Volksabstimmung und doch kein Schlussstrich

Kaum einer glaubt, dass mit der Volksabstimmung heute ein Schlussstrich unter den Streit um Stuttgart 21 gezogen wird. Die Fronten zwischen Gegnern und Befürwortern sind einfach zu verhärtet. Daher bleibt das Dauerstreitthema um den Tiefbahnhof Stuttgart 21 dem Ländle wohl erhalten, egal wie das Ergebnis lautet.

Bis zuletzt gaben die Streithähne sich unversöhnlich. Immerhin: Heute Abend ist definitiv geklärt, ob die  grün-rote Landesregierung – wie es im Gesetzestext heißt – „Kündigungsrechte  zur Auflösung der vertraglichen Vereinbarungen mit Finanzierungspflichten des Landes bezüglich Stuttgart 21 ausüben darf oder nicht“. Zum Verständnis: Nur dieses Kündigungsrecht steht zur Wahl, nicht etwa das Baurecht der Bahn.

Das Kalkül der Gegner ist klar: Das Land soll raus aus der Finanzierungsvereinbarung mit der Bahn. Denn ohne das Geld des Landes werde der Bahn die finanzielle Puste ausgehen und das Milliardenprojekt stoppen. Die Gegner werden deswegen das Ja zum Kündigungsgesetz der grün-roten Landesregierung ankreuzen.

Doch sie haben ein dickes Problem. Eine einfache Mehrheit bei dem Volksentscheid reicht nicht. Die Landesverfassung legt in Artikel 60 die Latte höher. Mindestens ein Drittel aller Wahlberechtigten muss mit  Ja stimmen. Rund 2,5 Millionen Ja-Stimmen müssen also her. Das aber dürfte für die Gegner kaum zu schaffen sein. Die letzte Meinungsumfrage hat sogar ergeben, dass eine Mehrheit in Baden-Württembergern das Kündigungsgesetz ablehnen will, also mit Nein stimmen will und damit gegen einen Ausstieg des Landes aus der Finanzierung.

Das wäre eine schwere Schlappe für die Gegner. Doch auch dann werden sie wohl keine Ruhe geben. Ob es um die Kosten für den Tiefbahnhof geht oder um seine Wirtschaftlichkeit, ob es um die Trassenführung geht oder um die Zahl der Gleise, die Gegner wollen „oben bleiben“. Sie bestehen darauf, den alten Kopfbahnhof zu modernisieren. Von dieser Marschroute sind sie in den Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre keinen Deut gewichen. Und politisch haben sie damit ja Erfolge gehabt. In Stuttgart haben die Grünen die CDU im Gemeinderat mittlerweile als größte Fraktion abgelöst und im Land stellen sie sogar mit Winfried Kretschmann den ersten grünen Ministerpräsidenten.

Der hätte ohne den Protest gegen Stuttgart 21 die Landtagswahl im März nie gewonnen. Heute Abend – nach der Abstimmung – steckt er sehr wahrscheinlich in einem Dilemma. Er muss seiner Anhängerschaft ziemlich sicher eine Niederlage verkaufen. Darauf  vorbereitet hat er sich schon. Bei mehreren Gelegenheiten hat er klar gemacht, das Ergebnis der Volksabstimmung auf jeden Fall zu akzeptieren.

Das heißt im Klartext: Sollte das Kündigungsgesetz abgelehnt werden, wird die grün-rote Landesregierung das Baurecht der Bahn durchsetzen, egal wie groß der Widerstand dagegen sein wird. Kaum einer rechnet nämlich mit einem Ende der Proteste und Demonstrationen. Für Montag ist schon die 101. Montagsdemo angekündigt. Stuttgart muss sich auf alles gefasst machen.

197 Kommentare | 27. November 2011 | 06:37 Uhr | Twittern | Facebook

197 Kommentare

  1. Ein Stopp des Bauvorhabens würde die Kosten begrenzen (Ende mit Schrecken), während eine Fortführung Kosten in unbegrenzter Höhe garantiert (Schrecken ohne Ende). Ich vermute mal, letzteres ist gewollt, da sonst das durch einen Baustopp gesparte Geld im Länderfinanzausgleich versickern würde. Wenn gebaut wird, bleibt das Geld im Ländle. Zumal das beauftragte Bohrunternehmen ebenfalls dort residiert und besonders das zu erwartende Immobiliengeschäft, die ursprüngliche Initialzündung für den Bahnhofsumbau hohen Gewinn verspricht.

    Erst wenn der fertige Tiefbahnhof wie vorhergesehen nicht funktioniert und das Leben im Stuttgarter Kessel durch das veränderte Mikroklima nur noch mit Klimaanlagen erträglich ist, dürfen endlich die längst im Ruhestand befindlichen verantwortlichen Befürworter zugeben, sich “damals” geirrt zu haben. Dann ist es Zeit, über lukrative Arbeiten zur Verschlimmbesserung oder gar über einen Rückbau nachzudenken.

    Wolf | 27. November 2011 | 07:44 | Antworten
    • Was für unglaubliche Verschwörungstheorien sich die Gegner ausdenken. Jetzt ist schon vom veränderten Mikroklima durch S21 die Rede. Es wird wirklich immer Verrückter. Am Ende wird einfach nur eines passieren: Ein schöner und hochmoderner Bahnhof wird entstehen und dieser wird (oh Wunder) einfach nur funktionieren.

      Wolfesser | 27. November 2011 | 09:09 | Antworten
      • unglaublich sind eher die Dreistigkeit und die Arroganz, mit denen den Bürgern das Geld aus der Tasche geleiert wird, für Dinge, die die Welt nicht braucht, die völlig unsinnig und überteuert sind, deren Folgen völlig unausgegoren sind und mit denen sich ein paar größenwahnsinnige Möchtegernherrscher ein Denkmal setzen und natürlich die Taschen vollstopfen wollen.
        Und weil man sich an den zu erwartenden Provisionen und Schmiergeldern bereits reichgerechnet hat, wird das mit Hilfe von ” Juristen” deren “Berufsehre” eher darin liegt mit Gesetzeslücken zu hantieren, die ihre gescheiterten Berufskollegen zum eigenen Nutzen im Bundestag auftun, und diese an den anderen Zivilversagern vorbeibescheissen…. und dann wird das am Willen der Bürger vorbei mit menschenverachtender Härte durchgeprügelt, es geht ja um einen Haufen Geld…
        und DIE wissen, daß wir´s wissen und machen trotzdem weiter….

        man erinnere sich, daß aus so manchem “Denkmal” ein Mahnmal geworden ist, und die Schwelle, an dem es dem Bürger reicht und Widerstand erfolgt immer weiter sinkt… die Zeiten ändern sich und die ewig gestrigen dürfen sich mitändern, oder bleiben auf der Strecke…. wir werden eh Jahrzehnte brauchen um den Müll wegzuräumen, den die größenwahnsinnigen Möchtegerns angerichtet haben und irgendwann wird das auch der letzte “Verfilzte” kapieren

        trotz Gentechnik und aller tollen Erfindungen : man kann Geld immer noch nicht essen

        staatsfeind no.1 | 27. November 2011 | 11:31 | Antworten
      • Die Sommer werden heisser, die Gleisschneisse die bisher existiert wird bebaut, das wird nicht ohne Einfluss auf das Klima der Teile Stuttgarts bleibben, die im Talkessel liegen.

        Martin Armbrust | 27. November 2011 | 16:00 | Antworten
      • @Wolfesser, keine Verschwörungstheorie

        Das vorhandene Gleisbett hat für Abkühlung und einen Abtransport von der schwülen Talkesselluft gesorgt.

        Falls nicht bekannt, Stuttgart liegt in einem Talkessel. Wenn im Sommer heißschwüle Luft im Talkessel steht und sich nicht bewegt, wird sich jeder freuen.

        Irgendwann glaubt man auch der D-Bahn AG nicht mehr ihre Werbeversprechungen. In denen heißt es z.B., dass für die abgeholzten 300 Schlossgartenbäume 1500, 12m hohe, neue Bäume gepflanzt werden. Tatsächlich gibt es bisher nur einen Antrag und Genehmigung vom Pflanzen von 208 Bäumen. Um die durchschnittliche Leistung der alten Schlossgartenbäume zu erreichen, müßten jedoch 5000 12m hohe Bäume gepflanzt werden.
        … und bei den mehr als knapp gerechneten Kosten, wird das kaum passieren.

        S21 wird ein Milliardengrab.

        Oberkobold | 28. November 2011 | 02:28 | Antworten
      • Verschwörungstheorie? Das ist keine Theorie, sondern angewandte Mathematik. Und das beherrschen die Schwaben sehr gut.

        Offensichtlich sind Sie auch nicht darüber informiert, dass inzwischen bei jedem Hochbauvorhaben die Auswirkungen auf das städtische Mikroklima berücksichtigt werden.
        Viele Universitäten kümmern sich um die kontinuierliche Grundlagenforschung, zum Beispiel diese: http://www.muk.uni-hannover.de

        Ja, ich wohnte tasächlich mal in Stuttgart und kenne die Hitze der Sommernächte. Sie auch?

        Wolf | 28. November 2011 | 10:04 | Antworten
    • Ich denke so weit wird es nicht kommen. ;-)

      Die Abstimmung heute hat eher symbolischen Charakter. Das Ergebnis ist nicht alles entscheidend. Zumal das hohe Quorum ohnehin eine recht undemokratische Einrichtung ist. So sehen das z.b. auch die SChweizer, die über solch deutsches Demokratieverständnis nur den Kopf schütteln…

      Ich wage mal eine Prognose wie es weiter gehen wird:

      Die Abstimmung wird gewonnen, das Quorum aber verfehlt. Die Bahn baut weiter. Früher oder später wird die Finanzierung aus dem Ruder laufen, das Land BW steigt aus, die Bahn hat ein Problem. Wenn Kretschmann und Co dann klever sind wird verhandelt unter welchen Voraussetzungen das Land weiteres geld zuschiesst.

      Letztendlich wird man sich wohl auf die Kombibahnhoflösung einigen. Ich vermute sogar mal, dass diese Vorgehensweise hinter den Kullissen auch schon so besprochen wurde. Daher das Einlenkung von Kretschmann.

      Besser man ändert während der Bauarbeiten S 21 so ab, dass es ein wirklich sinnvolles Bahnprojekt wird, als gar nicht. $ – 6 Gleise unten, der Bahnhof oben bleibt weitgehend bestehen. Zu- und Abfahrten werden optimiert, manche Tunnel gebaut usw.

      Im Endeffekt ist das wohl die praktikabelste Lösung, bei der das Land am längern Hebel sitzt. Zudem muss die Zeit bis dahin genutzt werden, um Volksabstimmungen in Deutschland, aber besonders in BW so zu gestalten, dass es kein (nennenswertes) Quorum gibt und keine einseitige Benachteiligung.

      Sollten die Politiker der FDP und der CDU, sowie von teilen der SPD noch Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie benötigen, empfehle ich mal den Besuch im Schweizer Ständerat in Bern.

      Unsere parlamentarische Demokratie ist doch mittlerweile vollkommen unterwandert durch Lobbyisen und Interessensvertreter. unsere Gesetzt werden durch diese Verbände gemacht, nicht im Interesse der Bürger. Manche Brocken wirft man uns hin, damit wir das System nicht ganz durchschauen. Aber im großen und Ganzen hat das alles ein Ziel: die Politik und Ihre “Auftraggeber” wollen in Ruhe ihren Geschäften nachgeben und die Kuh Steuerzahler weiter erfolgreich melken.

      vriegel | 27. November 2011 | 14:10 | Antworten
    • Ein ziemlich dummes Gebabbel, auch wenn man nicht für den Tiefbahnhof ist!

      kalle bachmann | 27. November 2011 | 21:02 | Antworten
    • Und haette es bei Atomenergie auch eine Volksabstimmung gegeben, hätten wir dieses dumme Ausstiegs-Schlamassel auch vermeiden können (siehe: viel zu teure Windparks, die nicht durchdacht wurden).
      Jeder der Politik studiert lernt, dass die Looser in einer Demokratie immer am lautesten brüllen und deshalb von den Medien zu unrecht als die Mehrheit deklariert werden.

      Michu | 28. November 2011 | 01:29 | Antworten
  2. Der gute Herr Kretschmann ist völlig unglaubwürdig.
    Gegen die Bahhofsmodernisierung sein, alle wisse, dass eine Modernisierung sein muss.
    Auf der anderen Seite für Umweltschutz und gegen Plastiktüten auftreten.
    Aber zur Tagung der Ministerpräsidenten in Lübeck mit dem Hubschrauber anreisen – man ist ja so wichtig – und sein gepanzerts Dienstauto leer nach Lübeck fahren lassen, damit der Herr Kretschmann – früher Lehrer – standesgemäss abgeholt werden kann. Alle anderen Ministerpräsidenten sind mit einer regelmäßig verkehrenden Linienmaschine angereist oder mit der Bahn.

    Grün ist ein verlogener dummer Verein, viel Reden, nichts leisten.

    Balduin | 27. November 2011 | 07:49 | Antworten
    • Die Grünen haben schon lange nachgelassen und reden auch das nach,was SPD,DIE LINKEN und CDU schon vorher sagten,was man auf der Parteiversammlung in Kiel sah,mit z.B. Mindestlohn.@Balduin

      M.G. | 27. November 2011 | 10:46 | Antworten
  3. Das Thema hätte sich nie so aufgeschaukelt, wenn rechtzeitig eine Volksbefragung durchgeführt worden wäre. Es wäre auch besser gewesen in Griechenland die von Papandreou angeregte Volksbefragung durchzuführen, denn demokratische Entscheidungen sind immer besser legitimiert als angeblich alternativlos technokratische.

    wolpeziwolfy | 27. November 2011 | 08:31 | Antworten
    • wo denken Sie hin? Das Vok abstimmen zu lassen. Wer weiss, was dabei herauskommen könnte. jedenfalls nicht das, was sich die “Förderer” und “unterstützer” der Politik, äh der Politiker natürlich, davon erwarten würden…

      Wir haben schon längst keine echte Demokratie mehr in Deutschland. DAs wird immer mehr klar. Unser System ist systematisch unterwandert von Interessensverbänden. Die bestimmen, was bei uns Gesetz wird. mittlerweile sind die so gut vernetzt, dass wir die wohl nicht mehr so einfach los werden.

      ich sehe als einzigste reele Möglichkeit, neben einer richtigen Revolution, die direkte Demokratie als den Königsweg aus dieser Missere.

      vriegel | 27. November 2011 | 14:15 | Antworten
      • Allerdings, eine direkte Demokratie z.B. nach Schweizer Muster aber werden die Politiker an den Schalthebeln der Macht nicht zulassen und zu verhindern wissen. Wer sägt schon an dem Ast auf dem er sitzt ?

        Ramses | 27. November 2011 | 23:33 | Antworten
    • Na gut,das Thema hätte sich vielleicht nicht so hochgeschaukelt,wenn es eine Volksentscheidung gegeben hätte,aber dafür werden die Schwaben das Kindle jetzt schone schauklen.@wopeziwlty

      M.G. | 27. November 2011 | 14:49 | Antworten
  4. Es waere wirklich einmal an der Zeit zwischen Positionen und Beduerfnissen zu differenzieren: braucht Stuttgart den neuen oder lediglich einen erweiterten alten Bahnhof ?
    Die polarisierten Fronten sehen vielleicht nicht einmal mehr den goldenen Mittelweg.

    Andreas Holzenburg | 27. November 2011 | 08:34 | Antworten
    • Ich denke darum (Kopf- oder Tiefbahnhof) geht es nicht mehr. Diese Abwägung hat ja lange genug stattgefunden. Jetzt geht es nur noch um “ich will mit meinem Schädel durch die Wand und alles Rationale ist mir wurscht”.

      Hubert Daubmeier | 27. November 2011 | 10:46 | Antworten
      • So sehe ich es auch,es ist Streit, wie bei kleinen sturen Kinder.@Hubert Daubmeier

        M.G. | 27. November 2011 | 11:03 | Antworten
  5. Herr Kretschmanns Handeln ist einfach nicht staatstragend sondern äußerst egozentrisch.

    Ich meine, es gibt souveränere Möglichkeiten eines Ministerpräsidenten, sich kritisch mit einem missliebigen Problem auseinander zu setzen.

    Der Staat bzw. die öffentliche Hand wird systematisch zum unzuverlässigen Partner gemacht, wenn missliebige Projekte quasi via Notstandsregelung und neuer Gesetze unterbunden werden sollen. Irgendwie erinnert mich diese Vorgehensweise sehr stark an dunkle Zeiten der jüngeren Geschichte, als auch eben der Einfachheit halber, neue Gesetze in einer Art „demokratischer“ Volksabstimmung dazu dienen sollten, die ideologischen Vorstellungen eines Machtinhabers durchzusetzen.

    Stuttgart ist keine Schulklasse, die sich einfach eigene Regeln aufstellen kann, sondern die Signalwirkung, die von Stuttgart ausgeht, wird verheerend sein, da die Glaubwürdigkeit des Staates von offensichtlich ideologisch-egoistischen Aspekten hintertrieben wird.
    Es kann nicht sein, dass die Kontinuität von öffentlich rechtlichen Verträgen durch einen Regierungswechsel in Frage gestellt wird. Man ist unwillkürlich gezwungen, sich dann zu fragen, wie es mit anderen Regelungen, egal ob kommunal, auf Landesebene national oder sogar international bestellt ist. Welchen Wert haben dann künftig noch Staatsverträge?

    Haben staatliche Regelungen, Verträge und Kooperationen überhaupt noch Bestand, sollten die Regierungen wechseln? Heute die Bahn AG – morgen …

    Ich hoffe, Herr Kretschmann hat sich mit diesem Aspekt dieser „Volksabstimmung“ wenigstens ansatzweise auseinandergesetzt und weiß das Risiko und die Signalwirkung seiner Initiative zur Problemlösung entsprechend einzuschätzen.

    Nicht nur Europa in der Krise wird dies zu schätzen wissen, sondern auch alle anderen Vertragspartner der öffentlichen Hand national sowie international.

    Günter | 27. November 2011 | 08:39 | Antworten
    • Lieber Günter warum suchst du dir nicht eine schöne Diktatur und ziehst dort hin. Da gibt es einen der Verträge abschließt und … oh auch mal ändert wenn er will. Verträge zu ändern ist nichts was nur der Staat macht. So etwas gehört im Geschäftsleben dazu. Gerade wenn Unternehmen mit dem Staat Verträge machen werden diese oft zu Gunsten der Unternehmen verändert. Plötzlich sind die Flugzeuge teurer, die Autobahn wird später fertig und natürlich auch teurer. Da schreit kein Unternehmer wenn der Staat die Verträge ändert. Warum also jetzt? Ist es dir noch nicht passiert das du etwas gut und richtig fandest und nach einiger Zeit erkennen musst das es doch bessere Lösungen gibt? Frag nur mal die Frau Merkel mit dem Atom hin und her. Es ist keine Schande aus Fehler zu lernen sondern sondern sie zu ignorieren.

      Und überhaupt, glaubt wirklich einer das Deutschland untergeht weil der Bahnhof oben oder unten gebaut wird? Hier gewinnt man eher den Eindruck das die Politiker angst vor den Bürgern haben und die Bürger plötzlich meinen Sie könnten auf die Politiker verzichten.

      Peter | 27. November 2011 | 14:32 | Antworten
    • Kontinuität von öffentlich rechtlichen Verträgen??

      ihnen scheint wohl entgangen zu sein, wie diese Verträge zu stande gekommen sind? Das Deckmäntelchen der demokratischen Legitimierung hat man zwar noch übergezogen. Aber man muss es gar nicht weit lupfen um zu sehen, wie sehr undemokratisch das alles zu Stande gekommen ist.

      ich gebe Ihnen Recht, dass man nicht einfach alles, was einmal vereinbart wurde, wieder abschaffen kann. Aber wenn Fehler erkannt werden, wäre es geradezu fahrlässig einfach stur zu bleiben und sich neuen Erkenntnissen und Argumenten zu verschliessen.

      Das Projekt S 21 soll gegen jede Vernunft durchgesetzt werden. Vielleicht sind Sie auch noch nicht soweit zu erkennen, dass es nicht um ein für oder gegen S 21 geht.

      Es geht um viel Grundsätzlicheres. Die große Mehrheit ist weder für, noch gegen S 21. Nach der Schlichtung von Heiner Geissler waren in ersten Umfragen 80 % für die Kombibahnhofslösung. Das sagt doch alle aus, welches Modell das sinnvollste wäre.

      Man sollte also nicht annehmen die Fronten wären entweder Fortschrift und damit S 21, oder aber Rückschritt und keinen modernen Tiefbahnhof.

      Der Kombibahnhof ist aus nahezu allen Aspekten heraus die beste Lösung. Das haben unabhängige eisenbahnexperten von überall so bestätigt. DAss die Bahn damals nicht diese Lösung gewählt hat zeigt doch eindeutig, worum es wirklich geht:

      MAN WILL DIE GLEISE OBEN WEG BEKOMMEN!

      Darum geht es und nicht um einen Bahnhof. Der ist nur ein “notwendiges” Übel, damit man oben die Immobiliengeschäftle betreiben kann. Überall Sumpf und Vetterleswirtschaft. Das kommt wenn irgendwo zu lange nur eine Partei das Sagen hat.

      Das alles hätte man verhindern können, wenn wir mehr direkte Demokratie leben würden und weniger Parteiräson. Wir müssen im Grunde genommen unsere Politiker ein Stück weit entmachten und wesentliche Entscheidungen selber treffen.

      Anders werden wir auf Dauer wohl die Unterwanderung unserer Demokratie durch die Interessensverbände nicht stoppen können. Die Masse der Politiker kann man sich irgendwie gefügig machen, aber ein ganzes Vok auf Dauer zu täuschen, das wird nicht funktionieren.

      vriegel | 27. November 2011 | 14:41 | Antworten
  6. Man sagt ja über hochwertige Ware: Den Preis vergisst man, die Qualität bleibt.

    Mit Stuttgart21 verhält sich das anders, denn die Qualität stimmt nicht. Das wird ein Nadelör vom Feinsten, an dem sich noch Generationen die Nerven und Zähne ausbeissen werden. Deshalb wird man auch den Preis nicht vergessen.

    Was die heute entscheiden hat nichts damit zu tun, was das Konzept praktisch taugt. Dafür interessiert man sich – wie so üblich – auch beim ZDF grundsätzlich nicht… weder bei Rettungsschirmen, Kriegseinsätze, Anti-Terror-Gesetzen noch sonst wo. Hier wird immer nur Blödsinn verzapft weil man politisch korrekt genug sein will/muss, keiner Sache auf den Grund zu gehen.

    Fritz | 27. November 2011 | 09:05 | Antworten
  7. Genau das unterscheidet eine berechtigte Forderung von einem Wahn im psychiatrischen Sinne. Eine berechtigte Forderung kann befriedigt werden, indem man auf sie eingeht oder sie erfüllt. Geht man auf die Wahnvorstellungen eines psychisch kranken ein, wird sein Wahn immer abstruser und die Forderungen immer radikaler. Jetzt kann jeder selber beurteilen mit was für Motivationsgrundlagen wir es bei den S21-Gegnern und auch den Kernenergiegegnern -Stichpunkt Gorleben- wirklich zu tun haben…

    Heinz Haber | 27. November 2011 | 09:16 | Antworten
    • Es sollen laut Veranstallter 9000 Gegner und 7,6 Mill. Befürworter des S 21 geben,da bin ich ja mal gespannt ob die Zahlen noch gekippt werden.@Heinz Haber

      M.G. | 27. November 2011 | 10:05 | Antworten
    • Die Forderungen der S21- oder Kernenergie-Gegner haben lassen sich nicht mit einer psychischen Krankheit, wohl aber mit dem Einsatz des Verstandes begründen, da für jedermann, der im Besitz letzterens ist, eigentlich klar sein sollte, dass im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz nur radikale Forderungen langfristig etwas bringen und radikale Forderungen niemals nötiger waren als heute.
      Es liegt wohl kaum an den Fordernden selbst, dass sie mit jedem erreichten Ziel ein neues, krasseres aufstellen, sondern an den der Wahrheit verschlossenen (ob mit Absicht oder nicht sei mal dahin gestellt) Konservativen unserer Gesellschaft, die durch ihre Blindheit und gleichzeitige Macht täglich neue Steine auf dem Weg zu einer endlich umweltbewussten Menschheit platzieren.
      Somit sollten nicht die Gegner, sondern die Befürworter solcher Projekte einer ordentlichen psychischen Durchleuchtung unterzogen werden, sofern man Egoismus und kollektives Übersehen drastischer Probleme nicht aufgrund der weiten Verbreitung schon als normal und nicht mehr therapierbar betrachten möchte.

      Scipio | 27. November 2011 | 11:03 | Antworten
      • Dem Verbot von Kernenergie sind Stromimporte und mehr Umweltverschutzung durch Kohle und Gas Verbrennung gefolgt. Der Müll muss irgendwo hin, auch braucht Stuttgart einen Bahnhof, wenn man trotz eines geordneten -Verfahrens und sowohl Volksabstimmung wie auch Atomausstieg mit neuer Endlagersuche sind geordnete Verfahren- immer stärkere terroristische Aktionen durchführt ist das rational nicht mehr Nachvollziehbar. Und das in Gorleben ist kein Protest mehr, das sind terroristische Aktionen von paramilitärischen Gruppen. Eine Demonstration sieht anders aus.

        Heinz Haber | 27. November 2011 | 11:23 | Antworten
    • @Lieber Heinz Haber. “Genau das unterscheidet eine berechtigte Forderung von einem Wahn im psychiatrischen Sinne”.
      Mein lieber Heinz Haber, Unterstellen Sie den landesweiten Ausbruch eines pathologischen Massenwahn´s?

      silberdistel | 27. November 2011 | 11:49 | Antworten
      • Ja, und ich wette mit Ihnen dass die trotz demokratischer doppelmehrheit für s21 weiter machen werden und nochmal richtig abdrehen :-)

        Heinz Haber | 27. November 2011 | 20:55 | Antworten
    • Hallo Heinz “Recht”-Haber, ersetze in deinen Kommentar einfach Gegner durch Befürworter und lies noch mal.

      Jetzt kann jeder selber beurteilen mit was für Motivationsgrundlagen wir es bei den S21-Befürwortern und auch den Kernenergiebefürwortern -Stichpunkt Gorleben- wirklich zu tun haben…

      Wo wird eigentlich auf die Forderungen der S21- und Gorleben-Gegner eingegangen? Der Bahnhof wird so gebaut wie die Bahn es will und Gorleben wird weiter ausgebaut. Die angebliche Suche nach einer Alternative erhält im Bundeshaushalt kaum Mittel, wozu auch das Ergebnis steht doch schon fest.

      Peter | 27. November 2011 | 14:41 | Antworten
      • Also bei s21 wurde das Volk gefragt, das Volk ist dafür, bei der Kernenergie hat niemand das Volk gefragt, da folgt die Politik ungefragt dem Irrsin…

        Heinz Haber | 27. November 2011 | 20:57 | Antworten
  8. Berlin hat seinen Bahnhof für 10 Milliarden bekommen. Stuttgart bekommt ihn zum halben Preis.

    Schwarz-gelb haben ein gut finanziertes Land hinterlassen welches dieses Jahr sogar einen ausgeglichenen Haushalt gehabt hätte. Grün-rot füttert seine Anhänger mit Privilegienstellen. 180 neue Beamtenstellen wurden geschaffen und 200 sollen noch folgen. Griechische Verhältnisse im Schwabenländle? Und da wollen die was wegen der Finanzierung des Bahnhofs sagen? Der Meinungsterror muss jetzt aufhören. Heute wird entschieden.

    Demokrat | 27. November 2011 | 09:17 | Antworten
    • … und wer hat einfach mal 5 Mrd. zum Fenster rausgeworfen, ohne das zu dürfen????
      Wir werden, wie oben erwähnt Jahrzehnte brauchen, um den schwarzgelben Dreck weg zu räumen und den ausgeglichenen Haushalt haben wir uns auch schön gerechnet….
      Demokrat zu sein, bedeutet mehr und mehr auch WACH zu sein und die verfilzte Brille endlich ab zu setzen….

      Adios Bahnhof….

      staatsfeind no.1 | 27. November 2011 | 11:37 | Antworten
  9. ich weiß nicht, wer hier alles mitbloggt, aber bitte lasst die Kirche im Dorf. Da haben verschiedene Landsregierungen mit unfähigem Personal (der eine musste nach Brüssel, der andere hat jetzt nicht einmal die Probezeit in einem Arbeitsverhältnis überlebt) irgendeine Idee gehabt, wie man wieder mal Gelder ausgeben kann. Sicherlich kann man immer mal darüber nachdenken, ob man einen Bahnhof unter die Erde legt, das wurde in anderen Städten wie z.B. Frankfurt am Main auch schon gemacht, überall aber verworfen, weil der Vorteil nicht gravierend ist. In Stuttgart war man nicht so blöd und hat die nötigen Planungen mit möglichst wenig Transparenz und Befragung der Bevölerung durchgezogen. Dadurch sind jetzt horrend hohe Kosten in Rede, und zwar in allen Varianten. Es ist gut, dass die Bürger im Musterländle das jetzt in die richtige Spur bringen. Und es ist gut, dass das Volk den Herrschenden jetzt einmal zeigt, wo das hinführen kasnn, wenn mann Häuser ohne Fenster baut oder Bahnhöfe einfach an eine andere Stelle verlegt. Ja für die Ohrfreige. Und ja für den Ausstieg!

    herbert | 27. November 2011 | 09:27 | Antworten
    • Da es nicht mein Bahnhof ist,bin ich ja mal gespannt,ob der S 21 nun gebaut wird und wie lange er befahrbar bleibt, oder wann die ersten Mängel aufkreuzem,wie es immer so ist, wenn etwas sehr schnell aus dem Erdboden gestampft wird.@herbert

      M.G. | 27. November 2011 | 09:50 | Antworten
    • Ich lese “bitte lasst die Kirche im Dorf” und dann im nächsten Satz die Verunglimpfung eines Menschen, der zur Zeit des Planungsbeginns noch in den Kindergarten gegangen sein könnte.

      Ich lese “wenig Transparenz und Befragung der Bevölerung” und höre an anderer Stelle von 11.000 oder noch mehr abgearbeiteten Einsprüchen.

      Ich lese “… dass das Volk den Herrschenden jetzt einmal zeigt” und frage mich wer dieses Volk der Herrschenden sein könnte. Ein missliebiger Vorgesetzter der gerade nervt, der Pfarrer, der Banker, die demokratisch gewählte Gemeinderat, Stadtrat, MdL, MdB, etc.?

      Sorry – klingt irgendwie nach zu vielen Widersprüchen in sich selbst.

      Hubert Daubmeier | 27. November 2011 | 10:57 | Antworten
      • Ich würde sagen hier geht es Volk gegen die Bahn,mehr nicht.@Hubert Daubmeier

        M.G. | 27. November 2011 | 11:05 | Antworten
      • Verunglimpfung eines Menschen? Also der Mappus hat es faustdick hinter den Ohren. Logisch, dass der vor 17 Jahren noch kein “erwachsener” Politiker war. Aber er hat zusammen mit der “Südachse” Ramsauer das Projekt letztendlich umgesetzt. Glauben Sie im Ernst das war ohne Einflussnahme der entsprechenden Interessensverbände????

        So naiv kann man doch gar nicht sein.

        Nichts gegen einen unterirdischen BAhnhof. Aber bitte dann einen, der auch Vorteile bringt. Anders, als viele Gegner von S 21 sind mir die Kosten relativ egal. Wenn dann hinten raus was brauchbares entsteht, dass auch zukunftssischer ist. Aber diese jetzige Projekt..““

        Politiker sind in aller Regel relativ dumm und ihnen fehlt der Weitblick. Ihre eigenen Interessen können sie aber sehr gut vertreten. Und sich ein Denkmal setzen wollen doch auch fast alle. Das hat der mappus nun auch geschafft. Aber sicher nicht so, wie er sich das gedacht hatte. Da wird noch einiges ans Tageslicht kommen bei der Sache…

        Ach ja, zu S 21… auch wenn scheinbar alels mit demokratischen mittel durchgesetzt wurde. man muss das Deckmäntelchen nicht weit lupfen um festzustellen, wo da überall der Sumpf dran beteiligt war und ist. Richtige Demokratie ist was anderes-..

        vriegel | 27. November 2011 | 14:52 | Antworten
  10. Man kann von Glück sagen, daß die Grundlage für den
    Eisenbahnbau in Deutschland schon 1835 gelegt wurde.
    Wenn man liest, welche ‘Gefahren’ so ein großes Infra-strukturprojekt enthält, wäre diese Grundsatzentscheidung
    heute wohl auch strittig, wenn nicht gefährdet. Es wird
    tatsächlichj ein Jahrhundertprojekt, wenn es denn fertig
    ist. Tagtäglich werden Tausende von Reisenden sehr viel
    schneller in Ulm, Augsburg und München sein, es wird sich, aufgrund der Zeitersparnis durch Bahnhof und neue Trasse, ein völlig neues Reiseverhalten bilden. Und das für die nächsten 100 Jahre (nicht Tage!). Deshalb ist es am Ende völlig unerheblich, ob das Projekt 4,1, 4,5 oder 5 Mrd. € gekostet hat,immer auf die lange Zeit gesehen.Es bleibt zu
    hoffen, daß im Januar 2012 endgültig begonnen werden kann.

    hans48 | 27. November 2011 | 10:33 | Antworten
    • Dasd Modellbild des Bahnhofs wirkt ja wie eine Tropfsteinhöle,so ähnlich,was ich schon mal von der Optik gut finde.Hoffendlich wird es wenigstens preiswert günstig und von der Qualität her sehr gut und Behinderten gerecht, wenn er denn nun gebaut wird.@hans48

      M.G. | 27. November 2011 | 10:43 | Antworten
    • Ich kann nur lachen. Nur weil man 5 Minuten früher in München ist hat man ein ganz neues Reisegefühl? Das Geld wäre besser in ordentliche Züge, mehr Strecken in der Breite und Sanierung der vorhandenen Bahnhöfe investiert worden. Was nützt es wenn man schneller von Stuttgart nach München kommt aber für die Reise vom und zum Bahnhof ewig braucht? Was nützt es wenn der Zug schneller wäre wenn er nicht langsam fahren muss weil die Achsen oder die Bremsen oder sonst was ungeignet sind? Wenn hunderte von Bahnstrecken verkommen kann man sich als Bahnchef ja immer in Stuttgart fotografieren lassen.

      Andere Städte kommen auch sehr gut ohne Tiefbahnhof aus!

      Peter | 27. November 2011 | 14:49 | Antworten
      • Zu Peter: Bitte richtig lesen. Nicht völlig neues ‘Reisegefühl’,sondern völlig neues ‘Reiseverhalten’. Es sind nämlich nicht
        nur 5 Minuten, sondern so 30 Min., wenn ichs
        noch recht weiß. Und das Tausende Mal/Tag, und
        das 100 Jahre lang. Das sind für einen Einzelnen
        hin und her so ca. 1 Stunde/Tag Zeitersparnis.
        Dafür lohnen sich die Investitionen.

        hans48 | 27. November 2011 | 16:18 | Antworten
        • Geschwafel ! Die Realität sieht anders aus, trotz der vollmundigen Versprechungen.
          So ist die Bahn seit Jahren ! Anstelle dieser total überzogenen Gigantomanie und Alibi-Investitionen sollte sie erst einmal dafür sorgen, daß ihr Basisgeschäft so funktioniert, wie sie es ihren Kunden zwar ständig suggeriert, aber nur selten einhält:
          - Verspätungen an der Tagesordnung (immerhin auch eine Art von Regelmäßigkeit),
          - Züge und Weichen, die im Winter wegen der Kälte nicht funktionieren
          - Züge, die im Sommer wegen der Hitze zu Saunakammern werden.
          - ein Service, der den Namen nicht verdient.
          Hier könnte sich die Bahn endlich einmal profilieren ohne Wahsinnsgelder für Prestigeprojekte auszugeben. Also, erst einmal die Hausaufgaben erledigen. Wenn dann was übrig bleibt kann man überlegen wo Verbesserungen der Infrastruktur Priorität haben.

          Ramses | 27. November 2011 | 17:15 | Antworten
          • An Ramses: Danke zunächst für Ihre wohlwollende
            Einschätzung.
            So wie ich die Schlichtung in Erinnerung
            habe, wurde ein neues, verbessertes Kon-
            zept ‘S21+’ aus der bemerkenswerten Diskussion
            erarbeitet. Das gilt es umzusetzen, Gott sei
            Dank.
            Ich bin schon so alt, daß ich noch die
            Bahnzeiten vor der ICE-Einführung kenne. Es gibt
            keine Verbesserungen durch ‘Schalterklick’,
            sondern alles dauert bei so einem Großsystem
            ziemlich lange. Und die Verbesserungen seit damals
            sind in der Rückschau gewaltig.
            Ich kann mich noch an das ‘Untergang-des-Abendlandes-Szenario’ beim Bau der Schnell- fahrstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart erinnern. Was wurde da alles heraufbeschworen! Meine Prognose: In 20 Jahren, werden wir uns erstaunt erinnern, daß es gegen den Bau des
            Bahnhofs und der damit einhergehenden
            Verbesserung der Strecke Stgt.-Ulm-(Mchn.)diese
            irrationalen Widerstände gegeben hat.

            hans48 | 28. November 2011 | 09:52 | Antworten
        • Falsch gelesen. Die Neubaustrecke Ulm-Wendlingen Stuttgart bringt den Löwenanteil der Zeitersparnis. Ob der Bahnhof ober, oder unterirdisch ist, bringt maximal 5 minuten. eher weniger.

          Sowieso halte ich die Kombibahnhoflösung für die beste. Dann wäre der Fernbahnof unten und sie hätten sogar die paar Minuten noch gespart.

          Die Neubaustrecke Ulm-Wendlingen kommt sowieso. Ob S 21 nun komplett unterirdisch, teilweise unterirdisch oder nur oberirdisch bleibt.

          Alles falsche Informationspropaganda der Befürwoerter um den Wählern Angst zu machen. Manipulation nenne ich das…

          vriegel | 27. November 2011 | 17:27 | Antworten
    • Sie wollen einen Bahnhof, der zukunftssische sein wird und nur Voteile bringt. Bei dem die Kosten egal sind.

      Da bin ich völlig bei Ihnen. DAS WILl ICH AUCH!

      Aber leider bekommen wir genau das NICHT MIT S 21!

      Deswegen kann man nur mit Ja! stimmen heute. Vielleicht setzen sich dann alle Beteiligten dann noch mal an einen Tisch und entwerfen einen Kombibahnhof, der oben genanntes alles bringt. Selbst wenn der Ausstieg aus dem alten Projekt etwas kosten wird. DAS mmuss es uns wert sein, wenn wir einen richtig guten Bahnhof für die nächsten 100 Jahre wollen…

      vriegel | 27. November 2011 | 14:55 | Antworten
      • - seit Jahren schaffen es die verschiedenen Bahn-Manager nicht ihren Laden in Ordnung zu bringen und die Mindestanforderungen ihrer Kunden zu erfüllen:
        - Pünktlichkeit,
        - Zuverlässigkeit,
        - Mindestkomfort,
        - Sitzplatz für jeden Reisenden
        - Funktionalität und Sicherheit,
        - Schienennetz,
        - Service, Sauberkeit etc., etc…
        Da diese höchstbezahlten Herrschaften es nicht einmal schaffen, ihre ureigensten Hausaufgaben zu erledigen, flüchten sie sich in Wahnsinnsprojekte um von ihrer Unfähigkeit abzulenken und treten auch noch großkotzig auf; siehe Mehdorn und Co.
        Und sie haben offenbar (wenn man diese Blogbeiträge liest) vollen Erfolg damit:
        die Bahnkunden gehen gegenseitig aufeinander los und sie selbst sind mal wieder aus deren Schußlinie !
        Funktioniert doch prächtig…

        Ramses | 27. November 2011 | 19:25 | Antworten
  11. Die direkte Beteiligung des deutschen Volkes
    und 50 % Mitentscheidungs-Recht,
    sollte so schnell es möglich ist,
    in der Verfassung fest geschrieben werden.

    Denn es ist überall in der deutschen Politk zu sehen,
    dass die Wirtschaft oder die Politiker
    (die meistens für die Wirtschaft arbeiten )
    immer im Vorteil sind,
    wenn es darum geht,
    Interessen durch zu setzen !!!

    Am Ende sehen sie es, es wird es so sein,
    dass die Wirtschaft sich durch setzen kann,
    und über sehr viele Jahr große Gewinne erzielt,
    und die Stkasse einen Bruchteil von den Gewinnmagen hat.

    Bierbaum | 27. November 2011 | 10:44 | Antworten
    • Das Mitentscheidungsrecht,wird auch als Wahlrecht gesehen.@Bierbaum

      M.G. | 27. November 2011 | 10:48 | Antworten
    • eben… die parlamentarische Demokratie bietet zu viele Optionen für geldgierige Zivilversager und hat sich selbst als die “Falsche” Demokratie herauskristallisiert.

      eine direkte Demokratie, wie in der Schweiz, ist deutlich besser und spiegelt tatsächliche Demokratie wieder.
      Und mehrmalige Volksabstimmungen sind sicherlich billiger, als das was unsere Politversager alles so anrichten und sich verkaufen lassen…. bestes Beispiel: 600 Mio Euro für die “Entwicklung” eines Kartenlesesystems für Arztpraxen, welches ein Grundschüler mit einem Smartphone “hacken ” kann, und ein versierter IT- Praktikant an einem Morgen entwickeln könnte….

      staatsfeind no.1 | 27. November 2011 | 11:47 | Antworten
      • Hat dazu mit dem Hacken von Kartenlesesysteme von Arztpraxen schon informative Veröffendlichungen gegeben ?@staatsfein No1

        M.G. | 27. November 2011 | 12:44 | Antworten
      • ganz meine Meinung. Vermutlich sieht das die Merhheit der Intelligenz in unserem Land genauso.

        Allerdings hat die Politik tatkräftig die Finanzierung der Bildung in unserem Land unterminiert, dass der Anteil derer, die man noch als wirklich gebildet bezeichnen kann, sich erheblich reduziert hat.

        Die Politik sichert sich mit “Brot und Spiele” Ihre Macht. Eine direkte Auswirkung davon scheint zu sein, dass viele reflexartig für S 21 sind, weil die Grünen dagegen sind. Das ist ungefähr so wie in den USA, wo vie Tea Party-anhänger, die gegen höhere Steuern für Reiche ist die meisten Anhänger bei der armen weisen Bevölkerungsschicht hat, denen diese Besteuerung viele Vorteile bringen würde…

        Volksverdummung ist ein gutes Instrument, um sich ein Volk gefügig zu machen…

        vriegel | 27. November 2011 | 15:00 | Antworten
    • @Bierbaum:
      -Ihre Idealvorstellung in allen Ehren, aber diese Direktbeteiligung oder Volksentsscheide zu grundsätzlichen Fragen (wie der Euro-Einführung) fürchten unsere Herren Volksverdreher wie der Teufel das Weihwasser. Simpel ausgedrückt: keine Chance !
      - Die Forderung “mehr Demokratie wagen” ist zu einem Slogan aus der Vergangenheit verkommen…
      Natürlich würde das Regieren dann schwieriger und komplizierter, aber wo steht geschrieben, daß Regieren (in einer echten Demokratie) einfach zu sein hat ?

      Ramses | 27. November 2011 | 18:54 | Antworten
  12. Gegen den neuen Bahnhof? O.k. Dann aber bitte auch gegen elektrischen Bahnbetrieb und weiter mit der Dampflok, für deren Technologie der Bahnhof seinerzeit so in die Gegend gesetzt wurde.
    Und dann bitte auch gegen den Stuttgarter Flughafen (völlig überflüssig, oder vielleicht mit Zeppelinen ansteuern, die sind relativ leise), gegen die Stuttgarter Autobahn (Zeitersparnis spielt ja für die Bahnhofsgegner keine Rolle).
    Was paßt am besten zu Stuttgart? Postkutsche und allenfalls schwäbische Eisenbahn. Trulla trulla trullalaaaa – mit Geißbock am letzten Wagen. Als Ministerpräsident.
    Und verflucht sei der König von Württemberg, der damals den Bahnbetrieb anfangen ließ. Bestimmt gegen den Willen der Mehrheit – so ein Fascho aber auch.

    Julius Cäsar | 27. November 2011 | 10:57 | Antworten
    • Wenn man in Stuttgard nit der Ampflok fährt,verstößt man doch gegen den Umweltschutz,bei den Grünen,dies geht nun auch wieder nicht.
      Ja wenn wir wieder mit Postkutsch in Schwäben anfangen,möge man Acht geben,denn es hat schon mal die Räuberbande mit dem schwarzen Ver gegeben der im Turm zu Biberach dann vom Blitz getroffen wurde und starb.@Julius Cäsar

      M.G. | 27. November 2011 | 11:10 | Antworten
    • Zu mehr als zu Polemik reicht es wohl nicht. Wie ware es sich statt dessen mal mit den Fakten zu beschäftigen..??

      Stuttgart 21 ist ein Projekt, bei dem die Immobilien auf der frei werdenden Gleisfläche das Wichtigste sind. Der Bahnhof ist eher Nebensache gewesen und dementsprechend ist er auch geplant. Das dann als den goldenen Wurf zu verkaufen grenzt schon an Debilität. Vor allem bei denjenigen, die das nicht erkennen…

      Nichts gegen einen euen Bahnhof, gerne auch unter der Erde. Nichts gegen einen Anschluss des Stuttgarter Flughafens an das ICE-Netz. Nichts gegen eine schnellere Anbindung der City an den Flughafen. Nichts gegen moderne Technik und Tunnel.

      Aber bitte alles so, dass es den Bürgern und Bahnfahrern vorteile bringt und nicht den Lobbyisten, Interessendverbänden und den Bauhaien. Grundsätzlich muss das eine ja nicht das andere ausschliessen. Solche Fälle gab es oft, in BW, aber auch bspw in Bayern unter FJS. Aber im Falle von S 21 ist einfach zuviel getrickst worden, weil der Bahnhof da eigentlich gar nicht unten rein passt. zuviele Problem, Unabwägbarkeiten, zu wenig Platz da.

      ABER da das wichtigste bei dem Projekt war, dass die Gleise oben weg kommen, MUSSTE der Bahnhof komplett unter die Erde. Leider funkioniert das nur leidlich und Ausbaukapazitäten gibt es gar keine.

      WEr sich also mit dem Thema mal objektiv beschäftigt der wird sehr schnell erkennen, dass nur ein Kombibahnhof die Lösung sein kann. SCHADE, weil dann oben die Gleise ja nicht weg kämen…

      Die Kombilösung wurde schon von vielen unabhängigen Experten als die beste angesehen. Warum die Bahn das nicht wollte?? Diese Frage können Sie sich ja nun hoffentlich selbst beantworten.

      vriegel | 27. November 2011 | 15:08 | Antworten
  13. Das ist keine Wahl, das ist ein Kreuzzug. Die K21-Fraktion lässt keine anderen Meinungen zu, als die ihren. Alle Zahlen und Fakten die von den Gegnern des Bahnprojektes kommen sind richtig und gut, die von der Bahn sind immer falsch, getürkt oder verschleiert. Dabei sollte der Bauherr, in diesem Falle die Bahn es doch besser wissen, als alle anderen.
    Auch die Tatsache, dass der möglichen mehrheitlichen Befürwortung des Projektes schon jetzt mit weiterem Terror (Blockaden des Verkehrs bei den Demos, Verschandelung der ganzen Stadt durch Aufkleber, Schilder u.ä.) begegnet werden soll, spricht Bände. Hier geht es nicht um Demokratie, hier geht es um blinden Hass!

    Rainer Leu | 27. November 2011 | 10:59 | Antworten
    • Manche Bürger sind zufrieden,wenn sie protestieren können,egal was es ist Hauptsache groß etwas darstellen können ohne Überlegung.So etwas habe ich in meinem bekanntenkreis auch.@Rainer

      M.G. | 27. November 2011 | 11:18 | Antworten
  14. Gefällt mir :-)

    Hubert Daubmeier | 27. November 2011 | 11:00 | Antworten
  15. Hier st es Volk gegen Volk. Die Einen, die slbst denken und langsam genug haben von der Obrigkeit und die Anderen, die gerne denken lassen und wie die Lemminge hinter ihren Führern herlaufen. Und ann, wie früher auch, schriene “ich habe von Nix gewusst”.

    Hier wird heute entschieden, ob die Dummen weiter ihren Politikern Spalier stehen, und sie schalten und walten lassen, wie sie es wollen – an jedem Gesetz vorbei.

    Oder ob die intelligente Gruppe in deutschland langsam mehr wird und früher oder später vielleicht die Oberhand gewinnt und das Land wieder nach vorne bringt.

    Die S21 Gegener haben natürlich keine wirkliche Ahnung, um was es geht und ob der Bahnhof besser oder schechter ist. Die S21 Befürworter sind die, die den Faschos die Stange halten – zu dumm zum Selbst-denken und froh, dass andere für sie das Leben regeln.

    Eigentlich ist das das Problem in Deutschland – dass die einfachen und geistig eher wenig Beseelten die Geschicke des Landes bestimmen. Die Aufrechten, die sich wehren, werden wohl, bis es richtig rumpelt, in der Minderheit bleiben.

    Schade, dass so dumme Menschen, wie die Befürwortungslemminge in deutschland wählen dürfen – aber sonst wäre ja deutschland auch nicht, was es ist.

    jörg | 27. November 2011 | 11:15 | Antworten
    • Die Gegner dürfen ja auch wählen,aber wenn es nicht viele Gegner gibt,muss man auch mal überlegen,warum es so wenige davon gibt.Vielleicht sind die Befürworter ja auch im Recht ?@jörg

      M.G. | 27. November 2011 | 11:21 | Antworten
      • Befürworter im Recht?

        Liefern Sie dann mal bitte gute Argumente. Die Bahn ist doch längst als das entlarvt, was sie ist. Ein Interssensverband der detschen Bau- und Immobilienwirtschaft. Weitere Angehörige dieses “Vereines” sitzen in vielen Parlamenten und Ministerien…

        Ich war anfangs auch für das Projekt. toller euer Bahnhof, Aifwertung der Stadt Stuttgart im europäischen Masstab usw. Man lässt sichgerne Blenden von schönen Bildchen. Wenn man allerdings den schönen SChein etwas durchleuchtet, erkennt man erst, in welchem Sumpf von korruption, Vetterleswirtscahft und Lobbyismus wir hier leben.

        Bei der Planung von S 21 stand nicht das Interesse der Bürger und der Bahnfahrer im Vordergrund. Auch ist alles aus demokratischer Sicht höchst fragwürdig zusammengeschustert worden. Mit anderen Worten das Projekt wurde gegen alle Widerstände durchgeboxt.

        Sie dürfen auch nicht einfach nur schwarz weis malen. Damals, als Geissler die Kombibahnhoflösaung vorstellte, waren in ersten Umfragen fast 80 % dafür. Warum wohl wurde das danach tot geschwiegen???? Und nicht weiter verfolgt?

        Die “Befürworter” haben das geschickt gesteuert ind einen Konflikt Fortschritt gegen Rückschritt. Das trifft zwar überjhaupt nicht so zu, aber wenn ich manchen Kommentare hier so lese, dann stelel ich mit Schrecken fest, wie wenig doch die Masse der Leute wirklich versteht…

        Die Verhältnisse sehen ungefähr so aus. Knapp 50 % der Menschen sind gegen S 21 in der jetzigen Form. Knapp 20 % sind vorbehaltlos dafür. Der Rest ist unentschlossen oder aber aus vielerlei Gründen bereit heute mit NEIN zu stimmen.

        Wäre die Abstimmung heute eine andere, dann würde der Kombibahnhof eindeutig die absolute Mehrheit bekommen.

        Sie sehen also es ist keineswegs so einfach nur von Befürwortern und Gegnern zu reden… einfach mal etwas über den Tellerrand hinwegsehen und mal drüber nachdenken—

        vriegel | 27. November 2011 | 15:17 | Antworten
    • Hurra der neue Messias ist da! Alles was aus der Ecke der K21-Streiter kommt ist gut und richtig, die Baubefürworter sind dumm, begreifen nichts und natürlich die Schlechten. Geht es noch mit ein wenig mehr Polemik!!!

      Rainer Leu | 27. November 2011 | 23:42 | Antworten
  16. Ironie am Rande: Für die Verwirklichung von S21 liefern die Gegner mit MP Kretschmann den entscheidenden Schlüssel: Ohne einen Regierungswechsel unter Mappus wäre S21 nicht umsetzbar gewesen.
    Nur unter einer Regierung Kretschmann lassen sich die Gegner im Zaum halten.
    Das ist das eigentliche Dilema der sich nicht fügen wollenden Gegnerschaft des Projektes.
    Sie müssen erkennen, dass der Regierungswechsel ein Pyrrhus-Sieg war.- Und das schmerzt bersonders.

    Franke | 27. November 2011 | 11:18 | Antworten
    • Es gibt aber schon Bürger, den der Streit um S21 nervt und ein Behinderter hat nicht gegen den S 2,wenn es behindertengerecht ist.@Franke

      M.G. | 27. November 2011 | 11:23 | Antworten
    • in der Stadt, aus der Mappus kommt, ist man froh, diesen Namen nicht mehr hören zu müssen…. diesen größenwahnsinnigen und selbstherrlichen Telefonverkäufer zum Ministerpräsidenten zu bestimmen war auch den Biederen
      zu viel und da war wenigstens schon mal ein wichtiger Punkt erreicht, den hat nämlich NIEMAND gewählt, und das lassen sich auch die “Biederen” nicht bieten…

      Der Bahnhof sollte schon aus einem Grund nicht gebaut werden, Stuttgart wird es verschmerzen, aber denen, die sich mit den damit verbundenen und den daraus folgenden Immobiliengeschäften, Provisionen und Schmiergeldern reichgerechnet haben, wäre schön und nachhaltig in die Suppe gespuckt, denn wir müssen dem amerikanischen Beispiel nicht länger folgen…. es muss nicht 1% der Bevölkerung 99% der Reichtümer inne haben, auch die haben es sich zusammenbeschissen und damit muss endlich Schluss sein….

      staatsfeind no.1 | 27. November 2011 | 11:59 | Antworten
      • Wenn wir dem beispiel von Amerika folgen würden,müssten wir noch mehr Schulden machen und die Schuldenuntergrenze erhöhen,wie es Obama veranlassen musste.@staatsfein No1

        M.G. | 27. November 2011 | 12:47 | Antworten
        • ??? da haben sie wohl etwas missverstanden…. es geht darum, daß sich immer weniger “Mächtige” immer mehr Geld unter den Nagel reissen und die Zeche dafür der kleine Mann/Frau zahlen muss….
          aber sie werden wohl recht behalten, was unsere einfältige Regierung betrifft, die wird auch das tun, wenn´s ihnen einer ihrer “Lenker” vorschreibt…….

          staatsfeind No. 1 | 27. November 2011 | 14:45 | Antworten
          • Bei der jetzigen regierung ist ohnehin Hopfen und Malz verlohren,was normalerweise,Gott erhalt’s, zum Bier brauen gehört.@staatsfeind No1

            M.G. | 27. November 2011 | 14:52 | Antworten
  17. Es kommt, wie es kommen muss: Das Normale wird dem Kranken vorgezogen!.
    War es bisher Normal parlamentarische Entscheidungen zu akzeptieren, ist dies heut krank und wird bekämpft. Überhaupt ist und wird alles was einst Gut und sittlich – heut störend und krank empfunden. Der wuchernde Auswuchs des Bösen im Menschen treibt ihn zu anormalem Verhalten. Ja und das wirkt sich eben nicht nur im Persönlichen, auch im Großen und Ganzen aus. Die Chaoten werden sich unter seines gleichen sammeln und auf alles Normal und Richtige eindreschen.
    .
    susi

    susi bibelmaus | 27. November 2011 | 11:50 | Antworten
    • @Mäuschen. Na wie gut, das Sie ganz offensichtlich zwischen ´Gut´ und ´Böse´ zu unterscheiden wissen. – Doch wie heißt es im Buch der Bücher: “Richtet nicht…”

      silberdistel | 27. November 2011 | 11:59 | Antworten
      • Falsch… es heißt: Widersteht dem Bösen und der Lüge!
        .
        So ist richtig, und nur so!

        susi bibelmaus | 27. November 2011 | 12:00 | Antworten
        • “… denn ER lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte”. Mt. 5,45
          Es ist wichtig gegen das Üble vorzugehen, sofern als solches erkannt, (Übrigens: Die meisten S21-Gegner wird diese Intension treiben) – doch bitteschön mit friedlichen Mitteln. Und wer eine andere Meinung hat, der ist noch nicht automatisch böse ;-)

          silberdistel | 27. November 2011 | 12:20 | Antworten
          • Richtig,keine Strafe ohne Gesetz § 1 StGB.Also solange das Böse nicht eindeutig als Straftat idenifiziert ist,kein Strafurteil bei einem ordentlichen Gericht.@silberdistel

            M.G. | 27. November 2011 | 12:56 | Antworten
      • genau…. sind nicht DIE die Bösen, die sich durch Lug und Trug an der Bevölkerung bereichern ?

        … Ich gehe jetzt den Bahnhof Abwählen, denn ich KANN es….

        staatsfeind no.1 | 27. November 2011 | 12:03 | Antworten
        • Viel Spaß beim Abwählen.@staatsfeind No1

          M.G. | 27. November 2011 | 12:53 | Antworten
    • mirt ist jede Form von übertriebener Religiösität suspekt..

      Und wer die Bibel zitiert und das zu seiner Lebensgrundlage mach, ist nahe dran an einer Sekte. Oder Mitglied in einer.

      vriegel | 27. November 2011 | 15:20 | Antworten
      • Was im Umkehrschluss ja bedeuten würde, dass die “anständigen” Kirchen nicht mehr an die Bibel glauben :-)

        Zum Thema: ich muss mich glücklicherweise nicht fragen, ob ich S21 will oder nicht, mich stören nur die vielen langen Tunnel auf den ICE-Strecken, und wenn zukünftig jede Bummel-S-Bahn durch knapp 10 km Tunnel fahren muss, um in Stuttgart den BAhnhof zu finden, tun mir alle die Leute leid, die eine Tunnel-Phobie haben; aber an sowas denkt ja keiner, leider :-(

        Rüdiger | 27. November 2011 | 18:15 | Antworten
  18. Alle Gegner von S21rufe ich nach Bekanntgabe des Voksentscheids auf, sich ein Beispiel an Herrn Kretschmann zu nehmen! Demokratische Spielregeln auch in kontroversen Themen danach erst recht beachten. Auch wenn das Ergebnis schmerzt.

    weinfreund | 27. November 2011 | 12:14 | Antworten
    • Ob es so mit der Akzeptanz mit dem Ergebin der Volksabstimmung wirklich funktioniert,wenn die S 21- Gener verlohren haben,halte ich für fraglich.@weinfreund

      M.G. | 27. November 2011 | 13:02 | Antworten
    • Man sollte die Abstimmung heute nicht überbewerten. Es ist nur eine Abstimmung über ein Gesetz, keine Abstimmung für oder gegen S 21.

      Das lässt die Landesverfassung ja gar nicht zu. Aber es ist eine gute Übung, um etwas mehr direkte Demokratie zu üben. S 21 kann man auch noch in einigen Jahren wenn nicht stoppen, so doch massgeblich verändern, z.B. indem man unten 4 – 6 Gleise baut, anstatt 8 und dadurch oben der Bahnhof erhalten bleibt.

      Es ist also aus Sicht von S 21 kein entscheidender Meilenstein heute. Selbst wenn die Mehrheit samt ausreichendem Quorum mit JA! stimmt, ist das noch keine verpflichtung für die Bahn.

      Aber da die Bahn aus Berlin von der Bundesregierung gesteuert wird, wird sich dann spätetnes 2013 auch dort was ändern. Frau Merkel wird ganz sicher nicht gegen die Mehrheit im Ländle erneut vorgehen wollen. Fall sie dann überhaupt noch mal Kanzlerin wird. Dummerweise sehe ich leider auch bei der Opposition keinen glaubwürdigen Kandidaten… Und Kretschmann wird es sicher nicht im Bund machen wollen. Das Format hätte er, auch wenn ich kein Anhänger der Grünen bin…

      vriegel | 27. November 2011 | 15:25 | Antworten
  19. Hallo!
    S 21 wird ja deshalb gebaut, weil die Immobiliengruppe Häusler auf den dann leeren Flächen lukrative und luxuriöse Wohnkomplexe hochziehen will. S 21 ist in Wahrheit ein Immobilienprojekt, und zwar eines von gigantischen Ausmassen. Typisch Turbokapitalismus: Mit geringst möglichem Kapitaleinsatz den größtmöglichen Profit herausschlagen.
    Tschüß
    Dieter Dielschneider

    Dieter Dielschneider | 27. November 2011 | 12:23 | Antworten
    • Mal ganz ehrlich,die Schwaben bauen ohnehin gern Häusle, da kann es auch schon mal ein Bahnhof sein.@Dieter Dielschneider

      M.G. | 27. November 2011 | 13:03 | Antworten
  20. Der Wahnsinn hat Methode

    Wer, außer in Stuttgart und Umgebung interessiert es, ob ein unterirdischer oder ein Kopf-Bahnhof gebaut werden soll?

    Der Irrsinn geht noch weiter. In Baden Württemberg regiert seit einigen Monaten – GRÜN-ROT. Die Grünen sind gegen den neuen und unterirdischer Bahnhof, die SPD dafür. Eigentlich ein gefundenes Fressen für die Medien. Aber die beschränken sich darauf lieber zu schlafen und wegschauen, wegen der guten und persönlichen Bindung der regierenden Parteien(GRÜN-ROT).

    Nun soll das “Stimmvieh” zu Wort kommen, wohl wissend, wie die Befragung ausgehen wird. Denn die Frage, die auf dem Abstimmungszettel steht, ist die größte Unverschämtheit, die man nach Kriegsende gestellt hat. Wer das, durchblickt, ist auch reif für eine Anstalt. Das Quorum wird nicht erreicht werden und alles bleibt beim alten, außer das man einige Millionen für die Befragung aus dem Fenster geschmissen hat. Nach dem Motto: wir haben es ja!

    Wer ist hier gaga?

    Die Politik (GRÜN-ROT), die Medien oder wieder einmal das Volk? Man muss sich wirklich nicht, die Komplexität der Vorgänge um den neuen Bahnhof in Stuttgart antun, um hinter zur Meinung zu kommen: wie man aus einer Mücke – einen Elefanten gemacht hat. Es ist einfach nur gaga, wenn zwei regierenden Parteien von GRÜN-ROT, sich in einer Sache so unterschiedlich positionieren, dass man als Außenstehender nur fragen kann: in welchen Irrenhaus bin ich zurzeit?

    Wer heute Abend, das Ergebnis der Abstimmung über “Stuttgart 21″ sich reinziehen will, der sollte mal daran denken.

    KHJ aus Köln

    KHJ aus Köln | 27. November 2011 | 12:42 | Antworten
    • Das mit Rot-Grün und der Gegenteilmeinung ist, wie mit FDP und CDU in der Mindestlohndebatte gewesen,einer für,der andere dagegen.Es ist also keine Seltenheit mehr.@KHL aus KÖLN

      M.G. | 27. November 2011 | 13:06 | Antworten
      • Ich gebe ihnen vollkommen Recht, dass es in Berlin mit CDU und FDP, in der Mindestlohndebatte, nicht viel anders liegt. Der Unterschied zu Berlin und Stuttgart ist aber der, dass Parteien nicht über einen Mindestlohn entscheiden können, aber über einen Bahnhof schon.

        KHJ aus Köln | 27. November 2011 | 13:25 | Antworten
        • Das ist wohl wahr,aber mir kam es auf die Uneinigkeit der Parteien an in einer Koalition und dies ist keine Seltenheit.Nur in der DDR konnte es nicht passieren.@KHJ aus Köln

          M.G. | 27. November 2011 | 13:49 | Antworten
          • @M.G.:
            - Bleibt uns endlich mit der DDR vom Hut. Deren seelige und gleichgeschaltete Einigkeit in Parlament und Regierung hatte nun wirklich andere Ursachen, in deren Genuß zu kommen ich Niemandem wünsche !
            - Übrigens hat W. Churchill einmal erklärt, daß die Demokratie für eine Regierung das Schlechteste sei, allerdings gäbe es nichts Besseres.
            Vielleicht geht das auch in Ihren ewig gestrigen Schädel oder muß man das noch ausführlicher erklären, @M.G. ?

            Ramses | 27. November 2011 | 18:45 | Antworten
    • Ja sind denn die Narren schon wieder los im Rheinland?

      Ich empfehle mal dringend sich mit dem Thema besser auseinander zu setzen und vor allem mal ein paar Löffelchen Intelligenz mehr zu sich zu nehmen…

      Mal ganz davon abgesehen, dass Ihnen jegliches Demokratieverstädnis zu fehlen scheint.

      Vermutlich haben Sie das ganze letzte jahr auch irgendwie verschlafen. Obwohl das Thema S 21 doch Wochen und monatelang die ganze Republik beschäftigt hatte. Es geht bei der Abstimmung auch nicht um das für oder gegen S 21.

      es geht bei dem Thema um was ganz anderes. Nämlich das es endlich mehr direkte Demokratie geben wird. diese “Volksabstimmung” ist erst der Anfang.

      Darum geht es. nicht darum, ob S 21 gleich jetzt abgeschafft wird, oder erst während der Bauarbeiten wegen überzogener Kosten doch noch zu einem Kombibahnhof umgewandelt werden wird…

      vriegel | 27. November 2011 | 13:58 | Antworten
  21. Ein schöner, teurer Bahnhof soll entstehen, warum?
    Ob das alles so funktioniert, wie es angedacht ist? Ob die Versprechungen über zu erwartende Erlöse NACH Fertigstellung zutreffen? Die Erfahrung zeigt, und gerade bei schlecht geplanten Projekten: Alles Seifenblasen und das Volmk scheint drauf reinzufallen. Dem Volk ist anscheinend auch nicht mehr zu helfen. Weil viele sagen ja, lasst sie doch bauen. Ich bin fassungslos. Aus 2.1 Milliarden Baukosten einst, wurden 4.1 Milliarden. Wer das alles nicht begreift, helft mir damit ich euch begreife.

    Grandi | 27. November 2011 | 13:46 | Antworten
    • Ich habe mal so ein Modelbild in den nachrichten gesehen,der neue Bahnhof wirkt,wie eine Tropfsteinhöle,was passend für die Alpen,Allgäu und Alm sein dürfte,aber ob alles so funktioniert, wie geplant kann keiner mit Sicherheit sagen,denn es können immer unvorhergeshene Dinge eintreffen,denn kein Mensch ist Hellseher.@Grandl

      M.G. | 27. November 2011 | 13:53 | Antworten
  22. Ps schon alleine die Art , wie man die Volksbefragung durchzieht. Die Hintertüre bleibt offen, typisch für die Politik. Man fragt nach einem Gesetz, das den Ausstieg möglich macht, aber es ist dann noch nicht beschlossen, der Ausstieg. Wieder einmal typisch, dass die Politik die Macht behalten will. Und vielleicht diese Abstimmung nur eine Farce ist, so oder so. Damit man einmal mehr, und teuer, das Volk beruhigt. Warum nicht gleich fragen, wollt ihr S21 oder nicht? ja oder Nein. Für jeden zu verstehen.

    Grandi | 27. November 2011 | 13:50 | Antworten
  23. Völlig richtig der Kommentar.

    Die Volksabstimmung wurde hinsichtlich S 21 völlig überstilisiert. Es ist zwar eine Möglichkeit um S 21 in ein sinnvolleres Bahnhofsprojekt umzuwandeln. Aber weder das Einzigste, noch das Letzte.

    Viel wichtiger ist doch, dass es bei der Abstimmung auch um das Thema Demokratie geht. Und zwar um das Thema direkte Demokratie. Ein Schweizer würde allerdings so eine Abstimmung als sehr undemokratisch ansehen, bei der ein solches Quorum zu Lasten einer Partei vorgegeben ist. Aber gut. Es gibt noch viel zu ändern im Land, wollen wir den Sumpf der Politik und der Lobbyisten austrocknen. Es sict sicher keine Übertreibung wenn man sagt, dass unser parlamentarisches System vollkommen unterwandert ist von undemokratisch agierenden Interessensvertretern.

    Deswegen ist es aus meiner Sicht wesentlich wichtiger heute mit JA! zu stimmen um ein Zeichen zu setzen, dass wir nicht länger gewillt sind diese Bevormundung und (entschuldigung) Verarschung durch Lobbyismus und das herrschende Parteiensystem zu erdulden.

    Ein Nein bedeutet, dass wir alles beim Alten belassen wollen, dass wir weiterhin keinen wirlichen Einfluss auf die Politik haben werden usw. Die Einwände der Gegner der direkten Demokratie kommen allesamt von den Politikern selbst und natürlich von denen, die vom aktuellen System profitieren.

    Die Einwände, dass die Bürger nicht “reif” oder in der Lage wären, “richtig” abzustimmen, teile ich nicht. im Gegenteil. Wenn man sich mal ansieht, wie die Politik unser demokratisches System in den letzten Jahrzehnten systematisch quasi abgeschafft haben und in welche Situation uns die Euro-Schulden-Krise geführt hat, dann denek ich doch eher, dass die parlamentarische Politik versagt hat.

    Jetzt ist es an der Zeit für einen “kleinen” Systemwechsel. Es gibt schliesslich einen Nachbar im Süden unseres Landes, der mit seinem System schon jahrhundertelang gut gefahren ist. Bei uns, aber auch in nahezu allen anderen modernen Demokratien Europas gibt es ständig Punkte, an denen man nicht weiter kommt.

    Das sollte uns zu denken geben. Ich sehe jedenfalls gar keinen anderen Weg, um die Krake Lobbyismus wieder ausdem politischen System auf ein gesundes Mass zurecht zu stutzen. Im Gegenteil. Je länger wir warten, desto schlimmer und schwieriger wird es werden, die Demokratie als solche zu verteidigen.

    vriegel | 27. November 2011 | 13:51 | Antworten
    • Ohne reife Bürger,würde es keine Volksabstimmung geben,also ran ander Stimmenabgabe.@vriegel

      M.G. | 27. November 2011 | 13:56 | Antworten
  24. Die reaktionäre Penetranz betrifft alle politischen Parteien in Deutschland.
    Das sind Machtmenschen, keine Visionäre.

    Wann begreift das endlich die Mehrheit, die über sich bestimmen lässt – eine deutsche Utopie.
    Man lässt kritisieren, erkenntlich an der wachsenden Zahl teils hochkarätiger Kabarettistensendungen, aber man will nicht persönlich angreifbar sein – schwach!

    Schön wäre es, wenn die Blogtexter mit ihrem Namen signieren, unmittelbare Demokratie.
    Souveränität und Stärke!

    Ernst Lipps | 27. November 2011 | 14:09 | Antworten
    • Das bringt auch keinen weiter,denn die Blogtexte werden ja nicht weitergeleitet an die Regierung.@Ernst Lipps

      M.G. | 27. November 2011 | 15:08 | Antworten
  25. Hallo
    soeben komme ich von der Abstimmung.
    Obwohl ich igentlich gegen den Bahnhof bin, habe ich mit nein gestimmt.
    Die Begründung ist eigentlich ganz einfach.
    1.)Weshalb wurde nicht schon vor ca. 20 Jahren potestiert.
    2.)Es wurden schon ca. 20 Jahre Zeit investiert und
    dadurch sind bis heute schon ein paar DM bzw €
    aufgelaufen.
    3.)Es wurdn schon Aufträge vergeben.
    Wenn dieser Vertrag nicht gültig ist, wenn eine Partei
    (nicht politsch gemeint) kein interesse mehr hat und
    einfach sagt ich will nicht mehr, gilt das auch auf
    andere jur. Personen bzw. natürliche Personen?
    Hier wird immer über S 21 geschrieben. Es geht doch bei dieser Abstimmung in wirklichkeit um das Ausstiegsgesetz.

    Eine Anmerkung zu unserer LAndesregierung. Diese soll
    lieber ein Gesetz in Bewegung bringen, in dem alle in der Regierung bzw. in den Vorständen und Abzockräten der großen Firmen mit Ihrem persönlichen Vermögen haften wie z. B. jeder in einer Personengesellschaft auch.

    Gruß
    Asterix

    Asterix | 27. November 2011 | 14:20 | Antworten
    • …. wohl zuviel Zaubertrank…. damit helfen sie den Abzockräten, Regierenden, Ex-Regierenden und anderen Vorständen von Abzockgesellschaften noch reicher zu werden…. bravo

      staatsfeind No. 1 | 27. November 2011 | 14:53 | Antworten
      • Wer was für’s Land macht muss dafür auch belohnt werden. Wer allerdings gegen dieses Land ist ist, sich so nennt oder seine Taten dies offen legen sollte es lieber verlassen.

        antigrün | 27. November 2011 | 16:49 | Antworten
    • Was haben Sie denn nun getan,für oder gegen S 21 gestimmt@
      Asterix (Humorfrage: War Obelix auch zum Abstimmen ?)

      M.G. | 27. November 2011 | 14:58 | Antworten
    • Da haben Sie aber Mist gebaut.

      ich will Ihnen gerne auch erklären warum:

      Die Zeit und die Kosten der Planung waren ja nicht umsonst, egal ob nun S 21 in der vorliegenden Form gebaut wird, oder aber in einer etwas abgeänderten. Denn eins mus jedem klar sein. ES wird kein K 21 geben. Egal was die Abstimmung bringt. man wird sich auf jeden Fall zusammen setzen müssen und dann wird der Kombibahnhof als beste Lösung dabei herauskommen.

      Ein NEIN heute bringt gar nichts, weil S 21 so oder so zu teuer werden wird und das Land dann aussteigen wird, bzw. spätetens dann der einfluss des Landes zu Kompromissen bei eder Bahn führen muss. Ich erinner mich nocht gut daran,dass nach Heiner Geisslers Kompromissvorschlag Kombibahnhof 21 (übrigens mit empfehlung der SMA, einem der führenden Institute für Eisenbahn) bei ersten Umfragen spontan fast 80 % diese Lösung als gut befanden.

      Wegen der vergebenen Aufträge haben Sie auch falsche Schlüsse daraus gezogen. Da ja sowieso was gebaut wird, möchten dies Unternehmen ja auch die Aufträge. Wer klagt wird sicher keine bekommen und ob die Klage dann erfolgreich sein wird..?? Hängt auch davon ab wie klever die Bahn die Verträge gestaltet hat. Wenn ich sehe wie grenzdebil die alte Landesregierung die Finanzierungsverträge mit der Bahn OHNE Aussetiegsklausel gestaltet hat, habe ich aber so meine zweifel.

      In jedem Fall ist nicht mit nennenswerten Schadensersatzansprüchen zu rechnen. man darf nicht einfach nur ja, es wird nicht gebaut, oder nein, es wird gebaut sehen.

      Sowieso ist jeder klageweg mit Risiken verbunden und man kann niesicehr sein, dass man gewinnt. Daher werden die betroffenen Unternehemn sicher die geänderten Auftrage annehmen und nicht klagen.

      Aber jetzt haben Sie schon einen Fehler gemacht. Gut. ich hoffe mal die meisten anderen waren etwas klüger als Sie

      vriegel | 27. November 2011 | 15:41 | Antworten
    • @Asterix
      “Weshalb wurde nicht schon vor ca 20 Jahren protestiert?”
      Hoppla, das war 1991! Da wußte noch keine Sau irgend etwas über dieses Projekt, oder Sie vielleicht? Toll! Die wichtigsten Einzelheiten bekamen wir (nicht-Stuttgarter!) erst mit der Geissler-Schlichtung mit. Vorher hat man das den meisten Leuten im Ländle tunlichst verheimlicht um sie dann vor vollendete Tastsachen zu stellen und zu sagen “jetzt können wir nicht mehr aus den Verträgen raus!” ziemlich fiese Masche das. Ich muss immer wieder auf die Schweiz mit ihrem 12 Milliarden Gotthard-Tunnel hinweisen. Der wurde erst geplant und gebaut n a c h einer Volksabstimmung!!! Da gibt es noch viel bei uns zu lernen, Lernwillige vorausgesetzt! Hoffentlich ist die Abstimmung heute eine Lehre!!!!

      Konstanzer | 27. November 2011 | 17:49 | Antworten
  26. 1. Wer sollte vor 20 Jahren protestieren? Leute die damals im Kindergarten waren? Ist von einem Bürger wirklich zu verlangen das er jede Planung überprüft? Weißt du wie viele Planungen nach 10 Jahren wieder eingestellt werden?

    2. Ja und? In den USA ist viel Geld für die Todesräume in den Gefängnissen ausgegeben worden, warum also abschaffen? Ich weiß das ist ein Bescheuerter Vergleich aber bei einem so “Argument” geht es nicht anders.

    3. Ja, wenn jemand aus einem Vertrag aussteigen will so verhandelt er darüber mit dem Partner. Hier tun alle so als seien Verträge wie die Zehn Gebote aus Stein und unveränderlich. Hast du noch keinen Vertrag gekündigt? Noch keine Gehaltserhöhung verlangt?

    Das du als Gegner für den Bahnhof gestimmt hast kann ich nur als Feige bezeichnen. Wer nicht zu seiner Meinung steht hat es nicht besser verdient. Schade nur das andere Menschen auch unter dir leiden müssen.

    Peter | 27. November 2011 | 15:00 | Antworten
    • Vielleicht reichen ja die gegenstimmen gegen S21 trotzdem. @Peter

      M.G. | 27. November 2011 | 15:10 | Antworten
  27. Aber natürlich braucht Suttgart diesen Bahnhof. Warum?
    Der Ex-MP Oettinger hat die Menschheit kürzlich erneut mit seinen umfassenden Bevölerungskenntnissen beglückt. Er sagte: “Westlich von Paris gibt es nur Kühe (also keine Menschen : Anm. des Verfassers)” !
    Da wir nun aber von ofizieller Seite schon lange wissen, dass man im Ländle alles kann, ausser DEUTSCH, tut eine solche Verkehrsanbindung dem so geschundenen Volke in Baden-Württemberg gut, gibt diese Verkehrsanbindung doch den restlichen Deutschen (und Nicht-Baden-Württembergern) die Möglichkeit, dort hin zu reisen um die Deutsche Sprache zu verbreiten, derweil Herr Oettinger gemeinsam mit einer Kommissarin versucht, die Region westlich von Paris erneut mit Menschen zu bevölkern.Natürlich nur im Rahmen seiner begrenzten Fähigkeiten, wie er immer wieder
    beweist.

    hel | 27. November 2011 | 15:25 | Antworten
  28. Es ist doch wirklich erstaunlich wegen was sich die Leute aufregen. Es gibt so vieles was auf unserer Welt schiefläuft und was es wert wäre um dagegen auf die Straße zu gehen. Aber was passiert in Stuttgart? Die Leute demonstrieren wie besessen dagegen dass ein Bahnhof renoviert wird!? Das ist doch lächerlich! Liebe Leute, macht bitte etwas sinnvolles!

    Christoph | 27. November 2011 | 15:42 | Antworten
    • @ Christoph | 27. November 2011 | 15:42

      Und Sie Altkluger wissen natürlich ganz genau was sinnvoll und was nicht sinnvoll ist!?

      Ernst Lipps | 27. November 2011 | 16:13 | Antworten
      • …es ist definitiv nicht sinnvoll:

        - einen alten gammeligen bahnhof erhalten zu wollen der mit seinen überirdischen Gleisanlagen halb Stuttgart für sich beansprucht.

        - im Stuttgarter Stadtpark ein Zeltlager einzurichten und dort aus Protest zu campen

        - überall diese albernen Aufkleber hinzukleben und das dann “Widerstand” zu nennen

        Arm dran wer nichts besseres zu tun hat!

        Christoph | 27. November 2011 | 20:25 | Antworten
    • Es ist immer gut, wenn man zuerst den Dreck vor der eigenen Haustüre wegfegt, also versucht S 21 in ein sinnvolles projekt abzuändern. Daher kann man heute nur mit JA stimmen, damit es weiter geht. JA heisst nicht gegen alles. JA heisst zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

      Und die kann kein Bahnhof sein, der unter die Erde gequetscht wird, wo es eigentlich keinen Platz dafür gibt.

      Besser man baut ein paar Gleise unterirdisch für den Fernverkehr und lässt den Bahnhof oben ebenfalls bestehen. Das ist moderne Bahnhpolitik. Schauen sie doch einfach mal in die Schweiz. Die machen vieles richtig, weil deren Lobbyisten zwar Politiker schmieren könnten, das aber nichts bringt, da das Volk abstimmt und nicht die Politiker.

      vriegel | 27. November 2011 | 17:05 | Antworten
  29. Ich finde die ganzen Diskussionen ermüdent und dumm. Der Bahnhof wird gebaut werden, dass wissen wir alle und ic finde das eine gute Sache. Ein Bahnhof ist für alle Menschen da, und dient dem Ansehen der Stadt. Ich verstehe die Gegner nicht! Eins hoffe ich aber doch, dass kein Gegner jemals dort einen Zug nimmt!, denn sie wollten xen Bahnhof ja nicht

    Georg | 27. November 2011 | 15:56 | Antworten
    • @ Georg | 27. November 2011 | 15:56

      Stichtag 27. November 2021: Wir werden nochmal schreiben und Bezug nehmen auf heute.
      Dann läßt sich beurteilen, wer weiter blicken konnte, und wer seiner Überzeugung in die Falle gegangen ist.

      Bis dann!

      Ernst Lipps | 27. November 2011 | 16:23 | Antworten
    • wenn Sie die “Gegner”! nicht verstehen, dann liegt das sehr wahrscheinlich daran, dass sie sich nicht tief genug mit dem Thema befasst haben. Lug, Betrug und Korruption…

      Wenn sie die Diskussione ermüdend und dumm finden, spricht das auch nicht gerade für ihr Verständnis von Demokratie. istz sicher einfacher mit der Bierflasche in der Hand und den Fernseher im Hintergrund nebenbei noch bisschen was gegen die Langeweile zu tun und hier bisschen bullshit zu schreiben…

      vriegel | 27. November 2011 | 17:02 | Antworten
  30. Leute, gebt schnell noch euer Ja! ab, jede Stimme wird gebraucht. Sicher, man hätte am Wochenende noch überall Jasager-Partys feiern können, ich wäre da auch gern hingegangen. Und auch richtig: Der Gesetzgeber hätte über die Kompromisslösung gleich mit abstimmen lassen sollen, dann wäre die Wahlentscheidung vielen Bürgern einfacher gefallen. Aber auch das Ja! ist ja nicht das Ende vom Lied, sondern der Beginn einer neuen und diesmal ausgewogenen Problemlösung.

    herbert | 27. November 2011 | 15:56 | Antworten
    • Ich sage “Nein”! Wer “Ja” sagt bremst, denkt nicht an die Zukunft und wird dafür verantwortlich sein, dass zusätzliche Tonnen an CO2 durch den alten Bahnhof (An- und Ab-Fahrt über dieselben Schienen) in die Luft geblasen werden. Ein “Ja” ist nicht umweltfreundlich!

      antigrün | 27. November 2011 | 16:41 | Antworten
      • Wer Ja sagt der sorgt dafür, dass ein sinnvoller Bahnhof kommt. wer nein sagt wird den Sumpf des Lobbyismus und der Vetterleswirtscahft nur zusätzlich fördern.

        Spätestens, wenn die Bahn die Kostengrenze überschreitet, wird man sowieso neu verhandeln müssen.

        S 21 ist in seiner jetzigen Form bereits jetzt gescheitert, auch wenn das noch nicht alle erkannt zu haben scheinen.

        In der Tat hätte man auch über die Kombilösung abstimmen müssen. Da wäre eine satte 2/3- Merheit dafür gewesen. Mindestens…

        vriegel | 27. November 2011 | 16:58 | Antworten
        • Sinnvoller Bahnhof? Seit wann ist bitte eine Lösung bei der bei der An- und Ab-Fahrt dieselben Schienen befahren werden müssen bitte sinnvoll? Und seit wann bitte ist es sinnvoll 1,5 Mrd. in den Wind zu schießen – für Vertragsstrafen? Und seit wann ist es bitte sinnvoll das Land weiterhin mit Schienen zu verschandeln wenn man dieses zum Oben Leben verwenden kann?

          antigrün | 27. November 2011 | 17:09 | Antworten
          • Also erstens wird es keine Vertragsstrafen geben. Die mesiten kosten sind nicht anrechenbar. Propaganda der Bahn um die Bürger zur Abstimmung mit Nein zu manipulieren.

            Und Sie finden es also schöner, wenn die ganze Stadt mit Betonburgen verbaut ist? Wir hier haben es lieber, wenn die Frischluftschneise frei ist und bleibt. Das geht eben nur mit einem kompletten park oder aber mit den Schienen. Sowieso kommen auch mit dem Kombibahnhof rund 75 % der Schienen weg. Da kann man also noch jede Menge Mist hinbauen.

            Und was die Sache mit den An- und Abfahrsschienen soll..? der bestehende Bahnhof leistet bereits jetzt in Spitzenzeiten mehr, als S 21 laut Simulation schaffen soll. Und selbst das ist ja mittleweile als höchst fragwürdig entlarvt worden.

            Also kann das mit den gleichen Schienen kein Argument sein.

            Wenn man oberirdisch 16 Gleise als Durchgangsbahnhof bauen könnte, dann hätten Sie recht. Dann wäre das einem kofbahnhof vozuziehen.

            Wissen Sie überhaupt warum S 21 nur 8 Gleise hat??

            Nicht weil man nicht mehr braucht. Nein. Mehr passen da unten nicht rein. Und selbst die 8 Gleise sind so eng geplant, dass es schon grenzwertig ist und nur mit diversen Ausnahmegenehmigungen überhaupt machbar ist, inklusive Verstoss gegen Eu-Bestimmungen.

            Aber mit weniger als 8 Gleisen wäre es nicht mal mit Lug und Betrug möglich gewesen, S 21 schön zu rechnen… man sollte sicherst mal intensiver mit den Fakten beschäftigen, bevor man hier einfach nur Argumente nachplappert, die man irgendwo aufgeschnappt hat…

            vriegel | 27. November 2011 | 17:17 | Antworten
          • Natürlich wird es Vertragsstrafen geben. Die Bahn hat bereits Verträge mit dritten Unternehmen geschlossen und diese müssen bei Ablehnung ebenfalls gekündigt werden. In diesen sind Vertragsstrafen vorgesehen, die die Bahn dann zahlen muss. Da S21 wegen dem Land BW bei Abbruch nicht gebaut wird, wird sich die Bahn das Geld vom Land wiederholen.

            Teil des Projektes S21 ist es den Schlosspark zu vergrößeren. 5000 neue Bäume mitten in Stuttgart. Das nenne ich frische Luft!

            Was die Sache mit den Schienen soll? Wer 1 + 1 zusammenzählen kann, der weis dass wenn ich dieselbe Strecke zwei mal fahren muss dies mehr kostet wie wenn ich von Osten kommend in die Stadt fahre und diese Richtung Westen ohne umdrehen verlassen kann. Das ist optimaler, schneller, umweltfreundlicher!

            K21 braucht 16 Gleise, da die Züge hier nebeneinander halten müssen.
            S21 braucht nur acht, da hier die Züge auch hintereinander halten können (wenn sie in dieselbe Richtung weiterfahren müssen).

            Ich sehe dass sie leider sehr sehr schlecht über S21 vs. K21 informiert sind. Ich würde vorschlagen sie schauen sich nochmal die Fakten an ;-)

            antigrün | 27. November 2011 | 17:35 | Antworten
  31. Ich wohne in Köln und fahre jedes Jahr zweimal mit der Bahn

    nach Bozen. Mein Vorschlag zu Stuttgart21:

    Am Abzweig der direkten Verbindung Karlsruhe Frankfurt nach

    München sollte die DB einen Minibahnhof ( zweigleisig )

    bauen und eine kleinen Pendelverkehr zum heutigen

    HBF-Stuttgart einrichten. Dann behalten die Stuttgarter

    ihren liebgewonnenen alten Bahnhof und ich muß keine

    dreiviertel Stunde dabei verplempern, einen Halt in dem

    Kaff einzulegen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Schmitz

    Peter Schmitz | 27. November 2011 | 16:05 | Antworten
    • Also um ehrlich zu sein.. wenn ich mir den Kölner HBF, der ja auch ein Kopfbahnhof iust von innen ansehe, dann kommen mir nun doch Zweifel, ob ein Kopfbahnhof die richtige Lösung ist.. ;-)

      Soviel assoziales Pack dort. Aber vielleicht liegt das ja auch an der Gegend und weniger am Bahnhof an sich..?

      Mir gefällt der Stuttgarter jedenfalls wesentlich besser, auch wenn die Zufahrt in Köln natürlich noch spektakulärer ist. Wegen dem Dom und dem Rhein natürlich.. Nicht wegen dem Bahnhof…

      vriegel | 27. November 2011 | 17:09 | Antworten
      • Na da haben wir aber mal voll gepennt, oder!? Seit wann ist Köln ein Kopfbahnhof??? Nur weil Züge schon mal in derselben Richtung raus fahren, aus der sie vorher reingefahren sind??? Seien Sie sicher, die können auch geradeaus raus fahren!!

        Rüdiger | 27. November 2011 | 21:17 | Antworten
    • Stimmt, das wäre ein gute Idee!! Die Gurkerei über Vaihingen/Enz wäre dann endlich vorbei.

      Ich bin mal von Ffm über Stuttgart nach Pforzheim gefahren und musste in Stuttgart vom ICE in den IC umsteigen und hab mich gewundert, warum der IC erst mal “die halbe” Strecke wieder zurück gefahren ist! Just bis nach Vaihingen/Enz, und da ist er abgebogen nach Karlsruhe.

      Rüdiger | 27. November 2011 | 21:20 | Antworten
  32. Liebe S21-Gegner,
    wenn das Kündigungsgesetz heute abgelehnt wird, bitte gebt dann endlich Ruhe!

    Christoph | 27. November 2011 | 16:07 | Antworten
    • Oder noch krasser: Verlasst einfach Deutschland! So Bremser wie die “Ja” Sager können wir in einem so fortschrittlichen Land nicht gebrauchen!

      antigrün | 27. November 2011 | 16:44 | Antworten
      • von welchem fortschrittlichen Land ist die Rede ?

        Ramses | 27. November 2011 | 23:27 | Antworten
  33. “Pacta sunt servanda” – Verträge sind zu erfüllen. Das wussten schon die alten Römer. Es war bisher ein Grundpfeiler der Demokratie, dass Verträge, die eine Regierung abgeschlossen hatte, auch von deren Nachfolgern, selbst wenn diese anderen Couleurs waren, erfüllt wurden. Leider wird diese Praxis zunehmend missachtet, nicht nur bei S21, auch beim Atomausstieg etc. Dadurch verliert die Politik an Glaubwürdigkeit und die Demokratie wird geschwächt.
    Außerdem ginge von einem “Nein” zu S21 ein vollkommen falsches Signal für zukünftige Investoren in BW aus. Vor ein paar Jahren hat BW eine geniale Werbekampagne gestartet, um Investoren anzulocken (Wir können alles, außer Hochdeutsch). Was soll ein Investor denken, der bereit wäre, mehrstellige Millionenbeträge in die Hand zu nehmen, um in BW zu investieren, wenn er sieht, dass nach hohen Vorlaufkosten sein Projekt jederzeit durch ein Volksbegehren noch auf der Zielgerade gekippt werden kann? Er wird um BW einen großen Bogen machen! Das Volksbegehren wäre vor 15 Jahren o.k. gewesen, heute ist es verkehrt!

    Ulrich Hohmann | 27. November 2011 | 16:07 | Antworten
    • Na ganz einfach der Investor sucht sich ein anderes Bundesland und BW bleibt so, wie es war,so dass die Schwaben sagen können.”Es war einmal.”@Uörich Hohmann

      M.G. | 27. November 2011 | 16:26 | Antworten
    • @Ulrich Hohmann

      Siehe bitte meine Antwort auf Asterix weiter oben!!!

      Konstanzer | 27. November 2011 | 17:55 | Antworten
  34. So, komme auch grade vom “Nein” zurück. Drücke uns die Daumen dass das Gesetz abgelehnt wird. Und ich hoffe dass die Gegner dann endlich Ruhe geben, denn dann:
    - ist das Projekt komplett durchgeplant (im Gegensatz zu K21)
    - ist das Projekt durch alle demokratischen Instanzen gegengen (im Gegensatz zu K21)
    - ist komplett finanziert (und das Geld wird für den Bahnhof ausgegeben, nicht für Vertragsstrafen)
    - hat der Bahnhof den Stresstest bestanden
    - und wird von der Mehrheit der BW-er unterstützt
    Wer diese Fakten ignoriert und weiterhin gegen das Projekt arbeitet is weder ein guter Verlierer noch ein guter Demokrat und hat meiner Meinung nach in Deutschland nix mehr verloren.

    Thomy | 27. November 2011 | 17:05 | Antworten
    • Gibt es schon erste Hochrechnungen über die Stimmenzahl in der Sache Volksabstimmung zu S 21 ? ich fand noch keine.@Thomy

      M.G. | 27. November 2011 | 17:22 | Antworten
      • Es gab ausreichend Prognosen. Und ich habe gestern und heute nochmal drei Wähler von “Ja” auf “Nein” mit Argumenten umstimmen können. Wir sind zuversichtlich.

        antigrün | 27. November 2011 | 17:38 | Antworten
        • Na dann viel Erfolg.@antigrün

          M.G. | 27. November 2011 | 18:23 | Antworten
  35. Gluck Gluck Gluck:
    ———————-
    das wars – Stuttgarts Bahnhof ist abgesoffen :::
    —————————————————
    soviel Schizophrenie ist mir rätselhaft::
    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    Gluck Gluck Gluck:

    Gluck Gluck Gluck | 27. November 2011 | 17:10 | Antworten
  36. Gleich ein paar Anmerkungen zu dem Bisherigen:
    1. Die Volksabstimmung über das Kündigungsgesetz sollte in erster Linie als ehrlicher Versuch gesehen werden, die Situation zu befrieden. Das ist dringend notwendig.
    2. Stuttgart braucht definitiv einen neuen oder modernisierten Bahnhof. Der derzeitige ist kein Maßstab und kann also auch nicht zu Vergleichen herangezogen werden.
    3. Behindertengerecht? Der Bahnsteig bei S21 soll eine Neigung aufweisen, die 6 Meter Höhenunterschied zwischen beiden Enden beinhaltet.
    4. Zugewinn für wen? Wenn 90 Prozent (wie ich gelesen habe) der Reisenden in Stuttgart aus- oder umsteigen, für wie viele Menschen bringt also der Reisezeitzugewinn etwas?
    5. Schneller in Ulm? Vor 20 Jahren fuhr der ICE noch 20 Minuten schneller. Auf gleicher Strecke, mit gleichem Bhf.
    6. Eine Baugesellschaft dreht Ihnen ein Haus zu einem bestimmten Preis an. Es wird aber erst 20 Jahre später gebaut, und es kostet viel mehr als vereinbart. Würden Sie nicht auch wenigstens das Recht haben wollen, kurz zuvor noch aussteigen zu können?
    7. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie: Auch 1933 ist einer zunächst demokratisch an die Macht gekommen. Also alles in Ordnung mit ihm?? Bei S21 haben viele Menschen, die jetzt betroffen sind, rein faktisch noch gar nicht mitentscheiden können.
    8. Keine Proteste über all die Jahre? Doch, und Gegenvorschläge etc. Aber Sie glauben doch nicht im Ernst, dass das Bahn und Politik auch nur im Geringsten interessiert hätte? Und die Massen, auch das ein normales Phänomen, gehen bekanntlich wirklich erst dann auf die Straße, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
    9. Topografische Platzierung des Bhfs.: Weder Gegner noch Befürworter haben auf der Agenda eine völlige Verlegung des Hbfs aus der Innenstadt. Damit ließen sich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.
    10. Die sog. “Schlichtung” hat viele Mängel und Probleme aufgedeckt, die zurecht von den Gegnern moniert worden waren. Also ist dieser Protest wohl nicht ganz so aus der Luft gegriffen. Selbst wenn S21 nun gebaut werden sollte, hat der Protest auch auf dieser Ebene wenigstens ein klein wenig gebracht.

    TH | 27. November 2011 | 17:11 | Antworten
    • 6 Meter auf 400 Meter Länge macht 1,5 cm Höhenunterschied pro Meter Länge – was soll daran bitte nicht behindertengerecht sein?

      Richtig, der Zug fuhr mal schneller. Die Gleise sind heute veraltet und gehören deshalb erneuert. Auch darum geht es bei S21 – deshalb ja! Das Projekt ist richtig!

      Dass S21 20 Jahre Bauzeit benötigt ist Propaganda der Grünen. 8 Jahre sind angesetzt, 1 Jahr kommt drauf durch die Verzögerungen durch Stresstest und Abstimmung.

      antigrün | 27. November 2011 | 17:21 | Antworten
      • Am Bahnsteig sollte besser überhaupt nichts von selbst ins Rollen geraten – weder ein Rollstuhl noch ein Kinderwagen noch der Zug selbst. Die Bremse anziehen muss der Lokführer ja nicht, es ist ihm freigestellt (!).

        In der Tat gibt es auch Gegner der Erneuerung der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen. Ich gehöre nicht dazu. Mit Sicherheit einer der sinnvollen Punkte an S21. Wie auch die neue, aber leider potthässliche Stadtbücherei.

        Ansonsten sind Sie einem Missverständnis erlegen: Ich meinte 20 Jahre Planung, nicht Bauzeit.

        TH | 27. November 2011 | 17:53 | Antworten
  37. Wieviel Liter Wasser ist es denn,was S 21 zum Absaufen bringen sollte ?@ Gluck,Gluck,Gluck-hoch 150 Milliarden

    M.G. | 27. November 2011 | 17:25 | Antworten
  38. Ich würde sagen wir nehmen uns kein Beispiel an Bern. Dort werden heute noch die Schnecken mit der Schrotflinte geschossen.
    Gruß

    GULTSCH | 27. November 2011 | 17:40 | Antworten
    • Es dürfte eine Kunst sein die Schnecken mit der Schrotflinte auch zu treffen.@Gultsch

      M.G. | 27. November 2011 | 18:25 | Antworten
  39. Kurz vorm Wahlsonntag finde ich folgende Notiz im Konstanzer Südkurier:

    Zitat: “Es ist teurer aufzuhören als zu bauen”

    Boris Palmer
    Tübingens grüner Oberbürgermeister”

    Ende Zitat. War sicher nur ein “Versehen” oder? Vielleicht kleine Wahlbeeinflussung der Dofen? Oder ist Boris Palmer doch in letzter Minute ins andere Lager übergewechselt?

    Zu der Meldung in der Zeitung erfahren wir aus zuverlässiger Quelle:

    Auf Vorschlag von Bahnchef Grube hat die Königin von England dem verantwortlichen Redakteur den Hosenbandorden verliehen. Auf dem steht bekanntlich

    HONY SOIT QUI MAL Y PENSE

    Zu Deutsche : “Verdammt sei, wer schlecht davon denkt”
    Also bitte! Ein bedauerliches Versehen! Was denn sonst!

    Konstanzer | 27. November 2011 | 18:09 | Antworten
  40. Ich bin gegen direkte Demokratie!!!

    Ich möchte nicht von Menschen, die ihre politische Überzeugung aus der BILD, Express oder aus irgendwelchen Internet-Foren ziehen, “regiert” werden.

    Was mich allerdings zu der Frage führt, woher unsere Politiker ihre Ansichten beziehen? Lesen die auch BILD??

    Vielleicht wäre direkte Demokratie ja doch besser ??? :-)

    Rüdiger | 27. November 2011 | 18:22 | Antworten
  41. Also wenn es nicht zu teuer wäre könnte man es lustig finden und einfach nur noch lachen:

    Die Stadt will neue Immobiliengebiete erschließen,- so ähnlich wie in Frankfurt der neue Stadtteil das “Europaviertel”. Nur musste man dafür in Frankfurt nur die unzähligen Gleise entfernernen die damals dort den zubringer zum Kopfbahnhof Frankfurt am Main darstellten.

    Das ging so in Stuttgart nicht, also musste irgendwie der Kopfbahnhof verschwinden. Die Bahn “AG” kam mit ins Boot, witterte ein Prestige-Objekt, die heimische Bauwirtschaft frohlockte und es hätte starten können.

    Sowas doofes: plötzlich sagt das Volk “momentmal… Nutzen für uns?” und eine Antwort kommt nicht. DAS ist das marketingtechnische Deasaster. Man hätte wenigstens irgnend einen nicht nachweisbaren Grund erfinden müssen, tat man nicht.

    Das es mit einem Kopfbahnhof problemlos funktioniert beweißt die Stadt Frankfurt am Main jeden Tag aufs neue. Und ohne nun den Stuttgartern zu nahe treten zu wollen. Aber Frankfurt ist eines DER Drehkreuze in Europa und von Frankfurt aus fahren TGV’s und ECE’s nach Paris, London usw. Also wirklich sinnvoll ist der unterirdische Bahnhof ganz sicher nicht, er schafft nur Umsatz für die Bauwirtschaft, bauchpinselt ein paar verbeamtete Eliten und beschert der Stadt Stuttgart neues Gelände. Darum gehts. Um sonst nichts.

    Thomas Sievers | 27. November 2011 | 18:41 | Antworten
    • In Stuttgart gab es schon immer welche, die sich für Kleverle gehalten haben oder von anderen so genannt wurden…

      sie haben verdammt Recht mit allen, was Sie schreiben. Leider ist bei uns der Filz offenbar noch viel schlimmer. Und die Propagandamaschine hat auch geholfen. man hat das als Wahl gegen die Grünen stilisiert. Da sind sicher viele leichtgläubig aufgesprungen und haben mit nein gestimmt..

      Aber in einem haben Sie nicht ganz Recht. Von Stuttgart fahren auch TGV’s und ICE’s nach Paris.. ;-)

      Undimmerhin ist die Region Stuttgart einiges größer, als Frankfurt. Solle man auch nicht vergessen. Aber so wie es aussieht, hatten wir auch viel zu lange eine CDU Regierung hier. Da hat sich jede Menge Filz entwickelt.

      Haben Sie eine Idee, wie wir den wieder weg bekommen?

      vriegel | 27. November 2011 | 19:32 | Antworten
    • Irrtum Euer Ehren. In Frankfurt funktioniertt das mit dem Kopfbahnhof nur bedingt. Wer in Frankfurt umsteigen muß, lernt sehr schnell, daß etliche Fernzüge nur noch in Frankfurt Süd (Durchgangsbahnhof) oder Frankfurt Flughafen (unterirdischer!!!! Durchgangsbahnhof) halten. Dann kann man “bequem” mit der S-Bahn erst einmal zum Hauptbahnhof zuckeln, dort vom (unterirdischen!!!) S-Bahn-Durchgangsbahnhof in den alten Sackbahnhof hinauffahren, und dann ist man da. Klasse – so ein Sackbahnhof. Zweimal umsteigen, zweimal Gepäckschleppen, lange Wege von der Fern- zur S-Bahn. Problem perfekt gelöst…..
      Ach so und das Europaviertel. Das steht auf dem aufgegebenen Hauptgüterbahnhof. Das war auch ein Sackbahnhof. Wo werden die Güter jetzt umgeschlagen? Im Duchgangsbahnhof Frankfurt-Ost. Nur kann man einen Güterbahnhof nicht unter die Erde verlegen – von wegen der Containerkräne. Erst informieren, dann posten.

      Julius Cäsar | 27. November 2011 | 20:29 | Antworten
  42. Nachtrag: und nicht doch! natürlich ist das alles finanzierbar und teurer wirds sicher auch nicht. Sowas klappt doch meistens immer ganz gut und problemlos.

    Oder nicht? Wie war das nochmal mit der Hamburger Philharmonie?? xD

    Ihr lieben Stuttgarter, ihr werdet noch viel Spaß mit eurem Unterirdischen bringt-nicht-mehr-als-früher Bahnhof haben. Unsummen verbuddelt die woanders dringend gebraucht würden, Bäume weg. Neue Häuser und Bürotürmchen. Für nix und wieder nix.

    Thomas Sievers | 27. November 2011 | 18:44 | Antworten
  43. Naja, ungeachtet der Kosten.

    Wie ich .de kenne. Halb zu Ende gedacht vermutlich. Ich hab meine Vorbehalte bezüglich
    a) Optimierung der Zugfahrten durch die Röhren
    b) Was passiert bei gesteigertem Aufkommen
    c) Wenn sich b) nicht ausgeht auf Dauer, was kostet die Erweiterung.

    Oder dauerte Stuttgart 21 ca. 15 Jahre Projektvorlaufzeit, da man unterirdisch baute.

    Aber bitte 6 Mrd. bei 2 Bio Schulden die .de nie kann zurückzahlen und den anstehenden Transfers in der EURO Zone … Minimalstbetrag.

    Ich bin eher der Meinung Ausbaufähigkeit geht vor Experiment … die Alternativen kann ich nicht beurteilen aus der Ferne aus .at. Ich habe noch jemanden gesehen der das Projekt anschaulich präsentierte im Fernsehen.

    Argument – verlässlicher Staat – nach 15 Jahren gelten andere Wahrheiten. Bürgerbeteiligung heißt nicht zwingend, Gott und die Welt mitreden zu lassen. Da sind wir in .at pragmatischer meistens scheiterts an der Finanzierung. Wir haben beim Musiktheater Linz bei einer Abstimmung zumindest eine totale Eselei verhindert. Aber das war nachher kein Thema. Die Leut haben auf die Zetteln geschrieben neben der Abstimmung Ja/Nein – Ein klares Jein … der Tenor war Musiktheater ja, aber nicht in der Berg, ohhe Verkehrskonzept und Parkplatz und geringere Kosten. Und das war dann auch so.

    Michael Thuma | 27. November 2011 | 18:58 | Antworten
  44. Schauen Sie sich doch mal in JVAs um,wo Terroristen schob Ihre Haftstrafe verbüßen,vielleicht erfahren Sie dort mehr.@Gluck,Gluck,Gluck.hoch66

    M.G. | 27. November 2011 | 19:11 | Antworten
  45. Kopfschuß, Gluck…. usw.

    Ramses | 27. November 2011 | 19:28 | Antworten
    • Habe mich schon an anderer Stelle als Stuttgart 21-Befürworter geoutet und mit dafür wüste Beschimpfungen eingehandelt. Naja…so respektvoll geht man mit anderen Meinungen um. Schwamm drüber!

      Es ist das Ergebnis eingetreten, das ich erwartet hatte. Es wird nicht wenige Gegner geben, die weiterdemonstrieren und Krawall machen. Die Vorzeigedemokraten, vornehmlich aus dem linken Lager.

      Ratzl | 27. November 2011 | 20:20 | Antworten
      • Gerade kam die Eilmeldung der ZDF heute,nun bin ich gespannt,ob weiter gebaut oder weiter demonstriert wird.@Ratzl

        M.G. | 27. November 2011 | 21:04 | Antworten
        • … demnach wie sich Hr. Kretschmann geäußert hat, wird er das Wahlergebnis zwar “demütig anerkennen” – aber er hat auch keinen Zweifel daran gelassen, das Projekt nun über die Kosten doch noch zu stoppen.

          Auch wenn die Mehrheit Pro S21 ist – die Grünen geben sich, als Vertreter der Minderheit, noch immer nicht geschlagen.

          Wenn man das ganze Geld das für diese sinnlose Volksbefragung (inkl. Wurfsendung mit Partei-Propaganda von Grünen/SPD) und die Polizeieinsätze nähme – dann würden die Kostensteigerungen bei S21 kaum noch eine Rolle spielen.

          Aber es geht den Grünen viel mehr noch darum parteipolitische Interessen durchzusetzen – und das Gesicht nicht zu verlieren.

          Allerdings hat Herr Kretschmann mit seinen Aussagen von gestern Abend seiner Glaubwürdigkeit keinen Gefallen getan.

          Es wird weiter gebaut, weiter demonstriert – und die Radikalen (Terroristen!?) unter den Gegnern werden leider auch weiterhin mit Gewalt gegen das Projekt vorgehen, …

          Die Geister welche die Grünen riefen, die werden sie wohl auch nach dem Volksentscheid nicht los …

          Gernot | 28. November 2011 | 07:30 | Antworten
          • Und wenn man dann auch noch einkalkuliert wieviele möglicherweise doch in die fiese Abstimmungsfalle der Grünen gefallen sind und fälschlicherweise “Ja” statt “Nein” angekreuzt haben – dann ist das ebenfalls bezeichnend dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung Pro S21 ist…

            Gernot | 28. November 2011 | 07:34 | Antworten
          • Es stimmt S”! kann nur noch durch eine Kostenexplosion gestoppt werden,da das Bundesland sich nicht an mehr ausgaben beteiligen wird.
            Ich glaube nicht,dass die Fall mit Ja für dagegen und nein für dafür von den Grünen,sondern eher von der SRD kam.@Gernot

            M.G. | 28. November 2011 | 08:22 | Antworten
          • … vielleicht diskutieren sie diesen Punkt mal mit dem Herrn/der Frau Fang ab, dann bin ich raus aus der Nummer…

            staatsfeind No. 1 | 28. November 2011 | 22:45 | Antworten
          • staatsfeind No. 1 schrieb:

            “… vielleicht diskutieren sie diesen Punkt mal mit dem Herrn/der Frau Fang ab, dann bin ich raus aus der Nummer…”

            You made my day!

            Fang | 29. November 2011 | 10:51 | Antworten
          • Wenn es jetzt zur Kostenexplosion kommt,wolle man sich weigern mit zu zahlen für den Bau von S 21.Mal sehen.@Fang

            M.G. | 1. Dezember 2011 | 11:35 | Antworten
  46. Außerdem ist Stuttgart doch eh schon ein halber unterirdischer Bahnhof: hat schon mal jemand die Kilometer an Tunneln allein zwischen Vaihingen/und Stuttgart Hbf gezählt?? Allein das letzte Stück vorm Hbf guckt doch erst wieder aus der Erde raus!!

    Rüdiger | 27. November 2011 | 19:32 | Antworten
  47. Endlich…!
    .
    Der schöne neue moderne Bahnhof wird doch gebaut. Das ist nun amtlich!
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 27. November 2011 | 20:04 | Antworten
    • schön, neu, modern ? Von Ihnen? Passt das zur Bibel?

      Ausführungen können Sie sich sparen :)

      ea.slauer | 27. November 2011 | 20:41 | Antworten
      • Das… passt zur Bibel – weil diese Sachen und Dinge zum Gebrauch und Verzehr bestimmt sind. (Kolosser 2)“
        .
        susi

        susi bibelmaus | 27. November 2011 | 20:48 | Antworten
  48. Yes! 57% Nein, nur 43% Ja! Vom Quorum weit weg. Grün hat eine schallende Ohrfeige erhalten!

    antigrün | 27. November 2011 | 20:13 | Antworten
  49. Sich an gültige Beschlussverfahren zu halten und Recht und Ordnung zu schützen zahlt sich eben doch aus. Nun sollen die wütenden Verlierer sich an dieses Ergebnis gebunden wissen und ihre vorhersehbare Niederlage akzeptieren.
    .
    susi

    susi bibelmaus | 27. November 2011 | 20:16 | Antworten
  50. Ist es denn wirklich so verwunderlich, dass 10 000 Menschen auch nach der 100. Demonstration noch nicht die Mehrheit bilden?
    Vielleicht hätte sich jeder S21 Gegner schon mal früher im weiteren Umfeld damit auseinandersetzen sollen, dass es offensichtlich auch andere Meinung als seine eigene und die der im Gleichgesinnten gibt.
    Das hätte Stuttgart, dem Ländle und der Republik viel Ärger erspart.

    Herbie | 27. November 2011 | 20:35 | Antworten
  51. hallo an alle Poster,

    OK ich bin keine Baden-Würthembergerin, aber auch ich habe mir in der letzten Zeit schwer Gedanken um Pro oder Contra zu diesem Projekt gemacht und ich bin, um ehrlich zu bleiben, nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, den Bahnhof unterirdisch zu verlegen.

    Folgende Gedanken haben mich dazu bewogen:

    1. der freiwerdende Raum kann nun entweder zur Vergößerung des Schlossgartens genutzt werden

    2. Er könnte aber auch als Grünanlage gestaltet werden (also Parkanlage)

    3. die Stadt könnte vergößert werden

    4. der unterirdische Platz ist mehr

    5. dadurch können mehr Züge gleichzeitig abfahren

    6. und was auch besser ist: der kalte Zugwind im Herbst und Winter ist dort nicht mehr, was auch bei weniger Leuten dann zu Erkältungen und ühnlichem führen würde.

    7. außerdem würde nachts der Zuglärm nicht mehr so laut sein, weil die Erde einiges an Lärm dämmt.

    Allerdings muss man auch einsehen, dass es fraglich werden wird, ob diese geforderte Kostengrenze wird eingehalten werden können. Denn wir wissen noch nicht, welche unerwarteten Überraschungen uns unter der Erde noch erwarten. Daher möchte ich die Gegner bitten, hier bei der Kostenfrage wenigstens etwas Flexibilität zu zeigen.

    Ihr seht also, es gibt durchaus Gründe, die für den Weiterbau sprechen. Aber ich will auch ehrlich sein und zugeben, dass es mir für die Stuttgarter Bürger, die gegen das Projekt gestimmt haben, Leid tut weil die Bäume nun fallen werden. Das tut zwar im ersten Moment weh, weil diese Bäume ein Zuhause für viele Vogelarten und andere Tiere waren und bereits ein stattliches Alter erreicht hatten. Ich selbst war schon im Schlosspark von Stuttgart.

    Von daher hoffe ich, dass nach Abschluss der Arbeiten als Versöhnungszeichen neue Bäume gepflanzt werden und der Schlosspark von Stuttgart wiederhergestellt werden wird.

    Grüße
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 27. November 2011 | 21:00 | Antworten
  52. Dass wer für den Bahnhof ist, Nein sagen muss, und wer dagegen ist, Ja sagen muss, stinkt förmlich nach Manipulation. Mindestens dürfte es viele Stimmbürger verwirrt und das Ergebnis relativiert haben.

    Wolfgang Krug | 27. November 2011 | 21:09 | Antworten
    • Genau!!! Und gerade weil das so ist, dass viele Leute offensichtlich nicht lesen geschweige denn verstehen können, bin ich gegen Volksabstimmungen!!!

      Rüdiger | 27. November 2011 | 21:26 | Antworten
  53. Bahnhofs-Neubau

    S21-Gegner scheitern bei Referendum

    Stuttgart 21 darf gebaut werden: Bei einer Volksabstimmung sprach sich eine klare Mehrheit der Baden-Württemberger dafür aus, den Bahnhof der Landeshauptstadt unter die Erde zu verlegen. Ein Teil der S21-Gegner will dennoch weitermachen.

    Selbst wenn die Stimmenverteilung anders ausgefallen wäre, hätten die S21-Gegner ihr Ziel aber nicht erreicht: Wegen der mäßigen Wahlbeteiligung von 48,3 Prozent wurde das erforderliche Quorum deutlich verfehlt. Laut baden-württembergischer Landesverfassung hätte mindestens ein Drittel der 7,6 Millionen Wahlberechtigten für das Ausstiegsgesetz stimmen müssen.

    KHJ aus Köln | 27. November 2011 | 21:11 | Antworten
  54. jetzt werden wir mal sehen, wo die besseren Demokraten sitzen! Ich bin mir sicher, dass die Demonstrationen (leider) nicht aufhören werden, weil es gewissen Leuten gar nicht mehr um den Bahnhof sondern um ihre Profilneurose geht!

    Ulrich Hohmann | 27. November 2011 | 21:59 | Antworten
  55. Was gibt es schöneres für einen Politiker als Verantwortung zu verlagern.

    Thorsten Walter | 27. November 2011 | 22:49 | Antworten
  56. Eins mag vielen heute den Rest gegeben haben: Bevor die Wahl überhaupt richtig losging, wurde Negativpresse verbreitet, die keiner Überprüfung standhielt. Ich weiß nicht, was wie Geisterfahrer da am Drücker waren, aber diesen Schaden werden wir alle teuer bezahlen. Ganz unabhängig von der Farce mit der Fragestellung, dem blödsinnigen Quorum und der gezielten Desinformation. Das hat rein gar nichts mehr mit Demokratie zu tun, sondern mit Pseudodemokratie.
    Der Absicht direkte Demokratie zu installieren ist zweifelsohne richtig, dennoch hab die Antidemokraten das Procedere dermaßen verfälscht, dass das keinesfalls mehr demokratisch von statten ging.

    Anti-Zensur | 27. November 2011 | 23:13 | Antworten
  57. Die Entscheidung ist Gefallen – fast die Hälfte der Baden-Württemberger ist an die Urnen gegangen. Immer wieder wurde im Vorfeld über das Hohe Quorum berichtet, und daß es praktisch unmöglich wäre, aufgrund dieses Quorums das Ziel der Initiatoren der Volksabstimmung, den Bahnhofsbau zu verhindern, zu erreichen. Die Berichterstattung hat es heute – meiner Meinung nach – viel zu wenig betont, daß es gar nicht am Quorum hing. Eine einfache Mehrheit der Baden-Württemberger, die zwar nicht übermäßig deutlich, aber auch nicht unbedingt knapp zu nennen ist, hat entschieden, daß es den Bahnhof geben soll. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Gegner des Bahnhofs Demokraten oder einfach nur verblendete Egoisten sind, die ihre eigene Meinung als die allein gültige ansehen.

    Stefan Reutter | 27. November 2011 | 23:15 | Antworten
    • @Stefan Reutter

      Das Problem liegt woanders:

      Diese gesamte Fragestellung ist eine Farce: Die Bürger haben sich gefragt, ob die einen verarschen wollen.

      Egal, was sie gewählt hätten. Sie hätten zahlen müssen.

      Das ist keine Alternative und ob sich da irgendjemand einen Scherz erlaubt hat, mag hier keiner genau wissen. Sicher ist, dass schon im Hintergrund sicher war, dass weitergebaut wird. Das war abgemachte Sache.

      Die Wahl zwischen Alternativlosen, ist keine Wahl, sondern das Gespenst der Mitentscheidung.

      Echte Demokratie ist etwas anderes.

      Gruß

      Anti-Zensur | 27. November 2011 | 23:52 | Antworten
      • Ich verstehe nicht, warum das keine echte Demokratie war. knapp die Hälfte von 7,6 Millionen Wahlberechtigten sind durch die Berichterstattung, Demonstrationen etc. etc. – auch das widerliche Verhalten der Bahnhofsgegner – aktiviert worden, und sind heute abstimmen gegangen. Was auch immer transportiert worden ist an Meinungen, Information oder auch Desinformation, persönlichen Überzeugungen etc. etc. jeder einzelne der heute abgestimmt hat hat seine ganz persönliche Meinung abgegeben. Also wo ist hier ein Problem. Ich sehe keins.

        Stefan Reutter | 28. November 2011 | 00:43 | Antworten
  58. Hi nochmal,

    ich wollte noch anknüpfen, an dass was gesagt wurde. Denn ich fand auch, dass diese ganze Sache von Anfang an ein unwürdiges Gezerre war. Warum wurde denn das erste Votum der Bürger einfach nicht ernst genommen?? Soweit ich gelesen habe, war dass aus rein formalen Gründen.

    Aber nun haben wir ein gültiges Votum und ich bin – um ehrlich zu sein – doch irgendwie froh, dass dieser neue Bahnhof nun doch gebaut wird. Aber wir sollten aus den Baufehlern die in Köln gemacht wurden bei denen das Stadtarchiv einstürzte lernen, damit sich hier Geschichte nicht wiederholt.

    Andererseits stimmt aber auch: unsere Bahnhöfe sind in die Jahre gekommen und können dieses hohe Maß an Auslastung nicht mehr fassen und auch unser Lebensstil wird immer schneller und immer hektischer. Ds erfordert aber auch andersrum, dass wir schneller von A nach B kommen müssen. Und dafür brauchen wir einfach schnellere Nahverkehrswege der Bahn. Und dafür braucht es in Kettenreaktion auch neue Bahnhöfe.

    Ich sehe es so:
    einerseits tut es mir auch persönlich weh, diese Bäume im Stuttgarter Schlosspark fallen zu sehen. Denn die haben schon ein stattliches Alter erreicht und waren das Zuhause von vielen Vögeln und anderen Tieren. Nun werden diese Bäume zwar gefällt und der Schlosspark wird eine längere Zeit eher wie eine Baugrube aussehen. Aber: wenn sich diese Baugrube geschlossen haben wird, dann gibt es die Möglichkeit, entweder eine Grünanlage (also einen Park) zu bauen und da könnte man viele neue Bäume pflanzen. Das wäre dann schon ein Zeichen der Aussöhnung mit den S21-Gegnern, oder aber man könnte den Schlosspark vergößern und verschönern, oder aber man könnte die Stadt vergrößern…ihr seht also: es gäbe so viele Optionen und ich bin gespannt, wie alles dann aussehen wird, wenn es fertig sein wird.

    Daher möchte ich die S21-Gegner, die bedauerlicherweise hier dieses Votum verloren haben, bitten jetzt nicht weiter Kravalle zu machen, sondern sich versöhnlich zu geben und mit den zukünftigen Generationen und den Befürwortern dieses Projektes an einem Strang zu ziehen. Denn auch ihr werdet von diesem neuen Bahnhof unter der Erde profitieren. Erstens durch die verringerten Lärmpegel tagsüber sowie nachts, durch mehr Züge die gleichzeitig fahren können und viele andere Vorteile mehr. Daher: bitte nehmt diese Niederlage sportlich und macht bitte keine Gewalt mehr. Das führt doch zu nichts.

    Grüße
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 27. November 2011 | 23:45 | Antworten
  59. @ M.G. es wird nun gebaut. Das Votum war eindeutig und bitte poste deine Beiträge nicht doppelt und dreifach!! Das ist einfach nur spamming.

    Gruß
    Linuxhelfer

    Linuxhelfer | 27. November 2011 | 23:49 | Antworten
  60. Oh die s21 – Gegner sind verstummt.
    Doppelt verloren. Es sind nicht genug zur Abstimmung gekommen und die die abgestimmt haben waren dafür!
    Das Volk will den Bahnhof – Die “Parkschützer” sind nichts als ein kleiner Haufen Querulanten, die ein öffentliches Großprojekt stören, ohne jewede Legitimation…
    Hoffendlich bekommen sie jetzt mal eine Rechnung ins Haus gestellt, ich als Normalbürger habe jedenfalls keine Lust den finanziellen Schaden den diese Leute da angerichtet haben über Steuern oder Fahrpreiserhöhungen zu bezahlen!

    Heinz Haber | 27. November 2011 | 23:59 | Antworten
  61. - Will als nicht-Stuttgarter überhaupt nicht beurteilen, ob der Bau dieses enorm kostspieligen Projektes sinnvoll ist oder nicht. Das überlasse ich gern den Bürgern vor Ort.
    - Wenn es allerdings um die Hausaufgaben der Bahn insgesamt geht, dann meine ich, daß diese Priorität haben müßten und nicht irgendein Prestigeprojekt.
    Der Bahnkunde bemängelt doch seit seit Jahren, daß er für etwas zahlt was er nicht oder nur gelegentlich erhält:
    - Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit (im Winter Ausfälle wegen Einfrierens der Weichen bzw. Türen und Ausfall der Heizungen – im Sommer Stauhitze/Saunakammer), Komfort, garantierter Sitzplatz, Serviceleistung, verläßliche Anschlüsse, Abbaustop was die Regionalverbindungen angeht, usw., usw…
    - Wie wär´s denn, wenn man diese horrenden und ausufernden Baukosten nutzen würde um endlich die allseits beklagten alltäglichen Mängel der Bahn abzustellen ? Damit hätte sie genug zu tun.
    Und der Kunde müßte doch wohl an 1.Stelle stehen…

    Ramses | 28. November 2011 | 00:02 | Antworten
  62. Wie die meisten Bewohner von Baden-Württemberg befürworte ich nun eine Befriedung in dieser Geschichte; die Schlichtung letztes Jahr hat einige Kompromisse der Bahn eingefordert, die auch erfüllt werden sollen.

    Die wichtigste Frage ist, warum die Bahn nicht an disem Projekt festhalten würde, wenn sie sich nicht etwas davon verspräche.

    Kein Konzern investiert Millarden in ein Projekt, wenn er
    nicht etwas davon hätte. Die Zuschüsse sind in diesem Fall ja relativ gering.

    Sehr einfach gesprochen. Und dann möge man bitte die Agrar-
    Subventionen der EU bzw. Zölle betrachten.

    Bieber | 28. November 2011 | 05:45 | Antworten
  63. Ich finde es gut, dass die Gegner nicht nur an der hohen Hürde des Quorums gescheitert sind, sondern dass eine sehr große Mehrheit für den Bahnhof gestimmt hat. Da kann man sehen, dass die lautesten Schreihälse nicht immer automatisch auch die Mehrheit sind. Mal gucken, ob diese Leute die viel bemühte demokratische Abstimmung auch akzeptieren, wenn es mal nicht in ihrem Sinne ausgeht. Ich glaube nicht. Diese Leute finden Demokratie nur gut, wenn das Ergebnis zu ihren Gunsten ist.

    horst | 28. November 2011 | 07:35 | Antworten
  64. Sagen Sie mal, wo sind denn eigentlich diese “Krawalle”, von denen dauernd die Rede ist??? Ich wohne in Stuttgart, und mit Ausnahme der Polizei-Krawalle eines umgestürzten Bauzauns nach der Landtagswahl habe ich noch keine gesehen. Noch so eine Polemik. Oder setzen Sie gar Demonstration mit Krawall gleich? Und Sie nennen sich fortschrittlich? Willkommen in der vor-1968-Ära.

    TH | 28. November 2011 | 07:40 | Antworten
    • Da fehlt ein “und”:
      “Polizeikrawalle UND eines umgestürzten Bauzauns”

      TH | 28. November 2011 | 07:41 | Antworten
  65. bin Demokrat und erkenne die “Niederlage” der Vernunft und der Inteligenz an und bedauere in einem Land zu leben, in dem derart viel geballte Dummheit und Ignoranz ihren Einzug gehalten haben…. bezeichnend ist halt mal wieder, daß in den Universitätsstädten das Wahlergebniss eindeutig gegen S21 ist…. vielleicht können die “ungeübten” nicht mehr unterscheiden…. ich musste vor der Wahlkabine 4 Minuten warten, aber nicht, weil es eine Schlange gab, sondern meine beiden Vorwähler erst den eigentlich sehr überschaubaren Stimmzettel minutenlang studieren mussten…. seltsam….
    Da bei solchen Bauprojekten immer unglaubliche Provisionen und schmiergelder fliessen könnte das den Bautölpeln möglicherweise noch ihr dummdreistes Genick brechen…. denn , mal ehrlich : denen ist es egal, ob da nun ein anderer Bahnhof hinkommt, denen geht es darum, daß sie ihren Anteil abräumen…. und diese Herrschaften fahren mit der Limo, oder fliegen…. man will ja pünktlich sein….
    amen, dummes Deutschland ich bin stolz auf euch….

    Staatsfeind No.1 | 28. November 2011 | 08:17 | Antworten
  66. In die Internas der Süddeutschen möchte ich mich gar nicht einmischen, aber hier oben im klaren Norden hätte man schon VOR der Abstimmung das Verfahren verklagt. Wegen…

    A) “Mindestens ein Drittel aller ‘Wahlberechtigten’ (!) muss mit Ja stimmen.” Eine klare Diskriminierung gegenüber Parlamentswahlen, bei denen nur die abgegebenen und “gültigen” Stimmen zählen, die etwa 50% Nichtwähler also ignoriert werden.

    B) Die Fragestellung auf dem Stimmzettel ist irreführend. Diese Frage darf nur von den Initiatoren einer Volksabstimmung formuliert werden, um eine hinterlistige Manipulation zu vermeiden.

    C) Über die Frage hätten nur die Einwohner der STADT Stuttgart abstimmen dürfen, nicht Hinz und Kunz auf dem Land, die diesen Bahnhof nie oder sehr selten benutzen.

    Unterm Strich: Übern Tisch gezogen!
    Wie üblich in der deutschen Parteien-Diktatur. ;-)

    Nordfriese | 28. November 2011 | 08:25 | Antworten
    • Die Deutschen können eben keine Demokratie!
      Dabei brauchen sie nur beim Nachbarn Schweiz die Regeln für Volksabstimmungen zu kopieren. Dort klappt das seit Jahrhunderten…

      Moritz Paris | 28. November 2011 | 08:33 | Antworten
    • sie halten die Baden Würtemberger also für zu blöd um zu wissen ob sie mit ja oder nein stimmen sollen? Dann dürften sich aber trotzdem die Blöden auf den seiten der Befürworter mit denen auf seiten der Gegner aufheben. Also auf beiden seiten sind welche dabei die anders abstimmen als sie eigentlich wollen.

      Im Nachhinein sogar die Stuttgarter wollen den Bahnhof unter der Erde.

      meier | 28. November 2011 | 09:01 | Antworten
  67. Ein paar Berufsdemonstranten haben die Bürger mit Hilfe verantwortungsloser Medien in Brand gesteckt.

    Diese Medien, wie Tagesschau, etc als “Willige Helfer” der Grünen haben sich als Steigbügleträger geoutet und gehören per Volksentscheid “Gebührenbefreit”.

    Die armen Bürger haben jetzt die Grün/Rote-Regierung am Hals. Und wir haben diese Spinner als Dauerblockade im Bundesrat. Fatal, in Zeite wichtiger Reformen.

    .
    Die Zerstörung des BaWü-Wirtschaftswunder hat ebenso begonnen.

    Das jetzige Abstimmungsergebnis ist eine nachträgliche Missbilligung gegen die neue Grün/Rote-Landesregierung, die die Bürger jetzt gerne wieder los werden möchten, weil man festgestellt haben, dass diese Parteien nicht zum Fleiß, zur Sparsamkeit und zum Wirtschaftsdenken der Süddeutschen passen.

    Aber das ist vorbei.

    Dort, wo Rot/Grüne Träumer langfristig den größten Schaden anrichten, haben die “Sendungsbewusten” angefannen, ihre Leitlinien (und ihre Beamten) zu installieren: Im Bildungssystem, welches in BaWü eigentlich sehr gut gewesen ist.

    Gute Nacht, BaWü

    K.L. | 28. November 2011 | 08:42 | Antworten
  68. Hamburg hat sein Millionengrab mit der Elbphilharmonie. Und Stuttgart hat nun eine Milliardengrab mit den neuen Bahnhof der gebaut werden wird.

    Die Mehrheit im Wahlbezirk Karlsruhe Stadt haben das bereits heute erkannt. Denn Sie leiden schon jetzt unter der Tieferlegung der Stadtbahn.

    Da Leben wird weitergehen. Auch mit dem Chaos in Stuttgart in den nächsten 20 Jahren !!!

    Thomas | 28. November 2011 | 09:28 | Antworten
  69. Ich bin gegen Stuttgart 21 wegen der Kosten-Nutzen-Situation.
    Das Feststellungsverfahren jedoch war vorschriftsmäßig, die Bevölkerung ist dafür, also wird gebaut.

    Das wäre gelebte Demokratie.

    Was jetzt kommen wird ist daß die Antidemokraten weiterhin Krawall machen werden.
    Und die Berufschaoten müssen ja auch ihren Spaß haben :(

    HG | 28. November 2011 | 10:13 | Antworten
  70. Tja, die S21 Gegner können und wollen die Niederlage einfach nicht akzeptieren und ihre Argumente werden auch immer hanebüchener.

    Jetzt sind laut unserem @Staatsfeind No. 1 die ungebildeten Baden-Württemberger schuld an diesem Wahlergebnis, als Beleg dafür führt er die eindeutigen Wahlergebnisse in den Universitätsstädten an. Also, ich wohne in Tübingen einer wunderschönen Universitätsstadt in BW und die Tübinger haben gegen die Ausübung der Kündigungsrechte gestimmt und sind deshalb wahrscheinlich auch nicht viel Klüger als die anderen nicht Universitätsstädte. Mal davon abgesehen hat Stuttgart auch eine große Universität. ;-)

    Ach und da waren ja noch die bösen Medien und die vielen S21 Befürworter, die alles verdreht und falsch dargestellt haben. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich in Tübingen an die 50 Plakate, hunderte von Handzetteln usw. von den Gegnern gesehen habe und kein einziges Plakat von den Befürwortern, aber das ist ja alles nicht repräsentativ…

    Fang | 28. November 2011 | 10:27 | Antworten
    • natürlich sind es die Wähler, die “Schuld” an jedem Wahlergebnis sind…. das mit den ungebildeten Baden-Württembergern stammt aus Ihrer Feder… bitte mir keine Worte in den Mund legen, die nicht von mir stammen…. ich war in Tübingen und finde es nicht wunderschön, ist halt subjektiv, aber vielleicht wird der Mehdorn ja bald Vorstandschef von einer Reederei und brockt euch einen Containerhafen ein….

      aber da sie es ja schon angeschnitten haben, den “ungebildeten Baden-Württembergern” ( Zitat Fang) geht es offensichtlich noch viel zu gut, und verdauen am Sonntag Nachmittag lieber, als die einmalige Gelegenheit zu nutzen Demokratie zu leben…. aber nach ein paar weiteren Baudenkmälern werden sie sich die Finger nach etwas Mitbestimmung lecken…. wenn´s zu spät ist….

      Yammas

      staatsfeind No. 1 | 28. November 2011 | 22:41 | Antworten
      • staatsfeind No. 1 schrieb:

        “bin Demokrat und erkenne die “Niederlage” der Vernunft und der Inteligenz an und bedauere in einem Land zu leben, in dem derart viel geballte Dummheit und Ignoranz ihren Einzug gehalten haben…. bezeichnend ist halt mal wieder, daß in den Universitätsstädten das Wahlergebniss eindeutig gegen S21 ist…. vielleicht können die “ungeübten” nicht mehr unterscheiden…. ich musste vor der Wahlkabine 4 Minuten warten, aber nicht, weil es eine Schlange gab, sondern meine beiden Vorwähler erst den eigentlich sehr überschaubaren Stimmzettel minutenlang studieren mussten…. seltsam….”

        Habe ich etwa ihre Ausführungen falsch gedeutet oder haben Sie sich lediglich unglücklich ausgedrückt?

        Ihre oben stehende ungeschickte Aussage impliziert jedoch, dass ein Großteil der Bürger in BW nicht den nötigen Intellekt besitzt, um “richtig” über das Projekt S21 abstimmen zu können und das halte ich für äußerst bedenklich.

        Fang | 29. November 2011 | 10:48 | Antworten
        • nun, ich unterstelle den beiden vor mir einfach mal Unentschlossenheit, wobei in den hierstehenden Beiträgen durchaus auch teilweise eine Scheissegal Stimmung deutlich wird…. was kümmert mich Stuttgart…
          Ich will nur nicht verstehen, warum bei der allgemeinen Politikverdrossenheit und berechtigter Kritik wegen Unfähigkeit und Unehrlichkeit die Wähler nicht die einmalige Chance nutzen und den Politikern einen gehörigen Denkzettel verpassen…. bei der Landtagswahl haben sie es doch auch hingekriegt… wie gesagt, solange alle nur auf hohem Nivea gejammert wird ist es die Mühe nicht wert sich zu informieren und Wählen zu gehen….

          staatsfeind No. 1 | 30. November 2011 | 19:56 | Antworten
  71. Hallo @Gernot,

    bitte mäßigen Sie sich mit Ihren menschenverachtenden Vergleichen! Wie können Sie nur solche Hobby – Demonstranten (Anfänger) mit Terroristen vom Format eines “Carlos“ oder den damaligen “Top – Leuten der RAF“ vergleichen – wenn jene schon mit Wasserwerfern und Tränengas Probleme haben.

    Keine Macht den Drögen
    Gruß D. Ackermann

    Dieter Ackermann | 28. November 2011 | 14:01 | Antworten
  72. Mir ist schleierhaft, wie man diese Geldverschwendung durch Wahl bestätigen konnte. Ich habe bisher immer Gedacht, das Problem in unserer Gesellschaft ist die Gleichgültigkeit, die besonders durch Nichtwählen gekennzeichnet ist. Bei den neoliberalen Reformen konnte ich noch massive Lobbyarbeit verantwortlich machen. Die Schlichtung hat aber die Realität gut dargestellt, mehr kann man kaum machen.

    Ich werde wohl jeden Tag hier in NRW im baufälligen Vorstadtbahnhof an Stuttgart 21 erinnert werden und jede Verspätung durch fehlende Ersatzzüge wird mir den Blutdruck hochtreiben. Ich muss das Ergebnis nicht mit “Demut” akzeptieren, aber ich akzeptiere es.

    Ich bin aber trotzdem für wesentlich mehr direkte Demokratie durch Volksentscheide. Mir fällt nichts besseres ein.

    Der genervte Bahnfahrer | 29. November 2011 | 08:56 | Antworten
  73. Es ist das gekommen was die Grünen versprochen haben, ein Volks entscheidet >>> Volksabstimmung <<< !!!
    Zwar gab es da viele Hindernisse aber es ist passiert, das ist Gut so. Auch wenn ich S21 nicht möchte und das waren auch in BW ca. 1,5 Mio aber es waren mehr die S21 wollen.
    Das ist nun mal so!
    Das hätte sich keiner getraut, ausser die Grünen, jetzt wird die BW-Grünen Regierung auch zeigen das Sie zu Ihrem Wort steht und die Entscheidung akzetiert.
    Das ist dann das Beispiel, was unsere Politik wieder Glaubhaft macht und nichts anderes.
    Liebe CDU, SPD , FDP usw. ein Beispiel für Euch.
    Es geht und nur wenn man auch zeigt das man sowas auch ernst nimmt wird und das auch umsetzt wenn einem gegen den Strich geht.
    Mit friedlichem Gruß

    Karlo | 29. November 2011 | 11:35 | Antworten
  74. P.S.
    Die Pünktlichkeit der Bahn, wird irrgendwann mal kommen nur nicht mit S21

    Karlo | 29. November 2011 | 11:42 | Antworten
  75. Ich bin gespannt was am Ende bei Stuttgart 21 rauskommen wird, obwohl das Projekt sehr umstritten ist wäre es schade es jetzt abzubrechen, wo schon so viel Geld reingeflossen ist.

    Jana | 8. Dezember 2011 | 21:09 | Antworten
  76. Bin zwar nicht betroffen von der Problematik “Stuttgart21″
    Ich wünsche der Stadt-Stuttgart,dass auch hier wieder
    die Vernunft einkehrt und zwar bei allen Parteien.

    Johannes

    Haisch Johannes | 12. Januar 2012 | 21:07 | Antworten

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