Hier geht es zum Livestream und Chat von log in:

Lassma talken, Digga: Muss die deutsche Sprache geschützt werden?” Das Thema bei log in ab 22:30 Uhr. Die Sendung läuft live auf ZDFinfo und im Netz: Hier geht es zum Livestream und zum Chat!

Zu Gast sind:

• Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch, der Sprachwissenschaftler schreibt auf seinem Blog gegen selbsternannte Sprachschützer an

• Thomas Paulwitz, der Chefredakteur der Zeitschrift “Deutsche Sprachwelt” kämpft gegen Anglizismen und “Stammel-Deutsch”

Hier geht`s zur Abstimmung zwischen Paulwitz und Stefanowitsch!

Außerdem sind zu Gast: “De fofftig Penns“ und Idil Baydar, die als “Jilet Ayse” mit Kiezdeutsch a la “Schämt Disch, Alter…” zur Hochform aufläuft.

[Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich].

31 Kommentare

  • RiffRaff
    16.01.2013, 22:34 Uhr.

    Man betrachte bitte einfach mal die Unterscheidung zwischen “Realität” und “Wirklichkeit!
    Gibt es in der englichen Sprache nicht.

  • Christian Waibel
    16.01.2013, 22:38 Uhr.

    In anderen Europäischen Staaten gibt es Ministerien, die ausschließlich damit beschäftigt sind, neue Wörter in der eigenen Sprache für neue Prdukte zu finden.
    In Deutschland wird einfach nur das Englische Wort übernommen. Warum?

    • M.G.
      17.01.2013, 18:49 Uhr.

      Christian Waibel | 16. Januar 2013 | 22:38

      Ganz einfach,wir haben in Deutschland keine Ministerin,die neuen Wörter für neue Produkte zu erfinden,weder auf Bundes- noch auf Landesebene. ;-)

  • RiffRaff
    16.01.2013, 22:39 Uhr.

    Die Differentziertheit der deutschen Sprache muß unbedingt erhalten bleiben und weiter gelehrt werden, sonst werden wir Opfer der Herrschaftssprache!

  • Raphael Voges
    16.01.2013, 22:39 Uhr.

    Guten Abend zusammen.

    Mich würde interessieren, wie Herr Paulwitz zu Worten wie Portmonai, Konto oder Etage steht? Alles Begriffe, die heute zweifelos zur Deutschen Sprache gehören, obwohl sie Ihren Ursprung im Italienischen bzw. Französichen haben. Würde Herr Paulwitz gern in die Vergangenheit reisen um diese furchtbaren Unterwanderungen und Verfremdungen des Altdeutschen zu verhindern?

    VG

    RV

  • Dirk
    16.01.2013, 22:40 Uhr.

    Der virtuose Gebrauch der deutschen Sprache ist doch die Garantie der kulturellen Vielfalt in Europa und der Welt. Zudem gibt es auch noch in jedem Land Dialekte. Ein Einheits-Mischmasch ist wie Weihnachtsgans mit Tzatziki und Currysoße.

  • Florian Korous
    16.01.2013, 22:41 Uhr.

    Warum sollten wir nicht Wandlungsfähigkeit zeigen und der Sprache die Freiheit geben zu sein wie Sie will?

  • Roland Reinhart
    16.01.2013, 22:46 Uhr.

    Die Sprache hat sich schon immer geändert, sonst gäbe es wohl nie einen neuen Duden. Wir sprechen doch heute auch nicht mehr wie im Mittelalter oder in der Barockzeit….

  • Dieter
    16.01.2013, 22:51 Uhr.

    diesen schwachsinnsslang und die Verwässerung der deutschen Sprache ist teilweise unerträglich. Wer bezahlt denn diesen Professor? Am Wochenende sagte ein Sportreporter dass ein Sportler seinen Skilauf “performed” hat. Der Schwschsinn ist suf dem Vormarsch

  • Roland Reinhart
    16.01.2013, 22:59 Uhr.

    Durch die neuen Medien (Computerzeitalter) lässt es sich ohnehin nicht mehr vermeiden neue Worte in den deutschen Wortschatz mit aufzunehmen. Etwa wie update, cloud, cluster, CD(Compact Disc)…oder wer würde diese Begriffe auf DEUTSCH verstehen???

  • Emil
    16.01.2013, 23:04 Uhr.

    Guten Abend,

    Ich bin Kundenberater in einem Kommunikationsdienstleister.
    Ich denke, alle die nicht aus dem Bereich kommen, wissen nicht das ich ein einfacher Call Center Agent in einem Callcenter bin.

    Ich leite die Kunde an die jeweilige Abteilungen von deutschen Firmen weiter. Die Anrufer sagen immer das deutsche Wort, aber in meiner Datenbank, die von den Firmen kommt, stehen die Abteilungen alle in Englisch.

    Also auch in der Arbeitswelt wird von einem erwartet die Englischen Wörter zu können und nicht die deutschen.

    Machen zur Zeit das Thema Marketing in Wirtschaft und da werden auch nur die englischen Wörter verwendet.

    PS: Die Rechtschreibfehler könnt ihr für euch behalten.

  • Matthias 37
    16.01.2013, 23:06 Uhr.

    Unsere Sprache muss erhalten bleiben. Sie ist der ein Grundstein unserer Kultur und Heimat. Wenn diese Immigrantenkinder ihren Slang sprechen wollen: Bitte , Aber die Mehrheit und Öffentlichkeit sollte sich an die deutsche Sprache halten.

  • Reiner Zufall
    16.01.2013, 23:06 Uhr.

    Grausam einem so intelligenten Mann wie den Herrn Prof Stewanowitsch für die Unterschicht argumtenieren lässt und insbesondere eine Lanze für dieses “Ausländer-Deutsch” bricht. Im ernst? Im wahren Lebwürde er diesem Klientel dem Rücken zu kehren. “Kiezdeutsch” fördert nicht das miteinander, sondern grenzt die “gebildete” Jugend der Unterschicht aus. Und das ist auch gut so.

  • Matthias 37
    16.01.2013, 23:08 Uhr.

    Ps: es muss Regeln und Gesetze geben, so verhält es sich such mit der Sprache. Wie soll man eine Einheit sein, wenn man sich auf Grund verschiedener Sprachen nicht mehr unterhalten kann?

  • Dieter
    16.01.2013, 23:12 Uhr.

    s. Frankreich!!!

  • Dieter
    16.01.2013, 23:14 Uhr.

    wozu dieser Blog wenn nur facebook oder twitter zitiert wird?

  • Ernst-Walter Hug
    16.01.2013, 23:22 Uhr.

    Ich frag mich, was der Professor Paulwiitz schützen will: sein Bürokratendeutsch (“etwas durchführen”)? Oder Ur-”deutsche” “Fenster” (Latein) oder “Ziffern” (arabisch) oder einen “Tee” trinken (chinesisch) ? Deutsch ist doch über die Jahrhunderte stets ein größeres MischMasch (???) geworden. Was also spricht gegen englische spanische türkische Einflüsse und das was in den Kiezen draus wird

    • Reiner Zufall
      16.01.2013, 23:34 Uhr.

      Selbstverständlich Herr Hug. Warum fängst Du mit Erstens mit Kiezdeutsch an. Isch mach disch Messer, Walla. Ey, nach Arbeit McDonalds? Herr Hug, gerne können Sie so mit ihrer Familie kommunizieren, dass dies nicht weiter übergreift, dafür wird der steife Michel schon (zum Glück) sorgen.

  • Reiner Zufall
    16.01.2013, 23:27 Uhr.

    Ganz ehrlich : mehr als Einseitig diese Gesprächsrunde. A. der rhetorisch starke Stefanowitsch B. die dicke Türkin (soll “Das” komisch sein) 3. Die Platt-Rapper + stichelnde Fragen des Moderatorenduos und alle zusammen gegen Herrn Paulwitz. Dazu die rechte Keule geschwungen. Keine objektive Diskussion auf neutralen Boden, so kann man sich die Abstimmung auch selber “fälschen”. Herzlichen Dank an die öffentlich Rechtlichen.

    • was ist deutschtümelei
      16.01.2013, 23:33 Uhr.

      yo den eindruck hatte ich auch, wobei ich ihm das nicht nachsagen würde. jeglichen nationalverbundenheit sofort zu verurteilen ist doch langweilig, aber er war nicht spontan genug, um dagagegen halten zu können…und dann wars bereits gelaufen :D

      • Reiner Zufall
        17.01.2013, 00:41 Uhr.

        Ich würde es ihm ebenfalls nicht nachsagen, aber so funktioniert Fernsehn grad mit jungem Klientel. Herr Paulwitz lag im Voting 3/4 der Zeit vorne, trotz der Tatsache das er rhetorisch eher schwach war. Dann wird seine Organisation mit einer gezielten Frage in die rechte Ecke gedrängt und die Meinung der Wählenden kippt komplett. 1 Gast pro und 3 Gäste contra, eine Moderatorenteam was man wohl nach den gestellten Fragen auch in die “mitte links” einordnen kann zeugt eiugt nicht von einer fairen Diskussion sondern höchstens von Meinungsmache Nischensenders ZDF-Info. Das war mehr als schwach. Diese Sendung hatte einen faden Beigeschmack und diente für mich subjektiv eher dazu die Vergewaltigung der deutschen Sprache zu stärken, statt wirklich die gemeinen Zuschauer zu fragen was Sie von der allgemeinen Sprachwundertüte so hält, welches die nicht integrierten Wahldeutschen in ihrer Freizeit so an den Tag legen. Nämlich nichts. Aber mit stumpfen Platitüden die in die braune Ecke führe und zig Gästen die es toll finden das die Jugend verdummt bzw. froh sind dass das Kiezdeutsch- Klientel neben dem fehlenden Hauptschulabschluss das “Sprechen”, Essen und Stehen gelernt hat kann man sich diese Sendung eben sparen ! u

  • was ist deutschtümelei
    16.01.2013, 23:28 Uhr.

    was für auswirkungen hätte es denn für mich als bürger, wenn die deutsche sprache im grundgesetz festgehalten werden würde. Und wie will man die einhaltung dessen denn kontrolieren ??

  • Wolfgang
    16.01.2013, 23:40 Uhr.

    Ich persönlich vermeide ganz bewußt den Kauf von Produkten, die in ihrer Werbung hauptsächlich Englisch oder “schlechtes” Deutsch (z.B. da wird … geholfen” oder der Spinat mit dem “Blopp”) verwenden. Wenn noch mehr Verbraucher so handeln würden, dann würde sich das, so denke ich, selbst rasch ändern und die deutsche Sprache wieder verwendet werden. Das hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern eher mit dem Stolz auf eine Kultur.

  • Gerhard
    16.01.2013, 23:43 Uhr.

    Kommunikation, das ist auch Vertrauen. Kann ich
    einem Bankangestellten mein Geld anvertrauen, der mir
    im schlampigen, unsauberen Kiez- Dialekt eine
    Geldanlage verkaufen will ?

    • bossi
      17.01.2013, 00:26 Uhr.

      Ich würde sagen,JA…

  • W.Tkatschiwsky
    16.01.2013, 23:59 Uhr.

    Mit riesigem Interesse habe ich die Sendung bei uns im Westen der Ukraine verfolgt. Herr Paulwitz hatte völlig recht. Sehr schade, dass nur 43% der Befragten sich für den Schutz der deutschen Sprache geäußert haben. Viele frende Sprachen zu kennen und eigene zu pflege sind verschiedene Sachen. Liebe Deutschen. Tuen Sie etwas mehr für Ihre Sprache. Die Franzosen machen mehr. Die Sprache bedeutet sehr viel. Wenn Sie nicht deutsch pflegen wollen, dann werden Sie dann viele Sprachen lernen müssen, um in eigenem Land sich zu verständigen.

  • Johannes K.
    17.01.2013, 00:00 Uhr.

    Ich finde auch, dass die Nazikeule nicht hätte sein müssen: 3 aus 1000 sind ja wohl 3promill und ich bin mir sicher das in der Sendung auch 3promille der Zuschauer “nationales Gedankengut” hatten. Diese Gedankengut einfach ausklammern bringt absolut nichts. Ausserdem würde ich Kietzdeutsch eher als Modeerscheinung/Jugendsprache? bezeichnen, die mit einem Dialekt noch nichts zu tun hat. Ausserdem, welche anderen Sprachen sollten wir denn noch als Amtssprachen erlauben? Türkisch? Warum? War/ist das eine Kolonie von uns gewesen? Ich bin da vielleicht typisch deutsch! Wenn man in ein Land einwandert sollte man auch dessen Sprache beherrschen!

  • Johannes K.
    17.01.2013, 00:04 Uhr.

    Deutsch ist eine wunderbare wandlungsfähige Sprache. Ich habe nichts gegen Wort-/Sprachwitz, nur sollte dafür erstmal die Grundlage dafür bei jedem Einzelnen geschaffen werden. Ich lerne auch erst gehen, bevor ich sprinte/turne.

  • Hanno
    17.01.2013, 00:46 Uhr.

    Ein biederer Sprachschützer, ein umtriebiger Grabhelfer, eine manipulative Gesprächsführung, dazu die obligatorische “Von Gestern”-Keule und ein Publikum, das offensichtlich für die Globilasierungsmaschenerie dermaßen sturmreif scheint, dass es innerlich jeden Reichtum an Vielfalt schon nicht mehr fassen kann.

  • Georg
    17.01.2013, 01:02 Uhr.

    Mit der Sprache ist es wie mit der sozialen Variante einer Marktwirtschaft. Die haben wir auch nicht schützen wollen und nun frißt sich die Krake des Kapitalismus bis ins Mark.

    Und da dieses Raubtier mit seiner Sprache nicht halt macht und hier auf Leute eines geradezu hörigen, gefügigen und entwurzelten Typs in Europa stößt, verbanne ich so gut es geht die ach so tollen Anglizismen und mache deutsch zur Sprache meiner persönlichen Freiheit und des Widerstands!

    Einheitsbrei und Weltvolksverdummung? NEIN DANKE!

  • Steffen Eitner
    18.01.2013, 09:30 Uhr.

    natürlich sollte die vielfalt der sprachen geschützt werden. das geht am besten bei einer bewußten verwendung. wenn sprachen aussterben, dann stirbt auch kultur und wissen aus. für alle menschen weltweit ist die muttersprache am heimatort sinnvoll, weltweit hat sich am besten die neutrale sprache esperanto bewährt. sprachen verbreiten sich durch handel und wandel, besonders durch militärische gewalt. aber gerade das beispiel englisch zeigt doch, daß eine sprache nicht besonders gut erlernbar sein muß, um großen einfluß zu erreichen. da hat sich ein atlantikanrainer durchaus gewalttätig zugang zu recourcen verschafft. ist es nicht schon wieder typisch deutsch, wie hier durch die englischsprachige brille gesehen wird? um sich auf augenhöhe zu verständigen, gibts also esperanto. beim thema europa scheint esperanto regelrecht voraussetzung zu sein, damit wir uns als gleichberechtigte europäer fühlen können. bitte nicht gleich die vorurteile lostreten. wir brauchen europa-demokratie-esperanto für europa-bürger-mit-sprache.

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