Uns doch egal … Die Märkte haben recht – so oder so

Wer regiert wen? Die Märkte, die Politiker oder doch umgekehrt? In Zeitungen und Magazinen wird darüber gern in aller Ausführlichkeit diskutiert. Auch diese Woche wieder – dabei zeigte am Montag früh, vor Börsenbeginn, eine Erklärung der Ratingagentur Moody´s deutlich, wer hier den Takt angibt. In dem Schreiben von Moody’s heißt es, trotz der weitreichenden Beschlüsse auf dem Gipfel bleibe die Warnung an die EU-Staaten bestehen. Man werde in den ersten drei Monaten 2012 die Ratings der EU-Staaten genau prüfen. Nach dem Motto: Stell Dir vor, es gibt einen Gipfel mit wirklich wichtigen Entscheidungen und den Märkten ist es egal. Der DAX in Frankfurt, der wichtigste deutsche Aktienindex, verlor in den ersten Handelsstunden gleich zwei Prozent. Der Zins für langfristige Anleihen aus Italien oder Spanien stieg an. Die Märkte reagieren, als sei nichts geschehen. Dabei hatte etwa Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, am Wochenende noch lobende Worte für den Gipfel gefunden: “Es ist der erste der europäischen Krisengipfel, nach dem die Finanzmärkte nicht sagen werden: Zu wenig und zu spät.”

Er irrt. Und tatsächlich gibt es eine Gemengelage, bei der alle Seiten irgendwie richtig liegen. Ja, der Gipfel war wichtig und ja, auf dem Gipfel wurden wirklich wichtige Weichen gestellt. Haushalts-Disziplin, Kontrolle, Sanktionen – Europa hat diese Beschlüsse gebraucht. Mehr Europa, weniger nationale Hoheit, mehr Einigkeit, mehr Klarheit – ein neues vertragliches Fundament für unsere Währung – gut so. Aber es wäre naiv zu glauben, dass dies die Märkte jetzt ruhig stellt. Genauso naiv wäre es zu glauben, dass jetzt Ruhe einkehrt.

Die Märkte wissen, dass alle Beschlüsse des Gipfels erst mittel- bis langfristig wirken werden. Man wird Europa erleben, wie es sich an die neuen Ziele heranpirscht, wie es austestet, wie viel Europa zu Hause zu verkaufen ist. Eine Garantie darauf, dass die Beschlüsse aufgehen, gibt es nicht. Die Politik ist gefordert, den Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen – so kommt das Vertrauen zurück. Vielleicht, irgendwann.

Investoren in aller Welt können mit den Begriffen “vielleicht” und “irgendwann” aber herzlich wenig anfangen. Europa hat auf der Suche nach langfristigen Lösungen die jetzt anstehenden Probleme aus den Augen verloren. Europa droht 2012 ein schwieriges Jahr. Sparen bedeutet Konjunkturabschwung, weniger Gewinne bei Unternehmen, weniger Steuereinnahmen. Das dürfte die Lage weiter verschlimmern. Die Schulden bleiben und auch die Notwendigkeit vieler Staaten sich frisches Kapital zu bezahlbaren Preisen zu besorgen. Das wissen die Investoren und brechen deshalb nicht in Jubelgeschrei aus.

Der Gipfel in Brüssel wird nicht das letzte Krisentreffen gewesen sein. Die akuten Probleme wurden nicht gelöst. Egal wie man nun zur gemeinsamen Verschuldung (Euro-Bonds) oder dem Kauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank EZB steht – wer die Märkte beruhigen will, braucht mehr als Ankündigungen, die in die Zukunft zielen. Das müssten die Politiker Europas längst verstanden haben. Wer es nicht wahrhaben will, schaut auf den DAX-Kurs am Montagmorgen.

101 Kommentare | 12. Dezember 2011 | 13:28 Uhr | Twittern | Facebook

101 Kommentare

  1. Nein Bitte… dazu ist doch seit zwei Jahren und gestern alles gesagt worden. Bis zur Erschöpfung diskutierten wir Blogger um des lieben Geldes willen. macht endlich ein Endemit dem Possenspiel und nehmt den bürgerlichen Willen als das, was er ist: als Maßstab!
    .
    susi

    susi bibelmaus | 12. Dezember 2011 | 13:36 | Antworten
    • Es ist längst noch nicht alles gesagt, weil die Geschichte längst noch nicht zu Ende ist. Die neoliberale Weichenstellung hätte man viel früher korrigieren können. Viele haben in Blogs dazu kritisch ihre Meinung gesagt, aber viel zu viele machten sich nicht mal die Mühe, ein Kreuz auf einen Stimmzettel zu machen. Jetzt “brennt die Hütte”.

      Das Thema muss in der Öffentlichkeit bleiben!

      Wir müssen den Finger immer wieder in die Wunde legen, damit nicht nicht weiter die falschen für die Krise zahlen und die Verursacher und Krisengewinnler bleiben ungeschoren. Selbst wenn bei einem Finanzcrash die meisten ihr Geld verlieren sollten, geht es dann immer noch um den Wiederaufbau eines neuen Finanzsystems, dass gerechter und vor allen Dingen nachhaltig lebensfähig ist.

      Siggi | 12. Dezember 2011 | 20:36 | Antworten
    • 101% Zustimmung an dieser Stelle!

      Die Medien schenken der Wirtschaft zuviel Bedeutung, machen mit bei einem “Hype” – das Volk nimmts ernst und damit auch die Politiker. Und schwupps: “Die Märkte” sind plötzlich wichtig. Sind sie nicht. Es sind zocker, denen die selben Politiker genauso die bildlich-gesprochenen Handschellen anlegen könnte.

      Sie, die Märkte, interessieren mich nicht mehr. Genauso wenig die Frühstücks-kompatiblen Ackermänner aus dem Kanzleramt.

      Who the f*** is “die Märkte” ?

      WIR sind das Volk und der Staat. Ohne uns keine Märkte, keine Politiker, keine Lobbyisten. Liebe Journalisten aller Länder: zieht mal langsam den Stecker. Jede Krötenwanderung ist wichtiger.

      thomas sievers | 13. Dezember 2011 | 21:21 | Antworten
    • @ susi bibelmaus, @thomas sievers

      Einverstanden, wir sind das Volk und der bürgerliche Wille ist der Maßstab. Was bleibt den in unserer repräsentativen Demokratie davon übrig? Das Volk wählt brav ihre gewohnten Parteien oder wird zum Nichtwähler und der bürgerliche Wille wird von als Experten getarnte Lobbyisten ins Absurde verkehrt. Auch die Journalisten lassen sich viel zu leicht manipulieren.

      Nach der Logik der Märkte ist das Volk nicht Sinn der Wirtschaft, sondern als Kostenfaktor hinderlich für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Durch Sparen sollen die Kosten sinken; also je ärmer dass Volk, je besser die Wirtschaft. Das ist das Denken der Politik jetzt.

      Wenn wir uns nicht mehr für die Gestaltung der Wirtschaft interessieren, werden immer mehr aus der Mittelschicht den Wohlstand verlieren. Nur wer schon nichts mehr hat, kann nichts verlieren.

      Diese Blogs sind extrem wichtig. Sie sind Qualitätssicherung für Journalisten. Wenn sie andere Meinungen hier lesen, lassen sie nicht mehr ganz so leicht von “Experten” manipulieren und erfüllen besser ihre Aufgabe in unserer Demokratie.

      Siggi | 14. Dezember 2011 | 10:27 | Antworten
  2. Wer steckt denn wohl hinter “den Märkten” …?

    Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein um zu wissen, dass die Banken die Richtung vorgeben (mit freundlicher Unterstützung eines bankrotten Nord-Amerikanischen Landes, welches an dieser Stelle nicht genannt werden möchte).

    Gernot | 12. Dezember 2011 | 13:50 | Antworten
    • Gernot,

      ganz so pauschal läßt sich das nicht auf die Banken abschieben. Zumindest muß man das deutlich differenzieren.

      Die Big Player auf dem Kapitalmarkt sind die Hedge-Fonds und Private Equity (manche sagen dazu auch Heuschrecken). Investment-Banken spielen da mit.

      Das übliche Bankgeschäft zählt dazu weniger. Und wenn Banken zu Zeiten von Solvency und Basel Kredite entsprechend der Bontät des Kreditnehmers mit mehr Eigenkapital unterlegen müssen, ist es logisch, daß sie deutliche Zinsaufschläge verlangen bei schlechter Bonität oder das Geschäft sogar ganz meiden.

      Auch die Lebensversicherer, Pensionsfonds, Pensionskassen etc. als große Käufer von Staatsanleihen sind gehalten, in Papiere mit gesicherter Bonität zu investieren. Sie fallen damit fast gänzlich als Käufer von Staatsanleihen mit schlechter Bonität aus. Abschreibungen aufgrund eines Kapitalschnittes wie in Griechenland kann sich ein Lebensversicherer noch leisten, da er kaum in griechische Staatsanleichen investiert war. Bei Italien, Spanien etc. sieht das jedoch ganz anders aus…

      Und hoher Finanzbedarf bei geringer Nachfrage treibt die Preise nach oben – bis sich Konditionen/Preise und Risiko wieder in einem gesunden Verhältnis befinden.

      Und machen wir uns nichts vor: Deutschland steckt im gleichen Dilemma, wie Griechenland, Italien, Spanien etc. – nur befinden wir uns noch mit unserer immer weiter wachsenden Staatsverschuldung noch vor dem Abgrund. Andere sind da bereits einen Schritt weiter.

      Bildlich gesprochen ziehen uns die, die schon einen Schritt weiter sind, über Rettungsschirme etc. auch einen Schritt nach vorne. Auf daß die gesamte Seilschaft abstürze!

      hamsterhugo | 12. Dezember 2011 | 15:49 | Antworten
      • Die griechische “Staatsanleiche” in Ihrem viertletzen Absatz – große Klasse…hat fast schon Oettinger Niveau; das war der mit dem Halbmast.

        Mit sonnigen Grüßen

        Claus Scheuber

        Claus Scheuber | 12. Dezember 2011 | 16:33 | Antworten
        • wie nennt man so was? “Freud’scher Vertipper’?

          hamsterhugo | 12. Dezember 2011 | 16:54 | Antworten
          • Auch hierbei lässt sich wohl kaum verleugnen, dass sich hinter so einer “Freudschen Fehlleistung” immer ein Quäntchen Wahrheit verbirgt.
            In sofern meinen herzlichen Dank, an unseren @Hamster Hugo, für die erquickliche Wortschöpfung dieser “griechischen Staatsanleiche”.Wenngleich auch ungewollt, bringt es den unerquicklichen Sachverhalt auf den wesentlichen Punkt, und der bietet auch weiterhin jede Menge Reibungsfläche.

            Delitant | 13. Dezember 2011 | 03:34 | Antworten
          • Zur Frage:”Wer regiert wen ?”
            Meine Antwort.”Ich tue was ich denke.”@Delitant

            M.G. | 14. Dezember 2011 | 11:13 | Antworten
    • die Rate – Agenturen sind ja rein zufällig alle im voll-pleiten Amiland, wo man die Weisheit mit Suppenkellen gefressen hat und die haben den bankrotten LehmannBrothers 5 Tage vor dem Absturz noch ein A+ gegeben…. völlig gaga, denen überhaut zuzuhören…. wenn die ein Land ( natürlich völlig neutral) herabstufen ( wer erlaubt denen das eigentlich?) sollte man denen die Zinsen senken, und mal sehen, was passiert………was haben die, Unternehmensberater und Zitronenfalter gemeinsam??? Zitronenfalter können auch keine Zitronen falten…..

      einfach ignorieren diese Tölpel….

      staatsfeind No.1 | 12. Dezember 2011 | 23:41 | Antworten
  3. Das Kapital hat schon immer regiert.Die Politiker werden entweder erpresst oder gekauft vom Kapital.Frau Merkel hat gesagt sie möchte in Serbien,das die Korruption stärker bekämpft wird. Liebe Frau Merkel kehre vor der eigenen Tür!!!Demokratie gibt es schon lange nicht mehr,schon garnicht bei den Medien ,alles wird befohlen was Du zu schreiben oder sagen hast.Da bin ich schon wieder bei den Bilderbergern.Ich hoffe das diesmal mein Beitrag erscheint,damit ich sehe das wir noch ein kleines bisschen Demokratie haben.Gruss Kurt

    Kurt | 12. Dezember 2011 | 14:28 | Antworten
  4. Sehr geehrter Herr!,

    Ich habe hier Ihre Worte:”Ja, der Gipfel war wichtig und ja, auf dem Gipfel wurden wirklich wichtige Weichen gestellt. Haushalts-Disziplin, Kontrolle, Sanktionen – Europa hat diese Beschlüsse gebraucht. Mehr Europa, weniger nationale Hoheit, mehr Einigkeit, mehr Klarheit – ein neues vertragliches Fundament für unsere Währung – gut so.”

    Meine Güte!,vielleicht bedenken in aller Ruhe, dass Wir!!, die Märkte sind,
    und dass der Euro aus verständlichen Gründen keine stabile Währung sein kann!!,

    und dass wir in Deutschland eigentlich genug geistige Anlagen haben,

    eine stabile Währung zu denken und zu schaffen.

    werner | 12. Dezember 2011 | 14:29 | Antworten
  5. @ (ZDF) Martin Leutke | 12. Dezember 2011 | 13:28 Uhr

    Herr Leutke, bei allem Respekt, ich kann sie nicht mehr lesen und auch nicht mehr hören – diese oberflächlichen Kommentare bereiten mir körperliche Schmerzen.
    Ich bin nicht sehr empfindlich – als 47er-Jahrgang bin ich an einiges gewöhnt. Ich habe, das darf ich sagen, einige Politiker kommen und gehen sehen. Und dies gilt auch für Journalisten der Qualitätsmedien mit Deutungshoheit.

    Sie und Ihre Kollegen reden fortwährend von den Märkten. Die Märkte reagieren so oder so. Und die Welt geht unter – oder paradiesische Zustände(?) entstehen.
    Wenn Sie von „den Märkten“ reden, dann meinen sie wohl die Finanzmärkte. Dies sind Leute, die nicht für das Geld redlich arbeiten, sie nehmen Gelegenheiten war. Sie schicken dieses nicht verdiente Geld um die Welt, sie halten Ausschau nach der besten Rendite, und sie fühlen sich sehr wichtig. „Ackermann: 25 % Rendite sind möglich.“ Zu anderen Zeiten hätte man den Verkünder dieser Möglichkeit als Betrüger bezeichnet und ihn mit der Steinbrück-Kavallerie zurück in die Schweiz gejagt.
    Die Finanzmärkte verhalten sich wie die Mistel. Die Mistel setzt sich in einem gesunden Baum fest, sie zehrt von ihm, sie ernährt sich von ihm – bis er stirbt. Sollten wir die Mistel als klug bezeichnen?
    Die Mistel ist lt. Brockhaus ein Halbschmarotzer. Die Finanzmärkte …?
    Aber, weg von der Botanik und von dem Egoismus einiger Menschen. Hier und da ist es Brauch, Mistelzweige über die Tür zu hängen. Lassen Sie sich nicht von mir beeinflussen – nehmen Sie die Halbschmarotzer. Die „Ganz-Schmarotzer“ werden noch eine Weile an dem gesunden Baum saugen – bis er stirbt(!)

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 12. Dezember 2011 | 14:33 | Antworten
    • Danke für Ihren Kommentar Herr Sahl!

      Leider wird Herr Leutke dennoch nicht nach einer anderen, für ihn besser geeigneten, Tätigkeit Ausschau halten – sondern uns auch weiterhin mit seinem geistigen Dünnpfiff beehren …

      Gernot | 12. Dezember 2011 | 14:50 | Antworten
    • Lieber Herr Sahl, wenn Sie beim Lesen der Diskussion Kopfschmerzen bekommen, schalten Sie einfach ab. Dann retten Sie Ihre Gesundheit und schützen andere Leser davor, Zeit für das Lesen Ihrer Ausführungen zu verwenden.
      Scherz beiseite. Ein bisschen muss ich Ihnen Recht geben: Vor 25 Jahren sagte mein Chef (Vorstandsmitglied einer der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft): “Wer mehr als 10% verspricht, ist ein Betrüger.” Und der Gedanke, dass man nicht wie ein Kaninchen vor der Schlange die Märkte zum alleinigen Maßstab machen darf, ist sicher auch berechtigt. Aber: Unsere schwarzgelben Oberkaninchen Politiker waren bisher noch nicht willens oder in der Lage, die Finanzierung der Staaten von diesen Märkten und ihrer Preisbildung unabhängig zu machen. Politiker interessieren sich eben nicht für den Sachverstand des Sachverständigenrats, sondern für die Meinung der schwäbischen Hausfrau aus der DDR.

      Karl Friederichs | 12. Dezember 2011 | 16:53 | Antworten
    • Gut gegeben, lieber @Heinz Sahl!

      Es ist ultimativ skandalös, dass diese “Schädlinge” sich
      ungehindert am Allgemeingut bedienen und sattfressen dürfen, bis alle Nähte platzen und sämtliche Stricke reißen, während all die Menschen, die wir wirklich dringend brauchen (wie Polizisten, Feuerwehrleute, unbestechliche Richter und Beamte, “gute” Lehrer, nebst ebensolcher Schulen, Kranken- und Altenpfleger) ihre meist unterbezahlten Tätigkeiten mit immer mehr Leistungsdruck versehen, wie unter unhaltbaren Bedingungen verrichten müssen. Unsere politischen Entscheidungsträger sollten sich dafür in Grund und Boden schämen, und gestalten sich im Grunde genommen, als ebenfalls schmarotzend, wie völlig überflüssig, solange sie diesem offenkundig finanz-mafiös gesteuerten, gigantischen Beschiss keinen Einhalt gebieten.

      liebe Grüße,

      Henk

      Delitant | 13. Dezember 2011 | 04:00 | Antworten
    • Leider ist es so.Geld regiert die Welt.
      Mit den besten Grüßen aus dem HVL
      @Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen

      M.G. | 14. Dezember 2011 | 11:17 | Antworten
  6. [...]

    Seit über 13 Jahren schauen Sie schweigend zu, wie in Deutschland Menschenrechte in schwerster Weise verletzt werden. Sprechen Sie diese menschenverachtende Heuchlerin ö f f e n t l i c h auf die fortgesetzten massiven Menschenrechtsverletzungen an!

    Seit 2005 täuscht die Merkel darüber hinweg, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art u n v e r ä n d e r t fortgesetzt wird. Dazu kommt, dass die Merkel die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher deckt, damit diese die Menschenrechtsverletzungen weiterhin ungestört fortsetzen können. Schlimmer noch: Die Situation der Menschenrechte hat sich seit ihrem Amtsantritt drastisch verschlechtert. Und die Merkel blinzelt den Journalisten zu.

    Ein Unrechtsstaat ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art über einen längeren Zeitraum mit Duldung, wenn nicht sogar mit Billigung staatlicher Stellen fortgesetzt wird, die strafrechtliche Sanktionierung der Rechtsbrecher durch Staatsanwaltschaft und Gerichte systematisch verschleppt und behindert wird und das Parlament sich über die Menschenrechtsverletzungen schwerster Art und die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher ausschweigen.

    Und wann kommt der Autor dieses Artikels endlich seiner journalistischen Berichtspflicht nach?
    [...]

    *Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung editiert.

    jps-mm | 12. Dezember 2011 | 14:41 | Antworten
    • die wissenschft hat festgestellt;
      dem kapital gehört die welt.
      wer dies noch nicht begriffen hat,
      den machen nato-staaten platt!

      eberhard seelig | 12. Dezember 2011 | 14:48 | Antworten
    • @jps-mm
      Denken Sie nur an Ihrem Herz und Blutdruck,sonst bekommen Sie noch einen Herzinfakt.Und noch eines,lassen Sie sich mit Ihrer Aufregung nicht vom ZDF erwischen,sonst ist Ihr Beitrag weg.

      M.G. | 12. Dezember 2011 | 15:15 | Antworten
    • @…jps-mm

      .. persönliche Befangenheit ..

      Sie regen sich über Sachen und Dinge auf, die jetzt in der EU, besprochen und geregelt werden.
      Gute Dinge brauchen Zeit und können nicht von heute auf morgen geregelt werden.

      Zudem verwundert “ES” mich, das heute.de, diesen Kommentar, veröffentlicht hat.
      Bin schon für weniger, gesperrt worden.

      .. immer freundlich bleiben ..

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 12. Dezember 2011 | 15:52 | Antworten
    • Lieber @jps-mmm!

      Sie schreiben:

      “Seit über 13 Jahren schauen Sie schweigend zu, wie in Deutschland Menschenrechte in schwerster Weise verletzt werden.”

      Nicht etwa, dass ich das für gänzlich unmöglich halte, aber es wäre einfach auch mal schön zu wissen, worauf sie sich dabei ganz konkret beziehen ????

      Gruß,

      Henk

      Delitant | 14. Dezember 2011 | 05:23 | Antworten
  7. Die Ratingagenturen sitzen in Amerika.

    Sie haben die Immobilienblase scheinbar im besten Fall kommentarlos hingenommen, im schlimmsten Fall provoziert.

    Und die wollen uns Europäer vorschreiben, was wir zu machen haben.

    Macht Eure Hausaufgaben zu Hause.

    Tuklov | 12. Dezember 2011 | 14:45 | Antworten
  8. Dieses ganze Gerede geht uns langsam auf den Keks. Natürlich regiert das Geld die Welt aber besinndn wir uns auf unsere Stärken und vertrauen auf UNS. Lasst die Zocker zocken und nehmt ihnen dafür endlich eine Transaktionssteuer ab, dann beruhigen sich die “Märkte” sehr schnell, denn dann kostet Zocken richtig Geld. Dieses Geld kann man gut und mit gutem Gewissen zur stärkung der Währung EURO verwenden. Es ist einfach zum Davonlaufen, diese ständigen Diskussion ohne energisches Handeln. Mit Großbritanien hat man gesehen, dass es immer auch einen oder ein paar Aussenseiter geben wird, die man einfach links liegen lassen sollte (die werden schon noch mal angekrochen kommen, um den Euro haben zu “dürfen”).

    Europa ist unsere Zukunft und dazu gehört der Euro unausweichlich dazu. Die ersten Schritte zu einem handlungsfähigerem Europa sind gemacht. Nun müssen noch Taten folgen und alles wird gut.

    Dietrich Breitsameter | 12. Dezember 2011 | 14:53 | Antworten
  9. 1. Seit dem Gipfel hat sich an der Staatsverschuldung aller europäischen Staaten nichts geändert, warum soll das Rating besser werden oder die Märkte (wer immer das ist)?

    2.Die USA haben nicht von ihrem Ziel losgelassen die EU, als nicht zu unterschätzenden Mitbewerber auf dem Weltmarkt, zu zerlegen. Die Rating-Agenturen sind dabei die willigen Helfer!

    3. Amerika will doch nur die Investitionsgelder der Welt ins eigene Land holen. Sie müssen allerdings darauf achten, dass China sie nicht aufkauft!

    Die sogenannte Finanzindustrie gleicht eher einem Verbrechersyndikat als einem seriösen Teil der Economy.
    Dieser Bagage muss endlich der Marsch geblasen und Fesseln angelegt werden.

    Wir brauchen uns aber überhaupt nicht aufregen. Unsere Banken, Sparkassen und Volksbanken bieten z.B. folgende “Konditionen: Beispiel einer Volksbank….

    Du legst 5000.- Euro auf ein Festgeldkonto und erhälst 0,98% Zinsen.

    Du übeziehst dein Girokonto mit dem gleichen Betrag und zahlst 17,5% Zinsen.

    Sitzen die Gauner nur an der Wall-Street oder direkt in der Volksbank-/Sparkassen-/Bankfiliale nebenan?

    Was tun wir als Kunde!!

    Rebellen bitte melden…….

    Helmut | 12. Dezember 2011 | 15:07 | Antworten
    • Na, das ist doch eine gute Gewinnspanne, gut 16,5%, davon lässt es ich doch gut leben :-) … aber Spaß beiseite, es fehlt ganz allgemein das Besußtsein für Anstand und Redlichkeit.

      Dietrich Breitsameter | 12. Dezember 2011 | 15:13 | Antworten
  10. @Dietrich Breitsameter

    Ihren Ausführungen ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Kurs halten und für die Zukunft daran arbeiten, daß Kapital und Produktivität als gleich starke Partner am Markt auftreten.
    Das dürfte aber einigen “Kapitaliern” nicht so recht passen.

    Johannes Leipold | 12. Dezember 2011 | 15:13 | Antworten
    • Ich verfolge nur noch so belächelnd die selten steigenden,aber meistens fallenden DAX-Kurse und denk mir meinen Teil.

      M.G. | 12. Dezember 2011 | 15:19 | Antworten
  11. Das Kapital hat schon immer regiert.Die Politiker werden entweder erpresst oder gekauft vom Kapital.Frau Merkel hat gesagt sie möchte in Serbien,das die Korruption stärker bekämpft wird. Liebe Frau Merkel kehre vor der eigenen Tür!!!Demokratie gibt es schon lange nicht mehr,schon garnicht bei den Medien ,alles wird befohlen was Du zu schreiben oder sagen darfst.Da bin ich schon wieder bei den Bilderbergern.Ich hoffe das diesmal mein Beitrag erscheint,damit ich sehe das wir noch ein kleines bisschen Demokratie haben.Gruss Kurt

    Kurt | 12. Dezember 2011 | 15:14 | Antworten
    • Wer versucht demokratisch zu bleiben,wird schikaniert und ins Abseits gemobbt,leider.@Kurt

      M.G. | 14. Dezember 2011 | 11:22 | Antworten
  12. Zu @helmut sagt man am besten nichts – er hat offensichtlich das Geschäftsmodell der Banken (seit Erfindung der Banken schon immer so) nicht begriffen. Auch Dienstleister wollen Geld für ihre Dienstleistung sehen. Wenn er für die Überziehung seines Girokontos 17,5% Zinsen zahlen muß, sollte er entweder die Bank wechseln oder sein Kreditlimit prüfen. Wer da drüber hinaus geht hat Rating CCC – und zahlt.
    Nur ist das nicht das Problem. Dieser gesamte Blog ist die zum x-ten mal wiedergekaute Version des gleichen Themas. Fällt dem ZDF sonst nichts mehr ein?
    Oder sollen wir hier jetzt monatelang regelmäßig zum gleichen Thema Banken, Poltik, Rating, Schulden, Börse uns die Finger blutig schreiben – übrigens allenfalls zum Spaß der Redaktion. Wer sonst liest das hier eigentlich, außer den Teilnehmern?

    Blogleser | 12. Dezember 2011 | 15:19 | Antworten
    • Klar dürfen Banker und Broker auch ihr Gehalt haben. Braucht es aber noch Provisionen für waghalsige Geldanlagen, welche dem Verbraucher/Bankkunden aufgeschwatzt werden, weil es dafür dicke Provisionen gibt.

      Sollten die Geldinstitute nicht ihre originären Aufgaben erfüllen und man macht einfach noch eine “Spielbank” zum Handel mit Risikoanlagen für Zocker (ich meine Bankkunden mit Risikobereitschaft)auf? Dann wüsste man doch gleich woran man ist, wenn man sich darauf einlässt.

      Dietrich Breitsameter | 12. Dezember 2011 | 15:28 | Antworten
    • @blogleser

      So flapsig kann man auch antworten. Fakt ist, ich persönlich verzichte auf jede Überziehungsmöglichkeit und habe auch keinerlei Kreditlimit, da ich es nicht benötige und mir nicht mehr leiste, als ich bezahlen kann. Dies entspricht zwar nicht unbedingt dem Zeitgeist. Allerdings erhalte ich (EU Vorschrift) regelnäßig Informationen zu den Gebühren. Wer einem Anleger (das war mein Beispiel) für die angenommenen 5T Euro 0,95% gibt und demjenigen, der eben diesen Betrag übezieht, 17,5% Zinsen abnimmt müsste schon transparent machen, wie sich diese “Gebühr” errechnet. Wer bei einer Gutschrift die am Wochenende erfolgt, erst mit Wertstellung am nächsten Montag arbeitet, eine Überweisung aber sofort!! dem Konto belastet handelt auch nicht besonders vertrauenserweckend. Leider ist das bei den Banken durchaus immer noch üblich.

      Wo ist denn da eigentlich eine Dienstleistung?
      Wenn man dieses Verhalten vieler Banken betrachtet ist es doch eine Abzocke zu lasten der Kunden.

      Helmut | 13. Dezember 2011 | 10:10 | Antworten
  13. Wenn US-Rating-Agenturen die schwachen Dollar und Pfund schön reden und Reformen bei den Angelsachsen ausbleiben und den Euro schlecht und Reformen in Folge stattfinden, dann düfte es wohl auf der Hand liegen, wo gerade die nächste Blase entsteht und wo sie platzen wird.

    Fragt sich nur noch, ob der Eiter aus dieser Beule sich wieder über die EU ergießen wird.

    Störer | 12. Dezember 2011 | 15:58 | Antworten
  14. Völlig logisch

    Die Investoren schauen auf das zu erwartene Wirtschaftspotential.

    Mit höheren Steuern lassen sich auf Dauer keine Staatshaushalte sanieren. Noch nie.

    Das geht nur mit mehr Umsatz und weniger Atomkraftgegnern, Gewerkschaftlern und Journalisten die Alice im Wunderland spielen.

    Alles Nase lang werden wirtschaftliche Fortschritte von Spinner niedergetramplet, die selber von diese Erfolgen bezahlt werden.

    Der Klimagiplfel ist ein Muster für diese Idiotie: Die Europäer streichen ihre Wirtschaft zusammen, die Firmen gehen nach China und den USA.

    Die naiven und Umlagefinazierten Protagonisten des “Jeden Tag eine gute Tat” bewirken nur eines: Die Verarmung der Menschen, die für das Land das Geld erwirtschaften.

    Der Versuch mit guten Taten die Greul der Deutschen Geschichte “Abzuarbeiten” ist derartig widerwärtig, dass man nur hoffen kann, dass diejenigen die diesen Versuch in Angriff genommen haben, so schnell wie möglich von den Auswirkungen ihres gottlosen Tuns vernichtet werden.

    Karl Letis | 12. Dezember 2011 | 16:14 | Antworten
    • Lieber Herr Letis,schon interessant ! Jetzt weiss auch endlich ich wer Schuld an der Misere hat ! Die Atomkraftgegner, S21 Gegner, Gewerkschaftler, ….. Danke für Ihre aufklärenden Worte ! Statt Rettungsschirmen müssten wir dann eigentlich nur dieses “Gesocks” mal ordentlich rannehmen. Hätte ich eigentlich von selbst drauf kommen können, dass solche Spinner die Ursache für das Debakel sind!

      Andreas | 12. Dezember 2011 | 16:26 | Antworten
      • Zunächsteinmal sollte man mal die Ausrufezeichen streichen.

        Auf der Strasse wie in den Medien.

        Die Welt geht nähmlich nicht unter, wenn S21 gebaut wird, die Kernkraftwerke weiter laufen und
        Gerwerkschaftler aus den Aufsichtsräten verschwinden.

        Und Rettungsschirm für Berufsdemonstranten und deren Parteien, sowie für unfähige Journalisten denen nichts anderen einfällt, als sich auf die lautesten Vögel stürzen, kostet noch mehr Geld.

        Hier entlarvt sich das Geschrei nach “Mehr Demokratie”:

        Es geht darum eine Szenerie zu schaffen, in wechler sich von den eigenen Problemen prima ablenken lässt und welche sich wahltaktisch ausschlachten lässt.

        Mit Transparenz hat das nichts zu tun.

        Zumal die heutigen Probleme so komplex sind,
        dass sie von Berufsdemontranten mit einen Diplom für HARZ4-Optimierung nicht durchschaut werden können.

        Hier geht es nur um “Mehr Spass”

        Karl Letis | 13. Dezember 2011 | 06:52 | Antworten
    • Bester @Karl Letis!

      Sie haben bei der Aufzählung von Verursachern der Finanzkrise noch all die megafaulen Kleinverdiener
      vergessen, die den Hals einfach nicht voll kriegen, obwohl diese ihre Hungerlöhne mit Hartz4 aufgestockt kriegen, um ihr Existenzminimum zu erlangen.
      Welcher Art von Fortschritt damit gemeint ist, den all diese tölpelhaften “Spinner” niedertrampeln, können sie zweifellos mit einem Blick auf Fukushima erkennen, deren AKW’s auch immer als “todsicher” galten.
      Oder ist das nicht nahe genug an einem passionierten Verdrängungstechniker, wie ihnen, dran?

      dümmliche Grüße,

      Henk

      Delitant | 14. Dezember 2011 | 05:41 | Antworten
      • Vielen Dank erstmal, für die “dümmlichen Grüße”

        Ihr Stern scheint zu sinken,
        sonst würden Sie nicht aus dem Rahmen fallen.

        “Sie haben bei der Aufzählung von Verursachern der Finanzkrise noch all die megafaulen Kleinverdiener
        vergessen, die den Hals einfach nicht voll kriegen, obwohl diese ihre Hungerlöhne mit Hartz4 aufgestockt kriegen, um ihr Existenzminimum zu erlangen.”

        Und Produkte aus China kaufen, die unter noch niedrigeren Löhnen hergestellt worden sind.
        Und übrigend mit wesentlich günstigeren Strom.

        Und das mit den Aufstockern wird ohnehin nicht mehr lange weiter gehen können, wenn man sich diesen Haushaltsposten anschaut und die deutsche Staatsverschuldung sieht.

        Die Wirtschaft muss sich selber tragen.
        Eine Einmischung kann es nur in extremen Kriesenzeiten.
        Das Problem wird jetzt nur Aufgeschoben.
        Es müssen realistischen Bedigungen im Niedriglohnbereich geschaffen werden.
        Das wird es nicht geben, weil Gewerkschaften und bestimmte Parteien mit diesen Thema Mitglieder und Wählerstimmen akquirieren. Wobei sich diese Gruppen, wie die letzten Jahrzehnte zeigte, nicht wirklich für das Schicksal der Arbeistlosen interessierten.

        Zu: “Welcher Art von Fortschritt damit gemeint ist, den all diese tölpelhaften “Spinner” niedertrampeln, können sie zweifellos mit einem Blick auf Fukushima erkennen, deren AKW’s auch immer als “todsicher” galten.”

        Sehr witzig.
        Mit Fukushima ist die Welt nicht untergegangen.
        Man räumt die Kalmotten weg, das Ding wird eingeschweißt und ferig ist.

        Ubrigends sind in Japan mit dem Erdbeben und der Flutwelle 16.000 Menschen umgekommen. In Fokuschima genau … zwei.

        In Deutschland wurde berichtet, als wenn die Kernkraftwerke das Erdbenen ausgelöst hätten.

        Natürlich ist ein schwerer Unfall niemals auszuschließen. Wobei ich jetzt in Deutschland keinen Tsunami sehen kann. Das Unglück zeigt aber auch, das selbst schwerste Unfälle von uralten Schrottreaktoren die offenswichtlich nicht gegen Tsunamis gesichert waren, zu handhaben sind.

        Zu: “Oder ist das nicht nahe genug an einem passionierten Verdrängungstechniker, wie ihnen, dran?”

        Ich haben keine Probleme mit den KKWs in Deutshcland.
        Zumal unsere Nachbarn direkt an der Grenze KKWs betreiben und bauen.

        Karl Letis | 18. Dezember 2011 | 20:06 | Antworten
  15. Es ist zwar der ZDF Blog, trotzdem sei auf den gestrigen Jauch Talk in der ARD verwiesen. Da sitzt ein Edmund Stoiber, seinerzeit Protagonist bei der Euro-Planung und Einführung, der jetzt behauptet, er hätte sehenden Auges eigentlich schon immer zu den Mahnern gehört. Solche wie ihn gibt es mittlerweile zuhauf, das heißt, jetzt will es plötzlich niemand gewesen sein. Niemand wollte jemals Maastricht brechen und der Euro war schon immer eine Mißgeburt. Nicht genug, sitzt da die Vize-Präsidentin der Kommission der Europäischen Union, Viviane Reding, und will uns Glauben machen, Europa hätte sich plötzlich einen neuen Geist gegeben, was die Begrenzung und Rückzahlung der Schulden betreffe. Einen neuen “Geist”? Und das soll jetzt die Märkte beruhigen?

    Die Hilflosigkeit der Politik tritt immer augenscheinlicher zutage. Sie versucht verzweifelt und stur die Krise gesund zu beten, ja fast schon gesund zu betteln. Die Schäubles Europas werden nicht müde uns zu erzählen, es werde schon alles gut werden, dabei bricht nahezu täglich ein neuer Stein aus der Fassade und niemand glaubt das Märchen von der wundersamen Heilung mehr: die Märkte nicht, die Bürger nicht und die wenigen mit Verstand gesegneten Politiker wohl auch nicht. Schuld sind natürlich auch die amerikanischen Rating-Agenturen. Es ist aber auch zu ärgerlich, daß Europa keine eigenen Rating-Agenturen hat, die unseren Eurokraten nach dem Mund reden, aber das soll sich ja nun bald ändern.

    Wenn nur endlich die Einsicht einkehren würde, daß das jetzige europäische Haus ein Pfuschbau sondersgleichen ist. Keller und Untergeschoß der Staaten passen nicht zusammen und wurden viel zu schnell gesetzt. Dem Obergeschoß gemeinsamer Regeln fehlt die Statik und das goldene Dach aus Finanzen ist viel zu schwer um vom Rest getragen zu werden. Statt der Abrißbirne und dem Neuaufbau gibt es litterweise Tünche aus wohlmeinenden Absichten, Phrasen und Versprechungen, die nur soviel wert sind, wie man einen Schatten hochheben kann. Nun bitte, lassen wir die Merkozys weiter an ihrem europäischen Wolkenkukucksheim herummurksen. Wir Bürger können sowieso nichts daran ändern, aber die sollen bloß nicht glauben, daß wir uns und unsere Habe nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor der ganz Laden kollabiert.

    Tocqueville | 12. Dezember 2011 | 16:17 | Antworten
    • @Torqueville,
      klasse Kommentar, dem ich voll und ganz zustimme.

      Es droht die Euro- und Schuldenblase zu platzen und unsere Politiker glauben doch tatsächlich, dies verhindern zu können, in dem man immer mehr Luft – pardon: Geld – in die Blase pumpt…

      hamsterhugo | 13. Dezember 2011 | 11:47 | Antworten
  16. Mein lieber Herr Leutke,
    Sie konstatieren am Beginn Ihres Kommentars, dass die Märkte den Ton angeben, verlieren aber dann kein weiteres Wort darüber. Und dem Tenor Ihres Kommentars nach zu urteilen finden Sie es richtig dass der Schwanz mit dem Hund wackelt.
    Sie schreiben:”Ja, der Gipfel war wichtig und ja, auf dem Gipfel wurden wirklich wichtige Weichen gestellt. Haushalts-Disziplin, Kontrolle, Sanktionen …” und widersprechen sich weiter unten: “Sparen bedeutet Konjunkturabschwung, weniger Gewinne bei Unternehmen, weniger Steuereinnahmen.” Sie wissen also, dass der strenge Sparkurs, den unsere Kanzlerin erzwungen hat, in die Hose gehen muss.
    Sie starren, wie alle von den “Märkten” geblendeten, nach einem Gipfeltreffen auf den DAX? Als ob es nicht völlig Schnuppe wäre, ob dieser nun 100 Punkte rauf oder runter geht.
    Schauen Sie mal auf die Straße und merken Sie endlich einmal, dass die Leute die Welt wieder vom Kopf auf die Füße stellen wollen. Die Hoheit der “Märkte” muss gebrochen werden. Die Politik hat klar festzulegen, in welchem Rahmen sich die “Märkte” zu bewegen haben. Die Finanzinstitute dürfen nicht die Welt nach ihrem Gusto an der Nase herumführen und Regierungen stürzen und Staaten in den Ruin treiben. Eine EU, die bei solchen Aktionen der “Märkte” versucht, diese zu “beruhigen”, die kann uns gestohlen bleiben.

    bravo | 12. Dezember 2011 | 16:23 | Antworten
  17. Wenn in die Resourssen der Natur ganz ausgebeutet sind (siehe jüngster Beschluss in Brasilen den ganzen Regenwald zu verwerten), über welche “Märkte” wird dann geredet? Vielleicht über Finazmärkte – da kann ewig das nicht existierende Geld hin und her geschoben werden.

    Marvin | 12. Dezember 2011 | 16:27 | Antworten
    • Sie irren, dies sieht das Gesetz nicht vor.
      Gruesse aus Brasilia/DF

      hel | 12. Dezember 2011 | 17:16 | Antworten
    • Nur am Rande und nicht zum Thema gehörend. Wenn es Sie interessiert, können Sie hier nachlesen:
      “Entenda a polêmica sobre o Código Florestal…”
      in
      http://www.uol.com.br

      : heutige Ausgabe.

      hel | 12. Dezember 2011 | 17:34 | Antworten
  18. Es stimmt schon, wir beackern zum x-ten mal das selbe Thema.
    Also noch mal: Ursache sind Schulden
    Wirkung ist die Abhängigkeit vom Geldgeber
    Wer keine Schulden hat, ist auch nicht abhängig.
    Wir haben aber Schulden, und das noch viele Jahrzehnte. Also bleiben wir abhängig, solange, bis der letzte Euro getilgt ist.
    Wer anderes glaubt, lebt in einer anderen Welt.
    Trotzdem ist das Leben schön.

    Tomca | 12. Dezember 2011 | 16:34 | Antworten
    • Richtig. Da gibt es 2 Marktteilnehmer. Da ist zunächst die Nachfrage (der Staat, die Wirtschaft….) und zum anderen der Anbieter , die Institute wie Banken, Versicherungen usw.! Letztere haben ihr Geld von den Sparern, oder besorgen es sich bei der ZB/Interbankenmarkt. Ist die Bonität des Nachfrages “schlecht”, verliert er an “Macht”,dadurch erhöht sich sein zu zahlender Zinssatz. Ist die Bonität gut, gewinnt er an “Macht” und zahlt entsprechend weniger (bzw. er befindet sich fast in der Situation eines “Nachfragemarktes”, in dem bekanntlich der Nachfrager den Preis bestimmt).
      So einfach ist das mit der Macht und der Abhängigkeit!

      hel | 12. Dezember 2011 | 17:25 | Antworten
  19. .. Uns doch egal … Die Märkte haben recht – so oder so ..

    EUROPA ist “ES” nicht egal, was die Märkte sagen..!

    EUROPA steht in “besten Kontakt” mit RUSSLAND und CHINA.
    Das bedeutet, das sogut wie 70% der Rohstoffe, in den Händen von “Groß-Mächten” sind, die NICHTS oder WENIG von den USA halten..!

    Die EU bietet “höchste Qualität” in Ihren Produkten und ist bereit Ihre PATENTE mit Russland und China zu teilen.

    Wie das die USA hand habt, hat man bei OPEL gesehen..!

    Groß-Britanien schießt sich JETZT im Moment gerade ein “Eigen-Tor”..! Die WELT ist im Wandel und MORGEN ist Nichts mehr so, wie HEUTE war.

    Noch nie waren die “Märkte” so abhänig von Stimmungsschwankungen wie heute. Und so wie “ES” aussieht, haben die REPUBLIKANER in den USA, nicht mal eine ALTERNATIVE zu President OBAMA.

    Ich kann nur den Kopf schüttel, über so eine verrückte WELT.

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 12. Dezember 2011 | 17:54 | Antworten
  20. Es ist eine Binsenweisheit, dass derjenige der sich überschuldet, den Gläubigern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Zahlreiche Regierungen in Europa und die sie tragenden Parteien haben wohl auf unbegrenztes Wachstum gesetzt oder sich gedacht, ein Staat kann nicht bankrottgehen und folglich kann man unbegrenzt Schulden machen. Der einzige aber beschwerliche Ausweg in den einzelnen Ländern ist jetzt leider radikales Sparen und eine starke Erhöhung der Steuern, insbesondere bei den Bürgern mit hohen Einkommen und Vermögen. Mit allem anderen, z.B. Eurobonds oder dem Erwerb von Anleihen durch die EZB wird nur Zeit gekauft.

    Wolf | 12. Dezember 2011 | 17:55 | Antworten
  21. Alles Quatsch, das NEIN war eine klare SACHE und vor allem LOGISCH. Die Briten (besonders die Banker in London) wissen halt ganz genau, WIEVIEL SICH EUROLAND GEPUMPT HAT – and they want their money back…! GUT SO! Keine 50% Rabatt auf alles, wie in Griechenland! Dieses unseriöse, moralisch desaströse und ausweglose EU-Euphorie-Getöse (dem langsam, aber sehr sicher die Luft ausgeht) ohne demokratische Legitimation, sollte schnellstmöglich beendet werden. Nix wie raus aus dem Haufen…
    Alternative? Klar. Wie wär`s mit etwas mehr Seriosität in den Zockerbuden (Banken)? Geld wird nicht mehr das Oberziel, sondern nur noch Mittel zum Zweck? Vielleicht mal zu Abwechslung mal was gutes tun? Was wenn Geiz nicht mehr geil ist? Reichtum und Wohlstand für eine gerechte Zukunt einsetzten? Ein paar Kinder vor dem sicheren Hungertod retten? Die Zukunft ist ungewiss.

    ALPHAONE | 12. Dezember 2011 | 17:57 | Antworten
    • Das Nein mag zwar für die Briten irgendwo ihrer Logik entsprechen, aber wie Cameron das nun am Ende verkaufte, war an frecher Direktheit nicht mehr zu überbieten. Klarer als er kann man wohl nicht sagen: Solange wir von Europa profitieren, machen wir mit. Wenn wir drauflegen müssen… sagen wir nein.

      Ich sage nur: Eines Tages zieht auf diesem seltsamen britischen Eiland einer den Propfen, und die britische Universalenttäuschung wird in der Fusion von irischer See und Nordsee einfach so absaufen.

      Die werden ansonsten noch in hundert Jahren auf der falschen Seite Autofahren, Sonntags lieber shoppen gehen als in die Kirche, ihre Wälder von Schafen wegfressen lassen, 10fach-recycletes Themsewasser trinken, Plastikbrot futtern solange 3 für 2 billiger kommt, etc.

      Ich finde die Briten irgendwo anrührend. Gerade zu Weihnachten. Ich habe einige CDs mit britischen Weihnachtsliedern welche mit Orgel und Chor aufgenommen wurden. In der letzten Strophe werden sie – scheinbar – immer sehr wütend… wenn die Kinder, die Oberstimmen etc alle zusammen ins Finale einfallen.

      Irgendwo sind die Briten uns ähnlich. Denen hat man es damals auch mit Gewalt eingetütet. Und niemals werden die sich davon erholen… wie im übrigen auch wir.

      Schlimm!

      Nebenkläger | 12. Dezember 2011 | 18:12 | Antworten
  22. Die Beschlüsse des Gipfels in allen Ehren, es ist daran kaum etwas auszusetzen. Sie sind jedoch nicht das Schwarze unter dem Fingernagel wert, wenn sie nicht schnellstens umgesetzt werden:
    - Zuerst müssen die zockenden Banken an die Kette gelegt und bestimmte “Geschäftsfelder” radikal verboten werden.
    - Zudem gehören die US-abhängigen Ratingagenturen endlich in die Schranken gewiesen oder besser europäische Pendants mit gesetzlichen Vorgaben als Konkurrenten installiert.
    - Die EZB als Kreditgeber und Gläubiger verschuldeter Länder muß ihre Funktion ohne zwischengeschaltete Banken (die sich daran eine goldenen Nase verdienen) ausüben.
    - Sollte all das weiterhin über Gebühr auf sich warten lassen, degradiert sich der Gipfel selbst zu einem Papiertiger der nur Heißluft von sich gibt…

    Ramses | 12. Dezember 2011 | 18:00 | Antworten
  23. Das Verhalten jener drei “Rating-Agenturen” ist so offenkundig blödsinnig, dass die heftigen Reaktionen der Eurokraten darauf eigentlich nur im außergewöhnlichen begründet werden können:

    a) Dummheit (eigentlich nicht außergewöhnlich)
    b) Konspiration.

    Nach wie vor vermute ich, dass zwischen den europäischen Regierungssitzen und Washington ein intensiver Diskurs darüber laufen dürfte, wie man den Dollar stützen und den Euro schwächen kann. Besagte Rating-Agenturen gelten hier wohl nur als narrenhafte Tanzbären, denen zum rechten Zeitpunkt Feuer unter den Sohlen gemacht wird.

    Für Europa ist die aktuelle Lage durchaus nicht schlecht, denn dieser Tage sind Angst, Terror, Unsicherheit etc. die offiziell vorgesehenen Triebkräfte das Handels sowohl im Micro- als auch im Macrokosmos der sozialen Gebilde.

    Dass sich aufgrund von Anstand, Humanismus, persönlicher Reife, Voraussicht etc noch irgendetwas “von selbst” zum Guten wenden wird, das wird weder erwartet noch gefördert. Und schon gar nicht tritt es ein.

    Folglich lautet das Credo der Postmoderne: Unsere tägliche Angst gib uns heute. Ängstige Dich selbst wie Deinen Nächsten.

    Es ist eine elende Existenz… denn diese Sklaven braucht niemand noch zu knechten. Sie leisten es im vorauseilenden Gehorsam. Entscheidend ist, dass Quertreiber aus den Rahmen fallen… und notfalls auch herausgestoßen werden.

    Nebenkläger | 12. Dezember 2011 | 18:04 | Antworten
  24. @ Karl Friederichs | 12. Dezember 2011 | 16:53

    „Lieber Herr Sahl, wenn Sie beim Lesen der Diskussion Kopfschmerzen bekommen, schalten Sie einfach ab. Dann retten Sie Ihre Gesundheit und schützen andere Leser davor, Zeit für das Lesen Ihrer Ausführungen zu verwenden.“ Zitatende

    Ja, ein gut gemeinter Rat und ein Verriss – Gesundheit und Meinung …(!)
    Lesen Sie meine Beiträge zu den Blogs in den vergangenen Wochen und Monaten.
    Nun gut, jeder, der einen Blogbeitrag liest, der ihm nicht gefällt, hat entweder Zeit verschwendet, oder er hat etwas zum Nachdenken.

    Die Nachdenker, die Vordenker und auch die Querdenker fehlen unserem Land.
    Es gab sie – aber sie waren aus der Sicht der Hofschranzen und politischen Liebedienern nicht opportun. Heute sitzen sie regelmäßig in Talkshows – was werden sie dort erreichen können?

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 12. Dezember 2011 | 18:13 | Antworten
  25. Es ist und bleibt die Aufgabe der US-Ratingagenturen, alle Währungen, die den US-Dollar aus seiner Führungsrolle verdrängen könnnten,durch schlechte Noten zu diskreditieren. Würden diese Unternehmen den US-Dollar einmal unter die Lupe nehmen, so könnten sie nur feststellen, was sie schon lange wissen, daß hier lediglich
    bunt bedrucktes Papier mit einem realen Wert gegen Null als
    Leitwährung deklariert wird.Müßten die USA ihre Auslands-
    schulden mit realen Werten begleichen,so wären sie ad hoc
    pleite. Diesen Schwindel sollte Europa nicht länger mitmachen.

    norgra | 12. Dezember 2011 | 18:15 | Antworten
    • @norgra

      Sie treffen den Punkt!!

      Helmut | 13. Dezember 2011 | 11:32 | Antworten
  26. Es ist eigentlich ganz einfach. Man sollte sich einmal den uralten § 18 KWG (der übrigens in modifizierter Form immer noch gilt) ansehen, der dem Kreditgeber (Banken) die Aufgabe zuwies, die Bonität seiner Kreditnehmer zu analysieren. Und dies grundsätzlich bis zum Ende des Kreditverhätlnisses. Über Jahrzehnte ist man damit gut gefahren. Nun hat der Gesetzgeber allerdings für bestimmte Geschäfte die Benotung einer Ratingagentur ins Gesetz geschrieben. Warum eigentlich ? Ist es nicht ureigenste Aufgabe und Pflicht einer Bank, die Bonität seines Kreditnehmers zu prüfen? Gilt dies nicht auch für den Ankauf von z.B. Staatsanleihen (das ist auch ein Kredit!)? Stattdessen machen das die Ratingagenturen – warum ? Beherrschen die Jungbanker nicht mehr das Analysegeschäft (z.B. die Analyse einer einfachsten Bilanz)- scheinbar nicht. Amen

    hel | 12. Dezember 2011 | 19:42 | Antworten
    • Yep, Basel 2 fällt mir dazu als Stichwort ein.

      Die Amis werden bestimmt nicht so blöd sein, und eine nicht US-Ratingagentur – was ist das eigentlich, eine Ratingagentur? – durch die Politik erst zu solch einer Macht zu verhelfen.

      Es gibt derartige Versucht – Creditreform fällt mir ein – die sind aber auch eher halbseiden bis unseriös.

      Und auch das andere, können Sie Gedanken lesen …

      Völlig richtig, die Einschätzung von (potenziellen) Kunden ist (war) die Hauptaufgabe von Banken, wenn das andere übernehmen, dann brauchts keine Bänker mehr, kann dann automatisiert online erfolgen.

      Marc | 12. Dezember 2011 | 19:57 | Antworten
      • Nun hat die Creitreform nicht im Entferntesten mit den hier zur Diskussion stehenden Ratingagenturen etwas zu tun.

        hel | 12. Dezember 2011 | 20:06 | Antworten
        • Es heißt “Creditreform”.

          Marc | 12. Dezember 2011 | 20:11 | Antworten
          • Danke, hätte ich ohne Sie nicht gewußt. Verzeihen Sie mir noch einmal den Schreibfehler ? Ich wäre Ihnen sehr verbunden.

            hel | 12. Dezember 2011 | 20:15 | Antworten
          • Kein Problem.

            Marc | 12. Dezember 2011 | 20:16 | Antworten
          • Herzlichen Dank.

            hel | 12. Dezember 2011 | 20:17 | Antworten
  27. Gerne.

    Marc | 12. Dezember 2011 | 20:18 | Antworten
  28. @ Martin Leutke

    “Sparen bedeutet Konjunkturabschwung, weniger Gewinne bei Unternehmen, weniger Steuereinnahmen. Das dürfte die Lage weiter verschlimmern. Die Schulden bleiben und auch die Notwendigkeit vieler Staaten ”

    Exakt. Warum aber heißen Sie dann die Politik der Haushaltsdisziplin gut?
    Diese Politik kommt zur Unzeit , bei Einspartungen ist der Zeitpunkt von entscheidender Bedeutung.

    new kid on the blog | 12. Dezember 2011 | 20:25 | Antworten
  29. Es ist schon so,Europa hat angefangen,einen gemeinsamen Weg
    zu gehen,der Marktplatz England ist abgewatscht worden,
    was sagen die Ratings….;wir werden gleich wieder bedroht,weil das Ergebnis am WE doch ganz gut war.
    Eine Begründung zum Kleinmachen muß man schon haben,damit
    die eigenen Interessen nicht flöten gehen.Mittlerweile ist mir das auf und ab an der Börse egal,obwohl ich da auch einiges platziert habe,denn im Endeffekt wird es die Zeit zeigen und da bin ich ganz Europäer und trotzdem ganz deutsch und behalte meine stoische Ruhe.
    Einen anderen Weg als diesen wird es kaum geben.

    charlotte | 12. Dezember 2011 | 20:56 | Antworten
  30. .. Uns doch egal … Die Märkte haben recht – so oder so ..

    .. Ich stell mich mal dumm an ..

    OK .. Ich bin Deutscher, 36 Jahre alt und habe ein Haus, ein Auto, eine Familie und meinen guten Freundes-Kreis.

    Ich bin Rentner, meine Freunde arbeiten im 3. Schichtbetrieb. Und WIR alle, sehen jeden Tag, die Nachrichten .. Krise, Sparen, unfähige Politiker, perfekt eingestellte Konsum-Gesellschaft, Wheinnachten..!

    “.. ALLE läster wild darauf los ..”

    Aber was tatsachlich passiert, weiß NIEMAND..!
    Weder die USA, noch GB, noch die EU, wissen was MORGEN ist..!
    Erdbeben, Meeres-Spiel steigt, unübersehbare Umweltschäden, “Untergangs-Stimmung auf den “freien Märkten”.
    Und alles nur .?. wegen was noch mal..?

    .. Lehman-Brothers, 9/11 , Raiting-Agenturen ..

    Kommt da noch einer mit..???!
    Wir saßen schon da, und haben uns gedacht, das ist doch “KRIEG” gegen EUROPA, ohne Soldaten, ohne Kriegs-Gerät.
    ..Knock-out.. per Mausklick..! .klick.

    Eine UNS unbekannte Macht, greift EUROPA, aus der USA aus..an..! “Und Obama ist “ES” nicht..!” Der denkt sich wahrscheinlich auch schon “seinen Teil” und Obama weiß, von wem Ich hier spreche. EUROPA hat nur Zugriff, auf das, was EUROPA produzieren kann, oder aus Patentgründen, kaufen muß..!

    Ich verstehe den Grund nicht, warum nur diese “Bösheit”..!
    Warum jetzt..!
    Erst den Anstoß gegeben zum “Neu-Aufbau” nach dem Krieg.
    Die Idee “€uro” war eine Idee der US-Regierung, damals.
    Dr. Helmut Kohl der “Ur-Vater” des €uro`s.
    Und dann 10 Jahre später, kommen die “KID`S” dieser GRÜNDER, und denken sich, EUROPA gehöre IHNEN..!

    .. HALLO .. ICH bin auch noch DA..!!!.. “BÜRGER”

    Und wenn dieser “Penner” aus den USA, der nicht mal, in einer Partei oder in der Regierung sitz und “nur” mit seinem Geld um sich wirft, und “glaubt” GOTT zu sein..!

    Dann sollte diese “kranke Person” dringend mal zum Arzt..! “Pandorum” währe dann die Diaknose.

    .. Geld .. ist ein “Mittel” zu Zweck..!
    .. Ich arbeite um zu LEBEN..!
    .. Ich lebe nicht um zu ARBEITEN..!

    Leih-Arbeit, Mindes-Lohn, verzockte Versicherungs-Beiträge, oder verzockte Renten-Fonds, und..und..und..!

    Wenn Ich, im ALDI was “stehle oder kaputt” mache, dann kommt die Polizei und Ich bekomme Ärger.
    Aber wenn man 5000 Rentner, Ihren Lebens-Abend “raubt” dann kommt man für 4 Jahre in Haft und kann danach im Ausland schön leben, über seine “schwarz-Konten”.

    .. Schöne Heile Welt .. SHW

    Manchmal denke Ich darüber nach, Robin Hood oder Aladin aus 1001 Nacht. Da waren “die bösen” wenigstens “unter Druck” wie z.B. Prince John oder der böse Magier der die Lampe haben wollte.

    Aber heute .!. nach 9/11 und “Terror-Wold-Wide” , verwundert “ES” mich, das diese “Terrorristen-Filme” überhaupt gezeigt werden dürfen, immerhin sind, diese Filme, ein Aufruf zum “civilien Ungehorsam”.

    Heute .. würden “die da” Robin Hood, in die Brust und in den Kopf schießen, wie bei Bin Laden. Und Ihn dann im Kanal versenken.
    Oder habe Ich da was “Falsch” verstanden..?!

    .. Naja, bin heute etwas dümmer als sonst ..

    Aber egal wie dumm auch immer..:

    “.. Was hier zur Zeit abgeht, ist weit über dem Rand ..”
    würde Cesar sagen, und sich seine “Scheibe” ansehen, auf der EUROPA zu sehen ist (Asterix u. Obelix) ..”

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 12. Dezember 2011 | 21:00 | Antworten
  31. Interessant ist hier bei allen Beitraegen, und das zieht sich durch wie ein roter Faden, dass Rating Agenturen, etc. sich unfair verhalten. Tatsache ist, dass alle Gipfel, auch der letzte, keine Loesung gebracht haben und dass das auch nicht als “Durchbruch” gewertet werden kann. Europa ist nach wie vor ein Gebilde von eigenverantwortlichen Staaten, und diese einzelnen Staaten werden alles vermeiden was ihre Selbststaendigkeit bedroht. Investoren haben keine Angst in Europa zu investieren, sie haben einfach Angst vor dem EURO. Und das auch mit recht. Wer investiert schon in eine Firma dessen Management aus 20 Leuten besteht und jeder machen kann was er will? Und Laender werden nicht anders bewertet. Wenn in Europa der Wille besteht den EURO als Einheitswaehrung zu behalten, dann muessen die Politiker, natuerlich nur mit der echten Legitimation der, auch den Schritt einer tatsaechlichen Vereinigung vollziehen. Nur das ist glaubwuerdig gegenueber den Maerkten, und das bedarf dann auch einer schnellen Umsetzung.
    Frau Merkel verkauft etwas als besonders gut, was nicht vorhanden ist.
    Es gibt nur zwei Moeglichkeiten, entweder jedes Land kehrt zur eigenen Waehrung wieder zurueck (z. B. Waehrungsreform), oder die Politiker in Europa sind in der Lage die Vereinigten Staaten von Europa zu gruenden. Letzteres erscheint mir aufgrund der Geschichte als weniger machbar.

    Detlev Pinkus | 12. Dezember 2011 | 23:03 | Antworten
    • @…Detlev Pink

      .. nur für eine Sekunde ..

      Stellen WIR uns mal kurz ein Zenario vor, wie “ES” sein könnte..! OK..?

      .. 1799 .. ende der “französichen Revolution”
      Eine Verfassung wird geschrieben und gilt für ganz Europa.
      Eine Währung wird geschaffen .. der €uro.

      .. Zenario Sprung zu 2001 ..

      Nord-Amerika Gründet die “vereinigeten Staaten von Amerika” und führt den “Amero” ein.

      .. alle Krisen spielen sich in EUROPA ab ..

      10 Jahre .. nach Gründung der USA, fällt UNS in EUROPA auf, Konkurenz belebt nicht nur das Geschäft, sonder man muß dann auch seine Erfolge TEILEN..!!

      .. Wer teilt schon gerne und dann noch, mit einer Nation, die gerade 10 Jahre alt ist..!

      Jetzt die Zenario-Frage ..:

      “.. was würde EUROPA tun ..”

      1. eine “junge Nation” zerstören
      oder
      2. man geht eine Co-Existenz ein
      **********************************

      Zurück zu heute..!!

      “.. wie werden sich die “Märkte” entscheiden ..”

      Eine Fr5age die Ich, Ihnen stelle @..Detlev Pink

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 12. Dezember 2011 | 23:33 | Antworten
  32. das Kaninchen wundert sich, dass der Wolf auf Jagd bleibt, obwohl das Kaninchen zur Ablenkung doch überall Karroten für den Wolf versteckt hat…. Aber Hr. Leutke kann das erklären, der Wolf hat mehr Hunger.
    Die paar Karroten der Mitkaninchen auszulegen waren zwar der “richtige Weg”…aber der Wolf war halt noch nicht ganz satt

    bilderbuch | 13. Dezember 2011 | 07:15 | Antworten
    • .. wie jagt man einen WOLF bzw. ein Wolfs-Rudel ..

      1. man sammel alle Karotten wieder ein.

      2. man legt Fleiß-Köder aus

      3. man legt einen Hinterhalt

      4. .. aber,.. wenn alle Stricke reißen

      5. dann holt sich einen Jäger, der die Sache beendet.

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 13. Dezember 2011 | 10:19 | Antworten
  33. es ist traurig und erbärmlich, wie gleichgeschaltet der Journalismus bereits ist.

    Ich bin mal auf “heute” abend gespannt. Wegen Kyoto und Canada.
    Ein Herr Kleber wird jetzt schon seine Mimik trainieren, um “mitreisend” rüberbringen zu können, dass jetzt auch Canada, neben den USA und China nicht richtig beim Klimaschutz mitmachen wollen….ohje ohje, ich bekomme jetzt schon AUgenwasser….. naja was soll´s, wir haben die Glühbirnen abgeschafft, das wird schon irgendwie helfen und die nordamrikanischen und chinesischen Sauereien kompensieren. Wir müssen nur ganz, ganz stark hoffen…..

    Ich vermisse “Mut” in dder Berichterstattung!

    O.K. Herr Leutke sieht noch sehr jung aus, als “aufstrebende Kraft” macht man “mit dem Strom” natürlich deutlich mehr Meter.

    Euer größetr Fehler, ZDF, war einen Herrn Schramm nicht mit mehr Sendezeit auszustatten!
    Herr Priol ist für mich nur noch eine (SPD) Sprachrohr dass “gegen schwarz” mobilisiert.

    Deshalb bekommen Frau Herman und PI News Zulauf! Den Einheitsbrei erhält man ja automatisch via GEZ. Schuld daran wird aber wohl die Stasizeit sein, mit heute kann das ja alles nichts zu tun haben. (Da fällt mir ein, Herr Herles hat gestern hoffentlich heute gesehen, der “andere Experte” hat keine Stasi gebraucht, er sah “reginale Bevölkerungsstrukturen” als mitbestimmend für die Entstehung von “rechten Tendenzen”)

    “wer den Markt beruhigen will, der braucht…..” falscher Ansatz; Herr Leutke irrt.
    Aber was soll´s, der Lemming der “im Rudel kreuzt” sieht sich bereits als Rebell, vielleicht sogar noch im darauffolgenden “freien Fall”…

    bilderbuch | 13. Dezember 2011 | 08:55 | Antworten
  34. Die Finanzwelt würde jubeln, wenn wir vom Schuldenmachen auf Schuldentilgen umschalten .
    Das wäre in Deutschland auch schon 2012 möglich. Aber wir müßten uns von so manch lieb gewordenem oder gewöhntem trennen. Die Staatsausgaben müssen runter.
    Konzentrieren wir uns doch auf das Wichtige: unsere Kinder, Bildung, Forschung, Produktentwicklung, Weltmarktführerschaft erhalten… .
    Das nicht ganz so wichtige, wie Überregulierung, Vorschriften im täglichem Leben bis 3 Stellen hinter dem Komma sollte man hingegen “südländig” überdenken und auch einschränken.
    Als Nebeneffekt setzen wir viele gut ausgebildete Beamte und Angestellte frei, die uns eigentlich in der Wirtschaft fehlen. Dort werden sie gebraucht.

    Tomca | 13. Dezember 2011 | 11:43 | Antworten
  35. nicht “die märkte haben recht”, sondern das kapital
    hat die macht!

    eberhard seelig | 13. Dezember 2011 | 15:45 | Antworten
  36. Jetzt habe ich mich durch 65 Kommentare “durchgefressen” und weiss, dass unsere viel gescholtenen Politiker doch nicht so schlecht sind wie ihr Ruf: Was denn nun?
    - Raus aus der EU ODER die Vereinigten Staaten von Europa?
    - Europaeische Ratingagenturen als Gegengewicht zu den
    amerikanischen, oder um endlich selbst Stimmung zu machen
    oder alle ignorieren oder alle abschaffen?
    - Stoische Ruhe oder beissender Zynismus?
    - Versuchen, das System zu verstehen und dann handeln
    oder zur Revolution aufrufen?
    Bei der Bandbreite an vertetenen Optionen ist mir ein Politiker, der genauso ueberfordert vor diesen Problemen steht, aber versucht sich nicht zu vorschnellen Reaktionen draengen zu lassen am liebsten, denn er entscheidet nicht nur fuer sich, und die meisten wissen das.

    Vielleicht braucht es ja eine Revolution, aber die muss
    gelingen und will gut ueberlegt sein. Oder wir analysieren
    erst mal wer uns mit welchen Mitteln, seien es Aktienkurse
    Pressemitteilungen oder Blog-Kommentare in welche Richtung
    treiben will.

    Die Menschheit hat in 100 Jahren zwei Weltkriege und
    mehrere Wirtschaftskrisen ueberstanden. Sie wird auch
    das ueberstehen und mit Sicherheit besser als den
    Klimawandel.

    Und ausserdem “alles was entsteht ist Wert das es zugrunde geht” (Goethes Faust). Rom ist auch nicht in
    einer Krise untergegangen, aber unsere Kultur ist gerade
    im Untergehen, schleichend aber stetig. Freuen wir uns
    darueber, so anschaulich Geschichte miterleben zu duerfen … bei “ARD und ZDF ….”.

    Vielleicht ueberweise ich noch die auf meine Familie
    enfallende Pro-Kopf-Staatsverschuldung an das
    Finanzministerium. Man soll ja die Welt geordnet
    verlassen. Und ich habe immerhin gelernt, dass wer
    keine Schulden hat voellig unabhaengig ist.

    Uwe Holzwarth

    Uwe Holzwarth | 13. Dezember 2011 | 16:21 | Antworten
  37. Nur 67 Teilnehmer bist jetzt. Das Thema wird wirklich langweilig und ist durchgekaut.

    hel | 13. Dezember 2011 | 18:44 | Antworten
    • Machen Sie doch mal ein Blogthemavorschlag,vielleicht wird er nagenommen.
      Das Thema Finanzkriese ist aber wirklich schon eine ausgeleierte Sache.@hel

      M.G. | 14. Dezember 2011 | 11:25 | Antworten
  38. Der EURO oder der Dollar ist hier nur die Frage.

    Die USA Nummer 1 auf der WELT über 100% verschudet usw.
    Rohstoffe gehen zu ende und wo sind sie noch Marktführer?

    Die GB nicht im EURO aber beherbergen die Banken die gegen den EURO wetten. Wo ist den die Weltwährung der E-Pfund?

    Die Schweiz stark und reich, aber zu stark neben dem EURO
    Betriebe,Geschäfte usw. brechen zusammen und sie müssen den S-Franken stützen damit er nicht so stark wird das keiner mehr was aus der Scheiz kaufen kann.

    Die Deutschen hatten die D-Mark und währen jetzt genau so arm wie die Schweizer.

    Die EUROpäer haben den EURO und wenn Sie den Wirschaftkrieg verlieren sind Sie alle ARM und wenn Sie dabei normal rauskommen wird der Euro gleich stark sein wie der Dollar.
    ABER wenn Sie sich zusammen raufen und ein richtiges EURO mit Wirtschaftregierung usw., dann haben Sie die Marktpolitik und die Umweltpolitik
    (Gute kontakte zu China,Indien,Nahenosten u. Russland)
    und damit die Weltwährung.

    Karlo | 13. Dezember 2011 | 19:15 | Antworten
  39. Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Leutke,

    die Frage lautet nicht wer regiert wen, sondern wer schadet wem?

    Und die Antwort ist ganz einfach, Merkel schadet den Märkten und damit uns allen. Diese Deutsche Frau hat es leider geschafft das der Sozialismus wieder Freunde hat, nun werden Sie sicherlich beim Lesen dieser Zeilen die Augenbrauen hochziehen und denken was ist denn das für ein Spinner. Aber denken Sie es zu Ende.

    Der EFSF leiht Staaten die keinen Kredit mehr bekommen weiter Geld, damit diese Staaten mit neuen Krediten weiter die alten Kredite bedienen (bedienen heißt Zinsen zahlen, da ist dann noch nichts zurückgezahlt). Der EFSF holt sich dieses Geld bei den anderen Mitgliedsstaaten zu bestimmten Prozentanteilen. Fällt ein Geberland aus, steigt der Anteil für die anderen, kommt ein Staat den Zahlungen nicht nach, kann das Geld eingetrieben werden. Der EFSF ist bis 2013 begrenzt. Der ESM ist die Fortführung des EFSF und zwar unbegrenzt. Wenn nun ein Staat nach dem anderen ausfällt, weil sich diese Schuldenspirale ESM immer weiter und immer schneller drehen wird, so sind am Ende alle Pleite.

    Dann jetzt noch der Aberwitz, das säumige Staaten ihr Stimmrecht für den ESM verlieren. So können sie dann zwar nicht mehr den Zinssatz mitbestimmen, aber zum Zahlen zwingen kann man sie so trotzdem nicht.

    Das alles ist keine Lösung die sich rechnet und diese Lösung ESM hat keine Zukunft. Man müsste die Staaten dazu zwingen das die ihre Schulden tilgen, das geht nur wenn man den Staaten kein Geld mehr leiht, sondern der Wirtschaft, die so wieder in Schwung kommt und dann könnte der Staat auch wieder anfangen Steuern einzutreiben und seine Schulden zu tilgen. Der Anfang dafür ist längst von der EZB gemacht. Der Leitzins liegt wieder bei einem Prozent, somit ist Geld für Kredite für die Wirtschaft günstig zu haben. Die EZB kauft währenddessen weiter Staatsanleihen auf und nimmt sie somit aus dem Spiel. Diese Staatsanleihen, die bei der EZB liegen, können ganz ohne Zeitnot von den Staaten getilgt werden. Die Geldmenge wird kurzfristig erhöht um Geld billiger zu machen, so ist es einfacher für die Wirtschaft wieder in Gang zu kommen und die Staaten zahlen ihre Schulden schneller zurück.

    Aber dieser Richtige Weg wird von Seiten der Deutschen Frau immer wieder torpediert. Da wir in einer Demokratie leben und die EZB unabhängig ist, muss sie sich leider dieser Herausforderung immer wieder aufs neue stellen. Merkel und Co. müssten langsam mal begreifen das sie selbst das Problem sind.

    Es mag sich Blöd anhören, aber der Markt regelt sich von selbst, denn es bestimmt das Prinzip Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage nach Staatsanleihen ist momentan sehr gering und das werden auch noch hundert EU Gipfel nicht ändern. Die Politik wird von den Märkten zum Haushalten gezwungen und das ist auch gut so und nur das führt wieder zu einer echten Demokratie, ohne Wahlgeschenke!

    Mit freundlichen Grüßen

    Dennis Kufner

    Dennis Kufner | 13. Dezember 2011 | 19:48 | Antworten
    • Ich kann Ihren Ausführungen zum Teil folgen. Nur einige kleine Anmerkungen. Einen Kredit bedienen, heißt Zins und Tilgung zu leisten und nicht nur Zinsen, wie Sie sagen.
      Der Leitzins der EZB ist ein Interbankenzins. D.h. zu diesem Zinssatz können sich Banken bei der EZB refinanzieren, keineswegs die Wirtschaft. Der Zins, den die Wirtschaft zu zahlen hat, wird von den jeweiligen Banken (Geschäftsbaanken,Sparkassen/Volksbanken usw.) bestimmt.

      Es ist in der Tat ein Treppenwitz, wenn man glaubt, ein Schuldner, sei es eine Privatperson, ein Unternehmen oder ein Staat, der bereits jetzt nicht in der Lage ist, seine Kredit zu bedienen, könne dies durch neue Kredite.

      Der Effekt des Zinses bei sich immer erhöhender Verschuldung ist vergleichbar einem Dildop: die Geschwindigkeit nimmt solange zu, bis er aus der Bahn geworfen wird.

      hel | 13. Dezember 2011 | 20:15 | Antworten
      • Hallo hel

        über wen holt sich die Wirtschaft ihre Kredite?
        Über die Privatbanken, danke also für den Hinweis aber das war mir bekannt.
        Und bei Ihren Ausführungen zum Bedienen eines Kredites da können wir uns jetzt noch hundert Jahre streiten, aber klar ist was ich meine, da ich es ja auch im Text nochmal erwähne.

        Schön zu Lesen das Sie es mit dem ESM genauso sehen wie ich, er ist mehr als flüssig, überflüssig.

        Einen Kritikpunkt hätte ich da aber noch an Sie persönlich, ich finde es schade das Sie hier anonym posten, warum eigentlich, haben Sie Angst vor Besuch von den Zeugen Jehowas?

        MfG
        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 14. Dezember 2011 | 21:02 | Antworten
    • “Es mag sich Blöd anhören, aber der Markt regelt sich von selbst, denn es bestimmt das Prinzip Angebot und Nachfrage.”

      Ja, ich finde, das hört sich nicht blöd an, das ist blöd – als System, meine ich.

      Denn was auf Verbrauchermärkten noch angehen mag, kann auf Staatsebene nicht toleriert werden. Dabei ist es gar nicht ausschlaggebend, dass alle westlichen Industrienationen das Schuldenmachen exzessiv betrieben haben: es kann nicht sein, dass nach dem Motto: es bestimmt das Prinzip Angebot und Nachfrage der Profit von Großinvestoren, Aktionären und Banken durch hunderte Milliarden gesichert wird, damit nicht ganze Staaten vor die Wand gefahren werden, diese Investoren aber schadlos gehalten werden, wenn ihre Spekulationen nicht aufgehen.

      Das hätte speziell in der EU als Vielvölker-Bund schon längst reguliert werden müssen – die EU reguliert jeden Pups, wenn er denn durch bloße Forderungen an die Bürger reguliert werden kann. Bei den wirtschaflichen Grundlagen hatte sie bisher “proaktiv” nichts zu bieten.

      Ratingagenturen haben überdies einen großen Anteil daran, dass Angebot und Nachfrage auf dem Finanzmarkt eben nicht alleine den Markt bestimmen, sondern zuerst von den Agenturen interpretiert werden – in der letzten Zeit mit voller strategischer Absicht zum Vorteil der USA. Ich erinnere daran, dass der USA mit einer “zarten” Herabstufung sogar noch Zeit bis nach den Wahlen gewährt wird – und dies obwohl die US-Regierung keinen Schritt in der Bewältigung ihres Schuldenhaushalts vorangekommen ist.

      Was von den großen Banken als wichtigsten Akteuren im Finanzspiel zu halten ist, haben wir gerade wieder an den Betrugsaktionen der Deutschen Bank u. a. im Hinblick auf den Emissionshandel gesehen.

      Manchmal hat man das Gefühl, dass alle diese Akteure auf einem anderen Planeten leben und auf der Erde keinerlei Verantwortung zu übernehmen haben. Dieses Dauergerede von den nervösen, beunruhigten, hypersensiblen Märkten hört sich eher nach der Befundung eines Psychiaters an und löst bei Menschen, die täglich für ein Bruchteil des Gehaltes von “stakeholders” arbeiten müssen, allmählich Zornausbrüche aus.

      Es wird Zeit, dass die Finanzgrößen und smarten City Boys wieder als das gesehen werden, was sie sind: Dienstleister, die mit anderer Leute Geld wirtschaften. Sonst nichts.

      Sibylle | 13. Dezember 2011 | 20:28 | Antworten
      • Leider nur: “allmählich Zornausbrüche”…ich fürchte, auch diese allmählichen Zornausbrüche werden wieder schnell verfliegen. Leider…und sie können weitermachen, wie bisher….

        hel | 13. Dezember 2011 | 20:34 | Antworten
        • …..denn, Leute wie Onkel Josef haben unsere “kluge” Frau im Griff….

          hel | 13. Dezember 2011 | 20:35 | Antworten
          • …und WIR hätten solch Gelichter wie Angie, Merck, Oettinger und Co im Griff.

            Wenn wir nur alle wollten.

            Nichts ist Gottgegeben in diesem Zusammenhang. Es wäre nur wertvoll, wenn auch die letzten verstaubten konservativen Knochen endlich begreifen würden, das auch eine CDU nicht einmal Ansatzweise etwas mit christlich oder konservativ zu tun hat.

            Unterwandert von A-Sozialem – im Wortsinne – Anzugträgern in den Finanzmärkten.

            Thomas Sievers | 13. Dezember 2011 | 23:01 | Antworten
          • das ist ja O-Ton Priol, sogar ziemlich zeitgleich zur Ausstrahlung gepostet.
            Aber ich will sportlich bleiben….. es ist wohl in der Tat so.
            Deshalb auch Respekt vor Frau Nahles, sie hat manchmal mehr “C” intus als man in der gesamten CDU vermuten möchte.

            sprachlos | 14. Dezember 2011 | 09:17 | Antworten
      • Hallo Sibylle (mir persönlich wäre es lieber ich könnte Sie mit Ihrem Nachnamen anreden, denn da ich Sie nicht kenne, möchte ich Sie siezen)

        Was bitte anderes als Angebot und Nachfrage sollten den Finanzmarkt denn bestimmen?

        Worin ich mit Ihnen einer Meinung bin, ist das es wirklich nicht angehen kann das Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Ich halte es da auch mit Sigmar Gabriel, wer das Risiko eingehen will, der soll es auch alleine tragen, absolutes dacor. Aber das ist auch schon das einzige was ich ändern würde.

        Dazu gehört dann allerdings auch das Staaten für Ihre Anleihen selbst haften.

        Also für mich (Jahrgang 1978) ist eindeutig das System “Soziale Marktwirtschaft” nicht mehr zeitgemäß, denn das gewährt ja erst die Staatshaftung. Leider ist Europa ja dabei diese “Soziale Marktwirtschaft” von den Deutschen zu übernehmen, bis auf ein kleines gallisches Dorf, äh ach falscher Film, Land, das sich dagegen wehrt (UK).

        Sibylle, die anderen Euroländer werden schnell merken das der momentan eingeschlagene Kurs zur Rettung des Euro keine Rettung ist. Denn wenn man von Marktwirtschaft sich zurück zu Sozialer Marktwirtschaft entwickelt ist das ein Rückschritt in der Entwicklung eines Landes.

        Erinnern Sie sich bitte an die Deutsche Nachkriegs-geschichte und beantworten Sie sich folgende Fragen:

        - Woher kamen 1945 die Deutschen?
        - Was wußten die von Marktwirtschaft?
        - In welchem Zustand befand sich Deutschland damals?

        Wenn Sie sich diese Fragen beantworten, dann wissen Sie auch warum Soziale Marktwirtschaft nur in Deutschland funktionierte und warum sie nun überflüssig ist.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dennis Kufner

        Dennis Kufner | 14. Dezember 2011 | 21:17 | Antworten
  40. “smarten City Boys”…”mit anderer Leute Geld wirtschaften”
    Gefällt mir sehr, aber ich glaube Sie haben sich verschrieben. Statt “wirtschaften” wollten Sie wohl “spielen” sagen ?
    Fragen Sie diese halbseidenen Figuren mal, ob sie in der Lage sind, eine Unternehmensfinanzierung darzustellen. Wahrscheinlich werden Sie ungläubige Blicke ernten, denn sie wissen in der Tat nicht von was Sie dann sprechen…

    hel | 13. Dezember 2011 | 20:47 | Antworten
  41. Habe lange genug in der Fressgasse gewohnt,das ist die Fussgängerzone von Frankfurt Bankenviertel.Schaun sie sich die kaputten BänkerTypen an ,vor lauter Ekel saufen Sie sich beim Italiener voll,damit sie einigermaßen Nachts schlafen können.Die Hälfte der Bänker sind zu bedauern,sie machen andere Menschen finanziell kaputt und saufen noch auf Ihre sogenannten guten Geschäfte die sie angeblich getätigt haben.Die Vermögensberatung ist auch so ein Verein.
    Gruss Kurt
    PS.Bundespräsitent Herr Wulff hat einen Privatkredit bekommen,was musste er dafür geben????Fällt das unter Korruption ???????

    Kurt | 13. Dezember 2011 | 21:31 | Antworten
  42. Herr Kufner,Ich bitte Sie,wo haben wir denn noch Demokratie,wo leben Sie denn.Die Medien dürfen nicht alles,auch nicht die reine wahrheit schreiben.Laufend werden andere Dinge in Vordergrund gestellt,Nazis,alleine darüber wurde 10 Tage diskutiert,aber die eigentliche Bedrohung kommt aus Amerika und Israel,ein Angriff auf den Iran.
    Gruss Kurt

    Kurt | 13. Dezember 2011 | 21:41 | Antworten
  43. Mich würde einmal interessieren,ob denn die Hilfe für die griechische Wirtschaft so aussieht,das mit den Euro-Rettungsgeld deutsche U-Boote in Milliardenhöhe gekauft werden.
    Wer sind denn die Gewinner.
    Demokratie wird nun auf europäischer Ebene abgeschafft,siehe Griechenland und Andere.Bänker regieren jetzt Länder,siehe Italien.
    Deutsche Abgeordnete werden zum Abnicken degradiert.
    Wer fragt mal die Kanzlerin?

    Hasel | 14. Dezember 2011 | 07:55 | Antworten
    • Es wird langsam eine Regierung der Finanzekaufläute,nicht der Parteien und Politiker.@Hasel

      M.G. | 14. Dezember 2011 | 11:26 | Antworten
  44. [...]*

    Seit über 13 Jahren schauen Sie schweigend zu, wie in Deutschland Menschenrechte in schwerster Weise verletzt werden. Sprechen Sie diese menschenverachtende Heuchlerin ö f f e n t l i c h auf die fortgesetzten massiven Menschenrechtsverletzungen an!

    Seit 2005 täuscht die Merkel darüber hinweg, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art u n v e r ä n d e r t fortgesetzt wird. Dazu kommt, dass die Merkel die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher deckt, damit diese die Menschenrechtsverletzungen weiterhin ungestört fortsetzen können. Schlimmer noch: Die Situation der Menschenrechte hat sich seit ihrem Amtsantritt drastisch verschlechtert. Und die Merkel blinzelt den Journalisten zu.

    Ein Unrechtsstaat ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art über einen längeren Zeitraum mit Duldung, wenn nicht sogar mit Billigung staatlicher Stellen fortgesetzt wird, die strafrechtliche Sanktionierung der Rechtsbrecher durch Staatsanwaltschaft und Gerichte systematisch verschleppt und behindert wird und das Parlament sich über die Menschenrechtsverletzungen schwerster Art und die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher ausschweigen.

    [...]*

    * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung editiert.

    jps-mm | 14. Dezember 2011 | 11:38 | Antworten
    • Ihr Blutdruck ist wieder zu hoch!@jps-mm

      M.G. | 14. Dezember 2011 | 11:52 | Antworten
  45. Das deutsche “Jobwunder” mit Exportboom funktioniert, weil zwischen 2000 und 2011 die Firmengewinne stiegen die Reallöhne aber gesunken sind, im Gegensatz zum Rest der Eurozone. Befeuert durch die rot-grüne Agenda 2010 die zwischen 2003 und 2005 eingeführt wurde, mit schwarz-gelber Zustimmung.

    Das funktioniert nur solange es die anderen der Eurozone nicht auch so machen.
    Deutschland hat entscheidend zum Wanken der Eurozone beigetragen und will aber die “Sünder” bestrafen. Eigentlich müsste es selsbt bestraft werden, da defakze Handelsbilanzüberschüsse genauso schädlich sind wie Defitite.

    Merkel und Co. wollen davon nichts wissen.

    Marvin | 14. Dezember 2011 | 11:54 | Antworten
    • Genau richtig. Außerdem hat D in der Krise mit der Abwrackprämie, den gelockerten Kurzarbeitsregelungen und den Bankenrettungen genau das getan, was es jetzt den notleidenden Staaten verbietet. Damals wusste man noch, dass man in der Krise Geld in die Hand nehmen muss, um einen Aufschwung zu provozieren. Das hat man heute wohl schon wieder vergessen. Ist die Regierung Merkel schon so alt, dass sie an Demenz leidet?

      bravo | 14. Dezember 2011 | 12:14 | Antworten
  46. Frage an Radio Elevan: Was ist der Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus? Antwort: Zuerst treibt der Kommunismus die Wirtschaft in den Ruin, sodass alles privatisiert werden muss. Und dann muss wegen der Krise des Kapitalismus wieder alles verstaatlicht werden.

    Das vorweggenommene und ein wenig ernster gemeinte Fazit dieses Beitrags ist: Eine Gesellschaft, die Flohmärkte und kleine private mittelständische Handwerksbetriebe nicht ehrt, ist die Verstaatlichung von Banken und großen Konzernen und die Enteignung von Monopolkapitalisten nicht wert; oder so ähnlich.

    Wie einst die wahren Propheten Gottes (nach 5. Mose 18) Karl Marx und Friedrich Engels richtig erkannt hatten, gerät die freie Marktwirtschaft in eine Krise, wenn es private Banken gibt; und aus kleinen Handwerksbetrieben mächtige Konzerne geworden sind, die man deswegen am besten verstaatlichen sollte.

    Je mehr sich die Produktion auf große Konzerne verlagert, umso weniger Wettbewerb und Konkurrenz gibt es, weil diese Monopole dann natürlich zusammen halten; und es dann den Markt praktisch nicht mehr gibt, was dann zur Ausbeutung des Menschen durch den Menschen führt.

    Beispielsweise die Preisentwicklung bei den Tankstellen ist ein typisches Beispiel dafür, dass es unter den Tankstellen praktisch kaum noch Konkurrenz gibt; weil diese ihre Preise so festlegen, indem sie sich an den Preisen der jeweils anderen orientieren, wie dies der ADAC bemängelte.

    Die deutschen und italienischen Nazis stürzten damals die Welt in einen verheerenden Weltkrieg. Aber als Deutschland kurz zuvor den Ersten Weltkrieg entfachte, gab es die sogenannten (angeblichen) “Nationalsozialisten” so noch gar nicht.

    In beiden Fällen war Deutschland ein kapitalistisches Land, als es die Welt in diese zwei Weltkriege stürzte. Aber als dann später nur ein kleiner Teil Deutschlands sozialistisch war, ging von Deutschland kein Krieg mehr aus, was uns doch zu denken geben sollte.

    Aber kaum war mit dem Fall der Mauer Deutschland wieder komplett kapitalistisch, dauerte es nicht lange, bis dieses Land wieder in einen nicht zu gewinnenden ungerechten Krieg gegen Afghanistan verwickelt war.

    Anstatt das libysche Volk in seinem gerechten Kampf gegen seinen mordenden Diktator Gaddafi militärisch zu unterstützen, verfolgt die Bundeswehr lieber ein militärisches Ziel, wo man das afghanische Volk (wie auch die Deutschen) nicht vorher gefragt hatte, ob es diesen Krieg überhaupt will.

    Wie hatte man uns jungen Menschen in der ehemaligen DDR doch eingeschärft, für Frieden und Sozialismus bereit zu sein. Wenn es in einem Volk das Gesellschaftssystem einzelnen Menschen erlaubt, zu reich zu werden, hat dies unweigerlich Korruption zur Folge.

    In so einem Land korrumpiert die Kriegsindustrie die Regierenden, sodass diese dann natürlich ungerechte lange nicht zu gewinnende Kriege führen; wie beispielsweise den US-amerikanischen Vietnamkrieg.

    Die beiden wahren Propheten Gottes Karl Marx und Friedrich Engels hatten einst recht. Wer in einem Staat die ökonomische Macht hat, hat mit dieser, aufgrund der unweigerlich damit verbundenen Korruption, auch die eigentliche politische Macht. Weiter lesen:

    http://forumtreff.pytalhost.de/374

    Peter Stolz | 16. Dezember 2011 | 12:48 | Antworten
    • nicht erst in afghanistan, sondern
      schon bei der feigen bombardierung
      serbiens kehrte deutschland zum
      imperialismus zurück – in afgha-
      nistan wird es seine grenzen er-
      kennen müssen; für viele völker
      welch ein glück.

      eberhard seelig | 18. Dezember 2011 | 13:51 | Antworten
  47. First they take Manhattan, then they take Berlin.

    Und was “die Märkte” sind und wie sie funktionieren, kann jeder nachlesen: “http://blogs.wsj.com/wealth/2007/01/08/plutonomics/”

    Dass in Deutschland die herausragenden Repräsentanten der deutschen plutocrats die Ganoven aus Köln, Josef Esch, Matthias Krockow, Lothar Ruschmeier, Christoph Oppenheim, Matthias Esch und Consorten sind, kann jeder der des Lesens mächtig ist inzwischen sogar im Manager Magazin nachlesen. Und dass “die Märkte” nur der Tarnname für diese Ganoven- und Banditenwirtschaft ist, die auch als Neue Soziale Marktwirtschaft von Kohl, Genscher, Schröder, Fischer, Merkel & Co. gepushed wird, ist ja leider noch nicht so sehr Gegenstand des öffentlichen Diskurses. Aber wir werden das wohl noch von A bis Z buchstabiert bekommen, so wie unsere Vorfahren es am 7. Mai 1945 buchstabiert bekommen haben.

    RabulaRaser | 26. Dezember 2011 | 20:07 | Antworten
  48. Die Märkte werden eindeutig und ausschliesslich von der Politik beeinflusst. Regulierung ist der erste Schritt ins Verderben. Würde man dagegen eine umfassende Haftung für Fehlverhalten inkl. Fahrlässigkeit einführen und keine Banken retten (“mora hazard”) und kein Geld “drucken”, hätten wir seit 1950 ununterbrochen wachsenden Wohlstand. Leider müsste man dazu in ein Paralleluniversum reisen, um so etwas zu beweisen.

    GG | 9. Januar 2012 | 08:15 | Antworten

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