Schnäppchenjagd unterm Hakenkreuz

Mit deutscher Gründlichkeit gingen die Beamten des Reichsfinanzministeriums zu Werke. Wie deportierte Juden systematisch enteignet wurden, das erforscht derzeit eine internationale Historikerkommission: Eingesetzt vom Bundesfinanzministerium, das endlich seine eigenen Verstrickungen im Dritten Reich aufarbeiten will – wie es auch bereits das Auswärtige Amt getan hat.

Die Reichsfinanzverwaltung stellte sich früh in den Dienst des verbrecherischen Regimes. Denn das brauchte große Summen für die Aufrüstung der Wehrmacht. Grobe Schätzungen der Historiker gehen davon aus, dass die Beutezüge der Finanzbeamten bei Juden und sogenannten „Reichsfeinden“ wie politisch missliebigen Personen etwa 119 Milliarden Reichsmark einbrachten: Rund ein Drittel dessen, was die Wehrmacht verschlang. Eigene Stäbe im Ministerium trugen ihren Teil bei im großen Prozess der Ausplünderung und der Vernichtung: Die Beamten suchten die Wohnungen deportierter Juden auf und konfiszierten, was immer sie fanden. Die zynische Vorschrift: Vor ihrer Deportation mussten Juden selbst sogenannte Vermögenslisten ausfüllen. Die Überbleibsel bürgerlicher Existenzen – Wohnungen und Konten – wurden dem Reichsvermögen einverleibt. Und bei öffentlichen Versteigerungen konnten Bürger gleich mitbieten. Die Termine wurden vorab in der Lokalpresse bekannt gegeben. Und die „Volksgenossen“ kamen scharenweise, standen Schlange.

Die Historikerin Christiane Kuller spricht von einer Schnäppchenjagd und bewertet das im ZDF-Magazin Frontal21 so: „Das sind einfachste Kleidungsstücke, die da geraubt wurden. Auch das ist ganz bürokratisch, systematisch durchgeführt worden. Es ging nicht nur um den Wert dieser Vermögen. Es ging auch ums Prinzip: Juden sollten ausgeplündert werden – ob arm oder reich.“ Nicht nur vermögende Juden also gerieten ins Visier. Von jedem nahm das Ministerium, was es kriegen konnte. Und wenn es nur ein paar Briefmarken waren. Deutsche Ordnung hatte niemals so widerwärtige Ausprägungen wie im Dritten Reich.

Ebenso perfide agierte die deutsche Steuerverwaltung bereits seit 1934. Systematisch wurden jüdische Steuerbürger diskriminiert, denn die Gesetzgebung sah vor, dass Juden den Spitzensteuersatz zahlten. Übliche Vergünstigungen für Familien galten für sie nicht. Und die „Reichsfluchtsteuer“ – Instrument gegen den Wegzug Vermögender -  wurde gezielt gegen Juden eingesetzt.

Auch wenn die Historiker längst nicht am Ende ihrer Recherchen sind: Anhand der Geschichte der Finanzverwaltung wird mal wieder deutlich, dass nicht stimmen kann, dass in Deutschland kaum einer etwas mitbekam von der Judenvernichtung: In öffentlichen Versteigerungen wurden Hinterlassenschaften verscherbelt. Scharen von Kontrolleuren und Beamten zogen durch verlassene Wohnungen, um jüdische Vermögen zu katalogisieren und zu verwerten. Die deutsche Ahnungslosigkeit ist eine Lebenslüge.

220 Kommentare | 29. November 2011 | 16:00 Uhr | Twittern | Facebook

220 Kommentare

  1. Ebenso wie nach der Wende viele Wendehälse ihre Karrieren in der Bundesrepublik machten. Ich als Bibelmaus kann immer noch nicht nachvollziehen wie es Frau Merkel schaffte, von einer FDJ Jugendpropaganda Sekretärin zur Bundeskanzlerin zu machen? Ich rede hier nicht von profanen FDJ Sekretären in DDR Betrieben. Frau Merkel war alles andere als eine einfache Volksbetriebs-Jugendlichkeit? Neben ihr haben aber auch so einige andere noch mit Altlasten aus ihrer Jugend zu tragen. Mein Tipp: Reden hilft und macht die Seele frei!
    .
    susi

    susi bibelmaus | 29. November 2011 | 16:13 | Antworten
    • Ekelhaft, alle waren beteiligt.

      Ali | 20. Dezember 2011 | 21:57 | Antworten
  2. Und nicht nur die Deutschen haben sich an den Juden bereichert – auch die Schweizer waren ganz vorne mit dabei als es darum ging Geld aus den jüdischen Flüchtlingen zu holen.

    Und unter ihrem damaligen Präsidenten haben sie auch aktiv daran mitgewirkt dass viele wieder zurück nach Deutschland geschickt wurden. Die Schweizer Banken hat’s gefreut – denn nach einigen Jahren konnte man sich dann das Geld derer einverleiben, die sich niemals wieder melden konnten.

    Und mit gleicher Gründlichkeit bestehen z.B. auch Frankreich, Großbritanien und Holland in ihren “ehemaligen” Kolonien darauf, dass diese Knebelverträge einzuhalten – und Abgaben zu leisten – haben. Und die Welt wundert sich trotzdem, dass diese Länder nicht auf die Füße kommen – obwohl massiv Einfluss auf die Länder genommen wird.

    Das kann und darf die Schuld von uns Deutschen nicht mindern, zeigt aber auch dass wir nicht die einzigen sind die Menschen ausgebeutet haben.

    Gernot | 29. November 2011 | 16:32 | Antworten
  3. Ist mir auch bis heute ein Rätsel…
    Die absolute Spitze der Unverfrorenheit ist aber, daß Merkel ohne jedwede Scham Politiker der Linken wegen ihrer DDR-Vergangenheit angreift und diskreditiert, wo sie doch selbst im Glashaus sitzt…
    Waren doch einst sozusagen Kollegen der ehemaligen Jung-Genossin und Jugend-Funktionärin Merkel, oder ?
    Ironisch ausgedrückt ist die Christliche Union eben auch auf dem linken Auge blind…
    Wendehälse habe bei ihr durchaus eine Chance, sie können es sogar bis zum Regierungschef in Deutschland bringen…

    Ramses | 29. November 2011 | 16:37 | Antworten
  4. Kann mir irgendwer erklären, was Frau Merkel mit dem Wirken des Reichsfinanzministeriums zwischen 1933 und 1945 zu tun hat?
    Das Thema ist zu ernst, als daß man da billige Polemik über “Wendehälse” dranhängen sollte. Als Jungvolk- und HJ-Mitglied kann man es bekanntlich bis zum Papst bringen – nur mußten seinerzeit alle dort mitmachen, ob sie wollten oder nicht.
    Und der später hochgeachtete Herbert Wehner war vorher Kommunist in Moskau und von Väterchen Stalin duchaus gelitten. Günter Grass war wie viele einfach so in der Waffen-SS gelandet. Aber es macht sich ja zu schön, über Leute, die man nicht leiden kann, in deren Vergangenheit herumzurühren.
    Zum Thema selbst habe ich bislang außer “die anderen waren auch nicht ohne” kein Wort gelesen. Ja ja, es sind halt immer die anderen….

    Julius Cäsar | 29. November 2011 | 16:53 | Antworten
    • @Julius Cäsar:
      - vollkommen ok Ihre Argumente. Nur sollte sich Merkel dann zurücknehmen, wenn sie ihre Union auf die Linken wegen deren politischen Vergangenheit losläßt. Schließlich hat sie selbst eine “DDR-Vergangenheit” oder etwa nicht ? Es ist der Gipfel der Heuchelei…
      Oder erhält man als Wendehals einen Bonus und wird glaubwürdiger Demokrat, nur wenn man in die CDU wechselt ?
      Dann bitte gleiches Recht für alle ex-DDR-Funktionäre und nicht nur für Merkel !
      Eins aber bleibt: Wendehälse sind zum Kotzen…

      Ramses | 29. November 2011 | 17:18 | Antworten
    • jemand der ´45 zumindest 15 Jahre alt war, ist heute bereits 81.

      …da kann man dann gerne auch unsere Kanzlerin als Thema “einbauen”. jemand der beim wirken des Reichs-FM bis´45 dabei war wird sich heute generell nicht leicht finden lassen.

      ist das irgendeine eine “deutsche Sehnsucht” dass man nicht loslassen will? geht es uns besser wenn “üble Wahrheiten” die über 65-70 Jahre her sind mit so viel Rummel (medial) aufgearbeitet werden? mehrfach täglich Thema Nazis, ist das notwendig?

      Wir sollten uns bewußt sein, dass wir als Deutsche eine Verantwortung aufgrund des 3. reichs haben. Da kann man viel tun um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Synagogen neueröffnungen, uvm

      Aber Schuld habe ich keine! bilologisch beweisbar!
      Denn die Erbsünde ist soweit ich weiß dem AT vorbehalten.

      Dass in den USA Reparationsgelder veruntreut wurden, hat sehr sicher nichts mit Deutschland zu tun, ich glaube der Täterkreis wurde damals zumindest schon sehr deutlich eingegrenzt.

      Man schaue sich mal die heutigen Beamten an, die “funktionieren” doch in der Regel auch. Wieso nimmt man an das hätte damals anders sein sollen? Meint man wir wurden in den letzten 70 Jahren tendenziell wieder “preußischer”, unsere unmoderne Gesellschaft?? o.k. jeder mal gelacht.

      Ein (Verwaltungs-)System in einem faschistischen Staat, wird selbstverständlich im Sinne dieses Faschismus mißbraucht und die handelnden zu mittätern. inwieweit man diesen Menschen heute besserwissende vorwürfe machen darf, kann ich nicht beurteilen.
      auf jeden fall drängt sich mir heute nicht auf, dass ich von so vielen menschen mit Rückgrat dermaßen umgeben sei, dass ein bestehendes faschistisches system untergehen würde.

      oder meint man so ein heutiger “U-Bahn-wegseher” hätte damals für einen Juden persönliche nachteile in kauf genommen?

      idefix | 29. November 2011 | 20:21 | Antworten
      • Wie Sie sehr richtig herleiten, sind die handelnden Personen heute wie damals vergleichbar, sie funktionierten und funktionieren wie Räder in einer Maschine. Und genau deshalb ist es sinnvoll, Geschichte aufzuarbeiten.
        Ergebnis sollte es doch sein, die Menschen zu sensibilisieren, dass jeder sein Handeln, auch heutzutage, selber moralisch bewertet und den Mut aufbringt, Dinge zu unterlassen oder sogar zu bekämpfen, die er als Unrecht erkennt. Das ist doch der Sinn von “aus Geschichte lernen”.

        Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Stasi-Überprüfungen ehemaliger DDR-Behördenangehöriger. Da werden viele Mitläufer und Mittäter aufgedeckt, (zu Recht) verfolgt und ggf. bestraft. Ein großer Teil der überprüften Personen (auch mein Großvater war als Volkspolizei-Offizier unmittelbar davon betroffen) bekommt aber auch bescheinigt, dass er trotz schwieriger Rechtslage und menschenrechtlich-verwerflicher Aufträge moralisch korrekt gehandelt hat. Das sagt für mich sehr viel über die innere Größe dieser “leisen Helden” aus. Sicherlich hat es im Dritten Reich auch solche Menschen gegeben. Und heute?

        Michael Schmieder | 30. November 2011 | 17:50 | Antworten
      • @ idefix | 29. November 2011 | 20:21:

        Es ist Wichtig, das die Vergangenheit neu Aufgearbeitet wird. Denn unsere heutige Jugend kennt diese nicht. Und noch was: Merkel ist heute Gehilfin der Finanz und Großkonzern Diktatur.

        In übrigen waren es auch diese Hochfinanz und Großkonzerne die mit Hitler und den Nazis gemeinsame Sache gemacht haben und das nicht nur im Großdeutschen Reich, sondern Weltweit.

        Bitte denken Sie mal darüber nach.

        MfG

        UnionFreierMENSCHEN | 20. Dezember 2011 | 19:38 | Antworten
        • Es ist sehr richtig und wichtig, was Sie geschrieben haben.Merkel war zu DDR-Zeiten schon Oportunistin und heute ist sie die Gehilfin der Finanz- und Großkonzern-Diktatur. geschichte wiederholt sich leider immer wieder. Auch heute sollen bestimmte Personenkreise, zum Wohle einer kleinen Elite, ausgeplündert werden. Dieses Europa hat mit Demokratie nichts zu tun, es wird eine Finanz-Junta inatalliert. Die Folge wird leider auch hier wieder ein großer Krieg sein.

          Senfmütze | 31. Dezember 2011 | 04:37 | Antworten
  5. Heute tut das “Schuldigsein” im Nazireich keinem lebenden Verantwortlichen mehr weh. Die sind alle tot.
    Also nur – historische – Aufarbeitung.
    Hoffentlich stehen die Ergebnisse der jetzigen Aufarbeitung dann auch in den Geschichtsbüchern der Schüler.
    Denn das Unerhörte und auch Unbegreifliche kann jederzeit wieder passieren.
    Hoffentlich nicht in Deutschland und in unserer Generation.
    Vielleicht sind wir lernfähig.

    Tomca | 29. November 2011 | 17:01 | Antworten
  6. Heute werden die Deutschen von ihrer eigenen Regierung entrechtet. Unsere Altersvorsorge und unsere Ersparnisse werden durch Inflation entwertet, Steuergelder in zwei- und dreistelliger Milliardenhöhe an fremde Staaten verschoben.
    Wir sollten uns mehr um die Probleme der heutigen Zeit kümmern, anstatt ständig in der Vergangenheit zu wühlen. Deutschland schafft sich gerade ab.

    Simon Boccanegra | 29. November 2011 | 17:07 | Antworten
    • @ Simon Boccanegra Dem kann ich nur aus ganzem Herzen zustimmen !!!!! LG

      A.L. | 29. November 2011 | 23:55 | Antworten
    • @ Simon Boccanegra | 29. November 2011 | 17:01
      & A.L.

      Weltkrieg 3 ist ein Propagandalehrstück der feinsten Sorte.

      Ernst Lipps | 30. November 2011 | 09:34 | Antworten
  7. .. Schnäppchenjagd unterm Hakenkreuz ..

    Ein Thema mit “reichlich Sprengstoff”..!

    (…)*

    Gruß
    bcstony

    * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde auf Grund unverständlicher Wortwahl editiert. Grüße, die Redaktion heute.de

    P. Degoulange | 29. November 2011 | 17:12 | Antworten
    • .. sorry, zu “neutral” gewesen ..

      Ich merk mir die Grenze .. OK

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 29. November 2011 | 17:45 | Antworten
    • - die sogenannte Aufarbeitung der NS-Zeit ist mal wieder dran. Aus aktuellem Anlaß: macht sich für einen Journalisten ausgesprochen gut, paßt exzellent zu den jüngsten tragischen Vorgängen um diese idiotischen Rechtsradikalinskis. Also schwimmt die Journaille erfolgversprechend mit auf der angesagten Welle…
      - Wie wärs denn mal liebe Medien, abgesehen von dem gebetsmühlenartig wiederholten “Mea Culpa” mal zu untersuchen, wie es in Italien und Österreich mit deren Aufarbeitung ihrer faschistischen und braunen Vergangenheit steht ?
      Lohnt sich wahrscheinlich nicht oder geht Euch etwas auf Grundeis wegen des zu erwartenden journalistischen Gegenwindes aus diesen Ländern ?
      P.S. obwohl meine Generation nichts mit dem Grauen der braunen Vergangenheit zu tun hat, bin ich durchaus der Ansicht die Dinge zu benennen. Was mir auf den Geist geht, ist der ständige Versuch auch den unbelasteten Nachfolge-Generationen ein schlechtes Gewissen einzuhämmern.

      Ramses | 29. November 2011 | 17:45 | Antworten
    • Ich mache heute noch Schnäppchenjagt bei preisgünstigen Angeboten. Was kann ich dafür, was die Nazis früher für Schnäppchen gejagt haben ?
      Da habe ich noch nicht gelebt.

      M.G. | 29. November 2011 | 20:57 | Antworten
  8. Leider laufen wir derzeit schnurgerade wieder dahin . . .Wir sind noch nicht angekommen – aber das dauert wahrscheinlich nicht mehr lange. Bei den Urteilen, welche heute von Gerichten gegen Arme verhängt werden – nicht nur im Strafrecht – auch Sozial- und Zivilrecht – würde es unseren Vätern des Grundgesetzes nicht nur den Magen, sondern alle Innereien umdrehen . . .

    Ruoff | 29. November 2011 | 17:28 | Antworten
  9. Grüße, ich habe zweimal gepostet,
    meine Beitrag erscheint nicht.

    werner | 29. November 2011 | 17:29 | Antworten
    • Von wegen,die deutschen Anhnungslosen…,ist eine alles Lüge.
      Ich habe die Vermögenshöhe nicht gekannt,als in den 60 iger Jahren-Geborne,also bin ich wirklich ahnungslos.Zudem kann ja eine immer wieder kehrende Erwähnung,jeden auf den Keks gehen,wir sind Nachfahren,also können wir die Vermögenshöhe der Juden nicht gekannt haben,somit sind wir Nachfahren auch keine Lügner,falsche Verdächtigung nenne ich das.

      M.G. | 29. November 2011 | 17:38 | Antworten
    • @werner. Geht mir auch so..

      silberdistel | 29. November 2011 | 17:41 | Antworten
      • vielleicht erklärt sich die Redaktion
        dazu im weiter Verlauf des Blog

        werner | 29. November 2011 | 17:44 | Antworten
      • Hallo liebe User,

        laut unseres technischen Supports liegt keine Fehlermeldung vor, jedoch soll es wohl helfen, wenn Sie nach ihrem Posting Strg F5 drücken.
        Falls das Problem dann immer noch bestehen sollte, werden wir uns darum kümmern.

        Grüße, Redaktion heute.de

        heute.de Redaktion | 29. November 2011 | 17:48 | Antworten
        • @Hallo liebe heute.de Redaktion. Bei mir half auch Strg F5 nicht meinen Beitrag einzufügen.. Bei normalem Absenden hingegen kommt eine Nachricht, das man doppelt gepostet hätte, obwohl der Beitrag nicht zu sehen ist (Dieses posting kann man hingegen gerne löschen @zdf).

          silberdistel | 29. November 2011 | 18:03 | Antworten
          • Es tut uns sehr leid, aber unser technischer Support wird sich nun eingehend mit dem Problem befassen, so dass Sie schnell wieder mitdiskutieren können!

            heute.de Redaktion | 29. November 2011 | 18:11 | Antworten
          • Mit der Eingabe Strg F5 kann man das Posten aber auch vergessen.

            M.G. | 29. November 2011 | 20:33 | Antworten
  10. Man muß gar nicht so weit in die Vergangenheit gehen, denn heute passiert in unserem ach so gerechten Staat ähnliches. Fragen Sie dazu einen Hartz IV Empfänger, am besten einen im Alter von so ca. 50 Jahren, der betriebsbedingt gekündigt wurde, oder vielleicht einen gescheiterten Kleinunternehmer.

    Zunächst wird der Betroffene dazu genötigt sich finanziell selbst zu “versenken”, das heißt so gut wie alles an privater Vorsorge muß zunächst versilbert und aufgebraucht werden, bevor es überhaupt Sinn macht einen ALG II Antrag zu stellen. Auszahlungen aus Verträgen mit langer Laufzeit werden teilweise sogar noch besteuert, weil diese eben nicht eingehalten wurden. Hat er womöglich eine etwas zu große Wohnung, muß diese gekündigt werden, oder er bleibt auf den Mehrkosten sitzen. Die Umzugsfirma muß er dabei aus eigener Tasche bezahlen, wenn er nicht mehr in der Lage ist, einen Kühlschrank aus dem 3. Stock alleine zu wuchten. Dann unterliegt er endgültig dem Amtsterror mit Formularen, Nachweisen, Eingliederungsvereinbarungen u.v.m. Er wird regelmäßig vorgeladen (von Amts wegen “Einladung” genannt) und darf die Stadt, ab praktisch drei Tagen, nicht ohne Erlaubnis verlassen. Alle “Maßnahmen” sind Zwangsmaßnahmen, die Ablehnung oder Weigerung wird sanktioniert. Ist er länger in dieser Situation gefangen, darf er sich vom Fallmanager auch schon mal anhören, er solle sich nicht soviel bewerben, sondern sich lieber einen Job suchen. Am Ende hat er noch zwei Freunde: den Fernseher und seine Flasche Bier, eine psychische und in der Konsequenz oft auch physische Vernichtung.

    Daß dies nicht mit der systematischen Judenplünderung und -verfolgung des 3. Reichs auf eine Stufe gestellt werden kann, versteht sich von selbst. Und doch ist die Vorgehensweise ähnlich, eingeführt von Rot/Grün und weitergepflegt von Schwarz/Gelb. Nur zur Auswanderung wird der Betroffene nicht gedrängt, das heißt auch diesen “Vorschlag” gibt es im Jobcenter zuweilen im persönlichen Gespräch zu hören.

    Tocqueville | 29. November 2011 | 17:48 | Antworten
    • @tocqueville

      Soweit korrekt dargestellt, mit einer Richtigstellung:

      Die Agenda 2010, und damit auch ALG II, wurde unter intensiver Mitarbeit der Schwarz-Gelben im Vermittlungsausschuss konstruiert. Einige der Verschärfungen der Bedingungen hat man den derzeitigen Regierungsparteien zu verdanken.

      Was das ganze allerdings auch nicht besser macht.

      Grisu | 30. November 2011 | 00:52 | Antworten
  11. Lebenslügen dienen dem Selbstschutz,
    sie sind nicht zwingend unberechtigt.

    Wer von der Geschichte des Hitlerfaschißmus nicht oder kaum berührt wurde, hat großes Glück gehabt.

    werner | 29. November 2011 | 17:55 | Antworten
  12. Lebenslügen dienen u.a. dem Selbstschutz,
    sie sind nicht zwingend unberechtigt.
    Faschißmus und Überleben bedeutet oft, ihm nach Möglichkeit auszuweichen,
    ihn möglichst nicht zu beachten.

    Wer etwas gegen den Faschißmus unternahm wurde erschoßen,
    faschistische Gesellschaftssysteme sind so gestrickt.

    werner | 29. November 2011 | 18:32 | Antworten
    • @Werner:
      - kommunistische ebenfalls. Übrigens arbeiten alle totalitären Regime und Diktaturen nach dem gleichen Muster, da gleichen sie sich nämlich aufs Haar.
      Was sie unterscheidet, ist ihre angebliche Ideologie, das aber ist für die von ihnen Verfolgten oder die Opfer nicht von Belang…

      Ramses | 29. November 2011 | 21:03 | Antworten
  13. Wer die braune Suppe auslöffelt, der muss auch die rote Suppe auslöffeln.

    Nun wird mal wieder eine internationale Historikerkommission eingesetzt vom Bundesfinanzministerium, um endlich seine eigenen Verstrickungen im Dritten Reich aufarbeiten zu können. Dieses Geld kann man sich sparen. Genauso wie der Kölner Karneval den Nazis gefolgt und verstrickt war, genauso wird das Bundesfinanzministerium und noch andere Ämter verstrickt und ihre Vorteile gezogen haben.

    In Berlin gibt es das Zentrum für Antisemitismusforschung
    und sie forschen u.a. in den Disziplinen Geschichte, Sozialwissenschaften (Soziologie und Politikwissenschaft) und Literaturwissenschaft. Man darf sich ruhig die Frage stellen, was die dort so, den lieben langen Tag machen?
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=antisemtismusforschung%20&source=web&cd=1&ved=0CCQQFjAA&url=http%3A%2F%2Fzfa.kgw.tu-berlin.de%2F&ei=sBPVTsf5NJGh-Qayr8moDw&usg=AFQjCNFRtAt93GcPG1cfxCBvxXgt39Lt2g&cad=rja

    Mittlerweile gibt es soviel Literatur über die 12 Jahre Nazi-Herrschaft(1933-1945), das man damit locker ein Haus der Geschichte bauen könnte. Im Gegensatz zur Stalinistischen Zeit von 1928-1953 (Kommunismus, Sozialismus, Marxismus und Leninismus, Linke usw) gibt es nur 5% Literatur gegenüber der NS-Zeit. Auch dort in der Sowjetunion gab es Judenverfolgung und den Völkermord an den Ukrainern (5 Million Tote).

    Ja, unsere Vorfahren haben viel Schuld auf sich geladen, aber die Deutschen von heute, brauchen sich nicht mehr für das zu verantworten was damals in der Zeit 1933-1945 im Bundesfinanzministerium oder Auswärtige Amt gemacht wurde.

    Bart Simpsen | 29. November 2011 | 18:34 | Antworten
    • Bart Simpsen | 29. November 2011 | 18:34

      “…Ja, unsere Vorfahren haben viel Schuld auf sich geladen, aber die Deutschen von heute, brauchen sich nicht mehr für das zu verantworten was damals in der Zeit 1933-1945…”

      Das ist richtig, die Menschen von heute können schlecht etwas verantworten, das vor ihrer Existenz stattgefunden hat. Sie sollen aber genau wissen, was, wie, wo und wozu so etwas passiert ist und passieren konnte. Die Mechanismen und Anzeichen von aufkeimenden totalitären Verhältnissen müssen den Schülern beigebracht werden, damit sich jede Generation vor totalitären, diktatorischen Entwicklungen schützen kann. Das wiederum ist die verantwortung die auch Spätgeborene tragen: nicht vergessen und Nachkommen den demokratischen Selbstschutz beibringen. s. auch @Ramses | 29. November 2011 | 21:03 “…Übrigens arbeiten alle totalitären Regime und Diktaturen nach dem gleichen Muster, da gleichen sie sich nämlich aufs Haar…”

      Emil | 30. November 2011 | 09:21 | Antworten
  14. Ich möchte noch mehr zum Thema schreiben:

    Wenn Historiker sich mit dem Thema befassen, dann ist das Vorhaben, im Ministerium zu recherchieren vielleicht ehr eine Fleißarbeit als erforderlich?
    Forschung mag bemerken, dass der faschistische Staat einen Vorläufer hat, den Feudalismus!, der kann fast genauso schlimm wüten.

    werner | 29. November 2011 | 19:04 | Antworten
  15. diese neue Meldung passt ja großartig in die Hysterie zu den Serienmorden, die ohne Zweifel verabscheuenswürdig und aufs schärfste zu bestrafen sind. Die Medien (ZDF immer vorneweg) versuchen dem gemeinen Bürger glauben zu machen, dass durch diese Verbrecher Deutschland vor dem Abgrund steht. Deutschland steht tatsächlich vor dem Abgrund, aber nicht durch die paar Verbrecher sondern durch die schamlose Ausplünderung unseres Landes durch deutsche!!!! Politiker indem sie ständig den Forderungen der bankrotten Ländern Südeuropas nach neuen Millarden Euro nachgeben und das Fullhorn öffnen, zum Schaden von uns Deutschen!!!! Was soll jetzt die “Aufarbeitung” der Verstrickung der Ministerien der Reichsregierung in das Dritte Reich??? Es ist doch klar, dass sämtliche Ministerien, selbst das Verkehrsministerium, darin verstrickt waren. Kann ja auch nicht anders sein, wenn die NSDAP, die Regierungspolitik bestimmte. Vielleicht sollte Deutschland nach der Aufarbeitung noch mal locker 100 Millionen Euro oder viel mehr überweisen, an wen auch immer. Auf diese Erdnüsse, Peanuts, kommt es auch nicht mehr an!!!!!

    Vielleicht wird den Tätern auch verminderte Schuldfähigkeit attestiert, wie z. B. bei Kinderschändern und -mördern.

    rolf | 29. November 2011 | 19:16 | Antworten
    • Sie sind auch ein Populist vor dem Herrn. Denken Sie doch mal über den letzten Satz Ihres Kommentars nach und informieren Sie sich bitte genauer dazu.

      ea.slauer | 29. November 2011 | 21:39 | Antworten
  16. Tut mir Leid. Das Thema hängt ein langsam echt zum Hals raus. Mein ganzes Leben lang durfte ich mir schon das Geblubber anhören, dass wir Deutschen ewig Schuld sind und nur wie alleine die bösesten von allen sind.
    Bitte! Heute hat doch keiner mehr was damit zu tun gehabt, was damals passiert ist. Höchstens als Kinder.
    Ich finde es nicht fair immer und immer wieder ein schlechtes Gewissen haben zu MÜSSEN. Wie eine Art Hirnwäsche, damit die Deutschen immer schön klein bei geben. Es ist faszinierend wie gut das bei uns funktioniert.
    Wie schon gesagt wurde, sollte man das Geld in wichtigeres stecken.

    Sahra | 29. November 2011 | 19:23 | Antworten
    • Man versucht uns mit den früheren deutschen fehlern ein schlechtes Gewissen einzureden,damit die anderen Länder uns weiter ausnehmen können,darauf basiert doch auch die brüsseler EU-Politik,die Kanzlerin Merkel zieht nur den Schlussstrich und geht auf die Euro-Bons nicht ein,damit die anderen Länder selbst rtwas für ihren Wohlstand tun und nicht auf Kosten,des deutschen Reichtum,denn man kann nun mal nicht die Kindeskinder für die Fehler der Vorfahren zur Verantwortung ziehen,da hat die Kanzlerin recht.@Sahra

      M.G. | 29. November 2011 | 19:58 | Antworten
      • - habe schon erwähnt, daß man sich seiner nationalen Geschichte durchaus stellen muß, auch die jüngere Generation, denn man kann sich ja nicht nur auf die positiven Leistungen der Vorfahren berufen sondern muß natürlich auch die negativen zur Kenntnis nehmen. Schließlich will man draus lernen, aber bitte unverkrampft, wie es andere Nationen auch für sich in Anspruch nehmen. Soweit ziemlich klar !
        - Wogegen ich mich im Namen der jüngeren Generationen aber entschieden verwahre, ist dieses penetrante Einhämmern eines deutschen Schuldbewußtseins durch die Medien. Das ist eine Art von Sippenhaft ! Ausgerechnet eine der perfiden Maßnahmen, welche die Nazis gegen unliebsame Familien angewandt haben…
        Geradezu pervers, liebe Medien ! Was haben unsere nach dem Zusammenbruch geborenen Generationen mit diesem unsäglichen Regime zu tun ? Nur weil ihr Medien das kritiklos nachtutet, was das Ausland immer wieder gerne aufwärmt wenns opportun erscheint, wird es nicht akzeptabler !
        Wenn schon, dann schaut doch auch mal über den Zaun zum Nachbarn und Partner:
        - Warum beschuldigt man z.B. die USA nicht einmal, die gesamte indigene Urbevölkerung fast ausgerottet zu haben. Ist das kein Genozid (wie die USA den Türken bzgl. der Armenier vorwerfen) ? Noch heutezutage werden Indianer zwangsumgesiedelt, wenn man in ihren Reservaten Bodenschätze vermutet.
        Was die aus rein wirtschaftlichen Interessen geführten US-Kriege angeht und die Unterstützung von Diktaturen, nur um an Resourcen zu kommen, da schweigt des Sänges Höflichkeit…
        - Warum erinnert man die Briten nicht an die Erfindung der Konzentrationslager in Südafrika, wobei tausende(!) Frauen und Kinder der Buren umkamen. Holt Euch dazu mal die damalige europäische und internationale Presse und Proteste aus dem Archiv…
        - was ist mit den Kolonialmächten Frankreich, Holland, Belgien und Großbritannien ? Haben diese nicht die von ihnen ausgebeuteten Völker als Invasoren mit Gewalt und Waffen unterworfen und Jahrhunderte geknechtet ?Und diese Mächte forderten ironischerweise im 2.Weltkrieg ihre Kolonialvölker auf sich dem Kampf gegen Nazis und Japanern anzuschließen, weil der Welt die Unfreiheit drohe. Ausgerechnet jene unfreien Völker, die unter deren Knute ächzten, absurd !
        - Was ist mit Israel ? Besetzung und Aneignung der Palästinensergebiete gegen jede UN-Resolution unter dem fadenscheinigen Vorwand, es sei das ihnen vom Allmächtigen versprochen Land ! Welch absurde Parallele: haben die Nazis ähnlich gemacht, allerdings konnten die nicht religiös argumentieren; bei ihnen hieß das dann “die Vorsehung”,
        - Was mit Spanien und Portugal ? Die weitgehende grausame Entvölkerung Lateinamerikas und teilweise Ausrottung von seinen Urbewohnern unter Vorschiebung religiöser Mission geht auf deren Konto.
        Es ließe sich x-beliebig fortsetzen…
        Etwas mehr Selbstbewußtsein der deutschen Politiker und Medien wäre dringend geboten. Dieses devote, würdelose Gehampere und ständige Schuldbewußtsein ohne sich zu wehren hängt Einem zum Halse heraus.
        Höre schon den Aufschrei und die Argumente, die Altlasten unserer Nachbarn und “Freunde” seien ja längst Historie ! Gegenfrage: wann beginnt und wann endet Historiee ?

        Ramses | 29. November 2011 | 22:15 | Antworten
        • Durch solches einflößen von Schuldgefühlen,für Fehler unserer Vorfahren kann man auch Neonazismus anheizen,statt abbauen.Wenn es immer wieder eingeredet wird,wird es verinnerlicht und dann werd die heutigen Nachfahren genau so, wie man es ihnen einredet durch Suggestion, womit dann genau das gegenteil erreicht wurde,als man wollte.@Ramses

          M.G. | 29. November 2011 | 22:40 | Antworten
          • Ist was dran

            Ramses | 29. November 2011 | 22:56 | Antworten
          • Dies ist Psychologie.@Ramses

            M.G. | 29. November 2011 | 23:56 | Antworten
  17. Also das ist schon toll und wiedermal beispielhaft für alle Welt, wie wir Deutschen mit der Aufarbeitung von ´schwarzen Flecken´ unserer jüngsten Geschichte, vorschreiten. Neulich (2011 !) konnte man auch einen Beitrag in der @zdf History-Reihe verfolgen, der über die umfassende Steuerhinterziehung Hitlers berichtete…

    Nur 3 Fragen drängen sich mir diesbezüglich auf: 1.) Warum kommt das jetzt erst beim Bundesfinanzministerium, einer Behörde eines demokratischen Staates, zutage? Und 2.) Wer sollte vorher durch die Nichtveröffentlichung gedeckt werden? Und 3.) Auf welche Veranlassung wurde nicht veröffentlicht? Die Antworten auf diese Fragen scheinen mir auch nicht ganz uninteressant (Vielleicht weiß @Petersen ja mehr darüber?).

    Jetzt, wo die meisten die daran beteiligt waren und die tatsächlich etwas aufzuarbeiten hätten, längst in Walhalla weilen, sieht man die Zeit beim Bundesfinanzministerium gekommen “aufzuarbeiten”…
    Beim Aufdecken von Verstrickungen kleiner bundesdeutscher Steuersünder, seit Ihr wesentlich zeitnaher dran, liebes Bundesfinanzministerium ;-)

    silberdistel | 29. November 2011 | 20:49 | Antworten
  18. Aufarbeitung ist richtig. Aber wurde nicht bereits aufgearbeitet. Was will man denn jetzt noch im Finanzministerium aufarbeiten ? Soll- und Haben?
    Das kommt mir so vor, als würde Spanien heute das “Alhambra-Edikt” von 1492 NEU aufarbeiten wollen. Einen Teufel werrden die Spanier tun, ist doch schon alles hinlänglich bekannt! Wann geben wir Deutschen endlich Ruhe ? Ich denke, wir alle wissen, was geschehen ist und wissen es auch richtig zu würdigen.

    hel | 29. November 2011 | 21:06 | Antworten
    • Die Deutschen werden,wegen Aufarbeitung wohl nie Ruhe geben.Ich nehme mir einfach die Ruhe zum Schutz meiner Gesundheit.@hel

      M.G. | 29. November 2011 | 21:18 | Antworten
  19. .
    Wisst ihr jetzt warum die jüngere Vergangenheit soviel Geld kostete?
    Und ich denke das war noch nicht alles.

    Was mich betrifft,
    bitte Gestze so ändern, daß ich meine Rentenbeiträge mitnehmen kann, wenn ich dieses Land verlasse.
    .

    Dummschule.Deutschland | 29. November 2011 | 21:11 | Antworten
  20. “Die Reichsfinanzverwaltung stellte sich früh in den Dienst des verbrecherischen Regimes”.
    Dieser Satz ist köstlich.
    In wessen Dienst steht denn JEDE Finanzverwaltung, z.B. die Heutige ? Im Dienste der jeweils Regierenden.
    Stellen Sie sich vor, die heutige Finansverwaltung, die aus FinanzBEAMTEN (auch Angestellten)und nicht aus einem leeren Gebäude besteht, würde es ablehnen, sich in den “Dienst” der Regierung zu stellen.
    Der Gedanke ist sicherlich für die Meisten eine reizvolle Idee, oder ?

    hel | 29. November 2011 | 21:21 | Antworten
  21. Da kommt noch einer:
    “Ebenso perfide agierte die deutsche Steuerverwaltung bereits seit 1934. Systematisch wurden jüdische Steuerbürger diskriminiert, denn die Gesetzgebung sah vor, dass Juden den Spitzensteuersatz zahlten”

    Perfide agierte die “Steuerverwaltung”…..”Gesetzgebung sah vor”. Leute vom ZDF. Die Steuerverwaltungg besteht aus Menschen, die Gesetze vollziehen, die sie selber nicht geschaffen haben. Sie sollten also besser schreiben..perfide agierte der deutsche Steuergesetzgeber usw.
    Ich bin davon überzeugt, dass es auch heute Steuergesetze gibt, die dem einzelnen Steuerbeamten nicht gefallen. Aber er muss sie eben umsetzen.
    Übrigens: bin kein Steuerbeamter/angestellter

    hel | 29. November 2011 | 21:27 | Antworten
    • @hel
      Das ist es genau,
      Gesellschaftssysteme pervertieren nicht über Tag,

      die Umwandelung des Staates in eine Diktatur, nimmt sich die Zeit, die sie braucht.

      Heute wollen Historiker untersuchen, wie weit man damals die Mitarbeiter einer Behörde gebracht hat.

      Vielleicht sind die Ergebnisse einer solchen Untersuchung durch Historiker für einen Faschisten interessanter, wie für einen Humanisten,
      erster bucht den Zustand der Unrechtsstattsbehörde als Erfolg.

      werner | 29. November 2011 | 22:01 | Antworten
    • @hel

      Mag ja sein dass Beamte Exekutiv agieren und “nur” Gesetze ausführen, dennoch ist jeder Mensch für sein Handeln verantwortlich. Schrecklich ist es, dass nach dem Krieg, diese “Experten” wieder eingesetzt worden sind, dann aber bei der Entschädigung und Rückgabe des Raubgutes, anscheinend die Vorgänge gebremst haben. Im übrigen stell ich mir das noch viel erbärmlicher mit der Justiz und seinem Beamten Apparat vor.
      Ganz klar zeigt der Bericht aber auf, das die Geschichte eben nicht aufgearbeitet wurde. Ich gehe so weit und sage dass es zum Großteil eine Alibi Verarbeitung war.
      Vor Allem die Beteiligung der gemeinen Bevölkerung am Vernichtungsprozess und dessen bereitwillige Teilnahme zeigt mir persönlich ein neues Ausmaß, diesen in der Weltgeschichte beispiellosen Massenmordes.
      Die Einführung des Gemeinschftskunde Unterrichtes, in dem der Geschichte Unterricht in den Schulen ab 45 einfach aufhörte, die Vielzahl an Heimatsfilmen der Nachkriegszeit, zeigt auf, dass die Deutsche Bevölkerung die unmittelbar betroffen war keineswegs das Verbrechen als solches gewürdigt oder gar verarbeitet hat. Die Befreier waren eher damit beschäftigt, ein ganzes Volk, in Richtung Demokratie zu erziehen und satt zu bekommen.

      Dr. Ali Herrenberg | 2. Dezember 2011 | 16:10 | Antworten
  22. Hallo, bereits vor über 10 Jahren hat die Oberfinanzdirektion (OFD) Münster das Thema aufgegriffen und eine (Wander-)Ausstellung und ein Sonderheft in den Bezirksnachrichten zur Geschichte der “Verwaltung und Verfolgung” erstellt.
    mfg LS,
    ein Finanzbeamter aus NRW, der sich mit dieser Sache beschäftigt hat …

    Ludger Spiekermann | 29. November 2011 | 21:31 | Antworten
  23. Noch einer:
    “Die deutsche Ahnungslosigkeit ist eine Lebenslüge.”
    Liebe Frau Petersen, Sie generalisieren.
    Wahrscheinlich gilt dies für die großen Städte, in denen die Mehrheit der Verfolgten lebte, nicht aber für die Menschen auf dem flachen Lande.

    hel | 29. November 2011 | 21:34 | Antworten
  24. .. Leben in der EU, mit deutscher Geschichte .. 2.V

    Unsere Geschichte, deutsche Geschichte, ist von allen Geschichten, die jenige Geschichte, über die viele Menschen reden und immer noch nachdenken.

    Man kann sich vorsichtig rantasten oder einfach schnell mal darüber lesen. Geschichte, spiegelt die Schicksale, vieler Menschen und Schicksale erzählen wiederrum Geschichten.

    Die Menschen .. die den Krieg .!. noch miterlebt haben, gibt “es” kaum noch, aber die Geschichten bleiben..!
    Gute Geschichten, böse Geschichten von Leid und Tod.

    Doch jeder erzählt seine Geschichte anders, nur ein winziges Stück und niemand, denkt gerne zurück.

    Ich habe auch eine Geschichte .. meine Geschichte..!
    Und die ist läuft jetzt..!
    Warum sich streiten, erneut .!. über Dinge, die schon lange geregelt sind.
    Oder wurde etwas übersehen, oder nicht bemerkt..?

    Ich weiß “ES” nicht .!. WARUM soetwas bei einem “Neustart” in EUROPA, der Bundes-Republik-Deutschland ins Fundament gelegt wird..?????!
    Soetwas wie damals .. würde heute nicht mehr funktionieren..!

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 29. November 2011 | 22:10 | Antworten
    • Nein der Krieg würde nicht mehr mit gewöhnlichen raketen stattfinden,sondern mit Atombomben und danach ist dann entgültig Ruhe.@P.Degoulange

      M.G. | 29. November 2011 | 22:13 | Antworten
  25. Es gab sovieles Leid, das die deutsche Geschichte in dieser Zeit weltweit hervorbrachte.
    Wirklich nachdenklich sollte einen machen, wenn auch heute noch Gesetze aus dieser Zeit in Kraft sind und ganz nach dem Prinzip der Ausbeutung des wehrlosen auch vom deutschen Staat hemmungslos umgesetzt werden. Insbesondere gilt dies für die Wegzugsbesteuerung die auf ein Gesetz des Reichsfinanzministeriums zurückgeht. ES handelt sich dabei um ein Gesetz, das einem wegzugswilligen Unternehmer den Durchschnitt der letzten 3 Jahresgewinne im voraus abverlangt, bevor ihn der deutsche Staat “entlässt” !

    Der deutsche Bürger sollte sich ernsthaft die Frage stellen, wem der Staate gehört und wer für ihn verantwortlich ist. Staatsbedienstete sind Diener des Bürgers und nicht umgekehrt.

    Hier noch ein Zitat eines Beamten eines Staates mit direkter Demokratie:
    In Deutschland gehört der Bürger dem Staat, hier ist es umgekehrt, der Staat gehört dem Bürger und er hat sorgsam damit umzugehen, denn schliesslich ist es kein unendliches Füllhorn.

    Wehret den Anfängen !

    Christian Förg | 29. November 2011 | 22:24 | Antworten
    • .. sorry, für meine Dummheit ..

      * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen editiert.

      fragliche Grüße
      bcstony

      P. Degoulange | 29. November 2011 | 22:35 | Antworten
  26. Es war alles schrecklich, das ist wohl Wahr.
    Aber bitte nicht vergessen,das die Amerikaner,Franzosen,Engländer, auch aufarbeiten müssen.Korea,Vietnam,Kambodscha,Afghanistan,Irak,Libyen …
    wir brauchen noch mehr Oel,also IRAN. Oder vielleicht wegen der angeblichen Atombombe,was machen wir mit Israel,die haben die schon und keiner will es gemerkt haben ja,ja Geld ist Macht.
    Gruss Kurt
    PS. Kommen Sie mir nicht ich wäre ein Nazi, beileibe nicht,ich bin nur für Wahrheit,und diese wird auch von den Medien mit Füssen getreten.
    Diese Verlogenheit überall, ist des Menschen Tod.
    Gute Nacht !
    Gruss Kurt

    Kurt Neugebauer | 29. November 2011 | 23:44 | Antworten
    • Wo Sie Recht haben haben Sie Recht,auch eine geruhsame Nacht.@Kurt Neugebauer

      M.G. | 29. November 2011 | 23:54 | Antworten
  27. Werte Frau Hilke Petersen!
    Sehr aufmerksam las ich Ihren Blog-Beitrag,den Sie zur
    Diskussion stellten.Wenn Sie schon ausführen wie die Juden vor dem 2.Weltkrieg zur Kasse gebeten wurden,
    sollten Sie auch erwähnen,daß Adolf Hitler,durch das
    das Zentrum bzw.die Großindustrie an die Macht gekommen
    ist. Es waren nicht die Sozialdemokraten,die Hitler den
    Weg dazu geebnet hatten.Die Zentrums Partei,das weis ich
    von meinem Großvater,ist in etwa mit der heutigen CDU
    zu vergleichen.
    Was glauben Sie warum soviele NSDAP Mitglieder z.B.der
    NS-Marine Richter Hans Georg Filbinger,der Vizechef der
    Rundfunkpropaganda von 1943 im Auswertigen Amt,im Außen-
    ministerium unter Rippentrop(Verbindungsmann zu Göppels)
    Kurt Georg Kiesinger,später CDU Mitglieder waren.Es ist
    einfach die Tatsache,daß Konrad Adenauer,einfach nicht
    konsequent,gegen diese Personen vorgegangen ist.Ich er-
    innere nur an Sein Zitat:”Was interessiert mich mein
    Geschwätz von gestern”.Herr Dr.Heiner Geißler,hat es
    vor einiger Zeit auf den Punkt gebracht,indem Er aus-
    führte die “Linken sind nich besser als die Rechten”.
    An Dr.Heiner Geißler könnten sich viele CDU Mitglieder
    ein Beispiel nehmen,Er war wie sein Vater,ein Gegner
    der NSDAP.Ferner sollten Sie mal erwähnen,daß die
    Rentenversicherung für den Krieg geplündert wurde.Die
    Rentenversicherung hatte vor dem 2.Weltkrieg ein Vo-
    lumen von 500 Milliarden Mark.Sie wurde nach dem Krieg
    entgegen den Unternehmen,nicht entschädigt.Die Renten
    der Kriegswitwen-Waisen und Kriegsversehrten,wurden aus
    den neuen Rentenbeiträgen der jungen bezahlt.Es wurde
    so getan,als wenn es den Generationenvertrag schon
    immer gegeben hätte.Dies gehört auch Wahrheit.Zum Ab-
    schluß meines Blog-Beitrages möchte ich hinweisen,daß
    bei bei den “Linken bzw.den Rechten”,jegliche christ-
    liche Werte fehlen.Das erinnert mich immer an die
    Worte meiner Großmutter die da lauteten:”Was du nicht
    willst,was an dir tu,das füg auch keinem anderen zu”.

    HOPF T. | 30. November 2011 | 00:06 | Antworten
  28. Werte Frau Hilke Petersen!
    Wenn Sie in Ihrem Beitrag darauf hinweisen,wie die Juden
    vor dem 2.Weltkrieg zur Kasse gebeten wurden,dann müssen
    Sie der Wahrheit halber auch gestehen,daß die Renten-
    versicherung vor dem 2.Weltkrieg,ein Volumen von 500
    Milliarden Mark hatte,und für den Krieg geplündert wurde.
    Jeder Konzern bekam nach dem Krieg Entschädigungs-
    zahlungen,die Rentenversicherung ging leer aus.Deshalb
    fehlt uns auch soviel Geld in der Rentenversicherung.
    Ich will mich daher kurz fassen,da mein erster Beitrag
    noch nicht erschienen ist.

    HOPF T. | 30. November 2011 | 00:22 | Antworten
    • @hopf

      Uns fehlt nicht Geld in der Rentenkasse, weil die vor dem 2. WK geplündert wurde.

      Uns fehlt dieses Geld weil sie unter Altkanzler Kohl, mit freundlicher Unterstützung des Altpräsidenten Köhler, nach der Wiedervereinigung für den Aufbau Ost geplündert wurde!

      Und nur um das klarzustellen:

      Daran sind nicht die Bürger der damals neu hinzukommenden Bundesländer Schuld!

      Grisu | 30. November 2011 | 01:12 | Antworten
      • @Grisu
        Werter Forist ich muß Ihnen leider mitteilen,daß Sie
        die Geschichte der Rentenversicherung nicht genau
        kennen.Ich verweise auf den Beitrag im Gästebuch von
        “hart aber fair” vom 3.08.2008 Uhrzeit 10:34,des Herrn
        Stefano(65J),der die Materie Rentenversicherung genau
        kennt.Ich gehe davon aus,daß Er früher bei der Bundes-
        versicherungsanstalt für Angestellte war.Ferner verweise
        ich auf seinen Beitrag vom 03.04.2008 unter Prekariat
        Teil 2,wo Er darauf hinwies,daß man die Kosten der
        deutschen Einheit,einfach den Sozialkassen aufgebürdet
        hatte.Dies weis auch ein Rudolf Dressler,ein Oswald
        Metzger und sogar ein Herr Oskar Lafontaine.Die Renten-
        anwartschaft des Durchschnittrentners,sank in den
        letzten 25 Jahren,durch verschiedene staatliche Ein-
        griffe,bereits um etwa 40 Prozent.Laut Experten fehlen
        der Rentenversicherung mittlerweile ,bedingt durch
        Zweckentfremdung ca.700 Milliarden Euro.Dies gehört
        auch zur Wahrheit.Ferner verweise ich auf das po-
        litische Sachbuch des Herrn Dr.Klaus J.Klumpers mit
        dem Titel “Enteignung der Alters-Rentner.”

        HOPF T. | 30. November 2011 | 01:46 | Antworten
        • @ HOPFT T. | 30. November 2011 | 01:46

          Danke für die Wahrheit.
          Und übrigens: Zensur findet statt.
          Und die verhindert Wahrheit – erfolgreich.

          Ernst Lipps | 30. November 2011 | 09:26 | Antworten
  29. Es ist relevant, dass die Geschichte des 3. Reiches eben nicht abgeschlossen wird sondern immer wieder aufs Tableau gebracht wird und geforscht wird.
    Das macht es nämlich schwieriger die Verbrechen zu relativieren.

    Ich bin nach ´45 geboren.
    Ich trage keine Schuld an den Handlungen aus dieser Zeit.
    Wer sich trotz der “Gnade des zu spät Geborenen” schuldig fühlt, muss dass mit sich selbst ausmachen.

    Mir, meiner Generation und den folgenden obliegt etwas viel Schwereres: Die Verantwortung das so etwas nicht nochmal passieren kann. Denn wir (können) wissen, was möglich ist! Deutsche von 1933 könnten zumindest argumentieren, dass sie sich das nicht haben vorstellen können.

    Und dazu gehört entsprechender Geschichtsunterricht und Forschung.

    In dieser Diskussion auf andere Länder und deren Umgang mit ihrer, ebenfalls mit Schuld beladenden, Geschichte zu verweisen, ist zu billig.

    Ich kann mein Handeln (Verdrängen) nicht mit dem Handeln (Verdrängen) anderer entschuldigen!

    Grisu | 30. November 2011 | 01:06 | Antworten
    • Von was für einer Forschung reden Sie eigentlich? Von den staatlich bezahlten Auftragshistorikern, die die gewünschte Version erzählen, während alle vom gewünschten politischen Bild abweichenden Historiker als ach so böse Revisionisten, Rechtsextremisten, Nazis bla bla. diffamiert werden? Dieses “Nie wieder!”-Mantra ist offenbar auch dazu geeignet, Menschen von einer Wahrheitssuche abzuhalten und sie ideologisch zu impfen, damit sie sich ja brav an die gewünschte Erzählform der Alliierten halten – wie Schäuble vor Kurzem erzählte, ist Deutschland kein souveräner Staat.

      Marc Weber | 30. November 2011 | 02:46 | Antworten
  30. - Es ist mal wieder die Masche generell das “Mea Culpa” anzustimmen, von den Medien und Politikern. Damit das schlechte Gewissen der deutschen Bevölkerung auch weiterhin nicht abhanden kommt. Damit läßt sich ja wunderbar manipulieren und politisch erpressen.
    Nun bedeutet dieser lateinische Ausdruck bekannterweise “meine Schuld” und diesen Schuh müssen sich unsere Nachkriegs-Generationen ja nun nicht anziehen. Sie haben mit diesem berechnenden Schwachsinn wirklich nichts, aber auch gar nichts zu tun…
    siehe auch mein Blog 29.November 17:45 und 22:15

    Ramses | 30. November 2011 | 03:01 | Antworten
  31. Sehr geehrte Frau Petersen.

    Kompliment!
    Ein in sich sehr geschickt aufgebauter Beitrag von Ihnen.
    Stellen Sie sich mal vor Frau Petersen, Sie möchten ein Geschäft tätigen – egal welches, ob mit oder ohne Ladengeschäft vollkommen egal.
    Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo Sie auf dem Markt tätig werden und auch gute Geschäfte machen (hoffe ich mal) nehmen Sie automatisch Jemand anderen entweder das Ganze oder auch nur zu einem Teil das Geschäft weg.
    Das kennt man von dem Kuchen her, das große Stück für mich die Krümel für Dich.

    Wenn man sich also der Tatsache bewusst ist, das es sowieso Jemanden gibt den man das Geschäft wegnimmt, dann kann man sich doch Wirtschaftstrategisch mit dem für ein wichtigsten Handelspartnern treffen, um in einer Konferenz zu erörtern, wie der Kuchen genau aufgeteilt wird, Wen man das Geschäft wegnimmt und somit auch die Zeche bezahlt.

    Auch wenn dieses einer Perversion gleicht, aber genau so wurde es schon weit vor Adolf Hitler gemacht und man findet die selben Parallelen auch in der heutigen Zeit wieder.

    Denken Sie nur an die Kongokonferenz 1884/85 in Berlin, wo ganz Afrika von den Staaten Europas aufgeteilt wurde und Wir noch heute bestens davon leben, gerade wenn es um solche Sachen wie Erdöl, Gold, Diamanten, Kupfer, Kohle, Fischfang, Agrarflächen, Kakao usw. geht, die Unser Leben dementsprechend angenehm und auf hohen Standart gestaltet.
    Das dass auf Kosten der Afrikaner geschieht, wissen wir alle, nur wird das geschickt in Unser Medien Politischen Landschaft unter den Teppich gekehrt, wo zum Schluss der Nordpol Dank Fräulein Merkel mehr Aufmerksamkeit erhält als wie Afrika!

    Eines der besten Geschäfte ist und bleibt nun mal Krieg und so hart und beschi**en es auch klingen mag, auch dieser muss entweder vorfinanziert oder von Jemanden finanziert werden!!

    Lebenslüge Frau Petersen?

    Lassen Sie es mich mal so ausdrücken.
    Egal in welche Zeit und welches Jahrhundert Sie auch schauen, die Welt wurde schon immer vom Geld regiert und es ist die Finanzdiktatur die Uns dazu zwingt an der Lüge teilhaben zu müssen!
    Das aber Frau Petersen, hat nichts mit dem Menschen selbst zutun und genau da liegt die Differenzierung um die ich Sie bei genauer Betrachtung bitten möchte!!!

    Denn, die meisten Menschen wollen doch eigentlich nur in Frieden miteinander leben ohne Grundsätzlich jemand im eigenen oder einem anderen Land zu schaden.
    Nur einmal angenommen, Wir würden jede Finanzplanung die darauf abzielt, die Menschenrechte Anderer in welcher Art auch immer zu unterdrücken, aufdecken und gleichzeitig versuchen dagegen anzugehen, dann kann sich hier Jeder sicher sein, dass dann die sehr finanzstarken Interessenten, die kein Interesse daran haben sich Ihr Geschäft kaputt machen zu lassen, innerhalb von kürzester Zeit hier wieder eine Diktatur einzuführen.

    Ach ja, ich vergas, wir sind ja alle demokratisch denkende Menschen und mit Ihnen geht das nicht?
    Ist doch ganz einfach.
    Man macht ein Werk nach dem nächsten zu, setzt aber Millionen von Menschen einfach auf die Straße und weil die Finanzmärkte immer so nervös reagieren treibt man einfach alle bestehenden Kredite über den Verkauf der Kredite ein und schon folgt die Weißheit von Kurt Tucholsky: „Wenn nichts mehr auf den Tisch kommt, ist es mit der Moral vorbei!“
    Dann fehlt noch ein Quatschkopf der die wahren Schuldigen deckt und Jemand anderen zum Schuldigen macht, wie aber auch Wohlstand verspricht und schon haben Wir wieder eine Diktatur und ich bin mir sicher das da Jeder mitmacht.
    Die die nicht wollen, verschwinden immer, egal in welcher Diktatur auch immer.

    Wo liegt jetzt eigentlich das Problem?
    Das Problem liegt in der Deckung und Unterstützung der wahren Verursacher, die die Welt heute wie damals immer wieder zu einen neuen Scheißhaufen machen und das interessante ist, dass der „schwarze Peter“ der Schuldfrage immer weitergereicht wird und das auch noch über Generationen hinweg, ohne das die wahren Täter der großen Industrien jemals auf der Anklagebank saßen!!

    Das was ich an Ihren Beitrag aber sehr gut finde, ist die Fragestellung wieso Wir heute um die 3 Mio. Arbeitslose und über 7 Mio. Harz 4ler haben?
    Daraus abzuleiten wäre doch, das die Industrien die Produktivität, somit auch die Finanzen steigern, um gleichzeitig ein Gefälle bei den Löhnen zu erreichen um über 90% der Bevölkerung in der selben finanziellen Suppe schwimmen zu lassen – um was eigentlich zu erreichen?
    Das ist die Kernfrage!

    Denn ich bitte Sie Frau Petersen.
    Ob nun Schnäppchenjagt unter dem Hackenkreuz stattfand oder die Schäppchenjagt in der heutigen Demokratie fast (ich betone das!) unter den selben Bedingungen stattfindet, liegt einzig und allein daran das die Menschen kein Geld haben und wenn doch, das Geld Namens Euro keinen Wert besitzt, da es sich um einen Schuldschein handelt!

    Man sollte sich dazu einmal beim ZDF die Dokumentation anschauen wie Asylanten ausgewiesen werden!
    Irgendwann gegen 3 oder 4 Uhr Morgens macht sich Einer vom Ordnungsamt auf, um dann gegen 5 Uhr früh mit reichlich Polizei einer Familie mitzuteilen, dass Sie jetzt Ihre Sachen packen müssen, da Sie jetzt ausgewiesen werden.
    30 kg pro Person darf dann jeder Beteiligte packen und mitnehmen und der Rest, raten Sie mal!
    Die Klamotten finden Sie bei den Hilfsorganisationen wieder, womit sich nicht nur Harz 4 Empfänger kostenlos einkleiden können und der Rest wird versteigert!!
    Ob die Familie in Ihrer Heimat dann Obdachlos ist, spielt angeblich keine Rolle!
    Wir wissen es, vielleicht sieht man es auch und wenn man sich für ein Menschen oder eine Familie stark machen will um die Ausweisung zu verhindern, wird man es mit der Polizei zutun bekommen, bis hin zur Gewalt!

    Persönlich erwarte ich für das kommende Jahr den Zusammenbruch des Finanzsystems und somit auch einen sehr sehr großen Teil der Wirtschaft und erst dann wird es sich zeigen, wie viel Wir aus der Vergangenheit gelernt haben, also dann Moral und Zusammenhalt zu zeigen, wenn nichts auf den Tisch kommt, damit nicht auf Kosten von anderer Menschen etwas auf den Tisch kommt und Wir eine Wiederholung der Geschichte erfahren, womit Wir Uns wirklich schuldig machen würden!

    LG Thomas B

    Thomas B | 30. November 2011 | 03:24 | Antworten
  32. Gott sei Dank, sind diese Zeiten vorüber. Heute werden gerechter Weise und unterschiedslos praktisch alle “systematisch enteignet*… außer die üblichen oberen 10.000. Nur wird halt niemand mehr deportiert…

    Man mag mir vorwerfen…: Aber die Deutschen haben doch noch sehr viel Geld…: Eben! NOCH! Ich sagte ja nicht, dass die bereits mit uns dadurch sind!

    Fritz | 30. November 2011 | 07:36 | Antworten
  33. Das Mainstream-Establishment tut gut daran, die alten NS-Zöpfe ständig neu wiederzukäuen… und zwar im Rahmen der üblichen Thematisierungen mit den vordefinierten Scheuklappen.

    Ansonsten würde sich der gemeine Mann auf der Straße noch fragen, warum man in Brüssel, Washington denn eigentlich nichts dazu einfallen lassen, wenn in Afrika 100.000e Hungers verrecken, weil der getätschelte Finanzsektor nun auch noch mit Lebensmitteln spekuliert.

    Merke: Die NS-Debatten der Postmoderne glauben nicht ernsthaft daran, dass der Geist von 33-45 wiederkehren könnte. Der war damals nämlich auch nur Zeitgeist, und die Deutschen waren gründlich wie eh und je. Gründlicher noch als Stalin.

    Nein: Diese Debatten dienen dem Zwecke zu verschleiern, dass Ausbeutung und Menschenverachtung im jeweiligen Gewand _IHRER_ Zeit durchaus wiederkehren können – und vielleicht sogar schon das Gehabe des Mainstreams im wesentlichen prägen.

    Deshalb macht es sich immer gut, irgendwo einen Kranz niederzulegen, während anderswo *ganz normal* ins Gras gebissen wird.

    Hugo | 30. November 2011 | 08:16 | Antworten
    • @ Hugo | 30. November 2011 | 08:16 |

      Kommunikative Korrektheit.

      Ernst Lipps | 30. November 2011 | 09:38 | Antworten
  34. Werte Frau Hilke Petersen!
    Wie ich feststellen mußte,sind kritische Beiträge zu
    diesem Thema,von der Redaktion nicht erwünscht.Man darf
    bestimmte Nazi-Größen nicht erwähnen,sonst wird der Bei-
    trag nicht freigegeben.Zu dem aktuellen Thema rechtsra-
    dikal habe ich das entsprechende Gedicht,es passt meiner
    Meinung gut zur thüringischen Szene.Mein Gedicht lautet:

    Aber Dummheit muß man bringen,
    will man durch sie sein ein Held,
    und sich Ruhm und Ehr zu erringen,
    gleich mit auf die schöne Welt.

    Also steht sie überm Adel,
    wird auch deshalb respektiert,
    weil sie ohne allen Tadel,
    überall geduldet wird.

    Ich hoffe,daß mein Beitrag freigegeben wird.

    HOPF T. | 30. November 2011 | 08:47 | Antworten
  35. …Beutezüge der Finanzbeamten…119 Milliarden Reichsmark einbrachten…: Rund ein Drittel…Wehrmacht… .
    Die Gründe waren Mordlust und die Gier des Staates.

    Was haben wir heute: die Mordlust können wir weglassen, die
    Gier des Staates droht an jeder Ecke. Siehe aktuelle Beschlüsse der Grünen und Absichtserklärungen der Linken und der SPD.
    Vernunft der Regierung und Toleranz gegenüber der steuerzahlenden Bevölkerung werde ich bei jeder Wahl einfordern. Noch dazu, wo ich weiß, wer wie gierig ist.

    Tomca | 30. November 2011 | 09:20 | Antworten
    • Wenn man Beutezüge unterbinden will,muss man den Kapitalismus und die Profitgier abschaffen.@Tomca

      M.G. | 30. November 2011 | 09:30 | Antworten
  36. So lange wir Unterstützer und Handlanger der “Arisierung” wie Hans-Martin Schleyer mit Staßennamen huldigen, so lange ist das Thema nicht abgearbeitet.

    Johannes | 30. November 2011 | 09:30 | Antworten
    • Selbst wenn irgendwann alles abgearbeitet ist und Ruhe sein soll,kommt,wie man so schön sagt,igendwo ein Esel daher und frisst dass,entzwischen darüber gewachsene Gras wieder ab.@Johannes

      M.G. | 30. November 2011 | 09:33 | Antworten
  37. “Schnäppchenjagd”

    Der Ausdruck ist wohl etwas geschmacklos.

    “Die deutsche Ahnungslosigkeit ist eine Lebenslüge”

    Ach?

    “Auch das ist ganz bürokratisch, systematisch durchgeführt worden.”

    Wie alles, zu dieser “gloreichen Zeit”

    Man könnte für die Damalige Zeit auch sagen:

    Einigkeit (Katholiken und Protestanten gegen Juden)
    Recht (Für Weggucker, Räuber, Mörder und Folterknechte)
    und Freiheit (“durch Arbeit”)

    Karl Letis | 30. November 2011 | 09:40 | Antworten
    • Es gab immer schon Kriminalitäm im großen Ramen und wird wohl auch weiter so etwas geben, nur in modernisierter Form.@Karl Letis

      M.G. | 30. November 2011 | 09:53 | Antworten
      • [...]*

        * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen persönlicher Beleidigung gelöscht.

        Karl Letis | 30. November 2011 | 19:01 | Antworten
  38. Ja, auch Gofmann stand einmal unterm Hakenkreuz, er schmierte fett wie Joseph Beuys. Dann plagte ihn das Schuldgefühl und machte seine Hände kühl.

    Gottlob Gofmann | 30. November 2011 | 09:59 | Antworten
    • Das kommt schon mal vor,dass jemand mit schlechtem Gewissen eine Suizidhandlung begeht,

      M.G. | 30. November 2011 | 10:04 | Antworten
  39. Wer veranlaßt eigentlich den jährlich im November wiederkehrenden NAZI-Mist bei den öffentlich rechtlichen Fernsehsender?

    Helmut | 30. November 2011 | 10:02 | Antworten
    • Die Frage müsste lauten; Wieso lassen die öffendlich-rechtlichen Fernsehanstallten den Nazi-Mist im November zu,wenn sie uns an Rechtspropaganda hindern ?@Helmut

      M.G. | 30. November 2011 | 10:07 | Antworten
  40. Was ich mir gewünscht habe, nachdem ich Biographien vergaster Juden gelesen habe: Nie wieder.
    Aber des Menschen Gedächtnis ist kurz: Völkermorde sind keine Erfindung der Nazis und bis heute Teil der Staatspolitik: Siehe bsw. Ruanda.

    Wir Deutschen rufen laut: Mea culpa.

    Ich finde es umso wichtiger, die damalige Zeit uns heutigen lebenden Menschen deutlich zu machen, da die Zeitzeugen von damals aussterben.

    Deutschland ist damit meines Erachtens ein Vorbíld in der Welt.
    Russland verschönigt unter dem Mantel des Vaterländischen Krieges seine eigenen Kriegsgräuel. (Ich meine unter anderem Katyn, wo zehntausende, darunter der Patenonkel meines Vaters umgebracht wurden.) Amerika hat mit seinen Sklaven und den amerikanischen Ureinwohnern genug Hausaufgaben zu machen.

    Wir können die Zeiten nicht rückgängig machen. Aber wir können, nein wir müssen daraus lernen.

    Es kommt auf jeden Einzelnen an, diesen Mut aufzubringen.

    Tuklov | 30. November 2011 | 10:15 | Antworten
    • Nur irgendwann kann keiner die ständigen Wiederholungen über die damalige Nazi-Zeit keiner mehr hören und fühlt sich genervt und hört nicht mehr hin oder es wirkt wie Einreden,was zur verinnerlichung führt und dann keine neuen Taten verhindert,sondern auslöst,wegen Suggestion.Damit hat man dann auch nichts gekonnt.@Tuklov

      M.G. | 30. November 2011 | 10:21 | Antworten
  41. ——–

    Es wird immer wieder übersehen , das jede Staatsform ihre
    eigene, dann gültige Rechtsform hat .
    Bei Thema Juden/3.Reich war es Gesetzeslage, daß ent-
    sprechend so gehandelt werden mußte .
    Ich verstehe nicht, wo überhaupt das Problem liegt ?

    Heute ist es genauso, d.Staat beutet d.Prekariat über
    Hartz-4 definitiv aus …
    Wo ist ist da ein Uterschied, wenn überhaupt, dann marginal.

    Insofern ist in beiden Fällen den Gesetzen Genüge getan .

    Es liegt i.d. Natur d. Sache, daß bestimmten Bürgern
    das EIne o.d.Andere nmißfällt , damit muß man leben,
    oder man veranstaltet eine Revolution ..

    Ganz nebenbei; der Deutsche bürger versteht nicht,
    daß d. Medien immer wieder i.d. Alte Scheiße rumrühren,
    die heute nieman, aber wirklich niemand mehr interessieren, bis a.d. , die heute noch d. Deutschen
    Staat deswegen abzocken wollen …
    Darum geht es denen, es gehtnur um Kohle v. Staat ,
    das ist äußerlich verwerflich ..

    Don.Corleone | 30. November 2011 | 10:27 | Antworten
  42. @M.G

    Guten Tag M.G.

    also von Propaganda halte ich persönlich nicht viel, eher von Fakten. Es geht mir aber inzwischen gehörig auf den Keks, wie unsere öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten glauben, uns “alle Jahre wieder” mit dieser, sicher sehr unerfreulichen Zeit, “beglücken” zu müssen. Es mag sein, dass festangestellte Historiker keine ander Beschäftigung haben aber auf die Bürger, so wage ich zu behaupten, wirken diese Sendungen eher abstoßend. Die Akteure der damaligen Zeit und damit auch die Verantwortlichen, haben das Zeitliche gesegnet und die jungen Menschen in unserem Land stehen inzwischen vor ganz anderen Problemen.
    Wir haben mit unseren Kindern Bergen-Belsen und Dachau besucht, diese zeigten ihren Kindern diese Vernichtungsstätten auch und wir haben versucht der Jugend klar zu machen, dass so etwas nie mehr in unserem land vorkommen darf.
    Mit der langsam unerträglichen Überfütterung der, an dieser menschenverachtenden Zeit völlig unbeteiligten und damit unschuldigen, Generationen in unserem Land
    befürchte ich eher eine negativere Wirkung auf die Konsumenten, als von den TV Akteuren und anderen Aufklärern beabsichtigt.

    Der Erfolg bei der Bevölkerung dürfte wohl eher marginal sein, denn die hat inzwischen ganz andere Sorgen.
    Probleme sehe ich eher bei der Wirkung solcher Sendungen auf die junge Generation. Da könnte ich mir vorstellen, dass so mancher labile Zeitgenosse diese Nazi-Größen noch als “cool” oder “geil” empfindet.
    Ich hoffe die Protagonisten in den TV-Anstalten sind sich dessen auch bewußt und nicht nur der offensichtlich “immerwährenden” Schuld der Deutschen.

    Helmut | 30. November 2011 | 10:32 | Antworten
    • Daher bin ich ja der Meinung,wenn man immer wieder von der Nazi-zeit berichten,kann es umschlagen zum Neonzismus,weil es durch Überforderung mit dauernden Nazismusmahnungen zum Streß kommt,der dann wiederum Neonatisten produziert.@Helmut

      M.G. | 30. November 2011 | 12:36 | Antworten
  43. ist das irgend eine “deutsche Sehnsucht” dass man nicht loslassen will? geht es uns besser wenn “üble Wahrheiten” die über 65-70 Jahre her sind mit so viel Rummel (medial) aufgearbeitet werden? mehrfach täglich Thema Nazis, ist das notwendig?

    Wir sollten uns bewußt sein, dass wir als Deutsche eine Verantwortung aufgrund des 3. reichs haben. Da kann man viel tun um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Synagogen neueröffnungen, uvm

    Aber Schuld habe ich keine! bilologisch beweisbar!
    Denn die Erbsünde ist soweit ich weiß dem AT vorbehalten.

    Dass in den USA Reparationsgelder veruntreut wurden, hat sehr sicher nichts mit Deutschland zu tun, ich glaube der Täterkreis wurde damals zumindest schon sehr deutlich eingegrenzt.

    Man schaue sich mal die heutigen Beamten an, die “funktionieren” doch in der Regel auch. Wieso nimmt man an das hätte damals anders sein sollen? Meint man wir wurden in den letzten 70 Jahren tendenziell wieder “preußischer”, unsere unmoderne Gesellschaft?? o.k. jeder mal gelacht.

    Ein (Verwaltungs-)System in einem faschistischen Staat, wird selbstverständlich im Sinne dieses Faschismus mißbraucht und die handelnden zu mittätern. inwieweit man diesen Menschen heute besserwissende vorwürfe machen darf, kann ich nicht beurteilen.
    auf jeden fall drängt sich mir heute nicht auf, dass ich von so vielen menschen mit Rückgrat dermaßen umgeben sei, dass ein bestehendes faschistisches system untergehen würde.

    oder meint man so ein heutiger “U-Bahn-wegseher” hätte damals für einen Juden persönliche nachteile in kauf genommen?

    fragend | 30. November 2011 | 10:38 | Antworten
    • @fragender

      Sie schreiben:”oder meint man so ein heutiger “U-Bahn-wegseher” hätte damals für einen Juden persönliche nachteile in kauf genommen?”

      Ein absolut zutreffender Vergleich! Wer die Situation im sogenannten 3.Reich beurteilen will, muss wissen, dass der Grund für den zweiten Weltkrieg bereit beim Ende des 1.WK gelegt wurde(zu hohe Reparationszahlungen)und die Verarmung der Bevölkerung durch die Weltwirtschaftskrise.
      Die sogenannten demokratischen Parteien hatten damals aus Sicht der Bevölkerung alle versagt!
      Nur vor diesem Hintergrund ist die Machtergreifung zu verstehen.

      Nun ja eine weltweite Finazkrise haben wir bereits, Europa erwartet von uns offensichtlich Reparationszahlungen in Form von Euro-Bonds. Geschichte kann sich wiederholen….Hoffentlich nicht!

      Helmut | 30. November 2011 | 10:50 | Antworten
  44. Nachdem gestern zwei Beiträge, die ich abgeschickt hatte, nicht nur nicht veröffentlicht wurden, sondern gänzlich abhanden kamen(ein leeres Textfeld grinste mich nach betätigen des Sendebuttons geradezu an), wollte ich heute erneut zum Thema schreiben.
    Nachdem ich jedoch sämtliche Kommentare gelesen habe, ist es eigentlich nicht mehr nötig, denn alles was ich zu sagen gehabt hätte, wurde schon von den anderen Usern ausgesprochen, denen ich mich unbedingt anschließe.

    Außer noch das ich die Deutschen der damaligen Zeit nicht für schlechter als ihre damaligen europäischen Nachbarn oder die Deutschen von heute halte.

    Der Satz, „Die deutsche Ahnungslosigkeit ist eine Lebenslüge“ , schnell dahingesagt, ohne die Lebenswirklichkeit der Mensch von damals zu berücksichtigen, kann so nicht stehen bleiben.

    Dazu eine Frage: Erfahren wir, die Menschen von heute, trotz unzähliger Medien in Printform, in- und ausländischen TV- Sendern, Internet eigentlich die Wahrheit, wenn unsere Staaten-Lenker sie verheimlichen möchten. In der Regel nicht- es sein denn, durch einen Zufall.

    Wie war das damals?
    Als erstes wurde die Presse und die Radiosender gleichgeschaltet. Umgehend kritische Geister dauerhaft aus der Gesellschaft entfernt(im Morgengrauen gingen die Männer in den schwarzen Mänteln um). Der „Apparat“ arbeitete konspirativ, er verheimlichte, vertuschte, log, manipulierte und suggerierte.

    Was machten Menschen die trotz allem etwas mitbekamen oder ahnten?
    Protestieren, weitersagen? Lebensgefährlich, existenzbedrohend und zwar für die gesamte Familie, für die man verantwortlich war. Wem konnte man sich anvertrauen?
    Die Schweigespirale(Elisabeth Noelle-Neumann) schnappte zu. Wenn Menschen *glauben*(weil es ihnen suggeriert wird) sie stünden mit ihrer Meinung alleine da, gegen die Mehrheit, schweigen sie, obwohl das allen anderen genauso geht und sie in Wirklichkeit die Mehrheit bilden.
    Vielmehr noch wenn das „Reden“ generell verboten und unter drakonische Strafen gestellt ist.

    Nach der großen Aufräumungsaktion blieben also lediglich die Ahnungslosen und die Ängstlichen über. Ich bin nicht sicher, zu welcher Gruppe ich gehört hätte.
    Dabei muß man bedenken, daß die Menschen damals generell mutiger waren, als heutzutage, wo die persönliche Feigheit wie eine Seuche grassiert.

    Land Rede kurzer Sinn: ich denke, das es sich die Kritiker von heute sehr einfach machen, die Menschen von damals zu verurteilen, mit dem staatlich garantiertem Recht auf Meinungs- und Redefreiheit und Information im Rücken.

    V.S. | 30. November 2011 | 11:01 | Antworten
    • @ V.S. | 30. November 2011 | 11:01

      der Henker kam im Morgengrauen von hinten und tötete mit einem Genickschuss…

      Realität oder Lüge?

      Töten ist nur die letzte Konsequenz, bis dahin gibt es fließende Übergänge

      ****************************************************
      Ungarn 2011 – Gleichschaltung der Presse.
      Treuer Europäer.(ich rede nicht von Russland)

      Ernst Lipps | 30. November 2011 | 12:51 | Antworten
      • @Ernst Lipps
        Genau! Töten war die letzte Konsequenz, vor der nicht selten gebrauch gemacht wurde, auf mannigfaltige Weise – nicht immer war der Tod so kurz und schmerzlos.
        Kein Menschenleben war damals soviel wert, wie heute.

        Aber bis zu der Konsequenz gab es unzählige andere perfide Mittel, um die Menschen ruhig zu stellen, und dann kamen eben die „schwarzen Mäntel“ um abzuholen, zu welchem Zweck wußte vorher kein Mensch.

        V.S. | 30. November 2011 | 13:10 | Antworten
        • Wo ist der Kommentar geblieben, auf den ich mit oben stehenden Beitrag geantwortet habe?

          V.S. | 30. November 2011 | 14:19 | Antworten
          • zensiert

            hel | 30. November 2011 | 14:27 | Antworten
          • Warum?
            Ich hatte nicht den Eindruck, daß er nicht „vorzeigbar“ war.

            V.S. | 30. November 2011 | 14:33 | Antworten
          • Diese Frage ist nicht an mich zu richten, sondern an das ZDF.

            hel | 30. November 2011 | 14:35 | Antworten
          • Wahrscheinlich haben Sie ein nicht dem “Sprachgebrauch” des ZDF genehmes Wort verwendet. Kann das sein ?

            hel | 30. November 2011 | 14:37 | Antworten
          • Es war nicht mein Text. Aber ein „böses“ Wort hatte ich nicht bemerkt.

            V.S. | 30. November 2011 | 14:41 | Antworten
  45. Geschichtskenntnis macht ja nur Sinn, wenn man sie auf die Gegenwart reflektiert.
    Als Lehre bleibt auch, daß überschuldete Staaten zu abartigen Mitteln greifen ( damals, vielleicht auch heute ),um ihren Bürgern in die Tasche zu greifen. Heute heißt der Grund ” Eurokrise “, damals hieß es “Demütigung einer Nation” nach verlorenem Weltkrieg und Hyperinflation.
    Nach dem 30.01.1933 hatte keiner mehr die Wahl, der Diktator war da.
    Heute haben wir die Wahl, wollen wir uns ausnehmen lassen oder eben nicht. Das entscheidet dann die Wahlmehrheit. Und dann darf auch keiner meckern.

    Tomca | 30. November 2011 | 11:13 | Antworten
  46. Geschichtsaufarbeitung macht nur Sinn, wenn man sie in die Gegenwart reflektiert, oder im Elfenbeinturm eine Doktorarbeit schreibt.
    Ab 30.01.1933 hatte das deutsche Volk keine Wahl, der Diktator war da. Und es geschah, was geschah. Es wurde geplündert und gemordet.
    Heute morden die “modernen Nazis” immer noch, der Staat verfolgt und wir verurteilen das.
    Das Plündern geht aber auch heute schon wieder los. Heute sind es nicht die Juden, sondern der Steuerzahler wird zunehmend hemmungslos ausgenommen.
    Was die Grünen eben beschlossen haben und die SPD und PDS schon lange propagieren ist Plündern auf hohem Niveau. Wenn wir sie denn lassen. Wir als Wähler entscheiden das. Mal wieder bei der nächsten Wahl.Und dann beschwere sich keiner. Es haben alle gewußt.

    Tomca | 30. November 2011 | 11:26 | Antworten
    • @ Tomca | 30. November 2011 | 11:26

      Richtig, und (fast) alle machen fleißig mit.

      Ernst Lipps | 30. November 2011 | 12:53 | Antworten
      • @Tomca und Ernst Lipps:
        - simple Frage: welche Partei, welchen Politiker kann man denn überhaupt wählen ? Sucht man beispielsweise nach einer alternativen Politik zur aktuellen Eurokrise oder der (latenten) Bankenkrise, wird man in unserer derzeitigen Parteienlandschaft jedenfalls nicht fündig !
        - Also wie war das, wir entscheiden das bei der nächsten Wahl ? Ich wüßte nicht wie…

        Ramses | 30. November 2011 | 23:33 | Antworten
        • @ Ramses | 30. November 2011 | 23:33 |

          6.00 Nachrichten (SWR): Bestechung und Steuerflucht” hat die Politik nicht in den Griff bekommen. Oder wollte sie nicht in den Griff bekommen, behaupte ich. Politiker wählen, dass ich nicht lache, der größte Witz aller Zeiten.

          Ernst Lipps | 1. Dezember 2011 | 06:37 | Antworten
  47. @V.S
    Auch Sie treffen aus meiner Sicht den berühmten Nagel auf den Kopf! Die damalige Zeit kann man nur verstehen, wenn man die Informationsmöglichkeiten der Menschen und das Umfeld mit einbezieht. Aus heutiger Sicht ist vieles unverständlich aber ich habe den Eindruck, dass auch die lautesten Kritiker sich in der damaligen Zeit zum Mitläufer und / oder Duckmäuser gewandelt hätten. Wer heute in der U-Bahn, wie von einem Blogger angeführt, dem Mitmenschen nicht hilft der in Not ist, hätte auch keinem jüdischen Nachbarn geholfen der abgeholt worden wäre! Helden sterben früh, dies galt besonders in der Nazi-Zeit. “Mit vollen Hosen kann man gut stinken” dieser Satz fällt mir auch immer ein, wenn Journalisten in der heutigen Zeit den Mund recht voll nehmen. Diese Medienvertreter sollten mal in den Spiegel sehen und sich persönlich die Frage stellen, wie weit unsere “freie Meinungsäusserung” in userem Land schon wieder verkommen ist! Zur Meinungsfreiheit gehört auch Dinge an – und auszusprechen die nicht dem “Mainstream” entsprechen oder der Friede,Freude, Eierkuchen-Ideologie des verbreiteten Gutmenschentums. Auch dioe oft zur Schau getragene Arroganz mancher Zeitgenossen unseren ostdeutschen Brüdern und Schwestern gegenüber halte ich für absolut überheblich und unpassend. Diese Menschen haben schließlich 2 Diktaturen erlebt, wir im Westen dagenen keine nur die Eltern/Großelterngeneration eine.

    Helmut | 30. November 2011 | 11:33 | Antworten
  48. Ich habe so gegen Anno Tobak für mich den Beschluss gefasst, die NS-Zeit nicht weiter zu *verarbeiten*. In der Tat meide ich Sendereihen zum Thema – wie etwa die des Guido Knopp – konsequent ebenso wie die moralinsauren Einlassungen des Establishment.

    Ich muss sagen, dass ich mit dieser Einstellung recht gut fahre… zumal ich zu keiner Zeit Verbrennungsöfen betrieben habe, den Betrieb auch nie in Erwägung zog, und dieses alles auch in Zukunft nicht tun werde.

    Leider hat diese Form der Vergangenheitsverweigerung den Nachteil, dass sie den Blick auf die nicht mehr zu toppende Verlogenheit der Gegenwartskultur freigibt. Deshalb verstehe ich den Sinn des folgenden Ausspruches sehr intensiv: In einer Welt von Kiffern wird ein klarer Kopf zum Problem, in einer Welt von Wölfen sei Du nicht das letzte Schaf!

    Roland | 30. November 2011 | 12:07 | Antworten
  49. Liebe Heute Online Redaktion,

    können Sie mal die “Schlüsselwörter” nennen, nach denen Ihr Computer Beiträge “flöht” und nicht veröffentlicht?
    Da macht man sich Arbeit, erstellt einen Beitrag und er wird nicht sichtbar. Drückt man erneut auf die “Sende” -Taste meint Ihr elektronischer Knecht: “Du hast schon einmal den gleichen Kommentar gesendet …oder so ähnlich.

    Können Sie das mal überprüfen und hier mitteilen?

    Danke!

    Helmut | 30. November 2011 | 12:16 | Antworten
    • Das Problem gab es schon gestern am 29.11.11 und wir sollten es mal mit der Eingabe: Strg F5 probiereen,was ich tat und es tat sich auch nichts.Auch anderen Postern ging es schon so.Diese Stöhrung ist schon seot einigen Tagen so und es wurde auch wieder vor dieser an das ZDF gepostet,aber man findet die Fehlerursache nicht.@Helmut

      M.G. | 30. November 2011 | 12:40 | Antworten
  50. Der Zusammenhang von der Teilnahme an öffentlichen Zwangsversteigerungen bzw. Auktionen und der Kenntnis von systematischer Vernichtung erschließt sich mir nicht. Oder war es so, dass der Auktionator jedes Mal vor Beginn einer Versteigerung sagte: Das nächste Stück, ein Jugendstilsofa mit goldener Borte, stammt von dem Arzt Herschel Grünspan aus der Münzgasse 7a, der vorgestern samt Familie in das Vernichtungslager Ausschwitz deportiert wurde und inzwischen bereits vergast sein müsste?
    Die Massenvernichtung von Juden, Zigeunern, Homosexuellen und politischen Gegnern der NSDAP lernt heute jedes Kind in der Schule. Das in den Lagern so einiges passierte, was man lieber gar nicht wissen wollte, war für viele gewiss klar. Die Endlösung sicher nicht.

    Der mit der Wahrheit tanzt | 30. November 2011 | 12:58 | Antworten
  51. Aber es ging auch anders, wie das Beispiel von Paul Silverberg, die Nummer 20 in der Rangliste der einflussreichsten Angehörigen der Wirtschafts- und Bankenelite Deutschlands, zeigt (Boris Gehlen: Paul Silverberg (1876–1959). Ein Unternehmer, Beiheft 194 der Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Stuttgart 2007).

    Der mit der Wahrheit tanzt | 30. November 2011 | 13:00 | Antworten
  52. Es ist schon ironisch, dass viele vermögende Juden dachten, dass die Nazis “das bürgerliche Eigentum sichern und Gewerkschaften und Marxismus mit Stumpf und Stiel ausrotten wollte” (http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12156). Tja so blind für die Realität kann man gewesen sein. Die Deutsche Ahnungslosigkeit ist keine Lebenslüge, sondern normales Verhaltensmuster der Moderne. Scheuklappen aufsetzen, zusammenraffen was geht und versuchen ungeschoren davon zu kommen. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist Propaganda, welcher Geisteshaltung auch immer.

    Der mit der Wahrheit tanzt | 30. November 2011 | 13:02 | Antworten
  53. Sorry, der Text konnte wieder nur in Teile gepostet werden. Bis heute hat das ZDF darauf nicht reagiert. Liebe Redaktion, bitte veröffentlichen Sie doch die Liste gesperrter Wörter. Erst als ich den Namen des Führers durch Nazis ersetzte wurde der Text eingestellt. Was versprechen Sie sich davon?

    Der mit der Wahrheit tanzt | 30. November 2011 | 13:05 | Antworten
    • @ ZDF
      Dies passiert seit geraumer Zeit.Es hat in der Tat den Anschein, dass die Beiträge zensiert werden.
      Sobald man einer anderen Meinung als die der “Herrschenden”ist wird scheinbar durch Wortanalyse der Beitrag unterdrückt. Und interessant ist, dass dies nur bei gewissen Themen, wie z.B. “antimuslimischer Rassismus” u.ä. Themen geschieht. Zufall oder bewusste Zensur ?

      hel | 30. November 2011 | 13:22 | Antworten
      • Nö, das ZDF zensiert auch Kritik am Zionismus. Und auch alles, was den Interessen der Siegermächte nicht entspricht. Es kann noch so sachlich sein.

        Marc Weber | 30. November 2011 | 19:24 | Antworten
  54. [...]*

    So dachte der Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei und manch andere NS-Funktionäre und gaben diese Denkweise an Teile der Nachkriegsgeneration weiter. So denken manche “Neonazis” und “Neofaschisten” bis heute. Daß aber in der Praxis dennoch mit der Pistole eingekauft wurde, wurde und wird geflissentlich in entsprechenden Kreisen ignoriert.

    Es heißt an anderer Stelle:

    “Dein Christus ist Jude, Dein Auto ein Japaner,
    Deine Pizza italienisch, Deine Demokratie griechisch, Dein Kaffee brasilianisch, Dein Urlaub türkisch, Deine Zahlen arabisch, Deine Schrift lateinisch und Dein Nachbar nur ein Ausländer.”

    Daran erkennt man den ganzen Wahn- und Schwachsinn, den ein bis 1945 massiver Mangel an Völkerverständigung und die Neigung zum Imperialismus die Welt krank machte. Das heutige junge Menschen solchen Abirrungen anhängen und verfallen ist eines der immer noch verbliebenen Probleme in einer fortschrittlichen Gesellschaft. Es ist Sache der Politik und der Gesellschaft, im Rahmen der Solidarität und des Friedens dem Abhilfe zu schaffen und Personen wie Breivik zu verhindern. Durch Aufklärung und Prävention.

    *Anmerkung der Redaktion: Lieber Herr Egler, wir haben zwar verstanden, dass Sie sich in Ihrem Beitrag von dem Inhalt der Rede Himmlers distanzieren, dennoch können wir einen solchen Ausschnitt aus einer Rede Himmlers nicht unkommentiert stehen lassen. Er müsste historisch eingeordnet werden, was nicht in einem Blog geleistet werden kann. Viele Grüße, Redaktion heute.de

    Michael Egler | 30. November 2011 | 13:28 | Antworten
    • gemeint ist ‘Zensur’, in Blogbeiträgen.

      Ernst Lipps | 30. November 2011 | 13:32 | Antworten
  55. @ ALLE

    Das hat nicht nur den Anschein, das ist so!

    Ernst Lipps | 30. November 2011 | 13:28 | Antworten
    • Werter Forist Ernst Lipps!
      Ich war es in der Vergangenheit immer im Anne-Will Blog
      gewohnt,daß meine kritischen Beiträge nicht freigegeben
      wurden.Diesmal geschah dasselbe beim ZDF.Ich mußte fest-
      stellen,daß kritische Beiträge zur Vergangenheit von Hans-
      Georg Filbinger,bzw.zu Kurt Georg Kiesinger,beim ZDF nicht
      erwünscht sind.Man gibt scheinbar nur das frei,was dem
      Sender ins Konzept paßt.Daher mein ironisches Gedicht.Zu
      meinem Erstaunen wurde mein Gedicht freigegeben.Ich würde
      mal empfehlen ,Herr Tocqueville sollte über die seltsamen
      Vorkommnisse im Blog ein Gedicht verfassen.
      .

      HOPF T. | 30. November 2011 | 14:45 | Antworten
      • heute.de

        Anmerkung der Redaktion: Zur Information an alle Besorgten: Alle Beiträge, die Sie hier posten, werden freigeschaltet. Nur wenn ein Beitrag gegen unsere Richtlinien verstößt, greifen wir ein. Unsere Richtlinien können Sie unter http://chatsundforen.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,2035030,00.html einsehen. Viele Grüße, Redaktion heute.de

        heute.de | 30. November 2011 | 15:41 | Antworten
        • @ heute.de

          Sehr geehrte Damen und Herren vom ZDF-Team.
          Als Gast respektiere ich Ihre Richtlinien. Ich habe aber auch nicht behauptet, dass SIE zensieren. Das Netz ist gross und weit und undurchsichtig.

          Wenn Beiträge verschwinden, die eindeutig nicht sittenwidrig sind, aber politisch, dann kann man davon halten was man will. Ob das demokratisch ist, bleibt eine andere Sache. Ich kann, wenn auch schwer, damit leben.

          Hier schreiben Deutsche und Menschen unterschiedlicher Nationalität. Beschimpfungen und Beleidigungen sind tabu, engagierte Sachlichkeit und Gefühle sollten es nicht sein.

          Mit freundlichen Grüßen,

          Ernst Lipps | 30. November 2011 | 17:30 | Antworten
  56. @Ernst Lipps

    Das wäre dann Meinungsfreiheit 2011! Worüber regen Sie die Akteure der “political correctness” dann eigentlich noch auf? Die viel beschworene Meinungsfreiheit stand in unserem Land schon einmal höher im Kurs. Armes Deutschland!

    Helmut | 30. November 2011 | 13:41 | Antworten
    • @Alle
      Obwwohl diese vermutete “Zensur” bereits vielfachh angemahnt wurde, scheint es die Verwantwortlichen im ZDF so viel zu interessieren, als sei ein Sack Reis in China umgefallen.
      Sie reagieren einfach nicht, denn Sie könnten ja eine “verräterische” Antwort geben. Stattdessen liegen sie wahrscheinlich im Tiefschlaf und träumen von einer satten Gehaltserhöhung im nächsten Jahr z.L. der Gebührenzahler.

      hel | 30. November 2011 | 14:01 | Antworten
  57. Helmut schrieb: “Wer die Situation im sogenannten 3.Reich beurteilen will, muss wissen, dass der Grund für den zweiten Weltkrieg bereits beim Ende des 1.WK gelegt wurde(zu hohe Reparationszahlungen)und die Verarmung der Bevölkerung durch die Weltwirtschaftskrise.”

    Dazu: Die Nazis waren bis 1929 eine Minipartei, 2,8 % bei den Reichstagwahlen 1928. Mit der Weltwirtschaftskrise 1929 – 34 wurden viele arbeitslos. Kanzler Brüning musste
    1930 ein Sparprogramm verordnen, weil die USA ihm keine Kredite mehr gaben. Die Folge war: weiteres Anwachsen der Arbeitslosen: 1932 über 40 %. Die NSDAP erzielte 1930 bei den Reichstagwahlen 18,7 % und 1932 waren es 37,5 %, mit Abstand grösste Partei. Während Kanzler Brüning sparen musste, erhielt Hitler ausreichende Finanzmittel von amerik. Banken, um seine Wahlkämpfe zu machen. 1928 hatte die SA ( Sturmabteilung der NSDAP) ca. 20.000 Männer. 1932 waren es 220.000 und Anfang 1933 waren es 300.000. Diese mussten mit Uniformen (u.a. neue Lederstiefel) gekleidet und ernährt werden, um die Propagandaaufmärsche zu zelebrieren. Was war die Intention der amerik. Banken, Hitler hierfür Geld zu geben?
    Roosevelt löste die Krise in den USA durch eine Politik der Inflation. Dasselbe sehen wir heute in den USA.
    Dagegen werden die europäischen Länder zu eisernem Sparen gezwungen, was zur Verarmung von Massen führt. Daraus ergeben sich Unruhen. Die Geschichte wiederholt sich.

    Joel84 | 30. November 2011 | 13:49 | Antworten
  58. Habe ich doch.

    V.S. | 30. November 2011 | 14:36 | Antworten
  59. [...]*

    Seit über 13 Jahren schauen Sie schweigend zu, wie in Deutschland Menschenrechte in schwerster Weise verletzt werden. Sprechen Sie diese menschenverachtende Heuchlerin ö f f e n t l i c h auf die fortgesetzten massiven Menschenrechtsverletzungen an!

    Seit 2005 täuscht die Merkel darüber hinweg, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art unverändert fortgesetzt wird. Dazu kommt, dass die Merkel die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher deckt, damit diese die Menschenrechtsverletzungen weiterhin ungestört fortsetzen können. Schlimmer noch: Die Situation der Menschenrechte hat sich seit ihrem Amtsantritt drastisch verschlechtert. Und die Merkel blinzelt den Journalisten zu.

    Ein Unrechtsstaat ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verletzung von Bürgerrechten schwerster Art über einen längeren Zeitraum mit Duldung, wenn nicht sogar mit Billigung staatlicher Stellen fortgesetzt wird, die strafrechtliche Sanktionierung der Rechtsbrecher durch Staatsanwaltschaft und Gerichte systematisch verschleppt und behindert wird und das Parlament sich über die Menschenrechtsverletzungen schwerster Art und die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher ausschweigen.

    Und wann kommt der Autor dieses Artikels endlich seiner journalistischen Berichtspflicht nach? [...]*

    *Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen unsachlicher Wortwahl editiert. Lieber User, bitte mäßigen Sie sich in Ihrer Ausdrucksweise. Viele Grüße, Redaktion heute.de

    jps-mm | 30. November 2011 | 14:39 | Antworten
  60. Ist buchstäblich nicht an der richtigen Stelle glandet.

    V.S. | 30. November 2011 | 14:39 | Antworten
  61. “Index Librorum Prohibitorum” …erinnern Sie sich ?
    Vielleicht hat man jetzt einen älteren, im Vatikan nicht mehr benötigten (wegen Abschaffung dieses Instrumentes), Mitarbeiter, der in diesen Dingen ja bestens geschult ist, untergebracht. Wer weis ?

    hel | 30. November 2011 | 14:41 | Antworten
  62. ___________
    ZDF heute.de: Wegen Veralberung der Nazi-Verbrechen gelöscht

    Gottlob Gofmann | 30. November 2011 | 14:42 | Antworten
  63. “Index Librorum Prohibitorum…..”

    Mir ist es im Moment ebenso ergangen !

    Wahrscheinlich sitzt im ZDF jetzt ein alter Kurienkardinal, der die Texte überprüft.

    hel | 30. November 2011 | 14:43 | Antworten
  64. Z.Zt. geht es mir ebenso, alles wird verschluckt…oder ich bin gesperrt.

    hel | 30. November 2011 | 14:44 | Antworten
  65. Sehen Sie: diese einfachen Worte wurden akzeptiert. Aber:
    “Index Librorum Prohibitorum” mehrfach nicht.

    hel | 30. November 2011 | 14:45 | Antworten
  66. [...]*

    *Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen fehlendem Bezug zum Thema gelöscht.

    Gottlob Gofmann | 30. November 2011 | 14:47 | Antworten
    • Prima, jetzt steht er wieder da und zwar an Ort und Stelle.

      Danke ZDF.

      V.S. | 30. November 2011 | 14:55 | Antworten
    • Irgend etwas scheint mit der ZDF-Software nicht zu stimmen.
      Seit heute morgen versuche ich einen neutralen, mehrfach wieder abgeänderten Text einzustellen:
      @ZDF-Redaktion,

      wenn Sie jetzt mein Verslein (V.S. | 30. November 2011 | 15:04 | Antworten)
      zu dem ich mich als Replik auf eines vom gelöschten User Gottlob Gofman habe hinreißen lassen, entfernen würden(ebenso wie diesen Beitrag), wäre Ihnen dankbar.
      So ohne Bezug, vor allem bei diesem ernsten Thema, macht es doch einen skurrilen Eindruck.

      Im voraus vielen Dank
      V.S.

      Es ist einfach nicht möglich.
      ______________________
      *Anmerkung der Redaktion: Liebe V.S., liebe Blog-User, wir haben das Problem erkannt und werden uns schnellstmöglich um eine Behebung dessen kümmern. Vielen Dank für Ihre Hinweise, Redaktion heute.de

      V.S. | 1. Dezember 2011 | 10:19 | Antworten
      • Ich würd sagen:”Mein Gott,jetzte haben Sie es,gefunden.”

        M.G. | 1. Dezember 2011 | 22:25 | Antworten
        • Haben wir keine anderen Probleme? Z.B. Weltwirtschaftskollaps, drohender Krieg gegen den unschuldigen Iran.

          Roland Tluk | 2. Dezember 2011 | 13:49 | Antworten
          • @Roland Tluk

            Von was leiten Sie die Unschuld des Iran ab?

            Helmut | 2. Dezember 2011 | 15:16 | Antworten
          • Wenn es von Iran,die nicht unschuldig sind,kracht mit den Atomraketen,brauchen wir uns nie weider Gedanken um uns machen.@Helmut

            M.G. | 2. Dezember 2011 | 15:56 | Antworten
          • @MG BEWEISEN SIE DOCH DIE Schuld vom Iran? ohh sie können das nicht oder fallen sie auch gefälschte Fotos rein wie vor dem Irak-krieg

            Der Irak war auch schuldig und es wurden auch Massenvernichtungswaffen gefunden…hmmm opss doch nicht…wir haben uns geirrt ,aber egal wir haben die Kontrolle über das ÖL UND besetzen ein unschuldiges Land…

            jupp | 7. Dezember 2011 | 19:30 | Antworten
          • Wenn Sie den nachrichten nicht trauen wen dann.Um sonst wird nicht über Sanktionen nachgedacht wegen den Atomwaffen.@jupp

            M.G. | 9. Dezember 2011 | 15:58 | Antworten
  67. Helmut schrieb: “Wer die Situation im sogenannten 3.Reich beurteilen will, muss wissen, dass der Grund für den zweiten Weltkrieg bereits beim Ende des 1.WK gelegt wurde(zu hohe Reparationszahlungen)und die Verarmung der Bevölkerung durch die Weltwirtschaftskrise.”

    Dazu: Die Nazis waren bis 1929 eine Minipartei, 2,8 % bei den Reichstagwahlen 1928. Mit der Weltwirtschaftskrise 1929 – 34 wurden viele arbeitslos. Kanzler Brüning musste
    1930 ein rigoroses Sparprogramm verordnen, weil die USA ihm keine Kredite mehr gaben. Die Folge war: weiteres Anwachsen der Arbeitslosen: 1932 über 40 %. Die NSDAP erzielte 1930 bei den Reichstagwahlen 18,7 % und 1932 waren es 37,5 %, mit Abstand grösste Partei. Während Kanzler Brüning sparen musste, erhielten die Nazis ausreichende Finanzmittel von amerik. Banken, um ihre Wahlkämpfe zu organisieren. 1928 hatte die SA ( Sturmabteilung der NSDAP) ca. 20.000 Männer. 1932 waren es 220.000 und Anfang 1933 waren es 300.000. Diese mussten mit Uniformen (u.a. neue Lederstiefel) gekleidet und ernährt werden, um die Propagandaaufmärsche zu zelebrieren. Was war die Intention der amerik. Banken, den Nazis hierfür Geld zu geben?
    Roosevelt löste die Krise in den USA durch eine Politik der Inflation. Dasselbe sehen wir heute in den USA.
    Dagegen werden heute – wie damals Deutschland – die europäischen Länder zu eisernem Sparen gezwungen, was zur Verarmung von Massen führt. Daraus ergeben sich Unruhen. Die Geschichte wiederholt sich.

    Joel84 | 30. November 2011 | 15:18 | Antworten
    • - absolut richtig, die Urkatastrophe des 20.Jahrhunderts war der 1.Weltkrieg. Die schärfste und zutreffendste Analyse dazu schrieb Winston Churchill, der feststellte “das Diktat der ungerechten und überaus harten Bedingungen der Siegermächte gegenüber Deutschland waren Hauptursache und führten direkt in den 2.Weltkrieg. Eigentlich war es ein einziger Krieg, der lediglich eine Unterbrechung erfuhr”.
      Ausgerechnet dieser schärfste Gegner der Nazis (nicht Deutschlands) drängte später darauf, Deutschland schnellstens wieder in die internationale Gemeinschaft aufzunehmen… Ächtung und Isolation führten nur zu einem erneuten Aufflammen von Nationalismus mit all seinen verhängnisvollen Folgen usw., usw…

      Ramses | 30. November 2011 | 16:51 | Antworten
  68. heute.de

    Zur Information an alle Nutzer: Alle Beiträge, die Sie hier posten, werden freigeschaltet. Nur wenn ein Beitrag gegen unsere Richtlinien verstößt, greifen wir ein. Unsere Richtlinien können Sie unter http://chatsundforen.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,2035030,00.html einsehen. Viele Grüße, Redaktion heute.de

    heute.de | 30. November 2011 | 15:43 | Antworten
    • Nun, das kann man ja testen. Dennoch, meine obigen “Beiträge” waren ein solcher Test. Sie sind erst zeitverzögert erschienen mit jeweils untschiedlicher Wortwahl. Irgendetwas dürfte also dann mit Ihrem System nicht stimmen. Sie sollten es also überprüfen, um dden Eindruck einer Zensur zu vermeiden.

      hel | 30. November 2011 | 16:16 | Antworten
  69. (ZDF) Hilke Petersen

    „Mit deutscher Gründlichkeit gingen die Beamten des Reichsfinanzministeriums zu Werke. Wie deportierte Juden systematisch enteignet wurden, das erforscht derzeit eine internationale Historikerkommission: Eingesetzt vom Bundesfinanzministerium, das endlich seine eigenen Verstrickungen im Dritten Reich aufarbeiten will – wie es auch bereits das Auswärtige Amt getan hat.“ Zitatende

    Frau Petersen, Ihr Beitrag ist sehr interessant. Aber wen wollen Sie hier an den Pranger stellen? Weisungsbefugte Beamte im Reichsfinanzministerium und auch im Auswärtigen Dienst sind mittlerweile verstorben. Sie haben mit ihren „Persilscheinen“ die Nachkriegszeit entweder im aktiven Dienst oder im Ruhestand wohldotiert überstanden.
    Das gilt auch für ehemalige Spitzenpolitiker und Landesfürsten. Der eigentliche „braune Sumpf“ wurde von diesen Herrschaften in die neue, demokratische Zeit hinübergerettet.
    Auch hier haben sehr viele Bürger von den Verstrickungen der „Ehemaligen“ gewusst.
    Das Ergebnis und die Folgen solchen Verhaltens kennen Sie. Nicht jeder Bürger hatte den Mut, den Finger in diese nationale Wunde zu legen, wie z.B. Beate Klarsfeld.

    Zurück zum Thema!
    Das, was Sie hier beschreiben, ist seit einigen Jahrzehnten bekannt. Warum man nun, wie sie ausführen, eine Expertenkommission berufen hat, kann ich nicht nachvollziehen.
    Historiker haben sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und die Ergebnisse publiziert. Sachbuchautoren haben eine Unzahl von Büchern hierzu veröffentlicht.
    Wer heute wissen will, kann wissen!

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 30. November 2011 | 16:30 | Antworten
  70. Mit welchen fraglichen Argumenten und Beschreibungen heute gearbeitet wird können wir in der Einleitung von
    Hilke Petersen lesen:

    “Wie deportierte Juden systematisch enteignet wurden, das erforscht derzeit eine internationale Historikerkommission:
    Eingesetzt vom Bundesfinanzministerium, das endlich

    “seine eigenen Verstrickungen im Dritten Reich aufarbeiten will – wie es auch bereits das Auswärtige Amt getan hat”….

    Frage: Wie kann das Bundesfinanzministerium “eigene Verstrickungen” im Dritten Reich aufarbeiten? Wie kann es das Aussenministerum? Beide sind Behörden/ Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland, die erst nach der Wiedervereinigung ein gemeinsamer Staat war?
    Das Dritte Reich ist im Mai 1945 untergegangen!

    Bei Wikipedia kann man folgende interessante Aussage dazu finden:

    Zitat:
    „Das Deutsche Reich in seiner historischen Gestalt ist spätestens mit der bedingungslosen Kapitulation aller Streitkräfte vom 7. und 8. Mai 1945 institutionell vollständig zusammengebrochen.[40] Seine damals noch vorhandenen Organe und sonstigen staatsrechtlichen Strukturen sind im Mai 1945 auf allen Ebenen endgültig weggefallen, an ihre Stelle sind in den folgenden Jahren, zuletzt durch die deutsche Wiedervereinigung vom 3. Oktober 1990, neue, durch allgemeine Wahlen historisch und rechtlich uneingeschränkt legitimierte Strukturen getreten.“
    – Amtsgericht Duisburg: Beschluss vom 26. Januar 2006 (Az.: 46 K 361/04, abgedruckt in: NJW 2006, S. 3577–3588)

    Warum versuchen Journalisten immer wieder durch eine etwas sorglose Wortwahl die heutigen Akteure für die Taten unter der Nazi Herrschaft “verantwortlich” zu machen?
    Liebe Vergangenheitsbewältiger, geht es auch eine Nummer kleiner?

    Helmut | 30. November 2011 | 16:39 | Antworten
    • @Helmut:
      - weils eben sehr bequem ist den Zeigefinger auszufahren. Außerdem läßt sich durch Verursachen eines schlechten Gewissens Vieles bedeutend einfacher durchsetzen. Um international deutsche Zugeständnisse, vor allem im wirtschaftlichen und finanzpolitischen Bereich zu erreichen spielt das Ausland allzu gern auf dieser Tastatur. Zwar nicht zu billigen aber irgendwie doch verständlich…
      - Daß jedoch unsere eigenen devoten und rückratlosen Politiker dem nicht entschieden entgegentreten unter Verweis darauf, daß die Nachfolge-Generationen in Deutschland keiner auch nur irgendwie gearteten Kollektivschuld unterliegen, das ist der Skandal !
      Und den gleichen Vorwurf muß man leider dem überwiegenden Teil der deutschen Medien auch machen. Sie tuten bereitwilligst und unterwürfig ins gleiche Horn !
      Charakterlos und unwürdig…

      Ramses | 30. November 2011 | 17:09 | Antworten
  71. Völlig zutreffend Ramses. Man sieht ja derzeit (wer sehen will) wie schnell die “Freundschaft” unserer Nachbarn (besonders Griechenland) in etwas anderes umschlägt, wenn sich der deutsche Michel nicht willig zeigt, für das Dolce Vita von Sorglosnationen aufzukommen. Amerika zeigt auch mit einem Finger auf uns und übersieht dabei, dass
    4 Finger auf das Land der unbegrenten begrenzten Möglichkeiten zeigen.

    Mal sehen ob Frau Merkel hart bleibt, noch hege ich Hoffnung.

    Helmut | 30. November 2011 | 17:22 | Antworten
    • Ich hoffe,dass sdie Kanzlerin hart bleibt,denn selbst sie zählt schon zu den unschuldigen Nachfolgegenerationen.@Helmut

      M.G. | 30. November 2011 | 20:07 | Antworten
    • @Helmut:
      - Ihr Beispiel mit Griechenland zeigt es ganz eindeutig. Es bleibt eine uralte Binsenweisheit, die unserer Regierung und “allen” Parteien offenbar vollkommen unbekannt- oder aber abhanden gekommen ist:
      “Freunde kann man sich nicht kaufen” !
      Nicht einmal in der aktuellen Euro-Krise, was zu beweisen war…

      Ramses | 30. November 2011 | 21:49 | Antworten
  72. @Hilke Petersen

    Kennen Sie eigentlich die These der ernstzunehmenden Historikern? Im Kreise der Propagandafreien und kritischen Geister auch als Freigeister und Querdenker genannt, wird eine Theorie vertreten. Diese lautet so:

    Die sog. bedeutenden Historiker um den großen Krieg(ww1 + ww2) sind die schlechtesten ihrer Zunft.

    Aus meiner Erfahrung sind das “Historiker” die Herleitungen, Ableitungen und Schlüsse ziehen, die völlig unbelegt sind.
    Es werden offensichtlich absichtlich die schlechten Historiker berufen die aktuelle Geschichtsschreibung zu gestalten.

    Das sagen die Wissenschaftler unter sich, niemals öffentlich, aber das denken wir alle.

    Anti-Zensur | 30. November 2011 | 21:09 | Antworten
    • @Anti-Zensur:
      - Sie liegen völlig richtig ! Aktuelle Geschichtsschreibung leidet immer daran, daß wegen der noch relativen Zeitnähe immer schnell die Tendenz aufkommt, Partei zu nehmen. Und speziell dieses ist fatal für Historiker und die Historie; beiden ist eine emotionslose und neutrale Sicht geboten ! Zumal jüngere Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird; diesen ist naturgemäß daran gelegen eigene Aktionen in bestem Licht darzustellen.
      Als Realist kann man eine einigermaßen neutrale Sicht auf geschichtliche Vorgänge also eigentlich erst Generationen später erwarten…

      Ramses | 30. November 2011 | 22:07 | Antworten
    • ” Das denken wir alle”…ist ja wohl eine gewagte Aussage.
      Wie können Sie behaupten, dass ich auch so denke wie “wir” ?

      hel | 1. Dezember 2011 | 00:44 | Antworten
  73. Übrigens einer davon wird auch als “Guido Knopp” bezeichnet.

    So endet man(n) eben, wenn man sich ideologischen Müll hergibt.

    Anti-Zensur | 30. November 2011 | 21:13 | Antworten
  74. Das ist ja interessant: Das ZDF bleibt ganz offensichtlich eine schlüsssige Antwort schuldig, warum Beiträge zunächst insgesamt nicht veröffentlicht werden (den lapidaren Hinweis auf die Nutzerbedingungen kann das ZDF sich ersparen, waren zu keinem Zeitpunkt in meinen Beiträgen Worte, die jemanden beleidigen konnten) und dann weiter nach Minuten ALLE (das war der Test) wieder erscheinen. Das stinkt doch zum Himmel.
    Diese geschliffenen journalistischen Antwortfloskeln a la Regierungssprecher , die Alles oder Nichts sagen, können Sie sich ersparen. Wir sind ja nicht dooooof.

    hel | 30. November 2011 | 22:42 | Antworten
  75. Was jetzt noch fehlt, ist ein Beitrag des ZDF Journalisten, der den “muslimischen Rassismus” propagiert über das Thema: Besetzung der Botschaft in Teheran und über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes…..
    (Den Beitrag wird man löschen, weil er (in der Tat) nichts mit dem Thema zu tun hat. Aber dennoch….warten wir….AB

    hel | 30. November 2011 | 22:47 | Antworten
    • @hel
      Völlig richtig. Wir müssen für eine Gleichheit aller einstehen.

      Ich denke, das richtige Mittel wäre die gesamten Gelder für den Kampf gegen Links und Rechts zu streichen.

      Das können wir woanders besser investieren.

      Und dann bleibt noch eine Frage: Wenn man wieder so ein Türke, Morrokaner oder Libanese einen “scheiss” Deutschen zusammenschlägt, absticht oder tot tretet, ist dann auch eine rechtsextreme Tat?

      Anti-Zensur | 30. November 2011 | 23:46 | Antworten
      • Zumindest ist es eine Straftat,auch Extremismus ist eine Straftat und gehört verurteilt von einem ordentlichen Gericht.@Anti-Zensur

        M.G. | 30. November 2011 | 23:50 | Antworten
      • Mein Lieber, in diesem Sinne wollte ich nicht verstanden werden. Das ist nicht mein Stil. Selbstverständlich können wir diese Gelder streichen, wenn wir die Wurzel aussrotten. Aber ?
        Kriminelle gibt es in allen Bevölkerrungsschichten, ob Reich oder Arm, ob Deutscher oder Nichtdeutscher.
        Was ich alerdings mit meinem Beitrag kritisieren wollte, ist, dass es mir sehr seltsam erscheint, dass Beiträge (und das habe ichh schon bei dem Blog “antimuslimischer Rassimus bemerkt) einfach nicht erscheinen, oder wie in meinem Test, den ich mehrfach mit unterschiedlichen Worten,gepostet habe, zunächst nicht erscheinen und dann plötzlich alle auf einmal (das erweckt zunächst einen seltsamen Eindruck)erscheinen. Dies kann ja nur mit einem Systemfehler zusammenhängen, oder es ist ABSICHT und das liebenswerte ZDF erklärt sich dazu nicht. Das seltsame dabei ist, dass das nur bei gewissen “sensiblen” Themen geschieht. Wenn das ZDF dies nicht will, soll es gefälligst keine solchen Themen zur Diskussion stellen.So einfach ist das.

        hel | 1. Dezember 2011 | 00:02 | Antworten
        • @hel

          Da sind wir auf der gleichen Höhe.

          Die linken Ideologen wollen die Realität nicht wahrhaben und deshalb gibt es nur die Deutsche Kopfhaut mit Hakenkreuz. Was tatsächlich auf den Straßnen passiert ist den egal. Das sind nur alles “Einzelfälle”.

          Das ist der Grund warum ihre Beiträge nicht erscheinen. Das passt nicht ins ideologische Bild.

          Anti-Zensur | 1. Dezember 2011 | 00:18 | Antworten
          • “Wir” sind da keineswegs auf gleicher Höhe!

            hel | 1. Dezember 2011 | 00:46 | Antworten
  76. Ich muss noch einmal auf diese Sätze zurückkommen, zu denen ich weiter oben etwas gesagt habe:

    “Die Reichsfinanzverwaltung stellte sich früh in den Dienst des verbrecherischen Regimes.” und

    “Die deutsche Ahnungslosigkeit ist eine Lebenslüge.”

    Wo war eigentlich zu dieser Zeit die “Journaille”, die heute den deutschen im Ganzen Ahnungslosigkeit vorwirft ? Hat sie ihre Vergangenheit eigentlch einmal aufgearbeitet ? War sie nicht auch gleichgeschaltet und hat ihrem Herren gedient ? Hat sie nicht durch Verschweigen der Umstände auch große Schuld auf sich geladen, Schuld durch fehlende Zivilcourage? Auch heute (das ist menschlich) dient sie ihrem jeweiligen Herrn, abhängig von der Zugehörigkeit des jeweiligen Journalisten zu einer Partei.

    hel | 1. Dezember 2011 | 01:01 | Antworten
  77. @ hel 1. Dezember 2011 01:01

    Nein, meine Liebe, jetzt begeben Sie sich auf dünnes Eis.

    „Wo war eigentlich zu dieser Zeit die “Journaille”, die heute den deutschen im Ganzen Ahnungslosigkeit vorwirft?“ Zitatende

    Wer in dieser Zeit (Tausend Jahre = 12 Jahre) die Wahrheit schrieb, lebte gefährlich.
    Wo die Journalisten waren? Sie waren im KZ, sie lebten in Deutschland im Untergrund oder sie haben ihr Heimatland verlassen – aus Angst vor Verfolgung und Strafen(!)
    Wer allein ohne Familie lebte, riskierte nur sein Leben. Mit Familie sah es etwas anders aus.

    Meine Liebe, auch das kann man wissen. Es wurde viel darüber geschrieben.
    Ziehen Sie bitte Ihre Frage zurück.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 1. Dezember 2011 | 08:58 | Antworten
    • Nicht meine Liebe…sondern mein Lieber.
      Aha, dann gab es also keine Presse. Seltsame Logik.

      hel | 1. Dezember 2011 | 13:43 | Antworten
    • @Heinz Sahl:
      - stimmt nicht ganz, es gab ua. und vor allem den Hugenberg Medienkonzern, den sich mit der Zeit ganz den Nazis verschrieb und zu deren Jubelpresse wurde. Die große Anzahl der Blätter und Tageszeitungen die nach und nach zum Konzerngehörten oder unter dessen Einfluß standen, hatten ihre politische Ausrichtung anfangs von deutsch-national bis liberal-konservativ und beschäftigten viele Journalisten. Letztere erkannten schnell die “Zeichen der Zeit” und ließen sich nur allzu bereitwilligst gleichschalten. Schon damals wollte man eben gern Karriere machen.
      - Was Sie von den Journalisten behaupten, traf nur für die relativ wenigen aufrechten und standhaften zu…

      Ramses | 1. Dezember 2011 | 14:22 | Antworten
      • Danke für diese Erläuterung. Genau deshalb erachte ich verwerflich, wenn die “Heutigen”, wie oben geschehen, eine ganze Berufsgruppe (die Behördennmitarbeiter) und zum Schluss das ganze Volk, zu dem die Journalisten ja im Übrigen auch gehören und gehörten, in pauschaler Weise angreifen. Auch hier gilt: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Oder anderst: Bevor man die Haustür des Nachbarn säubert, sollte man seine eigene sauber machen.

        hel | 1. Dezember 2011 | 14:34 | Antworten
  78. Stelle wir, oder versuchen wir es, den Bezug herzustellen zum Thema ‘NS Verbrechen, Schnäppchejagd unterm Hakenkreuz’. Frau Petersen hat einen sehr verfänglichen Titel gewählt. Schreibt man was zu NS Verbrechen, bläst man in das Horn der ewig Gestrigen. Zionismus, das Wort steht auf dem Index. Verhalten der Siegermächte stellt den Bezug zum Heute her: Kapitalismus und seine übelsten Auswüchse. Geld, da schreien die Großbanken und die computergenerierten Billionenlöcher. Zensur, sehr problematisch…

    Wissen Sie was, ich werde jetzt schweigen.
    Da kann man am wenigsten falsch machen, hat seine Ruhe, gibt sich keine Blöße und befindet sich mitten im ‘mainstream’.

    Liebe Grüße,
    ans ZDF, alle Blogger und Mitleser.

    Ernst Lipps | 1. Dezember 2011 | 09:21 | Antworten
  79. 2. Versuch, mein spontaner Text, mit den sensiblen Wörterchen, ist im digitalen Nirvana verschwunden.

    Meine Spontaneität hat mir einen Streich gespielt, ich habe ihn nicht auf dem Computer gespeichert, warum auch. Sonst könnte ich ihn kopieren und identisch nochmals verschicken, um erneut entsorgt zu werden.

    Aber: es funktioniert: die Zensur!

    Ich lasse jetzt alle hochsensiblen Wörterchen weg, speichere meine Gedanken, damit ich sie nicht vergesse.

    Frau H. Petersen hat eine problematische Überschrift gewählt, mit absoluter Garantie, in eines der zahlreichen Fettnäpfchen zu treten.

    Das Klügste ist, zu schweigen. Dann wird man nicht zensiert, bekommt von Standard & Poors die AAA-Note, ist politkonform und ein erwünschter Bürger, wird nicht aus dem Staatsdienst geschmissen, und, spart sich die Zeit für das schöne Leben. Lauter Vorteile. Das probiere ich jetzt mal aus, und wenn das auch nichts ist, dann melde ich mich wieder.

    Liebe Grüsse,
    an das ZDF, an die engagierten Textverfasser, an die Zensur und an mein Schweigegebot.

    Ernst Lipps | 1. Dezember 2011 | 09:44 | Antworten
  80. “NS Verbrechen Schnäppchenjagd unter dem Hakenkreuz”

    Frau Hilke Petersen hat mit diesem Titel gefährlich viele Fettnäpfchen wissentlich oder absichtslos verteilt.
    Um nur einige zu nennen: Nazi, Verbrechen, Schnäppchenjagd, Hakenkreuz. Als da auch implizit Zionismus, Siegermächte, Kapitalismus und seine schwersten Entgleisungen, usw….

    Zitat:

    “Nö, das ZDF zensiert auch Kritik am Zionismus. Und auch alles, was den Interessen der Siegermächte nicht entspricht. Es kann noch so sachlich sein.

    Marc Weber | 30. November 2011 | 19:24 |”

    Nun habe ich beschlossen zu schweigen. Das hat ernorme Vorteile: man macht keine offensichtlichen Fehler, eckt nirgends an, wird geduldet, bekommt von S & P die AAA Höchstnote auf Lebenszeit, wird nicht aus dem Staatsdienst geschmissen, gilt nicht als Faulpelz, der nichts arbeitet und nur Unsinn schreibt, wird nicht zensiert oder kritisiert, überlässt anderen die Kritik und deren Konsequenzen, gilt als dummer Lieblingsbürger in der Politik. Die Liste wäre fast beliebig zu verlängern, alleine mir fehlt die Zeit.

    Liebe Grüsse,

    an das ZDF, an die Textschreiberinnen und -verfasser, an die Zensur, und, an mein Schweigegelübde, bis auf Widerruf.

    Ernst Lipps | 1. Dezember 2011 | 10:11 | Antworten
  81. Kurz und bündig:

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

    Ernst Lipps | 1. Dezember 2011 | 10:14 | Antworten
    • Hallo Herr Lipps,

      und noch etwas exotischer:
      _”O si tacuisses, philosophus mansisses”_!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 1. Dezember 2011 | 19:31 | Antworten
  82. “Schnäppchenjagd unterm Hakenkreuz” ist synomym für eine bestimmte Art und Weise von entsprechendem juristischem Handeln oder Nichthandeln für eine bestimmte Zeit in Deutschland geworden.
    Wir sollten aber unseren Blick auf die gegenwärtige Zeit in Deutschland legen und acht geben, dass “Schnäppchenjagen” nicht zum wiederholten Maße gängige Praxis wird.
    Das Zwangsversteigerungsgesetz vom 24.März 1897, das ab 01.Januar 1900 Inkraft getreten ist, war auch unter dem Hakenkreuz gültig. Unter Wikipedia ist es mit all seinen Gesetzeslücken als Bundesgesetz ausgewiesen.
    Bekanntlich veröffentlichen die Medien seit 2002/2003, wo die Kreditverkäufe gesetzlich zugelassen wurden, nahezu wöchentlich über Verkäufe von “faulen” Krediten” durch deutsche Banken und zum Teil auch durch Sparkassen an ausländische Finanzinvestoren. Sie schreiben über und zeigen die damit verbundenen existentiellen Auswirkungen auf Kreditschuldner in allen sozialen Schichten der Bevölkerung in Deutschland.
    Andererseits offenbaren diese seit 2008 aber auch die Ergebnisse des Verspekulierens der gleichen deutschen Banken auf dem internationalen Finanzmärkten und stellen ebenso dessen Auswirkungen dar. Die Auswirkungen treffen aber auch hier wiederum alle Schichten der Bevölkerung in Deutschland, denn der Steuerzahler muss die Schulden der Banken und Landesbanken für deren erfolgloses Spekulieren abfangen. Zur Kasse gebeten wird stets der Steuerzahler oder “kleine” Kreditschuldner.
    Die ausländischen Kredit-und Sicherheiten (Grundschulden u.a.)-Aufkäufern aber, denen die Lücken im Zwangsversteigerungsgesetz und in der Zivilproezssordnung bekannt sind, sind die Nutznießer all dem. Deshalb kauften diese auch zu minimalsten Preisen die “faulen Kredite” den deutschen Kreditinstituten ab, um diese dann durch Zwangsversteigerungen oder durch eingeholte honorige Abstandszahlungen von Kreditschuldnern zu veredeln.
    In Deutschland werden seit fast 10 Jahren an nahezu jedem Amtsgericht durch die Sicherheitenverwerter der Kreditaufkäufer die Immobiliensicherheiten nahezu mit “Schnäppchen-Erlösen” versteigert. Auch das führt zu einer bestimmten Art und Weise des “Schäppchenjagens” an den deutschen Versteigerungsgerichten, was als synonym für eine neue eigenständige “Schnäpfchenjagd” im heutigen Deutschland geworden ist.
    Diese “Schnäppchenjagd” hat wohl mit der im obigen Artikel dargestellten “Schnäppchenjagd unter`n Hakenkreuz” nichts gemeinsames, außer der Tatsache, dass seit Inkrafttreten des Zwangsversteigerungsgesetzes im Jahre 1900 entscheidungserhebliche Lücken im Zwangsversteigerungsgesetz, aber auch in der Zivilprozessordnung im Vollstreckungsbereich bestehen, die in der damaligen Zeit unter´n Hakenkreuz genutzt wurden.
    In heutigen Zeit sollte aber die deutsche Justiz als unabhängige Säule Wegbereiter dafür sein, dass diese Lücken vom Gesetzgeber allseitig geschlossen werden.
    Wir sollten deshalb umso mehr aufpassen, dass diese nunmehr neue, aber andere Art von “Schnäppchenjagd” nicht gängige Praxis wird und die deutsche Justiz wiederum tatenlos zusieht, wie wiederum alle Schichten der Bevölkerung in Deutschland von den Auswirkungen erfasst werden, gleichso soziale Existenzen zerstört werden. Vor allem der Gesetzgeber ist in die Pflicht genommen, die seit der Zeit unter´n Hakenkreuz bekannten und genutzten Gesetzeslücken mit aller Konsequenz zum Schutze eines jeden Kreditschuldners schließen zu lassen.
    Gruß Wolfgang

    Wolfgang | 1. Dezember 2011 | 11:02 | Antworten
  83. An Wolfgang,
    sehr informativ und gut zu lesen, Danke.

    Tomca | 1. Dezember 2011 | 11:13 | Antworten
  84. Behörden führen Anweisungen und Gesetze durch… sich machen sie nicht. Wer nicht nach den Vorschriften handelt, der handelt sich Probleme ein.

    Beispiel: Wenn die Regierung zum einen dafür sorgt, dass reguläre Arbeit sich nicht mehr lohnt und andererseits die Sozialbezüge so weit kürzt, dass es der nicht-arbeitende Bürger unter keinen Umständen besser habe als der arbeitende – wobei so getan wird, als ob alle Betroffenen aus purer Faulheit nicht arbeiteten – so sind die logische Folge hoch frequentierte
    -> Kleiderkammern
    -> Suppenküchen
    -> Wärmestuben
    Will man dafür nun den Ämtern einen Vorwurf machen, welche Stütze unterhalb des Existenzminimums auszahlen?

    Viele *Programme* der Nazis folgten dem perfiden Ziel, dass es diejenigen, welche aus ideologischen Gründen nicht am Krieg teilnehmen sollten, es nicht besser haben dürften als diejenigen, welche im Feld verreckten. So kam es etwa zu Versuchs-Operationen ohne Narkose an KZ-Häftlingen, bei denen er Schrapnell-Beschuss eines Piloten *simuliert* wurde: Man implantierte den Opfern hoch-infektioniöses Gewebe in die Beine, um herauszufinden, *was passierte*.

    Fazit: Wo absolute ethische Kategorien durch die alles am noch übleren relativierende Kategorien der Moral ersetzt werden, ist _selbstverständlich_ jede Horror auch noch weiter zu toppen. Und man findet sogar Gründe… ohne lange zu suchen.

    Außerdem: Man kann einen Menschen schlechter davon abbringen, Dinge zu tun, bei denen er *ein gutes Gefühl* hat als davon, Dinge zu lassen, die ihm gedanklich irgendwo monströs erscheinen.

    Hugo | 1. Dezember 2011 | 11:15 | Antworten
    • Ohne Gewissen hat der Mensch gar keine Orientierung,was er tun sollte oder lassen sollte,von Gefühlswegen und gewissen war bei den Nazis nicht mehr vorhanden.Hugo

      M.G. | 1. Dezember 2011 | 11:42 | Antworten
  85. @ hel | 1. Dezember 2011 | 13:43

    Na ja, Liebe oder Lieber. Ihre Argumentation hat Sie doch sehr weiblich erscheinen lassen.
    Die Damen mögen mir diese Pauschalisierung nachsehen.

    Zum Thema:
    Natürlich gab es eine „Presse“. Sie war gleichgeschaltet und staatlich beaufsichtigt.
    Eine frei Presse, wie wir sie heute kennen und erwarten, gab es nicht. Es gab sehr viele willfährige Menschen, die sich vor diesen Karren spannen ließen. Es gab aber auch andere, die das Schweigen-Müssen fast umgebracht hat.
    Lesen Sie bitte zu diesem Thema. Es gibt sehr viele Veröffentlichungen.
    Und bitte: Werfen Sie den heutigen Journalisten nicht vor, was ihre Berufskollegen zu dieser Zeit nicht geleistet haben.
    Heldentum wird gerne in Festreden gefeiert. Alle Teilnehmer nicken ergriffen oder applaudieren. Der Held aber – der stirbt allein und einsam – ohne Fanfaren und Applaus.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 1. Dezember 2011 | 14:28 | Antworten
    • @Heinz Sahl:
      - Nochmals, anfangs gab es sehr wohl eine freie Presse und sie war keineswegs gleichgeschaltet. Wie in anderen europäischen Ländern dieser Epoche auch, überwog in den Medien die patriotische oder nationale Grundrichtung trotz der evtl. Zugehörigkeit zum mehr rechts- oder mehr links ausgerichteten Lager. Paradoxerweise schloß sich das damals nämlich nicht aus. Es war halt generell und länderübergreifend die Zeit der nationalschwangeren Stimmungen, die sich als so überaus folgenschwer erweisen sollte.
      - Was dann aber in Deutschland folgte war, daß die damalige Medienlandschaft ohne zwingenden Anlaß begann mit der immer noch unbedeutend kleinen Partei der Nazis zu sympathisieren. Repressalien und Druck auf Journalisten auszuüben waren diese damals noch gar nicht in der Lage. Von Zwang also nicht die geringste Spur. Ein Großteil der Presse schwenkte so nach und nach und freiwillig in das Lager der Nazis über.
      Und diesen Vorwurf kann man der deutschen Journaille nicht ersparen: sie waren eben auch Steigbügelhalter und Befürworter der Braunen schon vor der Machtübernahme !
      Als diese dann erfolgte kam es natürlich sofort zur staatlichen Gleichschaltung. Erst jetzt war die Pressefreiheit de facto abgeschafft; vorher eben nicht !
      Presseleute, die sich ihre Unabhängigkeit erhalten wollten, waren da längst emigriert, sofern sie es sich erlauben konnten. Andere wenige, denen es nicht mehr gelang, mußten dafür tragisch büßen.
      Die überwiegende Mehrheit der Journalisten aber blieb in ihrem Job. Wie heißt es doch so schön ? “Wes Brot ich eß – Des Lied ich sing”.
      Das sind die traurigen Tatsachen: alle Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten haben ihren gewissen Prozentsatz an Mitläufern gestellt.
      @Heinz Sahl: Sie liegen leider falsch wenn Sie meinen, ausgerechnet die Journaille sei davon nicht betroffen.

      Ramses | 1. Dezember 2011 | 19:15 | Antworten
  86. Unabhängig von Ihrer unflätigen Art, mit der Sie sich besser in einem Teil der Wartburg einschließen sollten: ….merken Sie eigentlich nicht, wie Sie sich permanent wiedersprechen.
    Einmal waren diese Leute alle abgetaucht und jetzt behaupten Sie selbst “Eine freie Presse….”.
    Sowohl zu einer freien, wie auch zu einer gleichgeschalteten (siehe Neues Deutschland) gehören Journalisten (oder Schreiberlinge). Also, was nun ? Das Eine oder das Andere! Sie müssen sich entscheiden und gehen Sie künftig “gebildeter” mit Ihren Zeitgenossen um! Das täte Ihnen gut.

    hel | 1. Dezember 2011 | 14:43 | Antworten
  87. @ hel | 1. Dezember 2011 | 14:43

    Ja, es tut mir leid. Aber von mir bekommen Sie keinen Schein.
    Studieren Sie bitte etwas anderes – vielleicht Betriebswirtschaft.
    Für die Neuere Deutsche Geschichte fehlt Ihnen das Wesentliche – Verständnis.
    Mit Betriebswirtschaft kommen Sie durch.
    Und – arbeiten Sie an Ihrem Wortschatz.
    „Unflätig“ – über dieses Wort denken Sie noch mal nach.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 1. Dezember 2011 | 16:07 | Antworten
    • Sie haben wahrscheinlich Ihre Scheine “zu Ehren von Karl-Marx” erworben.
      Es ist besser, solche Menschen wie Sie, die andere einer “weiblichen Argumentation” bezichtigen, zu ignorieren.
      Aber beruhigen Sie sich – brauche keine Scheine mehr, habe alle redlich erworben, allerdings nicht “zu Ehren von K.M.” sondern ehrenhaft.
      Gruß aus Brasilien

      hel | 1. Dezember 2011 | 16:15 | Antworten
  88. @ hel,
    die Argumentation ist etwas rustikal, damit gewinnst du heute keinen Freundschaftspreis. Willst du auch nicht, ich weiß.

    Tomca | 1. Dezember 2011 | 16:12 | Antworten
  89. Die zur Zeit laufenden Pressekampagnen lassen kein Zeit für Mißverständliches,

    die augenblicklichen Kamagnen der deutschen Presse schaffen vielleicht doch für das das Verbot der Npd,

    und…..die Rückkehr des Grafen zu Guttenberg.

    Eine internationale Historikerkommission ist eingeladen und muß hier in Deutschland untergebracht und verpflegt werden, für längere Zeit,

    das dauert und ist nicht billig.

    werner | 1. Dezember 2011 | 16:37 | Antworten
  90. auf jeden fall fehlt diesem blog, nach über 48 stunden Hakenreuzschnäppchen, eine gepflegte deutsche “Windhundschnelligkeit”….

    Hr. Rahmtorf wäre doch mit CO² und Einflussnahme auf Berichterstattung hierüber(Lt. Spiegel,)mal wieder etwas abwechslung, der blog soll doch “spitzig bleiben”…wie immer man das jetzt auch verstehen möchte

    NchtNaziAberPatriot | 1. Dezember 2011 | 16:46 | Antworten
  91. Erneut Kommentar mehrmals gepostet, ohne Erfolg

    werner | 1. Dezember 2011 | 16:47 | Antworten
  92. Es ist einfach töricht, zu glauben, man könne Geschichte nach den Maßstäben einer späteren Epoche beurteilen und damit aufarbeiten. Selbstverständlich werden die damaligen behördliche Institutionen genau so loyal zur
    Staatsführung gestanden und gehandelt haben wie heute. Hieraus Verstickungen,in durch die Siegermächte des 2.Welt-
    krieges definiertes Unrecht anzunehmen,ist absurd. Die
    seinerzeitige Praxis entsprach dem Zeitgeist jener Jahre
    und kann nicht mit der heutigen Betrachtungsweise rechtlich verifiziert werden.

    norgra | 1. Dezember 2011 | 17:19 | Antworten
  93. Liebe ZDF Redakteure Bereich Politik

    Wenn man auf die ZDF Homepage geht und das Bildchen mit dem “H-Kopf” anklickt und sich dann die Seite öffnet bekommt man den Einduck, man hätte eine Seite des Reichsprpagandaministeriums von Herrn Göbb. geöffnet. NAZI-Größen soweit das Auge reicht! Haben Sie schon mal an die Aussenwirkung gedacht?

    Wer um Gotte Willen zwingt das ZDF jedes Jahr wieder um die gleichen Jahreszeit diesen 3. Reich Mist abzusondern?
    Welche Gruppen und Funktionäre in den Aufsichtskremien wie Rundfunkrat oder ZDF Fernsehrat zwingt Sie eigentlich immer wieder diese kurze Zeit in Deutschlands Geschichte hochzuziehen? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass Sie vielleicht das Gegenteil von dem erreichen was sie beabsichtigen? Es ist langsam unerträglich wie Sie mit Fernsehzuschauers Gebühren umgehen indem Sie solche absolut unnötige Sendungen und Blogthemen produzieren.

    Wenn es um Enteignung geht, brauchen Sie nicht die Nazis und die armen Juden bemühen, ein fester Blick in Richtung ehemalige DDR tut’s auch. Wenn einem Menschen der “Erste Bauern- und Arbeiterstaat” zuviel wurde und er abhaute, was passierte mit seinem Eigentum?

    Haben die Menschen von damals und heute sich so verändert? Ist es nicht ungleich schwerer in einem Unrechtsstaat seine Meinung zu sagen als in einer freien Gesellschaft? Im 3. Reich und der DDR war es sicher sehr sinnvoll seine Meinung für sich zu behalten, es konnte tödlich sein, zumindest im Zuchthaus enden. Müssen wir immer noch die Zeit zwischen 1933 und 1945 bemühen, wenn sich eine rot lackierte Diktatur erst 1989 aufgelöst hat, nicht zuletzt wegen dem tollen wirtschaftlichen Erfolg diese Funktionärs- und Mitläuferstaates?

    Wir in der damaligen Bundesrepublik hätten uns auch nicht anders verhalten, hätte man uns das DDR System nach dem Krieg übergestülpt!
    Wenn man heute sieht, wie Leute wegschauen, wenn ander Menschen verprügelt oder gar totgetreten werden verhalten sich diese Massen nicht anders als jene Menschen während der NAZI Zeit oder unter dem DDR Regime.

    Wer traut sich denn bei uns heute seine Meinung offen und kritisch auszusprechen? Gewiss Zuchthaus und Todesstrafe gibt es dafür nicht mehr aber man hat subtilere Mittel gefunden, um unerwünschte Kritik zu ersticken. Die wirksamste Methode ist der Umgang mit den Worten: Rassist; Fremdenfeind; Rechtsradikaler; Nazi, oder der “Moderation” von angeblich so meinungsfreien Blogs.

    Von wirklicher Meinungsfreiheit und der offenen Ansprache real existierender Probleme entfernen wir uns in Deutschland immer mehr. Durch das jählich wiederkehrende Beschwören der relativ kurzen unerfreulichen Zeit unser Geschichte (die Sie fast bei jedem Volk der Erde finden) leisten die Medien dem Abbau unserer, im Grundgesetz garantierten, Rechte weiter Vorschub.

    Dagegen muss sich die Bevölkerung endlich wehren!

    Jeder Politiker in einem Regierungsam schwört: “Den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden”

    Wie sieht die Realität aus?

    Heute erhalten noch viele DDR Schergen eine Pension für ihre Dienste in Führungspositionen bei Stasi / Polizei/ Armee oder Staatsanwaltschaft der DDR.

    Also ich sehe da keinen Unterschied zu den oft kritisierten Zahlungen an ehemalige Nazigößen nach dem Krieg in der Bundesrepublik.

    Unser Land zahlt an Verbrecher Pensionen und gleichzeitig
    macht man dem Normalbürger klar, was diese ihren Opfern angetan haben. Verlogener geht’s doch nicht mehr!

    Ein tolles Betätigungsfeld für den investigativen Journalismus!

    Helmut | 1. Dezember 2011 | 18:31 | Antworten
    • “Wer um Gottes Willen zwingt das ZDF jedes Jahr wieder um die gleichen Jahreszeit diesen 3. Reich Mist abzusondern?”

      Es wäre schön, wenn es nur 1 Jahreszeit wäre – ich habe eher den Eindruck, dass es “mindestens 4″ sind.

      Und was heißt zwingen? Vielleicht sieht das Herr Bellut so, weil er – groteskerweise nicht wesentlich anders als bei den kommerziellen Sendern – permanent die Einschaltquote im Nacken hat.
      Und jawolll, sagen wir es laut: Nicht nur “sex sells”, sondern auch alles, was mit der NS-Zeit weitläufig oder direkt zu tun hat. Insofern (nicht missverstehen!) kann das ZDF Hitler & Co. gar nicht dankbar genug dafür sein, dass jede 28. Wiederholung einer Doku mit den sattsam bekannten Farbbildern Eva Brauns immer noch die Menschen elektrisiert.

      Es wäre wohl nur mittelmäßig übertrieben, zu behaupten, dass ohne diese NS-Filmchen das ZDF ein echtes Problem hätte, sein Programm zur “prime time” mit Zielgruppen-attraktivem Inhalt zu füllen.
      Man kann nur ahnen, was uns blüht, sollte die NPD tatsächlich verboten werden…

      Frank John | 1. Dezember 2011 | 20:14 | Antworten
      • - zum Tenor Ihres Kommentares:
        Tatsächlich kann man sich dieses Eindruckes manchmal kaum erwehren…

        Ramses | 2. Dezember 2011 | 00:27 | Antworten
  94. Soeben habe ich festgestellt, dass tatsächlich Beiträge mit Namen der “Reichsgrößen” herausgefiltert werden und der Beitrag nicht veröffentlicht wird. Daher habe ich den Namen des “obesten Verbrechers” gändert und den des “Hinkefuß”.

    Dann wurde der Beitrag eingestellt. Der ZDF Computer arbeitet also mit Filter!

    Helmut | 1. Dezember 2011 | 18:35 | Antworten
  95. Der Hintergrund der derzeitigen NS-Hysterie ist ja ganz klar, es geht um das Urteil des BVerfG nach dem die 5% Hürde bei Europawahlen verfassungswidrig ist. Da will man natürlich keinen Sitz für “Nationaldemokraten” und bläst wieder in die Verbotstrompete. Das zeugt von der autoritären Strukturiertheit der Menschen unseres Landes.

    Es gibt aber in Deutschland gar keine relevante Bewegung von radikalen Rechten, und selbst diese Kamaradschaften erinnern mehr als Gangs von Kriminellen.

    Die wahren Feinde der Demokratie und Mitmenschlichkeit sitzen immer in der Mitte der Gesellschaft. Und in der Tat, die Grauheit der Funktionäre in der Mitte der Gesellschaft eröffnet dem Bürger von heute Narrenfreiheit. Ich war nie in einer Burschenschaft, in einem kommunistischen Studentenbund oder FDJ Sekretär.

    Aber ich erwarte von deutschen Beamten, dass sie den politischen Vorgaben treu folgen, was immer dieser sein mögen. Wenn die Beamten also konsequent arisiert haben nach Recht und Gesetz, dann haben sie alles richtig gemacht unter den damaligen Machthabern. Die Verantwortung trägt die Politik, nicht die Exekutive.

    Hader | 1. Dezember 2011 | 18:38 | Antworten
  96. wie lange wollen deutschen wir es zulassen, dass noch immer deutsche “nestbeschmutzer” taetig werden ?? es ist nicht moeglich taten zurueckzudrehen und wenn sie mehr als 65 jahre zurueckliegen, muss irgendwann einmal schluss sein mit all den “aufarbeitungen, reparationszahlungen in millardenhoehe usw. ”
    der vietnamkrieg liegt viel kuerzer zurueck und in amerika spricht niemand mehr ueber die grueltaten die die us streitkraefte in diesem land zu verantworten haben
    schluss mit der deutschen “nestbeschmutzung” und den “nestbeschmutzern” die lediglich strategische gruende fuer ihr vorgehen haben und dann noch ein ministerium indem ein verurteilter wirtschaftsstraftaeter sitzt

    parkbank | 1. Dezember 2011 | 20:17 | Antworten
    • @Parkbank:
      - wäre eigentlich ganz einfach wenn Medien und natürlich auch unsere Herren Politiker endlich eines beherzigten:
      - 1. nicht immer wieder ohne aktuellem Anlaß von sich aus mit vorauseilendem Schuldgefühl diese verdammte Nazi-Zeit aufwärmen,
      - 2. nicht ständig und völlig idiotisch den Nachfolge-Generationen suggerieren, sie ständen als Kinder und Kindeskinder in einer quasi Kollektiv-Verantwortung mit ihren Vorfahren,
      - 3. sich gegen diese immer dann aufkommenden Vorwürfe aus dem Ausland energisch verwahren welche aus opportunen Gründen erfolgen, um Deutschland wirtschaftlich und finanzpolitisch gefügig zu machen (was ihnen bei unseren windelweichen Volksvertretern und der Mehrzahl der Journaille leider allzu häufig gelingt).

      Ramses | 1. Dezember 2011 | 23:40 | Antworten
      • @Ramses:
        Von Herzen danke ich den Autoren, die dieses Kapitel endlich einmal so durchleuchten wie ich es mir in meiner Jugend gewünscht habe!
        Denn auf meine Fragen, was da und dort einmal abging,wurde immer nur gestammelt und woher die “aufrechten Demokraten” ab 1945 kamen, konnte mir niemand eine Antwort geben.
        Zu Ihrem 1. Punkt: Da ist kein “vorauseilendes Schuldgefühl” sondern lehnen Sie sich einmal aus dem Fenster, dann können Sie teilhaben an den Aufmärschen landesweit organisierter Braunlumpen!
        2. Punkt: Eben, und nur an unseren Kindern und Kindeskindern kann das weitergeleitet werden, wozu wir als sogenannte “Nachkriegsgeneration” nicht vorbereitet wurden und sogar noch Sympatiegefühle indoktriniert bekamen: “Es war doch nicht alles schlecht, die Autobahnen, die Arbeitslosigkeit…” seit diesem ist es Kollektivschuld
        3. Punkt: Was ist dieses Deutschland eigentlich?
        Wir wissen, das, nachdem wir in einem Jahrhundert zum 2. Male die Welt in Brand gesteckt haben, von dem Genozid mal ganz zu schweigen, jegliches Recht auf Anspruch Mitglied in einer Völkergemeinschaft verloren haben.
        Lediglich der Nachdenkende “Marshal” der vereinigten Staaten sah in dem Plan “Morgenthaus” den Motor Europas zu verschrotten eine Gefahr für die neue Weltwirtschaft…

        Peter Selter | 2. Dezember 2011 | 06:52 | Antworten
        • @ Peter Selter

          In 183 Kommentaren haben User herausgearbeitet, daß pauschale Schuldzuweisungen, die damalige Zeit betreffend, nicht nur ungerecht, sondern regelrecht falsch sind. Und dann kommen Sie mit Ihrem Beitrag.

          Damals haben unzählige Menschen Widerstand geleistet. Persönliche Opfer gebracht, sich in Gefahr begeben und sind auch darin umgekommen.
          http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_im_Dritten_Reich

          Die Nationale-Sozialistische-Deutsche-Arbeiterpartei, die keine Neuerscheinung war, sondern eine altvertraute Partei, die vom „Bärtchen“ für seine Zwecke kassiert wurde, erzielte bei den Wahlen:
          1930: 18,2% / Juli 32: 37,3% / Nov. 32: 33,1%
          Das zeigt, daß bei den letzten freien Wahlen selbst bei der Höchstquotierung im Juli 32, 62,7% der Wähler gegen diese Partei gestimmt hatten.
          Diese Wähler und Gewählten waren es auch die nach 45 als alte Demokraten wieder auf der Bildfläche erschienen.
          Bedeutet es übrigens schon Schuld eine Partei zu wählen, wenn man annimmt, sie bei der nächsten Wahl bei Nichtgefallen wieder abwählen zu können?

          Des weiteren wurde von den Alliierten nach 45 das berühmte Entnazifizierungsprogramm durchgeführt, welches schlüssig und effektiv war- da zeitnah. Wer tatsächlich persönliche Schuld auf sich geladen hatte, blieb nicht verborgen. Das einige durch die Maschen geschlüpft sind und andere fälschlicherweise darin gelandet sind, bedeutet nicht, daß die Maßnahmen nicht ausreichend waren.

          Die einzigen. denen das aufoktroyieren der Kollektivschuld entgegenkam, waren die, welche sie auch hatten.
          Trägt sich Schuld doch leichter wenn andere Schultern mittragen müssen und die eigene Last dann leichter wird.

          Zu Ihrem dritten Punkt: das die Deutschen „ …jegliches Recht auf Anspruch Mitglied in einer Völkergemeinschaft verloren haben. …“
          erspare ich mir und den anderen jede weitere Stellungnahme von mir.

          Ist Ihnen übrigens schon mal aufgefallen, daß die Deutschen das einzige Volk sind, welches für die Tatsache unter einer der schrecklichsten Diktaturen gelebt zu haben, selbst verantwortlich gemacht und schuldig gesprochen wird und nicht nur die Erlebensgeneration sondern in quasi Erbsünde auch noch alle nachfolgenden Generationen.

          V.S. | 2. Dezember 2011 | 10:23 | Antworten
        • @Peter Selter:
          - Empfehle Ihnen dringend die Analysen und Erinnerungen Winston Chrurchills, diesem wohl intelligentesten und schärfsten Widersacher Nazi-Deutschlands. Er kommt/kam zu dem Schluß, daß die Urkatastrophe des 20.Jahrhunderts der 1.Weltkrieg war und ihren Grund ua. in der unseeligen Epoche des Nationalismus “ganz Europas” hatte. Seiner Ansicht nach handelte es sich realistisch betrachtet um einen einzigen lediglich unterbrochenen Krieg. Die Ursache für den “2.Teil” sieht dieser weise Staatsmann vorrangig in dem (wörtlich) “Diktat der überaus ungerechten Bedingungen und Lasten, die allein Deutschland von den Alliierten aufgebürdet wurde”.
          - Ähnliche Ansichten kann man übrigens bei deGaulle finden. Churchill und deGaulle, beide waren herausragende Zeitzeugen und erfahrendste (elderly) Staatsmänner, die sich auch gegen erhebliche eigen-nationale Widerstände nie verbiegen ließen…
          - P.S. Ich rede keineswegs einem Vergessen das Wort und bin grundsätzlich dagegen aufzurechnen, was einzelne Nationen geschichtlich angerichtet haben. Nur soviel: “historisch jüngste” Untaten werden immer am heftigsten verurteilt und auch politisch ausgenutzt. Das ist nachvollziehbar.
          Nicht in Ordnung sind jedoch einseitige Vorwürfe ohne Berücksichtigung eigener Geschichtslasten und die haben andere Nationen (weiß Gott) auch auf ihrem Konto: vom Genozid über ethnische Säuberungen und Unterjochung bis zur gewaltsamen Kolonisierung über den 2.Weltkrieg hinaus…
          (siehe dazu mein Beitrag 29.November 22:15)

          Ramses | 2. Dezember 2011 | 17:10 | Antworten
    • Wenn auch die letzten Überlebenden vom 2. WK tot sind, dürftr wohl endlich mit der Aufarbeitung des 2. WK Schluss sein,denn die unschuldigen Nachkommen haben doch gar keine Beziehung dazu.@parkbank

      M.G. | 2. Dezember 2011 | 11:10 | Antworten
  97. ___________
    ZDF heute.de: Der Beitrag wurde wegen Verstoßes gegen die Forenregeln entfernt.

    gelöscht | 2. Dezember 2011 | 08:43 | Antworten
    • Der BND ist immer dabei, wenn es darum geht sich als inkompetent zu beweisen. Allein was die ganzen Skandale betrifft. Das BKA versucht mehr schlecht als recht das FBI zu kopieren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz wartet immer so lange ab bis etwas passiert – nur um dann alles und jeden zu verdächtigen und eine Razzia nach der anderen durchzuziehen. Der MAD ist nur in so weit handlungsfähig, wie es die anderen Sicherheitsdienste zulassen.

      Und doch sind diese Institutionen wichtig, zur Sicherung von relativer Demokratie und relativer Freiheit. Und seien diese noch so sehr auf dem Papier für das Volk, in der Praxis jedoch GEGEN und jedenfalls nicht DURCH das Volk errichtet.

      Es besteht jedenfalls ein massiver Reformbedarf bei unseren Geheimdiensten. Ein Reformbedarf am politischen System, ein Bedarf an neuen Politikern und Parteien, eine Revision des deutschen Kaiserreiches mit seiner Volksmonarchie, Merkel erklärt, die Politik habe jedes Vertrauen verspielt und ich habe, auch wenns hier keinen interessiert wieder einen Job.

      Michael Egler | 2. Dezember 2011 | 10:39 | Antworten
      • Hallo Michael,

        gut, dass Sie wieder einen Job haben. Es ist mir nicht entgangen, dass Sie schon seit einiger (längerer) Zeit auf der Suche waren.

        Ich hoffe, dass Sie einen guten, und Ihren Fähigkeiten adäquaten Job gefunden haben!

        Dass Sie in Germanistik, Rhetorik, Orthographie, Dialektik usw. über bewundernswerte Fähigkeiten verfügen, wird wohl einem aufmerksamen Leser hier kaum entgangen sein – bei Ihren Kommentaren kann man auch leicht erkennen, dass Sie sowohl ein profundes historisches Wissen haben als auch stets über die aktuellen Ereignisse und Probleme der Politik und Wirtschaft bestens informiert sind.
        Dies zeigt eigentlich nur, dass Sie Ihre Zeit, in der Sie keinen job hatten, sehr sinnvoll und vorbildlich genutzt haben.

        Und jetzt noch, wie fast immer, etwas Jux:

        Bevor ich Sie in dem Bereich, wo ich früher zuständig war (Ingenieurwesen), eingestellt hätte, hätte ich Ihnen noch kurz die “perfide” Prozent – Aufgabe von “Heinz Sahl“ gestellt, welche Sie mir dann stehend freihändig lösen hätten müssen:

        Wieviel Prozent ist 1 / 4 von 3 /19 ???

        Auf geht’s!!!!!

        Gruß Dieter

        Dieter Ackermann | 2. Dezember 2011 | 16:58 | Antworten
        • Hallo Michael,

          auch ich freue mich über Ihren neuen Job.
          Die perfide „Aufgabe“ der beiden „alten“ Füchse, Heinz Sahl und Dieter Ackermann, wird Ihnen kein Problem bereiten, das weiß ich.

          Grüße an alle Beteiligten.

          V.S. | 2. Dezember 2011 | 17:28 | Antworten
        • Umgeformt in Dezimalzahlen heißt es also “Wieviel Prozent sind 0,25 von (aufgerundet) 0,16?

          0.16 sind 100 Prozent
          0.0016 ist 1 Prozent
          (Rechnung : 0.16 / 100)
          Also sind 0.25 gleich 156.25 Prozent
          (Rechnung : 0.25 / 0.0016)

          Prozentsatz 156.25 = 0.25 / (0.16 / 100)

          Grundwert : 0.16
          Prozentwert : 0.25
          Prozentsatz : 156.25

          Michael Egler | 2. Dezember 2011 | 21:30 | Antworten
          • Alle Achtung, Michael! Sie haben richtig gerechnet!

            Jetzt rechne ich es kurz auf meine Art nochmal nach:

            Also, noch mal die Frage: Wieviel % ist 1 / 4 von 3 / 19 ?

            Mathematisch formuliert (Gleichung):

            (X / 100) * (3 / 19) = 1 / 4 (* bedeutet mal)

            Und nochmal in Worten: wieviel Hundertstel (Prozent) von 3 / 19 ist gleich 1 / 4 ?

            Wir lösen die Gleichung nach X auf:

            X = (1 / 4) : (3 /19) * 100 = (1 * 19) : (3 * 4) * 100 = (19 / 12) * 100 = 158, 33 %

            Da Sie den Wert von 3 / 19 auf 0, 16 aufgerundet haben, zeigt Ihr Ergebnis eine kleine Abweichung!

            Jetzt haben wir diese “Sauerei“ endlich auch mal explizit geklärt!

            Gruß Dieter

            Dieter Ackermann | 3. Dezember 2011 | 02:51 | Antworten
    • In gewisserweis stimmt es,denn die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern,aber wir können für die Zukunft besser gegen Neonazis aufpassen und die Ursachen bekämpfen auch die Armut,die dazu führen kann.@Braun is beautifull

      M.G. | 2. Dezember 2011 | 11:34 | Antworten
  98. Ich halte diese ganze Debatte für schizophren.
    Einwanderung, Volksgruppen und Nationalismus gehören zu jedem gesunden Staat.
    Nur in Deutschland dient das Thema derzeit als Ablenkung vom EINZIGEN Problem,
    das “die Deutschen” tatsächlich haben, nämlich die EUdSSR.

    Man regt sich über sogenannte “Ausländer” auf, obwohl die im Land arbeiten, produzieren, Steuern bezahlen und somit am Wirtschafts- und Kulturkreislauf beteiligt sind.

    Man regt sich aber NICHT über die tatsächlichen Ausländer auf, die vom Ausland in Brüssel und sonstwo aus unser Land regieren (!), abzocken und ausplündern, obwohl kein einziger von 80 Millionen Deutschen ihnen dafür eine Erlaubnis erteilt hat.

    Wo ist da Euer Nationalstolz und Euer Sinn für Recht und Eigentum…?
    Werdet doch endlich mal wach, Ihr schlafmützigen Deutschen Michels. ;-)

    Moritz Paris | 2. Dezember 2011 | 09:44 | Antworten
    • (…)*

      *Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen antisemitischer Inhalte gelöscht. Gruß, Redaktion heute.de

      Rattenjäger | 2. Dezember 2011 | 10:04 | Antworten
  99. enn die Zukunft sich verdüstert, wendet man sich der Vergangenheit zu. Man wendet sich zurück statt nach vorn zu blicken.
    Auch ich finde dieses Thema äußerst nutzlos, ja geradezu grotesk. Ich habe mein ganzes Leben lang weder meinen Kindern, noch meinen Enkeln, versucht bei Ihnen ein schlechtes Grundgewissen zu erzeugen, weil die deutsche Geschichte einmal schlecht war. Was soll das?
    Das Wort “Kollektivschuld” kenne ich auch zur genüge aus der jüngeren deutschen Vergangenheit.
    Nach den Krieg wurden den deutschen Eigentümern die Unternehmen und Landwirtschaften geraubt (enteignet). Wohlgemerkt ohne einen Pfennig Entschädigung zu bekommen. Dann wurden die Bürger unter dem DDR-Regime drangsaliert und unter den Generalverdacht gestellt, gegen den “Sozialismus” zu sein. Die Bürger wurden verfolgt, bespitzelt und in den Tod getrieben. (Ich selbst habe zwei Familienangehörige und drei enge Freunde durch Selbstmord verloren, die die Repressalien nicht mehr durchhielten.)Wer das Land verlassen wollte wurde eingesperrt und erpresst. Das Eigentum wurde weit unter Wert, zu einem Bruchteil, an Stasi-Leute verscherbelt, sonst durfte man nicht ausreisen. Die “Vermittler” waren staatstreue “Anwälte” und Vollstrecker von Schalk-Golodkowski. Sie verdienten sich eine goldene Nase, wenn auch entgegen allem Recht und Gesetz. Einige dieser Anwälte sind heute in Führungspositionen der PDS/Linken und schämen sich ihrer Taten beileibe nicht. Andere, wie ein Herr Hilpert, verdienten nicht nur über erpresste Antiquitäten Millionen, sondern sicherten sich nach der Wende weiterhin, mit den gleichen Machenschaften und Betrügereien, Millionenpfründe. Gedeckt von den Unterstützern des SED-Staates.
    Nach der Wende standen die angeblichen Alt-Eigentümer, vornean die Juden, vor der Tür und forderten ihren angebliche Schaden doppelt und dreifach zurück. Und die Deutschen Bürger zahlten wieder im Angesicht ihrer “Kollektivschuld” Milliarden von DM.
    Es hört nicht auf und es wird nicht aufhören. Im Moment erleben wir es wieder in der angeblichen Finanzkrise. Und die deutschen Bürger werden angesichts ihrer “Kollektivschuld” wieder zahlen, und immer und immer wieder …
    Dahinter liegt die ganze Scheinheiligkeit der deutschen Politik, der angeblichen Historiker und der ganzen Meute von “Gutmenschen”. Und das ist so erbärmlich, dass es sich eigentlich nicht lohnt, etwas erklären zu wollen, zumahl es nichts zu erklären gibt.
    So lange im Westen Deutschlands die alten Nazis sitzen und im Osten die alten Kommunisten, wird sich nichts an dem wiederkehrendem Spiel ändern!
    Forscher haben auch aufgearbeitet: Ohne die IG-Farben hätte es den 2. Weltkrieg nie gegeben. Gemeinsam mit der übrigen Industrie, war es die Pharmaindustrie die die Weltherrschaft um jeden Preis wollte und die Ärzteschaft war dabei williger Steigbügelhalter. Bezeichnenderweise gehörte der IG-Farben am gleichen Standort auch die IG-Auschwitz. Dort führten die Ärzte ihre perversen Pharmaexperimente an Menschen durch. Die führenden Köpfe der Pharmaindustrie und der Ärzteschaft (U. a. IG-Farben und Charité) wurden in Nürnberg als Kriegsverbrecher verurteilt. Doch mit Gründung der BRD ausnahmslos begnadigt und sofort wieder in Aufsichts- und Verwaltungsräte und andere Führungspositionen der Pharmaindustrie, Kliniken und Universitäten berufen.
    Heute betreibt die Pharmaindustrie keine KZ mehr, dafür werrden die Pharmaexperimente nach Indien und sonstige arme Länder verlagert.
    Damit sollten sich “Historiker” intensiv beschäftigen. Dann kommen sie vielleicht hinter so manches Geheimnis …

    Peter Pink | 2. Dezember 2011 | 10:58 | Antworten
  100. @Peter Selter

    Sie sollten sich einmal mehr mit der Geschichte unseres Landes und den Ursachen für WK I und WK II vertraut machen und die Umstände genauer betrachten, unter denen die Nazis an die Macht kamen, bevor Sie das eigene(?) Land so in den Dreck ziehen! Warum wandern Sie nicht aus? Ich betrachte es der heutigen jungen Generation in Deutschland gegeüber unverschämt, so über sein Land zu urteilen, dass wesentlich länger bewiesen hat Freiheit und Demokratie hochzuhalten als Terror zu verbreiten.

    Alle während oder nach dem WK II geborenen Menschen in unserem Land können stolz auf dieses und die demokratische freiheitliche Gesellschaftsordnung trotz all ihrer Schwächen und Fehler sein!

    Wir benötigen in unserem Land weder Neo-Nazis noch Neo Kommunisten, weder Hassprediger noch Islamisten.
    Alledings benötigen wir auch keine Menschen die immer wieder Nestbeschmutzung betreiben. Das 3. Reich und der ganze Schwachsinn der damaligen Zeit (auch in anderen Ländern Europas)hatte mit dem Mai 1945 sein Ende gefunden! Kein Mensch in unserem Land, weder in Ost noch in West, muss sich für die Zeit seit dem Bestehen der Bundesrepublik für sein Land schämen! Entgegen Ihrer Ansichten hat unser Land wieder in der Weltgemeinschaft einen anerkannten Platz gefunden. Offensichtlich hätte es Leuten wie Ihnen gefallen, wenn der Morgenthau-Plan aufgegangen wäre.

    Helmut | 2. Dezember 2011 | 12:25 | Antworten
    • @Helmut:
      - habe auch schon versucht Herrn Selter zu veranlassen, den 3.Punkt seiner Ausführungen zu differenzieren und dazu die Meinung von zwei historisch unanfechtbaren Nazi-Feinden nachzulesen (siehe 17:10).
      - Mir scheint er hat sich seine Informationen doch sehr einbahnstraßenmäßig angeignet. Vielleicht ein Resultat dieses ständigen Kollektivschuld-Trommelfeuers, welches auf Deutschland ungeachtet seiner nicht verantwortlichen und unbelasteten jüngeren Generationen niedergeht.

      Ramses | 2. Dezember 2011 | 22:34 | Antworten
  101. @Moritz Paris

    …Man regt sich über sogenannte “Ausländer” auf, obwohl die im Land arbeiten, produzieren, Steuern bezahlen und somit am Wirtschafts- und Kulturkreislauf beteiligt sind…

    Ich glaube da irren Sie sich. Es mag ein paar tumbe Typen geben, die alle Fremden nicht mögen. Die gibt es in jedem Land der Welt und damit muss man mehr oder weniger leben.

    In Deutschland ist das schon etwas komplizierter. Über die steuerzahlenden ausländischen Mitbürger regt man sich nicht auf, eher über die Clans die in unsere Sozialsysteme bewußt eingewandert sind und über einen geringen Willen zur Bildung und Ausbildung verfügen. Diesen Menschen mache ich persönlich auch keinen Vorwurf sondern unseren glorreichen Politikern die es zugelassen haben, ungebildete Menschen in Massen in unser Land zu lassen. Spätestens 1970 war jedem bekannt, dass die Zahl der benötigten Hilfsarbeiter durch die Automation und damit verbundene Produktivitätssteigerung rückläufig war.
    Anstatt dies in das Thema Zuwanderung einzubauen und die bis zu diesem Zeitüunkt benötigten Menschen mit niederer Qualifikation wieder in die Heimatländer zurück zu schicken, hat man per “Familiennachzug” (60% der eingewanderten sind Familienangehörige) den Pool der niederqualifizierten und Bildungsferen, wie das so niedlich heißt, weiter aufgebläht. Islamisten und ferngesteurte Muslim Aktivisten haben verhindert, dass diese Menschen sich integriert und assimiliert haben. Ander Zuwanderer, die nicht dem Islam angehörten haben dies sehr gut geschafft, man denke an das Ruhrgebiet im letzten Jahrhundert oder die vielen Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen mit denen es heute keinerlei Probleme gibt! Die Politiker, die entgegen besseren Wissens den Aufbau von Parallelgesellschaften und Abschottung von Muslimen in unserem Land zugelassen haben tragen die Verantwortung für alle negativen Vorgänge in unserem Land. Hiervon kann sich keine Partei freisprechen.
    Jetzt versuchen diese Politamateure zusammen mit einer linken Presse die Menschen, die mit der Entwicklung in unserem Land nicht einverstanden sind mit Begriffen wie fremdenfeindlich, oder rassistisch zu überziehen um vom eigenenVersagen abzulenken!

    Für die durch nichts zu rechtfertigenden Vorgänge am rechten Rand tragen eben diese Politiker die Hauptschuld, da sie jahrelang den Kopf in den Sand gesteckt haben und die Fehlendtscheidungen früherer Jahre als nicht existent betrachtet haben. Leute, die den Finger auf die Wunde gelegt haben wurden mundtot genmacht, mit Ausschlußverfahren(Sarrazin) überzogen und die Probleme die in der Mitte der Gesellschaft erkannt und abgelehnt werden ignoriert. Wenn unser Bundespräsident behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland, dann ist offensichtlich auch diesem der Bezug zur Realität abhanden gekommen. Er soll doch mal die Menschen in unserem Land fragen (nicht die Extremisten!) was sie von dieser Aussage halten.
    Ich glaube bald muss sich unsere Politk ein neues Volk suchen….

    Ein High-Tech Land wie Deutschland benötigt Experten und keine bildungsunwilligen Handlanger.

    Helmut | 2. Dezember 2011 | 12:53 | Antworten
  102. Zitat -

    “Mit deutscher Gründlichkeit gingen die Beamten des Reichsfinanzministeriums zu Werke. Wie deportierte Juden systematisch enteignet wurden, das erforscht derzeit eine internationale Historikerkommission: Eingesetzt vom Bundesfinanzministerium, das endlich seine eigenen Verstrickungen im Dritten Reich aufarbeiten will – wie es auch bereits das Auswärtige Amt getan hat.”

    Anmerkung -

    Warum steht eigetlich hinter Historikerkommission ein Doppelpunkt? – Damit der Leser erfährt, dass der Text noch weitergeht?

    harry | 2. Dezember 2011 | 14:27 | Antworten
  103. ___________
    ZDF heute.de: Wegen Dopplung entfernt

    Hermann | 2. Dezember 2011 | 14:48 | Antworten
  104. Ja, ja. Die Deutschen und ihre 12 Jahre nationaler Sozialismus. Es scheint kein anderes Geschichtsthema mehr zu geben.

    Hermann | 2. Dezember 2011 | 14:51 | Antworten
    • Weil es kein anderes Thema gibt, außer Nationalsozialismus ist deshalb hier auch nicht mehr viel los.Mir geht es auch schon auf dem Keks-@Hermann

      M.G. | 2. Dezember 2011 | 15:53 | Antworten
  105. @Michael Egler | 2. Dezember 2011 | 21:30
    @Dieter Ackermann | 3. Dezember 2011 | 02:51

    Meine Herren, das gefällt mir.
    Wenn auch keine politischen Beiträge – aber anspruchsvoll. Herrn Gaddum (ZDF) werden sie auch gefallen. Es geht auch mal ohne Hakenkreuz und braune Soße.
    Es ist sehr zu begrüßen, dass das ZDF auch themenfremde Beiträge veröffentlicht.

    Zum Prozent- und Bruchrechnen:
    Natürlich ist es eine Nonsens-Frage – ähnlich wie die Frage: „Wer war der Vater von Cäsars Sohn?“ Was jeder wissen kann oder sollte, braucht man nicht zu fragen.
    Vor etwas mehr als zehn Jahren habe ich diese Scherzfrage beiläufig im Kreise von kaufmännischen Mitarbeitern eines Unternehmens gestellt. Ich werde dies nie wieder tun!
    Ich habe eine Verunsicherung der Gesprächsteilnehmer feststellen müssen.
    In Gedanken haben einige Teilnehmer nach einem Taschenrechner, nach Papier und Stift verlangt.

    Danke für diese schöne Glosse. Es tut auch mal gut, solche Kommentare zu lesen.
    Wenn bei all dem verworrenen Zeug, das ich innerhalb dieser Blogreihe geschrieben habe, diese kleine Scherzfrage in Erinnerung bleibt, dann war meine Teilnahme an den Blogs nicht umsonst.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 3. Dezember 2011 | 12:57 | Antworten
    • Hallo Herr Sahl,

      Meistens liegen Sie mit Ihren Argumenten und Aussagen richtig – aber hier liegen Sie ausnahmsweise mal falsch!

      Bei dieser Prozentaufgabe, die Sie hier einmal in die Welt gesetzt haben, handelt es sich überhaupt nicht um eine “Nonsens – Frage“.
      Schauen Sie mal: wenn ich diese Aufgabe kurz mit “ganzen rationalen Zahlen“ formuliere:

      z. B. Wieviel Prozent ist 2 von 5 ? Sie werden mir nicht widersprechen, wenn ich sage: Mit dieser Art von Prozentrechnung muss man täglich in vielen Lebensbereichen und Berufen ständig fertig werden. Sehen Sie – in Ihrer Aufgabe steht anstelle von “2“ der Bruch “1/4“ und anstelle der “5“ der Bruch “3/19“.

      Als ich noch in meinem Job war, waren Probleme, die auf derartige Prozentrechnungen geführt haben, mehrfach an der Tagesordnung – z. B. bei der Berechnung von prozentualen Fehlern (mathematische Statistik), bei “Wirkungsgraden“ usw..

      Sie sehen, dass die Lösung dieser “perfiden“ Aufgabe also durchaus Sinn macht!

      Und dazu wieder mal den bekannten Spruch von unserem alten und klugen Friedrich Schiller:

      _“Nur der Irrtum ist das Leben und das Wissen ist der Tod“!_

      Einen freundlichen Gruß
      D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 3. Dezember 2011 | 16:46 | Antworten
      • @Dieter Ackermann | 3. Dezember 2011 | 16:46

        Mein lieber Herr Ackermann, Sie wissen doch wohl, warum ich „Nonsens-Frage“ schreibe.
        ¼ von – ist immer 25%. Der Bruch spielt keine Rolle.
        Oder soll ich noch die Episode aus den (angeblichen) Vertragsverhandlungen eines Profi-Fußballers erwähnen? Man hatte ihm ein Drittel der Werbeeinnahmen angeboten.
        Und er meinte: „Unter einem Viertel stehe ich nicht zur Verfügung“.
        Hier, das sehen Sie, geht es nur um Brüche.

        Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

        Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 3. Dezember 2011 | 17:17 | Antworten
        • Hallo Herr Sahl,

          natürlich ist ¼ immer auch 25 %!
          Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass man diese Aufgabe lösen kann und dass die Fragestellung in dieser Form und die Lösung Sinn machen!

          Der von mir oben formulierte Lösungsansatz lautet dann eben:

          (X / 100) * (3 / 19) = 25 / 100

          Das Ergebnis ist jedoch, wenn man richtig rechnet, dasselbe – eben 158, 33 %.

          Ob Sie es mir nun glauben oder nicht – ich hatte es früher mehrfach täglich u. a. mit solchen oder ähnlichen Prozentaufgaben (mit Brüchen) zu tun.

          Ob Sie nun solche Brüche vorher (bevor Sie Ihren Lösungsansatz formulieren) in Dezimalzahlen umwandeln, wie es Michael Egler besser oben tat, spielt dabei keine Rolle – das Resultat ist dasselbe.

          Ihre Aussage, dass 1/4 stets 25% ist, ist in diesem Zusammenhang bedeutungslos – genau so bedeutungslos, wie wenn ich in meinem besser oben formulierten Analogon: “Wieviel % ist 2 von 5 “ vorher definiere, dass 2 immer 4/2 oder von mir aus 10/5 ist.

          Gruß D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 3. Dezember 2011 | 18:06 | Antworten
  106. @M.G

    Wärem man den Nazi-Größen früher in den Arm gefallen, hätten viele Menschen nicht mit ihrem Leben bezahlt.

    Im vorliegenden Fall sehe ich dies genau so!

    Helmut | 3. Dezember 2011 | 14:19 | Antworten
  107. @MG

    Dann gehören sie leider auch zu den Leichtgläubgen,die alles glauben,was einem vor die Nase gesetzt wird. Das Denken und die Meinungsbildung übernehmen die Medien für sie. Entmündigung durch die Medien

    (…)*

    *Anmerkung der Redaktion: Bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen.

    jupp | 9. Dezember 2011 | 21:28 | Antworten

Was sagen Sie dazu?