Alzheimer, Alter und Würde

Ich gebe es zu: Mit dem Thema Alzheimer habe ich mich noch nie intensiv beschäftigt. Meine Vorstellungen voller Klischees. Nun bin ich auch nicht gerade Meister darin, mich unangenehmen Ängsten zu stellen. Seit Rudi Assauer seine Erkrankung in die Öffentlichkeit getragen hat, ist mein Blick auf die Dinge ein anderer. Ja, ich finde es gut, dass Rudi Assauer den Mut aufbringt, sich zu stellen.

Wir leben in einer Gesellschaft, die immer älter wird. Wir kennen die Zahlen vom statistischen Bundesamt – wir erleben den medizinischen Fortschritt. Und doch stehen wir dem Altern der Gesellschaft manchmal ratlos gegenüber. Die lustigen Rentner, die gemeinsam Reisen unternehmen, das Internet erobern und die Gesellschaft als “Silver Surfer” bereichern, sind eben nur eine Seite der Medaille. Krankheiten, Pflege und Leid gehören auch zur Wirklichkeit. Angehörige und Freunde kämpfen mit Behörden, Pflegestufen und psychischer und physischer Überforderung.

Wenn wir heute nach vielen Berichten über Rudi Assauer darüber nachdenken, wie wir Pflege im Alter besser organisieren – nicht nur für Demenzkranke – dann hat der Ex-Manager mit seinem Outing etwas erreicht. Neue Konzepte müssen her. Selbstbestimmung zugestehen, Würde bewahren und gleichzeitig Raum geben – die 80-90-Jährigen sind schließlich schon bald der am schnellsten wachsende Teil der Bevölkerung. Wir müssen weg von der Minutenpflege hin zu einer menschenwürdigen Pflege – für die Angehörige und Fachpersonal ausreichend Zeit haben. Die Familienpflegezeit ist ein guter Gedanke – letztlich taugt sie aber wenig. Sie ist zeitlich begrenzt, die Arbeitgeber können ihre Unterstützung auch verweigern. Das reicht für viele Betroffene also nicht aus.

Und wir, die Jüngeren, dürfen nicht mehr ignorieren, was auf uns zukommt. Ob bei Alzheimer oder anderen Demenz- und Alterskrankheiten – mit Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten kann man regeln, was zu regeln ist.

Mehr zum Thema erfahren Sie heute in WISO ab 19.25 Uhr im ZDF.

48 Kommentare | 06. Februar 2012 | 14:16 Uhr | Twittern | Facebook

48 Kommentare

  1. Wenn es den Herrn so trifft, wie jeden anderen normalen Mitmenschen, dann sollte dieser Ballspieler sein Gebrechen für sich behalten. Ob ehemalige Sportjournalisten oder einstige Sportskanonen, wenn es ihnen gut geht, verlieren sie keine Gedanken an die hart arbeitende Krankenschwester oder der Reinemachfrau, wenn sie schrecklich anfangen zu leiden, dann rufen sie nach dem Kamerateam.
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    Bleibt mir mit diesen vermeidlichen Promis und ihren Geschichten vom Leib.
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    susi

    susi bibelmaus | 6. Februar 2012 | 14:35 | Antworten
    • Ja und ein Nachtrag: betroffene in der gleichen Lage, jedoch ohne Bekanntheitsstatus, können am Ende ihres Seins dann froh sein wenn sie außer dem Bild auf dem Nachttisch noch ein paar private Habseligkeiten ins Zweibettzimmer des Altenheimes mitnehmen dürfen. Diese Ausschlachtung medialer Aufmerksamkeit geht mir bei diesen Halbprominenten so was von auf die Mäusezähne. Die Lebensgerechtigkeit holt diese Leute alle wieder auf den Boden der Normalität zurück. Erst dann merken sie wieder, dass sie einer unter vielen sind und genau wie jeder andere Sterbliche auch, sich nach Vergebung, Heilszusage und Lebensannahme sehnen. Weise, wer in jungen Jahren schon so viel persönliche Reife hat das zu erkennen. Davon gibt es wenige.
      susi

      susi bibelmaus | 6. Februar 2012 | 14:42 | Antworten
      • So…und nun gebe ich die Diskussion frei:

        susi bibelmaus | 6. Februar 2012 | 14:43 | Antworten
        • Hi,@Susi!

          Bitte mäßigen sie sich.

          Schließlich sind nicht sie es, die diesen Blog unterhält und moderiert, infolgedessen können sie hier
          auch nix freigeben.

          Gruß,

          Henk

          Delitant | 7. Februar 2012 | 02:59 | Antworten
          • @Delitant
            In diesem Fall gebe ich Susi Bibelmaus aber Recht.Hochbekannte kommen erst auf dem Boden der Realität zurück,wenn sie sterbenskrank sind, vorher kennen sie keinen gewöhnlichen Bürger.
            Mit der Veröffendlichung der Krankheit betteln sie dann immer noch um Mitleid und Respekt,den sie vorher selbst gegenüber gewöhnlichen Bürgern,die vielleicht auch schwer krank sind,kein nie hatten.
            In Wirklichkeit machen sich die schwerkranken Promis nur lächerlich.

            M.G. | 7. Februar 2012 | 10:08 | Antworten
    • ….spätestens seit Ronald Reagens Offenbarung über seine Demenz wird die Öffentlichkeit hin und wieder
      durch sogenannte Prominente über die Schrecken dieser Krankheit mehr oder weniger informiert. Allerdings könnte man streiten, ob diese öffentliche Offenbarung die Empathie der Bürger in besonderer Weise fördert oder nur ein Appell sein soll.

      annton | 6. Februar 2012 | 15:44 | Antworten
    • @Bibelsusi:
      - mag ja sein. Aber wenn dessen Geschichte tatsächlich nur einige Wenige mehr veranlaßt, sich für diese (von seiner Person losgelöste) Krankeit und deren Begleitprobleme zu interessieren, war es das wert.
      - Ihnen gehts doch sonst auch nur ums Ganze, oder ?

      Ramses | 6. Februar 2012 | 20:21 | Antworten
    • Immerhin darf man nicht verkennen, dass bei einem Normalbürger, oder gar einem der Unterschicht, der Unterschied zwischen krankhafter Demenz und/oder Alzheimer gar nicht so groß ins Gewicht fällt, als bei einem Promi, wie Rudi Assauer, der vordem immerhin so gescheit war, sich
      seinen täglichen Kasten Bier von seinen Frauen nach hause schleppen zu lassen.

      Delitant | 7. Februar 2012 | 03:10 | Antworten
      • @Delitant
        Ein gewöhnlicher Demenzkranker wird doch um seine Rechte von Betreuern im Pflegeheim und Verwandten betrogen,da sie nicht’s mehr mitbekommen.
        Ganz ehrlich wer sich beizeiten der Diagnosstellung das Leben nimmt,erspart sich nur die Entwürdigung von den seiten der Verwandtschaft und Betreuern im Pflegeheim,denn eine menschenwürdige Betreuung findet oft wegen Überlastung,auch nicht statt.Von daher kann ich Suizidhandlungen bei Demenzkranken verstehen und würde vielleicht auch so denken.

        M.G. | 7. Februar 2012 | 10:13 | Antworten
  2. @ZDF, Lieber Herr Leutke,

    die Susi hat recht,
    begleiten Sie doch zunächst einige Schichten im Pflegedienst, Ostberlin vielleicht,

    und dann bearbeiten Sie das Thema mit mehr Wissen, was Deutschland umfassend ist.

    werner | 6. Februar 2012 | 14:55 | Antworten
    • @werner
      Was nutzt auch eine Patientenverfügung,wenn man hinterher nicht mehr in der Lage ist,zu klagen,wegen Geschäfts-und Postulationsunfähigkeit und die Unrechtmäßigkeiten von anderen dann doch ertragen muss als Demnzkranker ?
      Wir sollten lieber noch das Leben genießen,wer weiß wie lange wir dazu noch in der Lage sind.
      Ich find den beitrag vom ZDF irgendwie fehl am Platze.

      M.G. | 7. Februar 2012 | 11:43 | Antworten
  3. Ich finde es gut, dass Aussauer an die Öffentlichkeit gegangen ist. Meinem Empfinden nach hat es – in diesem Fall zumindest – mit medialer Ausschlachtung nichts zu tun. Eher kann uns Assauer nachdenklich machen im Umgang mit Schwäche Leid, Ohnmacht, etc., und mit den vielen Menschen, die von dieser schrecklichen Krankheit betroffen sind. Vielleicht können auch diejenigen Kranken, die nur ein paar Habseligkeiten in das Zwei-Bett-Zimmer des Altenheims mitnehmen können, im Laufe der Zeit auch von einem sich verändernden Bewusstsein in der Gesellschaft gegenüber Demenzkranken profitieren. Vielleicht auch Menschen, die heute noch die Nase rümpfen über diese “mediale Ausschlachtung”… Ich denke, Promis haben hier schon einige Möglichkeiten. Danke, Herr Assauer! Danke auch an Ihre drei “Engel”!

    Gurkina | 6. Februar 2012 | 14:56 | Antworten
  4. Was die Pflegefach- und Hilfskräfte in einem Altenheim an persönlicher Lebensleistung zur Rundumbetreuung demenzerkrankter in die Waagschale werfen, wird mit nur “e i n e m Bruchteil” von dem an finanzieller Zuwendung gewertschätzt, was ein Ballspieler an Monatseinkommen hat! Hier haben auch Journalisten die Berufspflicht den Finger endlich mal in die Wunde zu legen und das schreiende Missverhältnis ziviler Berufsausübung zum Verhältnis raffender Scheinweltprominenten anzuprangern.
    .
    .
    Das hat mit Neid nichts zu tun, das hat mit Anstand was gemein.
    .
    susi

    susi bibelmaus | 6. Februar 2012 | 15:06 | Antworten
    • Richtig. Das hat was mit Anstand zu tun, dann sollte man aber auch wissen, was Anstand ist. Den Herrn Assauer als raffenden Scheinweltprominenten zu diffamieren ist ein prachtvolles Beispiel anständiger christlicher Nächstenliebe a la Susi Bibelmaus. Nun ja, jeder Superfromme blamiert sich halt auch irgendwann so gut er kann und wenn es sein muß auch im Blog.
      Das Problem Demenz im Alter ist viel zu ernst, als daß man da noch herumkrakeelen sollte, wenn es mal auch einen Prominenten trifft – und wenn dieser versucht, das allgemeine Interesse für das Problem, das sonst gerne in der Öffentlichkeit verdrängt wird, zu steigern.
      Selbst hundert Bibelmäuse im Blog würden nichts bewegen – aber vielleicht gelingt es ja dem Herrn Assauer, einfach durch seine Aussagen, die Verantwortlichen für das weite Feld Hilfe für Alte zum Nachdenken oder sogar Handeln zu bringen.

      Blogleser | 6. Februar 2012 | 22:03 | Antworten
      • @Blogleser
        Man sollte die Demenz Privatsache sein lassen,denn es ist den Betroffenen schon peinlich genug vergesslich zu werden und ein Pflegefall mit Einnässen usw. zu werden.
        Man sollte daher vom Interview anstandshalber auch als Journalist anstandshalber Abstand nehmen.

        M.G. | 7. Februar 2012 | 11:38 | Antworten
  5. Gunther Sachs hat sich deswegen erschossen. Mit entsprechender Therapie hat Rudi Assauer dies vielleicht nicht nötig. Ich wünsche es ihm.

    Michael Egler | 6. Februar 2012 | 15:08 | Antworten
  6. Demenz und Alzheimer sind schon schlimm.
    Ich erinnere mich aber noch an den Vornamen des Herrn Alzheimer.(Alois heißt er). Solange ich den nicht vergesse, gehts noch.
    Ansonsten: Wenn jeden morgen eine “neue” Frau neben einem aufwacht, dann ist es soweit. Kann auch interessant sein.

    Tomca | 6. Februar 2012 | 15:10 | Antworten
    • Welch bitter-süßer und doch böser Gedanke.

      Das Zauberwort heißt “Geld”. Ohne dies werden wir diese Problematik nicht in den Griff bekommen. Richtig, seit Jahren wissen wir… aber wir tun nichts. Das sich da mal wieder jemand outet ist in Ordnung, es wird den meisten aber in einigen Monaten schon wieder “entfallen” sein. So sind wir: verdrängen und “wegschweigen”.

      Wenn wir wüßten, was z.B. Altenpfleger täglich erleben, wie man mit Menschen umgeht, in welchem Zustand wir die betroffenen Menschen täglich zurücklassen, dann würde es einen Aufschrei sondersgleichen geben. Wo sind die Berichte darüber? Im ZDF oder ARD habe ich darüber noch nichts gesehen – wo bleibt deren Bildungsauftrag?

      Es macht mich stinke sauer, dass hier einer schreibt, der sich dieses Thema NICHT auf die Fahne schreiben wird weil ihn nächste Woche wieder andere Themen interessieren werden.

      Es gibt keine Lobby für alte Menschen und deren Krankheiten. “Mich wird es schon nicht treffen” – Eine Schande ist das.

      G.Walter | 6. Februar 2012 | 20:18 | Antworten
  7. @ (ZDF) Martin Leutke

    „Wenn wir heute nach vielen Berichten über Rudi Assauer darüber nachdenken, wie wir Pflege im Alter besser organisieren – nicht nur für Demenzkranke – dann hat der Ex-Manager mit seinem Outing etwas erreicht.“ (Ihr Text)

    Mein lieber Herr Leutke, ich glaube nicht, dass wir angesichts des Falles Assauer Denkanstöße brauchen. Das Problem ist seit Jahren bekannt. Der medienverliebte und medienverwöhnte Herr Assauer … na, die Medien springen gerne auf Geschichten von Prominenten. Geoutet hat er sich nicht – er bleibt auch jetzt auf den Titelseiten.

    „Wir müssen weg von der Minutenpflege hin zu einer menschenwürdigen Pflege – für die Angehörige und Fachpersonal ausreichend Zeit haben.“ (Ihr Text)
    Sehen Sie, Herr Leutke, an dieser Stelle Ihres Kommentars wäre Platz gewesen für den Satz: „Für Angehörige, die aus fachlichen, physischen und physischen Gründen mit der Pflege überfordert sind, sollten Einrichtungen geschaffen werden, in denen gut qualifizierte Mitarbeiter gegen „angemessene Bezahlung“ diese Aufgaben übernehmen.“

    „Die Familienpflegezeit ist ein guter Gedanke – letztlich taugt sie aber wenig. Sie ist zeitlich begrenzt, die Arbeitgeber können ihre Unterstützung auch verweigern. Das reicht für viele Betroffene also nicht aus.“ (Ihr Text)
    Ja, Herr Leutke, eine recht sonderbare Feststellung. Auf eine Vollzeit-Tätigkeit verzichten, die Arbeitgeber könnten unzufrieden sein … wo bist du – Staat?

    „Ob bei Alzheimer oder anderen Demenz- und Alterskrankheiten – mit Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten kann man regeln, was zu regeln ist.“ (Ihr Text)
    Und das ist für Sie die Lösung?

    Ich möchte mich nicht wiederholen. Journalisten sollen in Meldungen schreiben, was geschehen ist. In Kommentaren sollten sie die Fragen stellen, die gestellt werden müssen.

    Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 6. Februar 2012 | 15:36 | Antworten
  8. Diese Krankheit birgt die Chance, auch das zu vergessen, was man bisher zu vergessen vergaß.Bauen wir also darauf, das Alzheimer, den daran Erkrankten, wenigstens von seinen Gewissensängsten befreit.Das wäre für manchen unserer Bänker, oder Politiker, scherlich eine späte Gnade.

    Delitant | 6. Februar 2012 | 15:54 | Antworten
    • - ziemlich bissig…

      Ramses | 6. Februar 2012 | 20:09 | Antworten
  9. Lieber sterben!
    Eine persönliche Endlösung wenn so weit ist: das Leben selber beenden! Meine Frau und ich haben unsere eigene Endlösung bereits organisiert, da wir unseren Söhnen nicht zu Last fallen wollen. Noch schlimmer ist die Vorstellung, in einem Pflegheim zu landen und irgendwelchen Leuten ausgeliefert zu sein – einfach schrecklich!

    M.Souza | 6. Februar 2012 | 16:01 | Antworten
  10. Der Leidensdruck weiter Teile der Bevölkerung wegen Demenz und Alzheimer ist noch viel zu klein und wird deshalb von der Politik nur schwach wahrgenommen. Mit diesem Thema, welches nur “negative und unbehagliche” Gefühle hervorruft, geht man auch nicht in Wahlen.
    Wie oben schon angesprochen, unser normales “Plegeheim”-Personal ist mit Demenzkranken hoffnungslos überfordert. Es bedarf guter Ausbildung und dann selbstverständlich auch guter Bezahlung des Betreuungspersonals. Heute gibt es in den Abteilungen meist nur Türen ohne Klinke, also den weggeschlossenen Dementen, wirklich betreutes Wohnen sieht ganz anders aus und kostet auch extrem mehr Geld.
    Gerade wir als ZDF – Blogger sollten Druck machen, denn wir sind die nächste Alzheimergeneration. Jahrzehnte haben wir nicht mehr.
    Nur: die jüngere Generation hat noch nicht einmal den Rentenschock realisiert, geschweige denn, verdaut. Jetzt kommen wir, und fordern neue Abgaben, damit wir als Demente gut versorgt werden. Das wird spannend.

    Tomca | 6. Februar 2012 | 16:03 | Antworten
    • Ich hatte mehrere Jahre Gelegenheit, während des Aufenthalts eines zunehmend dement werdenden Verwandten im Altenheim das dortige “Umfeld” zu beobachten. Da wurde niemand weggesperrt und es gab auch keine Türen ohne Griff. Im Gegenteil. Es wurde versucht, so lange irgend möglich diese Menschen am Miteinander mit den nicht-dementen Heimbewohnern zu beteiligen.
      Das Pflegepersonal hat alles Menschenmögliche getan, und beim Abendessen wurden sogar individuelle – manchmal gar nicht so einfach zu erfüllende – Sonderwünsche berücksichtigt.
      Natürlich ist das nicht für ein Vergelt’s Gott zu machen – aber den Jüngeren bleiben nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie erschießen sich alle rechtzeitig vor dem Altwerden, oder sich berücksichtigen dieses unvermeidliche Ereignis und finanzieren die Pflege solidarisch mit. Es ist nämlich kaum einer in der Lage, das Geld für seine eigene Altenpflege alleine aufzubringen.

      Blogleser | 6. Februar 2012 | 22:14 | Antworten
    • unser “normales” Pflegeheimpersonal ist mit allem hoffnungslos überfordert, weil es den Finanzjongleuren in der Politik schlicht und ergreifend am Allerwertesten vorbeigeht, wenn das Wahlvieh, dass eh kein Geld mehr bringt, sondern nur kostet, irgendwo in den Sammelstellen dahinvegetiert, die eigene Oma ist zur Gewissensberuhigung im Seniorenstift am Wannsee untergebracht, man hat´s ja…. Dement, verkrebst oder anderweitig unheilbar krank interessiert die nicht, es ändert sich ja nichts, obwohl “SIE” es ganz genau wissen.
      Nix gegen Rudi Assauer, aber diejenigen, die ihr leben lang was “besonderes” waren, machen natürlich auch aus ihren Wehwehchen was besonderes, wenn Hans Müller oder Lisa Meier unheilbar erkranken, interessiert das keine Sau… was, wenn mal ein ganzes Dorf das Rathaus stürmt, um für einen mittellosen Mitbürger eine humane Pflegestelle zu erkämpfen, wo er in Würde ( @Wulff : das ist das “Würde”, was mit ihrem Amt gemeint ist, nicht der konjunktiv) und leben könnte ??

      staatsfeind no.1 | 7. Februar 2012 | 08:22 | Antworten
  11. Ich habe ein Fläschchen mit zwei wirkungsvollen Pillen im Giftschrank mit der Aufschrift: “Nimm die ein wenn du nicht mehr weißt für was sie bestimmt sind!”
    Über keine Krankheit sonst wird so viel Späße gemacht. Dabei sollten wir Gesunde uns gewahr sein, das Leben nicht nur etwas mit Spaß und Lebensfreude zu tun hat, sondern auch mit Verantwortung, die wir füreinander tragen.
    Und nie vergessen liebe Journalisten: Man kann auch über Missstände recherchieren, ohne das dabei gleich ein Promi mit auf dem Bild ist. Alles Gute für Herrn Assauer.

    silberdistel | 6. Februar 2012 | 16:05 | Antworten
  12. In Holland gibt es ein einmaliges Projekt: Das Dorf der Dementen.
    Funktioniert sehr gut, Plätze dort sind praktisch nicht zu erhalten. Trotz der Kosten von “ab 5000,-Euro”.

    Anschauen, staunen, dann nachmachen und einen finden, der die Kosten übernimmt (wenigstens 2/3).Für solche Betreuung würde ich mein Haus verkaufen.

    Tomca | 6. Februar 2012 | 17:03 | Antworten
  13. Pflege im Alter darf auf keinen Fall den neoliberalen Irrlichtern überlassen werden – bloss keine private Pflegeversicherung wie sie die FDP will. Funktioniert bei der privaten Rente (Riester) auch nicht. Profit hat jeweils die Versicherungswirtschaft.

    Marvin | 6. Februar 2012 | 17:12 | Antworten
    • Die Pflege im Alter in der jetzigen Form stammt bekanntlich von Herrn Blüm, oft belächelt als Herz-Jesu-Sozialist und Herrn Riester, eingeschiebener Sozialist. Neoliberalk war keioner der beiden – das sit also Quatsch.
      Da aber eine Altenpflegekasse mit ihren Einnahmen und Ausgaben auch irgendwie organisiert sein muß (so was wissen sogar die gläubigsten Sozialisten), muß diese Organisation mitbezahlt werden. Mit Irrlichterei hat das wenig zu tun.
      Man lese hierzu die allerdings sehr behördendeutschen Gesetztestexte…..

      Blogleser | 6. Februar 2012 | 22:20 | Antworten
  14. Die Ehren aber und das Lob, das sie einander dort spendeten, (Theoretiker der materiellen Welt) und die Belohnungen für den, der die vorüberziehenden Schatten am schärfsten erkannte und der sich am besten einprägte, welche von ihnen zuerst und welche danach und welche gleichzeitig vorbeizukommen pflegten, und daraus am besten vorauszusagen wußte, was jetzt kommen werde – glaubst du, er sei noch auf dieses Lob erpicht und beneide die, die bei jenen dort in Ehre und Macht stehen? Oder wird es ihm so gehen, wie Homer sagt, daß er viel lieber auf dem Acker bei einem armen Mann im Taglohn arbeiten und lieber alles mögliche erdulden will, als wieder in jenen Meinungen befangen sein und jenes
    Leben führen? – Ja, das glaube ich, sagte er. Lieber wird er alles andere ertragen als jenes Leben….Plato’s Höhlengleichnis

    alexander schober | 6. Februar 2012 | 19:18 | Antworten
  15. Meine Mutter erkrankte vor etwa 10 Jahren an Altersdemenz. Sie kam in einer Einrichtung und wohnte in einem Reihenhaus in kleinen Gruppen, je nach Schwere der Erkrankung. Der Alltag war wie in einer Familie strukturiert, d.h. eine “Mutter” führte den Haushalt. Wenn man Lust hatte, konnte man mithelfen beim kochen, Tisch decken, abwaschen, Kaffee kochen etc. Auch wurde zusammen eingekauft. Es gab ein Wohnzimmer, eingerichtet wie in alten Zeiten mit Nippes und Blumen auf dem Tisch. Ehrenamtliche kamen zum vorlesen, singen, basteln, Karten spielen etc. Frisör und Pediküre kamen ins Haus. Ein Bus für Ausflüge stand zur Verfügung. Meine Mutter hat sich dort sehr wohl und geborgen gefühlt. Kostenpunkt ca. € 600,– pro Monat. Meine Mutter starb 2004. Dies alles geschah in den Niederlanden. Also damals kostete die Unterbringung und Verpflegung keine € 5000,–. wie oben erwähnt.

    Frau-Antje8 | 6. Februar 2012 | 19:36 | Antworten
  16. - sind vor Jahren ins Heimatland meiner Frau gezogen, weil sich deren Mutter mit 85 Jahren nicht mehr selbst versorgen konnte. Mit 88 Jahren dann kam Alzheimer hinzu aber so abrupt, für uns völlig überraschend. Waren bis dahin der gängigen Meinung, diese Krankheit entwickele sich langsam bis zum Endstadium. Verlief gänzlich anders: es kam zu einem extrem rapiden Verfall, der dazu führte, daß nach nur 2 Monaten die eigenen Kinder nicht mehr erkannt wurden. Lediglich auf meine sie ständig umsorgende Frau reagiert sie noch minimal mit den Augen.
    - Ansonsten können wir die meisten der bei “Beckmann” dargestellten Aspekte bestätigen, vor allem in der Pflege: die Familie ist in der Tat das beste Umfeld für den Patienten. Bei uns ist diese Situation zufällig gegeben, weil wir nicht mehr im Arbeitsleben stehen.
    Oft sieht die Situation leider ganz anders aus und da ist unser Staat absolut auch in der Pflicht.
    Mein Respekt gilt den total überlasteten Pflegekräften !

    Ramses | 6. Februar 2012 | 20:05 | Antworten
  17. Der Zukunftsdialog ist fürn Po, so nebenbei erwähnt. ein Hoch auf den “Heute” Blog und unsere freien Medien!

    jaja | 6. Februar 2012 | 21:26 | Antworten
  18. Ob es nun wünschenswert ist, dass Promileiden einen anderen Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung hat, als dasselbe Geschick bei einem Durchschnittsbürger, sei nun mal dahingestellt:

    Die Frage, die sich mir stellt, ist eine ganz andere:
    Wer hat überhaupt dafür gesorgt, dass Herr Assauer seine Situation für die Medien aufbereiten ließ?
    Der Demenzkranke selber? Oder Leute in seinem Umfeld, die mittlerweile für ihn die Entscheidungen treffen (so, wie sie ihm vermutlich vieles mittlerweile abnehmen müssen).

    Denn es ist schließlich das Eine selbstbestimmt eine Erkrankung bekanntzugeben, etwas vollkommen anderes aber, fremdbestimmt zum Outing gezwungen zu werden.

    Überhaupt fehlt mir die Innenperspektive bei dieser ganzen Diskussion. Der Würdeerhalt der Betroffenen müsste eigentlich einen größeren Raum einnehmen, als die strukturellen Probleme von Fachkräfteorganisation, so erschütternd die Lage im Pflegesektor auch in der Tat ist.

    maleachi | 6. Februar 2012 | 23:52 | Antworten
    • @Maleachi:
      - In der Tat ist der Würdeerhalt und die persönliche Zuwendung (neben der eigentlichen Pflege) von enormer Bedeutung. Wir erleben es derzeit selbst bei unserem Familienmitglied, welches eine nur noch so eben zu erahnende Verbindung zur Außenwelt zeigt. Leise Reaktionen sind merkbar, wenn sich der sonst total rigide Körper entspannt weil man sie in den Arm nimmt oder ihr die Hände streichelt und mit ihr spricht. Wunderbarerweise hat auch leise Musik diesen Effekt. Nur, welchen Pflegekräften erlaubt man die Zeit für diese absolut nötige Zuwendung ?
      Wir als Angehörige sind (zufällig) in der glücklichen Lage, weil wir nicht mehr berufstätig sind: insofern ein Ausnahmefall.
      Möchte nicht wissen wieviel betroffene Familien aus Zeit- und wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind Pflegedienste in Anspruch nehmen ?

      Ramses | 7. Februar 2012 | 00:55 | Antworten
  19. Eine Gesellschaft von rasenden Arbeitsdrohnen hat Schwierigkeiten damit:
    a) Das Alter zu planen.
    b) Es überhaupt zu akzeptieren.
    c) Es dann auch noch in allen Facetten zu ertragen.
    Hilfreich ist nur, dass es ja immer irgendwie weitergehen muss. Und das erfolgt dann idR unter den Rahmenbedingungen, die man “in den besten Jahren” vorangetrieben oder wenigstens billigend in Kauf genommen hat. Dass das Alter die “letzte große Reise” auf einem Luxus-Liner sein müsse, glaube ich übrigens nicht. Das ist vielleicht eines der Privilegien der jetzigen Rentner… die es sich aber wohl auch “verdient” haben. Nur, wer verdient heute schon noch etwas. Man verdient was man bekommt… basta!

    Bolle | 7. Februar 2012 | 07:07 | Antworten
  20. Leider vergessen einige der Kommentatoren, dass Alzheimer von Gesetzgeber und KK lange Zeit nicht als Krankheit anerkannt war. Das Auten prominenter Persönlichkeiten hat die Diskussion um die Krankheit angefacht und die Politik genötigt, das Pflegegesetzt anzupassen. Die Krankheit hat aber längst noch nicht diesen Stellenwert, den sie eigentlich haben müsste. Es ist sehr traurig um unsere Gesellschaft bestellt, weil wir erst hinschauen, wenns eine Sensation verspricht! Auch dann gehen die meisten Beiträge am eigentlichen Problem vorbei!
    Respekt Martin Leutke, dass sie das Thema angefasst und zugegeben haben, dass auch auch sie, wie viele von uns, die Problematik und Ängste verdrängen.

    nilodirf | 7. Februar 2012 | 07:33 | Antworten
  21. Zunächsteinmal gild es, dieser Krankheit vorzubeugen.
    Das heist, gesund leben und gesund denken.
    Zu:
    “Selbstbestimmung zugestehen, ..”
    Sie haben keine Ahnung von der Pflege eines Alzeimers

    “Wir müssen weg von der Minutenpflege..”
    Man kann etwas besser gestalten.
    Aber die Kosten müssen gewahrt bleiben.
    Es kann nicht sein, dass sich der Rest der Bevölkerung daneben legt.

    Man könnte auch mit ausländischen Pflegekräften ohne die horrenden Knappschafts-Beiträge viel erreichen.
    Da stehen dann aber wieder ver.di und DGB auf der Matte.
    Wieder ein besipiel, dass mehr Menschlichkeit an den hiesigen Strukturen scheitert.

    Die Familienpflegezeit ist ein guter Gedanke – letztlich taugt sie aber wenig. Sie ist zeitlich begrenzt, die Arbeitgeber können ihre Unterstützung auch verweigern. Das reicht für viele Betroffene also nicht aus.”

    Karl Letis | 7. Februar 2012 | 09:12 | Antworten
  22. Der Wille zum Leben,
    die Freiheit zum sterben.
    Zu schwach um frei zu leben,
    zu stark und Todes gedenken.
    Allein wollte ich sein,
    doch abhängig am ende bin ich.
    Ja wir sind alle gleich,
    wir waren alle gleich,
    wir werden alle gleich sein.
    Angesichts der Krankheit
    geben wir alle das gleiche Bild ab.
    Die Behandlung, ist der uns
    gestatete Spielraum.
    Von wenn und wie ist die Frage,
    vor allem wer möchte sie?
    Doch der Befehlt ist gegeben
    solidarität und subsidiarität
    sind die Maßstäbe.
    Mehr Traue ich mir diesbezüglich
    selbst und allein nicht zu.

    Antimaterie | 7. Februar 2012 | 09:43 | Antworten
  23. Was glauben die Medien eigentlich wie wichtig ein “Outing” eines Herrn Assauer ist? Interessanter wäre es zu erfahren wieviel Geld er mit seinem “Outing” in den Medien macht.

    Weniger Bekannte Menschen tragen ihr Päckchen ohne dabei eine Möglichkeit zu haben,diesen öffentlichen Rummel zu veranstaltenm, wie Herr Assauer oder Frau Lierhaus. Vielleicht gelingt es ihm ja noch, wie der genannte Dame, im TV oder einer Organisation einen Platz zu erhalten, der ihm auch eine Jahresgage von 250.000 Euro einbringt wie Frau Lierhaus sie erhält.

    All diese Typen sind absolut nicht geeignet, der normalen Bevölkerung als Vorbild zu dienen.

    Diese Promi-Kult unserer Medien ist abstoßend, sonst nichts.

    helmut | 7. Februar 2012 | 09:54 | Antworten
  24. Nachtrag..

    Bei Minica Lierhaus habe ich mich geirrt und die Summe zu tief angesetzt.

    “Die ARD will der ehemaligen Sportmoderatorin Monica Lierhaus für ihre neue Tätigkeit in der ARD-Fernsehlotterie ein Anfangsgehalt von 450.000 Euro im Jahr zahlen. Dieses “Anfangsgehalt” soll noch aufgestockt werden”.
    Quelle: Diverse Pressemitteilungen

    Frage: Ticken die Leute noch richtig? Für was erhält die Frau soviel Geld? Damit die Promi’s beim Bürger um Mitleid heischen können? Wann bekommt Herr Assauer einen Vertrag?

    helmut | 7. Februar 2012 | 15:16 | Antworten
  25. Im Moment wird schon zu dick aufgetragen, jeden Tag, rund um die Uhr. Der Wunsch nach ein bisschen vergessen, jetzt, für diese Zeit ist da. Keine Angst, dies ist nicht zynisch gemeint, denn ich weiß es was Alzheimer im Umfeld bedeutet. Das Schlimme ist nur, der Zeitgeistjournalismus von 9.00 Uhr morgens bis spät in die Nacht sich dieses Themas bedient und jede Moderatorin und Moderator unter Tags meint, auch noch eine paar Spuren mit immer wieder den gleichen Texten und Bildern zu hinterlassen.
    Egal, jetzt die Krankheit des Vergessens, oder eine Fußball WM, Jeder und Jede müssen den Develey dazugeben, wirklich bis zum Erbrechen und ohne Fachkenntnisse.
    Ich bin überzeugt, dass diese grenzenlose Berichterstattung, dieser Zeitgeistjournalismus manchmal mehr schadet wie hilft, denn Überdruss erzeugt Blockaden.
    Ich bin ja gespannt, ob die Gleichen, irgendwann mal aus der harten Realität, aus den Niederungen der Pflegeheime berichten, von dem Siechtum, dem wunderbaren Personal am Limit.

    e-furor | 7. Februar 2012 | 20:00 | Antworten
    • Unter harter Realität sind ausschließlich die Angehörigen nicht zu vergessen, die manchmal fast daran zerbreche.
      Aber auch die 4 Liter Turbowindel des Pflegebedürftigen nicht vergessen. Führen Sie mal einen Angehörigen über Jahre durch den Garten, so lange es noch geht und sie wissen der hat keine Ahnnung mehr bei wem er unterhakt, wer ihn führt. Hören sie sich mal die Realitätsferne an, kämpfen sie mal mit sich, nicht mit dem nächsten Besuchstermin einfach zu streichen, warum auch.
      Jedes andere Lebewesen sendet mehr Zuneigungsreaktionen wie der eigene Elternteil.
      Diese Jahre sind individuell schwierig, bis zur Unerträglickeit, da ist der hochgepuschte Fall im Vorstadium
      noch ein Spaziergang.
      Ich will nur hoffen es gibt und gab keine Gage dafür, ähnlich wie bei ML.

      e-furor | 8. Februar 2012 | 09:25 | Antworten
  26. Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde mehrfach gepostet und daher gelöscht. Viele Grüße, Redaktion heute.de

    e-furor | 8. Februar 2012 | 09:28 | Antworten
  27. @e-furor

    Sie beschreiben die Situation zutreffend, besonders für die Angehörigen. Wir, d.h. hauptsächlich meine Frau, hat meinen Vater bei uns 20 Jahre versorgt und am Schluß gepflegt und dann noch den Vater meiner Frau, 5 Jahre lang.
    Wir wissen was es bedeutet aber in den Medien wurde über diese Situation von Normalfamilien nie besondes berichtet.
    Wenn aber so eine Fernsehtante ein Gesundheitsproblem bekommt oder ein Fussballmanager, dann wird dieses Thema von morgens bis abends durchgehächelt!
    Frau Lierhaus kann sich für das noch steigerungsfähige Gehalt alle Dienstleister kommen lassen, die sie benötigt.
    Was kann der berühmte kleine Mann? Dem reicht es noch nicht einmal für eine polnische Pflegekraft.
    Wer mit Frau Lierhaus den Vertrag abgeschlossen hat gehört wegen Veruntreueung von Gebührenzahlergelder oder Fernsehlotteriegelder vor den Kadi gezerrt.
    Das Frau Lierhaus und Herr Assauer einen Schicksalsschlag erlitten haben sei unbenommen. Das erleben aber auch Normalbürger

    helmut | 8. Februar 2012 | 11:30 | Antworten
  28. Normale Bürger haben NICHT die Unterstützung wie Herr Alzauer. Wann wird an sie gedacht und ihnen geholfen ???

    Z. | 9. Februar 2012 | 13:32 | Antworten
    • @Z

      Nie und nimmer! Weil unser gesamtes Staats – Wirtschafts – und Kultursystem auf Effizienz basiert!
      Du die Frage lautet hier stets: _Was kommt dabei heraus?_

      Es ist scheinheilig, immer vorzugaukeln, als ob wir auch die Frage stellen würden:
      _Was kommt dabei herein?_

      Mit diesem “Machiavellismus“ müssen wir wohl noch ein paar hundert Jahre leben!

      Traurig aber wahr!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 9. Februar 2012 | 14:05 | Antworten
  29. Manni Breuckmann hatte gestern bei Lanz vollkommen Recht. Hier wird das zugegebenermaßen schwere Schicksal eines Prominenten unnötig und um des Profits Willen breitgetreten. Alzheimer ist schon lange kein Tabuthema mehr, das durch ein prominentes Beispiel Öffentlichkeit erlangen muss.

    bravo56 | 9. Februar 2012 | 18:34 | Antworten

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