12 Kommentare

  1. Das “tolle” an der Finanztransaktionsteuer ist ja, dass sie nach einem Vorschlag direkt an den ESM fließen soll. Herzlichen Glückwunsch: Wir bezahlen dann unsere Steuern direkt an eine Bank. Haben wir das nicht immer gewollt? *lach* http://jennyger.blog.de/2012/06/07/finanztransaktionssteuer-ist-der-falsche-weg-13820672/ (bitte nur klicken, wenns echt interessiert!)

    lg

    [Anm.d.Red.: Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich].

    JennyGER | 10. September 2012 | 06:51 | Antworten
    • M.E. ist es völlig egal ob Deutschland das Geld zu erst bekommt und dann an die europ. Union überweist als Umlage, oder ob es direkt dorthin fließt.

      Ich halte den direkten Weg sogar für besser, weil es endlich möglich wird, so einen eigenen Einnahmebereich der EU zu generieren. Ich halte das Umlageprinzip für nicht mehr zeitgemäß, da sich die Aufgaben vielfältig entwickelt haben.

      Es sollter der EU eine Steuer zustehen, so wie z.B. den Gemeinden die Gewerbesteuer.

      mister-ede | 10. September 2012 | 13:34 | Antworten
  2. EZB, EFSM, ESM. IWF, EFSF… ABC und BRD und etc… wer sieht da noch durch? Soll das überhaupt noch jemand?

    Im Gründen unendlich neuer Tochtergesellschaften, deren unumstrittene Abhängigkeit mit und untereinander in letztendlicher Zusammenfassung nur Briefkastenfirmen der Zentralverwaltung in Brüssel sind um mittels verschiedener Umwege an das Geld europäischer Bürger zu kommen, sind die Firmengründer sehr einfallsreich.

    janette | 10. September 2012 | 08:46 | Antworten
    • So schwer ist es nun auch nicht… wenn man sich mal paar Minuten damit ausseinander gesetzt hat blickt man recht schnell durch…

      Kiddo | 10. September 2012 | 19:35 | Antworten
  3. Das Problem ist die Geldschöpfung und die dadurch unendliche Macht der Großbanken… leider trauen sich nur Finanzexperten wie Dirk Müller das im Fernsehen anzusprechen.

    Kiddo | 10. September 2012 | 19:36 | Antworten
  4. Die Finanztransaktionssteuer finde ich gut. Es gibt nämlich Firmen, die tun nichts anderes, als einen Computer mit einem Programm laufen zu lassen, dass anhand bestimmter Regeln entscheidet, wann Aktien ge- und verkauft werden. So werden automatisiert innerhalb von Millisekunden tausende Aktien verkauft oder gekauft und daraus schöpft die Firma ihren Gewinn. Dafür werden sogar extra-schnelle Datenleitungen gebaut.

    Sowas ist ein ganz klarer Missbrauch der Börse und muss gestoppt werden. Eine Finanztransaktionssteuer würde das unterbinden oder wenigstens sehr erschweren, da für jede ge- und verkaufte Aktien an den Staat gezahlt werden müsste.

    Skeptiker | 10. September 2012 | 22:03 | Antworten
    • Yep eine FTS wäre gut, man sollte sie unabhängig der Krise fordern. Eine FTS verhindert aber nicht eine neue Krise und löst nicht die Probleme/Ursachen der aktuellen Krise. Die FTS ist etwas, was fehlt, KEINE FRAGE! Dennoch läst sie nicht die Probleme der verlogenen Schuldenpolitik.

      JennyGER | 11. September 2012 | 00:19 | Antworten
    • Diese Firmen weden sicher einen Weg finden die Finanztransaktionssteuer zu umgehen. Am Ende muss wieder einmal nur einer Zahlen: “Otto Normalverbraucher”. Ist doch beim Strom genauso!

      Micha | 11. September 2012 | 19:11 | Antworten
    • Wenn es wirklich jede einzelne Transaktion im Hochfrequenz-Computerhandel treffen würde, wäre dieser Bereich ziemlich ausgetrocknet. Dann würde es sich absolut nicht mehr lohnen, das gleiche Papier an einem Tag x-mal zu kaufen und zu verkaufen. Aber an anderer Stelle habe ich gelesen, dass nur der Tagessaldo versteuert wird, und damit würde die Wirkung nahezu verpuffen.

      Nicolai Müller | 24. September 2012 | 13:03 | Antworten
  5. Die angesprochenen Begriffe dienen nur der Verunsicherung und Verdummung. Beispiel: Eurobonds. Der ESM darf auch Anleihen ausgeben, für die wir alle haften. ESM Schulden sind also auch Eurobonds. Aber Merkel lehnt Eurobonds ab, den ESM nicht. LOL ? Diese Begriffe meinen oft das selbe oder ähnliche. Es handelt sich um Spielchen, die die Medien mit den Bürgerinnen und Bürger spielen um vom großen Geschehen abzulenken. Wer sich 10 Minuten mit dem Thema über unabhängige Quellen informiert blickt eigentlich relativ schnell durch.

    JennyGER | 11. September 2012 | 00:26 | Antworten
  6. Ohne ESM bricht die Wirtschaft sofort zusammen (globale Liquiditätsfalle); mit ESM kann das Elend (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) vielleicht noch für kurze Zeit verlängert werden. Worüber regt man (oder Frau) sich also auf?

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/01/2012.html

    Stattdessen wäre es wünschenswert, dass das einstige Volk der Dichter und Denker seinen Restverstand zusammenkratzt, um endlich die Soziale Marktwirtschaft zu verwirklichen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

    [Anm.d.Red.: Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich].

    Stefan Wehmeier | 11. September 2012 | 03:47 | Antworten
  7. Dieser Zusammenbruch ist doch nur eine Frage der Zeit. Ich verstehe nicht, warum der Kommunismus nach einem Mal scheitern auf ewig zu den Akten gelegt worden ist. Was denke ich richtig ist! Man diesem kapitalistischen System aber immer wieder Weltwirtschaftskrisen, weltweite Inflation und Börsencrashs, Armut, Hunger und ungerechte Vermögensverteilung zugesteht und es für das beste und einzige Wirtschaftssystem hält.

    Gibt es wirklich keine Überlegungen, Strategien oder wenigstens vage Visionen für einen dritten Weg? Sind Politiker, BWL-Professoren, Volkswirte und Wirtschaftswissenschaftler wirklich so denkfaul und einfallslos?

    Markus Meister | 11. September 2012 | 19:31 | Antworten

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