Und täglich grüßt das Murmeltier

Das Drama um Griechenland geht weiter. Es zeigt sich immer mehr, dass die übereilte Einführung des Euro ein Riesenfehler war, kommentiert Karl-Otto Gerhard. Der Euro – in seiner jetzigen Form – ist eine der größten Fehlleistungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges, so der ZDF-Hauptstadtkorrespondent.

328 Kommentare | 07. Februar 2012 | 10:46 Uhr | Twittern | Facebook

328 Kommentare

  1. Die Euroeinführung war vielleicht verfrüht.

    Die Aufnahme von Griechenland und Anderen war ein Verbrechen!

    Der jetzige “Finanzminister” Griechenlands ist genau der der damals die Bilanzen so fälschte daß das Land aufgenommen wurde.

    HG | 7. Februar 2012 | 11:02 | Antworten
    • Mein Geburt ist verfrüht gewesen.
      Die Erkenntniss, dass meinen Eltern und anderen Verbandten nicht koscher sind, ist ein Verbrechen gegen mich!
      Meine Eltern hantieren am Rand der Gesetzt.
      Ich möchte keinen Eltern haben.
      Buahhh, Buahhhh, sniff, sniff :(
      Wirklich!.
      Familienname alle Ehren.
      Wie sollen wir uns nennen?
      Neanderlandia?

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 11:14 | Antworten
      • Ihrer ersten Zeile stimme ich zu :D

        HG | 7. Februar 2012 | 13:00 | Antworten
    • @HG
      Im Grunde ist der Euro und die EU-Wirtschaft ein Eroberungsfeldzug der Profitgierigen und auch von Frau Merkel,was auch mal zum Krieg führen kann.

      M.G. | 7. Februar 2012 | 11:51 | Antworten
    • Das kommt immer dabei heraus wenn man den Bock zum Gärtner macht. Kohl wollte sich damals eine Denkmal schaffen und was ist dabei heraus gekommen? Eine Staatengemeinschaft mit überwiegend bankrotten Ländern. Dieser Fehler wird noch die nächsten Generationen beschäftigen.

      Manfred Kassau | 7. Februar 2012 | 12:10 | Antworten
    • Was hier wieder Leute fuer einen “Quark labern”! Und wenn ich den Titel schon lese!
      Natuerlich war der Euro verfrueht, das war doch der Plan! Der Plan war, die Einheit Europas mit dem Euro besser durchfuehren zu koennen. Dass die Einheit, also eine einheitliche Wirtschaftsregierung (durch die haette man Griechenland frueh reformieren koennen), nicht gekommen ist, DAS ist tatsaechlich die größte Fehlleistung seit WWII. Daran sind aber alle schuld, von Europas Politkern bis hin zum einfachen Waehler, der national-konservativ waehlt.

      Die Einheit Europas ist etwa zu vergleichen mit der Einheit Deutschlands. Anfangs ein Haufen unabhaengiger Laender mit verschiedenen Relgionen, Dialekten, und Staatsformen, schlossen sich die “deutschen” Laender zu einem Bund zusammen. Aber erst durch Druck von Aussen (Frankreich) und mit Hilfe der gebildeten Elite (Schaffung deutscher Geschichte/Maerchen durch die Gebrueder Grimm z.B.) zu vereint. Europa hat leider daraus zu wenig ueber “Vereinigen” gelernt

      Michu | 8. Februar 2012 | 06:24 | Antworten
      • Der Plan ?????

        Ja, dann war dieser Plan von Schwachsinningen oder
        von Kriminellen !!!

        War im Prinzip doch bekannt, daß man erst
        die politische und fiskalische Einheit
        herbeiführen muß.

        Und jetzt wundert man sich ???
        Alles damals und heute nur DILLETANTEN !!
        Einfach grauenhaft.
        Und Sie verteidigen das noch.
        Sie müssen dringend zum Arzt.

        Oder überweisen Sie doch gliech am besten
        die Hälfte Ihres Einkommens an die Griechen.

        ziesel | 11. Februar 2012 | 16:14 | Antworten
      • Der Einheit Deutschlands war ganz sicher nicht von Frankreich gewollt. Bismarck hatte die Einheit durchgesetzt. Frankreich war gegen die Einheit Deutschlands.

        Robert Bublitz | 11. Februar 2012 | 21:45 | Antworten
  2. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß Europa das häßliche Balg Euro längst abgeschrieben hat und sogar insgeheim froh wäre, wenn man diesen endlich los hätte. Dazu braucht es allerdings einen Schuldigen. Wer wäre nun besser dazu prädestiniert als Griechenland? Und woran läßt sich das festmachen? Von allen Pleitekandidaten ist Griechenland noch der leichtgewichtigste. Also wird Griechenland mit Spar-Terror solange unter Druck gesetzt, bis dem Land irgendwann demnächst vermutlich überhaupt nichts mehr anderes übrig bleibt, als die Euro-Zone zu verlassen. Egal welche Folgen dies nun mit sich bringt, bis hin zur Implosion, alle können vorwurfsvoll auf Griechenland zeigen, während man selbst, im wahrsten Sinne des Wortes, fein raus ist. Und dabei wurde uns doch vielfach versichert, daß Griechenland mit seinen 2 Prozent Anteil am Euro auf keinen Fall von Bedeutung sei.

    Das Ganze ist eine einzige Farce. Das Publikum wendet sich entsetzt ab und trotzdem geht das Schmierentheater munter weiter. Es bleibt zu hoffen, daß in den Schubladen der europäischen Regierungen bereits die detaillierten Pläne für die Nach-Euro-Zeit liegen. Nicht auszudenken, wenn es im Katastrophenfall hieße, man stehe völlig ratlos vor diesem Scherbenhaufen. Nun, soweit wird es wohl nicht kommen. Eines aber ist klar: Die Zeiten, in denen selbstherrliche Eliten ihre geistigen Flatulenzen auf die Welt loslassen, ohne sich zuvor die Erlaubnis des Volkes einzuholen, sind dann endgültig vorbei. “Scheitert der Euro, dann scheitert Europa!” und ähnliche hohle Phrasen können sich diese Leute dann alternativlos an den verlängerten Rücken nageln.

    Tocqueville | 7. Februar 2012 | 11:21 | Antworten
    • Joa bilanzieren wir doch mal.

      Jahre mit Euro: mehr als 11. Gefallene aufgrund von Waffengewalt von durch Staten Bewaffneter: 0

      Jahre ohne Euro: lass uns der einfachheitshalber sagen, zwischen 2000 und 3000, ich weiss es sind mehr, einfach nur zum Spass. Gefallene aufgrund von Waffengewalt von durch Staten Bewaffneter seitdem: Millionen (keiner weiss wieviele Millionen, sagen wir mal 1 Millionen zum Spass).

      Durchschnittliche Kriege pro Jahr in beiden Fällen ist eine einfache Bruchrechnung:

      1.000.000/2.000 = 500 Tote pro Jahr für die Eurolose Zeit.

      0/11 = 0 Tote pro Jahr für die Zeit mit dem Euro. Okok, in 2000 Jahren reden wir wieder! Is ja nur ne Durchschnittsberechnung, was fällt mir ein.

      metafa | 7. Februar 2012 | 13:48 | Antworten
      • Aber sicher doch! Und ohne den Euro ist es zudem ja auch kälter und hungriger als draußen.

        Tocqueville | 7. Februar 2012 | 14:27 | Antworten
        • Eben, denn auf der Antieurohüpfburg ist rechts gehopst wie links gesprungen.

          metafa | 7. Februar 2012 | 14:53 | Antworten
          • Wenn schon, dann muss man die Zeit zwischen 1945 und 2002 nehmen. Und da gab es in Westeuropa überhaupt keine Kriege.

            Denn in dieser Zeit hat sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gebildet, worin jeder zuerst seine Hausaufgaben daheim machen durfte und konnte und musste – und dann hat man sich dementsprechend verständigt und angepasst.

            Daraus gingen dann als nächstes die so genannten Wechselkursmechanismen hervor – gut, die waren schon ein erster Schritt zur Transferunion (Hilfe für den Franc durch die BuBa 1983, nebst der ganzen EWG-Töpfe, die’s damals schon gab, Stichwort M. Thatcher: “I want my money back!!”)

            Heute sind wir mit dem Euro aber so eng zusammen gerückt, dass wir uns gegenseitig reizen – und Konfliktpotential verursachen!

            So wie wir die ganzen Jahrhunderte (-tausende) vor den Weltkriegen zu weit auseinander waren, so sind wir jetzt zu eng zusammen!

            Stichwort Stachelschweindilemma, Stichwort “Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel”

            Stichwort 3. Weltkrieg!

            Hattakiri | 12. Februar 2012 | 18:10 | Antworten
      • Hatten wir vor dem Euro 45 – 2001
        Kriegstote ????

        Oder schon den 3. WK.

        Was labern Sie denn da , und was sind das für
        Rechnungen.

        [...]*

        * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung editiert. Bitte halten Sie sich an die Netiquette und diskutieren Sie sachlich. Viele Grüße, Redaktion heute.de

        ziesel | 11. Februar 2012 | 16:18 | Antworten
    • “das Publikum wendet sich entsetzt ab”

      ist das ein Zitat von Susi unserer Bibelmaus? ich habe keine Fußnote entdeckt.

      meier | 7. Februar 2012 | 17:49 | Antworten
    • … auf eines kann man sich verlassen, in der Politik hat keiner einen Plan wie es weiter funktionieren kann, egal ob der Euro implodiert, explodiert oder inflationiert …

      Das gewählte Pack konnte ja noch nicht einmal vereinbarte Euro-Regeln einhalten und die Bundesrepublik hat von Anfang an dagegen verstoßen ..

      Verkannt wird auch, daß diese Eurokrise gerade mit der Zinseszins-Inflationierung zusammen fällt und somit dramatisch unkontrolliert verlaufen kann.

      Quy Phatum | 12. Februar 2012 | 10:24 | Antworten
  3. Was für eine Erkenntnis!

    Das der Euro micht funktionieren würde, daß war allen fachlich versierten Personen von Anfang an klar.

    Alle namhaften Wirtschaftsprofessoren haben vor der Einführung dieser Gemeinschaftswährung in der jetzigen Form gewarnt. Nur deshalb wurde der §145 in die Maastricher – Verträge eingebaut – kein Land übernimmt die Schulden eines anderen Landes.

    Doch es war eigentlich allen Beteiligten von vorne herein klar, daß man Verträge auch brechen oder “umdeuten” kann.

    So brachen also unfähige Politiker den Vertrag unter dem Mantel der “Solidarität”.

    Und nun? Wir haben für Milliarden gebürgt, ohne Gegenleistung oder Sicherheiten. Jetzt geht Griechenland kaputt, was von vorne herein klar war und wir können unsere Bürgschaften abschreiben. Unsere Politiker haben Milliarden Steuergelder veruntreut und diese praktisch verbrannt.

    Doch werde denk, daß es jetzt besser wird, der irrt. Als nächtes kommen Portugal, Belgien und Ungarn dran. Der Euro muß (!) unbedingt weg!!

    Berios | 7. Februar 2012 | 11:22 | Antworten
    • Der Nächste ist definitiv Portugal. Dann kommt Italien (oder Spanien). Und dann knallts. Wahrscheinlich hat I schon deutlich mehr als 120 % Staatsschulden. Wenn der Schuldenstand bei I angeblich seit Jahren konstant bei 120% liegt, würde das bedeuten, daß I immer ausgeglichene Haushalte gehabt hätte. Wer’s glaubt, ist selig. Das nennt man südeuropäische kreative Buchführung.

      hasso | 7. Februar 2012 | 11:37 | Antworten
      • Sehr geehrter Herr Berios,

        wohl wahr, dass der Domino-Effekt in vieler Munde ist. Aber aus zunächst nur psychologischen Gründen soll man hier nicht einfach so den Teufel an die Wand malen … . Diese Manager und Wirtschaftler verhalten sich doch auch bloß eiskalt und pragmatisch; die spekulieren ja sogar auf diese Befürchtungen und machen dabei Gewinn – auf unsere Kosten. Ohne Griechenland und Portugal in der Euro-Zone geht die Welt nicht unter – wohlmöglich werden diese uns da auch nicht fehlen. Ich glaube auch, dass wir dort nach wie vor zum Urlauben herzlich willkommen sind – nur dass wir halt wieder Geld wechseln müssen. Und ich denke, dass die – nach einer gewissen Zeit – auch wieder unsere Produkte kaufen werden. WIe heißt es noch immer: “Krisen bergen auch neue Chancen” neben “Die Hoffnung stirbt zuletzt”.

        Roger | 7. Februar 2012 | 20:29 | Antworten
    • Werter Herr Berios!
      Ihre Kritik am Euro,deckt sich mit der Rede,des luxem-
      burgischen Premierminister und EU Ratsvorsitzenden Jean-
      Claude Juncker auf dem Katholikentag am 27.05.2006,in
      Saarbrücken.Seine Überschrift:Europa muß eine Sozialunion
      werden.Ich zitiere Ihn kurz:”In seiner Rede sparte Juncker nicht mit Kritik:Kritik an Europa allgemein,
      aber auch Kritik am Nachbarn Deutschland:Die Gemeinschaft
      sei zu sehr ein Europa der Wirtschaft und Manager und zu
      wenig ein Europa der einfachen Leute.”Das eigentliche
      Thema,das wir in den letzten Jahren verpasst haben,ist,
      daß es uns nicht gelungen ist,aus dieser europäischen
      Union auch eine europäische Sozialunion zu machen.
      “Juncker forderte,Europa wieder zum Europa der kleinen
      Leute zu machen,sonst geht es schief”.Wer glaube auf
      Dauer die europäische Konstruktion,ohne die europäische
      Arbeitnehmerschaft zu etablieren,der irrt sich funda-
      mental”.Er war mit seiner Aussage der Zeit voraus.

      HOPF T. | 7. Februar 2012 | 12:46 | Antworten
      • @HOPF T.

        Werter Hopf,

        ich möchte Sie bitten, meine Aussagen nicht mit denen eines Mannes zu vergleichen, der einer Hauptschulidigen dieses Katastrophe ist.

        Herr Juncker ist für mich ein äußerst beschränkter und unerträglicher Eurofaschist, der nichts anderes macht, als andere Länder für diese fixe und unterbelichtete Euro – Idee zu schröpfen.

        Sie meinten es bestimmt nicht böse, aber dieser Mann ist für mich ein rotes Tuch.

        Berios | 7. Februar 2012 | 13:06 | Antworten
        • @Berios

          Herr Berios da stimme ich Ihnen völlig zu. Herr Juncker ist der Chef eines Landes, dass auch nur vom Schwarzgeld anderer Nationen bzw. dessen Bürger lebt.
          Man kann keine Länder in einer Währungsunion zusammenbinden, die absolut unterschiedliche Wirtschaftsleistungen und Erfolge haben.

          Griechenland hat lange genug auf Kosten anderer Staaten gelebt, es wird Zeit dass diese “Unterstützung” dieses korrupten Landes aufhört.

          Wir brauche das, was Herr Henkel schon lange fordert:

          Eine Nordunion mit den kräftigsten Volkswirtschaften und keine Staaten in der Gemeinschaft, die noch nicht einmal ein vernünftiges Finanzsystem haben um die Steuern einzutreiben.

          helmut | 7. Februar 2012 | 15:41 | Antworten
          • @helmut:
            - total einverstanden mit der Nordunion, die sich nur dann erweitern darf, wenn Kandidaten sich an deren wirtschaftliches und fiskalisches Niveau herangerbeitet haben und zwar beweisbar und x-mal zuverlässig überprüft.
            - So hätte es eigentlich mit der Euro-Zone auch laufen sollen. Naja, so haben es uns diese Nieten von Euro-Politikern jedenfalls suggeriert…

            Ramses | 7. Februar 2012 | 18:51 | Antworten
          • @Ramses

            Nur ein Zusammenschluss von Ländern mit ähnlichen wirtschaftlichen Verhältnissen macht Sinn, da muss man nicht einmal ein Volkswirtschaftler sein. Sie weisen treffend darauf hin, dass jedes Land in Europa dann beitreten kann, wenn es wirtschaftlich mit den anderen Staaten gleichziehen kann. Dieser Vorschlag Henkels hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern mit Vernunft. Letztere scheint unserer Politikerkaste offensichtlich häufig zu fehlen.
            Was die Griechen da derzeit treiben, mit dt. Fahne verbrennen etc. sollte uns doch den Abschied von diesem Land einfach machen.
            Wir sollten unsere eigenen Schulden abbauen bevor wir solchen Chaoten auch noch unser nicht vorhandenes Geld hinterher werfen.

            Auch Deutschland ist ein Schuldensünder und ohne die Erfolge unserer Wirtschaft könnten nicht einmal die Beamten in unserem Land alimentiert und bis zur Bahre und darüber hinaus deren Angehörige versorgt werden.
            Es gibt viel zu tun, besonders im eigenen Haus!

            helmut | 8. Februar 2012 | 11:07 | Antworten
  4. Welcome in der Schuldenfalle! Nicht nur in Griechenland grüßt dieses Murmeltier, sondern ebenso in Italien, Spanien, Portugal, Belgien, Frankreich und letztlich auch in Deu.
    Es ist grüßt auch nicht nur in Europa: England mit dem Pfund, Japan mit dem Yen und die USA mit dem Schulden-Doller bewegen sich ähnlich am Abgrund. Nur hat man international, und da seien vordergründig die Ratingagenturen genannt, die europäischen Staaten als die schwächsten ausgeguckt. Die aufgrund mangelnder Einheit und Bereitschaft zur Illusion, den Märkten versprechen das Drama am schlechtesten lösen.

    Doch die Exponentialfunktion des allen Währungen zugrunde liegenden Schuldgeldsystems wird diese sprengen, das ist mathematisch unvermeidlich.
    Zu hoffen ist auf Plan B der international greifen muss. Sonst werden global alle mit bislang nie gekannten gesellschaftlichen Verwerfungen konfrontiert sein, ähnlich wie es ab 1929 schon einmal war.
    Es grüßen künftig keine Murmeltiere sondern Pleitegeier ohne Plan B!

    silberdistel | 7. Februar 2012 | 11:36 | Antworten
  5. enn ich jemanden die Arme und die Beine fessle und ins Wasser werfe, dann geht er unter, ds passiert so im moment mit Griechenland. Was ich die EU, bzw Deutschland vorwerfe ist der Punkt dass dem Volk suggeriert wird, Wir geben Griechenland Kredit und diktieren Sparpolitik, bei dem der kleine seine familie nicht mehr ernähren kann. Es war 2010 bereits absehbar und deutlich sichtbar, dass das ein Fass ohne Boden ist. Bei uns in der Schweiz ist eine Kreditvergabe, die zur Überschuldung führt nichtig. Hätte man damals knallhart einen Schuldenschnitt mit 50% gemacht und mit den Milliardengeldern zur einen Hälfte in die Wirtschaft investiert und der andere Teil verzinste Kredite an die europäischen Gläubigerbanken/Versicherungen als Ersatz für den griechischen Zahlungsausfall. Die EZB wäre nicht zur weltweiten “Badbank” für Staatsanleihen gewoden und hätte freier agieren können, um Wirtschaftshilfen für Griechenland oder Portugal zu finanzieren. Für mich ist immer klar gewesen: wenn mann eine gemeinsame Währung hat, dann hilft man sich auch gegenseitig (Familienprinzip). alles andere so wie Merkel und Co kalkulieren kostet uns nur Geld und in ein paar Monaten sind wir wieder genausoweit wie vorher. Entweder haben wir ein Europa das von der Bevölkerung getragen wird, oder jeder macht sein eigenes Europa auf deren anderer Kosten. Eben halbschwanger gibt es nicht!!!!!!! Die EU in heutiger Form kann diese Kriese nicht bwältigen und wird ausanderbrechen. Es liegt letztendlich an uns Bürgern inwieweit wir Europäer sind. Ein Euro ohne geeintes Europa ist nicht möglich (Siehe deutsche Einheit…..)Griechenland hat im moment nur noch eine öglichkeit sofort jetzt und heute Insolvenz anmelden, alles andere kostet nur……..und für die EU logischerweise sofortige Umwandlung in eine Union mit zentraler Fiskal und Geldpolitik bei gleichzeitiger abschaffung der Beamtendiktatur in Brüssel. Alle Länder müssen alles was Fiskal und Geldpolitik betrifft kompetenzen an europa abgeben anders geht es nicht bei einer gemeinsamen Währung. Und theoretisch kann ich viele Schuldenbremsen in die Verfassung schreiben in der Not ist jedem sich selber der nächste, und wenn man eh pleite ist, von was soll ich dann Strafe bezahlen? also eine Todgeburt von anfang an. Ohne ein Gesamteuropäisches Finanzministerium geht eh kein Weg dran vorbei.

    Jürgen Haas | 7. Februar 2012 | 11:37 | Antworten
  6. Und täglich grüßt das Meckertier!

    Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Gerhard,

    vorweg ich bin Jahrgang 1978!

    Für die Einführung des Euros gibt es keinen richtigen Zeitpunkt. Eine gemeinsame Währung für Europa einzuführen ist eine Entscheidung die man nunmal getroffen hat. Klar könnte man sie wieder rückgängig machen, wenn man denn bereit für die Kosten dafür wäre. Die Griechen sind dafür nicht bereit, sie wollen nicht dafür bezahlen. Frau Merkel aber will dafür bezahlen, koste es was es wolle. Der Währung ansich kann man keinen Vorwurf machen. Das Problem liegt nicht am Euro. Der Dollar ist genauso strukturiert, viele verschiedene Staaten mit verschiedenen Wirtschaftleistungen bilden zusammen den Dollar, dort funktioniert es natürlich besser, da sich die 50 Einzelstaaten eben als Bund verstehen der zusammenhält, soweit ist Europa noch nicht!

    Wir stehen am Scheideweg, wohin soll die Reise gehen?

    Diese Frage muss erstmal jeder für sich beantworten, das dauert!

    Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 11:42 | Antworten
    • @Dennis Kufner
      …damit wäre die Frage beantwortet:
      Warum sollten wir den Walhprozess in USA bobachten und vielleicht lernen?
      Sie sagen es:
      50 Staaten mit ca. 300 Millonen Menschen.
      Dollar-Geburtsurkunde datiert:
      “im Jahre 1785-(würde) der „Dollar“ als neue Währung der USA eingesetzt”
      Europa 28 mit ca. 500 Millonen Menschen.
      Euro-Geburtsurkunde datiert:
      “Der Euro wurde am 1. Januar 1999 als Buchgeld, drei Jahre später, am 1. Januar 2002, erstmals als Bargeld eingeführt”.
      Also 217 Jahren unterschied.
      Geduld und Geschicktlichkeit ist angesagt.
      Dann wären wir Volljährig und frei.

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:10 | Antworten
      • Moin Antimaterie,

        die Frage lautet nicht warum sollten wir von den USA lernen, die Frage lautet: “Was sollte Europa von den USA lernen?”

        Einig bin ich mit Ihnen hier:

        *Zitat von Antimaterie 7.02.2012 12:10 Uhr
        “…
        Geduld und Geschicktlichkeit ist angesagt.
        …”

        Mit freundlichen Grüßen

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 12:39 | Antworten
        • @Dennis Kufner
          Nur der Wille und sofort gibt es Schnittmengen.
          Stabilität sei mit uns.

          Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:50 | Antworten
          • Moin Antimaterie,

            Stabilität ist was tolles, aber nicht immer ratsam, manchmal muss man Sprunghaft sein können.

            MfG
            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 13:27 | Antworten
      • Was letztlich hinter dem unbedingten Festhalten der Politiker an dem Euro steht, ist das Streben nach den Vereinigten Staaten von Europa. Nur da gehen die Bürger der betroffenen Länder nicht mit. Also werden sie “fertig” gemacht. Der Mittelstadt wird ausradiert, bis nur noch Industrie und Backen das Sagen haben und der “kleine Mann” so stark ums Überleben kämpft, das er jeden wählt, der im das Überleben verspricht.
        Vielleicht ist der Euro 217 Jahre von heute gesehen ein Winner – vor allem, wenn man wie die Politiker übersieht, wie viel dieser Euro den Bürger kostet, ohne dass er einen nachweisbaren monetären Nutzen davon hat.

        Der BGH hat soeben geurteilt, das Leute ab einer Steuerhinterziehung von 1 Mio. in den Knast müssen und nicht mit einer Bewährungsstrafe davon kommen dürfen. Bei den Milliarden von Steuergeldern die unsere Politiker dem Euro und den Banken hinterhergeworfen haben, müssten alle in den Knast – lebenslänglich um in der gleichen Relation zu bleiben.

        genug jetzt | 7. Februar 2012 | 20:23 | Antworten
  7. Ich persönlich möchte den Euro behalten, aber nicht um jeden Preis. Den Preis den Frau Merkel bezahlen möchte (ESM) finde ich persönlich viel zu Hoch. Ich möchte ihn in der Zukunft nicht leisten. Ich will nicht in eine Zwangssolidarität gezwungen werden.

    Meine Vorstellung von der Zukunft in Europa sieht zwar Solidarität vor, aber auf freiwilliger Basis, eben selbstbestimmt.

    Ich persönlich möchte den Euro nicht missen, ich würde ihn sogar vermissen, er ist mir ans Herz gewachsen, obwohl auch ich bei der Einführung skeptisch war.

    Mein Europa sollte ein Europa der Regionen sein, in etwa wie Heineken mal Europa einteilte in Absatzmärkte. Ca. 70 Regionen mit 5 bis 10 Millionen Einwohnern pro Region. Das wäre ein Staatenbund der den Namen auch verdient. Also z.B. Niedersachsen (mein Heimatland) als Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Europa mit dem Euro. Ich fühle nicht Deutsch, ich war nie Deutsch und ich werde es nie sein. Ich bin Niedersachse und Europäer!

    MfG
    Dennis Kufner

    Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 11:49 | Antworten
    • @Dennis Kufner
      … und als D Präsi Herrn Wulff :)
      Obwohl in Niedersachsen soviel ich weiss, herrscht ein Patronat mit Vetternwirtschaft. Gut, das könnte passen zu Griechland, Italien, Portugal, Hungarn und Spanien.

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:15 | Antworten
      • Moin Anitmaterie,

        ja Vetternwirtschaft kommt wohl vor in Niedersachsen. Logisch das ich den Handwerker meines Vertrauens wähle um ihn an meine Heizung zu lassen. Logisch das ich den Caterer nehme der mir am besten schmeckt und über Geschmack lässt sich immer streiten. Logisch das ich mir einen Urlaub bezahlen lasse, wenn ich denn in diesem Urlaub auch noch über Geschäfte rede. Kein Geschäftsmann würde sich die Arbeitszeit im Urlaub nicht bezahlen lassen, warum also sollte der Ministerpräsident auf seinen Lohn verzichten?

        Und von wem ich mir wieviel Geld leihe, entscheide ich und nur ich! Ob ich dann allersdings das Geld auch geliehen bekomme, entscheidet der Verleiher und nur der!

        Also Antimaterie packen Sie Ihren Neid beiseite und werden Sie Argumentativ!

        Mit freundlichen Grüßen

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 12:34 | Antworten
        • @Dennis Kufner
          Ich glaube, in den anderen Bundesländer, ausser Niedersachsen, gibt es bereits Ausbildungskurzen:
          Wulff für Anfänger.
          Meine Empfehlung.

          Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:45 | Antworten
        • @Dennis Kufner

          Ihre oben aufgeführte Aufzählung würde ich jetzt noch, wie folgt, ergänzen:

          _Und wenn ich mit der Mafia kooperiere und schließlich auch noch als Mitglied beitrete, dann ist das nur mein Problem und geht sonst in diesem unserem Lande niemand etwas an usw. ……!

          Sie sind gut Mann – Sie haben vielleicht Nerven!

          Gruß D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 7. Februar 2012 | 13:03 | Antworten
          • Moin Herr Ackermann,

            ja ich habe Nerven, Nerven aus Stahl. Ich mache bestimmt nicht immer alles Richtig im Leben, aber ich stehe zu meinem Leben mit all meinen Fehlern, das muss Ihnen nicht gefallen, niemand kann Sie zwingen jemanden wie Herrn Wulff oder dessen Partei zu wählen und niemand kann Herrn Wulff zwingen sich zu ändern. Wenn Sie Strafrechtliche Dinge in seinem Verhalten finden, sollten Sie ein Verfahren anstreben, dann kann der Rechtsstaat entscheiden ob ein Fehlverhalten vorlag und nach seinen Gesetzesn handeln. Alles andere ist Spekulation und Meinungsmache und die steht hier jedem zu, selbst Herr Wulff darf eine Meinung haben und sie verkünden und das sogar in Wort, Bild, Schrift und Ton, wie Sie das dann finden entscheiden Sie für sich selbst.

            Und wie schon gesagt ich kann nichts falsches an Herrn Wulff erkennen, aber das ist meine Meinung, Ihre ist eben eine andere, so what?

            Mit freundlichen Grüßen

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 13:23 | Antworten
          • Hallo @Dennis Kufner,

            Mit Ihrer Reaktion auf mein – vielleicht etwas überzogenes Argument – zeigen Sie, dass Sie ein echter Demokrat sind.

            Wir müssen hier mit verschiedenen Meinungen leben und darüber diskutieren!

            Gruß D. Ackermann

            Dieter Ackermann | 7. Februar 2012 | 13:36 | Antworten
          • @Dennis Kufner
            wie in allen guten Demokratien:
            “Meinungsmache” zum Einsteigen,
            “Meinungsmache” zum Austeigen.

            Antimaterie | 7. Februar 2012 | 13:44 | Antworten
          • - zurück zum Thema:
            es rächt sich, wenn Politiker meinen, das Volk bevormunden zu müssen: zum Euro wurde wohlweislich keine Abstimmung durchgeführt. Damals hätte sich die Mehrheit in DEU dagegen ausgesprochen.
            Nun müssen wir eben diese Giftsuppe unserer Politiker-Köche auslöffeln.
            Wie preisen sich vor allem die Schwarzen und Gelben immer so gern vor den Wahlen selbst an ?
            “Wir haben den Sachverstand in Wirtschafts- und Finanzpolitik ganz im Gegenteil zu den Sozis und Grünen”…
            Eine verlogene und selbstgerechte Mischpoke!

            Ramses | 7. Februar 2012 | 14:54 | Antworten
          • @Ramses

            Diese “Giftsuppe“ wird aber bei uns noch ein schlimmes und lang anhaltendes “Sodbrennen“ hinterlassen – danach eventuell noch zuerst“ Obstipation“ und dann “Diarrhö“!

            Zu Ihren letzten 3 Sätzen:
            Hierzu erhebt sich für mich seit Jahren immer wieder dieselbe Frage: Sind denn diese Experten bei dem relativ hohen Bildungsstand und bei solchen umfangreichen Erfahrungen tatsächlich so dumm, oder gaukeln sie uns nur etwas vor, um uns einzulullen?

            Gruß D. Ackermann

            Dieter Ackermann | 7. Februar 2012 | 15:55 | Antworten
          • Hallo Dieter!

            Ich glaube mittlerweile, daß die “Experten” wirklich so dumm sind.
            Scheinbar werden aber auch die dummen Experten gesucht, damit man irgend welche abstrusen wirtschaftlichen Entscheidungen rechtfertigen kann.

            Berios | 7. Februar 2012 | 16:44 | Antworten
          • @Berios
            wieder der liebe Gott schuldig.
            Was können wir die Menschen tuen,
            wenn “Es” uns nicht so Klug,
            wie Sie alle geschaft hat.
            Und diese Euro als beweise unsere fehlbarkeit geschickt hat?
            Claimmanagement bei den “Creator”?

            Antimateria | 7. Februar 2012 | 17:05 | Antworten
          • @Antimaterie:

            Sagen Sie mir bitte erst, was ich gegen Ihre komischen Reime machen kann.

            Und seien Sie doch so nett und erklären Sie mir den folgenden Satz (englisch / deutsche Kombinationssätze – immer eine ganz schlechte Idee):

            “Claimmanagement bei den “Creator”?”

            Berios | 7. Februar 2012 | 21:18 | Antworten
          • - man sollte bei aller berechtigten Kritik am Länderfinanzausgleich nicht vergessen, daß z.B. Bayern sehr lang davon profitierte während NRW mit seinem Ruhrgebiet damals der größte Nettozahler war. Also bitte, etwas Solidarität zurückgeben.
            - Was diesen Ausgleich gewaltig verändern oder gar fast überflüssig machen würde, wäre die längst fällige Neuordnung der Bundesländer. Die überlebten Gebilde der Hansestädte und des Saarlandes in die umgebenden Länder eingliedern und deren Grenzen korrigieren damit wirtschaftlich lebensfähige Regionen entstehen !
            - Dem stehen jedoche scheinheilige Argumente der Landespolitiker entgegen, die nur ungern auf die zahlreichen Pfründe verzichten, welche ihnen Länderparlamente und -regierungen bzw. die Senate und obersten Landesbehörden bieten.
            P.S. der Sonderfall Berlin gebietet fast eine Aktion wie das Sonderkonto Griechenland gegenüber…

            Ramses | 7. Februar 2012 | 18:09 | Antworten
          • Moin Ramses (Ägyptenfan?),

            Als Mensch der in der Lüneburger Heide geboren und aufgewachsen ist, würde mich dann mal Ihre Neuordnung der Bundesländer in Hinsicht auf die von Ihnen angesprochenen überlebten Gebilde der Hansestädte interessieren. Was schwebt Ihnen denn da für eine Neuordnung vor und woher nehmen Sie Ihr Wissen was die Menschen im Norden denn wollen?

            Ich bin da Ergebnisoffen, also bitte frei von der Leber weg!

            Mit freundlichen Grüßen

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 09:47 | Antworten
          • @D.Achermann:
            - um ehrlich zu sein, bin überfragt…

            Ramses | 7. Februar 2012 | 18:14 | Antworten
          • Ich glaube dass Sie mit Ihrer Schwarz-Gelb-Theorie ganz schön daneben liegen. Vor der letzten Bundestagswahl haben die öffentlich-rechtlichen ein Fragebogen zur Auswahl der “richtigen” Partei angeboten. Dort konnte man zu vielen Fragen seine eigne Position auswählen und das Programm hat dann die Partei ausgespuckt, die diese Positionen am besten vertritt. Spaßes halber habe ich mal angegeben strikt gegen den Euro und gegen die präsente Europapolitik zu sein und bei allen anderen Fragen Mainstream-Positionen eingegeben. Die einzige Partei die danach laut diesem Programm für mich in Frage gekommen wäre waren: nicht schwarz, nicht rot, nicht gelb und nicht grün sondern die Republikaner, die in der Wahl natürlich an der 5% Hürde gescheitert sind. Mit anderen Worten, was bezüglich Euro und Europäischer Vereinigung läuft, wird mit geringen Abweichungen von ALLEN etablierten Parteien befürwortet.
            Das zu ändern bedürfte es einer Volksabstimmung und deshalb scheuen die etablierten Parteien Volksabstimmungen zu solchen Themen wie der Teufel das Weihwasser. Wenn das so weiter geht werden wir in absehbarer Zeit bei einer Wahlbeteiligung von 40% liegen. Oder es kommt ein großer Konflikt oder eine große Naturkatastrophe und endet mit einer Europa-Regierung.

            genug jetzt | 8. Februar 2012 | 00:06 | Antworten
    • Irrtum! Jeder mit deutscher Muttersprache und überwiegender deutscher Abstammung ist objektiv deutsch, gleich ob er das gutheißt oder nicht.
      Dem kann man sich subjektiv durch “Flucht ins Regionale” zu entziehen versuchen, aber dieser Identitätskonflikt hat auf die genealogische Nationalität keinen Einfluss.

      Im übrigen kann ich nur betonen, dass jeder Vergleich zwischen USA und Europa aus den unterschiedlichsten Gründen hinkt und als unseriös zu bezeichnen ist: 1 gemeinsame Landessprache dort, ca. 2 Dutzend Landessprachen hier, 1 gemeinsame, seit 1620 bzw. 1776 laufende Nationalgeschichte dort, etliche seit der Antike bzw. dem frühen Mittelalter laufende Nationalhistorien hier, 1 gemeinsame Wirtschaftsleistung dort, extrem divergente Wirtschaftsleistungen hier, und … und … und.

      Europa KANN und WIRD niemals ein Gegenstück zu den Vereinigten Staaten von Amerika werden. Das war und ist eine auf Weltkriegssand gebaute schöne Phantasieburg. Mehr nicht!

      Frank John | 7. Februar 2012 | 17:39 | Antworten
      • Dies galt @ Dennis Kufner.

        Frank John | 7. Februar 2012 | 17:40 | Antworten
      • @F.John:
        - absolut zutreffend !

        Ramses | 7. Februar 2012 | 18:15 | Antworten
      • +1

        genug jetzt | 8. Februar 2012 | 00:08 | Antworten
      • Sehr geehrter Herr John,

        eine sehr Preußische Denkweise, die Sie aus meiner Sicht an den Tag legen, aber das ist meine Meinung und die ist subjektiv! Gibt es Preußen heute noch? Und warum wohl gibt es Preußen heute nicht mehr?

        Der Deutsche Bund ist ein Konstrukt aus Not heraus. Im 19. Jahundert gab es um das Gebiet das sich heute Deutschland nennt schon fertige Nationen. Aber in Mitteleuropa gab es einen Fleckenteppich von Klein- und Kleinststaaten, die sich gegen die umliegenden Nationen nicht alleine hätten wehren können. Schließlich kam dann auch noch das aufstrebende Preußen, welches sich ja teilweise solche Kleinstaaten Gewaltsam einverleibte. So wurden also die ganzen Fürsten samt ihren Bürgern in den Deutschen Bund getrieben und Dank Bismarck und Wilhelm I zwangsvereint. Was daraus wurde ist wohl allgemein bekannt. Der Deutsche Bund hatte Großmachtsträume und wollte sie sich erfüllen, dafür hat Deutschland zweimal die Hucke voll bekommen, das reicht mir!

        MfG

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 09:56 | Antworten
  8. @(ZDF)Karl-Otto Gerhard

    Sehr guter Kommentar.
    Dem ist nicht´s hinzuzufügen.

    Horst Bihler | 7. Februar 2012 | 11:53 | Antworten
  9. Es immer wieder erstaunlich!
    Da wettert man Ende der 1990-er Jahre gegen die Einführung des Euro (die im Übrigen eine 100-%-ige Inflation zur Folge hatte) und die Aufnahme von Pleite-Ländern wie (auch damals schon) Griechenland, weil man genau das befürchtet, was heute unser Problem ist und wird von Politik und Wirtschaft als “Spalter” und “Nationalist” beschimpft. Und heute kriechen genau jene Chaoten, die damals alle Warnungen in den Wind geschossen haben aus ihren Löchern und texten besserwisserisch über das, was man damals falsch gemacht hat. Getreu dem Motto: Nachher kann jeder schlau sein.
    Die größten Verbrechen liegen dabei in der verantwortungslosen Selbstverherrlichung unserer Politiker, welche außer ihren eigenen Interessen gar keine vertreten und schon gleich gar nicht die Interessen ihrer Wähler und in der schier unendlichen Raffgier des internationalen Finanz- und Bankenwesens, welches dieser Erde mehr schadet als alle Terroristen zusammen!

    MLS-WORLD | 7. Februar 2012 | 11:54 | Antworten
  10. Lieber Dennis,
    sehe ich ähnlich. Griechenland rausschmeißen (gehen lassen),das dann als Warnung für alle Geldverschwender verkaufen, und dann vernünftig wirtschaften.
    Man kann nur das Geld ausgeben, was eingenommen wurde.
    Dies hat auch bei uns noch nicht jeder begriffen.

    Tomca | 7. Februar 2012 | 11:56 | Antworten
    • Moin Tomca,

      wir verstehen uns!

      MfG
      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 12:05 | Antworten
  11. Ich kann uns einfache Bürger ja verstehen, daß wir denken, dort wären die “Eliten” am Werke gewesen. Doch es waren nur! unsere Politiker die den Euro ausgekungelt haben. Ich bin daher sehr vorsichtig Politiker mit Eliten gleichzusetzen. In den letzten Jahren haben unsere Politiker jedweder Partei eher Ihr Nicht-Können bewiesen.
    Um aber unsere Politiker ein wenig in Schutz zu nehmen: Sie werden halt von uns, den Wählern, gewählt. Was kann man da schon erwarten…

    est | 7. Februar 2012 | 11:56 | Antworten
    • Moin, Herr Kufner,
      wie können Sie “unsere Politiker” in Schutz nehmen!
      Schutzhaft wäre prophylaktischer. Der bekannte System-Kritiker, Hans Herbert von Arnim, beschreibt in einem seiner Bestseller “Die Deutschlandakte” zutreffend: “Die Parteien wählen sich selbst. Das Wahlvolk bleibt außen vor.
      Lesen ist die erste Bürgerpflicht! Viel Vergnügen!
      Ich freue mich auf Widerworte.
      MFG Thiele

      Otto Thiele | 7. Februar 2012 | 22:33 | Antworten
      • Moin Herr Thiele,

        wie kommen Sie denn darauf das ich unsere Politiker in Schutz nehme?

        Ich vertrete und bilde mir hier einen Teil meiner Meinung, das ist ein Prozess in dem man miteinadner spricht, daher Danke das Sie sich zu Wort melden. Den Herrn von Arnim kenne ich nicht und das wird auch so bleiben.

        Insgesamt verstehe ich leider nicht worauf Sie hinauswollen, über eine nähere Erläuterung freue ich mich und verbleibe bis dahin

        mit freundlichen Grüßen

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 10:02 | Antworten
  12. Griechenland ist übrigens ein interessanter Test: In wie weit lässt sich ein ganzes Land samt Bevölkerung unter dem Joch der Interessen von Gläubigern, regelrecht verknechten. – Wenn es klappt und die Mehrzahl der Griechen unter HarztVI-Bedingungen fast ausschließlich nur noch für die Erfüllung von Gläubigerforderungen arbeitet, dann erfüllt sich somit der Traum der Hochfinanz. Soll es zu einem Modell der anderen zahlreichen Schuldnerländer werden?!

    silberdistel | 7. Februar 2012 | 11:58 | Antworten
    • Griechenland hat in den letzten 10 Jahren auf viel zu großem Fuß gelebt und das auf Pump.
      Jetzt ist Zahltag. Meine Bank hat bei meinem Hauskredit auch keine Gnade.
      Ansonsten würde gelten: Frechheit siegt. Das kann es aber nicht sein.

      Tomca | 7. Februar 2012 | 12:03 | Antworten
      • Nicht nur Griechenland – in deutschen Grenzen betrachtet hätte auch Berlin niemals Teil der Euro-Zone sein dürfen, denn dort wird das Geld ebenfalls mit vollen Händen heraus geschmissen. (Unseren Dank an Party-Tiger Wowereit!)

        Betrachtet man den Länderfinanzausgleich in den Dimensionen der EU, dann wäre Berlin ein weitaus größeres Risiko für den Euro als Griechenland.

        Wie dem auch sei. Die Politik hat uns den ungeliebten Euro eingebrockt – entgegen dem Willen der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung (so viel zum Thema Demokratie). Die begründeten Zweifel des Volkes sind zur bitteren Realität geworden.

        Und die Politik macht weiter so, wie z.B. die Geheim-Verträge zu ACTA einmal mehr unter Beweis stellen.

        Alle Macht geht von den Berufspolitikern aus – und nicht länger vom Volk.

        Leider hat jemand bei der Anlage des Dokumenten-Ordner “Bundestag” vergessen die Lösch-Funktion zu aktivieren. Ansonsten hätte man einfach die “Delete”-Taste drücken und danach den Papierkorb leeren können…

        Gernot | 7. Februar 2012 | 12:14 | Antworten
        • - leider wahr, niemand und schon gar nicht die Berliner selbst hauen diesem Narren Woweriet auf die Finger…

          Ramses | 7. Februar 2012 | 14:57 | Antworten
      • @Tomca. Alle anderen Länder haben genauso auf Pump gelebt, und zwar einschließlich Deutschland! Griechenland ist nur das 1. Land vor den anderen das der Pleitegeier holt. MfG

        silberdistel | 7. Februar 2012 | 12:14 | Antworten
        • @Silberdistel.
          Die Pumpe für Deutschland hießt Marschall.

          Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:18 | Antworten
          • @Antimaterie. Das war 1945.. Jedes der zahlreichen Schuldnerländer hätte heutzutage einen Marshallplan nötig, insbesondere die USA selber. Doch von woher soll der kommen: China, Indien, Brasilien? (Diese Länder haben noch beträchtliche Devisenguthaben).MfG

            silberdistel | 7. Februar 2012 | 12:26 | Antworten
          • @Silberdistel
            eine Rechnungsart der mir gefählt:
            500.000.000 Millonen Meschen
            x
            500 Euro pro Kopf
            ________________________________________
            = 250.000.000.000 =(250 Milliarden Euro)
            Bereinigung oder Inkrementierungen nach Variabel steht der Fantasie frei zu.

            Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:38 | Antworten
          • Pro Kopf Verschuldung BRD:

            2.676.000.000.000,- US Dollar
            /
            81.768.000 Einwohner
            ___________________________
            32.726,74 Dollar/Einwohner (24.940,36 EURO)

            Also ich habe soviel Geld nicht um das zurück zu bezahlen und da kommt ja noch jede Menge dazu, wenn denn der ESM Wirklichkeit wird!

            MfG

            Dennis Kufner

            P.S. Quelle der Zahlen Wikipedia:
            http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland

            Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 12:52 | Antworten
          • @Dennis Kufner
            Haben Sie bereits Mittags gegessen?.
            Nach eine leckere Mahlzeit sieht die Welt besser aus.
            Mahlzeit!

            Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:56 | Antworten
          • …wenn nicht ich habe ein paar übrigen Gutscheine von Mc.Donalds.

            Antimaterie | 7. Februar 2012 | 12:57 | Antworten
          • Moin Antimaterie,

            Danke der Fürsorge, aber ja ich habe bereits zu Mittag gegessen, lecker Lasagne, aber natürlich aus dem Kühlregal im Supermarkt meines Vertrauens, denn selbst kochen kann ich nicht, hat man mir nie beigebracht. lol

            MfG
            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 13:14 | Antworten
          • @Dennis Kufner
            Sehen Sie?
            …”kann ich nicht, hat man mir nie beigebracht”.
            Genau das sagen die Griechen.
            Deshalb so wie die Germanen die Zivilisation kannten,
            so können jetzt die Griechen von den Germanen Wirtschaften lernen, sogar die Galier machen gerade in Germanien ein Aufbaustudium.
            Aber bitte im Rahmen Europa.
            Sonst sind wir Deutschland wieder genau an der Linie der nächste USA/Russland Grenze.
            Oder haben Sie nicht mitbekommen was die Britten über den Euro und Europa Halten?

            Antimaterie | 7. Februar 2012 | 13:59 | Antworten
          • @Antimaterie:
            - richtig ! Aber der Marshall-Plan wurde in DEU mit enormer Verantwortung und Fleiß effektiv für die Zukunft umgesetzt und innerhalb kurzer Zeit zum Selbstläufer. Und das ist der Unterschied.
            - Frage: was wurde eigentlich mit den unglaublichen Zuwendungen der EU für die Länder wie z.B. Spanien, Griechenland und Portugal Nachhaltiges geschaffen ?

            Ramses | 7. Februar 2012 | 19:01 | Antworten
          • @Ramses
            eine Bus-Haltestelle auf Mars.

            Antimateria | 7. Februar 2012 | 19:12 | Antworten
        • An Silberdiestel: Klar haben wir auf Pump gelebt, aber nicht so überschwänglich wie die Hellenen. Außerdem begreifen immer mehr, daß es so nicht weitergeht. ( Ausnahmen wie SPD Berlin und Bremen bestätigen die Regel).

          Tomca | 7. Februar 2012 | 17:09 | Antworten
          • @Tomca. Schauen Sie sich die Schuldenstände der Staaten an, egal welcher! Die Zins- und Tilgungsforderungen lassen sich heute schon kaum mehr von den Volkswirtschaften erwirtschaften. Der “break even” dafür liegt bei etwa 6 Prozent die für die Ausgabe von neuen Staatsanleihen zur Refinanzierung, nicht Tilgung (!), gefordert werden. Und Deutschland leistet sich als “Klassenbester” (oder besser gesagt als Einäugiger unter den Blinden) einen Schuldetat, der der zweitgrößte noch vor dem für Verteidigung ist. D.h. wir finanzieren uns ein Heer von Bänkern, für das das leistungslose Einkommen schon Realität geworden ist. Traumhafte Verhältnisse, – nur für wen? :-)

            silberdistel | 7. Februar 2012 | 22:10 | Antworten
      • @tomca
        Aus der Verärgerung darüber, dass wir mit unserem Steuergeld nun dafür eintreten sollen, mag das der erste Gedanke sein. Aber ich denke, wir sollten das differenzierter sehen. Und daher zuerst vor unserer eigenen Haustuer kehren: zuerst bei unseren Politikern die in Maastricht Verträge abgeschlossen haben um sie zu brechen. Die trotz des Griechenland-Eklats absolut nicht lernfähig und lernwillig sind, weil sie ständig weiter Volkswirtschaften in die EU aufnehmen, wo ähnliche Diskrepanzen zu erwarten sind. Zweitens wären da die Banken, die entgegen ihres Wissens um die Instabilität Griechenlands fleißig Risikopapiere gekauft und (leider zurecht) darauf gewettet haben, dass die Staatengemeinschaft griechische Staatsanleihen nicht abschmirgeln lassen würde. Nun ist es in Griechenland wie auch bei uns: den letzten beißen die Hunde. Die Leute die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, sollen nun für andere, die ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden, sind zahlen und dabei ihre eigene Existenz abschmirgeln sehen. Das was gerade in Griechenland passiert, ist ein Streichholz an ein soziales Pulverfass zu halten. Keine gute Idee!
        Da aber bei den ganzen euro-begeisterten Staaten keine Lernkurve erkennbar ist, wäre es für D am besten aus dem Euro und dem Rettungsschirm und dem ganzen damit verbundenen Schlamassel auszusteigen!

        genug jetzt | 8. Februar 2012 | 00:30 | Antworten
        • Moin genug jetzt,

          genau endlich mal einer der sagt wo es lang geht!

          Vor der eigenen Haustüre kehren ist immer das beste. Also Deutschland sollte mit gutem Besipiel voran gehen, seine Schulden restlos tilgen und wenn der letzte Cent getilgt ist, dann können wir allen anderen erzählen und helfen wie es geht. Aber was da momentan läuft ist Besserwisserisch und das kommt nirgendwo gut an. Deutschland tät gut daran in Europa ganz bescheiden aufzutreten und wie Sie “genug jetzt” es ja sagen vor der eigenen Haustüre kehren. Das fängt bei Ihrer zu Hause an, kehren Sie diese, dann können Sie uns sagen wie man Schulden erfolgreich tilgt, so klappt es dann auch mit dem Nachbarn!

          Ich für meinen Teil zum Beispiel habe ger keine Schulden erst gemacht, musste dafür aber auf vieles Verzichten, man muss sich entscheiden und genau vor einer solchen Entscheidung steht Deutschland gerade. Verzichten oder Untergehen!

          MfG
          Dennis Kufner
          Mit freundlichen Grüßen

          Dennis Kufner

          Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 10:17 | Antworten
  13. Haha, was für ein Zufall. Ein Bericht der sich kritisch mit dem Euro auseinandersetzt und dann kommen die ganzen LINKE Wähler (sprich: verkappte Anti-Globalisten) aus ihren Löchern gekrochen. Geht nach Afrika in die Savanne oder nach Sibirien oder nach Brasilien, da könnt ihr dann euren eigenen Stamm gründen und JEDEN Tag, den GANZEN Tag Provinzpolitik betreiben, die ausserhalb von 2-3 km Radius keinen Einfluss auf Tiere, Menschen und Natur hat.

    Ich für meinen Teil habe vollstes Vertrauen in Frau Merkel und denke, dass ihr Kleingeister bald so irrelevant für die EU sein werdet, wie die EU jetzt für euch ist. Freu mich schon.

    Dass die EU und der Euro eine neue Form der Völkerverständigung darstellen, die alles übertrifft was der Mensch bis jetzt kannte, und in einer Region Reichtum und Frieden erschaffen haben, die über Jahrhunderte von den grausamsten Kriegen überschattet war, kann euch ja einen feuchten Dreck angehen. Wie gesagt.. Kleingeister.. :)

    metafa | 7. Februar 2012 | 12:04 | Antworten
    • Ja,so ist es!
      Ich freue mich schon heute auf die schöne neue Welt.

      Gerit | 7. Februar 2012 | 14:59 | Antworten
  14. Und Video-Blogs zur Unzeit sind die größte journalistische Fehlleistung. Kein Schnelles Internet, im E-Netz unterwegs … nicht von Interesse?

    Der Euro war und ist die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit gewesen. Wenn man immer darauf wartet, dass alles zu 100% zu passen scheint, wird man nie weiter kommen. Von solchen “Aufdenstnimmerleinstagverschiebern” haben wir nun wirklich schon genug.

    Was Griechenland betrifft, so machen es Sarkozi :-) und Merkel genau richtig. Zahlungsunfähigen Schuldnern muss man halt leider klar machen, was Sache ist. Ist sowohl für den Schuldner wie den Gläubiger am besten. Jeder weiß, dass der einzig richtige Weg für alle eine Rückgabe des Euros bei gleichzeitigem Schuldenschnitt (50 bis 100%) ist. Portugal ist eine ganz andere Liga.

    Marc | 7. Februar 2012 | 12:04 | Antworten
  15. Anmerkung der Redaktion: Ihr Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung gelöscht.

    metafa | 7. Februar 2012 | 12:08 | Antworten
  16. Das ganze Finanzsastem ist krank.
    Blasen hier, – Blasen dort; Turbukapitalismus
    kostet, und zwar vor allem die Normalbürger, die Inflation und höhre Preise, Einschnitte im Sozial – und Rentensystem zu tragen haben … auf Jahrzehnte hinaus.
    In 10 Jahren werde wir eine Altersarmut haben in Europa wie noch nie zuvor, – Riesterrente hion oder her, – wer es sich denn hatte leisten können – is trotzdem nix mehr wert.

    Am Beispiel USA hätte Europa lernen können, wie man es nicht macht, – auf Pump leben – und das schon seit Jahrzehnten, kann einfach nicht gut gehen.
    Man hätte nachhaltiger wirtschaften müssen, – und nicht an kurzfristige Gewinne denken. Spekulationsgeschäfte müssen verboten werden, und zwar GLOBAL, – und Finanztransaktionssteuern müssen so hoch sein, dass sich das die Banken gut überlegen. Am Besten Börsengeschäfte von Grund auf unter Unesco – Kontrolle legen und den Finanzmärkten moralische Auflagen machen. ( Geschäfte mit Nahrung / Wasser etc. von Grund auf verbieten )

    delphinus | 7. Februar 2012 | 12:08 | Antworten
  17. Kein Land der Welt profitiert so von dem Euro wie Deutschland! Ein Land mit starker Wirtschaft und schwacher Wähtrung dürfte es nach der reinen Wirtschaftlehre eigentlich gar nicht geben. Der Euro machts möglich und versetzt die deutschen Unternehmen in die Lage, zu exportieren wie noch nie. Bald schon werden China und Deutschland den Weltmarkt unter sich aufteilen. Französische und italinische Auto- , Chemieindustrie, Maschinenbau usw.sind dem Untergang geweiht. Vom Rest von Europas Wirtschaft ganz zu schweigen. Die fähigsten jungen Köpfe werden von dort zu uns kommen und unser demografisches Problem lösen. Die paar Kosten, die uns im Geganzug für Griechenland entstehen, zahlt Deutschland aus der Portokasse! Schade ist nur, dass unsere Nachbarn dies eines Tages merken werden.

    zahlenversteher | 7. Februar 2012 | 12:15 | Antworten
  18. Hallo zusammen !

    Ich bin als gebürtiger Grieche entsetzt über diese ganze Misere.Meiner Meinung nach besteht Griechenlands einzige Chance darin, das argentinische Model ( meinetwegen auch das Isländische) zu praktizieren. Um es mal ganz klar zu sagen: Das ist keine Staatsschuldenkrise die Europa plagt, sondern es sind die Auswirkungen der Bankenkrise von 2008, welche bis heute durchschlagen, denn um die ” systemrelevanten ” Banken zu retten musste sich so mancher Staat bis über beide Ohren verschulden.
    Deutschland hat den anderen Euroländern gegenüber nur den Vorteil das es über die größte Volkswirtschaft verfügt, doch Ich denke das es auch bald an die Reihe kommt, vor allem wenn die ganzen Garantien für den Euro-Wahnsinn fällig werden. Griechenland jedenfalls muss schnellstens aus dem Euroraum aussteigen, denn dieser ist für mein Heimatland eine Nummer zu groß. Wir müssen zurück zur Drachme, abwerten und dann Schritt für Schritt unsere Wettbewerbsfähigkeit erneuern.

    Peter Adam | 7. Februar 2012 | 12:17 | Antworten
    • Träum weiter. Ihr müsst mal euern Stolz schlucken, zugeben, dass da etwas ordentlich schief gegangen ist, die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen, und die Maßnahmen Deutschlands und Frankreichs ohne Mosern “über euch ergehen lassen”. Ja vielleicht bedeutet das für den Moment entmündigung, und ja vielleicht ist das demütigend für den Moment. Oooh putti putti im Stolz verletzt? Armes Putt putt… :( Meine Fresse, echt wie mit pubertierenden Kindern. Aber macht euch keine Sorgen, wir helfen euch da raus, auch wenn ihr uns hasst. Schönen Tag noch.

      metafa | 7. Februar 2012 | 12:23 | Antworten
      • Ich würde mich erstmal richtig zu diesem Thema belesen und nicht nur in der ” Bild “.
        Wenn es für Leute wie Dich in Ordnung ist das Menschen in Mülltonnen ( hab Ich in Thessaloniki letztes Jahr geseh´n ) nach essbarem suchen, dann ist was faul. Abgeseh´n davon, Island hat das vorgemacht. Ich hätte nichts dagegen diese schmarotzende Politkierkaste in Griechenland einzubuchten, aber man muss die Kirche schon im Dorfe lassen. Meine Landsleute haben die Schnauze voll von herrischem Getue aus Berlin und Brüssel, und zumindest die alten erinnern sich noch an die Zeiten als wir unsere eigene Währung hatten. Doch sag mir mal eines: Weshalb soll ein ganzes Volk mit seiner Zukunft ( die wir in der EU nicht haben werden ) bezahlen? Was unterscheidet all diese Rettungspläne von finanziellem Genozid? Fühlt man sich hinterher als Deutscher, Niederländer oder was auch immer besser wenn man abgelenkterweise mit dem Finger auf andere zeigen kann?

        Peter Adam | 7. Februar 2012 | 12:30 | Antworten
        • Ja es erfüllt mit gewisser Genugtuung zu sehen, dass die eigene Mühe und das eigene Schaffen, das scheiss Wetter, und die Kraftakte die man jeden Morgen aufbringen muss um an die Arbeit zu gehen, die man aber auf sich nimmt, weil einem die eigene Zukunft wichtig ist, das all dies nicht umsonst ist, und dass diejenigen die Finanzamtverarschung im großen Stil betreiben (man denke nur an die tausenden Rentner die zwar tot sind, aber trotzdem vom griechischen Fiskus Sozialhilfe bekommen), dann als logische Konsequenz auf den Knien angekrochen kommen und Besserung geloben, wenn sie nur eine zweite Chance bekommen. Und die bekommen sie! Und möglichweise noch eine dritte und vierte, während man selber hofft, dass diejenigen es danach begriffen haben. Soll nicht herablassend wirken, aber wie du das interpretierst is ja deine Sache. Es ist eine einfache Rechnung: “wir->Scheisse gebaut, Folge: Party vorbei, an die Arbeit, harte Zeit, danach: alles wieder gut”. Is das so schwer zu kapieren?

          metafa | 7. Februar 2012 | 12:40 | Antworten
        • Ausserdem ist deine Antwort schon eine kleine aber feine Unverschämtheit. Mit dem Euroeintritt habt ihr euch verpflichtet Verantwortung zu übernehmen (jaja, keiner wollte ihn ausser die bösen Politiker, ich kenn die Geschichte, bitte verschone mich). Und es gibt Leute wie mich die sehr begeistert von dem Euro sind und diesen sehr schätzen, und dann zu sagen: “Welchen Unterschied machts? Ob wir Pleite gehen und rausfliegen, möglicherweise riesigen Kollateralschaden verursachen, oder ob man uns hilft und wir drinnen bleiben.” An Griechenland hängt der Euro mit. Das heisst ihr verarscht euch nicht nur selber sondern den gesamten Euroraum mit. Unverschämt sage ich. Verantwortungslos und und unverschämt. Du solltest dich gehörig was schämen!!!

          metafa | 7. Februar 2012 | 12:49 | Antworten
          • @metafa:
            - bremsen Sie sich ein wenig. Schuld an der ganzen Misere haben jene (auch deutschen) Euro-Politiker, die einfach ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen sind, als sie zu leichtgläubig und voreilig die Auflagen verschiedener wackeliger Beitrittskandidaten für erfüllt bestätigten, und zwar nicht nur im Fall Griechenland !
            - Diese an sich verantwortlichen Mandatsträger und Kommissare der EU werden von den Medien nicht benannt und kritisiert.
            - Warum eigentlich nicht ?

            Ramses | 7. Februar 2012 | 18:33 | Antworten
        • @Peter Adam:

          Leider haben Sie Recht.

          Zuerst holen unsere “klugen” Staatslenker immer mehr Länder in den Euro, wobei viele die Kriterien nicht erfüllt haben.

          Warum hat man dieses eigentlich getan?
          Nun es war pure Absicht! Man hat mit diesen Ländern nämlich den Euro uunbemerkt abgewertet – ansonsten wäre der Euro zum Dollar so weit unter die Decke gegangen, daß wir Deutsche deutlich weniger in den Dollar – Raum verkauft hätten.

          Noch nie darüber nachgedacht? Oder gibt es hier Leute, die meinen wir hätten diese Länder in den Euro aufgenommen aus “Solidarität”?

          Diese Leute sollten sich mal einen Grundsatz merken:

          Es gibt keine Solidarität auf dieser Ebene. Es gibt nur Vorteile, welche ich in barem Geld ausdrücken.

          Und @metafa:

          Nicht wir werden jetzt von den Griechen im Stich gelassen – die Griechen sind von Anfang an mit der Aufnahme von den Euro – Mitgliedern im Stich gelassen worden.

          Ihre “Wut” ist daher deplaziert.

          Berios | 7. Februar 2012 | 13:36 | Antworten
          • Nichts für ungut, aber die Griechen haben gefeiert wie die Blöden als sie aufgenommen wurden. Das Bild, welches sie da zeichnen von dem armen Griechen der mit an die Schläfen gelegeter Knarre den Vertrag unterzeichnet hat, ist deplatziert.

            metafa | 7. Februar 2012 | 13:52 | Antworten
          • das sehe ich nicht so.

            In Griechenland wußte die normale Bevölkerung nicht, daß die Bilanzen gefälscht waren und das Ganze in einer Katastrophe enden mußte.

            In Deutschland hat doch auch niemand geglaubt, daß die Maastricher – Verträge nicht das Papier wert waren, auf dem sie geschrieben wurden.

            Die europäischen Politiker hingegen wußten von Anfang an, daß Griechenland die Kriterien nicht erfüllte – auch wenn die Bilanzen anderes sagten.

            Genau wie den Deutschen wurde den Griechen das gelobte Land durch den Euro versprochen.
            Und jetzt sind die Griechen und auch die Deutschen im Eimer, wobei wir Deutschen erst am Eimerrand sind. Das geht noch viel weiter in den Eimer rein.

            Berios | 7. Februar 2012 | 14:00 | Antworten
          • Gehts noch?

            Für Leute wie Sie habe ich weiter oben nen Kommentar verfasst. Suchen Sie mal auf dieser Seite (Strg + F) nach “metafa | 7. Februar 2012 | 12:04″ (ohne Anführungszeichen). Und zwei Kommentarbeiträge weiter ein Nachtrag. Schönen Tag noch!

            metafa | 7. Februar 2012 | 14:09 | Antworten
          • @metafa:

            Sorry, aber ich habe noch anderes zu tun, als mir den Blödsinn in Bezug auf Solidarität und der Notwendigkeit der europäischen Union richtig durchzulesen.

            Beim Anlesen fand ich übrigens Ihre Kriegs – Phrase sehr putzig – aber Phrase bleibt Phrase.

            Wir brauchen Europa nicht – und was wir überhaupt nicht brauchen, ist der Euro.

            Funktioniert doch ohnehin nicht, wie man sieht.

            Wenn ich mein Geld zum Fenster rausschmeißen will, dann brauche ich dafür sicherlich nicht Europa oder idiotische Politiker.

            Ich sage dies in aller Deutlichkeit, da mir die Zeit fehlt, Ihnen die ökonomischen Zusamenhänge zu erklären. Das Ganze ist sehr komplex.

            Wenn Sie von Ihren Phrasen runter sind und die Zusammenhänge kennen, dann können wir uns gerne weiter unterhalten.

            Aber richten Sie doch ein Euro – Rettungskonto ein. Da können dann alle Spenden, welche den Euro retten wollen. Die Anderen müssen so nicht ihr schönes Geld für diesen Blödsinn verbrennen.

            Das wäre doch sehr gerecht, oder?

            Berios | 7. Februar 2012 | 15:06 | Antworten
          • Schon, aber mein besagter Kommentar hat meine Befürchtungen ausgedrückt, was das Ergebnis wäre von einer Weltordnung, oder eben Europaordnung, in der jeder nur dem hilft, dem er gerade für richtig hält zu helfen. Es gibt da so Solidaritätsregeln, die auch nicht unbedingt irgendwo aufgeschrieben sein müssen (oder die immerhin auch unabhängig davon bestehen, ob sie irgendwo aufgeschrieben sind, oder nicht), und die besagen, dass wir einander nicht im Stich lassen. Wenn wir damit aufhören uns gegenseitig zu helfen, wird das in absehbarer Zeit auch niemand mehr tun (was sind Lebewesen doch für Egoisten), und wir sind wieder zurück bei der afrikanische Savanne-/ brasilianischer Urwald-Analogie (Siehe oben). Meiner Meinung nach.

            metafa | 7. Februar 2012 | 15:18 | Antworten
          • @metafa:

            “Es gibt da so Solidaritätsregeln…”

            Nein, die gibt es nicht. Daher wurde dies auch in den Maastricher – Verträgen schriftlich niedergelegt. Die sogannte “No bail out – Klausel” sagt ganz eindeutig aus, daß kein Land die Schulden eines anderen Landes übernimmt.

            Ich habe aber nichts gegen Solidarität – jeder darf so solidarisch sein, wie er will.
            Ich behalte mein Geld und möchte gerne diese Währungsunion sofort auflösen – nur so kann ich nämlich mein Geld behalten.

            Mich interessieren auch die Meinungen von wirtschaftlich ungebildeten Politikern zu diesem Thema nicht.

            Ich bin in erster Linie Deutscher und möchte gerne ein funktionales Land und gut versorgte Bundesbürger haben. Alles was außerhalb der deutschen Landesgrenzen wirtschaftlich vorgeht, interessiert mich nur zweitrangig.

            Wenn wir in unserem Land wieder genug Arbeitsstellen für unsere Leistungsempfänger haben und jeder Bundesbürger ein ökonomisch lebenswertes Leben haben, erst dann kommt der Rest der Welt.

            Berios | 7. Februar 2012 | 15:37 | Antworten
          • Dacht ichs mir. Ich interessiere mich eben für andere Kulturen und Sprachen (ich spreche fließend deutsch, english, niederländisch, weniger fließend aber gerne französisch und bulgarisch), und was der Ausgang der Primaries und des Wahlkapmfs in den USA ist, interessiert mich genauso wie die Schiffskatastrophe in Italien und Arbeitsmarktzahlen in Deutschland.

            Sollten wir jetzt die Europäische Union dichtmachen nur weil sie eben so tun wollen, alsob Deutschlands Grenzen die Grenzen des bekannten Universums darstellten? oO

            metafa | 7. Februar 2012 | 15:56 | Antworten
          • @metafa:

            Sie sollten meine Beträge richtig lesen – dann hätten Sie sich die Hälfte Ihrer Ausführungen sparen können.

            Und eine kurze Antwort auf Ihre Frage:

            Ja, sollten wir. Allerdings aus anderen Gründen als Sie aufführen – vor allem hat das mit mir gar nichts zu tun.

            Aber was würden wir denn durch die Auflösung der europäischen Union nach heutigem Stand verlieren?

            Oay, Sie müßten an der Grenze Ihren Pass vorweisen.

            Das allerdings rechtfertigt das Verzocken von fast 500 Milliarden Euro (fast eine Billionen DM) zur Rettung der Länder, damit Sie auch weiterhin ohne Paßkontrolle einreisen können.

            Was für ein Geschäft!

            Bei einigen Leuten muß man wirklich zweifeln…

            Berios | 7. Februar 2012 | 16:26 | Antworten
          • Was ist mit dem guten Gefühl anderen zu helfen? :)

            Und was ist damit etwas mit anderen Ländern gemein zu haben, ausser wachsender Skepsis und Vorurteilen gegenüber einander?

            Wenn man das so overkilled pragmatisch sieht wie sie verstehe ich auch nicht, warum Familienmitgleider, Verwandte, Freunde einander unterstützen sollten. Kann doch lieber jeder mit Messer zwischen den Zähnen und Pfeil und Bogen durch die (dann wahrscheinlich bald nicht mehr erkennbaren) Straßen ziehen, und seine eigene Beute fangen. Dann muss man nicht mehr ständig aufeinander Rücksicht nehmen, und all dieses Zeugs was einen in der persönlichen Entfaltung nur aufhält.

            Ich pendle oft zwischen Staten hin und her.. soll ich jetzt jeden Tag immer wieder Geld wechseln, mich an den Grenzen aufhalten lassen, und mich komplett (und ich meine komplett) umstellen, was Gesetze und Pflichten betrifft…

            da fällt mir gerade auf.. ich mag andere Länder und Kulturen, war aber noch nie ausserhalb der Grenzen der EU..seltsam

            metafa | 7. Februar 2012 | 16:44 | Antworten
          • Sehen sie es ein, ihre Provinzhaltung ist rückständig und kontraproduktiv.

            metafa | 7. Februar 2012 | 16:48 | Antworten
          • @metafa:

            Ich sehe mich als einen sehr zukunftsorientierten Menschen. Meine Einstellung und meine Haltung refelktiert nur die Realität und den Willen, Verbesserungen vorzunehmen.

            “…das so overkilled pragmatisch sieht wie sie verstehe ich auch nicht, warum Familienmitgleider, Verwandte, Freunde einander unterstützen sollten.”

            1.) Ich verstehe nicht, was das Wort “overkilled” in diesem Satz ausdrücken soll.

            2.) Freunde und Familie stehen mir nahe, weshalb ich gerne helfe. Franzosen und Spanier sind nette Menschen, stehen mir aber nicht nahe.
            3.) Leihe ich meinen Freunden und meiner Familie etwas, bekomme ich es zurück. In Bezug auf die Rettung Griechenlands ist dies nicht der Fall (ist auch bei kommenden Rettungen nicht der Fall).

            Alles in Allem ein wirklich vollkommen verfehltes Beispiel von Ihnen.

            aber das drückt die Tatsache aus, daß viele Euro – Befürworter einfach realitätsfremd und unlogisch an die Sache heran gehen.
            Keine Anlayse und daher die falschen Entscheidungen.

            Berios | 7. Februar 2012 | 17:00 | Antworten
          • “1.) Ich verstehe nicht, was das Wort “overkilled” in diesem Satz ausdrücken soll.”

            sowas wie “übertrieben übertrieben”, doppelt Gemoppelt.

            “2.) Freunde und Familie stehen mir nahe, weshalb ich gerne helfe. Franzosen und Spanier sind nette Menschen, stehen mir aber nicht nahe.”

            das ist sowas von subjektiv, da werd ich nicht drauf antworten :)

            “3.) Leihe ich meinen Freunden und meiner Familie etwas, bekomme ich es zurück. In Bezug auf die Rettung Griechenlands ist dies nicht der Fall (ist auch bei kommenden Rettungen nicht der Fall).”

            Ist es nicht im Interesse Griechenlands Verantwortungsbewusstsein zu lernen? Sollen die denn mit dem nächsten Anlauf der Drachme wieder untergehen? Denke, wir haben eine Verpflichtung. Die müssen halt lernen, da führt kein Weg vorbei. Griechen sind auch Menschen auf dieser Erde und die haben Einfluss auf uns und wir auf die. Da können sie sich auf den Kopf stellen und bis uns der Himmel auf den Kopf fällt, es ist so und wird so bleiben!

            metafa | 7. Februar 2012 | 17:15 | Antworten
          • @metafa:

            Sagen Sie mal, wollen Sie es nicht verstehen oder können Sie es nicht verstehen?

            Griechenland würde mit einer Drachme nicht untergehen, sonder Auftrieb erhalten.
            Wer hat Ihnen den diesen Blödsinn erzählt?

            Ich habe kein Problem damit, wenn nicht jeder über die wirtschaftlichen Einzelheiten informiert ist (ist sehr komplex), aber dann stellen Sie doch auch nicht diese unhaltbaren Thesen auf!!!

            Jeder Student der Makroökonomie könnte Ihnen Ihre These ab dem 3. Studienjahr locker faktisch widerlegen.

            “das ist sowas von subjektiv, da werd ich nicht drauf antworten”

            Ich lege diesen Punkt mal positiv als “Verlegenheitsanwort” von Ihnen aus (spich Blödsinn gegen Fakten).

            Falls das Ihr Ernst ist, dann geben Sie mir bitte Ihre Adresse. Ich bin nämlich auch notleidend und brauche einen finanziellen Rettungsschirm.

            Und wenn Ihnen alle Menschen so nah wie eine Familie sind (was Ihre Antwort ja aussagt), dann dürfen Sie mir Geld geben und mich dafür “Papa” nennen.

            Berios | 7. Februar 2012 | 17:39 | Antworten
          • @Berios
            Sie gefühllosses Wesen. :(

            Antimateria | 7. Februar 2012 | 17:43 | Antworten
          • Wenn Sie mit meinen Bedinungen einverstanden sind, können wir über einen Privatkredit sprechen :D Mal angenommen Sie können Ihren Kredit (Kredit, nicht Rettungsschirm wie für die Sonnenkinder in Griechenland) nach bestimmter Zeit nicht zurückzahlen, werden wir Sanktionen verabreden müssen. Denke, so ist bei jedem Kreditvertrag unserer Zeit ;)

            Das Griechenland auch mit Neueinführung der Drachme pleite gehen würde, sagt einem der normale Menschenverstand. Wer Schulden macht, macht keine Gewinne. Da ist die Währung ziemlich gleichgültig, sicherlich solange es eine Währung ist dessen Beträge mathematisch abgebildet werden können. Und das ist auch der Grund warum die Helenen gejubelt haben, als sie dem Euro beitreten durften.. Juhu, jetzt können andere unsere Suppe auslöffeln! Ja, und weil wir sie aufgenommen haben, sagen wir uns verantwortungsbewusst: Guten Appettit!

            metafa | 7. Februar 2012 | 18:59 | Antworten
          • @metafa:

            “Das Griechenland auch mit Neueinführung der Drachme pleite gehen würde, sagt einem der normale Menschenverstand.”

            Dann sollten Sie Ihren mal prüfen, da diese Aussage sowohl allgemein wie auch von Seiten der Ökonomie und den Währungsmechanismen vollkommener Unsinn ist.

            Wenn ein Land eine eigene Währung hat, kann dieses Land das Volumen und damit die Wertigkeit dieser Währung bestimmen.

            Durch eine Abwertung der eigenen Währung würde Griechenland seine Schulden und damit auch seine Staatsverschuldung reduzieren. Weiterhin könnte Griechenland die Höhe seiner Neuverschuldung selber bestimmen.

            Hierdurch können neue Wirtschaftsprogramme aufgelegt werden und damit der Teufelskreis der Kaputtsparerei durchbrochen werden.

            Wo geht also das Land durch die Einführung der Drachme kaputt?
            Ich will Ihnen wirklich nichts, aber Sie haben in jedem Fall keine Wirtschaftswissenschaften im Ausland studiert.

            Stellen Sie einfach keine abstrusen und unhaltbaren Thesen auf! Danke!

            Berios | 8. Februar 2012 | 08:25 | Antworten
          • @metafa:
            - es gibt eine simple Wahrheit: erst einmal das eigene Haus in Ordnung bringen (und da gibts in DEU wahrlich genügend Baustellen). Danach kann man sich auch und vor allem wesentlich effektiver um Andere kümmern…

            Ramses | 7. Februar 2012 | 18:39 | Antworten
          • Moin Berios,

            na das mag der Rest der Welt wohl etwas anders sehen. Jetzt müssen Sie dann nur noch entscheiden wie weit Sie für das ökonomisch lebenswerte Leben für jeden Bundesbürger gehen wollen?

            Denn es ist genug für alle da, aber der eine hat mehr der andere weniger, der eine will mehr, der andere will nichts abgeben, wie soll also Ihre Umverteilung aussehen? Mit Zwang, durch Arbeit, durch Krieg, wie denn nur?

            Ich hätte da einen Tipp, Schulden tilgen, wäre ein Anfang!

            Mit freundlichen Grüßen

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 10:23 | Antworten
          • @Dennis Kufner:

            “…na das mag der Rest der Welt wohl etwas anders sehen.”

            Das mag sein – allerdings interessiert es mich nicht, was die Amis, Russen oder Eskimos über unseren Haushalt denken.

            In Bezug auf Griechenland gibt es allerdings keine andere Sichtweise – zumindest nicht wenn man sich an die Realitäten hält und wissenschaftlich vorgeht.
            Sämtliche Professoren und Wirtschaftssachverständige sind sich einig: Greichenland kann nur mit einer eigenen Währung wieder auf die Beine kommen.
            Weiterhin sind die meisten Bundesbürger ebenfalls der Meinung, daß Griechenland aus der Euro – Gemeinschaft aussteigen sollte.

            Dann zum Thema “Umverteilung”:

            Ich erinnere mich nicht, etwas über Umverteilung gesagt zu haben. Ich bin nur der Meinung, daß wir die Milliarden, die wir für andere Länder ausgeben, lieber in unser eigenes Land und unsere eigenen Sozialsysteme stecken sollten.

            Lesen hilft!

            Auf den dramatischen Satz mit dem Krieg gehe ich aus oben erwähntem Grund gar nicht weiter ein.

            Berios | 8. Februar 2012 | 11:27 | Antworten
          • @Dennis Kufner:

            “Ich hätte da einen Tipp, Schulden tilgen, wäre ein Anfang!”

            Ganz meine Meinung – anstatt ohne Sicherheiten für andere Länder zu bürgen um das Geld dann abzuschreiben und durch eine riesige Neuverschuldung zu bekommen, sollten wir lieber sparen.

            Wenn wir keine Schulden mehr haben und unsere Leute versorgt sind, dann können wir über eine
            Weltrettung reden.

            Nicht vorher.

            Berios | 8. Februar 2012 | 11:30 | Antworten
          • Moin Berios,

            na dann sind wir ja einer Meinung. Der ESM darf nicht beschlossen werden, denn der verhindert ja genau das Tilgen der Schulden, denn alle nehmen neue Schulden auf um dem Schwachen zu ermöglichen das der die Zinsen bedient. Der ESM treibt also die Schuldenfalle weiter an. Jeder logisch denkende Wirtschafter kommt darauf, sogar der Herr Ackermann von der Deutschen Bank kann so weit denken, nur denkt der naturgemäß an den Profit der Deutschen Bank, denn dafür wird der gute Mann bezahlt. Und jetzt dürfen Sie dreimal raten wer denn dem Herrn Juncker und der Frau Merkel den ganzen EFSF und ESM Blödsinn ins Ohr geflüstert hat! Und da sag noch einer der Wulff ist schlimm!

            Mit freundlichen Grüßen

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 18:21 | Antworten
    • @Peter Adam

      Sie haben eins bei Ihrem Beitrag vergessen,daß die
      Reichen in Griechenland 200 Milliarden Euro an Steuern
      hinterzogen und ins Ausland gebracht haben.Dies weis
      sogar Frau Maybrit Illner,so bei einer Sendung am
      Donnerstag.Ferner Rainer Brüderle sowie Gregor Gysi in
      der Sendung beim SWR,bei Herrn Leif.
      Ich frage mich wo bleibt die Solidarität der “Reichen
      Griechen “im Lande.In Griechenland fehlt sogar eine
      Struktur ,für das Einziehen von Steuergelder so Rainer
      Brüderle.Deutschland mußte nach der Wiedervereinigung
      Leistung stemmen,die kein Land auf der Welt bisher voll-
      bringen mußte.Selbst einem Herr Oswald Metzger(jetzt CDU)
      ist es bekannt,daß die Sozialsysteme für die Deutsche
      Einheit,zweckentfremdet anstatt über die Steuergelder fi-
      nanziert wurden.Auch dem SPD Urgestein Rudolf Dressler ist dies bekannt.Sie können also Griechenland mit
      Deutschland nicht vergleichen.Die müssen erst ihre Haus-
      aufgaben machen ,so Gregor Gysi bzw.Rainer Brüderle.

      HOPF T. | 7. Februar 2012 | 15:15 | Antworten
      • Moin HOPF T.,

        Sie schreiben:
        *Zitat anfang*
        “Deutschland mußte nach der Wiedervereinigung
        Leistung stemmen,die kein Land auf der Welt bisher vollbringen mußte.”
        *Zitat ende*

        Ach ja und woher kommen dann die vielen Arbeitslosen, die ja nichts tun mussten, da es für sie nichts zu tun gab?

        Und warum hatte die USA in der selben Zeit sehr viel weniger Arbeitslose?

        Also Deutschland muss seine Hausaufgaben machen, ja das stimmt, da stimme ich zu, denn Deutschland hat bisher gar nichts gestemmt!

        Mit freundlichen Grüßen

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 10:28 | Antworten
  19. Das die nationalen Politik-Eliten – oder die die sich dafür halten – nicht mit Geld umgehen können und der fiskalische Sachverstand eher begrenzt ist, sollte ja eigentlich niemanden mehr wundern.

    In Deutschland hatten wir im Dezember 2011 die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten. Trotzdem feiern unsere Politiker es als Erfolg, wenn die Neuverschuldung nicht mehr so stark steigt wie bisher. Und dort beginnt – Griechenland lässt grüßen- das Problem.

    Und wer da glaubt, dass in einem geeinten Europa mehr fiskalischer Sachverstand vorhanden ist oder es sogar die Bereitschaft von allen gibt, eine solide Finanzpolitik zu betreiben die eben nicht mehr ausgibt als Steuereinnahmen vorhanden sind, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

    Ob Euro, D-Markt, Lire oder Dollar es geht um solide Finanzpolitik. Auf Dauer funktioniert eben kein System nur auf Pump. Auch nicht in Europa, auch nicht der EURO

    Ich auch | 7. Februar 2012 | 12:19 | Antworten
  20. Merkt denn irgendwer in Deutschland, dass Griechenland/ bzw. die EU unser Geld bekommt?
    Das hört sich immer so an, dass alle unser Geld bekommen.
    Das ist doch alles Monopoly-Geld.
    Hauptsache es geht irgendwie rund.
    Uns geht’s doch gut in Deutschland. Wir haben doch alles. Was wollen wir noch mehr?
    Es wird langsam langweilig mit dem Euro…..

    Michl

    Michl | 7. Februar 2012 | 12:28 | Antworten
    • @Michl. Tja genau, wir haben Alles in Deutschland: Gekauft auf Pump mit nunmehr round about 2.000 Mrd. €uro Schulden. 1979 war der Schuldenstand übrigens 37,5 Mrd. DM !

      silberdistel | 7. Februar 2012 | 12:34 | Antworten
      • Ich kann mich täuschen, aber ich meine, dass die Verschuldungen bis 2007 zwar immer wieder thematisiert, aber nicht wirklich problematisch waren. Dann ist 2008 der triple-A Betrug aufgeflogen und die Staatsschulden sind explodiert. Um so erstaunlicher, wie gerade Sozen die Ratingagenturen in Schutz nehmen. Man muss nicht alles verstehen ;- D

        Marc | 7. Februar 2012 | 12:43 | Antworten
      • Wer kauft denn noch in Deutschland ohne Schulden zu machen? Auto, Haus, Fernseher, …..
        Anderes Thema. Ich glaube das ganze System ist nicht ganz ausgereift. Irgendwie kommt uns immer wieder unsere
        Gier ( Aller Menschen) ins Gehege.
        Wir kleinen schimpfen immer wieder über die GROßEN, wie die mit “unserem” Geld umgehen, aber selbst wären wir in dieser Situation wahrscheinlich nicht besser, oder? Menschlich!?!
        Außer, Robin Hood wäre eine Option ;-)

        Michl | 7. Februar 2012 | 12:59 | Antworten
  21. DESASTER Frau Merkel CHAPTER IX
    nach dem Wullf Desaster geht es nun ins nächste Kapitel.
    Die Frau aus der Uckermark führt Europa sicher ins Nirvana !!
    Ziel und planlose Konzepte, die den europäischen Staaten nicht im geringsten weiterhelfen.
    Der TV Auftritt gestern war eine totale Blamage.
    Wie Pat und Patachon.

    Strafen für Eurosünder !!
    Was will ich den mit einem Land, das eh schon bankrott ist noch eine Strafe aufbrummen ??
    Was soll der Blödsinn den.
    Es kommt kein einziger Cent mehr in die Steuerkassen, wenn ich ein Land kaputt spare, wie Griechenland.
    Ich höre hier nichts von Aufbauprogrammen nur von Strafen.
    Was ist mit Frau Merkel los? Was hat Sie geraucht !!

    Mac von der Saale | 7. Februar 2012 | 12:36 | Antworten
    • Hahahah… ja Aufbauprogramme.. geben Sies doch zu. An anderer Stelle beschweren Sie sich über die allgemeine “Pump-Politik”, dass alle, also auch Deutschland so viel Schulden, und alles auf Pump, bladie bladie. Hahahah.. köstlich. Okok, dann geben Sies halt nicht öffentlich zu, aber bitte sagen Sie zu sich selbst im Innern, dass es die Wahrheit ist, das ist eine Frage der Ehre.

      Überings kann man nicht nur mit Geld bestrafen, sondern auch andere Sanktionen belegen, (nur als Beispiel) zeitlich begrenztes Stimmverbot im Europaparlament, ect, bin kein Profidiplomat, aber Sanktionen sind im Prinzip ein gutes Mittel.

      Oder wir können einfach das Land bombardieren, und alles in Schutt und Asche legen.

      (Disclaimer:
      Einer von meinen Vorschlägen war vielleicht nicht 100% ernst gemeint)

      metafa | 7. Februar 2012 | 13:04 | Antworten
  22. Während der Aufnahme Griechenlands in den Euro-Raum herrschte das übliche Kein-Plan-B Kesseltreiben der gegenwärtigen und zukünftigen “Karlspreisträger” gegen jeden möglichen Widerstand. Einwände wurden typischerweise nicht diskutiert, die Medien machten gleichgeschaltet mit. Wer noch meckerte war doof, ein Abweichler, dem es ins Gewissen zu reden galt, etc.

    Nur: Es sind nicht die Griechen, welche den Euro kaput machen sondern die Finanzmärkte selbst. Solange dortige Hauptakteure auf Staatspleiten “setzen” und daran verdienen können, wird sich das auch nicht ändern – mit ganz gleich welcher Währung.

    Mit anderen Worten: Nicht die Währung selbst ist das Problem sondern die vollkommen hirnrissige Konzeption von dem, was heute als “Finanzsektor” wahrgenommen wird.

    Cetero Censeo: Griechenland kommt den Hedge-Fonds gerade recht – ebenso wie den Rating-Agenturen. Aber gäbe es Griechenland in dieser Form nicht, fänden sie schnell ein anderes Ziel, auf welches sie sich einschössen.

    Bolle | 7. Februar 2012 | 12:37 | Antworten
  23. @silberdistel: Sie verwechseln da etwas entscheidendes! 1979 war die Neuverschuldung 37,5 Mrd. -

    Man sollte den Mut haben und die Fehler korrigieren: Euro abschaffen, jedes Land bringt seine Schulden weg, eine gemeinsame Wirtschaftsunion gründen, ein Europaparlament und wenn dann alle den gleichen Einkommens- und Vermögensstand haben in Europa, dann führen wir den Euro wieder ein..
    Die einzelnen Länderregierungen in Deutschland sind auch unnötig, weg damit, dann haben wir viel Geld zur Rückzahlung unserer Schulden!

    Aber dazu brauchte es ehrliche, engagierte Politiker. Woher sollten wir die nehmen? DAS ist das eigentliche Problem!

    Dieter | 7. Februar 2012 | 12:41 | Antworten
    • @dieter. Hätt ich jetzt fast geschrieben: Ein paar Milliarden (1 Mrd. = 1.000.000.000 )sind geschenkt :-)

      silberdistel | 7. Februar 2012 | 12:47 | Antworten
  24. Das der Euro in der Krise steckt, liegt meines Erachtens darin, daß die Währungsgemeinschaft keine Gemeinschaft unter wirtschaftlich ebenbürtigen Staaten ist, also es ein wirtschaftliches Gefälle innerhalb der EU gibt.

    Desweiteren besaß jeder Staat bei Einführung des Euros schon Verbindlichkeiten (Schulden). Schon da muß man sich die Frage stellen, wie eine Währung stabil bzw. “hart” sein kann, wenn fast alle Staaten desolate Haushalte haben.

    Und dann sollen Staaten wie Deutschland für andere Staaten bürgen, die selbst schon eigene Schulden haben. Das klingt fast so, als ob der Schwache dem noch Schwächeren hilft.
    Außerdem hat man immer wieder gegen die Kriterien von Maastricht verstoßen (gegen die Defizitgrenze).
    Damit eine gemeinsame Währung funktioniert, muß man ganz klare Regeln festlegen, bei denen es so gut wie keine Ausnahmen gibt.
    Das der Euro eingeführt wurde, daß haben wir wohl Herrn Kohl zu verdanken. Vielleicht war es auch ein notwendiges Entgegenkommen für die Einheit.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 12:45 | Antworten
  25. “…Der Euro – in seiner jetzigen Form – ist eine der größten Fehlleistungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges…”

    - da haben Sie völlig recht, die Frage ist nun nur noch wie teuer uns alle dieser Fehler zu stehen kommen wird ?!?

    F. Schäfer | 7. Februar 2012 | 12:50 | Antworten
    • Sehr geehrter Herr Schäfer,

      finden Sie wilkich das es hier ums recht haben gehen sollte?

      Wie teuer der Euro wird fragen Sie? Er wird auf jedenfall Preiswerter als die Nazis und sterben muss für ihn auch niemand, da hat Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg schon ganz andere, sehr viel Teurere Fehler gemacht, ich sage nur RAF, diese Armeefraktion war ein sehr teurer Fehler, für den leider nicht die RAF selbst bezahlt hat!

      Mit freundlichen Grüßen

      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 13:01 | Antworten
      • @Dennis Kufner:

        Sie argumentieren in zwei Währungen (Euro und Blut) und setzen diese dann gleich.
        Was wollen Sie denn mit diesen vollkommen absurden Vergleichen erreichen?

        Der Euro ist mit Sicherheit der größte Fehler seit dem 2. Weltkrieg, da er die Stabilität von Ländern und das Miteinander von Völkern gefährdet.

        Wenn es so weitergeht, dann werden Sie noch erleben, daß der Euro “in Blut getränkt” wird.
        Schauen Sie manchmal auch mal Nachrichten?
        Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, daß es in Europa kocht.

        Die Menschen haben kein Interesse mehr, von größenwahnsinnigen Politikern ohne Sachverstand in den Ruin geführt zu werden.
        Es herrscht die pure Angst – die Euro – Krise nimmt den Menschen ihre Lebensgrundlage weg.

        In Griechenland sollen 15.000 Angestellte der öffentlichen Hand entlassen werden. Bis 2020 sollen es 150.000 Personen sein.

        Europa droht in Bürgerkriegen zu versinken und Sie erzählen hier, daß der Euro preiswert ist?

        Sie wissen wirklich nicht, worüber Sie reden!

        Berios | 8. Februar 2012 | 11:42 | Antworten
        • Hallo @Berios,

          da setze ich jetzt noch einen drauf!

          Wenn wir im Zusammenhang mit der Euro – Geschichte in naher Zukunft nicht ganz arg aufpassen, dann könnte in der Weltgeschichte zum ersten Mal demonstriert werden, wie ein ganzer Kontinent (Staatenbund, Europa) auch ohne “Weltkrieg“ (Panzer, Luftangriffe, Atombomben usw.) restlos ruiniert und demoliert wird.

          Man kann fast antizipieren, dass in Europa demnächst ca. 100 Millionen (eher mehr) Arbeitslose auf den Straßen herumtoben! Wo sollen denn in Zukunft diese “Billionen“ an Transferleistungen herkommen, welche man bräuchte, um hier einigermaßen Ruhe zu bewahren?

          Und in den USA ist die Situation keinen Deut anders. Dieses Kriegsgeplänkel mit dem “Iran“ ist doch nur ein massives Ablenkungsmanöver von den eigentlichen Problemen dort, d. h. vom totalen Bankrott dieser Nation und von einer eskalierenden Verarmung großer Bevölkerungsschichten.
          Insofern enttäuscht mich z. Zt. auch “Obama“ – ich hätte ihm eigentlich mehr Offenheit und Ehrlichkeit zugetraut.

          Offenheit und Ehrlichkeit wäre auch bei uns hier dringend angesagt! Unsere “Liebe Frau“ in Berlin müsste eigentlich einmal eine ehrliche Rede (“An mein Volk“) halten und sagen:
          Liebe Mädels und Jungs – wir müssen ab sofort 60 bis 70 Stunden in der Woche für dasselbe Geld arbeiten – Liebe Rentner: wir müssen über einen längeren Zeitraum mit der Hälfte unserer Rente leben.

          Warum sieht denn niemand, dass dieser “Euro – Rettungsschirm“ ein sicherer “Rohrkrepierer“ wird, weil er auf einem Wachstumswahn basiert, der infolge ganz sicher vorhersehbarer massiv steigender Energiekosten jetzt schon ein Absurdem – besser noch eine “Fata Morgana“ – darstellt.

          Europa (Deutschland) wohin gehst du, gib Antwort: Es gibt keine Antwort!

          Gruß D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 8. Februar 2012 | 13:27 | Antworten
          • Hallo @D. Ackermann!

            Sie reden mir aus der Seele. Genauso wird es kommen.

            Der Euro ist so ein schlimmer Fehler, daß hieran die einzelnen Völker erkennen, daß man Politikern kein unkontrollierten Freiheiten einräumen kann.

            Das heutige System ist am Ende. Wir müssen erkennen, daß die Profit- und Machtgier von wenigen Personen die gesamten sozialen Systeme und die Existenzen der jeweiligen Bürger gefährdet.

            USA, Europa – überall gehen bestehende System und Ordnungen kaputt. Europa treibt auf Bürgerkriegszustände zu. Die USA ist pleite und wird ihren Status als Weltpolizist verlieren – wir stehen vor dramatischen Veränderungen weltweit.

            Die Globalisierung hat sich als ein untragbares Risiko herausgestellt – auch sie ist faktisch gescheitert. In den USA steht morgens jemand mit dem falschen Bein auf und am Nachmittag sind in Europa 30.000 Leute arbeitslos.

            Der Euro ist ein Sinnbild auf Europa projeziert.

            Wir müssen mit diesem Blödsinn Schluß machen, sonst wird es wirklich schlimm!

            Berios | 8. Februar 2012 | 13:53 | Antworten
          • @Dieter Ackermann

            Hallo Dieter,
            auch mir sprechen Sie aus der Seele.
            Ich sehe nicht nur für die Zukunft der Bürger Europas schwarz, sondern auch für den Zusammenhalt der Europäer im ganzen.

            Wenn man sieht was sich in einigen Länder an Wut gegen uns zusammenbraut, hört sich das schlimm an. Dabei sind die kleinen Rädchen in der „deutschen Maschinerie“ ja auch nicht gerade auf Rosen gebettet und was denen teilweise zugemutet und abverlangt wird, würden andere wohl empört von sich weisen.
            Während der Lebensstandard in den südlichen Euro-Ländern seit seiner Einführung zunächst explosionsartig angestiegen war, wurden hier die „Grausamkeiten“ schon vorab durchgesetzt. Da wird jetzt wohl noch mal draufgesattelt werden.

            Ja, hier wir werden wohl demnächst auf 60 bis70 Wochenstunden Arbeitszeit kommen, vielleicht bis 70 arbeiten, Kürzungen hier und dort in Kauf nehmen, das bei dem Leistungsdruck der jetzt schon besteht, um unsere jetzt neu entstehenden Schulden abzuzahlen.
            Ich hoffe nur, daß wir nicht die einzigen sind, die sich dann für den Euro und Europa so ins Zeug legen müssen, sonst wird es hier zu einer vermehrten Wut kommen.

            Jedenfalls ist uns das Mitleid wenigstens eines Nachbarn sicher, der seit 30 Jahren die Weltwirtschaft beobachtet. Der englische Wirtschaftsjournalist Ambrose Evans-Pritchard hat was uns geschieht klar beim Namen genannt.
            http://ef-magazin.de/2011/12/02/3300-euro-wut–ein-diplomatisches-und-oekonomisches-stalingrad

            Liebe Grüße
            Vera

            V.S. | 8. Februar 2012 | 17:21 | Antworten
        • Hallo Berios, Dieter Ackermann und Vera,

          Sie drei malen sich hier echt in einen schwarzen Wahn. Nein wegen dem Euro wird es keinen Bürgerkrieg geben, da bin ich mir sicher. Die nahe Zukunft wird einen Staatsbankrott von Griechenland bringen, die gehen zurück zur Drachme und werten diese ab, fangen also von Vorne an, dies beschrieb Berios doch hier auch schon und es wird so kommen.

          Und nicht einmal die ganzen Rentenfonds verlieren einen einzigen Cent durch den Staatsbankrott von Griechenland, denn die Deutsche Bank hat gute Arbeit geleistet, so wie die anderen Banken übrigens auch, und rechtzeitig die Papiere umgeschaufelt, die schlechten ins Kröpfchen (EZB), die guten ins Töpfchen, also nicht einmal auf die Zusatzrente muss der Deutsche verzichten. Uns geht es gut und das wird auch so bleiben. Der Spanier und Italiener hilft sich selbst, der Portugiese fängt ja gerade wieder an zu Laufen und der Ire hat vergessen das er je eine Krise hatte.

          MfG

          Dennis Kufner

          Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 18:40 | Antworten
          • Hallo @Dennis Kufner,

            jetzt unterstelle ich mal, dass Sie noch sehr jung sind und hoffe, dass Sie mit Ihrer Äußerung, dass“ wir drei“ uns hier einen “schwarzen Wahn“ malen, recht haben. In diesem Zusammenhang würde ich mir tatsächlich wünschen, dass ich alles falsch sehe, und ich bin überzeugt dass die beiden anderen (Vera und Berios) auf derselben Rille sind.

            Mein Gott, sie dürfen doch in diesem Zusammenhang nicht nur Griechenland sehen! Die gesamte westliche Industriewelt ist doch ebenfalls mehr als Bankrott – Griechenland würden wir doch, wenn es darauf ankäme, am Wochenende mit einem Trinkgeld sanieren – diese ca. 300 Mrd. € würden wir (Deutschland) letztlich noch alleine schultern.
            Notfalls würde das noch mein “Onkel Josef“ von der DB übernehmen und erledigen (das war jetzt ein Jux).

            Über den Industriestaaten schwebt doch noch ein virtueller Schuldenschleier von ca. 100 Billionen €, und jener belastet uns (Deutschland) anteilmäßig wiederum mit ca. 5 Billionen € (notabene eine Billion sind 1000 Milliarden).
            Die ca. 2 Billionen Schulden, welche uns immer vorgegaukelt werden, sind nicht einmal die halbe Wahrheit!

            Die Situation (geopolitisch, geostrategisch, monetär) war seit 1945 noch nie so kritisch wie momentan.

            Wir werden es erleben! (hoffentlich nicht!)

            Gruß D. Ackermann

            Dieter Ackermann | 8. Februar 2012 | 21:06 | Antworten
          • @ Dieter Ackermann

            Hallo Dieter,

            da geht, so scheint’s mir, der Optimismus der Jugend mit jemandem durch. Wissen Sie zufällig, ob Ihr „Onkel Josef“ noch irgendwo einen illegitimen Sprößling zu laufen hat, mit einer rosaroten Brille auf der Nase?

            Gruß Vera

            V.S. | 8. Februar 2012 | 22:09 | Antworten
          • Hallo Vera,

            das könnte schon sein, mit dem illegitimen Sprössling – und wenn er dann bei der Erziehung keinen Einfluss auf diesen Bankert ausüben konnte, dann wäre auch eine Figur mit einer rosaroten Brille denkbar!

            Einen herzlichen Gruß (aus der Kälte)
            Dieter

            Dieter Ackermann | 9. Februar 2012 | 02:11 | Antworten
          • Moin der Herr und die Dame,

            gut Sie meinen ich sehe die Sache zu Optimistisch, ich denke Sie sehen die Sache zu Pessimistisch und wie immer wird die Wahrheit in der Mitte liegen. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

            Und ja Herr Ackermann, ich bin wohl noch sehr jung, wie ich hier schon in meinem ersten Post schrieb, bin ich 33 Jahre jung, ich bin ein Teil der Zukunft, ich darf, so Gott will, noch 34 Jahre arbeiten und da sehe ich zu, das das so angenehm wie möglich wird und auf einen Krieg habe ich keine Lust. Und wie Sie richtig sagen Deutschland steht vor keinem Bankrott, die Deutschen haben 5 Billionen gespart, also kann der Deutsche Staat sich diese Summe locker bei seinen eigenen Leuten leihen. Niemand ist ja gezwungen Staatsanleihen zu zeichnen. Der Deutsche könnte ja auch anfangen und sein gespartes selbst ausgeben, für Dinge die er für richtig hält, dann muss er auch nicht mehr so viel über den Staat meckern.

            MfG

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 9. Februar 2012 | 11:17 | Antworten
          • @Dennis Kufner
            Sie sind Teil des Problems.
            Anfänger!

            Antimateria | 9. Februar 2012 | 11:23 | Antworten
          • Sehr guten Tag Herr Kufner,

            Zu Ihrem Satz, … „die Deutschen haben 5 Billionen gespart, also kann der Deutsche Staat sich diese Summe locker bei seinen eigenen Leuten leihen.“ …
            kann man nur sagen: Das wird er auch machen; hoffentlich kommt es dann auch dazu, daß die dann auch wieder zurückzahlt.

            Wahrscheinlich gehören Sie noch nicht zu denjenigen, die mit einem bescheidenen Sparguthaben zu der Summe von 5 Billionen beitragen. Deshalb sind das Probleme die Sie (noch)nicht tangieren, aber Sie müssen schon Verständnis dafür haben, daß die für andere Relevanz haben.
            Vielleicht werden Sie aufmerksam werden, wenn Ihre Steuerbelastung oder sonstige Abgaben demnächst in schwindelerregende Höhen steigen- wer weiß?

            Lesen Sie mal, was unsere in finanziellen Fragen gewieften Schweizer Nachbarn darüber sagen:

            … „der ESM “Rettungsschirm” ist wiederum eine sogenannte “Facility”, die sich parlamentarischer und gerichtlicher Kontrolle entzieht und *unbegrenzt Gelder von den europäischen Steuerzahlern nachfordern* kann. Diese mit totalitärer Macht ausgerüstete Fazilität wird der europäischen Bevölkerung als bester Lösungsweg aus der eskalierenden Eurokrise verkauft.“

            „Dieser genial bequeme, friedliche Mechanismus bewirkt also: Keine Privatbank wird deshalb notleidend, weil sie etwa faule Staatsanleihen auf Lager hätte. *Langsam aber stetig wandert das Vermögen der europäischen Bevölkerung zur EZB*, während die Privatbanken nicht nur schadlos gehalten werden, nein im Gegenteil, ihre Gewinne aus Staatsanleihen weiterhin munter sprudeln. Wir sehen also: die Vermögen der europäischen Bevölkerung sinken, während die Privatvermögen internationaler (globaler) Finanzhaie steigen.“

            Aber wie gesagt. Das Problem scheint noch nicht das Ihre zu sein.

            V.S. | 9. Februar 2012 | 12:41 | Antworten
          • Hallo Dennis Kufner,

            an dieser Stelle möchte ich unsere kontroverse Diskussion (zu diesem Thread) jetzt abbrechen.
            Unsere Auseinandersetzung hier zeigt auch noch ein bisschen den Genetrationen – Konflikt; aber der muss sein, sonst wären wir allesamt nicht normal!

            Abschließend dazu noch ein Zitat von einem russischen Intellektuellen (mir fällt gerade sein Name nicht mehr ein):

            _“Die Jungen glauben, mit ihnen beginne eine
            neue, bessere und gerechtere Welt!“_
            _Die Alten glauben, mit ihnen gehe die alte,
            gute und gerechte Welt unter!_
            _Ich weiß nicht was schlimmer ist?“_

            Gruß D. Ackermann

            Dieter Ackermann | 9. Februar 2012 | 13:08 | Antworten
          • Moin an die Schwarzmaler,

            der Generationenkonflikt, der muss wohl sein, meinen Sie?

            Also ich weiß das er es nicht muss, denn dieser Generationenkonflikt ist ein rein Deutsches Problem, keine andere Nation auf der ganzen Welt hat zwei Weltkriege angezettelt und auch noch beide Sang und Klanglos verloren.

            Der Deutsche Bund ist am Ende und das ist auch gut so. Meine Zukunft heißt Europa und nicht Deutschland. Ja, Vera ich habe kein Vermögen auf der hohen Kante, mir kann der Deutsche Staat nichts wegnehmen, denn alles was ich verdiene, verkonsumiere ich, ist ja nicht so viel, daher nicht schwer. Und Sie können sich sicher sein, der Deutsche Staat bekommt nur das was er verdient. Und schauen Sie sich dazu nur Frau Merkel an, dann wissen Sie warum der Deutsche Staat nichts verdient. Der Deutsche Staat ist nicht Lernfähig und mehr als flüssig, überflüssig. Ich denke ich werde die Vereinigten Staaten von Europa noch zu Lebzeiten erleben. Mit Niedersachsen als Bundesstaat!
            MfG
            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 9. Februar 2012 | 21:20 | Antworten
          • Und ja Herr Ackermann

            “Die Jungen glauben, mit ihnen beginne eine
            neue, bessere und gerechtere Welt!“_
            _Die Alten glauben, mit ihnen gehe die alte,
            gute und gerechte Welt unter!_
            _Ich weiß nicht was schlimmer ist?“_

            Genauso ist es, war es und wird es immer sein. Das Neue löst das Alte ab, ein ewiger Kreislauf, der nennt sich übrigens Leben!

            MfG

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 9. Februar 2012 | 21:24 | Antworten
          • Hier nun auch meine Letzten Zeilen in diesem Thread!

            I have a dream, I still have a dream:

            http://www.youtube.com/watch?v=Xf_H4RdA3F4

            See you in the United States of Europe!

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 9. Februar 2012 | 21:34 | Antworten
          • Sorry das ich mir hier noch mal selbst widerspreche, aber eine kleine Zugabe sei mir noch gewährt. Wie sagte Kennedy so schön, frag nicht warum, frage warum eigentlich nicht!

            http://www.youtube.com/watch?v=nQCGrI46KwA&feature=related

            Good bye!

            Dennis Kufner | 9. Februar 2012 | 21:45 | Antworten
          • Wissen Sie, was der auch noch gesagt hat: „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern frage lieber, was kann ich für mein Land tun“

            Aber das ist sicher nichts für Sie, bei der Einstellung die Sie diesem Land gegenüber offensichtlich haben. Das hört sich für mich irgendwie Grün an.

            Aber träumen Sie ruhig weiter, Träumerle. Peter Pan hat ab jetzt einen neuen Namen.

            Lernen Sie selber zu denken und nehmen Sie nicht alles für bare Münze, was Ihre Vorbilder Ihnen einreden. Keine Bange, das kommt noch mit den Jahren, junger Freund.

            Alles gute für die Zukunft.

            V.S. | 9. Februar 2012 | 22:14 | Antworten
          • @Dennis Kufner:

            “See you in the United States of Europe!”

            Glaube ich nicht:

            1.) Es wird diese Vereinigten Staaten von Europa Gott-sei-Dank niemals geben (dazu später mehr)
            2.) Sollte es doch jemals zu diesem Zusammenschluß kommen, werde ich in eines der freien Länder auswandern.

            Wir werden uns also nicht sehen.

            Aber jetzt Mal zu Punkt 1.:

            Ich verstehe, daß gewisse Leute gegen bestehende Ordnungen und Grenzen rebelieren wollen, allerdings sollte man auch dann weiterhin die Konsequenzen bedenken.

            Sie wollen als tatsächlich ein antidemokratisches Gebilde wie den europäischen Zusammenschluß weiter ausbauen? Sie wollen den einzelnen Völkern ihr Recht und die Möglichkeit nach Individualität nehmen?

            Haben Sie schon einmal daran gedacht, daß alle europäischen Völker unterschiedliche Menthalitäten haben? Wollen Sie die Menschen durch Zwang dazu bringen, etwas zu teilen, was nicht zusammen gehört?

            Denken Sie nach und quatschen Sie nicht einfach nur blöde Politikersprüche nach!

            Berios | 10. Februar 2012 | 03:00 | Antworten
          • @Berios | 10. Februar 2012 | 03:00 |
            Zitat: “Sollte es doch jemals zu diesem Zusammenschluß kommen, werde ich in eines der freien Länder auswandern.”

            Das ist A) feige und B) tun Sie den EUdSSR-Putschisten damit den denkbar grössten Gefallen!

            Nein, Berios, nicht auswandern, sondern auf die Barrikaden gehen! Tun Sie das wenigstens für Ihre Kinder und Enkel und für Ihre Familie und Freunde hier zuhause in Deutschland und im alten Europa. Das war der charmanteste Flecken Erde auf diesem Globus; bis die Brüsseler Besatzungsmacht erfunden wurde…

            Moritz Paris | 10. Februar 2012 | 07:40 | Antworten
          • @Moritz Paris:

            Ich denke, Sie haben mich falsch verstanden. Auf den Barrikaden bin ich bereits ob dieser Geldverschwendung und der antidemokratischen Strukturen in Europa und Deutschland.

            Sollte man sich aber wieder über das Volk hinwegsetzen (was passieren wird, denn was zählt die Bevölkerung schon), dann war es das für mich in den “Vereinigten Staaten von Europa”.

            Auf jeden Fall werde ich aber nicht in einer Union leben und meine Steuern zahlen, wo wenige für alle arbeitn dürfen und noch nicht einmal eine Selbstbestimmung besitzen.

            Berios | 10. Februar 2012 | 08:32 | Antworten
  26. Ganz abgesehen von den Fehlern der politischen “Elite” bei der Euro Einführung und dem Regelwerk, ist es zudem ein Unding, daß Börsen-Spekulanten auf die Pleite eines Staates wetten können. Das müsste natürlich auch untersagt und kontrolliert werden. Es scheint mir so, als hätte die Finanzwelt und einige Bänker aus der Finanzkrise nichts gelernt, bzw. wollen es auch nicht, weil sich immer noch viel Geld verdienen läßt, auf Kosten Anderer.
    Die Mär vom: “Der Markt regelt sich selbst!”, dürfte doch wohl längst ausgeträumt sein, und jeder Politiker müsste wissen, daß es eben nicht so ist, und der Staat “Spielregeln” festlegen muß.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 12:56 | Antworten
    • Sehr geehrter Herr Mayr,

      wie aber soll ein Staat Spielregeln aufstellen wenn Wetten im Untergrund oder im Ausland stattfinden müssen, da ja dann in D. verboten, wie soll denn Deutschland das dann verhindern und wie sollte der Deutsche Staat dann dieses Verbot durchsetzen, soll er etwa die Bundeswehr nach New York oder London schicken?

      Mit freundlichen Grüßen

      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 13:05 | Antworten
      • @Kufner….Das muß natürlich global geregelt werden oder besser gesagt international…Aber das ist ja wie beim Klimagipfel…Jeder denkt nur an sich und schaut nicht über seinen Tellerrand..

        H. Mayr | 7. Februar 2012 | 13:14 | Antworten
        • Hallo H. Mayr (Sie könnten ja auch eine Frau sein, sorry falls ich vorher die falsche Anrede wählte)

          Global muss das also geregelt werden, wie ich schon fragte, wie soll das als Deutschland gehen, sollen wir Polen überfallen damit uns die Briten den Krieg erklären und wir nicht mal das selbst machen?

          Mit freundlichen Grüßen

          Dennis Kufner

          Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 13:33 | Antworten
  27. … Auch die Einführung der Reichsmark 1871 kam zu früh, die der D-Mark 1949 auch. Auch zu diesen Zeitpunkten war die Wirtschaftsleistung der betroffenen Volkswirtschaften (Preußen, Bayern, Baden, Sachsen etc.) bzw. der deutschen Länder unterschiedlich, und doch hat die gemeinsame Währung funktioniert. Dass dieses immer auch einen Solidarausgleich bedeutet, liegt auf der Hand – der bundesdeutsche Finanzausgleich ist nichts anderes. Oder wollen wir ab sofort auch wieder einen Bayerndukaten, einen NRW-Taler, einen Hessengulden oder gar einen Bremen- oder Saarlandfranken wieder einführen? Ich jedenfalls nicht, und daher halte ich die Larmoyanz um den angeblich so instabilen Euro für Quatsch – quätscher geht’s nicht! Bitte daran erinnern: der Euro sollte in etwa eine Dollarparität haben; er steht allerdings seit vielen Jahren viel stärker da als der Dollar, wie der aktuelle Wechselkurs ebenfalls belegt. Was ist also am Euro erfolglos?

    laaspher | 7. Februar 2012 | 12:58 | Antworten
    • @laaspher
      als Fazit Ihrer Darstellung ergibt sich dann dass der deutsche Steuerzahler die Defizite von anderen EU-Staaten trägt? und das finden Sie gut und richtig?
      oder habe ich Sie falsch verstanden

      leser | 7. Februar 2012 | 13:06 | Antworten
      • In letzter Konsequenz: ja! Genau so, wie dies der bayrische oder hessische Steuerzahler mit den Defiziten aus Bremen, dem Saarland oder Sachsen-Anhalt ja auch tut. Ihre Frage macht aber deutlich, worum es geht: diejenigen, die nicht bereit sind, den Griechen oder Portugiesen zu helfen, dies aber gegenüber den Saarländern oder Bremern klaglos tun, haben nationalstaatliches Denken noch nicht überwunden. Dies kann man so machen, sollte es dann aber nicht mit angeblich wirtschaftlichen Gesichtspunkten verbrämen. Irgendwie erinnert mich die Debatte an die Situation, als der Europapass eingeführt wurde und manche Leute bereits um ihre Identität als Deutsche fürchteten. Ich bin mit ganzem Herzen Westfale, Deutscher und Europäer – ich finde, das geht hervorragend und “beißt sich nicht”.

        laaspher | 7. Februar 2012 | 13:14 | Antworten
        • @Laaspher,

          ich behaupte mal kein Land außer Deutschland hat sein “nationalstaatliches Denken” jemals aufgegeben. Das ist ein ausschließlich “deutscher Luxus”.
          (ähnlich wie die “Weltrettung bei CO²”).

          Warum ist Canada aus Kyoto ausgetreten? warum macht China bei der Umweltabgabe nicht mit? Warum erlaubt Brasilien während “Dafur” (!!!) Brandrodungen des Urwaldes? …..alles aus “nationalstaatlichem Denken” heraus!

          ob Sie das alles noch so hervorragend finden wenn die “Bürgschaften gezogen werden”….daran habe ich meine Zweifel.
          aber im Moment ist es halt noch möglich weiter zu träumen und die Augen vor der Realität und vor den latenten Folgen heutigen fehlverhaltens zu verschließen.

          leser | 7. Februar 2012 | 14:27 | Antworten
          • Sie mögen das halten wie Sie wollen, aber ICH bin froh, dass wir heute nationalstaatliches Denken zB der Duodezfürstentümer der Ära “Nach-1648″ überwunden haben. Ich fühle mich so erheblich wohler als wenn heute noch Hessen, Baden, Mecklenburg-Strelitz oder Hessen-Nassau (um nur einige zu nennen) für mich Ausland wären. Und ich freue mich schon darauf, wenn Spanien, Frankreich, Polen und Rumänien nicht mehr Ausland, sondern Europa-Inland für mich sind.

            laaspher | 7. Februar 2012 | 14:39 | Antworten
          • “Und ich freue mich schon darauf, wenn Spanien, Frankreich, Polen und Rumänien nicht mehr Ausland, sondern Europa-Inland für mich sind.”

            ….wenn Ihnen das mit Spanien und Frankreich (Griechenland?) bis heute noch nicht gelungen ist, woher nehmen Sie dann die Zuversicht dass es in Zukunft mal so sein wird?

            Wie hat Deutschland seine “ganzheitliche Verbundenheit” hinbekommen?
            Ein Großteil der Bevölkerung unterscheidet selbst heute noch in Ossi und Wessi, und dann wollen Sie glauben, dass “wir sind alle eins” auf europäischer Basis realistisch ist?

            Wenn der Mensch nur so toll wäre wie Sie unterstellen…….ich glaube dem Blog würden die Themen ausgehen

            leser | 7. Februar 2012 | 15:23 | Antworten
          • @lasspher:

            “Und ich freue mich schon darauf, wenn Spanien, Frankreich, Polen und Rumänien nicht mehr Ausland, sondern Europa-Inland für mich sind.”

            Naja, solange die Länder nur für Sie Inland sind, ist es gut.

            Für mich und viele andere Deutsche werden sie immer Ausland bleiben.

            Und um Ihnen zuvor zu kommen:

            Es wird niemals ein Europa als “ein Land” und eine Regierung geben.
            Die Brüsseler Lachnummern jetzt sind ja Gott-sei-Dank nur eine Scheinregierung ohne Rechte.

            Und genau so wird es auch bleiben. Da aber von uns keiner diesen bürokratischen Schwachsinn Europa braucht, können wir die Sache direkt auflösen und eine Menge Geld sparen.

            Berios | 7. Februar 2012 | 15:50 | Antworten
    • Ahahahaha… köstlich. Danke!

      metafa | 7. Februar 2012 | 13:07 | Antworten
      • @laaspher

        metafa | 7. Februar 2012 | 13:07 | Antworten
  28. Sehr geehrter Herr Gerhard,

    ich stimme ihrem Kommentar zu. Die Länder der EURO-Zone sind zu unterschiedlich in Mentalität, Produktivität, Stabilität. Daher ist eine gemeinsame Währung auf Dauer nicht möglich. Ein noch größere Fehler wäre eine politische Union im Sinne der Vereinigten Staaten von Europa. Größe ist nun mal nicht gleich Stärke (s. UdSSR, Jugoslawien, usw.)Small is beautiful (s. Norwegen)Frau Merkel und mit ihr fast alle Bundestagsabgeordneten besitzen diese Einsicht nicht handeln nach der Devise: Griechenland darf nicht Pleite gehen bevor nicht auch Deutschland zahlungsunfägig ist. Es wird ihnen gelingen. Davon bin ich überzeugt.

    ernesto | 7. Februar 2012 | 12:58 | Antworten
  29. Und das Frau Merkel und andere daran festhalten, liegt wohl daran, daß es für einen Politiker das “Schlimmste” ist, Fehler einzugestehen (siehe Herrn Wulff). Also macht man lieber weiter, auch wenn man eigentlich schon weiß, daß es ein großer Fehler war. Selbst (als Politiker) ist man sowieso nicht haftbar und irgendwann aus dem Amt….

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 13:00 | Antworten
  30. @(ZDF)Karl-Otto Gerhard

    Ich möchte den EURO behalten. Auch nicht um jeden Preis. Aber man muss auch bereit sein bis zu einen Grad Opfer zu bringen. Der EURO hat z.B. der Exportwirtschaft große Vorteile gebracht und mir z.B. das Reisen durch Europa erleichtert.

    Das Kind ist schon lange in den Brunnen gefallen. Es hilft heute nicht über den EURO zu wettern. Es müssen Problemlösungen her. Z.B. Warum tut sich die EURO Zone dabei so schwer einen Staat in die Insolvenz zu schicken ? Das ist ja nicht das ENDE der EURO Zone und auch nicht das Ende des betroffenen Staates. Wenn der Staat alle internen Probleme gelöst hat kann er ja wieder aufgenommen werden. Natürlich ist das wieder mit Kosten verbunden. Aber lieber ein Schrecken mit Ende…

    Es müssen die richtigen Richtlinien her die am Ende auch von allen Ländern akzeptiert und eingehalten werden.

    Ich glaube der EURO hat mit den richtigen Entscheidungen auch Zukunft.

    TheAlhambra | 7. Februar 2012 | 13:04 | Antworten
  31. @Kufner..

    Das muß natürlich international geregelt werden und nicht national…Aber das ist dann warscheinlich wie beim Klimagipfel: Jeder denkt nur an seine Interessen und schaut nicht über den Tellerrand.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 13:18 | Antworten
  32. Also, eines kann ich mit Sicherheit sagen:

    Der Euro hat kein Zukunft!

    Nicht weil ich es nicht will, sondern weil diese Währung niemals funktionieren wird und durch ihre Konzeption auch nicht funktionieren kann.

    Ich erkläre auch gerne warum nicht:

    In der Euro – Gemeinschaft wurden Exportländer (und hier vor allem ein sehr starkes) zusammen mit Importländern (welche in großen Mengen aus dem stärksten Exportland importieren) in eine Gemeinschaftswährung gedrückt.

    Der Effekt ist wie wie ein Motor:

    Ein Moter benötigt Kraftstoff. Dieser wird aus dem Tank in den Motor gepumpt, jedoch nicht von dem Motor zurück in den Tank.

    Im Fall Euro – Gemeinschaft verhält sich der Geldfluß genauso. Da aber die Mitgliedländer nicht eigenständig Geld drucken dürfen, werden die Importländer praktisch von den Exportländern ausgesaugt – sie werden ärmer und ärmer wodurch ihre Verschuldung immer weiter steigt.

    Ein Euro würde nur überleben, wenn die Gemeinschaft nur aus Exportländern bestehen würde.

    Berios | 7. Februar 2012 | 13:21 | Antworten
  33. @theAlhambra

    Sicherlich muß man in einer Gemeinschaft auch Opfer bringen, wenn man in guten Zeiten auch davon profitiert…nur ist eben die Frage, wie weit die Opfer gehen dürfen. Schließlich kann der (helfende) Staat auch selbst in Schieflage dadurch geraten, und dann wäre Keinem geholfen. Zudem muß auch bei demjenigen, der geholfen bekommt, auch ein Umdenken stattfinden. Sonst könnten ja die schwachen Staaten auf den Gedanken kommen: “Wir können so wirtschaften, wie wir wollen, – wenn es uns schlecht geht, bekommen wir Hilfe…”. Hilfe ist kein Selbstläufer und auch keine Einbahnstraße.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 13:23 | Antworten
    • Hallo H. Mayr,

      das haben Sie jetzt aber schön gesagt, aber warum beschließen wir dann demnächst den ESM?

      Ist der ESM nicht genau diese Enbahnstraße, schütte den schwachen, dem niemand mehr Geld leiht, mit billigen Krediten zu, deren Haftung und Zinsen dann andere bezahlen?

      Solidarität kann nur freiwillig geschehen und wenn ein Staat auf dem freien Markt kein Geld mehr bekommt, dann hat das gute Gründe, denn keine Bank der Welt verzichtet frewillig auf Zinseinnahmen, es sei denn es gibt gute Gründe. Ein Staat wie Griechenland und auch Deutschland kann nicht ewig Wirtschafter spielen, irgendwann ist Zahltag und die in Vorleistung getretenen Maßnahmen müssen bezahlt werden. Schulden sind auch immer eine Schuld die abgeleistet werden muss, bei Staaten eben vom Volk. Keine neue Schulden um Arbeit zu schaffen, das Geld der Wirtschaft nicht mehr wegnehmen um es ihr wieder zu geben damit die damit Arbeit schafft, die Wirtschaft selbst Arbeit schaffen lassen.

      MfG

      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 13:43 | Antworten
  34. Ist ja auch ein Geschenk von Papa Bräsig, Helmut Kohl.
    Kohl stinkt ja bekanntlich und verursacht Blähungen. Mit denen haben wirs heute beim Euro zu tun.

    Hein Mück | 7. Februar 2012 | 13:48 | Antworten
  35. Ich kann diese Politik auch nicht verstehen. Es sieht so aus, als “müßte” Deutschland helfen, weil es durch Exporte in der Vergangenheit auch profitiert hat.

    Dazu muß man aber auch mal klar sagen, daß der enorme Export von deutschen Produkten auch damit zu tun hat, weil diese Produkte eben immer noch Qualität bedeuten und daher eben gefragt sind.

    Ich bin sogar der Überzeugung, daß jeder Staat im Export Erfolg haben kann, wenn er bei der Produktion entsprechende Maßstäbe anlegt, und eben auch Fachkräfte und Ingenieure ausbildet. Möchte sagen, für den Exporterfolg muß man sich nicht rechtfertigen oder entschuldigen. Das beruht eben auf Wirtschaftsleistung.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 14:00 | Antworten
  36. Und der Vergleich von laaspher hingt etwas. Natürlich haben wir auch innerhalb der Bundesrepublik einen Länderfinanzausgleich und wirtschaftlich stärkere und schwächere Bundesländer. Innerhalb eines Landes halte ich das aber auch nicht für problematisch so wie in der EU.

    In der EU ist es so, daß wir es auch mit unterschiedlichen Mentalitäten zu tun haben, genauso wie unterschiedlichen Gesetzen, Arbeitszeiten usw.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 14:02 | Antworten
    • @H.Mayr
      …”mit unterschiedlichen Mentalitäten zu tun haben”
      und in Deutschland nicht?
      Sicher?: Schwaben, Bayern, Berliner, Preussen, Sachsen, Turken, Pfälzer, Italiener, Amis, Badenser, Westfahlen, Frissen, spät Aussiedler, Rheinländer, Hessen, und jede Menge Mischlinge u.a.

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 14:08 | Antworten
    • … aber doch wohl nur, weil Sie nicht bereit sind, Europa als zusammengehörig zu akzeptieren. BTW: auch DE besteht aus einzelnen Ländern, die sich zu einem Bund zusammengeschlossen haben. Warum soll in diesem Bund ein Finanzausgleich richtig sein, in dem – größeren – Bund Europa aber nicht?

      laaspher | 7. Februar 2012 | 14:27 | Antworten
      • Moin laaspher,

        wer sagt das der Länderfinanzausgleich richtig ist? Die Bayern schon mal nicht! *grins*

        MfG

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 14:48 | Antworten
  37. Ich war und bin es nach wie vor einer der groessten Kritiker der EURO Einfuehrung. Der EURO war eine rein politische Entscheidung mit der Hoffnung, dass sich alles automatisch regeln wird. Das war natuerlich Unsinn, weil die Politiker einer Utopie in Europa verfallen sind.

    In der heutigen Situation kann man nur empfehlen, einen vernuenftigen Weg zu finden und den EURO abzuschaffen.

    Detlev G. Pinkus | 7. Februar 2012 | 14:12 | Antworten
    • @Detlev G. Pinkus
      Zahlen Sie mit “Utopien” Ihre Rechnungen in Deutschland.
      Und wenn Sie in Ausland mit Ihre Giro- Kreditkarte bezahlen, wird nicht mit “Utopien” in Inland umgerechnet?
      Gut es kann sein Sie gehören den neuen Welle von Bio-Selbstversorger, die denken: es reicht mit einen Tauschwirtschaft.

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 14:19 | Antworten
  38. Sicher war die Einführung des Euro ökonomisch falsch, aber sie wurde politisch gewollt oder im Zusammenhang mit Wiedervereinigung gar erpresst. Auf alle Fälle war es unvernünftig, verschieden starke Volkswirtschaften zu einem
    Währungsgebiet zusammenzuführen. Die Probleme treten jetzt sichtbar zu Tage und werden noch größer werden, wenn
    Länder wie Italien u.a.dem griechischen Beispiel folgen.
    Dann ist der Euro nicht mehr nur in Gefahr, er ist Geschichte. Die nationalen Währungen werden wieder kommen,
    denn sie sind wie die DM nicht nur Symbole, sondern Glieder
    des Zusammenhalts.

    norgra | 7. Februar 2012 | 14:13 | Antworten
    • Sehen sie mal.. da können die links- und rechtsextremen doch echt zusammenarbeiten, mit ihrem Hass gegen den Euro, und allem was irgendwie Völkerverständigung fördert.

      Schon lustig wie sich dann alle als besorgte Weltbürger tarnen, die gleichen Argumente bringen, und sich doch an komplett verschiendenen Enden des politischen Spektrums befinden.

      metafa | 7. Februar 2012 | 14:27 | Antworten
      • Und die Moral von der Geschicht,

        Wutbürger, oder nicht.

        metafa | 7. Februar 2012 | 14:28 | Antworten
    • @Nogra
      haben Sie die Tage erlebt, in den Herr Soros der Pfund bezwangt. 16. September 1992, „Black Wednesday”. 6 jahre bevor der Euro kam.
      Und Sie meinen Heute könnte sich der DM besser durchkämpfen.
      Gegen China, gegen den Druckmaschinen aus USA, gegen den Schwarze Drogen-Währungen.
      Bitte nicht so Eilig.

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 14:29 | Antworten
      • @Antimaterie:

        Natürlich wäre Deutschland mit der DM als alleinige deutsche Währung besser dran.
        Die Währung könnte auch “Antimaterie” oder “Norgra” heißen – vollkommen egal, jede Währung wäre besser als der Euro.

        Bei Ihnen fällt mir auf, daß Sie extrem viel über Geld reden aber scheinbar nicht die Zusammenhänge und Regelmechanismen von Währungen kennen.

        Daher (nochmals) ein paar Fragen an Sie:

        Was ist für Sie Geld?
        Was ist eine Währung?
        Was macht die Stärke einer Währung aus?
        Wer ist für die Verwaltung und Sicherung einer Währung verantwortlich?

        Und noch eine kleine Anmerkung:

        Die DM gibt es seit 10 Jahren nicht mehr. Daher sind Aussagen zu ihr rein spekulativ. Lassen Sie also einfach die Vergleiche zwischen Euro und DM – beide Währungen sind nicht vergleichbar, da die eine nicht mehr existiert und die andere momentan in Gebrauch ist.

        Und die Währung, die in Gebrauch ist, stellt sich als absoluter Albtraum dar.

        Berios | 7. Februar 2012 | 16:01 | Antworten
        • @Berios.
          der Provokateur, sonst würde er das Wort “natürlich” nicht nutzen.
          Ich armer Schlücker kenne das Geld nur aus dem Ferhnsehen. Deshalb rede ich darüber nicht. Man hat es oder man hat es nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich hier ein Exposé darüber gemacht hätte oder machen werde.
          Mein einziges Kapital sind meine “bescheidene” Gedanken, die ich hier zu vermarkten gedenke.
          Ob Geld da rausspringt, ist nicht mein Traum. Sicher bin ich, aber, das Wohlstand am ende deren Kreislauf entstehen wird.
          Sicher ist: Die Währung ist die Mutter und das Geld ihr Kind. Und wie bei allen Kindern, liegt Ihre Stärke in der Klugheit der Mutter. Ohne der Arbeit des Vater kein Wert der zur Wehr dient und keine Werte die zu bewahren sind und eben keine Währung und wenn wir nichts zu verkaufen haben kein Geld . Alle sind in nahmen ihrer Enkel und Urenkel verpflichtet stets gegenüber des Werterhaltens des Geschaften. Sei es DM oder Euro Währung

          Antimateria | 7. Februar 2012 | 17:00 | Antworten
          • Poet OO

            metafa | 7. Februar 2012 | 17:07 | Antworten
  39. Die Einführung des Euro war i.d.T. eine der schlimmsten Fehlleistungen seit dem Ende des 2. Weltkrieges – übertroffen nur noch von der unilateralen Einführung des Dosenpfandes in Deutschland, dem EM-Finale 1992 und der Wahl Christian Wulffs zum BP…

    Emil Castro | 7. Februar 2012 | 14:15 | Antworten
  40. Schauen wir doch mal über den Tellerrand. Bekanntermaßen wird der Reichtum der Zukunkft nicht mehr ausschließlich in den Westen fließen.

    Daher hat das Gefühl “es geht uns schlechter” nichts mit dem Euro an sich zu tun – sondern mit der globalisierten Wirtschaft, die interessanter Weise den Reichtum gerecht in die Länder verteilt, die genauso hart dafür arbeiten (und momentan noch geringere Ansprüche stellen), wie China oder Brasilien.

    Die Einführung des Euro hätte nach der Ansicht der Skeptiker sowiso nie spät genug kommen können, von daher ist diese Behauptung sehr relativ und mit dem Wissen der Gegenwart gesegnet.

    Jetzt zählt allein die Solidarität, denn so wie in den USA schwache Bundesstaaten unterstützt werden, werden wir in Europa schwache Regionen unterstützen müssen. Vergessen wir nicht: Der einfache Grieche kann nichts dafür, als Grieche geboren worden zu sein. Was kann er für die Korruption im Land? Warum soll er allein die Spekulationen der Banken finanzieren?

    Orbiter | 7. Februar 2012 | 14:35 | Antworten
    • Die USA unterstützen bankrotte Bundesstaaten interessanterweise gar nicht. Und der einfache Grieche kann sehr wohl etwas für die Korruption im Land – er kann ja in die Politik gehen und den Sch*** Nepotismus bekämpfen. Warum soll er allein die Spekulationen der Banken finanzieren? Soll er nicht. Banken sollen gescheit wirtschaften oder kaputt gehen…

      Emil Castro | 7. Februar 2012 | 14:58 | Antworten
  41. Ich glaube auch, daß die Euro Einführung auch ein Teil des Preises für die Wiedervereinigung war.
    Vielleicht hätte man auch sonst eine Volksabstimmung darüber gemacht? Aber so war das natürlich zu “unsicher”. Denn damals war schon die Mehrheit gegen den Euro.

    Das ist ja auch das Grundproblem, daß die Politik den Bürger heute auch noch ungern an Entscheidungen beteiligen möchte. Es sei denn, man kennt schon im Vorfeld die Mehrheiten für eine Sacheund diese wären im Interesse der Politik.

    Ansonsten darf der Bürger brav alle vier Jahre sein Kreuzchen machen, und soll dann die oberen Herren und Damen nicht stören sondern machen lassen. Das hat aber nichts mit wirklicher Demokratie zu tun.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 14:40 | Antworten
    • @H.Mayer,
      doch mit parlamentarische Repräsentative Demokratie schon.
      Deshalb gibt es Zeitungen oder Nachrichten Kanäle sonst gebe nur Daten aber keine Infos. Irgendjemand muss die Meinungen der Bloger kanalisieren. Dafür sind die Politiker bzw. die Journalisten da. Gott sei Dank.

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 14:52 | Antworten
      • 600+ Bundestagsabgeordnete für 80 Mio. Deutsche.

        435 Repräsentanten für 310 Mio. US-Amis.

        Tolle Kanalisierung.

        Emil Castro | 7. Februar 2012 | 15:05 | Antworten
        • @Emil Castro,
          früher ein Vater mit eine Mutter 8 Kinder.
          Mit zwei Mutter 13 Kinder.
          Heute ein Vater 3/4 Kinder.
          Wofür war das Gut?
          mmmmuhmm naja irgendwie klingt es interesant.

          Antimaterie | 7. Februar 2012 | 15:10 | Antworten
  42. Bezüglich des Euros ist der Zug jetzt schon abgefahren und es müßte um Schadensbegrenzung gehen. Die kann aber nicht so aussehen, daß man immer weiter Geld in Griechenland investiert bzw. den Rettungsschirm ausbaut.
    Denn Griechenland wird auch durch enorme Sparanstrengungen dieses Geld nicht zurückzahlen können.
    Genauso sieht es auch eigentlich mit Deutschland aus…Oder wer glaubt ernsthaft, daß wir 2 Billionen Euro Staatsschulden tilgen können?
    Lösbar wäre das nur eigentlich durch eine Inflation. Das aber hätte natürlich weltweite (schreckliche) Folgen.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 14:44 | Antworten
    • Hallo H. Mayr,

      nur weil in Deutschland zweimal eine Inflation verheerende Folgen hatte, heißt das doch nicht das das schlecht für die Welt war, jedenfalls nicht für die ganze *grins*.

      Wie sagen die Amis mit ihrer Fed so schön, 5-10% sind händelbar!

      MfG

      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 14:53 | Antworten
    • @H. Mayer
      keine Panik. Die Chinesen lernen schnell. Sie werden es sehen. Oder hat Onkel Dagobert freunden? und trotzdem hilft er Donald immer wieder. Er hat keine andere Wahl. Siehe Japan/USA 1970-1980.

      Antimaterie | 7. Februar 2012 | 14:58 | Antworten
      • Moin antimaterie,

        der Chinese muss auch schnell lernen, denn der hat in naher Zukunft ganz andere Probleme als Geld, ich sage nur Einkindpolitik!

        MfG
        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 10:36 | Antworten
  43. @Laaspher

    Innerhalb eines Landes funktioniert es deshalb, weil man eben auch Bürger eines Landes ist, und nicht nur eines Bundeslandes – und nach außen hält man da zusammen. Da spielt sicher auch Patriotismus eine Rolle.

    Innerhalb der EU fühlt man sich nicht so verbunden. Da gibts immer wieder Staaten, die eben nicht so gut “miteinander können”, salopp gesagt bzw. es bestehen Vorurteile.

    Daher ist der LÄnderfinanzausgleich / Föderalismus bzw. die Eurozone nicht 1:1 vergleichbar.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 14:50 | Antworten
    • Hallo H. Mayr,

      Jetzt musste ich aber doch mal ein bisschen Schmunzeln. Fragen Sie mal einen echten Bazi was der von Berlinern hält. Oder einen Einwohner aus der schönen Stadt Cheyenne (Wyoming) was der von New Yorkern hält oder noch besser, sagen Sie doch mal zu nem Schotten er sei Engländer, das wird lustig!

      Aber Sie haben es erkannt, der Länderfinanzausgleich ist wohl nicht auf Europa übertragbar. Und zumindest für mich auch im Deutschen Bund mehr als fragwürdig!

      MfG
      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 14:59 | Antworten
  44. Für mich stellt sich auch die Frage ,wo Ständen diese Länder wenn es den Euro nicht gäbe.
    Ich kann mir kaum vorstellen das die Situation in den betroffenen Ländern anders wäre.Den die Politiker hätten kaum anders gehandelt ,das Geld mit vollen Händen ausgegeben ,die Armen geschröpft die Reichen geschont.
    Das Problem ist das einige Länder jetzt vielleicht alle in den Abgrund reißen.

    zwickauer | 7. Februar 2012 | 14:53 | Antworten
  45. Ich verstehe hier manche Leute nicht.

    Glauben die Euro – Befürworter wirklich, daß ich meine beachtlichen (zumindest für mich) Steuern für Völker in anderen Ländern mit eigener Philosophie, eigener Wirtschaft und eigenem Handeln ausgeben will?

    Gleichzeitig hat meine beste Freundin als alleinerziehnde Mutter mit einer 70% – Stelle kaum genug zum Leben für sich und ihr Kind.

    Sorry, wenn Sie das denken, dann sind Sie verrückt.

    Mir ist es vollkommen egal, ob andere Länder Probleme haben – wir haben genug eigene.

    Nebenher ist die gesamte europäische Union ein Witz. Das größte antidemokratische Gebilde der Welt.

    Vergessen Sie die Phrasen in Bezug auf “Solidarität”, “Alternativlosigkeit” und “ohne Euro gibt es Krieg”.
    Das ist alles blödes Gelaber.

    Wir sollten erst einmal dafür sorgen, daß unser 11 Mio. Leistungsempofänger in Deutschland wieder für sich selber sorgen können. Wenn unser Land dann irgendwann funktioniert, können wir darüber nachdenken die Welt zu retten.

    Vorher nicht!

    Berios | 7. Februar 2012 | 14:56 | Antworten
    • “Vergessen Sie die Phrasen in Bezug auf “Solidarität”, “Alternativlosigkeit” und “ohne Euro gibt es Krieg”.
      Das ist alles blödes Gelaber.”

      Wenn sich das nicht wie eine “Phrase” anhört dann weiss ich nicht mehr weiter .. :P

      Was gibt Ihnen die Sicherheit?

      Wenn ich kurz zitieren darf:

      “Die Anfänge der EU gehen auf die 1950er Jahre zurück, als zunächst sechs Staaten die Europäischen Gemeinschaften gründeten. Eine gezielte wirtschaftliche Verflechtung sollte nach dem Zweiten Weltkrieg neue militärische Konflikte für die Zukunft unmöglich machen und durch den größeren Markt das Wirtschaftswachstum beschleunigen. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte traten in mehreren Erweiterungsrunden weitere Staaten den Gemeinschaften bei.” (Wikipedia: Europäische Union)

      jaja, ich weiss sie lesen keine Schmuddelblätter wie Bild oder Wikipedia. Aber die Wahrheit (sprich: Wirklichkeit) lässt sich nicht durch ihre “Phrasen” verändern.

      metafa | 7. Februar 2012 | 15:44 | Antworten
      • Dieser Artikel suggeriert, dass Europas wirtschaftliche Verpflechtung sogar gewollt ist und einen realpolitischen Grund hat. Und dann kommen Sie, erzählen, dass “Staaten auf europäischem Kontinent” und “Europa” das Gleiche sein soll, und keine echten Konsequenzen hätte? Sehr schön….

        metafa | 7. Februar 2012 | 15:46 | Antworten
      • @metafa:

        Sind sind ein amüsanter Geselle.

        Zum Ersten reden wir hier über den Euro.
        Daher sind die oben erwähnten Aussagen zum Thema Phrasen mehr als greifbar.

        Ich weiß, daß Ihnen das nicht paßt, aber ohne Euro gibt es auch keinen Krieg.
        Sie brauchen wirklich keine Angst zu haben und können den Bunkerbau wieder einstellen.

        Zum Zweiten verwechseln Sie hier einige Sachen sehr massiv:
        Die ursprünglichen Bestrebungen einer europäischen Union haben nichts mit dem Gebilde heute zu tun.

        Die Damen und Herren damals hatten schon ihre Gründe, keine europäische Regierung oder sonstige Idiotien einzuführen.
        Eine solche ist nämlich ein Garant für Kriege.

        Die heutige europäische Union ist ein antidemokratisches Gebilde, welches gerne alle Hunde in Europa registrieren möchte.
        Diesen Haufen von Idioten braucht kein Mensch – weshalb auch niemand zur Europawahl geht.

        Ich finde zwar Ihre Versuche amüsant, Sand zu streuen und schnell von den unangenehmen Fakten abzulenken, Aber Fakt bleibt Fakt!

        Berios | 7. Februar 2012 | 16:17 | Antworten
        • “Nebenher ist die gesamte europäische Union ein Witz. Das größte antidemokratische Gebilde der Welt.” (soll heissen, die EU muss ebenfalls weg?)

          “Zum Ersten reden wir hier über den Euro.” (Soll heissen, erstmal soll nur der Euro weg?)

          Was denn nun? :)

          “Diesen Haufen von Idioten braucht kein Mensch – weshalb auch niemand zur Europawahl geht.”

          Leute die mit “immer”, “nie”, “alle” und “niemand” argumentieren, verlieren immer ziemlich schnell Glaubhaftigkeit.

          metafa | 7. Februar 2012 | 16:30 | Antworten
          • @metafa:
            “…verlieren immer ziemlich schnell Glaubhaftigkeit.”

            Na, da mache ich mir keine Sorgen, da die Euro – Befürworter bereits keine Glaubhaftigkeit aus Mangel an Argumenten mehr haben.
            Hier greift man ja mittlerweile gerne auf die Kriegs – Phrase zurück – was besseres gibt es nicht mehr.

            Zum Thema Euro:

            Ja, der Euro muß weg

            Zum Thema EU:

            Ja, die EU in der jetzigen Form muß ebenfalls weg.
            Beschränkte Politiker, riesiger Verwaltungsapperat und unsinnige Beschlüße – das kostet und Geld und bringt gar nichts.

            Aber wollen wir mal die EU als Thema hinten anstellen, da es in diesem Blog erst einmal nur um den Euro geht.
            Die EU ist der zweite Schritt wenn es um das Abschaffen geht.

            So, nun zurück zum Thema:

            Fällt Ihnen außer der Kriegs-Phrase auch ein stichhaltiges Argument zur Beibehaltung des Euro ein?
            Wenn ja, wie soll denn der Euro weiterhin funktionieren?
            Jetzt mal Butter bei die Fische – Reden schwingen
            kann jeder, Fakten bringen aber nur wenige auf den Tisch.

            Berios | 7. Februar 2012 | 16:41 | Antworten
          • Es geht dem Euro prächtig denke ich. Griechenland an die Leine nehmen, das bedeutet Finanzkommissar oder zumindest eigenes Konto (als Start) und denen somit erstmal die Leviten lesen (wenn das passiert, werden sie mal sehen wie sich die anderen gerne immer sogenannten “Wackelkandidaten” sputen werden, Glauben sie mir, innerhalb weniger Monate gibt es keine Wackelkandidaten mehr). Dann einmal nicht-finanzielle Sanktionen für Steuersünder beschließen (hab ich an anderer stelle in nem Kommentar auf dieser Seite verfasst, muss ich die hier wieder posten?), und weiterhin profitieren. Das ist verantwortungsvoll und denke wird auch passieren :)

            Jaaa.. die Griechen und der Stolz.. den müssen die einfach schlucken… geht nich anders. Schade dann… aber wer so genial is und dem Fiskus vortäuschen kann das Großmutter noch leben würde, die seit 20 Jahren begraben ist, der kann auch mal den Stolz von der Stirn putzen und Schweiss schlucken, denke ich :)

            metafa | 7. Februar 2012 | 16:59 | Antworten
          • @metafa:

            “…Glauben sie mir, innerhalb weniger Monate gibt es keine Wackelkandidaten mehr).”

            Sie verzeihen mir sicherlich, daß ich Ihnen das nicht glaube.
            Ich glaube vielmehr, daß Sie überhaupt nicht wissen, worüber Sie hier reden.

            Von Makroökonomie und den Zusammenhängen in Bezug auf die Gemeinschaftswährung Euro haben Sie gem. Ihren Darstellungen jedenfalls keinen Schimmer.

            Politisch betrachtet ist es noch schlimmer:

            “…das bedeutet Finanzkommissar oder zumindest eigenes Konto (als Start)…”

            Wir setzen also dem souveränen Land Griechenland einen Kontrolleur vor die Nase und zwingen das Land, seine Einnahmen auf ein abgesichertes Konto zu zahlen, auf welches das Land selber keinen Zugriff hat?

            Da frage ich mich natürlich, warum wir überhaupt jemals Krieg geführt haben. Scheinbar kann man ja auch Länder ausbeuten ohne einen Einmarsch.

            Sollte die Bevölkerung aufmucken, können wir diese ja erschießen lassen, oder?
            Das recht haben wir ja als Souverän von Griechenland, oder?

            Berios | 7. Februar 2012 | 17:15 | Antworten
          • @metafa:

            Ich glaube nicht nur, sondern ich weiß, daß Sie vielleicht nochmals über Ihre Denkensweise nachdenken sollten.

            Einen fremdländischen Panzer im eigenen Garten zu haben, fänden Sie doch auch nicht so ganz nett, oder? Sie fänden nicht einmal einen landeseigenen Panzer in Ihrem Garten gut.

            Aber in Griechenland wollen Sie genau dieses machen?

            Ich glaube fast, daß wir mit dem Euro Krieg bekommen werden.

            Berios | 7. Februar 2012 | 17:18 | Antworten
          • ja, Krieg gegen den Hass und Vorurteile ;)

            metafa | 7. Februar 2012 | 17:26 | Antworten
          • “Wir setzen also dem souveränen Land Griechenland einen Kontrolleur vor die Nase und zwingen das Land, seine Einnahmen auf ein abgesichertes Konto zu zahlen, auf welches das Land selber keinen Zugriff hat?”

            Zumindest nur über kontollierte Kanäle. Die Jungs habens halt “verkackt” wenn ichs mal so ausdrücken darf.

            “Sollte die Bevölkerung aufmucken, können wir diese ja erschießen lassen, oder?”

            Finde ich vor dem Hintergrund momentaner Ereignisse in Syrien keinen angebrachten Vergleich, und erst Recht keinen angebrachten Satz um ihn mir auf die Zunge zu dichten. Ich muss das nicht ausführen, aber eine Fiskalunion ist wie sie es auch drehen und wenden immernoch kein Bashar al-Assad- oder Gaddafi-Regime.

            metafa | 7. Februar 2012 | 17:24 | Antworten
          • “…aber eine Fiskalunion ist wie sie es auch drehen und wenden immernoch kein Bashar al-Assad- oder Gaddafi-Regime.”

            Wir reden hier von zwei Diktaturen.

            Dann wir prüfen das Mal in Bezug auf eine Aussetzung der Souveränität Griechenlands:

            “Die Diktatur (von lateinisch dictatura) ist eine Regierungsform, die sich durch eine einzelne regierende Person, den Diktator (Führer), oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) mit unbeschränkter Macht auszeichnet.” (wikipedia).

            Also, ich finde, daß eine Herrschaft von Brüssel über Griechenland in jedem Fall eine Diktatur ist (im Allgemeinen auf jeden Fall, ist aber sicherlich noch weiter zu spezifizieren).

            Tja, wenn das aber eine Diktatur ist, dann ist die Fiskalunion aber genauso schlimm wie die beiden anderen Diktaturen.
            Der einzige Unterschied ist, daß zumindest am Anfang noch niemand erschossen würde.

            Ob das aber so bleibt, kommt auf die Kooperation des griechischen Volkes an.

            Sehen Sie das Problem?

            Berios | 7. Februar 2012 | 17:31 | Antworten
          • Ja, Regeln sind schon was doofes. Sobald es Regeln gibt, fängt der Ärger an. Sobald es keine Regeln mehr gibt sind alle glücklich.

            Gut, dass man Regeln und Strafen dann sofort als Diktatorisches Verhalten abhaken darf. Sonst müsste man sich differenziert an die Materie setzen und möglichweise irgendwann einmal feststellen, dass bestimmte Regeln notwendig sind, das brechen jener zu Strafen führen sollte, und … aber soweit wollen wir ja nich denken, ausserdem kann man bei dem Wort strafen sofort wieder “Diktatur” schreien, wie diese Strafen dann aussehen, ist ja uninteressant.

            Vielleicht sollten Sie dochmal über die Landesgrenze hinwegschauen, kenne da einige sandige Landstriche in den USA wo sie problemlos viele Freunde machen könnten.

            metafa | 7. Februar 2012 | 17:43 | Antworten
          • @metafa:

            “Sonst müsste man sich differenziert an die Materie setzen und möglichweise irgendwann einmal feststellen, dass bestimmte Regeln notwendig sind, das brechen jener zu Strafen führen sollte, und …”

            Sie meinen Regeln wie z. B. – lassen Sie mich nachdenken – den $145 der Maastricher Verträge?

            An den hat sich auch kein Schwein gehalten – warum sollte sich jetzt Griechenland an Regeln halten?

            Berios | 7. Februar 2012 | 18:11 | Antworten
          • @metafa:

            “Vielleicht sollten Sie dochmal über die Landesgrenze hinwegschauen, kenne da einige sandige Landstriche in den USA wo sie problemlos viele Freunde machen könnten.”

            Laut Umfragen sollten wohl ehr Sie im Ausland nach Freunden suchen gehen. Zuletzt wollten fast 70% der Deutschen den Euro abschaffen und über 50% auch direkt die EU dazu.

            Und ich bin gar nicht bei der Umfrage berücksichtigt worden.

            Das sieht aber sehr finster für Sie und Ihren sozialen Werdegang in unserem Land aus.

            Berios | 7. Februar 2012 | 18:14 | Antworten
          • Was denken Sie? Ich bin längst ausgewandert und habe einen erstklassigen Studiengang im Ausland absolvieren dürfen, jetzt reißen sich die Firmen um mich. Ich sage ihnen, bei dem Bildungssystem in Deutschland (wo ich auch 1 Jahr lang das Studium ausgehalten habe) würde ich jetzt wahrscheinlich auch Wutbürger spielen und meiner Unzufriedenheit Luft machen… Gut gelegen käme mir hier bestimmt der Euro ^^

            metafa | 7. Februar 2012 | 18:23 | Antworten
          • @metafa:

            Das ist ja sehr erfreulich für Sie.

            Aber warum fordern Sie dann hier Solidarität von Deutschland gegenüber den anderen Euroländern ein?

            Da Sie nicht mehr bei uns leben, kommt Ihnen diese Forderung, vor allem in Bezug auf Ihre Argumente, nicht zu.

            Als Portugiese oder Spanier würde ich natürlich auch die Solidarität von Deutschland einfordern – ist doch immer bequemer, wenn der dumme Deutsche die Zeche bezahlt.

            Übrigens kann man auch in Deutschland studieren und danach interessante Angebote bekommen – ich denke, daß Sie auch hierbei ein wenig dick auftragen.

            Berios | 7. Februar 2012 | 21:06 | Antworten
    • @Berios:
      - in der Tat ! Habe es bereits erwähnt: bringt Euer eigenes Haus zuerst einmal in Ordnung. Wenn dann noch etwas übrig bleibet habt Ihr auch den Rücken frei, Anderen in ihrer Not(?) beizuspringen !

      Ramses | 7. Februar 2012 | 19:09 | Antworten
      • @Ramses:

        Das ist die einzig logische Vorgehensweise.

        Ein Gutmenschen – Darsein kann sich nur ein Staat leisten, der selber keine finanziellen oder sozialen Sorgen hat.

        Damit scheidet Deutschland so ziemlich als erster Staat in Bezug auf ein solches Projekt aus.

        Berios | 7. Februar 2012 | 21:08 | Antworten
  46. Hallo H. Mayr,

    Jetzt musste ich aber doch mal ein bisschen Schmunzeln. Fragen Sie mal einen echten Bazi was der von Berlinern hält. Oder einen Einwohner aus der schönen Stadt Cheyenne (Wyoming) was der von New Yorkern hält oder noch besser, sagen Sie doch mal zu nem Schotten er sei Engländer, das wird lustig!

    MfG
    Dennis Kufner

    Dennis Kufner | 7. Februar 2012 | 14:57 | Antworten
  47. @Antimaterie

    Viele Bürger fühlen sich schon lange nicht mehr von der Politik oder dem Parlament wirklich vertreten. Das zeigt ja auch die Wahlbeteiligung bei jeder Wahl…
    Und was die Rolle der Medien betrifft, muß man sowieso kritisch sein.
    Medien sind auch nicht neutral und können sogar durch Berichterstattung manipulieren.

    Natürlich ist es schwierig, es jedem recht zu machen, und es kann nicht jeder Wille politisch berücksichtigt werden, aber für mehr Volksabstimmungen in den wichtigen Themen wäre ich schon, auch wenn das Votum vielleicht dann manchmal “unangenehm” ausfällt, oder anders, als man es gerne hätte.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 14:59 | Antworten
  48. @H.Mayer
    für Volksabstimmungen immer offen.
    Klare Spielregel… lassen Sie es mir wissen.

    Antimaterie | 7. Februar 2012 | 15:06 | Antworten
  49. Griechenland muss als Sonderfall der europäischen Staatsschuldenkrise betrachtet werden, und man kann nicht pauschal sagen, dass der Euro oder das PRojekt Euro gescheitert ist oder scheitern wird. Es gibt genug Gründe und auch Beweise das besonders uns, den Deutschen, der Euro geholfen hat, siehe unser plus in der Außenhandelsblilanz. Man sollte daran erinnern, dass es innerhalb der EU die Maastricht-Kriterien gibt, und dort findet man auch den Wachstums-Stabilitätspakt , an den sich nicht nur Griechenland, sondern viele andere Länder nicht gehalten haben und auch schon vor der Krise. Für mich unverständlich ist nun, das schon 2004 mit Veröffentlichung des Eurostat-Berichts, bekannt wurde, dass Griechenland im großen Stil seine Statistiken gefälscht und somit nie die Maastricht-Kriterien erfüllt hatte. Warum hat nicht schon da die EU-Kommission angefangen Sparmaßnahmen für Griechenland zu entwickeln? War dies Kurzsichtigkeit oder politisches Kalkühl?

    Henning | 7. Februar 2012 | 15:07 | Antworten
    • @Henning:

      Sie entschuldigen sicherlich, aber Ihre Aussage ist bar jeder Realität.

      Natürlich ist der Euro gescheitert und Griechenland ist auch kein Sonder- sondern ein Regelfall.

      Portugal, Spanien, Belgien, Italien, Dänemark – alle Länder sind praktisch pleite.
      Alle diese Länder werden nach und nach durch Spekulanten und ihre eigene Misswirtschaft kaputt gehen.
      Alle diese Länder müssen unterstützt werden – bei allen diesen Länder müssen Schuldenschnitte gemacht werden.

      Wo ist das Griechenland ein Ausnahmefall und wo hat der Euro funktioniert?

      Makroökonomisch war der heutige Zustand von Anfang an absehbar (was von vielen namhaften Leuten auch getan wurde).

      Verstehen Sie doch bitte die Dynamik des Euro – das gesamte Modell ist eine irreparable Fehlkonstruktion.
      Vergessen Sie das Modell – der Euro ist gescheitert.

      Es geht jetzt nur noch darum, wie wir Deutschen ohne noch viel größere Verluste wieder aus der Sache rauskommen.

      Berios | 7. Februar 2012 | 15:14 | Antworten
      • @Berios
        aber vorher alle Eurostücke in Gold oder Perlenketten umtauschen lassen.
        Sonst kein Brott.

        Antimaterie | 7. Februar 2012 | 15:20 | Antworten
        • @Antimaterie:

          Gold ist eine gute Lösung. Es gingen auch noch Schweizer Franken oder Rohstoffe.
          So können Sie dann bequem wieder in DM zurück tauschen (wahrscheinlich mit Gewinn) und die ganze Sache nimmt doch noch eine positive Wende.

          Bei der Gelegenheit mal eine Frage an Sie:

          Was ist eigentlich Geld?

          Na, wissen Sie es?
          Ich bin gespannt.

          Berios | 7. Februar 2012 | 15:40 | Antworten
          • @Berios,
            das Nötige: über Geld spricht man nicht. ;)

            Antimateria | 7. Februar 2012 | 15:53 | Antworten
          • @Antimaterie:

            Genau das habe ich mir gedacht.

            Dann seien Sie doch so nett und halten Sie sich an Ihre eigenen Wort.

            Über etwas zu reden, was man nicht erklären kann, ist sinnfrei.

            Berios | 7. Februar 2012 | 16:02 | Antworten
          • @Berios
            Thema: “Finanzen
            Und täglich grüßt das Murmeltier
            Das Drama um Griechenland geht weiter”
            Sie möchten uns beweisen…was eigentlich?

            Antimateria | 7. Februar 2012 | 17:20 | Antworten
          • @Antimaterie:

            “Sie möchten uns beweisen…was eigentlich?”

            Nein, ich habe bereits bewiesen, was zu beweisen war.

            Falls Sie es immer noch nicht verstanden haben, dann tut es mir leid für Sie.

            Berios | 7. Februar 2012 | 17:24 | Antworten
          • @Berios
            Euros wegen, werde ich mich bemühen.
            Aber ich verspreche nichts.

            Antimateria | 7. Februar 2012 | 17:32 | Antworten
  50. @Kufner

    Natürlich gibt es auch kleine Resantiments zwischen Schwaben oder Bayern oder anderen innerdeutschen Dialekten. Aber das sind für mich nur Nettigkeiten bzw. Frozeleien. Wenn’s um das ganze geht, als Staat aufzutreten, halten wir alle zusammen, ob Badener, Schwabe, Berliner oder Franke. Jedes Land hat einen gewissen Patriotismus. Das sieht beispielsweise auch an den USA und in Frankreich. Und da sind sich intern auch nicht alle grün.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 15:11 | Antworten
    • Moin H. Mayr,

      ich kann hier natürlich nur für mich sprechen. Ich dachte auch mal so wie Sie. Aber es gibt in Deutschland keinen Patriotismus, warum auch, nach dem was unsere Vorfahren getan haben, können wir uns den gar nicht leisten. Ich war zwar bei der Bundeswehr und habe damals, Naiv wie ich war, einen Eid auf dieses Konstrukt Deutschland geschworen, aber so ein Schwur ist schnell gebrochen wenn es dann ums Leben geht. Ich würde heute garantiert nicht mein Leben für Deutschland geben. Ich kann mir sogar vorstellen gegen Berlin mit der Waffe in der Hand in eine Schlacht zu ziehen und das sind nicht nur leere Worte. Aber ich bin Geduldig. Ich halte von Deutschland nichts gutes und momentan ist Deutschland für mich völlig wertlos, das war mal anders. Aber ich verteidige Deutschland heute auf keinen Fall! Viel eher würde ich in einer Armee für Obama oder Cameron kämpfen, die beiden wollen ihre Länder zurück zur Arbeit führen, da geh ich mit!

      MfG
      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 10:45 | Antworten
  51. @kufner

    Natürlich hätte eine Inflation auch etwas Heilsames an sich. Für Deutschland würde es aber einen Abschwung bedeuten, und andere würden davon profitieren…Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.

    H. Mayr | 7. Februar 2012 | 15:13 | Antworten
    • Hallo Frau Mayr (da bin ich mir inzwischen sicher und ich behaupte sogar Sie sind Jahrgang 1978 plus minus fünf)

      was wäre so schlimm an einem Abschwung für Deutschland? Was wäre so schlimm wenn die Italiener oder die Griechen oder die Spanier oder die Portugiesen auch was vom Kuchen abbekommen?

      Das einizg schlimme daran wäre, das Deutschland nicht mehr als Heilsbringer auftreten könnte der alle rettet!

      Wir kommen nicht umhin, wir müssen unsere Schulden tilgen. Bei den Griechen können wir da anfangen, indem wir sie Insolvent machen und dabei auf einen Teil unserer Forderungen verzichten, klar greift das unsere Rentner in der Zukunft an, denn deren Nebenrenten, neben der Staatlichen, verringern sich bei einer Insolvenz von Griechenland, aber sie haben ja immer noch die Staatliche Rente. Und hätte die Generation meiner Eltern mehr Kinder gemacht, bräuchten die auch keine Angst um ihre Staatsrente zu haben und es hätte die Schuldenkrise nicht gebraucht!

      MfG
      Dennis Kufner

      Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 10:51 | Antworten
  52. Sehr geehrtes ZDF,

    eine sehr hilfreiche Blogfunktion wäre es, einzelne Beitrags-Bäume (bestehend aus Kommentarbeitrag und eventuellen Antworten) “einklappen” zu können (und welche könnte in einem Cookie oder der Clientsession abgespeichert werden), so dass ich nicht immer alle Kommentare (wieder und wieder) durchscrollen muss, um nur einige Bestimmte zu lesen. Mit JQuery und AJAX wäre dies ein leichtes einzubauen. Ich würde mich opfern, is schnell gemacht. Sollten Sie Interesse haben, Sie kennen meine Mailadresse.

    metafa | 7. Februar 2012 | 15:38 | Antworten
    • Ausserdem gerne eine Mail (an- und abschaltbar?), wenn Jemand direkt auf meinen Beitrag antwortet (wenn sie denn auch schon nach der Mailadresse des Users fragen;)

      metafa | 7. Februar 2012 | 16:01 | Antworten
  53. Meiner Meinung nach ist die Währung Euro an sich nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass nur die wenigsten Mitgliedsländer ein echte europäische Gemeinschaft haben wollen. Jeder will die Vorteile des Bündnisses, ist aber nicht bereit, im Sinne eines europäischen Staates auch Kompetenzen abzugeben. Solange sich diese Einstellung nicht ändert, ändern sich auch die Probleme mit dem Euro nicht.
    Andere Staaten, wie Ex-Jugoslawien oder die Sowietunion brechen auseinander, weil die einzelnen Bevölkerungsgruppen
    nicht länger gemeinsam unter “einem Hut” sein wollen, und wir Europäer wollen künstlich genau so ein Vielvölkerstaat gründen, Bravo.

    W. Jost | 7. Februar 2012 | 15:51 | Antworten
  54. Jedenfalls wird es meines Erachtens nicht möglich sein, die Altwährungen wieder einuführen. Vorher war das Problem, daß es zu viele Währungen gab. Jedes Land hatte seine eigene. Und war auch noch stolz drauf! Dabei waren manche nicht mal das Papier wert, auf dem sie gedruckt waren, andere wiederum völlig überbewertet. Und nur bei den wenigsten stimmte auch das, was draufstand.

    Außer Deutschland profitiert niemand in der Währungsunion von einer Restauration. Aber gibt es andere Lösungen? An den Stabilitätspakt mit seinen blauen Briefen aus Brüssel lachte jeder. War sowieso Paradox: Defizitsünder mit Geldstrafen zu belegen, wodurch das Bestrafte noch größer wurde.

    Hat jemand eine Idee?

    Michael Egler | 7. Februar 2012 | 16:04 | Antworten
    • Sanktionen müssen doch nicht immer direkt finanzieller Natur sein? Temporäre Aussetzung des Stimmrechts im Europaparlament, verpflichtete Flüchtingsaufnahme in festgelegter Höhe (ob man die dann effizient und gewinnbringend fürs Land integriert is ja dem Land selbst überlassen:), Verzicht auf Sportaustragungsrechte, :D und und und.. seien wir doch mal ein wenig kreativ. Alles is schwarz wenn wir positiv denken, alles wird hell und klar wenn wir mal positiv (und vor allem konstruktiv) denken ;) meine Meinung.

      metafa | 7. Februar 2012 | 16:21 | Antworten
      • * Alles is schwarz wenn wir negativ denken, alles wird hell und klar wenn wir mal positiv (und vor allem konstruktiv) denken

        metafa | 7. Februar 2012 | 17:01 | Antworten
        • Und wenn wir noch eine Tüte rauchen, dann wird es auch bunt.

          Die Euro – Krise ist überhaupt nur durch schlechtes Denken und zu wenig Dope entstanden.

          Ich habe wirklich nicht ein vernüpftiges Argument für den Euro hier gehört. Woran das wohl liegt?

          Berios | 7. Februar 2012 | 17:21 | Antworten
      • @metafa:
        - aber ja, diese Maßnahmen werden enorme Wirkung zeigen, genauso wie ein energisches Du, Du, Du…

        Ramses | 7. Februar 2012 | 17:41 | Antworten
        • Point taken.. da kann man drüber streiten. War ja auch nur mal so aus dem Bauch heraus.

          Aber zumindest bei der “Flüchtlingssanktion” (über die Umsatzbarkeit lässt sich natürlich wiederum streiten) wüsste ich aber einige osteuropäische Kandidaten die sofort zu Musterschülern würden :D Man muss sich die rechte Energie in Europa vllt. auch mal zu Nutze machen..

          metafa | 7. Februar 2012 | 17:54 | Antworten
    • @M.Egler:
      - Ideen, evtl. sogar neue ? Brauchen wir doch nicht bei dem Einfallsreichtum unserer Politiker…

      Ramses | 7. Februar 2012 | 17:45 | Antworten
    • @ Michael Egler:

      Leider ist das mit den Ideen nicht so einfach.

      Der Euro ist und bleibt solange ein Fehlkosntrukt, bis alle Importländer insolvent sind. Am ende bleiben lediglich die Exportländer in der Währungsunion übrig, was aber dann den Euro zu einem Wachstumskiller machen würde.

      Die Importländer haben aufgrund der hohen Importe und der geringen Exporte niemals eine ausgeglichene Haushaltsbilanz (logisch, denn sie geben mehr Geld an die Exportländer als sie einnehmen). Die Folge ist eine permanent steigende Volksverschuldung und am Ende die Insolvenz.

      Die Exportländer im Euroraum saugen die Importländer praktisch aus (was in der Natur des Mechanismus Export – Import liegt), wobei sie nicht einmal etwas dafür können.

      Daher muß dieses Fehlkonstrukt aufgelöst werden – hier gibt es keine andere Möglichkeit, da sich das Verhältnis Export – Import wie ein schwarzes Loch darstellt. Es saugt einfach alles an Geld in sich hinein.

      Erst muß der Euro weg, dann sehen wir weiter.

      Berios | 8. Februar 2012 | 09:07 | Antworten
  55. “DIW-Chef: Dickes Lohnplus vernünftig” Das gibt den Griechen den Rest. Btw, hatten Medien nicht immer einen ganz speziellen Fachbegriff für solche Länder, hab ich mehrmals in Tagesschau und Heute gehört, ich komm nicht drauf, war irgendwas mit IG …

    @ Michael Egler,

    Dieses Paradoxon trifft auch jeden Normalbürger, der bei einer Bank Schulden hat und nicht mehr wie vereinbart bedienen kann. Dann zahlt man nicht mehr 6% Zinsen sondern 16% und mehr, was ja auch logisch ist, denn wenn man 6% nicht mehr zahlen kann, dann 16 betimmt. Auch der Begriff, der von den Banken verwendet wird, sehr schön “Strafzins”. Seit wann darf ein Unternehmen seine Kunden bestrafen? Die Logik ist allerdings klar, es muss erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann …

    Marc | 7. Februar 2012 | 16:17 | Antworten
  56. @ZDF:
    guter Beitrag.
    Habe dazu einen Vortrag gefunden, Sinn, ifo:
    http://www.youtube.com/watch?v=1NHVmOT2IwQ&list=WL66CBA334D71D7759&index=174&feature=plpp_video

    werner | 7. Februar 2012 | 16:27 | Antworten
    • @werner. Macht Sinn der Vortrag. Mal was vom Fachmann und nicht die übliche Folklore über die öffentlich-rechtlichen von Polit-Illusionisten!

      silberdistel | 7. Februar 2012 | 16:58 | Antworten
  57. Es hat lange gedauert, bis sich die Erkenntnis durchzusetzen beginnt. Wie man dem Blog entnehmen kann leider nur bei Einzelnen.

    Der Euro ist solange zum Scheitern verurteilt, solange er durch betrügerisches Verhalten unterlaufen werden kann. Ihm fehlt ein sanktionsfähiger Unterbau.
    Die Sparmaßnahmen sind – soweit sie keine Mißstände abbauen – unsinnig. Einzig sinnvoll wäre der Wille aus national eigener Kraft die Dinge wieder zurechtzurücken, sprich, das veruntreute Geld wieder einzuholen. Dazu allerdings fehlen die Voraussetzungen (was sich aus der Entwicklung mit ihrer Täuschung selbst ergibt, was gleichzeitig auch auf die Unfähigkeit zur Sanierung verweist).

    “Gut gewollt ist schlecht gemacht” gilt auch hierin. Der Euro ist in seiner folgenlosen Betrugsanfälligkeit und Verantwortungslosigkeit der Protagonisten eine potemkinsche Währung, deren Facade aus Schönreden besteht.
    Neben dem: wer behauptet der Euro nutze der deutschen Wirtschaft hat die Gesamtzusammenhänge nicht erfasst.

    Tilo | 7. Februar 2012 | 17:00 | Antworten
  58. Je kälter es vor der Haustür wird umso eifriger die Spambeiträge im Blog. Wenigstens dann hat man ja das Gefühl nicht isoliert zu sein und kann entweder die eigenen Kommentare oder die von anderen fluten.
    .
    .
    Das war eine ironisierende metafa(aa)…..

    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 7. Februar 2012 | 17:30 | Antworten
    • Moment, die Ironie ist, dass dein Beitrag der erste Spamkommentar dieses Blogberichts ist, obwohl du in eben jenem andere dem Schreiben von Spambeiträgen beschuldigst? :D oder geht die meine Ironisiertheitigkeit da nicht weit genug?

      metafa | 7. Februar 2012 | 17:36 | Antworten
    • - Metapher…

      Ramses | 7. Februar 2012 | 17:37 | Antworten
      • @Ramses
        Der Rechtschreibungs-Kommissar. Hallo.

        Antimateria | 7. Februar 2012 | 17:39 | Antworten
  59. @Susi bibelmaus
    Hallo. Ihr Dialekt gefällt es mir.
    “metafa(aa)…..” klingt gut.

    Antimateria | 7. Februar 2012 | 17:34 | Antworten
  60. …übrigens NRW und Berlin in die Insolvenz schicken und aus der Eurozone werfen.
    Oh, entschuldigung falscher Blog.
    Ach so Griechland…

    Antimateria | 7. Februar 2012 | 18:01 | Antworten
  61. .. Und täglich grüßt das Murmeltier ..

    .. EUROPA .. denk mal nach ..

    Griechenland ist das Land der “Philosophie” und der “Weisheit” diese zu nutzen.
    Eine Kultur, dessen Geschichte und deren Zukunft, in einem Moment zusammen geführt wurde. Eine Krise, die man nicht mit Taktik oder ” weisen Worten” Herr werden konnte, nein “ES” war etwas, das die Menschen, vor sich her trieb.

    Etwas was alles verschlang, bis in die HERZEN der Menschen.

    Die Angst, 2000 Jahre lang .. EUROPA .. in “Schrift und Mathematik” ausgebildet zu haben, um beim “ersten Windhauch” Fiehlen die Freunde und Verbündeten, bis auf ein paar “wenige” die die Historische “Verantwortung” erkannt und “handelten”.

    .. Griechenland ..

    Braucht einen “Aufbauplan” wie die BRD .. nach den Krieg.

    “Alles neu machen” .. wie nach dem Mauerfall 1989.

    Möglichkeiten schaffen, Ärzte binden.
    “Ich-AG” wenn`s sein muß .. aber STEUERN müssen sein.
    Die Infrastuktur wurde durch zu “spätes handel” unwiederbringlich “zerstört”.
    1/2

    P. Degoulange | 7. Februar 2012 | 19:19 | Antworten
    • Man kann keine Steuer verlangen, wenn man nichts verdient..! ganz klar.
      Durch Brande und andere “unvorhersagbare” Ereignisse, hat Griechenland, massive an Touristen, verloren. Das sind wichtige Einnahmen.

      Überall sind Baustellen .. im ganzen Land..!
      Alles angefangen, nichts beendet.

      “.. und WARIM ..”

      Weil niemand verantwortlich ist..!
      Weil`s niemand überwacht..!
      Und den Menschen wie ABM vom Arbeits-Amt vorkommt..!

      Keine Vision, keine Hoffnung, keine Zukunft..!
      Wenn man ein ganzes Land, so “nötigt” dann kann das nur schief gehen.

      Wie schon gesagt .. klein europa .. braucht einen Aufbauplan für Griechenland.

      “.. und austreten kommt nicht in Frage ..”

      Das sind WIR den Griechen und Griechenland .. schuldig.
      Freiheit .. BRÜDERLICHKEI .. und Recht für Alle.
      .. EUROPA .. hat 12 STERNE und Griechenland ist einer davon.

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 7. Februar 2012 | 19:27 | Antworten
      • @ P.Degoulange:

        “. EUROPA .. hat 12 STERNE und Griechenland ist einer davon.”

        Naja, dann erleben Sie wohl bald das Sterben einer ganzen Milchstraße.

        Im übrigen dürfen auch Sie einen Griechenland – Rettungsfond gründen und das Land gerne mit freiwilligen Spendern retten.

        In Bezug auf weitere Investitionen des deutschen Staates in eib insolventes Land, sehe ich keinerlei Möglichkeiten für selbige.

        Sollte die Politik noch weiteres Geld nach Griechenland geben, dann handelt es sich in meinen Augen um die Straftatbestände der Veruntreuung von Steuergeldern und dem des Betruges.

        Ich bin mal gespannt, ob das wirklich ein Politiker riskiert.

        Berios | 7. Februar 2012 | 21:14 | Antworten
  62. Zu schlimm kann es ja nicht sein, wenn nun zum wiederholten Mal z.B. im Mittagsmagazin die Problematik Griechenland, 100erte vom Milliarden Euro, unsere Steuergelder, die Zukunft unserer Kinder und Enkel und die andauernden Verhandlungen, Gespräche mit “die Kuh ist noch nicht vom Eis, oder die 2. Phrase, Geschwurbel in einer Life Schaltung nach Brüssel, Athen oder an die Börse mit “ist noch nichts in trocken Tüchern” unterlegt wird.
    Dieses dumme Vokabular ist von den Unfähigen der Politik gewohnt, aber soll nicht der Sprachgebrauch von Moderatorinnen und Moderatoren werden.
    Diese billigst Kreationen aus den Reihen des Homunkulus Politikus dient doch alle Zeit dazu, mehr Schein als Sein zu erwecken, aber ist nicht einer Berichterstattung des ZDF würdig.
    Musste mal sein, denn der Zeitgeist, die geliehenen Phrasen nehmen über Hand.
    Wo bleibt das Handwerk, der Unterschied zu den Privaten, den Geistlos-Talkshows.

    e-furor | 7. Februar 2012 | 20:25 | Antworten
  63. Da ich von Finanz- und Wirtschaftsfragen in diesen Dimensionen nichts verstehe, muß ich mich auf meinen normalen Menschenverstand und mein Bauchgefühl verlassen und die schlagen Höchstalarm.

    Nein, so geht das nicht. Es kann nicht sein, daß es innerhalb einer Währungszone derartig verschiedene Steuer-, Renten-, Sozial-, Wirtschaftssysteme, ja, und auch eine gänzlich andere Lebens/Arbeitssauffassung gibt. Das wußten die Euro-Macher 1999 und zogen wider besseren Wissens die Planung durch, in der Hoffnung, alles würde sich mit gemeinsamer Währung von alleine angleichen. Diese Wunschvorstellung ist an Naivität nicht zu Toppen,
    außer zu glauben, irgend jemand wurde sich- nachdem alle vorhergehenden Versprechungen und Verträge gebrochen wurden- nun endlich an die neuen Abmachungen(falls die überhaupt geeignet sind, noch etwas zu retten) halten.

    Die Vorstellung, das die noch einigermaßen finanzkräftigen Länder entgegen der alten Verträge nicht nur für die alten Schulden anderer aufkommen, sondern auch noch beim Aufbau neuer behilflich sein müssen und das auf unabsehbare Zeit, läßt mich am Verstand der Akteure zweifeln.

    Was ich allerdings sehr genau begriffen habe ist, daß der ESM zu einer wirklichen Bedrohung für zwar alle noch zahlungskräftigen, damit aber in erster Linie deutschen Bürger Europas werden könnte.

    mmnews.de/index.php/wirtschaft/9414-die-esm-diktatur-enteignet-deutschland

    http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

    V.S. | 7. Februar 2012 | 20:36 | Antworten
    • Hallo Vera,

      man gut das die Welt nicht nur aus Politikern wie Merkel besteht. Der ESM ist in der Tat das völlig falsche Instrument, daher wird er auch scheitern, das zeichnet sich ja schon ab. Ein Staatsbankrott für Griechenland wird kommen, denn damit rechnen ja alle Banken schon länger, die haben ihre Griechischen Anleihen längst entsorgt, die EZB bunkert diese, dort liegen sie warm und trocken und werden fällig sobald Griechenland wieder flott ist. Nach der Insolvenz wird Griechenland die Drachme wieder einführen, diese abwerten und von Vorne beginnen, mit weniger Schulden und die bei der EZB, die ewig Zeit hat und lange auf das Geld warten kann. Die ganzen Banken haben sehr gute Arbeit geleistet und hatten dadurch keine Zeit auf die Spielchen von Merkel einzugehen, die Banken hatten wichtigeres zu tun, unser Geld retten. Ein Bänker redet nicht über das was er tut, dies überlässt er anderen, leider hat Frau Merkel das völlig missverstanden und einen Fehler nach dem anderen gemacht!

      Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 18:58 | Antworten

      • Ein Wort, Vera, möchte ich noch zu Ihrer Gleichmacherei verlieren. Europa lebt von der Vielfalt das wird auch eine gemeinsame Währung nicht ändern und das hatten die Väter des Euro auch nicht im Sinn. Die wollten nicht das alle gleich werden für den Euro, das haben Sie missverstanden. Denn Kohl war viel, aber Sozialist war er garantiert nicht. Der Euro soll Europa nicht gleichschalten. Der Euro soll Werte vergleichbar machen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 19:01 | Antworten
        • @ Dennis Kufner

          Hallo Herr Kufner,

          Ihre Belehrung über „meine Gleichmacherei“ war äußert überflüssig weil ich nicht sehen kann, wo Sie die herausgelesen haben wollen?
          Das Europa von der Vielfalt lebt, weiß ich sicher um einiges länger als Sie. Daß das so ist, ist auch gut so und deshalb sollte das meiner Meinung nach auch so erhalten werden.

          Darum liegt mir auch daran, daß durch den Euro nicht alles und jedes nivelliert werden muß und diese Methode wird ja gerade vehemend durchgesetzt.

          Jede Nation in der EU sollte so leben können, wie sie es für richtig erachtet- mit der dazu passenden Währung. Diejenigen die von vorneherein gleiche Ausgangslage haben, auch gerne gemeinsam.
          Jedoch „die Werte“ ohne Rücksicht auf Verluste und Bevölkerungen anzupassen, ergibt die aktuellen abschreckenden Bilder.

          Übrigens gibt es auch noch 10 Mitglieder, die bestens ohne den Euro leben.

          V.S. | 8. Februar 2012 | 20:42 | Antworten
          • Die Vielfalt wird es immer geben. Darum gibt es auch keinen europäischen Superstaat. Zweifelhaft, ob allein die europäischen Monarchien ihre Häuser aufgeben, nur für irgend welche Hampelfritzen aus Brüssel. Bei unserer Regierung könnte ich mir das schon vorstellen, daß die auf so einen Gedanken kommen. Schließlich ist die europäische Einheit im Grundgesetz verankert.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 20:45 | Antworten
          • Unsere SPD hat ein föderales Europa schon viel länger auf der Agenda. Nämlich seit ihrem Heidelberger Programm von vor 125 Jahren.

            V.S. | 8. Februar 2012 | 20:53 | Antworten
          • Im Kaiserreich galten sie auch noch als “vaterlandslose Gesellen”. Erst nach dem großen Krieg wurden sie zu gemäßigten Sozialisten, nach dem sich Spartakus, KPD, USPD und was nicht alles abgespalten hatten.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 20:56 | Antworten
          • Mittlerweile träumen ja noch mehr von einem europäischen Superstaat. Da scheint man sich inzwischen parteiübergreifend einig zu sein, jedenfalls die in der Politik aktiven Mitglieder der länderübergreifenden Europa-Union.

            V.S. | 8. Februar 2012 | 21:06 | Antworten
          • Das Problem ist die Europaskepsis in der breiten Masse des Volkes, da der “Geist von Maastricht” etwas verschwommenes, ungreifbares war. Krümmungsgrade von Bananen, Verbot von Gratisproben bein Tabak und blaue Briefe wie zu Schulzeiten verursachten fast nur Kopfschütteln, Die Gründerväter meinten, daß durch eine Einheit Europas dem zwei Weltkriege verursachenden Imperialismus Einhalt geboten werden könnte, und man so ein Schutz- und Trutzbündnis gegen slawische, später kommunistische Ambitionen hatte. Das Gegenteil war und ist der Fall.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:25 | Antworten
          • Ich weiß ja nicht ob Sie nicht mitbekommen haben, aber Imperialismus, Kommunismus, Sozialismus, Faschismus und Kapitalismus sind alles Fehler der Vergangenheit. Das einzige was es schon immer gibt und was nicht weg zu kriegen ist, ist Angebot und Nachfrage, Marktwirtschaft auch genannt!

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:46 | Antworten
          • Oh ja die SPD von 1925, da heißt es im Vorsatz zu der Forderung nach den VSE folgendes:

            Als Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Internationale kämpft die Sozialdemokratische Partei Deutschlands in gemeinsamen Aktionen mit den Arbeitern aller Länder gegen imperialistische und faschistische Vorstöße und für die Verwirklichung des Sozialismus.

            Man wollte also die VSE zur Verwirklichung des Sozialismus benutzen, ich hoffe doch inständig das die Begründung für die VSE der heutigen SPD etwas anders ausfällt.

            Übrigens stehen da noch mehr Lustige Sachen im Heidelberger Programm.

            http://www.marxists.org/deutsch/geschichte/deutsch/spd/1925/heidelberg.htm

            Ich weiß schon warum ich die SPD nie wieder wählen werde!

            Meine Vorstellung von den Vereinigten Staaten von Europa beruht nicht auf einem Zusammenschluss von Nationen, sondern auf einem Zusammenhalten der Regionen, freiwillig. Also nichts mit Gleichschaltung ala SPD!

            Mit freundlichen Grüßen

            Dennis Kufner

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:24 | Antworten
          • Es gibt verschiedene Arten der Internationale. Auf Wahlzetteln immer noch erkennbar. Heute noch gibt es die DKP und die KPD, nach Verboten von 1956 wieder zugelassen, unter der Auflage dem Sozialismus abzuschwören, was einem Entzug der Existenzgrundlage gleichkam. Tatsächlich um die Hippiebewegung unter Kontrolle zu kriegen.

            Ich glaube nicht, daß die SPD als Hauptpartei linken Strömungen für die USE eintritt. Doch auf mehr Brüssel und weniger Berlin allemal.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:29 | Antworten
          • Hier kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen was Sie mir sagen zu versuchen!

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:49 | Antworten
          • “Als Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Internationale kämpft die Sozialdemokratische Partei Deutschlands in gemeinsamen Aktionen mit den Arbeitern aller Länder gegen imperialistische und faschistische Vorstöße und für die Verwirklichung des Sozialismus.”

            “Meine Vorstellung von den Vereinigten Staaten von Europa beruht nicht auf einem Zusammenschluss von Nationen, sondern auf einem Zusammenhalten der Regionen, freiwillig. Also nichts mit Gleichschaltung ala SPD!”

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:50 | Antworten
          • Hallo Vera,

            Sie schreiben:

            “Es kann nicht sein, daß es innerhalb einer Währungszone derartig verschiedene Steuer-, Renten-, Sozial-, Wirtschaftssysteme, ja, und auch eine gänzlich andere Lebens/Arbeitssauffassung gibt.”

            Das kam bei mir so rüber als seien Sie gegen derartige Verschiedenheiten, falls ich Sie da missverstanden habe, tut es mir leid, aber Sie haben die Sache ja aufgeklärt. Sie haben also etwas Ironie mitschwingen lassen, die liest sich aber so schlecht.

            Aber trotzdem sehe ich die Sache mit dem Euro anders, klar kann man niemanden zwingen ihn zu haben. Aber der Euro macht Werte deutlich. Man kann Preise sehr viel einfacher vergleichen. Niemand hat behauptet das mit Einführung des Euros auch alles gleich werden muss, vielmehr sollte die Vielfalt so deutlich werden. Wenn Sie denn nun in Rom für ne Cola 15 Euro vorm Petersdom bezahlt haben wissen Sie sofort das Sie behuppt wurden, dagegen ahnen Sie es bei 1500 Lire nicht so schnell, ein schlechtes Beispiel, aus Zeitmangel.

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:14 | Antworten
          • Hallo Herr Kufner. Zwingen schon. Denn mit Volksabstimmungen wie in England und Dänemark hätte es den Euro für Deutschland nie gegeben. In Holland freilich auch mit.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:22 | Antworten
          • sagt wer?

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:27 | Antworten
          • Ich.

            Nach 10 Jahren immer noch ein rumjammern am Euro. Langfristig wirds anders werden, doch die Leute von damals würden sich heute noch umentscheiden. Mit Plesbiziden gäbe es jedenfalls weder Hartz, noch Praxisgebühr, noch Euro oder EU-Verfassung oder Rettungsschirme.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:31 | Antworten
          • Bleibt alles Spekulation und ändert am hier und jetzt auch nichts mehr!

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:37 | Antworten
          • Nö, bleibt alles Feststellung und Vorhersage. Eines Tages werden die Leute erwachen und es gibt eine Revolution.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:47 | Antworten
          • Ja etwa die Revolution von der Marx und Engels heute immer noch Träumen!

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:49 | Antworten
          • Nicht von denen. Die von der Gegenseite.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:50 | Antworten
          • Wie jetzt, es gibt eine Gegenseite zu Schwachsinn, was soll das denn sein Megaschwachsinn?

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:52 | Antworten
          • Bürgerlich-Konservativ. Die Braunen lassen wir mal außer Acht.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:53 | Antworten
          • @ Dennis Kufner

            Herr Kufner,

            nein, das war keine Ironie, Sie haben mich durchaus richtig verstanden.

            Vielfalt ist gut, kann aber in einer einheitlichen Währungszone, in für die Währung maßgeblichen Dingen, in diesem Ausmaß nicht sein. Dann keine gemeinsame Währung.

            Wer das nicht leisten will oder kann, muß auf die gemeinsame Währung verzichten.
            Die Vielfalt war immer da und wird auch ohne gemeinsame Währung erhalten bleiben.

            Wir sollten nicht immer so auf die Bequemlichkeit und Sparsamkeit abziehlen.

            V.S. | 8. Februar 2012 | 21:35 | Antworten
          • Ja niemand ist gezwungen beim Euro mit zu gehen. Mal abwarten wer alles abspringt oder gar wer noch dazu kommt, das wird ja alles nicht heute nacht entschieden!

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:39 | Antworten
          • Der Euro war von der Idee her gut, von der Ausführung her schlecht. Man hat sich überschätzt. Vielleicht ist er zu früh gekommen, Europa war in den 90ern und Anfang des Jahrtausends noch nicht bereit für so etwas. Besser wäre eine Rückkehr zu den alten Währungen und noch mal von vorn nach einiger Zeit. Die Tommys, Dänen und Schweden wissen schon, wieso sie den Euro immer wieder ablehnen aber sonst in der EU gerne mitmachen. Allerdings wird niemand aus der Währungsunion aus dieser wieder herauswollen. Die D-Mark war die stärkste Währung, alle anderen im Grunde fürn A….
            Da haben sie lieber die Gemeinschaftswährung. Und wir Deutschen werden immer wieder gemolken wenn es um die Kohle geht.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:48 | Antworten
          • Gemolken wird, wer sich melken lässt!

            Dennis Kufner | 8. Februar 2012 | 21:51 | Antworten
          • Im Brüsseler System gibt es nicht viele Alternativen.

            Michael Egler | 8. Februar 2012 | 21:53 | Antworten
  64. @Karl-Otto Gerhard. Ich bemüßige mich um eine kleine Korrektur Ihres Kommentars: Mit den Zahlungen für Griechenland wird das Land nicht “gerettet”. Sondern es fließt praktisch widerstandslos durch die Griechen hindurch, hin zu den eigentlichen Empfängern, den Gläubigerbanken. Es wird also die Finanzindustrie ´gerettet´, bzw. deren Geschäftsmodell: Notleidende Kredite nicht abschreiben zu müssen, sondern Verluste zu sozialisieren. MfG

    silberdistel | 7. Februar 2012 | 23:01 | Antworten
  65. genau… schenkt den Griechen die Kohle und ihr züchtet ein 2. Berlin…..
    möglicherweise ist es auch ganz einfach notwendig, daß dieses Land einen Niedergang erfährt, solange, bis es den Griechen reicht, und sie ihre verlogene und betrügerische Politelite zum Teufel jagt, neu beginnt und damit ein Zeichen setzt, dem der Rest von “Gut-Europa” dann hoffentlich folgt… alle anderen damals Beteiligten haben Grichenland wissentlich mit in die EU hineinbeschissen….

    staatsfeind no.1 | 7. Februar 2012 | 23:43 | Antworten
  66. Keine Frage. Deshalb zahlen alle anderen ja auch für ihren Fehler. Aber irgendwann ist auch gut ;- )

    Marc | 7. Februar 2012 | 23:47 | Antworten
  67. Danke Herr Gerhard für die Ehrlichkeit! Warum berichten ZDF und ARD sonst so brav über den Euro? Auf Heute.de heißt es in einem Artikel sogar, unsere EU-Exporte seien mit dem Euro explodiert, was anhand der tatsächlichen Zahlen völlig falsch und irreführend ist.

    Die Fehlleistung des Euros besteht darin, dass Wettbewerbsunterschiede nicht durch Wechselkurse korrigiert und aufgefangen werden, sondern Leistungsbilanzdefizite schonungslos weitergehen. Dadurch haben wir zwar kurzfristig höhere Exporte gegenüber der Situation mit einer zu harten DM, aber wir erhalten uns unsere Handelspartner nicht auf lange Sicht.

    Wenn Griechenland und schwache Länder nicht schonungslos und permanent die Löhne und Staatsausgaben an die Wirtschaftskraft anpassen, bleibt der Euro ein ständiges Transfer-System. Wie der Chefvolkswirt der Deutschen Bank feststellte: Dann müsste auch Deutschland aus dem Euro raus, denn auch wir können nicht alles auffangen und brauchen Zeiten, in denen wir sparen können.

    Marc Magoni | 8. Februar 2012 | 04:48 | Antworten
  68. Keine Ahnung, warum erst jetzt so ein objektiver Kommentar erfolgt und das ZDF sonst so brav über den Euro berichtet.

    In dem Artikel “Die fünf größten Irrtümer zum Euro”
    von Ulrich Reitz auf Heute.de heißt es, die Exporte in die EU-Länder seien seit der Euro-Einführung mit Exportsteigerungen von teilweise über 9 Prozent “explodiert”. In den tatsächlichen Zahlen zu den Exporten von Statistischem Bundesamt und Bundesbank sieht man, dass die Exportsteigerungen genauso wie zu DM-Zeiten waren und dass die 9 Prozent lediglich ein kurzfristiger Knick waren, während in anderen Jahren die Exporte wieder weniger anstiegen.

    Das Schlimme ist, dass nirgendwo berichtet wird, dass unsere Exporte in die Nicht-Euro-Länder innerhalb und außerhalb der EU mindestens genauso stark anstiegen wie in die Euro-Länder. Selbst wenn man also hier den Effekt des Euros gegenüber einer zu harten DM nimmt, geben die Statistiken keine signifikanten Exportsteigerungen durch den Euro her.

    Marc Magoni | 8. Februar 2012 | 05:03 | Antworten
  69. Dazu kommt, dass die DM seit 1994 genauso stabil war wie der Euro. In aktuellen Diskussionen nimmt man immer den gesamten DM-Zeitraum und vergleicht ihn mit dem Euro. Dabei war die Geldpolitik verschiedenen Richtungen unterworfen mit teilweise gewollter Inflation, weil man glaubte, dadurch mehr Beschäftigung zu schaffen.

    Wir müssen uns im Klaren darüber sein: Es gehen nicht nur Leistungsbilanzen von Ländern zunehmend kaputt, es geht auch für uns um immer größere Milliardenbeträge, die wir für den Euro ausgeben und mit denen wir haften! Auch wir setzen durch eine solche Politik unsere Stabilität aufs Spiel!

    Es wäre schön, wenn nicht nur Menschen wie Olaf Henkel die Realität klar aussprechen, sondern auch Medien wie das ZDF die rosarote Euro-Brille beiseite legen und die Missstände klar aussprechen.

    Für den europäischen Handel gäbe es ohne Euro die Möglichkeit einer europäischen Verrechnungswährung mit veränderlichen Anteilen der Mitgliedswährungen, das ist kein Problem.

    Marc Magoni | 8. Februar 2012 | 05:18 | Antworten
    • @Marc Magoni:

      Gut beobachtet, richtig geschlußfolgert und einen guten Ansatz gefunden.

      Sie sehen es genau so, wie es ist.

      Endlich mal jemand, der objektiv analysiert.

      Weiter so!

      Berios | 8. Februar 2012 | 08:29 | Antworten
    • @M.Magoni:
      - leider kann man den Verdacht der Hofberichterstattung was den Euro angeht, nicht von der Hand weisen. Es gibt genügend Wirtschaftsexperten, die schonungslos die Situation beschreiben aber sie sind in den Medien nicht so präsent wie die politischen Befürworter. Warum ?
      - Wenn ich diese gebetsmühlenartige wiederholte Phrase unsere Politiker höre, DEU müsse diese Länder unterstützen und retten, sonst würden diese unsere Waren nicht importieren…
      Frage: wäre es da nicht einfacher unser Staat käme direkt für die Exporte auf und gäbe das Geld den DEU Exporteuren ? Das Geld bliebe im Lande und man könnte wenigstens die Korruption umgehen… Logisch, oder ?
      - Natürlich völlig blöd, aber auf blöde Behauptungen kann man nur blöde antworten…

      Ramses | 8. Februar 2012 | 15:09 | Antworten
  70. Hallo Forum,
    wenn ich das hier alles lese, stelle ich fest, dass die meisten die Ursachen für die europaweite Misere schlicht verdrängt oder nicht wahrgenommen haben.
    Ich will jetzt hier nicht nochmal alles runter beten, aber fakt ist doch, dass 20 Jahre neo-liberale Politik mit all ihren Folgen wie Umverteilung von unten nach oben, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschland durch die Hartz-Gesetze mit der Folge der Durchsetzung von Dumpinglöhnen in der Leiharbeit und in vielen Bereichen des Dienstleistungssektors sowie die Rettung des Bankensektors die Probleme explodieren ließ.
    Speziell in Griechenland kommt noch eine unfähige Verwaltung und die Verschonung großer Vermögen.
    Im Falle Griechenland heißt das erstmal, die Besteuerung von Vermögenden sowie die Installation einer vernünftigen Verwaltung durchzuführen.
    Alles andere kann man dann sehen.

    Provokateur | 8. Februar 2012 | 08:51 | Antworten
  71. In Griechenland gibt es einen “Volkssport” und der heißt Steuerhinterziehung. Nicht nur bei den Großen, auch bei den Kleinen. Aus dem letzten Urlaub – privat – in Griechenland: 4 Personen gehen abends gut essen – 4x Vorspeise, 4x Hauptgericht, 4x Dessert, 1 Flasche Wein, Wasser, verschiedene kleine “Mezedes” = 28 €. Bezahlt hat unser Gastgeber, wir hatten eingeladen. Wenn wir bezahlt hätten, hätte es das dreifache gekostet. Keine Rechnung, “der Wirt ist mir etwas schuldig, eine Hand wäscht die andere”. Inzwischen ist unser damaliger Gastgeber pleite, der Wirt auch. Solange in Griechenland keine vernünftige Verwaltung – und zwar nicht nur bei der Steuer – existiert, wird sich nichts! ändern. Die Politiker aller Parteien machen nur leere Versprechungen, glauben kann man bzw. darf man das nicht, jeder will sich nur seine Tasche füllen.

    Schwabenmaus | 8. Februar 2012 | 10:34 | Antworten
  72. der Oberwitz ist doch, dass durch die “Insolvenzverschleppung” Griechenlands die Banken genug Zeit hatten ihre Griechenlandanleihen beim efsf zu hinterlegen.

    Diese Verschleppung ermöglicht es den Banken faktisch, die Ausfälle über die Steuerzahler zu “solidarisieren”.

    Mutmaßlich bandenmäßiger Betrug am Bürger, durch die Jointventure Banken-Staaten.

    schön gemäß Eid……”Zum Wohle des Volkes”

    leser | 8. Februar 2012 | 10:48 | Antworten
    • @leser. Richtig Erkannt! Genau aus diesem Grund musste Zeit gewonnen werden.

      silberdistel | 8. Februar 2012 | 10:58 | Antworten
      • schlimm ist, dass das jeder schon die ganze Zeit begreifen konnte.
        Fast jeder…..ich ganz persönliche vermute ja gerade weil das schon die ganze Zeit bewußt sein musste, ist Herr Kleber öfter bei “heute” zu sehen. Er gehört mutmaßlich zu den letzten die Zusammenhänge artikulieren (wollte jetzt nicht schreiben “verstehen”)
        Es muss aber auf jeden Fall wertvoll für eine Regierung sein, wenn ein “Nachrichtensprecher” so gutgläubig naiv wohlwollend im Sinne der Regierung berichtet.
        Und wenn einer zu kritischen Rückfragen nicht fähig ist, ich meine dann ist das dieser Clausi.
        …..muss auf meinen Puls achten…..wollte Herrn Kleber nicht beleidigen, lediglich mal zum reflektieren anregen.
        jetzt bin wohl ich der Naive ;)

        leser | 8. Februar 2012 | 12:51 | Antworten
  73. Benannt werden sollten in diesem Zusammenhang noch die damaligen Verantwortlichen Hans Eichel, Gerhard Schröder, der Finanzdienstleister Goldmann & Sachs.

    Immerhin war es die “böse” FDP,
    die dieses Abenteuer damals abgelehnt hat.

    Genauso wie viele Bundesbankbeamte, die per Dienstanweisung von Herrn Eichsel Mundtot
    gemacht worden sind.

    Jetzt schießen die Sozis und Grüne gemütlich aus der zweiten Reihe und machen noch zusätzlich gleichwertige Vorschläge: Euro-Bonds ohne wenn-und-aber.

    Warum erinnert die Geschichte nur so sehr an den deutsche Föderalimus und den Länderfinanzausgleich?

    Die Zustände in NRW haben gleichwertige Dimensionen.

    Dazu auf welt.de:

    SCHULDENKRISE von Florian Hassel 07.02.2012
    “Sabotage der Beamten gibt Griechenland den Rest”

    Karl Letis | 8. Februar 2012 | 11:16 | Antworten
  74. Die schwarz-gelbe Kohl-Regierung hat den Euro für Deutschland ohne die Deutschen zu fragen hier beschlossen. Dazu der Geburtsfehler: Währungseinführung 2002 ohne politische Union – ein ungleicher Flickenteppich.

    “Merkozy”, Juncker und Co. haben ein Brett vor dem Kopf:

    sie gehen von einer “Schuldenkrise” aus. Das ist so falsch, dass es weh tut. “Plusminus” hatte es anschaulich erklärt: es ist eine Krise der ungleichen Handelsbilanzen – die Überschüsse der einen sind die Schulden der anderen.

    Das heißt: solange Deutschlnad auf Teufel komm raus exportiert KÖNNEN die “Schuldensünder” sich nicht regenerieren. Das Spardiktat von Merkel, Sarkozy, Juncker und Co. zerstören die Wirtscahft der klammen Staaten total – und für die Deutchen werden die Eurohilfen immer teuer.

    Merkel wird zu unrecht gefeiert!

    Marvin | 8. Februar 2012 | 11:59 | Antworten
  75. Ihr Griechen, wenn ihr noch einen Funken Ehre und Anstand im Leibe habt, tretet aus dem Euro aus, tretet am besten auch der EU aus! Ich weiss, es war ein schönes Leben für euch in den letzten Jahrzehnten auf Kosten der anderen EU Länder, aber was ihr jetzt der Welt bietet, ist eine Schande für die einst große Nation Griechenland.

    Eure Ahnen würden sich schämen, wenn sie euch so sehen müssten!

    Ein Volk, dass seine Souveränität und seine Ehre an die Bonzen aus Brüssel verkauft, wollt ihr das sein?
    Wollt ihr immer die bankrotten Betrüger Europas bleiben, auf Kosten anderer leben?
    Oder wollt ihr endlich anfangen zu arbeiten, ehrlich Steuern zu zahlen und das Land wieder nach oben bringen?

    Noch habt ihr die Wahl!

    Man_of_Truth | 8. Februar 2012 | 12:31 | Antworten
    • Blödes Gerede !!
      Dir geht es wohl noch zu gut?
      Das Volk Griechenland hat und hatte doch auch keine Chance.
      Da sitzen doch auch andere Leute am Hebel. Mach deine Augen auf , bevor Du so einen Müll redest.

      Mac von der Saale | 8. Februar 2012 | 12:37 | Antworten
      • Natürlich könnten die Griechen etwas ändern, wenn sie nur wollten. Aber mit mickrigen 1000 Demonstranten in Athen wird kein Politiker sich genötigt fühlen, etwas zu unternehmen.
        Wo sind denn die Massen der angeblich “notleidenden” Griechen? Oder geht es ihnen doch noch zu gut?

        Man_of_Truth | 8. Februar 2012 | 15:09 | Antworten
    • @Man_of_Truth. Alle Griechen derart nur über diesen einen Kamm zu scheren ist wohl etwas eindimensional. Da werden einige wenige, die ohnehin nah an den Pfründen sind, sicher profitiert haben. Die meisten aber aus dem Volk werden den “Segnungen” des Euros wohl eher hinterher gesehen haben.

      silberdistel | 8. Februar 2012 | 13:17 | Antworten
  76. Merkels EURO Desaster CHAPTER X
    Das Euro Nirvana rückt immer näher und näher.
    Merkel hat den Griechen gedroht, zu sparen !!
    Heute werden über 20.000 Griechen in die Armut geschickt
    (Entlassungen), unzähligen tausend Griechen wird das geringe Gehalt um bis zu 20& gekürzt. Hunderte von griechischen Familien müssen Ihre Kinder in die Heime abgeben, da diese nicht mehr finanziert werden können. Familien werden zerissen und ins Elend geschickt.

    Aber Frau Merkel wird gefeiert, die Börsen explodieren. Die Gewinne steigen. Die Manager machen sich die Taschen voll ! Dank der Billiglöhner in Deutschland und des Lohndumpings (Chapter Zeitarbeit Deutschland)

    So sieht also das neue EUROPA 2012 aus.
    Die Frau aus der Uckermark, gibt mächtig Gas jetzt.
    Und alle Lemminge kucken zu.

    Mac von der Saale | 8. Februar 2012 | 12:34 | Antworten
  77. Merkels Desaster Chapter XI
    Es gibt neue Peinlickeiten von Wullf !!
    Unser Schnäppchen Bundespräsident hat es auch wieder krachen lassen.
    Merkel spricht bei Wullf Desaster “vollstes Vetrauen” aus.
    TRAURIG !!!

    Deutschland erkundet ganz neue Gebiete in Sachen, Anstand und Moral !!
    Unsere Bundesmutti kennt solche Begriffe wohl kaum.
    Und alle Lemminge kucken zu.

    Mac von der Saale | 8. Februar 2012 | 12:48 | Antworten
  78. Gibt es einen Grund warum die Investitionsgelder/Kreditgelder unbedingt an die Regierung überwiesen werden müssen? Wenn wir wissen das sie korrupt ist? (Die Frage ist rethorische Art)
    Warum nicht direkt die Mutigsten in Land ansprechen, unterstützen und kontrollieren?. Da könnten Kettenreaktionen ungeahnter Größen entstehen.
    Also angefagen vom Becker bis zum Solar Stromerzeuger. Über Private Kitas, Schulen, Unis, usw.

    Antimateria | 8. Februar 2012 | 12:53 | Antworten
    • …es sind nur ca. 11.500.000 Einwohner. Wie ca. Tunesien, Guinea, Senegal, Ruanda, Tschad,Haiti, Kuba, Bolivien, Belgien, Portugal, Simbabwe u.a.
      Deklarieren wir Griechland als Entwicklungsland innerhalb Europa und fertig. Dann muss die ganze Welt bezahlen.
      Die Argentinier waren auch Entwicklungsland.

      Antimateria | 8. Februar 2012 | 13:17 | Antworten
      • …gut Niedersachsen könnte auch dazu zählen. Nicht wegen Armut aber vieleicht wegen Vetternwirtschaft. Sylt ist meine liblings Urlaubsort. ummmh.

        Antimateria | 8. Februar 2012 | 13:26 | Antworten
  79. Deutschland und Frankreich wollen ihre Banken vor Abschreibung schützen,

    Und Griechenland ist pleite und kann nicht mehr zahlen..

    So ist das nur ein Verhandeln darüber wer mehr aus der Tasche des anderen rausholen kann…

    Naja Europas Außenpolitik ist aus dem letzten Jahrhundert…Es kennt nur Sanktionspolitik

    Darius | 8. Februar 2012 | 14:36 | Antworten
    • Nie mehr, es geht doch nur noch um das Gewinnen von Zeit, für den kloana Franzosen, den Merkel so innig liebt und stützt, mit ihrer ganzen Breitseite.
      Es geht nicht mehr um Griechenland, denn die sind mausetot, schon seit 2 Jahren.
      Es geht nur noch um den Zeitpunkt der Bekanntgabe und der kann ungünstiger nicht sein, Sarkozy und ein Totalausfall für die Franzosen, das war es dann endlich, für den Petit Napoleon.
      Wir, die Länder, die Steuerzahler sind nur noch die Schachfiguren die von Merkozy oder Sarkel hin und her geschoben werden.
      Es geht auch um die Macht von Merkel und ihrer Blutschwesterschaft mit dem Franzmann.

      e-furor | 8. Februar 2012 | 16:27 | Antworten
  80. Endlich Klartext im ZDF. Herzlichen Dank!
    Angesichts der allgegenwärtigen Fremdmacht EUdSSR ist K.O. Gerhards Kommentar ein mutiges Beispiel, dem die übrigen deutschen Medien endlich folgen sollten.

    Es ist mir unbegreiflich, wie im 21. Jahrhundert mitten in Europa eine Diktatur wie diese EUdSSR samt ihrer gekauften Handlanger (“Medien”) entstehen konnte. Ebenso unbegreiflich, wie 500 Millionen satte und denkfaule Bürger sich diese Diktatur bieten lassen. Offenbar wegen massiver Hirnwäsche durch die “Eurovölkischen Beobachter”, den sogenannten Medien. :-(

    Nordfriese | 9. Februar 2012 | 07:18 | Antworten
    • Sein Pech nur das er ab jetzt nicht mehr so oft in den Fokus rutschen wird… poder?

      Michael H | 12. Februar 2012 | 21:52 | Antworten
  81. “Diktatur”, wohl wahr, durch Parlamentarische Pseudo-Demokratie. Da hat eine handvoll Posten- und Pfründe-Verwalter [nur einige Tausend im Vergleich zu den 500 Mio Bürgern) sich selbst zu EU-Apparatschiks ernannt und sich zu Marionetten der Finanz- und Industrie-Lobbys gemacht. Auf Kosten und zu Lasten der Steuerzahler, obendrein geschmiert von den Lobbys.
    Diktatur pur, aber von Verfassungsrichtern keine Spur!

    Moritz Paris | 9. Februar 2012 | 09:09 | Antworten
  82. “Der Euro – in seiner jetzigen Form – ist eine der größten Fehlleistungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges, so der ZDF-Hauptstadtkorrespondent.”

    Das habe ich schon vor 14 Jahren gesagt. Ich bin aber kein Hauptstadtkorrespondent und kein Finanzexperte und auch kein (un)sinniger Wirtschaftsweisser ! Was habt ihr die letzten 14 Jahre gemacht ? Geschlafen ?

    Ja, wie ein Murmeltier !!!

    Z. | 9. Februar 2012 | 12:51 | Antworten
    • Nachtrag :
      14 Jahre deshalb, da wir schon gegen die Einführung des Euros waren. Nationale Kräfte mußten keine Hellseher sein, um zu erkennen, wohin die Reise führt. Es ging um das Abschöpfen von Volksvermögen auf Europäischer Basis. Börsentechnisch auf internationaler Basis.

      [...Kommentar wegen antisemitischer Inhalte gekürzt...]

      Das der Euro nicht funktionieren konnte war aufgrund der völlig unterschiedlichen Mitgliedsländer klar. Nur Politiker die, die verschiedenen Volkscharaktere leugnen können an den Erfolg des Euros glauben !

      Z#D*§C

      Z. | 9. Februar 2012 | 12:58 | Antworten
  83. Die “politische Klasse” in Europa hat ihren letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielt. Bleibt die letzte Frage: Ist es “nur” Inkompetenz oder ist es dreiste Korruption…?? :-(

    Nordfriese | 9. Februar 2012 | 19:01 | Antworten
    • Die Mischung machts :-)

      Michael H | 12. Februar 2012 | 21:50 | Antworten
  84. Dann labert hier nicht alle rum, unternehmt etwas.
    Informiert euch alle erstmal um die rechtliche Situation in Deutschland und arbeitet unsere Geschichte auf.
    http://www.steuerboykott.org/
    http://www.der-runde-tisch-berlin.info/

    Christian Neuber | 11. Februar 2012 | 23:26 | Antworten
  85. Die EURO-Einführung war von Anfang an nicht nur ein “Fehler”. Das wäre noch irgendwie verzeihlich, denn niemand ist unfehlbar. Auch Politiker, Wirtschaftstheoretiker und Think-Tanks sind es nicht.
    Leider nein. Es war viel schlimmer. Es war der erklärte Kampf gegen die Gesetze von Logik und Mathematik. Ähnliches haben sich nur wenige totalitäre Staaten geleistet. Und die Ergebnisse sind bekannt.

    sensortimecom | 12. Februar 2012 | 12:34 | Antworten
  86. Klasse Beitrag! Wie kommt es dann das auf einmal solch kompetente Meinungen im ZDF verbreitet werden?

    Michael H | 12. Februar 2012 | 21:49 | Antworten
  87. “Der Euro – in seiner jetzigen Form – ist eine der größten Fehlleistungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges, so der ZDF-Hauptstadtkorrespondent.”

    ..genau.. Recht hat er!

    Michael H | 12. Februar 2012 | 21:50 | Antworten
  88. Die Griechen sind völlig normale Leute, so wie wir auch.
    Sie unterscheiden sich in garnichts, abgesehen der Sprache, von uns. SIe sind auf die selbe Finte wie wir auch hereingefallen, nur knallts bei uns später, weil die Fallhöhe eine andere ist.
    Erst haben wir Kaufkraft exportiert, (ohne dies hätte es noch früher geknallt) dies waren zu dem Zeitpunkt für die Griechen ungedeckte “Euro”-Schecks, und jetzt, da die Farce aufzufliegen beginnt, schicken wir noch partielle Deckung hinterher.
    Für wen eigentlich?
    Doch nicht für die Griechen.
    Wir schicken diese Deckung jenen, die den Griechen ungesicherte Kredite gewährt haben.
    http://dasblaueforum.org/forum/index.php?id=1256
    Immobilien-Schneider, der ein mächtiges Banken-Beben ebenfalls wegen ungedeckter Kredite auslöste, war kalter Kaffee demgegenüber! Nur waren die Banken damals noch nicht so schlau, den Steuerzahler für ihre Zockerei gerade stehen zu lassen. Und, sind jetzt die Banken böse? Natürlich nicht! Sie setzen Kapitalismus um.

    dasblaueforum.org | 13. Februar 2012 | 14:11 | Antworten
  89. Für wen, für die Heuschrecken wohl, die nach dem Niederbrennen sich wieder am neuen Grün laben werden, von uns, dem Steuerzahler zum 5. Mal geliefert.
    Logisches Denken, Grundrechenarten, eine gute Allgemeinbildung, Kenntnisse in Wirtschaften, Bilanz und nicht die politische Betriebsblindheit auf Lobbyismus getrimmt sein mit der Pflicht zum Dienen reicht aus, dass dieses Projekt außerhalb der Drachme zum Scheitern verurteilt ist.
    Die Märkte, die Chimären, die Fonds, Derivatehändler, die Zocker, die Wetter, die Leerverkäufer haben sich Europa längst aufgeteilt, zumindest GIIPS und PIIGS und dem machen die Witzfiguren aus Europa, Deutschland mit, denn sie werden nicht mehr gefragt in dem Hamsterrad des Euros, denn sonst sind diese die Nächsten die gefressen werden.
    Nun im 3. Jahr schon und alles ist eingetreten, eher noch schlimmer und schneller und ich bin nur ein Normalbürger!
    Was haben da die Eliten den für Interessen oder nicht in der Birne?

    e-furor | 13. Februar 2012 | 20:53 | Antworten
  90. Teil 1
    Die X-te. Bilanzfälschung der X-te. Betrug, das Lügengebilde in Serie und ganz einfach Venizielos.
    Dem würde ich keine Drachme anvertrauen und schon gar keinen Euro mehr, nicht mal Spielgeld.
    Das Armenhaus von Europa, die Bürger die von Unfähigen, nur auf den eigenen Vorteil bedachten Politikern der Schande, der Schmach preisgegeben wurden, der Demos der Spielball derer, die Hellas seit Jahrzehnten unter sich aufteilten und ausbeuteten und dann erlaubt sich dieses Stiernackige noch Drohungen gegen die Mitte von Europa auszustoßen.
    Nochmal ein paar Milliarden für den Verbrennungsofen und in wenigen Tagen das gleiche Trauerspiel?
    Wie dumm darf, muss man denn ein, um griechischen Parteien zu glauben.
    Wer will dies durchsetzen nach dem April, vor welchem Gericht.
    Diese Unterschrift hat doch den Wert von Toilettenpapier.
    Was ist wenn diese Parteien nach der Neuwahl pulverisiert werden?
    Welchen Nackten wollt ihr in die Taschen langen?

    e-furor | 15. Februar 2012 | 20:49 | Antworten
  91. Teil 2
    Wieder dem deutschen Steuerzahler wohl, zum unerträglichsten Mal.
    Kriminell wäre der neue Vorwurf an die EWU, der Vorsatz wohl zu kurz gesprungen, denn diese Verschwendung, die Unmöglichkeit liegt auf dem Silbertablett der Lüge, des Betruges und ist Null wert.
    Herr Junker und Sonstige, wollt ihre griechischen Verhältnisse in den Straßen von Kerneuropa, wegen Bilanzbetrüger, dies kann sich ja keiner vorstellen, der halbwegs bei gesundem Verstande sein will oder dies von sich behauptet?

    e-furor | 15. Februar 2012 | 20:51 | Antworten

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