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Seehofers rosa Kurven
Es ist der Tag bemühter Bilder in Berlin. Wie nennt man eine rote Linie, die keine mehr ist? Blassrosa? Kurve? Zickzack? Ein Kollege krickelt ein undefinierbares Gebilde in seinen Block – es soll Horst Seehofers rote Linie in Sachen Euro-Rettung darstellen.
210 Kommentare | (ZDF) Stefan Leifert | 27. März 2012 | 15:16 Uhr |
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Kanzlermehrheit mit Zähneknirschen
Kanzlermehrheit – da war doch mal was. Kann sich noch einer an den Hype um den ersten Euro-Rettungsschirm erinnern? Die “Europäische Finanz-Stabilisierungs Fazilität“ wie sich der etwas holprig eingedeutschte europäische Krisenmechanismus offiziell nennt. Bei der Entscheidung im Bundestag musste es die Kanzlermehrheit sein: Das stand für alle Polit-Auguren in Berlin unumstößlich fest und besorgte Kommentatoren [...]
57 Kommentare | (ZDF) Dr. Frank Buchwald | 27. Februar 2012 | 06:00 Uhr |
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Kampf der Kulturen
Nur sonntags wird noch manchmal die transatlantische Wertegemeinschaft beschworen. Montags haut man vor allem jenseits des großen Teichs mächtig drauf: Faul, feige und gottlos seien die Europäer. So ähnlich lassen uns das die republikanischen Präsidentschaftsbewerber wissen und das schlimmste, was sie Obama vorwerfen, ist, dass er ihr Land in einen Wohlfahrtsstaat nach europäischem Vorbild verwandeln [...]
68 Kommentare | (ZDF) Maybrit Illner | 19. Januar 2012 | 15:51 Uhr |
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Uns doch egal … Die Märkte haben recht – so oder so
Wer regiert wen? Die Märkte, die Politiker oder doch umgekehrt? In Zeitungen und Magazinen wird darüber gern in aller Ausführlichkeit diskutiert. Auch diese Woche wieder – dabei zeigte am Montag früh, vor Börsenbeginn, eine Erklärung der Ratingagentur Moody´s deutlich, wer hier den Takt angibt.
101 Kommentare | (ZDF) Martin Leutke | 12. Dezember 2011 | 13:28 Uhr |
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Wertlos, aber teuer: Banken vor der Rettung
In 15 Jahren ihres Bestehens hat es die belgisch-französische Dexia Bank geschafft, insgesamt 10 Milliarden Euro für ihre Rettung zu benötigen. Aber das sind nur die direkten Staatshilfen – insgesamt wird es viel teurer.
234 Kommentare | (ZDF) Reinhard Schlieker | 10. Oktober 2011 | 14:31 Uhr |
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Rettungsschirm und Demokratiedefizit
Bundesregierung und Bundestag wollen Kontrollmöglichkeiten einrichten, damit der künftige Eurorettungsschirm die Haushaltsrechte der Parlamente nicht aushebelt. Doch es wird deutlich, dass das Mehr an Europa, das die Krise verlangt, nicht mit einem Mehr an demokratischer Kontrolle einhergeht. Im Gegenteil: Das Demokratiedefizit wird größer.
98 Kommentare | (ZDF) Thomas Walde | 31. August 2011 | 11:14 Uhr |
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Afrika · Europäische Union · Libyen
Freundschaftsdienst vom Despoten
Hunderte landeten vor wenigen Tagen wieder auf Lampedusa: Neue Flüchtlinge aus Afrika, von denen viele über Libyen kommen. Genau das wollte Europa stets verhindern. Die italienische Mittelmeerinsel ist inzwischen so eine Art Symbol für das Scheitern eines miesen Geschäfts. Seit die Macht des libyschen Diktators Gaddafi schwindet, kann und will sein Regime nicht länger erfüllen, [...]
89 Kommentare | (ZDF) Hilke Petersen | 14. Juni 2011 | 12:11 Uhr |
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Die Verlogenen
Jetzt zetern sie wieder. Die Opposition, dass die Regierung mit der Bereitschaft, humanitäre Hilfe für Libyen militärisch zu sichern, einen Zick-Zack-Kurs fahre. Verlogen sei das.Und die Regierung wehrt sich, das sei kein Kampfeinsatz, schon mmer habe man zivile Hilfe zugesagt.
29 Kommentare | (ZDF) Michael Bewerunge | 08. April 2011 | 12:04 Uhr |
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Keine Revolution zum Nulltarif
Was war die Begeisterung groß: Demokratie, Freiheit, Menschenrechte. Nach dem erzwungenen Rücktritt des ägyptischen Machthabers Husni Mubarak überschlug sich die europäische, politische Elite mit ihrer Begeisterung über das ägyptische Volk. Genauso wohlklingend waren die Worte nach dem Umsturz in Tunesien, dem Beginn der historischen Veränderung in der arabischen Welt. Bis am Wochenende die Boote mit [...]
6 Kommentare | (ZDF) Thomas Fuhrmann | 16. Februar 2011 | 08:32 Uhr |
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Ein Falke geht – schlecht für den Euro
Schon wieder schmeißt einer der Kanzlerin die Brocken vor die Füße. Diesmal ist es das währungspolitische Schwergewicht in Deutschland, Axel Weber. Der scheidende Präsident der Bundesbank. Eigentlich sollte er sogar Nachfolger von EZB-Präsident Claude Trichet werden. Und jetzt das. Über die Motive und die Umstände, die zur Demission führten, wird kräftig gerätselt und spekuliert.
2 Kommentare | (ZDF) Rudolf Rauschenberger | 15. Februar 2011 | 11:44 Uhr |
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