Daten im Müll

Ich habe gerade meinen Müll durchsucht und stehe noch etwas unter Schock. Es war nicht eklig, es war erschreckend. Wer in meinem Müll sucht, findet mehr Infos über mich, als ich auf meiner facebook Seite je veröffentlichen würde. Meine Kontonummer, meine Mobilfunknummer mit Vertragsdaten, meine Adresse, einen Brief meines Arbeitgebers und eine Mahnung der Polizei. Ups!!! Aus meinem Müll der letzten Woche ließe sich ohne Mühe ein aussagekräftiges Profil über mich erstellen. Zu Recht sorgen wir uns um die Sicherheit von Onlineüberweisungen, haben Angst vor Hackerangriffen und wehren uns gegen Datenspeicherung auf Vorrat. Aber wo liegen sie tatsächlich, unsere persönlichsten  Daten? Im Hausmüll!

Wissen Sie, was aus Ihrem letzten Handy geworden ist, aus den Bildern, dem Adressbuch und den vielen SMS? Haben Sie das Handy inklusive Daten weggeworfen, so wie Ihren alten Computer? War auf ihm vielleicht noch Ihre Diplomarbeit drauf, Bewerbungen und ganz persönliche Briefe? Vielleicht haben sie alles gelöscht, vielleicht aber auch nicht.

Wir wehren uns gegen den neugierigen Staat, wir schimpfen auf facebook und schießen gegen google. Heute schauen wir mal in unsere Mülltonne und merken: da lauert eine unterschätzte Gefahr. Ihre weggeworfene Adresse wird an Profilingfirmen und an Betreiber von Hotlines verhökert. Und Vorsicht bei weggeschmissenen  Überweisungsträgern. Kontonummer, Bankleitzahl, Name und Adresse reichen für eine Einzugsermächtigung. Wer will, kann unbegrenzt Waren bestellen – auf Ihren Namen, nicht aber an Ihre Adresse. Das alles ist keine Erfindung, das sind Fälle, die WISO recherchiert hat. Und wenn Ihnen das nicht reicht, schauen Sie mal in Mülltonnen von Arztpraxen nach. Es würde mich nicht überraschen, wenn Sie einen Patientennamen finden, mit dem Zusatz: Diagnose „Demenz“. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie heute WISO um 19.25 Uhr.

78 Kommentare | 28. November 2011 | 10:51 Uhr | Twittern | Facebook

78 Kommentare

  1. Bei Ihrer Panikmache ist Ihnen schon bewusst, dass jede Einzugsermächtigung, jede nicht gewollte Bestellung rechtlich angefochten, bzw. rückabgewickelt werden kann?

    Dazu fehlt mir ein Wort.

    Des Weiterem legimentiert diese Tatsache nicht, dass der Staat über uns Daten sammelt. Meinen Sie nicht, dass Sie hier Dinge relativieren wollen, nur weil es wo anders noch schlimmer aussieht?
    Ihr Verständnis für Bürgerschutz vor dem Staat?

    Na dann gehen wir die Spirale mal aufwärts.

    ea.slauer | 28. November 2011 | 11:18 | Antworten
    • .. Daten im Müll ..

      Sehr geehrter Herr Niehaves,

      der Unterschied zwischen Facebook und den Geheim-Diensten ist doch der .. die Geheimdienste z.B. BND, sind doch unsere “eigenen Leute”. Die alles tun, um UNS zu “beschützen” und evtl. Kapital- bzw. Gewalt-Verbrechen aufzudecken. z.B. Neo-Nazi`s gründen eine “kriminelle Vereinigung”.

      Bei Facebook .. werden WIR, von einem “ausländischen Geheimdienst” überwacht..! der “ES” dann auch noch fertig bringt, UNSERE Daten, zu “werbezwecken” zu verkaufen.
      Bei “Anbietern aus den USA” ist immer mehr drin, als drauf steht. z.B. Battelfield III
      Eine “Spy-softwear” die der Kunde auch noch bezahlen muß, Ich meine jetzt, Entwicklung und Einspeißung.

      Ich hoffe doch,… sehr gehrter Herr Nehaves,

      Das Sie jetzt verstanden haben, wo der Unterschied liegt, ob “unsere Jung`s” UNS überwachen, oder ob “ES” die USA tut, und noch damit MRD $-Dollar verdient, an “sinnlosen online-Games” und App`s, die keine wirkliche Aufgabe oder Sinn erfüllen.
      Aber eins ist sicher..! Facebook hat Nichts mit Sozialem-Netzwerk zu tun, sonder ist Nichts weiter als eine “mega Abhör-Anlage”.
      Und die Menschen sind “dumm” genug, alles hinein zu schreiben, was immer Sie auch gefragt werden..!

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 29. November 2011 | 08:53 | Antworten
  2. Ich finde hier gilt der selbe Grundsatz wie bei Facebook und allen anderen Netzwerken: Jeder ist für seine Daten verantwortlich, wenn man einfach Kontoauszüge oder so etwas wegwirft, muss damit rechnen, dass diese Daten quasi “veröffentlicht” wurden.
    Also wäre ein Aktenvernichter eine gute Investition glaub ich :-D
    Aber mal ganz ehrlich, wer durchwühlt denn den Müll anderer Leute… Das nimmt hier doch paranoide Züge an oder?

    Imram Zhakaev | 28. November 2011 | 11:38 | Antworten
    • Kann ich mich nur anschließen.

      Man muss doch unterscheiden zwischen Daten, welche via Internet weltweit für jedermann zugänglich sind und der Papiertonne in der Garage, welche ich regelmäßig auf die Strasse stelle…

      Lars | 28. November 2011 | 12:05 | Antworten
  3. in nahezu jedem grösseren Supermarkt gibt es sehr gute Schnipsel-Schredder, die auch CDs und Kreditkarten schnipseln können, für unter 25 €

    Die Leute sind einfach zu gleichgültig, jammern nur bei Problemen, anstatt vorher nachzudenken. Wird ihnen erleichtert durch immer mehr “sorglos”-Angebote. Denken abschalten ist einfach “in”. Uberall. Strassenverkehr, Emailversand, Schnäppchenkauf, Social Network, etc., etc.
    Bemerkenswerterweise korrespondierend mit einer Zunahme an Rücksichtslosigkeit und Egoismus, kombiniert mit grenzenloser Naivität.

    Dreifels | 28. November 2011 | 12:11 | Antworten
    • …so sieht es aus… nicht zu vergessen die Gleichgültigkeit und Ignoranz und ein ( griechisch wirkender) Dornröschenschlaf gegenüber Politik, gekoppelt mit dümmlich naiver Obrigkeitshörigkeit…. und das Gekaspere im Fernseher ist wichtiger, als der Fortbestand der eigenen Nation…. aber die Oberen haben ja gesagt, wir sterben eh aus, dann ist es ja vollends wurscht, Hauptsache es gibt einen ” würdigen” Nachfolger bei Wetten das

      staatsfeind No.1 | 29. November 2011 | 08:28 | Antworten
  4. Im Beifang europäischer Zentralisierung schwimmt das Bestreben einer breiten Kontrollmöglichkeit europäischer Bürger mit im Schlepptau. Seit einigen Jahren verdichten sich immer wieder Vermutungen ob nicht doch sekundäre Dienste und Hersteller von Betriebssystemen sowie Hardwarekomponenten sich dem Gesetz entziehend, autonome Kontroll- und Überwachungsmechanismen in ihre Produkte einbauen- etablieren und letztendlich auch in Betrieb nehmen. Da sich diese Vermutungen über reine Verschwörungstheorien hinaus immer wieder bewahrheiten zeigten nicht zuletzt die Schnüffelskandale bei Betriebssystemkonzernen wie Apple und Mikrosoft die bei monatlichen Updates den ahnungslosen Anwendern schon mal den einen oder anderen kumulativen „nach Haus telefonierenden“ Patch mit unterjubelten. Aber auch Telekommunikationsanbieter und eine Reihe webbasierter Onlinedienste wie YouTube- Twitter- Myspace oder Facebook, hatten und haben ihn heut noch: den Türöffner zu ihren personenbezogenen Daten. Neben softwarebasierter Überwachungs- und Schnüffeltechnik bieten sich auch hardwareseitige Möglichkeiten an. Handys- Notebooks und Kommunikationselektronik tragen schon Herstellerbedingt alle Voraussetzungen für Kontroll- und Spionagetools mit sich, da sich die eingebauten Kameras und Mikrofone schon in den Platinen und Gehäusen dieser Geräte befinden. Reines Kalkül!
    ..
    Dass es jetzt technikversierten Mitmenschen gelungen ist unsere bisherigen Vorahnungen offenzulegen und gleich noch detaillierte Informationen über Dateien und Benutzerverhalten der Bundestrojaner mitlieferten zeigt uns, dass die im Hintergrund lauernden Wünsche für schnüffelnde Bürgerkontrolle keine Orwellsche Legende, sondern reale Szenarien sind. Die multiplen Begehrlichkeiten auch deutscher Behörden sind groß …und dauerhaft, beinhalten sie doch den Wunsch alle Lebensbereiche ihrer Bürger auch gegen deren erklärten Willen zu erfassen. Sie sollten daher auch nicht jenen heutig technischen Stand vergessen, der es möglich macht, dass neben aktueller Kommunikationstechnik wie Handys und Computer auch neuere Generationen von Fernsehbildschirmen in der Lage dazu sind anhand der gewählten Fernsehsender und des Bildschirmflimmerns die unterschiedlichen Frequenzen daraus zu erkennen und via Fernleitungsstromnetz sonst wohin zu übertragen um genau zu wissen wann und welche Sender sie wie lange sehen… und natürlich zu Hause sind! Signalübertragung via Stromnetz ist heut schon eine ausgereifte Technologie. Und Strom… braucht der PC eben wenn er benutzt werden soll!
    .
    Weniger latente Erreichbarkeit und mehr an persönlicher Sicherheit bedeutet nicht nur das Bezahlen mit Bargeld, auch der gesunde Verzicht auf belanglose Kommunikation sollte von vielen Mitmenschen wieder gelernt werden. Ständige labertaschen, überdreht aufgedrehte Allerweltmenschen die meinen es müsse jeder an seinem bisschen Eloquenz teilhaben, sind nicht nur leichtfertig: sie sind auch registriert! TV-Filme wie „Das fliegende Auge“ aus den 80-ern oder „Staatsfeind Nr.1“ aus den 90-ern zeigten uns damals schon was technisch alles möglich war. Die Erkenntnis daraus: ein gesundes Vertrauen auf den persönlichen Speicherplatz im eigenen Hirn ist immer noch der beste Ort seine großen oder kleinen Geheimnisse aufzubewahren. Diese Filme waren zwar Hollywood Produktionen, gaben aber über das technische Know-how jener Zeit mehr Auskunft als eine Anfrage ans Innenministerium oder den Heimatschutz. Ja..und die abertausende von piepsenden quietschenden und flackernden Satteliten über uns, sind dann wahrscheinlich auch alle nur für öffentlich rechtliche Diplom Meteorologen zur Wetterbeobachtung da?
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    susi

    susi bibelmaus | 28. November 2011 | 12:15 | Antworten
    • Ich kann sie (ausnahmsweise ;-) ) mal nachvollziehen, aber wundern sie sich nicht wenn die meisten hier denken sie seien paranoid.
      Ich tu es nicht, stimme ihnen völlig zu.

      Rokko | 28. November 2011 | 16:06 | Antworten
    • Ich könnte nicht mehr ruhig schlafen wenn ich auch nur ein Viertel davon als bare Münze nehmen würde.

      HubertD | 28. November 2011 | 17:57 | Antworten
  5. das ist so falsch:
    “Bei Ihrer Panikmache ist Ihnen schon bewusst, dass jede Einzugsermächtigung, jede nicht gewollte Bestellung rechtlich angefochten, bzw. rückabgewickelt werden kann?”

    erfolgt z.B. die Abbuchung einer unberechtigten Lastschrift und wird dadurch das Konto ins Minus gedrückt, so dass eine nachfolgende berechtigte Lastchrift nicht ausfgeführt wird, ist der Schaden und der Negativvermerk bei der Schufa trotzdem da und wird auch nicht durch Reklamation und evtl. späterer Gutschrift der falschen Abbuchung geheilt. Zumal die Reklamation spätestens eine Woche später erfolgen muss.

    Ist mir passiert: berechtigte Lastschrift für Autoversicherung und falsche Lastschrift über einige Zigtausende eines Dritten kamen am selben Tag, die von der Versicherung kam buchungstechnisch später und wurde als nicht bezahlt zurückgewiesen, die unberechtigte vorher aber bezahlt. Ich war in Urlaub, erfuhr somit nichts rechtzeitig, Auto wurde geklaut, Wagen war nicht versichert, Versicherung zahlte nicht, Prozess verloren (OLG Düsseldorf).

    Falschabbucher war Fake-Firma im Ausland, gab es gar nicht. Passiert, weil die Bank Lastschriften nicht auf Berechtigung/Richtigkeit des Abbuchenden überprüft. (siehe AGB)

    Lastschriften sind deshalb höchst gefährlich, wenn man nicht täglich sein Konto überwacht. Konto wird quasi ein Selbstbedienungsladen.

    Dreifels | 28. November 2011 | 12:24 | Antworten
    • Haben Sie auch eine Erläuterung erhalten warum Sie den Prozess verloren?

      Es könnte zum Beispiel damit zusammenhängen, dass ein Urlaub keine Ausrede dafür ist, dass rechtsverkehrrelevanter Postverkehr nicht bearbeitet wird. Die Schufa ist ein anderes Modul, das man ablehnen mag. Ein privatwirtschaftliches Unternehmen sammelt Zahlungsdaten über Privatpersonen, davon ist eigentlich nichts zu halten. Hat aber nichts mit meiner Grundaussage zu tun. Da jede Lastschrift zurückgegeben werden kann. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit auch eine (zu unrecht) nicht erfolgte Belastung nachzuzahlen ohne einen Nachteil zu erleiden. Am Ende bleibt nur das Ärgerniss mit dem Schufa-Eintrag.

      ea.slauer | 28. November 2011 | 13:18 | Antworten
      • > Des Weiteren gibt es die Möglichkeit auch eine (zu unrecht) nicht erfolgte Belastung nachzuzahlen ohne einen Nachteil zu erleiden.

        das ist ojektiv juristisch falsch! Bitte keine rechtliche Irreführung hier posten. Das ginge allenfalls, wenn beide Buchungen am selben Buchungstag berichtigt würden.

        Abgesehen davon: wenn man meint, über die erteilten Lastschriftermächtigungen Überblick zu haben und ausreichend Guthaben resp. Dispo auf dem Konto, sollte man Kontrolle seines Kontoauszugs während eines Auslandsurlaubs vernachlässigen können. Der Einwand ist also auch Quatsch (und rechtlich übrigens sowieso gegenstandslos)

        Dreifels | 28. November 2011 | 13:47 | Antworten
        • Also dann schießen Sie mal los welches Gesetz dem entgegensteht.

          Bemerken Sie dass eine Abbuchung nicht regulär stattgefunden hat, können Sie nacherfüllen. Sollte Ihnen die Firma, die nicht abbuchen konnte eine Frist setzen können Sie ohne Nachteil innerhalb diese Zeit nacherfüllen. Für eine angemessene Frist hat die Firma zu sorgen, notfalls wird diese durch ein Gericht festgesetzt.

          Rechtlich ist es gar nicht gegenstandslos, was die Notwendigkeit der Prüfung des Postverkehrs innerhalb des Urlaubs betrifft.

          Was Sie mal darlegen müssten wäre eine wirkliche Schilderung der damaligen Situation und welcher Nachteil entstanden ist. Und was das Gericht dazu sagte. Dann könnte man viel konkreter darauf antworten.

          ea.slauer | 28. November 2011 | 14:46 | Antworten
  6. Was ist denn das für eine polemische Panikmache?

    Wer seine Daten schützen möchte, kann das – so er denn möchte – in seinem Haushalt sehr einfach machen:
    - Ein Aktenvernichter schreddert alle Dokumente,
    (je nach Sicherheitsbedürfnis gibt es die in
    verschiedenen Ausführungen),
    - Ein Handy lässt sich zurücksetzen,
    - Speicherkarten lassen sich entfernen,
    - Festplatten kann man ausbauen,
    bzw. den Inhalt nachhaltig löschen

    Und wer das bis heute noch nicht begriffen hat, der schreibt seine Daten auch in jedes andere Online-Formular.

    Eine Panikmache zu diesem Thema ist nicht angebracht, Bildungs-Beiträge dazu im öffentlich-rechtlichen Fernsehen dagegen schon.

    Und nebenbei bemerkt sollten solche Themen auch in jedem Lehrplan zu finden sein…

    Gernot | 28. November 2011 | 12:32 | Antworten
    • Nur der Vollständigkeit halber: ein Streichholz kann auch zur Datenkontrolle dienen

      HubertD | 28. November 2011 | 18:00 | Antworten
      • … und auch die Hinterlassenschaften auf dem Klo lassen deutliche Rückschlüsse auf unser Leben zu – und das selbst noch nach Jahrhunderten, wie wir über Ausgrabungen immer wieder erfahren dürfen.

        Gernot | 29. November 2011 | 13:24 | Antworten
  7. @ Dreifels,

    yep, dass kann ich nur bestätigen. Kreditkarten und nicht mehr gültige Karten der KV, Bankauszüge, etc sollte man wirklich durch den Schredder jagen. Ich mache dass übrigens schon lange!! Wir nutzen hier einen Schredder für die gesamte Familie, der auch CDs und DVDs schreddern kann.

    Ich miste hier bei mir regelmäßig aus und dass was nicht mehr gebraucht wird, wandert dann eben in den Schredder!! Das sollte eigentlich mal Pflicht sein @ (ZDF) Marcus Niehaves.

    Denken Sie doch mal nach: es stimmt wirklich, dass jeder Sie ausforschen kann, wenn Sie so dumm sind und Bankauszüge und andere sensible Daten einfach zusammengeknüllt in den Papierkorb zu entsorgen!! Das ist etwas, was jeder aufgeklärte Bürger wirklich absolut !nicht! machen sollte!!

    Und dann kann ich nur hoffen, dass ihr Computer vernünftig absgesichert ist! Denn auch damit kann man etwas tun, um nicht ausspioniert zu werden!!!

    Der einzelne User sollte bei sich selbst anfangen und sich schützen. Da gibt es so viele Wege, wie man dass machen kann und die habe ich hier schon so oft gepostet!!!

    Also hier nochmal die Wege, wie man sich und seine sensiblen Daten schützt:

    1. komplettes Ausmisten auf dem PC/Laptop

    2. Auslagern persönlicher Daten auf externe Datenträger

    3. löschen sämtlicher persönlicher Daten vom PC/Laptop

    4. sämtliche selbst erstellte Ordner löschen!!

    5. Papierkorb ausleeren

    6. Festplatte mit dem Programm dd (findet man auf jeder Linux-CD) schreddern (den Vorgang mindestens 10 besser 20 mal durchlaufen lassen!!)

    7. sämtliche vorhandenen Partitionen löschen

    8. Festplatte vollständig formatieren

    9. Neuinstallation des Betriebssystems oder Umstieg auf Linux!!

    10. NAch der Neuinstallation als erstes Einschalten der Firewall

    11. Installation und Aktualisierung des AntiViren-Programms
    (gilt auch für Linux, da auch Linux von Windows-Malware verbogen werden kann!!)

    12. Danach Truecrypt installieren und die Festplatte verschlüsseln

    13. Danach PC/Laptop neu starten

    14. Danach kann man dann seine Lieblingsprogramme wieder neu installieren

    15. viele Microsoft-Programme (MS spioniert ebenfalls ordentlich) durch andere openyource-Programme ersetzen!!!

    Welche Alternativen (oepnsource; kostenlos) zu MS-Programmen gibt es:

    MS-Office: OpenOffice, LibreOffice, StarOffice, GnomeOffice

    Windows-Mediaplayer: Vlc, Avidemux,Audiacus, MediathekView

    RegCleaner: CCleaner

    WindowsLive-Mail: Thunderbird, Seamonkey-Suite, Opera-Mail, etc

    Windows-Brenndienst, Nero: CDBurnerXP (aktuelle Version läuft auch unter Windows7)

    Norton: Kaspersky-Internetsecurity (kostenlose CBE-Version enthält sämtliche Featuures der kostenpflichtigen Version, muss aber alle drei Monate mit einem neuen Lizenz-Schlüssel aktualisiert werden. Dieser Schlüssel ist kostenlos im Computerbild-Security-Center erhältlich und wird per Email versand); für Linux gibt es ClamAV (per ppa-repository nachinstallierbar)

    Für Linux gibt es dann auch eine Bildschirmtastatur wie in Kaspersky. Diese kann man über die Synaptic (Ubuntu, Ubuntu-Derivate und LinuxMint) nachinstallieren mit dem Paket “onboard”.

    @ (ZDF) Marcus Niehaves:
    Sie sehen also, man kann eine ganze Menge selbst tun, um sich und seine sensiblen Daten zu schützen! Daher: sie sollten noch heute damit anfangen!

    Grüße
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 28. November 2011 | 12:34 | Antworten
    • Haben Sie nebenbei auch noch einen Beruf?
      Oder arbeiten Sie als Informatiker und sind sowieso andauernd mit Ihrem Computer beschäftigt?

      Das Problem ist doch, dass die Anforderungen an die Bearbeitung von “Verwaltungskram” und Information jeder Art ständig steigen. Manchmal hat man den Eindruck, einer unbezahlten Nebentätigkeit für Banken, Finanzämter, Versicherungen, Entsorgungsunternehmen nachzugehen.

      Zur perfekten Entsorgung von “sensiblen Unterlagen” wird immer angeboten, etwas zu kaufen: Shredder, todsichere Programme, Firewalls, Aktenvernichtungsdienste. Wer schon einmal den Inhalt eines normalen Ordners per “Haushaltsshredder” entsorgt hat, kommt schnell zu dem Schluss: das Leben ist zu kurz, für die geshredderte Geheimhaltung. Auf jedem unverlangt zugesandten Katalog prangt meine Adresse – den werde ich gewiss nicht auch noch shreddern. Stattdessen fordere ich von öffentlichen Einrichtungen wie den Einwohnermeldeämtern, den schwunghaften Handel mit Adressen einzustellen, den sie seit Jahrzehnten betreiben – also auch vor der Zeit der Internet-Gefahren waren wir öffentlich verwertbares Gut.

      Für den täglichen Umgang mit der Datenentsorgung reicht es, so wenig wie möglich online preiszugeben; alte CDs zu knicken, kaputten Computern die Festplatte zu entnehmen und Handies den Chip.

      Papiere mit “sensiblen Daten” zerreißen und in öffentliche Papiercontainer schmeißen – ich glaube jedenfalls nicht, dass die Container-Unternehmen Leute beschäftigen, die ganze Containerladungen nach Papierfragmenten durchsuchen, die sie dann wieder zusammensetzen.

      Sibylle | 28. November 2011 | 13:26 | Antworten
      • Nein, nein, Linuxhelfer hat völlig recht und das dargelegte Verfahren macht man ja nur einmal und nicht ständig. Für die Sicherheit sorgt dann die Festplattenverschlüsselung. Übrigens auch für Sicherheit im Zuge ungerechtfertigter Ermittlungen durch Staatsbeamte. Ist ja durchaus ein Thema heutzutage.

        Was die Tonne anbelangt – es gebügt, die drei personalisierten Seiten eines Katalogs rauszureißen und zu schreddern (Ofen geht auch). Sorge bereitet nicht die Papierfabrik, sondern derjenige, der sich im Vorfeld in Ihrer Tonne über die Nachbarschaft „informiert“. Rechnungen von teuren Neuerwerbungen sucht, Informationen über Kundenverhältnisse, die man dann telefonisch ausnutzen kann usw.

        Fred Foobar | 29. November 2011 | 22:42 | Antworten
    • Das ist der Richtige Weg – und so umständlich ist das keines Wegs.

      Wer seine Daten sichern will, vor fremden Zugriffen, der muss halt selbst tätig werden!!!

      Und wer seine Daten in den Hausmüll oder Papiermüll schmeißt ist selbst schuld. Wofür gibt es einen Reizwolf!!

      Sorry, aber das Thema ist nicht neu und auch nicht alt. Soetwas sollte man selbst wissen.

      Ich gebe nur das frei, was ich selbst bestimme. Da braucht sich niemand beschweren. Mich zwingt doch keiner bei Facebook Mitglied zu sein oder den Reizwolf zu ignorieren!!!

      Gudrun | 28. November 2011 | 16:19 | Antworten
  8. Erstmal, wie es schon einige bemerkt haben, ist jeder selber für die Daten verantwortlich die er weggibt, sei es in seinem PC oder in den Hausmüll.

    aber, um die Paranoia weiterzuspinnen, es gibt bereits Techniken, vom Fraunhofer Institut z.B. die geschredderte Dokumente wieder zusammensetzen (z.B. Stasi-Beweismittel und Indizien).

    Ich warte auf den Tag, bis die Regierung den geschredderten Hausmüll an der Straße persönlich abholt um seine Bürger zu filzen (als Alternative zu den Onlinedurchsuchungen).

    Der Kopfschmerz | 28. November 2011 | 12:44 | Antworten
  9. Schriftliche Akten kann bei mir niemand im Müll finden, denn mein Kachelofen heizt gut und gibt warm. Akten sparen Holz und Kohle, die gehen daher schon aus Kostenbewußtsein in die Glut statt ins Altpapier.

    Aber meinen alten Computer habe ich zum Sperrmüll gestellt. Die Dateien hatte ich zuvor alle gelöscht. Doch was, wenn ein Fachmann die Festplatte restauriert und die gelöschten Daten wieder aufleben läßt? Vielleicht bin ich das nächste Mal doch vorsichtiger.

    Simon Boccanegra | 28. November 2011 | 12:46 | Antworten
  10. @ Simon Boccanegra,

    einen alten nicht mehr gebrauchten Computer zum Sperrmüll zu stellen, ist sowas von idiotisch!! Denn: haben Sie schon mal was von Photorec oder Recuva gehört?? Damit jann jeder Otto-Normaluser ihre Daten wiederherstellen!! Das könnte sogar ich!!

    Und damit ist ihre Festplatte von wegen weg und vernichtet und die Daten weg!! Im Gegenteil!!

    Ihre Festplatte sollten Sie vorher wie von mir geschrieben mit dem Programm dd (dass findet man auf jeder Linux-Iso) gründlich schreddern!! Erst dann sind die Daten unwiederbringlich weg!! Und erst dann stellt man so ein Teil zum Hausmüll. Mit dem Hemmer draufhauen reicht da auch nicht! Wer auf diesen Trick mit dem Hammer reinfällt, kann ich nur sagen: hier sind diejenigen auf einen gefährlichen Trugschluss reingefallen!! Das bringt gar nichts!!!

    Wie gesagt: sowas macht man als bewusster User einfach mal gar nicht, ohne die Festplatte vorher gründlich geschreddert oder zumindest ausgebaut zu haben!!!

    Grüße
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 28. November 2011 | 12:54 | Antworten
    • Man nutzt die Festplatte einfach so lange weiter, bis sie hinüber ist. Danach sind die Daten sowieso weg. Sata-Festplaten kann man darüberhinaus auch noch als externe Festplatten verwenden, nachdem man den Rechner verwertet hat :D

      Imram Zhakaev | 28. November 2011 | 13:15 | Antworten
    • > Mit dem Hemmer draufhauen reicht da auch nicht!

      aber rein in den Backofen, bei 280 Grad mal ne Stunde grillen, das reicht. LOL

      Dreifels | 28. November 2011 | 13:53 | Antworten
  11. @ Simon Boccanegra,

    übrigens: einen alten PC stellt man nicht zum Perrmüll, den bringt man – wie es sich gehört – zum nächsten Wertstoffhof!! Dort wird sowas gesammelt!!! Sowas gehört nicht in den Sperrmüll!!!

    Grüße
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 28. November 2011 | 12:58 | Antworten
    • Man wirft einen PC doch nicht weg!
      Das würde ich nie machen!
      Aber nicht wegen den Daten sondern weil man da immer noch irgentwas gebrauchen kann :D
      Und meinen alten PC hab ich auch noch, wer weiß vielleicht wird er noch einmal gebraucht… :D

      Imram Zhakaev | 28. November 2011 | 13:13 | Antworten
    • Naja und der Wertstoffmüllabnehmer sieht den alten PC nebst Daten als Wertstoff zum Wiederverwerten.@Linuxhelfer

      M.G. | 28. November 2011 | 16:07 | Antworten
  12. Ich mache mir bei diesem Blog eher Gedanken, wie Herr Niehaves seinen Müll sortiert….
    Es handelt sich bei den Bespielen, die er nennt, hauptsächlich um Papiermüll.
    In meinem Papiermüll kann man sich reinlegen, da ist nichts ekliges drin.
    Wenn man das aber in den normalen Hausmüll entsorgt, sollte man sich zuerst mal andere Gedanken machen…
    Wie bereits von anderen Foristen erwähnt gibt es sehr günstig Schredder, die sensible Daten wirkungsvoll vernichten.
    Und jeder normale PC Nutzer kann kostenlos Software bekommen, die Daten auf Festplatten und Handys wirkungsvoll und unwiederbringlich löscht.

    Recht gebe ich bei dem Gedanken, dass man sensibler mit den persönlichen Daten umgehen sollte.
    Und das beginnt nicht erst im Internet oder beim Schriftverkehr.
    Jeder, der eine Kundenkarte oder Rabattkarte hat, macht sich gläsern. Für minimale Rabatte können die Unternehmen genau nachvollziehen was man wo wie kauft. Inklusive Finanzanalysen, Adresse und usw.

    Grisu | 28. November 2011 | 13:20 | Antworten
    • Den Datenmüll kann man doch einfach in einem Papier- und CD-Schredder vernichten oder durch vollkommene Zerstöhrung,so dass es keiner, auch kein PC mehr lesen kann.Dies rate ich auch anderen, wenn ich sehe, sie werfen ganze Schriftstücke weg ohne zerreißen in Kleinstteile oder schreddern und weise auf den Datenselbstschutz hin, denn Datenschutz liegt mir selbst am Herzen.@Grisu

      M.G. | 28. November 2011 | 13:33 | Antworten
  13. Zitat:
    Wir wehren uns gegen den neugierigen Staat, wir schimpfen auf facebook und schießen gegen google. Heute schauen wir mal in unsere Mülltonne und merken: da lauert eine unterschätzte Gefahr.

    Was soll denn diese Aussage mal so rein logisch bedeuten? Wollen Sie andeuten, dass alle, die gegen einen *neugierigen Staat* sind, ähnlich gelagerte Probleme mit ihrem Hausmüll haben wie Sie? Und falls ja, was soll aus diesem konstruierten *Widerspruch* denn sinnvolles folgen? Dass wir den Staat gewähren lassen müssen _bis_ wir *vor der eigenen Haustüre gekehrt* haben?

    Ich versichere Ihnen jedenfalls, dass ich keine persönlichen Daten in den Hausmüll werfe. Ich habe einen Schredder, und auch die elektronischen Rückstände auf Festplatten, Druckern etc. sind mir bekannt. Bitte also nicht von sich auf andere schließen.

    Schließlich: Das Perfide am Datenunfug des Staates ist, dass er nicht nur selbst und mit meinem Einverständnis sammelt. Vielmehr verpflichtet er per Gesetz schwerpunktmäßig und systematisch Dritt-Instanzen dazu, meine persnölichsten Daten zu veruntreuen, denen ich eigentlich vertrauen können sollte: Banken, Arbeitgeber, Ärzte, Fluggesellschaften, TK-Anbieter etc.

    Dieser kranke und durch nichts zu entschuldigende Unfug geht so weit, dass letztere eben aufgrund dieser Umstände nicht nur nicht mehr vertrauenswürdig sind sondern auch noch von daher ihrer Funktion und Aufgabe nicht mehr entsprechen können.

    Diese Staatsmarotten sind – um es noch deutlicher zu sagen – um ein Vielfaches schlimmer als die Machenschaften von Google, Facebook & Co. Denn letztere erschleichen sich diese Daten zumindest nicht sondern sind einfach nur listig.

    Mit anderen Worten: Ihrem Beitrag fehlt es – wie bei dem ZDF langsam üblich und zu erwarten – offenkundig an Sinn und (Sach)Verstand. Traurig…

    Oft heißt es denn ja auch: Der Müll eines Menschen gibt mancherlei Aufschluss über seine Person… Ein sauberer Mensch macht wenig Müll.

    Nebenklaeger | 28. November 2011 | 13:36 | Antworten
    • Oder er hebt zu viel auf.@Nebenklaeger

      M.G. | 28. November 2011 | 15:27 | Antworten
      • Müll ist immer Müll – ganz gleich, wo man ihn aufhebt…

        Man muss schon Politiker sein um etwa zu glauben: CO2, Plutonimum, Uran etc. seien *weg* wenn man es verbuddelt hat.

        Merke: Die Asse lehrt uns: Sobald man nicht mehr dran kommt, geht der Stress erst so richtig los. Denn man kann schlichtweg nicht überall hinkriechen, wo hin das Zeug sich zieht.

        Beim analogen Müll gilt dieses freilich auch für die Datensammler. Deshalb halte ich die Gefahr zu gering. Richtig: Wenn einer meinen kontoauszug fände(!), hätte er auch meine Kontonummer…

        Trotzdem wäre es verboten, diese gegen mich zu nutzen. Mir darf im Prinzip auch niemand das Fahrrad klauen, nur weil die Hoftür offen steht.

        Aber: Wer sich einmal ansieht, wie Personen an der Ladenkasse ihre PIN eingeben und 3 Meter über ihnen hängt eine Kamera… tja….

        Mein Hausmüll macht mir keine Sorgen… der ist und bleibt meiner.

        Fritze | 28. November 2011 | 19:18 | Antworten
        • Um auf Plutonium- und Uranmüll zu spechen zu kommen,die Fässer werden im Salz sich auch mal auflösen,denn Salz frist,was man auch an seinem KFZ nach jeden Winter mit Schnee und Streugut sehen kann.
          Was aber nach dem Auflösen der Fässer passieren kann,da Atommüll noch lange gefährlich werden kann ?
          Dann bekommen wir unseren Müll als Strahlung wieder zurück und wissen dann auch, wo der Müll selbst liegt.@Fritze

          M.G. | 29. November 2011 | 12:29 | Antworten
  14. @ Imram Zhakaev,

    ich hätte da noch eine Idee zur Verwertung alter Computer:

    die muss man wirklich nicht wegschmeißen, wenn sie für die neuere Windows-Version nicht mehr schnell genug sind. jeder Linux-User freut sich über sowas. Denn solche COmputer arbeiten schnell genug für jede moderne Linux-Distro, die viel weniger Rechenleistung beanspruchen, da die lange nicht so überbläht sind, wie Windows es ist. Aber sie bringen trotzdem alles mögliche an Programmen bereits mit, die modernen Treiber sind sowieso dabei und auch andere Sachen beherrscht Linux bereits (ich sag dazu nur mal folgende Themen: Buchführung mit GnuCash, die Steuererklärung mittels Taxbird, Programmieren mittels Tools für Programmierer, Videos bearbeiten mittels Vlc, Audiacus, Avidemus und Devede…etc).

    Von daher: wenn ihr PCs abzugeben habt, dann setzt die doch mal ins Internet oder macht Zeitungsinserate zum Verkauf. Jeder vernünftige Linux-User würde es danken. Das gleiche gilt für Laptops.

    Von daher: es gibt bessere Wege der Wiederverwertung, als sie wegzuschmeißen. Sowas ist einfach Umweltvermüllung.

    Grüße
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 28. November 2011 | 13:37 | Antworten
    • Ja sowas meine ich, noch funktionierende Rechner würd ich nie wegwerfern, viel zu wertvoll, Ausreden hab ich da ein schlechtes Gewissen :D
      Rechner und selbst Rechnerteile kann man immer noch verwerten, und wenn mir Jemand sagt “Mein Rechner ist Müll” und das Teil ist nicht in einen Vulkan gefallen oder von einem Ural überfahren worden, dann sage ich “Blödsinn”. Selbst mit den Kabeln kann ich noch etwas anfangen, um neue Rechner zu bauen :D

      Imram Zhakaev | 29. November 2011 | 10:27 | Antworten
  15. > Festplatten kann man … nachhaltig löschen

    das ist für fachlich Unkundige *sehr* schwer und zeitaufwendig, ein “Format” reicht da eben nicht.

    Dreifels | 28. November 2011 | 13:49 | Antworten
    • Es ist aber auch zeitaufwendig, eine zertrümmerte Festplatte zu restaurieren. Das muss man wollen – und wer will das schon… eine zerstörte Festplatte aus dem Hausmüll aus purem Jux in ein Labor bringen und dort versuchen, Texte und Bilder zu rekonstruieren…

      Übrigens: Wenn ich meine alten Rechner ausrangiere, sind idR auch die Festplatten veraltet und viel zu klein. Da heißt es idR: Zerstören ohne Reue!

      Externe Laufwerke gehen bei mir entweder kaputt (noch nicht passiert) oder bleiben in meinem Besitz.

      Brisanter sind die Altlasten auf Kopierern und Druckern… Diese sind aber nicht _mein_ Müll, außer ich betreibe selbst solche Geräte. Man muss sich da schon gut überlegen, was man in das Copy-Center bringt und was nicht.

      Natürlich ist es immer auch unangenehm, seinen Rechner in Reparatur geben und fremden das Master-Passwort geben zu müssen. Manch einer erlebt danach *komische Sachen*. Deshalb würde ich brisante Daten auch nur auf externen Festplatten vorhalten. Dual-Boot-System sind insofern heimtückisch, als man nicht einfach eine zweite Festplatte ausklinken kann, wenn der Boot-Loader sie benötigt. Habe auf der zweiten etwa Linux. Das Teil startet von der ersten, tut aber überhaupt nichts, wenn die zweite fehlt.

      Bolle | 28. November 2011 | 14:00 | Antworten
  16. “Sammeln Sie Payback-Punkte?”, “Haben Sie eine Kundennummer?”, “Möchten Sie von unseren Vorteilsangeboten profitieren?”, bekommen wir täglich zu hören und wehe, wir lassen uns darauf ein. Ein Formular weiter, mit Unterschrift, und man hat auch noch die intimsten Bereiche seines Lebens an die Datenkrake verfüttert. Plötzlich weiß die wunderbare Welt des Konsums, welchen Wein ich trinke, daß ich Skiurlaub mag, daß der Masterblaster Staubsauger genau das Richtige für meinen 4-Köpfe Haushalt ist. Schlimmer aber noch, habe ich Geld oder bin ich pleite, weiß die SCHUFA. Den Rest wissen das Einwohnermeldeamt, das Finanzamt, die GEZ, die Bank, die Krankenkasse, sonstige Versicherer und gegebenenfalls Flensburg.

    Lächerlich, sich da noch über Daten im Müll aufregen zu wollen. Im Gegenteil, der Tipp ist gut! Beim nächsten Kauf mit der unvermeidlichen Datenabfrage einfach die Mülltonne mitnehmen, diese öffnen und die Frage nach den Daten mit einem freundlichen “Bedienen Sie sich!” quittieren.

    Tocqueville | 28. November 2011 | 14:06 | Antworten
  17. Anonymous | 28. November 2011 | 14:41 | Antworten
  18. Man kann schlau sein wie ein Affe aber man ist nie schlau genug für die.

    Typisches Beispiel:

    a) Kollege installiert *komfortablen Bildbetrachter* Krake auf seinem Rechner.
    b) Krake installiert automatisch Indexer und Archiv für Thumbnails.
    c) Krake aktiviert automatisch und ohne Rücksprache die Extraktion von Thumbnails aus allen Bildern angeschlossener externer Festplatten.
    d) Ich besuche Kollegen um ihm ein Dokument zu zeigen. Ich öffne nur dieses Dokument.
    e) Indexer von Krake fängt an, ohne Wissen des Kollegen Thumbnails von meinen Bildern auf meiner Festplatte zu machen und sie auf den Rechner meines Kollegen zu packen.
    Dabei kann sich die Geräte-Nummer meiner externen Platte gemerkt werden… natürlich _nur_, um sie später wieder zuordnen zu können.
    f) Auf meiner Platte sind nun Bilder von meinen Kindern, die im Sommer halbnackt im Garten unter dem Wasserschlauch planschen. Krake ist das egal.
    g) Freund hat nun Bilder von halbnackten Kindern in seinem Archiv, welche nicht die Seinen sind (Ouuuuups!)
    h) Datenkrake kann im Prinzip und ohne Mühe sämtliche von _meinem_ Rechner gezogenen Thumbnails nach Hause funken, ohne dass auch nur einer das spitz kriegt.
    i) Der Rechner von meinem Freund läuft – obwohl er so massig viel Speicher und Kernel etc hat – komischer Weise immer soooooo rattenlangsam. Was macht der bloß sonst noch alles, ohne dass der es weiß.

    Schön wäre es ja, wenn dieses Szenario frei erfunden wäre… Ist es aber nicht.

    FranzX | 28. November 2011 | 14:51 | Antworten
    • Kommt natürlich gleich wieder so ein Einfaltspinsel an und sagt: Warum sollte Krake auf der Platte Deines Kumpels einen Indexer installieren, um ausgerechnet an Deine Bilder zu kommen?

      Man muss leider feststellen: Praktisch alle Mainstream-Organe stellen solche hirnverbrannt dämlichen Fragen, weil diese genau ihre Denke wiederspiegeln.

      Deshalb ist es auch kaum ein Problem, sie mühelos auszutricksen. Selbst wenn sie sich wehren wollten, läge jede verfügbare Option – selbst die simpelste – gänzlich außerhalb ihrer Begrifflichkeiten.

      So einfach ist das. Und deshalb ist das WEB und die gesamte Digitale Welt nicht nur zufällig sondern mit voller Absicht inkontinent wie Bauer Bollmanns alte Kuh.

      FranzX | 28. November 2011 | 15:07 | Antworten
      • Sehr sehr gut argumentiert.
        Vor diesem Hintergrund leuchtet dann auch bestimmt bei so manchen Gutmenschen die innere Lampe auf wenn er wieder so was hört wie von „flächendeckendem Ausbau der Breitbandbereitstellung“ also Internet für jedermann. Nicht das wirklich jemand daran interessiert ist das sich in der Welt die Menschen im Internet bilden, was bisher den Bibliotheken vorbehalten war, sondern weil dann jeder Erdenbürger so ein „sprechendes Standbild“ – heut Flachbildschirm genannt – freiwillig in seiner Wohnung hat (Offenbarung 13).
        .
        Mit irrgendeiner Technologie müssen doch die ahnungslosen Weltenbürger überwacht werden. Ist nur eine Frage des Erkennens… und Sie haben das schon sehr richtig gesagt: es geht um Überwachung und Kontrolle. Ich persönlich habe zwar ein PC, aber weigere mich, freiwillig mit einem Star Treck Tricorder mit eingebauter Telefonfunktion herum zu laufen!
        .
        .
        susi

        susi bibelmaus | 28. November 2011 | 15:18 | Antworten
        • Wer weiß,wie die welt noch sich entwickelt,die Menschzahl geht zurück und PCs werden immer mehr und vervollständigen sich in ihren Fähigkeiten,was in der Bibel zwar so nicht erwähnt steht,aber man kann es auch nicht ganz ausschließen.@susi bibelmaus

          M.G. | 28. November 2011 | 15:33 | Antworten
          • Nicht richtig. Die vollendete Menschheitsgeschichte mit dem was war – heut ist – und kommen wird, ist vom Schöpfer in der Bibel offenbart worden. Lesen Sie nach

            susi bibelmaus | 28. November 2011 | 15:38 | Antworten
          • Dass wir wieder vollkommen werden sollen ist mir bekannt,aber was soll mit den vielen PC-Programmen werden,die immer vollkommener werden und den Menschdadurch ablösen ?@susi bibelmaus

            M.G. | 28. November 2011 | 16:00 | Antworten
          • Auf gar keinen Fall,
            Ich sehe die Bibel als Sammlung netter Geschichen (deren lehrreichen Wert für Kinder ich nicht in Frage stellen möchte) und Sammelsurium von zweifelhaften historischen Dokumenten,
            Aber in Fragen des Datenschutzes sollte man sich nicht auf ein Buch verlassen dessen (vermutetes) Alter dies wohl nicht zulässt.

            Imram Zhakaev | 29. November 2011 | 10:34 | Antworten
        • heute.de

          Liebe Diskussionsteilnehmer über “Daten im Müll”- bitte beachten Sie, dass es in dem Blog-Beitrag eben um ganz normale Daten im täglichen Leben geht, z.B. also das, was wir ganz normal in den “analogen” Mülleimer schmeißen und was wird dort, im analogen Leben, noch verbessern können in punkto Datenschutz. Wir würden uns freuen, wenn sich die Diskussion hier also auch einfach mal wieder in die Richtung bewegen würde.

          heute.de | 28. November 2011 | 15:41 | Antworten
          • Na Hallooo, hat das ZDF einen neuen Backoffice Mitarbeiter oder Praktikanten? Diese Geschwindigkeit moderierter Korrekturhilfen beim dritten austauscht themennaher Zusammenhänge zwischen Blogteilnehmern ist für den Lärchenberg mehr als ungewohnt. Ich braucht keine Angst zu haben, hier wird schon keiner dem wahren Christentum missioniert werden. susi

            susi bibelmaus | 28. November 2011 | 15:51 | Antworten
          • soll natürlich heissen “Ihr… braucht keine Angst haaben missioniert zu werden”.

            “Ich” hab sie ohnehin nicht. susi

            susi bibelmaus | 28. November 2011 | 15:53 | Antworten
          • Ich finde es lustig, religiöse Menschen denken immer Kritik an ihnen sei Kritik an ihrer Religion. Dabei ist das einfach nur Kritik an ihrem Thema.
            Und ich finde es gut, dass ihr “wahrer Glauben” hier keine Relevanz hat.

            Imram Zhakaev | 29. November 2011 | 10:39 | Antworten
          • Im Frühjahr habe ich mir neue Elektronik aufgestellt. Da mein Software – Haus ein ausverschämtes ” Entsorgungsentgelt ” haben wollte, was ich ablehnte, sitze ich jetzt auf Telefon, Faxgerät, mehreren Computern mit kundenrelevanten Daten.
            Die Entsorgungsfirma der Kreisreinigung meint, ich solle die Festplatten ausbauen und erst dann dort entsorgen. Ich bin aber kein Techniker.
            Evt. muß ich meine Daten doch mit einem Vorschlaghammer schräddern, auch wenn dann die Nachbarschaft lacht. Ich weiß nicht, wohin mit den alten Computern.

            Tomca | 28. November 2011 | 15:57 | Antworten
          • Interessanter Vorschlag… nur scheinen Sie der einzige zu sein, welcher diese Problem hat. Und … regen Sie sich ernsthaft über eine Spinne im Porzellanladen auf, während gerade eine Herde Elefanten hindurchläuft?
            MfG

            Alfons | 28. November 2011 | 18:25 | Antworten
  19. Darum sollte man wissen, richtig. Aber dann genügt es, sich den Weg des Mülls anzusehen:
    Wie schwer ist es, für jemanden ausser mir, sich den Müll anzusehen?

    Das heisst, es kommt immer ein, zwei Tüten Küchenabfälle oder harmloser Müll oben drauf, und maximal bei Mitte der Tonne kommen die Informationen.
    Die unleserlich gemacht wurden, wo es drauf ankommt.

    Die Rechnung von mir steht zB auch nicht überall, eher dort wo ich meine Kontonummer hinterlasse, so gut wie nirgends, und deshalb haben Firmen da mehr Probleme als Privatleute. Die meuiste Post von mir ist doch von anderen nicht von mir.

    Es ist im Grunde auch leicht, beim Altpapier die Kontonummer unleserlich zu zerreissen, und wenn man was wegschmeisst, wo man nicht rückverfolgt werden möchte (grins), muss man auch die Adresse so zerreissen, dass sie nicht zu lesen ist.

    Die Schnipsel dann in den Mund stecken und verdauen lassen, oder es genügt diese Schnipsel einfach zu winzigst zerknäueln und an anderer Stelle im Müll zu deponieren, so am Rand der Tonne runter rutschen lassen ganz nach unten.# Man kann auch Agent spielen und diese Schnipsel mit sich herum tragen und alle zwei Hundert Meter einen ganz kleinen Teil auf den Boden fallen lassen (hab ich auch schon gemacht).

    Der Müll der Tonne landet dann in dem Wagen mit allem anderen Müll zusammen.
    So mache ich das. Ist kein grosser Aufwand. Kauft jetzt nicht gleich AKtenvernichter.

    Grandios | 28. November 2011 | 15:54 | Antworten
  20. ps dabei ist unsere Mülltonne allerdings am Eingang des Hauses und in einer Siedlung, – selbst nachts wäre es heikel in der Siedlung mehr als nur die oberen Schichten der Tonne zu durchsuchen. Aber ich hab schon gesehen, wie Nachbarn bei uns noch was rein stopfen und deshalb tue ich oben immer nur Müll, der niemanden ins Auge springen soll!
    Aber auch aus Prinzip vernichte ich wichtige Sachen. Dogmatisch bin ich nicht. Es geht praktisch nur um heikle Privatsachen oder Kontonummer. Aber eigentlich sollte man echt mehr drauf achten,.
    Überleg mir eine “Büromülltonne”, die ich dann (als Altpapier) dann entleere, wenn der Altpapiercontainer geleert wurde, so dass diese Büromülltonne dann ganz unten liegt und so tief kann nämlich keiner in die grossen Altpapiercontainer greifen (in NRW).

    Grandios | 28. November 2011 | 16:00 | Antworten
    • In Siedlungen gibt es leider immer mal wieder Mäuse und andere Schadnager,welche das Mülldurchwühlen gefährlich machen.@Grandios

      M.G. | 28. November 2011 | 16:03 | Antworten
  21. Man kann auch Themen hochreden ! Haben wir keine anderen Sorgen und wirklich ernstere Problemfelder ?
    Seis´s drum – Hier liegt es doch an Jedem selbst wie großzügig oder vorsichtig er mit seinen Daten umgeht oder umzugehen erlaubt (zumindest zu einem immer noch hohen Prozentsatz). Jeder kann sich weitestgehend schützen, in dem er eben nicht seine Korrespondenz lesbar in den Müll wirft, in dem er es sich versagt über Facebook und sonstigen Schwachsinn seine ureigensten Dinge in die Welt zu posaunen. Die Selbstdarstellung hat eben auch ihren Preis…
    Sicher hat man nicht alles total unter Kontrolle, aber dort wo man mit seinen Daten durchaus restriktiv umgehen kann, sollte man es tun.
    Wie hat die Welt eigentlich vorher funktioniert ? Gab es da in der privaten Kommunikation Defizite ? Doch nur für jene, die man getrost als Plaudertaschen bezeichnen könnte.
    Sich persönlich etwas zurücknehmen heißt die Devise und damit wäre schon viel gewonnen.

    Ramses | 28. November 2011 | 16:23 | Antworten
  22. Das Problem besteht nicht darinnen, dass man in einer Mülltonne Dinge entdeckt,

    die auf ein Persönlichkeitsprofil schließen lassen,

    sondern dass man entdeckt, dass ich garkeins habe???!!!

    werner | 28. November 2011 | 16:33 | Antworten
  23. WISO war mal wirklich gut, wie Wetten dass auch mal :-D

    Zum Thema …

    Was passiert mit dem Müll? Er wird abgeholt und landet auf der Müllhalde oder im Ofen.

    Was passiert mit dem Handy? Es wird auseinander genommen, Gold, Silber und Kupfer werden zu Geld gemacht.

    Was kann ich machen, wenn ich anderer Meinung bin? Ich schreddere meine Unterlagen und mein Handy, bevor ich es wegwerfe.

    Was kann ich machen, wenn der Staat meine persönlichen Daten haben will und darf? Nix.

    Dazu kommt, dass Staatsmitarbeiter auch nicht unbedingt die besseren Müllmänner sind ;-)

    Guugel hat übrigens nicht nur WLAN-Sender dem Namen und Ort nach registriert, sondern auch E-Mails abgefangen. Was denken Sie wohl, wie interessant die im Verteiler eingetragenen E-Mail-Empfänger für Profiler sind.

    Bei Facebook und Co haben – sorry – bis heute die Medien versagt und sind einer ihrer Grundlegitimationen, die der Aufklärung, vorallem bei jungen Menschen nicht nachgekommen. Gut, dass das andere machen.

    Das Internet ist immer noch recht neu, Onlineshops gehen inzwischen restriktiver vor, gerade, wenn Ware nicht an die Kundenadresse geschickt werden soll. Aber Bezahlung mit Kreditkarte ist wesentlich heikler als die Kontonummer.

    Und im Übrigen verstößt ein Arzt eindeutig gegen das Gesetz und seinen Eid, wenn er derartige Daten nicht sorgfältig behandelt.

    Marc | 28. November 2011 | 16:37 | Antworten
  24. Analoger Müll und digitale Daten auf Hardwaremüll mögen potentielle Gefahren darstellen, aber ihnen ist auf sehr einfache Weise beizukommen. Ich möchte das hier nicht weiter ausführen.

    Entscheidend ist für mich, dass offizielle wie kommerzielle Stellen idR drei Hauptziele verfolgen:

    a) Geld sparen
    b) Geld scheffeln
    c) Wichtig tun (im wesentlichen bei Politikern verbreitete Haupttriebkraft des Handelns)

    Da von diesen beiden offenbar die Hauptgefahren und die Hauptattacken in puncto Datensicherheit ausgehen und wegen 1)-3) nicht damit zu rechnen ist, dass diese in den Müllverwertungsanlagen nach Daten suchen, die sie bereits im Betrieb der Geräte abgreifen können, ist der vorliegende Blog nur insofern interessant, als analoge Post entsorgt werden könnte, welche _nicht_ mit einem Softwareprogramm geschrieben wurde… also in allen Verarbeitungsschritten analog war.

    Gibt es so etwas aber noch im wesentlichen Maße?

    Ich finde, hier wird eine persönliche Bersorgnis zu einem Popanz aufgebläht und ernsthaft erwartet, dass die Blogosphäre dem Blogger auf seinem Holzweg nachrennt. Und dieses geschieht zum Glück nicht!

    Merke: Es ist heute wirklich kein Problem mehr, die Datenbestände auf privaten Rechnern komprimiert durch das Netz zu jagen, um Standardanalysen auf ihnen laufen zu lassen. Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, zu welchen Zwecken diese Daten anfänglich erhoben wurden. Es reicht, dass Interessenten die Formate kennen und die Daten auswerten können.

    Das Ergebnis einer solchen Analyse ist idR ein “Begründeter Verdacht” (BV). Dieser kann – braucht aber nicht weiter verfolgt zu werden… sei es nun von einem Dienstleister, einer Behörde etc.

    Besonders putzig finde ich es zum Beispiel, wenn Betriebssysteme von allen verfügbaren digitalen Bildern (JPEG, TIFF) Thumbnails erzeugen und sie in Datenbanken pressen, OBWOHL! das EXIF-Format, welches Digitale Kameras nun einmal verwenden. diese Mini-Bilder bereits mit in die Dateien selbst packt. Warum diese doppelte Buchführung? Mir fiel dieser Unfug auf, als ich eine DVD mit meinen Photos in das Laufwerk legte und sie mit einem eigenen Programm anzeigen wollte. Deshalb las ich auch Mini-Bilder dadrinnen aus. Weil sich aber gleichzeitig die Indexer darauf abquälten, um völlig unaufgefordert ihre Thumbnails zu erzeugen die längst drinnen steckten, kam ich selbst vor lauter Traffic mit meinem Programm gar nicht mehr zum Zuge. Und es ist richtig: Sendet man diese Mini-Bild-Bestände ins Netz zusammen mit den IDs der Hardware, kann man

    a) Sehr schön automatisch herausfinden, wer mit wem Daten austauscht.
    b) Welche Art von Daten Leute auf dem Rechner haben.

    Also: Der Konto-Auszug im Müll ist in Anbetracht dieser Praxis des Grauens völlig irrelevant – und man kann diesen Müll sehr leicht vermeiden, indem man einen Schredder verwendet.

    Die wahre Bedrohung besteht darin, dass Datenbestände zu unklaren Zwecken erhoben und verschickt werden, ohne dass die betreffenden Personen davon wissen und bei den Auswertungen Stellung beziehen können. Da es sich idR um *private* Daten handelt und das Privatleben genau deshalb privat ist, weil es so komplex und vielschichtig – d.h. unergründlich – ist, dürften viele Interpretationen solcher Bestände durch Maschinen fragwürdige Ergebnisse liefern.

    Außerdem: Der Bund scheint sich mit seinem Staatstrojaner grenzenlos dämlich anzustellen – wenn man etwa diese unsägliche Marotte aufgreift, dass staatliche Schadsoftware immer unter Windows zu laufen hat… aber machen wir uns nichts vor: Ein Hauptgrund für den exzessiven Datentransfer durch die EU in die USA dürfte nicht dadurch begründet sein, dass _wir_ dort in Folge *unkompliziert* einreisen dürfen… nein, ich denke, die US-Agencies machen dieses zur Bedingung für einen Rückfluss von Daten, welche durch sie oder irgendwelche Mittelsmänner im Phänokommerziellen Raum hier in Europa erhoben werden.

    MfG

    Alfons | 28. November 2011 | 18:18 | Antworten
    • @Alfons:
      - das mit dem Popanz trifft den Kern der Sache.
      Die wenigen und persönlichen Dinge, welche regelmäßig zu erledigen sind, lassen sich auch ohne Rechner bewältigen.
      Und die postalische Korrespondenz ? Gehört eben nicht ungeschreddert in den Mülleimer; verbrennen in einem Metallbehälter geht auch…
      Sonst noch Probleme ?

      Ramses | 28. November 2011 | 19:58 | Antworten
  25. @ ZDF- Redaktion – Marcus Niehaves

    „Daten in den Müll“
    Diese Überschrift passt sehr gut.
    Ab etwa 18:00 Uhr habe ich versucht, meinen Beitrag in diesen Blog einzustellen.
    Es ist mir nicht gelungen (drei Versuche). Was steckt dahinter?
    Wahrscheinlich war meine Meinung nicht opportun.
    Es kann auch sein, dass ich die falschen Zeichen verwendet habe.
    Sind es vielleicht die Zeichen der Zeit?

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 28. November 2011 | 19:41 | Antworten
    • heute.de

      @ Heinz Sahl: Vielen Dank für den Hinweis. Wir werden der Sache nachgehen. Viele Grüße, Redaktion heute.de
      Nach Rücksprache mit dem technischen Support gab es keine technische Probleme, weswegen Sie nicht posten konnten. Wir werden jedoch in Zukunft beobachten, ob solche Posting-Probleme vermehrt auftreten!

      heute.de | 28. November 2011 | 20:28 | Antworten
  26. Ich hoffe, dass auch der WISO-Redaktion bewusst ist, dass die Kontonummer des einzelnen keine Geheimsache ist. Habe ich bei irgendjemandem jemals irgendetwas mit Überweisung bezahlt, hat der Empfänger selbstverständlich meine Kontonummer. Gleiches gilt im Übrigen für meine Kreditkartennummer!
    Wenn die Kontonummer so geheim wäre, wieso hat dann jede Firma und jede Behörde die Nummer auf ihren Kopfbögen????
    Alles unnötige Panikmache!!

    Michael | 28. November 2011 | 19:56 | Antworten
  27. Daten im Müll gab es auch schon früher. Und nicht immer war das den Anwendern klar.

    Durchschlag-Papier bei der Schreibmaschine.
    Einmal-Carbon-Farbbänder.
    Auch ein neues normales Farbband ermöglicht nach der Erstbenutzung das Lesen des Textes.
    Faxfolien bei den Thermo-Transfer-Faxgeräten.
    Weggeworfene Anrufbeantworter-Tonbänder, Diktiergeräte-Tonbänder.
    Fehlkopien in Kopierläden, ich verwende die weißen Rückseiten als Konzeptpapier.
    Kassenzettel mit Bank-Verbindung bei Kartenzahlung, früher mit vollständiger Kontonummer.
    In Sperrmüllhaufen liegen private Fotos.

    Dann kam das Problem mit den Datenträgern. “Gelöschte” Datenträger waren und sind oft gar nicht gelöscht. Mein damaliger 486er war vom Sperrmüll. Die Festplatte war wohl mit “Format C:” gelöscht. Ich konnte nach Booten von Diskette mit “Unformat C:” das System wieder herstellen. Namen waren keine direkt gespeichert. Aber in der Windows-Swap-Datei gab es Patienten-Namen.

    Neulich fand ich ein leeres Kamera-Täschchen im Müll. In einer kleinen Seitentasche war noch eine vergessene Speicherkarte. Es ist ein leerer Ordner drauf. Ich vermute, da sind noch “gelöschte” Bilder drin.

    Neulich habe ich meine Fritz!-Box ersetzt. Die alte läuft instabil. Da fand ich eine baugleiche im Sperrmüll. Es waren noch Zugangsdaten des Vorbesitzers gespeichert. Die konnte ich nicht im Klartext lesen. Aber falls der Zugang noch existierte, hätte ich mit falschem Namen ins Internet gekonnt. Ich habe es nicht probiert, statt dessen meine eigenen Zugangsdaten eingetragen.

    Damit jetzt nicht wieder die berüchtigten “selbst-schuld”-Kommentare kommen: Es sind oft nicht die eigenen Daten, die man weitergibt. Man stelle sich vor, ein Arzt, Psychotherapeut, Rechtsanwalt wirft seine Datenträger in den Müll. Kinder holen die raus und schauen sich an, wer in der Nachbarschaft welche Diagnose hat. Oder der ganze Computer fliegt raus, die Festplatte nur einfach “gelöscht”.
    “Selbst schuld”? Wer?

    Bertram in Mainz | 28. November 2011 | 22:43 | Antworten
    • Nachtrag:
      Oft erkennt man die “Daten” gar nicht als solche.
      Leere Medikamenten-Packungen (verraten Krankheiten).
      Lieferscheine (verraten Interessen, z.B. Bücher über Krankheiten).
      Zeitungs-Ausschnitte, einst aufgehoben, inzwischen erledigt (verraten Interessen).
      Ich fand mal Porno-Kassetten, Inhalt nicht mein Geschmack, aber auch die Kassetten an sich waren damals wertvoll.

      Selbst schuld? Man bedenke, dass in nicht ganz volle Tonnen auch von Anderen noch Müll reingeworfen werden kann, der dann natürlich gut sichtbar oben liegt. Der Schaden muss gar nicht erkennbar sein. Vielleicht entstehen einfach “nur” Gerüchte, von denen man nie erfährt. Man stelle sich vor, jemand hätte den genannten Kassetten-Fund überall erzählt. Aber vielleicht hat jemand die Kassetten absichtlich in eine fremde Tonne geworfen.

      Mich stört beim Datenschutz diese extreme Selbstsicherheit. “Mir kann keiner was. Ich mache das so … und so … und so …” Oft sind die Ratschläge wirklich gut. Aber niemand kann an alle Lecks denken. Und letztlich bestimmt der Andere(!), was er mit den Daten macht, was er herausliest, auch wenn es gar nicht stimmt.

      Bertram in Mainz | 29. November 2011 | 00:09 | Antworten
  28. @(ZDF) Marcus Niehaves
    Durchsuchen Sie lieber den Müll in der deutschen Presse.
    Da werden Sie alle 10 Minuten fündig. Beispiel von heute Abend:

    Der EUdSSR-Putschversuch in Berlin ist wohl gescheitert. Das belegt dieser Freud’sche Versprecher aus dem Propaganda-Ministerium Bertelsmann, das heute über Deutschlands Austritt aus dem Euro spekuliert: “Das Vertrauen der Anleger in die Euro-Zone und ihre Politiker schwindet mit jedem Tag.”
    .
    Das Spiegel-Zitat frei übersetzt: “Die Banken haben in ‘ihre Politiker’ kein Vertrauen mehr.” Bingo! Sollte damit expressis verbis Frau Merkel gemeint sein und sollte dies zutreffen, dann gebührt der Kanzlerin dafür der Wirtschaftsnobelpreis! Und Steinbrück & Trittin ein Prozess wegen Hochverrat.
    .
    Der Spiegel: “Die politischen Folgen eines Austritts wären allerdings kaum zu beziffern.” Folgen für wen? Wen interessiert das? Die 80 Millionen deutschen Bürger und Steuerzahler garantiert nicht!
    ;-)

    Tillmann | 29. November 2011 | 00:47 | Antworten
    • Wenn wir schon von Müll und EUdssr reden,dann sollte man statt,den € der mitten in der schönsten Inflation steckt,lieber aussortieren und die DM einführen.Über die Endsorgung des € kann man ja diskutieren.@Tillmann

      M.G. | 29. November 2011 | 12:37 | Antworten
  29. Zu meinem Beitrag 28. November 2011 | 19:41

    Internet
    Daten im Müll
    (ZDF) Marcus Niehaves | 28. November 2011 | 10:51 Uhr

    Mein lieber Niehaves, das ist sehr lobenswert, dass Sie unaufmerksame (unbedarfte) Bürger auf den schluderigen Umgang mit ihren Daten hinweisen wollen.
    Hier, in diesem Blog, werden sie Ihre Zielgruppe nicht finden.

    Ihre Aufklärungsarbeit gilt wohl den Menschen, die sich das WISO-Wirtschaftsmagazin nicht anschauen. Warum? Na, werfen sie mal einen Blick in die Fernseh-Programmzeitschrift.
    Ich habe es getan – hier eine kleine Auswahl:
    19:05 Uhr: RTL – „Alles was zählt“ – Daily Soap
    19:40 Uhr: RTL – „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – Daily Soap
    19:00 Uhr: RTL II – „Berlin, Tag & Nacht“ – Doku Soap (Marcel wacht neben Hanna auf …)
    19:00 Uhr: Vox – „Das perfekte Diner im Schlafrock“
    19:45 Super RTL – „Hanna Montana“ – Die große Enthüllung (1)

    Soll ich fortfahren? Ich glaube das genügt.

    Gegen diese flache Unterhaltung können Sie mit der Aufklärungssendung in Volkshochschulart nicht „anstinken“. Schade! Bildungsauftrag erfüllt – ohne Erfolg!
    Also, die Daten weiterhin in den Müll. Dieser Zielgruppe können Sie nicht helfen.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
    3 x versucht ab 18:00 Uhr – bis 19:10 Uhr nicht gesendet (?)

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 29. November 2011 | 09:21 | Antworten
  30. Sollte ich erfahren, dass ein genialer (oder geistesgestörter?) Werbetreibender auf die Idee käme, alle Mülltonnen der Republik systematisch nach persönlichen Daten zu durchsuchen, um darauf Profile aller Menschen zu erzeugen, dann würde mir ihre Polemik einleuchten.

    Bisher ist mir so ein fall allerdings noch nicht bekannt.

    Ganz anders bei den elektronsichen Daten. Da gibt es gewisse Konzerne (Facebook und Google sind nur zwei davon), die ihr Geschäftsmodell darauf aufbauen – und da sind gewisse(nlose) Politker wie Herr Uhl und Herr Friedrichs, die auch ihren Anteil am Datenkuchen haben wollen …

    Keiner von denen hat übrigens bisher gefordert, auch den Inhalt von Mülltonnen für 6 Monate aufzuheben – obwohl man mit den so gewonnenen Informationen sicher auch das ein oder andere Verbrechen aufklären könnte …

    Sollte das irgendwann einmal passieren, wäre ich sicher dagegen. Bis dahin brauche ich mein bedrucktes Papier um den Ofen anzünden. Nach dem Schreddern ist das nämlich perfekter Zunder!

    Viele Grüße

    ag.

    agtrier | 29. November 2011 | 14:00 | Antworten
  31. Ich habe noch einen Tip, wie Sie den Inhalt Ihrer Mülltonne für Spionage unbrauchbar machen können:

    Entwickeln Sie speziell verwirrendes Spannerfutter,…

    erwerben Sie beispielweise auf eBay unbrauchbare Zertifikate (Lehman) und Geldscheine (z.B.Irak/Sadam, Lybien/Gaddafi, Deutschland/?????)

    schreiben Sie sich selbst Liebesbriefe,

    oder besser noch: schreiben ablehnende Stellungnahmen bzgl. Einladungen des deutschen Fernsehns zu den Talkshows

    Viele Grüße und einen gesegneten Advent

    werner | 29. November 2011 | 15:31 | Antworten
  32. Keine Adressen in die Blaue Tonne also.
    Ganz schön aufwändig, aber na gut.

    Aber wie passt Ihr Hinweis zur Impressumspflicht, die jeden Freiberufler, jeden kleineren Gewerbetreibenden etc. verpflichtet, die Anschrift auf der Website anzugeben?
    Bei diesen Leuten ist das sehr oft gleichzeitig die Privatanschrift, und der Name steckt da auch meistens drin.

    Chris | 29. November 2011 | 16:29 | Antworten
  33. Zum Glück leben wir nicht in einem Land , wo der ordentliche Bürger immer ganz genau schaut , was der Nachbar so treibt…

    new kid on the blog | 29. November 2011 | 16:48 | Antworten
  34. Manchmal ist der Inhalt der Mülltonne schon von Interesse für Schnüffler. Man denke an Promis, an Journalisten, an Firmen-Unterlagen. Wäre ich jemand von denen, würde ich den Inhalt der Tonne wirksam versauen. “Restmüll” wäre dann wirklich der allerletzte Dreck.

    Warum nicht das gebrauchte Klopapier in die Restmüll-Tonne? Oder uninteressanten Schriftverkehr nur grob zerreißen, kann wieder zusammengesetzt werden, aber vor dem Wegwerfen als Klopapier verwenden. Bei mir dürften sich die Schnüffler durch den Inhalt der Katzenklos wühlen. Manches, das sonst in den Kompost kommt (verdorbene Lebensmittel), käme dann auch in die Restmüll-Tonne. Wirklich Interessantes wäre natürlich trotzdem nicht dabei. Vielleicht würde ich eine Webcam mit Infrarot installieren und das Video ins Internet stellen.
    ;-)

    Spaßig erscheint das allerdings nur, solange man die Situation wirklich unter Kontrolle hat. Das vergessene Datenleck gibt es immer. Man denke an Stalking. Der Stalker kommt vielleicht so an zusätzliche Telefonnummern und Adressen, die er sonst nicht hätte. Er erfährt Bankverbindung und Arbeitgeber, Versicherungen und Steuerberater, welches Kaufhaus, welcher Supermarkt, welches Kino wird besucht. Auf Kassenzetteln steht sogar die Uhrzeit. Der Andere entscheidet, was er damit macht!

    Bertram in Mainz | 29. November 2011 | 19:40 | Antworten
  35. Vor einiger Zeit wurde mal vor einem Trick gewarnt, der “Daten im Müll” auf sehr überraschende Weise nutzte.

    Man kauft in einem großen Supermarkt zur Haupt-Geschäftszeit. Großes Gewühl, keine Kassiererin wird sich an Einzelheiten erinnern. Auf dem Parkplatz sagt plötzlich jemand: “Entschuldigung, aber das ist mein Einkaufswagen.” Der Andere weiß über den Inhalt genau Bescheid und kann sogar den Kassenzettel vorzeigen. Ja, man hat den Kassenzettel nicht mitgenommen oder weggeworfen. Der Andere hat ihn aufgehoben und will nun “seinen” bezahlten Einkauf haben.

    Wenn der Betrüger den Wagen geschickt auswählt, nichts Auffälliges, nicht Verräterisches, keine Babynahrung und Windeln beim Opa ohne Enkel, steht der Betroffene dumm da. Polizei holen? Anzeige erstatten? Man kann nichts beweisen, steht vielleicht noch selbst als Dieb da! Der Trick ist sehr riskant. Oft ist der tatsächliche Kunde doch den Kassiererinnen bekannt, wird wiedererkannt. Aber offenbar gab es erfolgreiche Raubzüge dieser Art.

    Bertram in Mainz | 29. November 2011 | 20:14 | Antworten
  36. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Entwurf-fuer-transatlantisches-Abkommen-zum-Fluggastdaten-Transfer-steht-1386435.html

    Bitte auch mal Kommentare lesen…

    Da regt sich dann auch keiner mehr über analoge/digitale private Daten im analogen Hausmüll auf…

    Ist es eigentlich die Hauptaufgabe des ZDF, mittels solcher Blendgranaten wie dieser hier von den eigentlichen brisanten Themen dieser Zeit abzulenken?

    Aber Sie haben ja Recht: Am Ende, wenn die Gesetze verabschiedet sind, kann man sich ja immer noch künstlich empören…

    Schlimm… das alles. Echt schlimm…

    NurMalSo | 30. November 2011 | 07:08 | Antworten
  37. Was die Deutschen alles für Spuren im Internet hinterlassen, wissen die meisten gar nicht.

    Es reciht schon aus, eine Seite aufzurufen.

    Keiner scheint zu ahnen, was mit den Daten alles gemacht werden kann.

    Besonders, weil diese Daten abseits deutscher Gesetze verarbeitet, verknüpft und weiterverkauft werden können.

    Eigendlich müsste der Gesetzgeben im Internet ein Schild aufstellen, wenn Ausländische Server oder Dienste genutzt werden.

    Ansonsten kann man sich nur schützen, wenn man sich ausführlich in kenntnis setzt, über Cookies, Flash-Cookies, double-click, ebay, facebook, etc

    Man sollte immer bedenken, dass diese Daten nie verloren gehen und dass jede Bewegung gespeichert werden kann.

    Karl Letis | 30. November 2011 | 09:22 | Antworten
  38. Ja, in meiner Mülltonne scheint nachts sogar die Sonne. Ich stecke rein die Nabelschnur und warte auf die Müllabfuhr.

    So erscheint mir dann das Sternenlicht, denn Gofmann kennt die Schweigepflicht.

    Gottlob Gofmann | 30. November 2011 | 10:06 | Antworten

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