Musterung im Babybauch: Gibt es das Recht auf ein gesundes Kind?
Ein gesundes Kind. Mit moderner vorgeburtlicher Diagnostik kein Problem. Der kürzlich zugelassene Praena-Test gibt Eltern Gewissheit, ob ihr Kind das Downsyndrom hat. Neun von zehn Schwangerschaften werden nach dieser Diagnose abgebrochen. Ungeborene Babys, die aufgrund ihrer Behinderung keine Chance bekommen, zu leben. “Rasterfahndung nach behinderten Menschen” schimpft der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe und fordert ein Verbot des Tests. Werden wir zum Opfer unseres Perfektionismus oder haben Eltern das Recht auf ein gesundes Kind?
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8 Kommentare | 21. September 2012 | 14:18 Uhr |
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immerhin hat das ja Tradition, besonders in Deutschland. Schon Adolf hat schließlich zwischen lebenswürdigem und nicht lebenswürdigem unterschieden.
Damals mit dem Zweck die “deutsche Rasse” zu perfektionieren, heute um die “freie Entfaltung” der Frau oder der Eltern zu gewährleisten.
Jedes Leben, das aus mir entspringt ist ein Teil von mir. Wenn ich es töte, dann töte ich diesen Teil von mir. Jedes Geschöpf hat ein Recht auf Leben. Es ist unsere Bestimmung diesem Leben eine Chance zu geben. Apropos Leben….. das Leben an sich ist die wohl schlimmste Krankheit. Sie wird durch Sex übertragen und führt absolut immer zum Tode. Auch ein krankes Kind hat es verdient zu leben. Es ist Gottes Geschöpf. Wenn Gott nicht wollte, dass es lebt, dann hätte sie es nicht gezeugt. Ich weiß nicht wie ich in solch einer Situation reagieren würde. Aber ich danke meiner Mutter für alles, was sie für mich getan hat. Ein Kind tötet man nicht. Beim schreiben dieser Zeilen bekomme ich schon Gänsehaut.
Neben technische Errungenschaften der heutigen Welt ist es wohl immer noch die zentrale Frage, wohl die einzige noch, nach dem Warum zu „unwerten“, zu behinderten Leben. Sollte alle fortschrittlichen Erkenntnisse machbar sein? Sollten gute Verwendungszwecke des Machbaren schlechte verdrängen, siehe Atom? Viele Errungenschaften helfen ja Menschen, wobei andere damit vor neue Fragen und Konflikte gestellt werden!
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Was sagt die Bibel! Lesen Sie dazu einmal die Offenbarungen die der Viehzüchter und Prophet Namens Amos (Buch Amos) im Dialog mit dem Schöpfer aufschrieb: „…Trifft ein Unglück die Stadt und der Herr hat es nicht geschickt? (Amos 3:6)“ Ist nicht vielmehr die Frage an uns: Warum meinen wir, leben müsse immer perfekt, immer äußerlich „lebenswert“ sein? Sind krummwachsende Bäume im Wald nicht auch „Entwürfe“ des Schöpfers, also gewollt? Unter dem Stichwort Theodizee ist gesamtbegrifflich jene „Gerechtigkeit“ Gottes zusammengefasst. Kann man Eltern in Erwartung des Kindes moderner Diagnostik verweigern, wenn sich dabei andere physisch oder psychische „Lebensentwürfe“ des kommenden Kindes als die zu erwarteten herausstellen?
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Warum überhaupt Behinderungen nicht mehr als „lebenswert“ dargestellt werden, sagt nichts über das eigentliche Leben des kommenden Kindes, sondern vielmehr über uns selbst mehr aus als uns lieb und bewusst ist! Nahrungsmittel müssen perfekt und beanstandungsfrei sein, die berufliche Biografie muss erfüllend empfunden werden, Werbung muss perfekt platziert werden und unsere Träume- Wünsche und Sehnsüchte haben sich nach unseren Vorbildern inmitten einer immer flache und oberflächlich werdenden Welt zu orientieren. Vollkommen, Erfüllt, Erfolgreich und Selbstbestimmt…, was davon abweicht ist problembehaftet und Unwert!
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susi
Ich finde es Blödsinn,das Selbstbestimmungsrecht der Frau zu ignorieren,nur weil sie ein Bluttest wünscht umm ggf. ein downsches Baby abzutreiben
Wer will hinterher,lauter Sozialpädagogen,Psychologen und Therapeuten zu seiner Verwandtschaft zählen müssen.
Da spreche ich aus eigener Erfahrung als Atheisten.
Auf die Eltern wird nur hinterher Druck ausgeübt,dass sie sich mit Psychologie und Sozialpädagogik usw. befassen müssen.Das Eltern auch eigene Lebensziele haben,die in eine ganz andere Fachrichtung gehen ,interessiert nach Geburt des downschen Kindes überhaupt niemandem.Man wirft für downsche Kinder als Eltern sein eigenes Leben einfach weg und wird letztendlich selbst suizidgefährdet.
Und für andere zur Addoption würde ich mein Körper nicht zur Schwangerschaft benutzen. Also bleibt die beste Alternative,für eine selbstbewusste Frau,wenn sie selbst ihr Leben nicht wegwerfen will,eine Abtreibung nach schlechtem Ergebnis des Bluttest,den ich gut finde.
Mit der Fruchtwasseruntersuchen ist das Down-Syndrom ohnehin längst feststellbar, mit dem Risiko dabei evtl. ein gesundes Kind zu verlieren.
Also ist der Bluttest doch eher im Vorteil.
Man sollte sich schon darüber klar sein, dass diese Diagnostik so früh in der Schwangerschaft durchgeführt wird, dass im Ernstfall nur ein paar Zellen “abgetrieben” werden. Wenn man da mit dem Recht auf Leben kommt, ist das wirklich lächerlich. Genauso gut kann man argumentieren, man verhindert die Entstehung eines neues Menschen, wenn man statt Sex lieber Fernseh schaut.
Man sollte entlich aufhören Frauen als Gebärmaschiene zu sehen,sondern als Menschen,die vielleicht mit dem Großzioehen eines behinderten Kindes, oder mit der Addoptionsfreigabe nicht klar kommen,so dass sie das behinderte Ungeborene Abtreiben.
Mann sollte Frauen nicht mit Vorwürfen beraten,sie in die Enge treiben,was dann zum Suizidversuch führen kann,der zum Tod führen kann und letztendlich sind dann Schwangere und behindertes Ungeborene tod,womit dann gar nichts erreicht wurde.
oh Gott, das Bild ist wirklich widerlich, ich muss jedesmal dran vorbeischauen, weil mir sonst schlecht wird. Bitte was anziehen, gute Frau!!! Habt Mitleid mit uns, zdf login, das ist nämlich echt eklig.