Ausge-Schlecker-t?

 Der größte Drogerieriese Deutschlands taumelt. „Schlecker ist insolvent“ hat das Familienunternehmen am Freitag bestätigt. Man sei zahlungsunfähig und ginge in die Planinsolvenz, weil eine Zwischenfinanzierung geplatzt sei. Der Betrieb würde aber weitergeführt. Dabei hatte die Drogeriekette noch im Dezember 2011 Berichten widersprochen, wonach ihre Finanzprobleme größer seien als gedacht.

 Von wegen. Und wieder einmal, so scheint es, waren die Mitarbeiter die Letzten, die davon erfuhren. Aus den Medien oder von Kunden. “Schlecker ist pleite. Kam gerade in den Nachrichten” – per SMS hatte eine junge Schlecker-Mitarbeiterin die Hiobsbotschaft während der Arbeit durch eine Freundin erreicht. Von ihrem Chef erfuhr sie nichts. Wie viele andere übrigens auch. Eine hausinterne Mitteilung soll es gegeben haben. Die hat aber offensichtlich nicht alle 30.000 Mitarbeiter in den knapp 7000 Filialen in Deutschland erreicht. Zufall oder Absicht?

 Immer wieder war das Unternehmen in den vergangenen Jahren wegen des Umgangs mit seiner Belegschaft in negative Schlagzeilen geraten: Die Liste der Kritikpunkte war lang: Unterbesetzung, schlechte Bezahlung, gar Lohndumping, schlechte Arbeitsbedingungen, eiskaltes Arbeitsklima, ständige Kontrollen, die Mitarbeiter stets unter Druck…

 ”Schlecht, schlechter, Schlecker” - so fassten manche das Geschäftsgebaren zusammen, von Menschlichkeit keine Spur. Sollte sich das nun langfristig gerächt haben? Tatsache ist, dass das Image des Unternehmens schon lange im Keller war. Diese Haltung gegenüber den Mitarbeitern schien sich auch in den Filialen widerzuspiegeln. Klein, eng, billig, wenig Platz –zweifelsohne Kosten sparend, aber alles irgendwie deprimierend. Und wer möchte heutzutage schon mit einem gewissen Unbehagen einkaufen gehen? Sicherlich wanderten viele Kunden auch deshalb zur Konkurrenz ab.

 Dabei waren gerade im Dezember 2010 die Kinder des Unternehmensgründers Anton Schlecker, Meike und Lars, angetreten, das Ruder herum zu reißen, einen Imagewechsel herbeizuführen. Sie ließen gar neue Führungsgrundsätze ausarbeiten, die den Managern eine respektvolle Behandlung der Mitarbeiter vorschrieb. Statt auf frostigen Umgang setzten sie auf motivierendes Miteinander. Zu spät? Im Sinne der Mitarbeiter kann man nur hoffen, dass nicht.

 Die Gewerkschaft ver.di forderte jetzt von der Unternehmensspitze den vollen Einsatz für die Jobs. “Anton Schlecker trägt als Eigentümer persönlich die Verantwortung für seine Beschäftigten”, so Stefanie Nutzenberger, verdi-Vorstandmitglied für den Handel, “besonders in einem solchen Fall gilt: Eigentum verpflichtet.” Mit der Plan-Insolvenz wollen die Schleckers nun retten, was noch zu retten ist. Tatsächlich wäre dies jetzt auch eine Chance, Ernst zu machen mit dem Imagewechsel, Transparenz zu zeigen und sich mit Privatvermögen für den Erhalt der Firmen einzusetzen. Sonst sind die Mitarbeiter wieder die Verlierer.

101 Kommentare | 21. Januar 2012 | 16:12 Uhr | Twittern | Facebook

101 Kommentare

  1. mit dem geringsten aufwand das maximale erreichen zu wollen, ist einer der grössten irrglauben in de geschäftswelt. das war schon zu zeiten der sklaverei so.
    also damals …., öhm oder doch heute?

    herr von s. | 21. Januar 2012 | 17:09 | Antworten
    • .. Sklaverei ..

      “.. Sklaven kann man nicht kündigen, man muß Sie verkaufen ..”

      P. Degoulange | 21. Januar 2012 | 18:04 | Antworten
    • Sie plädieren also für absichtliche Verschwendung knapper Resourcen – wie zeitgemäß!

      Aufgemerkt! | 21. Januar 2012 | 18:22 | Antworten
    • Ich habe bis letztes Jahr fast 15 Jahre bei Schlecker gearbeitet und bin freiwillig gegangen, weil mir bereits bei den ersten Sparplänen klar war, dass Schlecker einen Deal planen wird – und der findet gerade statt.

      Der Abbau der Läden und die damit verbundenen Ausgleichzahlungen an die Mitarbeiter wäre Schlecker viel teuerer gekommen als diese Insolvenz.

      Die Mitarbeiter werden 3 Monate durch das AA bezahlt, durch die Insolvenz erhalten Gläubiger nicht mehr ihre vollen Verbindlichkeiten.

      Schlecker übergibt an seine Kinder – er ist ein Milliardenschweres Privatunternehmen – was da der Stadt wohl mitverdienen will?

      Diese “Planinsolvenz” ist der billigste und einfachste Weg – Schlecker optimiert sich selbst – er verringert sein Personal, kann neue Arbeitsverträge aushandeln, baut Schulden ab und der Nachwuchs kann komplett neu weitermachen.

      Ja, der Imageverlust ist gegegeben, aber auch der legt sich irgendwann.

      Frau S | 23. Januar 2012 | 11:46 | Antworten
  2. .. Ausge-Schlecker-t? ..

    Und wieder hat eine “alte Tradition” ein jehes Ende gefunden. Bäckerreien, Metzger und “Tante Ema-Läden” verschwinden, ohne Abschied, ohne das jemand Notiz davon nimmt.

    “.. Schade eigentlich, fand den Laden um die Ecke, echt cool ..”

    .. Aldi .. Lidl .. Walmart .. Real ..

    Man bekommt zwar, was man will .!. doch zu welchem Preis..!
    Kulturelle Orte, wie beim Bäcker morgens, gibt`s nicht mehr..!
    Und das hat zur Verfremdung der Kulturen, begetragen.

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 21. Januar 2012 | 18:01 | Antworten
    • Und wieder geht eine Firma pleite,was nichts Neues ist.

      M.G. | 21. Januar 2012 | 18:12 | Antworten
      • neu wäre mal, wenn die Verursacher dafür haften müssten, und zwar mit allem, was sie haben…. nehmt ihnen alles und steckt sie dann in eine 40qm Wohnung im Assiviertel… aber das passiert nur den ehrlichen, einfachen Menschen….

        Staatsfeind No.1 | 21. Januar 2012 | 19:33 | Antworten
        • @Staatsfeind No.1
          Die Idee ist gut,aber es wird wohl tatsächlich nur ein Traum bleiben,denn die meisten geschäftsleute haben nämlich noch ein Ass im Ärmel und spielen dann ein Bockspiel im Skat,wo die Gewinne dann noch doppelt zählen.

          M.G. | 21. Januar 2012 | 19:41 | Antworten
      • 1989 ging die DDR als Verbrecher-Firma (Verbrecher der SED ud der STASI, nachweislich Mörder in ihren Reihen) aber so was von pleite

        dracon | 23. Januar 2012 | 21:06 | Antworten
    • Doch, ich gehe immer noch morgens zum Bäcker. Auch zu ALDI und co, aber wenn ich was besoderes brauche, gehe ich zum Bäcker. Der hat bessere Qualität.

      Heiner Toenne | 22. Januar 2012 | 13:19 | Antworten
  3. Es ist nichts Schlimmes daran wenn unfähige oder ineffiziente Unernehmen vom Markt verschwinden – im Gegenteil. Wenn man Einzelschicksale von Mitarbeitern betrachtet kann das natürlich anders aussehen, aber so ist nun mal das Leben.

    Und da der Markt ja trotzdem bedient werden will, werden die allermeisten Mitarbeiter ohnehin schnell bei der Konkurrenz unterkommen.

    Aufgemerkt! | 21. Januar 2012 | 18:18 | Antworten
  4. Sklavensprache der Schlecker-Mitarbeiter: Oh wir lieben den Kapitalismus!

    Bernd Boeske | 21. Januar 2012 | 18:56 | Antworten
    • @Bernd Boeske
      Sklaven haben doch nicht’s zu sagen,also schweigen sie und können gar nicht sich mitteilen,dass sie den Kapitalismus mögen.

      M.G. | 21. Januar 2012 | 19:43 | Antworten
      • @M.G.

        Na, M.G., ham wia aba in die schule nich juut uffjepaßt, wa ? Die alten Römer nannten die Sklaven sprechendes Werkzeug, also durften sie ab und zu auch etwas sagen und heute ist das doch auch so.
        Wenn heute ein Lohnsklave sagt, daß er den Kapitalismus liebt, dann glaubt er, sich den Arbeitsplatz sichern zu können, indem er seine Dienstbarkeit heuchelt, was er vielleicht sogar muß, wenn ihm eifrige Reporter auflauern, um von so einem Faulpelz zu erfahren wie sie ihren Chef zugrunde gewirtschaftet haben, der doch alles für seine undankbaren Mitarbeiter getan hat, damit es ihm noch besser geht …

        Bernd Boeske | 21. Januar 2012 | 21:48 | Antworten
        • @Bernd Boeske
          So gut wird gerne mal im Kapitalismus gelogen,weil die Kapitalisten ja nicht’s anderes können,sonst müssten sie ja ehrlich zugeben,dass sie schlechte Führungen sind und die Arbeitnehmer lernen von den Arbeitgebern schon früh in der Anlernzeit.
          Die ägyptischen Sklaven hatten aber nicht’s zu sagen,von denen ich ausging

          M.G. | 22. Januar 2012 | 12:42 | Antworten
          • @M.G.

            Mit den Gesellschaften, die auf Sklaverei basierten, konnte es sich für die Sklaven sehr unterschiedlich verhalten. Es gab Sklaven, die hatten nicht mal einen Namen und andere waren arrogant zueinander, weil sie unterschiedlich wichtigen Herren gehörten. Es gab im alten Rom sogar Architekten, die als Sklaven gehalten wurden. Aufgrund der Vorurteile der Weißen gegen Schwarze konnte die Sklaverei in den USA des 18./19. Jh. sehr hart sein.
            Über die Skaverei im alten Ägypten läßt sich sicher auch feststellen, daß die Sklaven mit ihren Herren kommunizieren mußten, denn vor allem auf deren Arbeit ging der gesellschaftliche Reichtum zurück.

            Hier ein Gedicht aus dem alten Ägypten, wohl kaum von Sklaven geschrieben:

            Er:
            Ich will mich im Inneren niederlegen
            dann bin ich krank, unrechtmäßig
            dann treten meine Nachbarn ein, um nachzusehen
            dann kommt meine Schwester mit ihnen.
            Sie wird die Ärzte überflüssig machen
            denn sie kennt meine Krankheit.

            Bernd Boeske | 22. Januar 2012 | 16:13 | Antworten
          • @Bernd Boeske
            Das Gedicht könnte von jedem geschrieben worden sein,der einsam ist oder Liebeskummer hat.
            Also auch von einem Sklaven.oder vom Sklavenhalter könnte es geschrieben sein.

            M.G. | 22. Januar 2012 | 17:14 | Antworten
          • @M.G.
            So ist es.

            Bernd Boeske | 22. Januar 2012 | 17:51 | Antworten
          • @Bernd Boeske
            Ohne Liebe,keine Geselligkeit und Frieden,würde ich sagen,sondern nur Einsamkeit und Krankheit,die zum Tod führen kann.

            M.G. | 22. Januar 2012 | 21:40 | Antworten
          • @M.G.
            Sie haben recht.

            Bernd Boeske | 22. Januar 2012 | 22:05 | Antworten
          • @Bernd Boeske
            Na dann sind wir uns ja einig.
            Ich wünsche dann einen schönen Abend und eine geruhsame Nacht !

            M.G. | 22. Januar 2012 | 22:28 | Antworten
          • Mal im ernst…wird jetzt hier über Sinn und Unsinn, über den Hintergrund der Sklaverei diskutiert?
            Das eigentliche Thema ist, dass Schlecker Planinsolvenz anmeldet. Dies geht zu unser aller Kosten.
            Davon abgesehen, dass Schlecker ein übler Laden ist, geht es um die Mitarbeiter. Die sind in jedem Falle schlecht dran.

            Und ihr definiert über die Sklavenhalterei und wer was richtig wieder gibt.

            Ich fasse es nicht. [...]

            *Anmerkung der Redaktion: Ihr Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung editiert.

            Sphinx57 | 23. Januar 2012 | 10:20 | Antworten
          • @Sphinx57
            Vielleicht sollten Sie mal das Beleidigen lassen.
            Arbeiter können überall mal gekündigt werden,außer als Beamte,das ist im Kapitalismus so und war im Soziallismus nicht so in der DDR,da gab es keine Arbeitslose.

            M.G. | 23. Januar 2012 | 19:08 | Antworten
  5. Das kommt davon, wenn Familienunternehmen nicht verpflichtet sind, alle Karten recht- und vorzeitig auf den Tisch zu legen. Würde bei unseren Banken die gleiche Geheimniskrämerei stattfinden, hätte das System schon längst verloren.

    Trotz einiger Verbesserungen ist der Ruf Schleckers als “Ausbeuterfirma” immer noch existent. Es bedarf nun eines wirklich völligen Neuanfangs.

    Michael Egler^ | 21. Januar 2012 | 19:31 | Antworten
    • aber bitte ohne die Schleckers….

      Staatsfeind No.1 | 21. Januar 2012 | 19:34 | Antworten
    • @Michael Egler
      Nicht jedes familienunternehmen spielt gleich einen” Null Overt” im Skat und dies noch als Bockspiel.

      M.G. | 21. Januar 2012 | 19:44 | Antworten
  6. Ich kenne in meinem Umfeld einige, einschließlich mir, die wegen der von @Frau Bassler geschilderten aber schon seit längerer Zeit bekannten Missstände, gerade in diesem Markt bewusst nicht eingekauft haben. Auch wenn es woanders teurer gewesen sein sollte.
    Doch, die Macht ist beim Kunden! Und Er gibt mit seinem Kaufverhalten sehr vieles in Auftrag, auch das Betriebsklima…
    Oder z.B. die Haltung/Schlachtung von Mitgeschöpfen, die unter zum Teil schrecklichen Umständen dahinvegetieren müssen und die wir gemeinhin nur als “Nutztiere” bezeichnen. Das am Rande zu dem blogthema erwähnt.

    silberdistel | 21. Januar 2012 | 19:47 | Antworten
  7. Es ist eine gute Nachricht , wenn die Arbeitsbedingungen zum Niedergang des Unternehmens führen.

    Und die Vertreter der Gewerkschaften sollten mal überlegen , ob sie mit ihrer Fixierung auf Job-Erhalt nicht ungewollt beitragen zu schlechten Bedingungen.
    Das macht erpressbar , ein stärkeres Augenmerk auf die Umstände der Arbeit wäre notwendig , und auch eine stärkere “Pfeif-drauf”-Haltung.

    new kid on the blog | 21. Januar 2012 | 20:16 | Antworten
  8. Das Schlimme ist:

    der Konzern wurde nicht in den Ruin getrieben, weil er früher womöglich hundsmiserabel mit seiner Belegschaft umgegangen ist, oder schlechte Löhne bezahlt hat. Denn wäre das so, hätte auch Lidl oder Hermes, Citypost oder Bofrost, Aldi und und und ebenso in Bedrängnis.

    Auch hier sind viele viele Mißstände bekannt geworden, und dennoch werden Dumpingpreise geliebt. Herrlich bequem vom Sessel aus den Kopf zu schütteln und am nächsten Tag selbst nicht mehr daran zu denken.

    Schlecker bekam die Probleme, weil zuviele Geschäfte zu wenig Umsatz machten. Und das lag oft an der schlechten Lage. So einfach ist/war das mit Schlecker…

    Die Moral bei Dienstleistungen? Unter uns deutschen? Mit nichten.. Geiz ist geil… Was uns Saturn mit seinen Marketing-”Verbrechern” einst eingegeredet hat, sitzt zu tief. Leider!!!

    Thomas Sievers | 21. Januar 2012 | 20:25 | Antworten
    • Sagen Sie mir was daran falsch ist zum besten Preis kaufen zu wollen? Ich sage es Ihnen: Nichts!

      Diese einfache Grundregel (gepaart mit ein paar weiteren)lässt uns hier in diesem Land seit Jahrzehnten in Wohlstand leben – ob es Ihnen passt oder nicht.

      Kapitalismus ist nicht perfekt, aber sicher die beste Alternative.

      Aufgemerkt! | 21. Januar 2012 | 22:21 | Antworten
      • @Aufgemerkt. Nehmen Sie die “Bio”-Bewegung im Lebensmittelbereich: Mittlerweile sind sehr viele Kunden dazu bereit freiwillig mehr auszugeben, um dafür ein unter vernünftigen Bedingungen erzeugtes Produkt zu erwerben. Und nicht eines, das unter den Bedingungen eines Sklavenhaltertums oder gar eines KZ´s entstanden ist.
        Sie schauen geflissentlich weg, wenn Sie die Nachteile eines ungezügelten Kapitalismus nicht wahrnehmen! Internationale Kinderarbeit hat man nun zum Glück weitestgehend eliminiert. Doch die Plünderung an Natur und Ressourcen geht ungehindert weiter – Auf deren Kosten.

        silberdistel | 22. Januar 2012 | 04:45 | Antworten
        • Wo widerspricht ihr Beitrag meinen Ausführungen? Es geht um den Nutzen einer Sache. Für den Käufer eines Bio-Produkts ist offensichtlich die Herstellung dieses Produktes eine der Sache immanent innewohnende Eigenschaft. Für die meisten von uns ebenso dass gewisse Erzeugnisse nicht von Kindern hergestellt wurden.

          Diese Eigenschaften definieren schließlich den Nutzen einer Sache. Offensichtlich nützt den Bio-Anhängern ein Bio-Produkt mehr als ein Nicht-Bio-Produkt. Und trotzdem wird sich ein rational verhaltener Bio-Kunde (nicht Kinderarbeit-Sklaventreiber Kunde)immer für das günstigste Bio-Produkt (nicht-Kinderarbeit-Sklaventreiber-Produkt) entscheiden welches den erwarteten Nutzen verspricht. Er wird also den maximalen Nutzen pro Euro rausholen wollen.

          Was bitte schön ist daran falsch?! Das ist ganz normal!

          Aufgemerkt! | 22. Januar 2012 | 17:04 | Antworten
          • Kleine Anm. Bio hat nichts mit Sozial zu tun ;- )

            Marc | 22. Januar 2012 | 17:08 | Antworten
          • Absolut nicht, da bin ich ganz Ihrer Meinung. Ganz zu schweigen davon dass dieser ganze Bio-Wahn totale Augenwischerei und realitätsfern ist.

            Die meisten der Bio-Jünger vergessen, dass wohl 80% der Menschheit verhungern müsste, wenn man nur auf Biologische Landwirtschaft zurückgreifen würde. Aber was soll’s so lange man es sich selber leisten kann…

            Aufgemerkt! | 22. Januar 2012 | 18:59 | Antworten
      • Sicher, zu einem guten Preis, das ist ok. Aber die Mitarbeiter müssen ordentlich behandelt werden. Deswegen war ich auch nie beim Schlecker.

        Heiner Toenne | 22. Januar 2012 | 13:21 | Antworten
      • Ja klar. Und der Storch bringt die Kinder.

        Ich lese hier immer mehr Blödsinn. Ich meine, dass sich mache hier äußern, weil sie sonst nichts zu sagen haben oder man sie, zu recht, nicht lässt.

        Vor Inbetriebnahme des Mundwerks bzw. der Schreibgriffel (Finger) Gehirn einschalten.

        Sphinx57 | 23. Januar 2012 | 10:23 | Antworten
        • Mein Kommentar bezog sich auf Aufgemerkt!

          Sphinx57 | 23. Januar 2012 | 10:24 | Antworten
    • Expansion um jeden Preis, kann auch den Preis des Untergangs kosten…. wenn in schlecht gehenden Objekten 5 Geschäfte kurz nacheinender pleite gegangen sind kam garantiert kurz danach eine Schleckerfiliale hinein…. soetwas nenne ich dann eine “strategisch sinnvolle Entscheidung” gell ? Vielleicht kriegen die operativen Entscheider einfach das, was sie verdienen…. nur leider wieder mal auf kosten der eh schon geplagten Mitarbeiter…. und natürlich der Steuerzahler….

      Staatsfeind No.1 | 22. Januar 2012 | 13:38 | Antworten
    • herr namensvetter, nehmen sie sich mal einen moment zeit und denken sie über das, was sie formuliert haben, nochmal nach..

      was ist denn wirklich der beste preis und was ist denn wirklich die beste alternative?

      lassen sie sich zeit..

      und jetzt, nachdem sie nochmal richtig überlegt haben, werden sie mit sicherheit mehr verstehen.

      wenn nicht, kann ich ihnen ja per mail ein paar hilfestellungen geben.

      thomas harzem | 22. Januar 2012 | 15:18 | Antworten
  9. Bitte an der unfähigsten Regierung aller Zeiten: Keine Steuergelder für die Banken

    Probleme bei Schlecker zeigen, dass deutsche Banken in wirklich sehr schlecht geht. Sie sind nicht in der Lage die Unternehmer zu unterstützen, obwohl sie sehr viel Geld von EZB bekommen. Wir werden noch ein paar Pleite von Einzelhandel Unternehmer (groß!) erleben, aber meine Frage an dieser unfähigsten Regierung der aller Zeit ist: wieso können wir nicht ein paar Banken pleite gehen lassen ? Banken bekommen Steuergelder und indirekte Finanzierung über EZB, aber sie machen ihre Aufgaben nicht richtig.

    Banken sollten keine Rolle bei der Finanzierung für die Unternehmer spielen. Wir brauchen andere Institute, die über die Finanzierung von einem Unternehmer entscheidet. Hier sind die Beispiele von Finanzierung: Sparkassen oder Volksbanken finanzieren lieber Pizza oder Dönerbuden (weniger Risiko!) anstelle Hightech wie Stemmzellen oder Nanotech Unternehmer d.h. die Leute sollten lieber Volkskrankheiten anstelle bessere Therapien bekommen. Gehen Sie (als Unternehmer) zu Kommerzbank und fragen Sie über ein Kredit nach: Sie bekommt kein Geld für die Finanzierung oder Sie geben ganzes Deutschland als Sicherheit für Euro 25000 Kredit. Sparkasse und Volksbanken machen PR, dass die Krise kaum an Ihnen gewirkt hat. Es ist nicht wahr. Sparkassen und Volksbanken sind genauso wie Kommerzbank von der Krise betroffen. Diese unfähigste Regierung hat die Banken circa 500 oder 700 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Wenn man so viel Geld in Industrie investieren wird, werden so viele Jobs entstehen, dass niemand in Deutschland ohne Job ist.

    music77 | 21. Januar 2012 | 22:17 | Antworten
    • Ich hoffe wir finden eine Bank die Ihnen einen Deutsch-Kurs finanziert. Dieses Geld wäre sicherlich auch gut angelegt…

      Aufgemerkt! | 21. Januar 2012 | 22:22 | Antworten
      • Es tut ihnen weh, was ich hier schreibe. Falls ja, meine Therapie war erfolgreich.

        - Bevor Sie über mein Deutsch schreiben, bitte schauen Sie mal Ihr Deutsch (….finden eine Bank, die Ihnen…: Koma fehlt bei Ihnen!)an.

        music77 | 21. Januar 2012 | 23:39 | Antworten
        • Ich bin genauso erleichtert wie Sie, dass bei mir kein Koma feststellbar ist – bitte glauben Sie mir das…

          Aufgemerkt! | 22. Januar 2012 | 00:31 | Antworten
          • bei Ihnen kann ich wirklich kein Koma feststellen!

            music77 | 22. Januar 2012 | 00:54 | Antworten
          • Ich bin ja auch quietschlebendig…

            Aufgemerkt! | 22. Januar 2012 | 01:04 | Antworten
          • Hallo ihr Kindsköpfe…deshalb geht Deutschland den Bach runter. Deshalb machen die Politiker mit uns was sie wollen. Weil es Menschen gibt, die sich auf ein solch kindisches Niveau begeben und sich in Pillepalle ergeben und von dort vom Hölzchen zum Stöckchen kommen.

            Da sieht man wieder, wie politisch interessiert der Bürger ist. Aber kläffen was das Zeug hält!

            Sphinx57 | 23. Januar 2012 | 10:27 | Antworten
  10. Ich hoffe Sie haben bald wieder einmal ein ernsteres Thema,die Familie Schlecker oder wie diese Familienunternehmen alle heissen,denen wird es weiterhin gut gehen wenn Ihnen auch ein paar Millionen fehlen,leid tun mir die Mitarbeiter die jeden Tag Angst haben mussten Ihren Arbeitsplatz zu verlieren wenn Sie nicht gespurt haben.Die Geldsäcke und modernen Ausbeuter gehören an den Pranger die keine soziale Verantwortung mehr kennen,das Volk muss endlich begreifen das es Macht hat wenn es sich solidarisch verhält aber wie schon öfters gesagt zu bequem geworden sind,und ausserdem was geht es uns an wenn der Nachbar als Sklave gehalten wird oder Arbeitslos ist.
    Das Volk ist dumm und daher sehr leicht zu regieren bzw. auszubeuten.
    Gruss Kurt

    Kurt | 21. Januar 2012 | 22:52 | Antworten
  11. Sie sind sehr wach, aber der Blog von heute.de hat ein paar Regeln für User. Bitte lesen Sie diese oder brauchen Sie einen Kurs über diese Regeln. (vielleicht doch in Koma !).

    music77 | 22. Januar 2012 | 01:32 | Antworten
    • Ich weiß wirklich nicht was Sie meinen und glaube auch nicht, dass ich auch nur irgendwelche Regeln nicht beachtet habe – im Gegenteil: Anders als Sie habe ich mich sogar auch noch an die Rechtschreibregeln gehalten.

      Aufgemerkt! | 22. Januar 2012 | 01:43 | Antworten
      • @ music77 und @ Aufgemerkt!

        So, meine Lieben, nun beenden Sie mal bitte Ihre Diskussion über die Kommaregeln.
        Wenn Sie weiterhin „Koma“ statt „Komma“ schreiben, dann falle ich ins Koma.
        Möchten Sie das?

        Gruß aus Eisenach

        Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 22. Januar 2012 | 09:36 | Antworten
        • Nein.

          music77 | 22. Januar 2012 | 12:16 | Antworten
  12. @aufgemerkt
    “Sagen Sie mir was daran falsch ist zum besten Preis kaufen zu wollen? Ich sage es Ihnen: Nichts!”

    “beste Preis” ist relativ. was ist der beste Preis für ein hähnchen? da müsste man sich erst entscheiden mit oder ohne antibiotika.
    hatte Schlecker den “besten Preis” oder “kaufen” die Schleckerkunden das Recht der Angestellten auf WC Nutzung gleich mit? (es gab mal ne S-Filiale ohne Angestellten-WC!!)….”zu “hoher Preis”, wenn man außer monetärem noch weitere Aspekte berücksichtigt.

    Kapitalismus ohne Regulierungen ist auf längere Sicht sicherlich nicht die optimale Wirtschaftsform, sofern man Menschen nicht ausschließlich als Humankapital betrachten will.
    Die Schwierigkeit ist: “altes” läßt sich nur im positiven verändern, wenn im Zeitpunkt des Umbruchs “Köpfe” vorhanden sind, die eine vermittelbare Vorstellung vom “neuen Danach” haben……siehe arabischer Frühling, fehlt es an diesen Visionen oder sind Sie der Mehrheit nicht vermittelbar….Problem!

    sprachlos | 22. Januar 2012 | 08:41 | Antworten
  13. … Fakt ist doch, dass keine Kohle mehr verdient wird, oder?!
    Solange in diesem Land die arbeitende Bevölkerung weiterhin nicht angemessen bezahlt wird, kauft niemand -mehr, – aber weniger!!

    Peter Selter | 22. Januar 2012 | 08:59 | Antworten
  14. Seit Bekanntwerden der Arbeitsbedingungen hat doch kein vernüfntig denkender Mensch in deutschland mehr bei Schlecker eingekauft.

    Natürlich baden es immer die Mitarbeitr aus. Aber warum? Sind es die Industriellen oder ist es der Staat, der dafür sorgt, dass das funktioniert?

    Keine Mindestlöhne, Unterstützung der Leiharbeit, Billiglöhner, die vom Statt Geld bekommen, weil 40 Stunden harte Arbeit pro Woche nicht ausreichend bezahlt werden?

    Sozialhilfeempfänger, die mehr Geld bekommen, als wenn sie arbeiten würden (und das ist keine Seitenhieb auf die Empfänger der Hilfen).

    Ein Staat, der rigoros Unternhemen und sich selbst, gegen das Volk und die arbeitenden Bevölkerung in den Vordergrund stellt, der Machterhalt und legale Korruption (Lobbyismus) predigt, wird niemals ein sozialer und demokratischer Staat werden.

    Und in einem solchen Staat werden die Ehrlichen und Arbeitenden immer die Dummen sein. Wie bei Schlecker: Ausgebeutet, arbeitslos und die grossen Manager fett und satt.

    Jörg | 22. Januar 2012 | 09:40 | Antworten
  15. Jetzt rächt sich, daß Schlecker beizeiten vergessen hat Christian Wulff zum kostenlosen Nobel-Urlaub einzuladen.

    Tocqueville | 22. Januar 2012 | 10:47 | Antworten
    • ;)

      Werker | 22. Januar 2012 | 12:24 | Antworten
  16. Ar-Schlecker.

    Emil Castro | 22. Januar 2012 | 11:56 | Antworten
  17. Weg mit der unfähigsten Regierung aller Zeiten

    Pleite von Schlecker und Quelle zeigen ein Fakt, dass die Banken kein Geld haben oder ihre Rolle nicht richtig spielen. Quelle hat sehr gute Produkte verkauft, deshalb sollte Quelle Pleite gehen? Man sollte keine Steuergelder für Banken zur Verfügung stellen. Lassen Sie ein paar Banken Pleite gehen, danach gibt es ruhe. Diese Regierung hat nichts unter Kontrolle und hat auch kein Mut, etwas Wichtiges anzupacken, deshalb weg mit dieser Regierung. Nur nicht Herr Wulff sollte zurücktreten, auch diese Regierung.

    music77 | 22. Januar 2012 | 12:29 | Antworten
    • @music 77
      “Nord-Süd-Dialog”
      “Wuffl-Affäre erreicht Regierung”
      “System Wulff=Glaesecker”
      wenn das das Prisma ist, das alle Lichtstrahlen bricht,
      ist Schlecker nur eine der Erscheinungen.

      Werker | 22. Januar 2012 | 12:48 | Antworten
      • @.. Werker

        .. denk mal nach ..

        Wenn Schlecker, Quelle, Penny, Koop, Rewe, uvm..!

        In Ihren Augen, nur eine Erscheinung waren, dann frage Ich mich, wie das wohl hinter der Mauer war.
        Diese Familien-Betriebe, haben bis zum Mauerfall, den “Westen”, bestens mit allem versorgt, was man zum leben brauchte.

        Heute ist diese INFRASTRUKTUR zerstört..!

        Und Menschen wie Sie, schauen nur zu und finden das, auch noch “nett an zu sehen”..!

        .. denk mal nach ..

        Gruß
        bcstony

        P. Degoulange | 22. Januar 2012 | 14:22 | Antworten
        • @P. Degoulange
          ich habe kein Urteil ausgeschprochen.
          Lesen Sie was ich unten geschrieben habe.

          Werker | 22. Januar 2012 | 14:27 | Antworten
          • @P.Degoulange
            …bezüglich Erscheinungen:
            Eine “hinter” der “Mauer” – ORWO
            und eine “vor” der “Mauer” – Kodak
            Was verbindet die Beiden:
            Den Zeitgeist der Geschäftswelt nicht verstanden zu haben. Kein Urteil nur eine vermutung wie üblich in Blogs.

            Werker | 22. Januar 2012 | 14:36 | Antworten
      • Frechheit ist die neue Haltung.
        “Das Amt des Bundespräsidenten sei unglaublich interessant, sagte er. Wulff räumte aber ein, Vertrauen eingebüßt zu haben. Seine Aufgabe bestehe nun darin, Vertrauen zurückzugewinnen”
        ZDF- Onl.14:04 Hannover-Wulff: Auch für Glaeseker gilt Unschuldsvermutung.
        .
        Wenn der Herr BP seine Aufgabe in seiner eigenen “Causa” zieht, wer sorgt für die unsrige?
        Leider haben das auch die Schlecker-Geschaftsmänner getan nur für sich selbts gewirtschaftet.
        Zwischen Dauerhaftigkeit und Sturheit zeigt sich die Grenzen der Vernünft.
        Jetz die Schnulze des Jahres Stand: 220112
        Unser BP: “Er sei vielleicht auch wegen der Erfahrung mit schwierigen Situationen in seiner Jugend “weniger geneigt, einfach hinzuschmeißen oder davonzulaufen”. Wulff musste als Jugendlicher seine kranke Mutter pflegen und sich um seine kleine Schwester kümmern, nachdem erst sein Vater und dann auch der Stiefvater die Familie verlassen hatten” :(
        Was sagen die Schlecker Führung bzw Mitarbeiter dazu?

        Werker | 22. Januar 2012 | 14:24 | Antworten
  18. Der Katastrophen-Heini (die Katastrophen-Heidi), der/die mich offiziell gesperrt hat (ich hab vom ZDF die E-Mail bekommen) muss ja allmählich wahnsinnig werden, dass “dracon” immer noch seine kritischen Anmerkungen machen kann. Tja, “dracon” ist eben “dracon” und nicht irgendein Mit-Mobber im Mob … :)

    dracon | 22. Januar 2012 | 14:33 | Antworten
    • @Dracon,
      Hi, wirklich vermisst. Willkommen.
      Ein Ugur wollte Ihnen die Show stehlen.
      Haben Sie einen neuen Psalm zu rezitieren?.
      Die Schlecker Menschen brauchen Balsam für die Seele. Unsere BP ist mit seiner eigenen Schnulzen-Leben-Verarbeitung zu beschäftig und meint, dass dies uns alle als Vorbild ausreicht, weil wir alle es leichter im Leben als er hatten.
      Ja er braucht Zeit die ganze Trauma zu verarbeiten.
      .
      Ubrigens: mea culpa mea culpa. Ich habe Sie denunziert. Ich bin kein “Wutbürger” aber dafür ein “Mutbürger”.
      Leider habe ich kein Glaesecker-Rettungsschirm,
      der mich von Ihnen rettet. (Für die Anwälte hier: ich war es nicht. Es ligt an der Karnavalstimmung oder gibt dieses Jahr keine, hat unser BP allle Karnavalisten die Show gestohlen?)
      Aber die Spassgesellschaft schläft nicht, habe ich gehört. Alles was die Junge von Ihre Eltern gelernt haben, na ja.
      .
      Ich hoffe, dass wenigsten die Schlecker Mitarbeiter ein Rettungsschema haben.

      Werker | 22. Januar 2012 | 15:02 | Antworten
  19. Wir – in der Firewall rund um Wulff – wir haben’s echt drauf.:)

    dracon | 22. Januar 2012 | 14:34 | Antworten
    • @dracon:
      - noch nicht geschnallt ? Das Thema Wulff ist ausgelutscht !

      Ramses | 23. Januar 2012 | 00:44 | Antworten
  20. Ja – es stimmt. Ich habe einem User (einem “hörbi”) in der Hitze des Gefechts geschrieben, er sei ein alter Sack ohne Verstand. Ja – es stimmt. Das ZDF hat mich daraufhin gesperrt. Ja – es stimmt. Ich mache trotzdem weiter. Ich bin “dracon” und gehöre nicht dem Mob an, der das Super-Mobbing gegen Bundespräsident Christian Wulff mitmacht. Ich weise darauf hin, dass in diesem Rechtststaat Christian Wulff unschuldig ist, juristisch, politisch, gesellschaftlich, und dass er ein guter Bundespräsident ist. Der Katastrophen-Heini (die Katastrophen-Heidi), der/die mich offiziell gesperrt hat (ich hab vom ZDF die E-Mail bekommen) muss ja allmählich wahnsinnig werden, dass “dracon” immer noch seine kritischen Anmerkungen machen kann. Tja, “dracon” ist eben “dracon” und nicht irgendein Mit-Mobber im Mob.

    dracon | 22. Januar 2012 | 15:05 | Antworten
    • @dracon
      Da haben Sie sich als Lobbyist enttarnt.
      Und heute habe ich von meinem Kind das Wort “Schleimer” gehört, betreffen unsere “Causa”, selbstverständlich er meinte nicht Sie, vielleicht redete er über die Politik in Niedersachsen.
      .
      Ach ja Wirtschaft war unser Thema am Beispiel Schlecker.
      Da Fallen mir Begriffe wie Anständigkeit, Ethik, Veranwortung, Vorgersehbarkeit, Frechheit ein…wie komisch da denke ich wieder an.. den dessen Name man nicht erwähnen darf.

      Werker | 22. Januar 2012 | 15:39 | Antworten
    • @dracon, Ihr Vorname ist nicht zufällig Christian, oder ?

      Ramses | 22. Januar 2012 | 20:13 | Antworten
  21. Schlecker hat sich ganz einfach überlebt, und da nicht systemrelevant wars das halt.

    Ob die Konditionen für die Mitarbeiterinnen bei Schlecker schlechter waren als die für die jungen Mädchen z.B. bei DM wage ich in Frage zu stellen.

    Über Lidl wollen wir lieber mal nicht reden …

    Marc | 22. Januar 2012 | 15:34 | Antworten
  22. @dracon -
    wie anderweitig bemerkt sind Ihre Anmerkungen nicht kritisch sondern eher aus der Kategorie “geistiger Dünnschiß”!Der von Ihnen so gerne angesprochene Rechtsstaat sollte Sie mal gewaltig an den Weichteilen packen und Ihnen Grenzen aufzeigen. Erziehung, Schule, persönliches Umfeld scheinen es bei nicht geschafft zu haben. Ihr Auftreten hier und in anderen Blogbeiträgen zeigt schlicht auf, wie begrenzt ihr geistiger Horizont ist. Vielleicht braucht ja unser BP jemanden wie Sie als Pressesprecher und persönlichen Berater – Herr Wulff hat es ja scheinbar eh mit dem Motto “Schlimmer gehts nimmer” und da wären Sie der geeignete Kandidat. Obwohl er sich selbst schon lächerlich und unglaubwürdig gemacht hat würde ein rethorisch so gewandter Mensch wie Sie mit immer neuen, zugkräftigen Argumenten seine Position gewiss noch mehr stärken!

    Andreas | 22. Januar 2012 | 15:43 | Antworten
    • @Andreas, ignorieren Sie diese Provokateure einfach. Vielleicht nehmen wir hier alle an einer Studie teil, mit dem Titel :”Verhaltensweisen und Reaktionen im Netz”. Im Blog davor führt dieser Ugur seinen unverschämten Monolog weiter. Wenn dies von anderer Stelle so gewollt ist, fühle ich mich definitiv hier fehl am Platze.

      n.n | 22. Januar 2012 | 16:22 | Antworten
      • @n.n
        Ja das ist ein experiment.
        Wann waren Sie auf den Titelblatt einer seriöse Zeitung mit Ihre meinung vertreten?
        Das finde ich hier faszinieren.
        Der konzervativste Fernsehkanal=Internetkanal? erlaubt uns gerade, das was die PiratenPartei nicht mal als Witz selber organisieren könnten.
        Die geträumte Pressefreiheit für alle rück näher.
        Es kommt auf die “Nutzer” und den gewälte Kanal an.
        Manipulation ist wie bei jede Zeitung möglich, haben wir in der letzten Jahrzenten erlebt. In diesen Fall kommt es auf die Journalisten die uns, die laie Berichtstater, beuafsichtigen an.
        .
        Also Schleckermännschen stellt eure Forderungen auf aber bitte nicht wie Draco oder Ugur weil sonst droh “sperrung”.

        Werker | 22. Januar 2012 | 16:44 | Antworten
        • @ Werker: Ihre Faszination kann ich nicht so teilen.
          Wenn ich mich auf der Plattform eines öffentlich rechtlichen Senders befinde, den ich im übrigen mit meinen Steuergeldern sowie den GEZ-Gebühren finanziere, erwarte ich einfach, dass nicht die Bloggemeinde von Usern wie Ugur Gözil verallgemeinert als “scham und instinktloses Gesindel” bezeichnet werden darf, nur weil unsere Kleiderordnung nicht in sein Weltbild passt.
          Ach ja, und die Männer sind wohl alle irgendwie Vergewaltiger oder so ähnlich…

          Egal, ob es ein Experiment ist, oder was auch immer:Alles hat seine Grenze!

          n.n | 22. Januar 2012 | 17:18 | Antworten
          • @n.n
            Heute wollte ich ein Brief bei der Post einwerfen und upps
            überraschung. im Gebäude schlief jemand in eine Schlafsack. Das habe ich mir nich gewünscht, es war einfach da, ein Mensch auf den kalten Boden am regnerische Sonntag. Was kann ich tuen, war die Frage, die Anwort war sicher nicht: ich will nicht so ein “Gesindel” sehen oder “lesen”.
            Ich glaube es ist nicht so einfach.
            Um beim Thema Schlecker zu bleiben:
            Ja leider können wir nicht immer entscheiden was auf uns zu kommt, und ich gebe Ihnen recht man soll alles verzuchen im Rahmen des Vernünftigen zu halten. Aber ist die “Radikalere” Lösung die beste?
            Das weiss ich nicht daher das Experiment.
            Für mich die sind Dracons und Ugurs wie ein Merkzettel. Ja es fehlt uns viel um den Idealzustand zu erreichen, zumindest was in Verfassung geträumt würde.

            Werker | 22. Januar 2012 | 19:29 | Antworten
      • andreas unterstellt mir “geistigen dünnschiß”. also, das halte ich für unangemessen. interessant aber ist, dass meine meinung hier eine andere ist als die mehrheitsmeinung. und interessant ist, wie diejedigen, die meinen, sie hätten die weisheit mit löffeln ge….. , einen user mit einer anderen meinung kaltstellen wollen.
        das zdf hat mich gesperrt (nicht bloß ein “verweis”).

        dracon macht weiter. für knallharte fakten.
        gegen unterstellungen, behauptungen, verdächtigungen, geheime sehnsüchte, häme.
        fakten.
        buprä wulff ein guter buprä und zudem juristisch, politisch, gesellschaftlich unschuldig.
        Der Mob gegen Wulff wird sich selber auffressen. Er ist ja schon dabei.

        dracon | 22. Januar 2012 | 19:40 | Antworten
        • - ja, dracon ist dracon.., interessant hinsichtlich der Bestätigung daß Dummheit und Ignoranz tatsächlich eine unvergleichliche Mischung ergeben…

          Ramses | 22. Januar 2012 | 20:05 | Antworten
          • - Pardon, sollte heißen “Dummheit und Arroganz”…
            war doppelt gemoppelt, paßte aber auch so ganz gut zu @dracon.

            Ramses | 22. Januar 2012 | 20:08 | Antworten
  23. … Sie erfüllen alle seine (dracon) Wünsche, sie gehen auf ihn ein!.!.!. IGNORANZ ist das beste Mittel gegen Unterbelichtung.

    Peter Selter | 22. Januar 2012 | 16:08 | Antworten
  24. @Peter Selter
    wenn Sie mit Ignoranz ignorieren meinten, da wird uns unsere Kanzli eine Lied davon singen können, betreffen unsere BP, nach den die nächste Wahlen vorbei sind.
    Sie kann uns ein Report abgeben, ob diese Strategie gegen Draco sich lohnt.
    Von mir aus ignorieren sie ihn, dessen Name man nicht erwähnen darf. Aber bitte nicht zukunftige Arbeitslosen. Immerhin eine Gute eingestellte Pandorabüchse wurde jedem ex-Schlecker Freuen

    Werker | 22. Januar 2012 | 16:28 | Antworten
  25. @ Werker
    ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihre Kanzlerin überhaupt des singens mächtig ist und vor allen Dingen über die Geschehnisse in “diesem ihren Land” informiert werden will.
    Sie geht voll und ganz den Weg ihres Mentors aus Oggersheim konform.
    Kann ja sein, dass sie auch ein wenig in die “grosse GeCHichte” eingeht, nur eben ohne ihr Volk.

    Peter Selter | 22. Januar 2012 | 17:21 | Antworten
    • @Peter Selter
      Gewollt oder ungewollt sie ist unsere Kanzli.
      Ich glaube sie ist des Singens mächtig, zumindest was die Eurotöne betrifft.
      Das Problem ist: sie hat zwei Partituren gleichzeitig zu bewältigen.
      Da kommt die Sache mit den Prioritäten setzen.
      Sie haben recht, jetzt ist das innere Angesagt, sonst, werdentatsächlich Erinnerungen wach.
      Von der “soziale Markwirtschaft” kann man so viel, ich erkennen kann, hat sie das arkwirtschaftliche zu 99,9% geschaft, jetzt muss der ultimative Tor gesschsen werden, weil das “soziale” nicht nur mit Familien, Bildung, Sicherheit oder Gesundheit zu tun hat, sondern auch mit den Richtlinien des ethischen Handels als Auftakt jedes Lieds.

      Werker | 22. Januar 2012 | 20:33 | Antworten
  26. Ich weiß zwar nicht, was der Bundespräsident oder die Bundeskanzlerin damit zu tun hat, daß Schlecker pleite geht, aber vielleicht fehlt mir ja der große Durchblick.

    Am Marktsegment kann es nicht liegen, die Konkurrenz DM und Rossmann hat zugelegt. Damit kann es auch nicht an zu geringen Löhnen bei den Käufern, nicht den Angestellten (!!)liegen – sonst wären DM und Rossman ja auch in Schwierigkeiten – dort wird aber gekauft. Also liegt es an Schlecker selbst. Entweder zu teuer oder im Konkurrenzkampf auf Dumpingpreise angewiesen, mit denen er seine Kosten nicht decken kann, oder zu ungemütlich – dann bleiben die Käufer auch weg, wenn sie den Drogeriekram im nächsten Supermarkt auch bekommen.

    Das lernt heute übrigens jeder Berufsfachschüler in “Wirtschaft und Verwaltung”. Und die hier auch beweinte Quelle ist nicht am guten oder schlechten Angebot sondern am verschlafenen online-Marketing zugrunde gegangen. Schlecker hat schlicht die Änderung des Kundenverhaltens verschlafen.

    Blogleser | 22. Januar 2012 | 18:01 | Antworten
  27. Blogleser – ich schätze Deine fundierte Meinung sehr. Das ZDF hat meinen User-Zugang gesperrt. Ich hab einem Dösel geschrieben, er sei ein alter Sack ohne Verstand. Aber nun kommt’s: Der Kasper, der mich gesperrt hat, muss miterleben, wie ich munter weiter mit diskutiere. Der muss ja wahnsinnig werden, der arme Datenknecht. Hier noch ein kleiner Zusatz:
    Die Hetzer gegen Wulff werden nervös. Einige Intelligente merken, dass der von Wulff offensichtlich zu Recht gefeuerte ehemalige Pressesprecher mit seinen Sperenzchen Wulff aus dem Sperrfeuer nehmen könnte. Die Beiträge in vielen Presseorganen und in Internetforen triefen derzeit von Verdächtigungen, Eventualitäten, Unterstellungen, Interpretationen. Das ist der weiche Hetzeschleim, der ziemlich giftig ist.
    Dagegen steht die Wand der Fakten. Bundespräsident Christian Wulff ist unschuldig, juristisch, politisch, gesellschaftlich. Er ist ein guter Bundespräsident.
    Und er weiß es.
    Der Mob tritt auf der Stelle. Angebliche Neuigkeiten sind neue Vorwürfe, Vermutungen, Unterstellungen. Der Mob zerfleischt sich selbst. Es gibt erste Anzeichen.

    dracon | 22. Januar 2012 | 18:28 | Antworten
    • - ist ja gut @dracon, Du hast es drauf…

      Ramses | 22. Januar 2012 | 20:09 | Antworten
  28. “Dabei waren gerade im Dezember 2010 die Kinder des Unternehmensgründers Anton Schlecker, Meike und Lars, angetreten, das Ruder herum zu reißen, einen Imagewechsel herbeizuführen. Sie ließen gar neue Führungsgrundsätze ausarbeiten, die den Managern eine respektvolle Behandlung der Mitarbeiter vorschrieb. Statt auf frostigen Umgang setzten sie auf motivierendes Miteinander”

    Habe ich nichts von Mitbekommen. Schlechtes Management.

    “Privatvermögen für den Erhalt der Firmen einzusetzen”

    Zum Beispiel die kommende Rundfunk- und Fernsehsteuer für Betriebe überdenken. Dann könnte Fr Bassler ein Ferienhaus weniger bauen, aber die Chancen für die einfachen Mitarbeiter in der Betrieben, die vor Abgaben ächtsen, wären besser dran.

    Man bräuchte nur auf die unsinnigen Fußball-übertragungen verzichten und überflüssige Sender ausschalten (Kika, Theater,…)

    Karl Letis | 22. Januar 2012 | 19:03 | Antworten
  29. Bei Schlecker hat Bundespräsident C. Wulff nicht nur des öfteren Kondome gekauft. Auch Rasierpinsel. Um Euch Lästermäuler zu rasieren. Aber richtig.

    dracon | 22. Januar 2012 | 19:42 | Antworten
    • @dracon, der Blogger mit der Hirnprothese…

      Ramses | 22. Januar 2012 | 20:11 | Antworten
  30. Blicke in die deutschen Internet-Foren und -Blogs bestätigen: Es gibt erste Anzeichen, dass der Mob gegen Wulff sich selber auffrisst. Das erfüllt mich mit einerngewissen Genugtuung. Die Unbarmherzigkeit, mit welcher der Mob gegen Fakten und für Unterstellungen in Sachen Wulff eintritt, lässt eine harte Bestrafung als gerecht erscheinen.
    Wulff steht wie eine Burg. Auf den Fakten. Im Rechtsstaat. Der Mob wankt im weichen Schleim aus Hetze.

    dracon | 22. Januar 2012 | 20:14 | Antworten
  31. “@dracon, der Blogger mit der Hirnprothese…”
    schrieb ein “Ramses” mir ins Poesiealbum.
    Die Mobber im Mob werden nervös.
    Statt Argumente: Solche grandiosen Ausfallerscheinungen …
    :)

    dracon | 22. Januar 2012 | 20:29 | Antworten
    • @Dracon
      Gute Nacht

      Werker | 22. Januar 2012 | 20:40 | Antworten
      • @Werker
        Auch Dir eine Gute Nacht, und schlaft gut!
        Obwohl wir beide schwer verschiedene Meinungen haben.
        hab ich das Gefühl, dass wir zwei ehrenwerte Bürger sind.

        dracon | 22. Januar 2012 | 21:11 | Antworten
    • - habe bis heute kein Argument von @dracon finden können…

      Ramses | 22. Januar 2012 | 21:21 | Antworten
      • @Ramses
        Morgen.
        Die Zeit der Argumentation ist vorbei.
        Es geht um Gefühle.
        Schwieriges Thema, vor allem bei Insolvenzen oder moralische Pleite.

        Werker | 23. Januar 2012 | 09:03 | Antworten
  32. Sind wir eigentlich noch beim Thema? War doch Schlecker oder etwa nicht?
    Aber vielleicht läuft ja beim ZDF der Wettbewerb, wer von den Journalisten die meisten Blog-Beiträge in kürzester Zeit zusammenkriegt. Dann verstehe ich auch, warum die zahllosen Thema-verfehlt-Beiträge hier brav stehen bleiben.
    Oder traut man sich nicht, dazu “Setzen, 6″ zu sagen. Gut, das wäre ja dann fast wieder Zensur – und wir könnten uns auch nicht mehr über die zahllosen Tippfehler in den Blogs amüsieren, die mit der größten Wut im Bauch losgelassen wurden.
    Irgendwie erinnert mich das “und außerdem: der Wulff und die Merkel” an den Studenten, der zur Prüfung nur die Würmer gepaukt hatte und auf Fragen zum Elefanten dann losließ: Der Elefant hat einen wurmförmigen Rüssel. Die Würmer aber…und dann die auswendig gelernte Litanei.
    Es ist wohl leichter, immer wieder ins alte Horn zu stoßen als was Passendes zur Schlecker-Pleite und dem moraltriefenden Text vom ZDF zu sagen.

    Blogleser | 22. Januar 2012 | 21:15 | Antworten
  33. “Eigentum verpflichtet” … das stimmt, in der Vergangenheit wie heute.

    Aber: Früher hiess es das Unternehmen ihren Mitarbeitern einen Teil ihres Gewinns abgaben. Normalerweise in Form von fairen Löhnen, was auch eine entsprechende Motivation mit sich führte wodurch der Gewinn wieder gesteigert wurde … ein Win-Win also.

    Heute ist das, dank unserer Politiker, anders.
    Heute heisst es “Eigentum verpflichtet den Steuerzahler es zu erhalten.” … Da ist es kein Wunder das sich Chefs, ob nun Schlecker, grosse Bauunternehmen oder auch unsere Banken keinen Kopf mehr daurm machen was ihr Handeln für Konsequenzen hat… Wir Steuerzahler sind ja da und retten, mit “Finanzsprizen” oder Arbeitslosengeld.
    .. Dank unseren Politikern …

    Was ich mich schon lange frage: Wie nennt man unser derzeitiges “Wirtschaftsystem” eigentlich? Wenn die Bürger für die Verluste einiger Reicher Großunternehmer (Ob Bank- oder Andere Firmen Inhaber) zahlen? Das ist ja kein Kapitalismus und kein Sozialismus?

    Tammo | 23. Januar 2012 | 00:03 | Antworten
  34. Das ist doch nur ein Troll ( und nichtmal ein besonders geschickter )der auf jeden Post irgend nen Müll schreibt. Einfach nicht füttern. Außer vielleicht mit Fisch >

    http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)

    RoxzoR | 23. Januar 2012 | 00:14 | Antworten
  35. gelöscht

    gelöscht | 23. Januar 2012 | 10:02 | Antworten
  36. Nachdem ich den unverschämten Rossman bei Frau Illner gesehen haben kaufe ich lieber wieder bei Schecker.

    Karl Letis | 30. Januar 2012 | 10:27 | Antworten
    • Es geht eben nichts über treue Kundschaft.

      martin | 30. Januar 2012 | 14:25 | Antworten

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