Weihnachtsmann Wulff

Morgen, Kinder, wird’s was geben. Posaunenchor oder stille Nacht? So gebannt warten die Deutschen selten auf die Weihnachtsansprache ihres Bundespräsidenten. Was wird er sagen über echte Freundschaft, Zusammenhalt und Glaubwürdigkeit in der Politik? Einen Akt größerer Gelenkigkeit muss er da vollführen, obwohl Wulff nicht bei “Stars in der Manege“ gebucht ist. Nach einem günstigen Privatkredit, mehreren Urlauben bei Unternehmerfreunden und einem Buch mit kostenloser Werbung muss er sich jetzt um den Turm seiner eigenen Maßstäbe winden. Dieser Turm ist meterhoch.

Denn man muss wissen, dass Christian Wulff nichts vom Weihnachtsmann hält, weil er nicht “an Zufälligkeiten glaubt“. So gesagt 1998 vor der Landtagswahl in Niedersachsen, als Carsten Maschmeyer als anonymer Geldgeber in Schröders Wahlkampf enttarnt wurde. Schröder sollte damals mit der Plakatierung “Der nächste Kanzler muss ein Niedersachse sein“ vom damaligen AWD-Chef ins Amt gehoben werden.

Hart und unerbittlich ging Wulff gegen Amtskollegen der anderen parteipolitischen Couleur vor, wenn ihm Schein und Anschein nicht sauber getrennt erschienen. Als Niedersachsens Ministerpräsident Glogowski 1999 nach der sogenannten “Aida-Affäre“ (kostenloser Opernbesuch in Kairo) sein Amt niederlegte, trat Wulff nicht nur als Kritiker auf, sondern forderte einen Untersuchungsausschuss, weil der “Schein von Abhängigkeiten ein Problem“ sei “für die Würde des Amtes“.

Jetzt kommt der Bumerang zurück, knallt mitten auf den Gabentisch.

Der Bundespräsident ist übrigens ein Fan kritischer Medien. Nachzulesen in seinem Buch “Besser die Wahrheit“, für das der politische wendige Unternehmerfreund Carsten Maschmeyer die Werbung besorgte. Über den Einfluss der Medien auf die Politik sagte Christian Wulff damals: “Ich bin froh über den Einfluss. Weil die Medien dafür sorgen, dass alles rauskommt, das nichts verharmlost oder vertuscht werden kann. (…) Natürlich muss berichtet werden, wenn ein Politiker korrupt ist.“

Das schönste Geschenk wäre nun: Auspacken, Herr Präsident! Passt doch. Ist doch bald Weihnachten.

307 Kommentare | 21. Dezember 2011 | 11:57 Uhr | Twittern | Facebook

307 Kommentare

  1. Ich glaub es nicht, es geht weiter, na dann ” schöne Weihnachten”

    Tomca | 21. Dezember 2011 | 12:02 | Antworten
    • Ich finde die ganze Diskussion schön lächerlich, kleinkarriert und wie immer in Deutschland selbst-zerfleischend.
      Wir hauen mal drauf, der Man hat zwar nichts unrechtes getan, aber wir zerren an allem holen jedes Haar aus der Suppe und reden in jeder Talksendung darüber.
      Wenn ich das Wort schon höre Vorbild, dann müssten ja wohl alle Politiker aufstehen und gehen.
      Haben wir nicht grössere Probleme zu lösen?
      Jetzt wird auch noch die Bildzeitung zum moralischen Zeigefinger in Deutschland.
      Na dann frohes Fest?

      Thl. dic. Ines Helm Schroeder | 21. Dezember 2011 | 16:00 | Antworten
      • Selbstverständlich hat der Mann nichts unrechtes getan. Er ist ein Feierabendpolitiker, der zu den üblichen Geschäftszeiten seinen Titel (er)füllt, und nach Feierabend, so wie jeder andere Mensch auch, sich vom privaten Freundschaftskreis das Leben versüssen lässt. Sie haben völlig recht, alle Politiker müssten aufstehen und gehen, denn ihr Vergehen wiegt genauso schwer. Sicherlich haben wir wichtigere Probelme zu lösen, nähmlich die Probleme, die uns Menschen in entsprechenden politischen Funktionen erst bereiten.

        Mir ist eine Gesellschaft zu wieder, die es völlig ok findet, das selbstbereichernde Schmarotzer sich in den Chefsesseln bequemen, während die Völksgemeinschaft gegen die Wand gefahren wird.

        Ich finde den Beitrag von Frau Reidt richtig, mutig und ehrlich. Sie zeigt nähmlich das simple Funktionieren eines Bumerangs auf, das sie nicht selbst geworfen hat. Hier sehe ich auch die wesentliche Funktion unserer Medien und deren Aufklärungsarbeit.

        Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 17:58 | Antworten
        • Es ist schon erstaunlich, was Bettina von Schausten in den heute-Nachrichten vor sich her stottert und erst nach einem zweiten Blick auf den Video-Prompter herauskriegt. Das ist schon beispielhaft für das Niveau unseres Journalismus. Der Laie staunt, der Physiker wundert sich. Frau Reidt mag die Couchpotatoes beeindrucken, inhaltlich hat sie nur dürres Zeug zu vermelden.

          Herr BB | 21. Dezember 2011 | 19:23 | Antworten
          • Was war, abgesehen davon, dass sie auch mal was vom Zettel ablesen musste, falsch an dem, was Bettina Schausten sagte? “… Wulff hat immer große Maßstäbe an die anderen in den höheren Ämtern angelegt, an denen er sich jetzt wird messen lassen müssen” – ist doch einfach sehr wahr!
            Nur er macht, statt sich messen zu lassen, einfach einen auf Abtauchen.

            Irmgard R. | 22. Dezember 2011 | 08:12 | Antworten
        • ….eben…. die Katze hat Recht…. alle weg!!!!
          Zu den Zeiten , als wir unregiert waren, wegen schwarzgelbem Koallitionsgeplänkel, liefs besser den je….

          also, was soll schon passieren, aber es könnte ja auch besser werden

          staatsfeind No.1 | 21. Dezember 2011 | 20:11 | Antworten
          • Die sind doch schon alle weg, und zwar immer dann, wenn ihnen die Menge ihrer Nebentätigkeiten eigentlich gar keine Zeit mehr für das politische Mandat lässt.

            Ich fände es zum Beispiel viel ehrlicher, wenn man Maschmeyer zum Präsidenten macht. Dann hört auch endlich diese unerträgliche Heuchelei auf, von offenkundiger Korruption abzulenken.

            Vielleicht wollte Wulff damals auch nur frühzeitig ein Zeichen setzen, indem er den institutionellen Banken sein Vertrauen entzog und sich Geld lieber durch private Unternehmer vorstrecken liess. Immerhin war das 2008, da war das gerade mit den Banken nicht so dolle.

            Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 22:13 | Antworten
      • @ Thl.dic.Ines Helm Schroeder

        Am vergangenen Sonntag starb der ehem. Präsident Tschechiens Vaclav Havel. Ein VORBILD an Anstand und Integrität. Christian Wulff sollte sich an ihm ein Beispiel nehmen! Seine “causa”, die nicht seine Kritiker (wie gerne behauptet!) sondern er selbst zu einer solchen gemacht hat, ist ein Trauerfall für unsere Republik!

        Man spricht neuerdings von Vergebung für Wulff. Das ist in Ordnung. Als Theologin wissen Sie aber sicher, dass i.A.nur dem vergeben wird, der vorher Reue gezeigt hat. So kenne ich das als Katholik. Vielleicht ist es bei Ihnen anders. Bei Christian Wulff kann ich bis dato nur Selbstrechtfertigung erkennen aber keine echte Reue!

        Sie Fragen, ob wir keine größeren Probleme haben. Wenn Sie die Weltpolitik in der vergangenen Zeit genau verfolgt haben, müssen Sie feststellen, dass ein Teil der Menschheit, v.a. in den reichen Industrienationen, moralisch Verkommen ist. Unsere Gesellschaft ist in großen Teilen Gewinnkrank! Als Theologin dürfte Ihnen Mth. 6/19 ja nicht unbekannt sein. Das ist eines unserer größten Probleme!

        Der Begriff Vorbild scheint bei Ihnen keine große Rolle zu spielen. Ich glaube, dass wir Vorbilder so nötig wie noch nie haben. Wenn es Menschen wie Albert Schweitzer, Mutter Theresa oder Mahatma Gandhi nicht gegeben hätte, wären wir um einiges ärmer!

        DieterK | 21. Dezember 2011 | 21:28 | Antworten
        • Unser aller Problem ist die Gier. Die Furcht nicht genug zu bekommen. Dies zeigt nicht nur in der sogenannten Finanzkrise sondern natürlich auch in der heimischen Politik. Ein Präsident, der sich den Urlaub bezahlen lässt? Also bitte, wenn ich heute einem Mitarbeiter zu Weihnachten als kleines Dankeschön einen kleinen Stollen in die Hand drücken will, weist er dieses Präsent entsetzt zurück, weil er befürchtet als bestechlich gelten. Und natürlich hat das seinen Grund, weil genau diese Bestechlichkeit auf allen Ebebenen der Gesellschaft zu finden ist. Herr Maschmeyer hat sich bisher noch nicht um meine Bekanntschaft bemüht, aber – wie höre – ist er Freund von Wulff, Schröder usw. Warum wohl?

          R. Meyer | 22. Dezember 2011 | 12:06 | Antworten
      • Mit solcher mehr Schein als Sein Befürwortung wirds noch schlimmer wie es schon ist. Wie soll ein Klammer empfänglicher korrupter Bundespräsident neutral sein, zumal seine Frau auch noch aus der einschlägigen Massageabteilung kommt. Wulff ist ein Blender – Bücher über Wahrheit schreiben und Moralapostel spielen-wie viel Verblödung muss man sich hier gefallen lassen? Wie weit unten setzen wir da an? Der Mann ist peinlich. Was daraus wird sieht man bei der FDP. Wenn ein führender Entscheider um alles in der Welt gehalten wird dann gehts steil nach Unten. Hier fällt jeder Respekt.

        dogwau | 22. Dezember 2011 | 14:34 | Antworten
        • Wenn das gebohre weitergeht kommt noch mehr auf den empfänglichen Tisch!
          In Deutschland setzt man Mitarbeiter wegen eine Frikadelle auf die Strasse!

          dogwau | 22. Dezember 2011 | 14:39 | Antworten
        • Der Wulff hat doch das Buch bestimmt nicht selber geschrieben!

          Dakine | 22. Dezember 2011 | 17:08 | Antworten
      • Liebe @Thl. dic. Ines Helm Schroeder ect.pp. (im Einzelfall auch ganz konkret)!

        Welchen Werten hängen sie eigentlichan, wenn sie das Verhalten unseres BP’s so nachlässig wichten?
        Würden sie auch alle Fünfe gerade sein lassen, wenn
        ihnen ihr Briefträger unfallflüchtig den Spiegel abfährt, den sie sich gerade vorhalten wollen?
        Aber wahrscheinlich, kommt es genau auf den (Spiegel) nicht so sehr an.

        Delitant | 22. Dezember 2011 | 15:57 | Antworten
    • Wieder eine Medienkampagne! Nun unser Staatsoberhaupt. Frau Reidt “Respekt” vor dieser Leistung. Wir haben ja sonst keine Probleme……Euro Debt Crisis, Climate Change, Threat Of Al Qaeda, The Hungry World, Right-Wing Extremism…..aber das Thema Nr. 1 in den deutschen Medien ist ein Privatkredit! Parteipolitische Kampagne u.a. unterstützt vom öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen. Unverschämtheit; Wir schaden uns doch selbst! Ist Deutschland noch zuretten? Ja, aber nicht von denen, die diese Kampagnen auf den Weg bringen oder unterstützen!
      PS: Nachhilfe in Staatsbürgerkunde für Frau Reidt:
      Mit der siebten Novellierung, die zum 1. 4. 2004 in Kraft trat, wurde der Rundfunkstaatsvertrag um den neuen Paragraphen 11 zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ergänzt. Darin heißt es, der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe »bei Erfüllung seines Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Angebote und Programme zu berücksichtigen.«

      Peter Haardt

      Peter Haardt | 21. Dezember 2011 | 20:19 | Antworten
      • Werter @Peter Haardt!

        Parteipolitische Medienkampagne? Was unterstellen sie hier eigentlich? SPD & Grüne halten sich doch peinlich bedeckt, weil sie mit Gerhard Schröder, nebst seiner Seilschaften, selbst genügend Dreck am sozialdemokratisch beschnittenen Stecken hat. Ist es in einer Demokratie/Demokratur(?), wie der unseren, nicht vielmehr die zentrale Aufgabe der Presse, solche Dinge aufzuzeigen?
        Oder sagen ihnen etwa jene Zustände zu, mit der man jetzt z.B. in Ungarn eine freie Berichterstattung kastriert?
        Es sind doch wohl weniger unsere Medien, die die Würde politischer Ämter besudeln, als vielmehr deren korrumpierbaren Inhaber, die das in sie gesetzte Vertrauen verletzen. Längst zeigen solche Vorgänge nämlich eine fatale Signalwirkung auf die Verwahrlosung unseres humanistischen Wertesystems, das sich infolgedessen immer mehr vom Zerfall bedroht sieht.Nicht zuletzt sind es doch gerade die “christlichen” Parteien, die vorgeben, sich einem Solchem besonders verpflichtet zu fühlen.
        Was soll man z.B. den Beamten und Angestellten der unteren Verwaltungsebene, wenn nicht sogar den Bürgern selbst, denn noch an Wahrheits- und Gesetzestreue abverlangen dürfen, wenn nicht einmal unser Staatsoberhaupt, bzw. unsere sonstige Volksvertretung sich an die von ihr eigens dafür installierten Spielregeln halten? All diesen wird stattdessen empfohlen sich mit Wasser zu begnügen, wobei Teile, unserer mit Vorbildfunktionen bekleideten Administrative, in schamloser Weise die Hose runterlassen, um uns den nackten Hintern ihrer “Machtarroganz” zu präsentieren, mit deren Ausstattung sie sich unrechtmässig Vorteile verschaffen, und selbst erlesene Weine saufen, die ihnen darüber hinaus auch noch von mutmaßlichen Wirtschaftsbetrügern kredenzt werden.Wollen sie das Alles wirklich devot und unhinterfragt abgenickt sehen?

        Ich habe hier in TH stets vor Augen, was es im Alltag bedeutet, wenn bestechliche Politiker, Behörden, wie auch die Polizeien die Gesetze und Belange einer Gesellschaft regeln.
        Aber offenbar befürworten auch sie mit ihrem Beitrag solche Praktiken, die sich archaische Triebe bedienend, daran zu bereichern versteht, indem man das Recht einzig dem (finanziell) Stärkeren, oder Ranghöherem zuweist.
        Die zeitgeistliche Tendenz, die sich fortwährend auch in unseren moralischen Verhaltensmustern installiert, dass Verfehlungen nämlich in gehobenen “Vertrauenspositionen” stets als Kavaliersdelikt betrachtet werden sollen, wohingegen der kleinste Vertoß, in untergeordneten Etagen, sich mit erbarmungsloser Härte geahndet sieht, gilt mir persönlich als nahezu faschistoid.

        Trotz und wegen ihrer fragwürdigen Auffassungen,

        besinnliche Grüße

        Henk

        Delitant | 22. Dezember 2011 | 05:44 | Antworten
        • Es geht um die Art und Weise wie Bericht erstattet wird. So wie es hier betrieben wird ist es eben Kampagne ( die muß nicht immer parteipolitisch sein).

          Es geht nicht um Abnicken und Schwamm drüber!!

          Dr. Max Gantenbein | 22. Dezember 2011 | 10:48 | Antworten
          • Lieber, Mein Name sei Gantenbein!

            Man kann nur leise erahnen, in welchem Elfenbeinturm sie als Akademiker persönlich leben(???).
            Ich selbst habe als Solcher lange Jahre für Vater Staat gearbeitet, und weiß darum nur allzugut, welche peniblen Maßstäbe dabei an einen Beamten im gehobenen Dienst angelegt werden, dem u. U. allein schon die vorteilhafte Annahme eines Glas Wassers (und sei es nur für die Einnahme eines Medikamentes) übel ausgelegt werden, und genau betrachtet zu einem Disziplinarverfahren führen kann.

            Delitant | 22. Dezember 2011 | 16:14 | Antworten
          • Erzählen Sie doch keine Märchen! Akademiker und Elfenbeinturm? Irgendwie bekommen Sie das nicht auf die Reihe, oder? In welchem Film leben Sie eigentlich?

            Sie tun ja gerade so als wäre auf “normaler” Beamtenebene alles im Lot!? Weil Sie als “kleiner Beamter” angeblich ja sofort für ihr Fehlverhalten mit einem Disziplinarverfahren belegt werden würden.
            Mir kommen ehrlich die Tränen.
            So, Märchenstunde beendet!

            Weiter unten haben Sie mich total mißverstanden.

            Dr. Max Gantenbein | 22. Dezember 2011 | 19:55 | Antworten
      • @ Peter Haardt
        Unterschreibe jedes Wort!
        Jeder Euro bei der Zahlung meiner Rundfunkgebühren tut mir weh (zumal ich gleich zweifach bezahlen muß), wenn ich an die Berichterstattung der letzten Tage denke. Und das ZDF bekommt auch noch den größten Teil der Gebühren.

        Ist schon bedenklich wie weit sich die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten den privaten Sendern anpassen. Seid mal ehrlich, mit gutem Journalismus hat das schon lange nichts zu tun.
        Leider hat die Drittklassigkeit in Deutschland Einzug gehalten. Wir merken das in der Politik und in den Medien. Das ZDF macht da schon lange keine Ausnahme mehr.

        Dr. Max Gantenbein | 22. Dezember 2011 | 09:09 | Antworten
        • Der bessere Sender in Sachen Nachrichten ist N 24,da erfährt man noch mehr neues.

          M.G. | 22. Dezember 2011 | 09:58 | Antworten
          • Mag sein, aber ab 20.15 fahren dann immer irgendwelche Panzer oder Kriegschiffe durch das Programm. Das braucht eben auch kein Mensch.
            ARD/ZDF haben auch einen anderen Auftrag (s.o. Rundfunkstaatsvertrag). Leider halten die sich nicht daran.
            In diesem Zusammenhang frage ich mich die ganze Zeit schon, wo eigentlich diese Infos über den PRIVAT-Kredit herkommen. Wer hat für diese Informationen wieviel bezahlt? Und glaubt irgendwer an Zufälligkeiten der Veröffentlichung? Nachrichten machen ist eben auch ein Geschäft! Wetten daß?

            Dr. Max Gantenbein | 22. Dezember 2011 | 10:40 | Antworten
          • Einen habe ich noch!!
            Maschmeyer wurde als Geldgeber nicht enttarnt (wie es im Artikel steht). Der hatte, wenn ich das richtig im Kopf habe, sogar seinen Namen unter die Zeitungsanzeigen für Schroeder gesetzt.
            Herr Maschmeyer ist erstmal Unternehmer und nicht unbedingt “Freund”.

            Dr. Max Gantenbein | 22. Dezember 2011 | 10:59 | Antworten
          • Offensichtlich bauen sie darauf, dass Wulff das genauso wichtete (???)

            Wenn unser BP sich auch als “Freund” allderjenigen betrachten würde, die von C. Maschmeier um ihre private Altersversorgung gebracht wurden, weil dieser für
            den Abschluss von deutlich risikobehafteten Verträgen, bis zu 30% Bonus kassierte, zeigte er sich auch in meinen Augen als rehabilitiert.
            Leider weisen die Sympathien dieses Mannes, der sich als “oberster Vertreter” des deutschen Volkes
            verstanden wissen will, in eine Richtung, die auch all das ergaunerte Geld nimmt.

            Delitant | 22. Dezember 2011 | 16:27 | Antworten
          • Das zeigt mir folgendes: Entweder schauen sich manche ihre Freunde und deren Machenschaften nicht genau an, was ganz sicher auf eine Form von Oberflächlichkeit hinweist, die auf ein ganz anderes Interesser vermuten lässt, oder es ist schlichtweg Desintersse. Es könnte jedoch auch gut sein, das hier jemand ganz genau Bescheid weiss, denn schliesslich halte ich ihn ja nicht für total bescheuert. Schlussendlich ist er aber auch nur ein Opfer einer Gesellschaft die sich, schrittweise, von altbackenen Moral- und Anstandsvorstellungen zu verabschieden scheint.

            Vielleicht sind wir es ja, die mit überzogener Ethik etwas von einigen Mitmenschen verlangen, das sie ausser stande sind zu liefern. Könnte doch auch sein.

            Die Katze aus dem Sack | 22. Dezember 2011 | 16:35 | Antworten
      • Erst einmal Hut ab vor Ihren Englisch-Kenntnissen. Dass das von Ihnen z. B. genannte “wahre” Problem “Euro Debt Crisis” eben genau von dieser Bande Lügnern, Raffkes und Gaunern, die dieses Land regieren und von Ihnen verteidigt werden, geschaffen wurde, ist Ihnen bis jetzt entgangen. Dieser moralische Abschaum braucht zwingend Bürger wie Sie, nur so kann er fröhlich weiter machen. Ich wünsche Ihnen ein frohes Erleuchten bei der Weihnachtsbotschaft des Herrn Wulff und denken Sie immer daran: der Überbringer der schlechten Nachricht ist hinzurichten.

        Thomas Schneegaß | 22. Dezember 2011 | 11:19 | Antworten
    • Aber bitte ohne Weihnachtslieder,da ich mit meinem Chef etwas gemeinsam habe,wir mögen beide keine Weihnachtslieder.@Tomca

      M.G. | 21. Dezember 2011 | 20:36 | Antworten
    • Da hat doch der fleißige junge Mann “aus den kleinen Verhältnissen” ein bisschen zu viel Gefallen an einem piefigen Einfamilienhaus gefunden, was er sich “eigentlich” nicht leisten konnte… Das hat ein bürokratischer Karrierist fleißig nach unten getreten und nach oben gebuckelt, bis er in diesem eigentlich reichen, aber an Geist armen Land gar Präsident wurde… Da hat dieser Kapitalist des öffentlichen Dienstes dem adligen Zu Guttenberg auf die Schulter geklopft nach dem Motto: “weiter so lügen…” Und da wird dieser nette Wulff am Ende vielleicht EU-Berater, da man dort bekanntlich keine Heiligen sucht, sondern Kompetente in Sachen Volksverarschung, so wie unsere liebe Frau Merkel (die bis jetzt zumindest nicht so geldgierig erscheint, wie die meisten anderen) unseren Gutti mit den Worten halten wollte: “Ich habe keinen wissenschaftlichen Assistenten oder einen Promovierenden oder einen Inhaber einer Doktorarbeit berufen, sondern hier geht es um die Arbeit als Bundesverteidigungsminister…” – na, pfui, wir haben aber auch keinen kleinen korrupten CDU-Buben gesucht, sondern einen Präsidenten!

      Maik Berg | 22. Dezember 2011 | 02:16 | Antworten
    • hallo frau schausten,
      wo zahlen sie denn bitteschön bis zu 150€ um bei einem freund zu übernachten? danke für diese darbietung unglaublicher journalistischer kompetenz -.-

      Aronas | 4. Januar 2012 | 20:44 | Antworten
  2. Gleich wessen Berufskleidung jemand auf dem Körper trägt, ist Redlichkeit in Wort und Tat immer noch eine Tugend, die heutigen Menschen lästig erscheint. Kommen jetzt Zug um Zug Details hinsichtlich abgegebener Erklärungen zu etwaigen Geschäftsbeziehungen heraus, sollte man schon wegen seiner eigenen Selbstachtung die Notbremse ziehen. Weihnacht ist kein Konsumfest – es ist die Erinnerung das Jesus versprochen hat wider zu kommen, mit allen Konsequenzen für jeden einzelnen.
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 21. Dezember 2011 | 12:03 | Antworten
    • Vergiss es. Die Menschen werden den Sohn Gottes nicht erkennen, selbst wenn er sich direkt und unmittelbar vor ihnen offenbarte. Damals nicht und heute nicht.

      Was soll er auch sagen? “Hallo hier bin ich, ich habe gehört man hat auf mich gewartet.”??

      Ich finds aber gut, wenn er diesmal wieder eines seiner Kinder beauftragt, statt uns erneut mit einer Sintflut davon zu spülen.

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 18:07 | Antworten
    • Jesus Christ Superstar, der hat seinen Worten Taten folgen lassen, absolut glaubwürdig.

      Ernst Lipps | 21. Dezember 2011 | 19:05 | Antworten
      • stimmt absolut, Herr Lipps….
        leider habe ich keine Lust mich wegen einiger verlogener, geldgieriger, bestechlicher und heuchlerischer Versager wegspülen zu lassen, und lade hiermit jede Interessierte und jeden Interessierten herzlich ein, daran nachhaltig etwas zu ändern….

        und bin mir leider sicher, daß dieser Einladung niemand folgt

        staatsfeind No.1 | 22. Dezember 2011 | 08:16 | Antworten
  3. Vermutlich wird die Weihnachtsansprache ein Quotenhit. Aber mehr auch nicht.

    Gregor Keuschnig | 21. Dezember 2011 | 12:37 | Antworten
    • Also ich erwarte wie immer nichts von solchen Ansprachen. Egal ob von Bundespräsident oder Kanzler/in.

      Sollen doch die Ansprache vom vorigen Jahr wiederholen, wie z.B. beim Dicken damals, fällt doch gar nicht (nicht wirklich)auf. Oder noch besser: man sendet stattdessen eine Folge der Muppet-Show.

      So bleibt uns allen das heuchlerische Gesabbel und die zur Schau getragene Scheinheiligkeit und Verlogenheit unserer Politker und Vertreter erspart und Kosten für den ganzen Schmarren.

      Ich werde mir jedenfalls auch dieses Jahr das Geschwätz nicht anhören. Ein Prosit darauf!
      Allen ein frohes Fest!

      Falls für die nächste Bescherung der Politiker 2012 noch ein Knecht Ruprecht gesucht wird, ich stelle mich gerne zur Verfügung. Mit extra stabilem Stock.

      Sphinx56 | 21. Dezember 2011 | 13:36 | Antworten
      • Ich sehe mir die Weihnachtsansprache erst gar nicht an,da ich auch anders feiern kann.@Sphinx56

        M.G. | 22. Dezember 2011 | 10:00 | Antworten
    • Nur für erwachsene Christkindchen.

      Ernst Lipps | 21. Dezember 2011 | 19:07 | Antworten
  4. Stell dir vor, Wulff spricht zu Weihnachten und keiner hört hin!

    DieterK | 21. Dezember 2011 | 12:41 | Antworten
  5. Diese Weihnachtsansprache werde ich mir sparen. Nach den scheibchenweisen Enthüllungen der letzten Tage á la Guttenberg, wird diese Affäre ähnlich unappetitlich. Er sollte sich diese besondere Ansprache nicht antun und vor allem nicht dem besonderen Amt, das Er (noch) inne hat. Weihnachten braucht keine Pharisäer und Leute die Wasser predigen, sich aber selbst Wein kredenzen lassen.

    silberdistel | 21. Dezember 2011 | 12:43 | Antworten
    • Ich finde die Parallelen zu Guttenberg auch sehr deutlich. Aber ich glaube nicht, dass Wulff tatsächlich die Konsequenzen ziehen wird, die Guttenberg schließlich ziehen musste. Wulff war immer nichtssagend, so wird seine Ansprache kaum anders als sei nichts geschehen … – und dann wird er’s, mit freundlicher Unterstützung unserer Kanzlerin, die ihn gegen den Kandidaten, den sehr, sehr viele für geeigneter hielten, aussitzen.

      Irmgard R. | 21. Dezember 2011 | 17:39 | Antworten
  6. Mein Bauchgrimmen wächst, ein weiterer Sargnagel(danke Herr Lammert anl. KTG) unserer Demokratie, die lange Reihe der “Schmuddeligkeiten” nimmt kein Ende. Liebe Medien, Ihr seid aufgerufen, dieser schleichenden Erosion unserer demokratischen Verfassung Einhalt zu gebieten. Wehret den Anfängen! Wie wäre es mit dem Aufruf: Unser Staatswesen besteht nur dann ungefährdet, wenn sich alle, ich betone alle an geschriebene und (wichtig) ungeschriebene Gesetze halten. Zuvörderst die sog. Höhergestellten und solche, die es nicht tun, müssen erwischt und zur Verantwortung gezogen werden. Dazu bedarf es klar formulierter, leicht verständlicher Texte, hier vordringlich im Steurwesen z.B. – Schlechte Beispiele verderben gute Sitten, kann jemand etwas einwenden?

    Bernd Grupe | 21. Dezember 2011 | 12:43 | Antworten
  7. Ach Gottchen, eine seelenlose Schaufensterpuppe vor einem Weihnachtsbaum.

    Erst die Korruption macht ihn interessant. Aber seine langweiliges Geschwafel zu Weihnachten will doch eigentlich keiner hören.

    rodelaax | 21. Dezember 2011 | 12:45 | Antworten
  8. Über die Doppelmoral unseres BP, unerbittlich wenn es um Verhalten anderer geht, blind, schönredend oder banalisierend wenn es um das eigene fragwürdige Verhalten geht, könnte man lachen, wenn sie bei einem kleinen Kind sich offenbart.

    Bei einem erwachsenen Mann in herausragender öffentlicher Position ist es nur noch ein Trauerspiel. Und die sich in der Unterstützung zeigende Doppelmoral der immer auf “Werte” pochenden schwarz-gelben Koalition, die sich schon bei Guttenberg zeigte, ist einfach erschreckend. Es fehlt einfach ein innerer Kompass auf der Grundlage von Wahrhaftigkeit, Redlichkeit und Anstand und einem Werteverständnis, daß der Zweck nicht alle Mittel heiligt

    Bolko Kölle | 21. Dezember 2011 | 12:51 | Antworten
  9. Sollte “unser” Präsident nicht repräsentieren ?

    Repräsentiert denn jemand wirklich “Deutschland”
    der von “Unternehmern” Urlaub, Kredite, Buch-Kampagnenfinanzierungen und wer weiss was noch alles
    -natürlich fast alles ohne sein wissen
    repräsentiert so jemand also wirklich noch uns Deutsche ?

    Wieviel Prozent der Bevölkerung bekommen denn all die bekannt gewordenen “Vergünstigungen” ?
    wieviel Prozent der Deutschen repräsentiert also ein solcher Präsident ?

    Welche Worte will er uns in seiner rede vermitteln ?

    Wie komme ich am besten an zinsgünstige Kredite, wie bekommt man günstige Flugreisen oder Spanienurlaube ?

    Das wären jedenfalls die einzigen galubwürdigen Worte die ich ihm -sogar dankbar- abnehmen würde.

    bürger | 21. Dezember 2011 | 12:53 | Antworten
  10. Lügen haben kurze Beine!
    die Salamitaktik unserer Politiker incl. Präsident ist einfach z.k.

    ufo2703 | 21. Dezember 2011 | 12:54 | Antworten
  11. Da sich rund zwei Drittel der Deutschen offenbar (lt. Umfragen) gegen einen Wulff-Rücktritt ausgesprochen haben und Weihnachten “unter’m Baum entschieden wird” (wo nur die teuersten Geschenke von “Freunden” zählen), bekommen Volk und Fest dieses Jahr genau den passenden Präsidenten und die adäquate Ansprache.

    Wolfgang Messer | 21. Dezember 2011 | 12:55 | Antworten
    • … ich frage mich, wen die da gefragt haben…. in meinem Bekanntenkreis ist NIEMAND, der so einen BP haben will, und da sind fast alle politischen Richtungen vertreten….

      staatsfeind No.1 | 22. Dezember 2011 | 08:21 | Antworten
  12. Ich sehe unsere Demokratie durch unseren Bundespräsidenten Christian Wulff, wie in einem Boxkampf angezählt! Es ist für eine Demokratie nicht erstrebenswert, wenn ein sogenannter Spitzen-Berufs-Politiker wie Herr Wulff einer ist, zu nahe an Wirtschaftlicheninteresse stand und noch immer steht! Die Symboliker solcher Interessen, sind die sogenannten Manager, mit Ihren Annehmlichkeiten zulocken und zutricksen! Denn mit solchen Vorbildern von Politikern gerät unsere Demokratie zunehmend zur Bananenrepublik zuvorkommen!

    Julian Gies | 21. Dezember 2011 | 12:55 | Antworten
  13. Jetzt hat er echt die Arschkarte, unser gemeinsamer Christian. Ich kann ihn voll verstehen. Wer geht schon gerne zur Bank, um sich Geld zu borgen. Da muß man doch die letzte Gehaltsabrechnung vorlegen und wird dann vielleicht auch noch ausgelacht (am eigenen Leibe erlebt). Da borgt es sich leichter bei Freunden. Dann ist man ihnen aber irgendwie verpflichtet. Wirklich eine Arschkarte. Und dann will die neue Frau auch noch ein Haus haben und vielleicht auch noch ein Auto! Wäre er nur bei der Alten geblieben. Es ist schon ein Fluch. Aber er hatte ihr doch auch versprochen “Bis das der Tod uns scheidet”.

    Richard III | 21. Dezember 2011 | 12:59 | Antworten
  14. Es spielt keine Rolle, was Herr Wulff an Weihnachten sagt. Dass er mit der Öffentlichkeit über eine Anwaltskanzlei kommuniziert, die Journalisten das Recht gewährt, Einsicht in Papiere und Verträge zu nehmen, sagt eigentlich alles. Was will er vor diesem Hintergrund der Bevölkerung noch erzählen? Auch wenn Herr Wulff im Amt verharren sollte, hat er sich bis zum Ende seiner Amtszeit aller Möglichkeiten, die sein Amt ihm bietet, beraubt. Dass er das nicht zu begreifen scheint, ist ein Indiz für den offenkundig begrenzten Horizont eines biederen Rechtsanwalts aus Osnabrück.

    Lothar Müller | 21. Dezember 2011 | 12:59 | Antworten
  15. Nächste Jahr wird alles besser @SUSI, den jeder weiß das es heute in einem Jahr (wenn die Maja´s und andere recht behalten)die Welt unter geht. Und somit brauchen alle dann keine Weihnachtgeschenke mehr und auch keine Ansprache vom BP (Name unbekannt z.Z.)
    Das werden wir alles im nächsten Jahr erfahren.

    Mit friedlichen Grußen
    Ein frohes und besinnliches Weihnachsfest für alle.

    Karlo | 21. Dezember 2011 | 13:00 | Antworten
    • Pachchutec, den Film sehen, realistisch.

      Ernst Lipps | 21. Dezember 2011 | 19:14 | Antworten
      • Pachachutec

        Ernst Lipps | 21. Dezember 2011 | 19:14 | Antworten
  16. Causa Wulff: Herles, Leifert, Reidt, … jeder darf mal!
    Liebes ZDF, gehen euch die Themen aus?
    Und zu dem Kommentar von Frau Reidt möchte ich Löwenzahn zitieren: “Abschalten” und warten bis der Osterhase kommt!

    Peter1 | 21. Dezember 2011 | 13:05 | Antworten
  17. Er muß gehen. Am besten gleich.
    Diese Lügerei, diese angebliche
    Unwissenheit und hoppla aufeinmal
    weiß er doch was ist einfach nur
    peinlich.

    Anni | 21. Dezember 2011 | 13:05 | Antworten
  18. Ich kann zu der ganzen Korruptionsgeschichte nur feststellen, unsere Politiker verhalten sich nicht anders als Despoten aus 3.Weltländern.
    Ich schäme mich für diese Politiker, die Anderen zuerst korruptes Verhalten vorwerfen und dann nicht anders sind und dazu noch dreist behaupten von nichts gewußt zu haben.
    Die zu erwartende Weihnachtsansprache kann doch nur heuchlerisch sein.

    Geier | 21. Dezember 2011 | 13:07 | Antworten
    • Deutschland ist ein Mafialand!
      Die korruption ist staatlich festgeschrieben in alten Nazigesetzen die noch aktiv sind. z.B. Insolvenzrecht. Bewusst nicht reformiert.
      Hier geht die Taschenfüllerei offfizell weiter und ist staatlich angeordnet. Jahrlich 50 Miliarden gehen so in RA Hände ohne Probleme frei nach den alten Raubrittern der Nazizeit. 3, 5 % ein Skontobetrag geht an die Gläubiger, wenn überhaupt. Das wird unterm Tisch gehalten. Dafür Lügen Richter und Staatsanwälte. Und dafür braucht man solche empfänglichen Bundesleuchten zum Abnicken.

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 14:51 | Antworten
  19. warum ist Herr Wulff den noch im Amt??
    kann den nicht mal wer entlassen??..hm gilt bestimmt besonderer Kündigungsschutz^^

    Unerträglich solche sogenannten Christen…schämen Sie sich.

    HariconVI | 21. Dezember 2011 | 13:14 | Antworten
  20. Hurra, endlich mal wieder eine Hexenjagd. Man toll wie ich das Mittelalter liebe … wie, wir sind gar nicht mehr im Mittelalter?!

    Wenn ich mir das ganze Treiben jetzt zum wiederholten Male angucke, nur mit anderen Darstellern und mit noch lapidareren Gründen, dann könnte ich kotzen.

    Nur um mal den religiösen Geist in diesen Kommentaren mit aufzugreifen, gab es doch auch mal was mit Glashaus und drin sitzen und Steine werfen und so, nur dass man heute andere Leute dafür hat. Welcher noch so tolle Saubermann in der Politik hat denn keinen Dreck am Stecken? Wer hat denn wirklich die Super-Weiße-Weste an und könnte das so hochgehobene Amt mit reinem Gewissen führen?

    Ich sehe das momentan eher so, dass hier zum einen Sensationsgelüste gestillt und zum anderen unliebsame Konkurrenten, egal in welcher Form auch immer, auf das Übelste aus dem Weg geschafft werden. Es wird nicht mehr das Gemeinwohl gesehen in der Politik, sondern mehr und mehr nur noch der eigene Nutzen oder das eigene Vergnügen. Und darüber sollte man sich vielleicht eher mal dem Kopf zerbrechen.

    Wo soll denn das noch hinführen, wenn jeder halbwegs ordentlich begabte Politiker nach kurzer Zeit im für das Gemeinwohl gewinnbringende Amt auf den Scheiterhaufen der kranken Egos und zur Befriedigung gehässiger Kreaturen verbrannt wird?

    Kein Mensch ist frei von Schuld, daher sollte man vielleicht mit dem geringeren Übel zufrieden sein anstatt noch größeres vom Zaun zu brechen.

    Carsten H. | 21. Dezember 2011 | 13:14 | Antworten
    • Wenn es schon vorher kein Auswahlverfahren gibt dann wenigstens wenn die Kaoten auffällig werden. Das ist doch ein ganz normaler Ausleseprozess. Und der darf nicht abgeschwächt werden sonst geht alles in die Brüche. Oder das Krebsgeschwür wird stärker.

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 14:56 | Antworten
  21. Mir ist bekannt, dass kleine Angestellte im Öffentlichen Dienst wegen lächerlich kleiner Geschenke von Firmen eine Kündigung wegen Vorteilsnahme bekamen.
    Als Ministerpräsident hat sich Wulff bei der Sache Glogowski als kleinkarierter Saubermann aufgeführt.
    Jetzt sollte er auch die Konsequenzen tragen.

    Brassmann | 21. Dezember 2011 | 13:18 | Antworten
  22. seit wieviel tagen habt ihr kein anderes thema,ist das so existentiell

    charlotte | 21. Dezember 2011 | 13:18 | Antworten
    • Lügen,Betrug,Korruption und Vorteilsnahme im Amt ist doch ein hoch Interessantes Thema ,wie ich meine!

      reswer | 21. Dezember 2011 | 13:24 | Antworten
      • sicherlich schon,aber fangen wir doch bei uns selber an

        charlotte | 21. Dezember 2011 | 13:29 | Antworten
        • Dieser Mann ist die Nr. 1 in Deutschland!!!
          Von diesem Mann verlange ich VORBILDFUNKTION!!
          Er selber hat Aufgrund seiner Ausprüche viele andere Politiker angeklagt!
          siehe Moralapostel Christian Wulff Die schönsten Zeigefinger
          http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,804812,00.html

          Oder sind wir eine Bananenrepublik???

          reswer | 21. Dezember 2011 | 13:39 | Antworten
          • Wir SIND eine Bananenrepublik

            Sphinx56 | 21. Dezember 2011 | 13:49 | Antworten
          • Ich hoffe sehr…das dieses nicht so ist!!!!!

            reswer | 21. Dezember 2011 | 13:51 | Antworten
          • Hallo reswer,

            doch, leider ist es so. Ich beobachte seit sehr vielen Jahren die politisch/wirtschaftliche Lage/Interessensverflechtungen etc. und informiere mich überall. Stehe immer kritisch allem gegenüber, hinterfrage alles.

            Mein Resümmé:
            Wir sind in einer Bananenrepublik. Wer wachen Auges und Verstandes die Welt sieht wie sie ist, der weiß wie und wohin es geht.

            Leider. Und das ist keine Spökenkikerei oder Verschwörungswahnsinn.

            Trotz allem, ein frohes Weihnachtsfest.

            Sphinx56 | 21. Dezember 2011 | 14:26 | Antworten
          • Wullf ist halt nur schlau, durch seine Dummheit ist er auffälig geworden. Was soll man daran gut heissen?
            Der ist doch von der Korrupten Elite die den ganzen Schlamassel zu vertreten hat.

            dogwau | 22. Dezember 2011 | 14:59 | Antworten
  23. Der Hammer…
    BP Wulff kündigt in der Weihnachtsansprache seinen Rückzug an.
    Ein schönes Weihnachtsgeschenk an das deutsche Volk…aber vermutlich nur ein Wunsch!
    Oder??

    reswer | 21. Dezember 2011 | 13:19 | Antworten
  24. Ich gehöre nicht zu den 2/3 die den BP im Amt behalten wollen. Ich bin sogar der Meinung, dass man ihn nicht nur entlassen, sondern auch noch seine lebenslangen Bezüge streichen sollte. Wer sich in dieser Position so benimmt hat es nicht besser verdient.

    Wir reden schliesslich von unserem Repräsentanten.

    Von so einem Wasserprediger/Weintrinker möchte ich mich nicht vertreten wissen!

    Dieter | 21. Dezember 2011 | 13:24 | Antworten
    • Der CDU gehts genau wie der FDP wenn Sie solche Vorfällen nicht ernstnimmt zur Selbstreinigung!

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:01 | Antworten
  25. Die Weihnachtsansprache ist nicht für die persönliche Beichte von Hrn. Wulff da – und sollte von ihm entsprechend auch nicht instrumentalisiert, misbraucht werden.

    Er sollte sein Amt bis zur endgültigen Klärung ruhen lassen – und die Ansprache jemandem überlassen der diese glaubhaft und ehrlich halten kann. (Womit auch ausgeschlossen ist, dass Hr. Seehofer diese halten sollte)

    Gernot | 21. Dezember 2011 | 13:25 | Antworten
  26. Auch wenn ich den Wulff nicht besonders mag, ich denke ich lese hier hauptsächlich Neid heraus. Dieser Präsident repräsentiert mich als Migranten sowieso nicht. Und Scheinheilig finde ich ihn auch. Aber das sind Nasenfaktor-Beurteilungen! Wie bei den meisten hier.

    Auch ich nehme Privilegien wahr, die sich ohne meine Position nicht ergeben würden. Das heißt doch nicht, dass ich korrupt bin? Mensch die Deutschen und Ihr schwarz-weiß denken. Alles stinkt noch Korruption. Aber sage mal bloß, keiner von uns hat schon mal Gefälligkeiten aufgrund seiner Arbeit, seiner Stellung im sozialen Umfeld etc. erhalten. Und selbstverständlich habe ich als Person das Recht dies nicht an die große Glocke zu hängen, um den Sozialneid nicht weiter anzustacheln. Auch als Person des öffentlichen Rechts.
    Erst die Verfehlung, wenn sie eingetreten ist, kann geahndet werden. Das seh ich bei Wulff (leider) noch nicht. Im Vorfeld (moralische) Zäune aufzubauen ist doch Pharisäertum pur, die dem Leben den Spaß nehmen. Auch dem Bundespräsi-Leben.
    Mensch Leute das Leben besteht nun mal nicht aus schwarz und weiß, sonder aus vielen Facetten. Und es gibt ständig überschneidungen mit Kompetenzen verschiedenster Aufgabenbereiche. Der Präsi hat nun durch sein politische Stellung finanziell potente Freunde gewonnen. Was nun? Der Präsi ist doch nicht abhängig von denen! Er sonnt sich halt gern in ihrer Nähe. Das haben Politiker und Fürsten vergangener Zeiten ebenso getan. Und mal ehrlich hätten wir solche Freunde und sie würden uns ihre Gunst erweisen, würden wir das doch gern annehmen.

    Hört auf mit dem Heucheln, und gönnt Eurem Präsi doch einfach mal was… ;-)

    JayJay | 21. Dezember 2011 | 13:30 | Antworten
  27. lasst sie ausfallen….das ist der grösste gefallen, den man mir machen kann. diese politikerkaste ist so versaut dass es einem schlecht wird. verschont mich mit der fratze.

    jonny | 21. Dezember 2011 | 13:33 | Antworten
  28. WIR (WOLLTEN UND) WOLLEN JOACHIM GAUCK !

    Sebastian-Benjamin Jürgensen | 21. Dezember 2011 | 13:38 | Antworten
  29. Treten Sie zurück, Herr Präsident!
    Ersparen Sie uns unendliche Wochen des Wartens.

    Sie haben sich als unerträglicher Saubermann offenbart.

    Erwin Sonntag | 21. Dezember 2011 | 13:40 | Antworten
  30. Wir haben die Politiker, die wir verdienen! Letztendlich sind die amtierenden von uns gewählt, direkt oder indirekt.
    Ein Spiegelbild unseres Volkes finden wir im Plenum und natürlich auch bei Ministern jeglicher Art und bei Bundespräsidenten.
    Jeder will alles, zu jeder Zeit und am liebsten umsonst.
    Warum soll Herr Wulff soviel anders sein, als die Mehrheit in diesem Land?

    Klaus | 21. Dezember 2011 | 13:43 | Antworten
  31. Gibt es keine anderen Probleme? Immer wieder nur Wulff, rauf und runter. Der Regenwald darf ganz(!) vernichtet werden, laut Beschluss des bras. Parlaments. Die atomare Abrüstung die vereinbart wurde (Start-Abkommen) scheint eine Augenwischerei zu sein, etc ….

    Auf welchem Planeten leben wir eigentlich?

    Marvin | 21. Dezember 2011 | 13:44 | Antworten
    • Ich glaube Sie sind im falschen Blog??!!??

      reswer | 21. Dezember 2011 | 13:47 | Antworten
    • Auf dem, den unsere Politiker bzw. die Strippenzieher im Hintergrund (Wirtschaft/Banker)geschaffen haben.

      Sphinx56 | 21. Dezember 2011 | 13:54 | Antworten
    • Durch solche PersilscheinTräger kommt doch das ganze Chaos erst zu Stande. Dieser Kaspar schreibt Hoch moralische Bücher über Warheit die korrupt finanziert sind. Zudem ist seine Hauptkaraktere Empfänglichkeit Unehrlichkeit und Klammheit. Diese Karaktereigenschaften passen wohl wirklich nicht.

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:06 | Antworten
  32. Wulff-Maschmeyer
    Schörder-Maschmeyer

    Hartz Vier, Riester Rente
    und gleichzeitig sind die beteiligten Politiker immer sehr verbunden mit Maschmeyer, preisen die Abzockprodukte an und sorgen im Land für Gesetze, die wir geschaffen für die Drückerkolonnen des Maschmeyers sind.

    Dieses land st so widerlich, ekelhaft dass das überhaupt noch geduldet wird.

    Die sollten eingesperrt werden inkl. Riester, Schröder und Wulff.
    Weil sie Prostituierte des Kapitals sind ujnd mit Verbrechern mehr sprechen als mit dem Volk. Und überhaupt nicht mehr transparent sind und Hochverrat an Deutschland begangen haben

    Grandios | 21. Dezember 2011 | 13:50 | Antworten
  33. “So gesagt 1998 vor der Landtagswahl in Niedersachsen”

    Und haben Sie nicht bezüglich der Vorgänge, die zu den 21 Toten bei der Loveparade geführt haben, gesagt “für den Chef der Verwaltung des duisburger Rathauses (OB Sauerland) gilt natürlich die Unschuldsvermutung”?

    Ist ja noch gar nicht raus, ob das, was Wulff gemacht hat, illegal war oder nicht ;-

    Gut, wenn man das Miteinander auf das Formalrecht reduziert.

    Mal gilt sie, die Unschuldsvermutung, mal nicht … bei Wulff nicht, bei Sauerland ja, bei Döring (Unfallflucht) vielleicht, bei Guttenberg auf keinen Fall.

    Entscheiden sie sich jetzt … Unschuldsvermutung oder nicht ;- D

    Kann eine echte Waffe sein, so ein Bumerang.

    Was Wulff betrifft kann ich nicht wirklich überragend Verwerfliches erkennen …

    Marc | 21. Dezember 2011 | 13:51 | Antworten
    • Die Vorteilsnahmen müssen nicht bewiesen werden die sind aktenkundig.
      Flug erster Klasse obwohl 2te Klasse bezahlt.
      Sonderkreditzinsen für einen nicht an Hauskauf gebundenen Kredit.
      Werbungskosten für ein Buch 40000 €.

      Immer basierend darauf daß die Medien nicht gelogen haben, ich war nicht dabei :)

      Köhler hätte bleiben SOLLEN und können, Wulf muss gehen.

      HG | 21. Dezember 2011 | 14:07 | Antworten
      • Nur damit keine Wulfffan meckert:

        Wulff ist von Economy auf Business upgegraded worden.

        Grisu | 21. Dezember 2011 | 14:14 | Antworten
  34. Wullf soll den Guttenberg machen und gut ist! Ich würde mich auch als Knecht Ruprecht anbieten; wäre mir eine Ehre, die Politikerhinterteile zu versohlen!

    Topas | 21. Dezember 2011 | 13:56 | Antworten
    • Hallo Topas,

      es wäre sicherlich nicht nur eine Ehre sondern auch eine Genugtuung und Befreiung, den Politikern mächtig den Hintern zu versohlen.

      Sphinx56 | 21. Dezember 2011 | 14:31 | Antworten
  35. Hallo ZDF!
    Drei Blogbeiträge in nur 5 Tagen über einen farblosen Präsidenten-Darsteller. Einfach zu viel Ehre für einen wie Wulff.

    Ich habe den Verdacht, das ZDF versucht sich gerade an dem vermeintlichen Skandal um Wulff, Maschi& Co. abzuarbeiten, um nachzuweisen, wie kritisch auch ein “Regierungssender” sein kann.

    Wenn Sie ähnlich eifrig den wirklichen Misständen in dieser Republik nachgehen würden, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Zu berichten gäbe es genug.

    Provokateur | 21. Dezember 2011 | 14:01 | Antworten
    • Zwecklos, das sind die Beiträge die die Nation haben will. Das sieht man ja immer an den zahlreichen Beiträgen hier. Und was macht das ZDF ? Ganz einfach. Je mehr sich an der Diskussion desto erfolgreicher. Je höhere Einschaltquoten desto erfolgreicher. Ein andere Messlatte gibt es nicht mehr. Da sind die öffentlich rechtlichen auch nicht besser als die Privaten. Man könnte alternativ auch mal wirklich wichtige Themen (Umwelt und Klima, Behinderte Menschen, Ehrenamtliche Menschen, Tierschutz, Ärzte ohne Grenzen, etc.) auf der ersten Seite pushen die vielleicht am Anfang nicht so viel Resonanz hervorbringen. Das wäre mein Wunsch. Wünschen darf man ja.

      TheAlhambra | 21. Dezember 2011 | 15:36 | Antworten
    • Wenn dem nicht so währe müsste man sich Gedanken machen.
      Ihrer Meinungsfreiheit zu anderen Themen sind keine Grenzen gesetzt.

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:08 | Antworten
  36. In Häme sind Journalisten groß. Tut mir leid, aber im Ansehen rangieren sie bei mir zunehmend auf dem Niveau von Politikern.

    Klaus W. | 21. Dezember 2011 | 14:09 | Antworten
  37. Ganz egal, was seine Anwälte versuchen an den ganzen Verfehlungen zu banalisieren, und auch egal wie oft Angie ihm die Treue schwört (was soll sie denn sonst machen) – Jedes einzelne Mitglied des Klüngelclubs, der sich Bundesversammlung nennt und der einst in einer oberpeinlichen Marathonsitzung diesen Pseudo-Weltmann auf seinen Thron gehievt hat, soll sich mal ernsthaft die Frage stellen: “Wen würde ich heute wählen? – Wulff oder Gauck” Nach Beantwortung dieser Frage kann und darf es einfach keinen BP sponsored by AWD mehr geben. Also, Herr Ex-Ministerpräsident – tun Sie etwas gegen die physischen Schmerzen, die Ihnen solche Machenschaften bereiten und treten Sie schleunigst ab!

    Mauritzius | 21. Dezember 2011 | 14:17 | Antworten
  38. Herrschaften, mittlerweile glaube ich keinem/er PolitikerIn mehr, dass er/sie nach ethischen bzw. moralischen Grundsätzen lebt und handelt; mag möglicherweise juristisch auch nichts zu beanstanden sein, weil diese Personen nämlich die Gesetze nach ihrem Gusto und dem der Lobbyisten gestalten können (…an der Quelle saß der Knabe… bzw.: Manus lavat manum…)
    Ich hege ein tiefes Misstrauen gegenüber allen Äußerungen dieser Personen, angefangen beim höchsten Staatsamt bis zum letzten Hinterbänkler. Das setzt sich nahtlos fort in den Ländern und Kommunen.
    Wo bleiben die Leute, die nicht danach schauen, wo sie am billigsten urlauben, gratis fliegen und sich bestens versorgen können, sondern sich um das Allgemeinwohl nach ethischen Regeln (die sehr wohl existieren !)kümmern, um das Land und nicht sich selbst (ggf. durch eine politische Partei) nach vorne zu bringen…? Ich glaube nicht mehr an eine unabhängig agierende Demokratie in Deutschland. Dazu gibt es mittlerweile zu viel schlechte Beispiele.

    xenokrates | 21. Dezember 2011 | 14:21 | Antworten
  39. Herr Wulff kommt als Biedermann und strenger Moralapostel daher und der Titel seines Buches ist mittlerweile an Erbärmlichkeit und Peinlichkeit nicht zu überbieten. Solche Politiker sind noch schlimmer als die allgemein verachteten Berlusconis …
    Ich schäme mich für Herrn Wulff …

    Gunnar Kröger | 21. Dezember 2011 | 14:24 | Antworten
    • Das ist Kleingartennivea. Die Bilder Wulff und Marschmeier signalisieren eine deutliche Körpersprache. Wulffs Unterwürfigkeit unter den A1 Führungsrüden Marschmeier ist wohl nicht zu übersehen.

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:11 | Antworten
  40. Ich denke mann muss zwei Dinge voneinander trennen.

    Wenn es in der Bevölkerung Gruppen gibt, die sich damit zufriedengeben, dass der Politiker nett ist oder was her macht und dabei moralische Grundsätze als nicht relevant betrachten, so ist das in Ordnung.
    Allerdings dürfen sich dieselben Bevölkerungsgruppen dann auch nicht mehr über die Politikerkaste beschweren und damit ihre Vernachlässigung der Stimmabgabe bei Wahlen begründen.

    Ämter in der Politik sind aber mit bestimmten Ansprüchen verbunden.
    Und der Bundespräsident ist nun mal der oberste Repräsentant unseres Landes, der vor allem als moralischer Kompass auf sich aufmerksam machen sollte.
    Ein Bundespräsident, der moralisch angreifbar ist, verliert die Fähigkeit ein strahlendes Vorbild zu sein.

    Nach meinem persönlichem Empfinden muss Wulff deshalb zurücktreten (übrigens genauso wie es KT frühzeitiger hätte machen sollen), weil er selbst hohe moralische Anforderungen an andere gestellt hat.
    Es ist unredlich anderen Wasser zu predigen und selbst Wein zu trinken.

    Grisu | 21. Dezember 2011 | 14:24 | Antworten
  41. Morgen Kinder wirds was geben, dreimal werden wir noch wach …

    KFR | 21. Dezember 2011 | 14:24 | Antworten
  42. Wer hält den nun die Weihnachtsansprache??…Herr Lammert?

    HariconVI | 21. Dezember 2011 | 14:35 | Antworten
    • Die Frage war ernst gemeint^^… Herr Wulff kommt für Weihnachtsansprache ja nun nicht mehr in Frage… wer kommt den danach??… doch der Bundestagspräsi oder?

      HariconVI | 21. Dezember 2011 | 14:48 | Antworten
  43. Seit Tagen steht an erster Stelle der Tagesschauen das Thmea Wulff. Diese Diskussion ist anscheinend viel wichtiger, als über das Leid der Menschen in Katastrophen- und Kriegsgebieten zu berichten.
    Da ca.80% der Journalisten rot/grün wählen, ist es kein Wunder, wenn sie polemisieren und trotz der Erkenntnis, dass kein gesetzliches Fehlverhalten vorliegt, immer weiter bohren und Halbwahrheiten in die Welt setzen. Zu unserem Leidwesen haben die Medien einen viel zu großen Einfluß. Nicht die Rationalität entscheidet, sondern das Stimmungsbild, das uns von den Medien vorgegauckelt wird. Vielen geht diese Gebaren auf die Nerven

    Grüße A.B.

    A.Barnsteiner | 21. Dezember 2011 | 14:41 | Antworten
  44. Frau Reidt Sie sind mutig. So ein Blog zu veranstalten.
    In Heidelberg hat gerade die RNZ-Online (Rhein-Neckar-Zeitung) ein Blog in den diese Thema behandelt worden ist, komplett gelösch. Der Titel war “Der Winter überrascht die Region”. Nur wir kamen auf das Thema Herr Wulff. Das war dann nicht passend. ZDF mein respekt.

    Werker | 21. Dezember 2011 | 14:48 | Antworten
  45. Der Kölner Kardinal Meisner rät dem Bundespräsidenten, sich in seiner Weihnachtsansprache als “armer Sünder” zu bekennen. Was haltet Ihr davon?

    Anne Reidt | 21. Dezember 2011 | 14:50 | Antworten
    • ohja das gibt Quote^^

      hm er sollte dabei weinen wie der Herr v. Bötticher und Kardinal Meiser reicht ihm nen Taschentuch…dazu ne slowmotion und “Time to say good bye” einspielen… wow auf die Sendung freu ich mich

      HariconVI | 21. Dezember 2011 | 15:04 | Antworten
    • Das könnten eigentlich alle tun, die jetzt auf ihm herum hacken und versuchen, ihn “bis aufs Hemd auszuziehen” und somit weiter das Amt des Bundespräsidenten beschädigen.
      Vielleicht sollte man sich bei dieser Gelegenheit mal an den Artikel 1 des Grundgesetzes erinnern (“Die Würde des Menschen ist unantastbar”). Der ganze Medienrummel ist ganz einfach entwürdigend für die Person selbst!
      Übrigens: Der Auslöser der Affäre könnte, lt. dem Ex-Herausgeber des FOCUS H.Markwort, ein Racheakt eines Journalisten sein, dem Herr Wulff mal ein Interview verweigert hat! Ist das nicht interessant?
      Und überhaupt können wir uns einen Rücktritt nicht leisten, denn der kostet den Steuerzahler ca. 9 Millionen Euro …

      pms | 21. Dezember 2011 | 15:25 | Antworten
    • @Anne Reidt. Soweit ich Meisner´s ganze Aussage zum Wulff-Thema im O-Ton noch recht im Ohr habe, würde Er (Meisner) an Wulff´s Stelle selbstverständlich “seinen Stab” abgeben, zurücktreten also. Das geht um Ihr Zitat noch ein wenig hinaus oder irre ich mich? MfG

      silberdistel | 21. Dezember 2011 | 17:17 | Antworten
    • Das ist mal Satire. Allen ernstes: Soviel humorvollen Sarkasmus habe ich dem Kardinal wirklich nicht zugetraut. Bravo!

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 19:19 | Antworten
    • Wenigstens Einer der sich um Moral und Anstand Sorgen macht in Deutschland. Die Kirche muss auch mal wieder punkten!

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:13 | Antworten
  46. Ihr Journalisten seid doch die grössten Heuchler. Ihr könnt die Biedermänner spielen und niemand redet über die Leichen die jeder Einzelne von Euch im Keller hat. Ihr lügt, betrügt auch Privat, hetzt, nehmt Gefälligkeiten entgegen und dazu hat Euch niemand lieb. Das perfekte Motiv für Euren Antrieb in den Abgründen anderer zu wühlen.

    Wulff hat das selbe gemacht, Biedermann spielen und selbst hinlangen. Vielleicht könnt ihr ihm ja noch einen Job anbieten. Ihr sucht doch Talente.

    Julian Birkhofer | 21. Dezember 2011 | 14:56 | Antworten
  47. mein stiller Protest
    http://www.youtube.com/watch?v=ksaYZKjzZs8&context=C331e9d9ADOEgsToPDskJjNgUcIriMQJmLszQewh8A

    mr.tröpfchen | 21. Dezember 2011 | 15:01 | Antworten
  48. Londoner Bankenviertel, Obama, Fukushima, russische Oligarchen, Brasilianische Regenwälder, Wallstreet, Merkel, Schröder, Hartz, Fischer, Döhring, Wulff u.s.w. Endlosliste

    Höchste Zeit, das alte Cree-Indianer Zitat mal wieder zu bringen: “Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.”
    Alle an erstem Absatz beteiligten Personen/Organisationen sollen am Geldfressen verrecken!

    Bowman | 21. Dezember 2011 | 15:08 | Antworten
  49. Weg mit dem ein neuer Lügenbaron muss sofort antreten.Egal der neue ist nicht besser.!! Die junge frau will doch wass geboten kriegen. Haus, Auto, Boot, Reisen, korrupt ist doch jeder von denen.

    Ferdi | 21. Dezember 2011 | 15:15 | Antworten
    • Ein unerträglich dummer Kommentar!

      1. Nachweislich hat er nicht gelogen
      2. Woher wissen Sie, dass der/die Neue nicht besser ist?
      3. Woher wissen Sie, was die “junge frau” will?
      4. Woher wissen Sie, dass “jeder von denen” korrupt ist?

      Hellseher waren schon immer untauglich.

      pms | 21. Dezember 2011 | 15:34 | Antworten
      • @pms:
        - Sie haben absolut Recht bezüglich der Hellseher. Allerdings trifft diese Untauglichkeit auch auf jenen heuchlerischen Moralisten zu, der sich arrogant das zubilligt, was er an Anderen heftig kritisiert:
        - BP Rau mit seiner Flugaffäre,
        - Schröder mit seinen Ehen,
        - Mahnungen an die Elite, jeden Anschein zu vermeiden und keine Vorteile anzunehmen um sich nicht angreifbar zu machen.

        Ramses | 21. Dezember 2011 | 17:10 | Antworten
  50. Ist nicht schon alles gesagt, naja von jedem sicher noch nicht. Ich kann es nicht mehr hören und nicht mehr sehen.
    Ich fordere alle Journalisten , besonders die der öffentlich rechtlichen Anstalten auf, ihre Arbeit zu machen und uns nicht tagelang mit zweifelhaften, würdelosen und unanständigen Mutmaßungen und ungeprüften Bauchgefühlen zu belasten.
    Es ist einfach unerträglich!

    Andreas | 21. Dezember 2011 | 15:17 | Antworten
    • Endlich mal ein vernünftiger Kommentar.

      pms | 21. Dezember 2011 | 15:30 | Antworten
      • Sehe ich auch so. Mal sehen, welches die
        nächste ‘Sau’ ist, die durchs Dorf getrieben
        wird. Die hämischen, gemeinen und unsäglichen
        Kommentare schlagen auf die Erzeuger zurück.
        Man kann froh sein, daß es jenseits des politischen
        und journalistischen Pharisäertums noch eine Welt
        gibt.

        hans48 | 21. Dezember 2011 | 17:03 | Antworten
  51. Solange sich ein wegen seiner Bezüge am Existenzminimum lebender Landesfürst seiner “Freundschaftsdienste” für Hauskauf, Urlaubsreisen, literarische Ergüsse sichern muss, ist dies Zeichen in Armut gefallener Feudalherren im Mittelalter.
    Es wird Zeit, endlich in die Neuzeit, die Moderne zu kommen. Vielleicht 2012?

    Quonanom | 21. Dezember 2011 | 15:23 | Antworten
  52. Das Verhalten von Herrn Wulf wird immer unerträglicher. Er als bekannter Saubermann anderen gegenüber muss nun endlich seine eigenen Massstäbe auch gegen sich selbst anwenden.

    Bleibt nur zu hoffen, dass er spätestens seine Weihnachtsansprache dazu benutzt, um seinen Rücktritt zu erklären. Noch besser wäre natürlich, er würde dies SOFORT tun, auch im eigenen Interesse, denn er wird von Stunde zu Stunde unglaubwürdiger und lächerlicher.

    Peter Fischer | 21. Dezember 2011 | 15:33 | Antworten
    • Die Frage ist, warum die Opposition nicht noch deutlicher den Rücktritt des Bundespräsidenten fordert. Womöglich schwant auch ihr, dass es mit einem Wulff-Rücktritt nachhaltig schwierig wird, einen glaubhaften Parteipolitiker für dieses Amt zu finden.

      Anne Reidt | 21. Dezember 2011 | 16:02 | Antworten
      • Die Suche nach glaubhaften Politikern scheint generell einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen zu gleichen. Haben sie mal darüber nachgedacht, das es diese Nadel vielleicht gar nicht gibt?

        Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 19:23 | Antworten
      • @ Anne Reidt | 21. Dezember 2011 | 16:02 |

        Sehr geehrte Frau Reidt,

        danke für Ihre persönliche Offenheit als Staatsjournalistin, mutig.
        Bei dem Oligarche Orban hätten Sie vermutlich Häßliches unmittelbar in Kauf zu nehmen. Hier in Deutschland traut man sich noch nicht, offen Regimekritiker fertig zu machen, indirekt, diskret auf jeden Fall. Wir alle sind keine fehlerfreien Menschen, das wäre geklonte Diktatur. Mir geht es auch nicht um Herrn Wulf, ehrlich gesagt hat mich der Mann noch nie sonderlich interessiert und wird das auch in Zukunft nicht tun. Mir geht es um die Luft, die wir alle atmen müssen, und die wird immer dicker und vergifteter. Meinetwegen können die alle sich den Hals vollstopfen bis zum Geht-Nicht-Mehr. Aber, dann will ich von diesen langweiligen und korrupten Heuchlern in Ruhe gelassen werden und nicht mit lächerlichem Propagandamüll zugetextet werden. Seit Jahren, stündlich, täglich, wöchentlich, jährlich, jahrzehntlich muss ich mir als Citoyen Klopsensuppe als erwachsener Mann ansehen und anhören. 1 / 80.000 000 000 bin ich Winzling, gut zum Zahlen und zum Schnauze halten.

        Eine Bitte an das Christkind:
        Verschont mich mit Weihnachtsansprachen, die an Peinlichkeit und Dreistigkeit ihresgleichen suchen. Friede auf Erden.

        Ernst Lipps | 21. Dezember 2011 | 19:44 | Antworten
      • Nicht nur das, verehrte @Frau Reidt.

        Die Sozialdemokraten haben, mit und durch Gerhard Schröder, Riester, Rürup, Bodo Hombach und Konsorten, selbst so viele braune Streifen in der ausgebleichten, roten Unterwäsche, dass sie damit nur schlafende Hunde wecken, wenn sie sich jetzt als Saubermänner aufspielen würden.Das würde sicherlich eine Fäkalienschlacht sondergleichen heraufbeschwören.

        Zwar stinkt nichts so sehr aus dem Hals, wie der Volksmund, aber leider heißt es aus diesem sehr zutreffend:

        “Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!”

        freundliche Grüße,

        Delitant

        Delitant | 22. Dezember 2011 | 06:21 | Antworten
      • Die Oppositionspolitiker die hier in der gleichen Liga Sprechen kommen aus dem gleichen Dunstkreis!

        dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:15 | Antworten
        • Prostitution ist halt menschlich.

          Delitant | 22. Dezember 2011 | 16:33 | Antworten
    • @ Peter Fischer
      Der bayerische evangelische Landesbischof hat es gestern
      in der Münchner Runde auf den Punkt gebracht.Er hatte die
      Bibel zitiert worin es lautet:Der Splitter im Auge des
      Bruders sieht Er,der Balken im eigene Auge sieht Er nicht.
      Soweit die Bemerkungen aus christlicher Sicht.Ich will es
      damit bewenden.

      HOPF T. | 21. Dezember 2011 | 16:53 | Antworten
      • @HOPF:
        - wir sind ein laizistisches Land, Religion ist Privatsache ! Wenn wir uns die Kirchen mit ihrer äußerst belasteten Geschichte zum Vorbild nehmen würden, hätten wir heute noch die Inquisition, die hohen Würdenträger und Bischöfe des Klerus hätten heute noch weltliche Macht und würden diese gnadenlos anwenden wie früher… Insofern ist die Stellungnahmen eine christlichen Amtsträgers absolut irrelevant (haben sowieso immer mit den Mächtigen gekungelt)…

        Ramses | 21. Dezember 2011 | 17:23 | Antworten
        • @Ramses
          Ihre Auffassungen sind einfach zu rückwärts gewandt.
          Passagen aus der katholischen Soziallehre(Subsidari-
          tätsprinzip)stehen laut Herrn Dr.Heiner Geißler im
          Grundgesetz.Er muß es wissen,Er war schließlich ein-
          mal Richter.Zu Ihrem Leidwesen muß ich Herrn Dr.
          Scholl-Latour zitieren:Fast alle islamischen Staaten,
          haben die UN-Menschenrechts-Konvention nicht unter-
          zeichnet,sondern mit der Kairoer Erklärung zu den
          Menschenrechten,die im Einklang mit der Scharia
          stehen mußte,einen eigenen Weg beschritten,der eben-
          falls unseren westlichen Rechtsauffassungen entgegen
          steht.Er muß es wissen,denn Er hat in Beirut Islam-
          wissenschaft studiert.Ferner muß ich Recep Tayyip
          Erdogan zitieren:Die Moscheen sind unsere Kasernen,
          die Minarette unsere Bajonette,die Kuppeln unsere
          Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.Ich frage
          mich,was ist das für eine rückständige Politik,eines
          angeblich so wirtschaftlich aufsteigenden Landes.Ich
          glaube die Vorgänge in Ägypten(Kairo)Libyen,Syrien,
          Tunesien,sprechen für sich.Es handelt sich oft hier
          laut Dr.Scholl-Latour,um korrupte Politiker.Da ist
          mir aber,das christliche Abendland mit oft all
          ihren Unzulänglichkeiten zehnmal lieber.

          HOPF T. | 21. Dezember 2011 | 23:42 | Antworten
          • Und es gibt auch noch negativbeispiele aus Russland China und Afrika. Aber auch dadurch wird dem Wullf kein Heiligenschein erwachsen.

            dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:18 | Antworten
        • Entschuldigung, die Inquisition haben wir doch, brutaler, perfider und gnadenloser denn je, oder was ist das, was hier grade veranstaltet wird.
          Der Unterschied ist nur: Früher wäre es möglich gewesen, einen Inquisitionsprozess zu stoppen, wie heute ein Gerichtsverfahren, aber dank medial angeheizter Aufschaukelung hat das keiner mehr im Griff. Da verurteilt der Pöbel und die geifernde Menge ergötzt sich daran.
          Da können Sie ja echt stolz drauf sein!

          Andreas | 22. Dezember 2011 | 15:03 | Antworten
      • @HOPF T.!

        Sollte es nicht zutreffender heißen(?):

        “Den Splitter im Auge des Bruders sieht er, nicht aber das Brett vor dem eigenen Kopf!”

        Delitant | 22. Dezember 2011 | 06:27 | Antworten
  53. Trete sofort zurueck und nehme den gefuellten Hosenanzug gleich mit. Eine Schande fuer unser Land.

    Karoline | 21. Dezember 2011 | 15:38 | Antworten
  54. Eigentlich will ich gar nicht hören was er uns sagen will. Denn ich hätte andauernd das Gefühl der Mann will mich doch nur belügen. Mir erzählen wie ich und meine Mitmenschen miteinander umgehen sollen, was wichtig und richtig ist im Leben. Und was tut er? Richtig und anständig ist das nicht. Er hat Dinge getan, die eindeutig nach Vorteilsnahme aussehen, und das gehört sich nicht – nicht als normaler Mensch, nicht als Ministern. Und schon gar nicht als Bundespräsident.

    Rook | 21. Dezember 2011 | 15:39 | Antworten
  55. !
    Ich stelle mal die Behauptung auf und schreibe das hier im Blog seit Monaten immer nur ein und derselbe unter den komisch ach so vielen unzähligen neuen super neuen und immer neuen Namen den ZDF Blog zumüllt und auf seine eigenen Namen immer und immer wieder und noch einmal antwortet. .
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 21. Dezember 2011 | 15:54 | Antworten
  56. “So gebannt warten die Deutschen selten auf die Weihnachtsansprache ihres Bundespräsidenten.”
    So eine Anmassung!!! Bestimmt warten die Deutschen NICHT “gebannt” auf salbungsvolle Reden, wenn überhaupt, dann in den Kirchen. Nach Bild-Zeitung Manier wird die “Die Story” am kochen gehalten. Sollte der Präsident tatsächlich zurücktreten, werden wir sofort mit Kommentaren überschüttet, welch guter Mensch er doch war.
    Was für ein Pharisäertum.

    EugenO | 21. Dezember 2011 | 16:04 | Antworten
  57. .

    Wie dieser Grüßonkel Wulff, denn exakt darauf hat er ja nun dieses Amt reduziert, uns gemeinem Volk ein besinnliches oder fröhliches Weihnachten vom teleprompter abgelesen wünscht, eingerahmt von einer ganzen Schar politisch korrekt ausgewählter Bürger in Berufskleidung, das kann selbst Loriot nicht toppen. “Ein Klavier, ein Klavier.”

    Ein blasser Karrierist, der uns aus politischem Kalkül vor die Nase gesetzt worden ist und der sein Amt vor den Gnaden der Linke überhaupt erst bekommen konnte. – Was haben der und von Weizsäcker eigentlich gemeinsam?

    Und jetzt spricht dieser Präsident durch seine Anwälte zu uns. – Aber zu Weihnachten, da geruht er dann wieder direkt mit uns zu parlieren.
    Was will er denn uns nun ans Herz legen? Daß es um ehrliche Freundschaft geht?

    Ich könnte mir vorstellen, daß die Weihnachtsansprache 2011 sogar noch zum absoluten Quotenhit wird. Wird spannend, wie seine Redenschreiber hier noch etwas Respektables herauszaubern wollen. – Denn den 0815 sonstwann Text, den kauft ihm doch kein Mensch mehr ab.

    Wulff will das sicherlich aussitzen, er ist sich ja auch keiner Schuld bewußt. Er macht sich damit zum reinen Grüßonkel, als Präsident ist er nur noch eine reine Witzfigur. Wenn der irgendwo ans Podium tritt, dann grient doch die eine Hälfte des Saales und die andere lacht schamlos. – Hoppenstedts in Neuauflage.

    Christoph | 21. Dezember 2011 | 16:06 | Antworten
  58. Ich möchte nicht daß dieser Präsident mich vertritt – vielleicht könnte man sich einfach auf die Formel einigen “im Namen aller Deutschen – mit Ausnahme von A. mayer?!

    Angela | 21. Dezember 2011 | 16:08 | Antworten
    • Vielleicht hilft auswandern! Z.B. nach Italien!!

      EugenO | 21. Dezember 2011 | 16:12 | Antworten
  59. Herr Wulff muss gehen.
    1. Seiner ersten Frau hat er die Treue geschworen bis zum Tot. Und was hat er gemacht?
    2. In der deutschen Geschichte kennt er sich auch nicht aus.
    Unser Land ist ein christliches Land. Hat er nie etwas von der Reformation gehört? Nein er begrüßt den Islam der absolut nichts mit Deutschland zu tun hat.
    3. Er macht Urlaub bei Geschäftsläuten, so was nennt man Vorteilsannahme. Im Öffentlichen Dienst streng verboten.
    Solch ein Mann ist kein Repräsentant unseres Landes.
    Emil

    emil | 21. Dezember 2011 | 16:28 | Antworten
  60. Wulff, [...]*
    Deine Lügen gehen uns auf die Nerven
    Dein Versagen und Nichtkönnen ist erkennbar.
    Tritt zurück und lass Dich schmieren, von wem Du willst.

    * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung editiert.

    bingo | 21. Dezember 2011 | 16:47 | Antworten
  61. Herr Wulff benutzt die falsche Verteidigungsstategie. In Anbetracht der Vielzahl von Vorgängen in seinem Amt, ist es doch unmöglich, sich nach Jahren auch noch jeder Kleinigkeit zu erinnern. Beispielgebend könnte der frühere SPD-Politiker Karl Wienand sein,der nach etlichen Vorwürfen von strafrechtlicher und moralischer Relevanz, anscheinend Probleme hatte, sich des eigenen Namens zu erinnern.Aber aller Ironie zum Trotz, Herr Wulff sollte nicht, er muß zurücktreten, denn sein Verhalten schadet Deutschland.

    norgra | 21. Dezember 2011 | 16:50 | Antworten
  62. Bettina Schausten gerade live aus Berlin: Wulff hat sich nach ihren Informationen bei der Voraufzeichung der Weihnachtsansprache NICHT zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert, sondern seine “klassischen Theman” wie Integration angesprochen. Chance verpasst!

    Anne Reidt | 21. Dezember 2011 | 17:07 | Antworten
    • Tja, Fortsetzung á la Guttenberg und auf die fortschreitende schleichende Verdummung weiter deutscher Bevölkerungskreise setzen.

      silberdistel | 21. Dezember 2011 | 17:38 | Antworten
    • Da wagt es doch einer, nicht über Ihr Stöckchen
      zu springen, Frau Reith. So was aber auch!
      Hören Sie mit dieser Kampagne auf, sondern
      tragen Sie dazu bei, daß diese Themen in Ruhe
      und ohne Aufgeregtheiten, aber auch fair gegenüber
      dem ‘Beschuldigten’ untersucht werden können.

      hans48 | 21. Dezember 2011 | 17:43 | Antworten
      • Sorry Frau Reidt, habe Ihren Namen falsch geschrieben.

        hans48 | 21. Dezember 2011 | 17:55 | Antworten
        • Unsere Berichterstattung ist keine Kampagne, sondern der fortwährende Versuch aufzuklären, welches Amtsverständnis der Bundespräsident hat.

          Anne Reidt | 21. Dezember 2011 | 18:55 | Antworten
          • Und dieses Amtsverständnis ist verkommener als eine Hure die ihre Keuschheit von ihren vielen Freiern beteuern lässt.

            Jedoch frage ich mich selbst manchmal, was mit dieser Aufklärungsarbeit bezweckt werden soll? Soll ich mich empören? Nun, ich bin empört. Soll ich wütend werden? Nun, das bin ich. Nicht nur über den Antagonsiten dieser amtsentwürdigenden Verunglimpfung, sondern auch über die Protagonisten, die in Unehrlichkeiten und moralischen Verfehlungen zu keiner Zeit ein wirkliches Problem sehen.

            Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 19:39 | Antworten
    • Es gibt ja auch keine Vorwürfe. Es gibt jedoch Tatsachen, die von einigen Menschen zu Vorwürfen verdreht werden. Das ist ein Unterschied, so gross, das dazwischen ein ganzes Universum platz hat.

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 19:28 | Antworten
    • Unerträglich.

      Ernst Lipps | 21. Dezember 2011 | 19:56 | Antworten
    • Was heißt hier “Chance verpasst!” Vielmehr “verbildlich und wegweisend!”, sollte es lauten. Durch sein persönliches Verhalten, zeigt sich Wulff doch in höchstem Maße unserem Zeitgeist angepasst, und bestens in die Gepflogenheiten unserer korrupten Politik- und Wirtschaftswelt integriert.
      Was können sich unsere Volksvertreter, wie auch die neoliberalen Freibeuter, als deren willfährigen Handlanger sie sich betätigen, denn noch Schöneres wünschen, als ein
      Staatsoberhaupt, das als moralische Instanz vollends ausfällt.”Freie Bahn, dem freien Bürger!” lautet also die Devise, wenn dieser nur genug Geld und Einfluss besitzt,
      um unsere Rechtsnormen auszuhebeln.

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 06:48 | Antworten
  63. Es reicht einfach, seien Sie mutig, nehmen Sie Ihren “Hut”, bevor es noch mehr Schaden für die BRD und das Amt des Bundespräsineten gibt

    Ehmer,Jürgen | 21. Dezember 2011 | 17:09 | Antworten
    • Der ist teflonbeschichte da muss es noch dicker kommen – aber Schlauheit ersetzt Dummheit nicht!

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:20 | Antworten
  64. sollte ein Bundespräsident Parteipolitiker sein?
    Muß er es vielleicht sogar sein um nicht zu erschrecken was da alles vor sich geht?
    Wer sollte es denn sost sein? Ein Unternehmer? also ein “Aufsichtsrat Deutschland Vorsitzender”

    Es sollte zumindest jemand sein der die Ansprüche die er an andere stellt auch selbst vorlebt.

    Ist es wirklich so das wir die Politiker haben die wir verdienen? Oder haben wir die Politiker die uns Unternehmer durch geschicke Werbung verkaufen?

    meier | 21. Dezember 2011 | 17:14 | Antworten
  65. Es gibt einen entscheidenden Grund, warum Wulff nicht zurücktreten soll. Dies wäre für unsere Republik zu teuer.
    200000,00€ Büro, Dienstwagen und das lebenslang!! Das wären für einen 52-jähigen Millionen vergeudetes Geld.
    Armes Deutschland, Wo ist das Ansehen eines Bundespräsidenten Richard v. Weizäcker geblieben.
    Merkels Machenschaften werden mal wieder deutlich.

    Franz Gitschier | 21. Dezember 2011 | 17:29 | Antworten
    • D.h. je mehr Politiker wir verschleissen, desto mehr müssen wir mit durchfüttern? Diejenigen welche ihr Amt verkommen liessen und jene die in deren Fussstapfen treten?

      Dann wird es besser sein, wir behalten unser derzeitiges Geschmeiss. Wir haben einfach kein Geld mehr für derartig notwendige Mehrausgaben, wo doch zu lesen ist, das der Etat für Arbeit und Soziales ständig steigt. Arbeit wollen wir schaffen, also müssen wir demnach Soziales beschneiden.

      Es stimmt schon: Ein Volk bekommt immer die Politiker, die es verdient. Und unsere haben wir uns redlich verdient.

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 18:22 | Antworten
    • Rente mit 80.

      Ernst Lipps | 21. Dezember 2011 | 20:06 | Antworten
      • Wenn ich mal alt bin, dann gehen nur noch Vorruheständler mit 80 in Rente.

        Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 21:09 | Antworten
  66. An der ganzen Causa wird exemplarisch deutlich, dass die Politik mittlerweile ungeniert eine vollkommen eigene Kaste begründet hat, in der die dem Bürger auferlegten Werte und Regeln nicht gelten und/oder nach Lust und Laune kreativ interpretiert werden.

    “SCHLOSS BONVIVANT”

    Im Schloss “Bellevue” – dem neuen Botschaftsgebäude dieser Kaste – leistet man sich eine introperspektive, egoistisch-wohlwollende Sicht auf alle Vorgänge.
    Keine “schönen Aussichten” sind es, die dem Volk von dort zu Weihnachten unter den Baum gelegt werden.

    Der Bundespräsident soll den Menschen neue Wege aufzeigen, für intelektuellen Input sorgen und als moralische Instanz fungieren.
    Er soll nicht anfällig sein für Schicki-Micki Attituden, und “Bellevue” klandestin und sukzessive zu “Bonvivant” tranformieren.

    Merkt niemand, wie absurd und skuril es ist zu glauben, dass Christian Wulff hierfür noch die richtige Besetzung ist ?!
    Wie entrückt ist man mittlerweile in Regierungskreisen zu glauben, dass sich diese Affäre aussitzen lässt ?!

    Nathan | 21. Dezember 2011 | 17:35 | Antworten
    • Eben deshalb, weil sich diese selbstverliebte und schamlos auf Steuerzahlerkosten versorgte Politiker-Kaste etabliert hat, müssen wir Bürger, der verfassungsmäßige Souverän (man kann nicht oft genug daran erinnern), das Heft in die Hand nehmen und mit reichlicher Verzögerung eine echte Demokratie, eine Volksherrschaft, nach Schweizer Vorbild in die Wege leiten. Selbstverständlich wird in einer Volksherrschaft weder das Staatsoberhaupt noch die obersten Richter, deren Aufgabe ja gerade die Ausübung von Gewaltenteilung sowie Kontrolle von Legislative und Exekutive sein soll, nach parteipolitischen Aspekten ausgeklüngelt (ein absoluter Hohn, dass es dieses Richterwahlverfahren immer noch gibt!), sondern von der Bevölkerung mehrheitlich gewählt.

      Allerdings bedeutet das gleichzeitig ein Abschied von den sog. etablierten Parteien (eine satirische Variante des Freud´schen Versprechers), zumindest im gegenwärtigen Zustand. Denn für alle von ihnen, von den Grünen bis hin zur CSU, ist die Abgabe der Entscheidungshoheit von den Parlamenten an den (i.d.R. Internet surfenden) Souverän, also der Wandel der repräsentativen Formaldemokratie zur direkten Volldemokratie, das Schreckgespenst überhaupt.
      Die kühnste Vision wäre, dass es ganz ohne Parteien gehen müsste. Dieses Denkmodell könnte man “Aristodemokratie” nennen, eine Staatsform, in der zwar das Volk in sämtlichen wichtigen Fragen das Sagen hat, in der aber die Minister – deren es schon wegen des internationalen Kontakts ja doch bedarf – nach rein fachlichen Kompetenzkriterien berufen werden, natürlich direkt vom Volk!

      Jedes weitere Fettnäpfchen, in das wie momentan Wulff einer unserer Granden hineintappt, jede weitere massive Bevormundung der Bürger wie zuletzt v.a. Stuttgart21, sollte als ein Schritt auf dem Weg zur Volldemokratie beklatscht werden.

      Frank John | 21. Dezember 2011 | 19:47 | Antworten
  67. Ich bin schon sehr gespannt, auf Wulffs Weihnachtsansprache.

    Zum Einen kann er seine persönlichen Probleme ja wohl kaum zum Thema machen, andererseits wirkt Business-as-Usual auch sehr merkwürdig.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn die Ansprache ausfällt oder er vorher zurücktritt.

    Sina | 21. Dezember 2011 | 17:39 | Antworten
    • Das beste was Wulff passieren kann ist wenn eine Konserve aus Versehen aufgelegt wird.

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:22 | Antworten
      • Am besten von Heuss oder von Weizsäcker

        dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:22 | Antworten
  68. Wo politische Aufgeregtheit regiert,hat die Jurisprudenz keine Cance.
    Sie benötigt das kühle Licht der Vernunft. So die ersten
    zwei Sätze aus einem Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 28.12.2000.
    Das System Kohl- Das System Rau.Grundkurs Demokratie:Bricht Schweigen die Verfassung?/Von Josef Isensee.
    Herrausgeber mit Professor Kirchhof eine siebenbändigen Handbuchs des Staatsrechts.
    Er schreibt unter anderm:”Im System Kohl,werden private Zuwendungen der öffentlichen Kontrolle entzogen.,im System Rau” dagegen öffentliche Mittel zweckentfremdet un fehlgeleitet,rechtliche Unterscheidung übergegangen.
    Das eine wie das andere Vorgehen widerspricht dem Gesetz.
    Kohl wurde bestraft,Rau wurde geschützt, im wesentliche durch die Presse und weil alle Parteien sich sicherlich in Absprache ruhig verhalten haben.
    Ich habe mit Wulf kein Problem.Aber Rau hätte zurücktreten müssen weil er wie Kohl gegen geltendes Recht verstoßen hat.
    ,

    Wingartz,josef | 21. Dezember 2011 | 17:55 | Antworten
  69. Wenn Herr Wulf geht, finanzieren wir seinen Lebensabend mit jährlich 200.000 Euro + Büro+ Sekretärin+Dienstwagen+Bodyguard. Wenn er geht dann ohne Lohnfortzahlung.

    Inka Rose | 21. Dezember 2011 | 18:20 | Antworten
  70. Es wird ja nun wirklich makaber, doch ich hatte einen Traum …
    Gott übernimmt das Amt! … Scheisse, der hatte ja auch Fehler …
    Künast übernimmt das Amt … Scheisse, die hat ja auch Fehler …
    Gysi übernimmt das Amt … mein Gott, der hat ja auch Fehler …
    Rösler übernimmt das Amt … na der schon garnicht …
    Die dicke Berta der SPD übernimmt das Amt … um Gottes Willen, ich mag keine Rockmusik …
    Schweißgebadet bin ich aufgewacht: Deutschland ist die neue Comedy-Schow!
    Hallervorden, den mag ich!
    Frohe Weihnachten ihr Blaupausen!
    Hoffentlich sprechen wir uns so nie wieder!!!

    Peter Pink | 21. Dezember 2011 | 18:28 | Antworten
    • Die erste Wahl, ist immer die richtige Entscheidung.

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 18:38 | Antworten
    • Wenn es keine rechtschaffenen Landsleute mehr gibt, die für ein solches Amt in Frage kommen, sollten wir vielleicht auf einen Deutschen Schäferhund zurückgreifen, an dem sich die Tugenden von Treue & Ehrlichkeit noch festmachen lässt.
      Zumal ein Solcher obendrein auch deutlich genügsamer leben dürfte, beispielsweise im “Dresdener Zwinger” seinen Amtssitz nehmen, und sich mit einem täglich frischen Gefreitenknochen aus Afghanistan begnügen würde.

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 07:05 | Antworten
  71. Wo ist die Grenzlinie/Unterschied zwischen den Rechfertigungen von Hr. Wulff (Geldprobleme/Falsche Freunde) / Putin-Medejiev (Machtgier/Wahlfälschungen) / und ex-Berlusconi(Pressemanipulation/Frauen)?
    Oder sind sie alle im gleiche Kategorie?
    Wenn so ist brauchen Obama, Camaron und Co. dringen einen Weihnachtsmärchen zu inszinieren.
    Anscheinlich das Verhalten von B-Präsi soll Mode werden, da es ja andere es getan haben.

    Werker | 21. Dezember 2011 | 18:28 | Antworten
  72. Nur weil wir mittlerweile so gnatzig sind, von unserer Politik und deren Machern, sollten sich unsere Maßstäbe aber dadurch nicht verändern.
    Es darf einfach nicht sein, dass wir mit so einer „ na und – macht doch jeder“ Einstellung immer mehr abstumpfen.
    Es gibt bestimmt auch noch Leute, die sich in ihren Ämtern an dafür geltende Regeln halten, die wir übrigens alle regelmäßig auch immer wieder mitgestalten können.
    Her damit.

    Marianne | 21. Dezember 2011 | 18:34 | Antworten
    • - unterstütze ich voll !

      Ramses | 21. Dezember 2011 | 19:55 | Antworten
  73. Habt ihr es noch nicht gemerkt, Köhler ist von einem Tag auf den anderen gegangen weil Alle ihn genervt haben!

    Peter Pink | 21. Dezember 2011 | 18:34 | Antworten
    • Doch, gemerkt habe ich das schon. Im Vergleich dazu hat der Wuff ein verdammt dickes Fell. Eine Eigenschaft, die ja eben Viele an ihm schätzen.

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 18:39 | Antworten
      • Schön das Sie es gemerkt haben. Doch Köhler war so lange ohne Stimme und Meinung der “Öffentlichkei”. Man wusste garnicht das er noch da ist … Komisch!

        Peter Pink | 21. Dezember 2011 | 18:45 | Antworten
        • Köhler hat seine Stimme, ich habe die Meine. Er war Bundespräsident, ich nur ein namenloser Wurm. Welche Stimme wiegt da wohl schwerer?

          Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 19:04 | Antworten
      • Wie gesagt wie Putin und Berlusconi?
        Herr Weizsäcker ich vermisse Sie.
        Dafür brauche ich keine Weihnachtsrede mit Integrationsthemen.
        Prinzipien mit leben zu füllen, reicht es.

        Werker | 21. Dezember 2011 | 18:49 | Antworten
  74. EILMELDUNG: Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, hat Bundespräsident Wulff die Weihnachtsansprache abgesagt und den Text der Rede in einer Berliner Anwaltskanzlei hinterlegt. Dort können Journalisten am ersten Arbeitstag nach Weihnachten den Text der Rede einsehen und die Öffentlichkeit über den Inhalt der Rede informieren. Ob der Bundespräsident in Zukunft immer so vorgehen wird, ist bis zur Stunde unbekannt.

    Lothar Müller | 21. Dezember 2011 | 18:38 | Antworten
    • Schön, aber was wollen Sie denn nun eigentlich?

      Peter Pink | 21. Dezember 2011 | 18:47 | Antworten
  75. Was soll den das ganze Theater? Bringt doch endlich das Jäger-Signal – “Sau tot”!
    Diese Diskussionen (wenn es den welche sind) sind doch sinnlos.
    Sagt doch einfach einmal “Alles” was Ihr wollt und erwartet!
    Diese ewige Kotzerei ist doch erbärmlich. Ihr wollt einen Gott und findet ihn nicht! Ihr wollt einen Übermenschen und findet ihn nicht! Ihr wollt eine Rechtfertigung für Eure Fehltaten und findet sie nicht.
    Auch der nächste Präsident wird gefälschte Bons, Diebstahl, Ehebruch, Mord, Totschlag, falsches Zeugnis, Behauptungen und dergleichen nicht gut finden. Ihr alle könnt bei jedwedem weitersuchen. Halali und Sau tot!

    Peter Pink | 21. Dezember 2011 | 19:00 | Antworten
    • Dieses Jägersignal bringen wir doch andauernd. Aber die Sau (ich habe ihre Terminologie blos übernommen) merkt eben einfach noch nicht, das sie tot ist, sondern lässt sich weiterhin durch die Dörfer treiben, bzw. läuft nicht selbst, sondern lässt sich durch einen Rechtsbeistand vertreten.

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 19:06 | Antworten
    • Wenn die Messlatte Hr. Weizsäcker ist, sind wir zumindest berechtig so etwas zu erwarten.
      @Peter Pink warscheinlich haben Sie das gleiche beim Fall z. Guttenberg gesagt. Haben Sie nicht dabei gelernt?

      Werker | 21. Dezember 2011 | 19:08 | Antworten
    • - heuchlerisch und moralisierend wie unser derzeitiger Präse…

      Ramses | 21. Dezember 2011 | 19:19 | Antworten
    • Lieber @Peter Pink

      Wie ich sehe, wollen sie mit ihrer “rosaroten” Brille, mit der sie unsere Regierungsmannschaft betrachten, auf Folgendes hinaus:

      “Wer nur den lieben Gott lässt walten,
      und hält sich mit den Reichen gut,
      der wird auch guten Lohn erhalten,
      selbst wenn er überhaupt nix tut.”

      Infolgedessen plädiere ich dafür, unseren BP, wie auch alle anderen, unserer Volksvertreter, zukünftig mit Trikots auszustatten, die mit Leuchtbuchstaben versehen sind, und werbewirksam darauf verweisen, von wem diese Herrschaften z.Zt. gerade gesponsert werden.
      So könnte Christian Wulff dann auch, unbeschadet und völlig aufrichtig, seine Festtagsrede in eine hochdotierte Laudatio auf Carsten Maschmeier ummünzen, die unter einem von Ikea gestifteten Weihnachtsbaum gehalten wird, die er mit einem ebenso strahlendem, wie gesundem Lächeln und einem kraftvollen Biss in den Aldi-Apfel präsentiert, welches mit dem Zahnweis der Firma Blendax ermöglicht wurde.Zudem stünde es unserem Staatsoberhaupt sicherlich gut zu Gesicht, noch auf den vorzüglichen Sitz seines neuen Gaultier-Hutes zu verweisen, der ihm nicht nur die vorteilhafte Zierde seines Kopfes, sondern ihm darüber hinaus noch Schutz bietet, vor dem Auswurf und dem Gestank des gemeinen Volkes, der pausenlos auf ihn hinabzufallen droht.Die obligatorischen Reklamelaufbänder im Hintergrund des vom Möbelhaus Kröger ausgestatteten Schloß Belleveue, welches jüngst in “Schloss Schlecker” umbenannt wurde, ermöglichen weitere Einkünfte, und garantiert die größtmögliche Unabhängigkeit unseres Präsidenten, von seinem bürgerlichem Pöbel.
      Wie heißt es dazu noch so schön: “Der Teufel trägt Prada!”

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 07:59 | Antworten
  76. ist nen Witz oder?…der Herr Wulff maßt sich tatsächlich noch an im Namen aller Deutschen zu sprechen??… zu Weihnachten???… weia… wo ist eigentlich der Souverän dieser merkwürdigen Demokratie??…kann man den Typ da nicht rausprügeln??^^

    ähm die Weihnachtsansprache wurde ja schon aufgezeichnet… naja kann man darunter nicht nen stream laufen lassen wenn er sagt :”Im Namen aller Deutschen…”… —>ausser für … oder er sagt besser :”Für mich und meine Freunde”^^

    HariconVI | 21. Dezember 2011 | 19:12 | Antworten
  77. @peter pink: Sie machen hier sich lächerlich. Ich schreibe heute noch einmal, dass ich mich über Ihre PR für Herrn Wulff schäme.

    Herr Wulff sollte sofort zurücktreten.

    music77 | 21. Dezember 2011 | 19:29 | Antworten
  78. Wir haben nun das Problem, dass wir einen Bundespräsidenten haben dessen Profil einzig und alleine aus dieser Affäre besteht.

    Nathan | 21. Dezember 2011 | 19:34 | Antworten
  79. Maschmeyer: man sollte gegen diese Person eine ausführliche Untersuchung vornehmen, damit man seine Rolle in der Politik genau feststellen kann. Man sollte auch untersuchen, welche Vorteile (Indirekte und Direkte) er durch seine Geschenke erzielt hat.

    Brauchen wir ein Gesetz, das moralische Grenzen für die Politiker definiert?

    music77 | 21. Dezember 2011 | 19:40 | Antworten
  80. Ja, immer schön verdrängen. Auf solchen Mist stehen wir. Am besten sagst du – Ich gebe ihnen mein Ehrenwort….
    Diese Scheiße (sorry) haben wir schon gehört. Was glaubt dieser Mensch eigentlich, dass wir alle blöd sind?
    Hau einfach ab. Um jemanden aus der FDP zu zitieren – Ich kann deine F….. nicht mehr sehen.
    Ich hab echt genug! Lügen, nichts als Lügen.

    Rook | 21. Dezember 2011 | 20:00 | Antworten
    • Ich glaube nicht, das der von der FDP war. Im Grunde spielt es auch keine Rolle wem man trifft, während man auf den Sack haut.

      Die Katze aus dem Sack | 21. Dezember 2011 | 21:04 | Antworten
  81. - ich war wirklich guten Willens und habe deswegen anfangs die Kapriolen unseres Wölffchens milde als “instinktlos” bewertet. Nach dem Bekanntwerden weiterer Anrüchigkeiten und seinem unmöglichen Verhalten muß ich auf “charakterlos” ändern…
    - nach seinen Verurteilungen zum “Fall Rau” und den Vorwürfen zu “Schröders Eheleben” muß man ihn als “heuchlerisch” klassifizieren…
    - nach seinen erst kürzlich ergangenen Mahnungen an unsere politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger verdient er das Prädikat “unehrlich moralisierend”.
    - Darf so einer weiter Bundespräsidenten bleiben ?

    Ramses | 21. Dezember 2011 | 20:13 | Antworten
  82. Jeder ALG2 Empfänger hat drastische Folgen zu erwarten wenn er Vermögen nicht angibt, auch wenn es im nachhinein gefunden wird. Oder wenn er Einkünfte nicht angibt, weil er hat ja schon soviel.
    Wenn Politiker billigere Flüge bekommen, kostenlose Urlaube und Kredite für die sie bestimmt nicht die üblichen Zinsen zahlen müssen,erhalten. Dann glaubt doch niemand ernsthaft das dies ohne Folgen bleibt. Eine Mitreise in der Delegation beim Staatsbesuch, ein wohlwollendes Wort da usw. und sofort.
    Vorher ordentlich draufhauen wenn andere das machen und wenn man erst selbst an der Quelle sitzt, dann macht man das natürlich auch.
    Nun hat da wohl einer mal nachgeschaut und anstatt als Bundespräsident in die Offensive zu gehen und zu sagen so und so war es. Nein, schweigen, ein bisschen Wahrheit, dann ein bisschen mehr Wahrheit und wenn dann nichts mehr geht das berühmte Ehrenwort.
    Ach ja, das hatten wir ja schon mal, der war ja auch bei der CDU. Herr Wulff sind Sie neu in der Politik, Sie wussten genau was kommt, wie kann man so blauäugig sein und mit der gleichen Hinhaltemasche versuchen Zeit zu schinden. Mein Sohn kommt ja 2012 in die Schule und ich behalte dann die Urkunde mit Ihrer Unterschrift bei den Bundesjugendspielen nur deshalb, weil sie dann meinem Sohn gehört. Mir hat dieses Land für wesentlich weniger meine Existenz zerstört und zum Hartz IVer gemacht.
    Bis demnächst im Jobcenter Herr Wulff.

    Friedi | 21. Dezember 2011 | 20:34 | Antworten
  83. Es ist schon verwunderlich , daß Wulff solche Risiken eingegangen ist , ist er doch nicht erst seit gestern in der Politik.
    Er weiß doch , daß solche Geschichten zumeist ans Tageslicht kommen.

    Für marginale Vorteile wird da der politische Ruf riskiert , seltsam seltam…

    new kid on the blog | 21. Dezember 2011 | 20:46 | Antworten
    • Schlauheit ersetzt nicht die Dummheit.

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:28 | Antworten
  84. Sage und schreibe der dritte Blog zum Thema Wulff. Respekt liebe ZDF-Redaktion. Dies schaffen weder Massenmord, noch globale Umweltzerstörung, Nuklearkatastrophen oder Weltuntergangsszenarien a la Maya-Kalender.
    “Hass auf Deutsche”, wie den U-Bahnschlägern vorgeworfen wurde, das wäre doch ein Aufhänger, oder die 500 Milliarden-Spritze an die Banken. Aber nein, lieber zum xten Mal unser Bundesbär. Herzlichen Glückwunsch.

    Der mit der Wahrheit tanzt | 21. Dezember 2011 | 21:04 | Antworten
  85. Alle wundern sich hier über unseren “Herrn Bundespräsidenten”; kann ich nicht verstehen. Das Gros aller unserer Politiker sind doch moralische Exhibitionisten, die ihren Beruf und ihre Öffentlichkeit Stunde um Stunde und Tag um Tag benötigen. Wäre das nicht gegeben, wären garantiert 75% aller ein Fall für den Psychiater. Denn welcher “gesunde Mensch” empfindet bei einer solchen persönlichen Zeigelust und der aus ihr resultierenden öffentlichen Kontrolle noch Freude und Selbstbestätigung.
    Die “Lüge” ist hier Mittel zum Zweck. Dem öffentlichen Gedächtnis gibt man keine Langzeitgarantie. Und Politiker haben für sich schon eine korrupte Infrastruktur aufgebaut, die einen “normalen” Menschen nicht berücksichtigt (man nehme hier nur Schröder und Fischer zum Vergleich). Es gibt heute keine Partei mehr, die uns und unseren Kindern einen wünschenswerten Maßstab zwischenmenschlichen Zusammenlebens bietet.

    Also, lasst den “Herrn Bundespräsident” doch seine Weihnachtsansprache halten…sie macht ihn nicht ärmer, denn schon Goethe sagte, auch ein Deutscher: “Der Mensch ist nur dann wirklich verarmt, wenn die Scham den Schaden umarmt.”

    Krabat | 21. Dezember 2011 | 21:22 | Antworten
  86. Erstaunlich, wie schnell ein Präsident in die Kritik geraten kann, nachdem erst einmal gewählt. Es läßt sich freilich nicht von der Hand weisen, daß Christian Wulff dieses Amt nur antreten konnte, damit die Kanzlerin einen parteiinternen Gegner los wird und der Mythos der Alternativlosigkeit von Frau Dr. Merkel erhalten bleibt.

    Die Weihnachts- und Silvesteransprachen von Präsident und Kanzler haben sich mittlerweile erübrigt, da vom Inhalt her immer das selbe. Beinahe wie Goebbelssche Durchhalteparolen in einem System, in dem die führende Köpfe entartet, wenige alles und viele nichts haben. Auch wenn man an solch besonderen Tagen gerne zu Hause ist, als Repräsentant und als Politikrichtlinienbestimmer der Nation hat man Live zum Volke zu sprechen und nicht als Aufzeichnung. So fehlt nämlich die letzte und entscheidende persönliche Note der Angelegenheit. Das Herr Wulff von seiner aktuellen Affäre nichts sagt, kann man gleichwohl nachvollziehen. Wer will die Heilige Nacht mit negativen Aussagen erfüllen?

    Es ist jedoch erschreckend, wenn man feststellt, daß die Kreditgeschichte nicht der erste Skandal ist, in den der Bundespräsident verwickelt ist.

    Erst der Pogromvergleich von November 2008, wöfür er zahlreiche Kritik vom Zentralrat der Juden einfahren mußte, 1 Jahr später die Flugticketaffäre. Zum Sommerinterview mit dem ZDF ließ er sich die Reise nach Norderney möglicherweise durch Steuergelder finanzieren, Diätenerhöhungen in Niedersachsen und nun die Kreditaffäre.

    Es stellt sich nun also die Frage, ob Herr Wulff als Präsident überhaupt noch tragbar ist. Kann man so einen überhaupt noch ins Ausland senden?

    Da sollte man sich überlegen, ob man nicht die 2-Amtszeitenbegrenzung aufhebt und wieder Professor Dr. Köhler wiederkommt oder Herr Gauck. Bei beiden sind Ehrlichkeit, Staatstreue und nobler Charakter noch gänzlichst vorhanden.

    Seis drum, wir werden sehen, wie es nach Weihnachten weiter geht. Merry Christmas.

    http://www.juzp.net/9qFma7Nbe88MR

    Michael Egler | 21. Dezember 2011 | 21:26 | Antworten
    • Sorry Herr Egler,
      haben Sie den Präsidenten gewählt? Ich nicht, Ihr Nachbar sicher auch nicht. Er wurde uns vorgesetzt. Warum die Wahl auf ihn fiel, ist Betriebsgeheimnis von Frau Dr. Merkel und der CDU. Sie suchte gewiss keinen Heiligen, sondern jemand, der dem Amt gewachsen ist. Oder doch nur eine Marionette? Herr Wulff ist so sichtbar wie ein Nylonfaden und Glatt wie eine Lotosblüte. Manch Aal wäre gewiss neidisch. Immer nett und souverän. Er hofiert den Islam, obwohl er mit Sicherheit den Koran nur als Wort kennt. Aber so ist er. Was soll eigentlich der ganze Pipi? Schwiegermamas Liebling kann man nur verzeihen und Fehler nachsehen. Eine gute Wahl von Frau Dr. Merkel. Nicht meine, nicht unserer Nachbarn. Ihre?

      Der mit der Wahrheit tanzt | 22. Dezember 2011 | 01:00 | Antworten
  87. In neidvoller Trauer schaut man nach Prag. Die Tschechen können eine großen Präsidenten zu Grabe tragen.

    Seltsam, seltsam, wie zwei Kommentare höher, da kann man nur zustimmen. Der Starterkommentar von Frau Reidt belegt ja, daß Wulff die Kriterien kannte, an denen man ihn prüfen muß und wird.Er handelte also mit voller Einsicht in das Notwendige.

    Da scheint so eine Art Borderline-Politiker-Typus zu geben, der, insbesondere, wenn nichts Anderes als Funktionärs- oder Postenvita vorzuzeigen hat, die gar nicht mehr merkt, dasß er dämliche Rislken qua Verquickung mit Wirtschaftsinteressen eingeht.

    Den Hinweis auf ALG2 Empfänger finde ich auch übertrefflich. Bestimmt hat Wulff die Agenda zwanzig zehn, wie sie futuristig betitelt worden ist, für staatsnotwendig. Kann man ja auch politisch so sehen. Regeln für andere aufstellen macht mehr Spaß und deutet angeblich überlegenes Wissen an.

    Der Sumpf des inneren Kreises der ungerechtfertigt Bevorzugten muß von einer modernen Presse immer aufgedeckt werden. Das ist sozusagen ein berechtigter Kampagnendauerauftrag an die Presse. Gut, wenn ihn die Politiker fürchten.

    Muß ein Politiker die Hosen runter lassen? Ja, ziemlich weit und ziemlich schnell. Aber das weiß ja auch jeder.

    Wulff bleibt nicht mehr viel, um den point of no return zu vermeiden. Die letzte Chance ist vor der Ausstrahlung der inzwischen aufgezeichneten Weihnachtsansprache. Das geht nur höchst persönlich. Sein Amt wurde ihm ja auch nicht von einem Rechtsanwalt verliehen.

    Melzer | 21. Dezember 2011 | 21:31 | Antworten
  88. Weiß jemand, was die Gäste, bzw. ihre “Angehörigen”, für eine Einladung zu dem Wulff’schen Weihnachtsansprachen-Spektakel gezahlt haben? Ist natürlich eine reine “Privatsache” …

    Gantemir | 21. Dezember 2011 | 22:29 | Antworten
  89. Der Kim Jong Il hatte solche Propleme nicht.

    Manfred | 21. Dezember 2011 | 23:13 | Antworten
  90. In vielen Kommentaren hier und andernorts, die ich zum Thema gelesen habe, erschüttert es mich am meisten, dass (allzu) viele Bürger in diesem Land anscheinend die Gier-Mentalität schon so verinnertlicht haben, dass sie nicht mehr merken, was falsch läuft, sondern es ganz und gar in Ordnung finden.

    Der Mann hat gar nichts verbrochen?

    Rein juristisch vielleicht nicht. Aber der Mensch, der unser Land in der Welt repräsentiert, sollte m.E. schon so etwas wie Stil, Format, Integrität und Moral besitzen. Nichts davon sehe ich bei Herrn Wulff.

    Aber vielleicht ist ja wirklich nicht Herr Wulf das Problem, sondern die vielen Bürger, die sein Verhalten akzeptieren, als sei dieses Lavieren, Taktieren und Mauscheln völlig in Ordnung. Juristische Haarspaltereien statt Wahrhaftigkeit.

    Ob wir keine anderen Sorgen hätten, fragen hier viele.

    Ich denke, dass der moralische Verfall unserer Gesellschaft in der Tat das Hauptproblem ist. Ob Euro-Krise oder Klimawandel, auch hier fehlt den Handelnden die moralische Richtschnur, der Sinn für Verhältnismäßigkeit. Der Egoismus und die Gier siegen. Ich, ich, ich und nach mir die Sintflut! Wulffs Instinktlosigkeit ist nur ein Symptom dieses Verfalls.

    Ich will ganz bestimmt nicht die moralmuffelige Gesellschaft der 50er-Jahre zurück haben. Aber eine an Humanismus und Gemeinsinn orientierte Wertehaltung wäre heute weltweit weitaus notwendiger als alles andere, ja sie wäre die unabdingbare Voraussetzung zur Lösung der bestehenden Probleme.

    T_Pau | 22. Dezember 2011 | 00:20 | Antworten
    • Steigen Sie einmal in Köln in die Stadtbahn, um nach Bonn zu fahren. Ziehen Sie am Besten eine American Football-Garnitur an und seinen Sie hoffentlich nicht schwanger, behindert oder mit Gepäck unterwegs. Wenn Sie dann von einer gut gekleidete Dame bzw. einem gut gekleideten Herrn forsch angeschnauzt werden oder Ihnen gleich der Koffer besagter Damen und Herrn in die Wadengegend kracht, werden Sie verstehen, dass in dieser Blenderwelt jeder nur sich selbst am nächsten steht. Wenn Sie allerdings im Westen geboren sind, werden Sie es wahrscheinlich gar nicht bemerken und als selbstverständlich empfinden.

      Der mit der Wahrheit tanzt | 22. Dezember 2011 | 01:10 | Antworten
      • Über die alltägliche Rücksichtslosigkeit brauchen Sie mir nichts zu erzählen: Ich arbeite an einer Brennpunktschule im Ruhrgebiet. Gerade gestern wurde eine Kollegin von mir von einem Schüler so heftig in den Unterleib getreten, dass sie ärztlich behandelt werden musste.

        Wie aber kommen Sie bloß zu dem arroganten Vorurteil, dass im Westen geborene Leute nicht merken würden, was in unserer Republik los ist? Auch hier im Westen sind wir weiß Gott nicht alle hirnlose, gierige Blender. Im Übrigen dachte ich, dass nach über 20 Jahren dieser Ossi/Wessi-Unsinn endlich überwunden sei. Kommen Sie doch mal im Heute an!

        Ansonsten aber haben Sie doch mit Ihrer Meinung nur meine bestätigt: Dass es nämlich in unserem Land an Vielem fehlt. Solidarität, Respekt, Freundlichkeit, das richtige Maß, Rücksichtnahme. Und Vieles mehr.

        Wir haben im Zuge der 68er-Bewegung viel zu viele vermeintliche “alte Zöpfe” abgeschnitten. Obwohl es Begrüßenswertes gab, wurde im Endeffekt den Menschen zu viel genommen, vor allem die moralische Orientierung. Jeder sollte alles für sich entscheiden. Das konnte nicht gut gehen. Es muss immer Grenzen geben und eine allgemein verbindliche Richtschnur für adäquates menschliches Handlen. Die fehlt heute, und die Stimmen, die sie fordern, sind noch viel zu leise und viel zu wenige.

        In dieses Vakuum der Orientierungslosigkeit können leider allzu leicht extremistische Kräfte stoßen wie z.B. die Neonazis und die Islamisten.

        Man kann zwar nicht alles von oben herab verordnen, aber wenn wir vernünftige Politiker hätten, wäre es möglich, die Auswüchse zurückzunehmen und den Staat dort, wo es nötig wäre, zu stärken. Nicht jeder starke Staat ist ein Polizeistaat oder Schlimmeres!

        Die Angebotskultur, die sich an Leute richtet, die mit ihrem Sozialverhalten Probleme haben, müsste dringend ergänzt werden durch eine Kultur von Forderungen und Sanktionen – für den Fall, dass die freundlichen Angebote mit Füßen getreten werden, wie es heute oft üblich ist. Und auch Undinge wie die sozialpädagogischen Null-Euro-Urlaube für jugendliche Gewalttäter sind für mich der total falsche Ansatz. Statt Schüler, die sich regelkonform und menschenfreundlich verhalten zu belohnen, hätschelt unser Staat die Missetäter. Was für eine Logik!

        Zurück zum Anlass: All das (und vieles mehr) ist für mich nur Ausdruck für den traurigen Umstand, dass uns ein verbindliches Wertesystem fehlt.

        Und gerade vor diesem Hintergrund meine ich, dass zumindest der oberste Mensch im Staat so etwas wie positives Vorbild sein muss, und nicht ein Mitläufer, der sich genauso schlecht benimmt, wie es leider viele tun.

        T_Pau | 23. Dezember 2011 | 10:09 | Antworten
  91. Also ich freu mich auf die Weihnachtsansprache…werd gemütlich mit meinen Kindern vor dem TV sitzen… meine Tochter bekommt nen paar neue Schuhe (ist blöde jetzt im Winter mit Sandalen) und mein Sohn ne Mütze (wegen den Ohren)… na mal schauen was uns die Caritas so in die Tüte packt^^… na dann packen wir gemeinsam aus hören unseren BP zu und winken dann gemeinschaftlich… tschau Chrischi^^…

    welch Fest… klasse

    HariconVI | 22. Dezember 2011 | 00:28 | Antworten
  92. Deutschland als Vorbild und Retter Europas ist mit Politikern wie Hr Wulff undenkbar. Die Bürger wollen klare Worte für eine Entschuldung und gegen Lobbyismus hören. Politiker, die offensichtlich nur mit Unternehmern kommunizieren können und das Volk mit abgehalfterten, vorgedichteten Worten abfinden, sollten sich als Versicherungs(Lobby)vertreter wiederfinden und sich mit freien Worten kämpfend von dieser Erkenntnis distanzieren.

    PersiPan | 22. Dezember 2011 | 00:44 | Antworten
  93. Die Weihnachtsansprache…

    Da werden wir hinter die festlich geschmückte Fichte geführt, während im Hintergrund im heimelichen Kaminfeuer Beweismaterial verbrennt. Der Bundespräsident wird uns zur Besinnlichkeit, vielleicht Besinnungslosigkeit, aufrufen und an unsere Nächstenliebe appellieren, denn wie er selbst, ist sich jeder selbst der Nächste. Er wird von der Krise und den Finanzmärkten sprechen und uns zu verstehen geben, daß Milliardenbeträge schwerer wiegen als eine halbe Million. Er wird uns Mut machen allen kommenden Widrigkeiten trotzig ins Auge zu blicken und nicht zu weichen, ebenso wie er selbst. Familie und Freunde werden das Thema sein und der Zusammenhalt, denn nur wer Freunde hat, kann nehmen und geben. Am Ende der Ansprache werden wir in ein ernstes aber mildes Gesicht unseres Bundespräsidenten blicken, von dessen Ehrlichkeit wir überzeugt sein werden… bis zur Werbeunterbrechung…

    Tocqueville | 22. Dezember 2011 | 00:59 | Antworten
  94. Ich kann diese Hatz nicht mehr hören!!!
    Wie viele Journalisten lassen sich bestechen??
    Z.B. bei Auto-Tests. Sie bekommen Hotels bezahlt, Essen und über Wochen tolle Autos gestellt.
    Alle Journalisten sollten sich erst einmal an die eigene Nase fassen!!
    Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!!!!

    Ich | 22. Dezember 2011 | 01:43 | Antworten
  95. Ob Wulff zurück tritt oder nicht ist doch ehrlich völlig egal.
    Er wird wie Köhler mit 200000 Euro jährlich durchgefüttert. Bis an sein Lebendsende.

    Der Skandal für mich stellt sich in der Tatsache, dass zweierlei Recht gesprochen wird.

    Wegen Bagatelle-Delikten: Mal eine Frikadelle mal ein Lehrgutbon werden Existenzen vernichtet. Arbeitnehmer, die bspw. wegen burnout selbst kündigen haben drei Monate kein Anrecht auf Arbeitslosengeld.

    Angemerkt: Der Staat ist jeder einzelne von uns und ich möchte mein Geld lieber bei sozial Schwachen sehen als bei wirtschaftsgesäugten Märchenerzählern zur Weihanchtszeit.

    Tuklov | 22. Dezember 2011 | 01:53 | Antworten
    • @Tuklov:
      - das ist es…. dieses zweierlei Recht ! Für die eigenen Verfehlungen verlangt unser Präse einen andern Maßstab anzulegen und eine Sonderbehandlung.
      Die hat er Rau und Schröder nicht zugebilligt sondern ganz schnell mokierend seinen Zeigefinger ausgefahren.
      - Wie meinte er doch selbst so treffend: “Der (An)Schein von Abhängigkeiten ist ein Problem für die Würde des Amtes” und weiter “Ich bin froh über den Einfluß der Medien, weil die dafür sorgen, daß alles rauskommt und nichts vertuscht werden kann…”
      - Also dann Präse, kündigen !

      Ramses | 22. Dezember 2011 | 03:21 | Antworten
    • Genau,deshalb soll er auch zwei Amtsperioden im Amt bleiben.
      Das Amt ist sowieso nicht so wichtig und alles andere würde nur noch teuerer.
      D.H.wir STEUERZAHLER müssten ihm die lebenslange Pension bezahlen für die “guten Dienste”die er für unser Land gtan hat und ein neuer mus gewählt und auch noch bezahlt werden.

      Manfred | 22. Dezember 2011 | 22:57 | Antworten
  96. Interessante Feststellung! Ursprünglich hieß der Auspruch von Herrn Gorbatschow: “Besser, wenn es die Sowjetunion noch gäbe”, nun “Besser, wenn es die UdSSR noch gäbe”. Es gab wohl eine Rüge von der Senderzentrale? Interessant, welche Planspiele da sichtbar werden. Was hat denn am Begriff Sowjetunion nicht gepasst? Ist sowieso skurril, dass der Vorzeige-Russe des Westens die Sowjetunion wieder haben möchte. Altersdemenz oder Altersweisheit?

    Der mit der Wahrheit tanzt | 22. Dezember 2011 | 02:08 | Antworten
  97. *lach*

    Der Bundeswulff als “Weihnachtsmann Wulff” zu bezeichnen ist humoristisch wunderbar.

    Danke!

    Roland Tluk | 22. Dezember 2011 | 06:32 | Antworten
    • Lieber @Roland Tluk !

      Anhand dieses Humors, könnte man wohl auch Carsten Maschmeier als denjenigen bezeichnen, “Der mit dem Wulff tanzt”. (lol)

      Gruß,

      Henk

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 08:06 | Antworten
    • Oder als Bundes – Präsidentenblender

      dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:33 | Antworten
      • Im Moment gilt C. Maschmaier wohl eher als einer, “der sich den Wulff tanzt”.

        Delitant | 22. Dezember 2011 | 16:42 | Antworten
  98. dass bei einer Weihnachtsansprache des BP, mittelbar, “Worte von Anwälten” verlautet werden.
    Das Oberhaupt des Landes spricht über seine Anwälte zum Volk…..??…ich bekomme das große kotz…

    so ein Käse wie “laßt unseren BP in Ruhe”….das Amt wird scheinbar derzeit durch Anwälte ausgeübt! Wieviel Ruhe will man so einem hochbezahlten Aal denn gönnen

    das ist nur noch verachtungswürdig

    sprachlos | 22. Dezember 2011 | 07:55 | Antworten
  99. @ alle

    Statt einer Weihnachtsansprache …

    Der Untergang der deutschen Kultur findet nicht an einem Tag oder in einem bestimmten Jahr statt. Es ist ein schleichender Prozess. Seit einigen Jahrzehnten findet dieser „Untergang“ statt. Nein, ich übertreibe.

    Aber es ist etwas verloren gegangen. Ich vermisse in der politischen Landschaft Leute von Mark. Menschen, denen ich weitgehend vertrauen kann. Menschen, die nicht nur reden sondern auch entsprechend handeln. Menschen, die wegen mir auch mal Menschen sein dürfen. Sie müssen nicht meiner Meinung sein – aber verlässlich und berechenbar.
    Statt dessen Profilneurotiker, Selbstdarsteller, Hofschranzen und Liebediener (für wen?).

    So sehr wir uns diese parlamentarische Demokratie gewünscht haben, so sehr sind wir mehrheitlich unzufrieden mit unseren Volksvertretern. Zu wenig Tacheles und zu viel Geschwafel. Da nehme ich keine Partei aus. Die Bühne gehört den Phrasendreschern.
    Zum Beispiel: „Wir sind gestärkt aus der Krise hervorgegangen.“ Oder: „Die Krise ist eine Chance.“ Oder: „Der Euro ist nicht in Gefahr.“ (Und jetzt werden wir ihn immer wieder retten.) Wer bekommt hier nicht die sprichwörtliche Krise?

    Historiker werden diesen Zeitabschnitt wohl bezeichnen mit: „Die Zeit der Phrasendrescher“
    Ziel dieser phrasen-schwangeren Benebelung ist halt eben, den Bürger blind für die Wahrheit zu machen(!)

    Die Phrase … Wie war das noch? Ach ja:
    Die Lüge ging zur Wahrheit. Sie klagte der Wahrheit ihr Leid. Sie sagte: „Wo ich auch hinkomme, die Menschen erkennen mich als Lüge. Das will ich nicht mehr.
    Und dann äußerte sie ihre Bitte: „Wahrheit, leih’ mir deine Maske, damit mich niemand durchschaut.“ Die Wahrheit wunderte sich sehr über die Bitte der Lüge. Sie sagte: „Ich habe keine Maske, ich brauche keine Maske – ich bin die Wahrheit.“
    Die Lüge war sehr enttäuscht. Und vollkommen zerknirscht ging sie zu ihrem Vater, dem Teufel. Der hatte wohl einen „guten Tag“ und außerdem auch noch ein Einsehen bezüglich der Klage seiner Tochter. Er wollte sie trösten. Und er erschuf für sie die Phrase.
    (Quelle: habe ich vergessen)

    Achten Sie auf die Phrasendrescher!

    Ich wünsche Ihnen allen ein friedvolles Weihnachtsfest.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 22. Dezember 2011 | 08:02 | Antworten
    • Sehr geehrter Herr Sahl, ich weiss nicht, wie alt Sie sind, aber Ihren Kommentar hätten Sie vor 20, 30 oder 40 Jahren schreiben können, der hätte da auch gepasst.
      Das Phrasendreschen war immer Politikersprache, das Volk wollte und will das so!
      Ein Politiker, der die Wahrheit ausspricht, wird nicht gewählt.
      Warten Sie die nächsten Wahlen ab, wir werden fast wieder die gleichen Gesichter in den Parlamenten sehen.
      Auch wenn viele glauben, hier im Blog, sie sprechen des Volkes Sprache, sie irren sich, es sind nur einige Einzelmeinungen.

      EugenO | 22. Dezember 2011 | 10:32 | Antworten
      • @ EugenO | 22. Dezember 2011 | 10:32

        Dann doch nochmal vor Weihnachten …

        „Das Phrasendreschen war immer Politikersprache, das Volk wollte und will das so!“
        (Ihr Text)

        Nein, das nehme ich nicht an. Sie stellen dem Volk, uns Bürgern, ein schlechtes Zeugnis aus. Mich haben sie damit wohl nicht gemeint.
        Gerade in schwierigen Zeiten verlangen die Menschen nach klaren, ehrlichen Antworten.

        Nehmen sie doch mal bitte meine Beispiele für Phrasendrescherei aus meinem Beitrag:

        „Wir sind gestärkt aus der Krise hervorgegangen.“
        Besser wäre: Wir hatten Glück, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

        Oder: „Die Krise ist eine Chance.“
        Besser wäre: Da haben wir nicht auf alles geachtet. Das darf uns nicht mehr passieren.

        Oder: „Der Euro ist nicht in Gefahr.“
        Besser wäre: Der Euro ist ein Kind, das erwachsen werden muss. Da braucht es noch viel Pflege. Die Idee ist gut, die Ausgestaltung lässt zu wünschen übrig.

        Sehen Sie, ehrliche Aussagen werden von den Bürgern akzeptiert und respektiert.
        Wenige Politiker haben den Schneid, zu sagen, was Sache ist.

        Zu der Frage nach meinem Alter:
        Als Jahrgang 1947 habe ich alle Regierungen und Präsidenten unserer Republik kommen und gehen sehen. Ein Bundespräsident ist ganz besonders in Erinnerung geblieben. Es ist Richard von Weizsäcker. Ein umfassend gebildeter Mensch, ein Mensch der einfachen und klaren Worte – kein Selbstdarsteller.
        Nun gut, einen Weizsäcker kann man nicht immer haben.

        Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

        Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 22. Dezember 2011 | 11:56 | Antworten
        • Um eine Historische Tragweite diese Politikersprüchen zu veranbreichen darf hier auf keinen Fall fehhlen. Keine baut hier eine Mauer

          dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:36 | Antworten
        • Übrigens gab es selbst bei R.v.Weizäcker eine unrühmlich bekleckerte Kehrseite der Medallie.
          Als Vorstand eines großen Chemieunternehmens galt er als dafür verantwortlich die Produktion der Hauptbestandteile von “Orange Agent”, wie dessen Zulieferung veranlasst zu haben, welches die USA in Vietnam zum Einsatz brachte, was dort bis zum heutigen Tag zu einer deutlich erhöhten Missgeburtenrate führte, und Boden- wie Pflanzenwelt nachhaltig schädigte.

          Delitant | 22. Dezember 2011 | 16:53 | Antworten
    • Die Wahrheit ist ein so wertvolles Gut, dass man ihr
      dann und wann eine kräftige Lüge als Leibwächter zur Seite stellen sollte. (W.Churchill)

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 19:14 | Antworten
  100. Hallo, @Heinz Sahl!

    Leider muss ich ihrer neorealistischen Betrachtungsweise uneinschränkt beipflichten.
    Wie schon im vorherigen Blog erwähnt, halten die Menschen in Deutschland soetwas Grenzdebiles, wie “Gewissensarbeit, Anstand und Aufrichtigkeit” zunehmend für die Symptome einer Phsychose, die dringend einer psychiatrischen Behandlung bedarf, bzw. höchstens noch vergittert in einem Zoo, oder Museum ausgestellt werden sollte.

    Gruß,

    Henk

    Delitant | 22. Dezember 2011 | 08:19 | Antworten
  101. @zdf;

    Geht heute die Wulff Serie weiter?

    Falls ja, habt ihr garantiert die Lacher auf eurer Seite!

    Fang | 22. Dezember 2011 | 08:44 | Antworten
    • Vor allem die “Lacher” von Französen, Italiener, Engländer und nicht zuletzt alle Entwicklungsländer wenn wir sie über politische Moral, Korruption und Prinzipien belehren möchten.

      Werker | 22. Dezember 2011 | 09:08 | Antworten
      • Ja wir haben noch mehr von Diesen Ober Profis in Deutschen Spitzenämtern. Aber der natürliche Zerfall hat schon begonnen Siehe FDP

        dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:38 | Antworten
  102. Wird jetzt ernsthaft argumentiert, dass ein Rücktritt ausgeschlossen ist, weil Herr Köhler ja vor kurzem erst gegangen sei?
    Das darf nicht sein. Man kann doch nicht “statistische Gründe” als Schutz heranziehen.
    Herr Wulff hat als Ministerpräsident auf Umwegen extrem wertvolle Geschenke von Bürgern angenommen, die ihre “guten Beziehungen” zum Staatsoberhaupt in klingende Münze umsetzen. Der Vorgang wird weltweit Korruption genannt. Herr Wulff ist ein korrupter Politiker. Nüchtern betrachtet, noch nicht das Problem: Aber er wurde erwischt – und jetzt hat er sich schleunigst aus seiner Position zu verziehen!

    Stefan Geiger | 22. Dezember 2011 | 09:29 | Antworten
    • Konsequent sollte man sein.
      Wir handelten so, als es um die Rettung des Euro ging.
      Deutschland ist daraus gestärk hervorgegangen,
      vor allem die Bundesregierung.
      Wir sind beispiel geworden.
      Sogar wenn ich an die Forderungen von Hr. Rössler denke: die Insolvenz Griechenlands nicht auszuschließen.
      Man kann wohl im Nachhinein sagen, das war die richtige Haltung.
      So sollte es im Fall des B-Präsis sein.
      Wir möchten ein AAA+++-Präsident haben.
      Ersatz steht schon vor der Tür. Hr. Gauck z.B.
      Hier geht es um die Rettung der Würde des Präsidentenamtes und die ethische Autorität eine Weltmach.
      (Ich bin kein Rechtsextremer oder Linker, ich bin kein Hetzer, ich bin ein “integrierte Deutscher mit Migrationshintergrund”)
      Der B-Präsi kommuniziert mit dem Souverän per Rechtsantwalt. Das ist unglaublich.
      Wie Berlusconi in seinen glorreichen Jahren.
      Oder Chirac (Neulich verurteilt).
      Wohin des Wegs, Deutschland?.
      Ein Krebsgeschwür tötet man am besten im Keim, sonst wird er zu einem Maschmeyer oder Geerkens, der alle Parteien mit Methastasen übersäht.

      Werker | 22. Dezember 2011 | 10:56 | Antworten
    • Zitat:
      “Herr Wulff ist ein korrupter Politiker.”
      Da lehnen Sie sich arg weit aus dem Fenster. Wenn dem so ist, ist es eine Straftat – wenn nicht, dann ist das was Sie schreiben eine (ebenfalls strafbare) Verleumdung.

      Auch wenn sehr viele Gründe dafür sprechen, bewiesen ist noch nichts – wobei ich ihnen vom Gefühl her absolut zustimmen kann.

      Es sind ja auch keine “statistischen Gründe”, welche die Parteien dazu veranlassen Hrn. Wulff im Amt zu belassen.

      Da gibt es viel eher knallharte Parteistrategische Themen die hier im Vordergrund stehen.

      Tritt-ihn möchte sicher nicht noch einen Präsidenten stürzen. Die SPD hatte mit einigen ihrer Repräsentanten bereits genug Skandale. Und CDU/CSU hat eh keine Chance mehr einen eigenen Kandidaten durchzubringen – und der Grüß-Onkel von Merkels Gnaden hält immer so schön still.

      Zumal:
      Wen wollen Sie denn als neuen Präsidenten benennen?

      Hr. Gauk wäre zwar der richtige Mann, wird sich aber wohl kaum für diese Not-Wahl hergeben wollen.

      Hr. Schäuble? Der ist nicht Mehrheitsfähig – und fände auch im Volk kaum die notwendige Unterstützung. Er ist ebenfalls vorbelastet und würde uns vom Regen in die Traufe bringen.

      Fr. von der Leyen? Das gleiche wir bei Hrn. Schäuble.
      Hier graust mir aber allein schon vor dem Gedanken …

      Und die seltsame Fr. Schwan wird hoffentlich auch niemandem mehr in den Sinn kommen …

      Hr. Thierse vieleicht? Huch, mir läuft’s kalt den Buckel runter.

      Wen gäbe es sonst noch?

      Hrn. Lammert vieleicht – der kämpft auch schon mal gegen die eigene Partei …

      Möglicherweise aber bin ich ja nur nicht kreativ genug und es gibt eine große Auswahl an geeigneten Kandidaten.

      Gernot | 22. Dezember 2011 | 10:57 | Antworten
      • Ich wäre für die Margot Käßmmann.

        Die gute Frau Käßmann hat ein innerliches Bestreben Menschen zu verbinden und Konflikte beizulegen.
        Nicht weil es eine “politische Korrektheit” verordnet, sondern weil sie es aus ihren Wesen heraus tut.

        Sie würde es gut machen, davon bin ich überzeugt.

        Roland Tluk | 22. Dezember 2011 | 12:07 | Antworten
        • Wohl wahr. Frau Käßmann hätte sicher einen sehr großen Rückhalt in der Bevölkerung…

          Gernot | 22. Dezember 2011 | 12:13 | Antworten
          • … und womöglich wurde sie so ganz im Vertrauen auch schon gefragt ob sie nicht für Hrn. Wulff einspringen könnte …

            Gernot | 22. Dezember 2011 | 12:16 | Antworten
        • Ok, meine Stimme hätte Sie, aber wir dürfen ja nicht mitbestimmen, wer unser Staatsoberhaupt ist. Das dürfte allerdings eine 3% Partei wie die FDP. So viel zum Thema Demokratie.
          Herr Gauck ist unannehmbar, aber das habe ich ja bereits im Blog begründet. Ich frage mich allerdings schon, warum seine Name hier öfters fällt. Was wissen denn seine Nomminierer von ihm? Dass die Stasiaufarbeitungsbehörde einst seinen Namen trug? Ein Präsident sollte absolut mehrheitsfähig sein. Einer der über die DDR hetzt, obgleich er wie kaum andere überdurchschnittlich begünstigt war, ist jedenfalls nicht geeignet, da er die Gesellschaft spalten würde. Er würde auch nicht der Mahner sein, da er ja nach der Wende von den großen Volksparteien protegiert wurde.
          Prinzipiell müsste erst einmal das Amt des Bundespräsidenten aufgewertet werden, da er ja kaum Einfluss ausüben kann, dann direkt vom Volk gewählt werden und staatstragend sein. Kein Grüßaugust oder Parteimarionette, sondern jemand wie der Ministerpräsident des preußischen Freistaats in der Weimarer Republik Otto Braun.

          Der mit der Wahrheit tanzt | 22. Dezember 2011 | 12:46 | Antworten
    • Lasst doch den Wulfi weiterwursteln, ein neuer Präsident kostet nur unnötiges Geld. Vernünftig wäre, wenn man den Posten ganz abschaffen würde.

      Hans | 22. Dezember 2011 | 12:44 | Antworten
      • Aber dann muss der Posten offiziell umgetauft werden.

        Bundespräsident muss freigehalten werden für einen Richtigen!
        Ansonsten sind weitere Ideenmeldungen erwünscht:
        Mein Vorschlag für einen Posten speziell für WulfF ist z. B.:

        1) Bundeshalbdackel
        2) EmpfänglchkeitsPräsident
        3) Klammpräsident

        Wie gesagt weitere Vorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

        dogwau | 22. Dezember 2011 | 15:45 | Antworten
  103. an alle @,
    Werte,Redlichkeit,Ehrlichkeit,nur um zwei zu nennen,alles geht dem Bach runter,und warum ?
    Weil wir Bürger,aber vor allen die Medien dieses alles zulassen.Ich muss nicht alles aufzählen denn es gibt kein Ende,fast jeder Politiker ist nicht sauber,weil wir immer mehr zulassen.Erst waren es nur Steuerhinterziehung u. Geldkoffer,(Schäuble,Graf vonLamsdorf)dann Betrug bei Doktorarbeiten,jetzt warten wir nur noch bis einer jemanden umbringt und doch wieder gewählt wird oder seinen Job als Politiker weiterführen kann.Wir müssen wie bei Kindern Grenzen setzen,und sagen Stop bis hierher und nicht weiter,das gleiche gilt für Politiker und wir haben die Mittel dazu,nur der dumme Bürger vergisst zu schnell und darauf bauen die Politiker.Aber wer glaubt das die Medien frei sind,der hat keine Ahnung von unserem Zustand in der Welt.
    Wir sind eine korrupte Gesellschaft geworden,durch unsere Vorbilder,Politiker ,Sportler,Fussball,Tennis ,man kann soviel aufzählen.Eine Ingrid van Bergen,wenn Sie diese “Dame” noch kennen,hat Ihren Geliebten umgebracht und später die Talkshows bereist als wäre es ein Kavaliersdelikt gewesen,(Medien)die Medien machen Meinung,ein Journalist(Dr, Herles)sagte im vorletzten Blog,”ein Politiker mit kleinen Moralischen Fehlern ist IHm lieber als….)Wo kommen wir denn hin,wenn so ein Mensch es als Selbstverständlich hinstellt das die Moral Ihn nichts angeht.Ich verzichte auf eine Demokratie die alle moralischen Werte abschaffen will,wo kommen wir denn hin,ein Maschmeyer oder wie der Betrüger heisst,beklaut die Menschen und beeinflusst dann die Politik(Schröder,Riester,Rente )Und was machen wir Bürger wir klatschen alle Beifall,wenn so Menschen eine Rede halten und das Volk als dumm verkaufen.
    Wir Bürger,haben Macht,wir wissen nur nicht wie man Sie bündelt,ich hoffe das eines Tages die Jugend aufsteht und dem alle ein Ende bereitet.
    GRuss Kurt

    Kurt | 22. Dezember 2011 | 09:41 | Antworten
  104. Der Herr Bundespräsident hat Recht. Ein König braucht sich vor seinen Untertanen nicht zu rechtfertigen. Wo kämen wir denn da hin!

    Raspeltin | 22. Dezember 2011 | 12:34 | Antworten
    • Ja, wir sollten es machen wie die 3 AFFEN: Nichts Hören, Nichts Sehen, den Mund halten und vor allem alles beklatschen was uns vorgesetzt, bzw. auf den Flachbildschirm, vorgeflimmert wird. – Sonst kämen die Regierenden doch noch mal auf die Idee, sich ein Neues Volk zu wählen! (Um frei nach B. Brecht zu zitieren). Frohe Weihnachten!

      silberdistel | 22. Dezember 2011 | 13:36 | Antworten
  105. Guten Tag,

    die Welt ist nicht mehr bereit, die Schweinebacken, und damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht den amtierenden Bundespräsidenten, so wichtig ist der absolut nicht, machen zu lassen, ohne zu versuchen ,ihnen das Handwerk zu legen.

    Das ist die Botschaft, die rund um den Globus weht, ihr könnt es versuchen, aber ihr werdet auf Widerstand stoßen. Der Widerstand wächst – weltweit, global, kosmopolitisch, international, überall, wenn auch lange noch nicht in den Köpfen des Stimmviehs.

    Und das ist revolutonär.

    Frohe Weihnachten und Friede der Erde.

    Ernst Lipps | 22. Dezember 2011 | 12:46 | Antworten
  106. revolutionär

    Ernst Lipps | 22. Dezember 2011 | 12:58 | Antworten
  107. Redlichkeit in Wort und Tat wird mehr Menschen den je zur Last. Kommen jetzt mehr Details zu etwaigen Geschäftsbeziehungen heraus, sollte man schon wegen seiner eigenen Selbstachtung die Notbremse ziehen.
    .
    .
    .
    Den immer noch gilt: Es gibt nicht viele Wahrheiten sondern nur Eine! Und diese ist die Erinnerung das das Wiederkommen des Gottessohnes, mit allen Konsequenzen für jeden einzelnen.
    .

    susi

    susi bibelmaus | 22. Dezember 2011 | 14:01 | Antworten
    • Thema: “Weihnachtsmann Wulf” ich frage mich nur,wer hat denn da alles noch Angst vor den Weihnachtsmann ?
      Aus dem Alter werden doch die User und das ZDF hier alle schon raus sein,oder ?@susi bibelmaus

      M.G. | 22. Dezember 2011 | 14:17 | Antworten
    • @Susi!

      Ich hoffe jetzt aber schwer, dass Christian Wulff nicht mit diesem ominösen Stammhalter des Allmächtigen gemeint ist(???)Denn schließlich hat J.C. Werte für uns geschaffen, die sich nicht einfach mal so eben leicht in die eigene Tasche wirtschaften lassen.Der hat sich lieber grausam ans Kreuz nageln lassen, bevor er seine eigenen, bzw. die ihm anvertrauten Prinzipien verrät.

      Ich wünsche ihnen übrigens von Herzen (trotz und wegen aller Differenzen) ein ebenso friedliches, wie fröhliches
      Weihachtsfest im Kreise ihrer Lieben.

      Henk

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 15:42 | Antworten
      • Auch ich wünsche Ihnen, gerade in ihrem fremden Land, ein gesegnetes Weihnachten und ein behütetes neues Jahr 2012.
        .
        Aber eines noch: Der jüdische Gottessohn kam nicht um die Welt besser zu machen oder die Menschen sanftmütiger. Die Bibel zeigt seit Vertreibung aus dem ersten Lebensraum, den Garten Eden, einen „roten Faden“ auf, den gefallenen Menschen den Weg zurück zu bahnen. Den Juden durch das Gesetz und seit 2012 Jahren, seit Geburt Jesus, auch für alle Nichtjuden. Jesus wurde aus einer uns verborgenen Gegenwart gesandt, wuchs als Mensch unter Menschen auf, richtete seine Bootschaft aus, wurde verraten- gefoltert- getötet… und so dachte der Teufel – das war es (Lukas 20, Gleichnis von den Weinbergspächtern). Doch Jesus richtete noch im Totenreich seine rettende Bootschaft weiter aus, weil es im ganzen Universum keinen Ort oder Raum gibt der nicht unter der Herrschaft des Schöpfers steht! Jesus ist auferstanden! Nicht in ihren Gedanken, nicht weil sie daran denken und auch nicht weil in ihnen irgendwas oder wer weiterlebt. Und Jesus kommt wieder, und zwar nicht als Windelkind in der Grippe! Das sollte ihnen Ansporn genug sein mal in der Bibel zu lesen- gerade jetzt in der Weihnachtszeit. Es geht nicht um Prinzipien, ging es nie!
        .
        So..und nur so, versteht sich der rote Faden der Bibel. Es wird Zeit, machen Sie sich auf…
        .
        Ihnen und ihrer Familie ein gesegnetes weihnachten und ein behütetes Jahr 2012.
        .

        susi

        susi bibelmaus | 22. Dezember 2011 | 16:33 | Antworten
        • @Susi!

          Ich will ihren Betrachtungen keineswegs widersprechen (warum auch?), aber mir gilt die Nachricht mehr, als ihr Überbringer, der sich leider nicht mehr gegen den goldenen Käfig zur Wehr setzen konnte, in den man ihn zu sperren pflegt, um ein Goldenes Kalb aus ihm zu formen.Wie ich J.C.(auch ohne tägliche Bibelstudien) verstehe, hätte der, zu Lebzeiten, schwer was dagegen gehabt, dass man ihn, anstelle seiner Frohen Botschaft feiert, deretwegen er Leib wurde.
          Besonders zu einer Zeit, in der gerade jene, die darin verankerten Werte verraten, die sich durch ihr “C” in der parteilichen Namensgebung, fortwährend darauf berufen, diesen Folge leisten zu wollen.
          Gerade das, weist auf den zeitgenössischen Pharisäer, wie den eigentlichen, unsäglichen Verrat.

          Delitant | 22. Dezember 2011 | 17:18 | Antworten
  108. Na ja, ich weiß nicht, ob man das tatsächlich schon als “korrupt” bezeichnen kann, was sich der Bundespräsident da alles so geleistet hat. Sicher hat er sich Vorteile verschafft, die sich ein “Normalsterblicher” nicht hätte verschaffen können. Das allein ist sicher noch nicht verwerflich. Die mangelnde Offenheit jedoch. wo er selbst nur allzu schnell den ersten Stein bereit war zu werfen, das zeugt von einem schwachen Charackter. Darüberhinaus nicht klar dazu zu stehen, wenn man erwischt wird bei Halbwahrheiten und andere vorschiebt um für sich sprechen zu lassen, das ist eines Bundespräsidentenamtes absolut unwürdig.
    Aus meiner Sicht haben seine Privatangelegenheiten nichts in einer Weihnachtsansprache zu suchen, aber ich werde mir diese Ansprache sicher nicht anhören, da für mich Herr Wullf jede Glaubwürdigkeit verspielt hat.

    alonki | 22. Dezember 2011 | 14:38 | Antworten
  109. Der Bundespräsident versucht den Befreiungsschlag. Er entlässt seinen Sprecher.

    Anne Reidt | 22. Dezember 2011 | 14:47 | Antworten
    • … und gibt um 15:30 – in Anlehnung an Barschel, Engholm & Co. – sein Ehrenwort …

      Gernot | 22. Dezember 2011 | 14:49 | Antworten
      • … oder er übernimmt die politische Verantwortung – und kassiert bis zu seinem Lebensende den jährlichen Ehrensold von 200.000 EUR/jährlich …

        Gernot | 22. Dezember 2011 | 14:50 | Antworten
    • Offenbar zeichnet sich ab, dass der Sprecher des BP der eigentliche Verursacher dieser ganzen Affäre gewesen ist,
      und Christian Wulffs Seilschaften hin zum halbseidenen Millieu veranlasste.
      Mr. Pink kann also aufathmen, die Sau ist zum Abschuss endlich freigegeben.
      (Hätte mich natürlich auch schwer verunsichert, wenn unser BP selbst schuld an allem gewesen wäre. Kann doch eigentlich gar nicht sein)

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 15:27 | Antworten
  110. Frau Reidt gratulationen.
    Erstes wichtige Ziel ist erreicht:
    unsere B-Präsi will vor dem Souverän sprechen.
    Jetzt geht es um die Ehrlichkeit nur so kann er glauwürdig wirken.

    Werker | 22. Dezember 2011 | 15:14 | Antworten
    • Hi, @Werker!

      Wer soll das denn sein, dieser Souverän?
      Ich kenne leider keinen mehr in D, der diese Bezeichnung verdienen würde.
      Mit Ausnahme eines weit über 90jährigen vielleicht noch, der sich an die Zigarettenindustrie verkauft hat.

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 15:32 | Antworten
      • Hiermt entlaste ich unseren Präsident.
        Er bekennt sich zu seinen Fehlern.
        Seine Rating wird heraufgestuft:
        von B-Präsi zu BBB+ Präsi.
        Die Zeit wird zeigen, ob er das Zeug hat um
        A-Präsident zu werden

        Es lebe die Demokratie (vor allem die Freie Presse)
        Hurra!!! ZDF
        (Hier in der Provinz Heidelberg würden in der RNZ-Online Rhein-Neckar-Zeitung die Blogs bezüglich dieses Themas bis vor den Ansprache nicht zugelassen bzw. nicht als wichtig betrachtet)
        Tschuß!
        Bis zum nächsten Brand.

        Werker | 22. Dezember 2011 | 15:57 | Antworten
  111. Ich wünschte, die Susi hätte recht. Dann müßten jetzt die 8 Ankläger, welche schon am Staatsanwalt scheiterten, Gottes Zorn fürchten.

    Tomca | 22. Dezember 2011 | 15:27 | Antworten
  112. Da ist sie, die Entschuldigung. Warum aber wird der Sprecher des Bundespräsidenten entlassen? Dazu kein Wort von Christian Wulff.

    Anne Reidt | 22. Dezember 2011 | 15:47 | Antworten
    • Nun, die Medien haben schon wieder einen guten Grund, die nächste “Affäre” hochzukochen.
      Wie wärs, wenn Sie sich mit dem Ende der West LB beschäftigen würden, und einmal recherchieren,welcher Schaden für das Volk entstanden ist und wer zur Rechenschaft gezogen wird.

      EugenO | 22. Dezember 2011 | 15:57 | Antworten
    • Diese Entschuldigung ist eine Frechheit. Von mir aus können die in dieses Amt ohne weiteres einen ausgestopften Waschbären setzen. Der ehemaliger Sprecher von ihm meinte wohl, das sich die Aufklärungsarbeit der Öffentlichkeit auch auf ihn und seine Familie ausweitete. Das wollte er nicht akzeptieren und bat wohl um seine Ablösung.

      Vielleicht hat es diesen Nasen noch niemand unter die Selbe gerieben, aber wer in einem öffentlichen Amt die Füsse hoch legen will, muss es sich gefallen lassen, das in diesem Berufsbild wenig bis gar kein Platz für private Kungeleien ist. Das wussten die Damen und Herren in den politischen Stationen aber vorher.

      Die Katze aus dem Sack | 22. Dezember 2011 | 16:00 | Antworten
    • @ Anne Reidt | 22. Dezember 2011 | 15:47

      Nun ist es aber gut.
      Hören Sie endlich auf mit Ihrem Journalismus nach „Marktfrauenart“.
      Es ist unerträglich. Was ist denn für Sie genug? Wünschen Sie sich ein Schlachtfest?
      Ihre Vorstellung ist erbärmlich – und das bei einem öffentlich-rechtlichen Sender.
      Warum erlaubt man Ihnen das – oder von wem wissen Sie was?

      Ich erinnere mich an Ihren Guttenberg-Blog. Der Geifer ist der gleiche.
      Der Bundespräsident hat eine Erklärung abgegeben. Er hat deutlich gemacht, dass er in seiner Amtszeit niemandem einen Vorteil wegen seiner Freundschaft gewährt hat.
      Können Sie diese Aussage widerlegen?

      Lassen Sie es gut sein. Und bitte, antworten Sie nicht auf meinen Beitrag. Lesen Sie Ihre bunten Blätter.

      Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 22. Dezember 2011 | 16:08 | Antworten
      • Kann ich nur vollsten zustimmen! Es gibt andere wichtige Probleme.

        EugenO | 22. Dezember 2011 | 16:12 | Antworten
      • Heinz, bitte auf dem Teppich bleiben, auch wenn Deiner möglichweise fliegen kann. Ich halte Christian Wulff nicht für einen Schmarotzer, der sich von seinem Freundeskreis in die upper class einladen lässt, ohne sich dafür entsprechend zu revanchieren. Ambesten funktioniert dies natürlich innerhalb eines politischen hochwertigen Postens.

        Die Medien und deren Vertreter klären auf wo sie nur können. Illustrieren die Machenschaften des täglichen politischen Tagesgeschäftes. Offenbar ist dies einigen Bürgern zu komplex. Hier, in diesem Fall, können wir unsere Moral- und Anstandsvertreter endlich von dort abholen, wohin sie sich selbst begeben haben. In einem tiefen Korruptionssumpf der durchsetzt ist mit persönlichen Vorteilsnahmen.

        Wie sonst auch sollte sich ein Politiker bei seinen reichen Geldsäcken erkenntlich zeigen, als durch die Macht, die das politische Amt einräumt, Dinge zum Vorteil weniger und zum Nachteil vieler zu garantieren?

        Die Katze aus dem Sack | 22. Dezember 2011 | 16:21 | Antworten
      • @Heinz Sahl:
        - schätze durchaus Ihr kritische Meinung zu den Medien, aber die sind hier zweitrangig. Das Verhalten von Deutschlands höchstem Repräsentanten hat einen wesentlich höheren Stellenwert und steht im Vordergrund. Und da muß ich einfach an dessen von ihm selbst aufgestellte Forderung erinnern, wonach es gelte “strikt jeden Anschein zu vermeiden”. Und zur Rolle der Presse: seine eigenen Worten zufolge “unterstütze er das”, was nun von den Medien über ihn hereinbricht.
        Kurz und bündig, Wulff wird doch seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht !
        Man kann es drehen wie man will, er selbst hat sich in eine Lage manövriert, aus der er nun nicht unbeschadet rauskommt. Für einen Hinterbänkler im Parlament mag das (mit Bauchgrimmen) noch so eben durchgehen, aber noch nicht für einen Bundespräsidenten !

        Ramses | 22. Dezember 2011 | 16:55 | Antworten
      • Seit wann lieber @Heinz, gilt ihnen Empörung, und das Aufzeigen offener Fragen, denn als Geifer?
        Ich empfinde die Einlassungen von Frau @Anne Reidt als ebenso aufrichtig, wie mutig. Sie entspricht damit, ohne wenn und aber, ihrer journalistischen Pflicht, und bezieht sich, ihrer Aufgabe gerecht werdend, lediglich auf die ungeschönten Sachverhalte, die selbst noch übers INet zum Himmel stinken. Aktzeptieren sie wirklich eine solche moralische Instanz, wie Wulff als BP sie gibt?
        Jeder Briefträger, oder Streifenpolizist, der während seiner Dienstzeit auch nur einen einzigen Schnaps auf der Runde trinkt, die er dreht, macht sich eines Dienstvergehens schuldig.Nur unser Staatsoberhaupt diesbezüglich verpflichtet nichts???
        Liegt es vielleicht an ihrer Weihnachtsstimmung, mit all dem vielen Marzipan, Spekulatius und dem Spritzgebäck, oder warum darf die gute Frau Reidt jetzt nichts mehr hinterfragen, von dem, was ihr als anrüchig erscheint?
        Schließlich sollte man sich erst recht an den eigenen Maßstäben messen lassen, wenn man das höchste Amt unseres Staates bekleidet.Erst recht wenn man selbst einst großzügig Kritik verteilte, und besagte Wunden aufgerissen hat.
        Es tut mir aufrichtig leid, aber im Moment gelingt es mir einfach nicht mehr, ihnen zu folgen.

        Trotzdem natürlich, freundliche Grüße, wie ihnen, nebst ihrer Familie ein frohes, segensreiches Fest

        Henk

        Delitant | 22. Dezember 2011 | 18:21 | Antworten
    • Ich lebe seit Jahren in Südost-Asien, und weiß um die dementsprechende Zeitverschiebung. Aber zelebriert man die Sache mit dem Opferlamm jetzt deswegen schon zu Weihnachten, und nicht erst zu Ostern? (LOL)

      Delitant | 22. Dezember 2011 | 17:27 | Antworten
  113. Klare Worte, Heinz, sehe ich auch so.

    Tomca | 22. Dezember 2011 | 16:11 | Antworten
  114. Ein vom Volk gewählter Präsident müsste fürchten schnell wieder abgewählt zu werden.
    Außerdem wäre dieser Blender niemals vom Volk gewählt worden
    Auch nicht, wenn die Meinungsumfagen uns etwas Anderes vormachen wollen

    Lebenslanger Schwerstarbeiter | 22. Dezember 2011 | 16:13 | Antworten
  115. Wenn der Wolf sich einen kleinen Vorteil verschafft hat, ist er darum noch lange nicht korrupt. Nur seine Moral, die ist mit Sicherheit alles andere als einwandfrei. Und darum ist dieser Mann in die Wüste zu schicken.

    ABER BITTE OHNE pENSION
    ———————–

    Lebenslanger Schwerstarbeiter | 22. Dezember 2011 | 16:18 | Antworten
  116. In unserer Firma dürfen wir Geschenke nur bis 30 Euro an Entscheidungsträger verteilen. Egal ob ein Geschäft dahinter steht oder nicht. Geldwerten Vorteil… auch bei privater Nutzung müssen wir versteuern… aber ein Hr Wulff und Konsorten dürfen das!!! Urlaubsreisen…. Kredite mit geldwertem Vorteil usw. Unsere Politik ist ein verdammt korrupter Haufen. Warum alle Politer hinter Wulff stehen doch nur weil sie alle Dreck am Stecken haben! Langsam komme ich mir vor wie in einer Bananenrepublik.
    Wer schützt den Bürger eigentlich vor dem Staat!!!

    Frohe Weihnachten

    Dakine | 22. Dezember 2011 | 16:28 | Antworten
  117. Die alten Griechen schrieben die Hysterie der Weiblichkeit zu ( Hyster = Gebärmutter ). Das ist natürlich Quatsch.
    Was aber nicht heißt, das Jornalistinnen nicht doch hysterisch werden können. Dann sollten sie zum Arzt gehen.

    Tomca | 22. Dezember 2011 | 16:37 | Antworten
  118. BRD Bananen – Republik – Deutschland.
    Befehlsempfänger des US – Monopolkapitalismus

    Lebenslanger Schwerstarbeiter | 22. Dezember 2011 | 16:38 | Antworten
  119. Habe soeben gelesen, daß Wulff sich entschuldigt hat.

    In seiner Entschuldigung hat er auch den Kern getroffen, der Ausgangspunkt der Kritik war: seine wahrfalsche Antwort gegenüber dem niedersächsischemn Landtag.

    Persönlich glaube ich, daß Wulff sich direkt hat nicht leiten lassen von wirtschaftlichen Gewährungen. Wulff ist für mich nicht korrupt.

    Aber die Schwelle zum Rücktritt kann eindeutig unter der zur Korruption liegen.

    Nur Wullf hat das Wichtigste ausgesprochen: Es geht nicht ausschließlich um eine juristische sondern eben auch um eine politik-moralische.

    Für mich als Bürger (nur einer von über 80 Millionen in unserem Lande) reicht diese Entschuldigung aus! Ich gehe davon aus, daß die Entschuldigung ehrlich gemeint ist. Dann muß man sie als Kritiker auch annehmen. Das impliziert, daß er meiner Meinung nach im Amt bleiben kann.

    Wulff sollte “Transparenz” zu einem Punkt seiner präsidialen agenda machen, das Thema offen nach vorne treiben.

    Weitere sind der innere Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Gestern kamen gewichtige und besorgniserregende Armutsanalysen auf den Markt.

    Oder: Wir haben nicht nur eine Schuldenkrise in Europa. Ungarn zeigt, auch eine Demokratiekrise an den Rändern Europas. Da bräuchten wir auch mal einen Krisengipfel in Brüssel zur Rubrik Meinungs- und Pressefreiheit.

    Frohe Wihnachten Herr Bundespräsident

    Melzer | 22. Dezember 2011 | 16:44 | Antworten
    • Ich kenne diese Entschuldigungen nur zu gut. Erinnern Sie sich noch, an die ehrlichen und aufrechten Entschuldigungen und Beteuerungen, von Guttenberg, Kohl und Barschel. Mir kamen damals schon die Tränen. Vorgetragen mit frommer Unschuldmiene. Bravo.

      Ich vermisse in der Erklärung, wie er sich bei seinen Freunden, bei denen er in Villen wohnen durfte, entsprechend revanchiert hat. Wenn ich in dieser Gesellschaft eines lernen durfte, weil es so viele vor gemacht haben, das eine Hand die andere wäscht und beide das Gesicht. Übrigens, die Rede hat keine 50 Sekunden.

      Die Katze aus dem Sack | 22. Dezember 2011 | 16:57 | Antworten
  120. Aber unsere Politiker sollen nur so weitermachen… bis der Druck in der Bevölkerung unerträglich wird. Nur wenn der Leidensdruck entsprechend hoch ist wird sich was ändern. Also Herr Wulff und Konsorten… bitte weitermachen und noch einen drauflegen damit der Volkszorn hochkocht.
    Und noch was an das ZDF. Bitte keine Elefanten mehr zur Fliege machen. Und Fliegen nicht zum Elefanten. Ihre Taktik ist schon lange durchschaut. Bitte verblöden Sie nicht weiter die Bevölkerung sondern machen Sie Bürgernahe Berichterstattung.

    Dakine | 22. Dezember 2011 | 16:44 | Antworten
  121. @ Melzer

    Sie kommen mir vor wie ein Krimineller der ertappt wird und der Polzei sagt sie solle sich doch auf die grossen Verbrecher stürzen….

    Bevor wir auf andere Länder mit erhobenen Zeigefinger deuten sollten wir unseren eigenen Dreck wegkehren.

    Dakine | 22. Dezember 2011 | 16:52 | Antworten
  122. Wenn man den ganzen Vorgang mal nüchtern betrachtet, stellen sich unabhängig davon, dass Herr Wulff
    bestimmt (wie jeder in diesem Land)in seinem Leben Fehler gemacht hat (vielleicht war es der größte, selbst den moralischen Zeigefinger zu den Verfehlungen anderer zu erheben), doch eine Reihe von Fragen:
    1. Wann war eigentlich die Verfassungsänderung, die
    Amtsenthebungen mittels medialer Hatz vorsieht?
    2. Was hat Herr Wulff wirklich getan, dass man gerade ihn
    neuerdings für diese Hatz auserkoren hat (hunderte andere
    mit mehr Dreck am Stecken lässt man in Ruhe — zumindest momentan)? Bei wem hat er sich unbeliebt gemacht?
    3. Warum wird uns eigentlich jeden Tag ein neues (und sei es noch so winziges und hergesuchtes) Detail dieser
    “Affäre” serviert? Glaubt jemand daran, dass “zufällig”
    jeden Tag gerade das Scheibchen Salami ans Licht kommt, das benötigt wird, um die Sache am Köcheln zu halten?
    4. Warum liest/hört/sieht man eigentlich in so gut wie allen Medien dasselbe? Für welche Staatsformen war das noch mal typisch?
    5. Wer wird noch bereit sein, in diesem Land Verantwortung zu übernehmen (statt einfach nur aus bequemer Beobachterposition zu kritisieren), wenn die Botschaft aus diesen Tagen lautet:
    Wir kriegen jeden, selbst wenn er Bundespräsident ist!?
    6. Wozu gibt es in unserem Land eigentlich eine Justiz?
    Brauchen wir die noch, wo wir doch jetzt schnell und unbürokratisch den mittelalterlichen Pranger noch dazu mit Millionenpublikum reaktiviert haben?

    Nur mal so zum Nachdenken.
    Herzliche Grüße…

    Mathias | 22. Dezember 2011 | 17:14 | Antworten
    • Solange die Justiz den Wulff nicht an den Pranger stellt muss es eben die Presse tun.

      Und der Fisch fängt vom Kopf das stinken an….

      Warum haben wohl die Franzosen die Giutine eingeführt? Wenn das System schlecht ist muss der Kopf weg. Dann werden auch die unteren Riegen ruhiger.

      Dakine | 22. Dezember 2011 | 17:24 | Antworten
    • Ja sicher hat er Fehler gemacht, niemand wird das vor, während und nach dem Machen dieser Fehler besser wissen als er. Oder? Weiss er das tatsächlich?

      In der knappen Erklärung nahm er lediglich Stellung zu einem Kredit, den er als damaliger Ministerpräsident annahm. Das der Kreditgeber zufälligerweise auch mehrfacher Reisebegleiter zu Wirtschaftstreffen war – kein Wort. Unerwähnt blieben auch die vielen Urlaube und Aufenthalte in pompösen Villen seiner reichen Freunde. Also die Freunde, die von der aktuell betriebenen falschen Politik geldwert profitieren, wie nie zuvor.

      Sie klingen wie ein Verschwörungstheoretiker, der meint hier wird ein Amt demontiert um griechische oder italienische Regierungsoberhäupter zu etablieren, die mit Sondervollmachten und Entmächtigungsgesetzen die Demokratie entrümpeln.

      Ich werfe ihm nicht die Fehler vor, die er gemacht hat, sondern werfe ihm vor, das er, obwohl er von diesen Fehlern wusste, dennoch ein noch höheres und noch verantwortungsvolleres Amt annahm, statt abzulehnen und so dem Pranger zu entgehen, an den er sich, aus meiner Sicht, selbst begeben hat.

      Die Katze aus dem Sack | 22. Dezember 2011 | 17:28 | Antworten
  123. Es ist schon sehr erstaunlich jier von “Hatz” auf den BP zu lesen. Herr Wulff hat sich doch selbst in diese Situation gebracht und nicht iergend ein “böser” Journalist. Sicher, die gibt es auch aber im vorliegenden Fall handelt es sich doch wohl mehr um eigene Fallstricke.
    Weihnachten und der Jahreswechsel liegen vor uns und vielleicht nutzt Herr Wulff die Zeit, um über seine Fehler nachzudenken. Ich werde mir seine Weihnachtsansprache nicht ansehen, denn egal was er darin für wohlfeile Sätze formuliert, mein Vertrauen in ihn ist nicht mehr vorhanden.
    Für 20122 wünsche ich mir noch mehr Journalisten, die ohne Parteibuch im Jackett oder der Kostümjacke der Wahrheit in unserem Land zum Durchbruch verhelfen und den Biedermännern und natürlich auch Frauen, die Schminke des Anstandes abwaschen, falls ich darunter etwas anderes befindet. Eine neutrale Presse ohne politisches Sendungsbewußtsein und Scheuklappen ist das Salz in der Suppe unserer Demokratie, sowie ein Garant für eine freie Gesellschaft auch wenn das manchmal für die Betroffenen oder Gesinnungsgenossen unangenehm ist.

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2012.

    Helmut | 22. Dezember 2011 | 17:31 | Antworten
    • was ich mir zum Neuen Jahr wünsche ist Berichterstattung wie z. B.:

      http://www.democracynow.org/

      http://roarmag.org/

      http://occupywallst.org/

      und nicht dieses seichte Geplätschere wie in den Öffentlich Rechtlichen.

      Dakine | 22. Dezember 2011 | 17:43 | Antworten
    • Ja, in 20122 haben wir dann auch eine neutrale Presse!
      Schauen Sie mal wer beim ZDF im Aufsichtsrat sitzt.
      Schauen Sie mal nach den Medienbeteiligungen bestimmter Parteien (privat, z.B Antenne usw.) Dann glauben Sie weiter an Überparteilichkeit und “neutraler” Berichterstattung, wenn Sie wollen!

      Dr. Max Gantenbein | 23. Dezember 2011 | 17:31 | Antworten
      • @Herrn Gantenbein

        Falls Sie mich gemeint haben, hier eine kurze Stellungnahme.
        Sicher ist der Parteienfilz das Haupthindernis für eine absolut objektive Berichterstattung in den ör Medien. Bei den Privaten sind es die “wirtschaftlichen Interessen” die dieser “Objektivität” im Weg steht.
        Meine Hoffnung ist, dass immer mehr Journalisten erkannen, welchen wichtigen Auftrag sie in unserem Land und Gesellschaftsform “Demokratie” haben und sie sich immer weniger von “politisch denkenden” Vorturnern manipulieren lassen.

        Eine freie Presse muss frei sein. Frei von jeder politisch oder wirtschaftlich geprägten Einflußnahme.

        Ich gebe zu das ist sicher von mir eine idealistische Vorstellung. Wenn aber auch wir Bürger dieses Ziel aus den Augen verlieren und nicht dafür kämpfen, na ja ….

        Ein Chefredakteur, dem sein Parteibuch und der Gesang seiner Ideologen wichtiger ist als offene saubere Berichterstattung ist fehl am Platz.

        Helmut | 26. Dezember 2011 | 18:19 | Antworten
  124. Lieber @Dakine !

    Ist es nicht vielmehr die berüchtigte “Gelantine”, auf die sie sich berufen?
    Solche schauderhaften Methoden auf unseren BP zu beziehen, empfände ich jedoch als ein wenig zu überzogen.
    Somit plädiere ich stattdessen für ein: “Ohne Abendessen ins Bett, und eine volle Woche keine Lindenstraße mehr!”

    Ich hoffe das ist grausam genug.

    Delitant | 22. Dezember 2011 | 17:43 | Antworten
    • @ Delitant

      Danke für Ihre köstlichen Kommentare in diesem schnöden Zusammenhang.
      Die nicht nur treffsicher die mies-liche Lage unserer Upper-class- bestehend aus politischen und gesellschaftlichen Seilschaften- aufs Korn nahmen, sondern mir heute trotz des Frustes über unseren Bundesgeier, schon mehrfach die Tränen in die Augen getrieben haben- selbstredend nicht vor Kummer.

      V.S. | 22. Dezember 2011 | 19:50 | Antworten
  125. Es scheint an der Regierung zu liegen,
    die diesen Bundespräsidenten vorgeschlagen hat.

    Aber es ist wie bei so vielen Entcheidungen die Getroffen wurden: Es ist mal wieder das kleinere Übel gewesen weil die Opposition keine Alternativen bietet.

    Die Probleme unserer Zeit sind Wirtschaft und wie wir unseren Wohlstand halten in Zeiten stärker werdener Konkurrenz im Rahmen der Globalisierung halten können. Dafür war Herr Wulff besser geeignet als Herr Gauck. Zumal sich Herr Köhler, auch ein Wirtschafts- und Finanzmann, von einem unverschämten grünen Parlamentarier namens Trittin nicht mehr anpöbeln lassen wollte.
    Herr Gauck steht für Bürger, die auf die Strasse gehen und sich wehren. Damit war die Wahl der Opposition mit Herrn Gauck allzuleicht durchschaubar. Besonders, nachdem viele von denen, bei Demos im Fernsehen zu sehen waren. Die Probleme unseres landes werden aber nicht durch den “Druck der Strasse” gelöst. Jedenfalls nicht so und nicht zu dieser Zeit.

    Wie es jetzt weitergeht ist schwierig. Denn selbst bei diesen Prozess einer Ablösung steht die Opposition einer vernünftigen Lösung im Wege. Ihre Bemühungen sind allzu durchsichtig und in dem Zusammenhang wiedermal ehr peinlich. man hat offensichtlich die Hoffung, bei einer Neuwahl Bedingungen “aushandeln” zu können.

    Karl Letis | 22. Dezember 2011 | 18:50 | Antworten
  126. Und was ist jetzt mit Bettina Wulff ???

    Warum wird im Fernsehen Ihr angbebliches Vorleben nicht angesprochen ?

    Stefan Müller | 22. Dezember 2011 | 22:11 | Antworten
    • Ist mir da etwas entgangen? Ich dachte bisher immer dass ihr Mann der Bundespräsident ist …

      Man muss Hrn. Wulff nicht mögen, aber man sollte bei all dem doch noch dazu fähig sein Grenzen zu ziehen.

      Und mal ganz ehrlich: Was geht uns das Vorleben von Frau Wulff an? Richtig. Bis auf das Vorleben der jüngsten Vergangenheit hat es uns völlig egal zu sein.

      Sie fragen doch auch nicht bei Ihrer Ärztin erst mal nach, ob sie – um sich z.B. tolle Klamotten kaufen zu können – während dem Studium anschaffen gegangen ist. Oder etwa doch?

      Hr. Wulff ist, ganz im Gegensatz zu seiner jetzigen Frau, schon lange Zeit eine “öffentliche Person”. Er ist es, der das Amt des Bundespräsidenten inne hat.

      Insoweit ist es legitim und richtig Hrn. Wulff zu kritisieren – und seine Vergangenheit als öffentliche Person zu beleuchten. Aber das private (!) Vorleben seiner Frau geht uns überhaupt nichts an.

      Lasst uns fair, und vor allem Mensch bleiben.

      Gernot | 23. Dezember 2011 | 07:46 | Antworten
      • ..ist das naiv?

        kl | 23. Dezember 2011 | 08:13 | Antworten
        • Wohl kaum.

          Gernot | 23. Dezember 2011 | 08:40 | Antworten
  127. Wahrscheinlich wird er im Amt bleiben da weder Regierung noch der Obbosition ein Wechsel jetzt so richtig passt.
    Das ist auch Gut so,schon aus Kostengründen die ich schon in vorherigen Kommentaren erwähnt habe.
    Er soll sich einfach verschämt zurückhalten und seine Auftritte auf ein minimales Pflichtprogramm reduzieren und gut ists.

    Manfred | 22. Dezember 2011 | 23:15 | Antworten
  128. @ Delitant | 22. Dezember 2011 | 18:21

    „Es tut mir aufrichtig leid, aber im Moment gelingt es mir einfach nicht mehr, ihnen zu folgen.“ (Ihr Text)

    Mein lieber Henk, ich wollte Sie nicht erschrecken. Auch wollte ich Ihnen nicht das Weihnachtsfest verderben. Manchmal braucht es grobe Keile, um grobe Klötze zu spalten.

    Sie wissen, ich bin kein Chorsänger – ich bin Solist.
    Beim Gassentreiben und bei Hexenjagden werden Sie mich nicht finden.

    Der Bundespräsident hat sich gestern für seine Ungeschicklichkeiten entschuldigt.
    Er hat eingeräumt, diese Angelegenheit nicht optimal transparent gemacht zu haben.
    Er hat deutlich gemacht, dass er in seiner Amtszeit niemandem einen Vorteil wegen seiner Freundschaft gewährt hat.
    Ebenso hat er darauf hingewiesen, dass er sich von seinem Pressesprecher getrennt hat.
    Für seine Arbeit hat er ihm ausdrücklich gedankt. Soweit der Sachverhalt.

    Für seine Stillosigkeit hat er sich entschuldigt. Und nun könnte alles gut sein.
    Frau Reidt ist dies aber nicht genug. Sie möchte auch noch eine öffentliche Erklärung, warum der Pressesprecher entlassen wurde. Für jeden denkenden Bürger wird der Grund wohl in unterschiedlichen Auffassungen liegen. Das ist aber nicht für eine Schlagzeile geeignet.
    Erwarten Sie von dem Präsidenten, dass er das Dienstzeugnis seines entlassenen Mitarbeiters öffentlich verliest? Das wäre eine Stillosigkeit!

    Fazit: Einmal wirft man Herrn Wulff Stillosigkeit vor, und dann verlangt man eine weitere von ihm.

    Wenn man Herrn Wulff durch den medialen Fleischwolf gedreht hat, wenn dann nichts mehr von ihm übrig bleibt, dann wird auch Frau Reidt mit ihrer hervorragenden journalistischen Arbeit zufrieden sein. Und dann kehrt Ruhe ein – vorerst.

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer lieben Frau ein angenehmes Weihnachtsfest.

    Einen Freundlichen Gruß aus Eisenach nach Thailand

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 23. Dezember 2011 | 08:27 | Antworten
    • Möglicherweise sollten wir mal das private Leben von Frau Reidt & Co. beleuchten – möglicherweise gibt es da ja auch so das ein oder andere interessante …

      Gernot | 23. Dezember 2011 | 09:12 | Antworten
  129. Die Person Wulff ist für das Amt des Bundespräsidenten völlig ungeeignet. Dieser Herr Wulff wurde politisch installiert und nicht vom wahren deutschen Volke gewählt.
    Im Ergebnis erwarten wir doch “nur” alle weitere hochkommenden Fehltritte. Traurig für Deutschland und dieses Amt.

    Christian Butterbrodt | 26. Dezember 2011 | 12:04 | Antworten
  130. Dem Weihnachts-Wulff müssten doch die Ohren klingeln und die Schamröte für seine Aussage: “Der Islam gehört zu Deutschland” ins Gesicht steigen, als er von den Ereignissen in Nigeria erfahren hat. Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen sicher wieder zu hören bekommen, das wären die Taten fehlgeleiteter Menschen, der Islam wäre doch gut, tolerant und friedfertig!
    Ich frage mich nur warum die Menschen, die dieser “Religion” skeptisch gegenüber stehen, fast täglich Beweise für, aus dieser Weltanschauung resultierenden, Haß, Zerstörung und Intoleranz erhalten?

    Entgehen diese Tatsachen unserem Bundespräsidenten und seinen Beratern sowie den Verteidigern des Islam hier im ZDF Blog??

    ___________
    ZDF heute.de: Es liegt in der Tat nicht am Islam, sondern an sozialer Ungleichheit, fehlender Aufklärung sowie an Demagogen und Volksverhetzern, die sich des Islams bedienen

    Helmut | 26. Dezember 2011 | 17:37 | Antworten
  131. An ZDF heute.de

    Diese “Bedienung des Islams” scheint aber sehr einfach zu sein, wenn man die Übersetzungen der Koran-Suren liest.
    Ich habe langsam den Eindruck, dass diese Terroristen den Koran nur wörtlich auslegen. Was mir dabei völlig fehlt ist die Empörung der Moslem-Funktionäre in unserem Land, die sonst so schnell mit Verurteilungen bei der Hand sind, wenn ihre Klientel, vermeintlich oder tatsächlich, benachteiligt wird. Es gibt auch in unserem Land genügend bekannte Hassprediger und gewaltbereite Anhänger dieser politischen Religion. Warum ist da unser Staat tatenlos und wirft diese Leute nicht raus?
    Ich glaube dieses “Durchgreifen” wäre er auch den sicher vielen friedfertigen Muslimen schuldig, die bei uns leben.

    Nicht alle Muslime sind Terroristen aber leider waren alle Terroristen, von New York bis Nigeria, Muslime.

    Erlauben Sie mir noch eine Frage:

    Wer soll denn die Muslime aufklären?
    Das können doch nur die Imame und sonstigen Vertreter dieser Religion. Bisher habe ich da aber leider wenig vernommen.

    Soziale Gleichheit ist ebenso illusorisch, wie Wohlstand für Alle.

    Die Aufklärung können nur deren religiöse Führer praktizieren und da herrscht seit Jahrhunderten Funkstille.
    Die von Ihnen erwähnten Demagogen und Volksverhetzer können bei uns in den Moscheen und anderswo bisher immmer noch ungehindert ihren Einfluss auf die Gläubigen ausüben. Damit muss Schluss sein!
    Wer bei uns die Gesetze der Scharia über unsere stellt, hat sich mit Deutschland den falschen Aufenthaltsort ausgesucht. Das muss den Leuten unmissverständlich erklärt und durch konsequentes handeln belegt werden.

    Helmut | 27. Dezember 2011 | 11:18 | Antworten
  132. Konservativ sein, daß bedeutet bewährtes zu bewahren und weiter zu fördern. Damit positive, gewachsene Strukturen zum Wohle aller (Konservativen) erhalten und nutzbar bleiben. Was ist also falsch am Handeln Wulffs? Er pflegt bewährte Traditionen. Das macht doch jeder Verein, der länger besteht als 20 Jahre. Die Älteren unter uns kennen noch den König der Amigos: F.-J.-Strauß. Gegen Franz-Josef erscheint Italiens Bunga-Bunga-Greis wie ein Clown! Es gibt eine lange Liste von Traditionsfreunden, die bewährte Praktiken, wie „Zu Gast bei Freunden!“, Schmiergeld per Zinsnachlass und vieles mehr als Brauchtum bewahren möchten. Aus dem Füllhorn der konservativen Traditionen zur Vorteilsgabe wurden und werden sicher viele gespeist. Da fallen mir spontan viele Traditionsbewahrer der noch nicht zur bildenden Kunst erhobenen Schmiergeldverschleierungskunst ein. Geber und Nehmer. Geber – so ganz spontan: der Industrielle Flick, der Bäderkönig Zwick, der Makler Schreiber.
    Auf der gegenüberliegenden Seite sind die Zeitungsarchive voll mit den heren Bewahrern der Tradition der Bestechung im Amt, die fast so etwas wie einen Hegering der deutschen Füllhörner aufrecht halten! Da fallen mir, ohne weiter nachzudenken Streibel und Kohl ein. Also gute deutsche Namen. Da wäre Wulff doch in guter Gesellschaft! Oder?

    Peter Kowalski | 31. Dezember 2011 | 03:40 | Antworten
  133. Herr Kowalski gerne möchte ich jeden Satz von Ihnen unterschreiben. Ist es aber nicht langsam an der Zeit diese “Gepflogenheiten” abzustellen und besonders bei Repräsentanten unseres Landes an der Spitze?
    Was Herr Wulff mit seinem Darlehen bei der BW-Bank kurz vor Weihnachten offensichtlich gemacht hat läßt doch stark vermuten, dass es sich hier um eine Vorteilsnahme im Amt gehandelt hat.
    Falls Herr Wulff immer noch den Saubermann spielen möchte, sollte er sich und dem Land einen Gefallen tun und zurücktreten.
    Wie wollen Sie Ehrlichkeit beim Bürger (Finanzamt=Steuererklärung, Versicherungen=Versicherungsbetrug, Sozialhilfe=unbverechtigter Leistungsempfang, HartzIV Betrug etc.) erzeugen, wenn der oberste Vertreter des Staates nur nach dem optimalen Gewinn für sich selbst strebt?

    Das ist der eigentliche Skandal!

    Unser Land benötigt wieder mehr Vorbilder an Redlichkeit und Ehrlichkeit. Bei den Politikern sucht man diese Eigenschaften offensichtlich vergeblich.

    Helmut | 31. Dezember 2011 | 11:48 | Antworten
  134. Das war eine versuchte Einflußnahme auf die Freiheit der Presse. Das ist in der Substanz ein Angriff auf einen elementaren Stützpfeiler der Demokratie.

    Das von einem Bundespräsidenten. Das ist absolut indiskutabel. Das darf sich ein Bundespräsident nicht einmal einmal erlauben.

    In Ungarn wird gerade die Demokratie qua Verfassungsänderung demontiert. Da muß unsere Staatsspitze, neben (u.a.) der Kanzlerin gehört dazu der Bundespräsident Sie müßen diesem Treiben die Stirn bieten. Das kann Wulff nun nicht mehr.

    Wulff muß unehrenhaft,denn es gereicht zur Unehre eines Bundespräsidenten, wenn er die Presse zu manipulieren ansetzt, das noch in eigenen Angelegenheiten mit der Wucht des Präsidentenamtes, entlassen werden bei völliger Streichung der lebenslangen Dotationen der Bundesrepublik Deutschland.

    Melzer | 2. Januar 2012 | 23:05 | Antworten
    • Wenn die EU und auch Deutschland es nicht schaffen, die autoritäre Verfassung und Realität in Ungarn zurückzuschrauben, muss Deutschland die EU verlassen, denn unser Land darf keiner Gemeinschaft angehören, die einen totalitären Staat duldet.

      Ein guter Repräsentant als Bundespräsident in dieser Situation ist und bleibt Joachim Gauck. Eine Schande, daß die LINKE-Partei ihn verhindert hat.

      Melzer | 2. Januar 2012 | 23:38 | Antworten
      • Das Presseecho im Deutschlandfunk auf Wulffs Anruf bei Chefredakteur, Vorstandsvorsitzenden und Eignerin gleicht einem Tsunami, der sich vor Bellevue auftürmt und den Amtsinhaber zu Kleinholz macht, so brutal darf man die Kritik am erbärmlich wirkendem Verhalten des Menschen Wulff empfinden.

        Die Pressefreiheit muß natürlich auch durch die Presse selbst geschützt werden. Da wirft das Verhalten von BILD Fragen auf. Verfährt auch das Blatt nach der Salamitaktik?

        Dennoch, auch dem Springerprodukt, oft ein Kampfblatt, gegenüber ist die Pressefreiheit vom Verfassungsorgan Bundespräsident zu achten.

        Konnte man für einen Kredit von einem väterlichen Freund noch als menschelnd nachempfinden, für den Wutritt gegen die Pressefreiheit kann und darf auch die Kanzlerin hier keine Rückendeckung mehr gewähren.

        Die nächste Erklärung kann nur noch eine Entschuldigung mit der Erklärung des Rücktritts sein. Wie wollte er nochmals glaubhaft erklären, er wolle sich mit ganzer Kraft der Führung seines Amtes widmen?

        Das Schweigen in der Union und die Weigerung von Unionspolitikern, sich substantiell zur Mailboxaffaire zu äußern, hat nur noch einen Zweck, Merkel die Suche nach einem oder einer NachfolgerIN zum Abschluß bringen zu lassen.

        Melzer | 3. Januar 2012 | 08:02 | Antworten
  135. Guten Tag Frau Reidt,

    sieht so aus das unser “Weihnachtsman” seine Rating heruntergestuft bekommt:
    ab jetzt C-Präsi.
    Unglaubliche Patzer.
    Armer McAllister beim Wiederwahl.
    Was die Bild-Zeitung(vom Timing her)unsauber ans Tageslicht bringt, zählt doch. Cicero bestätigt das.
    Also diese Blogg gehört wieder an die vordere Front von “Heute”.

    Werker | 3. Januar 2012 | 11:00 | Antworten
  136. Also, das reicht doch jetzt allmählich! Immer wieder, bitte, bitte lieber Herr Bundespäsident sprich´ mit uns, kläre uns doch bitte mal auf und lass´ uns teilhaben.
    Wir brauchen in diesem Amt weder einen Menschen, der sich über seinen Prominenz supergünstige Kredite verschafft, noch brauchen wir jemanden, der die Pressefreiheit mit Füßen tritt, indem er Reporter einschüchtert, ja sogar bedroht und wir brauchen schon gar keinen Feigling, der nicht in der Lage ist klar, ehrlich Rede und Antwort zu stehen!

    Bitte, bitte Herr Wulff treten Sie zurück!!! Jetzt ist es vielleicht noch nicht zu spät sich dabei ein Stück Würde zu bewahren.

    Was wir brauchen ist einen Menschen, der dem Amt (wieder) Würde verleiht, indem er menschlich souverän, d.h. integer, authentisch und mit einem hohen Maß an Vernunft auftritt. Joachim Gauch wäre ein solcher Kandidat!

    alonki | 3. Januar 2012 | 13:31 | Antworten
    • “Was wir brauchen ist ein Mensch” … heißt es natürlich ;-)
      und Joachim Gauch heißt in Wirklichkeit Gauck ;-)

      alonki | 3. Januar 2012 | 13:35 | Antworten
  137. Ein Freund der Bildzeitung bin ich nicht. Stimmungsmache und Manipulation sind in marktschreierischen Überschriften in dieser Zeitung immer wieder zu finden. Trotzdem ist es unerträglich, wenn in irgendeiner Form versucht wird, die Freiheit journalitischer Arbeit zu unterbinden. Dies gilt natürlich auch für die Bildzeitung. Dass nun ausgerechnet ein Bundespräsident auch noch in eigener Sache Journalisten beeinflussen möchte, kann nur auf totales Unverständnis und Erschrecken stossen. Wie kann dieser Mann in seiner Rede -man muss schon sagen in scheinheiliger Weise – die Werte unserer freiheitlichen Demokratie und des freiheitlichen Pressewesens hochhalten und gleichzeitig sich zu solchem Handeln verleiten lassen?
    In der Tat, das Amt des Bundespräsidenten muss vertreten werden durch eine Person, die Werte zu vermitteln in der Lage ist, u.z. auch und insbesondere durch eigenes Handeln. Ein auf Karriere ausgerichteter aalglatter Politiker hat in diesem Amt nichts zu suchen.

    Prof. Wolfgang Breuer | 4. Januar 2012 | 13:35 | Antworten
  138. Bundespräsident

    Vor dem Gesetz sind alle gleich lt GG. Der zinsgünstige Kredit privat und von der Bank noch günstiger, ist eine Voteilsnahme gegeüber allen anderen Bürgern. Hier hat er bereits ungedrecht gegenüber anderen Bürgern gehandelt. Er hätte dieses Amt garnicht antreten dürfen und hat den Amtseid unter falschen voaussetzungen geleistet. Damit hätte er keinen Anspruch auf die sehr großzügige Altersversorgung. Das gleiche bei anderen geldwerter Vorteilen. Der Aufruf gegen Neonazis kam absolut viele Wochen zu spät. Er hat nichts gegen die Richter in Sachsen unternommen, die Nazidemos genehmigen. Die gleichen Richter verurteilen Sozialdemokraten zu Strafen, die gegen Nazis autreten. In Mittweide liegen Strafverfahren 3 Jahre auf Eis und werden bald verjähren oder dann strafmildernd. Ohne Nazidemo – keineGegendemo, wie in Leipzig.

    Helmut W. | 4. Januar 2012 | 23:37 | Antworten
  139. Was macht eigentlich Bettina Wulff “Tattoo-Betty” ?
    Stimmen die gerüchte über Ihr Vorleben als Prostituierte ?

    Stefan Müller | 7. Januar 2012 | 13:35 | Antworten
  140. Liebe Frau Slomka,

    die heutige Überleitung vom Thema Wulff zum Thema Assad: Das war die große Schule das “Abwatschens” in einem Nebensatz.
    Bravo + weiter so.

    Ralph Wernicke

    Ralph Wernicke | 10. Januar 2012 | 22:24 | Antworten
  141. Die Maschinerie der Aufhetzer und der Aufgehetzten gegen Wulff läuft. Der Rechtsstaat wird mit Füßen getreten (Verurteilung ohne Prozess). Aber: Der ganze Schleim trieft an der Firewall herunter, die Wulff schützt. Die Firewall besteht aus der schlichten Wahrheit. Es gibt in Wulffs Handeln keine Verstösse gegen deutsches Recht.

    dracon | 10. Januar 2012 | 22:45 | Antworten

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