Mal eben die Welt retten – ist das nicht der Gipfel?
Klima? Find ich gut. Finden auch alle, die nach Rio reisen. Rio+20 heißt das diplomatische Mega-Event – 20 Jahre, in denen nichts passiert ist. Zumindest nichts, was die Welt retten könnte. Warnen jedenfalls renommierte Wissenschaftler. Die Erde wird uns um die Ohren fliegen. Gefragt sind Weltenretter von Format. Doch selbst unsere Klimakanzlerin Merkel winkt ab. Warum hinfahren, wenn doch nichts erreicht wird? Ist der Traum von der Green Economy schon vorbei? Oder können wir uns doch noch selbst retten?
log in – die Dikussion: am Mittwoch, den 13. Juni um 20:15 Uhr mit Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen).
Ist die Erde noch zu rettten? Diskutiert hier mit! Im Blog, bei Facebook, StudiVZ oder auf Twitter unter dem Hashtag #ZDFlogin. log in braucht Euch: Ihr plant die Livesendung mit Euren Beiträgen inhaltlich mit und Eure Postings werden von Moderatorin Sonja Schünemann in die Sendung gebracht – natürlich nicht alle, aber so viele wie möglich!
26 Kommentare | 08. Juni 2012 | 16:23 Uhr |
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Einen allgemein verantwortungsbewussten Umgang mit dem was uns anvertraut, ist selbstredend. Die eigensüchtig durch Profit- und Machtgier aber auch Dummheit und nicht zuletzt jener religiösen Selbstüberschätzung an sich reißende Vorstellung, der Mensch könne das globale Klima steuern – ist geradezu lächerlich! Die selbsternannten Klimapropheten und Anhänger dieser sektiererischen Gurus sind wie besessen in ihrem Eifer die Welt zu retten, verraten sich aber dennoch immer wieder dadurch als gemeine Scharlatane, dass sämtliche ihrer abstrusen zur Weltenlinderung verteilten Hostien stets in nichts anderes münden als in neuen ausgedachten Besteuerungen zu irrigsten Begrifflichkeiten. Da wird die Benutzung eines über Jahrmillionen vorkommenden Lebensgases (Kohlendioxid) durch profanes Geld reglementiert, da werden ganze Städte und Dörfer zu Umweltzonen und Sperrgebieten erklärt, da werden die willkürlichsten Verordnungen- Erlasse oder Vorgaben erdacht, ja ganze Ministerien dafür geschaffen, nur um mit ganz gewöhnlichem Geld diese ausgedachten Erlasse bezahlen zu müssen. Reißt man diesen falschen Aposteln und deren verblendeten Jüngern die falschen Masken vom Gesicht, kommt die alte Schlange hervor und enttarnt sich als nichts anderes als religiöser Ablasshandel.
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Fragt diese Propheten doch mal wie nächste Woche am Dienstag 14:30 Uhr das Wetter bei euch wird.
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susi
Achhh, hab ich ja ganz vergessen! Das können die euch ja gar nicht beantworten, weil: Wetter ist ja kein Klima ?????
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Und dass, obwohl Klima ja gerade regionales Wetter ergibt! Leiste Widerstand gegen jeda Art von Willkür.
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susi
“…jener religiösen Selbstüberschätzung an sich reißende Vorstellung, der Mensch könne das globale Klima steuern.”
Liebe Susi,
der Mensch steuert doch das Klima! Er setzt in kürzester Zeit sämtliches Kohlenstoff-gebundenes CO2 auf der Welt frei, das vorher langsam und über Millionen Jahren gebunden wurde.
Genesis 1,28: “Macht Euch die Erde untertan”
Der “Auftrag Gottes” an den Menschen, Herrschaft über die Erde auszuüben, klappt doch wunderbar.
Der Sünder läutet Armageddon ein; wie ein naives Kind, sägt er am Ast auf dem er sitzt und fuscht zusätzlich stümperhaft im Genpool rum.
Würden die Lämmer die Natur schützen wollen, von der sie abhängen, dann hätten wir jetzt(!) 100% Recycling- und 0% Emissions-Vorschriften.
Doch nur der Benzinpreis (durch hohe Nachfrage) beschäftigt die Menschen, nicht Öko-Innovationen die ihnen Arbeit schafft. Und sie wählen Regierungen die verhindern, statt zu retten.
Erste Kriege um Wasser gibt es schon, bewohnbare Gegenden werden weniger und die Vielfallt der Geschöpfe Deines Gottes schrumpft täglich.
Zusätzlich wird jetzt auch in Deutschland gefrakkt was das Zeug hält, um die letzten Gase herauszupressen, anstatt neue Energien und Antriebe zu nutzen.
Der Planet braucht uns nicht, es ist anders herum.
Die Menschen sind nur ein Wimpernschlag lang auf dieser Erde. Haben sie ihre Lebensgrundlage erst vernichtet und damit sich selbst, kann sich der Planet auch wieder erholen, bis Dein Gott eine würdigere Spezies schickt, die es versuchen darf.
Also wieso aufregen?
Der Plan von Genesis bis Armageddon, wird doch strikt eingehalten. Alles andere sind doch nur Absichtserklärungen und Schönfärbereien von Darstellern.
Man könnte sich auch von diesem Wahn lösen, oder Religionen nachgehen, die mit der Natur im Einklang leben wollen, statt sie sich untertan zu machen, aber dies wäre wohl Blasphemie
Gruß
Hugo
Beim Thema Klimawandel regt mich so einiges auf….
Punkt 1: Klima ist keine Wissenschaft sondern eine Religion
CO2 wird zum handelbaren und besteuerbaren Objekt. CO2-Zertifikate können wie Finanzderivate an Börsen gehandelt werden und wer hier kräftig mitverdient ist schon heute klar: Investment Banken. Eine der gängigsten Thesen ist die Sache mit dem Meeresspiegel. Wenn das Eis schmilzt, dann steigt er, so die Theorie. Die Eismasse am Südpol nimmt hingegen seit 30 Jahren kontinuierlich zu. Man braucht keine Hinterzimmerforscher oder Truther um den Meeresspiegel-Anstieg zu relativieren. Es reicht vollkommen aus, dem Weltklimarat (IPPC), zu lauschen: 1990 prognostizierten die Klimapolitiker einen Anstieg bis ins Jahr 2100 von satten 3,67 Metern. Fünf Jahre später in 1995 einigte man sich dann auf nur noch 1,24 Meter. Im aktuellen IPPC-Bericht ist nur noch von maximal 0,59 Metern die Rede. Mit den 3,67 Metern wurde allerdings 5 Jahre lang Politik gemacht! Mit den 1,24 Metern wurde über 10 Jahre lang Politik gemacht! Hieran haben sich die wichtigen dieser Welt orientiert. Alleine daran, dass diese und andere Prognose laufend geändert werden, sehen wir eindrucksvoll, dass sie nicht so valide sind, wie getan wird. In der Klimapolitik liegt es vor allem daran, dass es sich um postnormale Wissenschaft handelt. Anders als in der “normalen” Wissenschaft, geht man nicht ergebnisoffen an die Themen heran. Vielmehr hat man ein vorher definiertes Ergebnis und stellt es nur noch argumentativ dar. Die postnormale Wissenschaft ist eine Form der Politik und dient der Erreichung politischer Ziele. Es geht nicht mehr um “Wissen” sondern um “Glauben”. Klimawandel ist eine pseudoreligiöse Dogmatik. Er findet zwar statt, aber niemand weiß wie schnell und wie heftig. Bisher waren alle Prognosen falsch und wurden mehrfach geändert. Nur die politischen Konsequenzen; diese wurden noch nie geändert! IPPC-Vicepräsident John Houghton sagte bereit 1995: “Wenn wir in Zukunft gute Umweltpolitik wollen, dann brauchen wir jetzt eine Naturkatastrophe”. Prognosen können hilfreich sein und ein Problembewusstsein schaffen. Panische Reaktionen und politische Propaganda sind allerdings fehl am Platze! Klimawandel ist keine Wissenschaft sondern eine Religion.
Punkt 2: Klimaschutz und Umweltschutz sind 2 paar Stiefel
Ob Methan, CO2 und andere Treibhausgase unseren Planeten erwärmen, oder nicht, das weiß ich persönlich nicht. Schaue ich mir aber die vielen unsicheren Faktoren in den Rechenmodellen an, dann merke ich, dass diese Prognosen mehr als spekulativ sind. Bisher waren die Hiobsbotschaften übrigens alle falsch. Ich halte sowieso nichts von Untergangsszenarien und gehe davon aus, dass sich die Erde noch viele Jahre drehen wird. “Kältewelle in Europa – Fast 300 Menschen sterben” ist eine Schlagzeile aus dem Jahr 2012. “Wir werden ab dem Jahr 2010 nie wieder Schnee und Eis in Europa sehen”. Diese Schlagzeile war im Jahr 2001 im Spiegel zu lesen. Heute wissen wir, dass es eine Lüge war. Niemand kann den vielen Schnee und die zweistelligen Minusgrade der letzten Jahre weglügen! Der Klimawandel findet statt. Ich befürchte aber, dass die Klimawissenschaftler keinerlei Ahnung haben, wie stark er ist, warum er überhaupt da ist und ob man ihn verhindern kann. Das Klima der Erde hat sich schon immer gewandelt; es ist naiv zu glauben, man könne dies irgendwie berechnen. Bisher waren alle Berechnungen falsch und die “Schlagzeilen” reinste Panikmache auf unterstem Niveau. Unsere Meere sind voll mit Plastik, teilweise überfischt. Das Grundwasser, auch in Europa, ist vollgestopft mit Chemie und Äcker gleichen unbearbeitet einer Mondlandschaft. Immer mehr Gentechnik, Chemie, Abfälle, Rodung und unverantwortlicher Umgang mit der Natur beschädigen die Umwelt. Ist dies alles nicht mehr wichtig seit es den Klimawandel gibt? Was ist mit giftigen Abgasen in der Luft? Was ist mit versäuchten Gegenden? Ich habe das Gefühl, dass diese Themen aus der Mode gekommen sind. Klimaschutz scheint wichtiger zu sein als Umweltschutz. Dabei betrifft uns die geschädigte Umwelt bereits heute, der Klimawandel betrifft uns, selbst wenn die mysteriösen Rechenmodelle stimmen, erst in vielen Jahren. Bis dahin ändert sich die Politik noch oft! Es gibt tatsächlich Leute, die kaufen beispielsweise Getränke in Plastikflaschen und machen sich eine Solaranlage aufs Dach um sich dann einzubilden etwas gutes für den Planeten getan zu haben. Es muss erlaubt sein Klimapolitik zu kritisieren. Ich nehme mir dieses Recht heute einfach mal. Für die systemtreuen Steinewerfer: Ich habe den Klimawandel nicht geleugnet – bitte kommentiert sachlich!
Punkt 3: Immer mehr Naturkathastrophen?
Terror, Ozonloch, Klimawandel, Inflation, Euro, Knut, Japan und Libyen… alles wird schlimmer und bedrohlicher und wir müssen “alternativlos” etwas dagegen tun. Müssen wir? Wir sollen! Logisch, ist ja auch ein riesen Geschäft, das Angst-Business. Gibt es immer mehr Naturkatastrophen? Nein. Wahrscheinlich nicht. Es gab schon immer schwere Katastrophen, sie werden aber in Zeiten von Liveübertragungen und Web 2.0 verstärkt wahrgenommen. Wir nehmen mehr Naturkatastrophen wahr – das heißt aber noch lange nicht, dass es auch mehr sind. Hinzu kommt, dass die Schäden gestiegen sind, und dies sogar extrem. Während ein Orkan vor z.B. 200 Jahren “spurlos ein paar Bauernhöfe nieder riss”, versinken heute ganze Metropolen. Die Stärke der Ereignisse und deren Häufigkeit ist höchstwahrscheinlich fast unverändert, aber die Schäden sind gestiegen, denn man weiß ja definitiv, das heute mehr Menschen in entsprechenden Gebieten wohnen als noch vor langer Zeit. Hinzu kommt, dass die Gebäude und Gegenstände, die potenziell kaputt gehen könnten, mehr wert sind als damals. Googlt mal die Immobilienpreise von z.B. New Orleans in 2008 und in 1920, dann wisst ihr was ich meine. “Wo damals noch Äcker waren bezahlt man heute 2-5 hundert USD pro qm”. “Le Monde” macht zum Beispiel damit Panik, dass sich die Schäden von Naturkatastrophen seit den 1950er Jahren mehr als verdoppelt haben (ausgedrückt in US-Dollar). Opps! Hat sich also der Klimawandel verdoppelt und sind wir in 50 weiteren Jahren alle tot? Nein sind wir nicht…, denn wie das “US Bureau of Labor Statistics” mitteilt, hat sich der Wert des US-Dollars seit 1950 fast gedrittelt. Das heißt, dass ein heutiger Schaden über 300 Geldeinheiten einem damaligen Schaden über 100 Geldeinheiten entspricht. Danke an die politisch gewollte Inflation, die uns nicht nur unsere Leistung + Freiheit raubt, sondern uns sogar noch Angst macht und für die Spielchen der Panikmacher-Industrie hinhalten muss. Schaut euch die Eigentümerstruktur und Funktionsweise der “Chicago Climate Exchange” an, dann wisst ihr alles. Ich bezweifle, dass dieser “mit Panik und Angst” umworbene Ökokapitalismuss wirklich unsere Umwelt retten kann.
Hinweis: Ich leugne Naturkatastrophen und Klimawandel nicht, sondern plädiere dafür, sich mit Vernunft dem Thema zu nähern. Zudem sollte man nicht gleich jeder Hysterie folgen, denn oftmals steckt nur politische Panikmache dahinter, die auf dem Niveau der BildZeitung liegt und deshalb nur von wenigern als solche erkannt wird. Diese Themen sind zu wichtig um sie politisch unterstützten Geschäftemachern zu überlassen. Immerhin geht es um unsere Zukunft!
Noch was: “Green Ecomonie” ist zumindest in Europa absolut gescheitert. Aktienindizes dieser Branche sehen aus wie ein Gebirge; sie stiegen bis 2007 stak an, crashten dann und dümpeln jetzt noch viel weiter unten, während sich der Gesamtaktienmarkt wieder erholt hat. Solarfirmen und andere dieser Branche sind im großen Stiel pleite gegangen; obwohl sie jahrelang von Subventionen profitiert haben. Das Geld wurde also zum Fenster raus geworfen. Viele Firmen lösen sich aktuell von der Solarsparte, geben das Geschäftsfeld wieder auf; es rentiert sich nicht. Von wegen “grüne Arbeitsplätze”, das waren alles staatlich aufgeblasene Luftnummern.
lg
sorry viel Text heute
(Ich habe das oben stehende jetzt nicht alles spontan getippt, sondern aus meinem Blog rauskopiert – wollte aber nicht verlinken, weil da komm ich mir immer so spämmig vor *lach*)
Ich will so wie die anderen hier auch auf das Klima scheißen und endlich mir nur noch sorgen um mich machen.
Das sollten wir nicht tun. Das Klimathema ist wichtig! Es sollte aber wissenschaftlich und nicht religiös zugehen. Ich halte nichts von Pseudowissenschaft; das ist was für Sekten und nichts für die Politik.
Ein Trauerspiel. Die Welt wird in einigen Jahren kaputt sein. Das Problem, Deutschland ist an Umweltbelastungen auf diesem Planeten mit ca. 3% beteiligt. Wäre es nun in Deutschland mit einem Gewaltakt machbar diese Belastungen um 30% zu senken, ginge es der Welt 0,9% besser. Ich bin oder wäre natürlich nicht dagegen, Schadstoffe zu senken ist ja ne gute Sache, aber zu glauben, dass Deutschland die Welt retten kann, halte ich für lächerlich. Dazu müssten alle Staaten mitziehen. Da dies nicht geschieht und in absehbarer Zeit auch nicht geschehen wird, ist das Ende vorbestimmt. Bleibt nur die Frage WANN?
Es wird sein wie immer, in letzter Konsequenz macht die Geldgier alles kaputt.
“…Deutschland ist an Umweltbelastungen auf diesem Planeten mit ca. 3% beteiligt. Wäre es nun in Deutschland mit einem Gewaltakt machbar diese Belastungen um 30% zu senken, ginge es der Welt 0,9% besser.”
Dies würde stimmen, wenn wir nicht schon längst eine globale Wirtschaft hätten.
Krabben werden z.B. in Dänemark oder Deutschland gefangen, zum pulen nach Algerien geflogen, weils dort ein bißchen billiger geht, um danach zurück nach Nordeuropa geflogen zu werden.
China wird die Werkbank der Weltwirtschaft genannt, weil dort billig ohne Umwelt- und Sozialstandards produziert wird, was wir hier verbrauchen bzw. gebrauchen.
Wenn man die Lieferung bzw. Zulieferung außer acht läßt, dann hat Deutschland natürlich nicht viel Verantwortung in dieser Sache.^^
Globale Wirtschaft mit Transportsubventionen ist halt dumm, ohne gleichzeitige globale Öko- und Sozialstandards und eine Einpreisung der Umweltzerstörung.
Nur CO2 senken hilft nicht. Co2 ist kein Schadstoff im Sinne von Gift oder Müll. Es bringt uns nichts wenn es zwar nicht mehr wärmer wird, aber das Grundwasser verseucht ist, die Luft verschmutzt und Tierwelt krank ist.
“Es bringt uns nichts wenn es zwar nicht mehr wärmer wird…”
Nun es wird wärmer, auch ohne CO2-Freisetzung durch den Menschen. Die Frage ist aber wieviel schneller und stärker es wärmer wird durch den Menschen und was dadurch entsteht.
“…aber das Grundwasser verseucht ist, die Luft verschmutzt und Tierwelt krank ist.”
Absolute Zusimmung! Konzentration ausschließlich auf Klimaschutz (wenns denn so wäre), ist nicht hilfreich so lange man den Rest der Umwelt vergisst.
lg
Hugo
So, muß jetzt aber schnell los! Jetzt gehts looos !
Hoffe Holland schießt noch den Ausgleich. Unendschieden wäre zuschön
Unentschieden nicht Unendschieden oO
Sch… Rechtschreibfehler. Behaltet sie alle, wenn Ihr sie findet
Kann ich nicht die Rechtschreibfehler zurückgeben? Da ist doch Pfand drauf.
“Absolute Zusimmung! Konzentration ausschließlich auf Klimaschutz (wenns denn so wäre), ist nicht hilfreich so lange man den Rest der Umwelt vergisst.”
Ich denke, dass hier einfach nicht so die Aufmerksamkeit für vorhanden ist, als für das Klima. Während man z.B. die Auswirkungen von Industrieabwässer relativ leicht erkennen kann, ist das beim Schadstoffausstoß anders.
Schaut man sich z.B. die Weser an, dann kann man dort folgendes Beispiel finden:
http://www.youtube.com/watch?v=BfUHMMszgVw (Extra-3 Realsatire “Salz in der Weser”)
Bei der Bodenbelastung durch Düngemittel sehe ich es ähnlich. Auch hier wird wenig gefragt und geschaut. Insofern sollten wir einfach ein Auge auf allem haben, was für die Gesellschaft wichtig ist.
[Anm.d.Red.: Das ZDF ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich]
ich gebe den vorpostern recht, insoweit ich davon ausgehe das ihre zahlen korregt recherchiert sind.
in einem stimme ich allerdings nicht zu: das wir als deutschland dazu nichts relevantes beitragen können. es mag stimmen, das wir expliziet in unserem land nur mit 3% beteiligt sind, aber ich finde es naiv, uns auf der einen seite als eines der grössten volkswirtschaften der welt zu bezeichnen und auf der anderen seite ein klimerverschulden von 3% zu zugestehen.
denn unser wirtschaftsvermögen wird ja nicht nur in deutschland produziert – beispiel-südamerika: viele deutsche banken sind global aufgestellt, erwirtschaften also ihr vermögen weltweit, ua. in südamerika, wo sie über verschiedene strukturen indirekt an der brandrodung des amazonasurwalds beteiligt sind,und dessen vernichtung global gesehen auch auf unsere lebensverhältnisse auswirkungen hat.
und wenn wir was sinnvolles vor der eigenen haustür verändern würden, und dann als 3. grösster handelspartner von südamerika diese durch argumente oder sanktionen ebenfalls zu sinnvollen veränderungen bewegen würden, wäre aus meiner sicht, einiges erreicht. (ein beispiel was auch auf andere länder übertragbar wäre)
aber um überhaupt ein sinnvolles miteinander auf diesem planeten zu schaffen (in jeglicher form), müsste aus den köpfen der menschen jeglicher religion, coleur usw. die gehirnzellen für macht und habgier entfernt werden (was leider unmöglich ist). und warum unsere angie nicht an dem gipfel teilnimmt, ist doch sonnenklar: natürlich sieht sie zum einen die sinnlosigkeit des gipfels, und zum anderen, und das dürfte die höhere prozentzahl ihrer begründung ausmachen: sie “will” da gar nicht hin, weil das überhaupt nicht in ihrem interesse ist….sie ist der der machtmensch überhaupt, und wenn sie zum gipfel geht, müsste sie vllt irgendwelche zugeständnisse machen, die an ihrer macht kratzen könnten….und da sie hier in europa jetzt wohl schon federn lassen muss, wird sie sich nicht noch freiwillig welche auf so einem gipfel rupfen lassen….. denn wir brauchen uns nichts vormachen…. es geht nicht um menschen, klima, umwelt…es geht nur um geld, kohle, money… und macht… alles andere ist nur mittel zum zweck….
und herr nibel gehört einer partei an, die im gegensatz zu den anderen parteien, dieses ganz öffentlich darstellt (wofür sie jetzt von allen beschimpft werden)und die grünen von frau höhn sind vor vielen jahren mal mit viel idiologie als “naturpartei”, wenn ich das mal so ausdrücken darf, an den start gegangen, und haben sich bis heute aber schön angepasst. ihre chance, umwelt- und klimatechnisch mal richtig was auf die beine zu stellen, haben sie in ihrer regierungszeit mit der spd kläglich verpasst. und in den ländern, wo die grünen regieren oder mit dabei sind, fehlen mir auch die überzeugenden taten.
also wäre jetzt meine frage an herrn nibel und frau höhn, was erwarten sie von diesem gipfel, was wollen und können sie (ihre parteien und vertreter, also unser deutschland) konkret dazu beisteuern und verändern???????? ausser sinnlosen abkommen und versprechungen.
uns bürgern dieses schönen deutschlands wird doch in dauerberieselung beteuert, wie toll wir sind, wie gut es uns geht und was wir kleiner fleck auf der landkarte doch für eine bedeutung in der grossen weiten welt haben. aber wenn es drauf an kommt….. dann sind wir nur noch 3%……..
Solange es Menschen gibt, ist die Welt nicht zu retten. Wir verbrauchen mehr natürliche Ressourcen als auf Dauer da sind, als einzige Spezies. Dass wir uns über alle anderen Arten stellen, hat nur einen Grund – Egoismus.
Solange es “intelligente” Menschen gibt, ist die Welt nicht mehr zu retten. Jeder Mensch, der nur von der Natur, in diesem Gebiet, zur Verfügung gestellten Bedingungen, existieren kann, stellt für die Natur keine Bedrohung dar. Je höher die “Intelligenz”, umso gefährlicher wird es für die Natur und Ihren evolutionären Kreislauf.
Jeder Mensch verändert seine Umwelt. Ob er will oder nicht. Selbst nach dem “Tod” ist z.B. mit Verwesung ein solcher Einfluss vorhanden.
Solange sich jede Art von Lebensformen in einer für die Natur vernünftigen Anzahl erhält, hat die Natur keine Probleme damit.Wenn sich aber Mensch ausserhalb diesem evolutionären Grundgedanken, beliebig und unkontrolliert expandiert, muss das Ganze kollabieren.
Nur eine begrenzte, für die anderen Arten, nicht existenzbedrohende, Anzahl an Menschen, garantiert dem Menschen selbst, seine Existenz.
Durch jede verdrängte und zerstörte Lebensform jeglicher Art, hervorgerufen nur durch eine Spezies, verliert verliert diese Spezies Ihre eigene Existenzberechtigung.
Der Mensch ist ein Stück Natur. Sein verhalten ist natürlich, die Folgen seines Handels sind natürlich.
@ Werner: Dass wir Menschen ein quasi “humanozentrisches” Weltbild haben, quittiert uns die Natur offenbar immer heftiger.
Was die Ressourcen angeht, habe ich jedoch eben gelernt, dass wir Produktion und Verwertung neu denken müssen bzw. dass es bereits neu gedacht und erforscht wird, wie nämlich Ressourcen erhaltend produziert werden kann. Ich empfehle dir die Doku “Ulrich protestiert – Gib dem Müll eine Chance” bei ZDF Info.
Echt interessant und auch für dieses Thema hier erhellend.
Eigentlich müsste sich Mensch, eine für jedes Gebiet angepasste Anzahl an Menschen deklarieren. Diese Anzahl müsste im Verhältnis zu den dort, von der Natur gegebenen Verhältnissen angepasst sein und dürfte nicht mehr überschritten werden.Errechnet würde die Obergrenze der dort existierenden Menschen, an die in diesem Gebiet,von der Erde natürlicherweise gegebenen Möglichkeiten, ohne die Existenz der dort vorkommenden Arten, zu bedrohen.
Durch jede Verdrängung und Ausrottung einer Art, verliert der Mensch einen Teil seiner eigenen Existenzberechtigung, weil er damit gegen den Kreislauf der Natur verstösst.
Allein die schiere Anzahl an Menschen,die sich dramatisch schnell reproduziert,lässt der Natur keine Chance mehr,Allen eine Existenz zu gewähren.Wird sich Mensch nicht sehr schnell bewusst, dass er sich in erster und entscheidenster Sache, sich selbst in seiner Anzahl, massivst “gesundschrumpfen” muss.Das wäre die umweltfreundlichste und günstigste Lösung für alle vom Menschen verursachten Probleme. Sie würde absolut nichts kosten, ausser den bewussten Verzicht auf Nachkommen, bis sich wieder ein natürliches Gleichgewicht eingestellt hat.
Geht man nur davon aus, dass sich der Mensch, so etwa vor zweihundert Jahren, bewusst geworden wäre, dass er sich selbst in seiner Art, nicht mehr weiter beliebig vermehren kann, um wieviel einfacher hätte es Natur, mit dem allem fertig zu werden, was Mensch da mit seinen “Gehirneruptionen”, zum Segen vereinzelter Menschen und zum Fluch für die, die daran nicht teilhaben können, zustandebringt.
Ich finde ein Mensch ist genauso Natur!
Oder seid Ihr nur Maschinen? Ich bin ein Teil der Natur!
Warum nimmt sich Mensch überhaupt das Recht, zu behaupten, eine über allem stehende Variante aus der Vielzahl an je hervorgebrachten Varianten von Tieren und Pflanzen zu sein?
Wenn Heuschrecken,Ratten, Lemminge, und, und, sich zu stark vermehren, werden sie von der Natur immer wieder auf ein, der Natur erträgliches Mass, zurückgeschrumpft.Das wissen und anerkennen wir als Naturgesetz.Das Gleiche gilt aber auch für den Menschen, in seiner Anzahl.
Nun kann man von Heuschrecken kaum erwarten, dass Sie diesen Zusammenhang erkennen können. Müssen Sie auch nicht.
Da intelligenter Mensch aber in der Lage wäre, das zu erkennen und sich selbst in seiner Anzahl beschränken würde, damit durch seine schiere Anzahl, das Ganze nicht kollabiert.
Macht euch die Erde untertan, kann nicht von einem Gott stammen, der ja selbst all dies geschaffen haben soll, was wir uns heute erfassen können. Es kann doch nicht sein, dass da jemand seit Milliarden von Jahren etwas entwickelt, dass überhaupt etwas Lebendes entstehen konnte und nun kommt Mensch seit zweitausend Jahren und nimmt diesem Gott seine Evolution aus der Hand, um sie selbst zu beinflussen, ohne sich darum zu scheren, was er da eigentlich anrichtet. Selbst die grössten Naturkatastrophen konnten die Evolution nicht aufhalten. Aber der intelligente Mensch schafft es, innert kürzester Zeit, die Erde global dermassen auszuplündern, dass Sie kurz vor dem Kollaps steht.Das wäre für Natur auch noch kein Problem. Aber was ist nach intelligentem Mensch, wenn niemand weiss, wie diese intelligenten Hinterlassenschaften des modernen Menschen, für die Natur schadlos gehalten werden sollten. Man denke da nur an das ganze Atomzeugs, das irgendwann der Natur das Weitermachen über Millionen Jahre verunmöglicht.
[...] “Mal eben die Welt retten – ist das nicht der Gipfel?” Darüber diskutierten Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen), Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP) und Autor Daniel Boese mit Euch! [...]
Hallo Mensch
Ein paar Gedanken aus evolutionärer, nicht menschlicher Sicht
Ein über allem geordnetes Naturgesetz, besagt im Prinzip, dass sich jede entstandene Art, in einem betreffenden Gebiet, im Verhältnis 1:1, erhalten und ergänzen soll. Wenn irgendeine Art, sich in einem Gebiet zu stark vermehrt, bekommt es von der Natur, unweigerlich eins auf den Deckel und die Sache pendelt sich wieder ein. Aus dieser einfachen Formel hat sich die ganze Erde aufgebaut, so wie wir Sie uns ermessen können.
Nun ist da vor vielleicht 3 Millionen Jahren, als Lucy mit Ihrem Mann die Erde belebte, eine Art entstanden, die sich heute Homo Sapiens nennt.( Den Namen hat er sich selbst gegeben)
Aus evolutionärer Sicht, ist da aber etwas passiert, womit Evolution nicht rechnen konnte und auch nicht wissen musste.
Der Weg von Lucy bis zum heutigen Menschen, begann sich zu verselbstständigen, als er die Naturgesetze zu deuten lernte, Sie immer mehr für sich auszunutzen verstand und sich dadurch immer grössere Vorteile gegenüber den anderen Arten verschaffen konnte. Seine natürlichen „Feinde“, denen er gegenüberstand, wurden mehr und mehr zu Gejagten, bis er sich praktisch sämtliche natürlichen Feinde, vom Halse schaffen konnte, ausser die, die man nur noch unter dem Mikroskop sieht und SICH SELBST. Der Mensch hat sich seine eigene Evolution „erfunden“, ohne zu wissen, was er da eigentlich veranstaltet.
Durch diese stetig ansteigende „Intelligenz“ ist es ihm gelungen, seine Vermehrungsrate, derart zu steigern, dass sich seine Ausdehnung und Vervielfältigung, zu einem Schneeballsystem entwickeln konnte, mit der Erde bald nicht mehr klar kommt. Er konnte sich in Gebiete begehen, die nur durch die Natur zur Verfügung gestellten Bedingungen, nicht geeignet waren, dort zu überleben. Erst Kleider, Feuer und alles was dazukam, „erlaubt“ es ihm, an Orten zu existieren, wo er eigentlich so nichts zu suchen hätte. Dadurch bringt er die ganze evolutionäre Ordnung so durcheinander, dass Erde bald zurückschlagen muss. Das hält Sie nicht mehr lange aus.
Waren es bei Lucy vielleicht noch hunderttausende von Jahren, bis eine Verdoppelung endgültig überschritten war, so hat sich dieser Prozess bis zum heutigen Tag, auf 60 Jahre verkürzt. Nimmt man diese Wachstumsrate weiterhin in Kauf, ist man folglich im Jahr 2070, bei einer Anzahl von etwa 14 Milliarden, angelangt.
Heute sind die Meere bald leergefischt. Die Böden werden mit allen Mitteln ausgepresst. Das Klima weiss nicht mehr, was es tun soll.
Jedes Jahr stirbt global soviel Natur, die vom Mensch kaputtgenialisiert wird und für tausende von Jahren für den Menschen unbrauchbar, ja sogar existenzbedrohend gemacht wird. Wer zeichnet auf dem Atlas global alle Stellen auf, wo Mensch sich nicht mehr aufhalten kann?
Wenn Mensch nicht schnell klar wird, dass, wenn er schon die Möglichkeit besitzt, seine näturliche Lebenszeit zu verdoppeln, die Überlebensrate seiner Nachkommen dermassen zu steigern, dass er nicht umhin kommt, sich in seiner Anzahl drastisch zu beschränken. Und zwar in einer Anzahl, die im jeweiligen Gebiet, den näturlich gegebenen Bedingungen, entsprechen.
Erst dann darf er sich Homo Sapiens nennen, wenn er es geschafft hat, mit der Natur wieder klarzuwerden und sich Ihr und Ihren ungeschriebenen Gesetzen anzupassen und seine erkannten Vorteile nur noch zugunsten Aller teilen will.
Gruss Toni