Der vegane Spitzenkoch und der Beef!-Chefredakteur
Björn Moschinski und Jan Spielhagen haben beide ein Problem mit industrieller Massentierhaltung. Aber sie ziehen unterschiedliche Konsequenzen daraus: Moschinski, veganer Spitzenkoch, stellte den Konsum von Tierprodukten ein. Spielhagen, Chefredakteur des Magazins „Beef!““ hingegen isst weiterhin sehr gerne Fleisch – so lange die Qualität stimmt. Ganz darauf zu verzichten, kommt für ihn nicht in Frage. Die beiden sind am Mittwoch zu Gast bei log in.
Björn Moschinski lebt seit 17 Jahren vegan, verzichtet also auf sämtliche Tierprodukte. Wobei: „Ich verzichte auf nichts“, sagt Moschinski. Es gebe für alle tierischen Produkte leckere Alternativen. In seinem Restaurant verarbeitet er texturiertes Soja wie Fleisch. „Dadurch hatte ich nie das Verlangen, Fleisch zu essen, weil ich das, was ich vom Fleisch her kenne, auch pflanzlich bekomme“, sagt Moschinski. „Was den Geschmack ausmacht, das sind die Gewürze und die Zubereitung.“ (Foto © Sandra Gärtner)
Berichte über Massentierhaltung und Tiertransporte in der Bravo hatten Moschinski als Teenager dazu gebracht, nach und nach den Konsum tierischer Produkte einzustellen. Fleisch zu essen ist für ihn moralisch schlichtweg nicht vertretbar. „Veganismus bedeutet immer eine ethisch-moralische Lebenseinstellung“, so Moschinski. „Was Tiere angeht, sind Fleischesser unmoralisch.“ Allerdings dürfe man darf nicht vergessen, dass die meisten Leute sich darüber noch nie Gedanken gemacht hätten. Jan Spielhagen beurteilt die Frage der Moral dagegen weniger absolut: „Die einen finden, dass es in Ordnung ist, Tiere zu züchten und zu schlachten, andere finde das nicht. Das ist mehr eine Glaubensfrage.“
Ausschlaggebend sind für den Beef!-Chefredakteur eher die ökologischen Folgen der Massentierhaltung – Argumente, die auch für Moschinski durchaus Gewicht haben: „Um ein Kilo Rindfleisch zu produzieren verbrauchen wir 13 Kilo Getreide und 15.000 Liter Wasser. Wenn man den Preis für diese Rohstoffe hochrechnet, dann ist das ein Vielfaches von dem Preis, den man am Ende im Markt bezahlt. Das läuft alles über Subventionen.“
Deshalb sei es nur logisch, dass gutes Fleisch seinen Preis habe, sagt Spielhagen. Wenn jemand sage, er könne sich Bio-Fleisch nicht leisten, dann habe er dafür zwar Verständnis, aber es löse das Problem nicht. „Was ist das für ein Argument? Gar keins! Dann macht man es halt seltener oder gar nicht. Wir können ja nicht unseren perversen Konsum damit erklären, dass er bezahlbar ist.“ Auch Moschinski will den Einwand, vegane Ernährung sei zu teuer, nicht gelten lassen: „Wenn Sie zum Beispiel Hack betrachten, dann kostet ein Pfund Soja-Hack nicht einmal einen Euro.“
Dass man mit dem Verzicht auf Fleisch die Welt rettet, glaubt Spielhagen nicht. „Ab und zu esse ich sehr gerne Fleisch. Ich finde es halt nicht so schlimm. Wenn man verantwortungsvoll und in Maßen Fleisch genießt, kann die Welt dabei weiterbestehen.“
Außerdem bei uns zu Gast: Der Landwirt Heiko Terno, Vizepräsident des
Brandenburgischen Bauernverbandes, und der Rapper Kool Savas, der Fleischessen nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Wir sind gespannt!
Fragen an die Gäste und Meinungen dazu?
196 Kommentare | 12. Dezember 2011 | 17:37 Uhr |
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Ich lebe selbst (weitgehend) vegetarisch seit 2009 (in ganz seltenen Fällen jedoch Fisch – im Schnitt 2-3/Jahr), Käse ist noch auf dem Speiseplan und ebenfalls selten Eier, aber dafür absolut kein Fleisch mehr, sowie auch keine Milch.
Ich möchte aber mich weiter umstellen im Laufe der Zeit – vielleicht schaffe ich es eines Tages zum Veganer.
Meine Frage an Björn ist, worauf ist zu achten? Was ist dran an den Grunddiskussionen um Nährstoffmangel, zB. bei Vitamin B12? Was kann man alternativ durch gute Ernährung tun?
Ist all das auch mit dem “kleinen Geldbeutel” möglich?
Eine weitere Frage ist noch – wie stehst Du zu Honig?
Grüße aus Hannover
Liebe/r Kris! Deine Fragen würde ich dir gern ausführlich beantworten, denn ich lebe auch vegan. (Björn ist vll im Moment etwas beschäftigt…
Kontakte mich auf FB: https://www.facebook.com/carolin.stritter Das ist alles nicht sehr schwer und ich helfe dir gern!
Lieben Gruß Lin
Hallo Kris,
ich habe gesehen, dass du aus Hannover kommst – ich auch
Bist du schon in der fb-Gruppe “Hannover vegan” (https://www.facebook.com/groups/284507732703/)? Da bekommst du auf jeden Fall Hilfe bei allen deinen Fragen, vegane Einkaufs- und Restauranttipps für Hannover und alle Infos zu unserem monatlichen Veganer-Stammtisch.
Viele Grüße
Anna
toll!
danke dass ihr ihn eingeladen habt!
@ Kris B.: Bin zwar nicht Björn, aber trotzdem Veganer:
Und man kann auch alles selbst herstellen!
B12 ist das Einzige, das du nicht ausreichend mit veganer Ernährung zu dir nimmst, FALLS du es nicht in Form von Tabletten o.ä. “isst”. Alle anderen Nährstoffe bekommst du mit Obst, Gemüse, Getreide, Bohnen, Pilze,… allem anderen eben. Darauf achten, dass man sich ausgewogen ernährt sollte man natürlich – aber das sollten auch alle anderen Menschen!
Da viele vegane Fertigalternativprodukte (WurstKäseMilch) oft in Bioqualität sind, sind sie oft auch dementsprechend teurer. Aber um sich ausgewogen zu ernähren, braucht man das nicht. Ich mag’s halt!
Honig esse – ich – keinen. Bienen legen ihre Honigvorräte für sich selbst an. Ahornsirup schmeckt sowiso besser.. =)
Liebe Grüße
..Hallo
Ja, soweit bin ich informationstechnisch auch,wobei ich bewusst Nahrungsergänzungsmittel meide. Erst recht diejenigen, von denen ich zumindest weiss das für die Trägersubstanzen auch Tiere leiden mussten.
Was den Käsekonsum betrifft, möchte ich natürlich langsam reduzieren. Derzeit ergänze ich meinen B12 Bedarf durch bestimmte Käsesorten, angereicherte Säfte – oder sehr gern auch alkoholfreies Weizenbier. Bin mir aber durchaus bewusst, DAS das für so manchen Menschen auch Luxus wäre.
Was den Honig betrifft, esse ich bisher auch eher selten bis wenig. Denke bisher, eine langsame Weiterentwicklung ist wichtig und der einzig derzeit sinnvolle Weg – ein Umstellen von heute auf morgen wohl eher utopisch.
Grundsätzlich ist das Thema “Eigensynthese” und “Anpassungsfähigkeit des Menschen” das Spannenste Thema hierbei. Wohlwissend, das selbst die Medizin sich dahingehend alles andere als einig ist. Wie denn auch…
Im Prinzip ist das gesamte Leben ein einziger Lernprozess.
Dank Dir für Deine Info.
Hallo – ein sehr wichtiges Thema und erinnere an Herrn Albert E. aus Ulm: „Nichts wird die Chancen auf Überleben auf Erden so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung!“
B12 – Lass doch den Käse weg- denn wer Käseist klaut Kälbern das Futter – B12 hat es im rohen Sauerkraut, angekeimten Süsslupinen, Spirolina… und wir können es selbst im Darm herstellen.
Es ist unklar wieso nur Vegitarier / Veganer auf B12-Mangel untersucht werden und die Vollköstler nicht.
weiter untersuchte bislang niemand was vom B12 im Fleisch noch drinen nach kochen,grillen, braten noch verbleibt und in wie weit das dann noch bioverwertbar ist!!!
Honig wird wie Zucker-1 sauer verstoffwechselt und produziert ebenfalls reichlich Säure und ist Futterklau bei den Bienen. GI = 100; I´m very sorry doch im Klartext ist Honig Bienenkotze
So wie Fleisch auf dem Teller immer in Verwesung ist, also Aas mit reichlich Fäulnisbakterien, bildet es neben den Milchprodukten die Grundlage für die Eiweissmast. ein ordentliches Fundament für Immunschwächen und Zivilisationskrankheiten.
Ach Dr. Atkins, Steakliebhaber und Promotor für Fleischund Quark, siehe die “Die Atkins-Diät”, war von der Fleischindustrie gesponsert; und er starb nicht den natürlichen Alterstod sondern an Herzversagen.
Alkfreies Bier, egal ob Weizen, Pilz, Export bis auf einen Ausnahme hat “Alkoholfreise” 0,5% Alk. und ist für trockene Alkoholiker die Chance rückfällig zu werden. Alk ist auch in geringen mengen ein sehr starke Zellgift und hinterlässt immer Spuren in Leber und Gehirn; bei Letzterem nur wenn vorhanden…lololol.
Wo liegt der Sinn vegane Speisen auf Fleischgeschmack zu trimmen? Es gibt keinen. Wäre demso so wirden die Fleischesser den Braten, das Steak ja auch auf Gemüsegeschmack trimmen. Das gelingt ihnen nicht einmal bei einer Kohlrollade.
Lernprozess: es geht hier um Gewohnheiten, die erst bei einer Änderung zu 100%, wichtig 100%, nach 42 Tagen geändert werden kann auf Dauer.
Hilfe: Sage statt ich kein Fleisch, ich will Leben aus Gemüse, Samen,Früchte. “Wetten das?” ein 3-Sternekoch nicht auf das Geschmacksniveau einer baumreifen Mango, Feige, Streuobstwiesenbirne / -Apfel, Essenerbrot… kommt.
Fleischpreise
13 Kilo Kraftfutter kosten etwa 4 Euro. Trinkwasser kostet in Deutschland etwa 2€ je 1000 Liter. Das sind 30 Euro. In anderen Ländern, wie den USA, ist der Preis aber deutlich niedriger.
In den meisten armen Ländern findet eine noch günstigere Selbstversorgung statt.
Auch in Deutschland ist eine Selbstversorgung in der Landwirtschaft nicht unüblich.
Die Kosten bei 13 Kilo Kraftfutter und 15000 Liter Wasser bei Selbstversorgun, liegt bei unter 6 Euro. Dazu kommen Personalkosten, die Kosten für Schlachtung, sowie Transport.
Der Kilopreis von Fleisch ist nicht mehr oder weniger subventioniert als die restliche Landwirtschaft.
Es sollten aber grundsätzlich nur Dinge subventioniert werden, welche gesellschaftlich wünschenswert sind. Kinder werden mit dem Kindergeld, Bildung mit dem Bafög gefördert.
Solarenergie wird durch Einspeisevergütung gefördert und Unternehmensgründungen mit günstigen Krediten.
Die Landwirtschaft fördert man mit dem Ziel, eine Lebensmittelversorgung auch in einem Hochindustrieland wie Deutschland zu haben.
..”wünschenswert” ist dabei ein interessantes Thema wie auch die Tatsache das es auch dennoch hierbei so etwas wie “Wachstumszwang” gibt. Der wirtschaftliche Aspekt ist hierbei ein großes Problem.
Man muss sich dabei einfach auch die Zahlen der letzten 20 Jahre einmal anschauen. Es ist nicht nur so, dass die Leute (Gesellschaft) Fleisch “konsumieren”, sondern ..immer mehr und mehr..
Umgekehrt bleibt genau dabei der gesundheitliche Aspekt auf der Strecke. Es gibt faktisch keine Vernunftsgrenze, wird nicht einmal als eine Gefahr erkannt. Weder für Umwelt noch für ein Individum.
Landwirtschaftliche Investitionen und Subventionen werden wohl immer nötig sein in einem Systemstaat, ganz gleich welcher Coleur, aber muss eine “Fleischindustrie” und daran geknüpfte Unternehmen die großen Profiteure durch Staat UND obendrein Verbraucher sein?
Bei dem Thema hier sehe ich neben dem Konsumenten (mangels Wissen), auch den Landwirten weitgehend auf der Verliererseite im übrigen.
Soja.. Tofu.. Das ist doch ekelhaft!
Ich liebe Fleisch und kann trotzdem einem Schwein in die Augen schauen.
Ich würde aus Klimaschutzgründen meinen Fleischkonsum einschränken, mehr nicht. Außerdem würde ich Fleisch aus artgerechter Haltung kaufen, Auch wenn ‘s teurer ist. Denn auch ich möchte das dir Tiere ein halbwegs gutes Leben gehabt haben, bevor ich sie verputze
Moralische Bedenken habe ich nicht.
Könntest du dem Schwein auch in die Augen schauen, während es geschlachtet wird und wie verrückt schreit??? Und es anschließend noch “verputzen”???
du hast doch überhaupt keine Ahnung wie das Fleisch, das du regelmäßig ißt, hergestellt wird. Unter welchen lebensfeindlichen Bedingungen die Nutztiere ausgebeutet werden. Du hast keine Ahnung was Massentierhaltung ist und hast überhaupt kein Hintergrundwissen, wie es scheint.
Artgerechte oder tiergerechte Tierhaltung gibt es nicht solange Profit im Mittelpunkt steht. Jeder Landwirt oder auch ein Unternehmen muss seine Kosten decken und das geht nunmal auf Kosten der Nutztiere. Die Kosten fürs Futter, Tierarzt usw. sind hoch. Das Fleisch aus einer, wie du hier schreibst, artgerechter Haltung kanns du dir gar nicht leisten.
Wenn Du keine Antibiotika in deinem Fleisch haben willst und es aus tiergerechter Haltung kommen soll dann muss dir klar sein, dass ein Tier auch krank werden kann. Das kranke Lebewesen nicht mit Medikamenten zu bahandeln, nur weil man keine Antibiotika mit dem Essen aufnehmen möchte, ist Tierquälerei! Eins will ich aber klar stellen, in der Massentierhaltung sind es die katastrophalen Lebensbedingungen, die zu Krankheiten führen und die Tiere ob krank oder nicht mit Antibiotika voll gepumpt werden. Wenn du wirklich willst, dass die Lebewesen, die wir ausbeuten, ein gutes Leben haben, dann verzichte auf den Fleischkonsum.
Ich bin selbst Fleischfresser, komme vom Land und kann sowohl Kleintiere (Hasen und Hühner) selbst töten as ich auch schon mehrfach tat. Außerdem bin ich Angler. Wenn ich ein Tier töte dann nur mit Respekt.
Im Augenblick denke ich aber verstärkt über die gewerbliche Tierhaltung nach, auch die Fischzucht und den Fang. Ich halte die Art und Weise wie die Menschen da vorgehn für extrem fragwürdig.
Ich bemerke (m)eine Evolution des Essens, zuerst aß ich weniger Geflügel und dachte ich sei bei Fisch besser aufgehoben. Bedingt ein Irrtum. Jetzt bin ich soweit das ich allg meinen Fleischkonsum einschränke. Ich habe nur ein Problem das ich wenige Rezepte finde die vegetarisch sind und schmecken. Meistens finde ich Pfannkuchen…
Ich würde wesentlich mehr Fleischlos essen wenn ich mehr Infos hätte.
Allerdings bin ich kein Fleischverächter. Ich bin jedoch der Meinung das sowohl die herkömmliche Fleischbeschaffung wie auch die Biosucht nicht Tiergerecht sind. Wenn ich selbst Hasen züchte und diese esse weiss ich das sie gut gelebt, sich oft gefreut haben und respektvoll starben.
Ich finde Fleisch gehört nicht teurer gemacht sondern rationiert auf die Menschen. Bei uns gabs früher nur zwei mal die Woche Fleisch und wir konnten auch leben.
Ich teile Ihre Meinung, dass es wichtig ist, den Respekt gegenüber dem Leben einzuhalten. Das heißt z.B. Tiere nicht aus Spaß zu töten.
Wenn ich im Laden Fleisch kaufe, würde ich gerne sagen können, dass das Tier unter ordentlichen Bedingungen gelebt hat. Leider kann ich nur von z.B. gewissen Geflügelproduzenten mit Kilopreisen um die 5€ die Finger lassen.
Eine unabhängige und qualifizierte Beurteilung der Produzenten wäre sehr von Vorteil.
Ich bin für eine öffentliche Internetdatenbank, die dem Verbraucherschutzministerium unterstellt ist.
In Regelmäßigen Abständen werden unangekündigte Kontrollen, mit Videodokumentation durchgeführt. Die Ergebnisse werden dann online gestellt.
“Ich bin selbst Fleischfresser, komme vom Land und kann sowohl Kleintiere (Hasen und Hühner) selbst töten as ich auch schon mehrfach tat. Außerdem bin ich Angler. Wenn ich ein Tier töte dann nur mit Respekt.”
Töten mit Respekt kann man höchstens ein Tier, welches unheilbar krank ist und schwer leidet.
Rechtfertigen lässt sich das Töten eines Tieres gerade noch mit dem Überlebensdrang im Falle einer Hungersnot, wenn man sich beispielsweise in einer versteppten Landschaft befindet, die sonst nichts essbares hergibt.
Ansonsten ist “Töten mit Respekt” nichts weiter als ein brutales Märchen.
Auch Pflanzen und Bakterien sind Lebewesen.
“Töten mit Respekt”?
Das ist wirklich sehr seltsam. Respekt drücke ich gegegen über dem Lebewesen aus.
Daher wünsche ich mir bessere Regeln zur artgerechten Haltung.
“Wenn ich ein Tier töte dann nur mit Respekt.”
Ich glaube das ist dem Tier ziemlich egal, ob du Respekt für es empfindest – sterben möchte es trotzdem nicht und wir haben m.E. nicht das Recht, über schwächere Geschöpfe derart zu verfügen.
Für mich schlimmer ist allerdings die industrielle Massentierhaltung, die wirklich pervers ist und Tiere zu reinen Wirtschaftsfaktoren degradiert. So berechnet man z.B., wieviel Platz max. ein Schwein haben darf, damit die Verreckquote nicht zu hoch ist aber andererseits das Tier sich nicht zu viel bewegen kann, um Futtermittel einzusparen. In AT ist dieser Quotient bei 0,7m² – von den Kastenständen für Muttersauen mal ganz abgesehen. Man sollte die Bauern mal entsprechend eine Woche lang einpferchen – vlt. geht ihnen dann ein Licht auf.
Dieses System ist derart pervers, dass doch wohl niemand guten Gewissens mehr Fleisch oder generell tierliche Produkte zu sich nehmen kann? Wer es dann trotzdem tut, unterstützt damit direkt Tierquälerei in höchstem Ausmaß. Und kommt mir bitte nicht “wir kaufen nur beim Bio-Bauern um die Ecke der 5 Schweine besitzt” – den Spruch hör ich ständig, dabei sind gut 98% der Produkte aus der industriellen Massentierhaltung.
Fleisch essen ist out.
“Wenn ich ein Tier töte dann nur mit Respekt.”?
Wie soll das gehen?
Es wäre schön, wenn man dem Leben respekt zollt. Das heißt die artgerechte Haltung fördert.
Ansonsten halte ich das Töten von Tieren und Pflanzen zum Essen für richtig.
Das Töten von Bakterien im Falle einer Krankheit ist für mich auch in Ordnung.
Was heißt denn ständig “Pflanzen sind auch Lebewesen”.
Pflanzen haben kein Gehirn und auch kein Zentralnervensystem. Sie können nicht fühlen. Außerdem gibt es Pflanzen und Früchte, die werben geradezu mit ihrer Farbe, um gegessen zu werden. Sie wollen gegessen werden, um später wieder ausgeschieden zu werden, damit sie sich verbreiten können usw.
… Ich sage nichts gegen dein Essverhalten – das bleibt jedem selbst überlassen, doch ich finde deine Argumente zieml. flach. Wenn du dich ein wenig mit Veganismus beschäftigen würdest, würdest du ganz anders darüber reden.
Biofleisch ist nichts anderes als das Tier, das irgendwann mal krank wird, leiden zu lassen, weil man es nicht mit Antibiotika behaldeln darf. Außerdem halten die sogenannten Biobauer deutlich mehr als 5 Tiere, sonst könnte sich das Fleisch kaum jemand leisten.
Und nochmal, es gibt keine tiergerechte Haltung, solange die ökonomischen Ziele verfolgt werden.
Eine tiergerechte Haltung, wo die Tiere ihre Bedürfnisse haben dürfen, sich in Ruhe entwickeln können, eine Tierärztliche Versorgung haben und den ganzen Tag Freilauf haben, ist unbezahlbar.
Wenn man ein gutes Gewissen haben möchte, dann verzichtet man auf das Fleisch und die anderen tierischen Produkte!
Wie tötet man ein anderes Lebewesen mit Respekt? Ein solches Argument ist der reine Selbstbetrug. Tot ist tot für immer! – ob mit oder ohne Respekt getötet.
Gib mal bei chefkoch.de in die Suche vegetarisch ein,da kommt viel
Eine Idee, um den Fleischkonsum zu drosseln, ohne mit Verboten oder Rationierungen zu arbeiten, wäre den Preis zu erhöhen.
Würde man in Deutschland alle tierischen Lebensmittelprodukte mit 19% Mehrwertsteuer belasten, wären die pflanzlichen Nahrungsmittel durch den verminderten MwSt.-Satz von 7% im Vorteil.
Das ganze würde den Fleischkonsum dämpfen, aber auch Steuereinnahmen für den Staat generieren.
Mit dem Geld könnte man z.B. die Kontrollen im Bereich der Lebensmittelproduktion ausbauen.
Tja, weißt du wie es momentan aussieht?
http://www.alnatura.de/de/erhoehte-mehrwertsteuer-fuer-soja-reis-und-haferdrinks
Da gibt es einiges zu korregieren…
Es gibt eine Menge vegetarischer und veganer Food Blogs, da läuft einem bei den Bildern und Rezepten geradezu das Wasser im Munde zusammen.
Als allerersten Blog kannte ich diesen hier:
http://www.veganguerilla.de/
Interessant, dass Spielhagen sich auf ein mal als Tierschützer inszeniert. Seine Zeitschrift strotzt nur so von der Zelebrierung von Gewalt an Tieren, nur dass diese eben nach “BEEF!”-Sicht am besten nicht im industriellen Rahmen im Schlachthof erfolgt, sondern hier noch ‘selbst Hand angelegt’ wird. Das und andere Aspekte hat z.B. die Mensch-Tier-Forscherin Julia Gutjahr analysiert (z.B. im Rahmen eines Vortrages auf dieser Tagung http://www.wiso.uni-hamburg.de/projekte/animals-and-society/projekte/tagung-fleisch-essen/programm/)
Gewalt bleibt jedoch Gewalt, und auch “Bio-Tiere” leben vor ihrer Ermordung in Gefangenschaft, ebenso wie auch die ökologische Bilanz von Bio-Fleisch immer noch deutlich schlechter ausfällt als von veganer Ernährung. Anderen Individuen Gewalt anzutun und sie auszubeuten, ist keine simple Glaubensfrage, wie Spielhagen es darstellt. Es ist eine politische Haltung, und zwar eine illegitime.
Ernährung mit dem was die Natur das ganze Jahr über bietet
Schaut mal hier http://www.facebook.com/media/set/?set=a.222963464387794.76742.152877318063076&type=3
Ich finde den Denkansatz des in der Tierrechtsszene ziemlich bekannten Filmes “earthlings” sehr interessant und er hat mich letzendlich auch zur überzeugten Veganerin gemacht.
Neben wissenschaftlichen Studien, welche aussagen, dass wir durch Gebiss, Darmbakterienstämme ect. viel mehr den Pflanzen -und Fruchtessern ähneln, als den Fleischessern (wenn man nur mal an die Auswirkungen des steigenden Konsums an tierischen Fetten denkt, wie z.B. steigende Zivilisationskrankheiten, ein typischer Fleischesser wie ein Tiger trägt keine Folgen von “zuviel” Fleisch), sind die moralischen Gründe des Veganismus mindestens genauso wichtig.
Im Grunde genommen sind wir Menschen auch nur Bewohner dieses Planeten und es grenzt an Speziesismus und Rassismus, andere Individuuen für sich auszunutzen.
Veganismus hat etwas mit Respekt gegenüber anderen Arten/Individuuen zutun, anderen Bewohnern der Erde, mit denen wir friedlich zusammen leben sollten, statt sie genetisch nach unseren Wünschen anzupassen.(Mehr Brustfleisch bei Masthähnchen, mehr Milchhochleistungskühe)Das würden wir auch nicht wollen, gäbe es irgendwann ein uns Menschen “überlegeneres” Wesen auf der Erde.
Liebe Grüße aus Bonn
Ich bin seit 30 Jahren Vegetarien. Sehr überzeugt. Daran wird sich auch nieeee wieder etwas ändern. Im Gegenteil…………vegan …….
Jan Spielhagen: „Die einen finden, dass es in Ordnung ist, Tiere zu züchten und zu schlachten, andere finden das nicht. Das ist mehr eine Glaubensfrage.“
Nein, es ist ganz gewiss _keine_ Glaubensfrage, sondern eine reine Vernunftsfrage, denn Tiere sind dem Menschen ausgesprochen ähnlich: Sie haben Augen, Nase, Mund, Ohren, Hirn und Herz. Indes sind sie wie wir Menschen _leidensfähig_.
Ein ausgewachsenes Schwein beispielsweise ist sich seines Lebens viel bewusster als etwa ein menschlicher Säugling. Dennoch wird das Schwein getötet und aufgegessen, während das Menschenkind beschützt wird.
Das menschliche Verhalten beschreibt also einen willkürlichen Umgang mit allen anderen Spezies.
Speziesismus ist ebenso falsch wie etwa Rassismus und Sexismus.
Gewiss ist die Entwicklung der Menschheit vom Nutzen der Tiere geprägt. Nun sollte sich der Mensch allerdings konsequenterweise endlich einmal aufrichtig in eine höhere ethische Stufe begeben, weg von sinnlosen und grausamen Gewohnheiten aufgrund maßloser, in narkotisierende Bio-Wohlfühl-Floskeln gebettete Überheblichkeit und hin zur Ehrlichkeit.
Glauben und Vernunft sind zweierlei.
Wenn Sie meinen, der Verzehr von Fleisch sei mit Rassismus gleichzusetzen, dann haben Sie aber glaube ich ein paar Dinge durcheinander gebracht.
Ich kann mich an kaum rassistische Übergriffe erinnern, bei denen das Opfer gegessen wurde. Rassismus ist der Hass auf andere Menschen.
Ich esse aber Schweine nicht, weil ich sie hasse, sondern weil ich den Geschmack mag.
Ihr Rassismusvergleich hinkt von vorne bis hinten. Genauso der Sexismusvergleich.
Es geht nicht um Unterdrückung sondern um Nahrung.
Vorsicht! Ironie!
Bei Sexismus geht es doch auch nicht in der Hauptsache um “Unterdrückung” und “Macht”, sondern darum, den Sexualtrieb, unter dem die armen Männer leider leider leiden kurzzeitig zu mindern. Sexismus hat ja auch nichts mit Hass zu tun, die sogenannten “Übergriffe” sind ja auch anerkennende Wertschätzung (den Geschmack mögen)….
[Mister-Ede: Merken Sie, dass ihre Argumentation nicht besser wird, indem sie einfach die Person im betrachteten Gegenstand bei Tieren negieren?]
Sinnlose Tierquälerei ist in Deutschland verboten. Genauso wie Frauen gleichgestellt werden und kulturelle Vielfalt erlaubt ist.
In unseren freien Gesellschaft ist weder Platz für Rassismus, Sexismus oder Tierquälerei.
Ein Tier zu schlachten ist aber keine Tierquälerei.
Sie sind da anderer Meinung. Aber ich glaube weder Ihre, noch meine Meinung ist die “einzig richtige”.
Fleischkonsum hat nichts mit Tierfeindlichkeit zu tun.
Sie merken es einfach nicht, krass!
Ja, sinnlose Tierquälerei ist verboten. Und Frauen und Männer sind laut Gesetz gleichgestellt. BEIDES (um bei dem Beispiel zu bleiben) ist aber in der Realität NICHT so! 99% der Tiere, die auf den Tellern landen werden gequält (Enge, Umgebung, Mast, Kastration, Schnabelamputation, …. bis hin zur Schlachtung (das alles oft mit mangelhafter oder ganz ohne Betäubung).
Merken Sie jetzt etwas?
Dann sollte man die Kontrollen verbessern, damit die Regeln sowohl bei der Viehzucht als auch bei der Gleichstellung eingehalten werden.
Evtl. muss man Unternehmen auch mit stärken Strafen belasten, damit das einfach nicht vorkommt.
Nächstes mal wenn ich eine Katze sehe, werde ich sie Freundlich Grüßen, “Guten Frau Katze! Hallo Herr Kater”, bevor ich weiterlaufe.
Nein Tiere sind keine Personen, auch wenn manchmal Personen mit Tieren verglichen werden. Sie können gerne aber einen anderen Glauben vertreten. Erwarten Sie aber bitte nicht von anderen Menschen, dass Sie diesen Glauben teilen. Immerhin gibt es ja die Freiheit des Glaubens.
ich ernähre mich seit über ein jahr vegetarisch und jetzt seit ein paar wochen vegan…muss dazu sagen das man keinen unterschied bemerkt zwischen vegetarisch und vegan , da es heut zu Tage wirklich soviel ersatzprodukte gibt.Und wie schon oben im artikel beschrieben macht es wirklich die würze.
Ein paar Fragen an die Veganer?
Jedes Bakterium ist ein Lebewesen. Auch jede Pflanze ist ein Lebewesen.
Wie vereint sich das mit der veganen Lebensweise?
Darf dann nicht mehr geputzt werden, aus Respekt vor den Lebewesen? Wie ist es mit der Hausstaubmilbe? Wie bei Ameisen, Mäusen, Katzen, Elefanten?
Und wieso darf man Pflanzen essen? Sind das nicht auch Lebewesen? Kommt es auf das Gefühl an oder auf das Leben?
Kann mir jemand sagen, wo ein Veganer da eine Grenze zieht und mit welcher Begründung?
Ich selbst würde Lebewesen dann Töten, wenn sie meinen Lebensraum stören (Ungeziefer, Bakterien, Ein morscher Baum droht auf mein Haus zu fallen), für die Nahrung (Pflanzen, Tiere), zur Selbstverteidigung (Bakterielle-Entzündung, Hundeattacke) oder Eigentumsverteidigung (Schnecken im Gemüsegarten). Aus Spaß an der Freude würde ich kein Lebewesen töten.
Für Menschen gilt natürlich eine andere Wertung. Im gesamten verteidigt sich die Menschheit gegen Viren und Bakterien. Menschen sind meine Artgenossen. Hunde und Schweine sind das nicht.
Grundsätzlich gilt es, so wenig Leid zu verursachen wie nur irgendwie möglich. Das gilt ausnahmslos für alle Lebewesen.
Die Grenze zwischen Fleischkonsum und Vegetarismus ist klar.
Die Grenze zwischen Vegetarismus und Veganismus ist schwammig: Veganismus fängt beispielsweise bereits beim Händewaschen an (tierisches Glycerin).
Es ist in dieser auf Tierausbeutung basierenden Welt also leider kaum möglich, hundertprozentig vegan zu leben.
Die Bekämpfung beispielsweise von Hausstaubmilben zum Schutz vor Krankheit ist nicht zu vergleichen mit dem sinnlosen Töten von Tieren zu Nahrungszwecken, sofern man aufgrund Mangels pflanzlicher Nahrungsmittel keinen Hunger leidet.
Es deutet nichts darauf hin, dass Pflanzen Schmerz empfinden: Während Pflanzen und Früchte uns mit Farben und Düften locken und sich still pflücken lassen, so schreit beispielsweise ein Schwein um sein Leben, wenn es sich bedroht fühlt. Das ist ganz augenscheinlich und leuchtet jedem Kind ein.
Und selbst wenn Pflanzen leiden würden, so würde ich mich dennoch für die pflanzliche Ernährung, also für des geringere Leid entscheiden, da für mich als Pflanzenesser weniger Pflanzen verbraucht werden müssen als bei einer Ernährung mit Fleisch.
Zitat:
“Für Menschen gilt natürlich eine andere Wertung. Im gesamten verteidigt sich die Menschheit gegen Viren und Bakterien. Menschen sind meine Artgenossen. Hunde und Schweine sind das nicht.”
Hier werden _willkürlich_ Wertungen vorgenommen aufgrund der Spezieszugehörigkeit. Relevante Gemeinsamkeiten werden einfach ausgeklammert.
Es ist mittlerweile völlig klar, dass auch Pflanzen “Gefühle” und “Schmerzen” empfinden. Ich halte es für absolut anmassend, das zu negieren. Sicher muss jeder selber wissen, was er verantworten kann, aber wenn ich die vielen Veganer höre und deren Kommentare lese, dann kann ich nur sagen: werdet Fruktarier und ernärt euch asusschliesslich von heimischen Früchten. Und schafft eure Autos ab und wählt bezieht Strom ausschliesslich aus ernuerbarer Energie! Ich kenne viele Veganer, die haben keinerlei Skrupel, Tropenfrüchte, die mit dem Flugzeug transportiert wurden, zu essen, unternehmen Fernreisen und haben SUVs. Da ist mir doch Jemand lieber, der ein Ei aus artgerechter Freilandhaltung isst!
Quelle zum Schmerzempfinden bitte, davor starte ich keine Diskussion.
Was soll denn bitte “artgerechte Haltung” sein? Diese beiden Worte schließen sich ja schon gegenseitig aus.
Klar kann man einem Huhn unterschiedlich viel Platz zum Leben geben, aber solange ein Mensch ein Tier in irgendeiner Art und Weise für sich nutzt (z. B. für Eier oder Fleisch), ist der Glaube, das es artgerechte Tierhaltung gibt, nicht als eine Illusion.
Oder entspricht es etwa der Art der Spezies Huhn, jeden Tag ein Ei zu legen? Nein. In freier Natur legten Hühner pro Jahr um die 1-2 Gelege mit ca. 12 Eiern.
Ist es artgerecht, den Hühnern ihre Eier immer wieder wegzunehmen und sie dadurch zu zwingen, immer wieder neue Eier zu legen (da der natürliche Instinkt sie dazu treibt, ein Gelege zu vervollständigen), wodurch der Körper überlastet und ausgezerrt wird? Nein, das nennt man Qualzüchtung!
Ist es artgerecht ein Tier gefangen zu halten und es gegen seine eigenen Interesssen zu nutzen und auszubeuten? Nein! Artgerecht ist nur die Freiheit!
“Hier werden _willkürlich_ Wertungen vorgenommen aufgrund der Spezieszugehörigkeit. Relevante Gemeinsamkeiten werden einfach ausgeklammert.”
Das Gefühl habe ich, wenn ich lese, wie Sie Veganismus beschreiben.
Wird das Schwein vor der Schlachtung betäubt, dann ist es doch würdevoller, als von einer Schere beschnitten zu werden.
Ich will damit nur sagen, jeder Mensch zieht seine eigene Grenze.
Ihr Argument, ein Schwein schreit, ist genauso richtig, wie mein Argument auch Pflanzen sind Lebewesen.
Daher sollte doch jeder selbst entscheiden, wie er die Ernährung mit seinen ethischen Werten vereinbart.
Seit ich Vegetarier bin ging mein Gewicht ohne Hunger und Diät von 120 auf 88 kg zurück, ich hatte nie mehr Sodbrennen, und nicht mehr den ekelhaften Mundgeruch von faulen Fleischrsten zwischen den Zähnen. Blutdruck und andere Werte sind alle im günen Bereich, ich habe nicht einmal in einem Wartezimmer gesessen, und auch keine Pille geschuckt. Übrigens, im Frühjahr 2012 werde ich 69 Jahre alt. Fotos von 1991 und 2011 finden Sie in meiner Homepage unter Rubrik Buch/Gesundheit.
Nur eine kurze Anmerkung: es wird immer wieder erwähnt “aber Pflanzen sind doch auch Lebewesen”. Das ist nur eins von vielen Beispielen, dass viele einfach nicht weit genug denken. Würde man also weiter nachdenken und überlegen wie viele Pflanzen man denn für eine vegetarische, bzw. vegane Ernährung braucht und wie viele für eine mit Fleisch, würde man zu dem Schluss kommen, dass für eine Ernährung mit Fleisch weitaus mehr Pflanzen benötigt werden. Und nicht nur das, einfach mal logisch betrachtet – wozu dient Schmerz? Um etwas dagegen unternehmen zu können. Tiere und Menschen können flüchten oder versuchen, sich zu verteidigen. Pflanzen können weder noch – also wozu sollten sie Schmerzempfinden haben? Wenn man nur ein bisschen weiter denken würde, dann würden sich viele Fragen von alleine beantworten lassen…
Genauso geht es weiter mit “aber für Soja werden Regenwälder abgeholzt” usw.
Ja, tausendmal gehört…
Wenns nicht so traurig wäre, würde man lachen…
Aber vielleicht werden ja durch diese Sendung mehr Menschen informiert! Würde mich freuen!
Einfach Lebenwesen auf und abzuwerten, das ist respektlos gegenüber dem Leben.
Ich hätte von Vegetariern mehr Rationalität erwartet.
Der eine hat kein Schmerzempfinden, der andere ist geistig behindert. Wieso sollte ich ein Lebewesen deshalb abwerten?
Fleisch essen kann ich dennoch, weil es nicht verwerflich ist, Tiere zu töten
Aus dem Tod entsteht immer etwas neues. Egal ob Pflanzen verwelken oder gegessen werden.
Egal ob Tiere oder Menschen sterben. Es wird daraus auch immer neues Leben entstehen. Man hat das auch mal im Biologieunterricht gelernt, Das ist der kreislauf der Welt.
Dann ist es auch nicht verwerflich meine Mitmenschen um die Ecke zu bringen?
Essen Sie Menschen?
Aber der Tot wird dazu führen, dass ich von einem Wurm angeknabert werde. Der wird von einem Vogel gefangen, welcher auf einem Feld verendet.
Dadurch werden die Pflanzen genährt, welche dann in der Futtermittelkette landen. Das Rind wird von jemandem gegessen, der damit dann sein Leben bestreitet.
Genauso wie mein Leben daraus besteht, dass ich aus ganz vielen vergangenen Lebewesen (Pflanzen und Tieren) bestehe.
Warum man aber deshalb jemanden ermorden dürfen soll, ist mir rätselhaft.
Vielleicht erklären Sie mir nochmal Ihre Logik.
Wenn Sie sich ernsthaft Sorgen um Pflanzen machen, dann gibt es einen einfachen Weg, das Leid von Pflanzen zu minimieren: werden Sie vegan!
Denn um 1 kg Fleisch zu produzieren, muss das Tier erst (je nach Art) 3-10 kg Pflanzen fressen.
Ein Mischköstler, der 1 kg Rindfleisch konsumiert, isst also 1 kg Fleisch, und die Kuh hat zuvor 10 kg Pflanzen gegessen, um das 1 kg Fleisch zu produzieren.
Ein Veganer, der stattdessen 1 kg Pflanzen ist, konsumiert also um 9 kg Pflanzen und um 1 kg Fleisch weniger, und wird genauso satt (lebt dabei aber wesentlich gesünder).
Nur mal so als Denkimpuls…
… natürlich nicht “ist” sondern “isst”. Veganer essen zwar Pflanzen, werden aber nicht zu selbigen (zumindestens nicht gleich
Das mit dem “ist” passiert mir leider auch im Internet recht oft.
Angenommen, ein entführtes Flugzeug (5 Passagier) fliegt auf ein Hochhaus (500 Menschen) zu, darf man es abschießen?
Nein, weil man das Leben de 500 Menschen nicht einfach über das Leben der 5 Menschen stellen darf, zumindest nicht in Deutschland.
Ähnlich verhält es sich mit andern Lebewesen.
Ich kann 1 Schwein und 10 Kilo Getreide töten, ohne schlechtes Gewissen zu haben, denn es ist nicht besser 1 Kilo Apfel zu essen.
Oder darf man sich das Recht herausnehmen, gottgleich das Leben zu beurteilen?
Der unterschied ist, dass Pflanzen kein Bewusstsein haben und ihnen die nerven zur schmerzempfindung etc fehlen..
natürlich leben sie auch und man sollte meiner nach generell respektvoll mit der Umwelt umgehen..
Respektvoller Umgang mit der Umwelt in Ehren,aber man muss sich ja nicht zum Pflanzenesser machen,wenn die Natur uns Menschen nicht mal einen Wiederkäuermagen mit auf dem Lebensweg gab,wie den Pflanzenfressertiere.Man kann es auch übertreiben mit der Rücksicht.@p.k.
Entschuldigung, aber was ist das denn für ein Unsinn?
Seit wann sind denn Pferde und Hasen z.B. Wiederkäuer?
Riner sind wohl Wieder käuer und das “Mümmeln” bei Hasen ist wiederkäuen. Also kein Unsinn.@Anni
“…das “Mümmeln” bei Hasen ist wiederkäuen” Dazu hätte ich gerne eine Quelle!
Hasen zählen auf jeden Fall _nicht_ zu den Wiederkäuern. Und Pferde tun es auch nicht. Und viele andere ausschließlich Pflanzenfressende Tiere ebenfalls nicht. Kann man bei Wikipedia z.B. nachlesen. Es trifft auf viele Pflanzenfresser zu, Giraffen, RInder, Schafe… aber eben nicht auf alle und ist daher einfach kein Argument.
Aber worum es ja eigentlich geht: Menschen können auch sehr gut von Pflanzen leben. Dass Menschen von Natur aus Fleischfresser sind, ist soviel ich weiß umstritten. Klar ist aber: Menschen die sich ausschließlich von Fleisch ernähren, werden mangelernährt sein. Und wer zuviel Fleisch ist, hat ein erhöhtes Risiko an den sogenannten Zivilisationskrankheiten (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Übergewicht) zu erkranken.
Ich für meinen Teil ernähre mich seit über 6 Jahren vegetarisch und esse nur sehr wenig Milchprodukte und ich fühle mich bestens… Mangelerscheinungen habe ich jedenfalls nicht.
Mit freundlichen Grüßen…
Ich habe etwas anderes erfahren im Internet.
Die Menschen mögen vielleicht von Pflanzen leben können,aber sie müssen es nicht und man sollte es ihnen nicht vorhalten mit Umoralisch,Tiermörder usw.
Das ist Moralapostolisch und hat nichts mehr mit Demokratie zu tun,denn jeder ist für seine Ernährung selbst verantwortlich und kann diese selbst wählen ich ernähre mich von Wurst und Fleisch und Gemüse,Obst und Fisch,also vielseitig und habe dabei kein schlechtes Gewissen,was manche Vegitarier hier den Fleischessern einflößen wollen.Weil die meinungen dazu albern ist.@Anni
Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet lesen
Ironisch (aber korrekt) wird der Sachverhalt beispielsweise hier dargestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=RB0lLlFxft8
gibt es einen positiven aspekt am fleisch essen? nein, denn mord bleibt mord!
und alle versuchen es sich schön zu reden…
würde hier irgendeiner der fleischesser menschen aus seinem umfeld töten, um sie zu essen? ist doch auch fleisch!
und hier oben sagt jemand, er würde zum spaß nicht töten.
fakt ist aber, dass für die ernährung heutzutage es nicht nötig ist, eine (zum beispiel) kuh zu töten.
also ist das doch nur mord aus spaß. spaß am essen.
also denkt mal drüber nach.
und ich lese hier oben etwas von “mit respekt töten”? wenn man respekt vor einem lebewesen hat, dann tötet man es nicht!
aber nein, tiere sind ja so wenig wert, dass das da schon in ordnung geht, was?
Es ist übertrieben,bei einer Schlachtung von Mord eines Tieres zu sprechen,da würde man mich in meiner Heimat für psychisch krank erklären und eine betreuung aufschwatzen.@annz
„Die einen finden, dass es in Ordnung ist, Tiere zu züchten und zu schlachten, andere finde das nicht. Das ist mehr eine Glaubensfrage.“ Was hat das mit Glaube zu tun? Glaube ist alles was man nicht wissen kann, da es außerhalb unseres Erkenntnishorizonts liegt. Ethologen und Biologen sind sich heute jedoch sicher, dass Tiere wie auch das Menschentier Schmerz und Glück empfinden; es ist das Resultat komplexer Vorgänge Ihres Nervensystems. Es ist also keine Glaubensfrage, sondern es hängt alleine vom ethischen Kriterium ab: Nimmt man einen solchen der das Interesse (eines jeden Individuums das ein Nervensystem besitzt) berücksichtigt ihm keine Schmerzen zuzufügen oder nimmt man einen anderen der sich beispielsweise auf die Intelligenz des Individuums beschränkt? Im letzteren ist nicht klar weshalb dann noch mental behinderte Menschen oder auch Säuglinge keine Futterquelle wären. Wer möchte schon so etwas? Die Idee einer natürlichen- oder auch metaphysischen Grenze zwischen Mensch und Tier ist heute ausschließlich Glaube und kann deswegen von keiner Wissenschaft getragen werden. Die Mensch-Tier Antilogie wird irgendwann nur noch in einer Art philosophischem-historischen Kuriositätenladen für längst überholte Doktrinen zu finden sein.
sich ein wenig Informieren bevor man über ein Thema zum schreiben loslegt von dem man nur das Übliche, d.h. fast nichts, kennt, kann keinem schaden: http://en.wikipedia.org/wiki/Animal_rights
“Es ist also keine Glaubensfrage, sondern es hängt alleine vom ethischen Kriterium ab”
Der Satz klingt so gut, aber der Sinn ist nicht vorhanden. Der Glaube eines Menschen bestimmt sein Handlungsgerüst. Es ist der Grundpfeiler des sittlichen Verhalten. Geprägt wird es durch die tradierten Erfahrung der Gesellschaft. Glaube ist mehr als nur die Religion. Glaube bestimmt den Umgang mit der Religion. Man kann Ihren Satz auch getrost so Formulieren:
Es ist also keine Frage von Sitte und Tradition, sondern es hängt alleine von sittlichen und tradierten Kriterien ab.
oder Es ist nicht heiß, es ist nur besonders nicht kalt.
Das sollte eigentlich @Dave und nicht als neuer Post erscheinen.
Wenn ich immer lese ich würde nur Tiere die Artgerecht gehalten werden essen …kommt mir das grosse kotzen ….
Ich fasse mal kurz zusammen: “Ich würde nicht aus Spaß ein Tier töten…” aber “Ich esse gerne Fleisch (ergo: Spaß), weil es mir schmeckt”…
Ich finde es bemerkenswert in was für einen Rechtfertigungsdruck Menschen, die Fleisch (vulgo: totes Tier) essen geraten, wenn sie nur hören, dass ich vegan lebe. Ich habe noch NIE versucht irgend jemanden zu bekehren, ich rede meist noch nicht mal darüber, aber wenn jemand fragt, dann sage ich dass und warum ich vegan versuche zu leben, und sofort bin ich ein aggressiver, missionierender Ökofreak, der weltfremd daherredet und Pflanzen quält… Warum diese Verve in der unprovozierten Auseinandersetzung??? Sehr witzig
Ich hoffe, dass Ihnen ihr Essen auch schmeckt. Schließlich müssen wir uns Menschen ernähren, und Ernährung als Qual zu begreifen entspricht nicht meiner Lebensvorstellung.
Ich esse die Lebensmittel die mir schmecken. Daraus auf die Lust am Töten zu schließen ist falsch.
Wenn es irgendwo stinkt, dann gehen Sie ja weg und atmen wo anders und hören nicht mit dem atmen auf.
Huhu Mister-Ede,
), dann gehe ich nicht woanders hin zum Atmen, und höre auch nicht auf zu atmen, sondern suche nach der Ursache für den Gestank, und versuche ihn zu beseitigen.
sollten Sie mich gemeint haben, dann kann ich Ihnen versichern, dass mein Essen mir hervorragend schmeckt, genauso wie meiner Frau und meinen Kindern… und lustigerweise auch meinen fleischessenden Freunden, die mitunter gar nicht informiert sind über den pflanzlichen Ursprung des Verspeisten und sich einfach daran freuen, mit uns eine schöne Zeit mit leckerem Essen zu verbringen.
Und wenn es irgendwo stinkt (kommt mit kleinen Kindern manchmal vor
Ich bin übrigens auch nicht schon immer Vegetarier/Veganer, sondern genau aus diesem Grunde dazu geworden. Es hat (mir) gestunken, und ich habe etwas geändert.
Viele Grüße und alles Gute!
Das ist auch mein Gedanke. Wenn es negative Umweltauswirkungen gibt, dann müssen diese durch den Einsatz von Filteranlagen reduziert werden.
Weil man jeglichen negativen Umwelteinfluss einfach “wegfiltern” kann. Klar.
Belegen Sie doch bitte Ihre Aussagen…
hmmm…. ich drücke meine Meinung mal mit den Zitaten berühmter, intelligenter Männer aus, denen ich zustimmen kann und die das sehr schön ausdrücken :
Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.
(Mahatma Ghandi (1869-1948), Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Nobelpreis 1913)
In einer Welt des Hasses und der Gewalt dürfen wir glücklich sein, der Ehrfurcht vor dem Leben zu dienen. Ethisch ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben, auch das des Tieres, heilig ist. (Albert Schweitzer)
Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.
(Charles Darwin, Naturforscher)
Wenn die Schlachthöfe Mauern aus Glas hätten, wäre längst jeder Vegetarier.
(Sir, Paul McCartney, Beatles-Gitarrist)
Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.
(Volker Elis Pilgrim, Schriftsteller)
Für einen Bissen Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bisschen Leben und die Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung war …
(Plutarch, Philosoph)
»Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück. Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?«
»Reichtum spendet die Erde verschwenderisch, friedsame Nahrung. Und sie gewährt euch Gerichte, die frei sind vom Mord und vom Blute.«
Pythagoras
griech. Philosoph, Mathematiker (6. Jh. v. Chr.)
»Gewiss ist es, dass dieses scheußliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint, im Gegenteil betrachten wir diese Scheußlichkeiten, welche oft pestilenzialisch wirken, als einen Segen des Herrn und danken ihm in unseren Gebeten für unsere Mördereien. Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben, als sich beständig von Leichenfleisch zu ernähren?«
François Voltaire
franz. Aufklärungsphilosoph und Schriftsteller (1694-1778)
Schön, dass durch Sendungen wie diese Ernährungs- und Tierhaltungsfragen ein größter Raum gegeben wird, denn diese Fragen stellen sich leider immer noch sehr wenige Menschen.
Was den Geschmack angeht: Ich ernähre mich seit einigen Monaten vegan und muss sagen, dass ich noch nie so oft so gut gegessen habe. Man muss sich halt einmal richtig damit beschäftigen und in der Speisekammer ein paar Sachen austauschen, aber dann ist es ganz einfach und total lecker.
Ich finde es sehr schade, dass man, wenn man versucht, sich z.B. In Ehrnährungsfragen ethisch korrekt zu verhalten, man von Andersdenkenden sofort in diese “dann musst du jetzt aber auch ALLES ethisch korrekt machen sonst bist du unglaubwürdig”-Ecke gestellt wird. Und noch schlimmer finde ich die Annahme, es gäbe ein Recht auf Fleisch und vor allem auf Fleisch, das billig genug ist, damit es sich jeder jeden Tag leisten kann.
Fleisch essen ist ja ethisch vertretbar. Schau mal in wievielen Religionen das Fleisch dazu gehört. Im Christentum ist es der Fisch der Freitags gegessen wird.
Vielleicht hast du einfach eine andere Vorstellung von Ethik.
Die Frage ist ja nicht ob sich jeder jeden Tag Fleisch leisten kann, sondern ob jeder jeden Tag Lust auf Fleisch hat.
Wenn es zu wenig Fleisch gibt, dann sollte mehr Fleisch produziert werden. Wenn es zu viel Fleisch gibt, dann sollten wir in Zukunft weniger produzieren.
Was mich ja immer so aufregt, ist diese Fleischlobby. Warum toleriert die Fleischindustrie oder eben deren Verbände diese artfremde Massentierhaltung?
Nicht artgerechte Haltung sollte verboten sein. Daher sollten wir den Politikern den klaren Auftrag erteilen, die Viehwirtschaft, aber auch Zoo und Zirkung, zu kontrollieren.
Wir brauchen mir Tierschutz und bessere Kontrollen.
Auch welche Tiere zu Hause gehalten werden müsste man kontrollieren.
Ich halte kleine Aquarien und die Haltung von diversen Tieren in einer Wohnung für nicht artgerecht.
Weil sie damit Geld verdienen natürlich…
Jeder soll selbst entscheiden, was er essen möchte.
Tiere zu töten und zu essen ist jedoch rein Ernährungsmedizinisch nicht nur nicht notwendig sondern schädlich für die eigene Gesundheit.
Du sollst nicht töten gilt für mich auch für die Tiere, denn für mich haben Tiere eine Seele und können fühlen wie wir auch. Deswegen bin ich gegen Massentierhaltung, gegen die Ausbeutung der Tiere jeglicher Art und natürlich gegen Fleischkonsum.
Jeder auf dieser Erde hätte genug zu essen, wenn wir uns alle vegetarisch/ vegan ernähren würden. Aus dieser Verantwortung kann sich keiner entziehen.
Fleisch zu essen ist nicht schädlich. Es kommt immer auf die Menge drauf an. Zu viele Weingummis sind auch schädlich.
Naja, für den ursprünglichen “Eigentümer” des Fleisches ist es schon ziemlich schädlich…
Wenn du meinst, dass Fleischessen nicht schädlich ist, bist du wissenschaftlich nicht auf dem neuesten Stand, sorry.
@Verena
Es wurde ja auch in der Sendung klar widerlegt, dass Fleisch nicht schädlich für die Gesundheit ist.
Hast du die Sendung gesehen?
Es wurde natürlich klar widerlegt, dass Fleisch schädlich für die Gesundheit ist.
Spielhagen zeichnet sich nicht gerade durch Wissen aus.
Für Rindfleisch gibts keinerlei Subventionen und schon aus dem Grund ist die Verlogenheit der 15 kg Getreide und 15000 Liter Wasserverbrauch/kg Fleisch für jeden Grundschüler ersichtlich. Dass diese Zahlen zigtausendfach im Internet stehen, macht sie nicht wahrer.
15 Kilo Kraftfutter = 4€
1000 Liter Wasser aus der Leitung = 2€ (In Deutschland)
1000 Liter Wasser aus Selbstversorgung = 0,20 €
15000 Liter Wass aus Selbstversorgung = 3 €
Macht 7 € je Kilo
Im Laden kostet Rindfleisch zwischen 7 € und 30 €.
Auf ein Gesamtes Rind bezogen lässt sich selbst bei Berücksichtigung von Personal- und Transportkosten bestimmt ein Gewinn erwirtschaften.
Hallo,
ich habe Fleisch gegessen,bis ich das Buch “Tiere essen” gelesen habe,und mir infolgedessen viele Videos angeschaut,unter anderem von Peta,den Film “Earthlings”,was mich alles dazu brachte,auf eine vegane Lebensweise umzusteigen.
Ich verurteile keine Menschen die nichts darüber wissen und deswegen weiterhin denken,es wäre normal Tiere zu quälen,töten,und sie dann zu essen,denn bei mir ist das Ganze erst Thema geworden,als ich mich darüber informiert habe,und mit diesem Wissen kann ich nicht weiter zum eigenen Genuss und dem Leid anderer (Umwelt,Menschen,Tiere) Fleisch und andere tierische Produkte zu mir nehmen.
Um andere auf den Geschmack zu bringen,
habe ich für dieses Jahr ein veganes Weihnachtsbuffet organisiert,in der Kneipe in der ich arbeite.
Was ich erstaunlich finde, ist dass sobald ich irgendwo erwähne (ich nenne mich nicht Vegetarierin/Veganer,schon alleine weil die Begriffe so vorbelastet sind sondern sage einfach,dass ich keine tierischen Produkte verzehre)
jeder darauf rumhackt,mich sofort verurteilt ich würde Mangelerscheinungen haben,sich rechtfertigt warum er Fleisch ist obwohl ich nicht danach gefragt habe,ich ständig damit konfrontiert werde “Schau mal her,ich esse totes Tier” etc.
Ich frage mich,spricht da etwa das schlechte Gewissen?
Was ich schön finde,ist wenn solche Menschen mein Essen probieren,und es ihnen schmeckt.
Meine Frage an Björn wäre,wie hat er angefangen?ich denke schon lange über vegane Spezialitäten in meiner Stadt nach,habe aber das Gefühl das käme nicht an,weil sich jetzt bei meinem vegangen Weihnachtsbuffet schon so viele dagegen stellen (“Dann bring ich mir halt ein Steak mit etc”)
Und – kriegst du negative Kritik bezüglich dessen,dass du ohne tierische Produkte kochst?
Wenn ja,wie gehst du mit ihr um?
Ich finde die Zeit ist gekommen und ich finde es schön,dass Veganismus un auch immer mehr Thema in den Medien wird,denn die Zeit dafür ist einfach gekommen.
Wie Albert Einstein schon sagte:”Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.”
Hallo, Leopatra! Wenn du dich nicht auf dein übliches Kneipenpublikum verlässt, sondern dein Büffet z.B. über den VEBU ankündigst, rennen dir die Leute die Bude ein!
Ich weiß nicht, ob das bei Björn auch so funktioniert hat, aber ich wundere mich sehr, wie vernetzt die vegane Welt mittlerweile ist, auch in strukturschwachen Gebieten. Der Ansatz müsste klappen!
Danke für die Info!
Das werde ich in Angriff nehmen!:)
siehe unten…
Witzbold. Als ob Futterkosten die einzigen Kosten wären.
Und als ob jeder Landwirt Selbstversorger mit Wasser wäre. Ein durchschnittlicher Betrieb mit 200 Rindern hat 200 kg Fleischzuwachs am Tag. Der müßte also 3000 Kubikmeter Wasser/Tag (Inhalt von 120 Sattelzügen) aus dem Brunnen pumpen. für WAS eigentlich?
Wenn es um bashing gegen Fleisch und Landwirte geht, kann eine Zahl noch so abstrus und hanebüchen sein.. sie wird geglaubt.
Verdummt Deutschland eigentlich total?
Habe selten so gelacht. Das Internet lügt, alle Menschen lügen, nur Sie wissen wie es läuft.
Dennoch kann ich Ihnen erklären, dass bei diesen Studien der Gesamtverbrauch, also auch der Verbrauch für die Futterpflanzen berücksichtigt wird. Für sinnvoll halte ich das nicht.
Die Zahl kann aber, so wie der CO² Ausstoß auch einfach falsch sein.
In der Natur wird kein Wasser zun Pflanzenwachstum VERbraucht. Es wird GEbraucht und bleibt im Kreislauf. Ob jetzt die Pflanze, auf die es regnet, gefressen wird oder verrottet, spielt für den Wasserkreislauf keine Rolle. Künstlich beregnet werde in unseren Breiten fast auschließlich Obst und Gemüse.
VERbrauch heißt “unwiederbringlich verloren”. VERbrauchen kann man Benzin oder Klopapier.
Wenn ich am Anfang eine große Menge sauberes Trinkwasser habe. Und an heißen Tagen viel bewässere, dann fehlt dieses Trinkwasser erst einmal für zig Jahre, bis es den Kreislauf durchgemacht hat, wieder hin zu sauberem Quellwasser.
Das schlimme ist, Sie wissen das, aber sagen einfach was anderes.
Die Wolken kommen nicht aus dem All….
Fehlt Ihnen jegliches Wissen?
Außerdem werden kaum irgendwo Futterpfanzen künstlich bewässert.
“Außerdem werden kaum irgendwo Futterpfanzen künstlich bewässert.”
Fehlt Ihnen dazu denn jegliches Wissen?
Trinken Sie Regenwasser? Bis das Regenwasser wieder zu sauberem Grund oder Quellwasser wird, dauert viele Jahre.
Informieren Sie sich bitte einfach.
Die meisten Veganer flippen aus vor Freude, wenn sie mal einfach ohne Gewissensfragen alles essen können (wie bei nem veganen Büffet). Solche Veranstaltungen sind ja außerdem auch z.B. für Fleischesser mit Laktoseintoleranz interessant. Wenn du so etwas an den richtigen Stellen publik machst, ist eher die Frage, wie viele Leute in die Kneipe reinpassen, nicht so sehr, wo denn die Kundschaft bloß herkommt.
Ja,ich flippe auch aus vor Freude,weil ich vegan & Laktose intolerant bin!:D
Aber Nürnberg ist so klein:)
Nun ja,ich werde einfach mal abwarten,wie diese Veranstaltung läuft,und dann das Ganze wenn es gut lief öfter machen!:)
Schaut vorbei, wir laden Euch alle herzlich ein:
http://www.veganopedia.de
Würden alle Menschen nicht nur auf ihr und das ihrer nächsten Verwandten Wohl achten, hätte es niemals so viele Verbrechen und Kriege gegeben.
Kaum jemand kümmert sich um die Not anderer Lebewesen, sollte es jedoch um einen selber schlecht stehen, hoffen alle auf Hilfe!!!
Respektvoll töten? Gilt das nur für Nutztiere (welche Arten gehören hier dazu?)oder auch für Menschenaffen oder sogar für Menschen? Wer ist so selbsherrlich und zieht die Grenze zwischen den verschiedenen Genen, wer entscheidet über die Erlaubnis leben zu dürfen?
Artgerechte Tierhaltung wäre eine autonome Tierhaltung, jedes Tier kann selbst entscheiden wie es lebt!
Millionen von Europäern essen Fleisch und kaum jemand wundert sich woher das viele Fleisch kommt obwohl man kaum ein Tier auf einer Weide sieht.
Wären die Menschen interessierter an der Herkunft der eigenen Nahrung, hätten sie schon lange gemerkt, dass das “so gesunde Fleisch” in rekordtempo heranwächst??, meist ohne Tageslicht und dafür mit Unmengen an Medikamenten und Chemie sicher nicht artgerecht aufwächst und im Sekundentakt schmerzfrei stirbt.
Wenn jemand genau recherchiert und dann immernoch “Lust” auf Fleisch hat, dann ist der Egoismus gewaltig und dafür sein Herz verkümmert und versteinert!
Es gibt auch Leute,die keine rein vegitarische Ernährung vertragen,weil sie Blähungen und Durchfallerscheinungen bekommen.Sind diese auch egoistisch ? Man muss auch danach gehen,was vertrage ich und worauf reagiert man allergisch.@Anita
Diese Aussage ist ja wohl mal der Bringer
Ich glaube wenn man von diesen beiden klassischen Verdauungsproblemen spricht, sind diese meist durch einseitige Ernährung und/oder übermäßigen Fleischkonsum verursacht.
@M.G.
Nein, bei mir kommt es durch übermäßiger Pflanzlischer Koste,denn ich bin Allergiker.Also nichts,mit meiner Aussage ist der Bringer.@J.Z.
Wenn du deine Aussage, dass du Allergiker bist, etwas spezifizieren würdest, fiele es mir leichter, deine Aussage nachvollziehen zu können.
Also um zu deiner Frage zurückzukommen. Wenn du es aus Gründen wie Blähungen und “durchfallähnlichen Erscheinungen” nicht machen möchtest, dann ist es selbstverständlich egoistisch. Was ist das denn für eine Frage. Du weist diesen Lebensstil von dir, weil es für DICH nicht optimal ist. Für mich ist das egoistisch.
Übrigens.. es heißt vegEtarisch…
@SH
Der Hinweis mit der korrekten Schreibweise ist offenbar vergebens, da schon an anderer Stelle mehrfach versucht wurde, ihm das näher zu bringen – nicht nur hier scheint Meister M.G. resistent zu sein
Ich finde Ihre Aussage egoistisch,da Sie ein Moralapostel präsentiieren wollen,was mich nicht überzeugt und zeugt von Aufdrängen einer Lebensweise,die andere nicht vertragen.@SH
Hör doch uf herumzu heulen… wenn jemand mit Dir machen würde, was Menschen mit den von ihnen als “Eigentum” deklrierten Tieren machen, würdest Du noch viel mehr jammern.
Ich bin gegen vieles Allergisch,was ist daran nicht zu verstehen,es gibt Kreuzallergien,wenn man gegen einiges Allergisch ist,verträgt man auch Pflanzen nicht,also werde ich mich so ernähren,wie ich es vertrage,auch ohne Sie zu fragen und ohne Ihre Besserwisserei.@J.Z.
Was jetzt schon als Besserwisserei bezeichnet wird, nur weil man vllt merkt, dass die Einstellung nicht die moralisch Beste ist und man sich in die Ecke gedrängt fühlt.
Es wurde doch lediglich nach einer Spezifizierung gefragt. Für mich ist das keine Besserwisserei, sondern man schafft somit nur eine Grundlage für eine eben Diskussion, wenn man den anderen richtig verstehen möchte.
Was halten Sie davon,wenn Sie mich verstehen und mich so ernähren lassen,wie ich es vertrage.@SH
@M.G.
Da habe ich eine gute Nachricht für Sie (ist aber eigentlich auch schon lange allgemein bekannt):
“Von den wenigen Ärzten, die sich an die Ursachenforschung wagten [von Allergien], kamen alle zu dem Schluss, dass das tierische Eiweiss eine grosse Rolle bei vielen Allergien spielt. Beim Heuschnupfen beispielsweise reicht das konsequente Weglassen des tierischen Eiweisses [1] in der Ernährung während ca. 3 Jahren für eine völlige Ausheilung, wenn gleichzeitig auf eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung mit einem hohen Rohkostanteil geachtet wird. Ohne das Weglassen des tierischen Eiweisses sind viele allergische Erkrankungen jedoch tatsächlich «unheilbar».
Quelle: http://www.vegetarismus.ch/info/13.htm
Ich muss jedoch auf einige Pflanzen verzichten.@Maja
@M.G.
Wenn man seine Meinung hier postet, muss man damit rechnen, dass auch eine Diskussion folgt. Jeder kann hier seine Meinung kundtun.
Ernähren kann sich jeder wie er möchte. Da sag ich nichts gegen. Man darf aber beispielsweise Gegenargumente liefern. Wenn ich nicht möchte, dass mir jemand antwortet, auf das was ich sage, dann schreib ichs nicht ins Internet.
Wenn hier jeder seine Meinung kund tun kann,dann dürften auch keine Angriffe auf Fleischesser stattfinden,sie wären egoistisch und würden Tiermord gut finden.@SH
Ist das jetzt echt zuviel verlangt, hier mal eben zu schreiben, an welchen Allergien du unter anderem leidest? Es interessiert mich einfach.
Sind Sie mein Arzt meines Vertrauens ?@J.S.
@M.G.
Also ich für meinen Teil habe nur auf Ihre Frage geantwortet. Sie haben gefragt, ob es egoistisch wäre, wenn man sich aus Blähungs- und Durchfallähnlichtechnischen Gründen nicht anders ernährt und ich habe ganz klar ja gesagt.
Was vorher von den anderen geschrieben wurde, da übernehme ich keine Verantwortung für. Ich lasse mir nichts von “Angriffen auf Fleischesser” vorwerfen. Ich beziehe mich lediglich auf die vorhergegangenen Einträge.
Sie können gern Ihre meinungen haben,ich habe meine,somit sind wir uns also einig.@SH
Nein, aber ich akzeptiere es nicht, wenn du es dir einfach machst, in dem du unkonkrete, pseudowissenschaftlich Aussagen über angeblich existierende Allergien triffst, die dich daran hindern, pflanzliche Nahrungsmittel zu dir zu nehmen, denn der Mensch ist definitiv kein Carnivore.
Sie haben doch auch Ihre Meinung,also werde ich auch meine haben,egal ob Sie damit einverstanden sind oder nicht,da ich diese nicht ändere,werden Sie meine Meinung hinnehmen müsse,da wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben-Denn ich richte mich nach meinem Arzt und nicht nach Ihnen.@J-Z-
Was hat denn mein Interesse an der angeblichen Allergie mit meiner Meinung zu tun? Du triffst aussagen, die du nicht belegen kannst und als Veganer treffe ich auf solche Leute zur Genüge und es kotzt mich an. Lies meine Frage, die ich jetzt schon 30000 mal gestellt habe bitte noch einmal.
Ich denke so wie der Brandenburger in der Sendung,denn ich komme aus aus dem Land Brandenburg.Ihre Meinung interessiert mich nicht.@J.Z.
Kann man sich die Sendung eigtl wo ansehen wenn man keinen Fernseher hat?Nur mal so nebenbei:)
Ja im Internet auf ZDF info Log in.Das mache ich nämlich auch so.@Leopatra vom Wunderland
Ja, genau. In eine paar Minuten findest Du den entsprechenden Link auf http://www.login.zdf.de – um 20.30 Uhr kannst Du Dich dort schon am Chat beteiligen, ab 21 Uhr läuft die Sendung dann im Livestream.
super,danke euch beiden!
Es ist einfach, in den Supermarkt zu gehen und fertig abgepacktes Fleisch (Fleisch ist immer tot = Teile einer Leiche bzw. Kadaver) zu kaufen. Der Konsument ist sorglos und kann sehr gut ausblenden, dass es sich hierbei mal um ein fühlendes Wesen gehandelt hat.
Komischerweise will kaum ein Mensch, der Fleisch isst “Aasfresser” genannt werden…
Jeder, der also großkotzig behauptet, er esse gerne Fleisch und könne das vertreten, weil “Tiere sind zum essen da”, der soll bitte selbst einmal einen Schlachthof und mehrere Aufzuchtstätten besuchen und dann noch einmal neu entscheiden, ob er so eine Aussage vertreten kann.
Wir sind nicht verpflichtet und nicht befugt in einem Schlachtbetrieb einfach so hinein zugehen.Zudem müssen wir Fleischeeser uns nicht von vegitarier runterputtzen lassen,nur weil wir Fleisch verzehren,das haben wir nicht nötig.@Vanessa
wer oder was bist Du eigentlich, dass Du über 95% der Menschheit als “großkotzig” bezeichnest? Geil Dich an Deinem elitären Denken zuhause im Kämmerlein auf, aber lass mich und andere in Ruhe. Ich finde diese Arroganz widerwärtig!
Es ist widerwärtige Arroganz, andere Tiere als Eigentum zu deklarieren, die man dann Misshandeln und Umbringen kann, wie man will…
Ein Psochologe hätte hier seine reine Freude.
…Und ein Psychologe erstmal…
Nein, man darf keine anderen Tiere (z.B. die des Nachbarn) als sein Eigentum deklarieren. Das wäre Diebstahl. Im Wilden Westen wurde man zum Beispiel für Pferdediebstahl erschossen. Misshandeln darf man sie nicht.. da haben wir Gesetze. Und einfach so schlachten, wie man will, darf man sie auch nicht. Auch dafür gibts Gesetze. Ich jedenfalls freu mich auf die Pute zu Weihnachten…und die kommt NICHT vom Biohof.
Angesichts der weltweit rapide ansteigenden Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände dank Klimawandel, angesichts Weltbevölkerungswachstum, zunehmendem globalen Trinkwassermangel und angesichts drohender Hungersnöte, denen irgendwann zwangsläufig auch kriegerische Auseinandersetzungen und Völkerwanderungen folgen werden, mutet mir eine Diskussion über Nichtigkeiten wie der persönliche kulinarische Geschmack usw. merkwürdig an. Während die Industriestaaten den Hals von tierlichen Produkten nicht voll genug kriegen und auch noch massiv überproduzieren, um Dritt- und Schwellenländer damit zu überschwemmen, was die dortigen Bevölkerungen praktisch im ewigen Dreck des Entwicklungsland-Status verbleiben lässt, schaufelt man sich in den Industriestaaten unterdessen fröhlich den eigenen Untergang.
Die global vernetzte Massentierhaltung ist nicht nur vielfach ein Verbrechen am Mitgeschöpf Tier, sie ist längst zu einer Gefahr für den ganzen Planeten mutiert, die wir im übrigen als Steuerzahler (widerwillig) auch noch pro Kopf mit rund 100 Euro jährlich mittels EU-Subventionen mitfinanzieren. Hier geht’s um über 50 Milliarden Agrar-Subventionen, jedes Jahr, alleine in der EU. Jeder einzelne von uns finanziert das alles auch noch mit. Angefangen bei den massiven Regenwaldrodungen für Futtermittel-Importe über massive globale Landvereinnahmung für Futtermittelproduktion über massive Trinkwasserverschwendung für die Produktion tierlicher Produkte über Resistenzbildungen durch flächendeckende Medikation in der Massentierhaltung über die potentielle Gefahr der Seuchenbildung durch zu hohe Besatzdichten über Export-Subventionen bis hin zu den klimaschädlichen Emissionen, die die Massentierhaltung weltweit produziert, von CO2 über Lachgas bis Methan. Wenn das in den etablierten Industriestaaten so weiter geht und z. B. die Chinesen (ein Milliardenvolk) erst richtig anfangen – denn dort kommt man gerade erst auf den Geschmack – und ich mir analaog dazu die heute schon alltägliche Masakrierung von Abermillionen von geschundenen „Nutz“tieren anschaue, dann bin ich geneigt zu sagen: Wir werden sie noch erleben, die Ausgleichende Gerechtigkeit Höherer Gewalt. Daran habe ich keine Zweifel.
Der Verzicht oder zumindest die deutliche Einschränkung des Konsums tierlicher Produkte ist längst keine Frage mehr von persönlichen ethischen Vorstellungen oder Geschmäckern. Es ist vielmehr zu einer globalen Notwendigkeit geworden, wenn die Menschheit weiterhin halbwegs friedlich auf diesem Planeten miteinander leben und letztlich überleben möchte.
JEDER, der sich BEWUSST mit diesem Thema auseinandersetzt wird irgendwann (wenn auch nur heimlich) zu der Erkenntnis gelangen, dass die von uns praktizierte “Lebensmittelproduktion” ethisch und moralisch einfach nicht (mehr) vertretbar ist. Ich war mit einer absolut intoleranten und total retardierten Person auf der veganfach (bin extra aus Stuttgart angereist) und danach bei Björn im Kopps zum Essen. Das Resultat: Das Essen war perfekt, ich bin in meiner veganen Meinung bestärkt UND ich habe eine fleischenssende, realitätsfremde “Freundin” weniger ….
p.s. ich habe morgen Geburtstag … diesen verbringe ich in der “SEHNSUCHTSKÜCHE” in Mühlacker – unter “Erleuchteten”
Bin seit 3 Jahren Vegetarierin und seit ca. 3Monaten Veganerin. Wer sich gut über Tierhaltung und gesunde Ernährung informiert kommt man zu dem Entschluss sich vegan zu ernähren. Björn Moschinski vielen Dank für dein Buch! Hoffe du bringst noch weitere Bücher raus!
ich denke eher, dass vegetarische und vegane ernährung teuer sind. wenn ich mir wirklich leckeres und auch gutes essen gönnen möchte, muss ich im reformhaus tief in die tasche greifen.
Mir geht diese Missionierung immer auf die Nerven. Auch in dieser Sendung halten sich die Veganer wieder für die besseren Menschen und vertreten ihre Ansicht wie eine Religion. Auch diese Vokabeln mit “widerlich, ekelig etc.” dient eher dazu den eigenen Neid der Veganer auf die Fleischesser schönzureden. Wenn man zufrieden ist mit seinem Lebensstil, kann man seine Ansicht vertreten, ohne andere mit religösen Eifer überzeugen zu wollen!!!
Weniger Fleischkonsum und bessere Tierhaltung und Schlachtstandards absolut PRO, aber für mich ist Verzicht auf Fleisch vor allem ein Argument, weil mit pflanzlicher Ernährung mehr Menschen versorgt werden können und weniger Rohstoffe verschwendet werden. Die Vermenschlichung von Tieren ist albern, wo soll das aufhören? Dann dürfte man theoretisch auch keine Parasiten, Viren oder Bakterien in unserem Körper mit Medikamenten bekämpfen!
ich bin auch vegetarierin und glücklich damit, ich habe es dfür mich alleine entschiedenund stehe dazu. warum kann ich denn den anderen Menschen um mich herum nicht auch eine eigene einstellung zugestehen? umd mit dieser aggressien haltung kann kein fleischesser überzeugt werden, dazu sind sachliche gespräche unter gleichberechtigten am besten geeignet…
Da hast Du völlig recht, aber wird von vielen Veganern und Vegetarieren ja nicht so gesehen. Sie kommen eben von oben herab und wundern sich dann, wenn man sie dann nicht für voll nimmt.
Laut WHO verhungern (STERBEN)ca. 30.000 Kinder pro Tag weil 90 Prozent des angebauten Getreides, Mais, Soja, etc. statt von Menschen gegessen für Massentierhaltung eingesetzt wird. Die Massentierhaltung verursacht mehr CO2 als alle Autos, Flugzeuge, und Industrie zusammen. Statt pflanzlichen Anbau zu subventionieren, wird Massentierhaltung subventioniert. All das, nur wegen des Geschmacks am Fleisch. Verantwortliche Politiker sowie sämtliche Fleischesser ignorieren allein wegen des Geschmacks am Fleisch alle die o.g. Fakten. Kein Mensch braucht Fleisch um gesund zu leben. Fakt ist, dass jeder Fleischesser, der Fleisch aus Massentierhaltung verzehrt, und jede Regierung, die Massentierhaltung subventioniert, dazu beiträgt, dass ca. 30.000 Kinder pro Tag – PRO TAG – verhungern, dass der CO2-Gehalt weltweit ansteigt und dass die Süßwasserreserven drastisch zurückgehen. Alles nur wegen des Geschmacks am Fleisch. Unmoralisch und Rücksichtslos!
Das ist z.B. ein echtes Argument für viel, viel weniger Fleischkonsum!!! Daumen hoch!!!
Leider ist das ein Fehlschluss.
Würde es in der dritten Welt mehr Autos geben, wenn wir hier keine Autos kaufen?
Nein, es würden gar keine Autos verkauft, weder in Deutschland noch in Afrika.
Deshalb muss man die Armut, ausgelöst durch niedrige Produktivität, eine beschämende Zollpolitk der westlichen Länder, und durch fehlende wirtschaftliche Strukturen ausgelöst.
Teilweise verwenden Gen-Maishändler aus den USA sogar kriminelle Methoden (Monsanto). Daher brauchen wir eine Regierung, die versucht sich dieser Probleme anzunehmen.
Wenn du auf Fleisch verzichtest, dann hat aber niemand was davon, noch nicht mal das Tier. Das wird nämlich gar nicht erst gezüchtet, wenn es keinen Markt dafür gibt.
“Wenn du auf Fleisch verzichtest, dann hat aber niemand was davon, noch nicht mal das Tier. Das wird nämlich gar nicht erst gezüchtet, wenn es keinen Markt dafür gibt.”
>Natürlich wird das Tier nicht gezüchtet und geschlachtet, wenn es keinen Markt für Leichenteile gibt. Genausowenig werden ja Menschen für den Markt für Menschenfleisch gezüchtet und geschlachtet. Und das ist auch gut so.
Es sind ja Menschen, da macht man so etwas nicht.
Bei Tieren (exclude Mensch) und Pflanzen, die wir zum Leben brauchen (zumindest eines davon), muss man töten oder sterben.
“Bei Tieren (exclude Mensch) und Pflanzen, die wir zum Leben brauchen (zumindest eines davon), muss man töten oder sterben.”
>Das ist unbestritten.
“Es sind ja Menschen, da macht man so etwas nicht.”
>Das kann man ohne Probleme auf andere Säugetiere ausweiten. Und da auch Vögel und Reptilien über ein Bewußtsein und eine Empfindungsfähigkeit verfügen, auch auf die.
Richtig, kann man. Es ist ein Frage der Ethik. Nach meinem Verständniss, muss man es nicht ausweiten auf Säugetiere.
Bei Ihrer Definition dürfte ich aber auch Schnecken essen. Wenigstens etwas ;D
Ja, so wie Menschen früher ihre ethischen Überlegung auch auf einen möglichst kleinen Kreis beschränkt haben. Wer nicht zum eigenen Clan gehörte, eine andere Sprache sprach, oder eine andere Hautfarbe besaß, hatte Pech gehabt.
So wie Nationalismus und Rassismus zumindest von einem Teil der Menschen heute abgelehnt wird, wird hoffentlich auch irgendwann Speziesismus auf der Müllhalde der Geschichte landen.
Wobei wir wieder bei der Frage sind, was der Mensch in der Endstufe essen soll.
Die Endstufe ist erreicht, wenn wir keine Lebewesen (Pflanzen, Tiere) mehr essen.
Warum wir aber gerade diese Lebewesen, die Sie vorschlagen schützen sollten ist mir unverständlich.
Ich werde kein Lebewesen vor das andere stellen. Das heißt 10 Getreidepflanzen und 1 Schwein, sind für mich nicht mehr wert, als 1 Apfel.
“Warum wir aber gerade diese Lebewesen, die Sie vorschlagen schützen sollten ist mir unverständlich.”
>Ich nenne Lebewesen, die über ein Bewußtsein und eine Empfindungsfähigkeit verfügen. Dahingehend stimme ich ihnen zu: es gibt da graduelle Unterschiede. Menschen scheinen mir schützenswerter, als beispielsweise Schnecken und Hunde oder Schweine schützenswerter, als beispielsweise Quallen.
Allgemein kann man beobachten, dass Bewußtsein und Empfindungsfähigkeit bei Säugetieren (inklusive dem Menschen), Vögeln, Reptilien, und einem großen Teil von Meeresbewohnern am ausgeprägtesten sind. Diese durch eine vegane Lebensweise zu schützen halte ich für das Naheliegendste.
Weil ich persönlich keine Reihenfolge erstellen könnte, bei der Auswahl zwischen verschiedenen Gerichten, entscheide ich mich nach dem Geschmack.
12 Schnecken
20 Himbeeren (Kerne -> ungeborene Sträucher)
2 Eier (ungeborene Hühner)
15 Kastanien
1 Schweinesteak (1/100 Schwein)
0,5 Liter Milch (Bin ein Busenkumpel vom Kalb)
10 Spargeln
1 Hering
Könnten Sie eine Reihenfolge aufstellen?
Für mich würden der Spargel und die Himbeeren raus fallen (falsche Saison). Eier verwende ich selten (Wegen der Haltebedingung von Legehennen). Ansonsten würde ich nach dem subjektiven Geschmackswunsch entscheiden (Im Moment Kastanien).
Nein, das fände ich doch ein wenig albern. Dann verabschiede ich mich aus dem Gespräch mit der Hoffnung, dass sie irgendwann ihre Selbstsucht überwinden durch welche sie geschmacklichen Vorlieben über empfindsame Lebewesen stellen…
selten so einen verlogenen Quatsch gelesen. In der EU wird keine Tierhaltung subventioniert, sondern eben pfalnzlicher Anbau. Wieso lügst Du hier? Hat Dir Deine Mama nicht beigebracht, dass man das nicht darf? Für die CO2 Lüge mußt Du auch noch 26 rosenkränze beten. Schäm Dich!
Beleidigende Kommentare von Dir. Schäm Dich!
Es ist keine Beleidigung, eine Lüge als solche zu bezeichnen.
Selten soviel dummes Zeug auf einem Haufen gelesen, wie in deinen Kommentaren. Diese Zeit hätte ich besser mit was anderem verbracht.
Schäm dich für deine Wortwahl und schäm dich für deine bewussten Lügen.
Welche Lüge?
Unverschämte Unterstellung.
Was für seltsame Trolle sich doch im Internet trollen.
Ich war mehr als zwei Jahre Vegetarier und kann nur sagen, es war Verzicht!!!
Fleisch hat schon einen Eigengeschmack, der jedem von den Aromen her gesehen schmeckt. Ansonsten hat er sowieso keine positive Einstellung zu Genuß in Verbindung mit Essen.
Wenn ein Koch das bestreitet, weiß ich nicht ob man ihn in seinem Beruf ernst nehmen sollte!?!
Ich finde auch, dass die veganen Gerichte, welche Fleischgerichte imitieren, anders schmecken. Manche besser, viele aber auch schlechter. Keine Ahnung, was genau den schon etwas speziellen Geschmack von Leichenteilen ausmacht.
Letztendlich ist das aber auch egal, da ich mich nicht aus geschmacklichen, sondern aus ethischen Gründen entschieden habe vegan zu leben. Und so einige vegane Gerichte finde ich auch echt lecker!
Das ist ja auch der Fehler, den viele “Umsteller” m. E. machen: Vergleichen.
Einfach unvoreingenommen testen, OB es schmeckt, nicht ob es schmeckt WIE …
Wenn’s schmeckt, gut, wenn nicht, eben weitergehen.
Der Vergleich bringt nichts. Ein pflanzliches Produkt kann maximal annäherend so schmecken wie ein tierisches, aber die Frage ist doch am Ende nur, OB es überhaupt schmeckt, und da kann ich nur sagen: JA.
Da werden jetzt wieder einige dagegenhalten, dass das ja – im wahrsten Sinne des Wortes “Geschmackssache” sei, aber, und auch das kann jeder an sich selbst testen, Geschmack kann sich ändern, sehr schnell sogar.
Wer immer 4 Würfel Zucker in seinem Kaffee braucht und sich entschließt, dies auf 2 Würfel zu reduzieren, wird feststellen, dass es ihm am Anfang überhaupt nicht schmeckt. Nach max. 2 Wochen hat sich das erledigt und der Kaffee mit 4 Würfeln wird als unerträglich süß empfunden. Das gleiche funktioniert mit Salz und anderen Gewürzen ebenso. Ist also unter’m Strich nichts als Gewohnheit – und Gewohnheiten kann man ändern, man muss es nur wollen.
EIgengeschmack ist quatsch !!!! Schonma an nem frisch gerupften huhn genugelt ?
@Markus
Ja sicher schmeckt Fleisch anders als vegane Fleischalternativen, da Fleisch nunmal Fleisch ist. Aber die meisten Vegetarier oder Veganer empfinden es nicht als Verzicht, sondern entdecken die Vielfalt anderer Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Es gibt über 50 allgemein bekannte Gemüsesorten, dazu kommen ca.30 verschiedene Obstsorten, ungefähr 20 verschiedene Getreidesorten, 20 verschiedene Hülsenfrüchte, 10 verschiedene Sorten Nüsse, unzählige Kräuter und Gewürze – die erst auch den Geschmack ausmachen – Salate, Pilze und eben Sojaprodukte. Wobei es noch nicht einmal notwendig ist, Sojaprodukte zu sich zu nehmen. Doch dies alles kann man unendlich oft miteinander kombinieren. Man muss sich nur dafür interessieren und sich mit dem Essen beschäftigen.
Ich vermisse Fleisch jedenfalls nicht und hatte auch keine Schwierigkeiten mit der Umstellung.
Ich bin seit ca. 17 Jahren Vegetarierin und ernähre mich zu Hause komplett vegan seit ca. 5 Jahren. Nur wenn ich unterwegs bin, fällt es mir leider noch etwas schwer auf Milchprodukte zu verzichten, da es noch nicht genügend Alternativen gibt. Aber für Vegetarier ist es Gott sei Dank zumindest in Deutschland kaum mehr ein Problem unterwegs etwas Essbares zu finden.
Ich glaube, man kann niemanden wirklich davon überzeugen kein Fleisch mehr zu essen, dies muss von jedem selbst aus seinem inneren heraus kommen. Ich missioniere nicht, aber wenn sich jemand über die vegetarische bzw. vegane Ernährungsweise bei mir informieren möchte, dann gebe ich natürlich sehr gern darüber Auskunft.
Auch ich habe schon oft erleben müssen, mich für meine vegane Ernährung zu rechtfertigen. Manche Leute werden regelrecht agressiv. Ich habe mich schon oft gefragt, warum dies so ist und ich bin der Meinung, dass die Menschen einfach aus Angst und Unwissenheit so reagieren. Mich macht das einfach nur unglaublich traurig. Durch diese innere Haltung nehmen sie sich selbst die Chance, sich weiter zu entwickeln und dazu zu lernen. Dies ist nicht arrogant gemeint! Ich war ja mal selbst Fleischesser, weil man es als Kind nicht anders kannte! Deshalb verurteile ich niemanden der Fleisch isst. Aber die Unkenntnis über die Dinge und das Hinnehmen, dass es nunmal so ist, dass wir Fleisch essen ohne selbst kritisch zu hinterfragen, warum es so ist, hat uns Menschen dort hingeführt, wo wir nun stehen. (Thema Massentierhaltung, Vogelgrippe, Rinderwahn, etc, pp.)
Fakt ist, dass wir nunmal nicht so weitermachen können, wie bisher. An dieser Stelle bedanke ich mich für den Beitrag von Steuerzahlerin, da gebe ich ihr uneingeschränkt Recht.
Ansonsten ist schon alles gesagt worden und die Informationen sind überall frei verfügbar beispielsweise durch sehr gute Sachbücher.
http://www.provegan.info/
Um es mit Goethes Worten zu beenden: “Es ist nicht wichtig, wo wir uns befinden, sondern in welche Richtung wir uns bewegen.”
“Auch ich habe schon oft erleben müssen, mich für meine vegane Ernährung zu rechtfertigen.”
Das ist für mich unverständlich. Ein Veganer stört doch niemand anderen. Es ist eine freie Entscheidung.
Solange ich mich nicht rechtfertigen muss, dass ich Fleisch esse ist das ok.
Du schreibst ja, dass du nicht missionarisch bist. Ich habe überlegt, und muss feststellen es ist weder Fleisch noch pure Milch, aber Milchprodukte (Käse, Joghurt) auf die ich am wenigsten verzichten wollte.
Ich finde es immer traurig, wenn mir jemand sagt, dass er Laktoseintolerant ist, es im aber eigentlich schmeckt.
Laktoseintoleranz ist für Säugetiere völlig in Ordnung. Kein erwachsener Mensch braucht noch Muttermilch (oder Produkte die aus Muttermilch gemacht werden, wie unveganer Käse.
Im Alter,wenn die Knochendichte abnimmt braucht der Mensch aber wieder Milch und Milchpodukte,was dann auch von Ärzten geraten wird.@Mononoke
Dann raten die Ärzte Unsinn. Wie schon gesagt, braucht mn im Erwachsenenalter keine Muttermilch mehr. Was man braucht, sind bestimmte Mineralstoffe für die Knochendichte, und die kann man problemlos auch im Alter aus pflanzlichen Quellen bekommen.
Milch hat noch nie einen vergiftet und sind Sie Arzt mit Aprokation ?
Denn wer mich berät sollte dies schon haben.@Mononoke
Was bitte ist denn eine “Aprokation”?
Mammamia, mit Fremdwörtern haben Sie es aber gar nicht, oder?
Selbst der doch eigentlich nicht schwierige und hier schon mehrfach korrigierte Begriff “VEGETARIER” scheint Ihnen nicht geläufig.
Haben Sie schön mal was von Arztzulassung gehört ? Was Vegitarier meinen,ist mir schnulli.
Ja, habe ich, nur dass das Teil “APROBATION” heißt, nicht “Aprokation”, ein Wort, das es nicht gibt.
Beata ignoranza…
Ach ja, zum x-ten Male, es heißt VegEtarier, nicht VegItarier – ist das denn so schwer? Uffa!
Was geht mich das an,wie die Vegitarier sich nenen,mein Freund und ich lachten nur über die Argumente der Pflanzenesser,denn er mein Pflanzen leben auch,dann sollten doie Vegitarier hungern oder zum Psychologen,denn wir sind aus dem Land Brandenburg und stimmen dem Bauern aus dem Land Brandenburg in der Sendung zu,schließlich ist er unser Bundeslandsmann.@Maja
Ganz abgesehen davon, dass das mit der Milch und dem Kalzium ein hübsches Märchen der Milchindustrie ist, das der Verbraucher willig und ohne zu hinterfragen glaubt.
Wenn Sie Osteoporose haben möchten, trinken Sie viel Milch!
Nachzulesen z. B. hier:
http://www.milchlos.de/milos_0313.htm
Man sollte sich wirklich bei allem die Frage stellen: Cui bono – wem nützt es? Dann kommt man schneller zur Wahrheit.
Klar.. Ernährungswissenschaftler erzählen alle Quatsch (außer den Veganerpäpsten) und die Erde ist eine Scheibe. Veganertum hat etwas Sektiererhaftes. Ähnlich wie die Zeugen Jehovas belästigt dieses komische Völkchen die Mitmenschen mit sinnlosem Geschwurbel. Man könnte drüber lachen, wenn nicht schon mehrere Fälle bekannt wären, in denen Kinder wegen dem Ernährungswahn ihrer Eltern sterben mußten.
ja da scheint ein Psychologe notwendig zu sein bei den Veganern,Vegitarier und Zeugen Jehovas und anderen Sekten.@Georg Georgsen
Aber auf den Geschmack verzichten ist was anderes. Und ich bin froh, dass ich das nicht habe.
Ich kann diese ganze Diskussion nicht mehr hören! Ich hasse diese moralische Dimension! Jeder soll sich so ernähren, wie er will. Punkt!
Mir sind alle diese Missionare suspekt, seien es Vegetarier, Veganer oder auch Nichtraucher – wenn diese denn meinen, mit der moralischen Keule kommen zu müssen.
Ein bischen sündigen schadet nicht’s.Also mach ruhig weiter si.@Provokateur
Wenn deine Ernährung auf Kosten anderer geht, ist es eben NICHT deine persönliche Sache! Und das tut jedes Kilo Billigfleisch, das man im Discounter kauft.
Dafür werden Böden und Grundwasser mit Pestiziden (was nichts anderes ist als Gift) verseucht, Tiere systematisch am Rande des Krepierens gehalten (damit sie ja keine zu hohen Kosten verursachen), sie werden mit Antibiotika und Medikamenten vollgestopft, die durch diese Haltung notwendig werden, für den Futteranbau werden weiterhin riesige Flächen Regenwald gerodet, und es trägt maßgeblich zum Klimawandel bei.
Wenn man mit Dunk die Böden bearbeiten will für Bio-Anbau,sind auch Tiere notwendig.Also ist alles gehupt,wie gesprungen.Es ist nun mal das Privatrecht eines Jeden,wie er sich ernährt,da lassen wir uns von Vegitariern und Veganen nichts vorschreiben.Zudem,auch wenn Hunde Schlachtreste fressen,so muss dennoch ein Tier getötet werden,denn einen Hund oder eine Katze wird man nicht zum Veganen machen können.
Mein lieber Georg Georgsen, KEIN ernstzunehmender Ernährungsberater, der sich in den letzten 20 Jahren auch nur halbwegs weitergebildet hat, wird bestreiten, dass der Verzehr von Fleisch und Milchprodukten vermehrt zu Herz- Kreislauferkrankungen, Antibiotikaresistenzen, Osteoporose, Diabetes und Krebserkrankungen führt. Milch führt dem Körper zwar Calcium zu, übersäuert ihn aber gleichzeitig stark, so dass mehr Calcium ausgeschieden wird als sie einbringt. Milch ist kein Calciumlieferant, sondern ein Calciumräuber! Dass dies lange anders propagiert wurde hängt mit einfachen wirtschaftlichen Interessen der Industrie zusammen.
Eine vegane Ernährung ist das beste, was man seinem eigenen Körper, der Umwelt, und seinen Mitgeschöpfen antun kann. Man sollte sich bei Ernährungsstudien IMMER fragen, wer hat diese beauftragt und welche Interessen stecken dahinter. Im Falle der Milch- und Fleischlobby dürfte das ziemlich klar sein. Die von Ihnen so gehassten missionierenden Vegetarier/Veganer haben in der Regel keine finanziellen Vorteile, sondern die Hoffnung, etwas an den Missständen zu ändern. Wem kann man wohl eher Glauben schenken?
Was für Scharlatane DU ernst nimmst, geht mir am Allerwertesten vorbei.
Die heutige Lebenserwartung ist der Erfolg unserer Ernährung und der Schulmedizin.
Das ist ja auch das Problem im demofraphischen Wandel,wegen der Beutreuung der Rentner,weil die Lebenserwartung immer mehr steigt,auch mit Fleischverzehr.@Georg Georgsen
um mal ´n bischen die Aggresivität, die hier herscht, runterzuschrauben, hier ein Text aus der Titanic
Überschätzte Lebensmittel (XI)
Heute: Milch
Traditionell wird angenommen, daß vor allem der Ostasiat perverse Nahrungsmittel zu sich nimmt. Was dabei gerne übersehen wird, ist unsere eigene Neigung, hochgradig suspekte Dinge zu uns zu nehmen. Zum Beispiel Milch! Schon in frühester Kindheit suggerieren uns die Eltern, daß dieses Gemisch aus ein wenig Fett und jeder Menge Wasser gut für unsere Gesundheit sei. Also saufen wir naiv (schließlich tarnt sie sich in einem hygienisch-unschuldigen Weiß) kübelweise das Zeug, das aus dem entzündeten Euter eines eingesperrten Wiederkäuers massiert wird. Doch braucht es nur ein wenig gesunden Menschenverstand, um zu wissen, daß nichts Gesundes aus einem Wesen kommen kann, welches uns Tag für Tag dem Weltuntergang entgegenfurzt (Klimaerwärmung, Sie wissen schon).
Jaja: Die Milch macht’s… Aber was macht sie eigentlich? Genau: Darmtuberkulose, wenn man sie nicht fachmännisch hitzebehandelt! Selbst schuld, wer an der Ekelzitze nuckelt, die nicht von ungefähr in der Nähe des Melkviech-Rektums baumelt…
Ich bin an Milch noch nicht gestorben,sondern es tut mir gut,für die Verdauung und den Knochenbau.Also,was die Albernheit,Milch nicht zu sich zu nehmen.
An Aberglaube mit Veganernährung,also auch milchlose Ernährung glaube ich nicht.
Ich bin mir oft nicht sicher, ob ich es traurig finden soll wie verblendet und unwissen die Menschen eigentlich sind, dass sie denken der menschliche AUSGEWACHSENE Körper könnte Milch verwerten! Die einzige Milch die du jemals in deinem leben gebraucht hast ist die deiner Mutter, als sie dich gestillt hat.
Jaja Calcium hier, Calcium da, braucht man für Knochen, blablabla. Hast du dich schonmal gefragt, warum so viele Leute im Alter Osteoporose haben?
Evtl liegts ja daran, dass der Mensch 1. das Calcium aus Milch gar nicht aufnehmen kann und 2. dass der menschliche Organismus nicht dafür ausgelegt ist, so viel Fleisch zu verdauen (einmal in 2Wochen ist für einen schadlosen Abbau realistisch), das heißt, er muss die Säure (Harnsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure…) die beim verdauen von Fleisch in den Blutkreisläuf gerät wider abbauen, weil der Mensch sonst innerhalb kürzester Zeit verenden würde. Und wie tut er das? Er greift auf seine Reserven zurück: die Knochen.
Ihr solltet euch lieber alle mal mehr mit der Biochemie eures eigenen Körpers befassen bevor ihr hier solchen Stuss loslasst. Tuts letztendlich auch um eurer eigenen Gesundheit zuliebe, keiner hat Lust auf Knochenschwund mit 60…
http://www.youtube.com/watch?v=9d44U5pvTmU&feature=youtu.be
also es gibt auch Seitan das ist Weizenfleisch und schmeckt viel besser als Soja, und da merkt wirklich keiner n Unterschied. Ausserdem ist es sehr günstig vor allem wenn man es selber herstellt, desweiteren frage ich mich warum jemand bei z.B: einer Reispfanne mit Gemüse und z.B: gebratennen Auberginen noch irgendetwas vermisst?
Ich bin seit 17 Jahren vegan und hatte noch nie irgendwelche Probleme
also es gibt auch Seitan das ist Weizenfleisch und schmeckt viel besser als Soja, und da merkt wirklich keiner n Unterschied. Ausserdem ist es sehr günstig vor allem wenn man es selber herstellt, desweiteren frage ich mich warum jemand bei z.B: einer Reispfanne mit Gemüse und z.B: gebratennen Auberginen noch irgendetwas vermisst?
Ich bin seit 17 Jahren vegan und hatte noch nie irgendwelche Probleme
Es vermissen ebend manche das Fleisch,aber deshalb sind sie keine schlechten menschen,sondern ganz normal.
Vegan ist eine hauptsächlich ethisch begründete Lebens- und Ernährungsweise, die es ermöglicht, möglichst wenig Tierleid zu verursachen. In der Praxis sieht es so aus, dass der Veganer und die Veganerin sich rein pflanzlich ernähren und tierliche Produkte meiden. Die Produktion von vegetarischen, tierlichen Produkten, Eier, Milch, Wolle, Seide, Daunenfeder, ist in der heutigen üblichen Praxis mit erheblichem Tierleid verbunden.
Vegane Ernährung hat nichts mit Ethuk zu tun,sondern da will eine menschengruppe sich über normalernährende ,fleischessende Menschen stellen,weil sie glauben sie wären damit bessere Menschen.
Die Milch- und Wollproduktion hat nicht mit Tierleid zu tun,denn wenn Kühe nicht abgemolken werden, bekommen sie Entzündungen an den Eutern, was sogar tötlich werden kann,ähnlich wie bei Frauen mit Brustwarzenentzündungen wärend der Stillzeit.Absolut Schwachsinn an Tierleid zu denken.
Genau. Und eine menschliche Frau gibt auch nur zum Spaß Milch, genauso wie eine Kuh zum Spaß und weil sie uns damit “gutes” tun will Milch. Evtl solltest du nochmal den Biologieunterricht in der 5. Klasse besuchen, dann verstehst du evtl auch, WARUM ein weibliches SÄUGETIER Milch gibt! Ist dir das eigentlich nicht peinlich so viel Schwachsinn zu reden? Informieren hat noch keinem geschadet!
http://www.youtube.com/watch?v=9d44U5pvTmU&feature=youtu.be
Vor nicht allzu langer Zeit wurde behauptet, Tiere hätten keine Seele weil sie nicht sprechen können – was genauso Quatsch ist – das ist dasselbe wie die vegane Behauptung Pflanzen haben kein Gehirn und spüren deswegen keine Schmerzen.
Warum ahmt man mit Tofu Fleisch nach, wenn man von Fleisch weg sollte? Das ist dasselbe als ob man mit Nikotinpflaster das Rauchen abgewöhnen will. Es wird was versprochen, was nicht eingehalten wird.
Und was mich interessiert: Angenohmen, ihr schafft es und alles leben vegan, was meint ihr was dann mit den Nutztieren passsiert? Glaubt ihr allem Ernstes, die kommen frei? Nein. Eher werden sie entsorgt weil sie unnütz geworden sind und man keine Verwendung mehr für sich hat. Grausam aber ist so.
Ob ihr andere Mischköstler als Leichenfresser beschimpft, um euch für was besseres zu halten ist eure Sache. Aber dann dürft ihr euch nicht wundern, wenn Leute Angesicht der Tatsache daß sie beschimpft werden, die Augen und Ohren für das Leid der Tiere verschließen und ihnen scheißegal ist, weil sie eh in euren Augen Verbrecher sind. Also warum sich um eure Anerkennung buhlen? In Ignorieren sind Menschen ganz große Klasse.
Ihr redet was das es nicht artgerecht ist, aber einige von euch zwingen Katzen und Hunde vegan zu ernähren, obwohl diese eindeutig Fleischfresser sind. Ist das etwa artgerecht? Genausowenig wie ihr glaubt, daß es glückliche Kühe u.a gibt, glaube ich ebensowenig dass Katzen und Hunde vegan zufrieden sind.
Ihr könnt von mir aus so leben wie ihr wollt, aber man kann euch wegen eurer Argessivität anderen Meinungen nicht mehr ernst nehmen. Man kann sich mit euch nicht unterhalten; Egal was man sagt oder beweist, immer heißt es, “es sind alles Lügen von der Fleischlobby u.a.” und bestenfalls kommt ihr mit Statisten die eure Meinungen unterstützen (Statistenfälschung ist anerkanntes Hobby geworden, darum die Schwierigkeit sie zu glauben)
Ich hab versucht, euren Standpunkt zu verstehen, aber je mehr ich mich informierte, desto mehr bekomme den Eindruck, dass es euch Veganern nicht darum geht, Tierleid zu mildern/beenden, sondern euch als die besseren Menschen hinzustellen… manche böse Zungen würde paraellen zu Herrenmenschen ziehen, was ich aber nicht tuen werde.
Ob es ihr wahr haben wollt oder nicht, ihr seid auch nur normale Menschen; Ihr scheißt genauso wie die Nichtpflanzenfreser, ihr kocht auch mit Wasser und vorallemd; Ihr seit agressiv wie man es nur von Menschen her bekannt ist.
…Komisch, ich dachte immer nur Fleischfresser sind agressiv und Veganer die friedvollen….
Da habe ich was wichtiges vergessen:
Das ist nur meine Meinung und meine Ansicht. Sie ist weder allgemeingültig, noch habe ich null Interesse, die Diskussion weiter zu führen, weil es kein Sinn hat. Für euch (Veganer) sind alle Menschen schlecht und das ist eure Meinung und daran wird sich nichts ändern, also warum weiter darüber diskutieren, wie überlegen Veganer den Normalen sind?
Außerdem will ich endlich was essen und eine leckere Gemüsepfanne zubereiten.
Erdnüsse essen ist ethisch unzweifelhaft O.K.
Krabben lebendig ins Kochwasser werfen auch (die Krabben erleben das Ableben als Ableben ohne Schmerz).
Wir sind alle in die Natur auf Erden eingebunden.
Nachts im Wald reißt der Fuchs ein Rehkitz.
Tagsüber isst Fritzchen Müller seine Bratwurst.
Oder Erdnüsse. Jeder und Jede sollte selber entscheiden, wie er isst, was er isst, natürlich mit den Regeln der Gesellschaft konform, in der er lebt. Tierquälerei geht gar nicht!