Die Causa Wulff tut uns gut!
Die Berichterstattung um Christian Wulff geht in die fünfte Woche. Es gibt viel zu kritisieren: an ihm, an den Medien. Und es gibt ganz bestimmt viel wichtigere Themen. Aber die Causa Wulff tut uns auch gut!
Wie oft haben Sie in den vergangenen Tagen diese Sätze gesagt oder gehört: “Das macht man nicht. Das darf man nicht. Das ziemt sich für einen Bundespräsidenten nicht”? Wie oft haben Sie gedacht, dass es ganz gut ist, dass Sie gerade nicht unter dem Röntgenblick der Öffentlichkeit stehen? Wie oft haben Sie an ihre eigenen kleinen und großen Verfehlungen gedacht?
Die Geschichte um Christian Wulff dient zur Selbstvergewisserung der eigenen Moral: Wo fängt die Lüge an, wo hört die Wahrheit auf? Ist das Schweigen eine Lüge? Wie halten wir es eigentlich im Freundeskreis mit Leihen und Verleihen? Mit Geschenken, Geld und Gegenleistungen? Mit Freundschaftsdiensten? Und Gefälligkeiten? Verändert Karriere unsere Werte? Verändert Karriere unsere Freundschaften? Was erwarten wir heute eigentlich von Politikern? Dürfen sie Fehler machen? Welche verzeihen wir ihnen, welche nicht? Könnten wir diese Ansprüche einlösen? Wo werden wir Opfer unserer eigenen Moral?
Die Causa Wulff dient dem Verhältnis von Politikern und Journalisten und der Überpüfung der journalistischen Ethik. In vielen Redaktionen wird darüber diskutiert, wie mit der Berichterstattung umzugehen ist: Wie halten es Journalisten mit Politikern? Wie viel Distanz muss sein? Wo wird die Grenze überschritten? Wie weit dürfen Politiker gehen, um Journalisten ihren Unmut zu demonstrieren? Dürfen sie beim Chefredakteur anrufen, um sich zu beschweren? Wie oft passiert das eigentlich? Haben sie mit ihrer Kritik manchmal Recht? Gibt es Absprachen? Wer beschädigt das Amt? Wo wird der Journalist zum Herdentier und folgt dem Strom der Mehrheit? Wo fängt Pressefreiheit an, wo auf?
Die Geschichte tut uns gut, weil wir endlich wieder über den Sinn und Unsinn eines Staatsoberhauptes reden. Warum haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes dieses Amt eigentlich erfunden? Brauchen wir es? Schützt es uns? Welcher Präsident hat bisher die richtigen Worte gefunden, wer hat dem Amt durch seine Persönlichkeit Glanz und Glaubwürdigkeit verliehen? Wer hat uns ins Gewissen geredet? Und sollten wir die Entscheidung über den nächsten Bundespräsidenten wieder der Politik überlassen? Oder sollten wir ihn selbst wählen dürfen? Wer könnte das überhaupt sein, der all unsere Erwartungen ertragen und erfüllen kann?
Wann, wenn nicht jetzt, wäre Zeit, sich mit diesen Fragen zu befassen? Wann, wenn nicht jetzt, wäre Zeit, aus dieser Geschichte auch etwas zu lernen?
212 Kommentare | 09. Januar 2012 | 20:09 Uhr |
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weg mit Wulff und Ruhe…. vielleichnt noch Haus abreissen…
@Winnie Heescher,
…moi, moi,
Frau Heescher, Sie bzw. ZDF geben dem Tag Sonne!
Ich frage mich ob die Geschichte dem Amt aber wirklich gut tut. Dass wir unsere Werte überprüfen ist schön und etwas Positives.
Leider gibt es dafür ein großes Opfer: Das Amt des Bundespräsidenten. Durch massive Verfehlungen eines egoistischen Inhabers wird über die Abschaffung diskutiert, das Amt wird zum absoluten “Egal”-Amt abgestempelt. Und das nur weil ein Mann klebt wie patex.
Keinesfalls war der Plan, dass uns Bundespräsidenten zum Nachdenken anregen, indem sie sich unklug verhalten.
Man kann an allem etwas Gutes finden, weil man aus Fehlern lernen kann.
Wulffs im wahrsten Sinne unanständiges Verhalten schadet auf jeden Fall mehr als es auch nur ansatzweise gut tun könnte.
Bis auf den Bild-Anruf könnten Sie mir ja mal erklären, wo das Verhalten Wulffs unanständig war?
Hier wurde ja gerade die Frage nach dem Sinn oder viellicht Unsinn dieses Amtes gestellt! Und diese Frage finde ich sehr berechtigt.
Das hat ganz praktische Gründe, dass ein Amt des Bundespräsidenten nicht unwichtig ist. Da ist zum einen die Ausfertigung und Veröffentlichung von beschlossenen Gesetzen, die Ernennung von Ministern und des Kanzlers, sowie die Aufgabe der Repräsentation der Republik im Ausland. Ich sehe kein Amtsträger, der das übernehmen könnte, ohne die Gefahr eines zu mächtigen Mannes im Staat. Das Amt des Bundespräsidenten ist immerhin ein Verfassungsorgan.
@ea.slauer: Natürlich hätten wir alle ohne diese Geschichte gut leben können. Und fänden es schöner, wenn da ein toller Bundespräsident wäre, ohne Fehl und Tadel. Jetzt ist es aber so wie es ist. Und statt den ganzen Tag wie das Kaninchen vor der Schlange vor den PC- und TV-Bildschirmen zu kleben und zu gucken, wohin die Geschichte negativ noch treibt, sollten wir vielleicht einen Schritt zurücktreten und ein paar Maßstäbe klarziehen. Weil wir die brauchen können, wenn Christian Wulff Geschichte ist. Wann auch immer das ist.
@Winnie Hescher Der Bundespräsident Herr Christian Wulff,
könnte sich an dem “Schweizer Notenbankpräsident” Philipp
Hildebrand ein Beispiel nehmen.Für den moralischen Fehler
seiner Frau Kashya Hildebrand,bei der Spekulation der
Währungen zog er die Konsequenzen und trat als Notenbank-
präsident zurück.Der erzielte Gewinn bei der Spekulation
von 55.194 Euro,wurde mittlerweile von dem Ehepaar ge-
spendet.So hat er wieder eine saubere Weste.
@Winnie Heescher Der Bundespräsident Herr Christian Wulff,
könnte sich an dem “Schweizer Notenbankpräsident” Philipp
Hildebrand ein Beispiel nehmen.Für den moralischen Fehler
seiner Frau Kashya Hildebrand,bei der Spekulation der
Währungen zog er die Konsequenzen und trat als Notenbank-
präsident zurück.Der erzielte Gewinn bei der Spekulation
von 55.194 Euro,wurde mittlerweile von dem Ehepaar ge-
spendet.So hat er wieder eine saubere Weste.
@ Winnie Heescher:
wie auch weiter unten angeführt, beobachte ich seit 5 Wochen die gesamte Berichterstattung,selbstverständlich auch die der öffentlich/rechtlichen Sender. Was mir in dieser Affaire vollkommen fehlt, dass jede Zeitung und jeder Sender selber einmal die Zusammenhänge erfragt oder recherchiert.
Beispiel: Warum erklärt sich der Bundespräsident nur noch über seine Anwälte(schadet seinem Ruf ja nun nicht unerheblich)?
Mein erster Gedanke war z.B., dass dies im Zusammenhang damit zu sehen sein könnte, dass ihm ja nun auch ein strafrelevanter Vorwurf gemacht wurde. In so einem Fall muss o.sollte man sich einen Anwalt nehmen. Es stand ja nicht nur der Vorwurf in den Zeitungen, sondern es liegen ja auch Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft Hannover vor. Wegen dem “Drohanruf” nun ja auch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Berlin.
Jeder Anwalt wird seinem Klienten raten, sich nicht öffentlich mehr dazu zu erklären, weil Dinge geäußert werden könnten, die den Beschuldigten weiter belasten würden.
Meine Gedanken können zutreffen oder auch nicht. Aber ich erwarte persönlich mehr seriöse Recherche und die Frage nach dem “warum”
Wir erleben eine historische Hatz der Medien auf einen Bundespräsidenten. Noch schlimmer ist, dass jetzt das Amt des Bundespräsidenten insgesamt infrage gestellt wird. Ich frage mich: Warum jetzt? Und warum überhaupt? Und warum beteiligen sich (neben der Springer-Presse) auch die öffentlich-rechtlichen an dieser Hatz in dieser Form?
Ich würde nicht sagen, dass dies eine reine Medienhetze ist. Der Bundespräsident hat einen besonderen Maßstab was die Einhaltung von Werten und Gesetz angeht. Weil genau er diese Werte vermitteln und anmahnen soll.
Ein Bundespräsident der die Presse zensieren möchte oder an der Arbeit hindern möchte ist nicht verfassungsreif. Daher ist da bei mir schon der Rücktritt eine Notwendigkeit.
Über eine Verschleierung gegenüber dem Parlament möchte ich gar nicht erst reden.
Die Verfehlungen die zum Mediendruck führten hat allein der Bundespräsident hervorgerufen.
Der Bundespräsident hat in erster Linie Fehler im Umgang mit den Medien gemacht. Hat er gestohlen? Nein, hat er jemaden betrogen? Nein, das glaube ich auch nicht. Hat er sonst eine strafbare Handlung beganngen? Auch das sehe ich nicht. Ich sehe aber, dass ein Mensch Namens Wulff Kontake die teils offensichtlich, und das wird in den Mediemn gern verschwiegen, schon seit Jahrzehnten bestehen, genutzt um sich Geld zu leihen. Was ist daran bedenklich? Wie könnte er, vorrausgesetzt er wollte, Frau und Herrn Geerkens eine Vorteil durch sein Amt als Bundespräsidenten verschaffen? Hier geht leider einmal mehr die Verhältnismässigkeit und das Augenmass bei den Medien und manchen Politikern verloren. Und übrigens … Herr Wulff kann aufgrund der hier im Raum stehenden Vorwürfen nicht seines Amtes enthoben werden, auch wenn das in machen Medien gerne einam so dargestellt wird. Ich hoffe Herr Wulff hat die Kraft diese Zeit zu überstehen und vesucht sein Amt mit etwas mehr Gespür für die Wahrname seiner Person und dem was er tut, weiter zu führen.
Sie sehen das ein wenig zu klein. Der Bundespräsident ist ein Verfassungsorgan, als solches ist er den Grundrechten direkt unterworfen. Wenn ein Bundespräsident die Pressefreiheit einschränkt ist dies ein Verstoß gegen Art. 5 GG. Das ist ein schweres Vergehen des Bundespräsidenten. Sollte er dies versucht haben ist das sehr sehr bedenklich. Hält der Bundespräsident unsere Grundrechte nicht ein so sollte jeder Bürger aufschrecken.
Bezüglich der Hauptausgangslage mit der Vorteilsnahme im Amt gilt die Frage hat Herr Wulff irgendjemand Vorteile gewährt und hat er das Parlament in Niedersachsen belogen. Dies gilt es zu klären. Beides wären schwere Vergehen. Also ganz so harmlos ist die Geschichte nicht.
Der Bundepraesident kann die Pressefreiheit nicht einschraenken, dazu waere meines Wissens die Aenderung des Grundgesetzes noetig, was nur mit einer 2/3 Mehrheit von Bundestag und Bundesrat moeglich ist. Er hat sich lediglich von den Medien provozieren lassen und daraus versucht man ihm jetzt einen Strick zu drehen. Er sollte sich einfach ein dickeres Fell zulegen, etwas mehr Erhabenheit kann nicht schaden, da kann er noch was von Frau Merkel lernen. Ich kann die Meinung von med-sea nur unterstreichen.
Seh ich ganz genauso. Dickes Fell und Erhabenheit. Da koennen die Medien die Leute noch so aufhetzen, zuruecktreten muss er ja nicht. Wird langsam mal Zeit, dass Politiker lernen, sich mit all ihren Fehlern trotzdem gegen die Medien behaupten zu koennen (nicht gegen unser Gesetz, nur gegen den Mediendruck). Nur weil sich so ein paar Medien Mogule daran aufgeilen, als Praesidentenstuertzer in die Geschichtsbuecher eingehen zu koennen.
Der Ruf nach einem dickeren Fell für Politiker ist genau das, was wir nicht brauchen. Meiner Meinung brauchen wir Politiker mit einer Sensibilität für ihr Amt, vor allem einen solchen Präsidenten. Er ist schließlich erster Mann im Staat. Mir scheint, Herr Wulff hat gar nicht verstanden, was er getan hat. Er ist, weil er es nicht versteht definitiv der falsche Mann an dieser Stelle. Unsere Demokratie schafft sich so selbst ab. Ein weiteres Beispiel dafür ist unsere Kanzlerin, die bei wichtigen Entscheidungen (Atomkonsens) demokratische Organe (Bundesrat) zu umgehen versucht. In dieses Bild passt auch, dass sie einen BPKandidaten, den das Volk will (Gauck) verhindert und einen ungeeigneten Kandidaten durchpeitscht. Und anscheinend gibt es gGerüchte, dass sie das wieder tun will. Dank dickem Fell!
Der Bundespräsident kann sehr wohl die Pressefreiheit einschränken. Dazu reicht jede Beeinflussung der Arbeit, da sein Amt Rang eines Verfassungsorgans hat. Die PResse wird auch nicht erst durch eine Grundgesetzänderung eingeschränkt, die in Art. 5 auch gar nicht möglich ist. Es reicht jede Zensur oder Einflussnahme seitens des Staates aus.
Aber er HAT doch gar nicht die Pressefreiheit eingeschränkt. Er hat Bild ein oder zwei Tage um Aufschub gebeten, bis er wieder in D ist. Mag sein, daß er sich ungeschickt oder sogar dumm verhalten hat: wer mit Hunden (Bild) schläft, wacht mit Flöhen auf – das hat er sträflicherweise vergessen.
Auf der Basis: das Ganze ist inzwischen einfach nur noch eine peinliche, bigotte, durchsichtige Hatz einer widerwärtigen Pressemeute. Ich bin kein Fan von Herrn Wulff…aber es REICHT jetzt.
Es geht hier nicht um die Vorteilsnahme im Amt des Bundespräsidenten, sondern um die als Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und als solcher hat er sehr wohle Einfluß um Dinge im Sinne seiner Freunde zu verändern.
Wenn jemand im Staatsdienst wegen des Geschenkes einer Schussicheren Weste (3000,-) als Polizeichef seinen Hut nehmen muß weil er diese als “Dankeschön” für einen Auftrag über schußsichere Westen seiner Dienststelle bekommen hat, warum soll dann ein Bundespräsident nicht gehen weil er als Ministerpräsident ein günstiges Darlehen für sein Haus bekommen hat, oder die vielen Urlaube bei “Freunden”? Nur weil die direkte Gegenleistung nicht soo offensichtlich ist?
Und das Schlimmste ist, dass es dann nicht einfach zugegeben wird sondern wieder nur “scheibchenweise”.
Er hätte die Möglichkeit gehabt, die “Salamitaktik” der BILD zu umgehen indem alles auf den Tisch kommt.
Und ja, Vorteilsnahme ist eine Straftat §331 StGB, die sehe ich hier sehr wohl.
an med-sea: Sie sprechen mir aus der Seele, genauso
sehe ich das auch. Was mich zutiefst verunsichert hat
war, wie die (fast) gesamte journalistische Phalanx
kritiklos hinter der Fahne der BILD-Zeitung her-
maschiert ist, als sei ausgerechnet dieses Blatt der
Hort der Anständigkeit und des verantwortungsvollen
Journalismus. Jeder wollte jeden mit einer noch absurderen Verdächtigung und Spitzenmeldung über- treffen, um Herrn Wulff einen Abgrund an Schlechtig- keit anzudichten. Dabei war es ‘nur’ Ungeschicktheit.
Ich bin beruhigt, daß es BILD nicht geschafft hat, den Kopf des BP als Trophäe zu bekommen.
Als es ins Absurde abzugleiten drohte (€ 150 für eine
Übernachtung auf dem Freundessofa) hat man wohl
doch erkannt, wohin man sich hat treiben lassen.
Deshalb auch Dank an das ZDF, für die (späte) Deeskalation und den obigen Beitrag von Frau Heescher.
Korrektur: muß heißen ‘marschiert’
@user med-sea
Mir wäre es lieber gewesen der BP hätte einmal bei irgend einer Gelegenheit eine angeknabberte Bulette mitgehen lassen. Das hätte ich ihm sofort verziehen.
Natütlich geht es um Medienhetze. Hr. Wulff hat sich eingemischt, was vielleicht ein Fehler war, aber hat sich aus Sicht der Medien mit Ihnen angelegt. Und wer das tut wird fertigt gemacht und dazu wir alles unter dem Deckmantel der Pressefreiheit mobil gemacht. Das gleiche in ähnlicher Form haben wir im März letzten Jahres schon mal beobachten können.
Sie haben sehr lasche, merkwürdige Vorstellung, welche Werte Ihre Vertreter haben sollen.
Der eine täuscht vorsätzlich, der andere versucht Grundrechte zu umgehen. Ist alles okay, “er ist ja auch nur ein Mensch”.
Es ist zZt BP-Bashing ein beliebtes Journalisten-Hobby. Sonst nix.
Strafbares Verhalten von BP Wulff? Negativ.
Ministergesetz-Nds? Negativ.
StGB? Negativ.
Oder gar Grundgesetz? Negativ.
Dämliches Verhalten von BP Wulff? Ähemm…
Und? Was sonst?
Fröhliches Face-Slapping bei allen, die der CDU/CSU und dem PB gerne mal was ans Bein pinkeln würden. Und sonst nix.
Ich wünsche dem Herrn BP, dass er mit seiner Prognose, in 1/2 Jahr würde niemand mehr darüber reden, Recht hat.
Gruß
Hobbyketzer
Er sagte “…in einem Jahr.” Bitte etwas mehr Genauigkeit und Sensibilität, dann kommt man vielleicht auch zu einem anderen Schluß.
Die rechtliche Feststellung die Sie hier treffen teilen viele Rechtsprofessoren übrigens nicht.
warum wohl….. weil es eine Unverschämtheit ist, als Bundespräsident ein dermaßenes Verhalten an den Tag zu legen!!!
Schämen Sie sich Herr Wullf!!!
Sie haben gezeigt, daß (alle) Politiker unglaubwürdig und nur auf ihren Vorteil bedacht sind!!
@weber:
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit steinen Werfen! Kennen Sie diesen Spruch? Ich kann mir kaum vorstellen, dass SIE unfehlbar sind. Welcher Mensch ist nicht an seinen Vorteil bedacht? DEN will ich mal sehen (Außnahme vielleicht Jesus Christus, aber den kenne ich nicht persönlich)! Natürlich ist das so, und das ist ja auch von der Evolution so gewollt, sonst wären wir nicht das, was wir heute sind. Das es vielleicht “unmoralisch” ist, dass Politiker mit ihrer Macht diese Vorteile besser ausnutzen können, als der Normalo, steht auf einem anderen Blatt.
Nur mal als Anregung!
@Franz:
“Ich kann mir kaum vorstellen, dass SIE unfehlbar sind. Welcher Mensch ist nicht an seinen Vorteil bedacht?”
Die Phrasen beginnen hier aber sehr früh im Blog.
Was haben Ihre Aussagen mit der Kritik von @weber an Christian Wulff zu tun? @weber muß auch nicht unfehlbar sein, da er nicht Bundespräsident ist.
Das Amt des BP erfordert ein überaus hohes Maß an Integrität und Moral. Über beides verfügt Christian Wulff nicht (neben noch anderen massiven Fehlern, welche er bereits im Amt des BP gemacht hat – welche für mich und auch viele andere Bundesbürger nicht tollerierbar sind).
Also, wir haben ein Mann ohne Integrität und einer zweifelhaften moralischen Einstellung.
Konsequenz: Sofortiger Rücktritt.
Richtig, Mensch darf Christian Wulff gerne sein, sogar im Amt des Bundespräsidenten. Fehlerhafter Mensch mit ernsthafter Reue gerade so noch. Aber wertefreier Mensch im Amt des Bundespräsidenten, dem man gerade diese Wertevermittlung (man erinnert an die Vorstellung durch die Kanzlerin) an die Hand gelegt hat? Nein, das geht nicht. Herr Wulff soll Mensch sein, aber nicht derart und nicht im Schloss Bellvue.
Mario Nette hat die Situation richtig beschrieben.
Stolz verkündete mir ein Journalist “Eine Pressefreiheit gibt es nicht in Deutschland,denn wir müssen das schreiben, was der Leser lesen will”. Und das genau ist doch das Problem! Wir haben in Deutschland zu viele Neider. Da steht ein vitaler, tüchtiger und endlich einmal ein jüngerer und damit kein Besserwisser, sondern ein – wie Du und Ich- lernbereiter Präsident mit einer hübschen Frau. Ehrlich gesagt, wer will da nicht vor Neid erblassen ? Seien wir doch mal großzügig, wo es uns sogar nicht mal Geld kostet. Gönnen wir ihm doch Entfaltung und eine glückliche Familie und ein bescheidenes schuldenfreies Häuschen, das ist doch das mindestete was ein Präsident haben sollte.Es ist für viel Unsinn Geld da, warum muß sich da ein Bundespräsident wegen ein paar Zehntel Schuldenkreditzinsen von Journalisten herumhetzen und von neidischen JournalistenInnen vorführen lassen? Warum muß er belegen,mit welchem Geld und wo sich seine Gattin ihre Wäsche kauft? Wir Deutschen sind gebildet,tüchtig und wohlhabend aber auch erschreckend dumm, kleinkariert und geizig wie es schlimmer nicht sein kann.Muß man künftig, wenn ein Freund bei uns übernachtet ihm vorrechnen, wieviel Clopapierblätter er verbraucht hat ? So wie wir sind mag uns niemand, schlimmer noch, wir mögen uns selbst nicht.Uns sollte der Schuh gezeigt werden, nicht dem Bundespräsidenten.
Ich bin nicht neidisch auf Wulff. Ich kenne Neid fast gar nicht. Und trotzdem finde ich nicht in Ordnung was er getan hat und was er tut. Es steht immerhin das Wort Korruption im Raum. Wenn Politik und Wirtschaft zu eng zusammenhängen, dann streben wir weg von der sozialen Marktwirtschaft. Das ist nicht unbedeutend.
Das sehe ich genauso. Gerade die Springer und die Bildzeitung spielt sich als Hüter der Moral auf. Das schreit einfach zum Himmel. Man muss sich doch nur die Chronologie des bisher geschehenen vor Augen halten. Motto lieber ein Storry gewinnen als einen guten Freund behalten. Und die öffentlich rechtlich mit unseren Steuergeldern wird die Hatz forgeführt… Ob Heute, Tagesthemen, Maybrit Illner und der Obermoralapostel M. Lanz… alle drauf solange es Quote bringt. Den Vogel hat für mich Frau Schausten abgegeben, die zahlt ja Ihren Freunden 150 € für die Übernachtung…. Unfassbar soviel Nächstenliebe unserer Journalisten alles weisse Westen. Es kotzt einfach. Und als wäre es nicht genug kommen jetzt alle Pseudoexperten auf die die Gunst der Stunde sich auf Kosten des Bundespräsidenten zu profilieren….Eines steht allerdings fest die besten Berater für solche Fälle nicht.
Solange ein Präsident, unser Staatsoberhaupt, das Resultat parteipolitischen Geklüngels ist, kann dieses Volk spielend auf einen Gesetzes-Abnicker verzichten, der zu Weihnachten moralingetränkte Belanglosigkeiten herunterfaselt.
Endlich wird der Punkt berührt, dass das Amt des Bundespräsidenten noch für andere Aufgaben eingrichtet wurde:
Er wird wichtig, wenn unser Land in die Krise gerät; z.B. wenn sich herausstellt, dass ein Bundeskanzler korrupt ist oder seinen Verstand verliert. Der Bundespräsident ist unsere Absicherung in Sachen Führung.
Aus diesem Grund halte ich es auch für äußerst relevant, dass er beim so genannten Droh-Anruf die Fassung verloren hat. Das disqualifiziert ihn. Er bekommt seine 200.000,– Euro Jahresgage, um in diesem Punkt besonders zuverlässig zu sein.
Stellen Sie sich vor, Sie würden zukünftig auch Fluglotsen oder Operationsärzten oder Busfahrern verzeihen, wenn sie müde ihren Dienst tun, nur weil es “ja menschlich ist” mal übermüdet an die Arbeit zu gehen.
An bestimmte Jobs sind bestimmte Dinge geknüpft, die man einhalten muss, wenn man den Job aufüllen will.
Die Medien überschätzen sich – maßlos. In der logischen Folge überschätzen die Nutzer der Medien die Medien – maßlos. Wulff hat dem Bild-Chef seine Meinung gegeigt. Welch Zivilcourage. Welch Klasse. Wulff wird in die Geschichte eingehen als einer der ersten, der einen Krieg mit den Medien gewonnen hat.
Es ist keine Zivilcourage die Pressefreiheit einzuschränken, gerade als oberstes Amt im Staat. Sie verharmlosen unter dem Motto “Endlich steht mal jemand zu seiner Ansicht”. Als Mensch ja, als Bundespräsident auf gar keinen Fall. Da Christian Wulff bewusst Bundespräsident wurde muss er das beachten. Da gibt es kein “ich bin auch nur Mensch”.
Was soll das denn?
Sarkozy sorgt dafür, dass ein Chefredakteur mal eben seinen Job verliert. Wulff darf nicht einmal seinen Unmut äußern und seiner Wut Luft verschaffen?
Berlusconi hat monatelang rumge-bunga-bunga-t, und? Hat man ihn deshalb gefeuert? Nein. Sarkozy ist auch noch im Amt. Und? Regt sich darüber im jeweiligen Land jemand auf? NEIN!
Und dem Wulff wird vorgeworfen, dass er sich geweigert hat, seinen politischen Widersachern Munition zu liefern? Wie scheinheilig ist denn diese Diskussion? Und dann noch das Geschwafel, dass Merkel doch Stellung beziehen müsse… Wo steht das denn, dass sie muss? Da wird ein Haufen dummes Zeugs publiziert!
Und wer sich am Kesseltreiben gegen Wulff beteiligt, der quakt ebenfalls dummes Zeugs nach. Nicht mehr und nicht weniger. Eigene Erkenntnisse sind da ja nicht gefordert und juristisch haltbare Folgerungen erst recht nicht. Hauptsache, man kann Stammtischparolen nachplappern…
Ich geh mal kotzen!
…. und bleiben bitte dort….
Sehen Sie es gibt auch heimtückische Mörder, trotzdem darf unser Bundespräsident sich nicht alles erlauben. Sie vergleichen böse mit böse um einen Bösen heiliger aussehen zu lassen? Das zeigt welche Moral Sie haben.
Außerdem ist das Präsidentenamt in Frankreich von ganz anderer Bedeutung wie in Deutschland. Ich denke am besten kann man unseren Präsidenten mit der Queen von England vergleichen. Und dort sieht unser Präsident im Vergleich ziemlich schlecht aus. Der Queen wurde schon fast ein Fahnenhalbmast zum Verhängnis.
Ein BP, der bei der Bild auf den AB spricht, geht bestenfalls als Witzfigur in die Geschichte ein. Eine offene (mehr als überfällige) Auseinandersetzung mit der Bild sähe anders aus. Aber die konnte er sich ja auch nicht leisten, war er doch mit der Bild all zu sehr verbandelt…
ops, meine Antwort galt “dracon”, eins drüber…
@Hopf:
- genau das ist es ! Nachahmung dringend empfohlen, so zieht man die Konsequenzen. Stattdessen erleben wir dieses unwürdige Sesselgeklammere.
- Frau Heescher: tut mir leid, viel zu viel Herumgerede, Interpretationen, deutsche Tiefgründelei, Suche nach tieferem Sinn der Affäre und, und, und…
- Ist doch ganz simpel: auch wenn kein formeller Gesetzesverstoß vorliegen sollte, Wulff hat sich nicht amtskonform benommen (amtsunwürdig wäre das treffendere Wort). Also konsequenter Rücktritt !
- In der Tat wird er in die Geschichte Deutschlands eingehen, allerdings als der erste Präsident, der das Amt lächerlich gemacht hat…
Bravo dracon.Ich habe heute Herrn Bundespräsident gebeten durchzuhalten.Leider aber werden deshalb unsere Medien nicht besser.Bild-Schwachsinn gepaart mit Sex, Gewalt und Mord und verkauft sich leider immer noch mit Profit.
Wer zu große Schuhe anzieht stolpert.
@Mario Nette: Inwiefern empfinden Sie denn die Berichterstattung im Öffentlich-Rechtlichen als Hatz? Haben Sie ein konkretes Beispiel?
Oh, da hab ich aber gar keine Probleme, die ständige Wiederholung, “für Wulff wird es jetzt aber noch schlimmer” als abgekartete Falschmeldung insbesondere im ZDF zu verstehen. Ja, liebe heute-Redaktion, das müsst Ihr jetzt mal aushalten.
Ich hab dieses Thema sowas von satt…
@Winnie Heescher
ich möchte es nicht direkt als “Hatz” beschreiben. Ich beobachte jedoch seit Beginn der Wulff-Affaire,dass sukzessive Einzelheiten als “neue” Vorwürfe in der Öffentlichkeit aufbereitet werden,die schon z.T. vor Weihnachten als kurze Randanmerkung in Zeitungen wie FAZ,Sueddeutsche Zeitung und Spiegel veröffentlicht wurden.
Ich hatte z.B. von dem Versuch des Bundespräsidenten,die Berichterstattung zu verhindern, bereits in den ersten Tagen gelesen.
Ebenso hat es mich verwundert,dass einige Tage später erst das Dimenti der BW-Bank(Vertragsunterzeichnung) in den breiten Medien kundgetan wurde.Diese Unstimmigkeit war mir durch vereinzelte Zeitungen auch schon bekannt.
Genauso, und das wäre es einmal Wert,Ihrerseits zu beobachten,wie damit umgegangen wird, ist die Aussage, dass Herr Glaesecke bereits eine Stellungnahme zu dem Fragebogen, den die BILD an das Bundespräsidialamt gesandt hat,an die Bildzeitung zurückgesandt hatte.Diese Stellungnahme wurde dann wieder zurückgezogen,woraufhin dann der Versuch durch Herrn Wulff gestartet wurde, den Bericht zu verhindern. Der gesamte Schriftwechsel zu dem Vorgang ist ja mittlerweile veröffentlicht.
Mich würde es nicht mehr wundern, wenn uns in den nächsten Tagen durch die BILD noch ein neuerlicher Beweis für die “Unglaubwürdigkeit” offeriert würde. Diese Stellungnahme haben die gewiss nicht vernichtet, sondern lagert auch auf einem Server oder in einer Schublade.
Das beobachte ich jetzt seit fünf Wochen und ohne jetzt hier den Bundespräsidenten in Schutz nehmen zu wollen: die ihm vorgeworfene “Salamitaktik” ist aus meiner Sicht auch von den Medien mitgesteuert. Auch die öffentlich-rechtlichen reagieren reflexartig auf die täglichen News, die uns die Bildzeitung liefert und kommentiert diese.
Wenn Mitmenschen irgendwo von Werten reden, meinen sie meist nur jene abgeschwächte Profanität von Gut und Edelmütig. Bei der erst besten Gelegenheit, wenn es um den eigenen Vorteil geht, werfen sie diese hochgehaltenen Werte schnell von sich. Wahre Werte, innere Überzeugungen, halten auch persönliche Anfechtungen aus. Gerade ich als evangelische Kampfmaus kann von „Werten“ ganz schön was vorknabbern.
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Herrn Wulf und seiner Frau würde ich anraten die Lebenssituation vom Ende her aufzuarbeiten. Im vorausschauenden Rückblick eines Lebensweges jetzt schon entscheidende Abzweigungen auf die eigene Selbstachtung abwägen.
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susi
Die Fähigkeiten, die ein hohes Amt erfordert, sind anderer Art als die, die man braucht, um dorthin zu gelangen. Wie oft kommt es vor, daß ein Kandidat über beides verfügt?
- Richard von Weizsäcker
Von einem Präsidenten, der Deutschland nach innen und außen repräsentieren soll, wünsche ich mir, dass er sein niederen (zweifellos menschlichen) Motive besser im Griff hat, zwischen Amt, Rolle und privat differenzieren kann, integer ist und vor allem mit Fehlern souveräner umgehen kann. Das wäre die KERNAUFGABE seines Jobs als BP – die personifizierte Integrität zu verkörpern, gerade weil es die anderen (nicht nur Politiker) oft nicht sind.
Und wer mit zweifelhaften Menschen wie Maschmeyer befreundet ist, diskreditiert sich aus meiner Sicht allein aus diesem Grund schon für ein derart hoch angesetztes und bestztes Amt.
- was die “Freundschaft” mit Maschmeyer angeht, kommt mir die Redewendung in den Sinn: “wasch mich aber mach mich nicht naß”… Geht einfach nicht !
Vielen Dank Herr Heescher für diese andere Sicht auf die “Causa Wulff”. Es ist gut auch Fragen zu stellen, die nicht in einem Satz beantwortet werden können. Es kann uns zeigen, dass gerade eine Gesellschaft, die immer mehr zum Fingerzeigen neigt und immer weniger vor der eigenen Haustüre kehren möchte, das eigentliche Problem an der Causa Wulff ist.
Im privaten ist das für uns klar: Was geht den das an, wie ich mein Auto bezahle und ob ich meine Miete überhaupt bezahle?! Datenschutz ist gut und wichtig, besonders in Zeiten von Schufa, Google & Co, Facebook und Bildzeitung. Und zum Thema Steuergerechtigkeit möchte ich lieber nichts schreiben.
Jetzt ist da aber Hr Wulff, der gewählt worden ist, um als Vorbild vor uns allen zu stehen und den Menschen nicht mit Macht, sondern mit Klugheit, Ausstrahlung und Würde eine Richtung zu geben, in die es sich zu gehen lohnt. Fokus: Lebensqualität für jeden!
Schade dass Hr. Wulff aus dem Parteiengezänke um seine Wahl nicht mehr machen konnte. Er hat jetzt leider an Würde und Ausstrahlung verloren, weil er seine Klugheit nicht entsprechend einzusetzen gewusst hat.
Wichtige Botschaft für den nächsten Kandidaten:
überparteilich, würdevoll, klug und eine Spur weise – Ein Dalai Lama Deutschlands – wer wird den finden und vorschlagen?
Ein Bundespräsident sollte nicht aus der Riege der Politiker kommen, denn deren Charakter erfordert scheinbar andere Werte.
Also brauchen wir einen Heiligen. Nur solche Leute sind fehlerfrei, immer vorbildlich, nehmen keinerlei Vorteile in Anspruch usw. usw. Wenn der heilige Bundespräsident dann noch ein paar Wunder vollbringt – hervorragend und beispielhaft. Vielleicht kann uns “unser” Papst ja einen beschaffen. Dumm ist halt nur, daß bisher alle Heiligen vorher gestorben sein mußten…..
Andrerseits beschwert sich nicht zuletzt in diesem Forum alle Welt über die Unfähigkeit, Maßlosigleit und Korruptheit sämtlicher Politiker. Ja warum wohl? Wer hat denn noch Lust, Politiker zu werden und sich dann als gläserner Heiliger hinstellen zu müssen, damit nicht sämtliche Presseorgane irgendwann über ihn herziehen? Doch nur genau die, denen das egal ist, die das aussitzen, die wirklich machtgeil und ruhmversessen sind. “Ich aber beschloß, Politiker zu werden” – das war der schlimmste von allen. Nun haben wir einen unheiligen Wulff – schlechtes Vorbild, weil uns allen so ähnlich, auf die Presse stinkesauer (wir hier des öfteren auch),
taktisch unklug (wären wir in so einer Lage besser?)und der beschädigt dann ein Amt. Was wäre besser? Ein dementer Lübke? Ein Heinemann, der kein Vorbild sein wollte? Ein Scheel, der einigermaßen singen aber sonst wenig konnte? Ein inzwischen völlig vergessener Carstens?Ist Herr Gauck heilig genug? Hat der am Ende irgendwann heimlich auf dem Klo geraucht und imer verschwiegen – igittigitt wie furchtbar, Umweltverpester, Giftspritzer, absolut kein Vorbild! Das mag jetzt saublöd klingen – aber wenn die Medien wollen, können sie auch so was eigentlich absolut Unbedeutendes zu einer Super-Affäre aufbauschen und wochenlang sich die Finger zerschreiben.
Machen wir uns nichts vor – Poltiker sind als “heilger” Bundespräsident wohl weniger geeignet. Aber Nichtpolitiker können es von ihrer Berufserfahrung erst recht nicht, die machen dann ganz andere Fehler.
Was haben es die Engländer so gut. Die haben ihre Queen, die ist als Kirchenoberhaupt halt ohnehin heilig, ist seit 60 Jahren dran also gut eingeübt, und vor allem: man mußte sie nicht wählen – es kann sich also keiner über falsche Kandidaten oder politische Hintertüren beschwerden. Und auf ihren Nachfolger kann sich jeder bestens vorbereiten. Wollen wir am Ende heimlich das?
@ea.slauer: Verstehe! Ich will auch gar nicht aufwiegen, will gar nicht sagen, dass es so viel Positives an der Geschichte gibt, dass das das Negative aufwiegen würde. Bei weitem nicht!
Die Äffäre Wulff: Eine kleine Spiegelei, von Thorsten Gabbert
Wenn hochdotierte Journalisten die gleiche Vorgehensweise und die gleichen moralischen Maßstäbe an den Tag legen würden, um über den Fauxpas der Top-Journalistin Frau Schausten zu berichten, den sie letzte Woche im Interview mit Bundespräsident Wulff begangen hat, wie sie es nunmehr seit Wochen bei Bundespräsident Herr Wulff getan haben, könnte ein Artikel in einer Zeitung in etwa so aussehen (bewusste Übertreibungen und sinngemäße Verfälschungen wie sie unter manchen Journalisten bedauerlicherweise zunehmend Gang und gäbe zu sein scheinen, inbegriffen):
Top-Journalistin Frau Schausten nicht mehr zu halten
von unserem Hauptkorrespondenten „DurchdieBlome“, Chefredakteur
Frau Schausten gab in einem Fernsehinterview auf Gegenfrage von Herrn Wulff, wie sie Übernachtungsgelegenheiten mit Freunden handhabe, an, dass sie stets mindestens 150 € bezahlt oder verlangt habe, sobald sie Freunden Übernachtungsgelegenheiten gewährte oder beanspruchte. Anderes sei mit ihrem Berufsethos als Journalistin nicht vereinbar, da sie ansonsten in Interviews mit Gesprächspartnern aus Politik und Wirtschaft bei kritischen Fragen zum Beispiel im Falle von Bestechungsversuchen jeglicher Art nicht mehr glaubwürdig sei.
Recherchen der Blindzeitung haben mittlerweile ergeben, dass Frau Schausten seit ihrem 17. Lebensjahr in 76 Fällen tatsächlich umsonst Unterkunft bei Freunden ohne jegliche Gegenleistung beansprucht hat. Hinzu kam, dass sie überdies in 23 dieser 76 Fälle sogar die Einladung nicht nur umsonst erhalten habe, sondern dass sie zusätzlich dazu noch ein Brötchen zum Frühstück ausgegeben bekommen habe. Zudem sei sie diverse Male zum Mittagessen eingeladen worden und habe wiederholt exklusive Speisen, wie z.B. eine Frühlingsrolle oder Spagetti Bolognese verzehrt.
Frau Duhkmännchen, Präsidentin des Deutschen Journalistenverbandes, bezeichnete dieses Gebahren als Vorteilnahme ohne Beispiel. Es sei überaus fragwürdig, ob und wie die Neutralität der Journalistin gegenüber diesen Personen je wieder hergestellt werden könne. Frau S. habe ein Millionenpublikum bewusst getäuscht und angelogen und dadurch einen gesamten Berufsstand diskreditiert.
Zudem, so die Präsidentin, sei ganz offensichtlich, dass Frau Schausten als Leiterin des ZDF Hauptstadtstudios journalistisches Grundhandwerk nicht beherrsche und somit Stresssituationen, wie sie im journalistischen Alltag immer wieder auftreten können, nicht gewachsen sei. Ihre Reaktion habe bewirkt, dass nun nicht mehr Herr Wulff Gegenstand des öffentlichen Interesses ist, sondern Schausten selbst, wie zahlreiche Internetreaktion und Berichterstattungen im In- und Ausland beweisen. Schließlich lerne man bereits in der Ausbildung, wie man auf Gegenfragen des Interviewpartners reagieren sollte, nämlich am besten gar nicht. Ein Mitarbeiter des ZDF Hauptstadtbüros wird zitiert, dass in der Redaktion bereits darüber gerätselt wurde, wie Frau S. die nächste Redaktionssitzung glaubwürdig abhalten könnte, wenn selbst Praktikanten solche eklatanten Fehltritte in Interviews nicht widerfahren würden.
Die Reaktionen von Bettina Schausten (“Die Welle, die da heute durch das Internet ging, fand ich amüsant.“ oder: “Es ging im Gesprächskontext nicht um mich, sondern um die Frage, ob man als Ministerpräsident wirklich kostenlosen Urlaub bei Millionärsfreunden annehmen darf.” ) verdeutlichen, dass sie in ihrer Funktion die Realitäten ganz offenbar verkennt und ihre Zuschauer nicht mehr ernst zu nehmen scheint.
Der Journalistenverband forderte daraufhin Frau Schausten auf, unverzüglich ihr Amt als Leiterin des Hauptstadtbüros niederzulegen, da sie der Glaubwürdigkeit des Journalismus massiven Schaden zugefügt habe. Zudem gerät mittlerweile der Intendanten des ZDF unter Druck, da fraglich ist, inwiefern er für diese eklatante Fehlbesetzung die Verantwortung zu tragen hat. Der bisher einzige Kommentar des ZDF zu dieser Angelegenheit lautet bisher: “Frau Schausten wird sich zu der 150-Euro-Frage nicht äußern, da das Thema der Stunde der Bundespräsident ist und nicht die privaten Gepflogenheiten von Frau Schausten.“
Für die Bevölkerung, das ergab eine repräsentative Umfrage der Infratest Dimap, ist es nicht nachvollziehbar, warum der ZDF Intendant Thomas Bellut nicht die notwendigen Konsequenzen zieht, um die Glaubwürdigkeit der Hauptstadtredaktion wieder herzustellen. 86% der Befragten waren der Meinung, dass Frau Schausten nie wieder als Journalistin in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten sollte, immerhin 78% der Befragten vertraten die Auffassung, dass auch Thomas Bellut als Intendant die Verantwortung zu übernehmen habe und zurückzutreten sollte.“ Eine Entschuldigung bei der Bevölkerung für ihre offensichtliche Lüge seitens Frau S. steht bis zum heutigen Tage noch aus.“
Einige Fragen tun sich mir auf:
1. Wo sind die Top-Journalisten, die ihren Umgang mit dieser Affäre kritisch überprüfen und sich beispielsweise fragen, ob sie in der Affäre Wulff überziehen, überzogen haben oder betriebsblind geworden sind?
2. Hat sich vielleicht der ein oder andere Journalist von den tatsächlichen Empfindungen und Bedürfnissen der Menschen genauso entfernt wie mancher Politiker, denen die Journalisten genau dies häufig vorwerfen?
3. Tragen Journalisten nicht eine mindestens ebenso hohe Verantwortung für das Wohl unserer Gesellschaft wie ein Bundespräsident, dessen Machtbefugnisse recht begrenzt sind?
4. Unterliegt ein Bundespräsident wirklich gänzlich anderen moralischen Maßstäben als Top-Journalisten, die mit ihrer tagtäglichen Berichterstattung viel mehr bewegen und auch zerstören können als Bundespräsidenten?
5. Abschließend: Was würden Journalisten, Politiker und ganz normale Menschen vielleicht denken, wenn sie in 500 Jahren die Möglichkeiten hätten, sich die gesamte Szenerie, die derzeit stattfindet, nochmal im Zeitraffer anzuschauen? Vielleicht in etwa sowas in der Art:
„Die Welt ist unüberschaubar und durcheinander. Ihr seid einigermaßen intelligent, habt aber nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung. Und Ihr verschwendet bereits eine so lange Zeit mit solchen Angelegenheiten?
Euer Präsi hat sich bei Freunden Geld geliehen. Diese Freunde haben keinen Vorteil erhalten, indem sie z.B. irgendwelche Ämter bekamen oder irgendwelche Geschäfte machen konnten. Ihr habt außerdem nach Eurem Recht bereits untersucht, ob sich Euer Präsi etwas hat zuschulden kommen lassen. Hat er scheinbar nicht. Euer Präsi hat jetzt einen Kredit zu normalen Konditionen bei einer anderen Bank. Euer Präsi wird jetzt seit Wochen von der Blindzeitung massiv unter Druck gesetzt, weil sich das für die sehr lohnt, die verkaufen nämlich viele Zeitungen dadurch. Euer Präsi hat den Fehler begangen, bei einem anzurufen, dessen Zeitung schon seit Jahren Menschen unter Druck setzt. Ihm hat er auf der Mailbox mit einem Anwalt gedroht (Ou, Mann, das war in der Tat etwas doof, aber ist das wirklich sooooo schlimm?). Genaueres wissen wir nicht. Den Fehler, dort angerufen und gedroht zu hat er eingesehen und sich dafür entschuldigt. Schließlich ist Pressefreiheit ja durchaus wichtig.
Was wollt Ihr noch? War die Reaktion Eures Präsi nicht auch menschlich? Habt endlich Respekt voreinander! Haltet Euch von Menschen fern, die mit zweierlei Maß messen wie diese Journalistin. Seid kritisch gegenüber Medien, die laut, dröhnend und polemisch vermeintliche Wahrheiten in die Welt hinausposaunen wie diese Blindzeitung. Denn wer möchte in einem Land leben, in dem moralische Maßstäbe von eben solchen Menschen und Medien gesetzt werden?
Abschließend sei noch gesagt: Ein bisschen doof ward Ihr schon. Kein Wunder, dass Ihr damals Nachwuchsmangel in der Politik beklagt habt. Hättet Ihr Euch doch ein bisschen locker gemacht, Euch in Nachsicht geübt und Euch verdammt nochmal endlich wieder um Wichtigeres gekümmert…
Thorsten Gabbert
Ist das Satire? Eine Predigt (von welcher Kanzel)? Ein Neidanfall?
Jedenfalls ist es erheblich zu lang für das, was drin steht.
sorry…
Gutes Kommentar! Ich mache die Kiste besser gar nicht an und lese keine Blindzeitung. Wie sonst? Na ja, weiter so. Tschüss Padlo
Sehr gekonnt!
Das (die gelesenen Passagen) hat/haben mich sehr amüsiert, auch wenn es mir durchaus leid tut, nicht alles gelesen zu haben.
Vielleicht formuliert ja mal einer, der den nötigen Arsch in der Hose hat, so was ähnliches in Bezug auf Nahles und Heil…
Diese Heuchler gehen mir schon länger auf … (denkt Euch was)
Wenn Sie die Berichterstattung zu Wulff und die dazugehörigen Gesetzt auch so nachlässig lesen wundert mich allerdings Ihre positive Einstellung zu Wulff nicht mehr.
Wenn jemand schon solche Parolen rausbläst sollte er selber den “A… in der Hose haben” und die Kommentare komplett lesen, bevor er sich selber äußert.
>Yust my two cent
Zunächst: Was sagt uns das Sprichwort: Halbwahrheiten sind schlimmer als Lügen ? DAarüber sollte ER einmal nachdenken.
“Wer könnte das überhaupt sein, der all unsere Erwartungen ertragen und erfüllen kann?”
Diesen Menschen, der ALL unsere Erwartungen erfüllt, den wird es wohl nicht geben.
Genialer Text. Wie schön, dass man so etwas auch noch lesen darf.
Genialer Text. Wie schön, dass man so etwas auch noch lesen darf.
(Gemeint war der Text von Thorsten Gabbert, auf den ich eigentlich geantwortet hatte, oder zumindest wollte)
Mich tät doch sehr interessieren, was Sie an diesem Text “genial” finden. Vielleicht versteh ich ja auch was nicht!
Bitte…
Wenn Sie es nicht verstehen, vielleicht einfach noch mal lesen.
Oder halten Sie es doch mit Dieter Nuhr: “Wenn man keine Anhnung hat, …” Aber das würde jetzt wahrscheinlich wieder die Presse- oder Meinungsfreiheit beeinträchtigen und von daher lasse ich das lieber. Wie gesagt, genialer Text, der sich auch auf die evtl. durch meine vorgebrachte Meinung entstehende Diskussion wunderbar anwenden lassen wird.
Übrigens: Nach mir hat noch mindestens einer oder eine den Text verstanden.
super antwort! und wenn auch noch andere ihrer meinung sind, dann kann ja nur ICH falsch liegen.
im übrigen habe ich nicht gesagt, dass ich den TEXT nicht (soweit) verstanden habe. Habe nur nicht kapiert, was Sie daran so “genial” finden, außer dass er Ihnen wohl aus der “Seele” spricht, d.h., ihre Ansichten spiegelt….
nichts für ungut
anna-lena
@Anna-Lena:
- ist leider so, daß in der Affäre Wulff viel Nebensächliches diskutiert wird und der eigentliche Lapsus (nun ja, inzwischen sind es mehrere) kaum noch eine Rolle spielt…
Meine Interpretation: die am meisten von ihm entäuschten Anhänger suchen nun krampfhaft nach Allem und Jedem zu seiner Verteidigung, um sich nicht einzugestehen, daß er von Beginn an fürs Amt ungeeignet war.
Herr Gabbert, Sie sprechen mir absolut aus der Seele. Sie sollten ins Fernsehn! Ich bin wirklich froh, dass jemand einmal mit klaren und wahren Worten die eigentliche Seite des Präsidenteninterviews von ARD und ZDF beleuchtet. Ich denke dass es noch mehr Menschen in diesem Land gibt, die es satt haben zu der schweigenden Mehrheit zu gehören und nun anfangen ihre Stimme zu erheben! … der Anfang ist gemacht.
med-sea
Sie stellen viele Fragen, Antworten geben Sie aber keine.
Mir drängt sich überdies die Frage auf, wie es eigentlich das ZDF mit der Nähe zur Politik hält!?
Meiner Meinung nach haben die Medien ein Thema gebraucht, gesucht und gefunden um die Weihnachtsferien mit Schlagzeilen zu füllen. Wäre das Thema zu einer Zeit, in der nicht alle anderen Politiker im Urlaub sind, hochgekommen, hätte es zurecht weniger Beachtung gefunden.
“Bild Dir Deine Meinung” ist einfach blöd gelaufen.
Die Bild-Redakteure haben keinen Anstand. Dafür bringt das Thema der Zeitung einen ganz guten Umsatz.
Da haben wir einen netten Märchenonkel in diesem Berliner Gemäuer sitzen. Aber es stellt sich doch die Frage, was soll er uns denn erzählen, außer Märchen, denn Handlungsvollmacht hat er ja so gut wie keine. Und wer keine Handlungsvollmacht hat kann auch nicht handeln…und über sein Handeln berichten. Also bleibt nur: Märchen erzählen….aber dann sollte man das auch in einer Form tun, dass die Kinder diese Märchen glauben. Selbst das kann er ja scheinbar nicht.
PS:
Sie stellen unglaublich viele Fragen, die unmöglich zu beantworten sind. Aber zu Ihrer Frage:
“Wer hat uns ins Gewissen geredet?” Ich denke es müsste heißen…..wer kann uns….? Darauf kann ich aus meiner Sicht eine Antwort geben.
Sicherlich die derzeitige “Kinderpolitikergarde”, zu der ich auch noch den jetzigen BP zähle.Ihr fehlt jedwede Lebenserfahrung, Lebenserfahrung im tagtäglichen Überlebenskampf. Diese “Kinderpolitikergeneration” hat zu keinem Zeitpunkt im täglichen Leben gestanden….sie sind und waren in ihrer Mehrheit Parteisoldaten.
Und einmal ehrlich: von solchen Leuteen sollen wir uns ins Gewissen reden lassen? Sie sollen ein Beispiel für uns sein ? Ich glaube, wir brauchen für dieses Amt einen gestandene/n Mann/Frau, der oder die alle Höhen und Tiefen des normalen Menschenlebens durchlaufen ist.
,,,Sicherlich NICHT….
Es geht für mich darum, dass meine Lügen sich um Dinge drehen, die beim herauskommen keine Verfehlung bedeuten.
Es kann zB nicht angehen, wenn ich ein Amt übernehme und für Pressefreiheit einstehe, dann mit dem Amt des BP drohe, gegen die Urheber vorzugehen und Angst zu schüren.
Das allein ist objektiv zu beanstanden. Subjektiv : mir gefällt Herr ulff nicht, weil er nicht ganz einfach ein Bild abgibt, des typischen Anti-Politikers, des Antidemoraten, eines Mannes, der nur seinen Job macht. Vielleicht sollte das ganze politische System auf den Prüfstand, mit all dem Schönfärben und Verstellen der Wahrheit (zB Arbeitsmarktdaten). Wie kann man Schaden von Deutschland abwehren, wie es im Grundgesetz steht, wenn man die Wahrheit nicht offen auf den Tisch legt?
Das ist also seltsam alles. Ich fürchte die Krise der Demokratie hat längst die Bevölkerung erreicht, die desinteressiert denkt oder sagt, es ändert sich ja doch nichts!
JA. Solche Ereignisse besser als Katatsrophen tun uns gut. Herr Wulff mag persöliche Schwächen haben. indem wir sie erkennen, können wir menschlichkeit zeigen, und ihm DIESE verzeihen. Was wir nicht verzeihen können, muss jeder für sich entscheiden. Ich verachte die Moral, mit der er sich erlaubt dahinzustellen und die DInge krumm auszulegen. Das tut man nicht. Es ist irgendwie etwas , was auch mit Würde zu tun hat.
Mit Glaubwürdigkeit. Es hat zu tun mit der Öffentlichkeit, in der wir zusammenleben und in der wir bei vielen Dingen, zB “Geschäftsverbindungen” dabei sein sollten.
Alle Gesellschaften, in denen eine verborgene Absicht umgesetzt wird, und nach aussen hin anders getan und gesagt wird, wie nennt man so was? Regimes?
Wie auch immer. Die ganze Politik steht für mich zur Debatte. Wieso ist der Arbeitgeberpräsident zum Beispiel nicht Bundespräsident, das wäre den Werten entsprechend, die herrschen, eine glaubwürdige Etikettierung wäre das , und dementsprechend ein Bekenntnis zur Wahrheit, der Tatsachen, dass das Allgemeinwohl nichts zählt nur ein paar tausend Großunternehmer oder so ähnlich.
Das Zinssystem steht auch zur Debatte. Wieso kommen in den Medien, in 24h, in 365 Tagen nicht mal ein Zinskritiker zum Wort? Bitte erklären sie mir das, da doch die Zinskritik eine ganze Subkultur füllt.
Das Schlimme ist, das für dieses journalistische Treiben an dem sich die Öffentlich-Rechtlichen munter beteiligen wir auch noch GEZ- Gebühren bezahlen müssen. Es gab mal Zeiten da wurde vor der Nachricht auch noch recherchiert. Die Medienlandschaft hat sich doch fast ausnahmslos längst den marktwirtschaftlichen Zwängen angepasst. Entweder Du schwimmst (am besten vorne weg) auf der Sensationswelle mit und verkaufst ordentlich oder nicht. Pressefreiheit ist ein hohes Gut solange die notwendige Distanz (u.a. auch zum eigenen Umsatz) besteht.
Es sollte Möglichkeiten geben viel schärfer gegen nicht nachgewiesene Behauptungen und Unterstellungen vorzugehen.
Pressefreiheit,muss mal kurz lachen.
Wir wissen doch alle,Freiheit gibt es keine,auch keine Pressefreiheit,irgendein Geldsack hat immer seine Finger drin.Geld ist Macht,und wer die Macht hat bestimmt wo es lang geht auch bei den Medien,tun sie doch nicht so als wären die Journalisten frei,wenn sie wirklich frei berichten dann haben Sie nur eine kurze Karriere.
Das Oberhaupt,sollten Menschen sein die noch einigermasen
Vorbild sein können,die Politiker können es garnicht sein,Sie fangen schon früh an sich durch Lügen,Intrigen Mobbing usw. hoch zu kämpfen,dieses sollen dann später Bundespräsidenten sein und beim Bürger eine Vorbildfunktion haben.In den Parteien ist nur noch Korruption,jeder bekommt einen Posten ob er die Qaulifikation hat oder nicht spielt keine Rolle,hauptsache er kommt der Frau Merkel nicht in die Quere.
Gruss Kurt
1. Der BP belügt das Parlament, indem er sagt, er habe keine Geschäftsbeziehungen zu seinem Kreditgeber.
2. Vorteilsnahme: Er bekommt einen Blankoscheck, es gibt keine Tilgungen, was er im Gegenzug politisch seinen “Freunden” dafür gegeben hat, möchte ich gar nicht wissen.
3. Eingriff in die demokratische Pressefreiheit: Er bedroht einen Journalisten und spricht von Krieg und Anklage.
4. Fazit: Er hat sich eine Junge genommen, seine ältere Ehefrau abserviert, brauchte Geld für sich und die Junge (wohlgemerkt als “Christdemokrat”) und leht sich kurz als Ministerpräsident HEIMLICH Geld für ein Haus. Dann tut er alles, um das zu verschleiern (Lügen, Drohen…).
5. Weg mit Dir! Ich ertrage Dich nicht länger! Nimm Deine Freunde, Deine Junge, Dein Haus und mach Platz für einen Bundespräsidenten, der diesen Titel verdient hat!
Eine 80-Millionen-Nation erbebt Wochen lang unter dem gar schrecklichen Skandal! Wulff hat einen Privatkredit genommen! Und hat sich dann noch mit der BILD-Zeitung angelegt! Na und???
Hier gehen alle Maßstäbe für wichtig und unwichtig verloren. Nahezu alles ist wichtiger als dieses Skandälchen. Wahlkampf in den USA, Eurokrise, Staatsschulden, Lage in Nordafrika, Kriegsgefahr in Nahost (Iran), Weltraummissionen zum Mars, Bedrohung unserer Freiheit durch Sicherheitsgesetze (Datenspeicherung, Datenbanken) usw. usw.
Der Schaden ist gewaltig. Ausgerechnet die BILD-Zeitung kann sich als Kämpferin für Recht und Moral inszenieren. Allein dieser Prestigegewinn ist katastrophal. Jeder Politiker wird sich in Zukunft überlegen, ob er die scheinbar allmächtige BILD-Zeitung verärgern soll.
Seltsam, die Moral ist immer an die Parteizugehörigkeit gebunden. Es ist immer der politische Gegner, der so etwas aufbauscht. Das ist nicht Moral, das ist Heuchelei!
Wenn die Menschen das Parteiengezänk satt haben, wählen vielleicht sogar einige radikal. Ich fühle mich von diesem Gezänk nur noch abgestoßen. Ich werde niemals antidemokratisch wählen. Aber manch Anderer vielleicht doch.
Um Wulff geht es doch gar nicht. Die Frage ist, ob es wünschenswert ist, dass Medien-Kampagnen einen Politiker aus nichtigem Grund “abschießen” können. Irgend etwas findet man immer. Ob das Thema hochkocht, hängt dann von ganz anderen Dingen ab.
Mein Wunsch an die seriösen Medien: Das Thema nicht totschweigen, aber zurückfahren. Auf die hinteren Plätze der Nachrichten verlegen, kürzen, wenn nichts Neues passiert, rausnehmen. Und nicht jeden Kommentar jedes Politikers, jeden Kommentar zum Kommentar zum Kommentar … auswalzen.
na das ist aber eine Überraschung…
wegen lächerlichen 500 000 Euro
kommt UNSER PRÄSIDENT ins WANKEEEEEN??
Der 1. Mann im STAAT
gute Nacht
… momentan ist er das Letzte !
wozu diese künstliche Fragestellung, was uns die Diskussion bringen mag??
Es geht einzig und allein um das Amt des Bundespräsidenten.
Das Interview am 4. Januar in ARD und ZDF, verstärkte meinen Eindruck, dass Wulff keine gute Besetzung ist.
Von seinen 9 Vorgängern im Amt haben mindestens 4 die Maßstäbe für dieses höchste Amt in unserem Staat gesetzt:
(7.) Roman Herzog mit seiner Ruck-Rede 1997, mit der er die Tradition der “Berliner Rede des Bundespräsidenten” begründete. Ich erinnere mich besonders auch an Horst Köhlers Berliner Rede Bildung für alle (21.9.2006), die die Bildungsdebatte in Deutschland mit anstieß.
(6.) Richard v. Weizsäcker mit seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes (8.5.1985), mit der er den 8. Mai als “Tag der Befreiung” neu deutete.
(3.) Gustav Heinemann als einer der Väter der deutschen Friedensbewegung,
und als 1. und wichtigster:
(1.) Theodor Heuss. Er gab den Deutschen Würde zurück und erreichte mit Beharrlichkeit internationalen Respekt (erst 11 Jahre nach Kriegsende, im Mai 1956, gab es den 1. Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten – in Athen). Ich bin meinen Lehrern dankbar, die uns damals die Grundlagen demokratisch-politischen Bewusstseins am Vorbild “Papa Heuss” vermittelten.
Nach diesen Maßstäben wünsche ich mir eine Persönlichkeit im Schloss Bellevue, die über den Parteien steht und uns etwas zu sagen hat, das sie auch persönlich überzeugend vertritt.
Nicht einen Sprecher, der vorgefertigte Texte verliest, mal diesen, mal jenen, aber keines Textes Inhalt mit seiner Person glaubhaft vertritt (aber immerhin hat Wulff im Juni 2011 schon von sich aus auf eine Berliner Rede verzichtet).
Nicht einen Parteigänger, den die Bundeskanzlerin als möglichen Konkurrenten offensichtlich überschätzte.
Nicht einen aalglatten Karrieristen, der sich mit zweifelhaften Freunden umgibt.
Nachtrag: Wenn man im Web recherchiert, findet man in Wikipedia zu Carsten Maschmeyer einen Artikel, der auffallend vorsichtig formuliert ist und offensichtliche Tatsachen mit zahlreichen Quellen belegt.
Beispiel: “Im September 2010 strahlte die ARD in der Sendung Panorama einen Beitrag über Maschmeyer aus mit dem Titel “Abzocker Maschmeyer: Liebling der Politik, Freund des Bundespräsidenten”. Darin wird über Tausende Kleinanleger berichtet, die ihr Geld mit beim AWD erworbenen Finanzprodukten verloren haben sollen.”
Die Vorsicht ist offenbar nötig, denn Herr Maschmeyer pflegt Journalisten durch seine Anwälte mit Prozessen zu überziehen und bis in ihre Privatsphäre zu verfolgen.
Weiteres Zitat: “Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) stellte zu Maschmeyers Vorgehen fest, dass er „Pressefreiheit und Demokratie bedroht“ und verlangte von ihm, „sofort mit den presse- und strafrechtlichen Nachstellungen [..] aufzuhören“”.
Ein schöner Freund des derzeitigen Bundespräsidenten.
@Friedrich Pieper
Sie haben es mit Ihrem Beitrag auf den Punkt gebracht.Dr.
Dr.Gustav Heinemann, war ein Super-Protestant,so seine
doch sehr kritische Tochter Dr.Uta Ranke-Heinemann.Sie
war ja bekanntlich eine sehr kritische theologische Kath.
Dozentin.Herr Christian Wulff,ist mit Dr.Dr.Gustav
Heinemann nicht zu vergleichen.Ich nehme nur die Rededuelle
die Er sich im Bundestag mit Konrad Adenauer geliefert
hatte.Der ehemalige Schweizer Notenbank-Präsident Philipp
Hildebrand hat Größe gezeigt,in dem Er für den moralischen
Fehler seiner Frau Verantwortung übernommen hatte und
zurückgetreten ist.Seine Frau hat sich mittlwerweile,vor
der Schweizer Bevölkerung entschuldigt,für Ihren be-
gangenen ,moralischen Fehler.Den Spekulationsgewinn von
55.194 Euro,hat das Ehepaar für einen wohltätigen Zweck ge-
spendet.
Dieser Fall Wulff ist ein sehr gutes Beispiel, dass aufzeigt, wie weit es in Deutschland schon gekommen ist. Hier in Deutschland ist durch diesen Fall Wulff eine Entwicklung öffentlich geworden, die hochgefährlich für unsere Demokratie ist: die zunehmende Machtfülle der Presse und ihr damit einsetzender Werteverfall.
Denn dieser Fall zeigt auf, wie rücksichtslos die Presse mit Politikern, Promis, Sportlern, Athleten und mit uns Usern umgeht!!
Die Presse hat sich hier das Recht herausgenommen, im intimsten Privatleben von Herrn Wulff herumzuschnüffeln und Dinge aus seinem Leben (z.B. diese Sache mit dem Kredit für den Hauskauf) an die Öffentlichkeit gezerrt, die dort einfach nicht hingehören!! Sowas nennt man schlicht und einfach Hausfriedensbruch. Außerdem wurde hier die Privatsphäre des Bundespräsidenten mutwillig verletzt!! Auch mit anderen Prominenten geht die Bildzeitung nicht anders um!!
Und da stellt sich schon die Frage: wo bleibt hier die Privatsphäre von Politikern und von Prominenten, Sportlern und Athleten??
Und dann wurde Herrn Wullf aus Dingen, die in keinster Weise justiziabel sind, ein Strick gedreht und versucht, einen sogenannten Königsmord zu begehen!! Sowas ist einfach allerunterste Schublade!! Herr Wulff wurde von der Presse zu immer neuen Erklärungen gedrängt und genötigt. Er hatte gar keine Chance, sich gegen diese üblen Machenschaften der Bildzeitung zu wehren! Jedes Wort wurde ihm im Mund herumgedreht und er wurde als unglaubwürdig hingestellt.
Aber: wenn es wirklich so verwerflich sein sollte, sich bei einem privaten Freund Geld zu leihen, weil das eigene für den Hausbau nicht ganz reicht und es sogar noch zinsgünstiger bekommt als bei der Bank, was soll daran bitte verwerflich sein?? Warum soll auch ein Bundespräsident nicht sparen dürfen?? Außerdem: es sieht so aus, als ob mit diesem Kredit keine Gegenleistung verbunden war.
Und was noch schlimmer ist: diese ganzen “Verfehlungen”, die hier ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt wurden, fanden lange vor der Amtszeit von Herrn Wulff als Bundespräsident statt, nämlich als er noch Ministerpräsident Niedersachsens war. Auch Staatsrechtler haben inzwischen festgestellt, dass Herr Wulff auch nicht gegen das Ministergesetz in Niedersachsen verstoßen hat, wie die Bildzeitung es den Lesern gerne Glauben machen wollte. Damit hat die Bildzeitung sogar bewusst sogenannte “Fakten” (die hier keine waren), zu Halbwahrheiten bzw. Unwahrheiten verdreht!! Und damit hat die Bildzeitung ganz offen nicht nur Herrn Wulff beschädigt, sondern auch das Amt des Bundespräsidenten!!
Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Zeitung es einfach nicht mochte, dass Herr Wulff Bundespräsident geworden ist und nur Mittel und Wege gesucht hat, ihn auszuschalten und ihn aus dem Amt zu entfernen. Denn wie haben es andere Politikwissenschaftler schon so schön gesagt: die Presse fährt mit Politikern im Aufzug nach oben und auf dem anderen Wege auch wieder nach unten.
Aber der Gipfel der öffentlichen Hetzkampagne wurde erreicht, als auch die Fernsehsender ARD und ZDF auf den Zug dieser Hetzkampagne der Presse aufsprangen und ebenfalls gegen Herrn Wulff Stimmung gemacht haben (Interview geführt von Herrn Deppendorf und Frau Schausten). Und der absolute Gipfel der unsäglichen Hetzkampagne wurde erreicht, als Herr Diekmann von der Bildzeitung auch noch dreist öffentlich behauptete, Herr Wulff habe die Berichterstattung über diesen Kredit und dessen Finanzierung verhindern und damit die Pressefreiheit mit Füßen getreten haben soll. Aber inzwischen ist bekannt geworden, dass Herr Wulff lediglich in seiner Mailbox-Nachricht um Verschiebung der Veröffentlichung um einen Tag gebeten hat, wegen Ortsabwesenheit. Er wollte – so sagen es namenhafte Quellen inzwischen – diesen Artikel nochmal mit den zuständigen Redakteuren besprechen und einordnen wollen.
Aber: die Redakteure waren nicht gewillt, diesen Aufschub um 24 Stunden zu gewähren und gingen an die Öffentlichkeit. Außerdem wurde weiterhin von der Bildzeitung behauptet, dass Herr Wulff Herrn Diekmann bedroht haben soll!! Auch dies ist nachweislich falsch!!
Und was ich absolut dreist finde und was Herrn Diekmann absolut diskreditiert ist der Fakt, dass er seine Behauptung der Bedrohung nicht mit den wichtigsten Textauszügen aus der Mailbox-Nachricht belegen kann oder will. Die Veröffentlichung der gesamten Nachricht hat Herr Wulff mut Fug und Recht untersagt, da für ihn dieses Gespräch vertraulich war und ist!!
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Medien hier in unserem Land viel zu viel Macht haben und hier unauthorisiert in das Privatleben und Politikern, Promis und anderen Bürgern (Sportlern, anderen Athleten,etc) eindringen und hier unauthorisiert herumschnüffeln. Dieser Vorgang erinnert sehr an den Murdock-Konzern in GB, der ebenfalls nicht nur die dortige Königsfamilie sondern auch andere Bürger ausgeschnüffelt und deren Telefone belauscht hat. Auch die Bildzeitung übrigens arbeitet mit genau denselben unerlaubten Methoden!! Und die TV-Sender übernehmen solche Berichte dann auch noch völlig unkritisch auf ihren eigenen Internetseiten, ohne selbst ordentlich zu recherchieren, was von diesen Meldungen überhaupt mal wahr ist und was nicht!!
Damit haben die Bildzeitung zusammen mit der ARD und dem ZDF dem Amt des Bundespräsidenten und Herrn Wulff einen Bärendienst erwiesen, da sie sowohl dem Amt selbst, als auch der Person sehr schweren – wenn nicht irreparablen – Schaden zugefügt haben!!
Dieser ganze “Skandal” war eigentlich von Anfang an keiner und wurde erst durch die Rumschnüffeleien der Bildzeitung zu einem gemacht!! Aber: die Politiker, die Promis, die Athleten und Sportler und Bürger dieses Landes haben keine Möglichkeit, sich gegen solche heimlichen Schnüffeleien im intimsten Privatleben zu schützen!! Denn auch für sie und uns muss gelten: auch Politiker, Promis, Sportler und Athleten haben ein Privatleben, dass es vor der Presse und vor solchen Medienhetzen zu schützen gilt!!
Daher mein ganz deutliches: PFUI an die Bildzeitung, die ARD und das ZDF für diese öffentliche und unrühmliche Schlammschlacht!!
Damit hat also nun auch Deutschland seinen eigenen Medienskandal und es war allerhöchste Zeit, dass diese fragwürdigen Methoden der Bildzeitung und der Presse in Deutschland endlich mal ans Licht kamen. Und daraus können wir in Deutschland nun hoffentlich endlich lernen, wie wir, unsere Presse und unsere TV-Sender nicht mit Politikern, Promis, Sportlern und Athleten umzugehen haben, sondern dass diese genau deren Privatleben zu respektieren haben und sie dort nicht ungefragt herumschnüffeln dürfen!!!
Schämt euch was, Bildzeitung, ARD und ZDF!! Ihr alle habt euch nicht mit Ruhm bekleckert!!!
Wenn man also nun rückblickend auf den Fall schaut, sollte klar werden, dass sowohl unser Fernsehen, unsere Journalisten und unsere Presse einen schärfer gefassten Ethik-Kodex benötigen.
Darüber hinaus ist es auch so, dass es für uns User, für die Promis, für Politiker, Sportler und Athleten einfach unanständig ist, wenn intime Details aus unserem Privatleben einfach ungefragt von der Presse durch unauthorisiertes Herumschnüffeln an die Öffentlichkeit gegeben werden. Außerdem ist es für uns etwas anderes, wenn wir freiwillig Daten herausgeben!!
Aber hier konnte sich Herr Wulff nicht gegen diese Übermacht der Presse wehren und damit hat sich die Presse hier verantwortlich gemacht und sollte sich zutiefst für diese unrühmliche Schlammschlacht gegen Herrn Wulff schämen!!!
So nicht, Bildzeitung, ARD und ZDF!!
@Linuxhelfer:
- teile oft ihre kritische Grundhaltung bei den jeweiligen Blog-Themen. In diesem Fall aber verstehe ich Sie nicht.
Auch wenn Wulff formell kein Gesetzesverstoß nachzuweisen sein sollte, ist sein Verhalten eines Bundespräsidenten unwürdig. Übrigens auch (und das ist noch der heuchlerische Aspekt) gemessen an seinen eigenen Ansprüchen, die er nicht müde wurde immer wieder zu verkünden…
So, wie es sein sollte:
“Meine Damen und Herren, ja ich habe mein Vitamin-B bei reichen Freunden genutzt, um günstig an einen Kredit zu kommen. Ja ich habe damals spitzfindig geantwortet, damit es nicht rauskommt. Einem Teil von mir war es schon damals peinlich. Das war das schlechte Gewissen. 500Tausen Ocken sind auch für einen BP wahrlich kein Zuckerschlecken und die Verlockung war zu groß. Alles war legal und als Otto-Normalverbraucher wär eine solche Gefälligkeit vielleicht OK, aber als BP habe ich andere Ressourcen und eine andere Verantwortung. Das sehe ich ein. Ich kann mein Verhalten mit dem Amt nicht mehr in Einklang bringen. ES TUT MIR LEID. Auf viele muss das unmoralisch geiwirkt haben. Danke, dass Sie mir einen kleinen Stups auf den Hinterkopf gegeben haben, das regt zum Denken an. Ich werde den Kredit gegen einen ganz regulären Kredit bei der Sparkasse ablösen. Damit ich da niemanden kenne, fahr ich ins Nachbardorf. Alles wird offen gelegt, sobald es unter Dach und Fach ist. Meine Weste ist nicht mehr weiß, dass will ich wieder ändern. Die gesparrten Zinsen werde ich an Transparency International spenden. Ich bin glücklich und stolz ihr BP sein zu dürfen, und hoffe, dass Sie mir bald wieder voll vertrauen können: C.W.”
Und wir hätten uns wieder wichtigeren Themen zuwenden können.
Achso, eine Frage, die bisher kein Journalist gestellt hat: Was kostet an der Sanierung (!) eines Einfamilienhauses denn 500.000EUR?! Davon lass ich drei neue mittelgroße Massivhäuser bauen.
Herr Wulff ist die Strafe für Frau Merkel dafür, dass sie sich bei der Auswahl des Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten von parteipolitischen Machtaspekten hat leiten lassen. Eigentlich hätten auch die bürgerlichen Parteien gut mit Herrn Gauck leben können, der der respektabelere Kandidat zu sein schien. Wahrscheinlich muss man akzeptieren, dass jeder (ich auch!) eine Leiche im Keller hat, aber heute wird halt stärker danach gegraben, und die tote Maus zum toten Mann aufgebauscht.
- bei Politikern mit ihrem Bonus ist alles anders und auf den Kopf gestellt:
- Da fragt man nicht wie kommt die Leiche in dessen Keller sondern der Ertappte fragt entrüstet: wer hat Ihnen erlaubt die Leiche in meinem Keller zu finden ?
Ein Schelm, wer Parallelen zur Causa Wulff sieht…
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
lieber Islam,
was habt Ihr nur alle gegen mich? Ich hole mir eine € 199.000 Jahrespension plus Chauffeur plus hübsche Sekretärin auf Lebenszeit ab und wohne noch ein paar Jahre in einem schönen Schloss in Berlin Mitte. Danach gehe ich mit Mitte 50 in Rente… äääh, Luxuspension. Mir doch wurscht, was Ihr Rente-mit-67-Loser alle über mich denkt. Immerhin habe ich gesagt, dass der Islam zu Deutschland gehört – eine reife Leistung. Nun lasst mich alle in Ruhe, ich muss Champagner saufen und Kaviar essen gehen.
Tschüss und gute Nacht Ihr misgünstigen Deutschen!
199.000 Euro/Jahr – das ist nur das aktuelle Amtsgehalt des Bundespräsidenten. Aufgrund des »Gesetzes über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten« erhält jeder Bundespräsident bis ans Lebensende ein Ruhegehalt (Ehrensold) in Höhe von 10/9 des jeweiligen Amtsgehaltes einer Bundeskanzlerin/eines Bundeskanzlers – unabhängig von der Länge seiner Amtszeit. Aus politischen oder gesundheitlichen Gründen kann er jederzeit ausscheiden.
Bevor Bundespräsident Wulff zurücktritt bzw. er seine Amtszeit durchgezogen hat, sollte der Bundestag den im Gesetz vorgesehenen Ehrensold in für Staatsdiener übliche amtszeitabhängige Ruhebezüge umwandeln. Wulff sollte das neue Gesetz bestätigen, zumal er in der ZDF-Sendung »Was nun Herr Wulff?« vom 21. Juli 2010 – also vor der Wahl – versprochen hatte, finanzielle Abstriche beim lebenslangen Ehrensold vorzunehmen.
Diese Gesetzesänderung ist dringend erforderlich, damit auch zukünftige Bundespräsidenten nicht auf den Geschmack kommen, sich durch dummdreiste politische Eskapaden finanzielle Vorteile zu erschleichen.
Fragekaskaden dienen normalerweise dazu,
den Befragten mundtot zu machen.
Ich antworte dennoch einfach mal.
Man hat ja im Internet etwas mehr Zeit, um über GEZ, Rundfunkräte und Personalpolitik nachzudenken.
Die Fragen sind aber gar nicht so abwegig.
Welche Figur soll ein BP abgeben?
Er wird auch mit seinen Vorgängern verglichen. D.h. er bestimmt durch sein Verhalten und seine Persönlichkeit auch die Norm für die folgenden PBs
Und das sieht ungünstig aus.
Inzwischen ist die ganze Geschichte so unangenehm geworden, dass man am liebsten wegschauen möchte, aber nicht kann, weil dieser in seiner Funktion “on every stage” ist.
Die Bildzeitungsleute scheinen gar nicht so doof zu sein.
Ohnehin ließt sich die Bild, wenn man zwischen den Zeilen genauer schaut, recht interessant.
Das Bild, dass die Linken von dieser Zeitung versuchen zu konstruieren, stimmt jedenfalls definitiv nicht.
Der Hammer kam aber am Sonntag bei Herrn Jauch
Der Mann scheint wirklich sein Geld wert zu sein. In seiner Hand formen sich die verwirrenden Sachverhalte nach einiger Zeit recht klar heraus.
Man staunte nicht schlecht, als die komisch grinsende Freundin (“Ziehmütterlein”) herein gelassen wurde und rotzfrech den verdutzen Publikum die endgültige Hinrichtung des jetzigen Bundespräsidenten Herrn Wulffs vorführte:
“Wir haben ihn geraten auf jeden Fall im Amt zu bleiben, egal was passiert”
Hammer!
Selbst dem Bildzeitungsredakteur fehlten die Worte.
Was bedeutet das, was die Dame gesagt hat?
Es heißt, dass er sich von solchen Leuten herumführen lässt und keine wirklich eigene Persönlichkeit ist.
Denn die Dame kann ja gar nicht wissen, was noch alles auf den Tisch kommt. “Egal, auf jeden Fall weitermachen”
Es geht also nicht um einen glaubwürdigen Souverän, sondern um Befehl und gehorsam.
Wie schrecklich. Man möchte im Boden versinken.
Eine studierter Anwalt, der sich wie in einer Gerichtsverhandlung geschickt zu winden weiß und im Sinne der Verteidigung mit einen Haufen von Beratern klug taktiert und die Bastion hält “Um jeden Preis”
Dieses Bild kommt also auch noch dazu.
Eine sehr unangenehme Situation.
Ich wüsste nicht, wie man jetzt damit noch umgehen kann.
(Für den Fall, dass ich zum Bundespräsidenten gewählt werden sollte, möchte ich Sie Bitten, diesen Text unbedingt zu löschen)
Es geht doch in Deutschland schon lange nicht mehr um einen gerechten, sozialen, solidarischen und friedlichen Staat. Es geht um Seilschaften, Gier, Geld und Macht. Wulff passt da gut rein! PUNKT. Und gute Nacht.
Heißt es nicht: Geld zerstört die Freundschaft? Ich würde bei meinem besten Freund nicht einmal 100€ leihen. Ein Bier spendieren, mehr aber auch nicht. Was ist das für eine Freundschaft wo man sich 500.000€ leiht.
Aber so wie ich es verstanden habe, ging es ja auch nicht um die Leihe, sondern um ein Investment in Krisenzeiten. Wo andere riesige Summen verlieren, hat die Familie Gehrke eine solide Anlage eingefädelt. Absolut krisensicher, da das Gehalt von Herrn Wulff der Steuerzahler blecht. Somit also ein Super-Deal zum gemeinsamen Vorteil. Wäre da nicht die Journalie.
Nein, die ´Causa Wulff´ ist entbehrlich!
Insbesondere nach dem kürzlichen Aufliegen von Schwindeleien von “Volksvertretern” um das Ergattern von akademischen Titeln sowie der regelrechten Flucht des vorigen BP aus dem Amte…
Weil sowas niveauloses können wir triviales Volk gut selber für viel weniger Geld und das gibt´s ansonsten auch in jeder beliebigen Republic of Bananas.
Ich habe mir die Arbeit von Herrn Bundespräsident Wulff genau angesehen. Mein Urteil: Er wird der beste Präsident werden, den Deutschland je hatte. Er hat sich nicht mit
der Presse angelegt, sondern die Presse sich mit ihm. Er hat sich als Erster lediglich tapfer gegen die schlimme Übermacht der Presse gewehrt. Dafür sollte er zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden. Daß die Presse von uns allen einmal richtig Prügel bekommt, das ist doch längst überfällig.Der Mißbrauch von Pressefreiheit ist doch allgegenwärtig, eine Schande,volksverdummend und widerwärtig.
TV-Abschalten und Zeitungs-Abos abbestellen, statt massenweise doofe Fernsehproramme glotzen und 100 kg Zeitungpapier pro Jahr vermüllen. Das ist unsere einzige Waffe. Wehrt euch !!! Denn nur solange uns die Medien gefangen halten, bleiben wir deren Knechte.
Ihr jubelt über die Macht der Presse – graut euch nie vor ihrer Tyrannei?
Marie von Ebner-Eschenbach
Sehr geehrte Frau Winnie Heescher.
Ich finde es interessant von Ihnen, genau jetzt, die Öffentlichkeit, sofern man dann möchte, zwei Positionen einzunehmen, die des Bundespräsidenten und die der Presse um eine Entscheidung was man für ein faires Verfahren hält, im Wechselspiel, jetzt bist Du Presse, wie empfindest Du es als Präsident, jetzt bist Du Präsident, wie soll das Verhalten die Presse auffassen? Und nicht zu vergessen, man ist auch gleichzeitig Zuschauer, wo man doch mal sehr gerne auf Grund eines Skandals dazu neigt, ohne durch genaueres Hinsehen, was da wirklich abging und ob es sich kritisch betrachtet um eine Skandal oder hochgepuschten Skandal handelt, man doch eher dazu geneigt ist sich zu sagen:
„Oh einer von da oben? Ja schön, dann wirf Ihn schon Mal grundlegend den Löwen zum fraß vor, einfach weil das Einer von da oben ist!“
Theodor von Thane sagte einmal über die Sprache aus: „Das menschlichsten am Menschen ist seine Sprache“ und der Eindruck der letzten Wochen u.a. auch den Eindruck entstehen lassen ließ: „Das menschlichste am Menschen ist seine Schadensfreude!“
Na klar sehen Wir es gerne, wenn da Einer politisch voll auf die Schnauze fliegt, um was es dabei geht, ist Uns praktisch egal. Ob nun der Krempel mit und von zu Gutenberg oder jetzt der Ramsch mit dem Bundespräsidenten – es verhält sich wirklich so, ab und zu braucht das Volk auch mal als Öffentlichkeit etwas, dass man mit Hilfe Aller zerfleischen kann!!
Wenn man sich einfach einmal darüber bewusst ist, das es einfach so ist, dann werden die Beweggründe sehr viel ersichtlicher und na klar auch die Medien, die selbst wissen, dass es hier in Deutschland politisch nicht richtig tickt, spielen da auch ganz gerne mit, weil ja hinter den Medien Menschen arbeiten, die auch unter den politischen Entscheidungen leiden müssen!
*Sorry*
Ich habe derzeit einen sehr gierigen Job, klingt blöd, es handelt sich nur um Schneeräumen, aber immerhin auf einen Gewerbegelände wo man nicht gestört wird und das auch noch im Allgäu – jepp da geht was!
Neben dem Spaß des „Crossfahrens“ fange ich diesen Job grundlegend philosophisch an, da bei mir einfach jeder Handgriff sitzt, da irgendwo im Hinterkopf so zwischen Kleinhirn und Hirnstamm etwa, ein Reinigungsprogramm abläuft, das Jeder so in dieser Art von Seiner Waschmaschine her kennt.
Ich fragte mich gestern Morgen auch, was da eigentlich bei Unseren Bundespräsidenten abgeht und bei Wen soll ich denn beginnen, als wie bei mir?
Klar kennt man, also dass man sich mal vorstellt, wie das so wäre, wenn man der nächste Bundespräsident wäre und was man anders machen würde.
Ich finde diese Differenzierung „Peter und der Wullf“ ein musikalisches Märchen schon sehr interessant, da man abgleichen kann, worin, in dem Fall ich und dieser Herr Wulff sich unterscheiden inkl. dessen „was hast Du denn selbst in Deinem Leben alles so an Mist gebaut und hättest Du Lust auf solch einen Öffentlichkeitsstrip?“, als komplexe Fragestellung auch noch die Aufgabe Deutschland von seiner besten Seite präsentieren zu müssen, mit ins Spiel kommt.
Es ist dann Normal, dass man z.B. vom Präsidenten Herrn Obama besucht wird und Ihn als Staatsgast dementsprechend als Gastgeber zu bewirten hat, um der Diplomatie einen guten Raum geben zu können.
Das ist wichtig, aber vor allem, es ist nicht einfach, weil vor dem eigentlichen Treffen, diese immer mit irgendwelchen Spannungen zutun hat, ansonsten würde Uns hier auch keiner besuchen!
Ich kam so nach 6 Stunden Schneeräumen auf die Tatsache, dass ich deswegen Unseren Bundespräsidenten nicht mag, weil es kein Zupacker ist und Er somit auch kein Rückrad besitzen kann!
Es ist für mich zumindest so, dass ich zu mir sagen kann:
Ja Thomas zu den Mist, den Du in Deinem Leben gebaut hast, kannst Du sehr wohl stehen, weil sich über das Fehlverhalten, nebst der Strafe auch eine Einsicht und somit auch Anstand eingestellt hat.
Ist einfach so.
Da passiert so ein Mist, dass ich z.B. ein Auto beim Schneeräumen ramme.
Es passiert nichts, aber auch rein gar nichts, wenn man sich den Besitzer des Fahrzeuges noch bevor Er den Schaden gesehen hat, aufsucht und Ihm sagt:
„Mir da ein großer Mist passiert!“
Das ist die Geste, die einfach alle schmerzlich vermissen – Anstand, nichts anderes!
Dieser Herr Wulff, ist meines Erachtens einfach zu sehr „Saubermann“ zu sehr steril und zu sehr auf Abwehr von Strafverfolgung fixiert.
Er tickt einfach anders, weil Ihm das besagte Rückrad und damit auch der Anstand fehlt!
Wie will man das so dem Volke erklären?
Man bedenke.
Eigentlich muss Jeder jeden Tag aufs Neue irgendwie Vollgas geben damit egal was man auch macht, einfach der Laden läuft.
Aber 90% Aller, schwimmen da in so einem Einheitsbrei Namens Unterbezahlung herum, so das es sich rechnen, schlecht rechnen oder gar nicht rechnen lässt, mit dem was man da macht.
Wenn nun diese 90% erfahren, dass es sich hier um 500.000 € für ein Hausbau handelt, dann haste keine Lust mehr Deine Arbeit zu machen, weil man sich komplett verarscht fühlt, also ein 90ig Protzentiger Teil dessen zu sein, der sich das so und auch nicht über Freunde leisten kann, aber dementsprechend die „Drecksarbeit“ machen kann, damit Deutschland funktioniert!
Das ist das was die Menschen einfach böse macht, weil einfach keine Verhältnismäßigkeit mehr vorliegt und ich auch Deutschland so nicht präsentiert haben möchte!
Das ist aber der Job des Präsidenten und nur zu einem Teil im Ausland, hier im Inland ist das viel wichtiger Deutschland so zu präsentieren wie es einfach ist, damit es auffällt, wo hauptsächlich politisch erst einmal gehandelt werden muss, also bei all den aufgeschobenen Themen die Keiner anfassen will!
Das was Wir aber immer vorgesetzt bekommen ist irgend so ein „Süßer“, der Seine Aufgabe darin sieht Parteigetreu Gesetze zu unterschreiben, auch wenn diese nicht mit dem Grundgesetzbuch vereinbar ist, um dann eine Fortführung im Bundesgerichtshof erleben zu müssen, wo in einem die Frage hochkommt: Weiß mein Präsident eigentlich, was das Grundgesetzbuch ist und schaut Er da auch mal nach, bevor Er unterschreibt?
Ich habe nichts dagegen, so wie ich das verstanden habe, dass sich Herr Wulff von der Frau eines Freundes einen Kredit hat geben lassen, damit über den Bau der Grundwert des Hauses geschaffen werden konnte, um damit einen Zinsgünstigen Kredit zu bekommen.
Ich finde das sogar wirtschaftlich korrekt, da Banker auch nur Geschäftsmenschen sind und das Risiko abschätzen müssen.
Bei 60% Grundwertschaffung bekommt je nachdem wie man handeln kann Jeder solch einen Kredit. Ist so.
Verkaufen Sie Ihren Wagen, legen Sie das Geld als ganz normales Sparbuch an und beantragen danach erst einen Kredit für die neue Kiste, wo der Cashflow über das Girokonto in Erwähnung gezogen werden muss und der Banker muss zu seinem Verdienst ein für ihn rechenbares Angebot unterbreitren, dass Sie als Kreditnehmer erfreuen wird.
Aber wie so etwas funktioniert, genau das ist das was Uns der Präsident nicht erklären, sondern verschweigen will und ich, wie auch viele Andere, denken einfach so, wenn jetzt schon so ein Ballermann wie 2, und noch ein bisschen was, an Zinsen dabei rauskommen, dann kennt Unser Präsident bestimmt noch ganz andere Tricks und somit ist das Vertrauen entschwunden.
Ich denke, die Presse ging mit der angemessenen Härte vor, die Sie als 4. Säule des Grundgesetzbuches darstellt, da es der Schnelligkeit der Presse zu verdanken ist, dass es den Präsidenten überrascht haben muss und folglich nur eine Salamitaktik folgen konnte, um fast 5 Wochen später ein Mischmasch aus einer rechtlich abgesicherten Doktorenarbeit seiner Anwälte mit einem 400 Fragenkatalog, wo Er (und Er hatte es gesagt) 1000ende von Fragen beantworten könnte (welche denn noch?), wo man im Gegensatz (und auch das hat Er gesagt) Uns eine schwere Kindheit vorhält und dessen, man müsste es auch mal von der Seite sehen, warum Er so gehandelt habe, dann entspricht diese „Show“ nach meinem empfinden, der einer komplettem Volksverarschung!!!
Ich weiß ja nicht ob Ihnen das genauso geht, aber so gefühlt, fühlt es sich doch schon so einwenig danach an, so als ob das Häuschen nicht doch etwa irgendwie geschenkt werden sollte?
Na Sie wissen schon, da wo die Zinsen immer nur im Kreis herumlaufen, das man was auf dem Papier sieht und sogar der Geber das gegen dem Finanzamt gewerblich betrachtet absetzen kann.
Das macht Sinn und es ist auch das, was als wirkliche Frage im Raum steht, nur nicht angesprochen wird: Ist Unserer Präsident korrupt und eine Dienstleistung für 500.000 Mücken zu erhalten?
Wie sieht bei Unserem Präsidenten das Preis/Leitungsverhältnis aus?
Was kann Er ermöglichen und welchen Rahmen umfasst das?
Doch, man kann das auch schon mal so sehen, denn überlegen Sie mal, was jetzt noch Unseren Präsidenten schützt?
Nee nicht die Merkel, seine diplomatische Immunität, also auch ein geschaffenes Zeitfenster das Er mit der Salamitaktik so weit hinauszögern kann, dass Er bei Aberkennung der diplomatische Immunität höchstens mit einer Ordnungswiedrichkeit zu rechnen hat!
Was soll man dazu noch schreiben, wenn man das immer und immer wieder in der Politik wie aber auch im ganz großen Management erlebt, die mit der Politik zusammenarbeiten, also das fast alles straffrei ausgeht, wofür man den „kleinen“ Mann für mehrere Jahre ins Loch schicken würde!
In dem Sinne frei nach Tucholsky: Wenn aus Unrecht Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht.
Widerstand ist kein Recht, aber den Menschen mitgegeben.
LG Thomas B
Ich verstehe die Aufregung um Herrn Christian Wulff gar nicht. Was hat Herr Wulff falsch gemacht, er hat ein Haus gekauft und die fuer seine persoenlichen Verhaeltnisse guenstigste Finanzierungsmethode gewaehlt.
Festgestellt wurde auch, dass er nicht gegen geltendes Recht verstossen hat. Auch ein Bundespraesident hat ein Recht auf den privaten Bereich, und eine Hausfinanzierung gehoert nun mal zum privaten Bereich.
Einen voellig fehlerfreien Menschen gibt es nun mal nicht, das ist utopie. Ich moechte den sehen der ueber 40 Jahre alt ist und von sich behauptet er habe nie einen Fehler gemacht. Wenn ja, war er entweder faul und nichts bewegt, oder aber er luegt.
Diese kuenstlich oeffentlich aufrecht erhaltene Diskussion um mHerrn Wulff schadet dem Ansehen Deutschlands im Ausland sehr, und das ganze ist einfach unappetitlich. Einen guten Mann wegen einer Hausfinanzierung aus dem Amt jagen zu wollen, die funktioniert, ist einfach pervers.
Aus welchem Grund kommen eigentlich die unfaehigen Leute in Deutschland immer so gut an?
Ob Herr Wulff gegen das Ministergesetz verstoßen hat wurde nicht festgestellt.
zu LG Thomas B
Ich habe nur eine Frage: Was haben Sie bisher in Ihrem Leben bewegt was fuer die Allgemeinheit positiv wirkte?
Leben Retten.
6 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 2 Jahre Rettungsdienst, also nich positiv wirkte sondern positiv war.
LG Thomas B
Das Amt als solches ist durch Herrn Wolff eigentlich garnicht beschädigt worden. Es war es schon seit Jahrzehnten. Und zwar seit es keine Unabhängigkeit des Amtes gibt. Also von Anfang an. Solange ein Parteibuch im Spiel ist, gibt es keine Unabhängigkeit.
Die Deutschen sind ein Volk von Allergikern: Während das Absaufen der Asse – eine auch objektiv erhebliche Bedrohung – sie offenkundig nicht hinter ihren Öfen hervorzulocken vermag, und auch die nach analogem Schema inszenierten Sauereien um das Gas-Frecking in den Hinterzimmern der Behördern ausgeklüngelt werden darf, steigt die Wut über einen fragwürdigen Kredit des Häuslebauers Wulff gleich ins Unermessliche.
Massive Demonstrationen gegen die systematische Ausbeutung von *Arbeitssuchenden* durch sog. Arbeitsagenturen, der programmatische Missbrauch der *Probezeiten* zu Lasten von Zeitarbeitern… all dieses ist Teil der Tagesoutine, welche geradezu in dünner Luft verpufft… außer natürlich für die Betroffenen.
Dass im Parlament seit Schröder nicht mehr geredet werden sollte sondern man seine Einlassungen *bequem* in schriftlicher Form *einreichen* kann (oder es einfach lässt, was auf dasselbe hinausläuft), findet kaum irgendeine Erwähnung, wenngleich es die verfassungsmäßigen Entscheidungsfindungen erheblich stört, wenn nicht sogar zersetzt.. auch dieses wird als Hintergrundrauschen wahrgenommen.
Man kann diese Liste noch Seiten- und Stundenweise fortsetzen, aber was hilft es?
Fest- und nachzuhalten bleibt: Das Unbehagen der Bürger wächst trotz alledem… und es wird sich völlig chaotisch und teilweise überreagierend solch sinnlose Ventile wie gerade das des Herrn Wulf aus dem Hannoveraner Klüngelpott suchen.
DAS TUT UNS NICHT NUR NICHT GUT SONDERN IST GEFÄHRLICH!
Was Wulf betrifft, so war die Offenlegung seiner Dokumente nur ein verheerender Lapsus mehr. Er glaubte wohl, im Zeitalter von Facebook, Google und Co damit punkten zu können. In Wahrheit dürften bei allen Entscheidern die Alarmglocken geklingelt haben: Ist der nun völlig durchgedreht? Sollen wir das jetzt alle machen? So verkaufte er es ja im Rundfunk! Er hielt das für vorbildlich!
Man kann hier immer nur noch mit dem Kopf schütteln. Umgläubig…!
Vielleicht wäre eine gewisse Einschränkung der Pressefreiheit gar nicht so schlecht. Denn weshalb können sich gewisse Pressesubjekte der Klatsch- und Tratsch-Presse herausnehmen, andere Menschen zu belästigen und denunzieren? Macht ein Normalo das, kommt er wegen Rufmord, Beleidigung und Stalking auf die Anklagebank. Wenn das DIE Pressefreiheit ist, auf die Deutschland so stolz sein will, dann bin ich dafür, dass sie abgeschafft wird.
Herr Wulff hat nach meinem Empfinden einen einzigen Fehler gemacht, indem er sich in seiner öffentlichen Stellungnahme nicht auf den einen Satz beschränkt hat:
“Mein Privatleben (und dazu gehört auch der Kauf und die Finanzierung meines Wohnhauses) geht nur meine Familie und mich etwas an.” Punkt.
Ist es eine “Geschäftsverbindung”, wenn man sich von einem privaten Freund Geld leiht? Nein – es ist und bleibt eine Privatverbindung, auch wenn man das Amt des Bundespräsidenten inne hat.
Die Profitgier der Medien und erst recht nicht die der Springers kennt keine Skrupel, und ein ganzes Volk wird wochenlang aus Profitier mit diesen widerlichen Themen gefüttert.
Herr Wulff tut mir leid! Was hat er eigentlich verbrochen? Nichts, absolut nichts! Und genau das ist das Schlimme an der Sache.
@ Winnie Heescher
Ich stimme Ihrem Eröffnungsbeitrag zu.
Die Fragen, die Sie stellen, sind die Fragen, mit denen sich die aufgeklärten Bürger nicht erst seit dem Fall Wulff beschäftigen.
Ihr Beitrag ist ein guter Ansatz und Aufforderung, sich mit den grundlegenden Fragen zu beschäftigen.
Gestern habe ich im Deutschlandradio ein Interview mit dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz gelesen. Ein sehr interessanter Beitrag.
Sie, Frau Heescher, haben ihn bestimmt gelesen. Den Teilnehmern an diesem aktuellen Blog kann ich diesen Beitrag empfehlen:
>>> Deutschlandradio
Es gibt “mehr Professionalismus im Skandal”
Medienwissenschaftler über “Meutejournalismus” und die Affäre Wulff
Norbert Bolz im Gespräch mit Jürgen Liminski <<<
Mehr denken und weniger schreiben! Diese Aufforderung geht an beide Seiten – an die Politik und an die Medien.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Es geht doch nicht darum, ob wir das Amt brauchen!
Es geht auch nicht darum was wir, das Volk, tun!
Es geht um Vorteilsnahme eines ranghohen Politikers!
Flug 2ter Klasse bezahlt, erster Klasse geflogen.
Kredit mit 1-2% Zinsen als marktüblich bezeichnet, würde ich gern so erhalten und dann für 2,5% als Festgeld anlegen.
Was ich persönlich von unserem Bundespräsidenten halte- ein Machtpolitiker der jeglichen Anspruch verloren hat dem Volk moralische Werte zu erklären oder Orientierung zu vermitteln. Auch sonstige, schlaue Weissheiten mag er doch bitte für sich behalten. Vielleicht ist er nicht ganz so perfide wie ein Herr Berlusconi in Italien.
Aber, liebe Medienvertretter: Die schlimmste aller Wahrheiten ist die teilweise unerträgliche Interpretationswahrheit mancher Journalisten, auch von ZDF und ARD ( Bei Bild wissen wir das ja und erwarten nichts anderes!)
Und was mir überhaupt nicht gefällt wäre, wenn BILD, Spiegel oder auch ZDF und ARD tatsächlich die Macht hätten Politiker aus dem Amt zu schreiben. Das kann und darf nicht sein! In einer Demokratie sollen Medien eine Möglichkeit der Kontrolle darstellen aber bitte kein Machtfaktor bilden. Die Vorstellung, dass ein Herr Dieckmann mit der Redaktion der Bildzeitung entscheidet was in meinem Land gut und schlecht ist, oder eine Frau Schausten meint die moralische Instanz zu sein, ist für mich mindestens genauso befremdlich wie unser aktueller Bundespräsident.
Da hast du echt recht. Mach die Kiste aus. (mein Tipp) Gruß padlo
So jetzt mal ein paar klare Worte:
Das Amt des Bundespräsidenten erfordert einen 100%tigen Leumund. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
1.) Rechtlich einwandfreies Verhalten
2.) Moralisch einwandfreies Verhalten
3.) Menschliche Reife
4.) Kenntnisse der Verfassung (fachliche Voraussetzung)
Alle drei Punkte zusammen ergeben dann die sogenannte “Intigrität”, welche Grundvoraussetzung für die Ausübung des Amtes des BP ist.
Jetzt zu Herrn Wulff:
Dieser Herr mag zwar rechtlich nicht belangbar zu sein, ist moralisch aber bereits jetzt vollkommen verbrannt.
Nebenher bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob er nicht auch rechtlich für seine Anrufe bei BILD und Springer wegen versuchter Nötigung belangt werden kann.
Also, da mit dem Wegfall des moralisch einwandfeien Verhaltens auch die menschliche Reife in Frage gestellt werden muß, sind breits zwei Grundvoraussetzungen für das Bekleiden des Amtes nicht gegeben.
Hinzu kommen auch massive Mankos im Bereich der Grundkenntnis der Verfassung.
Das ein Staatsoberhaupt in seiner Funktion die Trennung zwischen Kirche und Staat aufhebt und Religionen als Bestandteil des staatlichen Gebildes bezeichnet, ist ein Armutszeugnis für einen Bundespräsidenten.
Anmerkung: Die Aussage war sicherlich gut gemeint, hätte aber von einem Amtsinhaber niemals ausgesprochen werden dürfen.
Also, haben wir breits drei von vier Voraussetzungen als Ausfall zu verzeichnen.
Wollen wir also einen BP, der nur (wahrscheinlich) rechtlich auf der sicheren Seite ist und ansonsten keinerlei Voraussetzungen für das Amt erfüllt?
Ich denke und hoffe es nicht.
Zu den Medien:
Ja, die Medien ziehen sich an der Sache sicherlich hoch. Ist das aber nicht auch der Job der Medien? Auf der einen seite sollen sie aufklären und unbequem sein, auf der anderen Seite wird ihnen dann Pedanterie vorgeworfen.
Wo ist die Grenze? Wenn eine öffentliche Person eine Verfehlung begeht (und die moralische Verfehlung gehört hierzu), dann hat die Presse die Pflicht dies zu berichten.
Dies gilt sicherlich nicht für Verfehlungen von Dieter Bohlen oder anderen C-Klasse Promis, aber wenn ein BP die Voraussetzungen für die Ausübung seines Amtes nicht mehr erfüllt, dann muß das erwähnt und verfolgt werden.
Daher ist das rumgejammer wegen der Bereichterstattung doch einfach nur heuchlerisch. Ich denke, die Medien machen in diesem Fall ihre Arbeit – nicht mehr und nicht weniger.
Der gute Christian ist doch selbst schuld, wenn er nicht in der Lage ist seine moralisch verwerflichen Handlungen so zu gestalten, daß sie nicht rückverfolgbar sind.
Daran hat die Presse keinen Anteil – weshalb man hier nicht von einer Hexenverfolgung reden kann.
Was ich allerdings interessant finde ist, daß die Mutti klammheimlich im Schatten der Wulff – Affäre wieder versucht, das blödsinnige Europrojekt auf Kosten von Deutschland zu retten. Das ist moralisch mindestens genauso verwerflich.
Für die Zukunft sollte überlegt werden, wie die Besetzung dieses Amtes der Parteipolitik entwunden werden kann. Denn es kann nicht angehen, dass die Chefin einer bedenklich schwachen und beinahe handlungsunfähigen Regierung (einem Verfassungsorgang) einen Kandidaten für das höchste Amt im Staat (einem Verfassungsorgan) aus dem Hut zaubert, der von seinem Habitus und seinem intellektuellen Format her für dieses Amt erkennbar ungeeignet ist; der darüber hinaus mit diesem das ihn hoffnungslos überfordernde Amt offenkundig nichts anzufangen weiß, den die mit der Wahl in der Bundesversammlung übernommene Aufgabe nicht sonderlich interessiert und der sich um die Menschen, die er repräsentieren soll, nicht weiter schert. Es sollte folglich überlegt werden, wie künftig die Wahl eines Berufspolitikers zum Bundespräsidenten verhindert werden kann, bei dem es nach noch nicht einmal einem Drittel seiner Amtszeit völlig gleichgültig ist, was er bis zum 30. Juni 2015 tut und sagt. Am wenigsten Schaden anrichten könnte er vielleicht in einem eigens für ihn einzurichtenden kleinen Fernsehformat vor der Tagesschau unter dem Titel “Entschuldigung vor 8″, in dem er von Montag bis Freitag erzählt, was er an jenem Tag so getan und gedacht hat und sich – taktisch klug wie er ist – dafür vorsichtshalber nachträglich entschuldigt.
Als Überflieger gestartet und als armes Würstchen gelandet.
Schön, dass wir in Deutschland nichts wichtigeres zu diskutieren haben.
Uns geht’s einfach gut.
Die Medien verdienen sich dumm und dämlich mit den Nichtigkeiten unseres Präsidenten. Warum sollten sie Ihn in Ruhe lassen?! Und nur darum geht es. Die Oppostition kann sich mal wieder wichtig machen.Kommt ja sonst nicht viel. Die Gutbürger über Moral sprechen, und hintenrum “schwarz” das Bad Fliesen lassen.usw.
Das sind Politiker! Ohne “Bescheißen” kommen die gar nicht so weit. Schaut einfach mal in eurer Ortspolitik nach.
Schöne Zeit und wichtigere Themen.
Gruß
Michl
@Michl,
in andere Länder wird über diese Frage geschossen.
Nicht so leicht nehmen. Bitte.
Was für ein Irrsinn! Ausgerechnet die BILD Zeitung schwingt sich hier zum Hüter der Moral, Ethik u. Pressefreiheit auf!
Und was machen die anderen? Scheinheilig und heuchlerich segeln diese im Kielwasser der Bild!
Sie werfen hier ein Menge Fragen auf, die alle nicht von heute sind.
Aber über 2 Fragen sollten ir doch intensiv debattieren:
1) Die Macht der Medien – wo stehen wir?
2) Wie gehen die Journalisten mit ihrer Vernatwortung um?
Ich beobachte immer mehr, dass Meinung und objektive Berichterstattung vermischt werden,oft werden Nachrichten mit entsprechenen Mitteln manipuliert oder Meinungsmache durch Wiederholungen (Gehirnwäsche)gemacht.
Das Niveau der Bild Zeitung ist seit Jahrzehnten bekannt(BILD sprach als Erster mit dem Toten!!!).
Warum soll ich der Salamitaktik der BILD mehr glauben, als dem Präsidenten,der so gehandelt hat, wie wir alle es täten, wenn uns die Gelegenheit gegeben wäre.
@EugenO
Ähm, Ihre Aussage hier in Bezug auf die BILD – Zeitung ist inhaltlich vollkommen falsch.
Ich persönlich lese niemals die BILD – Zeitung, da ich sie für vollkommen nieveaulos halte. Allerdings finde ich das Verhalten der BILD – Zeitung in dieser Affäre ausgesprochen zurückhaltend.
Ich habe es noch nie erlebt, daß ein Räuberblatt wie die BILD- Zeitung bei persönlicher Betroffenheit die Sache so wenig aufkocht, wie es bisher passiert.
Ich sehe in keiner Weise, daß sich die BILD – Zeitung zum “Hüter der Moral, Ethik u. Pressefreiheit” aufschwingt.
Woher haben Sie diese Erkenntnis? Oder verwechseln Sie da das Opfer der Attacke des BP (ja, tatsächlich wurde hier die BILD – Zeitung zum Opfer – was mich durchaus zum Lachen bringt) mit der medialen Auswirkung der Attacke (welche nicht von BILD ins heutige Maximum geführt wurde)?
Überprüfen Sie bitte nochmals Ihre Ausführungen auf deren Inhalt hin.
@Berios
Meine Meinung zur Bild Zeitung werde ich sicherlich nicht ändern und überdenken. Auch wenn man die Bild nicht liest, so kommt man an den dicken Schlagzeilen im öffentlichen Leben nicht vorbei.
Es gab eine Zeit, da war Hr. Wulf nur Kandidat.
Da war genug Zeit, im Vorleben des Kandidaten zu recherchieren und Ungereimtheiten aufzudecken, warum wurde damals nichts berichtet? Die meisten Fakten waren recherchierbar. Die Entscheidng, Hr. Wulf zum Präsidenten zu machen, wäre wohl anders ausgefallen.
Die Angelegenheit “Wulf” zur Krise und zur Gefahr der Pressefreiheit hochzuspielen finde ich sehr heuchlerisch.
Nunja, das ein Amtsträger mit Beginn seines Amtes nicht mehr der Vergangenheitsrecherche zu unterziehen ist, ist ein seltsames Argument.
Der Spiegel ist ja nun nach eigenen Angaben seit Monaten am recherchieren, hat den Einblick in das Grundbuch sogar rechtlich erstritten.
Gefahr der Pressefreiheit ist schon gegeben, wenn der erste Mann im Staat die Presse zu beeinflussen versucht. Eine Drohung mit Übel gegenüber dem Springerverlag ist somit ein schwerwiegendes Vergehen. Und Sie sollten bedenken, dass jede minimale Lockerung der Grundrechte diese zum Fall bringen kann.
Danke, Frau Heescher, endlich ein vernünftiger Beitrag! Diese Fragen zu beantworten, die Sie stellen, ist unendlich schwerer als die 400 teilweise recht kleinkarierten Fragen an Herrn Wulff. Wir sollten Ihren Fragen nicht ausweichen, soweit sie uns jeweils betreffen. Nein, wir sollten uns ihnen stellen, ich, Sie, wir alle, vom einfachsten Arbeiter bis zum Bundespräsidenten. Dann könnte Deutschland wieder etwas menschlicher werden.
Hoooopla…wieder ein neuer Name. Na dann werden Kommentare darunter mit wieder neuen Namen nicht lang auf sich warten lassen. @slauer
Nein 1. War es ja Ihr Kommentar der unbedingt unter dem neuen User landen musste. Und nur Sie bekommen eine exklusive zwanghafte (neurotische) Kommentierung von mir.
Gott ist mir im Traum erschienen und sagte: “Ärgere die Susi von mir.”
Das ZDF hat sich auch keinen Gefallen damit getan, Frau Schausten die Fragen an den Präsidenten stellen zu lassen. Ihre Aussage die Übernachtung bei Freunden mit 150.- Euro zu honorieren war ja so etwas von überzogen, unglaubwürdig und fast idiotisch, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.
Für 150.- Euro kann man in einem guten Hotel übernachten.
Wenn andere Hintergründe so recherchiert werden sollten wie diese dümmliche Aussage es vermuten läßt, na ja, dann werden wir von den Journalisten ganz schön verar….
Naja, ich denke mal Frau Schausten hatte einen schlechten Tag.
Natürlich war die Antwort idiotisch. Wenn man aber mal die Interviews von Frau Schausten die letzten Jahre verfolgt, dann sehen ihr solche Antworten gar nicht ähnlich.
Vielleicht wollte sie nur die Antwort: “Nein, ich übernachte bei meinen Freunden umsonst. Aber ich bin auch kein Politiker.” vermeiden.
Keine Ahnung was sie da geritten hat. Aber auf der anderen Seite ändert das nichts an der Dummheit von Herrn Wulff.
Er ist und bleibt eine moralische Krücke und hat in dem Amt nichts verloren.
Schausten hin, Schausten her – die Frau steht hier nicht wegen moralischer Verfehlungen zur Diskussion.
Christian Wulff übrigens auch nicht, da die Diskussion eigentlich längst erledigt ist – es bleibt nur noch der Rücktritt.
@Berios
Damit wir uns richtig verstehen, ich halte Wulff aufgrund seines “Problemmanagement” für ungeeignet das Amt des Bundespräsidenten glaubwürdig auszufüllen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es ihm gelingen wird die gesamte Amtszeit “auszusitzen”. Er hat ja auch eine Verantwortung seiner Familie gegenüber.
Das Beispiel von Frau Schausten zeigt nur, welchen Blödsinn auch Journalisten reden, die doch so gerne als Hüter der Wahrheit und Aufklärer auftreten.
Da wird vor einem Millionenpublikum der Präsident eines Landes nach seinen “Verfehlungen” befragt und einer der Fragesteller gibt so eine Antwort. Wenn Frau Schausten in einem Privatunternehmen als Pressesprecherin arbeiten würde, wäre dies ihre letzte Fragerunde gewesen. Von Journalisten muss man Professionalität erwarten, auch und gerade bei Live-Sendungen.
@Helmut:
Ja, das was Sie sagen ist vollkommen richtig. Aber ich bin bei einigen (für mich seriösen) Journalisten vorsichtig – man weiß niemals was dahinter steckt.
Ich meine das zum Beispiel die Mutti die Chefredakteure der großen Medien bereits drei Mal im Kanzleramt “gebeten” (und dabei wird es nicht geblieben sein) hat, nicht die Wahrheit über die Eurokrise zu schreiben.
Und diese infomieren dann wieder ihre Leute.
Ich habe keine Ahnung, was mit Frau Schausten los war- ich kenne sie bisher anders.
Aber in diesem Fall haben Sie wie gesagt Recht – das war eine vollkommen bescheuerte Antwort.
Wie schon bei Guttenberg, finde ich die Argumentation einiger Beiträge ziemlich verquer:
Ist doch nicht so schlimm, jeder macht mal Fehler, nur wer frei von Sühne ist soll den ersten Stein werfen, bla, bla, bla
Klar ist jeder so dumm und macht mal Fehler. Wer aber auch noch so blöd ist sich erwischen zu lassen muss mit den Konsequenzen leben. Wer dies mißachtet sägt m.E. an den Grundpfeilern unserer Gesellschaft.
Von meinem Bundespräsidenten erwarte ich, dass er sich proffessionell und nicht diletantisch verhält. Seine Aufgabe ist es auch eine moralische Instanz zu sein. Sonst fühle ich mich nicht von ihm repräsentert.
Klar hetzen die Medien, haben sie immer getan und hieran kann man sicherlich Anstoss nehmen. Dies rechtfertigt aber nicht das tölpelhafte Verhalten von Herrn Wulff. Der Spiegel hat dies trefflich formuliert: “Der König streitet sich nicht mit der Fischverkäuferin auf dem Wochenmarkt.”
Unfehlbar ist “Niemand”. Ein Unterschied zwischen Normalbürger und beamteten Bürgern besteht schon durch das Beamtengesetz, durch die Vereidigung. Wnn ein junger Polizeibeamter, unter 28 Jahre alt und somit noch nicht Beamter auf Lebenszeit, bei der Annahme von 20,00 DM (noch vor 2000) an einer Unfallstelle, gegeben von dem Abschleppunternehmer, ein Disziplinarverfahren und die Entlassung aus dem Staatsdienst hinnehmen muß, so gilt es die Vorteilsnahme auch bei anderen Staatsdienern zu ahnden.
@ alle
Ein Nachtrag zu meinem Beitrag:
ZDF heute – Nachrichten vom 05.01.2012 (Auszug)
“Bild” widerspricht Wulff – Nach Interview: Kritik an Bundespräsident hält an
Thema: Der Bundespräsident und die Kreditaffäre
Die “Bild”-Zeitung widerspricht der Aussage von Bundespräsident Christian Wulff, er habe mit seinem Anruf beim Chefredakteur Kai Diekmann eine Berichterstattung zu der Kredit-Affäre nicht verhindern wollen.
“Das haben wir damals deutlich anders wahrgenommen. Es war ein Anruf, der ganz klar das Ziel hatte, diese Berichterstattung zu unterbinden”, sagte “Bild”-Hauptstadtbüroleiter Nikolaus Blome im Deutschlandfunk.
Ob der Anruf als Drohung verstanden werden könne oder nicht, sei vielleicht eine Geschmacksfrage, sagte Blome. “Aber klar war das Ziel dieses Anrufes, die Absicht und das Motiv, nämlich: diese Berichterstattung, diesen ersten ‘Breaking’-Bericht über die Finanzierung seines privaten Hauses, zu unterbinden.”
(Zitatende)
Mein lieben Teilnehmer, Sie müssen Herrn Wulff nicht mögen. Die Wahrheit sollten Sie aber lieben. Und dazu gehört, dass Sie die Wahrheit als Wahrheit erkennen können.
Lassen Sie sich doch mal bitte die Aussage von Herrn Blome (BILD) über die Zunge gehen. Welchen „Geschmack“ verspüren Sie?
„Ob der Anruf als Drohung verstanden werden könne oder nicht, sei vielleicht eine Geschmacksfrage, sagte Blome.“ (Zitatende)
Herr Wulff bittet, die Berichterstattung über die Finanzierung seines Eigenheims wenigstens bis zu seiner Rückkehr zurückzustellen. Herr Blome empfindet hier einen Eingriff in die Pressefreiheit. Wann hat jemals ein „aufgeklärter Bürger“ die BILD-Zeitung mit Presse gleichgesetzt? Und dann noch wichtig: Für Herrn Blome war alles klar. Es geht nicht um Wahrheit – es geht um Wahrnehmung!
Der Skandal ist nicht, dass Herr Wulff sich in dieser Sache ungeschickt verhalten hat.
Der Skandal ist, dass die BILD-Zeitung als Kronzeuge aufgerufen wird.
Die selbst ernannten seriösen Qualitätsmedien schließen sich hier dem oberflächlichen Boulevardjournalismus an. Sie stellen sich auf die gleiche Stufe. Ja, so wird die Pressefreiheit verteidigt – herzlichen Glückwunsch!
Naserümpfen über die Bildzeitung war gestern.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Lieber Heinz,
ich verstehe hier Ihre Entrüstung nicht.
In der Kommunikatiosnwissenschaft ist schon immer das Prinzip “Sender und Empfänger” bekannt.
Wenn ich heute jemanden anrufe und eine Nachricht hinterlasse, dann wird derjenige meine Worte hören, deuten und interpretieren.
Das ist ein normaler menschlicher Vorgang. Wenn BILD die Wort des Christian Wulff als Drohung empfindet, dann sollte sich der gute Christian mal Gedanken machen.
Wenn der Sender keine unmißverständliche Nachricht sendet, dann kann man den Empfänger auch nicht für eine mögliche Auslegung der Selbigen zur Verantwortung ziehen.
Wenn Christian Wulff wirklich von “Krieg” gesprochen hat, dann ist die ganze Sache klar eine Drohung.
Und ehrlich gesagt denke ich, daß er der BILD – Zeitung geroht hat. Wenn er eine saubere Weste hätte, dann wäre er mit einer Veröffentlichung der Aufnahme einverstanden gewesen.
War er aber nicht – was den Schluß zuläßt, daß er selbst bei dem “Entschuldigungsinterview” gelogen hat.
Ob ich ihn nun leiden kann oder nicht, das Maß ist eindeutig mehr als voll (würde ich auch bei jeder anderen Person sagen).
@ Berios | 10. Januar 2012 | 10:59
Der Höflichkeit geschuldet:
Zu dem Fall Wulff ist wohl (fast) alles gesagt. Trotzdem möchte ich auf Ihren Einwurf eingehen.
Wenn Sie meine Beiträge zu diesem Thema gelesen haben, dann werden Sie feststellen, dass es mir nicht um Herrn Wulff geht. Personen, Namen, sind austauschbar.
Es geht mir um die Art und Weise, wie diese offensichtlichen Probleme behandelt werden.
Und es geht mir um die allgemeine Verflachung in der Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien. Es geht mir um diese bedenkliche Auflagen- und Quotengeilheit.
Auf die öffentlich-rechtlichen Medien möchte ich mich verlassen können. Ich kann nicht jedes Ereignis selbst recherchieren. Ich muss vertrauen können.
Hier werden fragwürdige Kronzeugen zur Beweisführung herangezogen. Jedes Mittel soll wohl recht sein.
Für die Älteren unter uns:
Ich erinnere mich in diese unappetitliche „Kiesling-Wörner-Affäre“.
Da hat der damalige Verteidigungsminister eine fragwürdige Person auf Bundeswehrkosten aus der Schweiz einfliegen lassen, nur um seine vorschnellen Schlussfolgerungen zu bestätigen. Er war ein (vermeintlicher) Kenner der Scene (über sexuelle Ausrichtung darf man ja nicht mehr schreiben). Und wie ging die Sache aus? Sie wissen es. Zum Glück war es diesmal eine Boulevard-Zeitung, die dieses schreckliche Missverständnis aufgedeckt hat.
Boulevard ist also manchmal auch zu etwas gut.
Apropos gut – lassen wir es gut sein.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Lieber Heinz,
ich kann Ihr Anliegen sicherlich zum Teil nachvollziehen.
Aber: Leider sind die öffentlichen Personen in unserem Land mittlerweile alle soweit, daß ihnen ihr Ansehen zu Gunsten des Geldes vollkommen egal ist.
Daraus folgert, daß niemand freiwillig zurück treten würde und wird.
Die einzige Möglichkeit ist, daß Thema einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und es in den Schlagzeilen zu halten.
Das Problem sind in diesen Sakandalberichterstattungen nicht vornehmlich (aber sicherlich auch) die Medien.
Das Hauptproblem besteht in der Ehrlosigkeit der deutschen Politiker / öffentlichen Personen.
Hätte man einen Konrad Adenauer / Hekmut Schmidt oder einen Theodor Heus / Richard von Weizäcker mit solchen Skandalen in Verbindung gebracht – diese Personen hätten ihr jeweiliges Amt geschützt und wären zurück getreten.
Doch bei Personen mit dem Format eines Gerhard Schröder / Christian Wulff oder Angela Merkel ist das nicht zu erwarten. Diese Leute sehen in erster Linie die Macht und das Geld – erst in zweiter Linie den Staat und ihr Amt.
Was sie allerdings niemals sehen, ist das Volk.
Traurig aber wahr.
Und das Volk? Das Volk ist so abgestumpft, daß man es nur mit medial äußerst fragwürdigen Berichterstattungen erreicht.
Der Verdummungsfaktor in unserem Land ist leider sehr, sehr hoch – was sich die Damen und Herren Politiker auch gerne zu Nutze machen.
@Berios
Danke, für diese treffende Beschreibung, der derzeitigen Verhältnisse, der ich mich in vollem Umfang anschließen kann.
Was nicht heißt, daß ich nicht auch die Einwände des Herrn Sahl verstehen würde. Die ich bei Privatmenschen die lediglich prominent sind vollauf nachvollziehen kann.
Bei Politikern die den Anspruch haben gehobene Führungspositionen zu bekleiden, sieht das ganz anders aus.
Sie halten Begriffe wie “Krieg führen”, “Rubikon überschritten”, “Band endgültig zerschnitten” als richtigen Umgang eines Bundespräsidenten gegenüber der Presse?
Nun spricht er sogar von Stahlgewitter. Allein die Rhetorik zeigt dass dieser Mensch keinerlei Wertempfinden hat. Er ist und war eine Fehlbesetzung für das Amt. Ministerpräsident vielleicht noch gerade so, aber Moralinstanz ist er nicht. Ob die Bild seriös ist braucht man nicht diskutieren, aber das lässt dne Bundespräsident nicht besser dastehen. Wenn sogar die konservative FAZ heftigst gegen Wulff wettert ist es auch kein reines BILD-Moralurteil mehr.
Ein interessanter Blog, dennoch sehe ich das etwas anders. Grundsätzlich ist kein Mensch vollkommen. Gerade das macht Menschen aus. Andererseits sprechen wir bei einem Bundespräsidenten von einer Elite. Ich erwarte ganz einfach, dass wir an unseren Führungseliten deutlich andere Maßstäbe ansetzen, als an einem Busfahrer, einer Hebamme oder einem Verkäufer.
Niemand zwingt einen Menschen, das höchste Amt in Deutschland anzunehmen. Tut er/sie es, muss jedem ganz klar sein, dass hier wirklich hohe Anforderungen gestellt werden.
Das Verhalten IN der Krise war mangelhaft und ganz sicher nicht professionell, fast schon armseelig. DAS ist der eigentliche Punkt.
Und zur Medienschelte: schauen wir einfach über die Grenze nach Ungarn. Wollen wir das wirklich? Es ist die Aufgabe der Journalisten, näher und genauer hinzuschauen. In der Schweiz haben die Medien diesen Auftrag sogar höchst offiziell und es gehört zum Staatssystem. Ohne Zweifel sollte niemand die BILD-Zeitung in dieser hinsicht ernst nehmen. Sie ist blanke Unterhaltung und kann sich Mühe geben, wie sie will. Es ist professionelle Yellow-Press. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
Und nun schließt sich der Kreis beim Thema “Eliten”. Wulff spielte mit den Hofberichterstattern aus dem Hause Axel Springer. Ganz genauso wie KTG übrigens. Das hat und das hatte noch nie ein Bundespräsident wirklich nötig. Wullf ist und bleibt eine Fehlbesetzung.
Nun gehört es allerdings auch zu unseren Gepflogenheiten, das zu ertragen. Abwählen kann ihn sowieso niemand. Und er selbst hat vermutlich nicht den Schneid, zurückzutreten.
Wie auch immer: der Anspruch den wir alle an unser Führungspersonal, in Politik, Institutionen oder Wirtschaft haben, sollte ein sehr hoher sein, sonst brauchen wir uns über nichts mehr zu wundern, wenn wir schon mit billigem allerwelts-Mittelmaß zufrieden wären.
Die Hetz-Attacke von Spiegel/Bild verpufft.
Wulffs Firewall ist einfach zu gut:
Ihm ist in der Sache nichts vorzuwerfen.
Knallhart analysiert: Wulff tadellos.
Und die Medienattacken sind Aufhetz-Schleime.
Ohne Substanz. Aber mit sehr viel Poential,
Aufsehen zu erregen. Und alle Hysterischen
ziehen mit. Jetzt zeigt sich, wer besonnen ist.
Zum Beispiel auch Queen Angela I. !!!
@dracon:
Naja, ich will auf Ihre substanzlosen Aussagen gar nicht erst eingehen. Aber ich habe eine Frage an Sie:
Waren Sie eventuell die letzten 2 Monate im Ausland? Sie reden hier ein so abwägiges Zeug (tadellos – lachhaft), daß man es durchaus vermuten könnte.
An Herrn oder Frau Berios: Im Gegensatz zu meinen knallharten Argumenten – Wulff ist kein Verstoss nachzuweisen! – kommen Sie mit in Frageform
gekleidetem schleimigem Beschimpfen. Wo ist ihr
knallhartes Argument, wonach Wulff zu verfolgen
sei? Nennen Sie Wulffs Verstoss oder gar Verstösse!
Ich kann Ihnen die rechtlichen Verstöße nicht (noch nicht) nennen. Hier sind Leute mit beschäftigt, die über wesentlich mehr Informationen verfügen als ich.
In Bezug auf den Kredit:
Tatsache ist: Herr Wulff hat einen günstigen Kredit von der Bank bekommen, welche von einem ungünstigen Porsche Verkauf am meisten Probleme gehabt hätte.
Weiterhin scheint Herr Wulff bis heute noch keine Tilgung des Kredits vorgenommen zu haben.
Das ist mehr als fragwürdig.
Zur Presse – Affäre:
Hier liegt der Fall anders: Sollte Herr Wulff wirklich von “Krieg” auf den AB von Herrn Diekmann oder des Springer – Verlags gesprochen haben, dann ist das versuchte Nötigung und versuchte Beschränkung der Pressefreiheit.
Das Erstere ist eine strafbare Handlung.
Über die moralische Verfehlung des Christian Wulff müssen wir allerdings hier nicht reden.
Hier ist er ganz klar in beiden Fällen schuldig, womit er sich als BP klar disqualifiziert hat.
Zum Thema “Verfolgung”:
Ich habe niemals gesagt, daß der Mann zu verfolgen ist (sofern die ehemaligen Porsche – Aktionäre und die Staatsanwaltschaft es nicht anders sehen).
Er hat einfach seinen Rücktritt einzureichen und damit ist die Sache geklärt.
Sollte er allerdings im Amt bleiben wollen, sollte man vielleicht doch noch ein wenig tiefer bohren – da sind bestimmt noch mehr Leichen zu finden.
Ich gebe Ihnen einen Verstoß (kein juristischer):
Er hat nicht die Wertvorstellung die der Bundespräsident haben muss. Er hat ein gespaltenes Verhältnis zur Wahrheit und ist somit ein Lügner.
Ich verachte ihn dafür nicht. Als Bundespräsident ist er ungeeignet. Dieses Amt ist für die wenigen Menschen, die besser sind als die Mehrheit.
@Thomas Sievers:
“Wie auch immer: der Anspruch den wir alle an unser Führungspersonal, in Politik, Institutionen oder Wirtschaft haben, sollte ein sehr hoher sein, sonst brauchen wir uns über nichts mehr zu wundern, wenn wir schon mit billigem allerwelts-Mittelmaß zufrieden wären.”
Das Problem ist, wir haben eigentlich gar keine Ansprüche mehr. Wir sind an korrupte und moralisch fragwürdige Politiker und Manager schon so gewöhnt, daß niemand mehr auf die Straße geht und wir uns alles gefallen lassen.
Die einen verraten unser Land, die anderen nutzen ihr Amt schamlos aus. Zur Wahl stehen aber immer die selben inkompetenten und verwerflichen Personen.
Also wählen hier die meisten Menschen aus dem Zwang heraus auch immer den selben korrupten Sumpf.
@Berios:
Naja… Sie zB. sind ja hellwach und Ihnen fällt vieles auf, sowie tausenden anderen auch. Solange es noch die Menschen unter uns gibt, solange bin ich relativ beruhigt.
Schlimm wäre es, wenn es immer mehr geistig-politische Tiefflieger im politischen Bravo-Star-Schnitt-Feeling verhaftet wären. Sind es aber nicht. Sicherlich gibt es immer diejenigen, die blind wie die Maulwürfe alles mögliche Anbeten, hauptsache es kommt “von ihrer Partei”. Mir fallen da die vielen gefühlt-konservativen Muttis über 60 ein, die ihrem Idol KTG hinterherlechtzen ohne wirklich inne halten zu können und mal nach Substanz gefragt haben.
Und auch bei Wulff wird es sicher so manche klassischen Schubladenverteidiger geben, die in Ihrer kleinen Welt glücklich und zufrieden sind. Denen geht es nie um die Sache sondern um Ihre Partei. Geschenkt.
Grundsätzlich aber bin ich (noch) ganz froh und dankbar, das wir hier in Deutschland immer noch etwas genauer hinschauen, als in unseren Nachbarländern.
Die Affäre Wulff wird zur Affäre Spiegel/Bild.
Wulff sind keine Verstösse vorzuwerfen geschweige
denn nachzuweisen. Spiegel wie Bild stehen am
Abgrund der Tabu-Brüche. Pressefreiheit ist prima.
Pressefreiheit ausnutzen für Hetz-Kampgane ist schlimm.
Wie ist den Ihr Name?
Gröhe, Hintze, Altmaier oder sonst so ein Gefolgsmensch aus der CDU oder sind Sie auch so ein besonderer “Freund” von Wullf ?
Ihr Lemminge kotzt mich an, ohne Meinung und ohne Profil.
Das Thema Wulff ist eines der grössten deutschen Skandale der Nachkriegsgeschichte und Sie reden von Hetzkampangne.
Die Zeitungen machen nur das, was Sie immer tun.
Tranzparenz nennt man das, was unser lieber Bundespräsident ja nicht kann.
“Besser die Wahrheit”. Wulff sollte sich an sein geschriebenes Buch erinnern. Oder gilt das nur für andere Menschen? Wenn er seine “Wahrheit” offenlegt kann er einpacken. Das weiss Wulff selbst und versucht den Skandal auszusitzen. Die Politikverdrossenheit wird jetzt nochmal massiv steigern, dank Wulff.
Stelle Sie sich mal vor jeder würde so durchs Leben schlendern wie unser Wulff. Dann könnten wir unsere Regeln und Gesetze einfach abschaffen.
GEHIRN einschalten, bevor man hier was bloggt.
wrhf
ICH SCHÄME MICH!
Ich habe die Jahre 1968 bis 1982 im Ausland verbracht.
Mein Aufenthalt fiel in die Regierungzeit von Helmut Schmidt und teilweise die von Helmut Kohl.
Ich habe im Ausland erlebt wie viel Hochachtung Deutschland trotz seiner schlimmen, jüngsten Vergangenheit genoss und ich fühlte mich wohl in der Haut eines Deutschen Staatsbürgers.
Jetzt jedoch schäme ich mich – ich schäme mich für solche Politiker die einfach ihr Amt hinschmeissen und ihre vom Bürger erwartete Pflicht nicht erfüllen.
Ich schäme mich, dass der Inhaber eines solch ehrbaren Staatsamtes uns alle wegen möglicher Verfehlungen ins Gerede bringt und dadurch diskreditiert.
Ich bin nicht der Meinung, dass Herr Wulf das Amt beschädigt hat-nein, das hat er nicht, aber:
Er hat sich selbst beschädigt und den Guten Ruf Deutschlands in der Welt.
Beschädigt wird das Amt und die Würde eine deutschen Staatsoberhauptes erst durch die, die ihn im Amt belassen und letztlich wieder durch ihn selbst, der festhält, obwohl er kleinlaut seinen Hut nehmen sollte.
Wäre mir so etwas passiert, ich würde mich in einen ganz dunklen Winkel verkriechen und hoffen, dass mich niemand findet und erkennt.
Ihr,
h.p.otto
Um was es geht, und was Wulff dem niedersächsischen Parlament(nicht der Öffentlichkeit) **aufrichtig** hätte beantworten müssen:
Teile aus den niedersächsischen Vorschriften für Beamte.
2.1 Belohnungen, Geschenke, sonstige Vorteile
Belohnungen und Geschenke sind alle Zuwendungen in Bezug auf das Amt, auf die die Beamtin oder der Beamte keinen Rechtsanspruch hat und die sie oder ihn materiell oder auch immateriell objektiv besser stellen (Vorteil). Ein Vorteil besteht auch dann, wenn zwar die Beamtin oder der Beamte eine Leistung erbracht hat, diese aber in keinem angemessenen Verhältnis zur gewährten Gegenleistung steht.
Ein derartiger Vorteil kann beispielsweise liegen in
a) der Zahlung von Bargeld,
b) bargeldähnlichen Zuwendungen (z.B. Gutscheine, Eintritts-, Telefon- oder Geldkarten, Jetons),
c) der Überlassung von Gegenständen (z.B. Schmuck, Fahrzeuge, Baumaschinen),
d) besonderen Vergünstigungen bei Privatgeschäften (z.B. zinslose oder zinsgünstige Darlehen, Berechtigungsscheine, Rabatte),
e) der Zahlung unverhältnismäßig hoher Vergütungen für private – auch genehmigte – Nebentätigkeiten (z.B. Vorträge, Gutachten),
f) der Vermittlung oder der Vergabe von Nebentätigkeiten,
g) der Überlassung von Fahrkarten oder Flugtickets, der Mitnahme auf Reisen oder Bewirtungen,
h) der Gewährung von kostenloser oder unangemessen verbilligter Unterkunft,
i) einer besonderen Ehrung oder Einladung zu einer besonderen Veranstaltung (z.B. Regattabegleitfahrten, Jagd, „Tannenbaumfeste”, Galaveranstaltungen, Konzerte, Verlosungen, Empfänge, Präsentationen),
j) erbrechtlichen Begünstigungen (z.B. Einsetzung als Erbe, Bedenken mit einem Vermächtnis),
k) der Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen,
l) der Überlassung von sonstigen – auch geringwertigen – Zuwendungen und Geschenken.
Es kommt dabei nicht darauf an, ob der Vorteil von der zuwendenden Person unmittelbar oder in ihrem Auftrag von Dritten gewährt wird.
Es ist auch ohne Bedeutung, ob der Vorteil der Beamtin oder dem Beamten unmittelbar oder nur mittelbar (z.B. Zuwendung an Angehörige) zugute kommt. Die Weitergabe von Vorteilen durch die Beamtin oder den Beamten an Dritte (z.B. Verwandte, andere Bedienstete, Parteien, Vereine, soziale Einrichtungen) rechtfertigt die Annahme der Vorteile nicht.
Auf den Wert des Vorteils kommt es grundsätzlich nicht an. Dies gilt selbst dann, wenn im Einzelfall nach Art und Wert des Vorteils nicht anzunehmen ist, dass die Beamtin oder der Beamte dadurch in der Objektivität beeinträchtigt werden könnte, denn es muss schon der Anschein vermieden werden, im Rahmen der Amtsführung für persönliche Vorteile empfänglich zu sein.
———-
5. Rechtsfolgen
Strafrecht
Beamtinnen und Beamte können strafrechtlich verurteilt werden
- wegen Vorteilsnahme zu einer Freiheitsstrafe oder zu einer Geldstrafe, wenn sie für die Dienstausübung einen Vorteil für sich oder einen Dritten fordern, sich versprechen lassen oder *annehmen* (§ 331 StGB),
5.2 Dienstrecht
…
Der Verstoß gegen das Verbot der Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen stellt ein Dienstvergehen dar, sodass Beamtinnen und Beamten disziplinarische Maßnahmen bis zur Entfernung aus dem Beamtenverhältnis und Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamten bis zur Aberkennung des Ruhegehalts drohen.
…
——-
Unter diesen Gesichtspunkten, kann man nicht damit relativieren: Das machen wir ja alle mal.
Was den Kleinen unter Strafandrohung abverlangt wird, sollte den/dem „Großen“ als deren quasi oberster Instanz selbstverständlich sein.
Wulff’s ganzes weiteres Verhalten, nach dieser o. gen. Aktion, ist eine einzige Frechheit- zum fremdschämen geeignet.
Voller Wortlaut: http://www.schure.de/20411/15,3,03102,2,4.htm
Vor dem Gesetz sind alle Gleich?
Nein – schon lange nicht mehr;
denn wenn man sich – weil vermögend – vom ordinären Strafvollzug freikaufen kann, ist der normale Bürger immer der gelackmeierte – er muss einsitzen, zusammen mit allerlei anderen mehr oder minder großen Kriminellen – es sei denn, er zahlt xxx Tagessätze.
Als Normalbürger finde ich dies’ empörend
Ihr,
h.p.otto
@Winnie Heescher,
was habe ich verpasst?
Ihr Blog ist im Hintergrund gerückt worden.
War der Raum-CO2-Gehält, der unmenge Profi-Blogger die Ursache?
Haben Sie etwas falsches gemachtt? Kam eine Einweisung von “Oben”?
oder kam man sich ausdenken, es ist die Ruhe vor dem Sturm?
Ich bin uberrasch.
Es gibt Wichtigeres, unser zukünftiger Kanzler hat Geburtstag!!
Wulffs Kritiker schimpfen ohne Beweise für Unrecht
Die Angriffe auf Wulff – von Spiegel, Bild und Internet-Besserwissern – fußen auf dünnen Vermutungen, Unterstellungen, Verfälschungen.
Sich den günstigsten Kredit zu besorgen, den man bekommen kann, das ist einfach nur vorbildlich! Die Medien-Zaren brauchen keine Kredite, sie finanzieren ihre Häuser locker von den Bezügen.
Einen Chefredakteur am Telefon mal richtig rund zu machen, das ist Zivil-Courage erster Sahne.
Ihr kloppt alle auf Wulff rum, ihr Besserwisser und Gutmenschen.
Jeden von Euch Besserwissern und Gutmenschen möchte ich mal im Amt des Bundespräsidenten sehen. Das wäre arm.
Krämerseelen im Amt des Bundespräsidenten. O nein.
Vielen Dank für den gehaltvollen Kommentar, Frau Heescher!
Wir hecheln von Skandal zu Skandal, das sei als Beobachtung und nicht als Wertung angemerkt, aber die prinzipiellen Anforderungen hinter den Kulissen müssen auch mal abseits der Hektik vergegenwärtigt werden.
Andererseits heißt vergegenwärtigen, das Selbstverständliche nicht neu zu erfinden, sondern nochmals zu Bewußtsein zu führen, die Betrachtungen zu konkretisieren, den Augenmerk darauf zu schärfen. Das, woran beispielsweise Wulff oder auch Gutenberg gemessen werden, ist ihnen bekannt, hoffentlich, hätte ihnen präsent sein müssen.
Zu diesen Bindungen von Moral, politischer Moral, verfassungsgeprägter, -präjudizierter Moral kommt die Bindung an das eigene Wort, das präsidiale, um die eigene Integrität als Voraussetzung einer fortlaufenden Amtsführung zu belegen.
Das der bundesdeutschen Öffentlichkeit, Millionen von Fernsehzuschauern von selbst gegebenes Wort, zahlreiche Details als Details zu veröffentlichen, scheint der Bundespräsident nun brechen zu wollen. Das ist sehr schwerwiegend. Damit entkernt Wulff den Kern der Autorität dieses Amtes.
Das hat der parlamentarische Geschäftsführer der Union, Herr Altmeier, der einzige der zur Vorweihnachtszeit wirklich für den Präsidenten und Parteifreund in der visuellen Öffentlichkeit in schwieriger Mission in die Bresche sprang, erkannt. Wenn er nun fordert, Wulff solle seine Anwälte an die Leine nehmen, dann bedeutet das nichts anderes, als daß Altmeier dem Bundespräsidenten vorwirft , nicht mehr Schloß-Herr in Bellevue zu sein, nicht mehr sein Amt zu “führen”.
Es scheint tatsächlich so, daß der Jurist Wulff sich zu sehr juristisch-gelenkt beraten läßt. Das ist erschreckend, daß ein Politprofi die verfassungs-politische Dimension nicht wirklich erkennt. Es mag ja sein, daß auf dem verminten Terrain von Medien- und Presserecht, Persönlichkeitsrecht und Informationsrechten der Bürger sowie Schutzinteressen Dritter, juristische Vorsicht geboten ist. Nur damit wird Wulff keinen Blumentopf gewinnen können. Das Politische überdeterminiert im Lichte des Bundespräsidentenamtes solche für sich gesehen berechtigten Aspekte. Hier wirken andere Kräfte.
Gefühlt lerne ich aus der causa Wulff, daß es sehr schwierig ist, einer Affaire oder einem Skandal zu entkommen. Das scheint als eine sich-selbst-zu erfüllende-Prophezeihung abzulaufen, bei der viel ihre Hände mit im Spiel haben. Und auch wenn die daraus resultierenden Rücktritte, etwa der vom Betrüger Guttenberg, als unvermeidbar erweisen, bleibt bei einem ein schales Gefühl.
Wir wissen hinter her alle, wieso es zum Rücktritt kommen mußte. Aber keiner kann wirklich sagen, mit welchen Schritten er wirklich hätte vermieden können. Da hilft der gemeine Hinweis auf das schlechte Krisenmanagment auch nicht weiter, wenn auch für sich genommen punktuell zutreffend ist. Also, es bleibt offen, ob der betroffen in der medialen Öffentlich Kritisierte wirklich eine Chance hatte, aus der Skandal-Falle zu entkommen.
MOBBING-SCHLEIM VERDUNSTET AN DER FIREWALL VON WULFF
Die gegen Wulff wildgewordenen Aufhetzer unter den Journalisten und Internet-Kommentatoren in Deutschland haben längst die mit der Pressefreiheit verbundene Aufgabe (Wächteramt) verlassen. Jetzt läuft ein Super-Mobbing gegen Wulff. Aber: Wir alle haben uns wohl den Regeln des Rechtsstaates zu unterwerfen – nicht aber den von den Supermedien wie Spiegel, Bild, ARD, ZDF aufgestellten Benimm-Regeln. Gottseidank ist Wulff ein harter Knochen. Und der Mobbing-Schleim verdunstet an der Firewall des Bundespräsidenten Christian Wulff.
@ dracon | 11. Januar 2012 | 10:42
Mein Lieber, nun kommen Sie auch mal zur Ruhe.
„Die Causa Wulff tut uns gut!“ Na ja, mir nicht.
Dieser Blog ist kein Leserbriefkasten für Mitglieder des „Wulff-Fanclubs“.
Hier sollte es weder um Sympathie noch um Antipathie für oder gegen einen Menschen gehen. Bei dem Umgang mit diesem Menschen (ob geliebt oder nicht geliebt) sollte für uns wichtig sein, dass wir Werte wie Anstand und Würde nicht vergessen.
Wichtig ist, dass jeder Mensch eine Privatsphäre hat. Das öffentliche Sezieren seines Privatlebens, auch wenn es sich um den Bundespräsidenten handelt, hat zu unterbleiben.
Wer sich für dieses „Ausweiden“ hergibt, der sollte sich nicht das Attribut „seriös“ zulegen.
Wenn keine stichhaltigen Beweise für eine strafbare Handlung vorliegen, dann hat jeder Bürger das Recht, sich gegen Anfeindungen und Verleumdungen zu schützen. So kann er also auch mit einer Anzeige wegen Verleumdung drohen. Wer dies als Angriff auf das Recht der Meinungsäußerung versteht, der hat das Grundgesetz unserer Republik nicht gelesen, und wenn, nicht verstanden.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Liebe Blogteilnehmer,
gäbe es in Deutschland tausende Verlage mit Journalisten, die frei recherchieren und berichten können, und wären diese Verlage finanziell unabhängig, so wäre für mich die Pressefreiheit ein wichtiges Gut. Meine Beobachtungen zeigen jedoch etwas völlig anderes:
Ich sehe Medienkonzerne als reine Wirtschaftsunternehmen, die Meinungen gewinnbringend verkaufen. Meinungsmacher, die ihre Leser manipulieren und gegeneinander ausspielen. Für sie sind nicht die Leser und Käufer ihrer Produkte interessant, sondern die vielen Werbeeinnahmen und Interessen ihrer Auftrag gebenden Unternehmen und Institutionen, z.B. Maschmeyer und Konsorten. Sie bauschen auf, fördern und vernichten – und prahlen! Alles unter dem Deckmantel der Pressefreiheit als vierte Macht im Staat. Und viele glauben, diese Freiheit sei besonders schützenswert. Ist sie nicht. Jedenfalls nicht in der Form wie wir sie seit langem schon erleben. Schafft sie ab, oder gewährt sie wirklich freien und selbstdenkenden Journalisten – aber keinen auf Gewinn ausgerichteten Wirtschaftsunternehmen.
Das Amt unseres Bundespräsidenten ist ein notwendiges und zu Recht schützenwertes. Der Bundespräsident soll ausgleichen und versöhnen und unser Land und unser Volk in der Weltgemeinschaft im guten Licht erstrahlen lassen. Aber er soll auch kritisch den Regierenden auf die Finger schauen. Schaffen wir dieses Amt ab, fallen im nächsten Schritt andere Funktionsträger und Repräsentanten und es bleibt am Schluss nur noch einer übrig: der Führer.
Was ich dieser Tage erlebe, ist, dass Kritik nicht kritisch und besonnen vorgetragen wird, sondern das in einer aufgeheizten Stimmung jede Menge Trittbrettfahrer hervorspült werden. Gerade auch die Öffentlich-Rechtlichen lassen nichts aus, um jedem Plappermaul eine Plattform zu bieten, auf denen die in die hinteren Reihen geratene Zeitgenossen sich erbrechen können. Gesehen so gestern Abend bei einem „kochenden“ Moderator, der nicht einmal das kann.
Ich gebe zu, dass auch ich von Herrn Wulff ein wenig enttäuscht bin, weil er vermeintliche Freunde bei Medien oder Versicherungsunternehmen hat, (die z.B. zuvor durch eine SPD-Klicke auf eine kräftig sprudelnde Ölquelle gehievt wurden); andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass der Herr Bundespräsident z.B. im Bayrischen Hof oder im Atlantikhotel urlauben kann. Wo sollte er denn seine Erholung genießen können, außer im abgeschotteten Bereich wohlhabender Freunde? Etwa auf einer, von der Bundesregierung, extra zu diesem Zweck erbauten Ferienanlage?
Ich wünsche Ihnen und mir, dass Her Wulff etwas besonnener sein Amt ausfüllt, nicht alles in der Öffentlichkeit zum gnadenlosen Ausschlachten bereitstellt, sein Verhalten zu seinen Medienfreunden (nur denen spricht man im bekanntgewordenen Ton auf die Box) überdenkt und einfach ein guter Bundespräsident wird, der für sein Volk da ist. Er kann das!
Bayernrainer
Lieber Heinz Sahl,
mit Aunahme des ersten Satzes (“Mein Lieber, nun kommen Sie auch mal zur Ruhe.”) kann ich Ihnen nur “Bravo, Heinz Sahl!” zurufen. Unsere Gesinnung ist deckungsgleich. Fürsorgliche Beschäftigung mit dem Thema statt radaumäßiger Hysterie ist angesagt. Leider haben viele Teilnehmer dieser Blog-Runde einen Ton drauf gegen Wulff, der nicht mehr schön ist. Wenn das kein Mega-Mobbing ist, dann weiß ich nicht, was Mega-Mobbing sein sollte. Da wird der Rücktritt eines Mannes gefordert, der sich den möglichst günstigsten Kredit besorgt hat. Dieser Mann ist kein bräsiger Einzelgänger sondern hat Freunde (echte, wirkliche Freunde, keine Face-Book-Gefällt-Mir-1000-”Freunde”). Dieser Mann hat die Courage, den ohnehin runden Chefredakteur von Bild am Telefon mal richtig rundzumachen. Da er nichts zu verbergen hat, spricht er dieses Rundmachen sogar auf Mailbox. Soch ein klasse Mann wird von Medienzaren natürlich nicht gern gesehen. Dieser klasse Mann heißt Christian Wulff, mit dem ich weder verwandt noch verschwägert bin. Meine Zeilen erwachsen aus der Analyse der Vorgänge.
Und nach dem “Bravo, Heinz Sahl!” ein “Bravo, Bayernrainer!” obendrauf!Die Hetze gegen Wulff zerbricht an der Firewall der Wahrhaftigkeit.
@dracon
Da bin ich aber mal gespannt, ob Sie mit Ihrer Aussage (Ihrem Wunsch), Zitat: _“Die Hetze gegen Wulff zerbricht an der Firewall der Wahrhaftigkeit“ richtig liegen!
“WAHRHAFTIGKEIT“……. Was ist denn das für ein Wort? Sind die Voraussetzungen dafür nicht “Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit“?
An diesen beiden alten und banalen deutschen Begriffen (Tugenden) wird sich die “Causa“ weiter reiben uns letztlich auch zu einer Entscheidung kommen – und nicht an dem Fremdwort _“Firewall der Wahrhaftigkeit“_!
Wir werden es erleben.
Gruß D. Ackermann
Respekt – Ihre besonnene Kritik an meinen zugegebenermaßen etwas feurigen Beiträgen hinsichtlich der Hetze gegen Bundespräsident Christian Wulff ist fundiert, und ich will mir das zu Herzen nehmen. Die “Firewall der Wahrhaftigkeit” kann man auch anders beschreiben. Herzliche Grüße.
nur traurig, dass ein so “klasse Mann” Anwälte braucht um sich zu äußern.
Die Anwälte können wegen ihrer Verschwiegenheitspflicht keine Stellung nehmen, heißt es; die Aussage der 400-Antworten von Wulff beim Interviwe wird damit zur Lüge!!!
dann soll Wulff sie insoweit von der Verschwiegenheitspflicht entbinden, ist doch kein großer Akt!
“Ein Klasse Mann”…… steht nach meiner Meinung zu seinen Taten und äußert sich selbst dazu.
Sich hinter seinen Anwälten zu verstecken, nachdem gesagt wurde alle 400 Fragen werden beantwortet, ist lächerlich!
Wenn Sie @Dracon in so einem Verhalten Rückgrat meinen erkennen zu können…. haben Sie wohl die besten augen Deutschlands
Bei der gesamten Diskussion um das Verhalten und das Ansehen des Bundespräsidenten innerhalb der Affaire, verliert die eigentliche Ursache dafür an Gewicht.Mir geht es nicht um die Demontage des Hr.Wulff, sondern um die Klärung der eigentlichen Vorwürfe.
Wenn sie sich als berechtigt herausstellen, dann müssen diese Verfehlungen auch dieselben Konsequenzen haben, wie sie für jeden Mitarbeiter im öffentlichen Dienst gelten. Herr Glaesecke ist in diesem Zusammenhang auch auffällig geworden und hat sich aus dem Amt zurückgezogen, oder wurde dazu veranlasst.
Welche Auswirkungen hat das auf die unzähligen Bediensteten, die sich diesen strengen Regularien unterwerfen müssen, denn die Beamtengesetze sind mehr oder weniger identisch mit den Ministergesetzen(incl.dem Compliance, welches ja Korruption eindämmen soll)?
Es darf hier kein Freifahrschein entstehen, wenn diese Vorgänge nicht intensiv verfolgt werden und solche Verfehlungen als Lappalien abgetan werden.Das kann katastrophale Folgen für die Bekämpfung der Korruption im öffentlichen Dienst bedeuten. Herr Wulff steht für mich als Präzidenzfall für viele andere.
Drum prüfen wir, ob es “Verfehlungen” des Herrn Bundespräsidenten Christian Wulff gibt. Welche suchen wir uns denn mal aus? Vielleicht Doktorspiele mit Nachbarstochter in einem politisch unkorrekten Alter von unter zweieinhalb Jahren? Das könnte sein! Also nichts wie recherchieren! Oder vielleicht als Elfjähriger dem Nachbarn die Zeitung aus dem Rohr geklaut? Oh, oh! Das würde aber der Würde des Amtes nicht gerecht.
Ferner sollten wir unbedingt weitere Recherchen anstellen: Hat der Bild-Chefredakteur am Steuer des Dienstwagens mit dem Handy telefoniert? Ausrecherchieren!
Ja, die ganze Wahrheit muss ans Licht! Die ganze, brutale Wahrheit!
Hat vielleicht gar Alice Schwarzer heimlich einen pornographischen Film weiterverschenkt? Könnte ja sein! Oh, oh!
Es könnte durchaus sein, dass Herr Steinbrück rohes Hähnchenfleisch isst! Oh, oh! Welche Gefährdung der Gesellschaft durch die Keime im Steinbrück! Ausrecherchieren! Alarm! Presse-Kampagne!
@dracon:
Jetzt weden Sie wirklich langsam albern. Wenn Sie Christian Wulff gerne einen Heiratsantrag machen würden, dann ist das Ihre Sache.
Hier jetzt alles aber ins Lächerliche zu ziehen und den Mann als Heiligen da zu stellen ist absolut kindisch.
Wie es bereits @Heinz Sahl richtig sagte:
“Kommen Sie auch mal zur Ruhe”
Ihre Bemerkungen vom “Heiratsantrag an Wulff” und vom “Heilgen”, der Wulff sein solle, sind nicht meine Worte. Sie drehen mir das Wort im Munde herum. Das elegante “Kommen Sie auch mal zur Ruhe!” bedeutet inhaltlich “Maul halten!”. Einen Maulkorb lasse ich mir als Bürger in Deutschland aber noch verpassen. So weit sind wir noch nicht, dass beim Mobbing alle mitmachen müssen, und dass derjenige, der den Mobbing-Stream blockt, das Maul halten solle, gefälligst. Nein, so weit sind wir noch nicht. Sie, Herr Berios, dürfen hier agitieren. Ich auch.
@dracon:
Ich habe nichts dagegen, daß Sie eine Meinung vertreten. Aber Sie schreiben seit zwei Blogs in jedem Kommentar immer das Selbe.
Das was Sie schreiben läßt aber den Schluß zu, daß Sie Christian Wulff als Heiligen verehren.
Davon mal ab, daß ich einen moralisch s fragwürdigen Menschen wie Christian Wulff niemals verehren würde, übertreiben Sie wirklich vollkommen.
Außerdem wird es langsam langweilig immer das Slebe von Ihnen zu hören.
Ich fasse Ihre Kommentare aus den letzten 3 Tagen mal schnell in 2 Sätzen zusammen (nur Ihre Aussagen, nicht meine):
Herr Wulff ist tadellos
Das ganze ist eine Hetzkampane von BILD und Spiegel
Diese zwei Inhalte wiederholen Sie nunmehr seit drei Tagen.
Sie könne mir glauben, daß wir Ihre Meinung (hoffentlich) alle zur Kenntnis genommen haben.
Meine Meinung und viele andere Meinung werden Sie mit Ihren Aussagen nicht ändern, auch wenn Sie selbige 3 Wochen lang wiederholen.
Allerdings wird auch “ein Bürger Deutschlands” irgendwann einfach lächerlich und seine Aussagen kindisch. Als ich noch ein Kind war, habe ich auch das Spiel – “Ich habe Recht”, “Nein”, “Doch” usw. – gespielt. Das Gleiche machen Sie hier gerade.
Sie argumentieren nicht und gehen auch nicht auf andere Kommentare ein sonder verbreiten lediglich permanent die gleiche Polemik.
Das ist lächerlich (hat mich am Anfang auch belustigt – jetzt langweilt es mich) und wird der Sache in keiner Weise gerecht.
Jeder Blog – Leser wird Ihre Meinung zur Kenntnis nehmen und für sich bewerten.
Aber lassen Sie es jetzt bitte gut sein oder legen Sie mal eine Schallplatte ohne Sprung auf.
Das ist jetzt auch da letzte Mal, daß ich an Sie appeliere bzw. mich zu Ihren Kommentaren äußere.
Sie haben nichts dagegen, dass ich eine Meinung vertrete? So schreiben Sie im ersten Satz Ihres verzweifelten Versuches, meine diferenzierenden Bemerkungen grob zu vereinfachen und qualitativ herabzusetzen. Das ist aber doch sehr großzügig von Ihnen. Dass Sie nichts dagegen haben, dass ich eine Meinung vertrete.
@dracon:
Ich wollte eigentlich nicht mehr zu Ihren Kommentaren schreiben, aber Sie spielen mir die Bälle einfach zu gut zu.
Das Wort “differenziert” kommt vom Wort “differenzieren” was “unterscheiden” bedeutet.
Jetzt schauen wir uns mal Ihre differenzierenden und qualitativ hochstehenden Bemerkungen anhand eines Beispiels aus diesem Blog an (ich gehe mal Satz für Satz auf die jeweilige Qualität des Selbigen ein):
“Die Hetz-Attacke von Spiegel/Bild verpufft.”
Wulffs Firewall ist einfach zu gut:
Ihm ist in der Sache nichts vorzuwerfen.
Knallhart analysiert: Wulff tadellos.
Und die Medienattacken sind Aufhetz-Schleime.
Ohne Substanz. Aber mit sehr viel Poential,
Aufsehen zu erregen. Und alle Hysterischen
ziehen mit. Jetzt zeigt sich, wer besonnen ist.
Zum Beispiel auch Queen Angela I. !!!”
Fangen wir mal mit Satz 1 an:
Das Wort “Hetz-Attacke” ist eine subjektive Bewertung eines stattgefundenen Vorgangs – somit eine unbewiesene Mutmaßung bzw. Empfindung von Ihnen.
Die Qualität des Satzes liegt irgendwo im Mariengraben, da in Selbigem nichts Objektives zu finden ist. Als sprachlich ebenfalls ausgesprochen qualitativ ist das Wort “verpufft” zu bewerten, zumal dieses noch nicht einmal den Sachverhalt wiederspiegelt. Die Angelegenheit ist immer noch in der Öffentlichkeit und diversen politischen und juristischen Ausschüßen aktuell.
Satz 2:
Das Wort “Firewall” bedeutet genau übersetzt “Feuerwand” und bedeutet “Schutzwand”.
Ein Terminus aus der Computersprache, welche sicherlich nicht auf einen Menschen angewendet werden kann.
Sachlich gesehen hat und hatte Herr Wulff keine “Schutzwand” (um in Ihrer Sprache zu bleiben), denn sonst wäre der ganze Fall niemals ans Tageslicht gekommen.
Weiterhin schreiben Sie:
“Ihm ist in der Sache nichts vorzuwerfen.”
Hier vertreten Sie eine Meinung, welche mit einer objektiven Betrachtung nichts zu tun hat.
Wenn dem guten Mann nichts vorzuwerfen wäre, dann würden sich nicht diverse Gremien mit dieser Frage befassen und nicht bereits Zivilkalgen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro gegen ihn eingegangen sein (die Porsche Aktionäre – bitte selber nachlesen).
Faktisch betrachtet kann man zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht sagen, ob CW juristisch belangbar ist (Strafrechtlich und zivilrechtlich).
Also ist diese Aussage Ihre eigene Meinung – eine Meinung die aber ohne Kenntnis der genauen Fakten einseitig ist, kann nicht differenziert sein.
Wir halten erneut fest: Sprachlich schlecht und innhaltlich alles andere als differenziert.
Satz 3 (einer meiner Lieblingssätze):
“Und die Medienattacken sind Aufhetz-Schleime.”
Der Sinn und der Inhalt dieses Satzes ist mir nicht klar.
Zum einen Stellen Sie auch hier wieder einen momentanen Vorgang als negativ dar, was wiederum einzig Ihre voreingenommene Meinung ist. Auch hier sehe ich keinerlei Differenziertheit.
Sprachlich müssen wir uns über diesen Satz gar nicht unterhalten. Das Wort “Aufhetz – Schleime” ist mir gänzlich unbekannt noch kann ich mir irgend etwas darunter vorstellen.
Qualität: Mariannengraben – Differenzierung: 0
Satz 4:
“Ohne Substanz.”
Wie man in der Schule im Deutschunterricht lernt, besteht ein deutsche Satz aus Subjekt, Prädikat und Objekt. Damit haben wir hier nicht einmal einen Satz. Weiterhin wird nicht klar, auf was Sie diesen Satz beziehen. Auf Ihren eigenen Satz zuvor (da dieser vollkommen sinnfrei ist) oder auf die den Fall Christian Wulff? Man weiß es nicht (Zitat Stefan Raab).
Was den Fall Christian Wulff angeht, so ist dieser wie geschildert sicherlich nicht substanzlos – ansonsten gäbe es den Fall gar nicht.
Qualität: Mariannengraben – Differenzierung: 0 (logisch, da es sich um gar keinen Satz handelt)
Satz 5:
“Aber mit sehr viel Poential,
Aufsehen zu erregen.”
Auch hier: Auf welchen Sachverhalt soll sich dieser satz beziehen? Sprachlich zwar unelegant, inhaltlich aber eventuell richtig (sofern Sie hier den Bezug richtig benennen).
Sprachlich: akzeptabel – Differenzierung: 0
Satz 6,7,8:
“Und alle Hysterischen
ziehen mit. Jetzt zeigt sich, wer besonnen ist.
Zum Beispiel auch Queen Angela I. !!!”
Auch hier stellen Sie lediglich Ihre eigene Meinung da. Hier unterstellen Sie allen kritischen Menschen (auch mir und vielen anderen Menschen) eine Hysterie. Das bedeutet also im Umkehrschluß, daß alle Menschen die nicht Ihrer Meinung sind, automatisch krank sind. Das nenne ich mal eine Differenzierung – mein Kompliment.
Anmerkung:
Ich darf Ihnen versichern, daß es wesentlich mehr als einen moralisch fragwürdigen BP bedarf, um mich in Hysterie zu versetzen.
Weiterführend sind alle Menschen, die Ihrer Meinung sind im Gegensatz zu den hysterischen Menschen (welche ja nicht Ihrer Meinung sind) besonnen. Es ist gut, daß Sie hier differenzieren, denn sonst könnte man das glatt für eine Verallgemeinerung halten (was das Gegenteil von “differenzieren” ist).
Also Sätze 6+7 sind polemische Verallgemeinerungen mit subjektiver Betrachtungsweise.
Satz 9:
“Zum Beispiel auch Queen Angela I.”
Subjekt, Prädikat und Objekt. Es handelt sich erneut um keinen deutschen Satz.
Was die Aussage angeht, so fehlt auch in dieser Wortkombination der Bezug (auch hier logisch, da es kein Satz ist).
Weitere Mutmaßungen über den Inhalt und den Wahrheitsgehalt dieser Aneinanderreihung erübrigen sich damit.
Fazit:
9 (theoretische)Sätze, wovon Aneinanderreihungen keine Sätze sind.
Es bleiben also 7 Sätze, von denen die meisten ohne Bezug sind.
Bewerten wir also Qualität und Differenzierung Ihrer Aussagen:
Differenzierung: nicht vorhanden (in keinem einzigen Satz)
Inhaltliche Qualität: 0 (es ist einfach kein sachlicher Inhalt da – damit auch keine Aussagekraft)
Sprachliche Qualität: unterirdisch (knapp am Mariannengraben vorbei, da ein Satz akzeptabel war)
So, das zu Ihrer Qualität und zu Ihrer Differenzierungsbereitschaft.
Bitte nehmen Sie nicht mehr die Worte “Qualität” und “differenziert” in Zusammenhang mit Ihren Beiträgen in den Mund.
Verbindlichsten Dank.
Abschließend noch ein letzter Satz von mir:
Wenn der gute Christian nur so Befürworter hat wie Sie, dann kann er sofort den Rücktritt einreichen.
[...]*
* Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde mehrfach gepostet und daher entfernt. Viele Grüße, Redaktion heute.de
@dracon
Wir brauchen bei diesem Thema eigentlich nicht so große Ausschweifungen und Nebenkriegsschauplätze!
In diesem Zusammenhang muss nur eine Frage geklärt werden:
_“Ist unser Bundespräsident ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch?“_
Basta!!!
Gruß D. Ackermann
Irrtum Dracon:
ich persönlich finde das Recherchieren im Privatleben von Personen unwürdig und widerlich.Bei mir sind die Grenzen da, wo die Sachlichkeit aufhört und das Persönlichkeitsrecht beginnt.
Die Vorwürfe (Vorteilsnahme im Amt)stehen im Raum, diese gehören von zuständigen Fachleuten!!! aufgearbeitet und bewertet.Das ist nicht die Aufgabe von uns! Je nach Ergebnis haben Konsequenzen nach gültigem Recht gezogen zu werden, oder es müssen keine folgen. Ich lehne es ab, im Vorfeld jemanden zu verurteilen, geschweige einen Menschen “fertig” zu machen.
Im Übrigen geht mein emotionales Verständnis für Herrn Wulff sogar noch so weit, nachzuempfinden, dass er unter der Last dieses Vorwurfs(Vorteilnahme), so agiert, wie er es jetzt mit seinen Anwälten tut. Und genau dies wird medienwirksam diskutiert,incl.Rücktrittsforderungen.
Vorteilsannahme im Amt durch Wulff? Vielleicht!Ausrecherchieren!
Vorteilsannahme im Amt durch 1,5 Millionen andere im Amt?
Vielleicht! Ausrecherchieren!
An die Arbeit, Damen und Herren Redakteure der Medien!
Überstunden machen! 1,5 Millionen Männer und Frauen im Amt! Überprüfen! Akten wälzen! Historien verfolgen! Lücken finden!
Nicht nur Wulff! Das erfordert doch schon das berühmte Gefühl für Gerechtigkeit!
@ dracon | 11. Januar 2012 | 11:55
Mein Lieber, ich möchte nicht missverstanden werden.
Ich bin kein Anhänger von Herrn Wulff. Allerdings bin ich auch nicht sein Gegner.
Bei seiner Wahl zum Bundespräsidenten habe mir einen anderen Kandidaten als „Sieger“ gewünscht. Aber, wie auch immer: Jetzt ist es auch mein Präsident.
Ich wünsche mir und diesem Land, dass bei der nächsten Präsidentenwahl nicht ein Politiker gewählt wird, der Bundeskanzler „könnte“. Auch keinen Politiker, der Bundespräsident „übt“.
Es macht keinen Sinn, es tut unserem Land nicht gut, wenn „Unsere liebe Frau“ Personen wie in einem Schachspiel nach ihrem Belieben hin und her schiebt.
Das zahlt sich nicht aus – es rächt sich.
Eine Bemerkung zum Abschluss:
Es ist sehr schön, zu sehen, wie Teilnehmer an diesem Blog gegen eine vermeintliche Mehrheit ankämpfen. Aber, Engagement und Ereiferung sind unterschiedliche Dinge.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
@ alle
Nehmen Sie bitte für “jetzt ist es auch …” “jetzt ist er auch …”
Gruß aus Eisenach
Dracon, Sie sind ein Hitzkopf
Danke. Ein besonnener Hitzkopf. Der Hysterikerinnen und Hysteriker im politischen Geschäft und im Mediengeschäft gar nicht mag.
Und Sie sind ein liebenswerter Pfiffikus (nicht Pfifferling).
die Steuerfahndung sollte langsam mal starten!!!!
Bei seinem Interview hat Wulff ja zugegeben, dass er kostenlos von Freunden Unterkunft gewährt bekommen hat, die Freunde waren wohl mutmaßlich gewerblich tätig mit ihrer Ferienwohnungsvermietung!!
USt auf “Eigenverbrauch” und Ertragsteuern…..wo bleibt die Betriebsprüfung/ Steuerfahndung?? Das würde “die Freunde” bundesweit und auch die von anderen Politikern womöglich sensibilisieren.
Der “Keksklauer” wird aber wegen Hausfriedensbruch verhandelt…..Die Würde des Menschen usw……
Jau, die Steuerfahndung rückt beim Christian im Schloß an.:)
Das wäre mal eine Nummer für die Geschichtsbücher.
Leider sind die Damen und Herren der herrschenden Kaste von solchen unbequemen Ermittlungen ausgeschlossen.
Bevor die Steuerfahndung unseren Politikern auf die Pelle rückt, werden vorher alle Ermittler entlassen.
Sie wissen doch: Alle Menschen sind gleich, nur einige sind halt gleicher als andere.
oder wie in Hessen, zu erfolgreiche Betriebsprüfer werden bekommen vom Amtsarzt Geisteskrankheiten diagnostiziert….. und das muss ansteckend sein, es betrifft nämlich gleich eine ganze Kohorte von Prüfern
@Berios
ich meinte aber bei “den Freunden” hat der Staat einzulaufen. Die haben schließlich eine Leistung (mutmaßlich als Unternehmer) an CW erbracht. Wenn das ein Freundschaftsdienst (auch Tausch genannt) war haben “die Freunde” dennoch Steuer abzuführen! passiert?
So sehe ich es auch. Bei der BW-Bank wird ja auch mittlerweile wegen Betrugverdachts ermittelt.Auch innerhalb der Vergabe des Privatkredits ist sicherlich einmal die Offenlegung des Geldverlaufs notwendig.Selbst das Haus wurde ja über Hr.Geerkens vermittelt und, wenn ich mich richtig erinnere, habe ich gelesen, dass der Vorbesitzer auch aus dem Freundeskreis stammte.Jedenfalls erinnern solche “Geldanlagen”,die dann wieder über Kredite getilgt werden, auch an die Vorgehensweise beim Kölner Klüngel.Wohlgemerkt:Da muss Hr. Wulff nicht direkt involviert gewesen sein.
Aber die anfänglichen Verwirrungen, wer nun eigentlich den Kredit vergeben hat(Ehefrau/Ehemann),dann war es doch von einem gemeinsamen Konto, dann das Vorpreschen dieses Ehepaares mit der Betonung auf die alte Freundschaft und die Suche nach einer Geldanlage.Freundschaft hin, Freundschaft her:Aber niemand verleiht doch ernsthaft eine so hohe Summe, ohne sich die Rückzahlung zu sichern.
Man weiß es einfach nicht.
Klar ist nur, daß bei jeder Aktivität der Steuerfahndung (egal von jeder Seite) wahrscheinlich ein Sumpf aufgedeckt wird, in welchem die meisten Beteiligten versinken würden.
Nachdem man jetzt den sogenannten “normalen” Kredit des Christian Wulff bei der BW – Bank untersucht hat, scheint der ganze Fall eine neue Brisanz zu bekommen.
Scheinbar hat die BW – Bank den Kredit zum Selbstkostenpreis an den guten CW vergeben – man verdient hier scheinbar gar nichts.
Jetzt ist die Staatsanwaltschaft an der Sache dran. Sollte sich die Sache bewahrheiten, dann stehen CW zivile Schadenersatzklagen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro ins Haus.
Die ehemaligen Porsche – Aktionäre werden den Mann einfach ausziehen.
Weiterhin steht dann ein Verfassungsbruch (Land Niedersachsen) von Seiten CW`s ins Haus.
Das Ganze ist zwar juristisch noch in der Schwebe, aber als BP ist er endgültig untragbar geworden.
Ihr steckt im Sumpf aus Eifersucht, Missgunst, Neid, Hass, fest.
Wulff ist ein harter Hund. Er bleibt.
Alle Vorwürfe gegen Wulff entbehren jeglicher Substanz. Es sind Vorwürfe. Nicht einer der Vorwürfe ist haltbar. Es möge mir jemand einen der Vorwürfe gegen Wulff hier nennen – und nicht nur den Vorwurf – sondern auch den Beweis, dass dieser Vorwurf zu Recht erhoben ist. Den Beweis, dass der Vorwurf zu Recht erhoben ist. Den will ich jetzt langsam sehen!
P.S.
Ich erhebe den Vorwurf: Steinbrück isst ständig und viel zu viel rohes Hähnchenfleisch. Die Keime im Steinbrück schädigen die deutsche Gesellschaft. Herr Steinbrück soll nun gefälligst – und schnell ! – den Vorwurf entkräften!
@ dracon | 12. Januar 2012 | 10:58
Mein Lieber, nun lassen Sie es doch mal gut sein.
Gegen den Zeitgeist, angeführt von den Medien, kommen Sie nicht an.
Wenn alles vorbei ist, wenn Herr Wulff zurück getreten ist, dann werden die Protagonisten sagen, sie hätten dies alles nur für die Demokratie und die Pressefreiheit in unserem Land getan. Ich lese jetzt schon all diese Erklärungen. Sie werden einer Rechtfertigung gleichkommen. Aber: „Das musste doch getan werden!“
Erinnern Sie sich bitte an den Fall „Mixa“.
Einige Ohrfeigen vor fünfzig Jahren, ein etwas zu teuerer Tischwein, auch mal ein etwas zu teuerer Druck von einem Waisenhaus-Etat finanziert (sein Buchhalter hat es möglich gemacht und ist dann nach Jahren an die Öffentlichkeit getreten).
Wären damals nicht die Missbrauchsfälle hochgekocht – es wäre eine langweilige Geschichte gewesen – nicht tauglich für eine Schlagzeile.
Eben, der Zeitgeist!
Natürlich sollten wir uns nicht dem Zeitgeist ergeben. Dieser Zeitgeist wird von vielen Menschen entwickelt. Wir mögen es nicht gut finden. Aber gegen diese Menge anrennen – das bringt nichts. Also: Hoffen auf bessere Zeiten.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Dracon, wenn Sie nicht selber Justiziar oder auf sonstige Weise sehr eng mit den Beamten-oder Ministergesetzen vertraut sind, sind Sie auch nicht in der Lage, die gegen den Bundespräsidenten erhobenen Vorwürfe als haltlos darzustellen. Die Untersuchungen haben von den entsprechenden Gremien durchgeführt zu werden, und da bekanntlich die Behördenmühlen etwas langsamer mahlen, auch in den Untersuchungsausschüssen, wird es noch einige Zeit dauern, ehe entweder Beweise für eine Vorteilsannahme oder die Unschuld festgestellt wird.
Hier ging es zuletzt im Übrigen um mögliche Verstöße gegen das geltende Steuerrecht, etc.und hatte mit Herrn Wulff weniger zu tun.Und ich denke doch, dass Ihnen bewußt ist, wieviel Schaden dem Staat und damit uns allen, jedes Jahr durch Steuerhinterziehung und Korruption entstehen. In NRW gibt es zum Beispiel dadurch einen riesigen Skandal wegen Immobilien des Landes. Mit dem Geld, was dort “versandet” ist, hätte man bundesweit die fehlenden KITA`s einrichten können.
Übrigens:sollte Herr Steinbrück, wider Erwarten Hähnchenfleisch roh essen, gelangen die Keime allenfalls über das Abwassersystem in den Wasserkreislauf.Da müssten Sie sich, glaube ich an das Umweltamt oder an den BUND wenden:-)
@dracon
nicht die “vermeintlichen Vorwürfe” sondern die Art wie CW damit umgeht, das ist der Skandal.
Ein BP der sich hinter Anwälten versteckt, der nur “juristisch abgesichert” Äußerungen von sich gibt und die Salamitaktik mit der er das tut, das sind die Gründe weshalber sich disqualifiziert.
Ein BP der die Mentalität “Schuld haben immer die Anderen” mitsichträgt, taugt für diesen Job nicht.
Er sollte sich Nachhilfe beim “Titan” holen…. “Eier braucht das Land! Männer mit Eiern” oder so ähnlich
Sorry an die Damen hier im Blog
keine Sorge, wir Damen sind nicht so zimperlich
Stimmt!
Ich frage mich wirklich worüber reden wir hier. Es ist richtig unser BP hat in der Vergangenheit einen Fehler gemacht den er bereut und sich dafür mehrmals entschuldigt hat. Er hat nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Er beantwortet zahlreiche Fragen. Auch im Fernsehen. Er zieht sich keinesfalls zurück. Er reagiert nur nicht immer so schnell wie es die Medien und sonstige Kritiker es gerne hätten. Also untern Strich hat er noch eine zweite Chance verdient. Das ist meine Meinung. Aber Ihr lieben Medien wollt das nicht zulassen. Warum auch es bringt ja Einschaltquoten und hohe Auflagen weiter zu bohren und darüber zu berichten auch wenn es nichts Neues gibt. Ach doch, da schaffen es 2 Bundestags Hinterbänkler plötzlich auf die heute.de Titelseite. In anderen fachlichen Auseinandersetzungen würden die das wohl nie schaffen. Wenn ich dem BP einen Rat geben darf. Er sollte zurücktreten um sich und seine Familie zu schützen vor den Medien Hetzkampagnen. Am besten wandern alle nicht perfekten Menschen aus. Armes Deutschland.
Liebe Blogteilnehmer!
Vielleicht stimmt der Spruch doch, dass „eine Krähe der anderen kein Auge aushackt“, und die ZDF-Macher sind einfach nur stinksauer, weil viele Bürger statt Betina Schausten aus Berlin-Direkt nun lieber Tina Hausten aus der Heute-Show als Interviewerin und Moderatorin sehen möchten. Dass Herr Wulf wegen seinen sechs dreisten Übernachtungen bei Freunden den ZDF-Star (zahlt gerne 150 Euro für eine Übernachtung bei Freunden) allein durch die Zulassung deren Feststellung in Bedrängnis gebracht hat, ist sicherlich ein starkes Stück; das darf man als Bundespräsident nicht. Denn seitdem hat er ja nicht nur die Springer –Presse, und die von ihm nicht tangierten Leit(d?)-Medien gegen sich, sondern auch das arme, zur Aufklärung verpflichtete ZDF.
Sollten wir nicht doch einmal bei den Sternenkriegern anfragen ob sie uns R2D2 ausleihen, den wir als künftigen Bundespräsidenten einsetzen könnten, weil er, meiner Kenntnis nach, keine Kontakte zu Wirtschaftsführern in unserem Land hat und er aufgrund seiner Sprachenvielfalt sicherlich auch die Meinungsbildner bei Bild und anderen wichtigen Medien verstehen und mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren kann?
Bayernrainer
Bevor Richter entscheiden, gilt im Rechtsstaat die Unschuldsvermutung. Aber hier im Internet gibt es ungefähr 1,2 Millionen Scharfrichter, [...]*
Wulff ist kein Eigenbrötler. Er hat Freunde.
Freunde haben ihm einen günstigen Kredit besorgt.
So brauchte er keinen teuren Bankenkredit.
Wulff ist also sparsam und ein guter Familienmann.
Wulff hat den ohnehin schon runden Chefredakteur der Bild am Telefon richtig rund gemacht. Wulff ist richtig gut.
Der Hetze-Schleim von Spiegel und Bild zeigt aber schon Wirkung bei einigen Weicheiern.
_______________________
*Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen unsachlicher Wortwahl editiert.
Dracon, ich musste lachen, als ich in dem neuesten Blog sah, dass wir sogar in derselben Minute, letztendlich den selben Gedanken der Unschuldsvermutung kommentiert haben.
Ich bekomme mittlerweile seit ca. 5 Wochen Wutanfälle, wenn ich bei meinem Provider einsteige und tagtäglich diese zum Teil primitiven Äußerungen lesen darf.Was glauben Sie, wie häufig ich mich frage, ob das tatsächlich unsere neue Gesellschaft ist, oder nur ich antiquiert aus dem alten Jahrhundert zurückgeblieben bin.
Ehrlich gesagt, kann ich Ihnen nicht sagen, wie z.B. Hr. Wulff ist, ich kenne ihn nicht persönlich, geschweige dass ich ihn aufgrund von Presseberichten beurteilen kann. So etwas ist mir zu oberflächlich und sie würden daher von mir z.B. niemals eine Aussage hören.
Dann hat Ihre Meinungsbildung ja einen sehr begrenzten Radius: Das was Sie persönlich erforscht haben, dazu nehmen Sie auch Stellung.
Andere vergleichen Aussagen und Berichte und vergleichen das Ergebnis mit dem eigenen Erfahrungshorizont, hinterlegen dann ggf. noch einschlägige Gesetztestexte und bilden sich eine eigene Meinung, die sie dann hier oder an anderer Stelle äußern.
Sie nehmen dagegen die Schmähungen eines polemischen Hitzkopfs, der sich nicht davor scheut Vergleiche zum Dritten Reich aufzustellen, zum Anlas sich mit ihm zu sypatisieren aber auf der anderen Seite zu behaupten Sie hätten keine vorgefertigte Meinung zu diesem Thema. Unschuldsvermutung heißt doch nur solange jemand nicht zugegeben hat dass er etwas gemacht hat gilt er als unschuldig. Hier wurde aber bereits zugegeben und es geht nur um die Bewertung: Ist es Strafverfolgungswürdig/-pflichtig, oder liegt der Tatbestand der Vorteilsnahme nicht vor (wenn Sie dann die Kriterien hierfür weiter oben lesen, werden Sie sicher feststellen, dass nicht die Absicht, sondern alleine die Tatsache des Tuns schon ausreicht um als Vorteilsnehmer zu gelten) > die Tatsache des Tuns wurde aber bereits zugegeben.
Unabhängig von dem Ergebnis dieser Erwägungen, die ein Staatsanwalt zu entscheiden hat ist hier aber eine “Moralische Instanz” (zu was wesentlich Anderem haben wir unseren BP laut Verfassung nicht) mit Dingen verknüpft, die einen “normalen Staatsdiener” erstmal in die Beurlaubung befördern, wo er abwarten kann wie eben selbige Staatsanwaltschaft entscheidet. Da Beurlauben beim BP wohl nicht funktioniert bleibt eben dieser moralischen Instanz nur der Rücktritt, damit das Amt keinen Schaden erleidet, aber dafür ist es jetzt schon zu spät.
Und nein, ich möchte weder einen Berlusconi noch einen Sarkozy als Präsident um gleich gegenzusteuern, dass das ja gar nicht so schlimm ist und andere ja noch viel mehr machen.
wenn sie etwas aufmerksamer gelesen hätten, hätten Sie festgestellt, dass ich es vor allem aufgrund der ständigen Provokationen durch Dracon belustigend fand, als er plötzlich mit der Unschuldsvermutung herauskam, sonst nichts!
Ansonsten gibt es im Internet eigentlich eine Netiquette, und wir leben in einem Land mit Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit deckt jedoch nicht Pöbelein,verbale Entgleisungen etc.pp ab.Und das geschieht zweifelsohne. Dracon sprach doch v. 1,2 Millionen Menschen.
Und mal ganz zum Schluss:Ich gehöre zu der Berufsgruppe, die die Gesetze kennen muss, um nicht in eine ähnlich gelagerte Situation zu kommen(kein Politiker)
Sorry, dann hatte ich das falsch interpretiert.
Ob Herr Wulff, als spöder Niedersachse ahnt, was er sich und seiner Familie zumutet, wenn erst einmal die Jecken im Karneval sich seiner annehmen?
Die Sache ist schon langsam dragisch. Er verpasste eine Chance nach der anderen um sein Image wieder aufzupollieren und verpasst auch jetzt die Möglichkeit durch einen Rücktritt weiteren Schaden von sich, seiner Familie und dem Amt abzuwenden. Er wurde schon öffentlich als Patex-Präsident bezeichnet, wieviel Demütigung mutet er sich noch zu?
Time to say goodbye…
sory es muss natürlich “tragisch” heißen
Mittlerweile ist es gleichgültig geworden, ob irgendetwas an den Vorwürfen berechtigt oder unberechtigt ist. Herr Wulff hat wirklich ein unglaubliches Talent bewiesen, von einem Fettnäpfchen in das Nächste zu treten. Diese persönliche Selbstdemontage kann er aus meiner Sicht nicht politisch überleben. An seiner Stelle hätte ich mich bereits nach dem ersten Interview, was ja weitere heftige Kritik ausgelöst hat, aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, bis dass alles geklärt gewesen wäre.Ich denke, dass er zurücktreten wird, das hält auf Dauer niemand ernsthaft durch.
Spiegel und Bild und andere betreiben Hetze.
Wulff hat keine Gesetze gebrochen.
Gestern Abend hat Monitor über weitere Ungereimtheiten berichtet, die für neue Fragen sorgen werden. Herr Wulff wir als Bundespräsident langsam unerträglich und die Kanzlerin scheint nicht zu merken, welcher Figur sie immer noch den Rücken stärkt.
“Wulff’s Seilschaften -Neues aus dem Freundschafts-Paradies
http://www.wdr.de/tv/monitor/
Dieser Beitrag von “Helmut” ist ein typisches Beispiel, wie weicher, giftiger Hetzeschleim gegen harte Fakten gesetzt wird. Von Ungereimtheiten wird gefaselt, von Eventualitäten, von eventuellen Verdachten. Mir graut’s. Eventuell … hat Steinbrück mit dem Vrzehr rohen Hähnchenfleisches seine Mitbürger schon per Abgase entgiftet …
Unser Rechtsstaat regiert uns, und nicht die Sensations-Medien. Oder? Wulff hat keine Gesetze gebrochen. Es ist eine (keineswegs beispiellose) Hetze im Gange.
Weil Wulff gesetzeskonform handelt, brüten die Medien Benimm-Regeln aus. Gestern Heiner Bremer bei Maybrit Illner: Heiner Bremer der Moralapostel der Nation, was Wulff darf, und was er nicht darf. Das ist juristisch Abschaum und moralisch in Worten schon nicht mehr zu fassen. Aber: Wulff steht wie eine Burg.
DAS HETZE-REZEPT, ENTSCHLÜSSELT!
Wie Spiegel, Bild, Trittbrettfahrer gegen Wulff arbeiten:
Das Opfer anpinkeln. Gröhlen, weil das Opfer erschrocken stolpert. “Guck mal, wie ungeschickt der stolpert!” Gemeinsam auf den Gestolperten, der noch nicht gestürzt ist, eindreschen. Treten. Entehren. Entwürdigen. Noch mal gewaltig zutreten.
ABER JETZT ARBEITET DIE ZEIT FÜR WULFF
Die Zeit arbeitet für den Bundespräsidenten Christian Wulff. Das Hetze-Rezept von Spiegel, Bild und Trittbrettfahrern ist entschlüsselt. Opfer anpinkeln. Gröhlen, weil der Angepinkelte erschrocken stolpert. “Guck mal, wie ungeschickt der stolpert.” Auf den Strauchelnden eindreschen und ihn treten. Offensichtlich als Terroristen tätige Mitbürger dürfen sich in Deutschland über den Schutz durch den Rechtsstaat freuen. Sie dürfen nur als “mutmaßliche” Terroristen bezeichnet werden, solange sie nicht rechtskräftig verurteilt sind. Hochgerechnete Zahl der illegalen Handlungen durch Journalisten in Deutschland (seit dem Mauerfall): circa 4,3 Milliarden. Zahl der illegalen Handlungen durch Bundespräsident Christian Wulff: Null.
Mich empört die ganze Scheinheiligkeit der Medien,vor allem des Fernsehens. Sie haben alle Antworten erhalten, dennoch rühren sie immer wieder in dem Brei herum, um das Unterste nach oben zu kehren. Die Bürger wissen, was vorgefallen ist. Man muss sich fragen, warum die Medien das tun? Die Antwort: um der Bundesrepublik zu schaden. Das ZDF sollte lieber im eigenen Haus für Sauberkeit sorgen. Wir wollen Nachrichten hören und keine Kommentare von Frau Slomka. Jeder Bürger kann sich dann eine eigene Meinung bilden. Ich kann auf ihre scheinheiligen Bemerkungen sehr gut verzichten und stehe nach wie vor zum Bundespräsidenten.
Herr Jansen hat es auch erkannt, ich auch, und nicht wenige andere.
DAS SUPER-MOBBING GEGEN WULFF IST ILLEGAL
Die Benimm-Regeln der Medien-Fürsten hebeln den Rechtsstaat aus. Ob Bild, ob Spiegel, ob Stern, ob Focus, ob ARD, ob ZDF, in sämtlich genannten Anstalten sitzen selbsternannte oberste Hüter der Moral und erfinden „ungeschriebene Gesetze“, die neben die geschriebenen Gesetze treten sollen. Das geht so nicht weiter! Der Missbrauch der Pressefreiheit ist ein Thema der nächsten Jahre.
Toll! Nicht locker lassen – das ist mit Recht ein Motto der investigativen Presse. Ein Hoch auf die Pressefreiheit!
Nicht locker lassen, das ist auch ein motto von “dracon”, wenn es darum geht, aufzuspüren, ob nicht etwa die Pressefreiheit manchmal missbraucht wird – wenn gegen klare Fakten Eventualitäten gesetzt werden.
Interessant: Das ZDF hat sich dazu entschlossen, dem höchst kritischen “dracon” die Anmeldung zu sperren. Das wär doch mal ein Thema für investigativen Journalismus! warum sperrt der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin (ich weiß es nicht, vielleicht auch ein Unsisex-Phantom) einer Medienanstalt einem kritischen Mitdiskutierenden den Zugang zur Anmeldung? Die berühmte “Nettiquette”? … Oh mein Gott! Halten sich Spiegel und Bild etwa an irgendeine “Nettiquette”? Denken Sie mal darüber nach, meine Damen, meine Herren, meine Unisex-Phantome, wenn sie zensieren.
Ich wurde gesperrt – vor über einer Stunde – weil ich einem User (ein “hörbi”) in der Hitze des Gefechtes geschrieben habe “… du alter Sack ohne Verstand! …”. Vor ein paar Minuten hat mich die entsprechende E-Mail vom ZDF erreicht. Danke, liebes ZDF.
Warum ich trotzdem weiterschreibe?
Nun denn, mein Name ist “dracon” und ich hab Freunde. Feunde sind hilfreich.
Freunde. Feunde war ein Tipp-Fehler.
Das einzig Vernünftige, das ich bisher in der Berichterstattung der Medien gelesen habe (nicht nur die der üblichen Verdächtigen aus der verspiegelt-bildlichen Hatz- und Haßecke gegen Wulf) ist die Außensicht einer Autorin und Thelogin in der Süddeutschen Zeitung, Seite 2 von heute: “Kleines Lob des Weltgerichts” von Petra Bahr. Sie thematisiert die öffentliche Tribunalisierung der Causa Wulf als völkische Selbstaufführung des Jüngsten Gerichts -und die teilweise zu beobachtende sprachliche Brutalisierung selbstberufener “Leitartikler” in den Internetforen ebenfalls, wie auch leider hier zu beobachten.
Lest das mal, Leute – und dann packt die geworfenen “ersten Steine” schleunigst wieder ein. Die Selbstgerechtigkeit mancher ist angesichts eines wankenden Europa, wankender Syrer, noch nicht wieder auferstandener Ägypter, Tunesier und vieler anderer wirklichen Weltprobleme nur schwer zu ertragen.