Brauchen wir eine Abwrackprämie für Stromfresser?
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Das Ding auf dem Bild sollte lieber geputzt werden.
Man muss nicht immer Unsummen investieren um Strom zu sparen. Oft kann man auch durch einfache Tricks, 10%, 20% oder 30% Strom einsparen. Intelligent kühlen, kochen und beleuchten ist nicht schwierig. Bei vielen Geräten ist das auch Einstellungssache und eine Frage des Umgangs. Man kann stromfressend kochen und stromsparend kochen; hierzu braucht man keinen neuen Backofen! Viele Familien haben nicht das Geld für neue Geräte; selbst wenn es für die alten eine Prämie gäbe. Die “Abwrackprämie für Stromfresser” fördert nur die Verbraucher, die sich ein neues Gerät leisten können. Es sind ja alle neuen Geräte relativ effizient. Demnach werden alle Geräte nach und nach automatisch ausgetauscht, denn jedes Altgerät geht irgendwann kaputt und muss ersetzt werden.
Was ist eigentlich ein Stromfresser? An welchen Zahlen macht man das fest? Sind die Unterschiede wirklich so enorm? Welche Energie wird in die Herstellung von “Niedrigenergiekühlschränken” gesteckt?
lg
Einfach nur eine hohe Umlage, die dann ins Staatssäckel fließt.
Da kann dann jeder dem Staat selbst zeigen, ob er sparen will oder nicht. Und wer nicht sparen will, der zahlt halt dafür eine Art Umweltprämie.
Es regen sich doch eh viele auf, dass der Staat zuviel Steuern nimmt. So kann der Bürger selbst bestimmen wie viel. Wer nichts nutzt oder den Strom z.B. mit nem Windrad selbst erzeugt der spart Steuern.
10 ct. Umweltprämie für jede vom Endverbraucher genutzte Kilowattstunde. Das wäre mal ein echter Fortschritt. Bei einem Verbrauch von 2.000 KWh bei 80 Mio. Menschen wären das schlappe 16 Mrd. Euro jährlich für den Staat.
P.S. man könnte dafür Einkommensschwache besserstellen. Die Umverteilung findet dann nicht von “Reich” zu “Arm” statt, sondern von “Stromfresser” zu “Stromsparer”.
Ich glaube das Geld, dass man hierfür einsetzen müsste ist anderswo besser aufgehoben.
):
Gründe (als Fragen zum Nachdenken formuliert
1.) Wie viel bringt das ersetzen des gerätes wirklich, wenn man Produktionskosten, Entsorgungskosten etc. mitberücksichtigt? Da dürfte das Steigerungspotenzial deutlich kleiner sein, als bei anderen Projekten.
2.) will man wieder eine Pauschale einführen, die dann zu dem was schon andere hier erwähnten führt, dass sie hauptsächlich von solchen genutzt werden würde, die sowieso schon genug Geld haben für’s Ersetzen der Geräte und dies vermutlich einhergeht mit im Schnitt sowieso deutlich neueren Geräten die ersetz werden? Hier könnte man natürlich durch eine variable Prämie (von Gerätealter und Einkommen o.ä. abhängig) gegensteuern, in wie weit, dies etwas nützt bleibt trotzdem fraglich.
3.) Will man wirklich noch mehr Geld für die Energiewende ausgeben, nur weil man es nicht schafft, mit dem vorhandenen so zu wirtschaften, dass ein funktionierendes Netz entsteht?
=> Ich denke, dass man eher das Geld nehmen sollte und durch massive Investitionen in ein intelligentes Stromnetz Leerlauf von Anlagen verhindern sollte, damit dort die Effizienz auf Erzeugerseite steigt und damit auch weniger neue Anlagen nötig sind, um das gleiche Niveau uz erreichen. Die alten Geräte werden früher oder später sowieso ausgetauscht werden.
Aus meiner Sicht treffen Sie es ziemlich genau, wenn Sie die ineffiziente Umsetzun kritsieren. Mir scheinen sowohl die Ansätze (Dosenpfand, Einwegpfand, EEG, GrünerPunkt und Solarförderung) oft nicht effizient, aber die Umsetzung ist, wie beim EEG schlampig. Auch bei der Solarförderung wurde mangelhaft gearbeitet, weil die Anpassung nach unten vernachlässigt wurde. Wenn die Anlagen wie gewünscht besser werden, muss die Förderung sinken und am Ende auslaufen.
Auch was die Probleme bei der „Energiewende” anbelangt stimme ich Ihnen zu. Im Nachblick muss man wohl sagen, dass zuwenig auf die Frage der Speicherung geachtet wurde. Außerdem wäre wohl die Solarthermie effizienter umzusetzen.
Gerade dort, wo man die Fernwärme nicht sinnvoll Ausbauen kann, wäre das eine Alternative zu den konventionellen Heizstoffen.
Das Hauptproblem sehe ich darin, dass sich verschiedene Ideen, die für sich logisch und gut sind, zusammen nicht passen, sich teilweise widersprechen. Fernwärme widerspricht dem Gedanken der Dezentralisierung, auch wenn damit die Energieeffizienz von Kraftwerken steigt
“Brauchen wir eine Abwrackprämie für Stromfresser?”
Nein, brauchen wir nicht.
Sie würde wieder über neue Schulden finanziert werden und nur die Leute bevorteilen, die sie nicht unbedingt brauchen.
Wir brauchen starke Kartellämter im Strommarkt.
Eine Belastung “schmutziger”, und Entlastung “sauberer” Stromerzeugungen.
Die Parole heißt doch WACHSTUM, auch beim Energieverbrauch!
Es war einmal das Jahr 1973 – und im November dieses Jahres wurden wir mit der ersten Energiekrise (Ölkrise) konfrontiert, welche gravierende gesamtwirtschaftliche Auswirkungen in diesem unserem Lande, in Europa und auf der ganzen Welt zur Folge hatte.
Von unserer damaligen Regierung wurden dann auch rasch Fahrverbote an Sonn – und Feiertagen und auch noch einige andere Maßnahmen beschlossen. Wir hatten damals viel Freude, als wir mit unseren kleinen Kindern auf den Autobahnen und Bundesstraßen Fußball spielen usw. konnten.
Jeden Abend bis in die Nächte hinein waren dann im TV Diskussionen, die von Spitzenpolitikern und hochgradigen Experten geführt wurden, zu sehen und zu hören. Und notabene, damals mischten auch schon die “Grünen“ mit, wenn sie auch noch nicht im Bundestag und in Landtagen saßen.
Die politischen Kontrahenten und Experten hatten bei den exzessiven Diskussionen vor lauter Überengagement Schaum auf den “Mäulern“ – Es wurden im Hinblick auf eine zukünftige Energieeinsparung Maßnahmen vorgeschlagen und Beschlüsse gefasst, dass es einem Angst und Bange wurde. Jeder normal denkende Mensch rechnete mit einer Zäsur, die ihresgleichen in der gesamten politischen Geschichte suchte.
Was war das Ergebnis nach 5 Jahren, nach 10 Jahren, nach 20 Jahren und jetzt nach fast 40 Jahren? Der Benzinverbrauch der KFZ wurde nach 10 bis 15 Jahren verdoppelt; der Pro Kopf – Energieverbrauch wurde mehr als verdoppelt.
Es wurden also nur Phrasen gedroschen von Legislaturperiode zu Legislaturperiode und unabhängig von der Konstellation und der Farbe der Regierenden.
Bis zum heutigen Tag hat sich hier nichts aber auch gar nichts verändert. Unser neuer Umweltminister Altmaier tritt auch nur in dem selben Teig, der immer dicker und zäher wird –und auf der anderen Seite treten und ziehen die Grünen und sonstige “politische Vögel“ mit verschiedenen anderen Farben an den Schwanzfedern – und der Bürger und Verbraucher zahlt und zahlt für den Unsinn, der von diesem ganzen “Parteiunwesen“ inszeniert wird.
Diese ganze Energiepolitik passt zu diesem “Wachstumswahn“ (Fata Morgana). Und der tumbe Mob lässt sich weiterhin einlullen und wird solche Regierungskonstellationen wählen
Man hätte längst den Pro Kopf – Verbrauch reglementieren können – z. B. dass bis zu einem Verbrauch von 1000 KWH pro Person und pro Jahr eine ganz geringe Energiesteuer (auch Mehrwertsteuer) anfällt und stark progressiv hochfahren, so dass man eine echte verursachergerechte Regelung hätte. Dasselbe hätte man längst mit dem Benzinverbrauch, Öl, Gas usw. tätigen können.
Aber das will niemand – man will Wachstum und weiter den zähen Teig treten und ziehen – man sieht ja, wie wohl sich alle dabei fühlen und wie gut sie dabei verdienen.
Wir brauchen also keine Abwrackprämien für Geräte im Haushalt, sondern für unsere Politik und unser Parteiwesen, welches längst zu einem zu einem “Parteiunwesen“ reüssierte!
Habe fertig!
D. Ackermann
Es gibt nur 2 Dinge, die unendlich wachsen: Die Wirtschaft und ein Krebsgeschwür. Beides tötet seinen Wirt. Das Wort Wirtschaft sagt es ja schon: Einer ist der Wirt und der andere schafft. Ich plädiere daher für weniger Wirtschaft! Jeder soll “schaffen” und der “Wirt” seiner eigenen Leistung sein. Der “Wachstumsbegriff” wird von immer mehr Menschen, z.b. den Piraten, sehr kritisch gesehen. das Wort “Wachstum” ist positiv besetzt, obwohl es das nicht verdient hat, denn Wirtschaftswachstum heißt Wohlstandswachstum, aber nur für einige wenige. Die aktuelle Politik geht genau in diese Richtung.
@Ackermann
Ein sehr schöner Beitrag, der Wunsch und Realität beim Umweltschutz darstellt.
Die Abwrackprämie, die es für Autos gab, ist nie eine Umweltprämie gewesen! Das wurde zwar u.a. von Politikern behauptet, aber in der Realität schadet es der Umwelt natürlich, wenn man ein Auto austauscht, um hinterher 10% weniger zu verbrauchen.
Ich habe neulich erst einen Bericht über das Ersetzen von Notebooks und anderen elektronischen Geräten gelesen. Die Antwort auf die Frage, wann es sich aus Umweltsicht lohnen würde, ein altes Gerät durch ein neues, effizienteres zu ersetzen, war ernüchternd: Praktisch nie!
Meine Meinung ist nicht mass gebend ,doch muss eines gesagt werden . Der Strompreis ist in der jetzigen Preishöhe nicht gerecht fertigt ,denn die Kosten werden verschoben zu Lasten der Endverbraucher . Betreiben haben immer schon Anschlusskosten und Netzkosten umgelegt . Gelder kassiert ohne zu erneuern , Stromzähler werden von dem Endverbraucher bezahlt .Ich will doch nicht wissen wie viel ich im Jahr verbrauche ,sondern der Erzeuger will das wissen . Warum bezahlt der Erzeuger nicht den Zahler ? Ist das der Wille der freien sozialen Marktwirtschaft ? Ich glaube nur Eines ,der Endverbraucher wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans .Die Politik kassiert da fleißig mit ,es grüsst die Mehrwertsteuer und die Stromsteuer und die Netzabgabe .
Was ich so bescheiden finde ist das wir von den Politikern immer wieder hinters Licht geführt werden. Warum wird nicht gleich gesagt das sich der Strompreis nicht nur um die Erhöhung um diese 3 ct handelt sonder das Einzelhändler und andere Kaufleute durch die Erhöhung des Strompreises auch ihre Ware verteuert.Dsdurch wird doch wohl der Endpreis für uns Verbraucher nochmals erhöht.Übrigens haben das, Einzelhändler schon angeküngigt.
Das traut sich dieser Herr Altmeier aber nicht zu sagen.
MFG H.J. Niewel
Ich habe da mal eine Frage?
Wieso bezahlen wir als Endverbraucher eigentlich den Netzumbau.
Es sollen diejeniegen bezahlen die mit dem neuen Netz das Geld verdienen. Die Energie Konzerne lachen sich hinterher kaputt. Dicke Kohle kassier für nix. Das alte Netz ist Jahrelang ohne irgentwelche Erneuerung geblieben. Es wurde nu von den Konzernen kassiert und nur Notdürftige Reparaturen gemacht.Das war im Münsterland ja vor einiger Zeit gut zu sehen wo sowas hinführt.Wochenlang hatte die Leute keine Strom bei dem maroden Netz.