Ich bin selbst Schüler und 16 Jahre alt.Und ich bin der Meinung dass die Schule einem viel Spaß verdirbt.Wir lernen auch immer weniger und es gibt immer weniger nette Lehrer viele Lehrer können sich nicht durchsetzen vor anderen hat man eher angst. Es gibt einfach keine guten Lehrer mehr.
Wenn mir das Lernen Freude macht, ich eigenverantwortlich lernen kann, bin ich bereit auch mehr mir anzueignen. Wenn dann der Lehrer meinen Wissenshunger nachkommt, behalte ich das Wissen mehr. Reiner Frontalunterricht allein kommt dies nicht entgegen.
das mit dem Livestream tut uns sehr leid und wir finden das auch ärgerlich. Jedenfalls kennen wir jetzt das Problem und es wird zumindest nicht noch einmal daran hängen.
Wir hoffen, du verzeihst uns noch einmal und bist nächste Woche wieder dabei .
Beste und heute sehr sonnige Grüße aus der log in-Redaktion!
Ja ja, es geht nicht ums Verzeihen.
Menschen machen Fehler, ich selbstverständlich auch.
Es ist nur extrem frustrierend wenn man eine Woche lang hier diskutiert und dann die eigentliche Sendung nicht sehen kann während man chattet.
Stream-Links richtig zu setzten ist ja kein Hexenwerk und sollte eigentlich nach spät. 2-3 Minuten gelöst sein.
Auch die wiederholten Hinweise, daß der Stream denn nun läufen würde, obwohl er es nicht tat, waren nicht gerade hilfreich.
Mir ist schon klar daß Live-Sendungen heutzutage etwas besonderes sind und alle angespannt sind, aber fähige IT-Leute sollte man dann für solche Situationen schon bereit haben.
“…und bist nächste Woche wieder dabei”
Das hängt bei mir wie immer hauptsächlich von der Relevanz des Themas ab.
Gruß
Hugo
Ps:
Nein, einen Digitaldekoder für ZDFinfo per Koax habe und brauche ich nicht im Jahre 2012, im Internetzeitalter.
Ich bin 15 Jahre und gehe in die 9.klasse,
dadurch das meine Eltern und Lehrer sehr viel Druck machen
ist Schule mitlerweile echt nur Streß!
Leider ist unsere Schule auch nicht mehr Zeitgemeß,
bzw. durch veralterte Technik zb. Computer.
An meiner Schule (Realschule) unterichten uns Hauptschul Lehrer wegen Lehrer mangel.
Was dabei raus kommt, sieht man ja heute: Leute mit Abitur können nicht richtig schreiben, können keine Bruchrechnung und haben Null Allgemeinwissen.
[Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde von der Redaktion bearbeitet, da dieser beleidigenden Inhalt enthielt!]
Steffen Pollex |
17. Oktober 2012 | 22:51 | Antworten
“Erziehung” – wenn man es so nennen will – findet IMMER innerhalb der Gesellschaft statt. Das ist im Kleinkindalter sicherlich die Familie, aber schon im Kindergarten ist “Gesellschaft” nicht mehr allein auf Familie beschränkt und erst recht nicht mehr in der Schule. Es ist sicherlich nicht die Aufgabe der Schule meinem Kind “Manieren” beizubringen, aber es ist ihre Aufgabe ein gesellschaftliches Spiegelbild aufzuzeigen. Und nach Möglichkeit einer Gesellschaft, wie sie sein sollte: Verantwortungsvoll, empathisch, innovativ etc.
Schule ist die erste Station im Leben von Kindern, sich in der Gesellschaft, in einem Umfeld, in dem einem nicht nur bedingungslose Liebe entgegengebracht werden, sondern auch Auseinandersetzung, Kritik, vielleicht sogar Ablehnung begegnen, sich selbst zu definieren, zu finden und sich treu zu bleiben, an sich zu glauben und daran, in dieser Welt etwas bewegen zu können.
Ich erinnere mich mit Grauen an meine Schulzeit. Schon sehr früh kristallisiert sich doch heraus, in welche Richtung die persönlichen Fähigkeiten gehen. Mathe, Chemie, Physik waren nie meins. Trotzdem musste ich chemische Elemente auswendig lernen (werde ich nie wieder brauchen und es ist auch nichts davon außer H20 hängen geblieben) und mich in der Oberstufe mit sinnlosen Funktionen rumschlagen. Wozu bitte?
Und an den daraus resultierenden Noten wird dann festgemacht, ob jemand intelligent ist oder nicht?
Ich habe immer gern gelernt, wenn ich den SINN darin sah. Mein meistes Wissen in Biologie und Physik z.B. habe ich aus den guten, alten Löwenzahn-Folgen mit Peter Lustig.
Auf der andern Seite ist es erschreckend, wie viele Erwachsene mit abgeschlossenen Ausbildungen immer noch nicht der Rechtschreibung mächtig sind und einen simplen Dreisatz nicht beherrschen.
Irgendwas läuft definitiv falsch.
Mein ältester Sohn ist in der zweiten Klasse und ich habe den absoluten Horror vor den noch kommenden 11 Jahren Schule.
Sonja Jetter |
17. Oktober 2012 | 22:55 | Antworten
Ja, da hätte ich an Ihrer Stelle auch Horror vor, wenn ich Ihre Einstellung lese.
Ich habe auch viel gelernt, was ich heute nicht mehr aktiv verwende, weil man sich ja spezialisiert im Laufe der Jahre.
Das heißt doch nicht, dass es absolut nutzlos war.
Wenn ich solche dümmlichen Argumente höre, kann ich nur den Kopf schütteln.
Es “kristallisiert sich überhaupt nichts heraus”, wenn man nicht ein gewisses Grundwissen hat – höchstens Assitum und Hartz IV…
Steffen Pollex |
17. Oktober 2012 | 23:06 | Antworten
An Philipp:
Ich sag’s ja: Ihr lernt nichts mehr – Stress schreibt man z.B. mit “ss”.
Und da beschwert Ihr Euch noch – Euch müsste man so Feuer unterm Arsch machen. Wenn man Euch hört, seid Ihr heute alle nur noch “gestresst”, “genervt” und fühlt Euch schlecht behandelt weil Ihr was lernen sollt.
Mein Vorschlag: dann lasst doch das Smartphone und die Play Station zuhause. Hat in der Schule nichts zu suchen.
Insgesamt seid Ihr eine Generation verwöhnter Grünschnäbel, aber mit hohen Ansprüchen und mit ner großen Klappe, könnt aber gar nichts, wenn man mal genau hinschaut.
Aber “wir sind ja so gestresst”… Man fragt sich, wovon, und warum wir da durch sind und heute noch nicht gestresst…
Was ich allerdings negativ finde, sind die teilweise langen Anfahrtswege durch Schulschließzngen in kleineren Ortschaften und dass ein Schultag quasi von 8:00 bis 16-17 Uhr dauert. DAS ist Stress – doch nicht das Lernen selbst.
Ich hatte 10 Minuten zu Fuß zur Schule, und spätestens 14:00 war Feierabend.
Steffen Pollex |
17. Oktober 2012 | 23:01 | Antworten
Als Schüler fragt man sich auch immer: wozu brauche ich das. Stumpfsinnig Dreisatz lernen bringt wenig. Wenn man aber auch beigebracht bekommt, wie man ihn im täglichen Leben einsetzen kann, bringt es viel. Das trifft auf alle Bereiche zu. Dann gibt es natürlich unterschiedliche Talente. Erfolgserlebnisse durch Förderung dieser bringt ebenfalls mehr als ewiger Frust bei ‘Nachhilfe’ in Fächern, die einem zum Verrecken nicht liegen.
christine splett |
17. Oktober 2012 | 23:02 | Antworten
Hier sind viele Probleme:
- immer weniger Lehrer, trotz zunehmender Schülerzahlen,
- man sollte unbedingt in der Grund- Realschule (u. auch anderen Schulen) zwar das Faktenwissen, unbestritten äußerst wichtig, beibringen, aber genauso wichtig ist es, die Freude am Lernen des Lernens, des schnellen Erfassens von Zusammenhängen, auch von nicht Bekanntem,
- von einem Verständnis von objektiven Gegebenheiten,
- soziales Zusammenleben
Ich habe festgestellt, daß manche 20 – 25 Jährigen bei der Aufgabe, eine Fläche von 3m mal 4m zu berechnen, nichts anfangen können.
“Lehren heißt nicht, ein Fass füllen, sondern eine Flamme entzünden” Heraklit 480 v. Chr.
Das ist auch meine Vorstellung von Schule.
Ich vermute, dass sich Herrn Kraus und Frau Sarrazin nicht mit den Vorstellungen von Herr Hüther wirklich auseinandergesetzt haben. Sie sprechen einfach eine andere Sprache.(Mittelalter vs.aktuelle Forschungsergebnisse).
Ps: Ich bin ebenfalls Lehrerin
Steffi Xylander |
17. Oktober 2012 | 23:15 | Antworten
schule heute ist relikt einer alten zeit. weltfremd, sperrig und nicht kindgemäss und unmodern. hüters erkenntnisse und rasfelds erfahrungen können ein weg sein. tolle sendung!
stephan hübner |
17. Oktober 2012 | 23:16 | Antworten
Ich habe die Schule gehaßt wie die Pest, egal welche! Das meiste, was ich wirklich für das Leben und den Beruf brauchte, habe ich nicht durch die Schule gelernt! Die meisten Dinge habe ich mir selbst oder anders beigebracht. Meinen Beruf im IT-Bereich habe ich mir selbst durch Spaß, Interesse und spielerisch erlernt. Nach 18 Jahren Berufserfahrung kann ich sagen, daß gute Noten im Zeugnis keine Aussage über die Tauglichkeit im Beruf darstellt.
Wir brauchen keine Wissensroboter, sondern Menschen, die kreativ und innovativ an das Leben und den Beruf rangehen.
Michael Stricker |
17. Oktober 2012 | 23:18 | Antworten
Ich muss dem Herren Hüter
Recht geben! Schule muss Spaß machen! Nur so bleibt Stoff im Hirn hängen!
Man muss bund und kreativ lernen!
Wenn ich die Frau Sarazie sehe kommt da nichts rüber, ich find es ganz furchtbar das so eine Frau grundschulkinder schult! Sie hat sowas von keiner Ausstrahlung! Das ist schon echt beengstigend! So kann man doch kein Kind begeistern!!!
Und Schule und lernen kann anders gehen! Wie man an dem Beispiel von Frau Ratzick
sieht!!!
[...] Dieser andere Lehrer!
Da denkt man doch man ist wieder in der DDR!!!
Hilfe! Kann dem mal jemand helfen!!!
[Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde von der Redaktion bearbeitet, da er beleidigenden Inhalt enthielt!]
Melanie Wichette |
17. Oktober 2012 | 23:23 | Antworten
Es ist ein unendliches Thema. Man kann es breit treten und ewig darüber diskutieren. Ich bin der Auffassung das noch zu klein gedacht wird. Es liegt nicht nur an dem Bildungssystem. Auch unsere Sozialpolitik spielt eine ehrhebliche Rolle für unsere sogenannte “Elite”. Natürlich brauchen wir sie. Da stimm ich zu. Dennoch hab ich das gefühl das seiner seits viel geredet wird, aber wenig Inhalt zeigt.
Das Problem ansich liegt nicht bei einer Gruppe. Eltern fördern ihre Kinder zu wenig oder zu viel. Es gibt diese zwei Extremen und man sollte sie nicht außer acht lassen. Natürlich gibt es trotzdem noch die goldene Mitte. Ansicht sollte man mehr Wert auf Forschung legen. Ich stehte zunehmend auf der Seite von Hr Hüther. Seine Gedanken scheinen im ersten Moment utopisch und vielleicht auch nicht von jetzt auf gleich umsetzbar. Natürlich!
Dennoch. Pisa wurde angeschnitten und wieder sehen wir uns im Leistungsdruck uns zu beweisen. Aber es sind die Erwachsenen die wollen das ihre Kinder sich beweisen?! Und wenn die es nicht wollen? Schule soll freude machen und es soll gelernt werden fürs Leben. Wieso klappt das denn in Finnland so gut? Sollten wir uns nicht viel mehr das System dort abschauen?! Es funktioniert und die Rate von Arbeitslosen ist weitaus geringer als bei uns.
Liegt die Lösung also vielleicht viel näher als wir glauben? Muss man vielleicht gar nicht so Global denken? Daumen Hoch für Frau Rasfeld sie spricht Wahrheiten aus, aus allen Blickwinkeln!
Und Noten gabs damals in den ersten Grundschuljahren auch nicht. Mit dem was die Lehrer schrieben konnte man viel mehr Anfangen. Und bitte Herr Kraus die Arbeitslosenzahl sinkt auch nur wegen den 1€ Jobs oder den Minijobs. Gering verdienen ist besser als nichts durchaus und trotzdem werden befristet Jobs etc. mit gezählt um die Zahlen der Arbeitslosen zu senken. Da sind wir wieder bei Zahlen.
Für mich hat es eine eigene Politik entwickelt und von irgendetwas werden wir immer Manipuliert oder zumindest wird es versucht! Ja wir brauchen Leidenschaft bei den Schülern und den Lehrern. Momentan scheinen ja beide seiten nur frustriert mit sich und der allgemeinen Schulatmospähre. Wenn die Schule so läuft wie Fr. Rasfeld es beschreibt dann wäre ich damals gerne auf Ihre Schule gegangen!
Für so eine umfassende Frage ist ein Ja-Nein-Schema völlig daneben. “Die Schule” gibt es nicht. Was reitet die Redaktion bei solch einer Fragestellung a la BILD-Zeitung?
Ich fand die Sendung blöd. Die üblichen “tollen” Reformpädagogen mit ihren modernen und angeblich schülerorientierten Ansätzen vs. die reaktionären Pauker.
War ja klar wie da die Abstimmung aussehen wird. Und im Chat anscheinend jede Menge hochmotivierte, idealistische Referendare, die den Unterrichtsalltag wohl noch nicht so geblickt haben. Und natürlich nicht zu vergessen… die vielen Muttis, die sich wundern, dass die “Potentiale” und “Talente” ihrer Kinder von den blöden Lehrern nicht entdeckt werden…
Ich bin Lehrer mit 12 Jahren Berufserfahrung und bin davon überzeugt, dass man den Schülerinnen und Schülern keinen Gefallen tut, wenn man sie in Watte packt oder die Hauptfächer auf Kosten von Fächer wie “Lebenskunde” oder andere Laberfächer vernachlässigt.
Der Spaß am Lernen und Entdecken wird heute schon in der Kita verdorben ….., aber die Schule ist keine Spaßanstalt. Lernen ist anstrengend und braucht Anstrengung (auch das ist eine Schlüsseldisziplin) und Kinder müssen auch lernen, Durststrecken durchzuhalten. Viel schlimmer ist, dass in der Schule (Gymn.) manches gelehrt wird, das in ein Studium gehört (z.B. in Mathe oder Physik), dafür Allgemeinbildung, Lebenskunde wie auch Kultur zu kurz kommen.
Ich bin selber Schülerin der 10. Klasse (G8) und ich finde, dass die Lehrer natürlich die Schüler für die Fächer begeistern sollen, aber es kann eben nicht alles Spaß machen, was vielleicht wichtig zu lernen ist!
Ich bin der Meinung, dass in der Schule zu sehr alle Schüler gleich gemacht werden sollen. Man sollte lieber die schlechteren Schüler fördern und die besseren Schüler fordern, als die schlechteren Schüler zu überfordern und die besseren Schüler zu unterfordern, denn das führt zu rein gar nichts!!!
Und was das Thema Stress bzw. Druck von außen angeht: Ich persönlich bringe wesentlich bessere Leistungen, wenn ich mir selber Druck mache und mir Stress mache! Und natürlich, wenn mich ein Fach besonders interessiert.
In Physik habe ich beispielsweise jetzt einen tollen Lehrer. Der gestaltet den Unterricht lebendig, fordert aber dennoch Leistung und Disziplin, meiner Meinung nach genau im richtigen Verhältnis zueinander!
Die nächste Sendung, am 29. Mai 2013, ab 22:30 Uhr auf ZDFinfo und im Netz. Mehr über die Moderatoren und die Sendung, erfährst du hier.
Bei log in geht es um deine Meinung! Du kannst die ganze Woche über mitdiskutieren! Alle Kommentare, die vor und während der Livesendung gepostet werden, haben die Chance, in die Sendung zu kommen!
Ich bin selbst Schüler und 16 Jahre alt.Und ich bin der Meinung dass die Schule einem viel Spaß verdirbt.Wir lernen auch immer weniger und es gibt immer weniger nette Lehrer viele Lehrer können sich nicht durchsetzen vor anderen hat man eher angst. Es gibt einfach keine guten Lehrer mehr.
Wenn mir das Lernen Freude macht, ich eigenverantwortlich lernen kann, bin ich bereit auch mehr mir anzueignen. Wenn dann der Lehrer meinen Wissenshunger nachkommt, behalte ich das Wissen mehr. Reiner Frontalunterricht allein kommt dies nicht entgegen.
Ich bin selber Jahrgang 1972.
Die Frage sollte heißen:
Verdirbt ein nach 20min immernoch falsch gelinkter Stream, den Spaß am ach so tollen “Interaktivem” Fernsehen?
Leute, genau das sollte doch eure Kernkompetenz sein, das Internet mit dem TV zu verbinden^^
20 min ^^
und tschüß
Hugo
Hallo Hugo,
das mit dem Livestream tut uns sehr leid und wir finden das auch ärgerlich. Jedenfalls kennen wir jetzt das Problem und es wird zumindest nicht noch einmal daran hängen.
Wir hoffen, du verzeihst uns noch einmal und bist nächste Woche wieder dabei
.
Beste und heute sehr sonnige Grüße aus der log in-Redaktion!
Ja ja, es geht nicht ums Verzeihen.
Menschen machen Fehler, ich selbstverständlich auch.
Es ist nur extrem frustrierend wenn man eine Woche lang hier diskutiert und dann die eigentliche Sendung nicht sehen kann während man chattet.
Stream-Links richtig zu setzten ist ja kein Hexenwerk und sollte eigentlich nach spät. 2-3 Minuten gelöst sein.
Auch die wiederholten Hinweise, daß der Stream denn nun läufen würde, obwohl er es nicht tat, waren nicht gerade hilfreich.
Mir ist schon klar daß Live-Sendungen heutzutage etwas besonderes sind und alle angespannt sind, aber fähige IT-Leute sollte man dann für solche Situationen schon bereit haben.
“…und bist nächste Woche wieder dabei”
Das hängt bei mir wie immer hauptsächlich von der Relevanz des Themas ab.
Gruß
Hugo
Ps:
Nein, einen Digitaldekoder für ZDFinfo per Koax habe und brauche ich nicht im Jahre 2012, im Internetzeitalter.
Ich bin 15 Jahre und gehe in die 9.klasse,
dadurch das meine Eltern und Lehrer sehr viel Druck machen
ist Schule mitlerweile echt nur Streß!
Leider ist unsere Schule auch nicht mehr Zeitgemeß,
bzw. durch veralterte Technik zb. Computer.
An meiner Schule (Realschule) unterichten uns Hauptschul Lehrer wegen Lehrer mangel.
Sehr vernünftig und richtig!
Dieser Herr Hüther ist ein [...].
Der will immer nur “Spaß” für die Schüler.
Was dabei raus kommt, sieht man ja heute: Leute mit Abitur können nicht richtig schreiben, können keine Bruchrechnung und haben Null Allgemeinwissen.
[Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde von der Redaktion bearbeitet, da dieser beleidigenden Inhalt enthielt!]
“Erziehung” – wenn man es so nennen will – findet IMMER innerhalb der Gesellschaft statt. Das ist im Kleinkindalter sicherlich die Familie, aber schon im Kindergarten ist “Gesellschaft” nicht mehr allein auf Familie beschränkt und erst recht nicht mehr in der Schule. Es ist sicherlich nicht die Aufgabe der Schule meinem Kind “Manieren” beizubringen, aber es ist ihre Aufgabe ein gesellschaftliches Spiegelbild aufzuzeigen. Und nach Möglichkeit einer Gesellschaft, wie sie sein sollte: Verantwortungsvoll, empathisch, innovativ etc.
Schule ist die erste Station im Leben von Kindern, sich in der Gesellschaft, in einem Umfeld, in dem einem nicht nur bedingungslose Liebe entgegengebracht werden, sondern auch Auseinandersetzung, Kritik, vielleicht sogar Ablehnung begegnen, sich selbst zu definieren, zu finden und sich treu zu bleiben, an sich zu glauben und daran, in dieser Welt etwas bewegen zu können.
Ich erinnere mich mit Grauen an meine Schulzeit. Schon sehr früh kristallisiert sich doch heraus, in welche Richtung die persönlichen Fähigkeiten gehen. Mathe, Chemie, Physik waren nie meins. Trotzdem musste ich chemische Elemente auswendig lernen (werde ich nie wieder brauchen und es ist auch nichts davon außer H20 hängen geblieben) und mich in der Oberstufe mit sinnlosen Funktionen rumschlagen. Wozu bitte?
Und an den daraus resultierenden Noten wird dann festgemacht, ob jemand intelligent ist oder nicht?
Ich habe immer gern gelernt, wenn ich den SINN darin sah. Mein meistes Wissen in Biologie und Physik z.B. habe ich aus den guten, alten Löwenzahn-Folgen mit Peter Lustig.
Auf der andern Seite ist es erschreckend, wie viele Erwachsene mit abgeschlossenen Ausbildungen immer noch nicht der Rechtschreibung mächtig sind und einen simplen Dreisatz nicht beherrschen.
Irgendwas läuft definitiv falsch.
Mein ältester Sohn ist in der zweiten Klasse und ich habe den absoluten Horror vor den noch kommenden 11 Jahren Schule.
Ja, da hätte ich an Ihrer Stelle auch Horror vor, wenn ich Ihre Einstellung lese.
Ich habe auch viel gelernt, was ich heute nicht mehr aktiv verwende, weil man sich ja spezialisiert im Laufe der Jahre.
Das heißt doch nicht, dass es absolut nutzlos war.
Wenn ich solche dümmlichen Argumente höre, kann ich nur den Kopf schütteln.
Es “kristallisiert sich überhaupt nichts heraus”, wenn man nicht ein gewisses Grundwissen hat – höchstens Assitum und Hartz IV…
An Philipp:
Ich sag’s ja: Ihr lernt nichts mehr – Stress schreibt man z.B. mit “ss”.
Und da beschwert Ihr Euch noch – Euch müsste man so Feuer unterm Arsch machen. Wenn man Euch hört, seid Ihr heute alle nur noch “gestresst”, “genervt” und fühlt Euch schlecht behandelt weil Ihr was lernen sollt.
Mein Vorschlag: dann lasst doch das Smartphone und die Play Station zuhause. Hat in der Schule nichts zu suchen.
Insgesamt seid Ihr eine Generation verwöhnter Grünschnäbel, aber mit hohen Ansprüchen und mit ner großen Klappe, könnt aber gar nichts, wenn man mal genau hinschaut.
Aber “wir sind ja so gestresst”… Man fragt sich, wovon, und warum wir da durch sind und heute noch nicht gestresst…
Was ich allerdings negativ finde, sind die teilweise langen Anfahrtswege durch Schulschließzngen in kleineren Ortschaften und dass ein Schultag quasi von 8:00 bis 16-17 Uhr dauert. DAS ist Stress – doch nicht das Lernen selbst.
Ich hatte 10 Minuten zu Fuß zur Schule, und spätestens 14:00 war Feierabend.
Als Schüler fragt man sich auch immer: wozu brauche ich das. Stumpfsinnig Dreisatz lernen bringt wenig. Wenn man aber auch beigebracht bekommt, wie man ihn im täglichen Leben einsetzen kann, bringt es viel. Das trifft auf alle Bereiche zu. Dann gibt es natürlich unterschiedliche Talente. Erfolgserlebnisse durch Förderung dieser bringt ebenfalls mehr als ewiger Frust bei ‘Nachhilfe’ in Fächern, die einem zum Verrecken nicht liegen.
Hier sind viele Probleme:
- immer weniger Lehrer, trotz zunehmender Schülerzahlen,
- man sollte unbedingt in der Grund- Realschule (u. auch anderen Schulen) zwar das Faktenwissen, unbestritten äußerst wichtig, beibringen, aber genauso wichtig ist es, die Freude am Lernen des Lernens, des schnellen Erfassens von Zusammenhängen, auch von nicht Bekanntem,
- von einem Verständnis von objektiven Gegebenheiten,
- soziales Zusammenleben
Ich habe festgestellt, daß manche 20 – 25 Jährigen bei der Aufgabe, eine Fläche von 3m mal 4m zu berechnen, nichts anfangen können.
Genau das meine ich:
ich kann mich an ein Beispiel erinnern, wo Zehntklässler die Fläche eines Tisches berechnen sollten, der 2,50 m lang war und 1,00 m breit.
Da war aber alles dabei: von 1,5 bis 12 qm – nur nicht eine richtige Antwort.
[...] … UND HIER GEHT ES ZUM VOTE! [...]
“Lehren heißt nicht, ein Fass füllen, sondern eine Flamme entzünden” Heraklit 480 v. Chr.
Das ist auch meine Vorstellung von Schule.
Ich vermute, dass sich Herrn Kraus und Frau Sarrazin nicht mit den Vorstellungen von Herr Hüther wirklich auseinandergesetzt haben. Sie sprechen einfach eine andere Sprache.(Mittelalter vs.aktuelle Forschungsergebnisse).
Ps: Ich bin ebenfalls Lehrerin
schule heute ist relikt einer alten zeit. weltfremd, sperrig und nicht kindgemäss und unmodern. hüters erkenntnisse und rasfelds erfahrungen können ein weg sein. tolle sendung!
Ich habe die Schule gehaßt wie die Pest, egal welche! Das meiste, was ich wirklich für das Leben und den Beruf brauchte, habe ich nicht durch die Schule gelernt! Die meisten Dinge habe ich mir selbst oder anders beigebracht. Meinen Beruf im IT-Bereich habe ich mir selbst durch Spaß, Interesse und spielerisch erlernt. Nach 18 Jahren Berufserfahrung kann ich sagen, daß gute Noten im Zeugnis keine Aussage über die Tauglichkeit im Beruf darstellt.
Wir brauchen keine Wissensroboter, sondern Menschen, die kreativ und innovativ an das Leben und den Beruf rangehen.
Ich muss dem Herren Hüter
Recht geben! Schule muss Spaß machen! Nur so bleibt Stoff im Hirn hängen!
Man muss bund und kreativ lernen!
Wenn ich die Frau Sarazie sehe kommt da nichts rüber, ich find es ganz furchtbar das so eine Frau grundschulkinder schult! Sie hat sowas von keiner Ausstrahlung! Das ist schon echt beengstigend! So kann man doch kein Kind begeistern!!!
Und Schule und lernen kann anders gehen! Wie man an dem Beispiel von Frau Ratzick
sieht!!!
[...] Dieser andere Lehrer!
Da denkt man doch man ist wieder in der DDR!!!
Hilfe! Kann dem mal jemand helfen!!!
[Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde von der Redaktion bearbeitet, da er beleidigenden Inhalt enthielt!]
Es ist ein unendliches Thema. Man kann es breit treten und ewig darüber diskutieren. Ich bin der Auffassung das noch zu klein gedacht wird. Es liegt nicht nur an dem Bildungssystem. Auch unsere Sozialpolitik spielt eine ehrhebliche Rolle für unsere sogenannte “Elite”. Natürlich brauchen wir sie. Da stimm ich zu. Dennoch hab ich das gefühl das seiner seits viel geredet wird, aber wenig Inhalt zeigt.
Das Problem ansich liegt nicht bei einer Gruppe. Eltern fördern ihre Kinder zu wenig oder zu viel. Es gibt diese zwei Extremen und man sollte sie nicht außer acht lassen. Natürlich gibt es trotzdem noch die goldene Mitte. Ansicht sollte man mehr Wert auf Forschung legen. Ich stehte zunehmend auf der Seite von Hr Hüther. Seine Gedanken scheinen im ersten Moment utopisch und vielleicht auch nicht von jetzt auf gleich umsetzbar. Natürlich!
Dennoch. Pisa wurde angeschnitten und wieder sehen wir uns im Leistungsdruck uns zu beweisen. Aber es sind die Erwachsenen die wollen das ihre Kinder sich beweisen?! Und wenn die es nicht wollen? Schule soll freude machen und es soll gelernt werden fürs Leben. Wieso klappt das denn in Finnland so gut? Sollten wir uns nicht viel mehr das System dort abschauen?! Es funktioniert und die Rate von Arbeitslosen ist weitaus geringer als bei uns.
Liegt die Lösung also vielleicht viel näher als wir glauben? Muss man vielleicht gar nicht so Global denken? Daumen Hoch für Frau Rasfeld sie spricht Wahrheiten aus, aus allen Blickwinkeln!
Und Noten gabs damals in den ersten Grundschuljahren auch nicht. Mit dem was die Lehrer schrieben konnte man viel mehr Anfangen. Und bitte Herr Kraus die Arbeitslosenzahl sinkt auch nur wegen den 1€ Jobs oder den Minijobs. Gering verdienen ist besser als nichts durchaus und trotzdem werden befristet Jobs etc. mit gezählt um die Zahlen der Arbeitslosen zu senken. Da sind wir wieder bei Zahlen.
Für mich hat es eine eigene Politik entwickelt und von irgendetwas werden wir immer Manipuliert oder zumindest wird es versucht! Ja wir brauchen Leidenschaft bei den Schülern und den Lehrern. Momentan scheinen ja beide seiten nur frustriert mit sich und der allgemeinen Schulatmospähre. Wenn die Schule so läuft wie Fr. Rasfeld es beschreibt dann wäre ich damals gerne auf Ihre Schule gegangen!
Für so eine umfassende Frage ist ein Ja-Nein-Schema völlig daneben. “Die Schule” gibt es nicht. Was reitet die Redaktion bei solch einer Fragestellung a la BILD-Zeitung?
Ich fand die Sendung blöd. Die üblichen “tollen” Reformpädagogen mit ihren modernen und angeblich schülerorientierten Ansätzen vs. die reaktionären Pauker.
War ja klar wie da die Abstimmung aussehen wird. Und im Chat anscheinend jede Menge hochmotivierte, idealistische Referendare, die den Unterrichtsalltag wohl noch nicht so geblickt haben. Und natürlich nicht zu vergessen… die vielen Muttis, die sich wundern, dass die “Potentiale” und “Talente” ihrer Kinder von den blöden Lehrern nicht entdeckt werden…
Ich bin Lehrer mit 12 Jahren Berufserfahrung und bin davon überzeugt, dass man den Schülerinnen und Schülern keinen Gefallen tut, wenn man sie in Watte packt oder die Hauptfächer auf Kosten von Fächer wie “Lebenskunde” oder andere Laberfächer vernachlässigt.
Der Spaß am Lernen und Entdecken wird heute schon in der Kita verdorben ….., aber die Schule ist keine Spaßanstalt. Lernen ist anstrengend und braucht Anstrengung (auch das ist eine Schlüsseldisziplin) und Kinder müssen auch lernen, Durststrecken durchzuhalten. Viel schlimmer ist, dass in der Schule (Gymn.) manches gelehrt wird, das in ein Studium gehört (z.B. in Mathe oder Physik), dafür Allgemeinbildung, Lebenskunde wie auch Kultur zu kurz kommen.
Ich bin selber Schülerin der 10. Klasse (G8) und ich finde, dass die Lehrer natürlich die Schüler für die Fächer begeistern sollen, aber es kann eben nicht alles Spaß machen, was vielleicht wichtig zu lernen ist!
Ich bin der Meinung, dass in der Schule zu sehr alle Schüler gleich gemacht werden sollen. Man sollte lieber die schlechteren Schüler fördern und die besseren Schüler fordern, als die schlechteren Schüler zu überfordern und die besseren Schüler zu unterfordern, denn das führt zu rein gar nichts!!!
Und was das Thema Stress bzw. Druck von außen angeht: Ich persönlich bringe wesentlich bessere Leistungen, wenn ich mir selber Druck mache und mir Stress mache! Und natürlich, wenn mich ein Fach besonders interessiert.
In Physik habe ich beispielsweise jetzt einen tollen Lehrer. Der gestaltet den Unterricht lebendig, fordert aber dennoch Leistung und Disziplin, meiner Meinung nach genau im richtigen Verhältnis zueinander!