Was muss der neue Bundespräsident können?
Nach Wulffs Rücktritt läuft die Kandidatensuche. Momentan steht nur eines fest: Der nächste Präsident muss besser werden. Auch wir fragen uns und Euch: Wer wird’s? Was muss der Neue können, was muss er mitbringen? Und könntet Ihr Euch vorstellen, selbst solch ein Amt zu übernehmen? Mutige vor!
75 Kommentare | 17. Februar 2012 | 17:29 Uhr |
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Endlich ist es geschafft ! Die journalistische Putzkolonne der Saubermänner/innen unter Führung von Herrn Dieckmann, Chefredakteuer BILD, und Frau Bettina Schausten, ZDF, haben Christian Wulff und Frau Bettina weggefegt. Jetzt ist der Weg für einen der beiden frei, diesen “Job” zu übernehmen, der ihnen wegen ihres allzeit einwandfreien moralischen Verhaltens wie auf den Leib geschneidert ist! – Leider fehlt beiden die Kraft, Gleiches bei Herrn Assad zu erreichen, der im Gegensatz zu Herrn Wulff tausende Menschen auf dem Gewissen hat.
Sehr geehrter Herr Siepmann,
Wie ich in einem anderen Kommentar bereits geschrieben habe, geht es hier gar nicht um eine Frage der Moral. Es geht darum, dasz Herr Wulff wie es scheint in Korruption verwickelt ist. Korruption ist doch keine Frage der Moral. Und keine Bestechungen anzunehmen sollte eigentlich zur guten Erziehung aller Menschen und nicht nur zu Heiligen gehoeren…
Deswegen finde ich dieses Reden von moralischen Verhalten und Saubermaennern.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Mein Vorschlag wäre den ehemaligen Präsident des Bundesverfassungsgerichts zu fragen. Er ist politischen Druck und Überparteilichkeit gewohnt. Außerdem kennt er zumindest unsere Verfassung und das Rechtswesen, also den Teil der einen Staat erst begründet.
http://www.mister-ede.de/politik/kandidat-hans-jurgen-papier/430
Sind jetzt die Hetzer von Links bis Rechts zufrieden, da der Bundespräsident Wulff zurückgetreten ist?
Ein anderer BP hat mit dem Liefern der Chemikalie „Orange“ an die Amerikaner den Vietnamkrieg erst in seiner Brutalität möglich gemacht. Später wird er Evangelischer Kirchentagspräsident und ist seitdem im protestantischen Deutschland unangreifbar. Der BP war Richard von Weizsäcker, damals verantwortlich in der Chemiefirma Böhringer, Ingelheim. Er verdient an den Chemikalien Millionen… Sein Vater E.v. Weizsäcker hatte für Hitlers Vernichtungsfeldzug gegen Osteuropa gestimmt, sein Onkel Viktor v.Weizsäcker war der Akteur des Euthanasieprogrammes im 3. Reich, sein Bruder C.F.v. Weizsäcker war “von den Ekstasen des Führers entzückt und wollte für diesen Mann die Atombombe bauen“.
Nur jemand mit einer solchen Vergangenheit kann Deutschland würdig vertreten
Wie üblich: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Wulff nimm deine tolle Frau und geh ins Ausland!
Hans-Jürgen Wünschel,
Maxdorf
017638236521
Es hat Ihn niemand zum Rücktritt gezwungen, es war sein eigener Entschluss. Anders als Kachelmann, hätte er ja seinen Amtsgeschäften weiter nachgehen können.
Es kann doch kein einfacher Bürger was dafür, dass sich Herr Wulff anscheinend mit dem Amt des Bundespräsidenten übernommen hat. Frau Merkel ist dafür verantwortlich, dass nicht Gauck sondern Wulff ins Schloss eingezogen ist. Wenn dann ist Merkel verantwortlich für das ganze Debakel.
Erst wurde Köhler von seinen Parteifreunden aus dem Amt gemobbt, und dann hat die Truppe aber keinen geeigneteren als Wulff gefunden. Frau Merkel muss im Prinzip auf die anderen Parteien zugehen, weil ihr die fähigen Kandidaten fehlen.
Frau Merkel ist einfach keine gute Kanzlerin, sie hat ihr Team nicht im Griff.
Hallo,Hans Juergenwueschel !
Stimmt,der Edle Herr …Weizsaecker hat sich erst eine Goldene Nase Verdient,mit diesen Chemicalien den Amerikanen fuer ihren Schmutzigen Krieg zuliefern,um dann der Oberste *Kerzen-Halter*zuwerden.
Und sovielehalten ihn fuer den Besten Praesidenten den die BRD hatte.
Aber amche wollen so was gar nicht wissen. Gut,das trotzdem daran erinnerten.
G.Seeger
Bin auch für einen ehemaligen Verfassungsrichter, nämlich Herrn Prof. Dr. Paul Kirchhof. Ich habe ihn persönlich schon erlebt und war vor allem menschlich – nicht nur steuerlich – von ihm begeistert. Er könnte m.E. gut zwischen Gesellschaft einerseits und Finanzen/Finanzwirschaft Brücken bauen und Verständnis schaffen.
Von Herrn Papier – wie oben vorgeschlagen – habe ich nicht sehr viel Gesellschaftspolitisches gehört, wie von Paul Kirchhof (wenn man sich die Flat-Tax mal wieder ins Gedächtnis ruft).
Die Parteien mögen aber bitte niemanden öffentlich zerreißen, sondern sich wohl bedacht abstimmen. Das Volk kann aber na klar sicher Anregungen geben.
Nur weil er wie Wulff in Osnabrück geboren wurde?
Ernsthaft, ich kann mir nicht vorstellen, dass Linke, Grüne oder SPD den mitverantworten würden. Ich fand seine Ideen weder sozial noch umsetzbar.
Er wäre für mich gerade das Gegenteil eines Konsenskandidaten. Aber vielleicht sehen die Parteien das anders.
ich bin für einen von den Klitschkos als Bundespräsident.
Wenn denen einer dumm kommt, machts bumm, und die Sache ist erledigt.
Das ist ehrlich, transparent und sehr dem0kratisch, da die Bevölkerun hinter denen stehen würde.
…aber nicht rechtsstaatlich.
Nun werden sie genannt, die Kandidaten. Die Besten so glaubt ein jeder. Warum vergessen die Menschen das erst die aUSFÜHRUNG des Amtes zeigt ob der oder ER oder SIE die Fähigkeit dazu hat. Für Überraschungen sind alle gut.
Auch ich möchte eine Person nennnen. Ohne zu wissen ob diese dieses Amt überhaupt innehaben mcöchte. Ich wäre für Frau Käßmann. Aber auch ich kann falsch liegen.
Sehr geehrter Herr Schlechtweg,
Sie haben mir die Gelegenheit genommen, an dieser Stelle als erster meine Lieblingskandidatin zu nennen. Ich stimme mit Ihnen ueberein, dasz Frau Kaeszmann eine sehr gute Wahl waere, da sie sowohl den Druck eines oeffentlichen Amtes kennt (anders als Herr Koehler) aber auch gleichzeitig ueber Verantwortungsbewusztsein verfuegt und auch bereit ist, ggf. Konsequenzen aus ihren Fehlern zu ziehen.
Natuerlich ist ihr kirchlicher Hintergrund nicht vollkommen unproblematisch, doch denke ich, dasz sich das sicher einvernehmlich klaeren liesze. Und das was ich von ihr kenne spricht dafuer, dasz sie sich recht gut als Gewissen der politischen Klasse machen wuerde.
Deswegen waere sie definitiv meine Wunschkandidatin.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Frau Käßmann hat überhaupt keine politische Erfahrung. Selbst Köhler hatte mehr politische Erfahrung.
Es ist ein himmelweiter unterschied, ob jemand nette Dinge von einer Kanzel predigt, oder ob jemand zwischen politischen Entscheidungen abwägt.
Herr Köhler war Chef des IWF, eine hochpolitische Aufgabe. Daher auch mein Vorschlag von Hans-Jürgen Papier.
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Sie vergessen da allerdings, dasz Frau Kaeszmann es bis zur Ratsvorsitzende des evangelischen Kirchenrates geschafft hat und sich auch sonst gesellschaftlich engagiert hat. Und wenn man bedenkt, dasz die katholische und evangelische Kirche seit Jahren ueber die Oekumene streiten, und auch die staendige Anpassung der Kirche an die aktuelle Gesellschaft sowie die Integration der verschiedenen evangelischen Kirchen auch nicht selbstverstaendlich und automatisch sind, so denke ich, dasz Frau Kaeszmann durchaus Erfahrung mit Politik hat.
Auch sollten Sie bedenken, dasz die christlichen Kirchen in Europa seit Jahren mittlerweile enorm unter oeffentlichem Druck stehen, sowohl in puncto Modernisierung als auch in puncto schleichenden Mitgliederschwunds, welcher durch die Miszbrauchsskandale auch nicht geringer geworden ist.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Es gibt aber auch, nicht ohne Grund, die Trennung von Staat und Kirch.
Gauck ist nicht als “Kirchenfunktionär” bekannt geworden, sondern als Bürgerrechtler. Frau Käßmann ist eine fähige Frau, aber sie gehört nicht zu der “weltlichen” Macht. Sie selbst sagt auch von sich, sie als Kirchenfrau sei nicht für die Politik geeignet. Es ist die Vermischung von religiöser und weltlicher Macht, welche ich als zusätzlich problematisch halte.
Was ist mit dem aktuellen Bundesverfassungsrichter Vosslohe? Parteilos, ARD hat schon berichtet, und durchaus interessant.
Respekt, Christian Wulff, Respekt!
Der Feigleing, einfach davon gestohlen. Wieso hat er nicht das gemacht, wofür er bezahlt wird, seinen Job?
Im Prinzip einen Fahnenflüchtiger.
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Obgleich ich Ihre Meinung ob der Affaire von Herrn Wulff teile, musz ich mich von dieser Aeuszerung von Ihnen distanzieren. Herr Wulff hat jetzt endlich das getan, was von ihm gefordert wurde, und was nicht nur fuer ihn sondern auch fuer das Amt am besten war. Er war schon laengst nicht mehr in der Lage, seinen Job richtig auszufuehren, so dasz es nicht fair ist, von ihm jetzt zu fordern, zu bleiben.
Deswegen finde ich seine Entscheidung zurueckzutreten gut und richtig. Auch in die Kritik einiger an seiner Ruecktrittsrede moechte ich nicht einstimmen. Zwar kann man ueber Details streiten, aber im Groszen und Ganzen war sie der Situation angemessen. Tatsaechlich waere sie in Teilen eine sehr gute Rede gewesen, wenn der Redner seine Position nicht zu diesem Zeitpunkt so geschwaecht haette. Das zeigt mir, dasz Herr Wulff, wenn er weniger mit der BILD gekuschelt und stattdessen sich mehr als Bundespraesident engagiert haette, ein guter Bundespraesident haette werden koennen. Leider hat er seine Chance nicht genutzt.
Von daher, Herr Mister-Ede, finde ich den Vorwurf der Fahnenflucht unangemessen, da sein Ruecktritt tatsaechlich dem Schutze des Amtes dient.
Allerdings bin ich gegen die Gewaehrung des Ehrensoldes, da ich diesen als ein Equivalent zu den Bonuszahlungen im Bankenbereich erachte. Ich lehne es ab, dasz Investmentbanker, welche ihrer eigenen Bank Milliardenverluste eingefahren haben, auch noch mit Bonuszahlungen fuer schlechte Arbeit belohnt werden. Deswegen musz ich es auch ablehnen, dasz ein Bundespraesident, welcher dem Ansehen und der Wuerde seines Amtes zumindest kurzfristig geschadet hat, jetzt auch noch eine Belohnung fuer gute Arbeit erhaelt.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Entschuldigung, dass ich Sie zu einem solchen Beitrag veranlasst habe.
Das ist natürlich nicht meine Meinung, sondern ist in Bezug auf Dracon zu sehen.
Über Margot Honecker gab es in der deutschen Presse jüngst viele Wohlfühl-Reportagen über ihr derzeitiges Leben in Chile. Gebt ihr doch die Chance, macht sie zur Bundespräsidentin, verehrte, großartige Medien!
wenn sich die Medien einen unbequemen Politiker zum Abschuss vorgenommen haben, werden sie ihn abschießen, so wie ein einzelner Hase bei einer Treibjagd auch keine Chance hat. Die zahlenmäßige Überzahl der Jäger mit ihren fragwürdigen Untersuchungsmethoden müssen einem einzelnen Menschen, der ja nebenbei noch einen wichtigen Job ausüben muss und will auf Dauer so zusetzen, dass er lieber sein Amt aufgibt als sich mit seiner ganzen Familie weiterhin den ekelhaften Anfeindungen auszusetzen. Das Kalkül der Angreifer ist also aufgegangen.
Was hat Herr Wulff verbrochen? Bisher gibt es nur unbewiesene Vermutungen, er habe sich mit Vergünstigungen an Dritte persönliche Vorteile verschafft. Ein Gericht hätte diese Anschuldigungen wesentlich unvoreingenommener und vor allem mit dem nötigen Respekt vor dem Amt und der Amtsperson klären können.
Was Herrn Wulff vorgeworfen wird – persönliche Vorteile – müssen sich die Journalisten auch gefallen lassen (Auflagen, Publizität, Karriereschub und schließlich einen politischen Erfolg, was durch demokratische Vorgehensweise (Wahl) nicht gelungen ist.)
Herr Wulff hat als aufrichtiger Mensch bei seinem Rücktritt als Bundespräsident einen starken Auftritt hingelegt. Ein Fußballer hätte sich wahrscheinlich auf die Schienen gelegt.
Die Medien müssen sich nun fragen, ob sie unserem Land einen guten Dienst erwiesen haben. Für mich steht außer Frage, dass ein solches Kesseltreiben weder guter Stil, noch angemessen ist, die Bevölkerung mit erforderlichen und nennenswerten Nachrichten zu versorgen.
Welch erbärmlicher Journalismus ! All jenen, die sich daran beteiligt haben kann ich nur sagen, stellt Euch ins Eck und schämt Euch!
Wie Sie, lieber B. Treba, denken Millionen, auch ich. Ich habe mehrere hundert Artikel in den Foren und Blogs abgesetzt. Letztendlich ist es ein Erfolg des Bösen über das Gute.
Diejenigen die Gauck verhindert haben müssen sich schämen.
Vor allem weil Margot Honecker als Sauberfrau den Saubermännern nicht so viel Angriffsflächen bietet.
Ich bin für Jürgen Todenhöfer. Er hat Würde, er ist integer, er ist kein Klugschwätzer, er ist ein unabhängiger Kopf und reist sogar in Krisenzeiten in die betreffenden Länder, um sich eine unabhängige Meinung zu bilden, z. B. kürzlich in Syrien.Man könnte Vertrauen haben.
Bei den Herren Joachim Gauck, Klaus Töpfer, Vural Öger, Wolfgang Huber, Wolfgang Gerhardt, Michael Stich oder Heiner Geißler.
Bei den Damen Rita Süßmuth, Edelgard Buhlmann, Sabine Bergmann-Pohl, Alice Schwarzer, Petra Roth, Christina Rau oder Iris Berben.
Angela Merkel
Kanzleramt 1
Berlin
Padenstedt, 17.02.12
Bewerbung zur Ernennung zum Bundespräsidenten
Sehr geehrte Frau Merkel,
ich bewerbe mich für das Amt zum Bundespräsidenten, da ich der Meinung bin, eine Person zu sein die Parteilos und mit keinen Kontakten zur Wirtschaft, unbefangen ist. Mein polizeiliches Führungszeugnis ist lückenlos unauffällig, mein gesellschaftliches Interesse ist hoch.
Ich kenne die Nöte unserer Bürger, die Verfehlungen der Parteien, die Strukturen einzelner Politiker und der Weltpolitik. Ich kenne die schönen Seiten unserer Republik, diese werde ich mit Würde hervorheben, um das deutsche Volk wieder ein Gefühl für unser Land zu geben. Wenn Sie sich für mich entscheiden, entscheiden Sie für das Volk. Ich werde das Recht und die Pflichten des einzelnen Bürgers in den Mittelpunkt stellen, um den Sinn unserer Gemeinschaft wieder in den Fokus zu rücken. Europa wird durch freien Handel und Einführung des freien Kapitalismus wieder in eine Handelsabhängigkeit versetzt. Unterstützte Monopole werden beseitigt und strafrechtlich verfolgt, widerrechtlich vergebene
Subventionen werden dem Volksvermögen zurücküberführt.
Die Mitarbeiter unseres Rechtssystems werden ausgetauscht und strafrechtlich verfolgt. Politiker handeln im Sinne des Allgemeinwohls, bei Verfehlungen und grober Fahrlässigkeit werden diese zur Verantwortung gezogen.
Diplomatische Mitarbeiter anderer Länder werden bei Verfehlungen strafrechtlich verfolgt, es gilt die Gleichbehandlung.
Mein Handeln unterstützt das Leistungsprinzip einer sozial eingestellten Gesellschaft, die auf unserer Verfassung und dem Grundgesetz basiert.
Das höchste Gut ist die Bürgermeinung und Mitbestimmung, die durch Rätegemeinschaften, direkt vom Bürger gewählt, ständig Kontakt zu mir halten, um andere Amtsträger auf die Finger zu schauen.
Sie haben es in der Hand, besetzen Sie das Amt wieder mit einen Ihrer Wohlgesonnenen, geht es mit Deutschland und Europa weiter Berg ab.
Meine Person kommt mit unbefangenen Ideen und keinem wirtschaftlichen Interesse, um Deutschland und den Bürgern ein Leben in Frieden und Ideologie der Gemeinschaft zu ermöglichen.
Mein Weitblick, meine Lebenserfahrungen prädestinieren mich für das höchste Amt in unserer Lebensgemeinschaft.
Ich werde loyal das deutsche Volk vertreten, meine Lebensgefährtin ist nett anzuschauen, was für das Amt wieder einträglich ist.
Frank Poschau
http://www.frank-poschau.jimdo.com
Können Sie, als BP-Kanidat in eigenem Namen, mir sagen, was Rechtsstaatlichkeit bedeutet, und wer in Deutschland Gesetzte erlässt?
Sehr geehrter Herr Poschau,
Ich habe mir die Freiheit genommen, Ihre politischen Texte auf Ihrer Homepage ein wenig zu lesen. Leider muszte ich feststellen, dasz Ihre Verwendung von schwierigen Begriffen wie “Volk” hoechst problematisch und oberflaechlich ist. Selbst wenn Sie es nicht boese meinen, wird aber eine deratige ungenaue Benutzung von Begriffen schnell zu Vorwuerfen gegen Sie fuehren, wie zum Beispiel den des Antisemitismuses, wenn Sie vom “juedischen Volk” als eine handelnde Einheit sprechen. Zwar kann ein Rassist einem “Volk” verschiedenste Sachen unterstellen, aber ein “Volk” kann niemals selbst andere unter Generalverdacht stellen, da ein “Volk” eine Masse aus Individuen ist, von denen nicht alle gleich denken und gleich handeln. Wenn Sie sagen, das “juedische Volk stelle das deutsche Volk unter Generalverdacht”, dann behaupten Sie, dasz jedes einzelne Individuum, welches man dem “juedischen Volk” zurechnen koennte, alle Deutschen unter Generalverdacht stellt. Sie schlieszen Ausnahmen damit aus. Diese These ist aber genauso rassistisch und falsch wie die Behauptung, “alle Deutschen seien Nazis” oder vielleicht weniger extrem “alle Deutschen sind Christen”.
Wenn Sie nicht in der Lage sind, hoch brisante Begriffe korrekt zu verwenden, so sehe ich keine Chance, dasz Sie im harten Geschaeft der Politik eine Chance haetten.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Volle Zustimmung. Ich habe auch schon mehrfach festgestellt, dass Herr Poschau viele Dinge sagt, die eine falsche Ursache-Wirkungs Beziehung zu Grunde liegen haben, und teilweise auch falsche Tatsachen.
Selbst wenn ich bei Sachthemen seiner Meinung wäre, würde ich ihn niemals unterstützen. Wenn jemand die Würde des Menschen bisweilen missachtet, ist er für mich nicht unterstützenswürdig.
Sehr geehrter Herr Grueszen,
Sie schreiben ein großes Bla-Bla, widersprechen sich in dem Text selbst. Uns, in der DDR, wurde vorgeworfen wir hätten uns doch wehren können und Frau Merkel, die mit den Verbrechern gearbeitet hat, darf Euch regieren. Wenn das jüdische Volk, das deutsche Volk nicht von der Ideologie des Dritten Reichs freispricht und die Erpressung der Zahlungspflicht einstellt, um auch Waffen davon zu kaufen, spreche ich das gesamte jüdische Volk an. Sie sind mit Ihrer Sicherheit nicht mal in der Lage Ihre wahre Identität zu seigen. Ich lebe mit dem Volk, habe drei Kinder in zwei Systemen großgezogen, die ein Teil unserer Gesellschaft sind. Wenn Sie mich auch wie immer bezeichnen, geht es an mir vorbei. Ich achte jeden Menschen und setze mich auch für die Freiheit der Gemeinschaft ein. Wenn Sie den Betrug in unserem Land für gut heißen, sind Sie entweder besonders ungebildet, oder noch an Mutters Brust.
Frank Poschau
http://www.frank-poschau.jimdo.com
“Wenn das jüdische Volk, das deutsche Volk nicht von der Ideologie des Dritten Reichs freispricht und die Erpressung der Zahlungspflicht einstellt”
Sobald man Sie zum arguementieren zwingt, können Sie nur verleumderischen, rassistischen Kommentaren antworten. Das zeigt Ihr mangelndes Verständniss für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.
Lieber Herr Poschau,
Ich kann mich nicht entsinnen, dasz ich den Buergern der DDR vorgeworfen haette, sie haetten unzureichend Widerstand gegen das Regime geleistet. Soweit ich weisz, gab es ueber die Jahre nicht nur die Flucht vieler Buerger, darunter auch meine Eltern, sondern auch mutige Demonstrationen, die ja letztlich auch von sowjetischen Panzer niedergewalzt worden. Von jemandem in einem authoritaeren System zu verlangen, dasz er sein Leben riskiert, halte ich fuer unangemessen. Natuerlich musz man jene loben, die tatsaechlich dieses Risiko eingehen und vielleicht auch den entsprechenden Preis dafuer bezahlen, aber das heiszt nicht, dasz man jene, die nicht dieses Risiko tragen koennen, verurteilt.
Bezueglich der Frau Merkel (ich nehme an, Sie beziehen sich auf IM Erika), moechte ich darauf hinweisen, dasz ich nicht ein einziges Mal die CDU oder die FDP gewaehlt habe, und somit Frau Merkel von mir nicht gewaehlt worden ist, sondern aufgrund der demokratischen Mehrheitsverhaeltnisse dieses Amt innehat. Ich finde es aber interessant, dasz Sie sich als ehemaliger DDR-Buerger nicht als deutschen Buerger betrachten, da Sie ja ansonsten ja auch von Frau Merkel regiert wuerden.
Sie verwenden wieder den eigentlich auch sehr schwammigen Begriff “juedisches Volk”. Gehen wir das Problem einmal anders an: Wer ist dieses “juedische Volk”, von dem Sie sprechen? Umfaszt dies alle Buerger des Staates Israels, auch die nicht-juedischen? Meinen Sie damit eine bestimmte ethnische Gruppe? Oder sind damit alle Menschen juedischen Glaubens gemeint? Meinen Sie damit auch die juedischen Amerikaner, die juedischen Europaer? Sprich, meinen Sie damit die juedischen Deutschen, die moeglicherweise in Ihrer Heimatstadt wohnen? Wer ist dieses “juedische Volk”, welches kollektiv handelt?
Es gibt diverse Gruende, weshalb ich es bevorzuge, mein Internetpseudonym konsistent zu benutzen. Einer dieser Gruende ist, dasz ich mich auch kritisch in politischen Diskussionen aeuszern will, ohne dasz ich Gefahr laufen musz, dasz jemand, dem die verbalen Argumente ausgehen, auf koerperliche Argumente zurueckgreift. Wenn Sie wirklich alle Menschen respektieren, dann sollte es doch kein Problem fuer Sie darstellen, wenn Sie nicht genau wissen, wie ich heisze. Macht es fuer Sie einen Unterschied, ob ich “Deathworks” heisze, “Georg”, “Achmed”, oder gar “Abraham”?
Ich bin kein Freund des Betrugs. Aber ich denke nicht, dasz eine Bekaempfung von Betrug und so weiter moeglich ist, wenn man selber inkorrekte Aeuszerungen und Polemiken anhaeuft. Damit macht man sich nur selber unglaubwuerdig.
Abschlieszend moechte ich Sie bitten, mir zu erklaeren, an welcher Stelle oder in welchen Punkten ich mir selbst widersprochen habe. Ich sehe keinerlei Widersprueche und waere deshalb daran interessiert zu sehen, welche Widersprueche Sie in meinen Texten ganz konkret gefunden haben.
Ihr Deathworks
Meine Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten sind:
Peter Klöppel
Günter Jauch
Thomas Gottschalk
Frau von Thurn und Taxis
Ich habe gehört, der Adolf Sauerland sucht einen neuen Job.
Meine Kandidatenvorschläge sind: Kai Diekmann (BILD), Thomas Walde (ZDF), Ulrich Deppendorff (ARD), Klaus Kleber (ZDF), Dieter Hanitzsch (SZ), Bettina Schausten (ZDF) und die SPIEGEL-Reporer.
Begrünndung: alle haben sich als moralische Saubermänner und Sauberfrauen inszeniert und diesen Reportern muss man einfach alles glauben, weil die mit ihren Einschätzungen selten irren. Deshalb kommen sie für dieses hohe Amt in besonderem Maß in Frage.
Liebe Frau Hahn, über Margot Honecker gab es in der deutschen Presse jüngst viele Wohlfühl-Reportagen über ihr derzeitiges Leben in Chile. Gebt ihr doch die Chance, macht sie zur Bundespräsidentin, verehrte, großartige, über alles Recht sich erhebende Medien!
Können Sie nicht den Rücktritt von Wulff respektieren?
Ich finde, man muss jetzt nicht noch nachtreten und ihn mit Margot Honecker in ein Boot setzen. Man sollte Wulff in Frieden lassen, so lange er uns in Frieden lässt, also keinen Ehrensold fordert.
Ach mister-ede, das Erkennen von Ironie in den obigen Aussagen ist Ihre Sache wohl nicht.
Kathrin, dann teilen wir aber etwas ;D
Ich befürchte allerdings, dass “Dracon” das nicht ironisch meint.
Natürlich besteht ein Diskussionsbedarf zum neuen Bundespräsidenten. Allerdings halte ich es für fraglich ob man in einer solchen Sendung tatsächlich sinnvoll über Kandidaten diskutieren kann, ohne konkrete Vorschläge zu haben.
Es bringt ja nichts allgemeine, auslegungsbedürftige Grundsätze zu formulieren. Kein Parteipolitiker würde z.B. sagen, dass er jemanden mit fremden Parteibuch ablehnt, aber daraus kann man rein gar nichts schließen. Über konkrete Personalien sollten die Entscheidungsträger aber nicht öffentlich spekulieren.
Wenn eine allgemeine Diskussion aber wenig Sinn macht, eine konkrete aber nicht stattfinden kann, wäre das eine etwas leere Sendung.
Daher wäre mein Vorschlag in der Sendung nicht über einen geeigneten Kandidaten, notendige Fähigkeiten und Eigenschaften zu diskutieren sondern über den Inhalt der Politik.
Bundespräsidenten versuchen Themen zu setzen. Welche Themen sollte ein Bundespräsident setzen? Was sind große gesellschaftliche oder politische Fragen?
Ich denke hier könnte eine ganze Sendung zu stattfinden:
Themen Ideen:
1. Afrika und die 3. Welt, Leid der Ärmsten in der Welt, Ausbeutung und Neokolonialismus.
2. Integration von Kulturen, Was ist Deutschland?
3. Abkopplung der Wirtschaft von der Demokratie: Diktatur des Kapitals über die Sklaven der Arbeit (Darf ich mal BILD-Schlagzeilen machen? ;D)
4. Soziale Spaltung, Armut in Deutschland, Kinderarmut, Chancengleichheit
5. Umweltverantwortung, Energiewende, Klimawandel, Ressourcen der Welt
6. Internet, Datenschutz, Neue Medien und neue wirklichkeiten.
7. Mehr Rechtschaffenheit: Steuerflucht, Sozialbetrug, Mitnahmementalität
8. Die Gestaltung Europas, Freiheit, Wohlstand und Sicherheit in Europa.
Es gibt sicher noch viele weitere interessante Themen für einen Bundespräsidenten.
Man könnte dabei auch Fragen, ob ganz allgemein eine direkt Wahl sinnvoll sei, aber ich halte das Thema für “ausgelutscht” und “langweilig”.
Die Frage nach dem Ehrensold, halte ich zwar für wichtig, aber “log.in” sollte eine Sendung der Zukunft und nicht der Vergangenheit sein.
Daher wäre z.B. eher mein Ansatz z.B. zu fragen, wie man es schaffen könnte, dass der Bundespräsident die Bürger stärker mitnimmt.
Wäre es nicht schön, wenn der Bundespräsident den Dialog mit den Bürgern nachhaltig fördert? Wie wäre es, wenn jedes Jahr eine große Veranstaltung, eine Diskussion des Bundespräsidenten mit den Bürgern stattfände? Das ganze könnte im Internet oder im Fernsehen übertragen werden. Es würde die Aufmerksamkeit für gesellschaftliche und politische Themen stärker fördern als bisher.
Also neben der allgemeinen Frage des Inhaltes, könnte man fragen, wie man das Amt des Bundespräsidenten stärker mit den Bürgern unseres Landes verknüpft. Anders gesagt, was (Inhalt) soll der Bundespräsident wie (Form) in den Vordergrund stellen.
Man könnte auf den aktuellen Verlauf eingehen. Wenn sich bis dorthin nichts ändert, kann man drei Gruppen darstellen.
1. Die Regierungsparteien CDU/CSU/FDP
2. SPD und Grüne
3. Linkspartei
Jede hat eigen Interessen, sieht Chancen und Risiken. Eigentlich sollte eine solche Diskussion nicht stattfinden, aber Frau Merkel hat den Weg freigemacht für Parteigezenke.
http://www.mister-ede.de/politik/politische-lage-nach-wulff/440
Wie ich vermutet habe, die FDP versucht sich zu profielieren, um bei den Wahlen in Schleswig-Holstein und dem Saarland wieder zu Punkten.
http://www.mister-ede.de/politik/profilierungssucht-der-fdp/450
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Auch ich habe festgestellt, dasz die FDP wieder einmal einen neuen Tiefpunkt der Daemlichkeit erreicht hat. Wenn die FDP ueberhaupt noch eine Zukunft hat, dann nur wenn sie sich bei der CDU/CSU gut stellt und auf die Groszzuegigkeit der CDU/CSU und der Blauaeugigkeit der Waehler setzt.
Das Angebot, einen gemeinsamen Kandidaten zu suchen, war in meinen Augen von Anfang an ein Versuch der CDU/CSU, Herrn Gauck zu verhindern. Denn angesichts des Verlaufs der Wahle beim letzten Mal, waere ein Sieg Herrn Gaucks gegen einen CDU-Kandidaten sehr wahrscheinlich. Herr Gauck ist aber der Kandidat der SPD und wurde von der CDU/CSU beim letzten Mal explizit abgelehnt, so dasz seine Wahl zum Bundespraesident eine Erniedrigung und ein Gesichtsverlust fuer die CDU/CSU ohne Gleichen. Es ist schwer vorstellbar, dasz Frau Merkel sich auf diesen Image-Selbstmord einlaeszt.
Persoenlich wuerde ich es nicht bedauern, wenn Herr Gauck nicht unser Bundespraesident wird. Zwar handelt es sich um einen verdienten Mann, dessen politisches Engagement sicherlich sehr viel Gutes hervorgebracht hat. Auf der anderen Seite hat er nach der Wahl von Herrn Wulff sich in seinen Aeuszerungen eher Rechts positioniert – und zwar viel zu weit Rechts fuer meinen Geschmack.
Gerade nach Herrn Sarrazin und NSU-Entdeckung denke ich brauchen wir aber einen Bundespraesidenten, der sich auch glaubwuerdig fuer Integration und Toleranz gegenueber Minderheiten einsetzen kann und dem nicht aus Widerspruechen in seinen Aussagen ein Strick gedreht werden kann.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Merkel hat ja von vorn herein um die Mehrheit fürchten müssen, daher habe ich es auch als Fehler gesehen, die Linkspartei auszuschließen.
Merkel hätte meines Erachtens darauf abzielen müssen, dass CDU/CSU und FDP sich erst selbst besprechen und dann mit allen Parteien sondieren. Das hätte das Gefühl vermittelt, dass die Regierung das Ruder in der Hand hat.
Wer dann der Mehrheitbeschaffer für Merkel gewesen wäre, hätten die Koalitionspartner (CDU/CSU und FDP) dann gemeinsam mit allen Parteien sondieren müssen. Ob der Kandidat für die Überparteilichkeit geeignet ist, kann man ja erst feststellen, wenn man die anderen Parteien fragt, aber Frau Merkel hätte es egal sein können, vielleicht sogar müssen, ob nun SPD, die Grünen oder die Linken (das wäre wohl unwahrscheinlich) sich dann zur Überparteilichkeit bekennen.
So hat Merkel die Linkspartei ausgegrenzt und damit die SPD unter Druck gesetzt. Auch die FDP war nun unter Druck, weil sie in einer riesen Koalition untergehen zu drohte. Das war ungeschickt.
http://www.mister-ede.de/politik/merkels-krise/413
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Sie sprechen da ja einen sehr guten Punkt angesprochen: Natuerlich wuerde eine grosze Koalition zur Wahl des Bundespraesidenten die Bedeutungslosigkeit der FDP wieder belegen und ihr den Gnadenstosz geben. Ich glaube aber, dasz Frau Merkel gar keine andere Wahl hatte, als umgehend zu sagen, dasz sie nach Besprechung mit der FDP auch mit SPD und Gruenen spricht. Ansonsten haetten naemlich SPD und Gruene das angeboten, und Frau Merkel waere nicht die agierende sondern reagierende in der Situation.
Ich denke, in der Situation konnte Frau Merkel nicht gewinnen. Allerdings war es sehr toericht von CDU/CSU und FDP nicht schon rechtzeitig den Kurs fuer den Fall der Faelle abzusprechen. Dasz Herr Wulff nicht heil aus der Affaire herauskommen wuerde war sicherlich absehbar, als der Druck immer staerker, sowohl aus Medien und Gesellschaft immer groeszer wurde. Von daher ist es peinlich, wie kopflos man sich nun praesentiert hat.
Ach ja, dank einer Aeuszerung von Herrn Bartsch in der Heute Sendung konnte ich jetzt endlich nach den problematischen Aeuszerungen von Herrn Gauck googeln: Herr Gauck hat Herrn Sarrazin fuer seinen Mut gelobt und gesagt, die Politik koenne etwas von ihm lernen. Dies sagt er, ohne darauf einzugehen, dasz Herr Sarrazin neben den tatsaechlichen Problemen in der Integration auch Rassentheorien rezitiert, die eigentlich in das spaete 19. Jahrhundert gehoeren. Herr Gauck hat den Eindruck erweckt, dasz solche rassistischen Thesen fuer ihn nicht kritikwuerdig sind.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
“und Frau Merkel waere nicht die agierende sondern reagierende in der Situation.”
Ich denke das hätte sie verkaufen können. Weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün haben eine Mehrheit. Sie hat rot-grün einfach zu überbetont.
“Von daher ist es peinlich, wie kopflos man sich nun praesentiert hat.”
Sehe ich auch so.
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Es scheint so, als wuerde Herr Gauck die Gelegenheit bekommen, seine Faehigkeiten zu zeigen.
Ich persoenlich halte ihn fuer die falsche Wahl, insbesondere, nachdem ich noch weitere Zitate von ihm gesehen habe, die – sofern sie alle korrekt sind – ein doch eher problematisches Bild eines rechtspopulistischen Neoliberalen zeichnet. Zumindest die Naehe zum Rechtspopulismus scheint ja definitiv vorzuliegen. Von daher weisz ich nicht, ob Herr Gauck ohne Aenderung seiner Prinzipien die fuenf Jahre als Bundespraesident durchsteht. Ich denke, er kann froh sein, dasz er nicht die Rede naechste Woche zu den NSU-Morden halten musz.
Allerdings, sollte Herr Gauck auch scheitern, dann fuerchte ich, dasz das Amt des Bundespraesidenten wirklich auf Messers Schneide steht…
Na ja, die Zeit wird es zeigen. Und vielleicht wird Herr Gauck sich wider Erwarten bewaehren.
Mit freundlichen aber auch besorgten Grueszen,
Deathworks
Ich denke, hier zeigt sich ein weiteres Problem mit der direkten Demokratie.
Je mehr sich Bürger mit einem Kandidaten identifizieren, desto stärker lehnen sie natürlich andere Kandidaten ab. Das führt dazu, dass der Bundespräsidenten es nach der Wahl schwerer hat, die Gegner zu überzeugen.
Das wäre auch schlecht bei einer direkt Wahl. Jetzt sollte Gauck die Chance haben das Amt mit seinen Ideen auszufüllen, ohne das er mit Vorurteilen belegt wird.
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Wenn ich Sie richtig verstehe unterstellen Sie mir, dasz meine Vorbehalte gegen Herrn Gauck meiner Praeferenz fuer Frau Kaeszmann zurueckzufuehren sind. Da musz ich Sie allerdings enttaeuschen.
Wie ich bereits sagte, bevor die Krise mit Herrn Wulff begann kam die Sarrazingeschichte, und seit damals war ich froh, dasz Herr Gauck nicht unser Bundespraesident geworden war. Und es handelt sich ja nicht um Vorurteile – Herr Gauck hat tatsaechlich den Author eines Buches, welches Rassismus wenig ueber Stammtischniveau kolportiert, Mut bescheinigt ohne auf die problematischen Seiten des Buches zu verweisen. Das sind Aussagen, die Herr Gauck getroffen hat, und welche ich doch sehr problematisch finde, insbesondere angesichts seines Bildungshintergrunds – er musz gewuszt und verstanden haben, was er da sagt und was er da lobt.
Im uebrigen hat Frau Kaeszmann laut Wikipedia (ich weisz, zweifelhafte Quelle) bereits langfristige Aufgaben in der Kirch uebernommen, die eine Annahme einer Nominierung sehr unwahrscheinlich machen wuerde. Von daher ist fuer mich Frau Kaeszmann eher eine illusorische denn eine reale Option (neben der von Ihnen genannten Problemen ihrer kirchlichen Aktivitaet – wobei Herr Gauck ja auch ein Pfarrer ist
).
Allerdings wundert es mich jetzt ein wenig, dasz Sie, der Sie ja in einem anderen Zusammenhang darauf verwiesen haben, dasz Sie sich darum bemuehen, gegen Rassismus vorzugehen, sich nicht inhaltlich mit dieser Aeuszerung von Herrn Gauck auseinandersetzen. Dabei ist nicht wichtig, zu welchem Schlusz Sie kommen, sondern ich wuerde gerne wissen, wie Sie es verstehen, wenn Herr Gauck Herrn Thilo Sarrazin Mut bescheinigt und sagt, dasz das Buch von Herrn Sarrazin den Politikern etwas lehren koenne. Oder erachten Sie die Aeuszerungen von Herrn Sarrazin mit seinen Thesen von einer Ueberfremdung Deutschlands durch “massenproduzierte Kopftuchmaedchen” nicht als rassistisch?
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
“Wenn ich Sie richtig verstehe” Nein, das war absolut nicht gemeint.
Es war nur als zusätzliches Argument dafür gedacht, dass man den Bundespräsidenten nicht direkt wählen sollte.
Ich habe weder das Sarrazin Buch gelesen, noch kenne ich den genauen Wortlaut des Gauck-Kommentars. Ich denke, dass Gauck auch die Möglichkeit haben sollte, falls er etwas anderes ausdrücken wollte, dies zu korrigieren.
Ich sehe unsere Integrationspolitik bzw. die Verweigerung einer Integrationspolitik bis in die 90er als Fehler an. Das macht es leicht für Leute wie Sarrazin, die dann die Probleme aufzeigen aber falsche Schlüsse ziehen.
Ich denke, wenn diese Aussagen von Gauck medial transportiert würden, wäre er in der Lage eine zufriedenstellende Erklärung abzuliefern.
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Ich hoffe, dasz die Medien Herrn Gauck moeglichst noch vor der Wahl zum Bundespraesidenten auf dieses damalige Interview ansprechen und um eine Erlaeuterung bitten. Entweder Herr Gauck kann das Ganze als Miszverstaendnis aufklaeren, was mich durchaus erleichtern wuerde. Oder es erwiese sich, dasz meine Befuerchtungen sich bewahrheiten, in welchem Fall dann hoffentlich Herr Gauck gar nicht gewaehlt wird. Denn sollten meine Befuerchtungen richtig sein, dann waere Herr Gauck zumindest blind gegenueber dem Alltagsrassismus in Deutschland, und einen solchen Bundespraesidenten koennten wir nun wirklich nicht brauchen.
Aber wie gesagt, ich hoffe, dasz Herr Gauck gebeten wird, noch einmal seine damalige Position zu erklaeren und er diese Gelegenheit wahrnimmt, um Zweifel auszuraeumen.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
9. Gleichstellung der Frauen (vllt. bei weiblicher Präsidentin)
10. Menschen mit Behinderung, Schwerbehinderte, Pflege, Alter
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Ihr Ansatz ist sehr interessant.
Insbesondere im Bereich Internet sehe ich gerade fuer einen glaubwuerdigen Bundespraesidenten sehr viel Potential. Denn gerade im Internet fehlt den meisten Leuten die Orientierung, was richtig ist und was falsch ist. Das sehe ich als den Hauptgrund, weshalb es so schwierig ist, gute und vernuenftige Loesungen gerade fuer die Urheberrechtfragen zu finden.
Ein Bundespraesident, welcher als Vorbild gerade dem Umgang der Menschen miteinander im Internet problematisiert und Anstoesze gibt, wie man mit seinen Mitmenschen verfaehrt, koennte sicherlich viel Gutes bewirken. Meine Erfahrung ist, dasz viel Fehlverhalten einfach auf unreflektiertes Nachahmen der Taten anderer zurueckzufuehren ist und eine freundliche, offene Diskussion oft Verstaendnis und Einsicht hervorbringen kann. Ein Bundespraesident hat meiner Meinung nach deswegen groszes Potential, etwas zu bewegen.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Das ist jetzt natürlich auch etwas ad absurdum geführt, weil Gauck auch sein Thema mitbringt. Sowie ich das verstanden habe ist das Freiheit und Selbstverantwortung.
Im Moment finde ich, ist von Gauck zu wenig bekannt, als dass ich mir ein wirkliches Bild machen könnte. Ich habe ihn einige male Reden hören, kenne ein paar Auffassungen und kann grob sagen, dass er Bürgerrechtler war und die “Gauck-Behörde” leitete. Ansonsten ist der Mann für mich eher unbekannt, gerade was seine politischen Standpunkte anbelangt.
Ich denke das geht vielen so, insofern finde ich eine Sendung zu Gauck schwierig.
Das Bundesamt ermittelt zurzeit wegen Zockerei der Stromanbieter. Wenn ich es richtig verstanden habe, hatten sich die Anbieter zu niedrig eingedeckt und dann den Strom vom Reservestrom im Netz abgezweigt.
Die Frage, wie weit sind wir 1 Jahr nach Fukushima in Deutschland.
1. Was bewegt sich bei der Stromproduktion und bei den Netzen?
Gibt es nennenswerte Projekte? Brauchen wir ein staatliches Stromnetz um den Ausbau zu forcieren?
2. Fördern wir erneuerbare Energien richtig?
Ist das Verhältnis Sonne, Wind, Wasser richtig justiert? Soll der Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung gefördert oder reduziert werden?
3. Wie stark wird die Technik der CO² Abschöpfung bei Kohlekraftwerken gearbeitet? Die sechs oder sieben größten Kohlekraftwerke produzieren zusammen 20% des Deutschen CO² Ausstoßes.
4. Sollte Deutschland evtl. regenerative Energien in den PIGS-Staaten fördern? Durch eine höhere Produktion sinken die Kosten je Einheit. Der Lerneffekt würde bei höheren Stückzahlen gefördert, Innovationen vorangetrieben.
5. Was macht die Endlagersuche?
6. Die Wirtschaft wurde von Wirtschaftsminister Rösler (FDP) von den Netzentgelten befreit. Ist es sinnvoll Arbeit zu verteuern und Energie zu verbilligen?
Sehr geehrter Herr Mister-Ede,
Sie sprechen da ein wichtiges Problem an. Es ist noch wenig in der breiten Bevoelkerung ueber Herrn Gauck bekannt. Hinzu kommen verschiedene Aeuszerungen (z.B. zu “Deutschland schafft sich ab” oder zur Regulierung der Finanzmaerkte), bei denen es gut waere, wenn Herr Gauck seine Position noch einmal detailiert erlaeutern wuerde. Beim Versuch, mich ueber ihn im Internet zu informieren, bin ich zusaetzlich zu Vorwuerfen gestoszen, er habe 1997 die Bundesregierung als Leiter der STASI-Aufarbeitungsbehoerde belogen.
Aus all diesen Gruenden hoffe ich, dasz die Presse moeglichst bald sich kritisch mit Herrn Gauck auseinandersetzt und ihm alle moeglichen Fragen stellt, damit er alle Fragen beantworten und alle Zweifel ausraeumen kann. Es waere sicherlich gut, wenn wirklich alles, was irgendwie miszverstanden werden koennte, jetzt geklaert wuerde, damit nicht auch seine Amtszeit irgendwann sich mehr mit seiner Person als mit Deutschland beschaeftigt.
Ich habe noch meine Zweifel in Bezug auf ihn, deswegen moechte ich von den Medien, dasz sie ihm Gelegnheit geben, diese Zweifel auszuraeumen – denn nur wenn er sich oeffentlich aeuszert, kann er diese moeglichen Miszverstaendnisse aufklaeren.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
Sagen wir es doch so, “der König ist tot, wir haben einen König”.
Ich find diese Konsenzgeilheit völlig befremdlich.
Das sich die Parteien zusammensetzen und nach
würdigen Kandidaten suchen ist okay, aber warum muss
es nur Einer sein. Könnte man sich nicht auf mehrere Personen
einigen die sich alle als gemeinsamer Vorschlag zur Wahl stellen
und eine Bundesversammlung entscheidet zum ersten Mal frei von
Parteizwängen? Das müssen natürlich gestandene Persönlichkeiten
sein, die eine Niederlage nicht als Schmach empfinden.
So ein Verfahren wäre etwas Neues und wie ich finde sehr demokratisch!
Wenn ich hier beim überfliegen von anderen Kommentare schon wieder Diskussionen über “jüdisches Volk” oder allgemeine Hetze über unsere Demokratie finde, frage ich mich immer in welchem Jahrzehnt bzw. mittlerweile Jahrhundert wir uns bewegen.
Können solche Debatten nicht einmal ohne populistische Hetze oder Überhöhung bzw. dem Schönreden unserer Geschichte stattfinden? Und bitte nicht immer noch Religionszugehörigkeit mit der Zugehörigkeit einer Volksgruppe gleichsetzen, das ist so von gestern und für mich als zum Glück Ungläubigen kaum auszuhalten, weil richtig einfach gedacht.
Aber was hat das eigentlich mit der Fragen oben zu tun, dass das hier diskutiert werden muss?
Sehr geehrter Forumsteilnehmer,
Die Diskussion ueber die Begrifflichkeit “juedisches Volk” ist dadurch entstanden, dasz Herr Poschau sich selbst als Kandidat vorgeschlagen hat, in seinen politischen Schriften, die man auf der von ihm verlinkten Homepage einsehen kann, diesen Begriff auf sehr problematische Weise nutzt. Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dasz diese Argumentationsweise von Vorgestern stammt, weshalb ich Herrn Poschau darauf hingewiesen habe, dasz diese Aussagen problematisch sind, wenn er ein Bundespraesident sein wolle.
Mit freundlichen Grueszen,
Deathworks
“Aber was hat das eigentlich mit der Fragen oben zu tun, dass das hier diskutiert werden muss?”
Das hat damit zu tun, dass ich Rassismus aufzeigen will, wo er existiert. Vorallem weil das Forum auch von Jugendlichen und Heranwachsenden besucht wird.
MEDIEN-SYSTEM-IMMANENT: ALLES SPICHT FÜR MARGOT HONECKER
Die Forderung, Margot Honecker möge Bundespräsidentin werden, ist nicht Ironie. Die Forderung ist medien-system-immanent.
Angesichts des Herrn Gauck (Mann ohne Dreck am Stecken ??):
MEDIEN-SYSTEM-IMMANENT: ALLES SPICHT FÜR MARGOT HONECKER
Die Forderung, Margot Honecker möge Bundespräsidentin werden, ist nicht Ironie. Die Forderung ist medien-system-immanent
Wulff kommt wieder. Wenn klar ist, das alles clean war. Dass die Pressefreiheit missbraucht wurde. Bild, Spiegel, stern, die Medien-Zare, die Ober-Heuchler, die brauchen keine günstigen Kredite!!!
und bis dorthin, tschüss dracon.
mister edes argumente werden immer inhaltsvoller. kann meinen argumenten keine mehr emntgegensetzen und sagt zornig “tschüss dracon”…
Sind Sie zufrieden mit der Kandidatur von Gauck? Er wird bald der Präsident aller Deutschen sein.
Sehr geehrter Herr Gauck,
ich kann mich um Ihre Kandidatur nicht freuen.
Sie haben sich laut Ihrer Möglichkeiten für Menschenrechte in der DDR stark gemacht, unter dem Schutz der Kirche, das haben aber andere unter schlechteren Vorgaben auch getan. Dadurch hatten Sie eine „lautere“ Stimme und damit auch das Recht bekommen Ihre Meinung öffentlich zu äußern und nach der Wende einen Posten zu ergattern. Das Sie von Frau Merkel nicht unterstützt wurden liegt daran, Sie wissen mehr um die Zusammenarbeit der Frau Merkel mit dem Unrechtsregime der DDR. Das Sie zulassen, dass Frau Merkel sich auf der Pressekonferenz mit Ihnen und den anderen Freiheitskämpfern auf eine Stufe stellt, wo Frau Merkel bis zum Schluss zugeschaut hat, wie die Menschen in der DDR erschossen und eingesperrt wurden, lässt die Vermutung zu, Sie vertreten nicht das Volk, Sie sind dem Betrug erlegen.
Ich habe meine Kandidatur rechtzeitig eingereicht und werde beschnitten, weil man keinen aus dem Volk will, um sich nicht in die Karten schauen zu lassen.
Sie sind zwar in keiner Partei, Sie gehören aber einer Glaubensgemeinschaft an, die aus Ihrer Geschichte und Ideologie sich nicht für Demokratie stark macht.
Die Kirche darf in unserem Staat kein Sprachrohr bekommen, wir müssen freigeistig
argumentieren und erziehen.
Stellen Sie sich der Wahl und mogeln Sie sich nicht durch Ihren Bekanntheitsgrad in ein Amt, was für Sie einträglich ist, aber für das Volk nie von Nutzen sein kann.
Herr Heinemann war noch Bürger-Präsident, Sie werden Präsident Gnaden einer politischen Gruppierung, die sich zur Aufgabe gestellt haben, unsere Lebensgemeinschaft des Wachstums wegen zu zerstören.
Frank Poschau
http://www.frank-poschau.jimdo.com
Mit Kalkül Quittungen sammeln – Aber Mensch?
Gauck muss als neuer Präsident können, was Wulff als Vorgänger nicht so gut konnte. Mit Kalkül über alle Ausgaben des Lebens Quittungen sammeln. Das tun Spiegel-Redakteure, Bild-Redakteure, stern-Redakteure, zdf-Redakteure seit langem. Mit Kalkül. Wulff – Mensch – fehlte dieses Kalkül. Wir sind unter dem Diktat der Medien Quittungen-Sammler. Gauck wird das schon schaffen. Mit Kalkül. Aber Mensch?
Sie fragen was ein Bundespräsident können muß?
Das was Herr Gauk von sich gibt noch bevor er
Bundespräsident ist, läßt nichts gutes erwarten. Von wegen
die “Luxusängste” des Volkes, der Oma vor 30 Jahren ging es
schlechter als den Armen heute. Daß eine immer breiter werdende Schicht trotz Arbeit in die Armut fällt, und das
ist nicht zuletzt auch die Schuld der Politik, wobei der
Vergleich mit der Oma völlig daneben ist, davon sagt hört
man vom Bürgerrechtler kein Wort.
Das sind die Ostimporte. Eine Bundeskanzlerin für die der
Begriff Volksdemokratie ein Fremdwort ist, wir fragen
nicht, wir machens einfach, ein kommender Bundespräsident
seines Zeichens “Bürgerrechtler” und hetzt breits im Vor-
feld Arm gegen Reich auf. Da kann mann nur sagen schlimmer
gehts fast nimmer. Bravo!
Gauck hat einen Vollzeitjob mit dem würdigen Abweisen von Vergünstigungen, Geschenken, Annehmlichkeiten. Gauck wird auf eine gepanzerte Limousine wohl verzichten müssen, der haftet der Geruch des Sponsoring an. Gauck wird aus einem Goggomobil Bj. 1959 heraus dem zufriedenen Volke zuwinken.
1959 ein bedeutendes Jahr, viele Erfindungen, Entscheidungen und meine Geburt bezeugen dies.
Auch Gaucks Nachfolgerin, Verona Poth, wird das Amt ausfüllen mit Geschenke, Vergünstigungen und Annehmlichkeiten ablehnen.