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Diskutiert mit: bei Facebook, auf Twitter mit dem Hashtag #ZDFlogin und ab 22:00 Uhr im Chat! Mit euch diskutieren: Blogger und Mitbegründer der re:publica:, Jimmy Schulz (FDP), Mitglied der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft und Manfred Spitzer, Hirnforscher und Bestseller-Autor: Johnny Haeusler über “Klicken wir uns das Gehirn weg?“.
25 Kommentare | 29. August 2012 | 21:50 Uhr |
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Ich glaube, dass nur die sich das Gehirn wegklicken, die das auch vorher schon mit Nichtlesen und Nichtdenken in der echten Welt gemacht haben. Das INternet ist doch nur ein anderes Medium.
Ja, sie haben vollkommen recht. Es herrscht ein Irrglaube, dass moderne Medien wie von Geisterhand aus ungebildeten Nichtlesern und Nichtdenkern Intelligenzbestien machen.
Wer zu dumm ist damit umzugehen soll sich entweder dementsprechend bilden oder es sein lassen. Dafuer braucht man aber keine Politik die aufklärt, sondern einzig und alleine ein Mindestmass an Intelligenz. Diese Intelligenz spreche ich aber genau jenen Personen ab, die nach dieser Aufklärung rufen, in der Erwartung, dass sich dadurch bei ihnen wie von selbst Intelligenz einstellen wuerde.
Nicht das Verwenden dieser zeitgemäßen Medien setzt die vielbesprochene Kompetenz voraus, sondern damit so umzugehen,dass schützenswerte Daten nicht an unautorisierte Personen gelangen und die über diese Medien gefundenen Informationen auch bezüglich ihres Inhalts verifiziert werden können. Diese Kompetenz scheint mir vielfach nicht gegeben, die würde wirklich Intelligenz und Hirn benötigen. Aber was soll man zu einer Gesellschaft sagen, für die es normal geworden zu sein scheint, öffentliches Eigentum mit Füßen zu treten (siehe öffentliche Verkehsmittel, Bahnsteige – nur als Beispiel) und gar nicht zu begreifen, dass sie damit ihr eigenes Geld zerstört, denn wer ist die Öffentlichkeit und wer kommt für die öffentlichen Anlagen auf – aber auch um das zu verstehen wäre ein gewisses Maß an Intelligenz erforderlich.
Ja, die ganzen digitalien Medien verleiten die Menschen dazu alles zu vernchlässigen:
Bildung: Wofür gibt doch google
Freunde: Hab doch über 200 Leute bei facebook
Politische Diskussion: Wer jede kritische Meinung von sich jahrzehnte lang über einen “nachgooglen” lassen können will viel spaß.
Gute Frage! Meine Meinung dazu ist, daß wir uns das Hirn gar nicht mehr weg klicken können, da das “Hirn” schon lange weg ist. Das, was wir Menschen gerade leben, kann nicht auf der Nutzung eines “Hirnes” basieren, da wir uns und allen(m) anderen auf dem Globus die Grundlagen entziehen. Dies ist eindeutig unlogisch, unintelligent, unsachlich, unmenschlich und weiß der BLOB was noch.
Wenn die Nutzung des Internetz`s aktives Handeln unterbindet, wäre dies DIE Rettung der Welt!
Sorry, vielleicht etwas am Thema vorbei
Ciao
Das ist pure Stimmungsmache. Die richtige Frage lautet nämlich:Wie geht man mit dem Computer und dem Internet um.
Vor 15 Jahren mit 50 zum Computer und zum Internt gekommen, hat es mir den Zugang zur Welt gebracht und mit Wissen und Entwicklung die Differenzierung und damit die Aufklärung bis heute mit 65 Jahren immr noch am Laufen gehalten.
Ich danke Gott dafür, dass ich diese Entwicklung nehmen konnte.
Also,
Ich konnte mich ca. 15 Minuten nicht einloggen, ich habe den Weg in ihre Sendung ganz einfach nicht gefunden!
Tut mir leid, das geht jedem so. Der auch älter ist als 25.
Ihre Sendung ist fake!
Das dauerte lange und war echt schwierig!!
Joe
Sorry, ich bin und behaupte, bin Profi. Das ist Polemik.
Hallo Jörg Zoller,
können Sie genauer erläutern, wo Sie Probleme hatten?
Sie konnten sich nicht in den Chat einloggen?
Wir möchten das gerne weitergeben. Normalerweise kann man ohne Anmeldung im Chat mitmachen. Hier im Blog kann man ebenfalls ohne Anmeldung mitschreibeb.
Beste Grüße aus der log in-Redaktion.
Wir überlegen nicht mehr – es gibt ja google. Der PC nimmtnuns das Denken ab.
Ich arbeite an einer Schule und muss leider feststellen, dass das Hirn mancher Schüler weggeschossen wird.
Lesen und verstehen von Texten ist da nicht mehr gefragt.
Wir googeln und bei wikipedia gibts ja alles was die Schüler brauchen. da wird einfach kopiert, nicht gelesen und nicht verstanden. Hauptsache ich hab was in meiner Mappe.
Ich denke, wir müssen unseren Kindern den richtigen Umgang mit dem Internet beibringen. Das geht aber nicht nur über Schule, da müssen die Eltern auch mitmachen.
Eltern müssten verpflichtet werden ein Medienkompetentz-Training zu machen, damit sie ihren Kindern auch den richtigen Umgang mit dem Internet beibringen.
Medienkompetenz ist hier das wichtigste, damit ich unterscheiden kann, welche Information für mich wichtig ist und welche nicht.
Medienkompetenz muss von Schule und Eltern geleistet werden.
Ich muss fähig sein, abzuschalten. Ich brauchen den menschlichen Kontakt und nicht nur den virtuellen.
Ich muss den richtigen Umgang mit den Medien kennen.
Nur mit dem Internet oder Sozialen Netzwerken zu kommunizieren geht nicht. ist aber leider heute so.
Bitte verzeihen sie mir, wenn ich ein paar “gescheite” Vorschläge diesbezüglich mache, denn ich bin kein Lehrer.
Wenn sich meine Schüler Inhalte aus dem Netz besorgen, würde ich sie darüber befragen, um zu verifizieren, ob sie sich damit auch befasst haben. Ein blosses Kopieren wäre für mich kein Leistungsnachweis. Ein anderer Zugang wäre ein Thema vorzugeben und die Schüler im Netz darüber recherchieren zu lassen. Anhand der zusammengestellten Ergebnisse könnte man dann sehen, wer wie fundiert im Netz gesucht hat.
Geben Sie z.B. mal eine die Auflösung eines Dreiecks als Aufgabe, wobei die Schüler die Methodik dazu selbst erarbeiten müssen. Sie können dafür das Mathematikbuch zu Rate ziehen, oder im Netz danach suchen. Das Auffinden eines Verwandten Beispiels mit dem Einsetzen anderer Zahlen ohne den Lösungsweg verstanden zu haben gilt aber nicht als erfolgreich gelöste Aufgabe. Und schnell findet man den Unterschied zwischen Denkern und Nichtdenkern.
Hallo zusammen! In eurer Abstimmung ist Hr. Spitzers Position meiner Meinung nach vereinfacht dargestellt. Die Mediennutzung macht nicht per se krank. Es ist – wie immer – eine Frage der Quantität.
Und DIESE ist heutzutage bei vielen aus dem Ruder gelaufen.
Die Darstellungen des Diskussionspartners halte ich für verharmlosend! VIEL von dem, was in den digitalen Medien abgeht, ist echt reine Verblödung! Verschwende deine Jugend? Ok, hin und wieder, ein bisschen! Aber wie viele verschwenden Tag für Tag am Rechner?
Insgesamt findet eine sträfliche Vernachlässigung des Körpers statt. Damit neue Nervenzellen im Gehrin entstehen können, braucht dieses die richtigen Impulse. Bewegung erwies sich hier als förderlich. Stundenlanger Medienkonsum ist hier kontraproduktiv und fordert das Gehirn nur einseitig! Mehr Bewegung, mehr raus, weniger Bildschirme!!!
Tobias Sandrini
Pädagoge / Soziologe und Feldenkraislehrer aus Nürnberg
mensch ist das mit dem spiel verlogen…
spiele sind ein riesen geschäft
und sonst nichts.
Ich finde es doch sehr befremdlich, das ein FDP Blogger meint, er hätte mehr Ahnung von hirnorganischen Vorgängen als ein Hirnforscher.
Scheinbar scheint der Titel Ihrer Sendung zu stimmen.
Das Internet macht die Belanglosigkeit einfacher.
Das Internet ist aber auch eine Wissensdatenbank.
Es hängt vom Fokus ab, den ich ansetze.
Das Internet lenkt gleichermaßen ab, wie es auch anregt.
Das ist mit dem Fernsehen genauso. siehe private vs. Bildungssender.
Aus eigener Erfahrung bzw. aus eigenem Miterleben stelle ich fest,
daß Rechtschreibung und Lesekompetenz leiden,
daß die Wissensaneignung sich in das Googlen verlagert und das Gedächtnis daran verliert,
daß die Arbeitswelt hektischer wird,
daß man immer glaubt, etwas übersehen zu haben,
daß man schnell Fehler macht und deren Ursache auf das System abschiebt,
daß man Zeit verliert,
daß die Sehfähigkeit bei exzessivem Gebrauch nachläßt,
aber auch,
daß man Anregungen erhalten,
daß man sich informieren,
daß man sich gezielt weiterbilden kann.
Disziplin ist eine wichtige Voraussetzung.
Und damit auch Medienkompetenz, die ja letztlich nichts anderes als Kompetenz zur Lebensgestaltung ist.
Zuletzt: Laßt die Leute doch mal ausreden und seid nicht immer auf Contra programmiert. Es macht auch Sinn, Gemeinsamkeiten aufzugreifen und sich daran aus verschiedenen Blickpunkten abzuarbeiten. Wir Zuschauer wollen doch was lernen…
Lieben Gruß…
…ach, übrigens, ich bin Counter Strike Zocker und trotzdem kein Amokläufer und darüberhinaus schon 50 Jahre alt und arbeite in der EDV seit ’96
was ist die generation porno
erzeugt durch das internet ?
mal die gäste fragen
Ich bin Jahrgang 43, bin gelernter Großhandelskaufmann.
Logischerweise Habe ich in der Schule keine Medienkompetenz erlernt. Der Begriff ist ein dummes Wort.
Mit dem Begriff Medien ist ja nicht nur das Internet gemeint, sondern auch die Zeitungen, Fachzeitungen, Fernsehen, Radio, Bücher, Plakate.
Eine Playstation ist in diesem Sinne natürlich kein Medium in diesem Sinne.
Wir hatten das schon vor jahren diskutiert. Die Erziehung zur Kritikfähigkeit findet im Elernhaus und in der Schule statt.
Informationen als seriös und glaubwürdig einzustufen, oder eben als Datenmüll, diese Fertigkeit benöigten wir schon vor der Einführung des Ineternets.
Mein Deutschlehrer Rolf Gutte brachte 1960 so manches Mal den örtlichenn Weser-Kurier mit, um mit uns zu besprechen, welch haarsträubenden Unsinn man dort verkauft bekommt.
Ich verfüge seit der ersten Stunde, als dümmliche Journalisten das noch “Datenautobahn” nannten, über einen Internetanschluß, den ich fast täglich benutze, um etwas nachzuschlagen, per Email zu kommunizieren.
Ich kann, so glaube ich, einigermassen gut mit den Informationen, die ich im Internet erhalten kann, umgehen.
Ich brauchte dazu aber keinen lehrgang für “Medienkompetenz”?????????”.
Mir hilft im Umgang mit dem Internet ein hohes Allgemeinwissen, das ich aber nicht per Internet erworben, sondern in der Schule, durch die seriösen Zeitungen, die ich beziehe, durch die Bücher, die bei mir im Regal stehen.
Das Internet ist breichsweise doch sehr gesteuert. Von wem Weiß ich nicht.
Bei fehlender Allgemeinbildung bin ich nicht imstande, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Grüße aus Bremen
K. Tuwat
Sehr geehrter Herr Spitzer,
ich danke Ihnen für die Sachinformationen, die (Natur-)wissenschaftliche Aufbereitung eines für unsere gesellschaftliche Zukunft wichtigen Themas.
Als Vater von 5 Kindern im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, als Elternvertreter an etlichen Schulen, als ehrenamtlicher Mitarbeiter in Kirchengemeinden, als Manager mittelgroßer Unternehmen und aufgrund selbstkritischer Beobachtung kann ich Ihre aufrüttelnden Kernaussagen sehr gut nachvollziehen und bestätigen.
Betroffen macht mich, wie Mit-Diskutanten mehr von Wunschdenken, empirisch nicht gestützten Meinungen Interesse-geleitet und deshalb polemisch gegen wissenschaftliche Sachinformationen und damit gegen Sie persönlich wenden.
Wahrheit war noch nie eine Frage von Mehrheiten.
Freundliche Grüße,
Lit Serv
Die Sendung hat mich befremdet. Ich empfand sie als polarisierend und vollkommen undynamisch. Dauerdruck, dem Gesprächspartner ins Wort fallen, beleidigende Seitenhiebe – das hatte etwas von Kindergarten-Atmosphäre mit hilflosen Erzieherinnen. Am seltsamsten war für mich die Abmoderation “… wir verlangen Aufklärung..” Das ist weniger als nichts! Alles bewegte sich tatsächlich auf digitalem Niveau – Plaste, Egomanie, äußerst eckige, rumpelige “Interaktion”.
Lichtblick: Manfred Spitzer.
Ich wünsche mir für das nächste Mal: respektvollen Umgang, ein wahres Info-TV im ZDF-INFO und grüße aus der Johann-Sebastian-Bach-Stadt Eisenach.
PS: Ich werde noch weniger TV sehen. Es ist einfach zu wenig inspirierend.
Dito!
Ich möche auf Ihre Kritik noch etwas draufsetzen. Für mich sind da zwei Welten aufeinander geprallt. Gerade diejenigen beiden, die von “Medienkompetenz” gesprochen haben, sind hochgradig inkompetent und waren fuer ihr Gegenüber auf einem viel zu niedrigem Niveau. Überspitzt formuliert war es eine Diskussion zwischen Proletenvertretern und einer kompetenten, gebildeten Person, die tiefgehendes Wissen zu diesem Thema besitzt.
Hier wird die ganze Zeit immer “Google” als Synonym für “Suchmaschine” benutzt. Das sollte aufhören, denn es stärkt nur Googles Monopolstellung und bringt noch mehr Menschen in seine Abhängigkeit (und damit meine ich jetzt nicht Sucht). Hier mal eine Liste von Alternativen Suchmaschinen:
Von Microsoft:
http://www.bing.com/?cc=de
Ohne Datensammelei:
https://ixquick.de/deu/
https://startpage.com/
https://duckduckgo.com/
Sonstige:
https://blekko.com/
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Die Frage “Klicken wir uns da Gehirn weg?” stellt sich überhaupt nicht. Vielmehr sollte man fragen “Welche Konsequenzen sind zu erwarten, wenn Leute ohne Gehirn klicken?”.
Eine Neue Partei ist Dringend nötig. Ich wünsche viele Neue Wähler. Was haben die anderen Parteien alles VERBROCHEN und tun es immer noch. Schröder Harz 4, Kohl EU, Spendenbetrug, Barschel,Schneider, Otto Graf Lambsdorf,&&&&&&&&& ist das alles vergessen.