log in-direkt mit Prof. Dr. Klaus Vetter

Prof. Dr. Klaus Vetter sieht den Praenatest als Forschritt, weil er das Risiko von Fehlgeburten durch invasive Diagnostik erspart. Seid ihr aus seiner Meinung?
Vetter stellt sich heute Abend bei ZDF log in-direkt euren Fragen. Also schickt sie mir hier im Blog, auf Facebook, Google+ oder Twitter und war kurz und kompakt, denn Vetter hat nur 2 Minuten Zeit um möglichste viele Fragen zu beantworten!
16 Kommentare | 26. September 2012 | 07:00 Uhr |
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Ich stimme dem Dr. Klaus Vetter vollumfänglich zu.
Deto
Ich habe ein gesundes Kind mit Trisomie 21 und ich liebe und fördere dieses Kind wie alle anderen meiner Kinder auch. Natürlich hat mein Kind Gefühle, benutzt alle seine Sinne, ist neugierig und lernt täglich Neues dazu. Dieses Kind fällt niemandem zur Last. Für unsere Familie ist es eine Bereicherung, wie jedes Kind. Ich lerne mich mit jedem Kind besser kennen und mein Leben wertschätzen. Von Folter kann keine Rede sein. Ich lade Sie hiermit ein sich selbst ein Bild von unserem Leben mit Down Syndrom zu machen!
Im übrigen ist der Praena-Test kein Ersatz für die Fruchwasseruntersuchung, da er einer Wahrscheinlichkeitsberechnung unterliegt. Bitte informieren Sie sich über das Leben mit Down Syndrom! Informationen finden Sie auf der Internetseite des Deutsche Down Syndrom Infocenters. Dass viele Frauen ohne Pränataldiagnostik auf ein Kind verzichten würden, halte ich für eine unrelevante Behauptung.
Ich kann mir einfach keine meinung dazu bilden… einerseits finde ich, dass ein Leben mit Trisomie 21 Folter ist, da man nicht nur mit der Krankheit leben muss sondern auch mit den Blicken der Gesellschaft, andererseits finde ich das jeder ein Recht auf Leben hat und gerade so ein komplexes Wesen wie der Mensch sollte nicht selektiert werden.. Immerhin kann auch jemand mit Trisomie 21 Gefühle haben und seine Sinne benutzen…
Welche Folgen schließen sich an die pränatale Diagnose einer schweren Krankheit an? Wie begegnen Sie dem Vorwurf der Selektion – des Gottspielens?
Empfinden Sie die gesetzlichen Regelungen als nicht ausreichend? Wenn ja, wo würden Sie die Grenze ziehen, beim Geschlecht oder der Augenfarbe?
Wie sollen wir Gott spielen können,wenn es ihn nicht gibt,frage ich mal als Atheistin.
Klasse M.G. was hat das hier alles schon wieder mit “Gott” zu tun? Es ist eine zutiefst menschliche Geschichte.
Mister-ede bezog sich auf das “gottspielen” …
Danke!
Aus welchem Grund sollte ein Mensch mit einer “Behinderung” weniger wert sein als ein vermeindlich gesundes Kind, dessen Normalität sich durch eine Normvorstellung unserer Gesellschaft definiert? Angst vor dem Unbekannten zu haben ist menschlich und keine Schande, aber ist es menschlich aus diesem Grund einem ursprünglich gewünschten ungeborenem Kind das Leben zu verwehren?
Diese Diskussion klingt sicher ganz edel und vom Humanismus getragen, doch es gibt in meiner Nachbarschaft zwei Heime, in denen größtenteils Menschen mit Down-Syndrom betreut werden. Diese Kinder/Jugendlichen haben sicher auch Eltern gehabt, die sich von einem edlen Humanismus haben leiten lassen. Die Realität scheint jedoch häufig eine Andere zu sein…
Gruß lost
Ich habe gehört, es gibt Internate, Ganztagesschulen, selbst KiTas.
Anscheinend ist es üblich Kinder zwischenzeitlich von anderen Einrichtungen zu betreuen.
betreuen zu lassen
Das ist eben der Punkt: Diese Diskussion hat im Grunde genommen nichts mit edlem Humanismus zu tun sondern der Diskussion über den Wert menschliche Lebens und dem Umgang unserer Gesellschaft mit diesen Menschen!
Mal angenommen dein Kind trägt eine geistige Behinderung durch einen Impfschaden davon…..
Hallo, ich stimmt in dem Punkt Prof. Dr. Vetter vollkommen zu. Er hat da auf jedenfall Recht.