Sprung ins Trübe

Die einen werfen Merkel vor, sie sei eisern wie Bismarck, also stur, die anderen werfen ihr vor, sie sei unentschlossen und zögerlich. Ich denke, die Kanzlerin ist vor allem eines: vorsichtig. Sie behält gerne die Kontrolle. Beim Rückblick auf ihre zwar nicht lange, aber an Krisen reiche Regierungszeit, fällt eigentlich nur eine Entscheidung aus dem Rahmen, das aber gründlich: Der Atomausstieg.

Angesichts der rauchenden Atommeiler in Fukushima galt als menschenverachtender Zyniker, wer über Geld nur reden wollte. Und Angela Merkel spürte: Mit ihrer vorsichtigen, berechnenden Art würde sie hier nicht weit kommen. Dieses eine Mal wagte sie den Kopfsprung in unbekanntes Gewässer und zog ihre Partei mit. Noch weiß niemand, ob sie heil das andere Ufer erreichen wird – ob es wirklich gelingt, 20 Prozent Atomstrom zu ersetzen, ohne dass es zu echten Lücken in der Versorgung kommt. Dann wäre Fukushima schnell vergessen und die Empörung über die unfähige deutsche Politik groß.

Dass der Verzicht auf Atomenergie uns alle etwas kosten würde, war klar. Klar auch, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien und den dafür nötigen Speichern und Stromnetzen ein Jahrhundertprojekt sein würde.

30 bis 40 Euro im Jahr sind da noch gar nichts. So viel sollen Haushaltskunden künftig mehr für ihren Strom zahlen, weil Großverbraucher aus der Industrie entweder keine oder nur noch geringe Netzentgelte zahlen. So steht es in der geänderten “Stromnetzentgeltverordnung“. Verbraucherschützer nennen das eine “Dreistigkeit“, Handwerkschef Otto Kentzler “ein fatales Signal für die Privathaushalte und den gewerblichen Mittelstand”.

Nun, irgendwer muss die Folgekosten der Entscheidung vom Frühjahr tragen, und ganz ungeschoren kann der Verbraucher nicht davonkommen. Dennoch zeigt dieses kleine Beispiel, dass der Ausstiegsbeschluss nicht in erster Linie ein Ende war, sondern der Anfang von harten Verteilungskämpfen.

Ob Angela Merkel auch in der Eurokrise ihre Vorsicht ablegen und einen Sprung ins Trübe wagt, wird sich zeigen. Aber selbst wenn sie den Euro damit rettet, es wird in jedem Fall nicht das Ende sein. Sie hat dann ihre größte Aufgabe noch vor sich: Die Verteilung der Lasten im eigenen Land.

159 Kommentare | 08. Dezember 2011 | 09:42 Uhr | Twittern | Facebook

159 Kommentare

  1. Jedes Mal wenn ein Fluggerät vom Himmel stürzt ist das Geschrei nicht zu überhören. Das Herstellen des Aluminiums der Tragflächen und des Rumpfes rufe immanente Umweltschädigungen hervor und die viel zu lauten Triebwerksgeräusche wirken sich auf das Paarungsverhalten von Lurchenmucksern (eine Eigenkreation !) mehr als Negativ aus! Und auch jedes Mal wenn seit den letzten Monaten was mit „Atom“ zu hören ist, sammeln sich dort sofort weltverbessernde Mahner um den Rest der Menschheit vor dem ultimativen Gau zu bewahren.
    .
    Deutschland ist umgeben von Meilern, so dass es Irrig wäre anzunehmen, dass die Welt durch unsere Windräder hinter dem Horizont sicherer wäre! Ich höre schon das Geschrei unserer Grünen, die sich bestimmt gleich wieder irgendwohin Einfliegen lassen um sich an vorderste Reihe eine Demonstrantenkette zu stellen. Wundern würde ich mich nicht wenn diesmal auch schwarze, rote und gelbe Farben zu sehen wären. Wie gesagt, wundern würde es mich wirklich nicht.
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    Auto fahren ist gefährlich doch keiner stoppt ihre Produktion, Zigaretten ist tödlich aber niemand will sich mit der Zigarettenindustrie anlegen, Flugzeuge fallen vom Himmel doch die wenigsten wollen aufs Fliegen verzichten und auch Maschinengewehre sind mörderisch aber niemand ist da der sie wirklich verbieten lassen will den sie – so die Politiker – garantieren unsere Sicherheit!
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    susi

    susi bibelmaus | 8. Dezember 2011 | 09:47 | Antworten
    • Auch wenn ich sonst ein Kritiker Deiner Posts hier bin.
      Mit diesem Kommentar von Dir kann ich mich sehr gut idendifizieren.

      Charlot | 8. Dezember 2011 | 21:06 | Antworten
    • ist jetzt nicht so ganz klar, was die Dichterin uns hiermit zum Thema aufrätseln will…. jedoch ist Merkel in der Hauptsache eins : Unfähig !!!
      Möglicherweise klar, daß die weiblichen Blogger lieber von einem weiblichen Kanzler in den Ruin getrieben werden wollen, und die Herren lieber von einem männlichen…. ich erinnere, daß Merkels Ziehvater Kohl ursächlicher Auslöser für die momentan stattfindende Kriese ist….
      Merkels Atomausstieg war die einzig mögliche Rettung für die Regierung, sonst würden wir munter weiterstrahlen, sonst gar nichts, und das wird uns noch teuer zu stehen kommen, war doch die Netzgebührbefreiung zu Gunsten der boomenden Wirtschaft und auf Kosten des kleinen Mannes nur der Anfang…. das wird sich die Energielobby noch schön vergolden lassen, und wahrscheinlich haben sie die unterschriebenen Verträge bereits in der Tasche….

      also keine “kluge Entscheidung” mit Weitblick zugunsten der Bürger, sondern reiner strategischer selbsterhalt!

      Merkel stopft ein Loch in dem sie ein anderes aufreist, so, wie bei Peter Zwegert, den sie holen, wenn es die Schuldner nicht mehr blicken…. aber der kommt nicht zu Merkel….
      wie gesagt unfähig, ohne Weitblick und alles auf kosten der Wähler…..
      das könnte auch jeder Realschulabgänger ebensogut….

      staatsfeind No.1 | 9. Dezember 2011 | 08:23 | Antworten
      • .. Kanzlerin Merkel . Mutti-Deutschland . Nanny-Europa ..

        Nennen WIR die “wahren Dinge” beim Namen..!
        .. “ES” kann nicht “schnell genug” und nicht “profitabel genug” die Gründung der EU und deren Weg, ausgebeutet werden.
        ALLE richten sich nach den “Märkten und Börsen”..!

        Aber der “kleine Bürger” bleibt verschuldet und überwältigt zurück.
        .. Geld weg, Arbeit weg, Haus weg .. eine “zuversichtliche Zukunft” für jeden, der rebelliert oder gar, von “seinen Rechten” gebrauch macht..!

        .. “Frei-Markt-Wirtschaft” sollte wohl heißen “moderne Sklaverrei” ohne Grenzen.

        .. die EU .. fängt jetzt damit an, Ihre Fehler zu erkennen und zu beheben.
        Da sich England, als “nicht €uroland”, gegen den €uro entschieden hat und somit auch keine “stabilität” mehr bietet, rechnet man in LONDON nur noch in US-Dollar.

        Die EU schreitet vorran, mit einem Haushalt, Bauplan und den Willen zu bewältigung der “€uro-Krise”.

        .. meine Meinung .. in 10 Jahren, ist der €URO, Gold wert.

        .. Kanzlerin Merkel ..

        Als “Mutti und Nanny” kann Ich, Sie nur loben..!
        Eine rebellische Groß-Familie Deutschland und ein
        “junges Waisen-Kind” wie EUROPA.

        Naja, dauert noch ein wenig .. bis 18.
        Aber bei einem “so großem Erbe” wie “ES” bei EUROPA der Fall ist (geschichtlich), sollte man seine Entscheidungen, auch nachvollziehbar treffen, um nachfolgenden Generationen, eine CHANCE zu geben, warum und wieso, Entscheidungen getroffen wurden, wie Sie damals getroffen wurden.

        Die geschichtliche Verantwortung EUROPA gegenüber, steht vor jeder Entscheidung, noch vor den Märkten und Börsen.

        .. wer blöd macht, bekommt NICHTS ..

        Gruß
        bcstony

        P. Degoulange | 9. Dezember 2011 | 16:39 | Antworten
  2. Sie sollte vor allem eines nicht,sich von anderen Ländern nicht verrückt machen lassen,sondern auf das Wohl der ihr untergeordneten Bevölkerung bedacht sein,wie sie es zur Amtseinführung schwor.

    M.G. | 8. Dezember 2011 | 09:54 | Antworten
  3. Mir ist Frau Merkel viel lieber als ein Hr. Berlus(t)coni, ein Hr. Sarkozy – oder auch ein Hr. “Gazprom” Schröder.

    Und mit Sicherheit ist es besser sich nicht immer von allem und jedem dazu bekehren zu lassen dies oder das zu machen.

    Ja, sie ist langsam in vielen Entscheidungen. Aber lieber so, als noch schneller noch größeren Blödsinn zu verzapfen. Oder zur Unzeit so dummes und wirres Zeug zu reden wie der eitle Hr. Barroso aus dem Bankrott-Land Portugal.

    Und ich wünsche mir auch keinen Herrn Gabriel oder Herrn Steinmeier im Austausch – Das besonnene Gespann Merkel/Steinbrück dagegen könnte ich mir dagegen sehr gut vorstellen…

    Gernot | 8. Dezember 2011 | 09:55 | Antworten
    • Gerade Barruso ist ja der Jenige,der versucht Frau Merkel verrückt zu machen mit seinen Eurobons,weil aus Deutschland noch viel mehr rauszumobsen geht,darauf ist doch das Ausland in der EU scharf.Von daher sollte Frau Merkel sich von diesen nicht verrückt machen lassen.@Gernot

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 10:06 | Antworten
    • Sehe ich genau so.

      Tomca | 8. Dezember 2011 | 10:08 | Antworten
      • Jetzt ist Sachlichkeit und kühler Kopf gefragt, lassen wir die Kanzlerin mal machen. Panikmache hilft keinem.

        Tomca | 8. Dezember 2011 | 10:11 | Antworten
        • Den kühlen Kopf hatte zumindest Profalla nicht mit dem Satz”Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen.”@Tomca

          M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:42 | Antworten
  4. Ich frage mich, warum (zum Henker)!, Frau Illner nun dieses Eiterbeule wieder aufstechen muss?

    Der Ausstieg aus der Atomenergie hatte einen ganzen Komplex von guten Gründen. Will sie, dass die alle hier nun wieder noch einmal diskutiert werden?

    Man kann sich nur wundern!

    Übrigens: Die Besteuerung der Energie ist eine konstante und vorhergeplante Einnahmequelle der öffentlichen Hand. Würde der Bürger seinen Energieverbrauch halbieren, sorgte letztere zweifelsohne für eine Verteuerung des Stoffes, bis das alte Steueraufkommen wieder gesichert ist… selbst wenn sich die Endpreise dadurch vervierfachten.

    Der Energiepreiswucher ist Programm und bedeutet Partielle Inflation für alle.

    So einfach ist das!

    Alfons | 8. Dezember 2011 | 10:19 | Antworten
    • Man muss aber bei Privatabnehmer nicht höhere netzleistungsgebühren nehmen, als bei Industrie,das ist unfair,da sie den selben Strom verbrauchen,wie wir Privathaushalte.@Alfons

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 11:39 | Antworten
  5. Wir Deutschen müssen uns entscheiden: Entweder Atomstrom mit all seinen Konsequenzen oder alternative Energien mit all seinen Konsequenzen.

    Wasch mich aber mach mich nicht nass. Das geht nicht mehr.

    Brennstäbe brauchen ein Endlager, was wir nicht haben.
    Ökostrom braucht Leitungen, die ihn weiterbefordern, die wir in ausreichender Menge nicht haben.

    Wenn mir als Endverbraucher in die Tasche gegriffen werden muss, weil der Strom teurer wird, dann verlange ich eine Lobby, die das Stromnetz so konformiert, dass Windparks nicht abgestellt werden müssen, weil das Stromnetz die möglich vorhandenen Ressourcen nicht ausnutzen, sprich transportieren kann.

    Gewinne absolut in die Ausweitung der Netze, müssen in den Transport gestellt werden.

    Schreibt endlich Gesetze, die das zulassen, ohne diese tausenden Ausnahmen, von denen nur die Großwirtschaft profitiert.
    Letztendlich profitieren wir alle davon.

    Tuklov | 8. Dezember 2011 | 10:27 | Antworten
    • Es müssen mehr Vermieter auf den Mietobjektsdächern Solarplatten setzen lassen,was auf Dauer den Strom auch billiger macht.Es machen noch viel zu wenige Vermieter mit.@Tuklov

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 11:42 | Antworten
  6. Vor Fukushima sagte Merkel vor Atomlobbyisten, dass sie den Atomaustieg nicht will und längere Laufzeiten will und ignorierte das Risiko der Atomkraft. Nach Fukushima und vor den Landtagswahlen auf einmal die 180°-Wende. Das Atommülllager Morsleben, was sie als Umweltministerin unter Kohl als “sicher” gegen Expertenrat genehmigte, muss heute mit Milliardenkosten geräumt werden da einsturzgefährdet. Die unverantwortliche Festlegung auf Gorleben als Endlager wurde erst kürzlich aufgegeben.

    Vor diesem Hintergrund vertraue ich Merkel beim Thema Atomausstieg nicht, ihren Regierungsparteien CDU/CSU und FDP auch nicht, da gibt es zuviele die den Atomausstieg nicht wollen.

    Marvin | 8. Dezember 2011 | 10:44 | Antworten
    • Was sol’s,wir Menschen ruinieren den Erdball ohnehin und früher oder später rächt sich die Natur dafür,vielleicht mit einer Eiszeit wieder oder Überhitzung,aber bis dahin sind wir warscheinlich nicht mehr und was unser Nachwuchs auf dem Planeten macht,darauf haben wir ohnehin keinen Einfluss mehr,also ist es doch egal,ob Atom oder erneuerbare Energie.@Marvin

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 11:48 | Antworten
      • Hallo M.G.

        “Was sol’s,wir Menschen ruinieren den Erdball ohnehin …”

        Diese Argumentation hat was für sich. Also lassen wir Frau Merkel einfach machen, was sie für richtig hält – es wird schon falsch sein. Ungefähr nach dem Motto: Ach, das Leben könnte so schwer sein – leider sind wir gezwungen, es uns einfach zu machen!

        Ein Faktor wird in dieser Zukunftsdiskussion bisher völlig unterschlagen, und dafür ist auch das ZDF zu rügen: 2012 ist nämlich das Jahr, in dem die Götter kommen! Das hat Erich von Däniken gesagt, und deswegen stimmt das so. Ob das was zum Guten oder zum Schlechten bedeutet … Wir werden es erleben. Erst kürzlich hat das Verwaltungsgericht Berlin in einer verwandten Sache geurteilt – aber Achtung: SATIRE!

        http://www.ybersinn.de/2011/12/05/2012-kommen-die-gotter/

        Ybersinn | 8. Dezember 2011 | 14:07 | Antworten
        • Ich fand im Inernet,dass am 21.12.2012 der Weltuntergang sein soll,was auch der Majakalender und ein Hellseher namens Nostradamus gesehen haben will.
          Warum sollen wir auch das Leben uns schwer machen,wenn es auch einfach geht,denn unsere Nachkommen,machen nach uns,ohnehin was sie denken.Unsere Ideen sind ihnen dann vollkommen egal,so unter dem dem Motto:”Lasst doch die Alten geredet haben,wir machen,was wir wollen.”,wonach die Erde wirklich zerstört werden kann.
          Also ist mit es doch egal,ob Atomstrom oder anderer,Hauptsache ist,ich habe welchen der bezahlbar ist.@Ybersinn

          M.G. | 8. Dezember 2011 | 15:16 | Antworten
          • @ M.G.

            Das ist eine mehrheitsfähige, wenn auch nicht sehr zukunftsorientierte Einstellung. Aber machen Sie sich keine Sorgen – die Menschheit wird auf jeden Fall an ihrem Wachstums-Credo festhalten.

            Nach mir die Sintflut!

            Ybersinn | 8. Dezember 2011 | 15:53 | Antworten
          • Die Sintflut gab es nie und wird es auch nie geben,weil es in wWirklichkeit Tsunamis sind,die dann kommen können,wenn ich nicht mehr bin,dass kann man so sehen.Warum auch nicht ?Wenn wir etwas der Jugend auf dem Weg geben wollen,wissen sie alles besser,also nach mir der Tsunami.@Ybersinn

            M.G. | 8. Dezember 2011 | 17:14 | Antworten
  7. Tja, Frau Illner… Ihre auch persönliche Nähe zur Deutschland AG ist ja bekannt. Netter Versuch wieder mal.

    Anruf: Hallo Frau Illner… Das mit dem Atomausstieg geht so nicht. Warum, das wollen Sie gar nicht wissen.

    Illner: Na schön, und womit kann ich helfen?

    Anrufer: Sie könnten das Thema mal wieder neu in einer Sendung des ZDF aufgreifen. Am besten gleich mit Blog und allem PiPaPo. Dann entsteht der Eindruck, als sehe die breite Bevölkerung noch einen erheblichen Handlungsbedarf.

    Illner: Hum, das kriegen wir schon hin. Mir gehen echt auch gerade die Themen aus. Denn über alles, was wirklich kritisch wäre, dürfen wir nicht berichten.

    Anrufer: Vielleicht auch besser so… Na, und grüßen Sie Ihren Mann von mir. War letztens echt toll auf der Telekom-Coktail-Party

    Illner: Danke…. werde ich ausrichten. Wir vom ZDF freuen uns immer, wenn wir helfen können.

    Anrufer: Klick (hääähäääh… das ging ja mal wieder glatt!)

    Krauter | 8. Dezember 2011 | 10:54 | Antworten
  8. Der Atomausstieg ist gegessen, die Rolle rückwärts zur Rolle rückwärts traut sich ja wohl kein Politiker.
    Tuklov’s und Alfons’ Gedanken kann man nur zustimmen.
    Liebe Regierenden, macht endlich Butter bei die Fische, dann stimmt auch das Wahlvolk zu (außer die Wutbürger).

    Tomca | 8. Dezember 2011 | 11:51 | Antworten
    • Zu viel Fett ist ungesund,denn Fisch hat schon 3-fach ungesättigte Fettsäuren oder auch Omega-3-Fettsäuren.Zum Schutz Ihrer Gesundheit.@Tomca

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 11:56 | Antworten
      • M.G. , du bist ein Schlaumeier.

        Tomca | 8. Dezember 2011 | 12:00 | Antworten
        • Danke,darf ich das als Kompliment sehen ?@Tomca

          M.G. | 8. Dezember 2011 | 12:16 | Antworten
          • JA

            Tomca | 8. Dezember 2011 | 16:24 | Antworten
  9. Der kleine Mann kann das alles doch garnicht mehr bezahlen. Es nutzt auch nichts, wenn man der Kanzlerin jetzt Besonnenheit auf die Fahne schreibt, seit 1 1/2 Jahren wurschtelt man sich durch. Wir alle erwarten doch Handlungskompetenz und kein Taktieren gegenüber den Euro-Ländern. Es müssen Lösungen her, sonst werden wir soziale Unruhen in den Ländern sehen.

    Wenn wir erst einmal von den Rating-Agenturen herabgestuft werden, dann geht es hier richtig ab. Und ich sage es immer und immer wieder – man versündigt sich an kommenden Generationen. Schon jetzt lässt man viele Rentner im Stich, die unter der Armutsgrenze leben, das scheint keinen zu interessieren, die Perspektiven der Jugend sind auch nicht rosig und das aller Schlimmste – man tut nichts gegen die Dummping-Löhne hier in der Rebublik. Das ist eine Schande.

    G.Walter | 8. Dezember 2011 | 11:58 | Antworten
    • das ist nun mal so im Kapitalismus,dass man sich leider nicht der armen rentner annimmt,oder zu wenig,nur Dumping-Löhne gezahlt werden und bei Inflationen die Bonität auch in Deutschland herabgestuft werden kann.Die Profitgier muss ein Ende finden und keiner darf mehr reicher werden wollen,als der andere.Wenn die Menschheit die Gier nach Reichtum und Macht abschaffen würde,haben wir genau die gesellschaftsordnung,wo sich alle wohl fühlen und die gewünscht wird zumindest vom Volk.@G.Walter

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 12:21 | Antworten
      • @M.G

        …”.Die Profitgier muss ein Ende finden und keiner darf mehr reicher werden wollen,als der andere.Wenn die Menschheit die Gier nach Reichtum und Macht abschaffen würde,haben wir genau die gesellschaftsordnung,wo sich alle wohl fühlen und die gewünscht wird zumindest vom Volk”

        Von diesem Traum der, aufgrund des menschlichen Strickmusters, ein solcher bleiben wird, haben schon die DDR Bonzen geträumt. Leider gab es auch den Praxistest.
        Ein ganzes Land wurde wegen mangelnder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit an die Wand gefahren. Parolen ersetzen keine Kreativität und erstaunlich ist wieviele ehemalige DDR Bürger immer den Traum noch träumen.

        Menschen sind unterschiedlich, mit unterschiedlichen Neigungen, Antrieben, Ideen und Lebensmodellen. Laßt endlich den grauen “alle sind gleich” Quatsch beiseite.
        Es kann doch nur darum gehen die Auswüchse des westlichen, erfolgreichsten System, zu justieren!
        Menschen sollen und wollen selbst entscheiden wie sie leben, arbeiten und verdienen wollen. Da hat kein Politiker etwas hinein zu reden.

        Den letzten Satz bezw. dessen Kernaussage bezweifle ich sehr:

        “…Wenn die Menschheit die Gier nach Reichtum und Macht abschaffen würde,haben wir genau die gesellschaftsordnung,wo sich alle wohl fühlen und die gewünscht wird zumindest vom Volk”..

        Nein die wünschen nur Neidhammel und Menschen die aus ihrem Leben nichts machen können.

        An der Gleichmacherei sind die Sozialisten und Kommunisten in der ganzen Welt gescheitert!
        Langsam sollte das sich herumgesprochen haben.

        Helmut | 8. Dezember 2011 | 13:00 | Antworten
        • Ist Gleichheit der Menschen so falsch,denn das GG sagt es im 3.Art.,es müsste nur eingehalten werden.Der Kapitalismus wurde doch schon gegen die Wand gefahren und ein 2. Weltkrieg entstand,wenn weiter so die EU an die Wand gefahren wird und weiter die Inflation besteht wird es ein 3. Weltkrieg geben,wegen Unzufriedenheit der EU-Länder wegen den deutschen Sparplänen,denn wieder diktieren Deutsche,was andere Länder zu machen haben.Dies hatten wir bei Hitler schon mal.@Helmut

          M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:16 | Antworten
        • Gleichheit der Menschheit ist ein Grundrecht nach dem GG Art.3
          Der kapitalismus wurde schon mal gegen die Wand gefahren und dann folgte der 2.Weltkrieg,wo Deutschland dem Ausland diktierte,was zu tun sei.
          Die EU wird durch Inflation auch gerade an die Wand gefahren und es besteht schon Unruhe im EU-Ausland wegen den Sparplänen wieder von Deutschland diktiert,was auch zum 3. Weltkrieg fürhen kann.@Helmut

          M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:20 | Antworten
          • @M.G.

            Da bringen Sie etwas durcheinander! Im Artikel 3 GG steht folgendes:

            “Art 3
            (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
            (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
            (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
            Q: Bundesministerium der Justiz

            Tut mir leid, aber da steht nichts, dass alle Menschen gleich sind. Gleich im Bezug auf ihre Fähigkeiten, Neigungen und Interessen.

            Sie sind nur vor dem Gesetz gleich, mehr aber auch nicht!

            Helmut | 8. Dezember 2011 | 14:38 | Antworten
          • Sie haben auf jeden Fall gleichen Rechten und Pflichten und sind mit gleicher Würde zu betrachten,dass heißt,dass nicht einer durch mehr Profit mehr Macht haben darf.
            Ich persönlich finde die Igee der Partei DIE LINKE nicht falsch,sondern sozial bei uns in den neuen Bundesländern insbesondere Land Brandenburg wird dies auch noch durchgesetzt,wo ich mich auch wohl fühle.
            Ich denke wir sind zu unterschiedlich,wodurch wir uns nicht verstehen.@Helmut

            M.G. | 8. Dezember 2011 | 15:20 | Antworten
  10. Der Ausstieg stand nach Fukushima so oder so an.

    Spätestens nach der Wahl 2013 hätte die dann, durch den Höhenflug der Grünen(mindestens 25%), rot-grüne Regierung, den Atomausstieg beschlossen, unter genau den gleichen Voraussetzungen.

    Denn es geht in diesem Land schon lange nicht mehr darum, was für den kleinen Mann noch bezahlbar und ´gerecht´ ist, sondern um das, was die wirtschaftliche Kraft des Landes stärkt.

    Da ist Einigkeit unter den etablierten Parteien, wohin man schaut. Es gibt doch soviel zu retten.

    V.S. | 8. Dezember 2011 | 12:14 | Antworten
    • “Es gibt doch soviel zu retten.”
      Es gibt 2 Möglichkeiten:”Packen wir es an.” oder “Rette sich wer kann.”@V.S.

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 12:24 | Antworten
  11. Wie hoch würden die Preiserhöhungen denn wohl ausgefallen, wenn die Meiler weiter am Netz blieben?
    Das gerade die Großverbraucher nicht an diesen angeblichen Mehrkosten beteiligt werden sollen, begreife ich als Schlag ins Gesicht des Deutschen Michels, und als Indikator für das mangelhafte Gerechtigkeitsempfinden unserer Politiker, das die Lasten stets einseitig dem Normal- und Geringverdienenen aufbürdet.

    Delitant | 8. Dezember 2011 | 12:22 | Antworten
    • Dieser Meinung bin ich mit meinem Posting am 8.13.11 um 8.39 Uhr an @alfons gerichtet auch.Jeder verbraucher ob Industrie oder Privat sollte die netzleistungsgebühr bezahlen.@Delitant

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 12:31 | Antworten
      • Hallo meine liebe @M.G.!

        Ganz recht! Zumal die Verteuerung elektrischer Energie
        gerade bei Großkunden einen Anreiz dafür schaffen würde, Mittel und Wege dafür zu finden den Verbrauch zu reduzieren.

        Gruß,

        Henk

        Delitant | 8. Dezember 2011 | 13:02 | Antworten
        • Da werden dann lieber Immissionsrechte gehandelt,statt gespart,was ja die Regierung begünstigt.@Delitant

          M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:22 | Antworten
  12. Zum Atomstrom:

    Haltet euch alle an euren eigenen Nasen.
    Spart etwas Strom,dann wird’s schon werden.
    Ich zahle gern mehr für “gesünderen” Strom.
    Aber man sieht es ja bei den Nahrungsmitteln in Deutschland.
    Billigware kaufen, und sich dann über Legebatterien, Pestizide, Antibiotika ( nebenbei ANTI- sagt schon alles )aufregen. Und kommt mir nicht mit, was sollen die “Armen” denn kaufen. Man muß nicht jeden Tag Fleisch essen, oder?!
    Das Volk macht die Richtung.

    Zur Kanzlerin,

    lasst die mal machen. Die “Anderen” machen es bestimmt nicht besser.

    Schönen Tag
    Michl

    Michl | 8. Dezember 2011 | 12:33 | Antworten
    • Man muss sein Volk auch nicht auf Diät setzen,wenn es arbeitsfähig bleiben soll.
      Zudem in der DDR wurde bei der Geflügelzucht kein Antibiotika verwendet,denn ich habe in der Brange in der DDR gelernt.Es muss ja im Westen immer noch größere Masstleistung erziehlt werden,dass ist der Grund.
      Der Hartz IV-Regelsatz lässt nun mal keine teuren Artikel zu.
      Sie sollten sich mal den Wirtschaftsbogenn zur Hartz IV-Regelsatzberechnung erst ansehen,bevor Sie andere,die billig einkaufen müssen so nieder machen.@Michi

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:28 | Antworten
      • Wieso Ost West, JETZT kaufen wir überall fast das Gleiche.
        Und es geht nicht um billig Einkaufen, sondern WAS wird gekauft. Wenn ich mir manche Hartzempfänger anschaue ist
        das mit der Nahrungsaufnahme nicht weit her. Rauchen geht ja auch meistens, und ein Flachbildfernseher usw.
        Ich weiß, nicht alle sind so. Aber man muß auch beide Seiten sehen. Jetzt schweifen wir aber vom Thema ab.
        Absolut jeder kann in seinem Bereich was verändern, wenn er nur will. Einfacher ist es aber zu sagen das immer andere Schuld sind an meiner Situation.

        Gruß
        Michl

        Michl | 9. Dezember 2011 | 09:30 | Antworten
        • Es ist aber nicht jeder Hartz IV-Empfänger Raucher.Es gibt auch Asthmatiker,die gar nicht mehr rauchen dürfen und sich gesund ernähren und zudem sogar zu den Tafeln e.V. gehen müssen,wegen Nahrung und in Kleiderkammern gehen müssen.Sie sollten etwas vorsichtiger werden mit Ihren Urteilen über Hartz-IV-Empfängern,denn ich arbeite ehrenamtlich beim Arbeitslosenverband.
          Die Fütterung von Geflügel habe ich aber zu OSt-West-Zeiten gemeint,wo ich im Osten noch selbst Zootechniker für Geflügelzucht war.Bei uns wurde kein Antibiotika verfüttert,um die Mastleistung zu erhöhen,wenn man im Westen die Tiere damit krankfüttert und damit beim Menschen resistente Bakterien und Vieren erzeugt,ist ja wohl der Westen mit der Antibiotikafütterung selbst Schuld und nicht der Osten,welcher mal gesündere damals Broiler genannt Masttiere,Geflügel erzeugte.Vielleicht sollte da der Westen mal etwas vom ehemaligen Osten lernen.@Michi

          M.G. | 9. Dezember 2011 | 10:23 | Antworten
          • Hallo M.G. ich wollte nicht die Minderheit der Hartz4-Empfänger angreifen, oder aufrufen um sich etwas mehr an die eigenen Nase zu greifen.
            Wenn Sie im Arbeitslosenverband arbeiten wissen Sie genau was und wen ich meine.
            Fütterung:
            In der Tat können wir diesbezüglich vom Osten lernen
            wie man Breuler behandelt. Aber, wenn ich unbedingt einen Gockel für 3 Euro kaufen will, brauch ich mich nicht zu wundern, wenn die Dinger dann aus “Plastik” sind. Auch die werden von Ostdeutschen gekauft, oder? Also, was ich damit sagen will, einfach mal nachdenken beim Einkauf, nicht nur über die Preise motzen. Noch mal, wir können im Kleinen was ausrichten.
            Jetzt haben wir aber unser eigenes Forum, oder !?
            Und bitte, kann man mal das ewige Ost West sein lassen. Da war auch nicht alles perfekt.
            Gruß
            Michl

            Michl | 9. Dezember 2011 | 12:52 | Antworten
    • Wenn jeder von uns ab sofort nur noch die Hälfte Strom brauchen würde, dann hätten die Energiekonzerne nur noch halb soviel Einnahmen.
      Also müssten sie den Preis je kw/h verdoppeln, um zumindest kein Minus zu machen.

      Normalerweise müssen sie aber ihren Aktionären jedes Jahr neue Gewinnzahlen vorlegen.

      Dies passiert schon seit Jahren so, seit Jahren wird uns eingetrichtert, wir sollten Strom sparen, seit Jahren kaufen wir Geräte, die immer weniger Strom verbrauchen.
      Und seit Jahren kostet der Strom immer mehr.

      Charlot | 8. Dezember 2011 | 21:13 | Antworten
      • Wenn wir ab sofort nur noch die Hälfte an Energie verbrauchen gibt’s am Ende des Jahres eine Rückzahlung.

        Wie oft haben Sie schon eine bekommen? Also, war nix mit Energiesparen,oder?!

        Und noch mal, wir haben einen kleinen Teil selbst in der Hand. Ist nicht einfach, aber ganz schuldlos sind wir selber auch nicht.

        Gruß
        Michl

        Michl | 9. Dezember 2011 | 09:22 | Antworten
  13. Und was ist schlecht daran, die wirtschaftliche Kraft des Landes zu stärken ??

    Hans | 8. Dezember 2011 | 12:33 | Antworten
    • Nichts, im Gegenteil, aber nur sofern es nicht überbordende Priorität hat und nichts anderes mehr zählt.
      Auch noch die letzte Finanzkraft aus den kleinen Leuten zu pressen, erscheint mir dabei nicht geboten.

      Es gab mal etwas, das soziale Markwirtschaft hieß, auch damals hatte Deutschlands Wirtschaft die Kraft um unseren Politikern Macht und Einfluß in der Welt zu sichern. Ein wenig mehr Bescheidenheit wäre auch in Politikerkreisen angebracht.

      V.S. | 8. Dezember 2011 | 12:57 | Antworten
      • Das Soziale in diesem Land geht doch in Deutschland als Sozialstaat immer mehr den Bach herunter.@V.S.

        M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:35 | Antworten
        • @M.G.
          Und nicht nur das, M.G.

          Auch Gerechtigkeit, Anstand und Ehrlichkeit usw. , usw. .
          Dabei wäre das auch ohne Geld zu haben.

          Der Geltungsdrang der meisten Politiker scheint jedoch über alle Maßen ausgeprägt zu sein, sodaß solche Tugenden Mangelware werden.

          V.S. | 8. Dezember 2011 | 13:53 | Antworten
          • Ja es ist schade, dass gute Tugenden wie Ehrlichkeit,Anstand und Gerechtigkeit Mangelware sind,sehe ich auch bei meinen Brüdeern,die nach der Wende in die alten Bundesländer gezogen sind,denn meine Mutter und ich,die in den neuen Bundesländern geblieben sind,sind für meine Brüder in den alten Bundesländern nur noch Menschen 2. Klasse, ich betone auch meine Mutter.@V.S.

            M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:57 | Antworten
  14. Was daran schlecht ist, ganz einfach, es paßt zu der dämlichen Aussage “Sozial ist was Arbeit schafft”!

    Was uns in diesem Land fehlt sind Politiker, die sich für das Gemeinwohl stärken, dazu gehört zwar auch die Wirtschaftskraft, vor allem aber das Volk, die Menschen!

    Wo ist eigentlich die Lobby, die uns Menschen vertritt?

    Andreas | 8. Dezember 2011 | 12:55 | Antworten
    • “Sozial ist was Arbeit schafft.”
      Warum wird die Arbeit abgeschafft im Sozialstaat ?
      Will Deutschland die Sozialstaatlichkeit etwa abschaffen und vielleicht Sklavenhalterstaat werden ?@Andreas

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 14:00 | Antworten
  15. Atomausstieg ist durch. Thema abgeschlossen. Hätte Angie es nicht gemacht, wäre sie in 2 Jahren abgewählt worden, und eine Linksregierung hätte es gemacht. Sehr intelligent, denen den Wind aus den Segeln (um nicht zu sagen: Windrädern) zu nehmen. Demokratisch ist es ohnehin geboten, dem Volkswillen entsprechende Entscheidungen zu treffen. Zur Eurokrise: Dafür kann Deutschland nichts. Angie und Deutschland helfen, soweit es geht. Aber wir weigern uns, den Sugar Daddy Europas zu spielen, damit andere Europäer weiterhin mit 60 in Rente gehen können. Und das ist gut so. Damit Deutschland reich und sexy bleibt. Mehr als Hilfe zur Selbsthilfe geht nicht. Die berechnende, kühle Herangehensweise von Physikerin Angie ist jedenfalls sehr lobenswert und allemal besser als die ewigen, lächerlichen Rufe von links nach dem großen Wurf. Was habe ich letzte Woche in der Bundestagsdebatte von der SPD gehört? Deutschlands Handelsbilanzüberschuss sind die Handelsbilanzdefizite anderer EU-Staaten. Richtig, aber so what? Niemand fordert in den USA von Kalifornien, sie sollen weniger exportieren, damit Idahos Exporte gestärkt werden. Vielmehr braucht Europa starke Länder und Wirtschaften wie Deutschland. Und damit Deutschland stark bleibt, darf es nicht über alle Maßen gemolken werden…

    Emil Castro | 8. Dezember 2011 | 13:06 | Antworten
  16. “Sozial ist was Arbeit schafft”!
    Das wäre doch gerade im Besonderen bei der Entwicklung alternativer Energiegewinnung der Fall, wenn Deutschland dort eine Vorreiterposition einnimmt.

    Delitant | 8. Dezember 2011 | 13:07 | Antworten
    • Aber nicht zu Lasten der nur privaten Endverbraucher,denn die Industrien dürfen sich bei der Finanzierung auch ruhig beteiligen,denn sie verdienen ja das ganz große Geld@Delitant

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 13:33 | Antworten
  17. Der Vergleich hinkt:
    “Die einen werfen Merkel vor, sie sei eisern wie Bismarck”

    Bismarck war ein Anführer, weit seiner Zeit voraus.
    Die Merkel ist m.E. nur eine Getriebene.

    Roland Tluk | 8. Dezember 2011 | 14:13 | Antworten
    • Sie lässt sich treiben,was das Schlimme ist.@Roland Tluk

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 15:22 | Antworten
      • @M.G.

        Funktioniert offenbar. Immerhin wurde sie offensichtlich ins Amt getrieben.

        Roland Tluk | 8. Dezember 2011 | 21:25 | Antworten
        • …und hat dann ein recht erstaunten Blick,dass sie dann das Kanzleramt übernehmen soll.weil die Frau Merkel ins Amt getrieben wurde.Schon klar,so kann man es auch sehen.@Roland Tluk

          M.G. | 9. Dezember 2011 | 00:52 | Antworten
  18. Die Energiepreise sind so hoch, weil jeder Geld verdienen will. Am meisten der Staat.

    Warum sind denn die Preise für Strom in Dänemark und deutschland die höchsten in der Welt?

    Egal, ob Kohle, Atom, Sonnem, Wasser oder Wind, die Energie könnte viel, viel billiger sein – und trotzdem noch für die Versorgungsunternehmen und den Staat viel abwerfen.

    Die deutschen glauben nur immer, sie zahlen viel für Strom, Wasser und Benzin, weil sie dann besonders ökologisch sind. Aber nein, das ist nicht der Grund…

    Jörg | 8. Dezember 2011 | 14:41 | Antworten
  19. es ist vermessen,in dieser eurpäischen Situation überhaupt mit Steinen zu schmeißen und fortlaufend jede Bemühung der Kanzlerin zu verreißen,denn keiner kann voraussagen,wie dieses Problem positiv gelöst wird.Wir werden die Entscheidung zum Euro erst in Jahrzehnten beurteilen können.
    Ich gehe da schon von unglablicher Leistung und Kompetenz aus,ob Steinbrück oder Merkel.Mir ist da die Partei egal,sondern mir ist wichtiger das überlegt und mit Sachverstand gearbeitet wird.Jede Partei in ihrer gewählten Amtszeit baut auch reichlich Mist und schiebt es hinterher den Konkurrenten zu,traurige Nichtskönner.
    Das dt.Volk hat wohl in der Überzahl den Ausstieg aus der
    Kernkraft gewollt(ich nicht)und nun sind nach meiner Meinung Schnellschüsse passiert,die wir alle teuer ,sehr teuer bezahlen müssen.Klassenbester in einer versauten Umweltpolitik zu sein bringt eh nicht viel,wir sitzen alle in einem Klassenzimmer.
    Es hat also keinen Sinn,ob Energiepolitik oder Finanzpoli-
    tik, mal schnell dem Bürger was Gutes vorzugaukeln,es wäre gelogen.Darauf bin ich persönlich nicht scharf.
    Und wie wichtig es ist,den Euro flach zu halten sieht man an den Reaktionen der Ratingagenturen,so lange Europa klein gemacht werden kann,ist die Welt in Ordnung,aber wehe wir werden immer besser.

    charlotte | 8. Dezember 2011 | 14:42 | Antworten
  20. Man kann über Frau Merkel sagen was man will, ich finde jedenfalls in meinem Blickfeld ist derzeit kein deutscher Politiker, der unsere Interessen besser vertritt. Mir ist auch ein Mensch lieber, der aufgrund eines spektakulären Ereignisses (Atom-Gau Japan)seine Meinung ändert und nicht zur Tagesordnung übergeht, als so aalglatte Polit-Fuzzies die das angeblich schon immer gewußt haben. Hätten wir die Sozis und Grünen an der Macht, wären die Euro-Bonds schon eingeführt und wir dürften die Rechnungen der anderen Eurostaaten komplett bezahlen. Gerade diese beide Parteien haben während ihrer Regierungszeit die Stabilitätskriterien aussen vor gelassen! Und jetzt das große Wort führen…Nein danke Genosse Gabriel und werte Frau Roth, Ihre “Wahrheit” ist nicht die meine.

    Helmut | 8. Dezember 2011 | 14:52 | Antworten
  21. ______________________
    *Anmerkung der Redaktion: Sollten Sie sich auch weiterhin nicht an die Nutzungsbedingungen halten, sehen wir uns gezwungen Ihren Nicknamen zu sperren. Wir freuen uns über eine sachliche Diskussion, an die auch Sie sich halten können. Vielen Dank und Schöne Grüße, Redaktion heute.de

    jps-mm | 8. Dezember 2011 | 15:00 | Antworten
    • Who is JPS-MM ?

      Marlowe | 8. Dezember 2011 | 18:08 | Antworten
      • JPS-MM wurde einfach so von der ZDF-Redaktion ausgelöscht.”Grausam,oder ?”@Martowe

        M.G. | 8. Dezember 2011 | 18:33 | Antworten
        • Ja, weil das ist keine Freiheit. Sehen Sie bitte in den Afghanistan-Blog, wo jps-mm auch schon gelöscht wurde, schauen Sie nach!

          Marlowe | 8. Dezember 2011 | 19:25 | Antworten
          • Weiß ich doch,ich habe auch Humor.Aber die Frage von Ihnen hat so zu meiner Antwort gepasst.Wenn JPS-MM nicht auf seine Gesundheit achtet und sich weiter so aufregt,bekommt er noch einen Herzinfakt.@Marlowe

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 00:55 | Antworten
        • @MG
          Wer sich nicht an die Blogregeln hält und nur auf eine miese Art und Weise äussert ,der muss gelöscht werden—so einfach ist das Leben.

          jupp | 8. Dezember 2011 | 19:38 | Antworten
          • JPS-MM said:
            „Bürgerrechtsverletzungen schwerster Art in Deutschland – Merkel persönlich verantwortlich“
            Warum darf das in Deutschland nicht gesagt werden ? Warum kummert sich kein Behörde um Verfolgung entweder der angeblichen Bürgerrechtsverletzungen des Merkle-Regimes oder der mogelichen unrichtigen Aussagen von jps-mm ? The left-wing Solitaire was eliminated by fair discussion. Well done! Demcracy muss geschutzt vor Terrorists.

            Marlowe | 8. Dezember 2011 | 22:06 | Antworten
          • Solange das ZDF dem JPS-MM nicht gleich sein Leben auslöscht,ist ja noch alles im rechtlichen Bereich.@jupp

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 00:56 | Antworten
  22. Zitat: M.I.

    Die einen werfen Merkel vor, sie sei eisern wie Bismarck, also stur, die anderen werfen ihr vor, sie sei unentschlossen und zögerlich. Ich denke, die Kanzlerin ist vor allem eines: vorsichtig. Sie behält gerne die Kontrolle. Beim Rückblick auf ihre zwar nicht lange, aber
    an Krisen reiche Regierungszeit, fällt eigentlich …..

    Anmerkung:

    In diesen Zeiten, wo näher korrekte Lösungsansätze, sehr versteckt und wenn verfügbar, selten relevant und breit bestätigt, herumzuliegen pflegen, sind Entscheidungs-korrekturen, zum Atomausstieg, eher eine alte Narbe, an die man sich, sofern rüde Zeit und rohes Wetter kommt, wenn auch ungern und vielleicht, … ein ganz, ganz, winzig-kleines bischen, in Technologischer Hinsicht und Hoffnung, bemüht – unauffällig, beleidigt, etwas früher
    erinnern will.

    Mit freundlichem Gruß und besten Wünschen
    Thomas S.

    Thomas Schurm | 8. Dezember 2011 | 15:15 | Antworten
  23. Hinsichtlich des Atomausstiegs wurde bereits an anderer Stelle in diesem Blog richtigerweise darauf hingewiesen, dass Fukushima keine neuen Erkenntnisse zu Tage gefördert hat, die ein Umdenken hätte rechtfertigen können. Sicherheit kann nur hinsichtlich bestimmter, klar definierter Kriterien gewährleistet werden (z. B.: Welcher Erdbebenstärke soll das Kraftwerk standhalten können? 7, 8 oder mehr?). Je höher die Standards gesetzt werden, umso teuerer ist Bau und Unterhalt des Kraftwerks. Die Standards waren in Fukushima aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus zu begrenzt. Somit ist doch klar, dass bei einem unvorgesehenen Ereignis mit Folgen, für die das Kraftwerk keine oder nur unzureichende Sicherheit gewährleisten kann, auch bei uns eine Reaktorkatastrophe geschehen kann. Das war auch vor Fukushima evident.
    Frau Merkel hat nicht umgedacht, sondern auf die Stimmung der Bevölkerung, auch vor dem Hintergrund der Ba-Wü-Landtagswahl gedacht! Mich erstaunt, dass es noch Leute gibt, die davon überzeugt sind, es gehe um Sachfragen. Nein: Fr. Merkel zeigt sich in Brüssel so unnachgiebig, weil das Wahlvolk ihr bisher gezeigtes Verhalten gerügt und als Schwäche interpretiert hat. Ihre Beliebtheit ist gesunken. Darauf hat sie reagiert. Es handelt sich eindeutig nicht um eine wundersame Erleuchtung oder Erkenntnis. Leider!

    Ratzl | 8. Dezember 2011 | 15:20 | Antworten
    • Das Volk sollte ruhig öfter die Frau Merkel kritisieren,damit sie das Wohl des Volkes weiter im Auge behält.@Ratzl

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 15:26 | Antworten
      • Frau Merkel hat aber nicht das Wohl des Volkes im Auge, sondern ihre Wiederwahl (=Machterhalt). Der Kritik einer Mehrheit des Volkes zu folgen muss ja nicht zwangsläufig zu dessen Wohl führen.

        Ratzl | 8. Dezember 2011 | 17:40 | Antworten
        • Wer wusste es nicht,dass Frau Merkel ihre Wiederwahl im Auge hat ?
          Zwangsläufig muss die Kritik des Volkes nicht zu dessen Wohl führen,aber die Kritik ist ein Versuch,es zum Volkswohl kommen zu lassen.@Ratzl

          M.G. | 8. Dezember 2011 | 18:30 | Antworten
          • Sie sagen damit nichts neues aus, im Gegenteil: Im Prinzip widersprechen Sie sich. Wollen Sie nur das letzte Wort behalten?

            Ratzl | 9. Dezember 2011 | 23:36 | Antworten
  24. Die Lasten tragen immer die kleinen,die haben keine Lobby,aber davon abgesehen,ich habe das gefühl das viele Journalisten nicht darüber hinweg kommen,das wir den Ausstieg gewählt haben,und das war endlich einmal eine gute Entscheidung.Jetzt müssen nur noch schärfere Gesetze gegen Drogen kommen aber das wird diese Lobby nicht zulassen.Geld ist Macht,und die Drogenbosse haben viel davon,auch glaube ich das die Politik das garnicht will,es ist ja auch ein grosses Business,und man weiss ja garnicht wer da drin hängt.Afghanistan (Amerikaner)naja lassen wir das.
    Also Frau Merkel gefällt mir langsam,sie ist nicht so ein Kuscheltier wie manch anderer Politiker.Sie hat Kreuz,wie man so schön sagt,was auch vielen Journalisten und Moteratoren fehlt.
    Gruss Kurt

    Kurt | 8. Dezember 2011 | 15:26 | Antworten
  25. Wer Merkel mit Bismarck auf eine Stufe stellt, beweist, daß er von Bismarck keine Ahnung hat. Lassen wir die drei Kriege die Bismarck bis zur Reichseinheit führte einmal außen vor und betrachten nur sein innenpolitisches Werk, so war er sicherlich stur, aber immer nur bis zu dem Punkt, an dem er einsehen mußte, daß eine weitere Eskalation in der Sache an sich mehr schaden als nutzen würde. Hier sei beispielsweise der Kulturkampf genannt. Im weiteren war er sogar so vorausschauend, im Sinne einer Revolution von oben, die Sozialgesetzgebung zu etablieren um den zunehmend revolutionären Tendenzen der aufstrebenden Arbeiterschaft das Wasser abzugraben. Am Ende legte er sich mit dem jungen Kaiser Wilhelm II. an, dem er bescheinigte, er sei ein „Brausekopf, könne nicht schweigen, sei Schmeichlern zugänglich und könne Deutschland in einen Krieg stürzen, ohne es zu ahnen und zu wollen.“ Das war 1889 und wie sehr sollte sich seine Prophezeiung bewahrheiten.

    Und jetzt stellen wir einmal Angela Merkel daneben. 2005 zur Kanzlerin gewählt, fiel sie in der ersten Hälfte der Legislaturperiode weder innen-, noch außenpolitisch besonders auf. Dies mag der Großen Koalition geschuldet gewesen sein, deren Ausrichtung dank der SPD eher auf der Kontinuität der Schröderpolitik bis 2005 beruhte. Erst 2008 kam Leben in die verstaubte Berliner Bude, erzwungen vom Ausbruch der Finanzkrise. Während sämtliches Augenmerk auf der Bankenrettung lag, wurde gleichzeitig der Sozialabbau betrieben, Arbeitnehmerrechte zugunsten windiger Arbeitsplätze unterwandert. Bismarck hätte Gift und Galle gespuckt! Seit der Wiederwahl 2009 und Schwarz-Gelb gibt es nur drei markante Themen in dieser Regierung: der ständige Koalitionsstreit, die Banken-, Finanz- und Eurokrise und der Atomausstieg. Nichts, aber auch überhaupt nichts davon beruht auf einer Initiative der Regierung. Es wird nicht regiert, es wird nur reagiert!

    Während Bismarck nach 40 Jahren an der Regierung so gut wie nur Erfolge, zumeist aus eigenem Antrieb, nachweisen konnte und sogar noch die Zukunft richtig voraussah, dürfen wir uns an Merkels “Der Aufschwung kommt an bei den Menschen” (widerlegt) und “Scheitert der Euro, dann scheitert Europa” erfreuen. Und wie “eisern” Merkel ist, haben wir auch schon erfahren. Von der Verlängerung der Atomlaufzeiten zum Ausstieg innerhalb eines halben Jahres. Von der harmlosen Finanzspritze für klamme Länder – immer unter dem Aspekt “mehr braucht es nicht” – zum Billionen-Rettungsschirm in zwei Jahren. Was am Ende die “Verteilung der Lasten” durch die Euro-Rettung betrifft, ist schon abzusehen was kommt: Der Lobbyisten-Blues wird auch noch den Rest von Merkels Eisen wie Wachs dahinschmelzen lassen. Die Lasten gehen auf Kosten des Normalbürgers ohne Golfplatz, Austern und Kaviar. Bismarck kann sich glücklich schätzen, daß er das nicht mehr erleben muß.

    Tocqueville | 8. Dezember 2011 | 16:06 | Antworten
    • Die Eu geht ohnehin unter,denn die USA jammert ja schon,weil sie einen Handelspartner verliert und wenn selbst die besten Länder abgestuft werden,von den Ratingagenturen,sieht man doch sehr deutlich,dass es abwärts geht.@Tocqueville

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 17:29 | Antworten
  26. Sprung nach vorne ist am Wochenende angesagt. Nach vorne heißt, dem Unions- oder dem Eurovertragswerk müssen solche Daumenschrauben beigefügt werden, die solche Schrecken auslösen, daß die Euroländer nicht mal wagen, in die Nähe des Vertragsbruches zu kommen. Die nationale Souveränität beim Haushaltsrecht muß in der Substanz bleiben. Aber jedes Euroland muß sich der Transparenz unterwerfen, sprich sich der effektiven Kontrolle preisgeben.

    Das rigorose, ultimative Vorgehen von Sarkozy und Merkel ist richtig und diesmal finde auch ich: alternativlos. Im Gebälk des Europäischen Hauses müßen neue Stützpfeiler eingezogen werden. Ausgabendisziplin und hinreichende Steuereinnahmen müßen auf ein solides Fundament gestellt werden. Wenn die überbordende Staatsverschuldung der einzelnen Euroländer und dieser Zone insgesamt in Relation zum BSP zu hoch ist, wohl höher als das der USA, dann haben Merkel und Sarkozy die richtigen Maßnahmen vor.

    Wenn das die ominösen Märkte nicht honorieren, ja was wollen sie denn dann. Nur das einzuziehende strikte Reglement gibt Sicherheit mit Perspektive, sprich mit Zuverlässigkeit.

    Merkel weiß, daß Flickschusterei mit Rettungsschirmen nur einer placebohafte Behandlung von Symptomen gleichkommt. Auch Eurobonds, und wenn sie noch so leidenschaftlich europatriotisch eingefordert werden, sind ohne ein knallhartes Stabilitätsregime Tinnef! Das müssen auch die Märkte anerkennen, wollen sie verhindern daß die Gebietskörperschaft „Eurozone“ unter der Pandemie „Forderungsausfall“ dahinsiecht.

    Die jetzt von Merkel angemahnten Vertragsänderungen bedurften ihrer gründlichen Vorbereitung. Diese können das Primat der Politik, die sich freilich nie ganz von den Interdependenzen der Märkte wird lösen können, zurückbringen und dem wirtschaftlichen und monetärem Handeln ein ruhigeres und beständigeres Hintergrundrauschen als Grundierung beisteuern und dadurch im Rahmen steuern.

    In letzter Zeit haben einige Politiker das Wort Demut in den Mund genommen. Wenn von Deutschland in diesen Krisentagen Führung gefordert wird, dann hat eine deutsche Bundesregierung dies mit Verantwortungsbewußtsein angesichts des Führerkultes, der in eine epochale Krise mörderischen Ausmaßes führte, in Demut zu erfüllen. Hier ist Demut wirklich angebracht.

    Angela Merkel hat die riesige Chance, ihren bislang verkümmerten Europaesprit (zB große Worte in ihrer Ratspräsidentschaft bei nachfolgendem Ausbremsen der EU-Kommission bei umweltpolitischen Aktivitäten) mit Elan auszufüllen. Nur sie kann es vereint mit Sarkozys Frankreich schaffen, Europa in eine intensivere europäische Handlungsqualität zu versetzen.

    Es geht um Führung nicht für Deutschland sondern für die Union, zumindest für die Euroländer. Es geht um Führung um der Handlungsfähigkeit der EU willen. Das Jahr 2011 muß damit enden, daß Stützpfeiler errichtet werden, die länger tragen, damit die europäische Zukunft weiterleben kann. In diesem Fahrwasser wird Deutschland europäischer werden und unsere Nachbarn brauchen es immer weniger zu fürchten, wenn Deutschland –hoffentlich immer weniger- in die Führerkabine springen muß.

    Melzer | 8. Dezember 2011 | 16:34 | Antworten
    • Von mir aus kann die EU auch untergehen,der ganze Wirbel ist doch eh schon zu viel,selbst für die anderen EU-Staaten,dass kann doch keiner mehr hören.@Melzer

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 17:25 | Antworten
  27. @ alle

    Da komme ich überhaupt nicht mit. Das verstehe ich nicht. Ich darf Sie bitten, mir zu helfen.

    Zitat auszugsweise Frau Illner:
    „Ob Angela Merkel auch in der Eurokrise ihre Vorsicht ablegen und einen Sprung ins Trübe wagt, wird sich zeigen. Aber selbst wenn sie den Euro damit rettet, es wird in jedem Fall nicht das Ende sein. Sie hat dann ihre größte Aufgabe noch vor sich: Die Verteilung der Lasten im eigenen Land.“ Zitatende

    Die Vorsicht ablegen und einen Sprung ins Trübe wagen …
    Was soll das? Vorsichtiges Handeln ist immer geboten. Von einer Bundeskanzlerin erwarte ich besonnenes und deshalb vorsichtiges Handeln.
    Ins Trübe springen … Um Gottes willen (oder besser nicht). Ja bitte sehr, Sie wissen es, auch ich habe „Unsere liebe Frau“ nicht immer mit Lob überhäuft. Dazu stehe ich.
    Aber dann die Aufforderung, ins Trübe zu springen. Wer kommt auf solche Gedanken?
    Damit nicht genug: „Die Verteilung der Lasten im eigenen Land“.
    Bei der Verteilung der Lasten hat sie doch ausreichend Professionalität bewiesen. Das kann sie.

    Also bitte: Mitleid mit ihr ist nicht angebracht.
    Wenn „Unsere liebe Frau“ das Beste ist, was wir zur Zeit haben können, dann haben wir eben zur Zeit das Beste, was wir haben können. Da beißt sich die Katze mal wieder in den Schwanz.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 8. Dezember 2011 | 16:38 | Antworten
    • Ins Trübe würde ich auch nicht springen,denn mein Leben muss ich nicht für andere gefährden,was man auch nicht von der Kanzlerin erwarten kann,denn Suizidversuche wird keiner so schnell machen,wenn er keine Hilfe bräuchte.
      Mit den besten Grüßen aus HVL
      @Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 17:23 | Antworten
  28. …Verteilung der Lasten im eigenem Land…
    Gut, die Strompreiserhöhung zahlt jeder, unabhängig des Geldbeutels.
    Die sich nähernde Inflation zahlen vor allem die Sparer, dessen Geld man entwerten kann, das sind schon nicht mehr alle.
    Was mich doch umtreibt,ist, das 2-3 Millionen von der Lastenverteilung ausgeschlossen sind, da sie keine Steuern zahlen und im Gegenteil, von Steuergeldern leben.
    Und wir, als Politiker wählendes Volk, mucken da nicht auf.
    Völlig ungeklärt ist die Frage, wie gehen wir mit Menschen um, die keinen Hauptschulabschluß schaffen, für betreute Werkstätte aber ” zu helle” sind. Wie macht man aud solchen Leuten Steuerzahler.
    Was machen wir mit den arbeitsfähigen Hilfebedürftigen, die man aus welchem Grund auch immer, auch nach Jahren nicht in den ersten Arbeitsmarkt bekommt.
    Diese Personengruppen fallen auch für die Lastenverteilung aus.

    Die Verteilung der Lasten im eigenem Land wird wie immer unsolidarisch auf die Schultern der steuerzahlenden Bürger abgeladen. Wenn die aber plötzlich keine Lust mehr haben, den Versorger für alle und jeden zu spielen,
    machen wir einfach den Deutschlandladen zu. Oder?

    Tomca | 8. Dezember 2011 | 16:56 | Antworten
    • @Tomca:
      - fürchte nur, der deutsche Michel feiert wieder fröhliche Urständ. Er wurde im 19. auch noch im 20.Jahrhundert karrikaturistisch immer mit der Schlafmütze dargestellt: Nur keine Unruhe, nur schön schweigen, die da Oben werden´s schon richten…
      - Scheint tatsächlich die Mentalität des deutschen Bürgers zu sein, wie die derzeitigen Krisen beweisen:
      1. die Bankenkrise: der Einsatz von Steuergeldern für die Rettung der Finanzmafia hat doch eigentlich niemanden groß vom Hocker gehauen, oder ?
      2. die Euro-Krise: den Umfragen nach spricht sich die deutsche Mehrheit für Solidarität aus, somit für eine Bürgschaft gegenüber mißwirtschaftenden Partnernländern obwohl ziemlich klar ist, daß wir diese Gelder nie wiedersehen. Daß trotzdem das Ansehen Deutschlands als Hauptgeldgeber im Keller ist, fast auf Nachkriegsniveau (siehe Griechenland) stört unseren Michel auch nicht weiter…
      3. die ständig neuen Rekordziffern der deutschen Wirtschaft und ihres Exportes: was fließt eigentlich an die Bürger zurück ? Weder die arbeitende Bevölkerung selbst noch deren Interessensvertretungen verlangen ihren berechtigten Anteil. Sie rühren sich überhaupt nicht…
      - Frage: was muß eigentlich noch alles geschehen, daß der deutsche Michel sich endlich als europäisches Melkvieh begreift, aufbegehrt und seiner Regierung die rote Karte zeigt ?

      Ramses | 8. Dezember 2011 | 20:32 | Antworten
  29. Lassen Sie doch die “Schwäbische Hausfrau” in Ruhe. Sie ist doch für ihre Unfähigkeit in allen Bereichen nicht die Schuldige. Und was sie macht, macht sie doch nur für UNS, sie ist schließlich die GUTE und TREUSORGENDE Hausfrau.
    Wir müssen sie EHREN:

    hel | 8. Dezember 2011 | 16:59 | Antworten
    • Na dann viel Spaß bei der Ehrung der schwäbischen Hausfrau.Ich halte mich da zurück und denke:”Es wird schon schief gehen.”@hel

      M.G. | 8. Dezember 2011 | 17:21 | Antworten
    • @ hel | 8. Dezember 2011 | 16:59

      Ja, ich stimme Ihnen zu. Ich war zu streng. Es ist gut, dass Sie mich mal etwas runterholen.
      War ich wirklich gemeint?

      „Lassen Sie doch die “Schwäbische Hausfrau” in Ruhe. Sie ist doch für ihre Unfähigkeit in allen Bereichen nicht die Schuldige. Und was sie macht, macht sie doch nur für UNS, sie ist schließlich die GUTE und TREUSORGENDE Hausfrau. Wir müssen sie EHREN:“
      Zitatende

      Es ist sehr schön und versöhnlich – das was Sie hier einwenden.
      Ihre Verdienste [die „Unserer lieben Frau“] habe ich auch nicht vergessen.
      Da hat sie sich über Monate um die Senkung der Lohnnebenkosten gekümmert. Von morgens bis abends – und sogar mittags.
      Letztendlich war dies nicht genug. Dann erklärte sie uns (wieder monatelang) dass an den Missständen die Globalisierung Schuld (oder auch schuld) sei. Wie konnten sich die Konzerne an der langen Leine auch so undankbar zeigen.
      Bundestagsabgeordnete wollten ihre Nokia-Handys wegwerfen. Kommunikation ja – aber nicht um diesen Preis(!). Und Nokia zieht weiter. Lasten wir dies „Unserer lieben Frau“ nicht an – sie hat ja nur die Tür aufgehalten.
      Alle diese Niederlagen haben sie stark mitgenommen. Und dann ließ sie sich einfach fallen – zufällig (wie die Grünen sagen) in die richtige Richtung.
      Jetzt aber – rettet sie den Euro, der ja nie in Gefahr war.

      Es ist an der Zeit (auch für mich) Danke zu sagen.

      Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

      Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 8. Dezember 2011 | 17:25 | Antworten
      • Es ist nicht der € in gGefahr,sondern der Frieden in der EU,da die Pleiteländerbevölkerung schon demonstrieren gegen den “deutschen Panzer”,gemeint war Frau Merkel,weil ihre Sparauflagen einfach zuviel Elend hervorruft,was letztendlich auch wieder zum Krieg führen kann,auch wenn mit der EU der Frieden erhalten werden sollte.
        Mit den besten Grüßen aus HVL
        @Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen

        M.G. | 8. Dezember 2011 | 17:42 | Antworten
  30. Aus dem Euro aussteigen und das viele Geld, das wir für die Rettung des ineffizienten, schwerfälligen Euro-Systems ausgeben wollten, in die Bekämpfung des Klimawandels stecken. Das rettet die Welt, hat aber den Nachteil, dass dann alle sehen und man zugeben muss, dass die Welt auch ohne den tollen Euro genauso gut funktioniert.

    Marc Magoni | 8. Dezember 2011 | 20:41 | Antworten
    • Ehrlichkeit wehrt am Längsten.@Marc Magoni

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 00:59 | Antworten
  31. Frau Illner,sie brauchen keine Angst haben,bei der Verteilung der Belastung,Ihre Gehaltsstufe wird nicht belastet,sonst können Sie ja nicht mehr in die Oper oder
    Ballett gehen,und das wollen wir doch nicht.Lieber die Krankenschwester,die Aldi ,Lidl oder oder Kassiererin belasten,aber bitte nicht die höheren Einkommen zur Kasse bitten.Es gibt leider keine Partei mehr, die für den kleinen Mann sich den Ars…. aufreisst.Selbst die SPD können sie seit Schröder vergessen,von wegen Sohn einer Putzfrau,er war der schlimmste Bundeskanzler er hatte vergessen wo er hergekommen ist. Nur eines hat er gut gemacht,er ist nicht mit den kriegswütigen Amerikaner in den Irak gegangen ” Gott sei Dank”.Zur Frau Merkel,Sie ist ruhig, besonnen und überlegt,was eine sehr gute Tugend ist,wo andere gleich entscheiden und auch nur Bockmist bauen.Ich muss es nochmal sagen,die Entscheidung von Frau Merkel aus der Atomkraft auszusteigen war bis jetzt das Beste,es ist eine grosse Change für Deutschland,nur müssen wir an einen Strang ziehen,und alle gleich belasten,und nicht wieder die unteren.
    Gruss Kurt

    Kurt | 8. Dezember 2011 | 22:47 | Antworten
    • Die Belastung der kleinen Leute ist leider der Inhalt des Kapitalismus,dann müsste die Gesellschaftsordnung geändert werden.@Kurt

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 10:29 | Antworten
  32. Am besten bei Illner war heute David Marsh, das U-Boot von Monty Python, the British surreal comedy group. But Merkel wins!

    Melzer | 8. Dezember 2011 | 23:16 | Antworten
    • Muss ich mir noch im Internet ansehen,habe gerade von Wikipedia über Krankheiten Informationen für meine Eltern ausgedruckt und die Tintenpatronen verbraucht.@Melzer

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 01:00 | Antworten
  33. - der Europäische Gedanke ist inzwischen leider zu einem einzig kapitalistischen Bluff degeneriert. Bereiche wie der Finanzsektor und speziell jene Nationen, die bisher nichts für die EU getan haben bedienen sich hemmungslos aus dem (beträchtlich deutsch finanzierten) Gemeinschaftstopf. Logischerweise aber verweigern diese aus gutem Grund jeden Regulationsmechanismus gegen Mißbrauch auf Kosten der Anderen. Siehe Großbritannien, das nicht einmal Mitglied der Eurozone ist, jedoch ein Mitspracherecht fordert… Ja, wo sind wir denn ?
    Also nichts wie raus aus diesem Versager-Club und zurück in die “Splendid Isolation”. Jeder für sich selbst verantwortlich und niemandem Rechenschaft schuldig… Damit ist Deutschland vor dem Euro bestens zurecht gekommen. Die anderen Länder können´s ja nachmachen (wenn sie denn können) !

    Ramses | 9. Dezember 2011 | 05:48 | Antworten
    • Sehe ich auch so,die EU war ein Versuch wert,aber die Reife der Länder fehlt.@Ramses

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 10:31 | Antworten
  34. Dem Kommentar von Frau Illner kann ich mich uneingeschränkt anschließen.

    Ein wichtiger Faktor bei dieser Tragödie ist,
    dass auch die öffentliche-rechtlichen Medien nicht
    ausreichend und sachlich Berichtet haben.

    Ein Problem der deutschen Medienlandschaft ist,
    dass durch einen gefühlten Überbietungewettbewerb
    immer wieder völlig übertrieben “Schlüsselthemen”
    Kreuzzugartig und mit einer fast faschistoiden
    Meinungsdiktatur konsenz-erzwingend durch die
    Bevölkerung getrieben werden.

    Ruhe und Sachlichkeit sind in eine Demokratie gefragt.

    Der Atomaussiegt wird weitreichende Folgen haben, die dem exztern Betrachter so offensichtlich nicht in Auge fallen werden und dessen Zusammenhänge für die Bürger schwer durchschaubar sind.

    Der Industriestandort Deutschland wird erheblich darunter zu Tragen haben.

    karl letis | 9. Dezember 2011 | 09:14 | Antworten
    • Ich würd sagen,wenn die Atommeiler abgeschalten sind,werden schon Naturkräfte zur Energiegewinnung eingesetzt,nur die Kosten der Anlagen werden auf die der privaten Abnehmer umgelegt,denn mit den Industrien werden sich die Energiekonzerne gut stellen.Und genau da liegt die Ungerechtigkeit.Man kann auch schon die Windkrafterzeugte Energie speichern,denn in Brandenburg läuft schon ein Speicherwerk auf Probe.Nur es müssten noch mehr davon gebaut werden,dann brauchen wir auch keine Kohlekraftwerke mehr mit CO²-Ausstoß.Nur die Kosten müssen wiederum nur Privatabnehmer bezahlen, mit Industrien wird sich gut gestellt.@karl letis

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 09:59 | Antworten
  35. Ich sach’ immer: Nach dem Atomausstieg ist vor dem Atomausstieg.

    Außerdem: Das Zeug strahlt 1.000.000 Jahre lang. Die Atomlobby hat insofern Recht: Da steigt zu Lebzeiten keiner aus. Die *alten Ägypter* waren vor 6.000 Jahren. Wenn da heute einer ‘ne Grabkammer öffnete und kriegt bloß nen Schnupfen, dann war das der Fluch des Pharao. Ich kann nur sagen: Geologie und Archäologie werden in Zukunft ein recht riskantes Geschäft werden.

    Es gibt allerdings eine Einschränkung letzterer Aussage: Die Kraftwerksbetreiber sind die einzigen die *aussteigen*. Nämlich aus der Finanzierung der 1.000.000jährigen *Sanierung*.

    Wir brauchen sicherlich alle *Energie*. Nur muss man darüber ja nicht komplett verblöden. Heute wird praktisch alles genehmigt, was *Energie* erzeugen hilft. Fracking, *Endlager* für 1.000.000 Jahre, die nach 30 Jahren schon lecken….

    Bolle | 9. Dezember 2011 | 09:56 | Antworten
    • Auch Fracken ist mit Risiken verbunden,nämlich für das Grundwasser,was auch zur Trinkwassergewinnung gebraucht wird.@Bolle

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 10:02 | Antworten
      • Fracking soll ja nicht nur für die Einbringung oder Herauslösung von Giften in tiefen Erdschichten sorgen, sondern auch für Erdbeben.

        Beides ist aber nicht schlimm, denn die Geschädigten wissen ja nicht, woran es liegt, dass sie Geschädigte sind.

        Falls sie etwas ahnen, können sie ja klagen. Das sieht dann so aus, dass potentielle Täter natürlich jede Schuld weit von sich weisen und der Beweis des Gegenteils vom Geschädigten zu erbringen ist… und zwar auf dessen Kosten. Das kann schnell einige 10.000 Euro verschlingen.

        Was besonders nervt ist, dass die globalen Energie- und Chemiekonzerne im Prinzip tun was sie wollen und erfahrungsgemäß einen Saustall biblischen Ausmaßes hinterlassen.

        Wahr ist aber auch: Es sind unsere Politiker, welche denen für die Globalverpestung freie Bahn lassen. Im Grunde gehören die eingewiesen, denn sie gefährden sich und andere. Daran ändert es auch nichts, dass so etwas dann immer als *Test* deklariert wird, wie der Unfug mit der Asse. Ein *Test* wäre es nur dann, wenn negative Testergebnisse zugelassen wären und zu objektiv sinnvollen Schlüssen führten. Außerdem sollten Geschädigte natürlich nicht auf eigene Kosten klagen müssen. So ist das aber nicht.

        Frantz | 9. Dezember 2011 | 10:26 | Antworten
        • Geschädigte können tatsächlich auch PKH(Prozesskostenhilfe)beantragen,womit hier in Deutschland gepriesen wird,aber es muss Erfolgsaussichten geben.Wir sind ohnehin für die Wissenschaft und Forschung nur Testpersonen,mehr Wert billigt die Regierung ihrem Volk erschreckenderweise nicht zu.Menschenwürde haben wir in Sachen Wissenschaft und Forschung als einfache Bürger ohnehin nicht,außer zum Zwecke eines Versuchstieres.@Frantz

          M.G. | 9. Dezember 2011 | 10:36 | Antworten
          • Ein Niedersächsischer Bauer hatte nach dem Fracking in seiner Gegend Risse durch das ganze Haus, nachdem die Wände gewackelt hatten. Auch die Umgebung war betroffen. Das Sach-Gutachten muss er selbst finanzieren.

            Ich hätte gerne den Link auf diesen Fall wieder gefunden, es ist mir aber nicht geglückt. Außderdem wurde im ZDF darüber berichtet. Der Mann wirkte nicht sehr glücklich. Und man hatte auch nicht den Eindruck, dass ihm geholfen wird.

            Nehmen wir aber Länder wie Indien (Bopal) oder Nigeria: Dort äußert sich das Gehabe der Energie- und Chemie-Multies in Reinform.

            Schließlich: Das Recht Klagen zu dürfen ist keine Freibrief für solche schon vorher absehbaren Schäden. Denn nicht alle Verluste sind in Geld aufzuwiegen, und die Schweinereien mit Öl- und Giftlecks belegen immer wieder recht deutlich, dass oft gar nicht genug Geld da wäre, selbst wenn Schäden finanziell geregelt werden könnten. Typischer Weise verlaufen die Prozesse so lange im Sande, bis der Kläger das zeitliche gesegnet hat. Wer mit den Nerven am Ende ist oder gar physisch krank, der beisst erfahrungsgemäß auch eher ins Gras.

            Und dann führe man mal einen Prozess gegen ein US-Unternehmen! Tja … ne? Die setzen Verträge mit unseren Behörden auf, und letztere verstehen nicht einmal das Kleingedruckte. Es würde mich wundern, wenn Deutsche Übersetzungen angefertigt würden. Und das ganze liegt dann in Berlin in irgendeiner Stahlkammer, in welche NIEMAND reindarf. (Staatsgeheimnis). Habe diesen Schrank mal im Fernsehen gesehen. Echt albern.

            KuntzMuntz | 9. Dezember 2011 | 10:52 | Antworten
          • Diesen beitrag habe ich,so glaube ich,auch gesehen im Internet entweder im ZDF oder ARD.de.
            Selbst wenn,die Gutachten vom Staat angefertigt werden,so findet man nichts,oder es sind Gefälligkeitsgutachten.Die Regierung verträgte keine Wahrheit,auch wenn wir sie sagen sollen und nichts als die reine Wahrheit.Mit dieser Forderung weiß die Regierung nicht,was sie Fordert,vielleicht selbst seelisch krank.Anders sehe ich es auch nicht mehr.@KuntzMuntz

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 11:03 | Antworten
          • Wenn sie denken ihre Mitmenschen bemerken nicht das sie auf ihre eigenen ausgedachten unzähligen immer neuen sonderlichen plötzlich auftauchenden Pseudonyme antworten – liegt es daran, dass sie wegen ihrer minütlichen Einträge keine Zeit mehr haben den physischen Kontakt zu anderen Menschen zu pflegen. Machen sie ihren Computer aus und gehen mal unter Leute!

            susi bibelmaus | 9. Dezember 2011 | 11:10 | Antworten
          • Wenn eine Gefahr besteht, Sie dort draußen zu treffen, bleibe ich lieber zuhause.

            Außerdem geht es Sie einen feuchten… an, ob ich mir hier im ZDF-Block einen Brandname ihrer Kajüte aufbauen möchte oder nicht.

            Was soll außerdem diese Attacke? Vielleicht geben ich IHnen mal den Namen meines Psychiaters?

            KuntzMuntz | 9. Dezember 2011 | 11:57 | Antworten
  36. Alles was den Euro sichern würde – Eurobonds, Anleihenaufkauf durch die EZB –
    lehnt Merkel ab, auch wenn diese Maßnahmen unangenehm wären. Nicht mal das Hauptproblem der Eurozone – die Ungleichgewichte in der Handelsbilanz wird von ihr zur Kenntnis genommen. Schulden (Defizite) schaden, aber Überschüsse auch dieser Teil wird von Merkel ignoriert. Merkels “harte Haltung” ist vor diesem Hintergrund ein Witz. IMK-Ökonom Gustav Horn gibt dem Euro unter diesesn Bedingungen maximal ein Jahr.

    Nicht nur die “Schuldensünder” wie Griechenland auch die Reallohndumper wie Deutschland (letzter Platz in der Reallohnentwicklung, sogar ein Defizit) zerstören die Eurozone da dies andere bezahlen müssen. Nur die Schuldner zu bestrafen, ist unlogisch.

    Marvin | 9. Dezember 2011 | 11:09 | Antworten
    • Ja die Lohnhöhe müsste dann in der EU auch einheitlich sein,genauso, wie die Arbeitsplatzsicherheit.Nur leider will dies keiner sehen in der EU.@Marvin

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 12:11 | Antworten
    • Was soll der Unfug mit den Ungleichgewichten der Handelsbilanzen ? Welch ein Unsinn! Ist doch wohl die Aufgabe und Sache eines jeden Landes sich auf den Hintern zu setzen und seine Handelsbilanz durch eigene Arbeit und Anstrengung auszugleichen.
      Wenn sich Deutschland dabei künstlich zurücknähme, könnten diese Länder nämlich kaum Hilfsgelder aus den EU-Töpfen entnehmen, da diese ua. von einem höchst ungerecht überproportionalen und überzogenen Beitrag Deutschlands profitieren. Und diese hohe Leistung ist nur möglich wegen der deutschen Exporterfolge.
      @Marvin, schon einmal diesen Zusammenhang bedacht ?

      Ramses | 9. Dezember 2011 | 17:49 | Antworten
  37. Die Kanzlerin ist vor allem eines: vorsichtig…

    Und clever ist sie.
    Der Atombeschluß klaut den Grünen die wichtigste Existensgrundlage.
    Die Mindestlohndebatte , zwar nicht ernsthaft geführt, nagt an Ursprüngen der SPD.
    Sie räumt jetzt schon mal zukünftige Wahlkampfthemen der Gegner weg.
    Ich denke, so wie sie sich anstellt, will sie auch 2013 nochmal. Könnte klappen.

    Tomca | 9. Dezember 2011 | 12:00 | Antworten
    • Die kandidatur will sie aber nicht für ihr Volk,sondern Frau Merkel hat doch macht und verdient gut als Kanzlerin.Auch sie ist nicht anders,als andere.@Tomca

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 12:13 | Antworten
  38. “Die einen werfen Merkel vor, sie sei eisern wie Bismarck, also stur,…”

    Sehr geehrte Frau Illner,

    schön, dass auch Sie nun endlich in den Kreis der Historiker aufgestiegen sind. Was wissen Sie denn vom Kanzler Bismarck und den umfassenden Problemen seiner Zeit? Stur war Bismarck keineswegs. Was er hatte, war eine Vision, die dank seiner Beharrlichkeit im Deutschen Reich gipfelte. Mit Wischiwaschi kann man keine Vision realisieren. Ich hoffe nur eins, dass Frau Merkel seiner Geradlinigkeit folgt und Deutschland für das 21. Jahrhundert fit macht. Ohne Säbelrasseln, aber mit den Anspruch, die Marke Deutschland unverrückbar zu etablieren. Für Sie und Ihre Medienkollegen heißt das natürlich wieder “Deutscher Größenwahn”. Aber Sie beharren ja eh auf eine allumfassende Deutungshoheit, so dass wir gespannt sein dürfen, wie und mit welchen Mitteln Sie die positiven Zielsetzungen Deutschlands in Europa und der Welt zu Fall bringen werden.

    Der mit der Wahrheit tanzt | 9. Dezember 2011 | 13:09 | Antworten
    • Ich weiß gar nicht,was an Bismark alles schlecht war,denn er führte die Sozialversicherung und die Zivilehe ein und bekämpfte die Dogmen der Katholiken,was ja wohl ein Fortschritt war,den wir huete noch genießen wollen.Dies hat nicht mal was mit deutschen Größenwahn zu tun,sondern mit Sozial- und Bürgerpolitik.In Sachen Zivilehe bin ich Bismark heute noch dankbar,sonst gäbe es keine atheistischen Ehen und man könnte sich nicht scheiden lassen und wieder heiraten, Sozialversicherungen machen doch wohl uns die Arztbesuche auch etwas preiswerter und ohne Bismarks Durchsetzungsvermögen,wäre uns gar keine Rente sicher,auch wenn sie vielleicht nicht in guter Höhe,wie von Norbert Blüm behauptet sind.@Der mit der Wahrheit tanzt

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 13:56 | Antworten
  39. Also ich verunglimpfe nicht einen der größten Staatsmänner der Weltgeschichte. Das macht aber Frau Illner, in dem Sie seine Tatkraft als Zerrbild von Sturheit ausdeutet. Aber Bismarck ist ja nicht das Thema, obgleich es interessant wäre, was er Frau Merkel, aber auch den Medien zu sagen hätte.

    Der mit der Wahrheit tanzt | 9. Dezember 2011 | 15:22 | Antworten
    • Ich wollte ja auch nur auf Bismarks positiven leistungen hinweisen.
      Was Frau merkel anbelangt,war sie wohl jetzt auf der Brüsseler Konferrenz nicht so überzeugend,denn 9 Staaten wollen noch prüfen,was vom neuen Vertrag für sie etwas wäre und die Briten scheren aus aus der neuen Vertragsplanung,was ich gut verstehen kann.Und Gregor Giesy befürchtet schon das Zerbröseln der EU,was ich auch verstehe.Trittin denkt sich auch seinen Teil dazu.Frau Merkel hält es z.Z. für einen Eurfol den Vertrag mit den 17 EU-Staaten,welcher jedoch Streit mit Krieg oder einen einfachen Zerfall der EU mit sich bringen kann.@Der mit der Wahrheit tanzt

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 15:48 | Antworten
      • Das ganzer Vertragsergebnis gibt es auf ARD und ZDF in den Nachrichten@Der mit der Wahrheit tanzt

        M.G. | 9. Dezember 2011 | 15:49 | Antworten
  40. Interessant…

    Marie | 9. Dezember 2011 | 17:43 | Antworten
  41. Es ist schon ein Ding, den eisernen Kanzler mit der “weichgespülten” Kanzlerin zu vergleichen.

    hel | 9. Dezember 2011 | 18:44 | Antworten
  42. Kanzlerin Merkel hat einen Willenskraftakt vollbracht. Zusammen mit Sarkozy. Sie haben ihr Prinzipiending “Stabilitätskorsett” durchgezogen.

    Dem französischen Präsidenten gebührt Respekt dafür, daß er trotz der Möglichkeit, daß er in seinem Heimatland wegen seiner engen Bindung an Merkel abgestraft wird und seine Wiederwahl gefährdet ist, sich der Konsolidierung der Euroländer verschrieben hat.

    Merkel und Sarkozy zeigten klare Kante. Cameron mußte sich bekennen. Wie halte ich es mit Europa? Die gestrigen Beschlüsse werden präjudizierend die normative Kraft des Faktischen auslösen. Die Briten werden isoliert(er) erscheinen. Großbritannien hat sich in den letzten 30 Jahren selbst entgroßbritannisiert. Maggie sei Undank. Wo gibt es noch ein Produkt, das man anpacken und angucken kann und unverwechselbar britisch anmutet. Wo sind die urigen Autos geblieben.

    Merkel sollte sich hüten, den Zwang, den Cameron auslöste, vom europäischen Konstrukt zu bilateralen Verbindlichkeiten zu wechseln, die Rechte des Bundestag auszuhöhlen. Es kommt auf das Endprodukt als Maßstab für die Rechte der Volksvertreter an. Das, was jetzt angestrebt wird, ist eine Änderung der europäischen Rechtswirklichkeit für die Euroländer.

    Auch das Europapalarment sollte mehr oder mehr so einbezogen werden, als würden die beschlossenen Maßnahmen in EU-Bahnen umgesetzt.

    Es darf keine Umgehungsverfahren geben, insbesondere dann nicht, wenn sie für sich genommen Ausdruck des Scheiterns eines gesamteueuropäischen Vorgehens ist.
    Rettung des Euros um den Preis der Spaltung Europas? Das wird erst die Zukunft zeigen.

    Melzer | 9. Dezember 2011 | 19:20 | Antworten
    • Die Briten müssen doch nicht tun,was andere sagen.Sie können doch für sich selbst Entscheiden,es ist doch ein mündiger Staat.@Melzer

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 21:10 | Antworten
      • Richtig. Interessant ist ja gerade, wofür und wogegen sich die Briten aus freien Stücken entschieden haben. Das läßt blicken, tief.

        Ich finde es schade, daß sich der Cameron nicht für Europa 27 entscheiden konnte.

        Melzer | 9. Dezember 2011 | 21:45 | Antworten
    • Udo van Kampen hat es richtig auf den Punkt gebracht: es handelt sich um eine Abspaltung Europas und nicht um eine Spaltung der Union.

      Im großen Weltrauschen, wie F.W. Steinmeier es sagte, hat kein Land in Europa für sich eine Chance. Genauso wenig haben Lire, Peseten, Kronen, Franc, DM etc eine Chance. Nur eine Unionswährung kann im großen Konzert mitspielen.

      Melzer | 9. Dezember 2011 | 22:38 | Antworten
      • @Melzer

        Dass nur eine Unionswährung, genannt EURO, im “großen Konzert“ mitspielen kann – ähnlich wie auch der US – Dollar – mag wohl eine zutreffende Aussage sein. Dass aber hier in absehbarer Zukunft nur noch “Requien“ gespielt werden, dürfte auch eine richtige Prognose sein.

        Man muss in diesem Zusammenhang nur auf die Entwicklung der durchschnittlichen verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte, sowohl in den EU – Ländern als auch in den USA schauen (die letzten 10 Jahre), dann hört man nämlich in der Ferne schon die “Trompeten von Jericho“ klingen!

        _“Leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen“_!

        Das war jetzt mal wieder unser “Friedrich Schiller“.

        Gruß D. Ackermann

        Dieter Ackermann | 10. Dezember 2011 | 02:25 | Antworten
  43. Wer in den zurückliegenden zwei Jahren ein sich plötzlich anbahnendes Szenario aus einem Mix von Geldmangel und Wirtschaftskrise sieht, hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt und wird es wohl auch nicht mehr. Mit einem Vorlauf von mehreren Jahrzehnten wurde fern der Öffentlichkeit an den Hebeln und Stippen gezogen, welche wegen ihrer verdeckten Isolierung erst um Jahre später ihre Wirkung offenbaren sollten. Nach den ersten Einschlägen jener drohenden Bankenkrise vor zwei Jahren, zogen sich die Strippenzieher noch abwartend der folgenden Reaktionen ins Dickicht ihrer Deckungen zurück. Durch ausbleibende Gegenwehr europäischer Bevölkerungen und deren ohnmächtiger Hinnahme aller folgenden Ereignisse wurden die Rauch- und Nebelkerzen die für das Verschleiern des eigentlichen Hintergrundes, jenes Zieles des Errichtens einer globalen Kompetenz, aus der Deckung geworfen wurden in immer dichteren Abständen gezündet. Heut verbleibt den so geblendeten Realisten, die sich im detaillierten Analysieren jeder Nebelkerze gezwungen sehen die Abwurfrichtung zu bestimmen, keine Zeit ihre Blicke weg vom vernebelnden Rauch zu nehmen, da sofort nach dem Lichten des einen Rauches, eine…oder zwei neue Nebelkerzen und Lunten gezündet werden.

    Innerhalb dieser Rauchschwaden ziehen so vernebelnde Schleier wie Vorratsdatenspeicherung oder eigenartig und plötzliche Festnahmen extremistischer Terroristen, jedoch ohne konkrete Anschlagziele, ihre Wirkung vermeidlich erst mal weg von Eurorettung. Doch wer genauer hinsieht erkennt die Gemeinsamkeiten, haben sie doch alle nur das eine Ziel: Bündelung globaler Kompetenzen!
    .
    Diese Bündelungen umfassen nicht nur die Begehrlichkeiten sich der personenbezogenen Merkmale der Bürger in Datenbanken dauerhaft zu bemächtigen, sie beinhalten darüber hinaus auch den nicht mehr länger verschwörerischen Wunsch von Kontrolle über den Zahlungs- und Konsumverkehr, die Koordinierung wirtschaftlicher Mechanismen, der globalen Anpassung von Lebensstandards (sprich: weltweiter Herabsetzung des Lebensstandards hinsichtlich der Löhne und Renten) als auch der baldigen Etablierung einer globalen Richtungskompetenz. Manche können es nicht ertragen, doch unbestritten biblische Belege für das Kommen jenes unheiligen Imperiums gibt es zur Genüge! Und ich rede hier nicht von diffusem Geschreibsel von irgendwelchen Sehern oder falschen Propheten deren wirre Sätze zu allem und jedem passen…
    .
    Das Aussehen von Himmel und Erde könnt ihr beurteilen und schließt daraus, wie das Wetter wird. Warum versteht ihr dann nicht, was die Ereignisse dieser Zeit ankündigen? (Lukas 12:56; Matthäus 16:3)
    .
    susi

    susi bibelmaus | 9. Dezember 2011 | 19:21 | Antworten
    • Hallo @susi,

      zu Ihrem letzten Absatz – ein chinesisches Sprichwort:

      _“Himmel und Erde bringen nichts dauerhaftes hervor – wieviel weniger doch der Mensch“_

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 9. Dezember 2011 | 20:00 | Antworten
      • Warum verstehen wir nicht was die Ereignisse dieser Zeit ankünden ?
        Weil die Ereignisse es nicht verraten und wwir keine Hellseher sind.Also warten wir ab,was passiert und dann:”Rette sich wer kann.”@susi bibelmaus

        M.G. | 9. Dezember 2011 | 21:13 | Antworten
  44. Hat Mutti nicht richtig gehandelt ? Ja, sie hat. Warum ? Weil sie im Vorfeld in weiser Vorausschau mit dem Engländer den Kuhhandel ausgehandelt hat. Warum dies? Ganz einfach. Mutti hat an die europäischen Festlandsbrauereien und Handwerksbetriebe gedacht. Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe auf Finanzprodukte in England eine erhöhte Steuer. Das würde Scharen von Bankern arbeitslos machen und in Folge (wenn man den Multiplikatorenfaktor, den ja jeder aus dem 1. Semester VWL noch in Erinnerung hat) auch in der übrigen Wirtschaft weitere Arbeitslose schaffen.
    Diese wiederrum könnten auf dem Festland keine Saufereien mehr veranstalten um anschließend das Mobiliar zu zertrümmern. Folglich würden auf dem Festland Brauereimitarbeiter arbeitslos, Handwerksbetriebe, die das zertrümmerte Mobiliar ersetzen müssen, müssten Insolvenz beantragen usw. usw.
    Fazit: Mutti hat wieder an uns Festlandseuropäer gedacht, und zwar im Vorhinein.
    Also, wertschätzen Sie alle bitte diese Dame.

    hel | 9. Dezember 2011 | 20:17 | Antworten
    • Für mich ist die Kanzlerin nicht Mutti,da gibt es bessere.@hel

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 21:14 | Antworten
      • Schade. Da wird sie aber traurig sein, einen Sohn oder eine Tochter weniger zu haben….und das kurz vor Weihnachten. Sie solltens sich überlegen…..zeigen Sie Nächstenliebe.

        hel | 9. Dezember 2011 | 21:19 | Antworten
        • Also meine Pflege mutter würde ich mir gern selbst aussuchen,aber von der Kanzlerin halte ich nicht viel.
          Ich zeige in diesem Fall lieber normale Ehrlichkeit.@hel

          M.G. | 9. Dezember 2011 | 21:48 | Antworten
  45. Nachsatz: Wie Susi sagt: “welche wegen ihrer verdeckten Isolierung”…sie arbeitet eben “verdeckt” in “Isolierung”….Welch ein schönes Deutsch.

    hel | 9. Dezember 2011 | 20:26 | Antworten
  46. Merkel ist in einem entscheidenden Punkt ideologisch verbohrt und glaubt , das “alternativlose” Festhalten an der Entschuldungs-Politik wäre Willensstärke.

    Dabei ist es eigentlich ziemlich bescheuert , zu glauben , die Staatshaushalte wären nach Logik der “schwäbischen Hausfrau” zu lösen, diese Rhetorik selber zeigt eigentlich schon auf , was für ein Nonsens das ist.

    Merkel ist strategisch recht gewieft , umso verwunderlicher ihr verknöchertes Festhalten an der falschen Diagnose der Krise als Krise der Staatshaushalte.
    Es ist fast schon tragisch : Sie läuft Gefahr , als Architektin des nächsten , weit gefährlicheren Crashs in die Geschichte einzugehen.
    Flankiert allerdings von den anderen Euro-Ländern , die Lemmingen gleich in den Abgrund folgen.

    new kid on the blog | 9. Dezember 2011 | 20:37 | Antworten
    • Alternativlos ist nur der Tod…..dem kann nämlich niemand entgehen…..

      hel | 9. Dezember 2011 | 20:44 | Antworten
  47. Frau Merkel hat zur Zeit die Krone auf und kann bestimmen wo es lang geht in Europa. Das liegt an dem Machtgefälle in Europa. Während die anderen Staaten an Rande des Abgrunds navigieren, steht Deutschland mit beiden Beinen auf dem europäischen Kontinent.

    Deutschland ist noch liquide, hat noch handelbare Staatsanleihen und eine Wirtschaft um das sie die Nachbarn beneiden.

    Diese Faktoren geben Frau Merkel die Macht, die Regeln in Europa zu bestimmen.

    Blog - start-trading.de | 9. Dezember 2011 | 21:05 | Antworten
    • Der Neid der Nachbarn,weil Deutschland noch liquit ist und in den Sparplänen für andere Länder den Ton angibt,womit sie dies ins Abgrund reißt,kann mal Ursache eines Krieges werden und dann haben wir mit der EU genau das gegenteil erreicht,als Merkel vor hatte,nämöich Frieden für ganz Europa.@Blog – start-training.de

      M.G. | 9. Dezember 2011 | 21:21 | Antworten
      • Von 132 Einträgen sind 52 allein von ihnen! Sie haben wirklich viel zu sagen.
        .
        susi

        susi bibelmaus | 9. Dezember 2011 | 21:35 | Antworten
        • Nein, er/sie hat eben nichts zu sagen. Das ist das Grausame dabei.

          hel | 9. Dezember 2011 | 21:37 | Antworten
        • vorsicht Susi!

          aus sowas entsteht schnell “Gruppendynamik”!
          siehe hel u. ramses.

          Sie sollten diese Damen nicht angreifen, es gibt “auf diesem Feld keine Ehre zu erringen”!

          Tragen Sie Ihren Mißmut so wie es sich für einen Christen gehört;
          gegen “Starke” geht man vor, nicht gegen “kleine”, u.a. da unterscheiden wir uns von der “Bereicherung”!!!

          dass ich Ihnen das sagen muss enttäuscht mich etwas

          sprachlos | 10. Dezember 2011 | 08:12 | Antworten
      • Können Sie das einmal in Schriftdeutsch verfassen, damit ich das verstehe ?

        hel | 9. Dezember 2011 | 21:36 | Antworten
        • @hel: Muß mich Ihnen anschließen, habe auch meine Schwierigkeiten diesen Schachtelsatz irgendwie zu ordnen, damit ich überhaupt weiß was eigentlich ausgedrückt werden sollte…

          Ramses | 9. Dezember 2011 | 22:04 | Antworten
          • Ich vermute einfach einmal: GARNICHTS.
            Es scheint mir nämlich, dass er oder sie nur Aufmerksamkeit erheischen will (siehe die gesammelten aussagelosen Kommentare).

            hel | 9. Dezember 2011 | 22:12 | Antworten
          • Aufmerksamkeit von Ihnen habe ich nicht nötig,ich habe genug andere Bekannten im Umfeld,welche sich mit mir einig sind.

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 22:18 | Antworten
          • Aber ich bin doch kein Bekannter von Ihnen? Nach Ihrem Satz müsste ich das aber sein, denn Sie haben ja “genug andere Bekannten”. Oder kennen wir uns, ohne das ich etwas davon mitbekommen habe ?

            hel | 9. Dezember 2011 | 22:24 | Antworten
          • Ich muss mich von Ihnen auch nicht aus dem Blog mobben lassen,oder glauben Sie,Sie haben Sonderechte ?

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 22:28 | Antworten
          • Nein. Es war doch nur an Sie die Bitte, so zu schreiben, dass wir (oder ich) es auch verstehen und ggf.darauf argumentativ antworten können. Im Voraus : Danke

            hel | 9. Dezember 2011 | 22:31 | Antworten
          • Ich kann nichts dafür,wenn Sie mich nicht verstehen,in meinem Bekanntenkreis versteht man mich.

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 22:32 | Antworten
          • Hier ist aber nicht der Treffpunkt Ihrer Bekannten.

            hel | 9. Dezember 2011 | 22:34 | Antworten
          • Finden Sie sich damit ab,dass ich so schreibe,wie ich denke,wenn Sie mich nicht verstehen,dann lassen Sie es sein.Der Blog ist jedenfalls nicht zum Mobben da und für alle Bürger.

            __________
            Anmerkung der Redaktion: M.G. und hel, bitte diskutieren Sie wieder über das Thema, das ist keine Plattform für persönliche Auseinandersetzungen. Danke und Grüße, Redaktion heute.de

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 22:36 | Antworten
          • Dann sorgen Sie dafür,dass keine schikaniert würd.@ZDF-Redaktion

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 22:47 | Antworten
          • @ MG das ist einfache Kritik an ihren sinnfreien Kommentaren.Sind sie etwa nicht kritikfähig? sie können nur austeilen,aber nicht einstecken.

            @hel ich verstehe auch nicht worauf sie hinaus will.

            Drang nach Aufmerksamkeit und grenzenloser Langeweile..

            Dann gucken sie doch lieber paar zdf-Dokus oder paar Videos von Prof. Harald Lesch.Ich finde ,dass das zdf mit die besten Dokus macht.Sie können sich dann etwas weiter bilden und dann brauchen sie uns nicht mit ihrem Nonsense-Kommentaren zu drangsalieren

            Prof. Lesch soll mehr Sendungen machen.Die sind alle so genial gemacht und moderiert.;)

            jupp | 10. Dezember 2011 | 00:01 | Antworten
          • moin moin M.G.

            m.M. nach haben wir heute genau die Situation die unser Merkel vor einem Jahr als das was es als “alternativlos zu vermeiden gilt” bezeichnet hat!

            weil unser Merkel sich von den Finanzmärkten wie ein “närrisches Huhn” treiben läßt, und dann noch so zeugs wie “auf Sicht fahren” und “vom Ende her denken” floskeliert, werden die EU-Staaten zu immer weiteren “Panikhandlungen” getrieben, die jedesmal weniger Wirkung und weniger Halbwertszeit haben.

            den einzigen “Vorteil” den ich hieraus erkennen kann ist, dass wir “das Ende” so richtig alle gemeinsam feiern werden, wir EU-Staaten.

            Der Herr sei mit Ihnen, M.G.
            vielleicht widmen Sie sich heute mal kurz dem NT, ganz ohne autoritäre Institution im Hinterkopf und erkennen das Gute und heilvolle, das uns angeboten wurde und wird

            sprachloser-bekannter | 10. Dezember 2011 | 08:30 | Antworten
          • Ich glaub,wenn das Ende der EU gefeiert wird,steht die Kanzlerin als Blamierte da und das Volk lässt die Sektkorken knallen.Wenn auch noch so wenig Geld da ist,für Sekt gibt es welches.
            Ich habe zwar nichts mit der Bibel am Hut,aber der religiöse Gruß,hat die Bedeutung eines Schutzwunsch,des Wünschenden gegenüber dem Beglückwünschten.
            Mir erscheint an manchen Stellen die Bibel einfach zu grausam,wenn um die Verletzung der heutigen Grundrechte geht,weshalb ich mich von den Religionen abwandte.
            Aber dennoch,Danke für den Schutzwunsch.
            Ich wünsche IHNen auch allzeit Schutz und Sicherheit.@sprachloser-bekannter

            M.G. | 10. Dezember 2011 | 08:44 | Antworten
          • deshalb sagte ich lesen Sie das NEUE Testament…..Sie werden keine Grausamkeiten finden, außer denen gegen Christus

            …..gehen Sie das doch nochmal mal ganz voruteilsfrei an. sie können doch dabei lediglich positiv überrascht sein, oder in Ihrer “negativen Beurteilung” bestärkt!??…..also Sie haben nur die Chance zu gewinnen :) ganz ohne “Risiko” wenn man die “vergeudeten Minuten” mal außen vor läßt

            sprachloser-bekannter | 10. Dezember 2011 | 08:53 | Antworten
          • Das beste ist meinen Augen jesus,wenn er wirklich für Glück und Frieden sorgt.Aber dazwischen hat es auch genug Grausamkeiten gegen die Apostel gegeben,was auf die damaligen Kriege im Orient zurück zuführen ist.Es gibt ja auch Videos von den Bibelgeschehn,was mir schon Grausam erscheint.
            Aber ich werde über eine Überwindung des Durchlesens nachsinnen.@sprachlos-bekannter

            M.G. | 10. Dezember 2011 | 09:05 | Antworten
  48. mal schauen ob der durchgeht…….
    http://www.youtube.com/watch?v=QeKUd5Md7gE&feature=related

    in zwei Wochen ist hl. Abend

    sprachloser-bekannter | 10. Dezember 2011 | 08:40 | Antworten
    • Der Link ist durch gekommen.Das Lied “Lobet den Herrn meine Seele” hat eine sehr schöne Melodie und ist,sicher für Religiöse ein sehr schoner Textinhalt.
      Ich selbst bin Atheistin und interessiere mich für jurische Gesetze,spiele aber auch Gitarre,aber nur in meiner Freizeit und finde daher auch die Melodi sehr schön.@sprachlos-bekannter

      M.G. | 10. Dezember 2011 | 08:51 | Antworten
  49. leben vs. politik…

    Das größte Wissen ist die Kenntnis vom Leben, und nicht nur das Wissen über die Sinnesobjekte. Wer auch immer diese Wirklichkeit, wie sie ist, sieht, wer auch immer derart denken kann, wer auch immer sie auf diese Weise versteht, übersteigt alles, denn er hat das Wissen aller Sinnesobjekte überwunden. Der Verstand hat sie in ihrem eigenen Sein begriffen. Und darum wurde er mit der Wahrheit eins. Es ist nicht nur ein Verfolgen der Wahrheit, auf das man sich hier bzgl. des Wissens bezieht, sondern die Wahrheit, die mit dem Wissen eins geworden ist. Derjenige, der über ein solches Wissen verfügt, hat wirklich die Wahrheit begriffen, und was dieser jemand, der sich auf einer solchen Ebene befindet, spricht, wird als Ativada bezeichnet.
    Wenn die Leute ihn nicht verstehen können, dann sagen sie: „Du sprichst für uns in Rätseln.“ Er wird antworten: „Es stimmt, ihr könnt mich vielleicht nicht verstehen, aber, dass was ich sagte, war auch nicht für euch bestimmt, denn ihr könnt es nicht verstehen……in liebe und respekt…om namah shivay….

    alexander schober | 5. Januar 2012 | 14:54 | Antworten

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