Globuli und Co – “Esoterische Pseudomedizin”
Homöopathie, Bioresonanztherapie, Kinesiologie – für Martin Lambeck, emeritierter Professor für Physik an der TU Berlin, ist das „esoterische Pseudomedizin“. Physikalisch schlichtweg unmöglich. „Wenn einige der Gebiete der alternativen Medizin richtig sind, dann muss die Physik stärker geändert werden, als sie durch Planck und Einstein geändert wurde“, sagt der Physiker. In den Wirkstoffen der Homöopathie sei durch das stufenweise Verdünnen der Ausgangssubstanz am Ende nichts mehr übrig. „Wenn Homöopathie immer so viel Erfolg hat, warum gibt es dann zwei Millionen Migränekranke?“
Allerdings gibt es auch für ihn Bereiche der alternativen oder komplementären Medizin, die er „in Ordnung“ findet. Naturheilkunde zum Beispiel. Die versteht er als Teil der naturwissenschaftlichen Medizin. Wirksam sind für Lambeck eben nur die Methoden, die wissenschaftlich beweisbar sind.
Harald Walach: Es gibt Erfolge, die schwer beweisbar sind
Dass Verfahren aus der Komplementärmedizin durchaus belegbar sind, zeigen die Arbeiten von Harald Walach, Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde an der Viadrina-Universität. Er konnte beispielsweise mit Hilfe von Experimenten zeigen, dass bestimmte homöopathische Mittel im Vergleich zu einem Placebo besser wirken – auch wenn er sich das physikalisch nicht erklären kann. „Es gibt für verschiedene Sachen Belege, aber auch Erfolge, die schwer beweisbar sind. Bei vielen Fallbeispielen weiß man nicht, worauf die Erfolge zurückzuführen sind.“ Ein wichtiger Faktor ist für Walach die Mobilisierung der Selbstheilungskräfte – was in der Komplementärmedizin routinemäßig gemacht werde.
Die Zukunft der Medizin sieht er allerdings nicht in der Alternativmedizin. Sie weise im Moment zwar auf blinde Flecken hin, aber die Zukunft der Medizin werde ganz anders aussehen. „Sowohl die Schulmedizin als auch die Komplementärmedizin werden sich in ihrem Denken ändern müssen. Am Schluss kommt eine Medizin raus, die stärker den Patienten ins Zentrum stellt, die stärker die Erhaltung der Gesundheit im Blick hat, als das normal der Fall ist. Es muss darum gehen, aus einem krankheitsgesteuerten System ein gesundheitsorientiertes zu machen.“
Andreas Michalsen: Beides muss verschmelzen
Schulmedizin, Komplementärmedizin – für Andreas Michalsen ist die Unterscheidung unnötig. Die jeweils guten Seiten beider Disziplinen sollten sich ergänzen, findet der Professor für Naturheilkunde. Denn: „Nicht alles in der Alternativmedizin ist sinnvoll, aber eben auch nicht alles in der Schulmedizin.“ Die Behandlung von Arthrose im Knie sei zum Beispiel unsinnig. Ernährungsprogramme, Heilfasten, Blutegel dagegen könnten sinnvoll sein. „Beide Disziplinen müssen verschmelzen“, sagt Michalsen. Gegen Rückenschmerzen helfe Yoga, Salben mit Schmerzmitteln dagegen schädigten die Niere.
Die integrative Medizin ist deswegen für Michalsen die Zukunft. „Naturheilkunde betrachtet den Patienten. Wir müssen wieder zurück zur sprechenden Medizin.“
Fragen an Martin Lambeck, Harald Walach oder Andreas Michalsen? Hier im Blog, bei Facebook, StudiVZ und Twitter besteht dazu die Möglichkeit. Antworten gibt am Mittwoch, 21 Uhr – live im Netz und bei ZDFinfo.
88 Kommentare | 29. November 2011 | 15:25 Uhr |
|






Ich glaube bei der Homöopathie nur an Selbstheilung,durch Vertrauen,dass die zu stark verdünten Mittel helfen,aber nicht an tasächliche Linderungswirkung des medikament.
Bei Heilpfanzentherapien sind es wiederum die Paflanzen selbst, z.B. als Tee,als Salben oder als Einnahmemedikamente.
Aber wenn dies alles nichts hilft, muss die Schulmeditzen rangezogen werden
TCM ist eine Medizien, die tasächlich auch Wirkung zeigt, auch wenn man nicht das Wie kennt,aber dennoch ist sie z.T. logisch.
ich bin gespannt auf die Diskussion. Ja Ärzte müssen mehr Zeit für Gespräche bekommen, da krankt was im System. Wir brauchen aber keine vorwissenschaftlichen Ideologien wie die Homöopathie oder Akupunktur. Warum den Patienten täuschen, man kann Zuneigung, Individualität, Respekt, Aufmerksamkeit usw. auch anders einsetzen. Daher halte ich eine unkritische Huldigung der Homöopathie für Lobbyismus oder Ideologie. Wer intelligent ist und die Argumente gegen Homöopathie nicht reflektieren kann, diskreditiert sich selbst. Hr. Lambeck hat zum Thema Homöopathie ein paar gute Dinge gesagt: http://www.youtube.com/watch?v=mOkWxw8L0go
Vor allem muss mal Schluss sein mit dem ewigen “Wir brauchen Beides”! Wir brauchen nicht “Sinn” und “Unsinn” gleichzeitig! Der Unsinn verbessert nicht den Sinn, sondern verwässert ihn! Homöopathie und Co. sind blanker Unsinn! Ihre Erfolge liegen auf Placeboniveau und: je schlechter die Studienqualität, desto besser das Ergebnis – und umgekehrt! Die wissenschaftliche Hochschulmedizin (volkstümlich abwertend “Schulmedizin” genannt) ist nicht “ein Werkzeug”, sondern “ein Werkzeugkasten”. Primär alternative Methoden, die belegbar gut sind und erklärbare Wirkungen zeigen, sind bisher in die wissenschaftliche Medizin integriert worden. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. Natürlich braucht die wissenschaftliche Hochschulmedizin mehr Zeit für Patientengespräche – aber das kann doch kein Grund sein, sich unsinnigen Alternativen zuzuwenden. Natürlich dauert es länger, z. B. bei Befindlichkeitsstörungen etwas zu erklären als etwas zu verschreiben. Und was machen Homöopathen? Zücken den Rezeptblock, schreiben “Simsalabim C200″ drauf und diffamieren die Schulmediziner! – Wenn jemand richig krank ist, dann hat er das Recht auf die nachgewiesen beste Behandlung. Homöopathie und Co. bietet jeweils nur Placeboniveau (das ist nie zu unterbieten) – also die nachgewiesen schlechteste Behandlung.
Pharma- u. Medizinindustrie ich höre dich trapsen. Wieder mal ein Versuch Naturheilmittel schlecht zu reden. Da hat diese Pharma- u. Medizinmafia wohl wieder Angst um ihre Gewinne.
Da stirbt vielleicht ein Mensch an einer Naturbehandlung oder Naturmittel, warum auch immer, dann wird in der Presse ein riesen Wirbel veranstaltet und viele glauben das was Presse und Co. berichten und schon hat man eine Menge Menschen wieder zurück in die Arme dieser Mafia getrieben.
Wenn man jedoch bedenkt wieviele Menschen Jahr für Jahr sterben oder zu Krüppeln werden aufgrund von Medikamenten, Kunstfehlern, Infektionen im Krankenhaus, falschen Diagnosen etc. etc. pp., dann habe ich persönlich viel mehr Angst eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen, als eine Naturheilpraxis.
Mit Ärzten und Krankenhäuser habe ich persönlich schon viele schlechte Erfahrungen gemacht, zuviele.
So wie das Krankheitswesen heute hier funktioniert, geht es niemals um die Gesundheit des Menschen, denn wie heißt das Motto: “Nur ein kranker Patient ist ein guter Patient”. Gewinne, Gewinne, Gewinne.
Die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers wieder herzustellen, zu fördern, z.B. durch Naturheilmittel etc. ist ja natürlich nicht lukrativ.
Sicher hat auch die Schulmedizin ihre Berechtigung, keine Frage, doch ist das alles ziemlich aus den Fugen geraten. Wenn man bedenkt wieviele Menschen ihr Geld in dieser Krankheitsindustrie verdienen, können wir uns arbeitsmarkttechnisch Gesundheit gar nicht leisten.
Darum geht es hier wieder, um Besitzstand, Gewinne und wer was anderes behauptet lügt.
Es ist ein unterschied ob wir von Naturheilkunde oder von Homöopathie reden. Beide müssen natürlich ihre Wirksamkeit nachweisen, letzteres konnte dies aber wiederholt nicht!
Lieber K.K.,
Glauben Sie im Ernst, die Alternativmedizin sei kein Unternehmen, das an Gewinnmaximierung interessiert ist? Der einzige Unterschied ist, dass die einen sich halbwegs an wissenschaftlich fundierte Methoden halten, während die anderen einfach völlig dereguliert mit frei erfundenem Zeug den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Ihre romantischen Vorstellungen von Alternativmedizin vs. wissenschaftlicher Medizin sind naiv.
Also ich kann allen Kritikern der Homöopathie nur sagen, dass sie bei mir geholfen hat und hilft, was nichts mit Placebo-Effekten zu tun hat. Ich habe sehr kompetente, homöopatisch gut ausgebildete Ärzte, die mich betreut haben bzw. aktuell betreuen.
Nach einem zwölfjährigen Leiden an Neurodermitis,(nachts mußte ich Verbände tragen, weil ich mich bis in Fleisch blutig gekraztzt hatte, vor Juckreiz) wurde ich Dank homöopatischer Behandlung binnen weniger Wochen davon befreit. Der Zustand ist seit über 7 Jahren stabil.
Es ist schön dass du gesund wurdest, aber wie genau hast du die Doppelverblindung durchgeführt um auszuschließen dass es sich um den Placeboeffekt handelt?
(Nicht dass eine Studie mit einem Testsubjekt Sinn hätte…)
Placebi, placeba, placebo…
Woher wissen Sie denn, dass es nichts mit Placebo zu tun hat? Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis?
Der Satz “Bei mir hat’s geholfen” ist so alt wie die Diskussion und ebenso wenig hilfreich bis hilflos! Sieht denn hier niemand ein, dass man sich einfach nur irren kann? Dass ein zeitlicher Zusammenhang kein ursächlicher sein muss? Dass Krankheiten auch spontan heilen können – egal, was man unternimmt? Dass Wunschdenken eine Rolle spielt? Wie will man sich gegen solche Irrtümer schützen? Es gibt nur eine einzige Möglichkeit: Man macht eine Studie! Eine Studie, in der Patienten vollkommen zufällig mit dem zu testenden Medikament behandelt werden oder mit einem Placebo. Und zwar so, dass weder Patient noch Arzt wissen, wer was bekommt! Das nennt man eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie. Und alle diese Studien zeigen ausnahmslos, dass Homöopathie und Co um keinen Deut besser sind als Placebos. Punkt! Zweitens: Es geht um das System Medizin! Nicht darum, dass Ärzte sich irren können! Das können sie! Es ist schlecht, dass sie das können, aber es passiert. Aber Versagen eines Arztes ist nicht Versagen des Systems Medizin! Das Versagen der Homöopathie liegt jedoch nicht im Verschulden eines Behandlers, sondern im System! Wenn ein empathischer Homöopathie-Behandler ein langes Gespräch führt, dann ist das bessere Gefühl im Patienten nahezu sicher! Das ist aber nicht die Wirkung der Kügelchen! Nur mal so: Das System der Homöopathie ist 200 Jahre als, das der wissenschaftlichen Hochschulmedizin etwa 100 Jahre. Die Homöopathie hatte 100 Jahre für sich allein und was hat sich erreicht? Nichts! In den 100 Jahren der wissenschaftlichen Hochschulmedizin ist die Lebenserwartung von 35 Jahre auf über 80 Jahren angestiegen. Drittens: Der Vorwurf, jeder, der sich um ehrliches Wissen bemüht, sei ein Handlanger der Pharmaindustrie, ist abstrus! Es ist ein Totschlagargument, das den Schreiber jener Zeilen von vornherein disqualifiziert! Im übrigen sind Kügelchen auch nicht kostenlos zu bekommen! Bezogen darauf, das nichts drin ist, sind sie sogar unendlich teuer!
Was ich mache, wenn mein Sohn z.B. Schmerzen hat? Ich gebe ihm einen Teelöffel Wasser, mal gezuckert, mal gesalzen und preise dies als hochwirksames Medikament an. Und: es wirkt fast immer. Was zeigt das? Erfahrungen einzelner sind kein Nachweis einer pharmakologischen Wirkung. Nun wissen wir, warum viele glauben, Homöopathika wären wirksam.
Danke für dieses Beispiel, sehr treffend!
Wenn die Kritiker der alternativen Medizin als Erklärungsmodell dem Placeboeffekt eine so große Wirksamkeit unterstellen, dann geben Sie doch indirekt zu, dass die wesentlichen Mechanismen für den Heilungsprozess im Psychischen bzw. in den Unbewussten Ebenen des Menschen verborgen liegen müssen.
Warum gibt man dann so viel Geld für die Entwicklung brachialer chemischer Medikamente aus, anstatt die Placebo-Mechanismen bzw. Erkenntnisse über die Zusammenhänge und Möglichkeiten zur Förderung der Selbstheilungskräfte intensiver zu erforschen.
Aber wer kann dann noch an den Kranken so viel schönes Geld verdienen, wenn Sie durch bestimmte Verhaltensweisen oder veränderter positiver innere Einstellungen bzw. Selbstkonzepte auf natürlichem Wege ihre Selbstheilungsprozesse aktivieren bzw. verstärken und dabei gesunden?
Der Placeboeffekt lässt sich aus ethischen Gründen nicht beliebig ausschöpfen. Der Arzt muss den Patienten darüber aufklären, dass eine Behandlung unmöglich bei jedem Patienten anschlagen kann, er darf die Nebenwirkungen (die es bei jeder wirksamen Behandlung gibt) nicht verschweigen, muss auf mögliche Komplikationen und Risiken hinweisen (und wenn sie noch so selten sind). All das schmälert die Wirkung des Placeboeffekts.
Freilich gibt es auch Therapeuten, für die diese ethischen Grundsätze nichts zählen und die gerne ihre Patienten von vorne bis hinten belügen, um den Placeboeffekt in vollem Umfang zu nutzen. Was das dann allerdings noch mit einer modernen Medizin zu tun hat, bei der der mündige Patient im Mittelpunkt steht, ist mir schleierhaft.
…weil Selbstheilungskräfte nur sehr begrenzt sind…
Ich bin mir sicher, dass meine Eltern so ähnliche Methoden auch für mich damals angewandt haben. Mal ein schöner Kräutertee, ein bissel gut zureden und so, ist meiner meinung nach eine völlig legitime Anwendung des Placeboeffektes. Man muss nicht der heuchelnden Krake Alternativmedizin sein Geld in den Rachen werfen.
Auf die Idee mit dem Wasser und Salz oder Zucker bei Schmerzen.kommen sicher nicht mal alle Sozialpädagogen für Kinder,so gut ist sie,aber ich glaube auch nicht der Homöopathietherapie.@Jan R.
Schönen guten Abend !
Die Schulmedizin bietet schon ein breites Spektrum an Heilungsmöglichkeiten . Es gibt aber eine Reihe von Menschen , die trotzdem noch immer ihre Leiden haben , obwohl Sie schon viele Therapien hinter sich haben . Alternative Heilmethoden wie Autogenes Training , Progressive Muskelentspannung , Reiki , Mediales Heilen , Meditationen und Lebensberatung seien hier nur stellvertretend für viele Möglichkeiten genannt , diesen Menschen eine neue Perspektive zu geben .
Die menschliche Psyche ist nicht zu unterschätzen – mit ihr zusammen kann vieles erreicht werden .
Was mir persönlich am Herzen liegt ist , das es für den suchenden Menschen oft sehr schwierig ist den richtigen Behandler mit einer guten und qualifizierten Ausbildung zu finden . Gerade auf dem alternativen Medizinmarkt tummeln sich oft so viele unterschiedliche oder ähnliche Angebote , das man leicht die Übersicht verlieren kann .
Peter H. U. Bahr
Entspannungspädagoge
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e. V.
Schade! Mir kommt das hier vor wie im tiefen Mittelalter! – Wer nicht will, der kann auch nicht; darum hört doch bitte auf mit dieser Pseudodyskussion. – Wer keine Fragen mehr hat, der muss doch auch nicht mit seiner Gewissheit hausieren gehen! Lasst doch einfach jeden Menschen in seiner eigenen Art sein Leben leben; warum ist denn das so schwer???
Die Diskussion “Alternativmedizin oder Schulmedizin?” ist ein ideologischer Grabenkrieg, der so zeitgemäß ist wie der kalte Krieg zwischen USA und UDSSR.
Warum?
Das haben verschiedene Medien zuletzt ganz gut beschrieben:
stern Gesund Leben über Selbstheilung
http://www.stern.de/magazin/gesund-leben/magazin-selbstheilung-1751833.html
ARTE über Selbstheilung
http://videos.arte.tv/de/videos/die_heilkraft_des_inneren_arztes-4267406.html
GEO über “Die neue Heilkunst”
http://www.ecim-congress.org/tl_files/content/2011/presse/GEO%20Integrative%20Medizin.pdf
Das Ziel der Medizin muss es sein, die Selbstheilungskräfte des Menschen bestmöglich zu aktivieren. Hier leisten sowohl die konventionelle moderne Medizin als auch bestimmte komplementärmedizinische Therapieverfahren einen wichtigen Beitrag.
Ein effektiveres Gesundheitssystem setzt jedoch voraus, dass Menschen aktiver werden, ihre eigenen GESUNDHEITS-Ressourcen mobilisieren, ihre großen Einflussmöglichkeiten bei der Erhaltung ihrer eigenen GESUNDHEIT erkennen.
Mit dem Schlucken von Pillen (ob nun pharmazeutische oder homöopathische Arzneimitttel) allein ist es nicht getan.
Die Frage ist doch nicht, ob man erklären kann, wie eine Therapie wirkt, sondern ob sie wirkt. Dass eine Therapie nicht wirken kann, weil der Wirkmechanismus nicht zu erklären ist, ist ein sehr schlechtes Argument.
Ob eine Therapie in der Praxis funktioniert, lässt sich weder durch Expertenmeinungen noch durch Einzelerfahrungen herausfinden. Die richtige Methode ist hier die randomisierte kontrollierte Studie, denn sie überprüft genau das, was entscheidend ist: Was bleibt neben Einbildung, Zufällen und Placebo-Effekt noch an echter Wirkung?
Zu fast jeder alternativmedizinischen Methode gibt es unzählige Studien, die aber zu einem großen Teil die qualitativen Mindeststandards nicht erfüllen und mehr oder weniger zufällige Ergebnisse erzeugen. Der Wert solcher Studien geht gegen null. Fasst man aber die methodisch besseren Studien zusammen, sind die Ergebnisse in der Regel eindeutig. Das ist im Fall der Homöopathie geschehen, eine der wichtigsten Meta-Analysen kam zu dem Ergebnis, dass homöopathische Therapien nicht besser wirken als Scheinbehandlungen. Wer sich für die Einzelheiten interessiert, findet die Veröffentlichung hier:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125589
Das große Konfidenzintervall bei den Ergebnissen zeigt auch, dass die Studien zur Homöopathie insgesamt sehr unterschiedliche Ergebnisse zeigen. Wer behauptet, mit einer einzelnen Studie die Wirksamkeit von bestimmten homöopathischen Präparaten nachgewiesen zu haben, wenn durch umfassende Meta-Analysen längst das Gegenteil festgestellt wurde, der verschließt die Augen vor der Wirklichkeit.
Die Homöopathie ist in den letzten Jahren mehr als ausreichend untersucht worden und das Ergebnis ist eindeutig. Das scheint aber manche nicht davon abzuhalten, immer wieder zweifelhafte Studien aus dem Hut zu zaubern, die angeblich das Gegenteil beweisen. Leider wirft das ein sehr schlechtes Licht auf die wissenschaftlich arbeitende Medizin, weil ihr immer wieder unterstellt wird, sie würde nicht alle Möglichkeiten in Betracht ziehen (genau das Gegenteil zeichnet sie aus).
auch homöopathische Mittel helfen manchmal. Heilende Kräfte die in uns sind oder von außen kommen bleiben oft rätselhaft.
Aber es gibt sie.
Das hat wohl auch viel mit dem Placebo-Effekt zu tun. Der Glaube versetzt wohl manchmal doch Berge…
Everything goes.
Ja, man kann sagen was man will manchen bringt es was.
Ob man Skeptiker ist oder nicht.
Sicher gibt es Leuten denen das ganze hilft.
Chancen diese Hilfsmittel zu nutzen sollte man nutzen.
Hauptsache den betroffenen wird geholfen.
Ist es hilfreich finde ich das gut schaden kann es nicht.
Was ist aus dem Ideal des mündigen Bürgers geworden? Das ist nicht nur die Frage, ob und wie man die Darreichung von Placebos institutionalisiert, sondern eine Frage der Grundwerte: wollen wir aufgeklärt sein, oder uns wieder in eine selbstgewählte Unmündigkeit begeben? Wollen Sie nicht wissen, ob es die Homöopathie ist, die hilft, oder ob sie nur parasitär aus dem Placebo-Effekt gewinn schlägt ohne selbst einen heilende Qualität zu haben? Alle rationalen Untersuchungen deuten auf zweiteres hin. Diese Erkenntnis den Menschen vorzuenthalten, halte ich für unethisch.
Man muss sich einfach mal überlegen, was da so alles “potenziert” und verkauft wird. Das klingt manchmal nach Hexenküche aus dem tiefsten Mittelalter. Haare von Körperfell und Schwanz des Eichhörnchens, Kanarienvogelfeder, Hautschuppen des Chamäleons, Leopardenurin uvm.
Es geht aber auch moderner. Antimaterie, Mondstrahlen, Coca-Cola, oder Mikrowelle. TDM Mülleri haben sie leider aus dem Sortiment genommen. Schade… das fand ich wirklich originell.
Es wird immer häufiger auf die “böse” Pharma-Mafia geschimpft, aber viel schlimmer ist doch, was die Homöopathie-Pharma-Mafia da so treibt. Geringe Kosten, (Beispiel Entenleber zur Herstellung von unzähligen Oscillococcinum-Globuli), keine vernünftigen “Arzneimittelprüfungen”, (die sind wirklich lustig zu lesen) und ob in Pulsatilla C 12 noch Pulsatilla drin ist, kann ja gar nicht kontrolliert werden, also kann man sich Qualitätskontrollen auch gleich schenken.
Das ist doch alles hochgradig unseriös!
Es mag unseriös sein die Globulis,aber auch damit wird Geld gemacht.@Bettina
Klar ! Ein 1,5g Röhrchen mit ca. 100 Globulis kostet ja auch unglaubliche 3 € . Boah eh, macht also für einen Patient 0,03 € also 3 Cent. Mann, werden die Hersteller da reich werden !!!
Würde also jeder Deutsche (80 Millionen) einmal im Monat ein Globuli schlucken, wären das also :
für jeden einzelnen : 12 * 0,03 € = 0,36 €
und gesamt :
80.000.000 * 12 * 0,03 € = 28.800.000 €
Die Arzneimittelkosten in Deutschland 2010: ca. 35.000.000.000 €
Noch Fragen ???
ein paar Anmerkung zum Thema Studien in der Homöopathie :
1. Es gibt derzeit sowohl Studienergebnisse die der Homöopathie eine signifikante Wirksamkeit (über den Placebo-Effekt hinaus) bestätigen, als auch Studien die eine Wirksamkeit verneinen. Wer also behauptet “es gibt keine Studie die die Wiksamkeit belegt” ist entweder falsch informiert ob redet wider besseres Wissen.
2. Ein herkömliches Studiedesign ist bei klassischer Homöopathie (d.h. der Arzt erhebt eine individuelle Anamnese und verschreibt dann ein einziges, auf den Patienten zutreffendes Mittel – Globuli) wegen folgender Besonderheiten nicht 1:1 übertragbar:
- In Fall einer konventionellen Studie – zum Beispiel zum Thema Kopfschmerzen, würde man zu Beginn der Studie festlegen, welches Medikament getestet wird. Die Entscheidung über die Wahl des Medikaments ist als nicht eigentlicher Inhalt der Studie.
- ganz anderes bei der klassischen Homöopathie, hier steht zu Beginn der Studie überhaupt nicht fest welches Medikament der Patient erhält. Die Wahl durch den Arztes welches Globuli der Patient erhält fließt also in das Studienergebnis mit ein !!!
Für die Kritiker mal fiktiv angenommen (in Sinne von “Similia similibus curentur”), dass das korrekt gefundene Mittel den Patienten heilt, würde eine konventionelle Studie diese Zielgröße gar nicht prüfen können, sondern in erster Linie ob die Ärzte ein korrekte Wahl der Mittels treffen können. Ein Studie zur klassischen Homöopathie prüft als nie alleine die Wirksamkeit der Globulis, sondern immer auch die Fähigkeit des Arztes korrekt zu Verschreiben. Diese statistischen Größe zu ignorieren ist weder wissenschaftlich noch seriös.
- ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Verständis von Heilung, also quasi die Zielgröße aller Studien. Die Schulmedzin sieht z.B. in einer Verbesserung des Hautausschlages bei Neurodermitis durch Einsatz von Cortison eine Art Heilung. Ein Studie würde folglich das fortwährende Aufbringen von Cortisonsalbe als “wirksam” betrachten, wenn der Hautausschlag in der Studienzeit verringert ist. Was passiert wenn die Salbe nach der Studie abgesetzt würde, ist somit nicht im Studienergebnis enthalten.
- anders in der klassische Homöopathie: Hier ist nicht das kurzfristig Verschwinden eines Symptoms die Basis für die Einschätzung des Heilungsverlaufes, sondern die Gesamtheit des Patienten. Im konkreten Beispiel bedeutet dies, dass der homöopathische Neurodermitis-Patient u.U. eine starke Verschlechterung des Ausschlags erfahren würde, aber dann nach 1 Jahr eine deutliche Besserung und gänzliches und DAUERHAFTES Verschwinden der Neurodermitis erleben würde. Mit den entscheidenden Unterschied : Der Patient braucht keine fortwährende Medikamentengabe mehr.
- Was bedeutet dieses Beispiel für’s Studiendesign ?
Würde im Beispiel die Studie über 6 Monate laufen, wäre Cortison erfolgreich und Homöopathie hätte dem Patient “geschadet” weil der Ausschlag schlimmer wäre.
Nach 2 Jahren jedoch, sähe das Ergebnisse gänzlich anders aus !
Statistik für Anfänger:
Wenn man 95 Studien macht, ist rein statistisch zu erwarten dass eine davon ein sehr signifikantes Positiv-Ergebnis liefert, auch wenn die Methode *absolut nicht* wirkt. Deshalb muss man sich Metastudien anschauen und für publication bias korrigieren, sprich für negative Studien, die gemacht wurden aber nie publiziert wurden und deswegen in dieser Rechnung unter den Tisch fallen. Dieses Problem gibt es natürlich für schulmedizinische Tests genau so, aber die Homöopathen haben das eigentliche Problem zu ihrem Überlebensprinzip erhoben.
1. Statistik für Fortgeschrittene : Sie kennen den Unterschied zwischen Mittelwert und Standardabweichung ?
2. Ich habe die Problematik ein “Standdard”-Studiendesign auf die klassische Homöopathie 1:1 zu übertragen dargestellt, um Interessiert ein Wenig Hintergrundinformationen zu geben abseits der üblichen Polemik zum Thema.
1. Ja
2. Sie haben aber auch versucht uns weisszumachen, dass ein paar kleine Studien mit positivem Ergebnis irgendetwas über die Wirksamkeit der Homöopathie aussagen. Das tun sie, wenn man die Statistik richtig betrachtet, einfach nicht.
Das “weissmachen” ist Ihre Interpretation.
Ich werde mich nicht an Polemik beteiligen, ich versuche faktischen Hintergründe darzustellen.
Es ist Fakt, dass es zahlreiche Studien gibt, die die Wirksamkeit der Homöopathie belegen und es ist Fakt das es zahlreiche Studie gibt welche das Gegenteil belegen.
In obigen Kommentar habe ich hier zu aus klassisch homöopathischer Sicht dargelegt welche Fallstricke es bei der Erstellung von Studien zur klassischen Homöopathie gibt.
Die oft zitierte große Meta-Studie (ich glaube sie stammt aus der Schweiz) zur Homöopathie ist hierfür ein “gutes” Beispiel : Sie ist ein Sammelsurium verschiedener Studiendesigns, ein Mischung aus allopathischer Verordnung homöopathischer Mittel (ein Mittel für alle – also wie 1835) und korrekten Einzelfallverschreibungen, kurze Studien und Langzeitstudien, etc.
In Hinblick auf die von mir angemerkten Besondersheiten bzgl. Studien zur klassischen Homöopathie kann sich jeder selbst ein Bild über die Aussagekraft solcher Metastudien machen.
Was ich allerdings wesentlich wichtiger erachte, ist die Frage ob angesichts der ernormen Steigerungen im Gesundheitswesen und der explodiereden Anzahl an chronischen Erkrankungen, die Gesellschaft die Frage der Wirksamkeit der Homöopathie vorurteilsfrei erforschen möchte. Wenn man dies jedoch unvoreingenommen angehen möchte, ist die Berücksichtigung im Studiendesign der oben erwähnten Besonderheiten der klassische Homöopathie unabdingbar.
Prof. Vithoulkas hat hier ein statistisch korrektes Studiendesign in Zusammenarbeit mit einer griechischen Universiät Herrn Randi vorgeschlagen. Leider hat Randi dann anscheinend kalte Füsse bekommen …
Woher haben Sie denn die Information dass es so abgelaufen ist?
Die momentane Diskussion ist ein Witz. Die homöopathischen Arzneimittelprüfungen sind doch das allerletzte!
Die Homöopathie hat bereits Ende des 19.Jhd.(!!!) Doppelblindstudien praktiziert: Bei den Homöopathischen Arzneimittelprüfung.
Wann hat die Schulmedizin damit in großem Maßstab begonnen ?
@Daniel:
Sie haben Recht, Daniel: Der erste Doppelblindversuch der Medizingeschichte war der s.g. Nürnberger Kochsalzversuch von 1835, mit dem Homöopathie getestet wurde.
Leider verschweigen Sie das Ergebnis: Selbst damals schon ein absoluter Fehlschlag für die Homöopathie, die zeitgenössisch als “Narrheit” bezeichnet wurde.
1. Das Ergebnis des von Ihnen zitierten Versuches von 1835 ist für mich in keinster Weise verwunderlich in keinem Widerspruch zu den Erfahrungen der klassischen Homöopathie. Aber noch mal in Kürze das 1×1-der klassischen Homöopathie:
Arzneimittelprüfung:
“Similia Similibus Curentur” bedeutet Ähnliches mit Ähnlichem heilen.
Zunächst wird ein Präperat in subtoxischer Dosis am gesunden (!!!) Menschen getestet (dies nennt man in der Homöopathie eine Arzneimittelprüfung !). Dabei werden dann alle Symptome erfasst, welche dieses Präperat bei Probanden erzeugt.
Arzneiverschreibung:
Beim einem kranken Menschen werden nun die Gesamtheit seiner Symptome im Gespräche und durch ärztliche Diagnostik erfasst, und DANN jenes Arzneimittel verschrieben, welches die Symptome VORHER in einer ARZNEIMITTELPRÜFUNG am Gesunden erzeugen konnte.
D.h. eine Wirkung des Mittels wird nach den Prinzipien der klassischen Homöopathie nur dann auftreten, wenn der Patient bereits Symptome hatte, welche dieses Arzneimittel selbst auch beim Gesunden erzeugen kann.
Daher ist ein Versuch wie der von 1835 aus Sicht der klassischen Homöopathie völlig sinnlos und das Ergebnis auch in keinem Widerspruch zu den Ansichten der klassischen Homöopathie.
2. Der Versuch von 1835 zeigt, wie ich bereits in einem Kommentar weiter oben ausführlich dargelegt habe, dass man bei Studien die Besonderheit der klassischen Homöopathie berücksichtigen müsste.
3. Die von mir erwähnten Doppelblindstudien wurde von der Homöopathie bereits in 19 Jhd. in größerem Ausmaß im Rahmen der oben erwähnten Arzneimittelprüfungen (siehe 1.) verwendet.
Nicht alles,was der sehr stark BEGRENZTE menschliche Horizont,NICHT zu erfassen im Stande ist,ist NICHT vorhanden!
In der Steinzeit,hätte auch niemand an RAKETEN zu GLAUBEN gewagt?
Die Entwicklung,wird NICHT,auf den HEUTIGEN Stand EINGEFROREN werden und in einigen Jahren schon,werden sich die Nachkommen,über solche engstirnige Diskusion,vor Lachen auf die Schenkel klopfen oder verständnislos,über soviel IGNORANZ,den Kopf schütteln!
Die immer wieder,als absoluter “Hammer” herangeschleifte Formulierung der “Alleswisser” ist doch,”es gibt keinen Beweis” (???),um im selben Moment,”die Existenz eines GOTTES zu behaupten”!
Solche “Physikunterrichter”,haben auch schon länger,als 25 Jahre FALSCH unterrichtet (!),indem so etwas,wie eine “Intelligenz” (?) des Wassers BESTRITTEN wurde,aber mittlerweile,gilt es schon als Wissenschaft,dass Wasser,eine besondere Kraft hat,welche in etwa mit Intelligenz umschrieben werden kann!
Nicht,wenn die Dummheit,einen Beweis verhindert,da entweder die Engstirnigkeit im Weg steht oder die VORHANDENEN Messgeräte,zu BLIND sind,etwas zu registrieren,muss notwendigerweise,auf NICHTEXISTENZ beharrt werden (?!),auch Menschen,LERNEN durch FORTSCHRITT dazu!
Wenn als Beispiel angeführt wird,dass D10,eine Verdünnung darstellt,als ob ein Stück Zucker,in dem Wasservolumen der Erde,aufgelöst würde (?),dann möchte ich in Erinnerung rufen,dass die “gesammten Goldreserven der Erde,ungefähr,eine Grösse eines Fussballfeldes ergeben (?)”,was in etwa,der D10 Verdünnung ähnlich ist (?),aber dennoch,hat diese “geradezu GERINGE Menge Gold,die Kraft,die ganze Welt umzutreiben”!
” In der Steinzeit,hätte auch niemand an RAKETEN zu GLAUBEN gewagt? ”
Oh Gott, Siegfried, Ihre Argumentation ist steinzeitlich …
Wir reden hier NICHT von Dingen, die man noch nicht weiß – sondern von Dingen, die wir sehr gut wissen.
Die Homöopathie ist komplett und vollständig ausgeforscht, mit null Ergebnis. Das heißt: Es geht nicht darum, dass wir noch nicht wissen, WIE sie funktioniert – sondern dass wir ganz sicher wissen, dass sie NICHT funktioniert.
Würde etwas sorgfalt,schon beim Lesen an den Tag gelegt,wäre aufgefallen,dass ich angeführt hatte,dass schon allein vom Wasser,das Gleiche behauptet wurde!
Übrigens,wurde noch KÜRZLICHST,der selbe Schwachsinn,von der “VOLLKOMMENEN Erforschung des Weltalls behauptet!
Sie sind nicht in der Lage, Sinn von Unsinn zu unterscheiden und werfen alles unterschiedslos in die Runde, was Sie mal irgendwo gehört oder gelesen haben.
WER konkret hat behauptet, das Weltall sei vollständig erforscht? Ist das eine Einzelmeinung oder common sense der scientific community?
Ich weiß, dass Sie weder diese Begriffe kennen noch verstehen, wovon ich rede – aber hauptsache munter drauflos schwadronieren, nicht wahr?
Hallo Siegfried, ich verrate Ihnen ein wohl gehütetes Geheimnis: Gold existiert wirklich, es ist nachweisbar vorhanden und hat aus diesem Grund eine bestimmte Macht oder Wirkung.
Die Homöopathie behauptet dagegen “geistartige”, magische Kräfte, die nicht nachweisbar sind und nichts bewirken KÖNNEN, weil sie nicht existent sind.
James Randi sitzt immer noch auf seinen 1 Millionen Dollar. Wenn die Wirkung der Homöopathie doch bewiesen ist, so wie Herr Wallach verkündet hat, wieso hat sich bisher keiner das Geld abgeholt?
Gerne auch hier zu ein paar sachliche Hintergrund-Information:
Prof. Vithoulkas hat Randi mit Studie zu seiner 1 Millionen-Dollar Wette angeboten. Über die Reaktion Randis wird hier ausführlich berichtet (leider nur in englisch) :
http://www.vithoulkas.com/en/component/content/article/73-issues-speeches/3973-the-facts-about-an-ingenious-homeopathic-exp-that-wasnt-completed-due-to-tricks-of-mr-j-randi.html
Noch weitere Fragen ???
Ja: Das glauben sie dem?!
Geht hier um Glaubensfragen oder um Fakten ?
Um Fakten. Glauben Sie Vithoulkas dass er ehrlich ist darin wie er sie darstellt? Die Darstellung der JREF liest sich sehr anders.
Im Übrigen,sollte allein dieses Argument,schon zumindest nachdenklich stimmen,dass Ignoranz anderen Erfolgen gegenüber,nahezu ausschliesslich,bis auf einige “Papageien” (?),von der Ecke propagandiert wird,die fürstlichst daran profitieren,dass der teuerste Tand konsumiert wird,wenn auch noch soviel,gerade durch deren Verabreichung,das Zeitliche segnen!
@Siegried:
Geht’s auch ohne unverständliches und sinnfreies Geschwurbel? Hätten Sie ARGUMENTE, bräuchten Sie auch keinen Unsinn zu schreiben.
@ M.G.
Das stimmt doch gar nicht.
Nehmen wir einfach mal ein einfaches Kopfschmerzmittel:
Thomapyrin kostet den Verbraucher weniger, als jedes Homöopathikum.
Ich habe es nicht angezweifelt,dass herkömmliche Artznei billiger sind als Homöopathiemittel.@Bettina
Nochmal extra auch für Sie:
Ein 1,5g Röhrchen mit ca. 100 Globulis kostet ca. 3 € in einer Apotheke. Macht pro Globuli 0,03 € , also 3 Cent !!!
Über die volkswirtschaftlichen Schäden durch die verursachten Nebenwirkungen (siehe hier : http://www.medvergleich.de/Nebenwirkungen/THOMAPYRIN-20+ST.html)
wollen wir ja mal gar nicht reden …
Weitere Fragen ???
Zur Beweiskraft,MUSS angeführt werden,dass NICHTS zu beweisen ist,solange die “Beweismethodik und die Anerkennung,ausschliesslich,von denen festgelegt wird,die den ZWEIFEL aufwerfen”!
Es ist LEICHTER etwas zu VERNEINEN,als eine Existenz NACHZUWEISEN,welche von Uneinsichtigkeit,VERNEINT wird (!),einem Blinden,den Sonnenschein,als Existent zu BEWEISEN,sollte ähnlich problematisch sein,als einem Atheisten,eine Existenz Gottes zu beweisen!?
Außer Unsinn kommt von Ihnen nichts mehr, oder?
Ich versuche es trotzdem mal: Derjenige, der eine Behauptung aufestellt, muss sie auch beweisen. Nicht die Zweifler oder Skeptiker haben zu beweisen, dass etwas nicht funktioniert.
Alle ihre Beispiele sind ziemlicher Unfug: Auch ein Blinder kann die Wärme der Sonne etc. spüren, also deren Wirkung.
Homöopathie hat keine Wirkung, das hat jede ernstzunehmende Studie bislang erbracht.
“Gott” ist übrigens keine prüfbare Behauptung. “Homöopathie wirkt” isr dagegen sehr wohl eine prüfbare Behauptung und ist auch schon x-mal untersucht worden. Ergebnis: Null Wirkung.
Anfeindungen,sind zumindest genauso hirnlos,wie Ignoranz!
Es MUSS niemand irgendetwas beweisen (?),es MUSS auch kein Kamel zur Tränke getragen werden (?),wer Durst hat und trinken WILL,wird den Weg selber finden,möglicherweise,auch erst wenn es zu spät ist?
Wer sich soweit versteigt,nachgewiesene Erfolge,als Hirngespinste abzutun,,obwohl die LEBENDEN Beweise davon Zeugnis ablegen,der wird auch nicht anerkennen,dass der “Ofen glüht,obwohl er sich den Hintern darauf verbrennt”!
Alles is Endlich (?),nur die Uneinsichtigkeit (Ignoranz) ist unendlich!
Nun ja, jemand so Ignorantes wie Sie ist mir eher selten begegnet.
a) Selbstverständlich muss ein Heilverfahren, das bei kranken Menschen eingesetzt wird, seine Wirkung beweisen. Ihre Beispiele von durstigen Kamelen sind einmal mehr blanker Unfug.
b) Es gibt keine “nachgewiesenen” Erfolge der Homöopathie. Wenn Sie darunter die berühmten persönlichen Erfahrungen verstehen (“Mir hat’s aber geholfen”), muss ich Sie leider enttäuschen: Das sagt nichts aus:
http://blog.gwup.net/2010/08/31/wer-heilt-hat-recht/
http://blog.gwup.net/2011/10/09/warum-homoopathie-wirkt/
Anmerkung zur Homöopathie: Wäre die angenommene Informationsspeicherfähigkeit des Wassers wahr und dazu die Annahme, je verdünnter, desto wirksamer, dann wäre die Menschheit/ alles Leben längst ausgestorben, denn sämtliches Trinkwasser wäre hoch toxisch verseucht, gar nicht zu reden, von Gewässern, Seen und Meeren.
@ Siegfried Jacholke
Persönliche Anekdötchen sind nicht geeignet, eine allgemeingültige Aussage zu treffen.
Aber ok, ich mache das jetzt auch mal.
Mir, meinen Kindern, meinem Mann und meinen Tieren hat Homöopathie nie geholfen. Und nun? Sind meine persönlichen Anekdoten weniger wert, als Ihre oder die der überzeugten Homöppathen?
So geht das nicht!
Übrigens,ist die Ableitung,dass “ein Blinder,der Wärme wahrnimmt (?),dies als BEWEIS hinzunehmen hat,dass diese Wärme,von einer Sonne kommt (???),ohne diese jemals gesehen zu haben,nur weil ihm jemand dies GLAUBEN machen will”,genauso verstiegene Spekulation,wie auch alle anderen Behauptungen,die an Uneinsichtigkeit,nicht zu überbieten sind!
WISSEN,kann auf VIELFÄLTIGSTE Weise GESPEICHERT und oder WEITERGEGEBEN werden!
Aber eine Phantasie (?),welche verhindert,auch eine ANDERE Form von Leben,zumindest als MÖGLICH (?) einzuräumen,nur weil als Leben anerkannt wird (?),was zwei Arme und zwei Beine hat (Kopf?) und höchstens noch alles Andere,als MINDERWERTIG,zur freien VERFÜGUNG (?) anzusehen,wird kaum in der Lage sein,FORTSCHRITT zu ERKENNEN?!
Übrigens verwundert es mich kaum mehr,dass bei so viel Ignoranz,es die sogenannten Volksvertreter,so leicht haben,ihre Gehirnwäsche,durch fortwährendes Nachgeplapper,an das Volk zu bringen und dieses,dann den verabreichten Schwachsinn,als EIGENE Erkenntnis ausgibt!
@Siegfried: Sie verstehen nicht, dass es beim Thema Medizin und Gesundheit nicht um Phantasie, Luftschlösser oder “Mir hat’s geholfen”-Anekdoten geht.
Sie “plappern” nur das nach, was Ihnen irgendwelche Homöopathen oder die Frauen-Presse erzählt. Sie reden von Ignoranz, haben aber selber keine Ahnung von wissenschaftlicher Methodik oder Beweisverfahren.
Wenn Leute wie Sie etwas zu sagen hätten, gäbe es gar keinen Fortschritt, weil es gar keine moderne Zivilisation geben würde, die auf Wissenschaft, Vernunft und Rationalität gegründet ist und nicht auf luftigen Phantastereien.
Eine seltsame Art,von Wahrnehmung (?),das Wasser,als REIN (???) zu bezeichnen,was übrigens überhaupt nicht Ausgang,meiner Ausführung war,aber trotzdem,wenn schon diese Form,von einer “Wissens”-Speicherung angesprochen wird,dann nimmt das Wasser,nicht NUR,auf MECHANISCHE Weise (!!!),GIFTE und DRECK auf,sondern AUCH andere Stoffe und Eigenschaften!
Dies war das ENDE!
Danke
@Siegfried:
<< von einer “Wissens”-Speicherung angesprochen wird,dann nimmt das Wasser,nicht NUR,auf MECHANISCHE Weise (!!!),GIFTE und DRECK auf,sondern AUCH andere Stoffe und Eigenschaften! <<
Man kann leider nur noch den Kopf schütteln: Gifte oder Dreck sind materielle Substanzen, die aus Molekülen etc. bestehen.
Die Homöopathie behauptet dagegen, immaterielle Eigenschaften und Wirkungen auf das Wasser übertragen zu können (konkret: die "Idee" eines Wirkstoffes), was physikalisch unmöglich ist.
Manche Existenzen MEINEN etwas zu “verstehen (?)”,nur weil sie eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Worten,abzulesen im Stande sind,den darin enthaltenen SINN,aber nichteinmal SEHEN,geschweige aufnehmen können?!
Meine gemachten Ausführungen,kann ich mit einem Filmarchiv BELEGEN,welches einen Umfang einnimmt,der über den Horizont und den Unterstellungen,weit hinaus geht!
Im Übrigen,weiss ich,im Gegensatz zu Wichtigtuern,wovon ich rede und was ich von mir gebe!
” Im Übrigen,weiss ich,im Gegensatz zu Wichtigtuern,wovon ich rede und was ich von mir gebe! ”
Sehr schade, dass davon bei Ihnen nichts zu spüren ist, weder in der Wortwahl noch in der Argumentation.
Jetzt kommen Sie ernsthaft mit einem “Filmarchiv”, aus dem Sie Ihr Wissen beziehen? Damit glauben Sie ernsthaft, Leuten überlegen zu sein, die Medizin studiert haben, die als Ärzte praktizieren und/oder jahrzehntelange Erfahrungen mit Patienten, mit wissenschaftlicher Methodik, mit Studiendesign etc. zu haben?
Sie sind sehr lustig, wirklich.
@Siegfried Jacholke
seien Sie doch froh, dass homöopathische Thesen in Bezug auf die Informationen im Wasser null und nichtig sind, denn somit leben sie noch. Von reinem Wasser habe ich nicht gesprochen. Wer seinen Menschenverstand einsetzt, sofern vorhanden, kann doch allein an dieser Konsequenz, die sich aus der Wirksamkeit der Homöopathie ergeben würde ableiten, dass es Unsinn sein muss. Dazu braucht es auch keinen Glauben.
Das Wasser ein schlechtes Gedächtnis hat, wurde vom Physiker Dr. Nils Huse et al längst bewiesen. Er erhielt dafür den Lise Meitner-Preis. Das bedeutet nichts anderes, als das Wasser ..ähm…sehr vergesslich ist.
Die Wassergedächntis-These in der Homöopathie ist einfach nur absurd.
Das WISSEN,hatte ich mit Fussnoten versehen (!),um aufzuzeigen,dass dies NICHT Gegenstand,meiner Anführung war (!),möglicherweise,hätte ich noch ein Fragezeichen hinzufügen sollen,da es sich bei DIESEM Thema,um eine völlig ANDERE und NEUE Ebene handelt (!),nur ist die “WISSENSSPEICHERUNG” (!) von Wasser,eine ziemlich NEUE (!) Erkenntnis!
Dabei ist “Wasser”,nur mehr oder weniger zufällig,als Beispiel eingeflossen,da es eine Unmenge NEUER Erkenntnisse gibt,die noch vor kurzer Zeit,geradezu als Götteslästerung abgetan wurden!
Übrigens benutze ich vorrangig deutsche Begriffe,um klar und deutlich,mehr oder weniger verstanden zu werden,obwohl ich ebenso,mit Latein oder Englisch (DEnglish?),um mich werfen könnte,um hinterher,wie unsere andere “Elite” bis hin zum Papst zu behaupten,”falsch (?) verstanden geworden zu sein”,wenn das Volk,bis ins Ausland aufgewiegelt wurde,mit Rechtsradikalen Parolen!
Was ich aber immer wieder feststellen muss,ist die tiefe Erkenntnis des Satzes: “wenn jeder nur davon reden würde,wovon er eine Ahnung hat,wäre das Schweigen beängstigend”!
Ihr Ausführungen sind weder klar noch verständlich, sondern wie im Vollrausch formuliert, mein Bester!
@Siggi Jacholke
Wenn Sie tief in sich gehen und die Erkenntnis IHRES ,LETZTEN,Satzes (!), in sich aufnehmen, wäre ES jetzt wohl an der Zeit, DEM Blog mit IHREM Schweigen zu verängstigen.
@Siegfried Jacholke
Eine Frage: beziehen Sie Ihr Wissen auch aus dem Kopp-Verlag?
Zitat aus „Bad Science“ von Ben Goldacre:
“Woher weiß ein Wassermolekül, dass es alle anderen Moleküle vergessen soll, die es zuvor gesehen hat? Woher weiß es, wann es meinen Bluterguss mit seiner Erinnerung an Arnika und nicht etwa mit der Erinnerung an Isaac Asimovs Fäkalien heilen soll?“
Hier mal ein klinische, randomisierte Doppelblindstudie (so wie Sie es doch haben wollen , oder ? ) zur Wirksamkeit von Arnica D30:
http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/hunger_wilkens_klinische.pdf
Süß, eine “Studie” der Carstens-Stiftung …
Und die Malboro-Stiftung hat bewiesen, dass Rauchen unschädlich ist, was?
Okay, also fassen wir nochmal Ihr Weltbild zusammen :
1. Es gibt keine Studie, die die Wirksamkeit der Homöopathie beweisen.
2. Gibt es dann doch eine Studie , ist Sie natürlich falsch
Habe ich Sie so korrekt zusammengefasst ?
Aber weil wir schon mal bei dem Thema sind, wußten Sie dass bei von Pharma-Unternehmen durchgeführten Medikamenten-Studien ca. ein Drittel nicht veröffentlicht werden (also von Studien zu ein und dem selben Medikament) ?
Sicherlich nur die Studien in denen das Medikament ganz besonders gut abgeschnitten hat …
Und wußten sie, dass z.B. zur Prüfung der Wirksamkeit von Chemotherapien keine Doppelblindstudien durchgeführt werden ?
Selbst in Wikipedia nachzulesen:
“Ein Beispiel zu den verunreinigenden Reststoffen im Wasser wurde im Nachgang des Leipziger Skandals 2003 (siehe Abschnitt „Kein Nachweis der Wirksamkeit“) von Wissenschaftlern als Gedankenexperiment errechnet: Wenn auch nur eine einzige Tollkirsche in einen Bach fällt, dessen Wasser in die Leipziger Trinkwasserversorgung führt (34 Millionen m3 Jahresverbrauch), dann würde dies zu einer Atropinkonzentration im Trink-/Brauchwasser von D17 führen.[212] Dies bedeutet, dass es methodisch gar nicht möglich ist, größere Atropin-Verdünnungen als D17 herzustellen, weil das homöopathische Heilmittel bereits mit D17-Atropin-Wasser hergestellt wird. Selbst das reinste auf der Welt herstellbare destillierte Wasser enthält immer noch einige Moleküle fast aller häufigeren Elemente und zahlreicher chemischer Verbindungen als Verunreinigungen. Da sich in hochpotenzierten Homöopathika jedoch rein mathematisch gar keine Moleküle der Ausgangssubstanz befinden dürften, ist diese Konzentration an Verunreinigungen im fertigen Medikament in jedem Falle höher als die des Homöopathikums, denn durch die Luft gelangen solche Verunreinigungen bei jeder Potenzierung in die Lösung. Die anfänglichen Verunreinigungen werden bei der Potenzierung natürlich ebenso „mitpotenziert“ wie das Homöopathikum, so dass die Verunreinigungen im fertigen Medikament nicht nur als erneute Verunreinigungen durch die Umwelt vorliegen, sondern auch in höchstpotenzierter Form (höherpotenzig als die Wirksubstanz selbst). Jedes Homöopathikum ist also in Wahrheit ein buntes Gemisch aus mehr oder minder hohen Potenzen unterschiedlichster Substanzen, unter denen die vermeintliche Wirksubstanz keinerlei hervorgehobene Rolle mehr spielen kann. Nach Auffassung der Wissenschaftler führt dieser Umstand ein zentrales Prinzip der Homöopathie ad absurdum.”
Hier eine Grundsätzliche Anmerkung,zu zumindest einiger ihre Unwissenheit hier veröffentlichen zu Müssenden und ihre Unfähigkeit,wenigstens NACHLESEN zu können,mit Anfeindungen dümmlichster Art zu Quittierenden!
Ein Beispiel:
Nachdem ich auf die Behauptung des Prof. Lembeck,dass eine D10 Verdünnung in der Hmöopathie,ein vergleichsweise Vorkommen hat,”als ob ein Stück Zucker,in einer Menge Wasser verdünnt würde,welche das Volumen der Erde hat”,als Argument angeführt hatte,dass sämmtliche Goldreserven der Erde,eine ähnliche MENGE ausmachen würde,aber dennoch die ganze Welt umzutreiben im Stande ist,wurde solch dämliche Anfeindung losgelassen,dass “Gold REAL wäre,die Homöopathie jedoch nicht (?)”,ohne zur KENNTNIS zu nehmen,dass dieses angesprochene Stück Zucker,doch definitiv GENAUSO “real” (!) ist und ausschliesslich den VERGLEICH,der Verdünnung und MÖGLICHKEITEN anführen sollte,ohne auch gleich den Anspruch,von Wissenschaftlicher Abhandlung zu erheben!
Genauso,wurde ein Einwurf von mir,dass ich massenhaft Filme in meinem Archiv habe,welche diverse ERKENNTNISSE belegen,mit solcher geradezu dämlichen Bemerkung quittiert,dass ich “mein Wissen aus Filme beziehen würde” (???),von jemandem,bei dem der Begriff “Film”,einzig MICKYMAUS Assoziation auszulösen vermag (?),ohne überhaupt begreifen zu können,dass dieser Einwurf zu FILMEN,von WISSENSCHAFTLICHEN Erkenntnissen handelt (!!!),mit solch einem primitivem Potential,bin ich nicht bereit,irgendwelche Aktivitäten abzuwickeln,zumal ein NUTZEN (???),an sich kaum unterstellt werden kann,da Ignoranz und Uneinsichtigkeit,jegliche Form einer Argumentation abwürgt!!!
Deshalb wünsche ich allen noch viel Spass,die sich auf diesem Niveau hier,austoben möchten,OHNE überhaupt den geringsten Hang,zur Informationsaufnahme,an den Tag zu legen,aber bitte ohne wertvolle Zeit von mir,hier einzubringen!
@ Siegfried Jacholke
ich verstehe nicht, warum Sie hier mitunter die Ebene der Sachlichkeit verlassen, teils persönlich werden, ständig Wörter groß schreiben, (bei mir kommt das sehr aggressiv an), kund tun sich nicht mehr äußern zu wollen, um dann doch noch mal….
….und nun kommen Sie mit dem Vergleich Gold und Zucker an, ohne dabei zu berücksichtigen, dass das eine etwas mit Reichtum, also dem “schnöden Mammon” zu tun hat, das andere aber eine Therapieverschleppung beinhalten kann, die dazu geeignet ist, Leib und Leben zu riskieren.
Sie erdreisten sich, Menschen die Sie gar nicht kennen, deren Bildung und beruflichen Werdegang Sie ebenfalls nicht beurteilen können, hier als uneinsichtig und primitiv abzuklatschen, nur weil Ihnen die Argumentation anderer missfällt, und weil es Ihrem eigenen Vorstellungen widerspricht. Ich finde das unglaublich!
)
Mir ist es vollkommen gleichgültig, welche Filme Sie im Schrank haben, die Naturgesetze lassen sich dennoch nicht auf den Kopf stellen. Homöopathie ist unlogisch, da führt kein Weg dran vorbei.
Mehr als einen Placebo-Effekt gibt es da nicht. Und der wird von Wissenschaftsmedizinern schon lange genutzt. Dazu braucht es keine “Glaubulis”.
Im Gegenteil: Die Homöopathen lassen nichts unversucht, den Nocebo-Effekt zu bedienen. (Hilfesuchenden Angst vor der “bösen Chemie” machen. Ganz toll !
Den ZUCKERVERGLEICH,hat der Professor LEMBECK,in der Fernsehsendung vorgebracht (!!!),worauf ich nur ein Vergleichsmodell erstellt habe!!!
Womit ich die Aktivität,mit solchen,von mir schon angemerkten,des LESENS und AUFNAHMEUNFÄHIGEN,einstelle (!),da ich weder jemanden zwinge,für den eigenen Intellekt UNZUMUTBARES zu lesen,noch zu kommentieren,sondern EINZIG,mit unqualifizierten ANFEINDUNGEN,sich hervorzutun versuchen,was tief auf den Daseinszustand blicken lässt!!!
Die Unfähigkeit,tritt doch dadurch offen zu Tage,die Dreistigkeit zu besitzen,sich auf angeblich gemachte Einlassungen zu berufen,um loszupoltern,OHNE richtig gelesen zu haben und schon gar NICHT verstehen zu können,da dazu eine KRITISCHE Einstellung gehört,welche NICHT,durch Sturheit und Engstirnigkeit zu ersetzen ist!!!
Mit dieser,an den Tag gelegten Vorgehensweise,outen sie sich,als zu den Guttenbergglorifizierern,zuzurechnen zu seln,da EINSICHT durch GELTUNGSSUCHT ersetzt wird!
Dies war ENDGÜLTIG,die letzte Reaktion,auf DÄMLICHKEIT,welche zur ANFEINDUNG zu nötigen scheint!
und weg!!!
Gut, Sie sagen Homöopathie bewirkt nur einen Placebo-Effekt.
Dann nennen Sie mir bitte auch nur einen von der Schulmedizin dokumentierten Fall einer Heilung eines metastasierten Karzinoms durch Placebo ?!
Und dann vergleichen Sie dies mt den hier dokumentierten Fällen:
http://www.youtube.com/results?search_query=jens+wurster&oq=jens+wurster&aq=f&aqi=&aql=&gs_sm=e&gs_upl=43559l61217l0l62052l16l16l1l4l4l0l262l2137l0.7.4l11l0
Die Diagnosen dieser Fälle sind alle schulmedizinisch abgesichert, durch CTs, NMRs und Histologie.
Sie glauben nicht ersthaft, dass Homöopathie eine Tumorerkrankung heilen kann, oder?
Falls doch, würde ich Ihnen dringend ein paar Infos empfehlen:
http://blog.gwup.net/2011/10/13/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-ii/
Wie bereits geschrieben, sollte man den Glauben doch wohl den Religionen überlassen, hier geht doch wohl um Fakten, oder ?
Ich spreche hier einzige von ein paar wohl dokumentierten und austherapierten Fällen von metastasierten Karzinomen, die von Ärzten ein schweizer Klinik homöopathisch behandelt wurden – und geheilt sind, dies heißt, dass sowohl Primärtumor, als auch Metastasen verschwunden sind. Und dies auch noch bei Tumorarten wie Pankreas-CA bzw. malignes Melanom, welche nach Schulmedizinischer Ansicht eine äußerst schlechte Prognose haben. Diese Patienten sind nun bereits über einen längeren Zeitraum ohne Rückfall.
Weiter ist mir kein dokumentierter Fall einer “Spontan”-Heilung bei solcher einer Ausgangssituation bekannt (Metastasiertes CA, auch noch mit hoher Malignität).
Ich kenne persönlich einen Onkologischen Oberarzt, welcher mir erklärte “Spontan-Heilungen bei solch einer Ausganglage sind ein Märchen, so etwas gibt es nicht”. Er hat selbst in seiner langjährigen Praxis nie einen derartigen Fall erlebt, noch kennt er einen einzigen Kollegen der von so etwas gehört hätte.
Von dem im Video berichtenden Ärzte-Team sind mehrere derartige Fälle dokumentiert.
So weit zu den Fakten. Es kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Aber nochmal zu Ihrer Frage :
“Sie glauben nicht ersthaft, dass Homöopathie eine Tumorerkrankung heilen kann, oder? ”
- sie machen hier den gleichen Fehler, wie viele mit Allopathischen Gedankenmustern:
Nein, die Behauptung, Homöopathie könnte diese oder jene schwere Erkrankung heilem, ist natürlich völlig unsinnig.
Den die Homöopathie kann Individuen heilen, aber allerdings auch Individuen mit schwersten Erkranungen.
Ich bin mir nicht sicher, ob die den Unterschied verstehen.
@Siegfried Jacholke
wo bleibt denn die Antwort auf meine Frage zum Kopp-Verlag?
Ansonsten noch ein Tipp: “If You Open Your Mind Too Much Your Brain Will Fall Out”
@ Siegfried Jacholke
Guttenberg ist mir zutiefst zuwider! Die 20.000 Geldstrafe sind ein Witz! (Das nur so nebenbei!)
Wie kommen Sie nur auf dieses schmale Brett, mich nun politisch irgendwie einschätzen zu wollen?
Auch bin ich weder stur noch engstirnig.
Nein, Sie sind einfach nur beleidigend!
Da kann man sehen, wessen Geistes Kind Sie sind.
Damit ist jede weitere Diskussion mit Ihnen für mich beendet.
@ trixie
Danke!
Ich glaube aber, dass es sinnlos ist.
Dass die Wissenschaftsmedizin ihre Grenzen hat, macht Globuli und Co. (Quacksalberei) ja nicht besser. Ich kenne außerdem keinen Mediziner, der behauptet, alle Krankheiten heilen zu können.
@ Daniel
Tut mir leid, aber das ist ja wirklich lächerlich!
Zitat: (von der webseite der Clinica St. Croce )
“Wir behandeln Patienten mit chronischen Erkrankungen, sowohl rein homöopathisch als auch in Begleitung zu einer schulmedizinischen Therapie”.
Ja klar. Beides anwenden. Klappt’s, war es natürlich die Homöopathie, klappt’s nicht, war es einfach die böse “Schulmedizin”, (Ich hasse diesen Begriff, man sagt ja auch nicht Schuljurist o.ä.), die die Homöopathie unterdrückt hat.
Das ist wirklich kalter Kaffee! M. Frass macht das auch so. Feine Sache!
Und wieso gibt es immer noch Menschen, die Krebs haben, oder Rheuma, oder Morbus Chron, oder MS usw.
Wieso hat Wurster, (oder sein “Lehrer” Spinedi) sich nicht längst bei James Randi die 1 Millionen Dollar abgeholt? Er braucht doch nur zu beweisen, dass er AUSSCHLIEßLICH mit Homöopathie – Krebs heilen kann. Und wieso hat er dann nicht längst den Nobelpreis der Medizin erhalten? Irgendwie ist die Sensation wohl untergegangen!
Wollen wir hier wirklich auf diesem Niveau diskutierem ?
“Ja klar. Beides anwenden.” – Ja natürlich, wenn’s die Situation erfordert, bzw. der Patient es wünscht ? Sie können und wollen nur Spalten und verlieren die Patienten aus dem Blick.
“Und wieso gibt es immer noch Menschen, die Krebs haben, oder Rheuma, oder Morbus Chron, oder MS usw. ”
- vielleicht sollten Sie noch einmal über Ihre Frage nachdenken …
Oder mal als Gegenfrage : “Warum verhungern jeden Tag tausende Kinder, obwohl wir auf der Welt genügend Essen für alle haben ?”
Aber ich hätte dann noch eine andere Fragen: Warum steigen die Zahlen von schweren systemischen Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Morbus Chron, MS, ALS, etc trotz der enormen “Erfolge” der Schulmedizin immer weiter an ?
Zu Randi habe ich bereits an andere Stelle geschrieben:
http://www.vithoulkas.com/en/component/content/article/73-issues-speeches/3973-the-facts-about-an-ingenious-homeopathic-exp-that-wasnt-completed-due-to-tricks-of-mr-j-randi.html
aber auf Ihre letzte Frage habe ich tatsächlich keine Antwort:
“Und wieso hat er dann nicht längst den Nobelpreis der Medizin erhalten?”
Vielleicht liegt es ja am den Wesensmerkmal vieler Menschen, enorme Ängste vor dem Einsturz Ihres sich selbst geschaffenen Weltbildes zu haben ?
Ach ja, 1628 wurde durch William Harvey erstnal der Blutkreislauf des Menschen korrekt beschrieben – er wurde von seinen ärztlichen Kollegen dafür verspottet …
Hier wurde schon viel geschrieben und ich will nicht wiederholen. Ich stehe der Homöopathie ebenfalls kritisch gegenüber. Kritisch und skeptisch heißt aber nicht pauschale Ablehnung. Nur sollte Behauptung immer eine prinzipielle Überprüfbarkeit gewährleisten. Denn sonst kann ich alles Mögliche behaupten.
Was mich immer an diesen (esoterischen) Wortschöpfungen stört ist, dass sie etwas suggerieren was nicht ist.
Beispiel: “Komplementärmedizin”. Das Wort an sich ist schon falsch, denn es gibt nur wirksame oder unwirksame Medizin. So zu tun als gäbe es eine “Alternativ-”, oder “Komplementär-” oder einfach gesagt”Anders-” Medizin ist bewusstes (oder unbewusstes) Irreführen.