Die Wiedergeburt der “Mrs. No”
So offenbar wurde die Zweiteilung Europas lange nicht mehr. Zwei der wichtigsten Euro-Protagonisten heben ihren Streit auf die größtmögliche Bühne. Die deutsche Kanzlerin und Europas Kommissionschef verkünden in Sachen Eurobonds fast zeitgleich das Gegenteil vom jeweils anderen - nicht aus Versehen, sondern aus Kalkül. Denn es geht nicht um Eurobonds, sondern um den Führungsanspruch in Europa.
Was die konservative - und martialischer Kampfrhetorik unverdächtige - “Times” bereits einen “Krieg” Deutschlands gegen Europa nennt, ist der vorläufige Höhepunkt eines ratlosen Ringens um die Zukunft von Währung und Kontinent. Angela Merkel wählte den Deutschen Bundestag, um in für sie ungewohnter Polemik José Manuel Barrosos Eurobonds-Vorschläge als “Scheinlösung” zu geißeln. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kommissionspräsident in Brüssel noch nicht einmal angefangen, seine Vorschläge zu präsentieren. Es ist die Wiedergeburt der “Mrs. No”, die mit deutschem Geld nicht für die Fehler der Nachbarn einstehen will.
Inhaltlich sind sich Merkel und Barroso näher als die Rhetorik nahelegt. Die Kanzlerin ist - auch wenn sie gerne einen anderen Eindruck erweckt - nicht gegen das Instrument gemeinsamer Euro-Anleihen. Aber sie ist gegen die Logik der Reihenfolge, die Brüssel vorschlägt. Merkel will erst die politische Union, dann gemeinsame Anleihen. Barroso ist für einen schnelleren Weg zur Vergemeinschaftung der Schulden.
So fatal die Vielstimmigkeit von Europas wichtigsten Playern nach außen auch sein mag, der Konflikt hat sein Gutes: Es schält sich immer deutlicher heraus, wo Merkels unglamouröse Politik der kleinen Schritte mal hinführen soll. Zur Begrifflichkeit der Kanzlerin gehören nicht die “Vereinigten Staaten von Europa”. Merkel spricht technischer von “Fiskalunion” und einem “politischen Gebäude”, in dem es eine gemeinsame Renten- und Steuerpolitik, strenge Haushaltsregeln und eine Instanz mit Durchgriffsrechten auf die Haushalte der Länder geben soll. Die Europäischen Verträge und nationale Verfassungen müssten weitreichend geändert werden, ein Prozess, der mehrere Jahre in Anspruch nimmt und ein größerer Umbau Europas wäre, als Merkels technische und unvisionäre Sprache glauben lässt.
Das Merkel-Europa soll ein deutsches Europa werden, ein Kontinent, der den Regeln seines stärksten Mitgliedslandes folgen soll. Den Vorwurf der unerbittlichen Dominanz Deutschlands nimmt die Kanzlerin in Kauf. Sparen bis es quietscht, Kürzungen, Streichungen, Verzicht auf Privilegien - die eiserne Härte, die sich Merkel dem deutschen Wähler nicht mehr zuzumuten traut, hat sie zum Prinzip im Kampf um die deutsche Führungsrolle in Europa auserkoren. Der symbolträchtige Streit um die Euro-Bonds wird zeigen, wie viel “Mrs. No” wirklich noch in Angela Merkel steckt.
114 Kommentare | 23. November 2011 | 14:55 Uhr |
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Nicht vergessen! Bei all dem Gedöns um Herr der angeblich seit Jahren unerwarteten Lage zu werden immer daran denken: Das kommend globale Imperium nach Vorbild der Vereinten Föderation aus Star Trek unter einer Währung, einem Computer, einem Zugangscode für deine Transaktionen und deine Flatrate und einem Präsidenten ist so sicher wie die Maus den Faden nicht beißt.
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susi
Führung hin, Führung her.
Klar ist, daß sich jeder der das heutige Europa unterstütz und künstlich am Leben hält der Kriegstreiberei schuldig macht. Nigel Farage hat die Befürchtungen der europäischen Völker mit seiner Rede vom 16.11.2011 auf den Punkt gebracht.
So geht es nicht weiter. Europa und der Euro fördern die Kriegsgefahr innerhalb von Europa ganz massiv.
Genauso sehe ich es auch,denn wenn die Griechen die Deutschen schon als deutschen Panzer,wegen den harten Sparmaßnahmen sehen,dann ist die Luft aber schon gut geladen.@Berios
Ich wuerde mal sagen, jetzt ist Frau Merkel wohl groessenwahnsinnig geworden. Das ist eine Geschichte aus dem Tollhaus. Alleine schon die Idee, dass die einzelnen Staaten in der EURO Zone ihre Haushaltsplanungen in Bruessel einreichen sollen, um dafuer die Genehmigung zu erhalten.
Es waere doch wirklich demokratisch alle diese gravierenden Schritte sich vom europaeischen Volk durch Befragung genehmigen zu lassen. Das die europaeischen Politiker nicht viel aufdem Kasten haben ist bewiesen worden. Das Frau Merkel die schlechteste Loesung waere europa zu leiten, das ist auch bewiesen, denn sie schafft es ja nicht einmal die Probleme in Deutschland zu loesen.
Europa zu einigen ist nicht einfach, und ob das jemals gelingt ist fraglich, aber Frau Merkel ist dafuer der ungeeigenste Kandidat den ich mir vorstellen kann.
Ich bin wahrlich kein Fan unserer Kanzlerin. Aber, was Baroso und eine Reihe von EU-Staten wollen, ist der Gipfel: Wir sollen für die Schulden der (noch größeren) Schuldenmacher bürgen, und wir sollen deutlich höhere Zinsen zahlen, und wir sollen das ohne jede Sicherheit tun, dafür gibt es keine demokratische Legitimierung, und die anderen Staaten brauchen nicht einmal ihre Schuldenpoilitik ändern (nur unverbindliche Beteuerungen) – bis ganz Europa pleite ist. Obendrein sollen wir uns dann auch noch dafür beschimpfen lassen, dass wir eine Änderung wollen.
FÜR WIE BESCHEUERT HÄLT UNS DIE WELT? UND WARUM BEFÜRWORTEN SPD UND GRÜNE DIESEN WAHNSINN DER EUROBONDS?
Alle Vereinbarungen und Zusagen zum Euro wurden gebrochen.Und wer dagegen ist, wird als “Mrs. No” beschimpft!?
Wenn das gewollt wird, bin ich für Generalstreik.
Der wird wohl früher oder später ohnehin kommen.@Karl
Europa ist bereits pleite, oder habt ihr das immer noch nicht gemerkt? Diese Frau hat unser Land in so eine Lage gebracht und denkt nicht mal daran, etwas zu ändern. Wenn wir ein Europa sein wollen, dann geht das nicht so, wie sich das der große Herr Kohl gedacht hat und wie sich das die Nachfolger immer noch denken. Man kann nicht eine gemeinsame Währung loben, ohne die Konsequenzen dafür auf zu nehmen. Denn eine Währung bedeutet auch eine gemeinsame Finanzpolitik, sonst geht das so in die Hose, wie es jetzt gerade passiert. Jedes Land will seine eigenen Schummeleien durch bringen mit der Hoffnung, die anderen weren es schon richten. Nur eine gemeinsame Politik mit gemeinsamen Gesetzen kann zu einer stabilen Währung führen. Europa muß zu einer Bundesrepublik Europa werden, dann wird uns keine Ratingagentur mehr etwas anhaben können. Nur das Problem ist, das kein Land sich etwas von seiner Macht nehmen lassen will, ganz vorne dran – Deutschland
Wir gehen langsam aber stetig dem Untergang entgegen, nur keiner wird uns das je sagen, bis es endlich so weit ist, genauso wie man es von unseren Politikern schon immer gewohnt war und ist. “Armes Deutschland” mit solchen Politikern kann man nur noch dem Untergang entgegen sehen, schade.
Hoffentlich bleibt es beim NEIN für die Eurobonds!
Auch ich bin definitiv kein Fan von Merkel….. aber die soll sich endlich mal um das kümmern,was im eigenen Land im Argen liegt, und nicht ständig Unsummen von Geld verschenken, während eine Stadt nach der anderen pleite geht… so ein Unfug… die haben alle keine Ahnung von dem,was sie da treiben, machen alles kaputt und wir sehen alle zu…. und die belügen und betrügen alle Wähler, und ich weiss nicht warum? Die haben die Kontrolle verloren, so, wie Zocker… wissen nicht, was sie tun…. Größenwahn und sonst nichts mehr…. was kommt als nächstes ?
Danke, aber dieser Artikel war noch besser, als meiner. Ich denke genauso. Unsere Politiker sind in meinen Augen nur noch Kaspere-Puppen. Sie bewegen sich so, wie die Wirtschaft es gerade will. Jetzt wissen wir auch alle, warum es kein Mißtrauensvotum gegen diese Frau gibt, denn die Opposition will gar nicht in dieser Situation an die Macht kommen, denn sie wissen, das sich nichts verändern könnten, ohne sich selbst zu schaden. Schade das die Piraten-Partei noch nicht in der Lage ist, Politik zu machen, denn die sind noch so unbedarft, daß sie tatsächlich in der Lage wären, was zu ändern. Doch wenn sie dann so weit wären, ist es wahrscheinlich auch schon zu spät.
Lieber Freund KUHLMANN,
Dein Vorschlag die Piratenpartei wegen ihrer Unbedarftheit regieren zu lassen ist ein sehr naiver Vorschlag. Schnellschüsse sind nicht Merkels Schwäche, sondern ihre Stärke; wenn Du die EUROBONDS befürwortest, dann denk doch ´mal an die Folgen: Wer bezahlt denn die dann im Umlauf befindlichen hunderte von Milliarden, die von den Pleitestaaten geliehen wurden ???
Etzel
Ich hoffe auch.@Dieter Kuhlmann
Das NEIN auf Dauer hat bei der Merkel noch nie funktioniert.was sie noch üben sollte,um es bei der entsprechenden Entscheidung zu können.@Dieter Kuhlmann
Schlechte Filme werden für die “Goldene Himbeere” nominiert. Für schlechte Europapolitik sollte ebenfalls so ein Preis ausgelobt werden. Nominiert wären: Die Südeuropäer für exorbitante Schuldenmacherei. Die EZB für eine brandgefährliche Währungspolitik. Die EU-Kommission, in persona Manuel Barroso, für die Chuzpe, Deutschland werde über irgendwelche diffusen Euroanleihen letztendlich den Löwenanteil der Gesamtschulden Europas bestreiten. Und schließlich Deutschland und Angela Merkel für das zwangsneurotische Festhalten an einer Gemeinschaftswährung, wenn die denn eine Pickelhaube über ganz Europa stülpt.
Europa, das heißt die Idee der Gemeinschaft der Völker Europas, wird mit jedem weiteren Tag immer mehr zu einem Schundstück aus Verschwendung, Bettelei, Unfähigkeit und autoritärem Machtgehabe. Nur hoffnungslose Romantiker träumen noch von der großen Einheit. Denen, die noch immer der EU und dem Euro beitreten wollen, wie die meisten Balkanstaaten oder die Türkei, kann man nur mit Dante warnend zurufen: “Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!” – Es ist die Hoffnung, daß aus dem innereuropäischen Geschachere um Macht und Einfluß noch irgendetwas anderes erwächst, als ein ähnlicher Zustand wie Ende des 19. Jahrhunderts, denn der ist nur noch eine Frage der Zeit.
Einen “Oscar” für besonders gute Europapolitik wird dieses Jahr übrigens nicht vergeben. Es hat niemand ein solches Werk eingereicht.
….dieser seltsame Barroso, der in seinem eigenen Land keine Ordnung schaffen konnte, was will der eigentlich ?
Ist dieser Mesnsch einschl. des ²Schweaben : “westlich von Paris gibt es nur Kühe” eigentlich demokratisch ligimitiert? Nein, keineer von denen !
Man stelle sich vor: ich will mein Geld ausgeben und muss zuuvor meinen geliebten Nachbarn um Erlaubnis fragen?
Das wirft doch alles verfassungsrechtliche Fragen auf!
Dies kommt einer Endmündigung gleich.@hel
Wenn ich auch sonst kein Fan von Fau Merkel bin, in diesem Falle hat sie absolut recht: EUrobands sind KEINE Lösung, sondern vergrössern das Problem.
Heute konnte Deutschland nicht so viel 10-Jährige Anleihen plazieren, wie benötigt. Der “Markt” sagte, die Zinsen seien zu niedrig, deswegen unattraktiv.
Das beweist, dass es den meisten Anlegern gar nicht so sehr auf die Sicherheit ankommt, sondern auf die Rendite. Oder anders: sie wollen beides: hohe Zinsen und 100% Sicherheit, weil sie das aus der Vergangenheit so gewohnt sind.
Bei Eurobonds wäre also weder gesichert, dass überhaupt genug Anleihen plaziert werden können, um kranke Länder zu stabilisieren, und anderseits automatische eine wesentliche Erhöhung der Zinsen = Kosten für alle damit verbunden. Es wäre so, als würden plötzlich alle zu italienischen Konditionen aber mit deutscher Sicherheit sich finanzieren müssen/können. Das System ist also von ersten Moment an ebenfalls zum Scheitern verurteilt. WSürde die Steuerzahler nur weitere Abermilliarden an Zisenen kosten, ohne irgendeinen Vorteil dafür zu erhalten. Geld verbrennen würe da wenigstens noch mit demn Sinn eines Feuers verbunden, bei gleichem Ergebnis.
Schnellstens eine Beerdigung der Euro-Zone und allenfalls eine langsamer aber sich dafür solide entwicklende EU ohne gemeinsame Währung !
- Es ist leider genauso gekommen, wie die meisten zur Euro-Einführung nicht befragten deutschen Bürger befürchteten: die meisten Länder des südlichen Europa hängen sich einfach an die wirtschaftlich und fiskalpolitisch einigermaßen solide arbeitenden Nationen an und sehen deshalb auch überhaupt keinen Anlaß ihre verschuldeten Haushalte in Ordnung zu bringen. Eigentlich logisch…
- Also nichts wie raus aus diesem schmarotzerfördernden Gebilde, so schnell wie möglich !
- Und was diese Witzfigur Baroso angeht, der bellt nur Heißluft. Dieser Typ trickste beim Euro-Stabilitätspakt bzgl. des portugiesischen Haushaltes wie Griechenland und alle wußten es. So ist es in der EU: Lumpereien werden gegenseitig akzeptiert. Und so ein Typ läßt man als Kommissionspräsident agieren.
P.S. man kann nur hoffen, es gibt in unserem Land baldmöglichst eine Bewegung die “Weg von Europa” als ihr Credo propagiert. Sie hätte meine volle Unterstützung…
sehr gut Ramses! nur schade, daß es so wenig Möglichkeiten gibt, wirklich Etwas zu verändern.
Etzel
Wenigstens wir Deutschen sollten doch noch unseren Beitrag dafür leisten, dass das griechische Großkapital weiterhin hunderte von Milliarden ungehindert in die Schweiz verschieben kann.
Das ist doch das Mindeste was wir tun können.
Geldwäsche und Steuerhinterziehung dulde ich nicht.@Delitant
WEN willst Du eigentlich verarschen ???
Etzel
.. Die Wiedergeburt der “Mrs. No” ..
.. Kanzlerin Merkel und Premierministerin Margaret Thatcher ..
Haben eins gemeinsam, einen “starken Willen” und “Führungsstärke”. Kein Mann, kann das leisten, was eine Frau, zu leisten vermag. Und am Rande bemerkt..:
.. Deutschland geht “ES” gut, in “Hotel Merkel” ..
Und solange keine Alternative gefunden oder erarbeitet wurden, sagt Mama Deutschland “NEIN”..!
EUROPA ist noch ein Kind, das beschützt werden muß..!
Und wer blöd macht .. bekommt NICHTS..”
(Zusatzthema)
.. NPD-Verbot: Friedrich denkt nach.. ..
Sehr geehrter Herr Friedrich, denken Sie nicht zu lange nach, bitte..! Tuen Sie “ES” oder lassen Sie “es”.
Aber eins sollte Ihnen immer bewußt sein.
Unsere Polizei und Geheimdienste stehen voll hinter Ihnen, aber so, wie Sie die Polizei und den BND als unfähig bezeichnen, beleidigt jeden Civilist in Uniform und unsere Staatsbeamten.
.. Also bitte .!. handeln Sie schnell oder lassen Sie “ES” ganz..!
Gruß
bcstony
weiterso Frau Bundeskanzler. Was jedem Unternehmen Recht und Pflicht ist: bevor man ein Geschäft eingeht, sollte man das Ziel kennen. Der kurzfristigen Attraktion wegen sind schon zuviele, wie dann herausstellte, übereilt falsche Entscheidungen getroffen worden. Die muss die Allgemeinheit bezahlen. Erst müssen alle Zusamenhänge und Konditionen auf den Tisch und ausgehandelt sein. Dann kann man zu einem Konsenz kommen. Dann werden auch die Eurobonds eine Lösung sein. Nicht das Ziel in der Start verlegen.
……nur keine Panik, vieles wir sich schon dadurch demnächst lösen, dass wir für’s Schuldenmachen schlicht kein Geld mehr an den Märkten bekommen. Dann greift die schwäbische Hausfrau halt nur noch auf das Kapital zurück was ihr auch nur zur Verfügung steht. Besser kann man doch die Haushaltsdisziplin nicht einfordern. Gell?
Wenn nichts dazwischen kommt, ist es mit der Merkelschen Alternativlosigkeit im Jahre 2013 vorbei. Es wird vorgesorgt, daß bis dahin noch so viel wie möglich an “Unionsideen” in die Tat umgesetzt wird. Berlusconi hatte einst die Wahl: Gipfel in Brüssel oder Prozeß in Mailand. Das ist bei der Kanzlerin ähnlich, wenn auch weniger melodramatisch.
Was nützen aber diese Durchsetzungen in der EU, wenn man beim Volk aufgrund des chrislichen Hintergrundes auf dem Papier noch die Majorität besitzt, als einzigen Verbündeten aber eine in Agonie liegende Unternehmer- und Bonzenpartei hat? Und zusätzlich das angerichtete bald eh wieder von Rot-Grün möglicherweise wieder so weit es geht zurückgeschraubt wird? Alles geht wieder von vorne los.
Sobald Rot-Grün nach, ich sage mal 8 Jahren ausgespielt hat, kommt erneut die Union und wieder das Drehen.
Ein ewiges Katz- und Mausspiel. Und während das Volk hungert, säuft der Vorstand weiter.
Heil Dir im Siegerkranz – am Ende steht Firlefanz. Und der Kaiser ist tot.
@…Michael Egler
.. Heil Dir im Siegerkranz – am Ende steht Firlefanz. Und der Kaiser ist tot ..
.. da hab Ich ein Problem damit .. denk mal nach ..!!
Deutsche Geschichte, hat in EUROPA,
einen “ganz besonderen Stellenwert” aufgrund unserer belastende Geschichte. Diese fängt aber erst mit dem
“zweiten Welt-Krieg” an und endete mit über 50 Mio.
“toten Menschen” .. wie auch immer umgekommen.
Der “Kaiser”, Gott hab Ihn seelig, war ein Königs-Geschlecht und hat mit einem “aufgestiegenen” wie
“ES” der Fall war, im “zweiten Weltkrieg” war, NICHTS zu tun.
Also hab Respekt ..!!! vor der letzten Monachie, die “ES” in Deutschland gab. Denn ohne diesen Respekt vor der Geschichte, hast DU kein RECHT, so leichtfertig über UNSEREN letzten Kaiser zu reden.
.. immer freundlich bleiben ..
P.S. Deine Gesinnung ist mir egal, aber hab Respekt vor unseren Vorfahren.
Gruß
bcstony
@P. Degoulange:
- wundere mich etwas, denn bisher habe ich Ihren Argumenten meist etwas abgewonnen, auch wenn ich nicht immer der gleichen Meinung war.
Was aber unseren letzten Kaiser angeht, welcher der klugen internationalen Politik Bismarcks total entgegengesetzt agierte und damit zur Urkatastrophe des 20.Jahrhundert maßgeblich beitrug, da irren Sie in dessen Beurteilung gewaltig. Übrigens hatten bereits Zeitgenossen diesem mit einem tragischen Minderwertigkeitsgefühl gegenüber seinen britischen Vettern zu kämpfenden Monarchen den Spitznamen “Willy mit der Kopfprothese” verliehen und das nicht zu Unrecht. Er war nunmal tatsächlich verbürgt nicht der hellste Kopf: all sein krankhaftes Geltungsbedürfnis drehte sich darum, mit dem Empire seiner britischen Großmutter Queen Victoria zu konkurrieren.
Wenn aber dann noch als Qualitäts-Argument die Adels-Zugehörigkeit herhalten muß… Gute Güte, wenn da nicht die Dienstboten häufiger zur Blutauffrischung beigetragen hätten, wären diese Geschlechter schon sehr viel früher verblödet.
Außerdem Korrektur: vor 1701 waren die Hohenzollern keineswegs ein Königsgeschlecht, sondern allenfalls zu Kurfürsten aufgestiegen…
http://bielefeld-blog.de/17.12.2010/der-adel-im-busch-der-minister-vorm-schlusswort/
Frau Merkel irrt: An den Eurobonds führt kein Weg mehr vorbei, um den Euro kurz und mittelfristig zu stabilisieren. Man kann die Ausgabe zeitlich limitieren und mit Bedingungen verknüpfen, um Länder wie Griechenland, Italien, Spanien etc. zu mehr Sparsamkeit zu verpflichten. Aber die von Frau Merkel als Voraussetzung angestrebte Fiskalunion (die ohne Zweifel notwendig ist) zu etablieren, wird Jahre dauern. So viel Zeit haben wir nicht, um den Euro zu retten. Die Kosten eines Scheiterns würden weit über den Mehrksten liegen, die Deutschland für die Refinanzierung seiner Schulden über Eurobonds schultern müsste. 2 Milliarden Euro für ein Prozent mehr Zinsen sind Peanuts im Vergleich zu den finanziellen Auswirkungen einer europa-/weltweiten Rezession. Und an die sozialen Folgen will ich garnicht denken.
Es wären nicht zwei Milliarden mehr Zinsen, sondern vermutlich mindestens 5 bis 6 Milliarden jährlich. Das wäre in der Tat das kleinere Übel. Viel schlimmer ist, dass wir (DEU) für die Schulden der anderen Länder haften und bei jedem Schuldenschnitt eines anderen Euro-Landes mit sehr viel größeren Summen zur Kasse gebeten werden. Diese Schuldenschnitte werden zwangsläufig kommen, da ja nichts wesentliches an der Schuldenpolitik und Wirtschaftlichkeit der Staaten geändert wird.
So kommen schnell einige hundert Milliarden Euro Schaden auf uns zu. Deutschland wird dann sehr schnell selbst zum Pleitekandidaten. Nur ist dann keiner mehr da, der bei unserer Umschuldung hilft.
Traurig, wie Politik und Medien um die naheliegende Lösung des Problems herum eiern. Sogar die Linke lässt sich einlullen. Diskutiert werden:
- rigider Schuldenabbau a la Merkel, wodurch ganz offensichtlich gerade die Weltkonjunktur abgewürgt wird,
- Barosos Euro-Bond mit der Lizenz zum Gelddrucken, den auch die Linke sich wünscht,
- irgendetwas Undefinierbares a la SPD, die Merkel zwar zurecht unnötiges Schuldenmachen vorwirft, aber stattdessen Sparen, Sparen, Sparen verlangt, also im Grunde kein erkennbarer Unterschied zur Regierung.
Alle Journalisten machen diesen Blödsinn mit, dabei müsste es doch wie Schuppen von den Augen fallen, wenn man sich die exorbitanten Dividenden ansieht, die unsere Exportunternehmen trotz Krise gerade auszahlen. Eine gigantische Summe, die nur deswegen möglich ist, weil hierzulande die Löhne schon seit Jahrzehnten unterhalb der Produktivitätsentwicklung steigen. Diese Dividenden sind deshalb möglich, weil die Unternehmen sowie Kapitalerträge in einer unerhörten Höhe in den letzten Jahren von den Steuern befreit wurden.
Warum fehlen diese Optionen in der Liste oben? Erhöhung der Gewinn- und Vermögenssteuern sowie die Erhöhung der Löhne? Warum fragen Journalisten die Politiker nicht genauso penetrant danach, wie sie gerade Guttenbergs Comeback in’s Spiel bringen.
Weder Steuererhöhung noch höhere Löhne würden der Wirtschaft schaden, weil beides nur eine Verteilung des Erwirtschafteten wäre. Konkurrenzdruck aus China und anderswo spielt da überhaupt keine Rolle. Es ist also nichts Unrealistisches sondern die vernünftigste und tatsächlich auch einzige Option, will man die soziale Marktwirtschaft wirklich retten. Und der Euro würde dadurch auch viel stabiler.
Ich will doch hoffen, dass sich die Journalisten nicht mit unserer Oligarchie verbündet haben. Fox lässt grüßen aus den USA.
Wolfgang Scheer hat recht!
- allzu wahr, in DEU herscht politisch der graue Einheitsbrei, Regierung und Parteien haben den eigenen Bürger längst aus dem Auge verloren…
Man würde ihnen gerne mit dem Stimmzettel die Quittung geben, nur wie ? Die Parteien unterscheiden sich nur noch in läppischen Geplänkeln, die Medien haben sich zu deren Wiederkäuern entwickelt und reflektieren in keiner Weise die Meinung der Bevölkerung.
Alles die gleiche Mischpoke und die sich neu formierenden Grüppchen scheinen auch keine Alternative…
Nur als Info, Pharao: Wir haben mindestens 30 Parteien auf Bundes- und Landesebene. Die Quittung kann man den Etablierten schon stellen. Indem man eine nicht unwesentliche Menge des Wahlberechtigtenanteils am Volk mobilisiert etwas anderes zu wählen. Man muß genau analysieren und feststellen, wer von den “anderen” es besser kann.
Doch bevor man dazu geneigt ist, macht man sich die geringste Mühe und wählt das vermeintlich geringere Übel unter den “Alten”.
@…Michael Egler
.. jetzt mal ehrlich ..
Heute .. ist nicht Dein Tag.
Hör mal auf, hier ganz offensichtlich was zu organisieren. Ich kann Dich ja verstehen, jeder hat das Recht, auf seine MEINUNG hat, aber so wie Du Dich heute Schriftlich zu Wort gemeldet hast, muß Ich jetzt mal so still und heimlich Fragen..:
.. Was geht bei Dir im Kopf ab ..
Du scheinst noch eine Rechnung offen zu haben..??!
Mit wem frage Ich mich und bist Du sicher, das Du diese Person, über diesen Chat bei heute.de, erreichen kannst.
Hier wird “offene Demokratie” inform von Meinungs-Freiheit, in einem öffentlichen Chat, betrieben.
Hier kannst Du keine Menschen überzeugen..!!
Hier kannst Du nur mitreden .. sonst NICHTS..!
Gruß
bcstony
@Michaele Egler:
- hätte gern von Ihnen die 30(?) verschiedenen Parteien benannt, die eine ernst zu nehmende Alternative zu unseren Bundestagsparteien darstellen ?
Nicht irgendwelche 0,2%-Wald-und-Wiesenparteien oder Grüppchen, die lediglich bei Landkreiswahlen antreten, sondern wirklich auf Bundesebene wählbare Organisationen mit einem seriösen Programm, die sich von dem sogenannten politischen Establishment in DEU wahrnehmbar unterscheiden. Alles andere wäre ja wohl Unfug.
Hoffe auf Ihre präzise Information…
Kleine Parteien wählen bringt überhaupt nichts. Die Regierenden unterstützen z.B. begeistert die Piraten, weil die die Opposition zerlegen.
Etwas ändern könnte die SPD. Die war ja mal berüchtigt als Steuererhöhungs- und Lohnerhöhungspartei. Jetzt brauche wir so ein Programm und was ist? Totalausfall von denen. Die Gründe sind bekannt. Leider blockiert die SPD echte Lösungsansätze und die Oligarchie freut sich. Sowohl über die SPD als auch über die Piraten.
Sie haben recht, finde ich. Statt hier in Selbstgerechtigkeit zu schwelgen, sollten wir wissen, dass Investoren/Spekulanten/Banken und die von ihnen bezahlten Ratingagenturen jederzeit auch an dem Ast “Deutschland” sagen werden, wenn wir uns als Europäer nicht zusammenschließen. Wir machen schließlich trotz erheblicher Steuermehreinnahmen in diesem Jahr weiterhin Schulden im nächsten Jahr und noch ein paar mehr im übernächsten.
Was wir von unseren Regierungen zu fordern haben, ist endlich und schnellstens die Regulierung der Finanzmärkte und Ausgabe von Staatsanleihen mit fixen gemäßigten Zinsen – europaweit. Es nützt auch nichts, immer wieder griechische Milliardäre anzuführen, so lange wir unsere eigenen immer wieder schonen. Wo bleibt bei uns die Vermögenssteuer – viele Reiche drängen sogar selbst darauf.
Die allermeisten Griechen gehören nicht zu den Reichen – wie die meisten Deutschen auch nicht. Wollen wir zusehen, wie sich statt eines starken geeinten Europa ein Kampf Nord gegen Süd entwickelt?
Alle, die hier und in Südeuropa nicht zu den Betuchten gehören, sitzen in einem Boot – denn von denen/uns wird die Zeche für das WIrtschaften nach dem Motto “Die Märkte/Finanzmärkte regulieren sich selbst” schließlich bezahlt.
Hier noch ein sehr lesenswerter Artikel im (englischen) Guardian von heute:
http://www.guardian.co.uk/global/2011/nov/24/debt-crisis-germany-1931
Es ist meiner Meinung nach das Wichtigste, dass alle Euroländer versuchen in absehbarer Zeit ausgeglichene Haushalte vorzulegen. Mit den Reformen dafür muss aber schon heute begonnen werden, so schmerzhaft sie auch sein mögen. Da muss jedes Euroland vor seiner eigenen Haustür kehren, auch Deutschland, schließlich machen wir auch nächstes Jahr wieder neue Schulden.
Ein falsches Signal wäre es jetzt zu sagen, dass wir alle so weiter machen können wie bisher. Euroanleihen würden dafür stehen, dass man weiter enorme Schulden machen kann und die anderen (wer auch immer das sein mag) werden schon dafür zahlen. Das bringt uns erst recht in die Abhängigkeit der “Märkte”. 17 mal das Szenario Griechenland wird die Eurozone nicht überstehen!
Lieber Herr Barroso,
die angestrebte EU ist die Idee der Gemeinschaft der Völker Europas, wie ein Blogger auf den Punkt brachte. Für diese Gemeinschaft, die sich im Wesentlichen auf eine gemeinsame historische und kulturelle Verbundenheit stützt, werden wir Deutsche immer einstehen und jedwedem militärischen Säbelrasseln untereinander entschieden entgegenwirken. Auch eine deutsche Hegemonie braucht niemand befürchten und wenn sie käme, würden alle mit Sicherheit davon profitieren. Eines verspreche ich Ihnen aber mit Sicherheit. Werden die Schulden der Mitgliedsstaaten a la EURO-Bonds in der jetzigen Situation und mit der Mentalität der Schuldenstaaten vergemeinschaftet, kommt dies einer Kriegserklärung gleich und dann fürchten Sie schon mal den Furor Teutonicus. Sie und Ihre Kumpanen können Bunga Bunga machen wie sie wollen und ist mir sch… egal. Machen Sie Dolce Vita und leben Sie für den Augenblick, bitte – Ihre Entscheidung, Ihre Schulden.
Das Lustige ist ja, dass wir deutschen seit Jahren praktisch (mit Inflation) keine Lohnsteigerungen hatten, um die Arbeitsplätze zu sichern. Dadurch hat bei uns die Bevölkerung schon auf Geld verzichtet, auf das die Arbeiter in anderen Ländern nicht verzichtet haben! (Vgl. Lohnsteigerungen in den Krisenländern.) Und mit Eurobonds wäre es dann so weit, dass wir uns selbst zurückgehalten haben und gleichzeitig die fehlende Zurückhaltung der anderen mit tragen! Transferunion – nein danke! Wenn Merkel umkippt, dann hat die deutsche Bevölkerung praktisch eine Diktatur beim Thema Euro, da keine große Partei mehr kritisch wäre.
Hinzu kommt, dass in Europa trotz aller heile Welt Rufe der deutschen Politiker eben kein so großer Gemeinschaftssinn herrscht. Während alle US-Amerikaner eine Identität haben, gibt es in Europa klare Trennungen, Kulturelle Gegensätzlichkeiten, die die deutschen Politiker klein reden. Bitte nicht falsch verstehen, wir teilen alle ähnliche Werte und sollten somit (wie bisher auch schon ohne Euro) eng zusammenarbeiten, aber mir soll mal einer glaubhaft versichern, dass die Franzosen (wahlweise auch die Engländer oder die Italiener) nicht spürbar nach eigenem Vorteil suchen. (Da kann man Deutschland auch einschließen, jedoch sind wir immerhin trotzdem noch die größten Geldgeber) Die Franzosen sind ja auch nur so aktiv in der “Rettung” der Pleitestaaten, weil das eigentlich die Rettung der französischen Banken ist.
Grundsätzlich sehe ich es nicht ein, dass wir das Geld in die Pleitestaaten schicken, von deren Wirtschaftsweise (Berlusconi… Mafia… Vetternwirtschaft in Griechenland…lange Siesta am Nachmittag) nichts gutes zu hören ist. Zudem haben wir deren Regierungen nicht als Volk mit wählen dürfen (was z.B. in einem Einzelland Transferzahlungen legitimiert), dürften dann aber für deren Fehler mit verantwortlich sein.
Hoffentlich bereitet Frau Merkel schon heimlich einen Euro-Nord vor, um überraschend und ohne Kapitalflucht eine Währung mit den anderen auf Stabilität abzielenden Nord-Ländern zu Formen. Wenn den Südländern eine (später) fester Wechselkursbereich zugesichert (vgl. Wirtschaftswoche), dann ist das auch kein Rauswurf des Südens sondern ein Aufteilen in Regionen, die eine Einheitliche und jeweils an die Gegebenheiten angepasste Politik erlaubt. Dadurch geht es vor allem dem Süden später besser und der Anstieg unserer Währung wäre nicht zu stark. (Wobei da immer wieder einfach übersehen wird, dass mit einer aufgewerteten Währung auch die Importe billiger werden.) Europa hat auch (bzw. besser) vor dem Euro funktioniert.
Das Frau Merkel jetzt auf einmal “No” sagt, hat einen total einfachen Grund.
Sie tut das nicht, weil sie keine Eurobonds haben will. Die Mutti ist genauso großer Euro – Faschist wie dieser ekelhafte Juncker aus Luxenburg.
Nein, der wahre Grund ist, Frau Merkel kann tatsächlich lesen!!
Und wer lesen kann der weiß, daß es niemals Eurobonds unter Beteiligung von Deutschland geben wird.
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem letzten Urteil ganz eindeutig in seiner Urteilsbegründung gesagt, daß es keiner dauerhaften haushaltspolitischen Institution zur Rettung von Europa zulassen wird.
Bedeutet, daß die Eurobonds niemals kommen werden, auch wenn die Mutti das wollte. Das Bundesverfassungsgericht wird kein Prrojekt durchgehen lassen, was die Haushaltssoveränität von Deutschland dauerhaft in Frage stellt. Ich sehe hier auch den ESM der wieder der Quatsch auch heißt fallen. Auch diesen Wird das deutsche Verfassungsgericht nicht zulassen als dauerhafte Einrichtung.
Aber unsere dummschwätzende Wackeldackel(in) verkauft das Ganze sehr gut – nämlich als ihre Entscheidung (welche es tatsächlich aber gar nicht ist).
Sieht auch wirklich schlecht aus, wenn die Eurobonds eingeführt werden und das Verfassungsgericht 2 Stunden später die ganze Nummer abbläst, oder?
Langsam mit den jungen Pferden. Als es um die Reform des Wahlrechtes ging hat auch keiner und sonst erst spät gemeckert. Theoretisch gingen die Bonds, doch dann blamiert sich Berlin.
Na ganz einfach:
Dann ändern wir doch vorher (zum Wohle aller) die Verfassung mit 100% dder Stimmen des Bundestages.
Und dann ????
“Führungsanspruch”…? Ja, mit Sicherheit seitens der Barroso & Co-Marionetten an den Hampelmamm-Fäden der Londoner und FED-Bänker. Wieso nehmen sich diese von niemandem gewählten Typen das Recht heraus, über die Steuerkasse deutscher Bürger zu verfügen – wie bereits in Rom und Athen…??
Bei der Kanzlerin sehe ich bis heute (anders als bei der Schäuble-Clique und bei Rot-Grün) nur einen legitimen Anspruch auf Verteidigung (!) der deutschen Hohheitsrechte gegen den Brüsseler Faschismus. Also das schiere Gegenteil von “Führung”.
PS: Sarkozy ist erstaunlich ruhig geworden. Ich habe den Eindruck, dass die Merkozys die neuen DM- und Franc-Scheine schon gedruckt haben. Der EU scheint “der A*sch auf Grundeis zu gehen”…
Wenn man doch endlich begreifen möchte,
wie häßlich und ungerecht Europa ohne die Wechselkurse der kleinen passenden Währungen geworden ist,
dann könnte man die Misere in Ruhe beenden.
Wenn Sarkozy ein echter Franzose ist (ist er das?), dann wird er lieber mit der Bruni Babywindeln wechseln als französisches Steuergeld gegen den angelsächsischen Euro.
Davür sind die Politiker viel zu stur,als dass sie jetzt ihr Projekt EU beenden.@werner
Schade, dass wir deutschen fast alles mit uns machen lassen. Bis auf die Stuttgart 21 Demonstranten, die wegen ein paar milliarden (im Vergleich zur Transferunion lächerlich), aber vor allem wegen allem Möglichen wie “um den Park zu schützen” demonstrieren, hat bei uns noch keiner der angeblichen 80 Prozent der Bevölkerung, die gegen Transferzahlungen sind, demonstriert. Aber das dürfte nicht nur an unserer notorischen Streikmüdigkeit liegen (vgl. Frankreich ist da krasser), sondern auch an der Angst, als Europagegner abgestempelt zu werden – eventuell sogar vom Ausland als deutscher Faschist und was weiß ich noch alles. Aber irgendwann werden diese Bedenken auch nicht mehr Demonstrationen verhindern.
Nach dem zweiten Weltkrieg sollte Deutschland nie wieder auf die Beine kommen. Der kluge Marshallplan hat das dann verhindert. Aber was damals nicht gelungen ist versucht ein Herr Barroso, der wohl aus Spanien kommt, dem Land also was derzeit erhebliche Probleme hat,nun umzusetzen: Macht Deutschland klein. Zerstört das, was die Deutschen in den letzten Jahrzehnten -zugegeben mit ausländischen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen- erarbeitet haben. Gebt die macht an Europa ab – eine Bürokratie von Technokraten, die die Probleme noch schlimmer macht.
Nein, ein Europa was von unfähigen Politikern geführt wird will ich nicht. Frau Merkel: Bleiben sie hart. Keine Vormachtstellung der EU-Kommission – kein Diktat von Herrn Barroso.
Wer ist “Herr Barroso”…?
Glauben Sie ernsthaft, dass dieser kleine Statist – oder sonst ein Apparatschik in Brüssel – irgendeine Entscheidung alleine treffen darf…?
Portugiese
Die “Welt” glaubt, dass mit der Euro-Krise die “deutsche Frage” wieder auf dem Tisch liegt. Darf man das als das
letzte “Argument” der Erpresser verstehen?
Sinngemäss wie der ZDF-Autor hat gestern auch ein EU-höriger “Welt”-Autor die These aufgestellt, Deutschland sei “für die Hegemonie zu klein und für das Gleichgewicht zu gross” – und müsse deshalb an die EU abgetreten werden, mithin von der Landkarte verschwinden!
Die “deutsche Frage” können und werden die Deutschen (die Bürger!) alleine beantworten, ob das der in- und ausländischen Politik gefällt oder nicht. Insbesondere drei Generationen seit 1945 und seit dem derzeit stattfindenden Putschversuch durch die EUdSSR.
“Für die Hegemonie zu klein”. Ja, zum Glück! (Obwohl auch kleinere Staaten wie Grossbritannien und Frankreich noch nie ein Problem mit dem eigenen Grössenwahn hatten). “Für das Gleichgewicht zu gross”. Weshalb? Wer hindert andere europäische Staaten daran, die gleiche Wirtschaftskraft zu entwickeln? Das ist NICHT unser Problem.
Aber es gibt eine ideale Variante Nr.3, mit der alle in Frieden glücklich wären:
Das Schweizer Modell 2.0 der Direkten Demokratie von unten nach oben (Gemeinde-Land-Bund) anstatt umgekehrt, absolut neutral, am liebsten ganz ohne Parteien, zumindest aber mit einer um 90% auf ein Minimum reduzierten Bundeskompetenz. Die Zweidrittel-Mehrheit einer Volksabstimmung wäre garantiert!
Ja, Volksabstimmungen klingen interessant! Da bin ich grundsätzlich dafür, wobei ein Teil der Möglichkeiten, die gewählt werden können von verschiedenen Expertengruppen kommen sollten und das Volk eigene Erweiterungen dieser Gesetze/Pläne sowie die vorgegebenen Komponenten zur Abstimmung hat. Aber ohne Experten bekomme ich in Anbetracht der Menschen, die auf RTL usw. porträtiert werden bzw. dieses anschauen, bedenken.
Das Problem ist nur, dass unsere Politiker nur an die Macht denken, was sich ja immer vor Wahlen und nach Wahlen zeigt. Eigentlich bräuchte man nur die Berater die hinter den Politikern stehen, denn dass ein Mediziner (Rösler) mal Gesundheitsminister und dann Wirtschaftsminister ist zeigt doch, dass auf der Ebene Fachwissen nicht relevant ist.
Man müsste die Parteien dazu verdonnern, vor Wahlen nur Programmkomponenten zu entwerfen, die dann von verschiedenen Expertengruppen zu mehreren auch mal parteiunabhängigen Kombinationen zusammenfügen. Somit wählt das Volk eine von ihm Gewünschte Politik (deren Sinnhaftigkeit dank sorgfältiger Zusammenstellung sichergestellt ist), die die Politiker dann umsetzen müssen und eben nicht ein festes Programm einer Partei.
Werter @Jupp, Vorsicht mit dem Wort “Experten”. Dieser Begriff ist längst zu einer inflationären und undefinierten Ausrede verkommen – konkret für “systemrelevante” und “alternativlose” Lobbyisten aus Konzernen und Finanzmärkten.
ECHTE Experten aus der parteilosen Realwirtschaft gibt es wie Sand am Meer, aber die werden von den Medien ignoriert und totgeschwiegen!
- das wäre tatsächlich was. Ist aber leider nur Wunschdenken.
Dert Portugiese José Manuel Barroso und die ehemalige FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda Angela Merkel haben beide eine kommunistische Vergangenheit. Der eine als Maoist, die andere als Honneckers Mädle. Für uns Deutsche kommt dabei nichts Gutes heraus. Wir werden abgezockt, entrechtet, inflationiert. Opposition? Fehlanzeige! Nicht einmal die Piraten ante portas wollen das deutsche Volksvermögen vor dem Zugriff Dritter schützen. So ist das, wenn das Volk immer dieselben linkslastigen Parteien wählt!
Die planmässige Plünderung durch die EUdSSR geschieht in dieser Reihenfolge…
- Zuerst EU-Gründung zwecks Unterwanderung der Nationalstaaten.
- Dann Krisen produzieren; durch Blasen und Schulden.
- Dann Euro-Währung als idealer Brandsatz zur Krisenbeschleunigung.
- Dann staatliche Konkursverschleppung bis zur Handlungsunfähigkeit.
- Dann Machtergreifung durch EUdSSR-Apparatschiks in den Pleitestaaten.
- Dann Steuererhöhungen und Leistungskürzungen zwecks Bankenrettung.
- Dann Privatvermögen durch Inflation in den Konkurs treiben.
- Dann kaufen Banken die Privat- und Firmenvermögen zu Ramschpreisen.
- Dann die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa.
- Dann arbeiten 500 Mio versklavte Europäer für die FED-Filiale EUdSSR.
Die EUdSSR ist eine private Filiale der privaten FED und gehört David Rockefeller & Co-Faschisten. Das grösste Wirtschaftsverbrechen der Weltgeschichte, bisher nur übertroffen vom Kommunismus und vom Vatikan.
Der Stand heute ist also “systemrelevant”: Die EUdSSR entscheidet über Steuererhöhungen für den Souverän (Bürger!) in angeblich noch souveränen Staaten. In Athen und Rom werden zwei Staaten bereits von EUdSSR-Putschisten regiert. Volksabstimmungen und sogar Neuwahlen werden verhindert. Die Presse schweigt.
Offenbar nicht “eingeplant” war die dumme Stimmungsmache gegen den hässlichen Buhmann Deutschland. Unser Glück im Unglück, um das System noch rechtzeitig zu entlarven.
.. freundliche Grüße aus Baden-Baden ..
Das Konzept von Frau Merkel ist schlüssig und unvermeidlich.
Das sehen Gabriel und Grüne zwar anders.
Aber diese Leute sind eher für die SOLL-Seite des Lebens zu haben. In den Ländern und im Bundesrat wird alles blockiert, was Geld sparen könnte und in Sachen Sparen und Wirtschaft wird weiter verbrannte Erde praktiziert.
–
Eine Änderung in der EU wäre kein Problem.
Dazu kann man den Druck der Märkte verwenden.
Das Gesetz zur Schuldenbremse könnte man einfach übernehmen. Abstimmung übernächste Woche. Auch in Deutschland. Die Schuldenbremse wird hier einfach vorgezogen.
Dann ist Schluss mit abstrusen Haushalten wie in NRW.
Die Regierungen ändern sich aber leider erst, wenn es 5-nach-12 ist. Und die öffentlich rechtlichen Medien machen mit ihren Rundfunkräten die passende Hintergrundmusik zu dieser Verdrängungsposse. Wie in Italien.
Betrachten wir den ganzen Misthaufen mal logisch (was Politiker bekanntermaßen nicht können):
Der Euro hat uns in Deutschland gar nichts gebracht außer Zeitarbeit und Bürgschaften.
Der EU – Verwaltungsapparat (oder auch “Die Gnadenbrotausgabe für Politiker” ist vollkommen inkompetent und außerdem noch überflüssig.
Die europäischen Völker wollen diese EU nicht (das sagen die Biten, Niederländer, Deutschen und Österreicher – egal mit wem ich rede, keiner will diesen Mist haben).
Europa und der Euro sind gescheitert, die vielgerühmte Globalisierung, welche uns als ein “Zusammenwachsen der Welt” vermittelt wurde, bringt auch nur Elend, Unruhen und Armut.
Logische Schlußfolgerung:
Reset drücken, die Nationalstaaten wieder herstellen und die Märkte kontrolliert entwirren.
Danach geht es allen Völkern wieder besser. Odder mint einer, daß man mit einem Franzosen, Niederländer oder Ami kein Bier mehr trinken könnte ohne Globalisierung, Europa oder Euro?
Jeder dieser bezahlten Politikkasper, der in dieser Frage als Panikmacher auftritt und vom “Ende der Welt” redet oder von “Krieg” als Folge einer Nationalstaatlichkeit, ist einfach nur lächerlich. Die Völker verstehen sich sehr gut, die Menschen verstehen sich sehr gut. Einzig der Euro, Europa und die finanziellen Untriebe der Zocker führen zu Verstimmungen und einem Gefühl der Zweitrangigkeit.
Es muß hier undd jetzt Schluß sein, oder wir erleben das 17. und 18. Jahrhundert nochmal. Und das will keiner unseren (damit meine ich alle Völker) Kindern antun.
Europa brennt, diiee Armut ist auf dem Vormarsch, aber niemand will es sehen.
Frau Merkel ist vermeidbar und ihr Konzept ist ein Fähnlein im Wind…. ich glaube kaum, daß die Mehrheit der deutschen Bürger hinter dem momentan verzapften Finanzwahn steht und sollte per Volksabstimmung entscheiden, ob wir diesen Unsinn länger mittragen wollen und die PseudoEuropäer mal auf ihre selbstgemachten Vorschriften hinweisen, gegen die alle stämdig mit Freude verstossen….
Wenn es eine Volksabstimmung wegen dem EU-Finanzwahn geben würde,würden die Führungskräfte hinterher psychisch zusammen brechen,weil keiner dafür ist und die ganze EU-Regierung um sonst war.@Staatsfeind No1
So, jetzt versuche ich mal diese ganze lange Geschichte auf das Wesentliche zu komprimieren:
Euro- Bonds hin, Euro-Bonds her – Merkel hin oder Merkel her – Mrs. NO oder Mrs. Yes – das tut alles nichts mehr zur Sache!
Wir wären gut beraten, wenn wir uns alle darauf einstellen – ob Maurer, Bäcker, Polizist, Rentner, Zahnarzt, Finanzbeamter, Manager, Ingenieur, Krankenschwester, Türsteher usw. usw. – dass unsere verfügbaren Einkommen und unser Vermögen in den nächsten 3 bis 5 Jahren halbiert werden.
Bei dieser Prognose handelt es sich aber um den denkbar günstigsten Fall!
Gruß D. Ackermann
P.S. Am meisten tun einem in diesem Zusammenhang Leute leid, welche 10 Millionen oder noch mehr Jahreseinkommen haben – denen fehlen dann nämlich gleich 5 Millionen oder noch mehr!
Gruß D. Ackermann
Aus Sicht der *anderen* ist natürlich jede Europäische Lösung gut und empfehlenswert, bei welcher die eigenen Pfründe geschont und Deutschland noch weiter belastet wird. Denn Deutschland ist ja *Geberland*: Das verpflichtet.
Euro-Bonds dürften der jämmerliche Versuch sein, einen Totalangriff auf den Deutschen Steuerzahler so zu fragmentieren, dass *niemand* etwas merkt. Das ist etwa so, wie es die Italiener mit ihrem Müll machen: So lange unter Humus und Beton mischen, bis die EU-Grenzwerte *erreicht* werden. Dass da *normal* überhaupt kein Dyoxin drinnen wäre, spielt dann keine Rolle mehr.
Die Märchentanten/onkels vom ZDF wollen natürlich wieder EU-Kuschelharmonie vom Feinsten. Wenn Mami und Papi sich streiten, werden sie ganz traurig. Ich würde gerne mal für ein paar Monate bei dem Sender arbeiten, nicht so sehr des Geldes wegen, sondern um die seltsame Psyche dieser Einrichtung und ihrer Protagonisten zu ergründen. Oft frage ich mich: In welchem Kinderwunderland leben die da eigentlich? Ich meine: Wenn die die Inhalte all iher Beiträge zusammenzubringen in der Lage wären, die müssten doch was kapieren. Aber ihr Denken scheint durch ständige *Thematisierungen* so grauenvoll zerstückelt, dass keine Kuh mehr herauskommt sondern Rindergehacktes…
Traurig!
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Mein Papi frackt Erdgas und gefährdet Böden und Gewässer
incl.Trinkwasser,was dann besonders schädlich für Kinder ist,wodurch Ihr Papi kindeswohlgefährdent ist.@Wonneproppen
Schon jetzt ist unsere Verschuldung höher als erlaubt, nämlich 80 statt 60%. Italien hat als Gesamtverschuldung 1,9 Billionen, Deutschland 2,0 Billionen, aber wir sollen den Euro retten
Auch sollen wir durch den Eurobond höhere Zinsen zahlen. Das erhöht unsere Verschuldung zwangsläufig. Dafür werden wir dann von den Währungshütern gegeißelt werden.
Eigentlich alles unfassbar…
Der Euro ist tot, rette sich wer es noch schafft.
Dieses Desaster war auch von mir, einem absoluten Nichtfinanzfachmann abzusehen, weil man eben nicht derartig unterschiedliche Volkswirtschaften zusammenwerfen kann.
Dabei ist die Unwilligkeit der Griechen und Italiener Steuern wirklich einzutreiben, noch gar nicht berücksichtigt. Zumal auch Deutschland jährlich rund 100 Mrd an Steuern hinterzogen werden durch Tricks gegen die nichts wirksames unternommen wird.
“Welche Rolle spielen die Banken?
Welche Rolle spielen dabei Banken und Rating-Agenturen? In New York treffen die Autoren einen ehemaligen Vorstand der weltgrößten Rating-Agentur Moody’s. Er erzählt, wie Gutachten manipuliert wurden, um Gewinne zu sichern. Klare Worte auch vom legendären Finanzinvestor George Soros: Die Politik habe versagt bei der Regulierung der Finanzmärkte und in der Euro-Krise.”
(zdf, Ende November 2011)
Klare, unmissverständliche Worte. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Allmählich besinnt sich der Journalismus in Deutschland, was seine echten Aufgaben sind.
Wir Deutschen wollen und brauchen ja Europa, ich denke, da gibt es bei den Meisten auch Konsens.
Wir wollen aber ein Europa, wo Ordnung herrscht, und sich nicht jeder unkontrolliert nach seinem Gusto mal einfach so bedient.
Verantwortung übernehmen heißt verantworten, also nicht gutes Geld dem Schlechten hinterher werfen.
Auch in der Politik gilt, wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Das müssen die Nehmerländer nun mal begreifen.
Wenn sie dies nicht wollen, sollen sie sich andere Dumme suchen, die ihnen Geld schenken.
Also, Frau Merkel, stark bleiben.
Sorry, Tomca, da haben wir keinen Konsens.
Deutschland braucht dieses Europa (die jetztige Art der Vereinigung) nicht. Und auch die anderen europäischen Länder brauchen dieses Europa nicht.
Deutschland (und Deutschland ist das deutsche Volk) will dieses Europa auch gar nicht. Hätte es damals eine Abstimmung geben, dann wäre wir niemals Teil dieses Blödsinns geworden. Würden wir heute abstimmen, wären wir morgen kein Teil mehr von diesem Europa.
Ein Europa der Kooperation ja, ein Eeuropa der gemeinsamen Politik, Währung und Wirtschaft braucht aber kein Mensch.
Was bei solchen künstlichen Gebilden passiert sehen Sie doch gerade. Das wird immer wieder passieren, da kein Land und kein Volk seine Souveränität aufgeben wird.
Also, Schluß mit dem Quatsch.
So ,wie es jetzt ist, brauchen wir Europa wahrlich nicht. Da stimme ich zu. Aber genau um entsprechende Änderungen geht es ja.
Siehe auch die Geschichte Deutschlands. Wir hatten Vielstaaterei, andere länder, wie Holland, England, Frankreich waren auf dem Weltmarkt als Weltmacht.
Die Vielstaaterei Europas sollte mindestens kooerdiniert werden, oder wir haben auf der Weltbühne nur noch kleine Nebenrollen, mit dem Gehalt für kleine Nebenrollen.
Dann Tschüß – Superstar Deutschland, es Lebe China, Rußland und Co..
Der Euro ist mitnichten tot. Es wird immer einen Euro geben, weil größere Staatengebilde zwangsläufig eine gemeinsame Währung benötigen.
Also: Jede *Ersatzwährung* würde vom zügellosen Finanzsektor genauso wieder gegen die Wand gefahren werden wie das derzeit mit dem Euro geschieht.
Deshalb liegt jeder irgendwo gewaltig daneben, der den Euro *abschaffen* will und die Strukturen erhält.
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Mein Papi frackt Erdgas dass die Wände wackeln.
Haben Sie für Ihre These der “Zwangsläuftigkeit” auch eine logische Beweisführung…?
Ich bin Realist und halte mich an physikalische Naturgesetze. Mathematik ist ein Teilbereich davon; auch wenn Bänker mit Adam Riese bekanntlich auf Kriegsfuss stehen…
Um Antwort wird gebeten.
Haben Sie eine für das Gegenteil? Deutschland als Föderale Bundesrepublik dürfte wohl Begründung genug dafür sein, warum zusammenwachsende “Entitäten” früher oder später eine gemeinsame Währung benötigen. Man muss allerdings die Ungleichheiten behandeln und zugleich auch parasitäre Tendenzen abstellen.
Mit anderen Worten: Selbst wenn die Bayern es langsam satt sein sollten, Friesen oder Bremer zu alimentieren, so wird doch wohl niemand hier auf die Idee kommen, die alten Fürstentümer wieder einzuführen.
Freilich: In der EU scheint man gerade das Gegenteil vorzuhaben: Demokratische oder föderale Strukturen unter die Fuchtel der Aristokratie von erlauchten *Karlspreisträgern* zu bringen wie bei den Sachsenkriegen das Evangelium mit dem Schwert zu verbreiten.
Deshalb mein Hinweis auf die Strukturen, welche entsprechend anzupassen wären. Solange aber der Bock (Finanzsektor) jede Verbesserung erfolgreich vereitelt, indem er mit lokalen Nachteilen droht (Börse, Bankenzusammenbruch etc.), wird man schlecht Gärtnern können… ja, die Böcke schreiben sogar Lehrbücher über das Gärtnern… und die Gärten sehen entsprechend aus: Bockgerecht!
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Mein Papi freckt Erdgas und gefährdet wervolle Mineralquellen.
@Wonneproppen, bei allem Respekt, aber Ihre “EU-Ideale” sind eine weltfremde Illusion.
A) Die EU ist kein “Staatengebilde”, es gibt keine “Bundesrepublik Brüssel”, sondern nur (!) eine künstlich aufgeblasene Apparatschik-Behörde, gesteuert von Finanz-, Konzern- und sonstigen Fremdmächten, ohne jegliche demokratisch-rechtsstaatliche Legitimation von Seiten der 500 Millionen Bürger (dem einzigen Souverän!) in knapp 30 souveränen (!) Nationalstaaten.
B) Kleinstaaten wie z.B. die Nachbarn Schweiz, Niederlande und Dänemark sind gesellschaftliche und wirtschaftliche Musterbeispiele dafür, dass allein Qualität entscheidend ist und nicht Quantität.
C) Europas Charme, Kreativität und grosser Vorteil beruht allein auf der Tatsache, dass man romanische Völker nicht germanisieren kann und germanische Völker nicht romanisieren. Das gilt seit den Alten Römern. Zum Glück!
D) Sogar in rein germanischen oder rein romanischen Nationalstaaten ist es unmöglich, alle Sub- und Semi-Mentalitäten dauerhaft harmonisch unter einen Hut zu bekommen. Der grössenwahnsinnige Bismarck hat “Deutschland” nur mit Hilfe von Kanonen zwangsvereinigt. Belgien, Italien und Spanien (von Osteuropa und Balkan nicht zu reden) werden sich früher oder später wieder in ihre Einzelteile zerlegen. Einzige Ausnahme ist die Schweiz, weil dies eine freiwillige (!), über Jahrhunderte gereifte “Schicksalsgemeinschaft” gegen alle Grossmächte ist.
E) Europas einzige Lösung ist eine offene Freihandelszone (siehe alte EWG und EFTA) unter souveränen Nationalstaaten OHNE den geringsten Ansatz politischer, gesellschaftlicher und kultureller Gleichmacherei. EWG und EFTA hatten alle Vorteile – aber keinen einzigen Nachteil – der Brüsseler EU. Und sie kosten 500 Millionen Bürgern keinen einzigen Pfennig Steuergeld.
Wohl aber kosten sie allen Politikern und Lobbyisten alle milliardenschweren Posten und Pfründe…
Ich sagte ja, dass die Europäischen Bangster den Bockgerechten Garten wünschen und die Brüsseler Eurokraten mauscheln dass die Schwarte kracht. Dass Europa zusammenwächst, können Sie indessen mit ihrer Extended Tautology nicht widerlegen. Oder wollen Sie wieder DM in Francs umtauschen, an jeder Grenze die alten Zollschikanen einführen, etc etc.
Freilich kann man leicht *argumentieren*, wenn man klare Feindbilder hat.
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Mein Papi freckt Erdgas: Bis jemand etwas bermerkt
hat er soviele Milliarden, dass er den auch schmieren kann.
@Wonneproppen
Ja, ich habe ein klares Feindbild: Diktaturen!
@Wonneproppen:
- was das zusammenwachsende(?) Europa und die Sehnsucht die DM wieder umtauschen zu dürfen betrifft, ist meine Antwort eindeutig JA !
- Schluß mit dem Euro-Spuk und deren unfähigen Befürwortern…
Ihr Papi kann ja auch mit dem,vom Erdgasfrecken verdiente Geld die Schulden von Deutschland begleichen,wenn es Milliarden sind und muss keine Bestechungsgelder zahlen,was strafbar ist.@Wonneproppen
Nachtrag zu Punkt D)
Studieren Sie die Geschichte Skandinaviens und Österreichs; zwei extrem unterschiedliche Ex-Weltmächte.
Den ganzen Norden von Hamburg bis Nordkap hatte einst die Weltmacht Dänemark mit Keulen und Messern erobert. Heute ist Ruhe im Karton; jeder Stamm auf seiner Weide…
Das Beamtenreich Österreich hatte sich halb Europa (sogar Mexico) angeeignet und ausgeplündert – durch Heirat, Intrigen, Putschisten und natürlich Armeen. Eine Art “EU-Vorläufer”. Das Ende ist bekannt.
Nota bene:
Die Briten haben sich ihr korruptes Weltreich ausserhalb Europas zusammengeklaut – weil die Franzosen sie zurück auf ihr Inselchen geprügelt haben…
Merkel hat recht!
Sonst ist so ziemlich alles falsch, aber in dem Punkt hat sie recht. Falsch ist Wettbewerb durch Lohndumping, Sozialabbau, Steuerverzicht bei Vermögenden usw. Das Sparen und Reduzieren bei kleinen Einkommen wie Rente und niedrigen Löhnen reißt die Wirtschaftskreisläufe richtig runter, denn die Leute geben ihr Geld wirklich aus. Die bisherigen Reparaturversuche sind nicht nur unsozial und ungerecht, sie die Kontraproduktiv oder einfach gesagt: sie sind dumm.
Das Denken, dass zu Eurobonds führt erinnert mich an das Denken, dass die Hypothekenkrise produziert hat. Man wollte durch Verbriefung die Risiken breit verteilen, damit sie sich in Luft auflösen.
Das war Quatsch. Nichts hat sich aufgelöst, die Gewinne verblieben bei den Betrügern, die Schäden übernahm der Steuerzahler. Bei den Hypotheken war es tatsächlich Betrug, da es keine echten Risiken waren, sonder meist unmögliche Verträge.
Die Eurobonds stabilisieren tatsächlich kurzfristig, aber dadurch löst sich auch kein Problem auf. Es wird nur verteilt, verschleiert und wieder Zeit gekauft.
Es nutzt nichts Gas zu geben (Implementierung des Eurobond) wenn man in der falschen Richtung unterwegs ist (Der Euro als Gemeinschaftswährung taugt nicht für alle Nord- und Südstaaten).
Auch durch Gasgeben kommt man nicht ans Ziel wenn man vorher die falsche Richtung, nämlich die in einen offensichtlichen Abgrund, eingeschlagen hat!
Doch der Abgrund kommt ohnehin, da sich das globale Schuldgeldsystem mit dem Dollar als Basisleitwährung, durch den ihm anhaftenden Zinseszinseffekt ohnehin seinem Verfallsdatum nähert. Vielleicht wissen das Merkel & Co.?! (So doof sind die ´Experten´ um die Chefs herum wiederum nicht)
Und es ist Ihnen mit den Papierwährungen egal, weil sie ob Dollar, Pfund, Euro oder Yen, ohnehin bald keinen Wert mehr haben werden.
Sondern es wird mit dem Eurobond (Der kommen wird/Muss – Das Zieren von Merkel vor der Öffentlichkeit ist echt niedlich) der politische Weg hin zu einer Weltregierung, zumindest der Finanzen, geebnet.
Wenn es zu den Eurobonds kommt wird es noch schlimmer für alle,denn Schulden kann man nicht mit Schulden austauschen ohne Schulden zu behalten.@silberdistel
Etwas falsch
Es müsste heißen: Ohne die bestehenden Schulden zu vergrößern!
Grüße!
Sehr ehrlich gesagt.@HG
Mal sehen, ob Merkel beim Thema Eurobonds wieder umfällt, so wie bei den Themen Atomkraft, Mindestlohn, Wehrpflicht, Hauptschule, “Griechenlandhilfe”, etc… wo sie vorher posaunte, sie will das alles nicht geändert haben.
Dass sie und ihre Union ein Thema nach dem anderen von “linken” Parteien mehr oder weniger übernehmen, weil sich die alten Positionen als unhaltbar herausstellten? Egal, der Deutsche belohnt das mit besten Umfragewerten für diese Partei, auch dank Verdummungstaktik: “Starker Auftritt von Angela Merkel” schrieb Bild zum Thema.
Der alte Professer Hankel behält hoffentlich Recht, der unsägliche Euro-Spuk geht vorbei. Die Bürger werden die Transferunion nicht auf Dauer mitmachen.
Na hoffendlich hat der Professor Hankel recht,dass wir hoffendlich bald den EU-Spuk nicht mehr mitmachen müssen.@Marvin
Wir brauchen Europa, nicht den Euro!
Wir sind ohne Euro und mit Europa hervorragend bedient gewesen!
Genau, so solles wieder werden.@HG
Wenn es der Masse noch nicht aufgefallen sein sollte: Das Alles SOLL so sein!
Diese “Macher” haben den Auftrag, den ganzen Laden an die Wand zu fahren, um anschließend “Rettung” zu versprechen, wenn sich niemand ernsthaft zur Wehr setzt.
Lesen Sie mal “Schockstrategie” v. N. Klein, da stehen genug Belege drin.
Rette sich wer kann.
Wegen rette sich wer kann,lehnt ja DIE LINKE alles ab, was die Kanzlerin Merkel durchsetzen will.DIE LINKE rettet sich ja jetzt schon versuchweise.@hobinrood
Was soll das Geschwätzt über Eurobonds (haben wir ja schon = EZB) ? Warum sich also aufregen ? Warum sich die Frage stellen, ob sie Verfassungskonform wären ? Unnötig !
Wir werden diee Verfassung ändern:
Die Richtlinienkompetenz wird an Herrn Barroso abgegeben, die Kontrolle des Haushaltes an die Kommissare. Allderings wird Herr Oettinger abgestellt, um die Gegend westlich von Paris wieder mit Menschen zu beleben (nach seiner Aussage gibt es dort nur Kühe – also müssen wir mindestens noch eine Kommissarin mitschicken). Derweil die Kommissare über den Haushalt entscheiden, werden alle Bundestagsabgeordneten per Videokonferenz im Reichstag zugeschaltet (Anwesenheitsplficht) um zu ablaudieren (im Gegenzug dafür werden die Diäten erhöht). Die überschüssigen Minister und Staatssekretäre werden bei den Banken untergebracht.
So machen wir es und brauchen zukünftiig nicht mehr zu lamentieren!
Viele Grüße aus Brasilien.
Na wenn die Banken Personal abbauen müssen,können die überschüssigen Minister und Staatsekretäre auch nicht in den Banken untergebracht werden.@hel
Für alles findet sich eine Lösung. Es werden ja “normale” Mitarbeiter entlassen. Nicht die, die ja schon bereits jetzt überflüssig sind. Man braucht dann eben weitere “Überflüssige” , siehe EU-Kommission, wo ja auch die abgefrackten, untauglichen, untergebracht werden. Hier frägt auch niemand, ob man sie braucht oder nicht. Brauchen wir dort z.B. einen Oettinger: ja, zur Wiederbelebung der Gegend westlich von Paris.
In der Regierung gibt es auch noch einige überflüssige Personen nicht nur in der EU-Kommision und in den Banken.@hel
Eurobonds müssen kommen – und zwar so schnell wie möglich. Die internationale Spekulanten-Mafia ruiniert den Ruf und anschließend die Volkswirtschaft eines Staates nach dem anderen.
Gleichzeitig sprengt sie damit die Europäische Union, die der wesentliche Baustein für den europäischen Frieden der letzten 60 Jahre ist.
Deutschland nämlich ist neben den Spekulanten bislang der einzig große Gewinner dieses schrecklichen Spiels, bei dem nicht nur in Italien, Spanien und Portugal, sondern inzwischen auch in Frankreich (durch kriminelle “Fehler” einer Rating-Agentur gefördert) und sogar in den grundsoliden Niederlanden die Zinsen für Staatsanleihen steigen, während Deutschland Staatsanleihen zu 0,01..% Zinsen erfolgreich platzieren kann. Wenn alle Staaten für Eurobonds normale Zinsen um 3 oder 4% zahlen müssten, wäre allen geholfen – langfirstig auch Deutschland. Denn bankrotte Nachbarn sind schlechte Kunden und Krieg zerstört mehr als jede Wirtschaftskrise.
Dafür braucht man keine Eurobonds. Man muss den von Ihnen Gescholltenen das Handwerk legen: nämlich per Gesetz.
Oder wollen Sie für die Hypothek Ihres Nachbarn haften ?
Und das noch, ohne vorher gefragt worden zu sein. Ich glaube nicht.
Ergänzend: Man muss es wir im Garten machen. Wenn ich das Unkraut entfernen will, muss ich auch die Wurzel entfernen.
@ leifert
Das sog. “Europa” als politisches Projekt ist de facto gescheitert.
Euro-Scheine “schänden”!
VoxPopuli | 24. November 2011 | 6 Comments
Beispiel für einen geschändeten Schein
Gastbeitrag von “M”
Die Euro-Krise hält weiterhin an und von Seiten der etablierten Parteien tut man weiterhin nichts, als den Euro „retten“ zu wollen, sprich das deutsche Volk auszuquetschen und den Pleitestaaten mithilfe von sog. „Rettungsschirmen“ Sterbehilfe zu leisten.
An dieser „Politik“ kann man einmal mehr erkennen, dass es den regierenden Herrschaften keineswegs um das Wohl des deutschen Volkes geht, sondern einzig und allein um deren eigene Interessen.
Nachdem die NPD am 22. Oktober bereits einen durchaus erfolgreichen bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Raus aus dem Euro!“ veranstaltet hat, überlegen die heimattreuen Kräfte bereits, wie man die NPD in Zukunft als „Anti-Euro-Partei“ in der Mitte des Volkes etablieren kann. (Auch der ehemalige Terrorminister, mitverantwortlich für die NSU-Morde, Schily befürchtet, dass die NPD mit diesem Thema Erfolg haben wird. / VoxPopuli)
Neben zahlreichen Infoständen in verschiedensten Städten und großangelegten Flugblatt-Verteilaktionen zum Thema, schoss mir vor wenigen Tagen ein weiterer Gedanke durch den Kopf, der – bei großer Beteiligung – durchaus erfolgreich sein kann.
In den letzten Wochen hört man immer häufiger von der sog. „Occupy“-Bewegung, die mit regelmäßigen Aktionen ihren Protest in die Gesellschaft tragen möchte. Ihr Motto „We are the 99%“, welches sich mittlerweile auf zahlreichen Geldscheinen wiederfindet, allerdings keine weltbewegende bzw. aussagekräftige Botschaft enthält, brachte mich auf folgende Idee:
Wo kann man besser gegen den Euro protestieren, als auf dem Euro selbst?
Warum sollte man Geldscheine nicht mit einer aussagekräftigen Botschaft versehen, die zugleich ein Verweis zu weiteren Informationen beinhaltet?
„www.nein-zum-euro.de“ steht quer an der linken Seite auf einem meiner Scheine, ein paar weitere sind bereits in Umlauf.
Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, sehr gute Multiplikatoren für unsere Standpunkte sind. Vor allem bei populären Themen, wie der Ausstieg aus dem Euro, sollte man diese Gelegenheit noch gezielter nutzen.
Wenn man die Sache richtig angeht, ist die Umfrage der offiziellen NPD-Seite auf Facebook „Seid Ihr für den Ausstieg aus dem Euro, bzw. die Wiedereinführung der D-Mark?“ der perfekte Multiplikator für die Seite und für die Ziele der Nationaldemokraten.
(Ergänzung von VoxPopuli:)
Mittlerweile hat die Euro-Krise auch die Melkkuh Europas, also die BRD erreicht: die Staatsanleihen des Ausbeuterstaates gehen nicht mehr weg wie warme Semmeln – was ist die Konsequenz? Das Deutsche Volk, das nicht völlig weg kann, dürfte in Kürze die Folgen zu spüren haben, d.h. höhere Arbeitslosigkeit, Kürzungen in Kindergärten und Schulen, höhere Zinsausgaben des Staates und daraus fehlende Investitionen.
Bald schon könnte die Schuldenflut jedem bundesdeutschen Michel bis zum Hals stehen – wie wirkungsvoll wäre es dann, wenn das Hilfsangebot schon auf den Scheinen abgedruckt ist!?
Deshalb liebe Mitstreiter: Schändet was das Zeug hält!
Nur als kleiner Tipp: Manchmal kann es vorkommen, dass die Kassiererin den geschändeten Schein nicht annimmt. Wer dann immer noch flüssig sein will, sollte also immer noch ein paar “saubere Scheine” in der Geldbörse haben. So kann man es, wenn man anonym bleiben will, auch immer so darstellen, als ob man selbst von dem geschändeten Schein keine Kenntnis hatte. Wenn man der Kassiererin indes mit einem Lächeln begegnet, wird diese den Schein jedoch in der Regel akzeptieren. Wer es noch anonymer will, der kann auch einfach einen Stempel zum “Selberbasteln” verwenden und die Scheine mit der entsprechenden Parole abstempeln.
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Stichworte: eigene Aktionen, EURO, Facebook, Gastbeitrag, NPD, Occupy, Otto Schily, Raus aus dem Euro, Schändung, Schein, Verhaltenskodex
Kategorien: Blog: VoxPopuli
DeutschlandEcho im Netz
..Kommentare (6)
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.Parteienversteher sagt:
24. November 2011 um 10:04
http://www.frag-einen-anwalt.de/Ist-Geldscheine-beschriften-Legal-__f86696.html
VA:F [1.9.11_1134]
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Splendid sagt:
24. November 2011 um 10:13
Ich mache es schon seit Jahren so, dass ich auf den Euro-Scheinen die Türkei in der rechten unteren Ecke durchstreiche.
V
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niekisch sagt:
24. November 2011 um 12:29
Sehr gute Idee, das mache auch ich..
und lese gerade in der heutigen SZ, daß die Federale Reserve die US – Großbanken auf den möglichen Zusammenbruch der Euro – zone vorbereitet.
Dr. Goebbels Ausspruch: Finale Furioso! wird beklemmend aktuell..
VA:F [1.9.11_1134]
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Havelfront sagt:
24. November 2011 um 12:31
Das ist doch wohl die beste Idee welche ich bislang gehört habe, da läßt sich was machen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
VA:F [1.9.11_1134]
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Lodin sagt:
24. November 2011 um 14:14
Gute Idee! Ich werde mitmachen.
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Klaus sagt:
24. November 2011 um 14:30
Die Rückseite tut es aber auch und es fällt nicht gleich so sehr auf.
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@ alle
So, jetzt habe ich in diesem Blog 88 Beiträge gelesen – klüger bin ich immer noch nicht.
Der Mensch strebt nach Erkenntnis und Wahrheit.
Volkswirtschaft habe ich nicht studiert. Bänkern begegne ich mit Vorsicht. Mein Vertrauen zu Politikern hält sich in Grenzen.
Aber gut! Was ist die Wahrheit?
Euro-Bonds, Staatsanleihen, Schuldverschreibungen … Nennen wir diese Papiere einfach mal Schuldscheine. Da steht drauf, dass Herr X Herrn Y eine bestimmte Summe schuldet.
Er, Herr X, verpflichtet sich, diese Summe an einem bestimmten Tag zurück zu zahlen.
Das habe ich soweit mitbekommen. Es ist wohl so ähnlich wie bei einem Wechsel.
Man hat kein Geld, aber man braucht Geld. Soweit so gut!
Solange leicht verwertbare Sicherheiten vorhanden sind, wird es Leute geben, die uns Kredit gewähren.
Staaten verhalten sich nicht anders. Sie brauchen zur Bestreitung ihrer Ausgaben immer wieder mehr Geld. Wenn die Steuereinnahmen und die sonstigen Einnahmen nicht ausreichen, dann leihen sie sich Geld. Warum immer wieder diese Neuverschuldung?
Eine geringere Neuverschuldung wird als Erfolg gefeiert!
Es genügt auch bereits eine positive Steuerschätzung. Und gleich sind Leute da, die ihre Begehrlichkeiten für ihre Klientel anmelden. Bevor das Geld in der Kasse ist, wird es bereits verplant.
Ein kleines Beispiel hierzu:
Der Ehemann kommt abends nach Hause und verkündet seiner Ehefrau ganz stolz, dass er im nächsten Jahr wahrscheinlich(!) befördert wird. Und dann wird er auch ein höheres Einkommen beziehen. Die Ehefrau freut sich natürlich sehr. Gleich am nächsten Tag besucht sie ein Reisebüro und bucht die Kreuzfahrt, die sie sich immer schon gewünscht hat.
Vielleicht wird der Ehemann wirklich befördert. Und wenn nicht? Vielleicht können die Eheleute diese Kreuzfahrt trotzdem bezahlen – vielleicht leiht ihnen eine Bank das Geld.
Ja, vielleicht, vielleicht … Dann sehen wir uns alle nächstes Jahr auf dem „Traumschiff“ – vielleicht!
Eigentlich wollte ich etwas zu Euro-Bonds schreiben. Jetzt habe ich den Faden verloren.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Euro-Scheine “schänden”!
VoxPopuli | 24. November 2011 | 6 Comments
Beispiel für einen geschändeten Schein
Gastbeitrag von “M”
Die Euro-Krise hält weiterhin an und von Seiten der etablierten Parteien tut man weiterhin nichts, als den Euro „retten“ zu wollen, sprich das deutsche Volk auszuquetschen und den Pleitestaaten mithilfe von sog. „Rettungsschirmen“ Sterbehilfe zu leisten.
An dieser „Politik“ kann man einmal mehr erkennen, dass es den regierenden Herrschaften keineswegs um das Wohl des deutschen Volkes geht, sondern einzig und allein um deren eigene Interessen.
Nachdem die NPD am 22. Oktober bereits einen durchaus erfolgreichen bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Raus aus dem Euro!“ veranstaltet hat, überlegen die heimattreuen Kräfte bereits, wie man die NPD in Zukunft als „Anti-Euro-Partei“ in der Mitte des Volkes etablieren kann. (Auch der ehemalige Terrorminister, mitverantwortlich für die NSU-Morde, Schily befürchtet, dass die NPD mit diesem Thema Erfolg haben wird. / VoxPopuli)
Neben zahlreichen Infoständen in verschiedensten Städten und großangelegten Flugblatt-Verteilaktionen zum Thema, schoss mir vor wenigen Tagen ein weiterer Gedanke durch den Kopf, der – bei großer Beteiligung – durchaus erfolgreich sein kann.
In den letzten Wochen hört man immer häufiger von der sog. „Occupy“-Bewegung, die mit regelmäßigen Aktionen ihren Protest in die Gesellschaft tragen möchte. Ihr Motto „We are the 99%“, welches sich mittlerweile auf zahlreichen Geldscheinen wiederfindet, allerdings keine weltbewegende bzw. aussagekräftige Botschaft enthält, brachte mich auf folgende Idee:
Wo kann man besser gegen den Euro protestieren, als auf dem Euro selbst?
Warum sollte man Geldscheine nicht mit einer aussagekräftigen Botschaft versehen, die zugleich ein Verweis zu weiteren Informationen beinhaltet?
„www.nein-zum-euro.de“ steht quer an der linken Seite auf einem meiner Scheine, ein paar weitere sind bereits in Umlauf.
Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, sehr gute Multiplikatoren für unsere Standpunkte sind. Vor allem bei populären Themen, wie der Ausstieg aus dem Euro, sollte man diese Gelegenheit noch gezielter nutzen.
Wenn man die Sache richtig angeht, ist die Umfrage der offiziellen NPD-Seite auf Facebook „Seid Ihr für den Ausstieg aus dem Euro, bzw. die Wiedereinführung der D-Mark?“ der perfekte Multiplikator für die Seite und für die Ziele der Nationaldemokraten.
(Ergänzung von VoxPopuli:)
Mittlerweile hat die Euro-Krise auch die Melkkuh Europas, also die BRD erreicht: die Staatsanleihen des Ausbeuterstaates gehen nicht mehr weg wie warme Semmeln – was ist die Konsequenz? Das Deutsche Volk, das nicht völlig weg kann, dürfte in Kürze die Folgen zu spüren haben, d.h. höhere Arbeitslosigkeit, Kürzungen in Kindergärten und Schulen, höhere Zinsausgaben des Staates und daraus fehlende Investitionen.
Bald schon könnte die Schuldenflut jedem bundesdeutschen Michel bis zum Hals stehen – wie wirkungsvoll wäre es dann, wenn das Hilfsangebot schon auf den Scheinen abgedruckt ist!?
Deshalb liebe Mitstreiter: Schändet was das Zeug hält!
Nur als kleiner Tipp: Manchmal kann es vorkommen, dass die Kassiererin den geschändeten Schein nicht annimmt. Wer dann immer noch flüssig sein will, sollte also immer noch ein paar “saubere Scheine” in der Geldbörse haben. So kann man es, wenn man anonym bleiben will, auch immer so darstellen, als ob man selbst von dem geschändeten Schein keine Kenntnis hatte. Wenn man der Kassiererin indes mit einem Lächeln begegnet, wird diese den Schein jedoch in der Regel akzeptieren. Wer es noch anonymer will, der kann auch einfach einen Stempel zum “Selberbasteln” verwenden und die Scheine mit der entsprechenden Parole abstempeln.
- Na Leute, schon die ZDF-Befragung des deutschen Bürgers auf der Straße angeschaut ?
- Sind doch fast alle dafür, daß unsere Nachbarn von uns und mit unserem Geld gerettet werden…
- Forderungen an jene Mitglieds-Staaten, sich zuerst einmal selbst zu bemühen ? Fehlanzeige !
- Also weiter so Europa ! Der tumbe deutsche Steuerzahler steht geschlossen hinter Dir ! Dessen Regierung und Parteien sowieso…
Bei solchen Zusammenschnitten immer darauf achten, was gefragt wurde. Die Macher haben zwar versucht neutral zu bleiben, aber die Aussagen sind immer nur auf die Fragen bezogen gemacht worden! Außerdem ist ein Zusammenschnitt wohl eher einfach in die Richtung zu machen, die man bevorzugt. Vgl.: die zweite Person (eine Frau) von links: Die wurde wohl gefragt “müsste man nicht schon allein aus eigenem Interesse helfen?” – zumindest ist ihre Antwort so formuliert. – Dabei gehört es schon zu den Grundregeln einer Umfrage, keine Suggestivfragen zu stellen. (Wobei hier die gegenteilige Antwort ehrlicher Weise doch gezeigt wurde).
Von daher kann man aus den Aussagen keine Schlüsse ziehen, das kann nur der machen, der die Umfrage durchgeführt oder zusammengeschnitten hat.
Also kann es repräsentativ zusammengeschnitten sein oder eben mit dem Gedanken, den Gegnern und den Politikern zu zeigen, es würde kaum jemand Eurobonds direkt übel nehmen / zu negativ sehen. (Wobei ja die großen Umfragen doch von über 80 Prozent der Bevölkerung sprechen, die langsam genug haben.
- wäre froh, wenn sich das mit den 80 Prozent tatsächlich abzeichnete, habe jedoch meine Zweifel.
- Aber falls das wirklich zuträfe, wen oder welche Gruppe haben wir in Deutschland um dieses unzufriedene Potenzial zu mobilisieren und dem EU-politischen Blödsinn endlich Grenzen zu setzen ? Weit und breit Niemand und nichts in Sicht…
- Denn unsere derzeitigen Parteien sind, von marginalen Unterschieden abgesehen, samt und sonders der einhelligen Auffassung:
EU und Euro kann und muß man am Bürger vorbei regeln…
Die Verursacher des Finanzchaos sind diejenigen, die Staaten Kredite gegeben haben, obwohl schon bei der Kreditgewährung absehbar war, dass eine Tilgung der Schulden niemals möglich ist. Bei Mittelständlern in Deutschland sind Kredite der Banken und Sparkassen i.d.R. durch Bürgschaften, Grundschulden u.a. Sicherheiten bald zu 100 % abzusichern. Die Aktionäre der Kreditgeber sollten wegen der Vermögensschäden die Vorstände verklagen. Bei den Eurobonds wird gesagt, dass die Zinssätze sich dadurch auch für Deutschland erhöhen. Darüber, dass bei Zahlungsunfähigkeit eines südeuropäischen Landes Deutschland als gesamtschuldnerischer Gläubiger für die gesamte Verbindlichkeit aufkommen muss, hört man nichts. Sollten tatsächlich Eurobonds kommen, ist schon jetzt abzusehen, dass bei den nächsten Bundestagswahlen nicht nur eine der im Bundestag vertretenen Parteien weniger als 5 % Stimmen bekommt.
Nicht nur die Wahlen werden anders ausfallen,ich denk,dann wird es selbst bei uns in Deutschland mal einen richtigen Aufstand geben.@Wolf
Gegen die EUdSSR helfen nur noch harte Bandagen.
80% NICHTWÄHLER sollten ausreichen, die Bundestagswahl für ungültig zu erklären und per Verfassungsgericht eine Volksabstimmung zu erzwingen.
Einige Leser reden von “Generalstreik”. Der wäre so sinnlos wie ein Schweigemarsch mit Händchenhalten. Zudem gehören die Gewerkschaften zur EU-hörigen SPD…
Habe gestern mit Oma telefoniert, die seit 85 Jahren auf ihrem Hof hinterm Deich an der Nordsee lebt. Ich war sprachlos – ihr Wutausbruch über die “Europa-Faschisten” würde hier von der Zensur gelöscht.
Die alte Dame hat garantiert nicht aus der Kreiszeitung oder aus dem Volksempfänger-TV erfahren, dass “die Besatzer” jetzt “wieder einen Österreicher” [sie meinte Guttenberg] zur Machtergreifung “nach Preussen” schicken werden…
Oma hat mehr Weitblick als der Bundestag. Das liegt sicher nicht nur an der klaren Seeluft…
“Oma for Kanzlerin!”
Gut zu wissen, dass es im Hohen Norden nicht nur grössenwahnsinnige Bismarcks, Steinbrücks und Helmutschmidts gibt…
@Friesländer. Schon immer haben die Großen dieser Welt dem ´kleinen Bürger´ ans Leder gewollt… (Man muss nur mal in die Geschichtsbücher schauen).
Früher haben die Ihn für Ihre Machtspiele zum Blutzoll in Ihren Kriegen gezogen, nachdem Ihnen der aus dem Volk gezogene Prunk und Pomp zu langweilig geworden war. Was kurz nach 2 großen Weltkriegen nun aber nicht so ganz leicht mehr geht.
In unserer Zeit kann man den ´Kleinen´ aber wieder anders zur Räson bringen: Das man um den Unbedarften herum, pö á pö, mit einem sehr ausgeklügelten (Schuld-)Geldsystem, ein ganz wunderbares Schuldenjoch zimmert. Das merkt der noch garnicht mal… Was sind denn schon Milliardenbeträge, ESFS/ESM oder Staatsanleihen die keine Käufer mehr finden für den ´Kleinen´. Europäische-Schulden-Fazilität klingt eh schon nach Toilette.
Das Schuldgeldsystem hat aber früher schon perfekt funktioniert. Und das wird es in der modernen Zeit auch tun: Den kleinen Bürgen zum Zinssklaven für die ´Großen´ verkommen lassen. Ihm seine finanzielle Freiheit und damit die Entscheidungsfreiheit und Unabhängigkeit über sein Leben, nehmen. Wer weiß, nach Vervollkommnung (Ein Erdenbürger der nächsten Generation bekommt heute schon 20.000 € Schulden mit in die Wiege gelegt zum Abarbeiten), werden auch wieder hübsche Kriege möglich sein?! Das Schuldgeldsystem trägt nicht umsonst diesen bösen Keim in sich. (Materielle) Werte müssen am Ende seiner Laufzeit vernichtet werden!
Aber zumindest wird der Kleine doch angesichts seiner Schuld mal wieder willfähriger und gefügiger… Und es wird leichter für die Großen sein, seine Lebensleistung heraus zu saugen, wie in den ´Guten alten Zeiten´.
Omma sieht das Tagesgeschehen vermutlich nicht so en detail, wie wir durch tägliche Einheitsmedien-Berieselungspropaganda via Flachbildschirm. Sieht vielleicht nicht so wie wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Dadurch hat Sie sich aber einen unabhängigen Aussichtspunkt bewahrt, von dem aus die ganz groben Strukturen sich noch erkennen lassen. Ich grüße Ihre Oma hinterm Deich.
In der Politik hat man nur noch €-Zeichen in den Augen,die Dame im reiferen und vortgeschrittenen Alter,welche Gr´ßmutter ist,nicht.@silberdiestel
Es geht auch konkreter: Der Wirtschaftswissenschaftler Michael Hüther berechnet die Zinserhöhung infolge der von Merkel&Co derzeit noch geleugneten Ausgabe von Eurobonds für Deutschland mit 2,3 Prozentpunkten.
Was sagt uns das? Der Häuslesbauer zahlt für sein 200.000-Euro-Darlehen 4.600 Euro pro Jahr bzw. 383 Euro pro Monat zusätzlich, alle Jahr wieder bis zum Ende. Wohl dem, der zur Miete wohnt. – Wirklich?
Natürlich nicht. Selbstverständlich zahlt der Mieter anteilig die Herstellungs- und Betriebkosten der Mietsache, denn der Hausbesitzer kann das Geld – im Gegensatz zur Regierung – nicht drucken. Die Finanzierungskosten, also Zinsen und Tilgung (etwa im Verhätnis 2:1) sind dabei der mit Abstand größte Batzen. 10-Jahresgeld kostet heute ca. 3,5 Prozent, künftig also 5,8 Prozent. Gängige anfängliche Tilgung von 1,0 Prozent vorausgesetzt, erhöht sich der Finanzierungsanteil der Kostenmiete um 2,3/(3,5+1,0) = 51 Prozent. – Den Mieter erwarten also rund 50 Prozent Mieterhöhung infolge der von einigen ignoranten Politikern der Anti-Adam-Riese-Fraktion großzügig in Aussicht gestellten Eurobonds.
Sage mal einer, die große Politik ginge den/die kleine/n (Bauers-)Mann/in nichts an!
Einen Funken Hoffnung habe ich hinsichlich der Unterstützung der Eurobonds seitens der SPD: Oftmals geht solchen Diskussionen die Luft aus, sobald der Mieterbund die Auswirkungen auf seine Mitglieder realisiert. (Vgl. Besteuerung von Lebensversicherungen/Immobilienfinanzierung) Spiegelbildlich funktioniert das wohl auch zwischen CDU und Haus- und Grundbesitzerverein. – Hoffentlich ist diese politische Willensbildung noch rechtzeitig.
Die größten Schritte auf Merkel zu hat Sarkozy unternommen. Damit ist er vom eher traditionellen Egoismus, der Vorteil muß französisch sein demonstartiv abgewichen. Das ist auch für Sarkozy ein Wagnis. Er hat sogar Altkanzler Schröder eingeladen, um vom Nachbarn abzukupfern. Das ist enorm für das Selbstverständnis einbes französischen Staatspräsidenten, die sich ja irgendwie alle als Nachfolger Ludwig des XIV sehen. Diese Haltung zeugt von Größe. Nicht weil sie von Deutschland abgeleitet wäre. Vielmehr, weil sie ein -auch Deutschland- prägendes Musterabgibt. Nur die Synergien der Stärken der Mitgliedstaaten wird Europ voranbringen. Merkels Bittstellerbesuch in China hat schlagartig die Überlebensnotwendigkeit in Gestalt der Wettbewerbsfähigkeit für die ganze EU vor Augen geführt. Nur, die Leute, die Bürger müssen mitgenommen werden, sprich, es muß auch sozial abgehen.