10 Kommentare | 26. September 2012 | 22:05 Uhr | Twittern | Facebook

10 Kommentare

  1. Ich stimme für den Pänatest,da er die Fehlgeburtengefahr reduziert.

    M.G. | 26. September 2012 | 22:15 | Antworten
  2. Ich finde den diesen Test mehr als nur unnötig, mit der richtigen Förderung kann ein Mensch mit Trisomie 21 sehr gut in unserer Gesellschaft leben und arbeiten.

    AE Hausach | 26. September 2012 | 22:30 | Antworten
    • Dann würde ich vorschlagen, Sie erklären sich bereit, jedes Jahr ein behindertes Kind zu adoptieren. Sie brauchen ja nur zu fördern. Und genau weil es nur auf Förderung ankommt, sind Eltern nicht schockiert sondern springen vor Freude in die Höhe, wenn ihr Kind mit Ttrisomie 21 zur Welt kommt. Ich hoffe, Sie sind noch in dem Alter Kinder zu bekommen und Sie trifft das Schicksal. MfG

      Ichglaubsjanicht | 26. September 2012 | 23:29 | Antworten
  3. Wäre der Test schon vor 5 Jahren verfügbar gewesen, dann wäre unser (gesunder!) Sohn heute am Leben.
    Wir gehören leider zu den “0,5 – 1 %”, bei denen eine Fruchtwasserpunktion wegen ärtzlicher Fehlleistung zum Tod unseres Kindes führte! Der Test verringert einfach nur das Risiko für Mutter und Kind, nicht mehr und nicht weniger.
    Die “ethische” Frage besteht doch weiterhin genauso wie vorher, und mit der muss sich letztlich jeder selbst auseinandersetzen!

    Johannes Hiller

    Johannes Hiller | 26. September 2012 | 22:31 | Antworten
  4. Sicherlich ist diese Frage schwierig, dennoch finde ich den Test fortschrittlich und gut. Wenn sich Eltern bzw. Mütter dieser Sache nicht gewachsen fühlen, dann können sie eine Entscheidung treffen und damit verhindern, dass das Kind nach der Geburt unter der Überforderung zu leiden hat. Das muss nicht immer der Fall sein, aber er kann durchaus eintreten.

    Nicknamesperre | 26. September 2012 | 22:39 | Antworten
  5. Die vordergründige Frage sollte nicht heißen: “Fruchtwasserprobe oder nicht” – sondern: “Abtreiben oder nicht”. Wenn es den Eltern nur um die Information geht, “wie” das Kind zur Welt kommt, kann es ihnen helfen, sich darauf rechtzeitig einzustellen – sowohl psychisch, als auch ihr eigenes Leben evtl. komplett umzustellen.
    Sobald solche Informationen jedoch dazu genutzt werden, um über Abtreibungen zu entscheiden, ist das nichts anderes, als über ein fremdes Leben zu entscheiden – und dazu sollte kein Mensch das Recht haben.

    Kostja | 26. September 2012 | 22:43 | Antworten
  6. Und wer hat das Recht zu bestimmen, dass die Eltern damit leben _müssen_ auch wenn sie es gar nicht annehmen _können_ oder gar _wollen_, was auch für Kinder mit einem Down-Syndrom nicht einfach ist?

    Nicknamesperre | 26. September 2012 | 22:55 | Antworten
  7. Meiner Meinung nach ist es die Entscheidung der Eltern, ob sie ein Kinde mit Trisomie 21 haben wollen oder nicht.

    Ich bin jetzt 44 Jahre alt und sollte ich in der jetzigen Situation schwanger werden, dann würde ich selbstverständlich so einen Test machen und ich würde mich tzu 90 % gegen ein Kind mit Trisomie entscheiden.
    Ich habe schon ein Kind alleine aufgezogen und ich kann sagen, dass die Gesellschaft nicht sehr gut auf Kinder, die nicht der Norm entsprechen reagieren. So etwas würde ich nicht wieder einem Kind zumuten, dabei hat mein mittlerweile erwachsener Sohn “nur” ADHS mit Konzentrationsschwäche. Hierbei muss ich sagen, dass er in der Schule nicht von seinen Mitschülern sondern von den Lehrern gemobbt wurde.

    Auch würde ich nicht wollen, dass, sollte mir etwas passieren, meinen Sohn vor der Entscheidung steht, was passiert jetzt, was soll ich tun.

    Ich finde es sehr schade, dass Menschen, die sich gegen ein Kind mit Trisomie entscheiden, fast wie Monster hingestellt werden.

    katrin | 26. September 2012 | 23:05 | Antworten
  8. Ich kann bei der Abstimmung keine Entscheidung fällen. Ich bin für Pränatal-Untersuchungen, aber nicht um festzustellen, ob eine Abtreibung “nötig” ist. Ich würde es nur gern so früh wie möglich wissen, um mich auf ein Leben mit einem wohlmöglich behindertem Kind vorzubereiten und einzustellen.

    Nachdem ich eine Hausarbeit über die Grundrechte ungeborenen Lebens geschrieben habe, hat sich meine Meinung zum Thema Abtreibung sowieso um 180° geändert. Nach 7 Wochen entwickeln sich die Nervenstränge und rudimentäre Gefühle, wie SCHMERZ, können empfunden werden. Das reicht mir schon als Gegenargument.

    Lisanne | 26. September 2012 | 23:27 | Antworten
  9. Liebe Katrin, ich finde es auch unerhört, wie die Gesellschaft damit umgeht. An dieser Stelle frage ich mich aber, wie soll die Gesellschaft sich im Umgang mit besonderen Kindern üben, wenn diese nicht unter uns weilen? Ich kann mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, dem Druck und der Unfähigkeit der Gesellschaft nachzugeben.

    Lisanne | 26. September 2012 | 23:30 | Antworten

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