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“Comeback für Rot-Grün: Geht der Koaliton die Puste aus?” Das Thema bei log in ab 22:25 Uhr. Die Sendung läuft live auf ZDFinfo und im Netz: Hier geht es zum Livestream und zum Chat!
Die Gäste sind heute
• Sascha Vogt, Bundesvorsitzende der Jusos und
• Lasse Becker, Vorsitzender Junge Liberale.
Außerdem bei log in: Markus Feldenkirchen, Autor im Hauptstadtbüro für “Der Spiegel” und der Bundesjugendvorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Jörg Grünefeld.
…hier geht es zur Abstimmung zwischen Becker und Vogt!
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6 Kommentare | 23. Januar 2013 | 21:55 Uhr |
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Die reichsten 10% zahlen 50% der Einkommenssteuer, verdienen aber auch 60% des Gesamteinkommens. Was ist jetzt gerecht?
Gerecht wäre wenn die Menschen von Ihrer Arbeit leben könnten OHNE beim Staat betteln zu müssen. Das wird mit der von CDU und FDP avisierten Lohnuntergrenze aber nicht gehen. Diese ist eine Mogelpackung und wird Arbeitgeberfreundlich lediglich die tiefste Ausbeuterlohngrenze festschreiben. Das ist kein Mindestlohn! Ich halte das eher für zynisch und verlogen!
ENDLICH !!!!
mal Einer,der diese Latrineparole,der Hirnwäschermaffia (INSM,mit parlamentarischem Arm,FDP!!!) erwidert und geraderückt!!!
DANKE!!!
Die sogenannten Öffentlich-Rechtlichen,plappern diese geqirlte sch… wie getreue Vasallen nur nach,statt zu INFORMIEREN (???),wie es die verdammte PFLICHT wäre!!!
Soll dies etwa,der gefälligen Bedienung,mit ZUSATZGEBÜHREN geschuldet sein,obwohl doch diese sogenannten Öffentlich-Rechtlichen,weit,weit MEHR Werbeeinnahmen einsacken,als alle Privaten zusammen (!!!) und diese Zusatzverköstigung,WETTBEWERBSVERZERRUNG ist und eindeutig zu Lasten der Konkurrenz geht (!!!),obwohl sich die Betroffenen eifrigst bemühen,in tiefster Verlogenheit,das Gegenteil zu verbreiten und “Sack und Asche” heucheln (!!!) und eine Unterscheidung propagandieren (???),die einzig darin besteht,dass eine verlogene Heimtücke mitspielt,ansonsten,sind die Sendungen und deren Hersteller,absolut identisch,weshalb sich die Frage stellt,”weshalb die sogenannten Öffentlich-Rechtlichen,TÄGLICH,stakkatomässig,Hirnwäschersendungen ausstrahlen,die dann auch noch wiederholt und wiederholt werden,bis das letzte OPFERHIRN erreicht wurde,wobei noch offensichtlich ist,WER die Auftraggeber sind und die sogenannten GÄSTE (???) beschicken”!!!
Bei der Diskussion um die höhere Besteuerung sogenannter höherer Einkommen wird m.E. stets unbeachtet gelassen, dass eine auf diese Weise (z. B. Reichensteuer) herbeigeführte Gehaltsminderung zeitverzögernd Gehaltsanpassungen nach sich zieht (entspr. Gehaltsforderungen durch damit verbundene Tarifabschlüsse). Also muss letztlich die Volkswirtschaft entsprechend mehr erwirtschaften, damit (auch) diese Abgabe vom Arbeitnehmer (indirekt vom Arbeitgeber) geleistet werden kann und gleichzeitig dessen Nettoeinkommen mindestens auf dem zuvor erreichten Niveau bleiben kann. Letztlich müssen also die Firmen dieses Landes ein Niveau erwirtschaften, aus dem (auch) die angestrebte “Reichensteuer” erhoben + gezahlt werden kann. M.E. fehlt in jeder Steuerdiskussion stets ein Beispiel, dass aufzeigt, dass solche (und eigentlich alle anderen) Bruttolöhne grds. (und je nach steuerlicher Progression) deutlich niedriger sein könnten und trotzdem das bereits erreichte Netto des jeweiligen Arbeitnehmers dadurch nicht niedriger sein muss. Es fehlt in den einseitigen Diskussionen an Beispielen, die ehrlich aufzeigen, dass die erreichte Höhe der Bruttolöhne (zur Erinnerung – die Volkswirtschaft muss u.a. die Bruttolöhne erwirtschaften und trotzdem wettbewerbsfähig bleiben) eine Folge der prozental hohen Belastungen durch Steuern und Sozialabgaben sind und nur entsprechend hohe Bruttolöhne letztlich zu einem mehr oder weniger noch angemessenen (benötigten) Nettoentgelt führt. Es müßte in Diskussionen und auch in den Medien mal deutlich gezeigt werden, dass auch mit deutlich niedrigeren Bruttolöhnen (was volkswirtschaftlich einen riesigen Wettbewerbsvorteil mit sich bringen würde) ein Netto auf heutigem Niveau denkbar wäre, wenn die Abgabenlast bei jedem einzelnen Arbeitnehmer insgesamt deutlich niedriger wäre. Vereinfachtes, gerundetes Beispiel: Um 35.000 Netto haben zu können ist ein Bruttogehalt von ca. 70.000 notwendig. Wäre die Abgabenlast für Sozialversicherung, Steuern, etc. z.B. 33 % geringer, als in meinem obigen Beispiel (z.B. weil die Bundesregierung und auch die noch kommenden endlich vernünftige Haushaltspolitik betreiben) sinkt die abgabenlast von 35000 auf “nur” noch 23000. Das bedeutet, dass das Bruttogehalt nur 60000 betragen muss und das Netto dann trotzdem unverändert bliebe.
Welche Dynamik dies in der Wirtschaft auslösen würde, kann man sich kaum ausmalen. Die Firmen wären deutlich wettbewerbsfähiger, weil sie nur noch deutlich niedrigere Bruttolöhne erwirtschaften müssen. Statt dessen dreht sich jede Diskussion immer um Steuererhöhungen an allen Fronten – mit allen damit verbundenen Nachteilen für die deutsche Wirtschaft.
Die Ursache allen Übels sind also jahrelange desolate Haushalte und die damit betriebene Schuldenpolitik zu denen alle Bundesregierungen beigetragen haben.
Ein weiteres Beispiel: Unternehmensberater, die Tagessätze von 1500 bis 2500 berechnen, könnten deutlich niedrigere Honorare verlangen, ohne dass diese Gruppe weniger netto verdienen muss,…wenn die Abgabenlast entsprechend niedriger wäre. Was eine Fa. nicht ausgeben muss, muss sie gar nicht erst erwirtschaften – das ist doch logisch! Den Firmen brächte es auch in diesem Bereich unschätzbare Vorteile. Sicher ließen sich diese Beispiele noch ausweiten. Es müßte letztlich viel deutlicher werden, in allen Medien, dass die erhobenen Steuern nicht (nur) personenbezogen gesehen werden dürfen, sondern dass es die Wirtschaft ist, die all das erwirtschaften muss. Die Profis in den Medienanstalten könnten dieses Thema sicher besser aufarbeiten und sicher noch viel besser präsentieren, als es mir hier möglich war.
MfG
Helmut Gasch
Gerade bei unteren Einkommensgruppen wird so die Arbeit extrem verteuert.
Krankenversicherung, Rentenversicherung und die anderen Sozialabgaben machen gut 35% des Arbeitgeberbruttos aus. Durch die Beitragsbemessungsgrenzen werden besonders hohe Einkommen von diesen Sozialabgaben befreit. Da erscheint es nur mehr als gerecht, dass durch eine etwas höhere Steuer dies ein wenig ausgeglichen wird.
Jemand mit 65.000 Euro Jahreslohn muss, wenn er gesetzlich versichert ist, davon Prozentual dasselbe abführen, wie jemand der 250.000 Euro Jahreslohn hat. Verdient jemand das Geld mit Kapitalerträgen muss er noch deutlich weniger steuern zahlen.
Das ist unter den heutigen Bedingungen grundsätzlich natürlich der richtige Ansatz. Trotzdem ändert es nichts an der Tatsache, dass es volkswirtschaftlich deutlich besser wäre, wenn hohe Bruttolöhne gar nichtzu erst nötig wären, um letztlich daraus die heute notwendigen Abgaben ableisten zu können/müssen. Nochmals… wäre der benötigte Bedarf an Steuern niedriger (sh. mein Beispiel), könnte das Brutto generell entspr. niedriger sein, ohne dass Netto dann niedriger ausfallen muss. Hier sei angemerkt, dass das hier natürlich nur prozentalanteilig so gemeint ist – wer wenig verdient, hat natürlich nach heutigen und auch unter idealen Bedingungen immer noch ein niedriges Netto – aber das ist sicher ein anderes Thema….). Die politischen Sünden der vergangenen Jahre sind letztlich für dieses Dilemma verantwortlich. Wenn die desolate Haushalts- und Schuldenpolitik bis heute noch dramatischere Züge erreicht hätte, könnte die Rechnung heute auch wie folgt aussehen: Bruttoverdienst 175.000 € abzüglich 80 % für Steuern und Sozialversicherung (an dieser Stelle spielt die Wirkungsweise der Beitragsbemessungsgrenzen in der Soz.vers. nun wirklich keine Rolle mehr) ergeben ebenfalls 35.000 € netto. 140.000 € Abgaben zahlt der Arbeitnehmer in diesem Beispiel – aber eigentlich ist es die Wirtschaft, die das erstmal unter immer schwierigeren Bedingungen erwirtschaften muß, damit diese Arbeitgeber-Abgaben letztlich personenbezogen abgeführt werden können. Letztlich muss man im Beispiel also den Großteil des Lohnaufwandes einer Fa. bereits als Steuerliche Abgabe ansehen, die lediglich über den Arbeitnehmer, statt über den Arbeitgeber, abgeführt wird. Solange alle Länder dieser Erde ähnlichen “Mist” im Haushalts- und der Steuerpolitik bauen, führt das vermutlich zu keinen nennenswerten Nachteilen. Wehe aber, wenn Länder auf den Markt drängen, denen dieses Ausmaß der Lohn-Haushalts-Schuldenentwicklung (noch) völlig fremd ist, also Geldbetragbezogen aus Sicht der westl. Industrieländer dort (aus unserer Sicht) noch niedrige Kosten vorhanden sind (aus Sicht des dortigen innlandsmarktes können Produkte für die dort arbeitende Bevölkerung natürlich trotzdem relativ teuer sein)… Solchen Ländern bereitet man den Boden für deren z.T. schwindelerregenden Wirtschaftwachstum, während die Märkte hier immer weiter wegbrechen. Denn wie soll man mit dem hier zwangsläufig erreichten Lohnniveau entsprechende Produkte in den Ländern absetzen, denen die negative Bruttolohn/Steuer-politik selbst erspart geblieben ist und die ihrerseits unsere Märkte mit zwangsläufig niedrigkostenintensiven Produkten und Dienstleistungen überschwemmen…? Zur Erinnerung: die steigende Abgabenlast hat den größten Anteil am heute erreichten Bruttolohnniveau, auch um letztlich die Abgaben in entsprechender Höhe leisten zu können. Allein die Sozialversicherungsbeiträge sind seit 1974 bis heute um rund 50 % gestigen! Waren es damals noch ca. 14 %, die ein Arbeitnehmer selbst zu zahlen hatte, sind es heute ca. 20,5 %-punkte. Fazit: Ohne eine langfristige Strategie zur Senkung der Staatsausgaben, bei gleichzeitig kluger Wirtschaftspolitik, die auch Rücklagen für schlechte zeiten vorsieht, ist das problem niemals zu lösen. Wenn ich in meinem “Familienbetrieb” (damit sind die Einnahmen und alle wohlüberlegten Ausgaben unserer Familie gemeint
in den letzten 40 Jahren so wirtschaften würde, wie es alle Bundesregierungen getan haben, hätte ich längst zigmal Insolvenz anmelden müssen. Unsere Staatsvertreter machen es sich sehr einfach. Wenn es nicht reicht, geht man nicht an die Ursachen heran, sondern erhöht flugs Steuern oder führt neue ein. Ist ja auch viel einfacher. Arbeitnehmer dagegen müssen über Jahre hinaus Weiterbildung betreiben, um im Verlauf des Berufslebens ihr Einkommen zu sichern und um es mehr oder weiniger auszubauen. Im Vergleich zu den Handlungsweisen der Politik haben die Arbeitnehmer erhebliche Anstrengungen zur Einkommens(ab)sicherung unternommen! Der Lohn dafür ist dann kurioserweise, dass man immer höhere Abgaben entrichten muss. Eine Kette ohne Ende! Von Politikern/Medien geschickt geführte Diskussionen führen dann meistens zum kuriosen Ergebnis, dass z.B. gutverdienende von “geringer” verdienenden beneidet werden, mit der Folge, dass emotional (vermeintlich argumentativ) es als mehr als nur gerecht empfunden wird, wenn die Besserverdienenden (die Gründe für höhere “Verdienste” klammere ich hier mal aus – das liegt sicher nicht am Nasenfaktor, sondern in der Regel an Art/Umfang der Tätigkeit und vielen anderen Faktoren) höhere Steuern zahlen. Unter Berücksichtigung der Botschaft, die in diesem Artikel mit m.E. plausibel dargelegt wurde, müßte ein jeder ab sofort völlig anders argumentieren, statt immer auf andere zu zeigen, die mehr Steuern zahlen sollen. Es muss endlich begriffen werden, dass die Wirtschaftsunternehmen des Landes die zu leistenden Abgaben erarbeiten muss. Werden diese Abgaben zu hoch, bricht die Wirtschaft zusammen. Es muss also ein Kurswechsel her. Firmen, die hier kaputt gehen, können woanders neu entstehen – aber die Arbeitnehmer die infolge konkursgegangener Firmen hier keinen Arbeitplatz mehr haben, verlieren ihre Existenzgrundlage, was den Staatshaushalt zusätzlich belastet. Sozialer Sprengstoff entsteht ggf. in einem Ausmaß, der irgendwann nicht mehr beherrschbar ist. Abschließend noch ein Hinweis: Hätten die Abgaben für alle Notwendigkeiten (Steuern, Sozialabgaben) ein akzeptables Niveau (z.B. für alles zusammen 30 % – ich weiß dass das b.a.w. utopisch ist), so nähme die Energie, mit der Steuerrückerstattungen (reguläre, wie auch getürkte) erwirkt werden, mit Sicherheit erheblich ab. Denn wenn man wenig zahlt, kann man von wenig auch nur ganz wenig zurückerhalten. Der Aufwand Steuern teilw. zurückerhalten zu können, sinkt unter solchen Bedingungen mit hoher Sicherheit. Aus Sicht der Steuerberater wäre das ggf. fatal, da mit entsprechenden Auftragseinbrüchen zu rechnen wäre. So gesehen, kann es sein, dass diese Berufsgruppe die notwendige Gegenentwicklung nicht so gerne sehen würde… aber das ist natürlich nur eine Vermutung. Letzter positiver Nebeneffekt wäre beim jeweilgen Arbeitnehmer die Empfindung, 70 von 30 behalten zu dürfen. Damit wäre, global betrachtet, der stets beschworene Gerechtigkeitsgedanke quasi umgesetzt und gleichzeitig geprögt durch eine entsprechende Akzeptanz in der Bevölkerung.