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Zu Gast bei log in sind:
- Dr. Joachim Pfeiffer (CDU) ist wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und findet: “Wir dürfen die Industrieunternehmen in Deutschland durch weitere Strompreiserhöhungen nicht noch mehr belasten.”
- Jutta Sundermann, Mitbegründerin von Attac-Deutschland. Sie sagt: “Die EEG-Umlage steigt, weil immer mehr Unternehmen von der Ausnahmeregelung profitieren”.
- Marie-Christine Ostermann, Bundesvorsitzende von Die Jungen Unternehmer. Sie fordert eine Reform der Ökoumlage(EGG-Umlage).
Als Experte zur Energiewende ist Peter Kafke, Referent im Energieteam der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., im log in-Studio.
… UND HIER GEHT ES ZUM VOTE zwischen Pfeiffer und Sundermann!
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11 Kommentare | 24. Oktober 2012 | 21:50 Uhr |
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Würde eine Weitergabe der gesunkenen Preise an der Leipziger Strombörse die Erhöhung der EEG-Umlage sowieso nicht mehr als ausgleichen ?
Hallo an Alle,
diese Diskussionen nützen doch niemandem.
Alles funktioniert wir der Frosch im heissen Wasser. Egal was passiert, für die Privathaushalte werden die Kosten steigen und es wird keinen Ausweg gegen. Den Lobbys sei Dank, den großen Firmen wird das egal sein.
Viele Grüsse, Martin.
Die politische, volksverdummende Argumentation, um vom Volk, über dessen Arbeitsleistung und finanzieller Zwangsabgabenleistung, wieder ein volksausbeutendes Unternehmen aufzubauen, das jeder Bürger braucht und ihn finanziell benützt, zeigt doch auf, wie finanzkriminell die politische Gesellschaftsschicht denkt und handelt und den intelligenzbefreiten “Ober-voll-ks-trottel” von Bürgern und Menschen auszubeuten weis!
Der Bürger muß erkennen, das er – in dem Glauben an die Politik, dieser nicht mehr folgen kann, sondern selbst das Denken anfangen muß, denn > Deutschland < so wie es heute ist, ist mehr als Beweis genug !
Ich gebe im Jahr im Schnitt 5000 € für einen normalen Mittelklassewagen aus, den ich alleine zu meiner Arbeit hin und zurück benutze. Demnächst soll ich ihn jedes Jahr zum TÜV fahren, macht einfach mal 100 € pro Jahr mehr. Keiner regt sich darüber auf.
Wenn aber 100 € im Jahr mehr für eine sinnvolle Sache, den Klimaschutz ausgegeben werden sollen, machen die Medien eine Kampagne, bis die Energiewende scheitert. Klar, dass Leuten, die 100€ im Jahr nicht erübrigen können, helfen muss.
Fazit: Man muss auch mal die Verhältnisse sehen.
Solange solche Lobbyisten und Vertreter von Unternehmen wie Herr Dr. Joachim Pfeiffer und Frau Marie-Christine Ostermann das Sagen in Deutschland haben, wird es mit unserem Land weiter abwärts gehen.
Im Moment zählen Unternehmen mehr als die Menschen. Solange dies der Fall bleibt, werden wir unser Land in allen Bereichen gegen die Wand fahren.
Die Privatisierung von allen staatlichen Unternehmen (Strom, Telekom, Wasser, Bahn und Post) haben gezeigt, dass die Privatisierung eine einzige Katastrophe war.
Feldheim zeigt, wie es anders geht…Vielleicht sogar ein Modell für ganz Deutschland.
Meiner Meinung nach verdienen die Vorstände und Geschäftsführer zu viel. Selbst als Angestellter eines Stromkonzerns bekommt man 14-15 Gehälter pro Jahr. Ab einer gewissen Etage spielt Geld bei den Stromanbietern keine Rolle. Dort wird Geld verdient und verprasst für irgendwelche teuren Kommunikations-Seminare, die aber im Endeffect doch nichts bringen, weil den Leuten nun mal keine Kommunikation aufzwingen. Stromkonzerne können dicke Gewinne einfahren und erhöhen trotzdem die Preise.
Strompreise könnten geringer gehalten werden, wenn die Konzerne in den Chefetagen selbst sparen würden. Diese Kosten der Chefetagen müssen auch in den Strompreis mit einbezogen werden. Weiterhin können auch Unternehmen auf andere Energieproduktionen umsteigen. Z. B. Können sie auch durch Temperaturunterschiede Strom erzeugen. Oder durch alternative Stromerzeugung mit Abfall usw. Es muss nicht immer Solar oder Windkraft sein. Außerdem finde ich diese Debatte sinnlos, da es der CDU doch nur darum geht die Leute ruhig zu halten. Nach dem Motto, “Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben.” Aber jetzt ist auch genug. Lässt uns jetzt damit in Ruhe.
Subventionen sind selten eine gute Idee aber bei den Erneuerbaren langfristig sicherlich nicht ohne Sinn. Es wird eine dezentrale Energieversorgung aufgebaut die einer liberalisierung und ökologisierung des Stommarktes zuträglich ist. Der Verbraucher muss nur langsam mal in die Puschen kommen und nach anderen Anbietern schauen und nicht immer nur über die steigenden Preise jammern. Also ran an die Stromvergleichs Internet Seiten und mal den Strommarkt ein wenig auflockern.
Aha alos doch staatliche Kontrolle sogar auf Europäischer Ebene im Markt. Die Frau weiß wovon sie spricht oder?
Hallo zusammen,
die Energiewende ist nicht zu bezahlen. Der Schlüssel liegt in dem Verzicht,der Speicherung des Stromes. Das wichtige ist hier die Grundlastversorgung, ohne zusätzlichen Netzausbau. Es ist eine neue Technologie verfügbar, die eine Grundlastversorgung herstellen würde. Diese wurde von der bayerischen Staatsregierung abgelehnt.
Hier kann ich nicht die Technologie detailiert darstellen, zu wenig Platz.
(Hier bitte nicht annehmen, dass die Technologie nicht funktioniert!!) Stichwort: Verbessertes Aufwindkraftwerk mit einer Leistung von 2500MW.
Was ich festgestellt habe, dass die Politiker nicht dem Volk dienen, sondern der Ihrer Lobby. Das kann ich schriftlich beweisen. Die Lobby versucht, zum Beispiel mit dem Lindauer Landrat und einen Lobbyvertreter Standorte für Windräder in Bürgerversammlungen ausfindig zu machen.
Diese Windräder nebst Speicherung und Netzausbau sind unbezahlbar.
Die Politiker sind die größten Heuchler! Ohne Sinn und Verstand. Nur für Ihre Interessen und Geldbeutel!
Fazit:
Die bisherigen alternativen Energieerzeugungsmittel reichen nicht aus, um eine Grundversorgung herzustellen.
Die Diskussion muß lauten: Mit welcher Technologie kann ich den Grundlastbedarf der BRD sichern, ohne Strom zu sparen!!!!
Sie werden sehen, dass die AKW’s wieder hochgefahren werden. Dies widerstrebt mir!
Grüße
Dirk
Schafft man das in nur 20min alle offen gebliebenen Fragen zu klären??? Das wird wohl eher die nächsten 20 Jahre dauern.
Bringt der Ökostrom höhere Koseten?
„Immer mehr Ökostrom führt aber auch dazu, dass der dezentral erzeugte Strom trotz Vorrangregelung immer öfter nicht ins Netz eingespeist werden kann. Grundlastkraftwerke, wie die bedingt regelbaren Atomkraftwerke, können (und wollen) das stark schwankende Angebot von Ökostrom nicht ausgleichen, so dass insbesondere Windkraftanlagen selbst in windreichen Zeiten vom Netz getrennt werden.“
Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Wärme (Dampferzeuger) in Bewegungsenergie (Turbine) und Elektroenergie (Generator). Es ist jedoch nicht möglich, innerhalb eines abgeschlossenen Systems Energie zu erzeugen, zu vernichten oder zu ERNEUERN: Die Energie ist eine Erhaltungsgröße.
Ich bin als Ingenieur und Naturwissenschaftler immer wieder über bestimmte Diskussionen überrascht. Ich bin es gewöhnt in meiner Arbeit das Kausalprinzip (Ursache – Wirkung) zu beachten. Ich muss aber immer wieder feststellen, dass in vielen Diskussionen nur über Symptome, aber nicht über Ursachen diskutiert wird. Warum sollte „Ökostrom“ bevorzugt ins Netz gespeist werden, wenn es die Netzlast nicht hergibt? Warum soll mit Grundlastkraftwerken das stark schwankende Angebot von Ökostrom ausgeglichen werden? Das ist energiewirtschaftlicher und ökonomischer Unsinn!
Die Nachteile der alternativen Energien:
- zu geringe Energiedichte
- fluktuierendes Angebot
- mangelnde Verfügbarkeit
- schlechte Speicherfähigkeit
- hoher Energiebedarf bei der Produktion des Reinstsiliziums für die Wafer
An der Speichertechnologie für die AE wird zwar seit Jahren unter Hochdruck gearbeitet, aber bis jetzt liegen keine großtechnischen und wirtschaftlichen Lösungen vor.
Energieversorgung und Versorgungssicherheit
Entscheidend für die Energieversorgung eines Landes ist nicht nur die verfügbare Kraftwerksleistung und die Netzlast, sondern auch die Versorgungssicherheit, die sich in der Leistungs-, Spannungs- und Frequenzstabilität, auch Netzstabilität genannt, niederschlägt. Das bedeutet das EVU oder der Netzbetreiber müssen zu jedem Zeitpunkt garantieren können, die benötigte Strommenge spannungs- und frequenzstabil zu liefern. Das bedeutet aber besonders in den Spitzenzeiten für das EVU im Lastmanagement erhöhte Anforderungen. Hier können stark erhöhte Lastanforderungen, sogenannte Spitzenlasten, die bis zu das doppelte der Normallastanforderungen des elektrischen Versorgungsnetzes betragen können, das E-Netz ziemlich belasten – in Deutschland ca. 40 GW Grundlast und ca. 80 GW Spitzenlast – Jahresenergieproduktion ca. 610 TWh (Brutto).
Können Windkraft- und PV-Anlagen konventionelle Kraftwerke ersetzen?
Fakt ist, dass Wind besonders in den Binnenlagen Deutschlands sehr unregelmäßig weht und die Sonne in unseren Breiten oft nicht scheint! Hieraus folgt, dass Windkraft- und Photovoltaikanlagen Strom in sehr schwankenden Mengen produzieren. Fakt ist auch, dass Deutschland, als hochentwickelte Industrienation konstante Anforderungen an die Bereitstellung elektrischer Energie stellt, unabhängig davon, ob und wie stark der Wind weht oder die Sonne scheint.
Zu den Anforderungen der Enregierversorgung gehören:
a)Zuverlässigkeit in Spannung, Frequenz und Phase
b)Die Möglichkeit eines bedarfsabhängigen Abrufs
c)Erzeugung in der Nähe von Verbrauchsschwerpunkten (z.B. Städte, Industriegebiete)
Leider ist wie in der völlig überzogenen Klimakatastrophendebatte, die Diskussion über die Energieversorgung der Zukunft völlig aus dem Ruder gelaufen und wird von vielen Akteuren nur noch auf ideologischer Ebene geführt. Kein Wunder das die Sachdiskussion auf der Strecke bleibt, wenn es manchen Diskutanten an Sach- und Fachkenntnis fehlt!
Das die EVU und Netzbetreiber in der Vergangenheit und auch noch heute mit gezinkten Karten spielen, steht auf einem anderen Blatt!