9 Kommentare

  1. Ich denke schon dass man die Sprache eines Landes beeinflussen kann; indem bestimmte Regeln institutionalisiert werden und damit dieses Kulturgut geschützt wird. Nein, in Zeiten der Globalisierung ist dies sogar unbedingt erforderlich!
    Sprache und Identität sind eng miteinander verknüpft. Unendliche Vielfalt,Beliebigkeit,die Auflösung der Grenzen und Orientierungen überfordern. Viele Bürger – und nicht nur Leute mit Migrationshintergrund – kommen nicht mehr mit und fühlen sich gesellschaftlich abgehängt.
    Das wurde mir in der Diskussion zu wenig betrachtet.
    Sprache ist doch ein sehr komplexes Phänomen.
    Wir kommunizieren mit ihr immer auch auf der
    Beziehungsebene. Wenn jemand Kiezdeutsch spricht, wertet er ja auch die deutsche Sprache ab und das wirkt provozierend. Es werden zwar keine Kriege geführt, aber der Machtkampf wird damit schon transportiert.

    Bedauerlich ist für mich, dass ein auf den ersten Blick souverän wirkender Herr Stefanowitsch seine Rolle als Multiplikator so eng fasst, sich dabei von der Differenz konservativ versus modern leiten lässt und die Probleme letzt endlich auch bagatellisiert.

    wellnitz | 17. Januar 2013 | 16:55 | Antworten
  2. da haben wohl manche aneinander vorbeigeredet. natürlich muß die sprachenvielfalt geschützt werden. logisch ist die nutzung einer bewährten neutralen sprache. darum sprechen menschen esperanto. diese sprache ist leichter als nationalsprachen (z.b. englisch) erlernbar. manche tun sich schwer, das zu glauben. für europa ist die zweitsprache esperanto wichtig, damit einerseits die identitäten erhalten bleiben und andererseits auch unsere europäische identität besser angenommen wird. europa-demokratie-esperanto setzt sich dafür ein.

    Steffen Eitner | 17. Januar 2013 | 20:32 | Antworten
  3. test

    mister-ede | 18. Januar 2013 | 11:58 | Antworten
    • Super ich hatte einen Beitrag, aber das hat Anfang der Woche nicht geklappt:

      The ZDF writes, that the two languages on its website and here in the blog are “Deutsch” and “English”. So you see, that for one content there are many possibilities to express it. The Language is just a form for the content. It is a tool.

      “No” “Nein” or “shaking the head” are three forms for the same content. So I would propose to use the language, which helps you best to communicate.

      Moreover I think a language, which is not able to go with time (Latin p.e.), is a dead one. Only a changing language is a living language.

      Greetings
      Mister Ede

      mister-ede | 18. Januar 2013 | 12:02 | Antworten
  4. ich kann mit e-d-e (europa-demokratie-esperanto) mehr anfangen als mit herrn ede! es ist einfach besser, in einem deutschsprachigen forum deutsch zu schreiben. sonst gibt man denen recht, die einen schutz ins grundgesetz haben möchten. ich schreibe doch hier auch nicht in esperanto. dafür gibts eigene foren. oder haben wir statt zdf künftig ein zef? ;-)

    Europa-Demokratie-Esperanto
    Für EUROPA-BÜRGER-MIT-SPRACHE
    Für ein EUROPA, in dem sich BÜRGER MITtels einer SPRACHE unterhalten können
    Für EUROPäische BÜRGER mit echter MITSPRACHE
    Für eine zusätzliche Identität als EUROPABÜRGER, die MIT einer neutralen SPRACHE besser verwirklicht werden kann

    Steffen Eitner | 19. Januar 2013 | 19:47 | Antworten
  5. Warum wird mein Beitrag nicht veröffentlicht?!

    Ursula | 21. Januar 2013 | 12:16 | Antworten
    • Hallo Ursula,

      der erste Kommentar muss zunächst genehmigt werdenm, das kann einige Zeit dauern. Danach kannst du – solange du dich an die log in-Netiquette] hältst, ohne Genehmigung kommentieren.

      Beste Grüße aus der log in-Redaktion

      zdflogin | 22. Januar 2013 | 10:20 | Antworten
      • gut, dann nehm ich’s zurück ;) LG

        Ursula | 6. Februar 2013 | 14:32 | Antworten
  6. Ganz ehrlich: Herr Paulwitz wirkte etwas nervös und kam unsicher rüber. Aber ich hatte während der ganzen Sendung den Eindruck, dass er mit seiner Meinung alleine da stand und er gegen Herrn Stefanowitsch UND gegen das Publikum ankämpfen musste! Teilweise hatte ich auch das Gefühl, er müsste sich sogar gegen die Moderatoren rechtfertigen. Die Ausführungen von Herrn Stefanowitsch waren alles andere als wissenschaftlich – und das als Professor an der Freien Universität Berlin! Ich muss zugeben, es hat mich sehr überrascht (um nicht zu sagen schockiert), dass er als Sprachwissenschaftler einen derart unwissenschaftlichen Diskurs führte, Fachbegriffe teilweise falsch verwendete und beispielsweise die Abgrenzung von Sprache und Varietäten (seien sie nun diatopisch, diaphasisch oder diastratisch) kaum vollzog, sondern alles miteinander vermischte, um seine “Argumentation” durchzudrücken. Ich studiere Romanistik, und ganz ehrlich, solche Dinge lernt man im ersten Semester… Ebenfalls schwach war, dass er als Linguistik-Professor einen Diskurs über die deutsche Sprache führt, und deren Ursprünge nicht einmal kennt bzw. verständlich darstellen kann und dabei ins Straucheln gerät. Außerdem: Er ist ja überaus “gütig”, Rechtschreibfehler in Seminararbeiten nicht zu bewerten. Es ist nur zur Info generell nicht zulässig, wegen Rechtschreibfehlern schlechter zu bewerten, da das Fachliche der Arbeit Ziel der kriterienorientierten Bewertung ist, und nicht die Orthographie. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass wohl derjenige Recht bekommt, der sich besser verkaufen kann! Seine Schlussbemerkung darüber, dass die Dialekte nicht bewahrt werden brauchen und es auch nicht schade ist, wenn sie aussterben, ließ mich nur noch den Kopf schütteln und erneut an seiner Glaubwürdigkeit als Sprachwissenschaftler zweifeln. Als Anregung für weitere Sendungen: Bitte sorgen Sie dafür, dass ein gewisser wissenschaftlicher Anspruch gewahrt bleibt (zum Beispiel durch die Anwesenheit weiterer Experten – diesmal aber mit ausreichend Fachwissen, damit diese bei schlichtweg falscher Darstellung der Fakten einschreiten können)! Die Showeinlage der Sänger kam auch eher etwas peinlich rüber und passte nicht zur Sendung. Ich hätte mir bei einer Sendung auf ZDF – noch dazu ZDF Info (!) – mehr erwartet und bin ehrlich enttäuscht!

    Ursula | 21. Januar 2013 | 12:18 | Antworten

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