Ist da nicht auch sexistisches Gedankengut von Männern im Spiel ?
Gab es schon jemals eine Verteidigungsministerin? Aber passt schon, dafür sind Frauen die besseren Haushaltspolitiker.
In Zeiten, in denen Facebook-Kontakte als Freunde bezeichnet werden, in denen die Piraten als Partei betrachtet werden, in denen log-in als Informationssendung benannt wird, in denen die FDP als liberal und die CDU als sozial betitelt werden,
in solchen Zeiten kann auch das Verhalten von Brüderle als anzüglich bezeichnet werden.
Die Leser wollen billigen Populismus, die Leser bekommen billigen Populismus.
Schon das Wort von den Frauen,
klingt irgendwie nach schlauen.
Wie ist es bei den Männern,
da klingts ja schon nach Pennern.
Und der Inhalt von der Geschicht?
Den gibt es nicht!
Vor einer Weile lief im WDR eine Dokumentation über die 1970er Jahre. Unter anderem wurden dort zwei (ehemalige?) Feministinnen interviewt, die mit der Abgeklärtheit und Ehrlichkeit der zeitlichen Distanz zum Beispiel Folgendes über die damals von ihnen getragenen Miniröcke erzählten:
“Ja, super. Gerade über’n Arsch, so. Und dann in der Bahn fahren. Männer, die dann guckten, auf den Hintern guckten…” – “Und dann möglichst noch oben an der Stange festhalten.” – “Ja, genau.” – “Damit der Rock auch noch ein bißchen hochrutschte und die eine Pobacke so leicht sichtbar wurde.” – “Und dann nach Hause kommen und den anderen Frauen erzählen: ‘Boah, ich war eben in der Bahn, da war doch so’n Scheißtyp der mir sowas von auf den Arsch geglotzt hat.’” – (Interviewerin:) “Aber wollten Sie das denn, daß man Ihnen auf den Arsch glotzt, oder…?” – “Ich glaube, unbewußt schon, sonst hätte ich mir ja nicht so ein kurzes Dingen angezogen.”
Etwas polemisch wird ja auch gelegentlich gesagt, Frauen würden sich beleidigt fühlen, wenn ihnen jemand hinterherpfeift, und erst recht, wenn ihnen *niemand* hinterherpfeift.
Vermutlich ist die Wahrheit eher, daß die Schnittmenge zwischen diesen beiden Gruppen begrenzt ist, aber ich frage mich doch, was die heutigen Protagonistinnen der Debatte wohl in vierzig Jahren erzählen werden.
Bombe 20
[...] “Grabschen, glotzen, Sprüche klopfen: Sind Frauen Macho-Opfer?” Das Thema bei log in ab 22:25 Uhr. Die Sendung läuft live auf ZDFinfo und im Netz: Hier geht es zum Livestream und zum Chat! [...]
Männer werden in den Medien entweder Dämonisiert oder Vertrottelt. Beschweren sie sich!? Nein!
Wenn man Frauen noch nicht mal ein Kompliment über ihre schönen Augen oder Haare machen darf weil das als Belästigung gewertet werden kann, dann Jammern die auf ganz hohem Niveau. Ich weiß nicht mehr wie ich eine Frau ansprechen kann ohne gefahr zu laufen als Belästiger wahr genommen zu werden.
Es ist nun mal wirklich so, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben Frauen an zusprechen. Ich gehöre selber dazu und viele Freunde von mir auch. Umgekehrt kenne ich auch einige Frauen die sich wünschen angesprochen zu werden.
Ich glaube, wenn es nach manchen Feministinnen ginge, hätten Männer gar keine Rechte mehr. Dabei werden alle Männer als “die Männer” über einen Kamm geschert. Das ist doch die gleiche Diskriminierung, wie sie sonst Randgruppen erleben. Beide Geschlechter haben sich bisher ergänzt und die Menschheit ist auch nicht ausgestorben. Es gibt idotische Männer, aber auch Frauen die sich wegducken.
Ich bin 20 Jahre alt und kann mich “auge_und_sturm” nur anschließen.
Ist man normal, fällt man den Frauen nicht auf und macht mal ein kleines Komplement (nichts sexistisches) gilt man allenfalls als lieb.
Gucken Sie sich doch mal die jungen Frauen und v.a. Mädchen an, die rennen irgendwelchen antisozialen oder bestenfalls asozialen Typen hinter her, die sich weder artikulieren noch vernünftig – geschweige denn respecktvoll mit ihrer Umwelt auseinandersetzen können.
Von Frauen im Beruf möchte ich da gar nicht erst anfangen, ich sage nur Ellenbogenmentalität.
Wegen der ganzen Aufregung, habe ich jetzt eine Bitte an Rainer Brüderle formuliert.
http://www.mister-ede.de/4-fun/lieber-herr-bruederle/1823
Ich hoffe, dass er sich nun künftig etwas zurückhält, damit wieder Platz für Wesentliches ist.
[Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!]
Man hat es wieder gesehen: Auf der feministischen Seite (Frau Dornheim und Mitkämpferin) fordert man Respekt, gewährt diesen aber nicht der anderen Seite. Wenn es heißt, man müsse auch etwas gegen die Diskriminierung von Männdern tun, dann will man plötzlich nicht mehr von Männern und Frauen sprechen und solche Debatten würden der Geschlechterversändigung schaden…
Seit längerer Zeit wird man in Deutschland als Mann drangsaliert. Sei es durch Frauenquote oder andere Wege. Es gibt inzwischen Räume, wo man als Mann keine Chancen mehr hat. Hier hat man es letztens gesehen, als man den letzten männlichen Grundschullehrer hier vertrieben hat. Inzwischen steht man als Mann unter Generalverdacht und diese Diskussion dient eigentlich dazu, dies wieder anzufeuern. Und um auf den Grund direkt zu kommen:
War dieses Ereignis für diese unbekannte STERN-Journalistin so traumatisch, dass sie ein Jahr warten musste, bis Rainer Brüderle FDP-Spitzenkandidat wurde??? Wer nach einem Parteitag einem älteren Politiker an der Bar, der schon einiges getrunken hat, dumme Fragen stellt, kriegt auch dumme Antworten, dürfte jedem klar sein und die hätte es immer gegeben, egal ob der Journalist männlich oder weiblich ist.
Mir fällt nochwas ein. Als ich zur Musterung musste, da hat mir glatt eine alte Frau an den Genitalien rumgeknetet. Binn ich jetzt sexuell Belästigt worden???
Ich arbeite als Erzieher in einer Kita. Kriegen wir da dann auch eine Männerquote?
Ich wollte nur mal hier zu Wort bringen dass Männer vor dem Recht viel weniger Zustimmung bekommen.
Einfach mal das Scheidungsrecht anschauen
Haben die deutschen Frauen es immer noch nötig, die gute alte Alice Schwarzer ins Feld zu schicken, sich durch deren Geschwafel verteidigen zu lassen? Das wäre doch ein Armutszeugnis, denn bewiese es doch, dass die “arme, kleine, hilflose, sexuell bedrängte” deutsche Frau ihr alt her gebrachtes Denken über den Mann einfach nicht los wird, und der deutsche Mann – was den Sex betrifft – anscheinend immer noch sehr fantasielos ist und wohl auch noch lange bleiben wird. Was für ein unerschöpfliches, langweiliges Thema: Grapschen! Gäbe es eine Sex-PISA-Untersuchung, dann würde auch hier Deutschland anderen Ländern gewaltig hinter her hinken. Hier ein Auszug über das Grapschen aus dem herrlich sarkastisch-humorvollen Buch “Wanderin zwischen drei Welten” (S. 289): …Der Klaps-Test: Geben Sie (Mann) einer Französin und einer Finnin einen liebevollen Klaps auf den Po. Jetzt passiert auf beiden Seiten sehr viel. Erst einmal ist es ganz wichtig, wer den Klaps gegeben hat. Wenn es der Französin gefällt, lächelt sie geschmeichelt. Einer Finnin gefällt es nie. Sie fühlt sich sexuell belästigt, und wenn der Klapser vielleicht der Boss oder ein Politiker ist, wird es mit viel Trara an die große Glocke gehängt, in die Medien gebracht und wochenlang darüber diskutiert. Es gibt eventuell auch eine Gerichtssache. Dabei sollte man wissen, dass ein finnischer Mann das vielleicht bei einem Betriebsfest oder einer Weihnachtsfeier, aber nie ohne den Einfluss von Alkohol tut, und auch nur dann, wenn er sich einbildet, das »Opfer« könnte nichts dagegen haben! Wenn der Französin der Klaps und der Klapser nicht gefallen, dann bekommt er, unbemerkt von anderen, einen strafenden Blick oder blitzschnell an seiner empfindlichsten Stelle eine schmerzhafte Erinnerung, und er wird das nie wieder tun. Aber alles geht schön leise über die Bühne.
Was aber geschieht, wenn eine Frau den Mann eindeutig berührt? Das passiert in Finnland nämlich häufiger als in anderen Ländern. So viel vorweg: Es gibt kein Geschrei und keinen Gerichtstermin. Denn der Mann versteht das als eindeutige Aufforderung. Er beschwert sich nicht oder fast nie. Im ungünstigsten Fall geht er weg. Das aber nur höchst selten. Alkohol ist dabei meistens im Spiel und ein guter Aufforderungs- und Entschuldigungsgrund…
Zur allgemeinen Information: Grapschen hat es immer und wird es – mehr oder weniger – immer geben. Es ist nur erstaunlich, wofür sich das “einfache” Volk in den Medien interessiert, der Staat sein (des Volkes) Geld ausgibt und die Politiker ihre Zeit verschwenden, statt mal etwas Anständiges auf die Beine zu bringen!!