log in-direkt mit Manfred Spitzer
“Ich bin kein Medienhasser oder Computerverteufler”, sagt Manfred Spitzer. Er möchte nur vor den Gefahren der digitalen Medien warnen. Die seien schädlich, “weil sie Stress verursachen und das wiederum zerstört Nervenzellen im Gehirn.” Computer hätten deshalb in der Schule nichts zu suchen, denn das sei “anfixen” der Schüler.
Steile These von Manfred Spitzer? Schickt mir eure Fragen – und zwar kurz und kompakt, denn Spitzer hat nur zwei Minuten, um möglichst viele Fragen zu beantworten!
46 Kommentare | 29. August 2012 | 05:17 Uhr |
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Hallo,
Herr Spitzer gibt in seinem Buch, das laut ihm auf wissenschaftlichen Studien basiert, folgende Aussage zu Wort, zum Thema Videospiel (insbesonder Ego-Shooter oder auch Ballerspiele):
“Dazu kann man ergänzen, dass die aktive Einübung von Gewalt an Computerspielen, ich sage mal, noch dramatischere Auswirkungen hat als das passive Angucken von Gewalt im Fernsehen oder im Kino. Das ist wirklich eindeutig nachgewiesen. Wer das Gegenteil behauptet, der hat entweder keine Ahnung oder er lügt.”
Sein Kollege Peter Vorderer dazu in einem Interview des Deutschlandfunk:
„Es ist aber nicht so, wie Herr Spitzer manchmal versucht, nahezulegen, dass es eindimensionale Wirkungen sind, (…), die nicht in Verbindung stehen würden mit anderen bestimmten Bedingungen. (…) Der soziale Hintergrund, die Bildung, die Persönlichkeit, die Situation, die Stimmung – all dieses beeinflusst das Ganze, und wir können heute sagen, dass es sehr komplexe, vielschichtige, mehrdimensionale Wirkungen gibt, sodass die Aussage, die der Kollege Spitzer gerade getroffen hat, für mich eine deutliche Vereinfachung darstellt.“
Daher folgende Frage:
Welchen wissenschaftlichen Wert hat das Buch von Herrn Spitzer, wenn doch ganz eindeutig vorliegende Ergebnisse und Faktoren die diese beeinflussen, einfach außer Acht gelassen werden?
Für mich erscheint dies wie ein kalkulierter Versuch auf den Anti-Videospiele Zug aufzuspringen, bei besorgten und manchmal leider auch hilfloser Eltern offene Türen einzurennen und Bücher zu verkaufen.
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1841833/
[Anm.d.Red.: Das ZDF ist für externe Links nicht verantwortlich]
wer guckt denn so ne mistige sendung.
hm… um was gehts in der Sendung eigentlich?
1. Um Onlinesucht im Sinne von “Games”, also Zocker, die Tag und Nacht irgendwas spielen und den Bezug zur Realität verlernen. Hier stimme ich nämlich absolut zu.
2. Um Internetsucht, im Sinne von Leuten die viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen, Kommentieren, Bilder gaffen, Videos guggen, Lesen, sich bilden, Apps nutzen, vieles im Netz statt in der Realität machen etc….. hier sehe ich nämlich keine Probleme.
Ich bin wirklich der Meinung, dass exzessives Gamen zu Verdummung oder sozialen Problemen führen kann. Dies aber aufs gesamte Internet zutreffen zu lassen ist ein fälschlicher Irrtum.
lg
Ich habe mich an die Geschwindigkeit des Internets gewöhnt und möchte mein Leben gar nicht mehr langsamer haben. Das ist halt der Wandel der Zeit… hey, wake up: wir haben das Jahr 2012
!
Ist es nicht eher so, dass in der Schule die Lehrer von den Schülern bzgl. Mediennutzung angefixt werden (sollten)?… SIE, die Schüler, sind nämlich diejenigen, die digitale Medien vermutlich häufiger nutzen, allerdings zuweilen unreflektiert. Mit Verboten schafft man jedoch keine Lösungen, im Gegenteil! Mediennutzung muss sinnvoll und verantwortungsbewusst erfolgen und hier hat Schule eine Verantwortung. Oder soll Mediennutzung/-konsum dem Zufall überlassen werden?
Analog zu Herrn Spitzers These folgende Situation:
Jemand nimmt eine Stelle bei einer Speditionsfirma an. An seinem ersten Arbeitstag fährt er mit seinem Auto hin, stell dort jedoch überrascht fest, dass sämtliche Warenlieferungen mit der Schubkarre erfolgen. Begründung der Geschäftsführung: PKW/LKW sind viel zu gefährlich, das Fahren verursacht Stress beim Fahrer, es passieren täglich Unfälle, manche enden tödlich! Außerdem schaden die Verbrennungsmotoren dem Klima, man hat als Fahrer zu wenig Bewegung etc…
Computer sind letztlich nur ein Werkzeug und wie bei jedem anderen Werkzeug auch, kommt es immer darauf an, wie man es nutzt, meinen Sie nicht auch?
Die Schubkarren-Spedition ist ein super Vergleich. Führt mich dann aber zur nächsten Frage.
Uns unterscheidet wohl nicht, dass wir auch Nachteile bei gewissen Hilfsmitteln feststellen. Wie können aber die Nachteile (Auto -> Umweltverschmutzung) (Internet -> HighSpeedTrading) begrenzt oder abgeschafft werden.
Meine Frage an Sie, Chris Wolcott, wäre:
Welche negativen Folgen gibt es und wofür gibt es Lösungsansätze?
Herr Spitzer, der Computer bietet ja vielfältige Möglichkeiten. Halten Sie den Umgang mit Textverarbeitung auch für ein “Anspitzen” der Schüler?
Eltern und Kinder
Auch hier haben wir, wenn Herr Spitzer auf den Schulunterricht anspielt, wieder ein Problem welches gar nicht bei den Medien oder ähnlichem gesucht werden kann.
Manche Eltern sind nicht in der Lage, den Kindern eine ordentliche Ernährung, soziales Verhalten oder eben den Umgang mit Medien beizubringen. Nur weil aber zu Hause, z.B. der Umgang mit dem Internet nicht erlernt wird, in der Schule bei der Informationsvermittlung und beim Erlernen des Umgangs, auf diese Technik zu verzichten halte ich für kontraproduktiv. Man würde in der Schule ja auch nicht auf den Lese- und Schreibunterreicht verzichten, weil die Eltern es selbst nicht können. Den Vergleich mit Drogen (Spitzer spricht von „anfixen“) halte ich für ziemlich verfehlt.
Auch die Reizüberflutung bei Kindern ist kein Problem des Internets, sondern der elterlichen Medienkompetenz. Einen wesentlichen Unterschiede sehe ich auch nicht darin, ob ich ein noch relativ junges Kind vor Computer/Internet (youtube) setze oder stundenlang vor den Fernseher. Genauso wie Eltern den Kindern streng untersagen in das Auto von fremden Leuten zu steigen, so sollte z.B. auch klar sein, dass Kinder z.B. auch keine Fotos und nicht den richtigen Namen verwenden.
„Warum soll ich nicht in fremde Autos einsteigen?“ Weil das sehr gefährlich ist!
„Warum soll ich keinem Fremden Zugang zu meinen Daten ermöglichen?“ Weil das sehr gefährlich ist!
Meine Frage an Herr Spitzer ist daher:
Für mich ist es vor Allem ein Versäumnis der Eltern, nicht medienkompetent genug für die Erziehung der Kinder zu sein. Wie sehen Sie das? Wäre es nicht wichtig die nächste Generation Eltern hier besser vorzubereiten?
Der US-Amerikaner Steven Johnson (http://de.wikipedia.org/wiki/Steven_Johnson_%28Autor%29) behauptet, dass Computerspiele (von dumpfen Ballerspielen abgesehen) sogar die Intelligenz steigern! (nachzulesen in: “Die neue Intelligenz” ISBN 978-3462036633)
[Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!]
Meine Frage an Herrn Spitzer: Das Internet ist Informationsaustausch und Werbung zu gleich.
Wie steht das Verhältnis der ständigen Verfügbarkeit von Informationen zum Verhältnis sinnvolle Recherche zu betreiben, wenn jeder Webnutzer das Bedürfnis hat sich wissen anzueignen, dass seinem Interessengebiet entspricht ?
Ich kann mich ruhigen Gewissens als Internetveteran bezeichnen, seit 1995. Jahrgang 1962. Diplom-Betriebswirt.
Herr Haeusler mag ja ein Internetprominenter sein, was er nicht ist, ist ein journalistisch, wissenschaftlich oder juristisch ARBEITENDER GEIST. Flach as flach can be. Das hätte Eure Sendung nicht verdient. Oder war dies Eure Absicht?
Die Dummheit oder Unklugheit entsteht durch Playstation und Erziehung/Begabung. Ich habe auch zahlreichen Plattformen sehr sehr kluge 15jährige erlebt.
[...]
Schöne Sendung noch.
[Anm.d.Red.: Gekürzt, bitte sachlich diskutieren. Siehe auch log in-Netiquette]
Sehe ich genauso. Sehr guter Kommentar!
Hallo zusammen! In eurer Abstimmung ist Hr. Spitzers Position meiner Meinung nach vereinfacht dargestellt. Die Mediennutzung macht nicht per se krank. Es ist – wie immer – ein Frage der Quantität.
Und DIESE ist heutzutage bei vielen aus dem Ruder gelaufen.
Die Darstellungen des Diskusssionspartners halte ich für verharmlosend! VIEL von dem, was in den digitalen Medien abgeht, ist echt reine Verblödung! Verschwende deine Jugend? Ok, hin und wieder, ein bisschen! Aber wie viele verschwenden Tag für Tag am Rechner?
Insgesmat findet eine sträfliche Vernachlässigung des Körper statt. Damit neue Nervenzellen im Gehrin entstehen können, braucht dieses die richtigen Impulse. Bewegung erwies sich hier als förderlich. Stundenlanger Medienkonsum ist hier kontraproduktiv und fordert das Gehirn nur einseitig! Mehr Bewegung, mehr raus, weniger Bildschirme!!!
Tobias Sandrini
Pädagoge / Soziologe und Feldenkraislehrer aus Nürnberg
Danke dafür, Herrn Spitzer in der Sendung gehabt zu haben. Dieser Mann ist ein Universalist, der viele weit verstreute Infos vernetzen kann und ad hoc verfügbar in den richtigen Kontext stellt. Die Mitdiskutanten sind hoffnungslos überfordert, es kommt nämlich keine sinnhaltige und faktische unterlegte Entgegnung auf Spitzers Fakten.
Herr Spitzer möchte seinen Standpunkt als richtig darstellen – jedoch vergisst er dass er nicht agressiv dazu sein muss
Du verwechselst seine Mimik, die er nicht beeinflussen kann, vor der Kamera schon überhaupt nicht, mit bewusster Aggressivität.
Wer Form und Inhalt nicht unterscheidet, hat unrecht. Inhaltlich hat er Recht. Formell hat jeder Bundeskanzler Recht, weil er ja “so sympathisch ist”. Sehr unklug^^
Wer sympathisch daherkommt ist selten ein guter und vor allem intensiver Denker. Wer die Form über den Inhalt stellt ist d***, lebensunerfahren.
Ich frage mich schon,”was für eine Art von Hirn manche Menschen zu haben scheinen,denen z.B.Googeln,das Hirn kaputt macht”,also meinem Hirn ist es sch… egal,ob ich eine Information aus irgendeinem Lexikon oder aus dem Internet bekomme,denn mein Hirn hat eine Speicherfunktion,welche ein einmal erhaltenes Wissen,jederzeit wieder abrufen kann und nicht,wie es dargestellt wird,dass angeblich manche (oder gar alle???) Hirne,aus Hohlräume bestehen,welche Wissen nur temporär,als Durchgand behandeln können,was aber bei der heute abgelieferten Hirnwäscherei,quer durch alle Medien,auch sehr wahrscheinlich ist???
ich bin 66 jahre, meine meinung ist, man kann ohne pc kaum noch auskommen. man kann nicht alles wissen. was ich nicht weiß googl ich. das ist informativ und zugleich sinnvoll. ich lerne ernsthaft dazu. ich kann herrn spitzer nicht zustimmen.
Maus statt Schere? Die Feinmotorik bleibt auf der Strecke. Konzentration und Aufmerksamkeit! Fehlanzeige! Der Grundstein für den weiteren Lernweg wird zusehends weggeklickt.
Das ist ein wesentlicher Aspekt. Ein Vater mit dem ich befreundet bin, hatte jahrelang kein Kabelfernsehen und kein Internet. Stattdessen haben seine Söhne gefochten und Fussball gespielt. Erst als sie jugendlich waren kam ihm “das” ins Haus.
Sehr geehrter Dr.Spitzer …. Ihnen ist doch hoffentlich bewußt das Sie mit Alkoholikern über Alkohol diskutieren.
Sehr sehr treffend
Daumen hoch für diesen Kommentar
Sehr geehrter Herr Spitzer,
ich respektiere Ihre Ansichten – es sind Ihre und jedem Menschen steht es frei, eine eigene Meinung zu haben. Allerdings stellt sich mir, als Pädagogin, genauergesagt Medienpädagogin, die Frage, wie sie auf die Idee kommen und wie Sie zu dem Schluss kommen, der wesentlichen und wichtigen Thematik der Medienkompetenz an sich eine Absage zu erteilen? Können Sie diese Annahme auf irgendeine Weise wissenschaftlich begründen?
Die Aussage von Herrn Spitzer: Mediennutzung hat negative folgen auf die Entwicklung ist für mich zu kurz gedacht. Klar zeigen sich defizite in einigen Bereich jedoch werden dafür Andere mehr angesprochen und entwickelt demnach könnte man sagen das Leute die keine Mediennutzen sich auch in einigen Bereichen “fehl” entwickelt haben.
Wenn ich daran denke, wie ich vollkommen hirnverbrannt als junger Mensch mit einem Feuerschwert + 3 in der Summe tagelang durch Computerwelten gelaufen bin, frage ich mich, was aus mir geworden wäre, wenn ich diese Zeit sinnvoll genutzt hätte.
Für meine Kinder habe ich eine Xbox 360 mit Kinect-System gekauft…….sie wurde dreimal auf meinen Wunsch benutzt und steht seitdem im Schrank und wird nicht vermisst. Wir spielen Fussball/ Tischtennis/ Basketball in der realen Welt. Wir bauen Bögen und schießen damit auf einer großen Wiese.
Wie abge***** muss man als Politiker sein, um im Interesse einer großen Industrie ein Fussballspiel am Computer mit der Begründung zu empfehlen, die Kinder würden jetzt endlichmal verstehen, warum 11 Personen in einem Team sind.
Vielen Dank Herr Dr. Spitzer!!!!
Sehr geehrter Herr Spitzer,
Respekt für Ihren Mut!
Machen Sie weiter, aber achten Sie auf Ihre eigene Gesundheit. Der allzu häufige Umgang mit Verrückten macht auf die Dauer blöd.
Die “Medienkompetenz” ist ein Begriff, der verschleiert, dass niemand über ein Suchtmittel “Kompetenz” erlangen kann, weil im Moment des Kontaktes jegliche Kompetenz erlischt. Vor allem bei Kindern!
Verehrter Herr Prof. Spitzer,
als ehem. Schulleiter einer bayerischen Mittelschule begrüße ich das Erscheinen Ihres Buch sehr. Viele Beratungsgespräche, Elternabende und Fehlentwicklungen wären den Schülern, deren Eltern und letztlich auch den Lehrkräften und der Schule erspart geblieben, wenn die Bildungspolitiker die Ergebnisse Ihrer wissenschaftliochen Erkenntnisse ernst genommen hätten. Viele Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen bei Schülern sind durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Hirnforschung erklärbar geworden. Meine dringende Bitte an Sie: Bleiben Sie standhaft und begeben Sie sich auf die Reise – wie schon in vergangenen Jahren – durch die Schulen in Deutschland: Sie werden bestimmt viele Anhänger und Mitstreiter finden! Ich stünde bereit!
Vielen Dank für die Sendung, leider nur zu später Stunde.
Freundliche Grüße
Georg Schmidt
Dem kann ich nur zustimmen!
Sehr geehrter Herr Spitzer,
ich finde es toll, daß Sie sich dieser Herausforderung – visuell hatte ich das Gefühl: Alle gegen einen – stellen und darlegen, was Sie zusammengetragen haben.
Aus meiner Sicht wurde Ihnen angekreidet, daß Sie nicht aktiv Computerspiel durchführen und so nicht diese bewerten können.
Ich habe aber keinen Ihrer Kontrahenten gegen Ihre Sachargumente argumentieren hören. Ich fand es von den Moderatoren nicht professionell, darauf hingewiesen zu haben.
Mich würde interessieren, wie Lehrer und Mitarbeiter von Kultusbehörden reagieren, wenn Sie Ihre Aussagen hören. Vielleicht sollten Sie mal den MP Kretschmann von BW ansprechen.
Toi, toi, toi für Ihren weiteren Aufklärungsweg.
mfg
Ottokar Schütz
Es war kaum auszuhalten, in der Sendung zu verfolgen, dass von manchen Gästen die möglichen negativen Folgen von zu viel Medienkonsum bei Kindern mit dem Nutzungsverhalten von Erwachsenen, die neben und auch in ihren Online-Spielen auch echte soziale Kontakte pflegen und echten Sport betreiben, verglichen wird.
Ja, es ist sinnvoll, Kindern einen kritisch-reflektierenden Umgang mit Medien zu vermitteln.
Die offene Frage ist leider: Wer übernimmt diese Rolle der kompetenten Medienvermittlung?
Ich kann nicht verstehen wie man an Grundprinzipien, die dem menschlichen Organismus zu grunde liegen so vorbeischauen kann.
1. Zu den sog. “Ballerspielen”:
Diese sind nunmal ursprünglich vom Militär entwickelt und erdacht worden, um Soldaten die natürliche Hämmung zu töten zu nehmen. Später wurden diese dann erst kommerzialisiert…..=> Hieraus folgt natürlich kein Killer, aber dennoch ein Herabsetzten eines natürlichen Schwellwertes. Fragt sich nur ob das für eine Gesellschaft gut ist!?!?!?
Denn wie jeder Mensch weis, werden Dinge die ein Mensch regelmäsig tut zur Routiene, ja zur normalität. Der jenige Trainiert sein Gehirn auf diese oder jene Tätigkeit. Denn so lernen wir ja auch.
Kritiker werden mir jetzt vorhalten, v.a. die Gamer, dass das Spielen sooo viele pos. Aspekte und Bereicherung für das Gehirn und die soziele Entwicklung liefert. Dem möchte ich jetzt garnicht widersprechen, dass mag ja so sein.
Aber nur weil Weintrinken einige gesunde Aspekte hat, ist es trotzdem unumstritten ungesund sich alle 2 oder 3 Tage eine Flache hinter zu kippen….
Für 2. bleibt mir leider keine Zeit mehr muss ja morgen wieder arbeiten
Hallo Herr Dr. Spitzner. Vielen Dank dass Sie sich die große Mühe gemacht haben sich der Kritik zu stellen. Meine Erfahrung mit der Computersucht meiner Söhne werden endlich nach Jahren auf die Tagesordnung gebracht. Doch leider muss ich feststellen dass die Gegenargumente ihrer These von Leuten kommen die selber nicht mehr in der Lage sind, das wichtigste im Menschen zu erkennen. Es sind die von der Natur gegebenen Sinne hören, schmecken, fühlen, sehen usw. Auch die Sozialkompetenz, welche benötigt wird um sich mit der Meinung aderer auseinanderzusetzen wird wohl kaum per PC Programm geübt werden können. Danke für Ihre Mühe dieses Buch zu schreiben. Ich sitze hier und fange bald an zu heulen denn meine Jungs zocken mal wieder und meine Frau muss dringende SMS verschicken. Früher habe ich mit meine Eltern oder mit Opa und Oma den Aben verbracht. War nicht immer einfach, habe aber sehr viel gelernt. Und jetzt sitze ich hier und tippe diese Zeilen weil keiner meiner Familie in der Lage ist einen schönen Abend gemeinsm zu gestalten.
Vielen Dank dass sie sich so einem Forum gestellt haben.
Hallo Herr Huber,
das kann ich nachvollziehen. Ich wende aber kritisch ein, arrangiere Dich und lerne, mit den neuen Medienexperimenten zu leben: Sie werden auch einmal ein Ende haben. Da bin ich sicher.
Es ist sehr bedauerlich, dass die Moderation der Sendung mit einer vorgefertigten Meinung und mit offenbar emotional ausgewähltem Publikum versehen wurde.
Wenn geladene Politiker propagieren, dass Erstklässler das Alphabet mit dem Computer lernen sollen und das dann als Medienkompetenz dargestellt wird, fehlt mir das Verständnis.
Gut, dass es der Sendung nicht gelungen ist, den tatsächlichen Experten vorzuführen. Es ist Hr. Spitzer hoch anzurechnen, dieser „Sendung“ bei zu wohnen. Die Politik hat sich in dieser Diskussion wiederholt als unqualifiziert dargestellt.
Mann sollte diese Sendung als gescheiterten Versuch sehen, eine ernsthafte Diskussion zum Thema zu erreichen. Vielmehr war die Meinungsrichtung schon von den Moderatoren vorgegeben. Dümmer waren nur die Texte des FDP-Politikers. Zumindest teilte die Moderatorin mit, dass die Abstimmung ein weitaus ausgeglicheneres Ergebnis lieferte, als dies Ihre unablässig verkündete persönliche Meinung zulässt. Zumindest sollte die Gesprächsleitung niemals zulassen, dass der Vortragende verhöhnt wird. Alles in Allem ein Armutszeugnis der Kompetenz der Medien.
Gelernt ist gelernt.
Eine ähnliche Diskussion ebenfalls mit wissenschaftlichen Studien untermauert hat es vor Jahrzehnten zu den Gewaltdarstellungen im Fernsehen gegeben. Auch diese haben ja bereits nachgewiesen, dass diese Auswirkungen auf das kindliche Verhalten haben. Dieselben Ergebnisse gibt es sicherlich für Ego-Shooter-Spiele. Natürlich werden dort auch strategische Überlegungen trainiert, aber das simulierte Töten bleibt doch unbestritten das Hauptziel. Das derartige Spiele auch noch staatliche Fördergelder erhalten, ist unfassbar!
Zwar eine sehr treffende Parallele. Die Internetproblematik geht darüber aber hinaus, Googlen statt denken, alles glauben weil von Wiki, nichts mehr vertiefen, weil ergoogelt.
GLG
Richtig!
Ich erlebe in der täglichen Arbeit immer wieder Kinder und Jugendliche, die das geschrieben Wort jedweder Quelle aus dem Netz unkritisch für ernst und wahr nehmen und wenig reflektieren, wer welche Informationen für welche Adressaten verfasst hat.
Ein vertieftes Verständnis von wesentlichen Zusammenhängen fehlt oft.
Vorsicht: Kritisches Denken wird durch die Eltern “verursacht”. Kritische Haltung hat Vorbilder. Wenn aber wie im Internetforum http://www.cosmiq.de Kritik an Politik, Musikbusiness, Zeitungen, Presse oder Meldungen gelöscht wird, der Account gleich hinterher, der Verlag (Holtzbrinck) aber eine Auszeichnung der Bundesregierung bekommt, hört bei mir jegliches Verständnis von “Effekten” auf. Den guten Willen, das “Sturm und Drang” wird unterdrückt und somit auch eine DEMOKRATISCHE KULTUR. Ich habe deshalb dort angerufen, aber wurde nur zur “Technik” verbunden. Im gesamten Net ist keine Nummer von Herrn Schunk zu finden. Die Menschenmanipulation aber ist REAL und scheinbar nicht einzudämmen.
[Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!]
Was sehr KRASS ist, ist die moralisch-geistige UNTERDRÜCKUNG durch Plattformen. Wenn dort junge Menschen ihre Meinung äussern, kritisch kommentieren oder Fragen stellen, werden ihre ACCOUNTS GELÖSCHt, was einen HOLOCOST gleichkommt. Eine dieser Plattformen ist Holtzbrinck s “www.cosmiq.de”: Regelmässig werden “kritische und intellektuelle Geister” dort gelöscht. Das bitte ich zu berücksichtigen.
GLG
[Anmerkung der Redaktion: Das ZDF ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich!]
Zuerst kommt es mir typisch vor das FDP Politiker, worte wie “Hammer” in virtueller verbindung bringen, denn die wissen am wenigsten wo Steuergelder entstehen.
Dass Steuergelder erarbeitet werden müssen.
Genauso Witzig ist es wenn sie über erfahrungen mit ihren Kindern reden, wie es auf einer Staatlichen Schule so zu lernen ist.
Fakt:
Kinder lernen das meiste in bewegung, in berührung und
im erleben.
Schon Goethe wusste:”Wer eine Reise tut hat was zu erzählen”.
Ich kann mir nicht vorstellen wenn ich meinen Kindern die Spiele spielen lasse, welche in der Sendung vorgestellt wurden,sich meine Kinder ordenlich artikulieren könnten.
Gib mir bitte Salz—” hüäg ug” ? Oder wie? Hey alder
mach mir hall rüber! Wie bitte?
Wie auch immer, erste Klasse, erster Tag !
“Wir sind jetzt ganz ruhig, die Beine werden still , die Arme schlafen ein und sitzen still”, denn der Lehrer(die Lehrein ) hatte einen anstrengeden Urlaub und möchte die nächsten 7 Wochen so ungestört wie möglich, den vor 25 Jahren vorbereiten Stoff, durchnehmen.
Das ist ein enger Zeitplan, den die Lehrkraft muss ja den nächten Urlaub planen.
Bullshit!
Es sind dinge die unsere Kinder dumm machen die vor 20 Jahren einfach für den Grossteil der Befölkerung noch Selbstverständlich war.
Kennt jemand noch den Begriff “Aleinverdiener”
Die Mamma oder Pappa war zuhause, oder?
Wer will diese rolle übernehmen, der Herr von der FDP mit dem Hammer ?
Ich denke ein Kind muss nicht angepasst werden an die Gesellschaft, sondern die Gesellschaft an dem Urinstinkt des Kindes, willentlich zu Lernen.
Dass wird aber vom Kindergarten an unterbunden.
Ich kenne kein Kind mit 4 oder 5 Jahren das nicht lernen will.
Es wird ihm schon im Kindergarten systematisch ausgetrieben. Die liebe nette Tante ist ne Hexe, dann geht es mit den Lehrern weiter. Einmal Lehrer immer Lehrer, weiterbildung ist für Lehrer etwas, was Arbeiter in anspruch nehmen müssen. Lehrer sind erhaben über alles.
Der “PC” wird uns nichts gutes beibringen.
Nur wenn wir wissen, wird uns dieses Medium was bringen.
Wenn ich Krig vor dem Rechner spiele, vermisse ich 5Kg Gewehr, 10Kg Rucksack und 100 m Sprint.
An alle Helden der nicht vorhandener Wahrheit, gebt euch dass in freier Natur und sagt mir ” ich konnte 99 durch 11 teilen und aus 25m ein Eichhörnchen treffen, Haha’!
Viel Spass in der Matrix oder on the 13th flor.
Aber ich brauch euch hier und jetzt, mit nem Hammer.
Nem Tribhammer, Schmiedehammer, Maurerhammer, Zimmererhammer…, kennt noch jemand einen Hammer der süchtig macht?
“Ich denke ein Kind muss nicht angepasst werden an die Gesellschaft, sondern die Gesellschaft an dem Urinstinkt des Kindes,”
Völlig zutreffend, ein MdB was kinderlos ist, wird das nicht verstehen. Konsequenz: Nicht mehr wählen.
Sehr geehrter Herr Spitzer,
Ich bewundere Ihren Mut kritische Meinungen zum Internetgebrauch zu artikulieren!
Es ist m. E. sehr schwer heute gegen den Zeitgeist zu argumentiern.
Die Sendung hat gezeigt mit welchen Stammtischparolen z. B. der Herr MdB zu argumentieren versucht hat.
Bitte bleiben Sie bei dem Thema ein kritischer Mahner.
MfG
RD
Wird Hans Bauer ein Besen fressen?