Das Thema bei log in am 31. Oktober 2012:

Ohne Fleiß, fetter Preis: Saugen Arm & Reich unser Land aus?

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19 Kommentare | 29. Oktober 2012 | 18:04 Uhr | Twittern | Facebook

19 Kommentare

  1. servus login produzenten könnt ihr mal eure login musik abändern die musik ist so grauenhaft schlecht also die musik die kommt wenn login losgeht dieses dumm dumm dum dum dum da dada bumm echt grauenvoll bitte ändert es

    Rudi Rüssel Rennt Ran | 29. Oktober 2012 | 18:16 | Antworten
  2. Bei dem Thema sollte man m.M.n. 3 Dinge berücksichtigen:

    1. Umverteilung findet statt. Dies weiß jeder und spüren viele. Seit wann haben wir Umverteilung? Wer profitiert? Wer leidet?

    2. Zurückverteilung sinnvoll? Transaktionssteuer, Reichenabgaben, Vermögenscut etc…. schafft das Gerechtigkeit? Will man die Umverteilung abschaffen oder will man einfach nur zurückverteilen?

    3. Umverteilung verhindern in dem man den Grund für Umverteilung eliminiert. Themen sind dann Geldreform, Abschaffung von Notenbanken oder auch Monetative.

    Wichtig: Umverteilung findet im Geldsystem statt. Der Sozialstaat kann nur zurückverteilen, ist dabei aber ineffektiv, teuer und oftmals ungerecht. Es wäre allen geholfen, wenn wir die Diksussion auf die Punkte 2 und 3 beschränken. Punkt 1 dürfte allen klar sein.

    lg

    JennyGER | 29. Oktober 2012 | 19:56 | Antworten
  3. Mal ein bisschen Mathematik:

    Aus einem Anlagebetrag von 100€ werden nach 100 Jahren, bei jährlich 5% Zinsen, ziemlich genau 13.150 Euro. Würden die Zinsen nicht mitverzinst werden, hätte der Anleger nach 100 Jahren nur 600 Euro. Der Unterschied zwischen Zins und Zinseszins beträgt hier im Beispiel also 12.550 Euro. Dies ist das fünfundzwansigfache! Der Betrag (mit Zinseszins) wächst exponentiell an. Nach weiteren 100 Jahren hat er sich nicht verdoppelt sondern beträgt schon 1.729.258 Euro. Dies sprengt die Vorstellungskraft vieler. Man geht davon aus, dass sich bei doppelter Anlagedauer auch das Anlageergebnis verdoppeln müsste. Dies ist aber falsch: Hier im Beispiel sehen wir ein Endergebnis, welches das 131-fache des Betrages ausmacht. Nach 331 Jahren erreicht der Anlagebetrag von ursprünglich 100 Euro die Milliardengrenze und nach 350 Jahren sind es schon über 2 Milliarden Euro. Der Betrag wächst immer schneller. Man stelle sich eine Familie vor, die solch ein Vermögen vor sich her vererbt. Diese Familie hat ausgesorgt und bekommt leistungsloses Einkommen, für das sie nicht mal Beiträge zur Sozialversicherung bezahlen muss. Der Betrag wächst so schnell, dass mein Rechenprogramm versagt. Ab einigen hundert Jahren müsste man den Betrag in Erdkugeln aus Gold angeben, nach zirka tausend Jahren reicht nicht mal mehr eine Sonne aus purem Gold (nach aktuellem Goldpreis).

    Die, die viel Geld haben, werden immer schneller, immer mehr, Geld bekommen, und mit den Schuldnern verhält es sich genau umgekehrt. Die Schulden wachsen ebenfalls exponentiell, denn Geld = Schulden. Diese Umverteilungsmaschine läuft höchst effizient. Man stelle sich die obige Familie vor, die nach (mehreren Generationen) 350 Jahren bereits 2 Milliarden Euro hat. Alleine die Zinsen, die sie aktuell bekommen belaufen sich auf 1,25 Millionen Euro pro Jahr. Sie bezahlen hiervon keine Beiträge zur Sozialversicherung und müssen es nur mit 25% versteuern. Wo kommen diese 1,25 Millionen her? Es handelt sich um Zinsen, die von den Leistungsträgern über Kredite, Steuern und Produktpreise bezahlt werden. Es handelt sich hier um eine Umverteilung “von fleißig zu reich”. Die wahre Ursache von sozialer Ungerechtigkeit und Umverteilung liegt im exponentiell wachsenden Schuldgeldsystem. Manche Politclowns denken immer noch, man könnte durch Mindestlöhne, Betreuungsgeld, Vermögensabgaben etc… die Menschen soweit ruhig stellen, dass sie die wahre Ursache nicht mehr erkennen. Ich finde das mehr als pervers. Nur weil viele Menschen keine exponentielle Vorstellungskraft haben, heißt dies nicht, das es nicht wichtig ist. Unser Schuldgeldsystem ist DIE Ursache, die hinter vielen sozialen Problemen steckt. Es ist aber ein Tabuthema, denn viel lieber als die Ursache zu beheben, verwaltet man lieber nur die Folgen. Unser Geld ist planwirtschaftlich organisiert; nicht liberal. Es sammelt sich planmäßig immer da, wo schon welches ist. Die Zuwächse sind exponentiell und irgendwann können die wenigen Leistungsträger diese Last nicht mehr schulten. Nach wem soll man dann rufen, nach dem Sozialstaat oder nach einem neuen Geldsystem?

    lg

    JennyGER | 29. Oktober 2012 | 22:30 | Antworten
    • Ganz kurz:

      Wo liegt der Unterschied wenn jemand vor hundert Jahren ein Haus vermietet hat und alle zehn Jahre aus den Mieten ein neues Haus baut und wieder vermietet.

      Erklären Sie mir, wieviele Häuser hat er nach 100 Jahren, wenn er mit genau einem Haus anfängt?

      Was hat dieser reale, natürliche Effekt (deshalb heißts ja auch natürliches Wachstum) nun mit dem Zinsgeld zu tun? Nichts weiter, als dass er dort genauso Auftritt wie bei jeglicher Form von Vermögen. Ende ist allerdings beim realen Vermögen, dass Land irgendwann zu Ende ist. ABER Geld ist ja auch nur relativ. Daher, wenn viele viel haben, hat jeder auch nicht mehr.

      Sie drehen sich im Kreis. Setzen Sie einfach bei der realen Ursache, dem Vermögen an, und nicht bei dem Geld. Das ist ein “Popp”anz, wenn Sie verstehen, was ich meine.

      P.S. es ist völlig egal, ob Haus oder 100 Euro nun ehrlich oder unehrlich zu Stande kamen.

      mister-ede | 29. Oktober 2012 | 23:42 | Antworten
      • Und um es abzuschließen, die Notenbankgewinne gehören dem Volk. Da gibt es so einen Milliardenschweren Haushaltsposten.

        In den USA ist das anders.

        mister-ede | 29. Oktober 2012 | 23:43 | Antworten
        • Selbstverständlich ist meine “Mathematik” ergänzungs- und kritikwürdig. Um alles richtig dazustellen müsste ich ein Buc schreiben und hier posten. Aber auch das wäre doof. Es geht ja nur drum grob die Ursache von Umverteilung zu skizzieren.

          lg

          JennyGER | 30. Oktober 2012 | 20:16 | Antworten
          • Wenn Sie beim Vermögen und vor Allem bei der Konzentration von Vermögen ansetzen stimme ich Ihnen zu.

            Und dann kommen wir zu dem Kernproblem. Die Verteilung von Vermögen ist insgesamt in Schieflage geraten.

            Ein zweites Problem, ist unabhängig von der Vermögensverteilung, dass die Kosten der gemeinschaftlichen Aufgaben nicht sonderlich gerecht verteilt werden.

            Wir haben eine Vermögens- und Einkommensproblematik aufgrund der Ungleichverteilung.

            Wenn Sie aus der aktuellen Vermögensverteilung und diesem Artikel ( http://www.mister-ede.de/politik/bonitat-und-rentabilitat/998
            ) noch die richtigen Schlüsse ziehen, dann erkennen Sie wieso der Aufstieg so verdammt schwer ist.

            [Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!]

            mister-ede | 30. Oktober 2012 | 23:10 | Antworten
      • hnm… Immovermögen ist nicht vergleichbar mit Geldvermögen. “Geld schimmelt nicht”, Immobilien verfallen; es sind Reinvestitionen notwendig und irgendwann (nach mehreren Vererbungen) müssen die Objekte auch abgerissen oder renoviert werden. Zudem schafft das Errichten von Immobilien Arbeit während der Geldbetrag von alleine wächst. Das ganze ist nur wenig vergleichbar…

        JennyGER | 30. Oktober 2012 | 21:17 | Antworten
        • Sie wollen mir nicht ernsthaft erzählen, dass Geld nicht verfällt, während Sie gleichzeitig ständig von Inflation schreiben.

          mister-ede | 30. Oktober 2012 | 22:32 | Antworten
          • Inflation nährt “r” in CAPM. Nun googln Sie das mal :-)

            JennyGER | 30. Oktober 2012 | 22:52 | Antworten
          • Sie wollen ja wohl nicht jetzt in Investitionstheorie verfallen, oder was soll das Aussagen?

            Erklären Sie mir, wie bei einer Inflation von 2% die Staatsanleihen von Deutschland mit teilweise 0% ausgegeben werden?

            Geld kann entweder in reale Güter investiert werden, oder muss angelegt werden. Und hier kommt die Bonität ins Spiel. Wer gute Finanzen, viel Eigenkapital hat, profitiert von niedrigen Zinsen. Wer eh schon klamm ist muss in der Krise weiter drauf zahlen.

            zzz.mister-ede.de/politik/bonitat-und-rentabilitat/998

            mister-ede | 30. Oktober 2012 | 23:26 | Antworten
          • Zu den Bonds: Diese werden mit Nullkoupons ausgegeben, weil sie immer noch vom Markt gezweichnet werden; viele Anleger sind scharf auf die Kursgewinne oder sie müssen per Gesetz AAA-Papiere kaufen; ihnen fehlt schlicht eine Anlagealternative.

            Liebere Mister-Ede, was sie anszusprechen versuchen sind Realzinsen. Sie können sich nicht vorstellen, dass jemand bei einem Zinssatz von 0,5% und 2% Inflation Geld verdient. Da haben sie recht. Die Reiche, die leistungslose Kapitalerträge auf sehr sehr sehr große Vermögen erhalten, legen ihr Geld aber nicht zu 0,5% an, so wie der Kleinsparerpöbel. Große Vermögen werden strukturiert angelegt und durch die langen Laufzeiten (oft über mehrere Generationen hinweg, sog. “Family Offices” als Fachbegriff) werden die hohen Varianzen ziemlich unbedeutend. So bekommen diese Vermögen eine Rendite, die weitaus höher als die Inflation ist. Noch mehr: Unsere Inflation ist deren Rendite! Reallohnverluste und damit geringere Stückkosten erhöhen Unternehmensgewinne und damit PrivateEquity oder Aktienpakete. Ich möchte hier nicht zu sachlich werden und möchte hier jetzt auch kein Buch über PortfolioManagement schreiben; immerhin sind wir bei der populistischen Unterhaltungssendung ZDFlogin, wo Fakten und Hintergründe nicht zählen.

            JennyGER | 31. Oktober 2012 | 19:46 | Antworten
  4. einfach mal anschauen:

    http://youtu.be/lAU06HYoGJE

    lg

    [Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!]

    JennyGER | 30. Oktober 2012 | 21:29 | Antworten
  5. wenn jemand viele immobilien besitzt,kann man das mit geld-vermögen gleichsetzen;nicht aber, wenn er das haus selbst zum wohnen braucht und er es nur verkaufen will,weil er ein anderes möchte.Auch bei wertsteigerung macht er keinen gewinn,weil ja auch das angepeilte objekt wiederum im wert gestiegen ist.
    Da seit langem hier nur noch das geld das sagen hat,würde mich `mal interessieren,warum alle welt angeblich soviel vertrauen in genau diese regierung hat?

    dem-wahnsinn-nahe | 31. Oktober 2012 | 16:16 | Antworten
  6. Genugtuung, Geld auf der Bank zu haben, macht vielleicht im Moment glücklich, doch mit der Zeit hat der Besitzende immer mehr Angst, dass er alles verlieren könnte

    Die Plutokratie oder Plutarchie (griechisch πλουτοκρατία plutokratía ‚Reichtumsherrschaft‘, von πλοῦτος plútos ‚Reichtum‘ und κρατεῖν krateín ‚herrschen‘) ist eine Herrschaftsform, in der Herrschaft durch Vermögen legitimiert wird, also die Herrschaft des Geldes (auch „Geldadel“ genannt). Politische Rechte werden anhand des Vermögens vergeben (z. B. über das Zensuswahlrecht). Die Plutokratie ist eine Unterform der Oligarchie.
    In einem plutokratischen System gibt es einen hohen Grad an sozialer Ungleichheit bei geringer sozialer Mobilität. In einer Plutokratie sind Ämter in der Regel nur den Besitzenden zugänglich. Es existiert ein Zensuswahlrecht, das Besitzlose von den politischen Bürgerrechten ausschließt, wodurch politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder von Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht, eigennützig den Staat steuert und demokratische Wahlen möglichst manipuliert.

    peace | 31. Oktober 2012 | 17:02 | Antworten
  7. in heutiger Zeit erkennen einige Politikwissenschaftler u. a. im System der USA plutokratische Züge, wie auch in vielen anderen westlichen Ländern. Begründet wird diese Sichtweise mit der Struktur der Rekrutierung politischer Eliten, die häufig eng verknüpft sind mit wirtschaftlichen Führungsschichten. Teilweise wird diese Macht zusätzlich durch einflussreiche Massenmedien gestützt – ein Beispiel im Zusammenhang mit der neokonservativen Weltanschauung ist das Wirken des Medienimperiums von Rupert Murdoch.
    Kevin Philips, Autor und politischer Stratege von US-Präsident Richard Nixon, erklärte, die Vereinigten Staaten von Amerika seien eine „Plutokratie“, in denen es eine „Vereinigung von Geld und Regierung“ gebe.

    peace | 31. Oktober 2012 | 17:04 | Antworten
  8. Im weltweiten Vergleich lag Deutschland 2007 im unteren Bereich der Skala der Ungleichverteilungen; es wies eine Zunahme der Ungleichverteilung der Einkommen auf.[4] [5]
    Ebenfalls eine Zunahme der Ungleichheit zeigt Frankreich; in den oberen Einkommensbereichen wuchs sie ab dem Jahr 2004 stark.

    Die Einkommensentwicklung in den USA stellt sich folgendermaßen dar:
    Zwischen 1947 und 1979 stieg die Produktivität um 119 %, das Einkommen des unteren Fünftels stieg um 122 %.
    Zwischen 1979 und 2009 stieg die Produktivität um 80 %, das Einkommen des unteren Füntels ging um 4 % zurück, während in etwa demselben Zeitraum das Einkommen der oberen 1 % um 270 %. stieg.[18]
    In Deutschland (Zahlen bis 1998) und Frankreich hat auch dort der Anteil des obersten Prozents aller Einkommensbezieher zugenommen, verglichen mit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg liegt sein Teil an der gesamten Wertschöpfung aber auf ähnlichen Niveau – weiterhin um 10 Prozent.
    Atkinson und Saez vermuten, dass neben der ökonomischen Liberalisierung in den angelsächsischen Ländern seit Mitte der 1980er Jahre vor allem die Senkung des Spitzensteuersatzes und die gestiegene Entlohnung von “Managern” die neue Ungleichheit verursachen.

    peace | 31. Oktober 2012 | 17:07 | Antworten
  9. Ich wollte hier einen Link zu nem Video posten; Ausschnitt aus der Sendung “Lanz” im ZDF. Dort erklärt, der von mir sehr geschätzte Experte, Dirk Müller, die wahre Ursache von Umverteilung welche in den Beiträgen von ZDFlogin bisher nicht zur Sprache kamen. Man diskutiert hier nur Folgen aber nicht die Ursache. Der Kommentar mit dem Link wurde von der Moderation noch nicht freigegeben. Das ZDF zensiert das ZDF. Wer von der CSU hat angerufenß Spass beiseite,
    geht auf Youtube und sucht nach einem Video mit dem Titel: “Dirk Müller in klaren einfachen Worten Zins Umverteilung Kapital Akkumulation”

    Von wegen “Sendung zum mitmachen”, wahre Hintergründe und von Parteienkartell abweichende Positionen werden bei ZDFlogin nicht beleuchtet. Das ist “Zensur durch Weglassen”.

    [Anmerkung der Redaktion: Hallo JennyGER, da es in letzter Zeit einige "Spam-Attacken" gab, werden Post, welche einen Link enthalten, automatisch zurückgehalten. Nach Prüfung des Posts haben wir deinen Beitrag soeben freigestellt. Von "Zensur durch Weglassen" kann daher nicht die Rede sein. Beste Grüße aus der log in-Redaktion.]

    JennyGER | 31. Oktober 2012 | 19:13 | Antworten

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