Die Gäste bei log in
Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther versteht sich als “Brückenbauer” zwischen Wissenschaft und Lebenspraxis. Er ist der Meinung, dass Schule krank macht und kritisiert: “Schule funktioniert wie eine Erbsensortieranlage.” Hüther (Foto: Josef Fischnaller) hat das Buch geschrieben “Jedes Kind ist hoch begabt”, deshalb “braucht es Leute, die Kindern nicht etwas beibringen wollen, sondern etwas aus ihnen herausholen.” Das jetzige Lernverhalten der Schüler erinnert ihn an Bulimie: “Wissen wird in sich hinein gefressen und anschließend wieder ausgespuckt.”
Hüther diskutiert am Mittwoch bei log in
mit Ursula Sarrazin (Foto: Diederichs). Sie hat vierzig Jahre als Lehrerin gearbeitet und über ihre Erfahrungen das Buch “Hexenjagd” geschrieben. Wenn sie die Klasse betreten hat, mussten ihre Schüler aufstehen: “Von der Schule kann man nicht erwarten, dass sie Spaß macht wie der Besuch einer Kirmes oder eines Kindergeburtstages.” Viele Schüler würden heute vergessen, dass “sich anstrengen” Freude bereiten kann, findet Sarrazin.
Hüther und Sarrazin diskutieren am Mittwoch bei log in mit Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Er meint: Wohlfühlpädagogik bringe nichts, Schule bedeute auch
Anstrengung. Daher bräuchten wir in Deutschland Lehrer, “die mit ihrer fachlichen und persönlichen Autorität überzeugen.” Kraus findet: “Wir stehen als Wirtschaftskraft einmalig da und das ist auch das Ergebnis eines in weiten Teilen intakten Schulwesens.” Deshalb sei das “Gerede vom Scheitern völlig an der Realität vorbei.” Am Schulsystem würde jedoch zu viel rumgebastelt und er hat das Gefühl, “dass Bildungspolitik und moderne Pädagogik in Deutschland allmählich zum Religionsersatz werden”. Von Hüthers Thesen hält Kraus (Foto: privat) wenig: “Die Hirnforschung hat bisher allenfalls eines gebracht: Sie hat uralte pädagogische Erfahrungen bestätigt.
Zu Gast ist außerdem Schulleiterin Margret Rasfeld aus Berlin, sie zeigt wie Schule anders geht.
Was sagt ihr zu den Meinungen der Gäste? log in braucht euch! Diskutiert mit! Und das geht hier: im Blog, bei Google+, Facebook und bei Twitter mit dem Hashtag #ZDFlogin!
Egal, ob ihr vor der Sendung mitmacht oder live am Mittwoch, dem 17. Oktober 2012, ab 22:20 Uhr: Alle Kommentare können in die Sendung kommen!
49 Kommentare | 15. Oktober 2012 | 17:23 Uhr |
|








Wie schon richtig beschrieben: wenn der Lehrer die Klasse betritt haben die Schüler aufzustehen. So und nicht anders funktioniert Schule! Aber heut soll ja alles „Spaß“ machen, in der Spaßgesellschaft. Zum Respekt der heutigen verzogenen Schülergeneration gehört dazu dann auch die Klamotten- Mützen und Handys im Unterricht abzulegen. Dazu kommen Hausaufgaben die auch erledigt werden müssen. Diese Selbstverständlichkeiten auch nur anzusprechen, ist schon der Vorwurf von Diskriminierung und Ungleichbehandlung hintendrein. Erwähnenswert auch die unsäglich gutmenschlichen Apelle hinsichtlich einer wie auch immer zu verstehenden „Chancengleichheit“! Damit ist wohl einzig nur die Vorteilsnahme sich verweigernder Minderheiten gemeint zu deren „Chancengleichheit“ das Abitur für jedermann sozusagen an das unterste Niveau angepasst wurde. Muss eben alles Farbenfroh sein und Spaß machen. Und das Abwickeln der Hauptschulen samt dazu durcheinander gewürfelter Mischklassen in Realschulen gibt den letzten Rest.
.
.
susi
Die Schule sollte andere Prioritäten setzen, als das Erlernen von Aufstehen.
Außerdem ist es eine völlige Fehldarstellung, dass Schule unter allen Umständen Spaß machen soll. Lernen soll Spaß machen. Aber um diese Motivation zu schaffen, darf man nicht auf die Lehrer alleine schauen. So etwas entsteht nämlich viel früher.
Wenn Herr Hüther schreibt, jedes Kind sei hochbegabt, dann ist dies sicherlich gut für seine Verkaufszahlen – ansonsten für Nichts.
“Er ist der Meinung, dass Schule krank macht”
So eine Verallgemeinerung! Was soll man davon halten? Meines Erachtens disqualifiziert sich jeder Pädagoge, der Individuen über einen Kamm schert selbst.
“Jedes Kind ist hoch begabt”
Jeder Mensch hat seine geistigen Grenzen, und diese sind eben nicht bei allen gleich. Außerdem dient Schule der Allgemeinbildung.
Begabung, Fähigkeit, Intelligenz sind das eine, Wissen und Bildung das andere. Aber das müsste Hüther auch selbst wissen.
“deshalb “braucht es Leute, die Kindern nicht etwas beibringen wollen, sondern etwas aus ihnen herausholen.””
Welche Leute? Lehrer? Und die Eltern?
Lesen und Rechnen konnte ich schon lange vor der Grundschule. Viele andere Kinder aber nicht. Ist das die Schuld der Kinder oder die Unfähigkeit der Eltern?
Nicht die Kinder sind respektlos, sondern die Eltern!
Wenn es heißt, dass die Schüler schon in der Grundschule keinen Respekt vor dem Lehrer haben, frage ich mich wo das herkommt. Das kann eigentlich nicht vom Kind selbst kommen, sondern muss mit dem Verhalten der Eltern zuhause zusammenhängen.
Wenn dort von der doofen Lehrerin gesprochen wird – Kein Wunder.
Wenn Schüler wegen eines Fehlverhalten eine Strafarbeit erledigen sollen, und die Eltern das Kind dann verhätscheln, dann untergräbt das natürlich auch die Autorität der Lehrer.
Wenn Ihr Kind dem Lehrer gegenüber respektlos ist, dann haben Sie etwas falsch gemacht bei der Erziehung!
Wahrscheinlich sind also eben nicht die Kinder, sondern die Eltern selbst die null Respekt vor der Leistung der Lehrer haben.
Ihr Zitat: „Wenn Schüler wegen eines Fehlverhalten eine Strafarbeit erledigen sollen […]“ Zitat Ende. Jetzt wo Sie ihr eigenes Geschreibe nochmals durchlesen können, werden Sie sicher auch peinlich berührt sein. Wer mit so viel „Abstand“ über tägliches redet will wohl nur fehlende Selbsterfahrungen der eigenen Schulzeit kompensieren. Strafbarkeit…Fehlverhalten…, das sind wohl eher Begriffe aus dem Erwachsenenleben und mehr aufgesetzt als authentisch.
.
susi
Strafbarkeit?
Ich möchte nicht Ihren Tonfall anwenden.
1. Ich habe was ganz anderes geschrieben (auch wenn die Wörter ähnlich aussehen). Strafbarkeit kann man auch nicht erledigen.
2. Wäre es möglich, Ihren Tonfall etwas angemessener zu gestalten?
Leute ^^
Respekt verdient man sich. Ansonsten ist es kein Respekt sondern Angst vor Bestrafung !
Die Gästeauswahl ist ja mal wieder großartig
Ein Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, der meint Wohlfühlpädagogik bringe nichts.
Super, bei solchen Lehrern wundert es nicht, daß die deutschen Schulen noch im 19. Jahrhundert feststecken.
Also Pädagogik bei der man sich unwohl fühlt muß her?
Na dann…
Welches Kind wird sich nicht automatisch anstrengen, wenn es für etwas begeistert wird?
Begeisterung läßt ein Kind die Anstrengung gar nicht spüren, obwohl es dann oft sogar viel mehr erreicht als gefordert.
Sollte es bei der Bildung also darum gehen, eine Analogie zu dem Spruch zu finden “Nur bittere Medizin, ist gute Medizin”, na dann lasst uns doch die Prügelstrafe wieder einführen.
Dann sollten nach dieser Höhlenmenschenpädagogik wohl viele Genies und Nobelpreisträger entstehen ^^
“Sollte es bei der Bildung also darum gehen, eine Analogie zu dem Spruch zu finden “Nur bittere Medizin, ist gute Medizin”, na dann lasst uns doch die Prügelstrafe wieder einführen.
Dann sollten nach dieser Höhlenmenschenpädagogik wohl viele Genies und Nobelpreisträger entstehen ^^”
Besser kann man wohl nicht eine solche Einstellung ad absurdum führen.
Ich will dennoch kurz einhaken und fragen.
Ich bin nicht der Auffassung, dass jeder Bestandteil der Schule zwingend Spaß machen muss. Sondern viel mehr denke ich, dass die Motivation der Kinder zum “Wissenwollen”, “Etwas können” oder schlicht “Ausprobieren” gefördert werden sollte.
Oder würden Sie noch weiter gehen? Es wirklich auf alle Bestandteile der Schule beziehen? Musik (z.B. Flöte), Kunst, Sport, Mathe (z.B. Dreisatz), Deutsch (z.B. Gedichtinterpretation)?
…dass die Motivation der Kinder zum “Wissenwollen”, “Etwas können” oder schlicht “Ausprobieren” gefördert werden sollte.
Menschen und ganz besonders Kinder wollen gerade dies schon von ganz alleine, man darf es ihnen nur nicht austreiben;
wie in den heutigen Schulen, mit Frontalunterricht für 30 Kinder die in der selben Geschwindigkeit lernen sollen und sich fast zu Tode langweilen oder gerade völlig überfordert sind.
Sport und Kunst sind ja fast Selbstgänger bei Kindern, Musik auch (wenn man mit coolen Popsongs beginnt in denen Flöten vorkommen). Bei Gedichtsinterpretationen kann man auch mit Liedtexten anfangen die den Kindern gefallen und später zu Goethe und Schiller kommen.
Sogar Mathe kann sexy werden, wenn man es an der Lebenswirklichkeit der Kinder ausrichtet und nicht mit Bauhöfen und Gustavs nervt.
Ich war mal ein paar Jahre Kindertrainer in einem Sportverein. Es machten immer gerade die Kinder Faxen, die sich langweilten.
Man muß Kinder individuell betreuen und aufpassen daß ihnen das (Wissens-)futter nicht ausgeht, wenn sie einmal begeistert sind.
Und Begeisterung entsteht durch gute Lehrer, die verstehen daß sie zu einem gewissen Grad auch Entertainer sind und die früh im Studium schon mal mit Kindern zu tun hatten und merkten daß Pädagogik was für sie ist.
Man kann nicht alles für jeden interessant gestalten, weil die Interessen doch sehr individuell sind. Auch “coole Popsongs” gefallen nicht jedem.
Außerdem gibt es ja auch neben der Schule viele andere Dinge, die Kinder oder Jugendliche erleben. Einfach ins Freibad oder Pubertät, erste Freundin…
Insofern haben wir dann wohl doch unterschiedliche Auffassungen was “Spaß an Schule” anbelangt.
Ich wollte damit sagen, daß 70-80% der Lehrinhalte von selbst gehen können, wenn man zur richtigen Zeit die richtigen Inhalte wählt, diese richtig verpackt und schmackhaft macht. Bei den restlichen 20-30% des Lehrstoffs kann man die Kinder mit anderen Kindern zusammenbringen die sich genau für diese Themen begeistern und diese dann auch gut den Mitschülern vermitteln können.
Meine These ist einfach, daß Kinder lernen wollen !
Das liegt in ihrer Natur.
Lehrer die meinen Kinder zum Lernen zwingen zu müssen und sich eher als bestrafende Aufseher verstehen als als Lehrer, sind neben dem vorsintflutigen Lehrsystem das größte Problem der Kinder.
Sie wollen innerhalb des bestehenden Lehr-Systems etwas ändern.
Ich will ein neues System, nach heutigen Erkenntnissen der Pädagogik und Hirnforschung, das bessere Ergebnisse erziehlt und weniger Opfer fordert, bei Lehrern wie bei den Kindern.
Die besseren Ergebnisse sind belegt und dies seit Jahrzehnten, sie werden nur nicht angewand.
Ps:
Thema Flöten:
Wenn ein Kind (oder Jugendlicher) so alt ist, daß es/er eine erste Freundin hat, sollte man ihm selbstverständlich nicht mehr mit Flötenuntericht kommen^^
Dann ist die E-Gitarre zu Hause natürlich viel interessanter.
Wenn man mit Kindern aus der 2. od 3. Klasse in den Wald geht; mit ihnen zur richtigen Jahreszeit das beste Holz sucht, um eine eigene Flöte herzustellen; diese dann im Werkraum der Schule hergestellt werden, die Kinder selbst entdecken läßt, wie sich die Töne ändern je nachdem wo man die Löcher setzt, auf Nachfragen erklärt daß dies mit Luftströmungen und Akustik zu tun hat und mit den fertigen Flöten dann Musik macht und die Kinder motiviert selbst eigene lieder zu komponieren, dann werden sie begeistert sein und viel über Biologie, Werkuntericht, Physik, Kunst und Musik gelernt haben.
Dies wäre aber in den heutigen Schulen unmöglich, weil dort alles getrennt und benotet werden muß, obwohl die Kinder dann weniger lernen.
Auch mit Fremdsprachen sollte man in frühen Jahren anfangen und nicht erst in der 9. od 10. Klasse eine zweite oder dritte Fremdsprache lehren.
Den richtigen Stoff im richtigen Alter, fragt mal die Hirnforscher!
@Hugo 18:39 (damit es nicht durcheinander gerät)
Da gehe ich von anderen Fakten aus (kenne das ja aber nur von früher und aus einem Bundesland).
1. mindestens 70% des Schulstoffes in der Grundschule werden von dem Klassenlehrer selbst durchgeführt. Er hat die Möglichkeit Fächer zu verbinden, und hierbei viel Freiheiten – nicht jeder nutzt das sicherlich.
2. Schulnoten setzten erst ab der 3. Klasse wirklich ein. Vorher war vieles unbenotet – 1. Klasse gab es gar keine Noten.
Und Inhaltlich:
Als ich zur weiterführenden Schule gegangen bin gab es dann neben dem Schulstoff andere Dinge die mich interessiert haben. Das will ich aber nicht den Lehrern vorwerfen. Ganz im Gegenteil, wir hatten viele Lehrer die nebenher begeistert noch andere Dinge organisiert haben – als es der Arbeitgeber noch respektierte.
Heißt: Lehrer leistete zwei Schulstunden z.B. Film-AG, UNO-AG, Sport-AG (z.B. Kanu),… und eine wurde ihm vom “Arbeitgeber Schule” angerechnet. Allerdings, wenn dann das Kontingent für die Schulen zusammengestrichen wird, dafür aber im Jahresrhytmus die Schule “neugestaltet” wird (Englisch 4. Klasse, Englisch 3. Klasse, Englisch 1. Klasse) dann langt man sich an den Kopf – zumindest ich mir.
“…dafür aber im Jahresrhytmus die Schule “neugestaltet” wird (Englisch 4. Klasse, Englisch 3. Klasse, Englisch 1. Klasse) dann langt man sich an den Kopf – zumindest ich mir.”
Da stimme ich zu. Das liegt m.E. daran, daß sich die Politik nur noch traut in kleinen Schritten (wenn überhaupt) die Gesetze der Realität anzupassen.
Oder “regieren auf Sicht” wie unsere tolle Kanzlerin es formuliert.
Man weiß seit Jahrzehnten daß Kinder in der 1. Klasse mit English beginnen sollten, also war der zwischenzeitlichen Beginn in der 4. und 3. Klasse einfach mutlos und fahrlässig.
“Sie wollen innerhalb des bestehenden Lehr-Systems etwas ändern.
Ich will ein neues System, nach heutigen Erkenntnissen der Pädagogik und Hirnforschung, das bessere Ergebnisse erziehlt und weniger Opfer fordert, bei Lehrern wie bei den Kindern.”
Das trifft es glaube ich recht gut.
Ja, ich denke, dass grundsätzlich unser Bildungssystem in der Lage wäre vieles von dem zu leisten, was ich mir von Schule erwarte. Mein Hauptkritikpunkt ist die kurze Referarendariatszeit – ich denke den Beruf lernt man durch Erfahrung – und die insgesamt zu dünne Personaldecke.
Aus meiner Sicht würden auch Lehrer mehr Freude haben, wenn sie sich mit kleineren Klassen, besser auf einzelne Schüler einstellen könnten. Früher gab es auch noch viel Förderunterricht, mein Eindruck ist, auch das wurde weniger.
Und meines Erachtens war das “neue System” meist der Grund. Es hat an und für sich schon etwas genervt, dass ständig irgendwas neues eingeführt wurde und man nie wusste was die Ministerin sich als nächstes einfallen lässt. Aber wenn dann gleichzeitig die Stellen nicht besetzt werden, dann ärgert es doch ziemlich.
Dieses ständige rumdoktern an “linksdrehender” oder “rechtsdrehender” Bildungspolitik – wo niemand weiß was es bringt – kostet so viel Geld und uns streichen sie dafür dann die Exkursion (anderer Beitrag).
Daher teile ich eben nicht die Auffassung, dass “ein neues System” her muss, sondern würde Vorschlagen das Geld dort einzusetzen wo es sicher den Bildungswert steigert – beim Klassenteiler!
Kleine Klassen wären mein Schlüssel.
Anders gesagt, ich lehne die Systemdiskussion in der Bildungspolitik eigentlich ab.
Ich lehne Ihre modernen Hirnvorschungsvorschläge auch ab.
.
susi
@Susi Bibelmaus 19:20
Danke für Ihren inhaltlich wertfollen Beitrag.
Ironie Ende
“Anders gesagt, ich lehne die Systemdiskussion in der Bildungspolitik eigentlich ab.”
Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
Theodor W. Adorno (Philosoph)
“Ich lehne Ihre modernen Hirnvorschungsvorschläge auch ab.
.
susi”
Genau, wer glaubt, braucht nicht zu wissen!
Das Leben war doch auch viel einfacher, als wir alle noch glaubten auf einer Scheibe im Zentrum des Universums zu leben.
Nix für ungut
Schule und Lernen kann sehr wohl Spass machen und es hängt entscheidend vom Lehrer ab, ob er aus den Schülern das herausholt was in ihnen steckt.
Das viele Lehrer das nicht begreifen oder den Spass nicht vermitteln können, weil Ihnen ihr Beruf wohl selbst keinen Spass mehr macht, ist eine Schande für disen eigentlich tollen Beruf.
Jedes schulpflichtige und schulgeeignte Kind sollte ein gesetzliches Anrecht auf den mittleren Schulabschluß als Mindestabschluß haben. Dazu ist jedes geistig gesunde Kind in der Lage und wir können es uns einfach nicht mehr leisten, dass auch nur einem Kind verwehrt wird, das Maximum aus seinen Möglichkeiten herauszuholen. Wir brauchen Ganztagsangebote an Schulen, gerade wenn Eltern das selbst nicht ihren Kindern helfen können. Wir brauchen aber auch motivierte Lehrer, nicht Menschen die Ihre eigenen Selbstzweifel damit bekämpfen, dass sie fehlenden Respekt der Kinder erzwingen möchten.
Frau Sarrazin will doch wie Ihr Mann nur Geld verdienen. Ihre Zielgruppe ist die große Masse Bürger ab 50, die langsam ins Seniorenalter kommt oder schon ist und die Welt heute für schlechter hält als ihre “gute alte Zeit”. Das ist alles menschlich und liegt anscheinend in der Natur des Menschen, nur sollte man über solche Thesen nicht im TV diskutieren, das wird schnell peinlich!
zugestimmt
Wie, das ist die Frau von diesem völkerkundigen Hobbygenetiker ?
Na dann wird sie wohl wirklich wissen, wie man Bücher verkauft…
Das mit dem “Spaß vermitteln” ist doch sehr theoretisch. Selbstverständlich sollte ein Lehrer motiviert sein. Aber mit Spaß erreicht man auch nicht alle Schüler. Ich hatte selbst einige Lehrer, die versuchten, ihren Unterricht zu einer Comedyshow zu machen. Das ganze führte dann dazu, dass die Klasse in zwei Gruppen gespalten war:
Die erste Gruppe fanden die Witze cool und arbeiteten mehr mit. Ob sie dadurch mehr gelernt haben, kann ich nicht sagen.
Die zweite Gruppe, zu der ich (meistens) gehörte, fand zwar die Witze nicht toll oder haben sie nicht immer verstanden und lachten aus Höflichkeit mit. Für sie wurde der Unterricht anstrengender und die Blödelei führte zu weniger Beteiligung.
“Spaß” ist nix konkretes, und muss deswegen ans alter “angepasst” werden. Interesse wecken, sodass das LERNEN von Neuem Spaß macht ist eine ganz andere Art von Spaß als Witze im Unterricht. Auch wenn es manchen vielleicht schwer fällt es zu verstehen, aber das Lösen von schweren Aufgaben kann Spaß machen: es ist das Gefühl das selber jetzt geschafft zu haben.
Und so ein Spaß ist mit Sicherheit nicht schädlich für Unterricht. Witze nicht unbedingt.
Klar, Spaß haben kann man auch (oder gerade), wenn keiner ständig Witze reißt. Dennoch bleibt nunmal das Problem, dass ein Lehrer 20 bis 30 Kinder vor sich hat und nicht jedem von ihnen die gleichen Lernmethoden Spaß machen. Also muss man für Abwechslung sorgen, so dass möglichst für jeden was dabei ist, bzw. den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Und dann ist man letztlich doch wieder sehr nahe bei dem, was wir in heutigen Schulen bereits haben.
Im April 2014 habe ich mal einen Artikel zum Thema “falsche Bildung” und den dadurch entstehenden neuen “Rand der Gesellschaft” geschrieben. Vorsicht viel Text…. ich kopiere alles hier rein; verlinken ist doof; das machen nur Spammer *lach*
——————–
Hat die Gesellschaft überhaupt einen Rand, oder ist dieser Rand bereits in der Mitte angekommen? Ich habe das Gefühl, dass immer mehr Menschen keine Ahnung haben, was um sie herum geschieht. Der Rand, über den ich hier schreibe, ist weder arbeitslos noch obdachlos.
Es gibt Menschen, die arbeiten von früh bis spät und haben noch nie in ihrem Leben eine Steuererklärung gemacht. Diese Leute haben keine Ahnung, wie sich ihre Gehaltsabrechnung zusammen setzt oder wie man den Rentenbescheid interpretiert. Schüler kommen von der Schule, wissen alles über Goethe und Schiller, schließen dann aber bei den Drückerkolonnen von Maschmeyer und Co. (z.B. DVAG, AWD…) überteuerte Verträge ab. Man sieht erwachsene Menschen, die im Unterhemd (von KIK) im Pennymarkt ein Sixpack Bier kaufen und auch sonst sämtliche Klischees einer bildungsfernen Schicht erfüllen. Bestes Beispiel ist mein kleiner Bruder (er ist 20cm größer wie ich): Würde ich ihm nicht seine Finanzangelegenheiten erledigen, dann würde er es nicht selbst tun. Er hat einfach keine Ahnung davon und ist anfällig für Werbung und Populismus. Allerdings ist er ein hervorragender Handwerker und mein persönlicher Bodyguard.
Dieser Rand der Gesellschaft besteht aus Leuten, die ihre Post nicht öffnen. Da können Mahnbescheide oder wichtige Steuerunterlagen drin sein, aber sie wissen nichts damit anzufangen. Wenn es dann niemanden gibt, der ihnen Hilft dann versinken diese Leute in einer gewissen Trostlosigkeit. Sie werden zum Spielball von Werbung, Propaganda und Behördenwillkür. Ich habe mit 16 meinen Realschulabschluss gemacht (ja, ich habe kein Abitur) und begann dann eine Ausbildung. Zwischen Abschlussprüfung und erstem Arbeitstag lagen nur wenige Monate. Ich hatte noch nicht mal ein Girokonto! Ich musste eines eröffnen, bekam die erste Gehaltsabrechnung, begann einen Riestervertrag und andere Dinge. Ich hatte keine Ahnung wie die Welt funktioniert; wusste aber alles über Trigonometrie und Gedichtinterpretation.
Ich plädiere stark für ein neues Schulfach, welches die Schüler auf das Leben vorbereitet. Nicht Wirtschaft, BWL oder VWL, sondern einfach Alltagskunde. Die mündigen Bürger von Morgen sollen wissen, wie man die eigenen Finanzen regelt, eine Steuererklärung macht oder bei Behörden einen Antrag stellt. Was gilt es bei einem Mietvertrag zu beachten? Welche Rechte hat man als Verbraucher bei Kauf- oder anderen Verträgen? Wie funktioniert die Sozialversicherung? Schulabgänger von heute wissen dies nicht. Sie werden einfach ins Leben geworfen; sie sind abhängig von anderen, die ihnen helfen. Wer hier an die “falschen Helfer” gerät, ist ihnen schutzlos ausgeliefert. Wer keinen Helfer findet wird Sklave des Systems, schuftet von früh bis spät und kommt zu nichts. Wenn wir eine echte und direkte Demokratie wollen, dann setzt dies einen hohen Bildungsstand voraus. Mündige Bürger müssen wissen, wie das Leben funktioniert. Heutige Schulabgänger können nichtmal einen Überweisungsträger ausfüllen. Gebildete Verbraucher muss man nicht schützen oder bevormunden; Bildung schafft Freiheit.
——————–
lg<3
Ich finde, du hast mit deiner Aussage schon ein wenig Recht, aber andererseits, wäre das ein Fach, dessen Inhalte nach einiger Zeit ihre Gültigkeit verlieren würden (Beispiel: Wieso heute noch Überweisungsscheine ausfüllen? Es gibt doch Online-Banking). Wäre es da nicht besser, gelernt zu haben, wie man sich informiert?
Ich behaupte einfach mal, der Durchschnittsabiturient ist in der Lage, sich solche Dinge selbst beizubringen (außerdem sind sie schon älter, wenn sie die Schule verlassen). Für niedrigere Schulformen wäre ein solches Fach aber vielleicht wirklich geeignet.
“…dessen Inhalte nach einiger Zeit ihre Gültigkeit verlieren würden (Beispiel: Wieso heute noch Überweisungsscheine ausfüllen? Es gibt doch Online-Banking).”
Nun Steno zu lehren hatte auch seine Gültigkeit verloren, als Diktiergeräte bezahlbar wurden und man hat es abgeschafft.
Vielleicht sollte aber auch über die Gefahren und Risiken des Online-Bankings informiert werden.
Dieses System braucht leider eine Masse von uninformierten Menschen, sonst könnten ganze Wirtschaftszweige wegbrechen, weil dann Niemand mehr Schrott kauft und Müll frisst.
je mehr man weis umso leichter kann man dazu lernen. ich denke das kann jeder aus erfahrung bestätigen. aber wen man noch nicht genug weis wie es bei kindern und neuen fachgebieten nunmal so ist? mit spass und spiel kann man ganz nebenbei eine grundlage bilden an die man später ganz leicht mit expertenwissen anknüpfen kann. wen schulen ein ort des lernens sein bzw. werden sollen müssen sich zumindest die ersten schuljahre radikal ändern.
Wie man an diesem Interview sehen kann:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1720560/Macht-Lernen-dumm%253F#/beitrag/video/1720560/Macht-Lernen-dumm%3F
hat Prof. Dr. Gerald Hüther entweder überhaupt keine realistische Vorstellung davon, wie es heute an Schulen in Deutschland zugeht, oder er verbreitet bewusst Falschinformationen, um sein Buch zu verkaufen.
Dem möchte ich hier mal etwas entgegenwirken. Mein Abitur habe ich erst dieses Jahr gemacht. Also:
Schule ist längst nicht mehr so, dass ein Lehrer an der Tafel steht und redet, während die Kinder aufpassen und mitschreiben müssen. Unterricht bedeutet aktive Mitarbeit seitens der Schüler. So werden beispielsweise in Mathe Formeln gemeinsam mit der Klasse hergeleitet und nicht einfach vom Lehrer an die Tafel geschrieben. Gruppenarbeit ist für Schüler längst Alltag. Nicht nur Aufgaben in der Schule selbst, sondern auch zu Hause treffen sich Schüler in 3er, 4er oder 5er-Gruppen, um beispielsweise Referate vorzubereiten. Auch Schauspiel, Videodreh, Diskussionen uvm. finden statt. Natürlich kommt es auch vor, dass mal ein Lehrer eine Viertelstunde etwas erzählt und die Klasse solange nichts anderes tut als zuzuhören. Dies ist aber nicht die Regel (gut, bei manchen Lehrern schon…). Insgesamt ist der Schulalltag schon recht vielfältig und es werden nebenbei eine Menge Softskills vermittelt.
Auch scheinbar sinnlose Fächer, deren Inhalte für die meisten Schüler weder interessant noch geistig anspruchsvoll sind, haben einen gewissen Lerneffekt und sind daher nicht komplett nutzlos. So lernen die SchülerInnen dort z.B. durch wenig Aufwand gute Noten zu erreichen, indem sie der Lehrperson ihre “Arbeit” durch geschickte Rhetorik als große Leistung verkaufen und dabei den Eindruck zu vermitteln, man sei sehr interessiert am Fach. Auch diese Fähigkeiten sind sicherlich nützlich im späteren Leben!
Zum Schluss sei noch gesagt, dass es nicht DAS perfekte Schulsystem gibt, denn jedes Kind hat seine eigenen individuellen Fähigkeiten und tickt etwas anders als die anderen. So mag stumpfes Aufpassen und Mitschreiben (was nicht das Gleiche ist, wie von der Tafel abschreiben!) für viele langweilig und ineffektiv sein. Für manche Schüler aber eben auch hochinteressant und einfacher, als in der Gruppe zu lernen.
Die Frage bleibt immer: in welchem bundesland, die unterschiede sind da z.T. recht groß und das ist vielleicht einer der größten Schwachpunkte des Systems, das Rumgeschustere an zig Systemen
Aber auch “scheinbar sinnlose” Fächer sollten m.E. in einer Schule mit allgemein bildendem abschluss in gewissem Maße unterrichtet werden, damit man dem allgemein bildendem anspruch gerecht werden kann. Aber wie weit das gehen kann, darüber muss man diskutieren
Würde mich auch mal interessieren, welche Fächer für einen heutigen Abiturienten scheinbar sinnlos sind.
“Zum Schluss sei noch gesagt, dass es nicht DAS perfekte Schulsystem gibt, denn jedes Kind hat seine eigenen individuellen Fähigkeiten und tickt etwas anders als die anderen.”
Dennach sollte also jeder Schüler ein eigenes System bekommen, damit es perfekt für ihn ist?
Käme man einem perfekten System nicht nahe, wenn alle individuellen Schüler unter einem System Platz fänden?
Gruß
Hugo
Ähnlich wie die Demokratie: es gibt Kritikpunkte nur es gibt kein System das es besser macht. nach dem perfekten System zu suchen macht deshalb keinen Sinn. Deshalb muss ein Kompromiss her, den möglichst viele tragen.
Man kann alles perfektionieren, auch die Demokratie.
Eine Einstellung nach dem Motto “ein bißchen Schwund ist immer” können wir uns bei der Bildung heute nicht mehr leisten.
Es ist ein Unterschied, ob man ein System soweit wie möglich perfektioniert, oder ob man anerkennt, dass es immer Fehler geben wird. So wie man in der Physik “alles falsch macht, nur eben nicht grottenfalsch und weiß in etwas wie falsch”. Nur reine Theorie kann perfekt sein. Die Realität ist aber zu komplex dafür erst recht soziale Sturkturen.
Ich will auf keinen Fall irgendwen einfach vernachlässigen, aber ohne Kompromiss gibt es keine praktikable Lösung. Der Unterschied ist theoretische Grundsatzdiskussion und realistischer Lösungsversuch
Natürlich muss man darauf achten, dass es keine grobe Vernachlässigung bestimmter Gruppen oder Ähnliches gibt. Wenn man alle zwei Jahre das bisherige System auf den Kopf stellt (z.B. weil ein Wichtigtuer ein Buch geschrieben hat), ist allerdings auch niemandem geholfen.
“Würde mich auch mal interessieren, welche Fächer für einen heutigen Abiturienten scheinbar sinnlos sind.”
Kunstunterricht in der Oberstufe zum Beispiel – mit so spannenden Aufgaben wie: “Schneiden Sie Werbung einer bestimmten Farbe aus Zeitschriften aus und kleben Sie die Schnipsel zu neuen Bildern zusammen.”
Kunst ist immer ein Kontrast zu wissenschaft. Das mag sinnlos erscheinen ist aber eben Kunst und nicht wissenschaft im üblichen sinne
Wie schon gesagt: Ist ja auch nicht so, dass man da nichts gelernt hätte. Ich habe z.B. für eben diese Aufgabe eine 1- bekommen, obwohl ich mir überhaupt keine Mühe gegeben hatte. Die “Kunst” dabei war eben, die Lehrerin davon zu überzeugen, dass man sich etwas ganz tiefgründiges dabei überlegt hat und das geschaffene Werk keinesfalls trivial ist. ;D
Schade ist jedoch auf der anderen Seite, dass durch den Kunstunterricht kein Platz mehr war für definitiv sinnvollere Fächer wie bspw. Medienkunde. Wenn es der Jugend von heute an etwas mangelt, dann ist es imo Medienkompetenz.
Nun dies soll wohl auch zur Kreativität anregen.
Jedoch würde ich auch erwarten, daß es in der Oberstufe schon mehr um Kunstgeschichte, unterschiedliche Stile und Epochen, um Dali, um Dadaismus usw. geht, dann wäre er zumindest nicht sinnlos.
also ich weiß nur, dass man in BaWü zwischen Kunst und Musik in der Oberstufe wählen kann. Beide Fächer stehen in gewissem Kontrast zu den klassischen (Natur-)Wissenschaften. Aber zumindest wurde in der Musik ernsthafter gearbeitet als diese Beschreibung des Kunstunterrichts
Meine Bitte an die Gäste wäre, einmal zu klären, ob es grundlegendes Veränderungspotential gibt, über das sie sich einig werden könnten.
Ich liebe zwar bildungspolitische Diskussionen, noch viel mehr aber würde mich freuen, wenn endlich mal alle an einem Strang ziehen würden, auch wenn es nur ein Minimalkonsens wäre.
“…wenn endlich mal alle an einem Strang ziehen würden, ..”
Meines Erachtens gibt es diesen gemeinsamen Strang nicht, denn es gibt durchaus Eltern bzw. Wähler die ein Interesse daran haben, daß nicht alle Kinder die gleichen Chancen haben, wie ihre eigenen Kinder. So gibt es später weniger Konkurenz für ihren Nachwuchs.
Bei sämtlichen Reformen die die Chancengleichheit erhöhen sollen, gibt es auch massiven Widerstand der wohlhabenden Eltern.
Ich denke und hoffe, dass das nur eine Minderheit der eltern denkt. Nur dürfte es unterschiedliche Meinungen darüber geben, was Chancengleichheit schafft.
Nun, die OECD und viele andere haben in unzähligen Studien belegt, daß möglichst langes gemeinsames Lernen für alle besser ist, als ein dreigliedriges System.
Z.B. wird vehement das Gymnasium verteidigt. Geht es aber darum die Hauptschule abzuschaffen bzw. Haupt- und Realschulen zusammen zu legen, passiert dies ohne große Diskussion, weil das dreigliedrige System auf einmal doch nicht mehr so wichtig ist, solange die “Bildungselite” nicht betroffen ist.
Dies ist scheinheilig und klar durch Interessen einer Minderheit dominiert.
In welcher Hinsicht besser? Ich wil gar nicht bezweifeln, dass gute Schüler durch Helfen schlechterer etwas lernen können, nur was man lernt ist die frage. solange es um inhalte geht, in deren reinform (muss man nicht gutheißen) kann ein dreigliedriges system vorteile haben.
ich sehe das problem eher darin, dass es für manche nicht wegen der intelligenz sondern wegen des sozialen umfeldes nicht möglich ist auf das gymnasium zu kommen. das ist die hauptungerechtigkeit
“das ist die hauptungerechtigkeit”
zugestimmt
Also, aufstehen, wenn die Lehrerin in den Raum kommt, ist ja lächerlich. Ich war in den 80ern in der Schule und selbst zu dieser Zeit war das schon lange vorbei. Die Jugendlichen sollen lernen, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und den gleichen Wert besitzen und wie Demokratie funktioniert. Und dann sollen sie aufstehen, wenn ein Erwachsener den Raum betritt? Am besten noch salutieren und Knicks oder Diener machen? Unfassbar. Als Mutter würde ich dafür sorgen, dass mein Kind sitzen bleibt. (wenn der Lehrer eintritt! lol)
Zu meiner Schulzeit hat man den Lehren, die man nicht mochte und die wollten daß man aufsteht, dadurch seinen Disrespect gezeigt, daß man möglichst emotionslos und lang begrüßte.
Guuuuuuuuuuuuuuuuuu teeeeenn Mooooooooooooooooooor geeeeeeeeeen Frauu Saaaaaar raaaaaaa ziiiinnnnnnn
[...] diskutieren mit dir: Prof. Dr. Gerald Hüther ist Hirnforscher und Autor des Buches “Jedes Kind ist hoch begabt”, Ursula Sarrazin, Lehrerin und [...]