Deutschlands Ritt auf dünnem Eis
Vom Arabischen Frühling bis zur Eurokrise – es war ein dramatisches Jahr. Am Ende blicken wir zurück wie der Reiter, der durch Nacht und Nebel ritt und zu Tode erschreckt feststellte, dass er über verdammt dünnes Eis gekommen war. Der Unterschied zur Ballade ist: Das Ufer ist noch längst nicht erreicht.
Deutschland ist einen eigenwilligen Weg durch den Nebel geritten. Über den panischen und teuren Atomausstieg schütteln nicht nur die Nachbarn in Frankreich den Kopf. Die Deutschen fordern gemeinsame europäische Finanz- und Wirtschaftspolitik, aber in der Energiefrage gehen sie den Sonderweg.
Deutschland im moralistischen Größenwahn
Und das ist nicht der einzige Widerspruch: Unbedingt und überall soll der unter falschen Voraussetzungen übereilt eingeführte Euro gerettet werden, aber bitte zu deutschen Bedingungen! Sollen sich die Griechen doch kaputt sparen.
Die Revolution in der arabischern Welt wird begrüßt, aber wenn es darum geht, den Despoten Gaddafi am Morden zu hindern, machen die Deutschen nicht mit.
Zwei seit der Wiedervereinigung schleichende Verhaltensänderungen treten immer deutlicher hervor. Die erste: Allen europäischen Schwüren zum Trotz verhält sich Deutschland heute nationalistischer als vor zwanzig Jahren. Das ist auch der wahre Unterschied zwischen Kohl und Merkel. Ein Grün-Rot getöntes Weltrettungssyndrom greift um sich, eine Art moralistischer Größenwahn.
Parteien auf dem Weg in den Populismus
Der zweite Trend: Alle größeren Parteien sind auf dem Weg in den Populismus. Populismus ist nicht zu verwechseln mit demokratischer Gesinnung. Der Demokrat kämpft um Mehrheiten für seine Überzeugungen, der Populist passt seine Überzeugungen vermeintlichen Stimmungen an.
Auch deshalb wissen die Deutschen nicht, wo sie sich befinden. Unter den Hufen der Reiterin vom Bodensee knirscht und knarzt das Eis. Ob es hält und wohin der Ritt führt – mehr dazu im nächsten Jahr.
74 Kommentare | 30. Dezember 2011 | 15:04 Uhr |
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Den Realisten ihre realistischen Deutungen zum Trotz und den Analytikern ihre analytischen Prophezeiungen zum Hohn, jagen sie alle nur hinter jeder vor ihrer Nase geworfenen Rauchbombe hinterher. Sie merken vor lauter realistisch analytischem Gehabe überhaupt nicht wie lächerlich ihre Prognosen- Erklärungen und Deutungen von einem sich im Zeitraffer verengenden europäischen Imperium sind. Sie glauben immer noch die sich überschneidend ablösenden globalen Probleme könnten nur mit ein wenig „Durchblick“ gelöst werden. Bei jeder gezündeten Nebelgranate verfolgen sie die Abwurfrichtung und verlieren sich in Spekulationen wie groß den eigentlich die Sprengstoffmenge gewesen sei. Und immer noch gibt es leichtgläubige Mitmenschen, die jenen selbsternannten Weltenerklärern an den Lippen hängen und auf jedes neue Wort dieser falschen Propheten hoffen. Sie werden eines Tages aufwachen wie das Huhn vor dem Schafott. Wenn sich das Beil über ihren Köpfen senkt…dann hat die Hand des Bauern den Hals schon fest umfasst und es zu spät zur Flucht.
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Mit Versatz über mehrere Jahrzehnte wurde und wird am neuen Turm zu Babel gebaut. Nicht zufällig daher auch, dass das Europäische Parlament in Brüssel jener Silhouette des schon einmal gescheiterten Vorhabens nachempfunden ist. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, dass globale Imperium wird über Sie und mich verfügen und jeder von uns wird sein Dasein nur mit einer einzigen zugeteilten Registriernummer für alle Lebensbereiche bestreiten können. In diesen Tagen wird „Eine Ration Weizen oder drei Rationen Gerste für den Lohn eines ganzen Tages (Offenbarung 6:6)“ und der Laib Brot samt aller Grundnahrungsmittel zu absolut überhöhten Preisen zu haben sein. In diesen Tagen wird Wahrheit und Redlichkeit der Lüge weichen und Euch wird gesagt, dass alles gut sei. Während Grundnahrungsmittel und Waren des täglichen Bedarfes immer teurer werden, der Lohn für die tägliche Arbeit immer kleiner wird und die Lebenserhaltungskosten das vorhandene Geld auffressen, lügen sie euch frech ins Gesicht. Sie suggerieren euch, dass das Geld zum Leben reicht und man sich Armut und Bedarf auch einbilden kann. Sie gehen dabei so geschickt vor, dass viele ihren Worten Glauben schenken und sich freiwillig die neu zugeteilte Personenkennzahl für alle Lebensbereiche zum Kaufen oder Verkaufen auf die Hand oder die Stirn stempeln lassen.
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In diesen noch nie dagewesenen Tagen wird „Nur Öl und Wein“ in Anlehnung an das ewig göttliche Versprechen, zum alten Preis, nämlich der kostenlosen Taufe zum auferstandenen Gottessohn Jesus Christus zu haben sein! Und täuscht Euch nicht, den kommenden unausstehlichen Tagen der Lüge eines sich jetzt schon abzeichnenden Imperiums mit seinem dann sich zu erkennen gebend widerbiblischen Herrschers wird nur entgehen, wer seine Kleider reingewaschen hat! Einen anderen Weg wird es nicht geben.
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Eine Harmonisierung der Renteneintrittsalter auf vorerst 67 oder die globale Angleichung bezahlter Erwerbsarbeit auf Niedriglohnniveau samt gewollt massenhafter Verarmung reiht sich da nur als einzelne Episode, als gezündete Rauchbombe, im globalen Überbau des kommenden Imperiums ein.
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susi
viel Polemik…. sind wir ja gewohnt…. jedoch Fakt ist, daß wir mit dieser Reiterin niemals ein sicheres Ufer erreichen werden….
sie und ihr GANZES Gefolge sollen einbrechen und im selbst Angerichteten ertrinken, dann gibt´s wieder Hoffnung für “normale Menschen”…. jahreland werden wir den hinterlassenen schwarzgelben Mist wegräumen müssen und uns gegen Roten – Grünen – Linken – und Piratengrößenwahn wehren müssen, jedoch ist noch nicht ales verloren, die Hoffnung stirbt zu letzt….
Guten und/oder schlechten Rutsch, so wie´s jeder verdient hat!!!
Als jemand, der unter Kohl herangewachsen ist, bin ich ein absoluter Pro-Europa vertreter, auch wenn sich “der Dicke” boese Patzer erlaubt hat.
Ich stimme dem Artikelschreiber zu, wie bisher noch keinem der Artikel hier im Blog.
Das Konzept unserer Bundeskanzlerin, die Neuorientierung der Politik am Populismus und die CDU am Nationalismus… ich sehe das sehr, sehr kritisch… ich finde vor allem den Satz ueber den Demokraten, der fuer seine Meinung Mehrheiten sucht, auesserst scharfsinnig und fuer mich sehr hilfreich, um Populismus und Demokratie auseinanderzuhalten.
Deutscher Nationalismus ist nicht schlecht. Wir sind alle Nationalstaaten in Europa. Aber er verkrueppelt uns, wenn er nicht auch europaeischer Nationalismus ist, und da hat Merkel leider versagt. Man hat es ja versucht, wie die Parole “Deutsche Werte sind Europaeische Werte” ja gezeigt hat… aber man hat eben dabei versagt, den Solgan zum Programm zu machen.
Deutschland krankt an seiner Politik, genauso wie unsere Nachbarn. Es ist ein systemisches Problem, denn haette die EU mehr Macht, dann koennte sie sich selbst besser um europaeische Solidaritaet und europaeischen Nationalismus kuemmern. Wir brauchen entweder ein “Vereinigte Staaten von Europa”, wie es ein deutsche Botschafter vor einigen Wochen erklaert hat, oder wir lassen es, denn ein halbes System ist ein kaputtes System. Koennen wir noch zurueck? Ich jedenfalls wuerde mich freuen, wenn der Integrationsprozess in Europa endlich zu Ende gedacht werden wuerde.
im großen und ganzen gebe ich ihnen da recht,der schlußsatz
besagt genau das,was wir tun sollten.im nächsten jahr darüber reden,wenn fakten auf dem tisch liegen.
alles andere geschwätz,gerede und diskutieren läuft momentan ins leere und lenkt uns von wichtigeren dingen ab.
…ich lese nicht allzu häufig in den Kommentaren.
Aber wenn ich mal lese, dann finde ich regelmäßig ausführliche Kommentare von “susi bibelmaus”. Es ist mir geradezu unheimlich, über welche (Er-)Kenntnisse susi bibelmaus verfügt. Himmlisch. Und zu allen Themen….
Seufz….
Unsere @Susi Bibelmaus doch völlig richtig.
Der Herr gab uns einst gesunde Schafe zu weiden, und wir haben einen Haufen morbider, stinkender Böcke daraus gemacht.(lol)
Da gibt’s doch noch eine ganz andere Ballade ,nämlich “Erlkönig” ich hoffe nur, dass wir nicht das ächzende Kind sind,was in den Armen der ,hier, Reiterin sterben,weil sie mit uns durch Nacht,Wald und Nebel ritt.
Liebe @M.G.!
Als Stadtmeister des Positiven Denkens, fühle ich mich natürlich der uneingeschränkten Zuversicht verpflichtet. Selbst, wenn das Kind auf dem Weg zu einem Quacksalber stirbt(also vorzeitig in den Himmel gelangt), der uns durch seine ständigen Aderlässe ohnehin nur ausbluten lässt, oder auch das Eis unter den knallharten Hufen unserer, vom Teufel gerittenen Kanzlerin wegbricht, sodass wir alle in den Latrinenfluten unserer kontaminierten Welt versinken müssen, sehe ich doch allein schon den Weg als das Ziel.
Da unser ehrwürdiger Herr Dr. Herles den Atomstrom so lieb hat, sollten wir uns (“ganz ohne Panik”) unsere wärmespendende Sonne ruhig weiter selbst bauen, damit wir auch weiterhin einer “strahlenden Zukunft” entgegensehen dürfen.
liebe Grüße, und rutschen sie nicht im sauer Erbrochenen ihrer Nachbarschaft aus, sondern gut ins Neue Jahr
Henk
Ebenfalls,ein gesundes neues Jahr.@Delitant
@ alle
Das lässt ihn [Dr. Herles] nicht los – „Der Ritt über den Bodensee“!
… die Ballade von Gustav Schwab und seine Lindauer Jugendzeit.
Ein bisschen klingt hier auch seine Liebe zur Literatur an – das „Blaue Sofa“.
Wie auch immer – ein guter Aufhänger für diesen Blog.
Warum nun der Reiter, der über den zugefrorenen Bodensee geritten ist, so schreckhaft war, vermag ich nicht zu beurteilen.
Die Kanzlerin reitet nicht unwissend über einen zugefrorenen See. Schreckhaft ist sie auch nicht. Sie weiß, was sie tut. Sie berechnet die Erfolgsaussichten ihres Handelns. Vielleicht auch nach dem Motto: Unter den Blinden ist der Einäugige König.
Sie wandelt auf dem schmalen Grad der Möglichkeiten – ein bisschen Pragmatismus, ein bisschen Populismus, ein bisschen politisches Überleben …
Letztendlich werden Historiker dieses Bisschen als „ein Bisschen“ beurteilen.
Wer ihr dies einflüstert, weiß ich nicht. Der „ellerkonge“, der Elfenkönig (auch Erllkönig genannt), wird es wohl nicht sein.
„Das Ufer ist noch längst nicht erreicht.“
Und das erinnert an Theodor Fontanes „John Maynard“.
„… und noch zehn Minuten bis Buffalo …“ oder „… gerettet alle, nur einer fehlt …“
Ich hoffe, dass am Ende niemand fehlt – von den Siebenundzwanzig
Und Ihnen, meine lieben Teilnehmer, wünsche ich für das neue Jahr viel Freude beim Blog-Schreiben. Ändern wird es nichts.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Wenn der Euro erst zusammenbricht – und das wird er 2012, weil die deutschen zwar blöde genug sind, Europa zu bezahlen, aber es nicht mehr können – wird ihr Traum von einem Europa unter ihrer Führung ein Ende haben.
In deutschland wurde die Mittelschicht zwangsverarmt und der Staat findet kein Ende, das Volk auszunehmen.
Nach dem Euro kann ein deutschland, das unter Schröder und Merkel mehr und mehr faschistisch regiert wurde, demokratisch werden. Wenn nicht wieder das Volk im Weg steht.
Die größten Parteien sind nicht auf dem Weg in den Populismus. Mit der Aussage wird die Realität komplett umgedreht.
Die Parteien merken (viel zu spät), das ihre Arbeit der letzten Jahre im Ergebnis Murks ist und dass man den Mist angesichts der Dauerkrise (angefangen mit Lehman) selbst beim dümmsten Wähler nicht mehr schönreden kann.
Das sehe ich aber nicht als Kurswechsel im Denken an. Irgendjemand wird für den Murks der Vergangenheit zahlen müssen. Da muss man schon mal ein paar Zugeständnisse machen, bevor der Murks der Zukunft auf die Bevölkerung zukommt.
Der Vergleich der Gesamtsituation mit dem dünnen Eis ist aber treffend und das Knirschen wird immer lauter.
Warum eigentlch das prmanente Unkenrufen. All diese “Unken” und Kaffeesatzleser sollten doch einmal ihr Gehirnschmalz fuer das Positive in unserem Lande verbraten. ….oder vielleicht ziehen sie fuer einige Zeit in andere Laender, wo die Arbeitslosenquote ueber 10% liegt – wie z.Bsp. in de USA. Dann koennen sie sich ein Bild darueber machen, was reale Armut und hangeln von paycheck to paycheck bedeutet; oder wie waere es mit 3 unterschiedlichen jobs – falls sie zu finden sind, um den Lebensunterhalt fuer die im SUV lebende Familie aufzubringen. Ich wuensche mir , das die selbsternannten Experten, die ein “dickes” Honorar im oeffentlichen Fernsehen oder Rundfunk fuer ihre Miesmacherei kassieren endlich ihr Gehirnschmalz fuer das doch sicher ueberwiegend Positive in unserem Lande “verbraten.”
Ich bin nicht mehr bereit fuer solche Kommentatre und Kommentatoren R u TVgebuehren zu zahlen………..
- Europa ist keine Einbahnstraße und jene Länder, die bisher nur nehmen, müßten eigentlich verstehen, daß die Bürger der Länder die am meisten geben und schmerzhafte Reformen akzeptieren mußten, inzwischen sauer werden und mit Recht verlangen, daß auch dort allmählich der europäische Beitrag gebracht wird und Steuerdisziplin einkehrt. Diese Länder sind in einer Bringschuld und man kann nicht immer wieder darauf verweisen, daß dort eine andere Mentalität herrscht. Wie bequem !
Wenn man die deutsche Situation sieht: es wird geschafft und geschafft, die Wirtschaft und der Export melden ständig neue Rekorde, nur bei der Bevolkerung kommt nichts an, weil alles in den Rachen der Banken verschwindet oder in den Gemeinschaftstopf Europas wandert.
Das Einfordern von Anstrengungen der anderen Mitglieder hat absolut nichts mit Nationalismus zu tun Herr Herles, oder wollen sie den Deutschen schon wieder ein schlechtes Gewissen einreden, nur weil sie fleißig und effektiv ihre Pflicht erfüllen ? Absoluter Schwachsinn !
Gut erkannt lieber @Ramses!
Unsere Nachbarländer haben zwar einen guten Grund auf die deutsche Politik sauer zu sein, aber der ist ein völlig anderer, als jener, den Dr. Herles hier anführt.
Die deutschen Rekorde beim Export feiert man nämlich auf dem Rücken einer Arbeitnehmerschaft, die von diesen Erfolgen nicht im geringsten daran profitiert, sondern vielmehr in den letzten 10 Jahren mit die höchsten Einkommenseinbußen im gesamten Europa zu schultern hatte.
Um die “demokratische Gesinnung” und den “Populismus” aufzugreifen…
Immer wenn Wahlen anstehen, strotzen alle Parteien nur so vor demokratischer Gesinnung. Es wird versprochen und überzeugt, bis der Arzt kommt. Schließlich bekommt der Demokrat nur so die Mehrheiten für seine Überzeugungen. Kaum sind die Wahlen Geschichte und die Demokraten gewählt, fährt der Zug plötzlich in eine ganz andere Richtung. Oder wie war das mit der Steuererhöhung nach Schröders Wiederwahl 2002? Wie war das mit der Mehrwertsteuer 2005? Wie war das mit dem “einfacheren, niedrigeren Steuersystem” 2009?
Und jetzt passiert Unglaubliches: seit neuestem begehren die Bürger gegen diese Art der demokratischen Gesinnung auf! Die vermeintliche Stimmung geht in die Richtung “Wir wollen nicht verar… werden!”. Ausdruck dessen sind die entsprechenden Umfragewerte für diese Demokraten. Wer will da den Demokraten einen Vorwurf machen, wenn sie sich gezwungenermaßen populistisch verhalten, ganz einfach indem sie sich plötzlich wieder an ihre Wahlversprechen erinnern? Schön, wenn dann beispielsweise so etwas wie die Energiewende aus der gewendeten Energiewende erfolgt.
Wenn Populismus nur ein anderes Wort für “Versprechen halten” ist, können wir gar nicht genug von diesem Populismus kriegen. Die demokratische Gesinnung nach Art der Janusköpfe dürfen dann gerne die Pinocchios und Münchhausens weiter pflegen, wenn sie denn nur unter der Fünf-Prozent-Hürde bleiben.
Kann man die Bundespolitik mit einem Ritt auf dünnem Eis vergleichen ? Deutschland ist einer der mächtigsten Staaten der Erde. Ob die Politik falsch oder richtig ist, ob es die Inlands-oder die Außenpolitik ist, dieser Staat kann sich etwas leisten, was andere in die Knie zwingen würde.
Die Widersprüche, in denen Deutschland vor sich hin zu laborieren scheint, müssen allerdings korrekt analysiert werden, und schnell wird man begreifen müssen, daß manches nur allzu begründet bzw. objektiv notwendig ist wie z.B. die gemeinsame Finanz-und Wirtschaftspolitik für Europa. Deutschland hat sich für Europa entschieden. Abgesehen von einigen fehlenden Volksentscheiden, hat die Bevölkerung, – auch wenn man hier wieder die Einschränkung macht und nach den Stimmen der Nichtwähler fragt -, die CDU/FDP-Regierung selbst zu verantworten, die diese sicher auch kritisierenswerte Europa- und Euro-Politik betreibt.
Die Widersprüche der USA beinhalten auch Merkwürdigkeiten, so z.B. einerseits das Eintreten für demokratische Veränderungen in Syrien z.B., andererseits gab es da „positive“ Verwicklungen der Geheimdienste, und andererseits setzt man immer noch auf gute Beziehungen zu dem Superfeudalstaat Saudi Arabien und verkauft dem noch für Milliarden 80 Kampfjets. Hat der BND nicht auch so positive Beziehungen zu gewissen arabischen Regimes unterhalten und hat Deutschland als Rüstungsexporteur nicht auch hier entsprechende Ambitionen ? Hat die deutsche Außenpolitik nicht richtig gehandelt, sich der Kampfhandlungen in Libyen zu enthalten ? Sind nicht schon genug Soldaten im Ausland für’n Scheiß verreckt ?! Diente das Engagement der NATO-Staaten nicht den Interessen der großen Konzerne, die nun billig und schnell zu ihren Konzessionen kommen, ohne mit irgendwelchen selbsternannten Führern der arabischen Welt groß verhandeln zu müssen ? British Petroleum wird schon wissen, warum die RAF in Libyen vorne weg mit eingriff.
Auch von einem Weltrettungssyndrom kann kaum etwas zu bemerken sein, berücksichtigt man den Hintergrund so mancher, sicher wie zugegebenermaßen seltsamen Entscheidung unserer Regierung.
Herr Dr. Herles hat absolut recht, wenn er von vermeintlichen Stimmungen schreibt, denen die Populisten folgen würden. Die Stimmungen werden von den Massenmedien erzeugt, von den Fernsehanstalten und Zeitungsredaktionen, denen die Menschen bereitwillig folgen, können sie es sich nicht besser erklären als die Journaille. Die „Stimmungen“ entsprechen also nicht unbedingt den Interessen des Volkes. Es stünde den Parteien, insbesondere denen, die sich selbstherrlich als Volksparteien bezeichnen, gut an, mehr auf die Stimme des Volkes zu hören, bevor jenes wieder mit irgendwelchem Mist beglückt wird … Eines Tages heißt es sonst (frei nach Gustav Schwab, Der Reiter und der Bodensee):
Da seufzt sie, da sinkt sie vom Roß herab
Da ward ihr am Ufer ein trocken Grab.
@Dr. Wolfgang Herles,
Zitat:”Vom Arabischen Frühling bis zur Eurokrise – es war ein dramatisches Jahr. Am Ende blicken wir zurück wie der Reiter, der durch Nacht und Leben ritt und zu Tode erschreckt feststellte, dass er über verdammt dünnes Eis gekommen war. Der Unterschied zur Ballade ist: Das Ufer ist noch längst nicht erreicht.”
Ja das Eis schmilzt, wird immer dünner, und das rettende Ufer ist nicht in Sicht.
Nörgler, hat die Welt zur genüge!
Doch Menschen, die ein Ufer festmachen, das nicht von Kanibalen beherrscht wird, sind Mangelware!
Ist nicht ein Populist; wer die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte für seine Zwecke instrumentalisiert, indem er Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt.
Schlimmer noch, “keine” Lösungen vorstellt.
Brauchen WIR diesen Journalinsmus ???
@susi bibelmaus,
dem Kaiser, was des Kaisers ist; wer suchet, der findet!
@charlotte,
richtig,(KUSS) was zähhlt ist heute, was kommt ist morgen.
@D. Zimmermann,
die Welt ist soooo schlecht,und susi soooo …..
@M.G.,
wenn; wir steben, das ist dann, wenn; wir unser Kind (SEELE)tot in unseren Händen halten.
@Heinz Sahl – Eine Stimme aus Thüringen,
ändere Dich, und die Welt verändert sich.
Wünsche auch ein gutes neues Jahr.
@Jörg,
das Volk bist DU!
@Siggi,
das Knirschen wird immer lauter; wer hören kann, der höre!
@Werner H Pallasch,
das gebührenzahlen gehört eben auch dazu!?
@Ramses,
schaffa, schaffa!, Häusle baua? Schwachsinn???
@Tocqueville,
Pinocchio und Münchhausen, unter fünf-Prozent-Hürde bleiben???
@Bernd Boeske,
Deutschland, Deutschland über alles ??!!
@ alle ein Gutes neues Jahr.
@martin
Deutschland, Deutschland über alles ? Ich weiß es nicht. Mein gottverschissenes Vaterland hat mich nicht gut behandelt, ich hab es nicht nötig … Comprendre ?
Ansonsten, gleichfalls …
- statt Argumente nur geistiger Dünnsch…
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ZDF heute.de: Und jetzt bitte wieder zur Sache. Vielen Dank an alle!
wie war ,mein vati ist am 26. gestorben,ich glaube,ich werde langsam erwachsen,obwohl ich auch schon lange kein teeny mehr bin
ein tolles neues jahr,ich weiß es wird gut
Das politische Deutschland ist nicht nur, wie absehbar, nationalistischer geworden, sondern preußischer. Andere Regionen können und wollen sich nicht unbedingt damit identifizieren;
schon gar nicht können wir gleichzeitig in eine Rolle als Europäer ohne Grenzen hineinwachsen, während wir von Berlin und Brüssel gleichermaßen mit immer neuen Vorschriften, Effizienzanforderungen, Abgaben und Regulierungen überzogen werden.
Nicht nur Deutschland ist auf dem beängstigenden Weg der Staatsallmacht, die EU ist es ebenso. Da die EU kaum demokratische Strukturen hat, sondern eigentlich nur ein Verwaltungsapparat gigantischen Ausmaßes ist, kann dieser Weg nur von den politischen Schwergewichten Europas so vorgezeichnet worden sein und werden.
Nun muss man natürlich sagen, dass es unendliche Geduld und Durchhaltevermögen braucht, wenn zwei Jahrhundertprojekte – die Wiedervereinigung Deutschlands bzw. das Ende der Ost-Westspaltung und der Aufbau eines vereinten Europas – gleichzeitig gestemmt werden sollen.
Aber wenn eine politische Führung wie bei uns die Bevölkerung so konsequent aus allen Entscheidungs- und Informationsprozessen heraushält, baut sich wenig Vertrauen in die Entwicklung Europas auf, und die Regierung wird zunehmend als dirigistisch, also undemokratisch, empfunden.
Ein etwas anderer Ritt
Nichts ist unmöglich – Deutschland
Wie immer am Jahresende und am Jahresanfang bemüht man sich nach allen Kräften einen positiven Rück- oder Ausblick des Jahres zu geben. Nachdem im letzten Jahr viele prominente Persönlichkeiten gestorben sind, darunter auch viele brutale Despoten oder wie es die Deutschen Medien zu sagen pflegen – Machthaber – das Zeitliche gesegnet haben, hat einer wohl den Vogel abgeschossen, und zwar Loriot. Der Meister des Deutschen Humors ist mit 87 Jahren zu früh gestorben. Er hätte zumindest Jopie Heester (108) überrunden sollen. Aber sei’s drum.
Was hat sich und was wird sich in Deutschland ändern?
In Deutschland ist alles möglich! Eine GRÜNE Pappnase wird in BW – Ministerpräsident. Ein homosexueller Außenminister bleibt im Amt. Ein aus Vietnam stammender wird FDP-Vorsitzender und Vize-Kanzler. Ein Bundespräsident lässt sich von reichen Unternehmern aushalten. Die Bundeswehr wird nun offiziell zur Heilsarmee, die allenfalls noch eine Sandburg schützen kann und soll. Und in Zukunft werden wir noch weitere Kuckuckseier in Deutschland öffnen. Aber eines Gutes bleibt doch noch: Wirtschaftlicher Erfolg macht sexy.
Der arabische und demokratische Frühling ist so ausgegangen, wie die schärfsten Kritiker es befürchtet haben. Es wird im nächsten Jahr im Frühling der Grundstein gelegt für eine Islamischtische Gesellschaft. Ganz nach dem Vorbild des Iran. Die Devise lautet: Was die Schiiten können, können die Sunniten schon lange. Europa hat noch immer nicht verstanden und begriffen, dass es keine Rolle mehr spielt, wenn es um demokratische und friedliche Freiheiten in der Welt geht. Selbst die UN, in der mehr als zwei Drittel der Mitgliedstaaten alles andere sind als Demokratien, verweigern Mitteln zum demokratischen Aufbau, der nordafrikanischen Ländern.
Aber es hat ein Zeichen gegeben, dass in den nächsten Jahren ein Omen sein kann. Der Sudan ist im Juli 2011 aufgeteilt worden. So wurde, einen mehr als 20 Jahre dauernden Bürgerkrieg zwischen dem christlich dominierten Süden und dem muslimisch geprägten Norden, in dem mehr als zwei Millionen Menschen ums Leben kamen, beendet. Auch in Nigeria scheint sich ein ähnlicher Prozess anzubahnen. Und in Europa? Wie immer, wenn es eine Ahnung gibt, dass sich eine vergleichbare Entwicklung abzeichnet wird, werden die Wächter des „Euro“-pas aufgerufen, den Wahnsinn nicht für möglich zuhalten.
In Frankreich sind im nächsten Jahr 2012 Präsidentschaftswahlen. Der Ausgang der Wahl, ist diesmal so offen – wie lange nicht mehr. In den 20-Uhr-Nachrichten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen hat der Moderator, die Chefin des Front National – Marine Le Pen, empfangen. Im höflichen Plauderton stellt er der 43-Jährigen allgemeine Fragen zur Wirtschafts- und Schuldenkrise. Die blonde Ex-Anwältin antwortet freundlich lächelnd mit weitgehend klugen Slogans und Zitaten aus dem Programm ihrer rechten Partei: Popularitätsrekorde: 43 Prozent von ihnen wollen bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für die Kandidatin stimmen. So viel wie die Kandidaten der beiden großen Parteien Nicolas Sarkozy und der Sozialist François Hollande zusammen.
Und falls Marine Le Pen gewählt werden sollte, dann wird sich Europa und Deutschland so verändern wie Nordafrika. Die Wahlen finden im Frühling 2012 statt. Na dann: Vive la france!! Vive Marine Le Pen !!
Le Pen….
Jaja, die Statistiken. Und 83% der Franzosen finden sie sei die nervendste Politikerin. Statistiken eben.
Le Pen wird ihre 20% bekommen und es gibt ne Stichwahl zwischen ihr und Sarkozy und dann müssen quasi alle Franzosen die keine Front-National-Präsidentin für Sarkozy stimmen und sich dabei ganz schön auf die Zunge beissen. So wie bei Chirac damals, als die Stichwahl von ihm gegen Jean Marie Le Pen (der Vater von Marine) stattfand.
Wenn Le Pen gewinnen sollte wäre das das Ende von Frankreich in Europa, denn das was sie vorhat sprengt Europa. Das rassisch reine Frankreich mit “Franzosen zuerst!” bezieht sie auch auf EU-Bürger, Deutsche, Italiener, Engländer sind für sie ebenso Ausländer. Wenn die Franzosen wirklich das wählen (was natürlich ihr Recht ist) dann ist es eben schneller am Ende. Die Freude der rechten Burschenschaften und Claqueure ist also sehr verfrüht.
@Doualien
Sind sie Hellseher?
Haben sie als Deutscher etwas dagegen, dass ein Franzose stolz ist auf sein Land? Wir Franzosen sind auch stolz darauf über unsere 58 Kernkraftwerke. Das hat unter anderem den Vorteil gegenüber Deutschland, dass wir 35% weniger für Strom zahlen. Und mit der Sicherheit ist es so wie mit dem Fliegen. Bisher sind weltweit über eine halbe Millionen Menschen durch Flugzeugabstürze gestorben. Und nun sollen nach ihrer Doktrin keiner mehr fliegen?
Die Deutsche wissen immer alles besser, was andere Staaten zu tun haben.
“Wenn Le Pen gewinnen sollte wäre das das Ende von Frankreich in Europa …”
Wow, dass ist mal wieder typisch Deutsch. Ja, und morgen geht die Welt unter, wenn es so laufen sollte.
Frankreich hat es auch vor dem Euro in Europa gegeben. Während von Frankreich auch die Revolution ausging, ging von Deutschland zwei Weltkriege aus. Und heute erklären die Deutschen Idealisten der Welt den Frieden.
Bonne année! – Happy New Year!
Sind das dieselben Franzosen die immer noch Neubauten bauen mit rein elektrischer Heizung und von denen die EdF Angst hat dass es im Winter “nicht reicht” weil die bösen Deutschen nicht mehr soviel Strom nach Frankreich verkaufen können?
Das Nationalistische und Nationale ist doch Tinnef, wir hängen alle miteinander auf dem europäischen Kontinent.
Frankreich würde ohne Stromzukäufe keinen Winter auskommen und im Sommer krachts auch weil es dann zu warm wird für die ganzen wunderschönen Spielzeuge mit dem Namen “Centrales Nucléaires”
Ich lese immer gern Ihre Texte, aber mit diesem bin ich nicht einverstanden. Er verkennt die wirklich komplizierte Sachlage. Angela Merkel weiß schon, was sie tut, aber sie ist auch keine Hellseherin, die hundertprozentig wüsste, wie dick oder dünn das Eis ist und ob es wirklich hält.
Was ist daran so schlimm, dass Fukushima Frau Merkel (und nicht nur sie) so erschüttert hat, dass sie ihr früheres Vertrauen in die angebliche Sicherheit der modernen Atomkraftwerke verloren, ihre Verantwortung wahrgenommen und daraus Konsequenzen gezogen hat? Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke, mögen die Franzosen und andere Europäer noch so viel den Kopf schütteln. Wenn ein französisches Atomkraftwerk demnächst in die Luft geht, wird ihnen das Kopfschütteln gegen Deutschland schnell vergehen.
Und was ist daran so schlimm, wenn sie fordert, dass die Länder der Euro-Zone wirtschaftlich besser kontrolliert werden sollen, und dass Deutschland nur zu diesen Bedingungen helfen will? Das sind keine “deutschen Bedingungen”, sondern Notwendigkeiten! In Spanien wurden übrigens mit EU-Geldern mitten in Ortschaften auf Gehwegen von etwa 200 m langen Steigungen Rolltreppen gebaut, um die Steigung besser und schneller zu bewältigen. Zwar sehr freundlich auf den ersten Blick (wobei Rollstuhlfahrer mal wieder von der “Freundlichkeit” ausgeschlossen sind, da sie mit Rolltreppen nichts anfangen können), aber vielleicht doch ein bisschen über die Verhältnisse gedacht. Heute können die Rolltreppen kaum noch gewartet werden, weil viele Ortschaften pleite sind. Jetzt können sie mit eigener Kraft die stillgeslegten Treppen hochsteigen und sich dabei mit einem Euro-Rettungsschirm vor dem Regen schützen… Ganz zu schweigen von den unendlich vielen leerstehenden Häusern, die nur die Landschaft verdorben und Ressourcen verbraucht haben, aber kaum jemandem zum Heim geworden sind… Ich bin für Solidarität, keine Frage, aber sie soll wirklich dem Leben der Menschen dienen und einem vernünftigen Wachstum, nicht einem gedankenlosen Übermut, der den Blick für das Ganze verliert. So zu denken hat absolut nichts mit Nationalismus zu tun.
In Zeiten größer Umbrüche und Unsicherheiten neigen die Menschen dazu, stärker ihren Gefühlen als ihren Verstand zu folgen. Das wurde von Opposition unverantwortlich ausgenutzt.
Der absurde Atomausstieg spricht Bände.
Dazu: Frauen-Quoten, Leiharbeitsregulierung, unverhältnismäßige Forderungen vieler Gewerkschaften.
Die Auswirkungen sind immer langfristig Fatal und zeigt sich in der Abwanderung von Produktionskapazitäten nach Asien.
Es müssen die Prämissen wieder klarer herausgestellt werden: Keine verspinnerten Ideen sondern
möglichst breiten Wohlstand für alle.
Die Menschen wollen Ihre Häuser und Autos abbezahlen und die Firmen brauchen volle Auftragsbücher, um ihre Mitarbeiter zu bezahlen.
Das kann nicht auf die Dauer aus der Staatskasse bezahlt werden. 2000 Milliarden Euro Schulden alleine in Deutschland sind zu viel.
Hemmnisse, wie absurde Verwaltungsvorschriften, undurchsichtiges Steuerrecht, Feldhamsterreglungen und Einspruchsrechte der Bürger müssen auf ein gesundes Maß zurückgefahren werden.
Dies alles ist das Ergebnis einer langfristigen behutsamen wirtschaftsfreundlichen Strategie.
Es lässt sich nicht mit einem “Basta” erreichen.
@Karl Letis!
“Es lässt sich nicht mit einem “Basta” erreichen.”
Aber am besten wohl, mit einem “gesunden” Beschneiden der Bürgerrechte.
“Bürgerrechte” erfordern informierte Bürger und keine Steinewerfer.
Diskussionen,wie sie hier stattfinden, sind doch eigentlich nur Reden mit sich selbst. Hat Tucholsky nicht Recht, wenn er sagt: “Alles ist richtig – auch das Gegenteil. Nur: Zwar…..aber – das ist nie richtig.”
Zwar und aber – das sind in meinen Augen die vielen moralischen Zeigefinger, die hier hoch gereckt werden.
Ohmannomann.
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ZDF heute.de: Der Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung entfernt.
Nicht nur Deutschland reitet auf dünnem Eis, sondern die ganze Welt tut es und das nicht nur seit Kurzem…!
Doch großzügig über die Entwicklung letzten 3 Jahrzehnte philosophiert, lässt sich feststellen das im Zuge der fortschreitenden Globalisierung, der Einzug der Computertechnik Hand in Hand mit dem WourldWideWeb; das Angesicht der ganzen Welt sich geradezu phänomenal verändert hat… Überall taut durch mehr Kommunikation, Reisemöglichkeiten und dadurch verbesserte Aufklärung, das Eis zwischen den Völkern auf und sogar die als unschmelzbar geglaubten politischen Blöcke des Ostens gehören nun schon längst der Vergangenheit an. Man wagt sogar die “todsichere” Versorgung der KKW´s in frage zu stellen; und selbst Dynastien von sich fest im Sattel wähnenden Despoten müssen nun Ihr eigenes Volk fürchten.
So oder so ist´s wie im gleichnamigen hit: “That´s live!”. Und letztlich hilft´s nur wie sonst im eigenen Leben = Pobacken zusammen kneifen, Blick voller Hoffnung nach vorn gerichtet und vor Allem darauf vertrauen, das der bisher eingeschlagene Weg auf dem Eis des Lebens der Richtige war – Auch wenn es hie und da schon bedenklich unter den Füßen knackt und knistert…
Die sehr viel risikofreudigeren Amerikaner sagen dazu und schreiben es auf Ihr gesetzliches Zahlungsmittel, das Sie in alle Welt hinaus exportieren: “In God wie trust!” In dem Sinn auf ein Gutes Neues für Alle.
Man kann es auch anders sehen….
…Über den panischen und teuren Atomausstieg schütteln nicht nur die Nachbarn in Frankreich den Kopf….
Bei der Sicherheit ist kein Preis zu hoch. Eine Physikerin hat durch den Gau in Japan blitzschnell realisiert, dass das Risiko von AKW’s unterschätzt wurde und richtig gehandelt! Die Bundesregierung ist für unser Land verantwortlich und nicht für die Nachbarn!
…Unbedingt und überall soll der unter falschen Voraussetzungen übereilt eingeführte Euro gerettet werden, aber bitte zu deutschen Bedingungen! Sollen sich die Griechen doch kaputt sparen…
Alter Spruch mit starkem Bezug zur Realität:
“Wer zahlt bestimmt!”
In Griechenland gibt es genügend Milionäre und Milliadäre. Hätten die Regierugen dort für ein solides Finanzeinnahmewesen, sprich Finanzamt, gesorgt und Steuern eingetrieben, wären Sie nicht dort gelandet wo sie sind. Hätte der Staat nicht 20.000 toten Beamten Pension bezahlt, wäre noch etwas mehr übrig.
Mit gefälschten Daten in die EU und zum Euro, ja wie hätten wir’s denn gerne? Sollen wir zu griechischen Bedingungen den Euro retten?
…Die Revolution in der arabischern Welt wird begrüßt, aber wenn es darum geht, den Despoten Gaddafi am Morden zu hindern, machen die Deutschen nicht mit…
Zum Glück hat Westerwelle, sicher in Abstimmung mit der Kanzlerin, Enthaltung bei der Abstimmung in der Uno geübt. Es reicht doch Afghanistan und die anderen Einsätze die nichts bringen, denn ein robustes Mandat fehlt leider allzu oft. Kein Befürworter des Libyen-Einsatzes weiß, wie sich die Dinge dort entwickeln werden.
Vielleicht raufen sich die Teilnehmer an der “Befreiungsaktion” in Kürze noch die Haare und wünschen nie dabei gewesen zu sein. In Richtung einer westlichen Demokratie werden diese Länder sich auf absehbar Zeit nicht entwickeln. Da steckt zuviel Islam drin! Auch ja ich habe fast vergessen…der Islam gehört ja zu Deutschland, gell Herr Bundespräsident.
…Allen europäischen Schwüren zum Trotz verhält sich Deutschland heute nationalistischer als vor zwanzig Jahren…
Wenn dem tatsächlich so wäre, könnte ich das begrüßen.
Die Kunde hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Jedes Land sieht zunächst auf seine Bevölkerung und sein Staatsgebiet. Nur wir Deutschen fallen von einem Extrem ins andere. Heute Deutschland, Deutschland über alles und morgen lecken wir dem Rest der Welt die Füße.
Der richtige Weg wäre, die Bedürfnisse und Empfindungen der eigenen Bevölkerung nicht zu vergessen und gleichzeitig die europäische Einigung voran zu bringen.
Nur ein einiges und politisch als Einheit auftretendes Europa hat auf dieser Welt noch eine Chance.
Bei dieser Aufgabe trifft aber auch der Spruch zu: “Das Hemd ist einem näher als der Rock”
…Alle größeren Parteien sind auf dem Weg in den Populismus. ..
Kann man so sehen, wenn man sich aber von Volkes Meinung und Willen völlig abkoppelt, wird man nicht mehr gewählt, und *das ist gut so*
(*Zitat bei Wowereit ausgeliehen)
Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012 und den Journalisten die Einsicht, dass schlechte Nachrichten die Stimmung senken. Denkt Euch auch mal positive Nachrichten aus, davon gibt es genügend!
Vorsatz für 2012: Meinung bilden, nicht machen!
Es ist nicht von der Hand zu weisen – in den Talkshows wird das nie angesprochen), dass Deutschland durch die Einführung des EURO in der Tat zwangsverarmt wurde, denn der Topf ist ja nur halb voll gegenüber dem vollen Topf mit der DM. Unser deutsches “Gutmenschentum” kann garnicht gut gehen, denn wer die ganzue Welöt retten möchte, wird sich am Ende selbst retten müssen, doch dann wird alles zu spät sein. Unsere Politiker, die ja nicht nur mit oder in der Politik ihr Geld verdienen, scheinen es noch nicht gemerkt bzw. “gemerkelt” zu haben. Sie sollten auch das Buch “Daniel” aus dem AT lesen und aufwachen.
“Parteien auf dem Weg in den Populismus”
Einfach mal an die eigene Nase packen, und den Satz auf der Zunge schmelzen lassen!
Obwohl ich selbst nicht allzu häufig in den Kommentaren lese, stoße auch ich wie der User D. Zimmermann immer wieder auf Beiträge von “susi bibelmaus”! Was ihren letzten Kommentar angeht, frage ich mich, wie es möglich sein kann, dass sie innerhalb von drei Minuten nach Einstellung des Artikels von Dr. Wolfgang Herles ihre Antwort dazu verfassen konnte. Einen solchen Text als eine auf das Blog-Thema zugeschnittene Antwort in dieser Zeit zu formulieren, ist schlichtweg unmöglich! Folglich kann allein schon aus diesem Grund ihr Kommentar (wie wohl auch ihre anderen) kein konstruktiver Beitrag für eine sinnvolle und bereichernde politische Diskussion sein. Auf ihr bildhaftes und metaphorisches Geschreibsel einzugehen, ist überflüssig!
Mein Appell an das ZDF: Bitte solche Beiträge, denen es offensichtlich an Ernsthaftigkeit und Themabezug handelt, gar nicht erst einstellen, denn diese sind störend und in gewisser Weise auch kontraproduktiv.
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ZDF heute.de: Dann würde uns wieder Zensur vorgeworfen. Aber wir moderieren seit einigen Wochen strenger und denken, dass es langsam fruchtet.
@Manuel
Vielleicht schreibt unsere Susi lediglich ganz einfach gerne und viel? Und manchmal ergibt es sich eben dabei, dass ihr, bereits zuvor schon Geschriebenes, als zum Thema passend erscheint.
Da Susi sich, als Grundlage ihrer Erkenntnisse, weitgehend auf die Bibel bezieht, die ja bekanntlich Scherenschnitte aller Lebenslagen für uns bereit hält, kann das mitunter auch durchaus stimmig erscheinen.
Da Bibelmaus offenbar Kraft aus ihrer Tätigkeit, wie ihrem teils unerbittlich festem Glauben zieht, sollten wir ihr auch mit jener Toleranz begegnen, die ihr selbst manchmal schwer fällt, für andere aufzubringen.
@ Herr Herles,wenn ein Freund etwas falsches tut,dann machen Sie auch mit.Wir sind unseren Freunden immer gefolgt,aber langsam wird es Zeit das wir erwachsen werden,und nicht immer wie ein kleines Kind hinter der Mutter herlaufen.Punkt 1.Afghanistan,Ami weg Probleme noch viel grösser wie vorher,die menschen schlachten sich weiter ab.Ziel der Amerikaner (vielleicht Drogen)
Ghadaffi,da geht es nur um Oel,warum stehen die Franzosen usw. nicht in Syrien,herr Herles,muss ich es Ihnen sagen,es gibt keine grossen Bodenschätze.Wenn Sie glauben das jemand wegen Menschenrechte irgendwo einmarschiert ist,dann bitte geben Sie Ihren Doktor ab.Die grössten Kriegstreiber seit Hitler,sind Amerikaner,Engländer und natürlich das grosse Kapital,Krieg ist ein Geschäft und keine Sozialeinrichtung.Warum glauben Sie das der dritte Weltkrieg vorbereitet wird,die Weltwirtschaft ist am Ar…..,und da ist es nur logisch was da hilft,weil bei Kriegen gibt es Verlierer das sind die Bürger und die Gewinner sind die sogenannten Eliten,man könnte Sie auch als Mafia bezeichnen.Atomausstieg war total richtig,ein richtiges Zeichen für die Welt nach Fukusima.Warten Sie ab bis die Wahrheit ans Licht kommt über Fukusima,dann werden Sie auch wieder leise.Alle Leute die in Talkshow waren für den Irak krieg,alle sind Sie verschwunden es gibt keine Befürworter mehr,derweil dieser Krieg mehr unheil gebracht und es immer noch weiter geht,aber das Interessiert ja niemanden mehr herr Herles,was haben die Menschen von Demokratie wenn die Metzelei immer noch weiter geht.Nur die Profiteure freuen sich.Herr Herles,wenn ein Mensch sagt das er einen unmoralischen Politiker lieber hat als einen Blassen,das sagt sehr viel aus.Gute Nacht Herr Herles,ich hoffe Sie können gut schlafen.
@Kurt
ein wunderbarer Text, Danke!
Herr Herles,habe noch etwas vergessen,im letzten Artikel vor 10 Minuten.”Und unser nachbar Frankreich schüttelt den Kopf” natürlich kann er nicht abnicken,Frankreich hat 54 Atommeiler natürlich Tod Sicher, für die Franzosen ist es schrecklich das Deutschland abschaltet derweil auch bald in Frankreich die Menschen auf die Strasse gehen gegen Atomkraft,also ich bitte die Medien in Frankreich wenn wieder ein Unfall passiert nicht gleich alles an die grosse Glocke hängen,sonst wird euch der Geldhahn abgedreht.
Gruss Kurt
Ich kann mir es nicht verkneifen:
Der Atomausstieg muss dem Herrn Doktor Herles richtig weh getan haben, er bringt dieses Thema in jedem seiner Kommentare.
Auch seine Aggressivität in Talksendungen in denen er eingeladen wurde spricht Bände. Das tat ihm weh.
Um den Mythos “Kernenergie” baut er eine Welt auf, die ein texanischer Republikaner-Wähler sicher reizend fände, aber die hier einfach nicht mehr passt.
Förderung von Klein- und Mittelstands-Industrie sind gefragt, keine Subventionen an Großkonzerne damit sie im Weltvergleich irgendwie besser dastehen – das bedeutet im Ende nur noch mehr Staatsschulden. Und die Kernenergie war hochgradig subventioniert vom Bund, bis heute! Die ganze Entsorgungsfrage darf letzten Endes der Bürger ausbaden und war nie in die Kosten eingepreist, die die ach so billige Kernenergie angeblich hatte.
Weg mit direkten und indirekten Subventionen, mehr Freiheit. Das wäre der Weg – und der sichere Tod der Kernenergie weltweit. Alleine der Umstand dass kein Versicherer das volle Risiko übernehmen will spricht Bände. In einem rein marktwirtschaftlichen Ensemble mit der einzigen Regulierung dass eine Haftpflichtversicherung jeden Schaden abdecken muss (wie es beim KFz und beiM Flugzeug ebenso der Fall ist, bei jedem Kohlekraftwerk, bei jedem Ölkraftwerk) wäre die Kernenergie nicht erst morgen am Ende.
Zu: Christen in Ägypten: “Keine Zukunft in diesem Land”
Ist ja klar, dass das ZDF keinen Blog für den Skandal des Jahres bereithält, sondern lieber mal wieder zum x-ten Mal über die Kanzlerin schimpft…
Wenn die Bundeskanzlerin einen Fehler macht, dann den, dass sie nicht genug gegen den Islam(ismus) unternimmt, der in Ägypten mal wieder seine Fratze der Intoleranz zeigt und dafür sorgt, dass Nicht-Moslems vertrieben werden. Die Bundesregierung sollte hier eine gesellschaftliche Diskussion darüber anstoßen, ob wir diese diese Hass-Ideologie in Deutschland wünschen oder lieber verbieten sollten – so wie es selbstverständlich ist, alle vergleichbaren Ideologien, die sich nicht “Religion” nennen, zu verbieten.
Vielen Dank für die freundliche Zensur dieses Beitrages im Voraus.
Hat er nicht gesagt (der BP)”der Islam gehört zu uns”…??
Dann ist doch alles klar..
Der willensschwache Herr mit dem würdevollen Amt sagt so manches. Über andere.
Immer mehr gleichen sich im vereinten Deutschland heutige Parteiparolen den einstigen Slogans jener Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands des kleinen Ostblockstaates DDR an. Tägliche Lügen- bewusstes Weglassen- berechnendes Verdrehen und manipulative Meinungsdiktatur, kennzeichneten die einstige DDR Einheitspartei. Die Lügen wurden immer subtiler, immer abstoßender- gegenwärtiger und immer offensichtlicher wurde auch das Begehren der Partei, Kontrolle über die Arbeiter und Bauern dieses Staates zu bekommen. Es war alles gut, die Volkseigenen Betriebe erwirtschafteten massenhaft Produktüberschuss und jeder hatte eine Arbeitsstelle. Radio und Fernsehsender waren fest in der Hand des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und die Radio- und Fernsehmoderatoren überschlugen sich im berichten linientreuer Meldungen.
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Als ehemalige DDR Maus sehe ich mich heut, Jahrzehnte nach der DDR, wieder zu Haus angekommen. Heut ist nichts anders als damals während der Tagungen des ZK der SED im Palast der Republik. Staatliche Rundfunkanstalten kommen ihrer Neutralitätsplicht genau so wenig nach wie das Radio und Fernsehen der DDR und ich warte nur auf den Tag, an dem DT 64 aus Berlin wieder die Arbeit aufnimmt. Dann wird es auch wieder die „Junge Welt“ am Kiosk geben und vielleicht haben wir dann auch wieder „Ein Kessel Buntes“ mit ausgesucht linientreuen beliebten Fernsehprominenten. Die heutigen Lügen werden aber noch unerträglicher werden und die tägliche Dosis verordneter „Hassminuten“ gegen jeden Feind der Europäischen Idee werden auch noch weiter intensiviert.
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susi
@ susi bibelmaus
” Heut ist nichts anders als damals während der Tagungen des ZK der SED im Palast der Republik. Staatliche Rundfunkanstalten kommen ihrer Neutralitätsplicht genau so wenig nach wie das Radio und Fernsehen der DDR ”
Ich widerspreche, und zwar aus dem einfachen Grund, weil uns heutzutage das Internet – damals in der DDR natürlich nicht vorhanden – als ein einzigartiges Medium ermöglicht, unzählige Informationen aus unzähligen verschiedenen Quellen zu beziehen. Selbst wenn also staatliche Rundfunkanstalten ihre Neutralitätspflicht ganz oder teilweise verletzen, so bleiben immer noch andere Quellen zur Meinungsbildung übrig, deren Inhalte und Aussagen dann verglichen werden können. Angesichts dieses Umstandes wird also meiner Meinung nach eine fundamentale Verletzung der Neutralitätspflicht unmöglich gemacht, da diese leicht festgestellt werden kann. Schlechte Artikel gibt es deswegen aber dennoch.
- Pardon, bei allen Mängeln und Baustellen die sicherlich vorhanden sind, Sie leiden offenbar an Realitätsverlust !
Sie können zum Glück bei aller Kritik an Medien und Staatsgewalt die verschiedensten Strömungen und Richtungen in Deutschland finden. Aber möglicherweise ist Ihre ständig demonstrierte basisreligiöse Richtung nicht dabei ?
Sie sollten vielleicht mal einige Jahre ins Ausland, dann würden Sie merken, daß unser (zu Recht) in Vielem kritisiertes deutsches Staatsgebilde insgesamt so unzulänglich nicht ist. Daran kann man ja arbeiten…
Intelligenz ist nötig, um glücklich zu sein, doch man bringt den Leuten bei, unintelligent zu bleiben. Diese Gesellschaft hat kein Interesse daran, daß die Intelligenz aufblüht. Diese Gesellschaft hat keinen Bedarf an Intelligenz. Im Gegenteil, sie hat große Angst davor. Die Gesellschaft braucht ängstliche Menschen. Warum? – Weil naive Menschen manipulierbar sind.Die Politiker haben kein Interesse daran, daß es Intelligenz gibt auf dieser Welt, die Priester haben kein Interesse daran, daß es Intelligenz gibt auf dieser Welt, die Generäle haben kein Interesse daran, daß es Intelligenz gibt auf dieser Welt. Keiner ist daran interessiert. Sie wollen, daß alle dumm bleiben. Dann ist jeder gehorsam, paßt sich an und verläßt die Herde nicht. Er kann nicht die Vergangenheit in Ehren halten, weil es an der Vergangenheit nichts in Ehren zu halten gibt. Der intelligente Mensch möchte eine Zukunft erschaffen, und er will in der Gegenwart leben. Indem er in der Gegenwart lebt, erschafft er die Zukunft. Ein intelligenter Mensch hängt nicht an der toten Vergangenheit und schleppt keine Leichen mit sich herum. Wie schön sie auch gewesen sein mögen, und wie kostbar – er trägt keine Leichen. Er hat abgeschlossen mit der Vergangenheit, sie ist vorüber, und zwar ein für allemal. Ein törichter Mensch hält sich an die Tradition. Zum Unglücklichsein braucht man kein Talent – das kann sich jeder leisten. Zum Glücklichsein braucht man Talent, Genie, Kreativität.niemand scheint richtig glücklich Sein zu wollen.Nicht nur ist die Menschheit eins, die ganze welt die existenz ist eins.Bewusstheit ist individuell, Unbewusstheit ist universal.Warum fühlen Menschen sich so glücklich in der Menge? Warum ist Glücklichsein in einer Gruppe so ansteckend? Der Grund ist, dass sie sich in der Menge fallen lassen, sie werden unbewusst. Sie verlieren ihre Individualität, ihre Individualität löst sich auf. Indem sie ihre Bewusstheit aufgeben, geben sie ihre Individualität auf. Dann sind sie glücklich, dann gibt es keine Angst, dann gibt es keine Verantwortung.Und natürlich neigen naive Menschen dazu, Gruppen zu bilden, weil sie sich nicht auf sich selbst verlassen können. in liebe und respekt…ein gesegnetes 2012…
@A. Schober:
- es ist vieles zutreffend was Sie ausführen, nur mit Ihrer Ansicht zur Vergangenheit habe ich meine Probleme.
Muß man sicher nicht immer in Ehren halten, aber ein generelles Vergangenheitsbewußtsein ist meiner Meinung nach unabdingbar. Da sind vor allem zwei Punkte:
- nur aus der Vergangenheit heraus kann man die Gegenwart verstehen. Sie ist die Basis aus der man (hoffentlich) lernt und Veränderungen einleiten kann, wenn man den will oder den Anlaß dazu sieht. Insofern hat sie unweigerlich auch einen Zukunftsaspekt.
- persönlich kann man die eigene Vergangenheit ebenfalls nicht einfach so ablegen. Wie man sich auch dreht und wendet, sie bleibt unlöschbarer Teil des Individuums, selbst wenn es sich nicht daran erinnern mag.
- Für 2012 viel Glück !
Guten Tag Herr Schober, wenn wir davon ausgehen, dass alle von Ihnen aufgeführten Menschen, die kein Interesse an der Intelligenz der Mitmenschen haben doch irgendwie intelligent sind, was bedeutet das dann letztendlich???
Einen guten Rutsch!
Selber denken ist für Herles nationalistisch, der Atomausstieg sei teuer.
Geht´s noch Herr Herles?
Wäre ein Super-GAU in Deutschland etwa billiger? Ist die hochsubventionierte Atomkraft, wo alle Folgekosten aus dem Strompreis rausgerechnet sind, etwa billiger?
Dann sollen die Franzosen doch ihren (in diesem Fall) dummen Kopf schütteln – zu 75% auf eine Hochrisikotechnologie als Hauptenergiequelle zu setzen – ohne Endlager weltweit, mit Castortransporten quer durch die Länder, wo jeder einzelne davon ein leichtes Terrorziel wäre (nicht nur die Akws!) – das soll vernünftig sein.
Dann gute Nacht.
liebes zdf,ein gesundes neues und erfolgreiches jahr an alle mitarbeiter,ihr seid mein stammsender und ich hoffe
ihr behaltet euer eigenes profil,das sich wohltuend von anderen abhebt.
mit abstand habt ihr die übersichtlichste mediathek mit einfachem und schnellem zugriff.man sollte nicht immer mit den wölfen heulen und gute sachen als eigenständiges gesicht behalten.ich wünsch euch alles gute
- den Wünschen kann man sich mit aller (übrigens notwendigen) Diskussionsfreude nur anschließen…
Allen usern ein aufgewecktes 2012
viele Themen und möglichst wenig Herles
allen einen guten Rutsch
warum?
@ ZDF, Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2012 !!!
Ich wünsche mir freie Journalisten die auch gegen das Kapital schwimmen können,aber leider muss man Karriere machen und Geld verdienen,deshalb schwimmen wir mit denen
die uns Förderlich sind.Was der Chefredakteur sagt ist die Wahrheit die gesendet wird.
Keinen Blog über die Vorbereitung von Israel und seinen
kapitalverbündeten für einen Krieg im Nahen Osten oder sogar Weltkrieg !!! Das wäre ein Thema im Internet wo man vieles erfahren könnte,derweil unsere Medien beschnitten sind.
GRuss Kurt
Ein friedliches Neues Jahr wünsche ich allen Menschen !!!!!
Vielleicht schreibt die BIBELMAUS gern….meint ein User.
Aber vielleicht redet auch keiner mehr mit ihr. Ich stelle mir vor, dass das auch ein schwieriges Unterfangen sein dürfte. Als ehemalige “DDR – Maus” (Originalzitat von BIBELMAuS) ist das möglicherweise verständlich.
Standortprobleme!?
Habe ich auch – nur umgekehrt.
Na ja – alles wird gut.
Gutes Neues Jahr – trotzdem.
Prosit Neujahr, Herr Herles! Ich weiß nicht, wieviel Promille Alkohol in Ihrem Blut gewesen sind, doch mehren sich in mir die Stimmen, dass der Moderator W.H. dem Textautor gleichen Namens deutlich überlegen ist.
Diesmal betrifft das Verdikt zwei Formulierungen:
- Für wie sinnvoll soll ein Leser den Komparativ “nationalistischer” halten, wenn damit augenscheinlich gemeint ist, dass Deutschland sich vor 20 Jahren, also kurz nach der Einheit, brav-europäisch verhielt, während es heute egoistisch handelt?? Wortwörtlich verstanden bedeutet die Komparativ-Verwendung nämlich, dass D, wenn auch weniger, auch 1991/92 schon “nationalistisch” war.
- Ihre These “Der Demokrat kämpft um Mehrheiten für seine Überzeugungen, der Populist passt seine Überzeugungen vermeintlichen Stimmungen an.” klingt gut, entlarvt aber, ohne dass Ihnen das natürlich bewusst war, Ihre eigene anti-demokratische(!) Gesinnung.
Sie haben genausowenig wie über 90% aller deutschen Politiker begriffen, dass Demokratie VOLKSherrschaft und nicht Parteien- oder Parlamentsherrschaft bedeutet. Ein echter Demokrat kämpft daher nicht um innerparlamentarische – und diese meinten Sie ja – , sondern um außerparlamentarische Mehrheiten. Die von Ihnen mit spürbarer Herablassung bezeichneten “Stimmungen” (in der Bevölkerung) sind es bei genauerem Hinsehen, was eine wirkliche Demokratie=Volksherrschaft kennzeichnen, indem nämlich das Volk als der verfassungsmäßige Souverän in Wahlen UND ABSTIMMUNGEN (so steht es im GG) je nach dem Übergewicht seiner jeweiligen “Stimmungen” der Politik die Richtung vorgibt.
Das Volk, sehr geehrter Herr Doktor Herles (leider kann ich Ihre Promotionsarbeit nicht zitieren), besteht zwar nicht nur aus Promovierten wie Ihnen, ist aber mit allergrößter Wahrscheinlichkeit dennoch nicht das dumme “Stimmvieh”, die millionenfache und 1x alle vier oder fünf Jahre gemolkene Milka-Kuh, für das Ihresgleichen es seit Jahrzehnten halten.
Das Volk wird eines Tages sich die Rechte holen, das seine sogenannten “Vertreter” ihm seit 1949 vorenthalten haben! Warten wir’s ab: Es wird sich mancher an meine Worte erinnern.
korrigiere:
“kennzeichnet” (statt “kennzeichnen”)
“Rechte holen, die” (statt “Rechte holen, das”)
Quassel, quassel, lieber Frank John, ich vemute, Sie hatten beim Abfassen Ihres Beitrags das Dppelte an Alkohol im Blut als Sie Herrn Herles unterstellen.
Ihr gar nicht so falscher Ansatz verliert sich völlig im Nebel. Sie wollen sich intellektuell geben und kommen nur überheblich daher. An Ihre Worte wird sich schon morgen niemand mehr erinnern.
Meine Güte, Sie erheitern mich, Frank John, mit Ihrer Milka-Kuh, wie Sie die mit Demokratie zusammenbringen – grandios. Und wenn Sie die Güte hätten, zu erklären, was eine Parlamentsherrschaft ist. Was ist ein echter Demokrat? Gibt es einen unechten auch? Müssen wir mal ein bisschen auf Schulstunde machen und abfragen, ob er was gelernt hat im Sozialkundeunterricht!
Was war denn vor 1949? Wurden damals dem Volk alle Rechte gewährt? Wer sind denn “Vertreter”? Ich kenne nur Vertreter.
@ Bernhard Paul
Nichts gegen Kritik, nur sollte man dann auch Argumente anstelle von Polemik liefern. Was kann ich für Ihre Wissensdefizite?
Was eine Parlamentsherrschaft ist, liegt ja wohl auf der Hand: Es ist der verfassungswidrige(!) deutsche Ist-Zustand seit 1949, dass die Macht faktisch nicht vom ganzen Volk in Wahlen UND ABSTIMMUNGEN ausgeht, sondern nur von einer Clique bzw. Kaste weniger Hundert bis Tausend (die Landtage einbezogen) Politiker. Wer das immer noch nicht verinnerlicht hat, sollte besser im Internet nicht seinen Realnamen verwenden. Bei Ihnen habe ich den Eindruck, dass er Wolfgang Herles lauten könnte.
Der echte Demokrat ist logischerweise derjenige, der sich zur echten Demokratie, zur Volksherrschaft, bekennt – und nicht zu der seit 1949 bestehenden Demokratie-Farce, die das Volk weitestgehend politisch entmündigt hat (aus dem einzigen Grund, weil Hitler vom Volk gewählt wurde).
So, noch Fragen, Bernhard Paul – oder sollte ich besser W. H. sagen?
Lieber Frank John,
es gibt definitiv keine Parlamentsherrschaft. Nirgends. Ein Parlament berät und beschließt Gesetze. Herrschen, wie Sie es nennen, tut allenfalls eine Regierung, die Exekutive. Das tut sie aufgrund der bestehenden Rechtslage und unter Kontrolle des Parlaments und weiterer Institutionen.
Die Kaste oder Clique, wie Sie die Parlamentarier nennen, sind die vom Volk, also auch von Ihnen, gewählten Repräsentanten der Volksherrschaft, deshalb auch der Begriff der repräsentativen Demokratie
Wann eigentlich in der deutschen Geschichte hat es Demokratie gegeben außer seit 1949 und zuvor in der Weimarer Republik von 1919 bis 1933? Ich warte auf Ihre Erklärung. Warum ist die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland seit 1949 verfassungswidrig? Bitte dazu doch auch Ihre Erklärung.
Dass ich nicht der Wolfgang Herles bin, sondern Bernhard Paul heiße (meine beiden Vornamen) dürfte damit klar sein, oder?
Aha, so ist das also! “Definitiv keine Parlamentsherrschaft.”
Raten Sie mal, wer a) den Bundespräsidenten, b) den Bundestagspräsidenten, c) den Bundeskanzler und d) sämtliche obersten Bundesrichter wählt.
Na, so was – sollte das etwas der Deutsche Bundestag sein, wobei bei a) noch die von den Landtagen gewählten Vertreter hinzukommen?!!
Wenn die Beschlussfassung der Gesetze nichts mit Herrschaft zu tun haben soll, dann weiß der Kuckuck, was Herrschaft bedeutet.
Verstehen Sie wirklich nicht, dass der Bundestag, das heißt die Legislative, am längeren Hebel (der Herrschaft) sitzt?
Er, der Deutsche Bundestag, ist es doch schließlich, nach dessen Pfeife, sprich: nach dessen Gesetze alle tanzen müssen, oder wollen Sie das ernsthaft bestreiten?! Hebt das Parlament im Berliner Reichstag ein Gesetz auf, dann ist es auch für alle Exekutivorgane bundesweit aufgehoben, und sie haben insoweit keinen Deut mehr Macht als der einfache Bürger.
Es ist köstlich, wie man sich verrennen kann, nur um jemand anderem wiedersprechen zu wollen. Sie taugen wahrscheinlich perfekt zum advocatus diaboli.
Ihre “Wann”-Frage lässt sich ganz simpel mit einem “noch nie” beantworten. Schauen Sie in die Schweiz, um zu begreifen, warum. Das muss man intelligenten Zeitgenossen nicht weiter erklären.
Ihre “Warum”-Frage ist von mir eigentlich schon beantwortet. Glasklar verfassungswidrig ist die bisherige weitestgehende Vorenthaltung von Volksabstimmungen durch die Parlamente aus dem simplen Grund, weil Art. 20 GG lautet: “Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen UND ABSTIMMUNGEN … ausgeübt.”
Ein Blick ins Grundgesetz, gepaart mit einem kurzen Abgleich mit der Lebenswirklichkeit, und jede weitere Diskussion erübrigt sich. Nichts anderes zu diesem Punkt als ich sagt, falls Sie das noch mehr überzeugt, kein Geringerer als Heiner Geißler.
Mein Gott, Walter!
natürlich “widersprechen”
Haben Sie das denn dem Bundesverfassungsgericht noch nicht mitgeteilt, lieber Frank John, dass wir in einem verfassungswidigen System leben?
Die wissen das vermutlich noch gar nicht. Es wäre Ihre heilige Pflicht, daas zu tun!
Volksabstimmungen koennen wichtig sein, wenn es um “geschmacksfragen” geht. In politischen Fragen allerdings leben wir in einer Demokratie, nicht im Populismus. Das heisst, im Idealfall: das Volk nennt ein Problem, die Politiker befragen Experten, bilden sich eine Meinung und einen Loesungsweg, und versuchen dann, dem Volk diesen Loesungsweg so zu praesentieren, dass das Volk es versteht und zustimment kann. Der, der den besten Loesungsweg erklaert, bekommt die meisten Stimmen. Das ist Demokratie. Populismus ist, nicht nur auf die Probleme des Volkes zu hoeren, sondern auch noch zu meinen, das Volke haette die Loesung parat… das kann “das Volk” eben nicht leisten, denn die beste Loesung ist nicht die Summe aller Einzelmeinungen, war sie noch nie. Es muss immer Experten fuer ein Thema geben, auf die wir hoeren solleten. Allwissenheit ist uns Menschen nunmal nicht vergoennt.
Sehr gut und allgemeinverständlich erklärt, wobei sich das politisch-parlamentarische System aufgrund a) fachlicher Schwächen der darin handelnden Personen und b) menschlicher (charakterlicher) Schwächen immer wieder selbst in Not bringt, so dass seine Akzeptanz von Mal zu Mal sinkt und ihm immer weniger bzw. alles zugetraut wird. Das ist das Problem.
Das ist eine Uminterpretation der Staatsform Demokratie, die mit dem altgriechischen – Philosophen-Modell einer Volksherrschaft (demos=Volk, kratia=Herrschaft) nicht mehr viel zu tun hat.
Wer als Deutscher so denkt, bleibt in seiner Biographie und den gewohnten Lebensumständen gefangen. Keinen einzigen Schweizer werden Sie damit überzeugen können! Die sog. Eidgenossen wissen seit langer Zeit, dass echte Volksherrschaft möglich ist – und hüten wir uns davor, zu glauben, die Entscheidungen der Schweizer in ihren Direktabstimmungen seien das Ergebnis von Populismus und frei von Expertenwissen.
Die Jahre seit der Dt. Einheit beweisen im übrigen überdeutlich, wie oft und grundlegend sich unsere offiziellen Experten, denen allein Sie offenbar das Primat der Lösungsfindung zubilligen wollen, getäuscht haben.
Die deutsche Bevölkerung hätte wesentlich früher als ihre Politiker den Asylmissbrauch und die Masseneinwanderung von Millionen Außereuropäern gestoppt, hätte nicht ohne zwingende Notwendigkeit die beste Währung geopfert, die Deutschland historisch jemals besaß, und wir wären auch nicht der Wirtschaftsmacht der unzähligen großindustriellen Lobbies, nicht zuletzt die der Atomkonzerne, so lange hörig geblieben.
Das aktuellste Beispiel ist der Bundespräsident. Die Mehrheit der Bevölkerung wollte Joachim Gauck – Spätestens seit gestern sollten alle begriffen haben, dass er zum Staatsobehaupt sich weitaus besser eignen würde als Herr Wulff.
Nein, nein. So einfach darf man es sich nicht machen! Die Faustformel Volkes Meinung = Muhen des Stimmviehs respektive Parlament + Experten = Schläue des Bauern gehört der Vergangenheit an.
Aller Anfang ist schwer. Dies gilt auch für die Einführung echter, direkter Denokratie in den westlichen Staaten. Aber es wird eines Tages gelingen – genauso wie die Überwindung des Kommunismus in China. Die Freiheit siegt überall irgendwann.
Das galt @ Michu.
Die Freiheit die Sie da ansprechen nennt sich Anarchie und mit der moechte ich nichts zu tun haben. Und glauben Sie mir, ich habe mich auch immer fuer schlau gehalten, bis ich dann mal angefangen habe, Politik zu studieren. Da hab ich dann gemerkt, dass man als Normalbuerger das gar nicht alles begreifen kann und will, ja es auch gar nicht muss. Einen Staat zu regieren ist, wie eine Familie zusammenzuhalten – ein Kraftakt aller erster Guete und viel zu kompliziert, um es zu verallgemeinern. Und wer als Vater seinen Kindern absolute Entscheidungsfreiheit zuspricht, ohne sie zu leiten, der wird eben eine solche Jugend ernten, wie wir sie heute haben. Denn das sind Buerger, Kinder im Angesicht der uebermaechtigen Entscheidungen und Problemen eines Staatengebildes.
Und ich bin der festen Meinung das der Euro, Europa etc. alles gute Expertenentscheidungen waren, und wir die Mehrheit der Probleme heute nur deshalb haben, weil wir in Europa weg vom Pfad der starken Fuehrung hin zum nationalisitschen Populismus und Egoismus gedriften sind. Um wieder das Beispiel einer Familie zu nehmen, das ist so wie wenn Eltern nicht ihre Kinder erziehen, sondern sich mit anderen Eltern (Politikern) pruegeln, weil die verzogenen Kinder (Deutsche, Italiener, Franzosen, Englaender etc.) sich untereinander nicht verstehen.
Man sollte nicht so naiv sein und meinen, dass Demokratie die Meinung der Mehrheit ist. Das spricht 1. gegen den Minderheitenschutz und 2. ist es Populismus.
Und nur mal so am Rande, vielleicht kann sich die Schweiz einfach mehr Populismus erlauben, einfach weil sie auf der Machbuehne der Welt ausser als Geldspeicher keine Rolle spielt. Wer Verantwortung traegt, wie Deutschland, der muss auch verantwortungsvoll mit seiner Macht umgehen (lernen). Und nicht die ganze Macht ohne ordentliche Leitung seinen Kindern in die Schuhe schieben. Schon Hitler wurde “demokratisch” gewaehlt, weil man dem Volk zu schnell und ohne ordentliche Erziehung und Meinungsalternativen zu viel Macht verliehen hatte.
“Anarchie”. Um Himmels willen! Sagen Sie das bloß nicht laut bzw. unter Ihrem Realnamen.
Jemand, der Politik studiert hat, sollte um einiges besser zu differenzieren in der Lage sein, als Sie das hier demonstrieren.
Direkte Demokratie hat NICHTS mit Anarchie zu tun!! Wollen Sie ernsthaft behaupten, in der Schweiz, dem einzigen Staat Europas mit direkter, echter Demokratie, würden anarchische Zustände herrschen?? Machen Sie sich nicht lächerlich!
Anarchie, ebenfalls griechisch, bedeutet “ohne Herrschaft”, d.h. einen Zustand, in dem es keine Gesetze und keine Rechtsdurchsetzung mehr gibt. Direktdemokratie setzt mitnichten die verfassungsgemäßen Verhältnisse außer Kraft, sondern gibt dem Souverän, dem Volk, die Rechte, die ihm seine selbsternannten “Vertreter” vorenthalten. Lesen Sie mal Art. 20 GG “UND ABSTIMMUNGEN”. Anarchie??
Es geht darum, dass das Volk zu den fundamentalen GRUNDENTSCHEIDUNGEN zu befragen ist, nicht zum 3. Änderungsgesetz zu § 345 b der 2.Altreifenverordnung.
“Allen europäischen Schwüren zum Trotz verhält sich Deutschland heute nationalistischer als vor zwanzig Jahren. Das ist auch der wahre Unterschied zwischen Kohl und Merkel.”
Exakt.
“Ein Grün-Rot getöntes Weltrettungssyndrom greift um sich, eine Art moralistischer Größenwahn.”
Merkel handelt so , nicht grün oder Rot.
Ob dies besser machen , wer weiß , die Kritik an Merkels Politik in diesem Punkt kam z.T. aber auch aus “grün-roten” Kreisen.