55 Milliarden – zu viele Nullen
55,5 Milliarden Euro! Also 55.500.000.000 Euro – um diese Summe hat sich die Bad Bank der Hypo Real Estate verrechnet. Bad Bank? Bad Banker! Deutschland hat auf einen Schlag 55,5 Milliarden Euro weniger Schulden. Merken Sie es schon? Ich nicht. Und darum geht mir eins nicht mehr aus dem Kopf. Was man mit diesem Geld alles machen könnte.
Erster Vorschlag: 55,5 Milliarden Euro geteilt durch 82 Millionen gleich 676 Euro. Verstehen Sie? 676 Euro für jeden, einfach so.
Zweiter Vorschlag: Stuttgart, München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, meinetwegen Hannover, Leipzig und Mainz bekommen einen unterirdischen Bahnhof – Wahnsinn!
Dritter Vorschlag: Wir verdoppeln unseren Bildungsetat, und das für die nächsten zwei Jahre.
Ich rege mich jetzt gar nicht darüber auf, dass sich da jemand gewaltig verrechnet hat. Ich rege mich einfach darüber auf, dass so eine gute Nachricht überhaupt nichts wert ist. Bei einer Staatsverschuldung von 2000 Milliarden Euro müssen wir noch auf viele Rechenfehler hoffen. Jetzt ist unsere Schuldenuhr um 55.500.000.000 Euro zurückgedreht worden. Da unser Schuldenberg aber jede Sekunde um 2.279 Euro anwächst, wird am 8. August 2012 alles wieder so sein wie es war. Als ob sich nie jemand verrechnet hätte.
Und darum wird kein seriöser Politiker auf die Idee kommen, das Geld jetzt unters Volk zu bringen. Obwohl mir sehr danach wäre – so als Belohnung für meine Geduld mit der Politik, für meine privaten Sparanstrengungen und meine nachhaltige Haushaltsplanung.
Dieser Rechenfehler ist die Antwort auf folgende Frage: Wer hat diese Nullen eigentlich noch im Griff?
Niemand!
Ach ja – und falls ich mich verrechnet haben sollte, nehmen Sie es mir nicht übel – kann passieren.
161 Kommentare | 31. Oktober 2011 | 10:49 Uhr |
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Seit Monaten geht das nun schon täglich so. Neben dem Ziel die Leute vollends mit dem Teufelsgott Geld vollzuknallen, werden wir täglich schon vor den Nachrichten mit Börsenkursen zugedudelt. Wer meint, dass leidig dreckige Geld sei Systemrelevanter als Menschen die es erarbeiten wird sich eines Tages in finsterster Dunkelheit wiederfinden. Geld ist dreckig, Geld ist schmutzig und mit Geld hat schon so manch einer seine Seele verhökert. Der Mensch lebt nicht von Brot allein…
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susi
Träumen wir von einer Welt ohne Geld… Nur die Liebe und Gott…
Traummaus Bibelsusi.
Geld ist nach Ihrer Meinung Dreckig,aber ohne kann man leider sich nicht am Leben erhalten und wird Schuldner.@susi bibelmaus
@M.G.
Zu: “ohne kann man leider sich nicht am Leben erhalten”
So ist es
Banken, Währungen, Zentralbanken und Finanzplätze sind wichtige Grundlagen moderner Industriegesellschaften.
Ohne diese Funktioniert nichts.
Genauso, wie eine Straßeninfrastruktur, die zum Hin-Transport der Rohstoffe und zum Ab-Transport der fertigen Waren notwendig ist.
Das System der Straßen benötigt Regeln:
Vorfahrtsregeln, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Zulassungen für Transportmittel, …
Durch kluges Setzen von Regeln kann dieses System zu Vorteil aller optimiert werden.
Gerade so viele Regeln sind notwendig, damit die gegenseitigen Störungen nicht ausufern.
Die Teilnehmer können dann für sich in diesem System ihre optimale Lösung gestalten.
Wenn man diese Regeln aufgeben würde oder keine hätte, würden alle Teilnehmer so handeln wie bei einem Autoscooter auf der Kirmes.
So ist es auch bei dem Finanzsystem der Banken, den Zentralbanken, den Staatsschuldenkriterien, Wirtschaftspolitik, …
In den 80er Jahren wurden viele Regeln abgeschafft. Wir befinden uns in einer Situation, in der jeder so fährt, wie er will. Mit dem Ergebnis, dass die Gesamtheit massiv gestört wird.
Das Problem ist, dass Regeln zu Vor- und Nachteilen für die „Ertragslage“ lokaler Teilnehmer im globalen System der Banken, Volkswirtschaften, etc führen.
Da man sich international nicht absprach, führte dies zu einem Überbietungswettbewerb der Deregulierungen sowie anderer Fehlsteuerungen.
Hier ist es wenig sinnvoll, aus einer vermeidlichen Position der Stärke heraus und zum Vorteil eigener lokaler Institutionen, einer notwendigen Regulierung zu widersprechen.
Würde dieser Prozess bis zum möglichen Maximum der Regellosigkeit weitergeführt werden, würden die Bürger erheblich darunter leiden und irgendwann gegen die eigenen Institutionen aufstehen. Damit entsteht ein Unterbietungswettbewerb der demokratischen Rechte oder Gepflogenheiten:
Denn Staaten, die in der Lage sind, die eigene Bevölkerung durch Ausrufung der „nationalen Sache“ oder durch Verminderung der Freiheitsrechte soweit zu formatieren, dass diese mehr (Frust-)Toleranz gegenüber den zunehmend schlechter werdenden Zuständen haben, bekommen einen Vorteil. Wie es sich in China oder in den USA zeigt. In den USA wird kaum von der Occupy Wallstreet berichtet, wobei gerade dort die Großen Unternehmen einen wichtige Rolle spielen.
Um dieses zu vermeiden, ist es eigentlich notwendig, dass man sich zusammensetzt und neue global geltende Normen und Regeln für die Finanzwirtschaft festlegt.
Eine utopische Vorstellung? Anders wird es nicht gehen.
Eine globale Absprach ist auch in vielen anderen Fällen dringend notwendig:
- Bevölkerungswachstum
- Nutzung der Kernenergie, Überwachung und Vermeidung des Missbrauchs
Man mag diesen holistischen Ansatz als krampfhaft Weltverbesserisch oder als Visionär abwertend sehen oder bezeichnen. Eine andere Lösung scheint nicht in Sicht.
Die Alternativen zu diesem Ansatz dürften, besonders für uns Europäer, wesendlich unangenehmer sein.
Nun wird man sagen, dass die anderen ja blöd wären, wenn sich sich hier zurücknehmen würden.
Aber: Wir Europäer haben dafür auch etwas in die Waagschale zu legen. Wir müssen uns nur einig sein.
Zur Zeit sieht es ehr so aus,
als gäbe es einen Systemkrieg zwischen den Systemen USA(Monopolkapitalkismus) und den Europäern(Staatskapitalismus mit Bankenunterstützung)
Dabei ist es völlig unverständlich, dass die derzeitige Opposition und die Gewerkschaften diesen Krieg auf Seiten der USA unterstützen. Ihre Anhängerschaft wäre langfristig am meisten gefährdet.
Wenn man sich dies so durch Gemüt gehen lässt,da bekommen sich 2 verschiedene Kapitalismusgesellschaften in die Wolle,dabei sind sie beide Kapitalismus.@Karl Letis
@ susi bibelmaus | 31. Oktober 2011 | 10:56
Geld an sich ist nicht dreckig. Es ist eine Vereinbarung, was gelieferte Arbeit Wert ist. Das Problem ist, dass wir in einer Zeit leben, in der sich die sog. Leistungsträger in ihren verschiedenen Clubs und Logen versammelt meinen erlauben zu dürfen, das Geld mit Gelddruckmaschinen dreckig machen zu dürfen. Mit derivativen Finanzprodukten Geld aus Geld zu machen. Das ist dreckig, weil wertlos, weil keine Arbeit, keine Leistung dahinter steckt sondern nur mathematische Formeln und Algorhitmen. Wenn wir ertsmal die Blase von 600 Billionen USD an Derivaten weg haben, dann sind wir dem sauberen, realwirtschaftlichen Geld näher. Im Moment wird immer noch mit Druckschwärze versucht, das Goldene Kalb goldiger glänzen zu lassen. Goldiger als goldig geht aber nicht. Kaisers neue Kleider…
@Emil
Das Grundproblem, daß dem Geld zu viel Beachtung bei gemessen wird, hat unsrere zivilisierte Gesellschaft dennoch.
-In so viel wie nötig, bleibt es dienlich!
-In so viel wie möglich wird es schutzig!
Und die all so gescholtenen Bänker(Leistungsträger) sind da nur die Spitze des Berges, als dessen Fundament aber immer noch die Mehrheit der Bevölkerung steht!
Der `Warme Geld-Regen/-Segen` kommt dieser ["kostspielig(st)en"] Tage gewiss “gelegen”…
Vom “Rechenfehler” oder NOCH “praktisch” oder SCHON “verdächtig”!?
P.S.: “Wer hat diese[!welche jetzt?] Nullen eigentlich noch im Griff?”_
Schilda läßt grüßen!
Was für eine Lachnummer – Nullen verwalten Nullen.
Den ganzen Laden kann man doch in die Spree kippen…
Die Politiker haben diesen Schuldenberg nicht allein produziert. Die Bürger haben sich von schlimmen Nachrichten und schönen Versprechungen leiten lassen.
Sie hatten auch die Wahl, die FDP zu wählen und auf “weniger Staat” zu setzen. Aber dass könnte ja ungemütlich werden. Der Staat als große Mutter ist eine der schlimmsten Perversion der aus dem Luthertum entstandenen Staatgläubigkeit.
Die ständigen Umfragewerte machen es unmöglich,
eine schwerzhafte Politik zu durchzufahren.
In Deutscheland kommt noch der unsägliche Dauerwahlkampf der Länder dazu: Wird eine Bundesregierung gewählt und trift diese dann irgendwelche unbeliebten aber notwendigen Entscheidungen, wird dies in den Länderwahlkämpfen genüsslich augenutzt.
Damit verschiebt sich das Gewicht in der Länderkammer zu Gunsten der Opposition, was zur jetzigen Blockadepolitik von SPD/Grüne führte. Zusätzlich hat die Regierung dann noch die ländergeführten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gegen sich.
Die 55Mrd sprechen Bände. Es zeigt sich, was passiert, wenn der Staat zum Bänker wird.
Die Landesbanken lassen Grüßen.
…..und , vermutlicherweise, bald auch die Piraten.
Zumindest habe ich persönlich mich von traditionierten, festgeeisten politischen Denkweisen losgelöst und könnte detailliert begründen, wen ich definitiv nicht wählen werde.
Wünsche euch sonnige Tage
Heike
http://www.babysicherheit-und-mehr.de
Warum nicht eine Partei für iPhones gründen und wählen?
“Wir fordern staatlich subventionierte iPhones für ALLE !!”
Meinen Sie,dass der Staat sich für jeden Bürger noch ein iPhon leisten kann durch die Eurokriese Es wurde zudem ja auch gefragt von Herrn Niehaves:”Wer hat diese Nullen noch im Griff ?” Ich erlaube mir zu fragen:”Welche Nullen meint er denn,die hinter der 55 bei Mrd. oder die Rechenkünstler mit ihrem Rechenfehler ?”@Karl Letis
Das Schulden scheinen die Wohlfühlparteien
nicht zu stören, wenn sie mit Forderunge wie
einen hohen Mindeslohn,
mehr Gewerkschaften,
mehr Mitbestimmung,
mehr Demokratie,
mehr Verordnungen für die Industrie,
mehr Sozialhilfe,
weniger Arbeistplätze,
mehr Wertstoffannahmestellen,
etc
vorrauseilen.
@karl letis
Eine solche Partei würde auf grandiose Art zeigen, das Schein mehr ist als Sein.
Denn auf dem Markt für Mobiltelefone gibt es mittlerweile sehr viel bessere Smartphones.
Und Wirtschaftstheoretisch würde diese Partei mit ihrer Forderung sogar Wirtschaftswachstum generieren. Es müssten sehr viele IPhones gebaut werden und für die Telefonate und Datentransfers würde auch Geld fließen.
Ein Umstand, der im Kapitalismus ein heiliges Instrument ist.
Nur so als ironischer Einwurf…
Ist doch nur virtuelles Geld. Genauso wie der Schuldenerlass Griechenlands. Dort hat auch kein Bürger auch nur einen Cent mehr in der Tasche.
Aber aus virtuellem Gedl werden reale Schulden!
Genau @Hans, die Kleinen haben nie etwas davon, da könnte man noch einige Beispiele mehr listen…
Heike
http://www.babysicherheit-und-mehr.de
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heute.de: Der Beitrag wurde wegen Verstößen gegen die Forenregeln entfernt.
tschuldigung, aber ich wollte nicht ” gehen” schreiben…
Damit könnte der angeblich entgangene 2011er Gewinn der Grossbank Ackermann doch nachhaltig “gerettet” werden.
Eine Schande, dass so ein Schuldenminus von 55 Mrd jetzt nutzlos in der tiefen Haushaltsgrube versickert…
Dem EU-Vizekönig Barroso wird von den Beratern des angelsächsischen Gelddrucker-Imperiums sich auch noch ein plausibler Verwendungszweck diktiert werden.
Wäre doch schade um die schönen Nullen.
Wer das Kunststück fertigbringt, in wenigen Tagen NICHT-eingeplante Billiönchen aus dem Gauklerhut zu zaubern, der wird die paar eingeplanten Milliarden doch leicht zwischen Nachspeise und Café einem wohltätigen Zweck zuführen…
Sie haben keine Ahnung und tun so, als ob Sie Ahnung hätten und die auch noch kommentieren müssten. Gehen Sie zurück auf die Schulbank für Journalisten – erst recherchieren und schlau machen, dann schreiben!
1. Das Foto zeigt die HRE und nicht die Bad Bank. Die heisst übrigens FMS Wertmanagement AöR und sitzt in München (Recherche). Das Logo sieht auch ganz anders aus, nämlich so wie das Logo der FMSA (Doppelrecherche).
2. Die FMS Wertmanagement ist keine Bank sondern eine Anstalt öffentlichen Rechts. Sie ist übrigens auch nicht “nur” bad sondern vor allem nichtstrategisch. Lesen Sie doch einfach mal den EU-Beihilfebescheid (Recherche).
3. Seite 34 des Halbjahresberichtes der FMS Wertmanagement beschreibt es ganz gut: Es wurden zwei Positionen nicht verrechnet, obwohl eine Verrechnungsvereinbarung (Netting) vorlag. Ja, das ist der Regelfall nach HGB – NICHT verrechnen, sondern einzeln ausweisen. Und wenn ich einzeln ausweise, dann habe ich eine Zahl mehr ausgewiesen und die Bilanz ist um diese Zahl länger (Recherche).
4. Und wenn Sie noch weiter recherchiert hätten (z.B. in einem Bilanzlehrbuch für Anfänger), dann wäre Ihnen aufgefallen, dass es keinen Effekt in der Gewinn und Verlustrechnung gibt und erst recht keinen Effekt in der Liquidität (Aufpassen im Unterricht).
Und der Rest ist dann gelinde gesagt – Blödsinn und Effekthascherei.
Tja @Maria,
da kann man ja beruhigt sein, dass wenigstens Sie Bankbilanzen lesen können…
Warum konnten Sie das vor 3 Jahren noch nicht; also VOR der geplatzten Immobilienblase…?
Für weitere Fragen ist hier leider kein Platz.
Sonst könnte mich noch interessieren, wohin Sie denn die schon abgeschriebenen und “ausgegliederten” Vermögen entsorgt haben? Und wem die heute gehören? Und wie lang und fett die Nahrungskette der Handaufhalter gewesen ist. Und, und, und…
Wohl war @Moritz Paris,
die meisten Regierungsmitglieder der letzten 10 Jahre in Bund und Ländern gehören eingesperrt.
Die EU-Apparatschiks sowieso – als Anstifter!
Wo sind die Staatsanwälte…?
Gibt es überhaupt genug Staatsanwälte, um diese gigantische staatliche Klopperbude zu untersuchen…?
Das ist mal wieder die hier gerne produzierte Polemik von Ahnungslosen – immer feste druff, wenn jemand ausnahmsweise einen sachlich fundierten Beitrag schreibt und nicht von vorneherein alle ins Gefängnis werfen will, die ihm unsympathisch sind.
Laßt euch alle mal von einem Fachoberschüler der Klasse 12 verklickern, was man aus einer Bilanzprüfung herauslesen kann und was nicht. Die lernen sowas nämlich. Daß die seinerzeit auf der Basis von Schrottimmoblien ausgegebenen Darlehen und die daraus abgeleiteten weiteren “Wertpapiere” nichts wert waran, da ohne materiellen Gegenwert, kann man aus keiner Bilanz herauslesen. Und das hat nichts aber auch nicht das Geringste mit der Qualifikation von Politikern zu tun. Die so schönen Zusatzfragen des Herrn Paris – die antworten kann er sich, wenn er sich wirklich dafür interessieren würde, jederzeit selbst verschaffen. Nur dazu müßte er ja mal selbst nachsehen und nicht hier polemisieren.
… jaja, denn Finanzminister muss ein Grundschullehrer sein, oder soetwas, Haupsache er versteht so wenig, als möglich von Finanzen, gell…also möchten sie weiterhin von Taugenichtsen regiert werden, die gar nicht wissen, was sie da so alles abstimmen und entscheiden…. der Trend jedoch geht eindeutig in Richtung “mehr Demokratie”, und denken sie an Berlin, da haben 44% keinen gewählt und 9% die Piraten, das ist zusammen die absolute Mehrheit und ist eindeutig auf das niveaulose, selbstgefällige und eigennützige Politkasperletheater zurück zu führen…. das meinen übrigens auch sehr viele 12. Klässler, die mittlerweile sehr viel mehr von Politik verstehen, als die, die dafür horrende Beträge kassieren
@ Maria | 31. Oktober 2011 | 12:06
Aber meine Liebe – warum so streng?
Herr Niehaves hat eine Glosse geschrieben. Schadenfreude, ob mit oder ohne seriösen Hintergrund, ist doch allgemein üblich (leider).
Er verfügt nicht über Kenntnisse im Bilanzsteuerrecht. Er weiß nichts von Saldierungsgebot und –verbot. Er hat sich einen Scherz erlaubt. Und alle lachen über diese Schuldenverwalter öffentlichen Rechts.
@ alle
Aber bei dieser Gelegenheit eine Anmerkung zur Schuldenuhr:
Der Schuldenstand ist sehr hoch, und er steigt mit atemberaubender Geschwindigkeit.
Da wir hier über die Bilanz sprechen:
Mich interessiert auch die Aktiva. Wie hoch ist das Vermögen des Bundes und wie entwickelt es sich?
Hier in diesem Blog haben sich einige gescheite Leute versammelt. Vielleicht kennt jemand die Antwort auf meine Frage.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
@Maria. Und trotzdem hat es diese Nachricht über die, nach Ihrer Aussage vermeintliche ´Verrechnung´, in die Hauptnachrichten geschafft. Durch die Finger vieler Journalisten und Redakteure der verschiedensten Presseagenturen und Sendeanstalten… – Alles nur phöse phöse Menschen?? Bis jetzt ist mir jedenfalls auch keine Gegendarstellung der FMS bekannt… Wäre doch zu deren Ehrenrettung mal nicht schlecht!
Zur Klarstellung:Leider ist nichts so einfach wie es scheint!Denn diese 55,5 Mrd. € sind nicht verdient, sondern sie sind nur unsaldiert ausgewiesen.Geld das man nicht hat kann man nicht ausgeben,nur Geld das man verdient!Wenn man sich mit doppelter Buchhaltung mal auseinander setzt sieht man, dass im vorliegenden Fall nicht so ist, dass dieses Geld vom Himmel herab gesegelt ist,sondern man muss eben nicht mehr so viel zurückzahlen,weil das was man bezahlen müsste bereits getilgt hat.Vereinfacht:wenn ich mir 100 € von einem Freund leihe und ihm 50 € zurückzahle, dann kann ich sagen ich habe mir mal 100 € bei dir geliehen und hab dir 50 € zurückgezahlt oder ich sag einfach, ich schulde dir noch 50 €.Egal wie ich es ausdrücke, deshalb habe ich nicht mehr Geld!Für manche scheint das Trickserei aber es handelt sich schlicht um zwei Darstellungen des selben Sachverhaltes.Deshalb können wir keine Bahnhöfe kaufen oder Schulen neu bauen!
Einen neuen Finanzminister bräuchten mir meiner Ansicht nach unabhängig von diesem Sachverhalt und den Rest der Regierung könnte man bei der Gelegenheit ebenfalls austauschen.
@PPaulus
Sie brauchen also einen neuen Finanzminister?
König Barroso aus Brüssel und Stiftungs-Zarin Bertelsmann aus dem Steuerparadies Gütersloh haben doch längst das nächste Finanzminister-Genie bestimmt: Trittin von Kanzler Steinbrücks Gnaden!
Europaweit gibt es nur einen Banken-Büttel, der schamloser agiert als Juncker – und das ist Steinbrück! Die EUdSSR braucht endlich einen “zuverlässigen” Kanzler in Berlin, der Deutschland an die “Vereinigten Staaten von Europa” abtritt.
Früher hätte man dazu Panzer-Armeen gebraucht. Heute machen das zwei Greise im Rollstuhl ganz allein: Schäuble & Schmidt.
Mal schauen wie lange es dauert bis die FDP dieses “Geld” für Steuersenkungen nutzen will….
Der war gut!
Grisu – Das wäre mal eine nützliche Verwendung!
@Grisu | 31. Oktober 2011 | 12:38 |
Das verloren geglaubte “Geld” ist doch mit seiner nichtversenkung schon eine Steuersenkung, werden Sie mal nicht so gierig !
Das system ist außer kontrolle! Ich warte auf die nächste nachricht, dass sich bei den landesbanken auch “rechenfehler” ergeben haben: es sind mehrer hunderte milliarden grössere schulden! Leider hat es bis heute keiner gemerkt.
EugenO
Sie können sicher sein, dass man das längst gemerkt hat.
Sie können auch sicher sein, dass man die eingekauften Wertanlagen (z.B. Immobilien) genau kennt.
Ebenso können Sie sicher sein, dass die getürkten Bilanz-Blasen seelenruhig immer im Keller der Landesbanken liegen.
Wozu, glauben Sie, wird jetzt noch mehr EURO-Falschgeld im “Wert” von X Billionen gedruckt? Die erste Billion war nur der Anfang vom Ende des EURO…
Das Motto: “Nach uns die Sintflut!”
Jeder Buchhalter in der Privatwirtschaft, der sich so “verrechnet” wird sofort fristlos gekündigt. Ich frage mich jedoch, wie man plus mit minus oder umgedreht “verwechseln” konnte. Sollte hier evtl. ein “großes Ding” gedreht werden? Und selbst “Wirtschaftsprüfer” haben diese angebliche “Verwechslung” nicht bemerkt? Die gehören alle auf den Mond geschossen. Saubande, elendige!
Offensichtlich muß man das Anfängern zig mal erklären. In einer Bilanz stehn links unter anderen Forderungen (d.h. Geld, das man zu bekommen hat) und rechts unter anderem Verbindlichkeiten (also Geld, das man zurückzahlen muß).
Jetzt kann man natürlich die Forderungen von der Verbindlichkeiten abziehen, dann bleiben die tatsächlichen Schulden übrig. Nur ist diese Vereinfachung für einen Bilanz nach Handelsgesetzbuch eben nicht zuässig, da muß sauber getrennt werden. Also hat sich erst einmal nieman verrechnet. Nur diejenigen, die hinterher Verbindlichkeiten als Schulden ansehen ohne über die Forderungen nachzudenken, die können eine Bilanz nicht richtig verstehen. Und das sind weder die ach so unfähigen Bilanzersteller noch ist das der Herr Schäuble, der die Bilanzen mit Sicherheit nicht selbst liest, sondern der Beamtenapparat, der nicht aufgepaßt hat. Wenn ein Minister dann wegen Fehler oder Dummheit seiner Beamten jedesmal die politische Verantwortung übernehmen und gehen müßte – dann müßte auch jeder Lehrer gehen, dessen Schüler wegen deren Unfähigkeit schlechte Noten schreiben.
… was im Übrigen auch kein Verlust wäre, da auch an dieser Stelle bedauerlicherweise sehr viele Scharlatane ihr Unwesen treiben und durch den meiner Meinung nach längst überflüssig gewordenen Beamtenstatus völlig unbegründeten Schutz vor Konsequenzen haben…. Beruf kommt von Berufung aber ist in vielerlei Hinsicht degeneriert….. können sie eigentlich auch etwas anderes, als über Leute schimpfen, die keine Bilanz lesen können… Buchhalter…. Steuerprüfer…. oder gar ein schwarzgelber Politiker???? Ist alles heilbar…..
Wer keine Bilanz lesen kann, sollte hier nicht über das Problem mit unqualifizierten Schuldzuweisungen posten. Einen Schuldigen ausgucken ist furchtbar einfach – nur haben den sogar die damit ernsthaft Befaßten noch nicht gefunden. Und wir hier wissen natürlich sofort und gleich, wer und was die Ursache war und wer ins Gefängnis gehen muß…..
Wer in den Justizvollzug zu gehen hat,entscheidet eigendlich ein Richter,sonst keiner.@Julius Cäsar
Rechenfehler gab ja schon immer, wenn aber wie hier die Fehlrechnung eines einzigen “Unternehmens” Summen annimmt, die einen Landeshaushalt der Finanzstärksten Länder der BRD locker übersteigt, oder den geamten Börsenwert des Riesenkonzens VW ausmacht, und der Fehler nicht eimal sofort ins Auge sticht, dann zeigt doch dies, daß der ganze Geldumlauf Dimensionen angemommen hat, die jenseits von gut und böse sind und mehr ins Reich der Fantasie als in die Realwirtschaft gehören.
Wo bleiben die Reflexe?
Die Oppos “verlangen” doch sonst bei jeder Gelegenheit krampfhaft einen Rücktritt. Selbst wenn irgenwo ein Sack Reis umgefallen ist.
Diese Stereotype Lachnummer soll uns hier erspart bleiben?
Vielleicht wissen sie nicht so recht, wer jetzt zurücktreten soll. Die SPD hat den Laden selber verstaatlicht.
„Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor Nullen”. Bankier Carl Fürstenberg
Sapperlot aber auch! 55 Milliarden einfach mal so wieder da, ein simpler Buchungsfehler. Peanuts, schließlich schiebt die Politik mittlerweile Billionen in der Weltgeschichte herum. Und wenn morgen irgendwo im Gegenzug vielleicht dann plötzlich 100 Milliarden fehlen, ist das eigentlich noch eine Meldung wert? Der virtuelle Geldmarkt hat sich doch längst nach 1923 verabschiedet und diese ganzen Nullen werden von den göttlichen Nullen des Finanzolymp mit dem Segen unserer Volksvertreter gehandelt und verwaltet.
Wir Sterblichen dagegen reiben uns die Augen, denn jetzt soll Dank CDU gnädigerweise sogar ein Mindestlohn her, in Höhe von 6,89 Euro pro Stunde im Osten und 7,79 Euro im Westen. Achtung, das sind 689/779 Cent, nicht Komma Milliarden Euro, wie sie das täglich in Frankfurt, London und New York an der Börse pro Stunde machen. Aber ist das wirklich schon sicher? Die CSU hat deswegen schon wieder Magenbeschwerden, die FDP soll sich “gesprächsbereit” zeigen. Bis es am Ende, wenn überhaupt, dazu kommt, wird sich das Ganze in die Länge ziehen, wie seinerzeit die 5 Euro Hartz IV Erhöhung. Wow! Da sieht man mal, wie verantwortungsbewußt, vorsichtig unsere Politiker dann doch mit solchen Themen und Geld umgehen können.
Tocqueville,
das hat schon alles seine richtige Hackordnung.
a) Über die 680- und 779-Cent-Krümel darf der Deutsche Bundestag noch selbst entscheiden.
b) Über die Milliarden-Rettungschirme entscheidet Brüssel.
c) Über die Billionen-Hebel entscheidet die Fed und London.
Ave Mafia Sancta
Jetzt habe ich versucht, zu verstehen, wo genauer der Fehler der liegt – aber nirgends findet man darauf einen Hinweis, und das was man liest, widerspricht sich sogar.
Und solangemir niemand zeigt, was genau falsch gerechnet wurde, oder aber ob sich schlicht in den Schrottpapieren nach Ablauf von Jahren doch etliche Silberlinge versteckt hielten, halte ich mich mit Verurteilungen, Spott und Freude zurück.
Herr Niehaves,
ihre Sparanstrenungen wurden doch erst durch eine Verschuldung anderer möglich. Ohne Schuld kein Geld, und wer Schulden reduzieren möchte, muss Geld vernichten. Fangen Sie an ?
Man könnte sich eigentlich darüber freuen, wenn es nicht so bezeichnend wäre.
Wer hat überhaupt noch den Überblick über die vielen Nullen (im doppelten Sinn), die uns täglich noch zugemutet werden? Wer kontrolliert eigentlich wessen Zahlen? Wenn bei mehr als 50 Milliarden kaum noch jemand in angemessener Weise reagiert und dieser Finanzminister, den ich souveräner in Erinnerung habe als in den letzten Monaten, das ganze noch mit einem hämischen Grinsen herunter zu spielen versucht, wem oder was können wir noch glauben?
Wer sagt uns denn, ob die anderen Zahlen alle stimmen?
Die Macht des Geldes macht alles kaputt.
Schade. Es gab mal Wichtigeres im Leben.
@alterjurist
“Wer sagt uns denn, ob die anderen Zahlen alle stimmen?”
An dem Tag, an dem Sie die Antwort in der Presse lesen werden, sind Sie ein bettelarmer Mann…
Hallo @Marcus Niehaves,
zu Ihrem letzten Satz:
Sie haben sich zwar nicht verrechnet, aber Ihre Interpretation und Betrachtungsweise zu diesem plötzlichen und unerwarteten Geldsegen bedarf einer Korrektur.
So dürfen Sie z. B. diese 55,5 Milliarden nicht durch die 82 Millionen Einwohner (mit Kind und Kegel) teilen sondern durch die ca. 40 Millionen Haushalte in diesem unserem Lande.
Es errechnet sich dann nämlich pro Haushalt ein Betrag von fast 1400 € – und erst so bekommt der durchschnittlich gebildete Deutsche (vielleicht an dieser Stelle besser „Wählerdummkopf“) die richtige Vorstellung von diesem unerwarteten Geldsegen.
Dann sind die 3 Vorschläge, welche Sie für die Verteilung dieses Geldsegens machen, viel zu banal und einem derart fatalen und phantastischen Ereignis nicht angemessen.
Man könnte hier mal einen einmaligen und großartigen Event veranstalten, indem alle ca. 40 Millionen Haushalte (mit Kind und Kegel) nach Berlin fahren und diesen Geldsegen dort gemeinsam versaufen – ca. 1400 € für im Durchschnitt 2 Erwachsene und eventuell noch ein volljähriges (trinkfähiges) Kind – das wäre doch mal was ganz Besonderes.
Später wäre dann in Geschichtsbüchern vom größten Völkertreffen (vielleicht auch Dummkopftreffen) aller Zeiten die Rede!
Zum Abschluss noch die Fragen:
_Kann ein normal denkender deutscher und nicht vollständig besoffener Mensch einen solchen Sachverhalt überhaupt noch mit normalen Worten und Sätzen kommentieren?_
_Was muss eigentlich noch geschehen, dass die letzten Dummköpfe in diesem unserem Lande vollends aufwachen?_
_Wie kann man sich als Deutscher anmaßen (auch von politischer Seite her), sich immer wieder über den italienischen Staatspräsidenten _Berlusconi_ lustig zu machen? Soviel _“Dummheit auf einem Haufen“_ hat Italien nämlich noch nicht gesehen und erlebt!
Dazu mein letzter Satz zu diesem Thema noch im Ernst und ohne Ironie: Der normal denkende und rechnende Bürger sollte sich so langsam wirklich Gedanken darüber machen, ob er nicht doch so langsam sein ganzes Geld von seinen Konten räumt, zu Hause deponiert und schnellstens verlebt!
Gruß D. Ackermann
Werter Dieter Ackermann,
“…ob er nicht doch so langsam sein ganzes Geld von seinen Konten räumt, zu Hause deponiert und schnellstens verlebt!”
Bitte nicht “so langsam”, sonst können Sie mit Ihren Euro-Papierschnipslen nur noch den Ofen anzünden.
Dann lieber “verleben” oder – sofern es reicht – das Geld gegen ein eigenes Dach überm Kopf eintauschen.
Das machen die Gelddrucker genau so; die kaufen Immobilien (und andere Sachwerte) auf Teufel komm raus, solange das Papier noch etwas Wert ist…
PS: Das grosse Besäufnis in Berlin wird früher oder später von selber stattfinden. Zwar nicht mit 40 Millionen Schnarchnasen-Familien… Wenn dort nur 1% bis 5% Ausgeschlafene die richtigen “Cocktails” mischen, werden ALLE deutschen Politiker in Brüssel um politisches Asyl bitten…
Man möge es den Herrschaften gewähren!
Mit lebenslänglichem Rückreiseverbot!
@Rheinwein
Aber man wird doch diesen Herrschaften hoffentlich nicht in Brüssel politisches Asyl gewähren (das wird viel zu teuer) sondern vielleicht in Teheran bei _Mahmut Ahmadinedschad_ – dort kostet der Aufenthalt dann weniger als ein Zehntel.
Gruß D. Ackermann
Diese vermeintliche Rechenfehler wird sich als Bilanzakrobatik erweisen, die sich ein Finanzministerium bei einer staatlichen (eigenen) Bank scheinst erlauben kann – damit die Verschuldung zu senken und vom Gipfel zum Gipfel zu trumpfen: mit nichts als einem Rechenfehler in der Hand. Die Steuern sind schon verfrühstückt.
Na also, alles doch gar nicht so schlimm. Nach den Katastrophen der letzten Wochen nun strahlendes Licht am Horizont:
1. haben wir doch nach Regierungs-Lesart 55.5 Milliarden weniger Schulden (soll Jubel beim Steuerzahler auslösen),
2. will sich die Koalition nun doch tatsächlich bei den Steuererleichterungen einigen (erneut jubelverdächtig),
3. ist der gesetzliche Mindestlohn plötzlich ureigenes Thema der Kanzlerin. Nicht daß der Verdacht aufkommt, sie sei nur für Bankster und Reiche da… Nein, auch für die sozial Schwachen !
Welch exzellentes Timing nach jenen EU-”Erfolgen”….
Das, liebe Forumsteilnehmer, zeigt welchen Kalibers unsere Regierung ist (die wir offensichtlich verdient haben).
Sie gibt sich nicht einmal mehr Mühe die Verarschung des Bürgers zu kaschieren !
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Und die “Opposition”, die es verdient – mit Steinbrück & Trittin kommt dieses Volk vom Regen in die Traufe…
absolut
@Rheinwein
und Regierungsfom !
Ich werde jetzt schreiben, was ich am Freitag, den 16.09.2011 im Vollbesitz meiner geistigen und körperlichen Fähigkeiten, morgens um 4.20 Uhr, ohne einmal nachzudenken, geschrieben habe:
Existenzielles Gebet
Wir werden von skrupellosen Banditen, Verbrechern und gierigen Halsabschneidern beherrscht.
Man versucht uns zu verwirren, einzuschüchtern und für blöd zu verkaufen.
Man sagt uns, dass wir kein Recht hätten, uns gegen Lüge, Betrug, Missbrauch und Gewalt zu wehren.
Man sagt uns, wir hätten Heinen Durchblick bei den komplizierten, internationalen Zusammenhängen und Dependenzen, sie nennen es Verflechtungen oder globale Strukturen, Begriffe, die so nicht verständlich sind und aus den Unterwelten der Mafia entsprungen sind. Ich spüre nur, dass mich das müde macht und wenn ich darüber nachdenke, sehr, sehr wütend. Schluss mit dem Totentanz aus globaler Gier, Hunger und Gewalt. Schluss mit diesem Morden und gemeuchelt werden. Wir sind alle Menschen und dürfen so nicht miteinander umgehen, es ist ein planetares Verbrechen. Ich habe keine Lösung gefunden, offensichtlich liegt es in der Natur, im sozialen Kern des Wesens Mensch, zu rauben, zu morden, zuvergewaltigen und zu unterdrücken. Herrscher und Sklave, Reiche und Bitterarme, Mächtige und Ohnmächtige, dieses ermüdende Spiel von Macht und Ohnmacht. Ich kann schon lange nicht mehr schlafen, auch jetzt nicht mehr, wo ich das schreibe, schreiben muss. Jeder versucht den anderen auszustechen, zu übertrumpfen, klein zu machen, sich Vorteile heimlich und heuchlerisch zu sichern. Die Worte lügen, offensichtlich und gemein und werden hinterhältig benutzt. In heuchlerischer Speichelleckerei wird den Mächtigen gebuckelt, die unsere Lebensgrundlagen dieses Planeten plündern und zusammenraffen. Der Zweifler wird beschimpft, bespuckt und gedemütigt. Er wird gezielt der Lächerlichkeit oder der Drohung preisgegeben. In endlosen sinnentleerten Wiederholungen fließt immer die gleiche Propaganda rund um die Welt. Arbeit, bete, sei gut, gehorche, tu nichts Unerlaubtes, habe Furcht vor dem Herren! Welches hohle, sinnloses Sein, welche demütigende, erniedrigende Existenz. Jeder versucht seine Vorteile zu sichern, Milliarden von Papieren oder Festplatten werden beschrieben, dienen der Absicherung seines Standpunktes. Der Bewusstheitsstand der Menschheit versinkt in einem Sumpf aus Korruption, Blut und Tränen. Uns wird suggeriert und leider glauben wir selbst es auch, dass wir alleine aus unserer Persönlichkeit heraus, nicht in der Lage wären, uns zu verwalten und zu regieren. Wir sollen euch brauchen, da oben! Nein, wir bräuchten euch nicht, wenn wir alle endlich bereit wären, unsere Freiheit und Verantwortung in unsere eigenen Hände zu nehmen, für uns selbst, für unsere Kinder, unsere Alten und für unsere Tiere, die uns anvertraut worden sind. Wir erkennen mit Entsetzen, dass diese Verbrecher Teile unserer dunklen Persönlichkeit sind, die wir nicht integriert in unseres Bewusstsein haben: der Vergewaltiger, der mich zur Nutte macht, der Mörder, der mich töten will, der Räuber, der mir nicht einmal das Hemd auf dem nackten Leib lässt. Der Sommer geht zu Ende, der lange, dunkle und kalte Winter der Menschlichkeit bricht an. Gnade uns Verlorenen!
Ernst Lipps | 26. Oktober 2011 | 17:15 | Antworten
Belgien steigt 2013 aus der Atomkraft aus, unglaublich konsequent.
Wo bleibt unser Deutschland (ach so, Frau Bundeskanzlerin Merkel war für die Abschaltung)!?
Schnell gecheckt, dass die Deutschen das Atom nicht lieben.
Und die ewig Gestrigen, die Abwiegler, die Besserwisser, die Zauderer und Experten:
..wind of changes, wir sind weiter, als Sie je ahnen können, es handelt sich um eine Revolution des Geistes, nicht der Kalkulation, der Politik, der Restauration – wir denken das an, was Sie nicht einmal ahnen können. Wir denken das Undenkbare.
Mit lieben Grüßen an die Zukunft,
Wenn das Entlohnungssystem für Politiker – also deren Diäten und Ruhestands-Bezüge über einen zu ermittelnden Negativ (Malus) Faktor mit der Neuverschuldung in deren Amtszeit gekoppelt wäre – dann hätten wir einen ausgeglichenen Haushalt!
Dabei dürfen nur die Investitionen gerechnet werden, die diese auch per Gesetz entschieden haben. So werden aber die Amtsträger gern wieder gewählt – die Volksvermögen gern großzügig unter den Lobbyisten verteilen.
Die Nachtteile der Verschuldung hat immer die Folge- Regierung zu tragen. Frei nach dem Motto – den letzten fressen die Hunde…
Man sollte statt Frauen – Quote besser eine Anwalts- und Wirtschaftsquote einführen – damit der wirtschaftliche Sachverstand im Parlament nicht unterrepräsentiert ist!
Bestes Beispiel dazu ist die Umfrage vom ARD Magazin Panorama zur Größe des Rettungsschirms. Viele Abgeordnete hatten nicht einmal ihre “Bild-Zeitung” studiert. Es ist eben etwas ganz anderes, wenn es um das eigene Geld geht – da schaut man mal eher genau hin, oder?
In diesem Sinne – meine Schuldenuhr ist gerade stehen geblieben – das muss die Batterie sein…
@Integrator, @Ernst Lipps
Das ist genau der Punkt, den die deutschen CDUFDPSPDGRÜNE- und KnallroteKackbraune-Wähler noch immer nicht verstanden haben, nämlich…
Der Staat ist auch nur eine Firma, eine Vermögensverwaltung.
Wenn mein Vermögensverwalter ohne meine Zustimmung mein Geld verzockt, dann wird er gefeuert und verklagt.
Vielleicht liegt es daran, dass Deutschland der jüngste aller Staaten im alten Europa ist (nur etwas mehr als 100 Jahre alt) und die Bürger trotz Kaiser- und Adolf-Desaster noch immer nicht kapiert haben, wer in diesem Land der Dienstbote ist und wer der Hausherr.
@ Moritz Paris | 31. Oktober 2011 | 18:59
Das trifft den Nagel hammerhart auf den Kopf: In den deutschen Schädel will es nicht hinein, dass die 99% der Souverän sind, und nicht die 1%. Unglaublich, aber wahr. Es hat historische, interkulturelle und persönlichkeitsbedingte Gründe, dass diese schizophrene und lächerlich-absurde Scihieflage im Selbstverständnis der Nation bestehen geblieben ist. Über die Könige, Kaiser, Diktatoren, Weltkriege, Reparationszahlunger an die Sieger und bis ins 21. Jh. hinein. Die Beweise für diese Theorie sind in jüngster Zeit erdrückend geworden. Die Pickelhaube sticht den Buben.
Die Leidensfähigkeit und Solidarität mit der Obrigkeit und deren Derivaten ist sprichwörtlich. Ein Phänomen, das niemand richtig erklären kann. Die vermutete und unterstellte Wahrheit der Anderen, beendet das eigene, kritische Denken. Revolution, da lachen die Hühner, wer davon in Deutschland träumt ( ich ganz sicher nicht, noch nie ), ist ein Spinner.
Es geht um das Umdenken anhand erlebter negativer Konsequenzen, der Krug bricht, wenn er übervoll geworden ist. Bei 2, 3, 5, oder gar mehr Schulden, Spekulationsgeld oder Allmachtsfantasien. Wir werden es sehen, da bin ich mir absolut sicher.
Solange ich von unten nach Oben schaue, bleibe ich der Kleine.
Perspektivenwechsel: Was wollen die denn?
@Ernst Lipps:
besser gefragt: was wollen die nicht ?
Habe erstmals seit langem einen Medienvertreter in der Sendung Presseclub 30.Oktober (DW-TV) das äußern hören, was der Bevölkerungsmehrheit längst vollkommen klar ist. Nämlich daß aus unserem politischen Establishment, weder Regierungsparteien noch Opposition niemand bereit ist, einen grundsätzlichen Systemwechsel des Finanz- und Bankensektors bzw. der Geldwirtschaft auch nur zu erwägen, geschweige denn in Angriff zu nehmen. Angedacht (tolles Wort, zu Ende gedacht wird nicht) sind lediglich leichte Korrekturen ! Mit anderen Worten: bleiben diese Versager-Gruppen im Parlament entscheidungsbestimmend, wird sich auf lange Sicht für Deutschland und seinen Geldesel Steuerzahler absolut nichts ändern.
Zurück zum Anfang: geradezu deprimierend ist, daß (von oa. Journalisten abgesehen) die gesamte deutsche Medienlandschaft diesen Fakt ignoriert oder zugunsten der Parteien liebedienerisch als Thema vermeidet. Dabei wäre es ihre Aufgabe alternativ diejenigen zu benennen oder ausfindig zu machen, die einen grundsätzlichen Wechsel auf ihr Panier geschrieben haben. Diese haben das gleiche Recht auf eine Medienplattform wie sie den traditionellen Parteien eingeräumt wird.
Nur Hofberichterstattung oder (allenfalls) Detailkritik
ist fehl am Platze. Schon traurig, unsere Journaille wird ihrem Auftrag in keiner Weise gerecht…
@ Ramses | 31. Oktober 2011 | 19:48 |
Ein Volk lässt sich “führen” und schaut zu, wie die Gegenwart (ich spreche nicht von der Zukunft, die kenne ich nicht) verspielt wird. Lässt sich hinhalten mit Mindestlohndebatten und Zeitversprechen, mit marginalen Peanuts. Regiert von und mit Angst, Wekzeug der Macht. Wir schauen zu, wir wollen glauben, aber das Gefühl, die Intuition, die Erfahrung sagt immer das Gleiche: nein. Es sollen keine Köpfe rollen, die Weltgeschichte hat viele blutige Beispiele; es könnte ein Um-Denken stattfinden.
Arbeit, Geld, Vertrauen, Sicherheit, Glauben – und, keine Billion-Euro-Diskussionen mehr.
Kann es sein das “Susi Bibelmaus” so ziemlich der größte Troll des zumindest deutschsprachigem Internet ist? Wer nicht weis was ein Troll kann gerne mal hier vorbeischauen: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur) . Sie schreibt immer einen der ersten Kommentare und ziemlich viele andere regen sich dann über sie auf. Hat diese Susi eigentlich was anderes zu tun als vorm PC zu sitzen und zu warten das ein neuer Artikel hier auftaucht unter den sie dann ihre Kommentare schreiben kann?
Mit etwas Logik ist das Rätsel leicht zu lösen:
Wer hat als ERSTER Zugang zu neuen Blog-Themen?
Eben: Irgendeine Suse in der Online-Redaktion, die sonst keine eigenen Beiträge schreiben darf und deshalb frustriert ist…
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Das Anekdötchen sollte dennoch nicht vom Thema ablenken…
Hier mal ein kleiner Clip vom seligen Franz-Josef Strauss, der die damalige Staatsverschuldung in 1979, von 35 Mrd. DM (!) anhand eines anschaulichen Rechenbeispieles erklärt =
http://www.youtube.com/watch?v=E0F6dJcqgIM&feature=related
Nur mal zur Relation, wo wir heute nach knapp 30 Jahren mit den Zahlenkolonnen in € (!) angekommen sind.
Fehler passieren eben. Vor allem dann, wenn die Fehlerquelle selbst ständig neue kalkuliert.
@ alle
Das habe ich befürchtet – Sie lassen sich in die Gasse schicken.
Sie lassen sich von dem wichtigen Thema ablenken – „so schlimm ist es doch nicht.
„Herr Schäuble bestellt die Leute der Bad-Bank (HRE) ein und fordert Aufklärung.“
Hinter verschlossenen Türen wird er sagen: „Es läuft doch alles nach Wunsch“.
55,5 Milliarden falsch gerechnet? Nein – falsch saldiert!
Wir sind auf Miese konzentriert. Ein Buchungsfehler (oder eine falsche Darstellung in Bilanz) ändert in der Gewinn- und Verlustrechnung nichts. Dieser Posten wechselt nach Korrektur lediglich die Bilanzseite. Nichts ist gewonnen! Unsere Teilnehmerin @ Maria hat bereits darauf hingewiesen.
Gut, ich gebe zu, auch ich habe eine Nullen-Allergie. Dies bezieht sich allerdings in diesem Fall auf Personen.
Wer spielt das Spiel, und wer will welchen Eindruck erzeugen?
Mich interessiert die Gesamtbilanz der Bundesrepublik Deutschland – nicht nur die Passivseite der Bilanz, auf der die Schulden ausgewiesen werden.
Die Aktivseite, auf der die Besitzposten, die Forderungen ausgewiesen werden, sollte auch interessieren. Besitz, realistisch bewertet, Forderungen um angemessene Wertberichtigungen bereinigt, den Verbindlichkeiten gegenüber gestellt, ergibt das Eigenkapital dieser Republik. Wie hoch ist es?
Nun gut, Deutschland bilanziert nicht nach Handelsrecht – sollte es aber tun.
Wie hoch ist die Eigenkapitalquote? 9%, wie bei den Banken gefordert?
Genug mit Bilanzrecht.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Da gibt es eine ganz einfache Rechnung, die jeder bilanziernde Betrieb auch so aufstellt: Es geht los mit Grundbesitz. Die BRD hat 356000 km² also 356 Milliarden m² Fläche. Rechnen Sie das zum symbolischen Preis von 1€ pro m², dann ist allein der Grundwert 356 Milliarden Euro. Den einen Euro pro m²zahlen übrigens die in der Grundbüchern stehenden Grundbesitzer locker pro Jahr in die Staatskasse. Dann dürfen Sie die in Staatsbeseitz befindlichen Gebäude dazurechnen – was sind die Verkehrswege wohl wert? Auch das ist Posten der Aktiva. Dann kommen die staatseigenen Häuser usw. Es folgt das sogenannte Umlaufvermögen, dazu gehört das zum Bilanztag vorhandene Geld in den Staatskassen, das Gold der Bundesbank und zwar zum tatsächlichen Wert berechnet. Übrigens muß auch das militärische Inventar der Bundeswehr (als “technische Anlagen und Maschinen”) auf der Aktivseite addiert werden – es läppert sich.
Und beim Geld in den Staatskassen sowie bei den Forderungen an einzuzahlnden Steuern sind wir wieder so schlau wie bei der HRE oder ihrer Bad Bank. Diese Posten müssen links in der Aktiva stehen – und rechts erscheint dann als Gegenposten die Staatsverschuldung (bilanzmäßig als Fremdkapital definiert)in voller Höhe.
Offensichtlich hat man sich anderweitig ebenfalls kräftig verrechnet, nämlich politisch: Nach dem Marathon der Griechenland-Krisengipfel und dem Deal “Unsere Milliarden für Euer Sparen” will nach neuester Meldung Papandreou nun erst einmal sein Volk darüber befragen. Gehört hier nicht zum Thema, oder vielleicht doch?
@alle INSM-Trojaner in dieser Runde
Wenn ich Ihre Bilanz-Philosophie zu Ende denke, dann darf Deutschland NIEMALS an die “Vereinigten Staaten von Europa” abgetreten werden. Im Gegenteil, wir müssten sofort aus der EUdSSR austreten.
Weil: Die Summe der 27 EU-Staaten würde Ihnen die Bilanztricks gewaltig versauen; es gäbe nichts mehr zu plündern, wir wären genau so bankrott wie Griechenland und die USA. Das EU- & Euro-Ziel wäre vollbracht!
Jaja, Neue-Soziale-Marktwirtschafts-Trickser, man kann sich eine Bilanz genau so schönrechnen und einen Konkurs genau so verschleppen, wie man sich eine hässliche Frau schöntrinken und abschleppen kann.
Aber nur bis zum Morgen danach. Wenn man ernüchtert wieder aufwacht, packt einen das kalte Grauen.
Nein Danke, heuchlerische INSM-Trojaner, die Deutschen sind zwar hoffnungslose Schnarchnasen, aber keine abgefüllten Schnapsnasen…
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heute.de: Der Beitrag wurde wegen Rassismus entfernt
@ Moritz Paris | 1. November 2011 | 06:58
Na, na, na!
„… wie man sich eine hässliche Frau schöntrinken und abschleppen kann.“ (Ihr Text)
Meine Feststellung:
Es gibt keine hässlichen Frauen!
„Nein Danke, heuchlerische INSM-Trojaner, die Deutschen sind zwar hoffnungslose Schnarchnasen, aber keine abgefüllten Schnapsnasen…“ (Ihr Text)
Meine Frage:
Was macht Sie so sicher?
Mein Gruß:
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Mein Geschmack ist kultivierter.
Nicht nur bei Frauen, auch bei Bilanzen.
Ganz im Gegensatz zu den Herren vom INSM.
Die Kölner sind zur Karnevalszeit lustige und muntere Pappnasen.@Moritz Paris
es war ein sehr guter Fachmann, der sich da verrechnet hat: “erst mal Gras drüber wachsen lassen,wenn irgendwann 55 Milliarden auftauchen sind alle froh, die restlichen 500 Millionen kann ich mir bis dahin gut abzweigen”
Der Fachmann,dem der kleine Rechenfehler unterlaufen ist,sind doch nicht etwa Sie ? @manni.baum
Das ist nicht weniger als ein Coup, den Griechenlands Ministerpräsident Papandreo da landet, zu landen versucht. Er will das letzte Woche mühsam gefundene Rettungspaket für sein Land seinen Landsleuten zum Volksentscheid vorlegen. Ein Referendum wäre eigentlich sinnvoll. Nur kann eine richtige Maßnahme zum falschen Zeitpunkt hier sogar eine Katastrophe sein.
Das Demokratieverständnis hätte Papandreo aber früher walten lassen sollen. Wann es am besten hätte stattfinden sollen, kann im Nachhinein jeder für sich festlegen. Wichtig wäre aber gewesen, die Intention, das eigene Volk zu befragen allen Beteiligten rechtzeitig bekannt gewesen wäre. Was müssen zum Beispiel die Slowaken denken, die ihre Regierung im Streit über Hilfe oder Nicht-Hilfe zerbrechen sahen. Hätten die sich so in die Wolle gekriegt, wenn sie gewußt hätten, daß der griechische Volksentscheid entsprechend der Volkswut welche oktroyierte auch immer schlankweg ablehnen wird. Oder wir mit unserer Demokratiedebatte um Parlamentsrechte des Deutschen Bundestages.
Ein Deutungsversuch des überraschenden Manövers Papandreos, der ja angeblich mehrmals mit seinem autonomen Rücktritt gerungen hat, könnte ganz schlicht der sein, daß bei bloßer Ankündigung Volkes Stimme verbindlich zu vernehmen, kein Regierungschef der anderen Euroländer sich ernsthaft dem Rettungsbemühen für fremdes Versagen und Staatsverschuldung (mehr) zugewandt hätte. Erst mußte die Katze im Sack landen, dann öffnet man das Überraschungsei.
Nur, so kann man seine Amtskollegen und deren Bevölkerungen nicht zum Affen machen. Auch wenn Merkel und Sarkozy überhaupt kein Referendum wollen, zu keinem Zeitpunkt, kann Papandreo für diese Trickserei Verständnis erwarten.
Die anderen berechtigten Interessen der anderen Eurostaaten nicht ernst nehmen, nur sich sehen, das war schon die Haltung, mit der sich Griechenland mit betrügerischer Arglist eingenistet hat. Das ist wirklich politisches Ramschniveau.
Papandreou kann kein Verständnis in Euroland erwarten.
Dafür hat Papandreou Verständnis jetzt schon von seinen Bürgern mit 60 %, wenn er den Vertrag mit Belgien nicht eingeht und es dann zur Wiedereinführung der Drachme kommt.@Melzer
Es wäre besser gewesen, von Anfang an die Bevölkerung durch ein Referendum einzubeziehen. Es werden so viele Bürger so fundamental durch die konkrete Ausgestaltung des Rettungspaketes existentiell betroffen sein. Ale Griechen hätten darüber abstimmen sollen, wie sie diese Katastrophe bewerkstelligen wollen.
Aber Papndreou hat nichts in diese Richtung unternommen. Er hätte von Anfang an sagen müssen, daß zumindest die Grundausrichtung der Krisenbewältigungspolitik der griechischen Bevölkerung zur Abstimmung gestellt wird.
So hat Papandreou aber durch seine bisherige Ablehnung eines Volksentscheides den Anschein erweckt, Griechenland sehe sich verpflichtend am Rettungspaket gebunden.
Nochmals Beispiel Slowakei: Dieses Stabilitätsmusterland, dessen Bevölkerung große Opfer für den Euro erbracht hat, ist von der EU und von den anderen Rettungsakteuren ganz schön, besser unschön, unter Druck gesetzt worden, dem Rettungspaket ja bloß zuzustimmen. Hauptargument dabei war immer, wie auch in den anderen Euroländern, den Märkten müsse Sicherheit und Vertrauen zurück gegeben werden.
Das stellt Papandreou nun alles zur Unzeit auf den Kopf.
@Melzer
War denn etwa in der Slowakei ein Volksentscheid ?
Die Regierung hatte da auch unter dem Druck der EU ihre ursprüngliche Meinung (und der überwiegenden Meinung der Bevölkerung) revidiert!
Bei einem Volksentscheid wäre ein NEIN herausgekommen !
Wenn die Slowaken sich genau so, wie die Griechen, gegen die Entscheidung wehren würden, dann würde die Regierung, angesichts der Revolte, auch wieder umschwenken und zur “Unzeit” sagen, wir fragen doch besser unser Volk !
Sag ich doch, daß die slowakische Minsiterpräsidentin, die Regierung und das Parlament unter erheblichen Druck gesetzt worden sind. Auch Bundespräsident Wulff war dort zu Staatsbesuch und hat dezent auf die zwingende Notwendigkeit = eigentlich keine Wahlmöglichkeit einer Zustimmung überbracht.
Jedes Land sollte souverän sein, und selbst bestimmen ob und wie es sich zum sog. Rettungspaket verhält. Es wäre allein Sache der Slowaken gewesen, zu entscheiden ob sie den Weg eines Volksentscheides gehen oder nicht. Da weder die EU noch wir Deutschen was drein zu reden.
Wie bitte, @Melzer…?
“…so kann man seine Amtskollegen und deren Bevölkerungen nicht zum Affen machen.”
“Amtskollegen und DEREN Bevölkerungen”…?
“L’Etat c’est moi”? Leben Sie im Mittelalter?
Jetzt muss aber mal Schluss sein mit Demokratie!
Solange wir auch Demokraten der SPD in der Regierung haben, wird wohl kein Schluss sein mit Demokratie@Rheinwein
Im Mittelalter wurden die Bevölkerungen nicht nur zum Affen gemacht,man hat sogar wie Arbeitstiere behandelt von hohen Amtskollegen.@Tillmann
“Deren” war natürlich nicht possesiv gemeint; also keine Leibeigene. Vielmehr etwa im Sinne: denen sie als Executivspitze in demokratischer Legitimation vorstehen.
Insgesamt sollte in jedem Land vielleicht mal eine Volksabstimmung durchgeführt werden,damit die EU-Regierung mal erkennt,wie die “Aktien” bei dem allgemeinen Volk in jedem Land stehen.@Melzer
Vielleicht lehnen die Griechen mit dem kommenden Referendum ja den Kurs von Papandreu ab?
Dann bekommen wir alle unsere Hilfsgelder und Kredite zurück!:p
Griechenland bekommt wieder die Drachme und niemand in Europa merkt etwas davon
Es ist bald Karneval, die lustige Zeit da ist man zu den größten Streichen gern bereit..
“Die Insulaner vor 50 Jahren”
Lieber Insulaner vor 50 Jahren,als Sklave von EU-Staaten sein.@HG
…nur das solche ´Streiche´ wiederum recht viel Geld, und natürlich gleich wieder in Milliardenhöhe, kosten können…
Was den Europapolitikern nur mal die Kinnlade herunter fallen lässt, wird an den internationalen Märkten, den Casino´s der global player, in konkrete Zahlen umgesetzt werden. Haben die doch erst kürzlich den Abschluss der Griechenland-Krisengipfel und damit Ende der Unsicherheit um Europa gefeiert. Man darf gespannt sein, ob dieser “Dolchstoss” Papandreou´s als solcher gewertet wird und in welcher Höhe, bzw. mit welchem Abschlag, gerechnet werden darf.
Das ist der Anfang vom Ende der EUdSSR.
Italien, Spanien und Portgual werden folgen.
Lieber eine Währungsreform als Sklaven in einer EU-Kolonie…
Na hoffen wir das dies jetzt der Anfang vom Ende ist,damit die Sklaverei in der EU ein Ende hat.@Tillmann
55 Milliarden ? – Papandreu’s plötzliche Volksnähe (lässt nun doch das Volk nachträglich abstimmen), zeigt die Janusköpfigkeit dieses Politmanagers, der im Stundentakt seine Linie ändert. Und so einem gibt man Milliarden in die Hände. Da wird mir schwindlig. Erst Vertrag, dann Demokratie – durch die Hintertür. Berechenbarkeit und Stabilität sieht für mich völlig anders aus. Was bei diesem griechischen Windei raus kommt, das weiß nicht einmal Kassandra.
Nur, wenn jetzt Griechenland die Drachme einführt,ist der Schuldenschnitt hinfällig und das schon erhaltene Geld vom Rettungsfond wird dann vollständig zurück zuzahlen sein.@Erns Lipps
Griechenland-Referendum reißt Dax in die Tiefe.
Demokratie löst Entsetzen aus …
Will EUdSSR-Barroso den Griechen jetzt keine Panzer mehr liefern, sondern schicken…?
Der Dax wäre ohnehin irgendwann wieder in die Tiefe gerutscht,nämlich,wenn die Schulden in Griechland trotz Schuldenschnitt,gestiegen wäre.@Tillmann
Na also, M.G:,
demnach ist das Fussvolk der Griechen doch intelligenter als die deutschen Börsenzocker.
Nach Staatsbankrott, Währungsreform und frischer Drachme haben die Griechen gar keine Schulden mehr…
Jetzt warte ich nur noch auf die Volksabstimmungen in Deutschland und Frankreich!
Chapeau!
So “hebeln” die Griechen die Bankenrettung aus.
Genial! Deutsche Bürger, nehmt Euch ein Beispiel.
Das war das einzig Vernünftige,was der Papndreju mal tun konnte,nach den vielen Demos in Griechenland.Hoffendlich kommt es zur Volksabstimmung tatsächlich und sie werden mit der Drachme als selbstständiger Staat wieder glücklich,was ich mir für Deutschland auch wünschen würde.@Moritz Paris
@Ernst Lipps | 1. November 2011 | 10:07 |
Wen nehmen Sie denn als Referenz ???
Deutsche Berechenbarkeit und Stabilität!?
Atomkraft: Ja, Nein, Ja, Nein !
Stuttgart 21: Ja, Nein, vieleicht !
Mindestlohn: Nein, Ja, eventuell !
Griechenl. Insolvens: Nein, Ja !
Usw. usw….
das Metermaß, ist doch klar!
@Ernst Lipps
Ach so, dann bräuchten wir nur noch eine Röntgenaufnahme eines jeden Polotikerhirnes und so könnten wir seine Berechenbarkeit selber ausmsessn!
Einzige Erkenntnis: Ein Riesenhaufen Nullen hat uns im Griff!!
So habe ich auch schon geacht.@Arno Canzler
Ich fordere ein Referendum in Deutschland zu dem Thema!!
Kann man dies nicht in einer Occupy-Beweigung fordern ?@HG
@M.G.
In einem Aufruf “Occupy-Bundestag”, sicherlich !
Keine Schlechte Idee,damit dürfte Brüssel,dann ziemlich dumm aus der Wäsche sehen.@martin
Ja, da haben sich “dieses mal” unsere EU-Politiker gewaltig verrechnet, aus ihrer großzügigen 50% Abschreibung wird nun mit größter Wahrscheilichkeit ein 100% Totalverlust. Und aus einer Rettung Griechenlands somit wieder eine reine Bankenrettung, 2.0!
Aber die Schuld dafür, trifft aus ihrer Sicht nicht sie, sondern den Umfaller Papandreou.
Es ist aber bekannt, daß Papandreou schon vor Monaten die Vertrauensfrage stellen wollte, doch von Parteifreunden und EU-Politis zum Weitermachen überrredet wurde. Da ist es aber fast ein vohersehbarer Schritt Papandreou’s, sich dem immer stärken werdenden Druck der eigenen Bevölkerung und Oposition zu stellen.
Vorausschauend möcht ich hier noch anmerken, diese
55 Milliarden Diskussion hier, uns bald nur noch ein müdes Lächeln von den Lippen abnehmen lässt.
Zu:”Da haben sich die EU-Politiker gewaltig verrechnet,…”
Dies haben sie doch schon mal um 55 Mrd einschließlich ihren “Nullen”.@martin
@M.G.
Darum auch -dieses mal-
ein weinig spöttisch in ” ” gesetzt.
Das Volk will schon zu 60 % vom Vertrag aus Belgien zurücktreten und die Drachme,so dass es wohl nicht mehr zum Sparplan kommen wird,was ich Griechenland auch wünsche.@martin
@M.G.
Sparen müssen die Griechen so oder so, der Staat ist bankrott und die Gesamtlage katastrophal und 60% sind ja nur eine “kleine Mehrheit” von 10%. Die Mehrheitsentscheidung, sei es auch nur 1% zählt, (Diktatur der Demokratie). Dennoch hat die Griechische Mehrheit es somit selbst in der Hand, ob sie ihr Land unter dem Diktat der EU, oder aus eigenen Entscheidungen heraus reformieren.
Also ich wünsche den Griechen die Freiheit und würde letzteres wählen.@martin
@M.G.
Zu wünschen wäre es ganz Europa, oder dies
bezüglich der EU sich nicht nur über den Euro zu definieren, sondern in der Gemeinschaft die Freiheiten und Eigenheiten der Anderen zu respektiern.
Für uns wird es unter der Regierung von Frau merkel wohl nur ein Traum bleiben.Aber vielleicht sind die anderen Pleiteländer dann auch so schlau, wie Griechenland und befreien sich aus dem Euro,was ich diesen auch wünsche.@martin
Das Spiel ist Auuusss!!!
D-Mark ist Weltmeister!!!
Brüsseland ist besiegt!!!
Man sollte nicht zu früh jubeln, aber ein Traum wäre es,wenn die DM siegt.@Nordfriese
@M.G.
Wahrscheinlich werden wir, bevor die DM wiederkommt, esrteinmal gar nichts mehr haben.
Darüber schon mal nchgedacht?
Oder die EU löst sich auf und dann braucht es keine Pleite,denn wenn jetzt Italien,Spanien usw. auch eine Volksabstimmung durchführen und auch austreten,besteht ja Hoffnung, dass der EU-Quatsch bald ein Ende hat.@martin
Martin Schulz hat im Deutschlandfunkinterview darauf hingewiesen, daß Papandreou nun doch noch vor dem Referendum Umsetzungsgesetze für das EFSM-Rettungspaket verabschieden will. Er, Schulz, wisse nun gar nicht, worüber dann noch (substantiell) in der Volksabstimmung entschieden werden könne oder solle.
Die Frage wäre berechtigt. Das macht auch wenig Sinn im Lichte der pathetischen Ausführungen Papandreous über die (wahre) Demokratie. Falls Papandreou in seinem Kabinett gestern abend oder in der Nacht tatsächlich Umsetzungsgesetze angekündigt haben sollte, so muß dahinter erneut ein Positionswechsel (im Positionswechsel) stecken. Vermutlich wurde er hinter den Kulissen von Merkel, Sakozy und J.C. Juncker so zusammengestaucht, daß er kleinlaut die Einhaltung der Pflichten aus dem Rettungspaket versichert hat.
Diese Krise stand und steht nicht im Drehbuch der (Gründungs-) Regelwerke um den Euro. Diese Krise hätte es bei Vertragstreue aller €-Länder eigentlich nicht geben dürfen. So wird ja auch bezweifelt, ob die Feuerwehr-Rettungsaktionen der vielen Akteursebenen rechtmäßig sind, da das €-Regiebuch keine Vergemeinschaftung von nationalen Staatsschulden und sonstigen finanzmarkttechnischen Defiziten vorsieht. Trichet entgegnet diesem Vorwurf, wenn ich mich allein an die Buchstaben der Vorschriften gehalten hätte, wäre der Euro abgesoffen, so wie wenn Helmut Schmidt sich bei der Flutkatastrophe rechtmäßig vom Einsatz der Bundeswehr abgesehen hätte.
Das griechische Volk hat meiner Meinung nach –ob der Folterwerkzeuge, die da auf sie kommen- von Anfang das Recht gehabt, mit darüber abzustimmen, ob und welche es sein sollen. An der Schnittstelle zu den Rettungsebenen -EU. EZB und IWF- hätte das aber kommuniziert werden müssen, damit alle wissen, auf welcher Basis sie überhaupt verhandeln und entscheiden.
Umgekehrt war es mehr als blauäugig, drakonische Sparmaßnahmen zu beschließen und zu glauben, die griechische Bevölkerung wird´s dann irgendwann schon schlucken. Merkel, Schäuble, Sarkozy und So war es ziemlich schnuppe, welche innenpolitische Probleme ihr Verhandlungspartner Papandreou zuhause zu kämpfen hatte. Wie der Teufel das Weihwasser scheuten sie eine Volksmitbestimmung der Griechen. Wenn Papandreou, der um seine schwerste Aufgabe ganz und gar nicht zu beneiden ist, in der Gefahr drohender bürgerkriegsähnlicher Zustände auf das Referendum zurückgreift, haben ist die Empörung der anderen Regierungschef und EU-Chefs so gesehen scheinheilig.
Der Hinweis von SPD in Bund und EU, die destruktive Haltung der griechischen Opposition, hauptsächlich Merkels Schwesterpartei sei letztlich Schuld wirkt hilflos. Die wütenden Proteste und die Generalstreiks in Griechenland haben sich ja wohl nicht daran entzündet, daß die konservative Opposition die Folterpaket konstruktiv mitschnürt. Merkels Schwesterpartei ist ja hoffentlich wohl noch selbständig. Wie ist das bei den Sozis? Und: welches Interesse sollte Merkel an einer destruktiven Haltung ihrer Schwesterpartei haben, ging es ihr und Sarkozy um die Rettung eigener Banken und nationaler Interessen. Welche Rolle spielt da noch eine griechische Oppositionspartei, und sei es eine griechische. Da, wo die Griechen insgesamt zum Schlucken verurteilt sind und nicht zur Auswahl der Medizin. Bitter!
Nach einer aktuellen Meldung von Spiegel Online, hat man sich in der FMS, der Abwicklungsbank der HRE nach den 55 Milliarden, schon wieder verrechnet: Beim Jahresabschluss 2010 hätte man den Überschuss um 43 Mio. zu viel angegeben. Diesmal also nur um eine Zahl mit weniger Nullen.
War da nicht noch ein Rechenfehler in Irland aufgetreten ?
“Seltsam,seltsam als der Dieb kam und das Geld nahm.”@silberdistel
@M.G. Jup, Rechenfehler auch in Irland!
Tja wer weiß, soo viele Rechenfehler… Machen Sie sowas mal als Kleinbürger vor dem Finanzamt… – Ist aber auch schon ein Gehadere mit den vielen Nullen!
Ein Rechenfehler bei der Steuerabrechnung ist leider sogar strafbar und kann richtig teuer werden bei uns Kleinen,aber die Großen dürfen dies.Immer auf die Kleinen und dann sollen sie wachsen.@silberdistel
Wachsen tun die Nullen… – Siehe clip von der Rede F.J.S. zur Staatsverschuldung 1979 = 35,5 Mrd. DM (!); Staatsverschuldung 2011 = 1998,8 Mrd. Euro (!!) (Stand 21. Februar 2011). Aber jetzt sind´s ja zum Glück 55.500.000.000 Euro weniger…
Ja die Nullen wachsen immer mehr,weil immer mehr an Ausbildungskosten gespart wird.Wie soll dabei etwas anderes Herrauskommen.@silberdistel
@ZDF
Ihr EU-Regierungssprecher Udo van Kampen hat ja gestern Abend gekocht vor Wut; ein echter Wutbürger!!
Griechenland habe bis heute bereits sage und schreibe “65 Milliarden Euro” aus der EU-Rettung kassiert!!
Auf gut deutsch: Das grosse Griechenland-Spektakel hat kaum mehr gekostet, als sich mit einer kleinen Bilanzkorrektur in einer kleinen deutschen Staatsbank (HRE) über Nacht wieder ausgleichen liesse.
Ihre “ZDF-Korrespondenten” sollten lieber ein Kinderprogramm machen. Vielleicht – aber nur vielleicht – glaubt ihnen da noch jemand, was sie jeden Tag aufs Neue ablassen.
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ZDF heute.de: Unser Korrespondent Udo van Kampen ist einer der erfahrensten und fachkundigsten Journalisten.
Ob der Udo van Kampten nun kocht oder nicht,die Griechen wird nun noch selbst abstimmen lassen müssen,nach seiner Meinung wird jedenfalls diesmal nicht gefragt bei der Volksabstimmung.@Moritz Paris
Zitat aus dem Spiegel, stellvertretend für 99% der deutschen Presse:
“…nur wenige Hellenen verstehen die Details der Euro-Rettung.”
Ein Glück, dass wenigsten die Deutschen und ihre Abgeordneten das Schmierentheater der EUdSSR verstehen. Dank lückenloser Aufklärung durch die heldenhaften deutschen Medien…
Weil die Untertanen in den Südstaaten so dämlich sind, werden sie auch in Italien, Spanien und Portugal per Volksabstimmung entscheiden, ob sie eine EU-Kolonie bleiben oder wieder unabhängig werden wollen…
)
FAZ-Herausgeber Schirrmacher ist das klägliche 1% der deutschen Presse, das offenbar noch alle Tassen im Schrank hat.
Der Beweis ist lesenswert. “Demokratie ist Ramsch. Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik.”
Empfehle die saftige Ohrfeige in voller Länge:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html
Das wurde höchste Zeit.
In der Tat lesenswert!
“Die Londoner Presse hofft auf Militärputsch in Athen!”
@ZDF-Redaktion
Warum erfährt man sowas nicht im Heute-Journal…?
Ist die Zwangsabgabe GEZ für die Wahrheit nicht vorgesehen?
Erbärmlich!
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ZDF heute.de: Nicht alles, was auf dem Nachrichtenmarkt ist, schafft es auch in die Berichterstattung. Allein schon wegen der Menge. Das ZDF berichtet über alles, was relevant ist und erklärt es. Dass man im ein oder anderen Fall darüber streiten kann, ob dieser oder jener Aspekt relevanter ist, ist auch klar. Unterm Strich verpassen Sie nichts Wichtiges im Zweiten Deutschen Fernsehen.
Ich finde,jetzt sollten die anderen Schuldenländer auch noch abstimmen,dann ist es aus mit mit Großmacht von Sarkozsi und Merkel.Die Bevormundung hat doch schon gar nicht mehr mit soziales Miteinander zu tun.@Tillmann
@ZDF-Redaktion
Besten Dank für die Darstellung.
Aus aktuellem Anlass wäre die “Neutralität” Ihrer Nachrichten-Sendungen mal ein willkommenes Blog-Thema…
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ZDF heute.de: Sie können dazu direkt die Macher der heute-Nachrichten befragen: http://info.zdf.de/ZDFde/inhalt/25/0,1872,8332697,00.html
Oder man wählt alle Sender durch z.B. ARD, ZDF und RBB, da hat man vielleicht wirklich alles für sich wichtiges, zumindest wenn man im Bundesland Brandenburg lebt.@Tillmann
In Griechenland hat man nun aktuell auch wieder Geld gefunden…
Lt. neuester Meldung soll die Zahlungsunfähigkeit nun doch erst im Dezember eintreten. Das heißt, von irgend woher müssen noch Milliarden aus irgend einem Versteck aufgetaucht sein.
Wenn überall so viel Geld gefunden wird, muss ich bei mir auch mal im Keller und Garten nachschauen, ob sich nicht was findet…
Das geht doch nicht mehr mit rechten Dingen zu, jedes Land, ob Irland, Deutschland nun auch Griechenland finden auf einmal Rechenfehler und Gelt.Man kann nicht nur angeblich Griechenland nicht trauen, wie es deutsch Politiker sehen, sondern allen Politikern und Banken.Naja die Schule ist ja auch schon etliche Jahre her, wo man mal Mathematik hatte.@silberdistel
Ein interessanter Beitrag des Magazins “ZAPP” über die ´verrechneten´ 55 Milliarden =
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8645102
So schafften doch so manche Grosteuerzahler auch ihre gelder bei Seite nach der Schweiz.Und mal ganz ehrlich die SED- Gelder welche wohl beisteite geschafft wurden, wurden auch später gefunden als noch erhalten geblieben.Bekanntlich hört bei Geld immer die Verwandschaft,Freudnschaft und leider auch die Ehrlichkeit auf.Aber der Link mit Inhalt war super.@silberdiestel
Abgeordneten-Putsch in Athen?
Wieviele Bestechungs-Milliarden hat sich die Firma Barroso-Merkozy diese “Lösung” wohl kosten lassen?
Der von London geplante “Militärputsch” war den Scheinheiligen wohl doch eine Nummer zu gross…
FAZ-Herausgeber Schirrmacher hatte also Recht; siehe FAZ “Demokratie ist Ramsch”. (einfach zu googeln)
Ich glaube nicht, dass die Putschisten das überleben werden. Die Volksabtimmung ist nicht mehr zu stoppen. Auch nicht in Italien, Spanien, Portugal – und wenn Sarko Pech hat – auch nicht in Frankreich!
Das Volk weiß doch schon längst,was es will,kein Sparpaket und ich hoffe die anderen Pleiteländer wehren sich auch.Das ist keine soziale Union, die EU,sondern eine Union,die in Abhängigkeit führen sollte.Erst mit Export und wenn das Geld knapp wird durch Rettungsschirme,die in den Pleiteländern zur Finanziellen Abhängigkeit führen sollte.Man sah es schon an der versuchten Angstmache von Merkel,Sarkozsy usw.Die Griechen sollen ihren Weg gehen und sich nicht in die Irre führen lassen.Die EU war ein FLop.@Moritz Paris
Kurz zum Hintergrund des obersten Bänker-Putschisten,
Ex-Vizepräsident der Europäischen Zentralbank:
“Lucas Demetrios Papademos is a Greek economist, former Vice President of the European Central Bank.
Papademos attended the Massachusetts Institute of Technology, gaining a degree in physics in 1970, a masters degree in electrical engineering in 1972, and a doctorate in economics, in 1978.
He followed an academic career at Columbia University, as well as serving as Senior Economist at the Federal Reserve Bank of Boston in 1980. He joined the Bank of Greece in 1985 as Chief Economist, rising to Deputy Governor in 1993 and Governor in 1994.
He was Vice President of the European Central Bank from 2002 to 2010.
He has been a member of the Trilateral Commission since 1998.”
“Honi soit qui mal y pense” – Ein Schelm, wer Böses dabei denkt
Sagen Sie,haben Sie den Text auch in Deutsch da,da mein Freund gar keine Fremdsprache kann und ich nur noch ein bischen.@Moritz Paris
@ M.G. | 3. November 2011 | 16:33
„Sagen Sie,haben Sie den Text auch in Deutsch da,da mein Freund gar keine Fremdsprache kann und ich nur noch ein bischen.@Moritz Paris“ Zitatende
Ja meine Liebe, drücken Sie in Ihrem Internetexplorer die Taste „übersetzen“.
Dann haben Sie diesen Text von @Moritz Paris in deutscher Sprache – wenn auch etwas holprig übersetzt.
Der Teilnehmer @Moritz Paris ist ein sehr anspruchsvoller Mensch – nicht nur was Frauen betrifft. Bildungsnachweise durch Beiträge in englischer Sprache?
Das erinnert mich an den Teilnehmer @whim.
Sie kommen zurecht?
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Ich habe einen Google-Übersetzer instaliert,wenn ich Zeit habe,mache ich mich mal an das Übersetzen und verstehen.Danke für den Tip.Ich wollte auch nur wissen,ob Moritz paris auch Deutsch spricht.
Mit freundlichen Grüßen aus HVL
@Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen
@M.G. @Heinz Sahl
Da stehen nur Eigennamen und 6 Verben drin…
Oder soll ich Ihnen die Jahreszahlen übersetzen?
PS: Ich bin selbst kein Freund von Denglish, erst recht nicht seit es die EUdSSR gibt, aber in diesem Text ist weniger Fremdsprache als in den meisten TV-Sendungen
@ Moritz Paris | 3. November 2011 | 20:28
„Oder soll ich Ihnen die Jahreszahlen übersetzen?“ Ihr Text
Nein, für mich nicht. Ich halte mich an den Titel dieses Blogs … zu viele Nullen!
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Liveticker morgen: Brüssel “reguliert” die Wahlen…
Da Europas Regierungen bereits Angst vor den Bürgern haben, wird die Brüsseler EUdSSR wohl in Kürze die Wahlen “regulieren”…
Wie wär’s mit einem passenden Notstandsgesetz?
Bürger sind schliesslich “Terroristen”!
Heute haben die Regime-Apparatschiks der EU (“États-Unis”) dem Grossen Häuptling aus Washington stolz ihre “Handlungsfähigkeit” bewiesen. Ein Staatsstreich in nur 48 Stunden. Faschisten-Rekord!
Barroso Merkozy & wollen wohl unbedingt so enden wie Gaddafi.
@Moritz Paris
“Barroso Merkozy & Co wollen wohl unbedingt so enden wie Gaddafi.”
Dann wird die NATO wohl bald Berlin und Paris bombardieren.
Äähhh – eine “Flugverbotszone” einrichten…
Ich würde mich über ein möglichen Krieg wirklich nicht wunderen,denn wenn die Griechen schon Frau Merkel als deutschen Panzer,der die Griechen in die Armut treibt, bezeichnen, ist ein Streit meistens nicht mehr weit.@Tillmann
@M.G.
Um im Bild zu bleiben (Gaddafi): Man kann nicht von Krieg reden, sondern von Aufstand. Kriege werden von Politikern gemacht, Aufstände von Untertanen, die sich ihre Politiker nicht (mehr) selbst wählen können.
Aber wenn wir schon beim Thema Krieg sind…
Bis heute (!) habe ich – trotz hohen Alters – nie verstanden, wie meine eigenen Vorfahren im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte freiwillig jubelnd und singend wie dämliches Schlachtvieh in zwei grosse Kriege marschiert sind.
Seit heute (!) ist meine Frage beantwortet!
Man lese 99% der deutschen und der übrigen europäischen Presse und man höre und sehe die ZDF-Nachrichten, dann wird einem kotzübel. Dreiste Volksverdummung rund um die Uhr. Heute, im Jahr 2011, im Zeitalter der totalen Kommunikation.
Seit heute (!) kann ich meinen Grosseltern und Eltern keinen Vorwurf mehr machen, 1914 und 1939 im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ins Desaster marschiert zu sein. Offenbar hat ihnen die Reichspresse so lange das Hirn ausgeblasen, bis sie blind gehorcht haben.
Seit heute (!) kann von einer “Kollektivschuld der Deutschen” an den Desastern des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr die Rede sein. In diesen Tagen erlebe ich persönlich, wie solche Desaster entstehen konnten…
Ich bin auch gespannt, wie es in Griechenland weitergeht. Papndreou hat wirklich demokratisch handeln wollen und nun ist Caos pur angesagt. Verhetzen kann eine Menge Schaden anrichten und ich meine den Mann so von Außen von der EU aus,vor allem Merkel und ihr Franzose, ist wohl frech,denn es war dem Griechen schon selbst klar,wenn er die Sparpläne nicht einhält,gibt es keine Hilfspakete.@Tillmann
Das Bundesfinazministerium wusste seit dem 13.9.11 von den “Rechenfehler” der 55,5 Milliarden wie in einer Aufstellung der Schulden zu sehen ist (Zapp), das Ministerium behauptet aber, erst seit dem 4.10.11 davon zu wissen. Finanzminister Schäuble stellte seinen Mitarbeiter vor der Öffentlichkeit wegen einer Kleinigkeit bloß, 2010.
Wenn Schäuble seinen Maßstab ernst nimmt, müsster er für diese Lüge längst zurücktreten! Die “Bad Bank” der Hypo Real Estate versuchte auch den Fehler zu vertuschen. Auch da müsse die Verantwortlichen weg und zwar schell!
Eigentlich müssten da Handschellen klicken. “Der kleine Mann” wäre längst zur Rechenschaft gezogen worden.
Man versucht es immer wieder,aber so einfach dürfen Handschellen nun auch wieder klicken,denn immerhin haben die hier Betreffenden ja auch noch ein Recht zu Schweigen,was sie ohnhin schon kannten und nutzten.@Matthias
EU: 4,4 x 1.000.000.000 € “versickert” =
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/32074/
Manche können eben auf Geld nicht aufpassen.@silberdiestel