“Griechen müssen tun, was zu tun ist”
Griechenland raus aus dem Euro? “Die Griechen müssen tun, was zu tun ist”, forderte Peter Altmaier, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion in der Sendung log in. Doch ob strukturelle Reformen wirklich in der Schuldenkrise helfen, ist fraglich. Die Höhepunkte der Debatte.
3 Kommentare | 08. Februar 2012 | 23:44 Uhr |
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Die letzte Sendung von Anne Will, am 15.2.2012 zum Thema Eurokrise/Griechenland, fand ich wirklich gut.
Viele gute Punkte wurden von Herrn Geißler und Dirk Müller angesprochen. Ich habe die Diskutanten mal bewertet:
http://www.mister-ede.de/medien/medien-inland/anne-will-15-02-12/388
Wichtig ist, dass sich im Prinzip alle für mehr Investitionen ausgesprochen haben. Ich hoffe mal, dass da bald mal was läuft.
Wir hätten keine Euro-Krise, wenn alle Mitgliedsstaaten die
Steuerflucht wirksamer bekämpfen würden. Wir bräuchten keine Rettungsschirme, wenn wir mehr Druck auf Geldwaschanlagen wie die Schweiz ausüben würden. Dort wird
durch Banken und staatliche Stellen teilweise offen für die
Anlage von kriminell erwirtschafteten Geldern geworben.
Der derzeitige Bauboom in der Schweiz basiert zum grossen
Teil auf durch von EU-Bürgern in Ihren Heimatstaaten illegal
erwirtschafteten Geldern. Strafanträge bei den zuständigen
Schweizer Behörden werden kaum bearbeitet oder verzögert.
Die fehlenden Milliarden lassen sich nicht durch Sparmassnahmen bei den Bürgern der betroffenen EU-Staaten
einnehmen, sondern durch massiven Druck auf Steueroasen.
Auch das Problem der Spekulation gegen EU-Staaten wäre dann
gelöst. PS. Ich lebe in der Schweiz
Ich stimme Ihnen zu, dass Kapitalkriminalität ein großes Problem ist. Dazu komm Steuerflucht, also das legale übersiedeln ins Steuergünstige Ausland.
Aber auch in Fragen der Wirtschaftskriminalität (Umweltgesetze, Arbeitsschutz, Schwarzarbeit, Scheinselbstständige) müssen wir ansetzen. Das Wirtschaftssystem der sozialen Marktwirtschaft wird durch schwarze Schafe ausgehebelt.