log in-kompakt: Klicken wir uns das Gehirn weg?

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Mit diskutiert haben diese Woche Jimmy Schulz (FDP), Mitglied der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft, Manfred Spitzer, Hirnforscher und Bestseller-Autor, und Johnny Haeusler, Blogger und Mitbegründer der re:publica.

2 Kommentare | 30. August 2012 | 01:02 Uhr | Twittern | Facebook

2 Kommentare

  1. Man muss schon malsolche Thesen provokativ darstellen. Sonst nimmt sie ja niemand wahr.
    Fakt ist, dass unsere Jugend heute wahrlich dümmer ist als vor 30 Jahren. Google allein reicht eben nicht aus.
    Fragt mal nach den Staaten Europas, nach deren Hauptstädte, nach heimischen Vögeln und Bäumen usw. usw. Die Liste kann man unendlich fortsetzen.
    Das Schlimme daran: Selbst der Bildungsabschluss “Abi” macht vor solcher Unwissenheit und Dummheit nicht halt. Berufsbedingt hatte ich mit Abiturienten und jungen menschen mit Studienabschluss zu tun. Erschreckend diese Bildungslücken.

    Hansi | 4. September 2012 | 13:43 | Antworten
  2. Dieses heranzüchten selbstständig nicht mehr befähigt nachdenkender Mitmenschen hat seine Wurzeln in der BRD. Hier wurden und werden die Mitmenschen anders als in der ehemaligen DDR nicht polytechnisch sondern fachgebunden erzogen. Legte die DDR großen Wert auf eine allgemeinbildende polytechnische Wissensvermittlung wird in der BRD nur fachgebundenes Wissen glorifiziert. Ein Arbeiter an einer Werkzeugmaschine konnte bei uns die Glühbirne selber wechseln wenn die ausfiel – heut muss dazu ein Industrieelektroniker gerufen werden. Dieses Beispiel könnte endlos in jeder Berufs- und Privatgruppe fortgesetzt werden. Bei uns renovierten auch die Mädels nach der Entbindung noch selber ihre Wohnungen und blieben nicht wie hier im Westen ein ganzes Jahr zu Haus.
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    Und jene unsägliche Rechtschreibreformen mit mal s mal ss mal ß oder beidem oder keinem und mal zusammen oder auseinander und getrennt…, da braucht sich doch keiner mehr zu wundern wenn die Kinder bei so was durch den Wind gedreht werden. Und der Gipfel der Irrsinnigkeit ist jene manipulative Agenda zur „Abschaffung und Beseitigung von Ungleichheiten“ in Schule- Bildung und Beruf. Hier wird begonnen in der Schule zu Gunsten bildungsferner Schichten all das an das niedrigste Niveau angeglichen was irgend möglich ist um auch noch den letzten Hauptschüler das Abitur hinterherzuschmeißen.
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    Unsere Politiker machen es uns doch vor: beim schnellen Ritt durch die Ressourcen der Ministerien wird der Familientherapeut zum Arbeitsexperten und der Elektriker zum Wirtschaftsprüfer. So schnell geht das im neuen Land.
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    susi

    bibelmaus | 4. September 2012 | 18:07 | Antworten

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