Herzlichen Glückwunsch, Herr Steinbrück!

Dass er heute Geburtstag hat, dieses ist wohl eine der wenigen Tatsachen, die Peer Steinbrück nicht gleich von vornherein hinterfragen oder gar verwerfen wird. Ansonsten gilt der Ex-Finanzminister und Ex- NRW-Ministerpräsident bei vielen seiner Parteigenossen als Besserwisser und Selbstdarsteller. Einer, der den Genossen vermittelt: “Seht her, ich kann’s besser.”

Steinbrück verkörpert den konservativen, wirtschaftsnahen Flügel in der SPD. Deshalb beäugen vor allem sie den gebürtigen Hamburger mit großem Misstrauen. Steinbrück gilt als Anhänger der Schröder’schen Reformagenda. Einer, der diese SPD-Regierungsjahre nicht als Fehler, sondern als notwendig erachtet.

Erst wenige Tage ist es her, dass Steinbrück sich mal wieder den Zorn der Partei zugezogen hat. Übrigens flügelübergreifend – von links nach rechts. Er hält es nämlich für einen Fehler, dass die SPD auf ihrem Parteitag beschlossen hat, die Rente mit 67 auszusetzen. Steinbrück setzt sogar noch einen drauf. Er will die durchschnittliche Lebensarbeitszeit erhöhen: Wer früh in Rente will, muss finanzielle Abstriche hinnehmen!

Steinbrück, der Anti-Sozi eben. Einer, der mit seinen Ansichten in der CDU nicht auffallen würde – sagen die SPD-Linken. Aber genau das sind die Momente, die Steinbrück mag. Die für ihn zum Politikerberuf gehören – die er vielleicht sogar braucht.

Auch zu den meisten Medienvertretern ist er eher patzig und rauflustig als freundlich und offen. Einer, der erstmal auf Konfrontation geht, der gern auf Krawall gebürstet ist. Einer, der den Eindruck vermittelt, sein Gegenüber erstmal testen zu wollen, was die oder der draufhaben. Wie tief sie in die Materie eingearbeitet sind, zu der sie ihn interviewen “dürfen”.

Außerhalb der SPD finden ihn die Leute gut. Unvergessen sein Wirken und Auftreten in der Großen Koalition. Als Finanzminister hat sich Steinbrück in der ersten Euro- und Bankenkrise große Reputation erworben. Auch international!

Viele aus dem konservativen Lager könnten sich Peer Steinbrück auch als Regierungschef vorstellen. CDU-Wähler halten ihn für den besten SPD-Kanzlerkandidaten. Doch was nützt das der SPD, wenn am Wahltag diese Leute dann ihr Kreuz doch bei der CDU machen?

Peer Steinbrück  – ein streitbarer Politikertyp. Auch und vor allem in der SPD. Einer mit vielen Ecken und Kanten. Einer, der sich Kanzler zutraut – logisch! Der Kanzler aber auch könnte. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, Herr Steinbrück!

(ZDF) Andreas Huppert

(ZDF) Andreas Huppert - Korrespondent im ZDF-Hauptstadtstudio

77 Kommentare | 10. Januar 2012 | 10:28 Uhr | Twittern | Facebook

77 Kommentare

  1. Ich erinnere mich gern an ihn, als Finanzminister mit Kavalerie.
    Als SPD – Mann ist er für die harten SPD-ler nicht wählbar, er ist zu nah an der Ökonomie.
    Warum sollte man ihn als ” Konservativer ” oder ” Liberaler ” wählen. Da gibt es Bessere.
    Persönlich wünsche ich ihm Gesundheit und privates Glück.

    Tomca | 10. Januar 2012 | 10:50 | Antworten
    • ein Typ mit rotem Hemd und schwarzgelber Krawatte, der ebenfalls Politik für Leute machen will, die es im deutschen Volk nicht gibt…..
      man merkt beim lesen, daß der ZDF Schreiber ihn nicht mag, also warum dann über ihn schreiben????
      Es bleibt zu hoffen, daß die SPD vor lauter Machthunger nicht wieder so einen Volksschädling vorne hinstellt….

      und dem ZDF ist zu wünschen, daß es seine Energien nicht für sinnlose kommentare verschwendet, sondern endlich zur Verbesserung beiträgt, aber dazu sollte man Flagge zeigen können…. und wollen

      staatsfeind No.1 | 15. Januar 2012 | 10:06 | Antworten
  2. Brüder zur Sonne zur Freiheit
     
    Brüder zur Sonne zur Freiheit 
    Brüder zum Lichte empor
    Hell aus dem dunklen Vergangen
    leuchtet die Zukunft hervor

    Seht wie der Zug von Millionen
    endlos aus Nächtigem quillt
    Bis eurer Sehnsucht Verlangen
    Himmel und Nacht überschwillt

    Brüder, in eins nun die Hände
    Brüder, das Sterben verlacht
    Ewig der Sklaverei ein Ende
    Heilig die letzte Schlacht

    Brechet das Joch der Tyrannen
    die euch so grausam gequält
    Schwenket die blutigroten Fahnen
    über die Arbeiterwelt

    Brüder ergreift die Gewehre
    auf zur entscheidenden Schlacht
    Dem Sozialismus die Ehre
    Ihm sei in Zukunft die Macht

    Bernd Boeske | 10. Januar 2012 | 10:59 | Antworten
    • @Bernd Boeske
      Dieses gedicht kenne ich auch und es passt auch zu Peer Steinbrück,Wenn er wirklich ein Weg aus der Harzt IV- Sklaverei kennt,die zum Arbeitsplatz für alle führt,wäre es wunderbar.Nur dem Tod wird weder er noch wir entrinnen können.

      M.G. | 10. Januar 2012 | 13:42 | Antworten
      • @M.G.
        Was Sie alles kennen, M.G., dieses alte Kampflied der SPD paßt bestimmt nicht zu Peer Steinbrück, das habe nur nach dem Motto „Ärger macht Freude“ ausgesucht. Außerdem wollte ich mal erinnern, was die SPD so früher sang und wozu sie sich einst auch bekannte: Dem Sozialismus die Ehre … Heute geht’s zwar um andere Ziele, aber man sollte doch ein wenig Kritik am Opportunistenverein üben, denn selbst das, was erreicht war und erreichbar wäre, haben die vergeigt. Mehr Demokratie wagen!

        Bernd Boeske | 10. Januar 2012 | 14:46 | Antworten
        • @Bernd Boeske
          Mit der Demokratie haben doch einige Politiker Probleme.

          M.G. | 10. Januar 2012 | 21:54 | Antworten
    • Das Lied kann ich mir kaum für Herrn Steinbrück vorstellen. Habe gerade das Buch “Zug um Zug” von Herrn Steinbrück und Herrn Schmidt gelesen, beides bestimmt Brüder im Geiste. Es hat mir gut gefallen. Wenn die K-Frage auf die SPD zukommt, wer soll es denn machen : Gabriel ?? Neee
      Steinmeier ?? Nee, der währe wieder ein guter Außenminister.

      Also bleibt nur Peer. Der redet auch mal tacheles.

      Heiner Toenne | 10. Januar 2012 | 19:06 | Antworten
      • Im Zweifelsfall werden die petit-bourgeois parvenus immer zum Faschismus neigen und wenn die Volksseele mal von sozialistischen Parolen erwärmt wurde, dann werden sie sich als Stalinisten gerieren. Die hier im Blog von einigen Usern so schön prognostizierte Mitte-Regierung kann nur ein Vehikel sein, das Unfaßbare zu definieren, und das heißt Deutschland war und bleibt rechts. Nicht daß ich falsch verstanden werde, man ist noch kein Nazi, wenn man gezwungen ist, NPD und „Graue Wölfe“ zu dulden; man ist einfach opportunistisch bis zum Abwinken und das ist RECHTS. Aus so einem Zwang, die Sachen verwalten zu müssen, entschied sich Genosse Noske einst für die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (Ach ja, er hat sie ja nicht selber umgebracht …). So nun geht das wieder los, Weimar wurde von „links“ und „rechts“ gleichermaßen kaputtgemacht, nee von rechts Genossen, von rechts !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die Linken links der SPD begriffen sich damals noch als Revolutionäre, die das politische Kräfteverhältnis nicht richtig einzuschätzen vermochten, und niemals war diese Linke in der Lage, die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten zu entscheiden. Alle bewaffneten Aktionen gingen dieser Linken nach hinten los. Der spätere sogenannte Rot-Front-Kämpferbund war der SA in militärischer Hinsicht absolut unterlegen. Wie hätte sich der fette Göring nach dem Reichstagsbrand gefreut, die Waffenarsenale der KPD präsentieren zu können, es gab einfach nichts … Der gesamte Staat war von Beamten kaiserlicher Prägung bestimmt. Das deutsche Denken war durch die Demütigung des Versailler Diktats bestimmt …, darüber war man sich übrigens von links bis rechts einig …
        Aber wir wollen nicht in der Vergangenheit rühren, und nach vorn schauen.
        Ich wünsch mir mehr Demokratie, und das heißt Entscheidungen, die von allen getragen werden können, und nach Möglichkeit über einen bloßen Interessenausgleich hinaus fortschrittliche Entwicklungen implizieren, d.h. ein Ende der Politik der Sachzwangverwaltung.

        Bernd Boeske | 11. Januar 2012 | 10:22 | Antworten
  3. Die Diskussion um die Anhebung des Rentenalters wird geführt wie für ein 1000 km-Rennen, wobei alle genau wissen, dass nur noch für 100 km Sprit im Tank sind.

    Fakt ist:

    Es werden kaum Anreize geschaffen, die es jungen Familien ermöglichen, Kinder und Beruf zu verbinden.

    Fakt ist:

    Körperlich ausgeübte Berufe können unter Umständen nicht bis ins Rentenalter ausgeübt werden.

    Fakt ist:

    Ältere Arbeitslose werden wenig, wenn nicht gar selten eingestellt.

    Wir 85 Millionen Bundesbürger haben nicht das Glück, Bundespräsident zu sein und nach wenigen Jahren bis an das Lebendsende ein Salair zu erhalten, für welches der normal Sterbliche tausende von Jahren arbeiten müßte

    Aber vielleicht haben einige Intelligente in den Parteien, die gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters sind ein Perpetomobile in der Tasche.

    So gesehen hat Peer Steinbrück recht.

    Tuklov | 10. Januar 2012 | 11:22 | Antworten
  4. Schröder hat ein neues Wirtschaftssystem gebaut; Steinbrück kann sich hervorragend darin bewegen.

    Will man aber ein Wirtschaftssystem, dass den Menschen dient und nicht den “Märkten”, ist er völlig deplatziert. Er ist unfähig, auch nur Teile des Wirtschaftssystems infrage zu stellen.

    Dieser Teil der SPD ist der Grund, warum ich weiterhin die Linkspartei wählen werde.

    Siggi | 10. Januar 2012 | 11:30 | Antworten
    • Die SPD hat für viele von uns einst deutlich auf der Seite der Schwächeren gestanden. Spätestens mit/durch Schröder, der sich lieber auf dem Schoß eines Berthold Beitz, als zwischen den Genossen wähnte, bekam diese Sozialdemokratie einen völlig anderen Charakter, und wurde somit auch nahezu ausverkauft.Die Grenzen zwischen dem von Margert Thatcher in EuerOpa initiierten primitiven Sozialdarwinismus, und den deutschen Genossen, wurden durch Technokraten (vielleicht auch im Proporz zu telecom-Aktien), wie sie sich zusehends gesichtslos in der Politik etablierten, nahezu vollständig aufgelöst. So war man geradezu stolz darauf, federführend unseren Sozialabbau vorantreiben zu dürfen, und die gewerkschaftliche Tarifautonomie unterlaufen zu dürfen.
      Das mutete bisweilen ähnlich paradox an, wie die Innovation altgedienter sozialer Traditionen, die den Bürgern durch Verzicht versuchte den globalisierten Rücken zu stärken.
      Sicherlich zählt Steinbrück zu den wenigen Politikern unseres Landes, die noch mit wirklicher Kompetenz ausgestattet sind. Ob er mir deshalb jedoch sympathischer und vertrauenswürdiger erscheint, als der popelige Rest, der uns heuzutage noch vorgesetzt wird, erscheint mir äußerst hinterfragenswert.Entstammt auch dieser Herr Genosse doch genau einer Generation, die sich mehr als Manager, denn als Vertreter ihrer Wählerschaft verstehen.
      Oskar Lafontaine hingegen, hat all die Dinge, wie sie uns Mitte der 80ger durch unsere neoliberalistischen Kapitalmärkte und die Privatisierungshysterie als Heilsbringer angepriesen wurden, schon damals hinterfragt, wurde von seiner Partei geächtet und galt somit als Nestbeschmutzer. Nicht Schröder, sondern er, galt als Verräter der altgedienten sozialdemokratischen Werte.
      So gilt mir auch Peer Steinbrück als jemand, der in den Fußstapfen jener Volksvertreter unterwegs ist, die sich lieber selbst feiern, als ihre Verbundenheit zu kleinen Leuten, und die damit verbundenen ethischen Werte, die sie höchstens noch für ihre Wahlstrategien zu bemühen wissen.

      Delitant | 10. Januar 2012 | 18:29 | Antworten
      • Nachtrag: Was könnte er und seine Partei allerdings noch schlechter machen, als das, was ihnen die heutige Regierungskoalition stets als peinliche Steilvorlage vorgibt???

        Delitant | 10. Januar 2012 | 18:35 | Antworten
      • Oskar hat die Partei und die Regierung als Finanzminister durch seine Flucht im Stich gelassen. Er braucht aber was, wo er sich profilieren /darstellen kann, und da sind die Linken gut genug. Zu mehr aber auch nicht.

        Heiner Toenne | 10. Januar 2012 | 19:08 | Antworten
        • Hallo, @Heiner!

          Wenn sie seit Jahrzehnten Mitglied in einem traditionsreichen Fußballverein wären, und der Vorstand dort plötzlich beschließt, dass dort künftig nur noch Tennis und Golf gespielt werden soll, würden sie dann die vermehrte Aufkündigung von Mitgliedschaften auch als Flucht, wie als “im Stich lassen” werten???

          Meines Erachtens wird der Zustand der Linken unserem Oskar keineswegs gerecht.Ich sehe diesen Mann (völlig zu unrecht) ähnlich missverstanden, wie seinerzeit Carl Friedrich von Weizäcker, mit den Thesen seines letzten großen Werks “Die Grenzen des Wachstums” (1982).
          Einst verlacht, aber jetzt dafür gehasst, weil die schauderhaften Dinge, die vorausgesagt wurden, zu einem großen Teil längst eingetroffen sind.
          Ganz so, als ginge es darum, nicht den Verursacher, sondern den Überbringer einer üblen Nachricht
          zu verurteilen.

          freundliche Grüße,

          Henk

          Delitant | 10. Januar 2012 | 19:42 | Antworten
      • Das ich das noch erleben darf: ein recht guter aussagekräftiger Kommentarbeitrag – ganz ohne schmutzige Wörter. Gut …weiter so. Hat ihre interne Recherche nach hier im Blog sich befindlich guten Vorlagen also doch gefruchtet!
        .
        .
        susi

        susi bibelmaus | 11. Januar 2012 | 14:56 | Antworten
  5. Wenn es dereinst auf eine weitere Große Koalition, diesmal unter SPD-Führung, hinauslaufen sollte, wäre Peer Steinbrück in der Tat der geeignetste Kanzler: direkt, knorrig und auch schon mal bereit, so etwas wie die Schweiz mit der Kavallerie zur Raison zu bringen. Dabei versteht er es, jedenfalls in weiten Teilen, seine Auffassung, seine Politik so zu erklären, daß es auch ein Fünfjähriger kapiert, so er denn zuhört. Würde er die Wirtschaftskompetenz der Union mit der Sozialkompetenz der SPD unter einen Hut bringen, was er sicherlich könnte, wäre dies ein großer Schritt in Richtung einer Gesundung unserer siechen Republik.

    Das ist natürlich alles Wunschdenken, aber träumen darf man schließlich noch. Davon träumen, daß Merkels autistischer Regierungsstil, der uns die Welt nur mit dem einen Wort “alternativlos” erklärt, endlich in die Tonne der Geschichte getreten wird. Davon träumen, daß der gelbe Polterzwerg FDP endlich aus der Verantwortung in die Sonstigen abgeschoben wird. Davon träumen, daß die Baustellen unseres Sozialstaats und die Arbeitswelt endlich wieder in eine Richtung angegangen werden, die nicht nur den Shareholdern und ihren Lobbyisten zur Wohlfahrt gereichen. Nicht so sehr erstrebenswert wäre der Traum von einer rot-grünen Koalition, denn dann würde es ziemlich schwer für einen Peer Steinbrück als Kanzler, müßte er doch den linken Mehrheiten nachgeben, die beispielsweise ganz Europa über die unsäglichen Bonds finanzieren wollen. Das könnte dann zu einer Agenda 2010 Reloaded führen und in das genaue Gegenteil von dem was man so zu träumen wagt.

    Bei allem Träumen und der Hoffnung bleibt aber auch das Mißtrauen. Könnte aus Steinbrück ein zweiter Schröder werden? Hätte er ein besseres Händchen für die Bildung einer handlungsfähigen Regierungsmannschaft, oder müßten wir mit Volker Kauder respektive Claudia Roth als Vizekanzler(in) rechnen? Im Zeitalter der Guttenbergs und Wulffs muß der deutsche Michel leider auf alles gefasst sein. Trotzdem sollte Deutschland es mit einem Peer Steinbrück als Kanzler versuchen, so denn aus den Rauchzeichen Tatsachen werden. Alles Gute zum Geburtstag, Peer Steinbrück, und enttäuschen wenigstens Sie uns nicht!

    Tocqueville | 10. Januar 2012 | 11:45 | Antworten
    • Ich stimme voll mitTocquevilli ein, Reer Steinbrüch ist der Beste Kanzler nur auf keinen Fall mit den Grünen!

      Eule | 10. Januar 2012 | 23:28 | Antworten
    • Hi, @Tocqueville !

      Guter Beitrag, dessen Grundstimmung ich beipflichte.
      Danke dafür.

      Gruß,

      Henk

      Delitant | 11. Januar 2012 | 03:33 | Antworten
    • Was erwarten wir denn bloß von Politikern, die sich nur als Getriebene erweisen ? Wir Deutsche haben die Tendenz zum Vernünfteln und Moralisieren wie kein anderes Volk und sind bereit, jede halbwegs entsprechende Begründung für eine Entscheidung voll und ganz zu akzeptieren, ohne daß wir uns über die Folgen voll und ganz im klaren sind, ohne daß wir tatsächlich auch die Alternative kennen. Da muß bloß die Zeitung mit den großen Buchstaben oder irgendein großer Sender dies oder das befürworten, was zuvor von einem Politiker verlautbart wurde und schon haben alle die Lösung für das anstehende Problem parat. Ich weigere mich konsequent, einem von unseren bisher agierenden Politikern zu vertrauen … Träumen Sie ruhig weiter @Tocqueville, aber seien Sie nicht enttäuscht, wenn Peer Steinbrück, – dem man persönlich nur alles Gute wünschen kann -, auf dem deutschen Schuldenberg uns eines Tages vorrechnen wird, wer alles zu sparen haben wird im Interesse unserer Wirtschaft und unseres Finanzsystems. „Kleine Leute“, Hartz IV – Pustekuchen … Nur wer arbeite, solle auch essen dürfen, wie schon in der Bibel vermerkt und ungeachtet der historischen Bedingungen hat uns schon ein anderer „Sozi“ beglücken wollen … Des Lebens Sinn bestand immer in einem angenehmen Leben für die Reichen, für die Armen blieb nur „Üb immer Treu und Redlichkeit“ …

      Bernd Boeske | 11. Januar 2012 | 16:37 | Antworten
      • @Bernd Boeske
        Zum Glück blieben aber die Armen nicht immer Treu(doof) und Redlich(Schweigsam),sondern haben sich gewehrt und sind schon mal ihre Sklavenfesseln losgeworden und müssen sich nicht mehr im “Namen Gottes !” arm bleiben,weil er es so wollte und die Ausbeutung für uns vorsah.Zum Glück gab es schon Aufstände.

        M.G. | 12. Januar 2012 | 12:41 | Antworten
        • @M.G.
          Die Geschichte kann noch nicht beendet sein, vergessen Sie das bloß nicht. Nichts ist gut, aber alles könnte gut werden …

          Bernd Boeske | 12. Januar 2012 | 13:20 | Antworten
          • @Bernd Boeske
            Es könnte nur gut werden,wenn die Gesellschaftsordnung klassenlos werden sollte,was wohl noch in weiter Ferne liegt.

            M.G. | 12. Januar 2012 | 14:11 | Antworten
          • @M.G.
            Für UNS – ein unerfüllbarer Traum …

            Bernd Boeske | 12. Januar 2012 | 19:10 | Antworten
          • @Bernd Boeske
            Abwarten,es ist noch nicht alle Tage Abend für die menschheit.Dennoch werden wir es aber nicht mehr erleben.

            M.G. | 13. Januar 2012 | 10:55 | Antworten
  6. Als MP von NRW fand Peer Steinbrück einst meine volle Zustimmung. Allerdings beschleicht mich bis heute noch das ambivalente Gefühl dass ihn während der ersten großen Bankenkrise die Ackermanns der Finanzwelt über den Tisch gezogen haben.
    Peer Steinbrück ist ein Mann mit vielen Facetten, aber wenigstens ist er kein Hypokrit noch ein Moralapostel. Mir ist es lieber er redet wie ihm der Schnabel gewachsen ist anstatt mit gespaltener (politischer) Zunge wie ein Reptil.
    Mann/Frau sollte diesen Steinbock im Auge behalten.

    Lisbeth aus dem Kohlenpott | 10. Januar 2012 | 12:26 | Antworten
  7. 10.01.1947 in HH, jetzt 65 Jahre und jetzt viel spaß in der Rente ! Herzlichen Glückwunsch !

    Karlo | 10. Januar 2012 | 13:08 | Antworten
  8. Ach neeeeh, ne? Will das ZDF mal wieder seinen Geburtstag instrumentalisieren, um ihn als Kanzlerkandidaten ins Spiel zu bringen?

    Die SPD nennt sich sozial und demokratisch. In Wahrheit ist sie weder das eine noch das andere. Nicht einmal eine Partei ist sie noch: Denn für das Fußvolk heißt es seit Schröder: Marsch Marsch! Kein Plan B! Klappe halten oder wir zeigen’s Euch!

    Seien wir ehrlich: Dank der SPD hat in DE der Manchester-Kapitalismus wieder Einzug gehalten. Hire & Fire ganz subtil. Denn man hired hier nicht mehr. Nein: Man gibt designierten *Arbeitssuchenden* _die_ *Chance*, für die Halbe Zeche zu arbeiten und dann nach 5 Monaten wieder gefeuert zu werden. Das ist deutlich fieser, denn diese Mitarbeiter werden auch als Menschen nicht mehr respektiert. Die Strukturen treiben sie in einen Status permanenter Verdrohnung und Bereitschaft. Denn sonst gibt’s ja keine Stütze mehr.

    Vielleicht geben wir Steinbrück mal solch eine Chance! Und wählen ihn dann nicht. Dann hat er auch mal ‘ne Erfahrung gesammelt.

    Olle | 10. Januar 2012 | 13:32 | Antworten
    • @Olle
      Auch wenn,wir Peer Steinbrück nicht als Kanzler haben wollen,einen herzlichen Glückwunsch und viel gesundheit zum Geburtstag können wir ihm doch wünschen,oder ?

      M.G. | 10. Januar 2012 | 13:44 | Antworten
      • Wenn der Blog sich auf das Thema beschränkte, so wäre es ja auch möglich. Die Diskussionslinie ist aber:

        a) Steinbrück hat Geburtstag! (Wer könnte einem Geburtstagskind etwas übel nehmen???!!!)

        b) Steinbrück könnte Kanzlerkandidat werden! (Denn als Geburtstagskind ist er heute ja toll!!!)

        Das nennt man in der Dialektik den Wechsel der Gesprächsebene um den *Gegner* auszutricksen. Anders formuliert: Das sind rhetorische Mittel.

        Olle | 10. Januar 2012 | 13:52 | Antworten
        • Noch klarer: Wenn ich ihm in diesem Kontext gratuliere, zieht mich die Kuh auf das Glatteis und unterstellt mir, ihn auch als Kanzler zu wollen.
          WILL ICH ABER NICHT!

          Olle | 10. Januar 2012 | 13:53 | Antworten
          • @Olle
            Sie brauchen Peer Steinbrück nicht als Kanzler wollen,sondern nur zum Geburtstag gratulieren und gesundheit wünschen,denn er will mit 65 Jahren ohnehin noch nicht in Pension gehen,auch wenn für ihn noch nicht Rente mit 67 Jahren gilt,was er aber selber für andere will.

            M.G. | 10. Januar 2012 | 21:58 | Antworten
    • @Olle

      Irgendwas musste sich schließlich ja finden lassen, um
      von unserem BP, “der sich den Wulff tanzt” abzulenken.
      Offenbar ließ sich auf die Schnelle wohl kein neuer Skandal finden, der diese deutsche Schmäh relativiert.
      Man kann die Dinge eben auch durch ihr Aussitzen gestalten, und uns den Gesäßabdruck auf den Sofakissen als vorbildliches Profil verkaufen.Die Einen werden es zwar für arg verknautscht, andere jedoch für irrsinnig gemütlich und volkstümlich halten, wenn die moralischen Werte wieder einmal lässig in die Besucherritze gerutscht sind.
      “Nach unten treten, nach oben bagatellisieren”, sehe ich jedoch als parteiübergreifend, und auch Peer Steinbrück wird vermutlich (sobald gewählt), seine Messerchen wetzen, um uns, als ohnehin schon nackte Affen, noch vollständig zu rasieren.Anstatt sich aufgeblasen und künstlich für den Genossen Sarazin fremd zu schämen, sollte man diesen potentiellen Kanzlerkandidaten mal um seinen Standpunkt bzgl. G.Schröder, Rürup und Riester befragen.
      Warum sind diese mit Mut gemaßten Betrüger noch nicht (mit einem von Carsten Maschmeier gesponserten) Parteiausschlussverfahren belegt?

      Delitant | 10. Januar 2012 | 19:09 | Antworten
  9. Wenn es nur die SPD und Grünen gäbe, möchte ich mir (ihm) was wünschen.
    Das Kabinett nach der nächsten Wahl:

    Steinmeier als Kanzler,
    Steinbrück als Finanzer,
    Sarazin für Arbeit und Soziales,
    Nahles für Frauen und Gleichstellung,

    Wirtschaft, Außen, usw. können die Grünen machen.

    Vielleicht kommt es so, glaub ich aber nicht.

    Tomca | 10. Januar 2012 | 15:12 | Antworten
    • Was würde das wohl auch mehr bringen als noch schlechteres als Schwarz-Gelb???

      Wir haben über 30 Parteien in Germany. Wieso wählt man immer nur die gleichen, hmmmmmmmmm???

      Michael Egler | 10. Januar 2012 | 17:47 | Antworten
    • Wie wäre es denn mit “Mickey Mouse” für das Ministerium für Schule und Weiterbildung, oder Dieter Bohlen als BP?

      Aber selbst ein leichtgläubiger Naivling, wie ich (immerhin schwarzer Gurt im Positiven Denken) ,
      vermute mal, dass es zu solch volksnahen Entscheidungen heutzutage wohl kaum noch kommen wird, zumal mein Geburtstag in diesem Jahr auf einen Freitag den 13ten fällt.

      Delitant | 10. Januar 2012 | 19:56 | Antworten
      • Hi Henk,

        zuerst sende ich Ihnen meinen Neujahrsgruß in den “fernen Osten“!

        Da der Weltuntergang bevorsteht, dürfte es keine Rolle mehr spielen, wenn Sie in diesem Jahr am Freitag den 13. Geburtstag haben – Sie sollten nur nicht vergessen, das viele zurückgelegte Geld noch rechtzeitig locker zu machen, sonst nimmt eventuell alles mein “Onkel Josef“ von der DB mit und polstert sich damit seinen Aufschlag, bevor er in der Hölle einschlägt, ab!

        Gruß Dieter

        Dieter Ackermann | 11. Januar 2012 | 01:59 | Antworten
        • Hallo, @Dieter!

          Auch Ihnen meine besten Wünsche und lieben Grüße für das Jahr, dass unser Letztes sein wird, will man dem
          Kalender der Mayas glauben schenken.
          Fehlt also nur noch, dass auch mein Arzt mir empfiehlt, mir keine Langspielplatte mehr zu kaufen.
          Wenigstens brauchte ich mir dann keine Sorgen mehr um den Kursverfall meines Geldes zu machen.
          Anhand des fast schon frivolen Glückes, dass mich ansonsten im Leben begleitete, gehe ich mal davon aus, dass ich schnurstracks am Teufel vorbei in den Himmel fahre, um dort neben Lebenskünstlern wie Carsten Maschmeier, Gerhard Schröder, Guido Westerwelle und Christian Wulff Platz nehmen zu können.

          Delitant | 11. Januar 2012 | 03:52 | Antworten
          • @Delitant
            Vielleicht findet sich ja jemand, der den majakalender weiter führt.

            M.G. | 12. Januar 2012 | 12:43 | Antworten
  10. Meine Überzeugung ist, einen besseren Kanzler wie Herrn Steinbrück kann Deutschland nicht bekommen.
    Dann hört endlich mal das seichte Gelaber,das man sich täglich von der Kanzlerin und ihren Vasallen anhören und lesen muss auf, und es wird Klartext gesprochen, was jeder Bürger versteht!!
    Wenn ich heute lese das unser jetzige Finanzminister
    die Schuldenbremse “aushebel” will,damit weiter lustig
    Schulden gemacht werden können, wird mir Angst und bange
    um die Zukunft meiner Kinder und Enkelkinder.
    Also es wird Zeit das diese Regierung verschwindet, und mit
    ihr die ekelige Küsserei Merkel-Sarkosi.

    Lieber Herr Steinbrück ich wünsche Ihnen alles Gute zum
    Geburtstag und bleiben Sie wie Sie sind.

    Herbert Wagener | 10. Januar 2012 | 17:04 | Antworten
  11. Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert, wenn dieses ganze alberne Parteiengeklüngel ein Ende finden würde und die fähigsten Politiker von CDU/CSU und SPD sich zusammenfinden könnten, um sich nicht parteipolitisch an den Problemen abzuarbeiten, sondern logisch!

    Merkel Kanzlerin
    Steinmeier Aussenminister
    Steinbrück Finanzminister

    Der Rest entsprechend nach Qualifikation verteilen.

    Die Grünen sollen Gärtner in den Parkanlagen werden.

    Frau Nahles Bürgermeisterin in einem Eifeldorf und
    die Linken komplett unter Frau Lötzsch Nordkorea übernehmen.

    Helmut | 10. Januar 2012 | 17:32 | Antworten
    • @Helmut:
      - angenehm sarkastisch…, aber es ist was dran.
      Besonders schwierige Situationen erfordern auch mal die Parteibrille abzusetzen.
      - Nehme an, Sie reflektieren auf die seinezeitige große Koalition mit dem Erfolgsduo Prof Schiller/Strauß ? Als Personen ein Gegensatz wie er größer nicht sein konnte, als Gespann Wirtschafts-/Finanzminister aber überaus effektiv ! Dazu Gewerkschaften/Arbeitgeber als konzertierte Aktion an einem Tisch, insgesamt eine absolute Erfolgsstory !
      - Natürlich sind derartige Aktionen in einer Demokratie nur temporär denkbar und wünschenswert, aber man sollte darüber nachdenken: ungewöhnliche Situationen (die derzeitige Euro-Krise) erfordern auch ungewöhnliche Maßnahmen ! Wer wollte das bestreiten ?

      Ramses | 10. Januar 2012 | 19:04 | Antworten
      • Hallo die Herren Ramses, Ackermann und Delitant.

        Sicher war dieser Beitrag nicht ganz ernst gemeint.

        Was ich aber inzwischen nicht mehr hören und sehen kann, sind die taktischen Spielchen der Parteien, die Fesselung der vom Wähler in den Bundestag geschickten Abgeordneten durch “Parteiendisziplin” und der Prüfung dieser duch “Probeabstimmungen”.
        Ein Reizwort für mich ist die Aussage von den jeweiligen Parteifuzzies: “Wir von der Fraktion oder Partei X meinen”…
        In den Parteien befinden sich einzelne Menschen die eine eigene Meinung und Gewissen haben sollten und kein kollektives.

        Es gibt in jeder Partei fähige Leute und die sollten sich im Interesse der Bevölkerung zusammentun und Probleme lösen und nicht ihre parteipolitischen Spielchen zu Lasten der Bürger treiben.

        Ich gebe zu, dies ist sehr illusionistisch gedacht aber längerfristig hat die jetzige Strategie der Parteien keine Zukunft. Ich glaube viele Bürger sind es leid täglich mit ansehen und hören zu müssen, wie sich unsere Politiker nur noch mit sich selbst beschäftigen.

        Einigkeit herrscht bestenfalls dort, wo es um die Erhöhung der Bezüge geht. Es ist doch ein Skandal in unserem Land, wenn ein offensichtlich nach dem Peterprinzip ans Amt gekommener Bundespräsident ein Jahresgehalt bis zum Pensionsalter von 199.000.- Euro + Auto+Fahr+Büro und Sekrtärin erhält (falls er den Anstand hat und zurücktritt)und man dem Hartz IV Empfänger erklärt, er müsse den Gürtel enger schnallen. (Das werden sie uns in diesem jahr auch noch verkünden)
        Dabei frage ich mich, warum ein Ex-BP noch einen Dienstwagen/Fahrer/Büro/Sekretärin benötigt?

        Es ist ein Skandal, wenn die Politiker so vorsorgen, dass bereits nach 2 Legislaturperioden ein Pensionsanspruch besteht, von dem der Normalbürger nur träumen kann und diese Höhen nie erreichen wird.
        Die Politikerkaste, egal welcher Farbe, interessiert sich für ihr Volk doch nur, wenn es um Wahlen geht und die Frage, wer darf an den Trog.

        Was derzeit die FDP veranstaltet indem sie, den Untergang vor Augen, ihre Mitarbeiter noch schnell mit Stellenversorgt, ist nicht mehr zu toppen.

        Wir benötigen Vertreter im Bundestag und den Länderparlamenten die ihren Auftrag ernst nehmen das Volk zu vertreten und nicht durch parteipolitische Brillen sehen. Das Parteiengeklüngel hängt mir jedenfalls schon lange zum Hals heraus.

        Ihnen noch alles Gute für das vor uns liegende Jahr.

        Helmut | 11. Januar 2012 | 12:29 | Antworten
        • @Helmut:
          - mein Reden (Schreiben)…
          P.S. wünsche Ihnen das Gleiche.

          Ramses | 11. Januar 2012 | 14:33 | Antworten
    • Hallo @Helmut,

      passen Sie da bloß mal auf, dass die Bewohner der _“Eifel – Dörfer“_ nicht mit Hilfe einer Detektei Ihre IP – Adresse ausfindig machen und Sie von denen dann gelyncht werden.

      Sie haben Mut, dass Sie gleich im neuen Jahr schon solche Vorschläge präsentieren!

      Der Vorschlag mit Frau Lötzsch und Nordkorea ist eher nicht so kritisch!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 10. Januar 2012 | 19:09 | Antworten
    • Hallo, @Helmut!

      “Die fähigsten Politiker von CDU/CSU und SPD”, allein das, klingt schon nach einem satirischen Highlight.
      Immerhin könnte man diesbezüglich jedoch wenigstens einen Arbeitsplatz für Reiner Brüderle bei Aldi bereithalten, um sich selbst, nebst dem dortigen Weinsortiment professionell aufzufüllen.

      Delitant | 11. Januar 2012 | 04:14 | Antworten
  12. Man gratuliert. Obwohl er als MP meines Landes und als Bundesfiskalius nicht viel gebacken gekriegt hat, wollen wir hoffen, daß seine Torte gut gelungen ist.

    Ein Gedicht:

    Mach´ dir nichts aus ein paar Falten, nein – du mußt sie dir erhalten, denn besonders die vom Lachen, sind´s, die interessant dich machen.

    Mach´ dir nichts aus Jahresringen, die sich um die Hüfte schlingen, jedes Bäumchen fester stünde, hätt´ es mehr unter der Rinde.

    Mach´ dir nichts aus deiner Brille, steck´ sie Mittags in die Hülle. Gönn´ den Äuglein manchmal Ruh´ und mache sie ein Stündchen zu.

    Mach´ dir nichts aus schlechtem Hören, laß´ dich doch von mir belehren: “Schlaue hörn nicht, was sie sollen, sondern nur das, was sie wollen!”

    Mach´ dir nichts aus falschen Zähnen. Danach mußt du dich doch sehnen! Die sind endlich weiß wie Schnee und sie tun auch nicht mehr weh.

    Mach´ dir nichts aus Silberhaaren, nein, auch das kannst du dir sparen. Heute, wie an allen Tagen – Silber kannst du immer tragen!

    Hoffentlich siehst du es ein, besser könnte es nicht sein. Deshalb rufen wir geschwind: “Lebe hoch, Geburtstagskind!”

    Aber nicht Deine Partei.

    Michael Egler | 10. Januar 2012 | 17:33 | Antworten
    • Hallo Michael,

      an dieser Stelle zuerst einen Gruß und Glückwunsch zum neuen Jahr!

      Da Ihr Gedicht doch schon etwas ältere Männer wie mich tangiert, erlaube ich mir, hier noch einen drauf zusetzten – und Sie kennen mich ja und wissen, dass meine Poesie oft in den grenzwertigen Bereich geht. Aber es handelt sich bestimmt um einen wichtigen Punkt für uns (harte) Männer, welcher in Ihrer Poesie vergessen wurde.

      Man könnte das nachstehend aufgeführte vielleicht bei Ihnen als vorletzten Absatz einfügen:

      _“ Der Zeiten gedenk ich, als alle Glieder gelenkig – und eins war immer steif ….._
      _Doch heute sind alle Glieder steif und eins ist stets gelenkig“_!

      Auch damit muss man, wenn man ins hohe Alter kommen will, leben – das sollten Sie als junger Spund nicht vergessen!

      Keine Macht den Drögen
      Gruß Dieter

      Dieter Ackermann | 10. Januar 2012 | 18:41 | Antworten
      • Auch von mir ein fröhliches Neues, mein Lieber.

        Es ist schön, sich wieder der Bloggerei widmen zu können und festzustellen, daß man nicht vergessen ist. ;-)

        Auf ein neues Jahr, in denen wir uns der Analyse und der gegenseitigen Aufklärung widmen, dabei nicht vergessen, daß wir es sind, die etwas für das Land tun können, nicht umgekehrt. Ich freue mich schon über weitere anregende, informative und humorvoll-ironische Debatten.

        Warten wir noch auf Henk, VS, Katze und freilich susige Bibelmäuse.

        Beste Grüße!

        Michael Egler | 10. Januar 2012 | 19:29 | Antworten
        • Hallo Dieter, hallo Michael,

          lange nichts von Euch „gehört“. Frohes Neues Jahr auch von hier aus.

          Liebe Grüße Vera

          V.S. | 10. Januar 2012 | 19:49 | Antworten
          • Wie geht es dahinten? Hoffe, Du bist gut durchgerutscht.

            Michael Egler | 10. Januar 2012 | 20:01 | Antworten
          • Und wie, konnte mich kaum halten.

            Gut geht’s.

            V.S. | 10. Januar 2012 | 20:05 | Antworten
          • Hallo Vera,

            einen herzlichen Neujahrsgruß sende ich Ihnen zurück (“Gruß und Kuss“)!

            Eigentlich wollte ich vorgestern schon ansetzten, mit meinem Neujahrsgruß, hielt mich dann aber noch etwas zurück, weil ich sah, dass Sie sich unermüdlich zu diesem Thema (Islam Experiment) engagierten.

            Aber an dieser Stelle muss ich Ihnen auch mal sagen, dass Ihr Engagement mit Ihren authentischen und qualifizierten Argumenten und Ausführungen in Ihren Kommentaren bestimmt lohnend ist, und dass ich sicher nicht der einzige bin, wo so etwas auf fruchtbaren Boden fällt.
            Da ich zu solchen Themen etwas schwach auf der Brust bin, kann ich mich dann hier bequem weiterbilden, während Sie sich mit noch einigen anderen qualifizierten Bloggern abrackern.

            Nun noch kurz etwas zu Ihrer Antwort auf Michaels Frage: Wie geht’s?

            Sie antworten: “gut geht’s“! Auf eine solche Frage darf ich hier, wo ich herkomme und geboren bin, nur mit: “gleichmäßig schlecht“ antworten – wenn ich so wie Sie sagen würde: “gut geht’s“, würden mir gleich mindestens Zehn das “Verrecken“ wünschen!

            Gruß Dieter

            Dieter Ackermann | 11. Januar 2012 | 01:19 | Antworten
          • @Dieter Ackermann

            Hallo Dieter,

            da ich mich ja anonym im Netz bewege, schien mir die Antwort: gut geht’s, nicht so gefährlich zu sein.

            Muß aber ehrlich sagen, daß das hier wo ich lebe, jedenfalls in den „unteren Segmenten“ noch nicht so durchschlägt. Man muß auch „jönne könne“, stammt zwar auch dem Rheinland, wird in den meisten Fällen aber auch hier berücksichtig und wenigstens noch etwas Kameradschaft und Solidarität gepflegt.

            Und um kurz auf noch mal auf deine Gedichtzeilen zurückzukommen- wenn man auch nach und nach immer instabiler wird, es kommt nur auf eines an- immer schön die Ohren steif halten.

            Ganz lieben Gruß
            Vera

            V.S. | 11. Januar 2012 | 08:39 | Antworten
        • Hi, Michael und V.S.!

          Auch für sie beiden “the best of heaven” für ein Frohes Neues Jahr (aber bitte keinen Airbus auf den Kopp), verbunden mit der Hoffnung auf weiteren humorigen, wie unterhaltsamen Schlagabtausch, mit dem man zielsicher und gekonnt haarscharf daneben trifft.
          Ich freue mich ihnen hier begegnen zu können.

          liebe Grüße,

          Henk

          Delitant | 11. Januar 2012 | 04:26 | Antworten
          • Hallo Deli,

            frohes Neues Jahr auch Ihnen.

            Auch ich freue mich auf die nächsten Begegnungen. Haben wir beide hier doch ausgiebig die Gelegenheit aneinander die „Diskussionskultur“ unserer Heimat zu demonstrieren.

            Unter der Devise:
            Ein deftig Wort zur rechten Zeit,
            erhöht auch mal die Heiterkeit.
            Doch sollte man da nie vergessen,
            gekocht wird heißer, als gegessen.

            Lieben Gruß nach „Thaieland“
            Vera

            V.S. | 11. Januar 2012 | 08:49 | Antworten
  13. also ob der Kommentare hier frage ich mich ernsthaft, ob D unter Amnesie leidet: Nochmal zur Kenntnis: Steinbrück hat in historischem Maß die Wahl in NRW vergeigt, er hat sich in Verbindung mit Hr. Asmussen als Steigbügelhalter 1. Wahl der “Märkte” gezeigt und hat noch NIE eine Wahl gewonnen. Wenn das die Hoffnung D´s ist, dann gute Nacht!
    Wohin ich Hr. Steinbrück (und die übrigen SPDler aus seiner Mannschaft) hinwünsche, überlasse ich ausdrücklich der Fantasie der Zeitgenossen.

    hobinrood | 10. Januar 2012 | 17:40 | Antworten
    • @hobinrood

      Zu Ihrem letzten Satz:
      Mit dem bevorstehenden Weltuntergang wird auch Ihr verdeckter Wunsch mit der “Höllenfahrt“ dieser Strategen in Erfüllung gehen!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 11. Januar 2012 | 02:19 | Antworten
      • @Dieter Ackermann
        Ich glaube eher an 1,80 m unter die Erde dieser Strategen,aber nicht an Hölle,solange es nicht zur Feuersbrunst auf der Erde kommt.

        M.G. | 12. Januar 2012 | 12:46 | Antworten
    • @hobinrood!

      Die wirkliche Größe eines Mannes sieht sich insbesondere durch seine Niederlagen gestählt.Schon alein daran gemessen, dürfte Steinmeier einen vorzüglichen “Ironman” abgeben.Allerdings sollte er mit diesen Eigenschaften vermeiden, als “Heilsbringer” auch noch den Versuch zu wagen übers Wasser zu laufen.

      Telidant

      Delitant | 11. Januar 2012 | 04:34 | Antworten
      • Sorry, “Steinbrück” war natürlich gemeint.

        Delitant | 11. Januar 2012 | 14:41 | Antworten
  14. Natuerlich zuerst herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag. Ich bin der Ueberzeugung, dass Peer Steinbrueck der zur Zeit einzig faehige Politiker in Deutschland ist. Auch wenn ich als im Ausland lebender und arbeitender Deutsche manche Statements von ihm fuer zu frech halte. Aber sein Sachverstand wiegt diese Patzer wieder auf.

    Ich wuensche mir fuer Deutschland, dass bei der naechsten Wahl die SPD die Mehrheit bekommt und Peer Steinbrueck Bundeskanzler wird.

    Frau Merkel war fuer Deutschland der GAU, denn alles was sie als grossen Durchbruch verkauft stellt sich schnell als Mogelei heraus. Sie hat als Kanzlerin nichts veraendert, und das ist das Problem.

    Ich erinnere nur an die Gesundheitsreform, gefeiert als grosser Wurf, bis heute natuerlich nicht in Kraft getreten. Frau Merkel erzeug staendig nur heisse Luft, und das wars.

    Also Herr Steinbrueck, ich wuensche Ihnen alles Gute und hoffe dass Sie der naechste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden.

    Detlev G. Pinkus | 10. Januar 2012 | 18:11 | Antworten
  15. - in einer Hinsicht unterscheidet sich Steinbrück tatsächlich (bisher) von seinen Politiker-Kollegen: er biedert sich nicht an, schleimt nicht, und vor allem er hat schon gar nicht den Ehrgeiz, es Jedem recht machen zu wollen. Eine Person mit Ecken und Kanten, die zumindest bisher nicht ständig auf die Beliebtheits-Skala schaut, einer der seine Überzeugung kundtut, obwohl er die Mehrheit der eigenen Partei nicht hinter sich hat.
    So ein Unbequemer ist mir jedenfalls lieber als die üblichen aalglatten und wetterwendischen Volkvertreter ! Auch wenn ich in vielem nicht seiner Meinung bin, könnte er als Kanzlerkandidat durchaus ins Rennen gehen, denn Rückrat anstelle Hecheln nach Beliebtheit ist gefragt. Ob er diesen Vorschußlorbeeren dann auch später gerecht würde, kann sowieso niemand voraussagen.
    Auf jeden Fall aber, Glückwunsch zum Geburtstag !

    Ramses | 10. Januar 2012 | 18:40 | Antworten
  16. In Deutschland sind arbeitslose Menschen deutlich öfter nahe der Armutsgrenze als in anderen Ländern Europas. Nach neuen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat waren zuletzt 70 Prozent der Erwerbslosen hierzulande armutsgefährdet.
    MSN-Feed

    Bernd Boeske | 10. Januar 2012 | 18:57 | Antworten
  17. Glückwunsch Herr Steinbrück.

    Heiner Toenne | 10. Januar 2012 | 19:10 | Antworten
  18. Er hat eine gewisse Übersicht der Dinge, die für einen Regierungschef notwendig wäre.

    Die Partei ist aber nicht in der Lage, s
    ich dieser Führung zu unterstellen.

    Insbesondere die Basis mit ihren Galliosfiguren, wie Nahles und Gabriel, wirken völlig Weltfremd oder rein Populistisch.

    Zudem fehlen der SPD Fachpolitiker mit realistischen Einstellung und Erfahrungen in der Wirtschaft. Das Ergebnis der Schröder-Regierung war, dass haufenweise “Externe” in den Ministerien gelandet sind, die dann miese Gesetze geschrieben haben, welche eines nach dem nächsten von Karlsruhe einkassiert wurde.

    Die noch bestehenden Gesetzte tragen eine deutlichen Stempel von Lobbyismus aus Finanzwirtschaft, Gewerkschaften, ohne wirklich eigene Akzente zu setzen.

    Der alleinig Wille, etwas Guten oder Soziales zu tun, reicht nicht als Konzept für eine Partei. Dies scheitert immer an der Realität. Hier ist Herr Steinbrück durchaus der Richtige. Die Partei wird das aber nicht verstehen (wollen oder können), weil die zahlreichen sozialromatischen Gewerkschaftslobbyisten dies zu verhindern wissen werden.

    Die Perspektive einer Koalition mit den Grünen ist noch entsetzlicher. Seit Jahren oder Jahrzehnten lässt sich die SPD von den Grünen bei Themen wie Energiepolitik, Sozialpolitik, Migration, Verkehrspolitik vor sich her treiben oder übertreffen.

    Die Hoffung auf eine SPD-CDU Koalition ist sehr trügerisch, wie das Ergebnis der Verhandlungen in NRW zeigen. Die SPD wird lieber mit den verspinnerten Grünen als mit der harten Realität der CDU koalieren. In NRW wurde sogar eine Minderheitsregierung bevorzugt, statt in schwierigen Zeiten eine stabile Mehrheit zu bekommen.

    Herr Steinbrück hat in der großen Koalition auch schwere Fehler gemacht, wie die einseitige Forderung nach OPEL-Hilfen oder die Abwicklung der HypoReal. Ihm sehr positiv zuzuschreiben ist es, dass er diese Fehler zugegeben hat. Etwas, wozu der Bundespräsident aufrichtig nicht in der Lage zu sein scheint.

    Wenn es darum geht, Steuergelder zu verteilen, scheint Herr Steinbrück auch gerne dabei zu sein, wie man in NRW oder bei der Abwrackprämie gesehen hat. Das können aber auch Einzelfälle sein. Dennoch ist unter Schwarz-Rot die MwSt auf horrende 19% gestiegen.

    Dennoch war der Wechsel der CDU zu FDP realistisch begründet in den immer abstruseren Zuständen und Forderungen der SPD am Ende der großen Koalition. Die SPD ist in diesem Zustand nicht in der Lage, einen Staat zu erfolgreich organisieren.

    Dem Bürger stehen mal wieder Alternativen zur Verfügung, bei denen die jetzige Regierung das kleinere Übel ist.

    Es kann eben immer noch schlimmer werden.

    Karl Letis | 11. Januar 2012 | 08:03 | Antworten
    • @Karl Letis:
      - mag alles sein, was Sie den Sozis ankreiden. Nur, auf der anderen Seite siehts ja nun auch nicht besser aus:
      - Auch ich bin immer darauf reingefallen, daß die Union und FDP wegen ihrer Nähe zu Unternehmen und Banken die bessere Fachkompetenz bietet. Abgesehen davon, daß diese Parteien sich zum Wahlkampf immer selbst preisen, in “Wirtschaft und Finanzen” den Sachverstand zu besitzen, welchen sie den Sozis (und Grünen) natürlich total absprechen !
      - Nun aber mal Butter bei die Fische:
      wer von den Unions-und FDP-Fachpolitikern hat denn dieses ganze Chaos mit der Banken- und Eurokrise auch nur geahnt oder sogar vorhergesehen, geschweige denn rechtzeitig davor gewarnt ? Nicht eine Spur davon !
      Diese schwarz-gelben Experten rühmen sich doch immer, das Ohr direkt am Wirtschaftsgeschehen und der Finanzwelt zu haben: wegen ihrer Parteifreunde in den Aufsichtsräten der Banken, Wirtschaft und Industrie…
      - Fazit: ein Gutes also hat diese ganze besch… Krise. Das selbsterfundene Märchen vom besseren Sachverstand der Union und FDP auf dem Finanz- und Wirtschaftssektor ist nun endgültig widerlegt.
      - Apropos Lobbyismus: ohne Lobby gehts anscheinend überhaupt nicht mehr. Trotzdem, noch nie in unserer Geschichte hat eine Regierung so unverfroren Lobby-Interessen vertreten und auch durchgesetzt wie die derzeitige Koalition aus Union und FDP. Mag sein, daß sich Letztere dabei stärker hervorgetan hat…

      Ramses | 11. Januar 2012 | 23:25 | Antworten
      • Tatsache ist, dass sich die Wirtschaft mit der FDP besser entwickelt als mit Rot/Grün. Diese Erfahrungen kann man langfristig auch in den Bundesländern beobachten.

        Dies liegt nicht daran, dass die Unternehmen absichtlich keine Geld verdienen wollen wenn Rot/grün gewählt werden(das wäre absurd), sondern an den vielen kleinen und großen Gesetzen, Entscheidungen, Gesten, Verordnungen, Verlautbarungen, Gesprächverweigeungen, Inkompetenzen und witschftlichen Autismen.

        Man braucht sich nur einmal eine Ortsmitgliederversammung von Rot oder Grün anschauen. Das hält kein einigermaßen wirtschaftlich denkenden Mensch aus.

        Gerade in solchen schwierigen Zeiten ist eine Regierung mit wirtschaftspolitischen Prioritäten wichtiger als alles andere.

        Den Liberalen die Schuld für die europäische Krise in die Schuhe zu schieben ist absurd. Die EU-Krise ist gerade das Ergebnis von zu wenig liberaler Politik. Denn es geht hier um Staatsverschuldung und wirtschaftliche Hemmnisse. Die Größen kosten haben bis jetzt ohnehin die Landesbanken veruhrsacht, welche die FDP lieber verkaufen wollte.

        Zum Griechenlandbeitritt hat die FDP auch gewarnt.

        Die Vorgaben für die Bankenderegulierung, welche in Deutschalnd übrigends von Rot/Grün beschlossen hat, kamen übrigends aus den USA. Ansonsten wäre der deutsche Finanzplatz und damit eine Machtfaktor verloren gegangen.

        Bei der Krise in den USA handelt es sich um eine Perversion des liberalen Gedankens. Aber die Tea-Party ist nicht zu vergleichen mit den Liberalen in Deutschland, welche schon immer die soziale Markwirtschaft verteidigt haben.

        Ich bleibe bei meiner Meinung zu den Fachpolitikern. Man muss sich nur einmal anschauen, wie das Harz4 umgesetzt worden ist. Die Gerichte kommen nicht mehr hinterher. Das war unverantwortlich.

        Karl Letis | 12. Januar 2012 | 13:13 | Antworten
  19. es erbaut mich schon sehr,die dialoge zu lesen und gut zu heißen oder eben nicht.
    den herrn steinbrück als kanzler zu sehen,da schreck ich schon zurück,weil er sein ohr nicht am volk hat.es wird so gemacht,wie es passt,aus die maus.
    da kann ich noch so bissig irgendjemandem gegenüber sein,es zeichnet mich nicht aus.der faktor mensch geht mir bei ihm zu sehr unter.seine fachkompetenz ist sicherlich unumstritten und wohltuend.
    ein herr steinmeier als außenminister würde mir passen.
    ich bin nur sauer,in seiner k-wahlaussage meinte er:viele viele arbeitsplätze schaffen zu können,wenn das volk ihn wählt.warum nur dann?????

    charlotte | 11. Januar 2012 | 17:48 | Antworten
  20. Wer glaubt, die Regierung könne Arbeitsplätze schaffen, ist vermutlich bis heute nicht aufgewacht. Herr Steinbrück hat schon als MP in NRW keine gute Figur gemacht und solche hölzernen und arroganten Kandidaten (Typen) brauchen wir nicht. Von Herrn Steinmeier oder Herrn Gabriel ganz zu schweigen.

    Was uns in diesem, bisherigen, Jahrhundert an Politikern “vorgesetzt” wird, ist einfach nur durchschnittliches Untermaß.

    By the way:
    Herr Wulff – wann nehmen Sie endlich Ihren Hut???

    G.Walter | 11. Januar 2012 | 17:55 | Antworten
    • ich habe diesem herrn nicht geglaubt,irrtum,ich war stinksauer wie unverfroren man sein muß,so etwas zum stimmenfang zu benutzen um kanzler zu werden.
      ich bin selber unternehmerin und weiß schon,wie schwer es ist einen job zu finden und zu behalten.
      ich habe zwar schon sehr viele lehrlinge ausbilden können mit einem guten rüstzeug,aber man kann nicht alle einstellen,wenn die fahnenstange in der peronaldecke am ende erreicht ist.und genau aus diesem grund war ich sauer
      auf useren herrn steinmeier,aussenpolitisch hat er meinen respekt.

      charlotte | 11. Januar 2012 | 18:54 | Antworten
  21. Liebe Blogteilnehmer,

    mir ist vollkommen unklar warum Arbeitnehmer, Rentner oder junge Familiengründer die SPD, und damit verbunden, deren Führungselite wählen. Haben die Arbeitnehmer immer noch nicht kapiert, dass es seit dem Mann aus Hannover für sie keine Sicherheit im Berufsleben mehr gibt? Wissen die jetzigen und alle künftigen Rentner (genauer Pflichtversicherte) immer noch nicht, dass ihre Renten u.a. wegen der Riester-Versicherung massiv gekürzt wurden und bei allen noch aktiv Beschäftigten bis zum Renteneintritt (und darüber hinaus) gekürzt werden, obwohl sie keinen solchen Vertrag abgeschlossen haben? Haben Sie schon einmal ausgerechnet, um welchen Wert Ihre spätere Rente sinken wird, wenn Ihr Rentenzuwachs Jahr für Jahr um den Riester-Faktor von 0,6 % gekürzt wird?

    Ist es nicht so, dass junge Familien den Wunsch nach eigenen Kindern hinausschieben (müssen), weil es einfach keine Planungssicherheiten für sie gibt, trotz üppigem Kindergeld?

    Was, um alles in der Welt, hat diese Partei seit Schröder für unser Land positives geleistet? Mein Vorschlag: Sehen Sie sich diese Stars (Schröder, Müntefering, Clement, Steinmeier, Steinbrück, Eichel,…) noch einmal etwas genauer an und jagen Sie diese Leute dann vom Acker.

    Bayernrainer

    Bayernrainer | 11. Januar 2012 | 20:41 | Antworten
  22. Herrn Steinbrück zeichnet noch immer das Charisma einer gewissen “volksnahen Meinung” aus, während die Mehrzahl seiner Parteigenossen dem Arbeiterhabitat schon durch das äußere Auftreten in feinem Nadelstreifen und Schlips, völlig enthoben scheinen.
    Glückwunsch Herr Steinbrück!

    silberdistel | 12. Januar 2012 | 11:54 | Antworten
  23. Nun ja, ein loses Mundwerk hat er schon und nichts tuend im Bundestag herumsitzen, das soll er ja auch können. Aber es stimmt natürlich auch, dass er seine „Volksnähe“ durch seine (glücklicherweise vergebliche) Kürzung der Pendlerpauschale gezeigt hat. Ein wahrhaft tapferer Mann (den unsere Bürger allerdings nicht wirklich brauchen)!

    Bayernrainer | 12. Januar 2012 | 12:14 | Antworten
  24. Es ist schon seltsam, wie Steinbrück von den Medien hoch geschrieben wird. Und das im ganz besonderen Maße auch von den ÖR-Sendern.

    Dabei ist Steinbrück nur ein arroganter Schnösel, der bislang noch keine Wahl gewonnen hat. Dieser Mann war ein wichtiger Teil der “Schröder-SPD”, die maßgeblich den Sozialstaat zertrümmert hat. Er war und ist ein Protagonist der Agenda 2010. Das hat er auf dem letzten SPD-Parteitag wieder bewiesen.

    Peer Steinbrück war neben Eichel einer der Hauptakteure, als es darum ging, die Heuschrecken der Finanzindustrie nach Deutschland zu holen.

    Steinbrück war ganz vorne mit dabei, Pleitebanken statt Sparer auf Kosten der Steuerzahler zu retten.
    Steinbrück hatte nie ein Problem damit, die Rentenversicherung zu schleifen.

    Warum Steinbrück Kanzler werden soll, veschließt sich mir vollkommen.

    Provokateur | 12. Januar 2012 | 13:05 | Antworten
  25. @ alle

    Das ist das Dilemma!

    Zum Geburtstag gratulieren – das geht ja noch. Selbst bei einem ungeliebten Nachbarn fällt uns das nicht schwer.

    Dem aufmerksamen Beobachter fällt auf, dass Herr Steinbrück als künftiger Kanzlerkandidat aufgebaut werden soll. Nun ja, warum nicht. Wir sind nach den sieben Jahren der Kanzlerschaft „Unserer lieben Frau“ bescheiden geworden.
    Da ruft niemand mehr nach einer charismatischen Führungsperson, niemand erwartet mehr Visionen, einen großen Entwurf … Bescheidenheit eben – und ich glaube, das zeichnet uns mittlerweile aus: die deutsche Genügsamkeit, das Ertragen können – vielleicht auch die Leidensfähigkeit. Genug gejammert!

    Das Dilemma ist im Grunde, dass immer wieder die gleichen Leute auf der politischen Bühne rochieren. Mal Regierungsverantwortung, mal Opposition. Fähige neue Leute kommen nicht dazu. Und die, die antreten, denen fehlt es (noch) an Reife. Die Parteien, und ohne die geht es nicht, sorgen schon dafür. Da gilt es, vermeintliche Erbhöfe zu verteidigen.

    Letztendlich zählt:
    Wem können wir einen „Persilschein“ ausstellen? Wer ist wirklich vertrauenswürdig? Wer ist belastet durch gravierende Fehlentscheidungen in der Vergangenheit, und, bitte sehr, wer findet Gnade in unseren Augen?
    Ich muss bei dieser Frage passen. Mir fällt auf Anhieb kein Name ein.
    Also, wurschteln wir erstmal so weiter. Anderen Ländern geht es auch nicht besser.
    Vielleicht dann doch noch ein Lösungsansatz:
    Denken wir mal über diese bundesdeutsche Parteiendemokratie nach. Kandidat kann nur der sein, der von einer Partei nominiert wird. Und da liegt wohl das Problem.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 12. Januar 2012 | 13:41 | Antworten
  26. Es gibt nur einen, der derzeit die “gefühlte Sozialdemokratie” im wahrsten Sinne des Wortes
    - überzeugend – verkörpern kann: Sigmar Gabriel.

    Der Auftaktkommentar zeigt selbst, will die SPD nicht an einem gespaltenem Gefühlsleben leiden, erkennen muß,daß Steinbrück nicht ihr Spitzenkandidat und dann Kanzler sein kann und sein darf.

    Gabriel muß nur eben eine schlagkräftige,aber auch geschmeidige Truppe um sich aufbauen, die ihn, schon im parteiinternen Vorwahlkampf, zu ihm passt und ihn gut rüberbringt.

    Andrea Nales sollte noch nicht zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel davon erfahren, daß sie nicht dazu gehört, aber in “Gabriels dreamteam” hat sie wohl keinen Platz.

    Und Steinmeier? Bundespräsident? Nein!: Joschka Fischer!

    Melzer | 13. Januar 2012 | 07:44 | Antworten
  27. wie wäre es denn, wenn man die “alten” mit 65 in Rente schickt, wie sichs gehört!!!
    Immer mit gutem Beispiel voran und nicht Arbeitsplätze blockieren…. ihr kriegt doch genug

    staatsfeind No.1 | 15. Januar 2012 | 10:16 | Antworten

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