“Hurra – er ist da”

Es gibt einen neuen Bericht mit ganz neuen Ergebnissen: Zeit ist wichtiger als Geld!!! Zu dieser Erkenntnis kommt der am Freitag vorgelegte achte Familienbericht, in Auftrag gegeben von Ministerin Kristina Schröder.

Es ist also nicht das Geld, das nicht vorhandene, das uns Familien quält, sondern die Zeit, der wir hinterher hecheln. Auf der Strecke zwischen Zuhause, Arbeitsplatz, Kinderhort, -garten oder Schule. Wer Kinder und Job gleichermaßen gut bedienen will, der lebt in permanentem Stress, so die Wissenschaftler. Beim Spagat zwischen Beruf und Familie zerrinnt die Zeit wie in einer Sanduhr und die Familienzeit, die Zeit für die Familie, bleibt auf der Strecke.

Aha. Und was gibt es sonst noch Neues? Vielleicht die Zahlen?
Tatsächlich sind diese teilweise alarmierend. 63 Prozent der Väter und 37 Prozent der Mütter können sich nach eigenen Angaben zu wenig um ihren Nachwuchs kümmern. 40 Prozent der Familien mit Kindern stehen „oft oder immer“ unter Zeitdruck. Bei alleinerziehenden Müttern ist es sogar jede zweite. Und die befragten Kinder zwischen sechs und elf Jahren sehen das ebenso: Zwei Drittel ihrer Väter und ein Drittel ihrer Mütter hätten zu wenig Zeit, bemängelt der Nachwuchs.

„Zeit ist die Leitwährung unserer Familienpolitik“, so Kristina Schröder. „Eltern brauchen Zeit, ihre Kinder ins Leben zu begleiten und sie brauchen Zeit, wenn Angehörige Unterstützung benötigen.“ Sollte die Ministerin und frisch gebackene Mutter aufgrund eigener Erfahrung wissen, wovon sie spricht?  Und sollte sie diese Erkenntnisse tatsächlich zum Anlass nehmen, etwas dagegen zu tun?

Schließlich plädieren die Autoren des Berichts unter Leitung des Bonner Arbeitsrechtlers Georg Thüsing dafür, diese Missstände zu beheben. In einem Katalog fordern sie – Achtung, jetzt kommt es – ganz klare Maßnahmen wie:

Bessere Koordination von Arbeitszeiten und Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen, Ausbau von Ganztagsschulen, mehr
30-Stunden Stellen für Eltern, längere Öffnungszeiten für Kinderhorte und Kindergärten, Änderungen im Arbeitsrecht etwa bei Kündigungen Väter oder Mütter besserzustellen als Beschäftigte ohne Kinder und und und …

Forderungen, die seit Jahren, nein, seit Jahrzehnten immer wieder, einer tibetischen Gebetsmühle nicht unähnlich, wiederholt werden. Nur: durch ständige Wiederholungen ist noch nichts getan.

Zwar hat sich Frau Schröder bei der Vorstellung des Familienberichts strikt gegen eine Verschiebung des Rechtsanspruchs für Kleinkinder ab August 2013 mit den Worten „Daran wird nicht gerüttelt“ ausgesprochen. Doch warten wir erstmal ab, ob Städte und Gemeinden dies tatsächlich einhalten können. Denn dafür braucht es – richtig – GELD. Und das ist in diesen Zeiten eher Mangelware. Dabei ist das Beispiel „Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz“ nur eines von vielen, wenn es um bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Es braucht Geld und vor allem politischen Willen, Familien und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Also, was geschieht nun mit diesem Bericht? Wird er dahin gelegt, wo viele vorhergehende Vorschläge bereits gelandet sind, nämlich „ad acta“? Nach dem Motto: Es ist gut, mal darüber gesprochen zu haben?

Anfang 2012 sollen jedenfalls die Vorschläge in den Familienbericht der Bundesregierung einfließen. Schauen wir mal, wie ernsthaft dann die Defizite in der Familienpolitik genommen werden. Übrigens lautet eine weitere Erkenntnis aus der Studie der Wissenschaftler: „Zeit gibt es nie wieder zurück.“ Das ist richtig.

118 Kommentare | 29. Oktober 2011 | 16:57 Uhr | Twittern | Facebook

118 Kommentare

  1. Ich freue mich immer wieder, wenn sich Politiker etwas auf die Fahne schreiben, was sie garnicht erfunden haben. Die Diskussion gibt es schon ewig und 3 Tage. Da war Frau S. noch garnicht geboren.

    Wir sollten unsere Lebensmodelle einmal generell hinterfragen. Wir sehen es doch: So wie wir heute immer noch leben, produzieren wir Probleme über Probleme und wir produzieren die “Lebensversteher” und “Familienversteher” – ändern wird sich rein garnichts!

    Es gilt Rahmenbedingungen zu schaffen damit sich jede Familie, jede Gruppe und jede Einzelperson produktiv im Sinne einer neuen Gesellschaftsform entfalten kann.

    G.Walter | 29. Oktober 2011 | 17:20 | Antworten
    • Was nutzen Ganztagsschulen und Kitas,die Kinder brauchen die Nestwärme der Eltern, von der die Kinder nur noch träumen können, was unsere generation von den 60- iger Jahren noch hatten.Solange die Eurokriese besteht und prikäre Arbeitsrechtsverhältnisse mit Niedriglöhnen bestehen, sollte man erst gar keine Kinder in die Welt setzen,da sie ohnehin nichts von ihren Eltern haben.Dies gibt die heutige Gesellschaftsordnung nicht mehr her,denn wie soll der Nachwuchs unterhalten werden,bei diesen Niedriglöhnen ?@G.Walter

      M.G. | 29. Oktober 2011 | 17:30 | Antworten
      • @M.G.
        Ich bin ja völlig Ihrer Meinung!

        Deshalb ja auch der Hinweis auf “das Hinterfragen unserer jetzigen Gesellschaft”. Frau S. reiht sich genau da ein wo andere auch schon mit ihren Ansätzen gescheitert sind. Dieses “aufgewärmte” Geschwafel ist genauso wenig zu ertragen wie die weltfremden “Eingebungen” unserer 7-fachen Mutter der Nation.

        Ich darf mal höflich fragen, auf welchem Planeten diese, unsere Volksvertreter eigentlich leben…

        G.Walter | 29. Oktober 2011 | 18:09 | Antworten
        • Vielleicht wohnen die 2 Damen Volksvertreterinnen auf dem Mond ?@G.Walter

          M.G. | 29. Oktober 2011 | 22:33 | Antworten
    • es reicht langsam…. alle wissen, was fehlt, und woran es hapert und haben der Politik seit Jahrzehnten den Auftrag hierzu erteil, und NICHTS ist geschehen…. und wenn man nach Helmut Kohl Manier lange genug wartet, dann vergessen es die doofen Wähler vielleicht und dann gibt man eine, natürlich kostenpflichtige Studie in Auftrag die genau das verfehlt, was wir seit Jahrzehnten fordern.
      Die hat das natürlich nicht selbst formuliert, dazu fehlt ihr einfach Geist und Format, und die Dämlichkeiten, die in der Hauptsache damit beschäftigt sind und waren, fröhnen ja dem Zickenkrieg…. wie lächerlich soll das eigentlich noch werden.

      Liebe Politiker :
      ihr sollt endlich das tun, wofür wir euch gewählt haben und teuer bezahlen, und noch teurer eure unzähligen Fehler ausbügeln müssen…. in einer normalen Arbeitssituation wärt ihr ALLE längst gefeuert… ich hoffe inständig, daß ihr alle zu Lebzeiten die Quittung für euer unverschämtes Arbeitsgebahren bekommt!!!

      Staatsfeind No1 | 31. Oktober 2011 | 08:23 | Antworten
  2. Wenn die Ernährer der Familie für ihre Sprößlinge mehr Zeit erübrigen wollen, dann durch weniger Arbeitszeit und das bedeutet Einbußen beim Verdienst, welches sich viele Normalverdiener wiederum überhaupt nicht leisten können. Also landen wir doch wieder beim Geld.
    Schon gemerkt Frau Ministerin ? Reine Spiegelfechterei, hat mit der Realität aber auch gar nichts zu tun !

    Ramses | 29. Oktober 2011 | 17:34 | Antworten
    • Schon die Frau Ministerin Ursula von der Leyen war eine Träumerin und die Frau Schröder ist auch nicht anders,es heißt ja nicht umj sonst “Frauen und Führung”.@Ramses

      M.G. | 29. Oktober 2011 | 17:57 | Antworten
      • … und das war bedauerlicherweise bei all den Vorgängern auch so, immer wird Familienpolitik für Familien gemacht, die es gar nicht gibt…. und dabei ist leider fast eine ganze Generation auf der Strecke geblieben… viele konnten wählen, aus Kostengründen bei einer Familie zu bleiben, die einen umbringt, oder sich zu Tode schuften, für eine Familie, die man nicht mehr hat… ständig zu horrenden kosten irgendwelche Anwälte beauftragen, die das bereits garantierte Umgangsrecht gerichtlich durchsetzen müssen, da man ja nur zahlen soll, aber bei der Erziehung der Kinder nicht erwünscht ist…. ich habe keine Lust hier meine Lebensgeschichte zum Besten zu geben, aber bei dem Thema wird mir regelmässig übel…. betrogen, verarscht und abgezockt mit Billigung des Gesetzes… ich habe mehrmals von entscheidenden Richtern ” prinziptiell” Recht bekommen und mir ihr azsdrückliches Bedauern ob der Entscheidung angehört, aber die Gesetzeslage und die “Ausführungen und “Interpretationen” lässt leider nur das Gegenteil vom sinnhaften zu….

        alles zum Wohle… von wem eigentlich ????

        Staatsfeind No1 | 30. Oktober 2011 | 13:21 | Antworten
        • Sie scheinen ein Fall für den Vaternotruf zu sein,wenden Sie sich mal dort hin.Ich habe mich per E-Mail auch als Frau mit dem Vaternotruf gut unterhalten können, weil ich auch die Benachteiligung der Väter kenne,welche mir als Frau passierten,da diese familienrichterin nun schon beim Vaternotruf negativ bekannt ist und im Internet steht,tut sie diese Benachteiligung nun den Frauen an,anstatt mal gemeinsames Sorgerecht, wie vom Bundesverfassungsgericht verlangt,auspricht.@Staatsfeind No1

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 17:35 | Antworten
          • …. kein Fall für den Vaternotruf, auch das gab es nicht zu der Zeit, als ich es gebraucht hätte…. meine Kinder sind mittlerweile erwachsen und ich habe mich mit der sich aus diesem Dilemma erfolgten Verbraucherinsolvenz herum zu plagen, welche sich mehr und mehr auch nur als ein Geschenk von Politikern/Anwälten für Anwälte herausstellt….

            Staatsfeind No1 | 31. Oktober 2011 | 08:31 | Antworten
  3. Zur Familie gehört m.E. auch die ältere Generation. Steht darüber etwas im Familienbericht? Die Frage der Vereinbarkeit von Familie, hier pflegebeürftige Eltern, Großeltern, sonstige Verwandte, ist ebenso dringend zu beantworten wie bei Kindern. Diese gibt es (leider) in geringerer Zahl als ältere Familienmitglieder. Damit ist (wird) das Problem größer.

    Hans-Dieter Falkenberg | 29. Oktober 2011 | 17:36 | Antworten
    • Ja und da bleibt dem deutschen Volk nichts weiter übrig,als mal vom Niedriglohn weg zu kommen und die Bürger für ihre Arbeit angemessen zu bezahlen und auf die EU zu pfeifen und auf die Profitgier mit den Banken und Spekulanten,wodurch die Eurokriese ebend mal nicht bewältigt werden kann.@Hans-Dieter Falkenberg

      M.G. | 29. Oktober 2011 | 17:55 | Antworten
  4. Es ist nicht das Geld, sondern die Zeit,,,,,,,,,,,,,,,

    so ein Schwachsinn ! Typische Reden der ohnehin Reichen !!

    WIR HABEN KEINE ZEIT W E I L WIR AUS GELDMANGEL ARBEITEN
    M Ü S S E N ; Frau Ministerin !!!

    Kümmern Sie Sie sich besser mal um den Preiswucher insbesondere von Gas und Strom un Miethorror .

    Kümmern Sie sich lieber mal darum, dass fleissige Familienväter, die knapp ÜBER Hartz 4 liegen und voll Arbeiten, das Kindergald behalten dürfen, anstatt es als Einkommen abzuziehen !!!!!! Dann nämlich könnten viele Mamis einfach daheim bleiben !!!

    Mit ein bisserl Wut im Bauch verbleibt

    Heike
    http://www.babysicherheit-und-mehr.de

    H.Gutsche | 29. Oktober 2011 | 18:33 | Antworten
  5. Ich verstehe das Problem nicht…

    Wenn Eltern zuwenig Zeit für Ihre Kinder haben, muss man sie einfach von Arbeit freisetzen.
    Eltern sind für Arbeitgeber eh´ nur Belastung.
    Und dank unserem Außenminister wissen wir, dass man mit 365 € im anstrengungslosen Wohlstand lebt.
    Das ist weseentlich günstiger für den Staat als ErzieherInnen mehr bezahlen zu müssen weil sie länger arbeiten, KiTa Plätze auszubauen oder Familienfreundliche Angebote zu schaffen. Am Ende kommt sogar noch ein Elternteil im August 2013 auf die Idee zu klagen, weil jemand keinen KiTa Platz für sein Kind hat.

    Bei diesem Thema hilft nur noch Zynismus….

    Grisu | 29. Oktober 2011 | 21:36 | Antworten
  6. mir wird immer mehr klar, wie schön es ist, single zu sein.

    fritzguitar | 29. Oktober 2011 | 22:12 | Antworten
    • Ganz ehrlich Single sein ist heut zu Tage das Beste was man tun kann, um weder Unterhalt zu schulden,bei Trennung als Vater keine Umgangsrechte zu haben, so dass man sich schon am Vaternotruf wenden muss als Mann oder sogar zu wenig zu verdienen, dass man mehr Jobs annehmen muss und keine Zeit mehr hat für die Kinder um sie zu ernähren.@fritzguitar

      M.G. | 29. Oktober 2011 | 22:41 | Antworten
  7. wirklich aufschlußreich die Kommentare. Zeigt mal wieder allzu deutlich, wie abgehoben und weit entfernt unsere Politiker vom “normalen” Leben sind. Überhaupt keine Ahnung was in der Bevölkerung abgeht. Gilt leider für alle Bereiche…

    Ramses | 29. Oktober 2011 | 22:28 | Antworten
    • Na die Frau von der Leyen hat doch Kindermädchen und muss sich doch überhaupt keine Sorgen machen bei ihrer Politikergage.Genauso weit entfernt lebt sie auch vom Volk @ Ramses

      M.G. | 29. Oktober 2011 | 22:38 | Antworten
      • Die Gage beträgt ca 13.000€ + zuschläge + Urlaubsgeld + Weihnachtsgeld.

        zum Vergleich zum Handwerk das mit 1200 Netto auskommen muß, 13. Monatsgehalt kenne ich nur noch aus Märchen der Vergangenheit,dann muß die Frau schon mitarbeiten.
        und wo kommt das Kind hin, wenn ich bei aldi und co arbeite?

        Christoph Heß | 30. Oktober 2011 | 22:50 | Antworten
        • Schlichtweg,es ist kaum noch möglich Kinder zu haben,gerade mal eine Partnerschaft ist noch drin.@Christoph Heß

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 22:52 | Antworten
  8. Über solche Sachen kann man sich nur noch im öffentlichen Dienst Gedanken machen.

    Diejenigen, die in der kleiner werdenen Privatwirtschaft mit Abgaben und Steuern für eine Armee arbeiten müssen, können von Zeit für Familie und Kinder nur träumen.

    Karl Letis | 29. Oktober 2011 | 22:57 | Antworten
    • Man braucht sich dann nicht wundern wenn die deutsche Bevölkerung immer mehr Ältere hat,aber immer weniger Nachwuchs.@Karl Letis

      M.G. | 29. Oktober 2011 | 23:11 | Antworten
      • Es waren die 68er, die SPD in deren Gefolge und die Grünen, die es ideologisch und von den steigenden Kosten jeden Kinderwunsch eines normal Arbeitenden zum Horror werden lässt.

        Karl Letis | 30. Oktober 2011 | 17:21 | Antworten
        • Also 2 Jahre Jüngere als ich,die das Kinderbekommen zum Horror werden ließen,na da sollen sie erst mal in meinem Alter kommen Baujahr 1966.@Karl Letis

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 21:39 | Antworten
          • Kein schlechter Jahrgang

            Karl Letis | 31. Oktober 2011 | 08:00 | Antworten
          • Danke für das Kompliment.@Karl Letis

            M.G. | 31. Oktober 2011 | 11:45 | Antworten
          • Für ein Kind reicht es noch

            Karl Letis | 31. Oktober 2011 | 16:25 | Antworten
          • Ich wollte gar kein Kind,da man heute ohne besser lebt und in der heutigen politischen Situation das Kind lieber ungeboren bleiben sollte.@Karl Letis

            M.G. | 31. Oktober 2011 | 16:34 | Antworten
          • Diejenigen, die zweifelten und sich dann doch entschieden haben, sind glücklich

            SUMMIKON | 2. November 2011 | 10:43 | Antworten
  9. Zeit bedeutet Geld, das ist jedem klar.
    Ein Blick in die Zukunft sei erlaubt:
    Politiker werden vermutlich sagen, dass wer als Berufstätiger mehr Zeit für die Kinder haben möchte, soll fürs gleiche Geld weniger Arbeiten dürfen. Es wird ein ähnlicher Vorschlag dabei herauskommen, wie bei der Pflegezeit Familienangehöriger. Alles entweder auf freuwilliger Basis der Arbeitgeber, oder tarifvertraglich vereinbaren. Doch, wer von den Eltern hat in seinem Betrieb einen Betriebsrat, ganz zu schweigen von Tarifverträge….

    Um wieder mehr glückliche Familien zu haben, die eine Geburtensteigerungsrate zur Folge haben, muss Arbeitgeber zwingen Eltern besser zu stellen, als Singels!!!
    Bei der Entlohnung und bei der Arbeitszeit!

    Christ | 29. Oktober 2011 | 23:32 | Antworten
    • Man kann auch keine Singles unterbezahlen nur weil sie keine Familie versorgen müssen,wenn sie die selbe Leistungen erbringen wie Eltern mit Kinder.Es soll nach Arbeitsleistung bezahlt werden und nicht, ob man Kinder machen kann und eine Frau halten kann.Für den Ausgleich von Singles und Eltern gibt es ja wohl die Steuerklasseneinteilungen.@Christ

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 00:03 | Antworten
  10. die frauen sind heute so zickig u. dominant, daß es keinen spaß mehr macht, eine familie zu gründen.

    fritzguitar | 29. Oktober 2011 | 23:55 | Antworten
    • Ich gebe Ihnen sogar Recht,denn ohne Grund gibt es den Vaternotruf nicht,auch nicht im Internet.@fritzguitar

      M.G. | 29. Oktober 2011 | 23:59 | Antworten
    • @fritzguitar

      Sie Ärmster! Was haben Sie gegen Frauenbewegungen?

      Bernhard Paul | 30. Oktober 2011 | 02:56 | Antworten
      • nichts, wenn sie schön rhythmisch sind.

        fritzguitar | 30. Oktober 2011 | 11:59 | Antworten
    • So ist es !
      sage ich als Frau, Ehefrau und Mutter !
      Gott hat, ich möchte jetzt keine Religionen diskutieren, der Frau eine Rolle zugeordnet mit der sie, die Familie und der Ehemann glücklich zurechtkommen.
      Diese Extremdominanz und Ich-bin-besser-Zickigkeit kommt nur durch den Wunsch und Versuch die Rolle zu tauschen….
      …Meine Ansicht eben…

      Heike

      http://www.babysicherheit-und-mehr.de

      H.Gutsche | 30. Oktober 2011 | 09:09 | Antworten
    • Die alte Ordnung ist dahin.

      Ob es vorher besser war?

      Wenn eine Frau arbeiten gehen wollte,
      musste sie ihren Ehergatten fragen.

      Gereizte Unvernunft und Maßlosigkeit
      sind typisch deutsche Tugenden.

      Nicht Marx hätte per Fahnen in die Gesellschaft getragen werden sollen, sondern Schoppenhauer.

      Karl Letis | 31. Oktober 2011 | 16:24 | Antworten
  11. Neben dem Ausbeu der KiTa-Plätze sollte man die Betreuung älterer Kinder auch erweitern. Auch Kinder ab 11 Jahre, die nicht auf eine Ganztagesschule gehen, brauchen Betreuuung! In diesem Alter verlieren viele Kinder den Halt und brauchen Geborgenheit.

    Ein weiteres Problem beim Thema Zeit sind die Schulferien, meistens 12 Wochen. Ich bekomme nur 30 Tage (6 Wochen) Urlaub, und das ist schon mehr als das Gesetz vorschreibt. KiTas, KiGas und Schulen müssen Betreuungsdienste in den Ferien anbieten!!!

    Schulkinder der Grundschulen in NRW kommen bei Unterrichtsausfall zu völlig unterschiedlichen Zeiten nach Hause. Oder der Stundenplan sieht jeden Tag eine andere Stundeneinteilung vor. Da können nicht beide Elternteile berufstätig sein. Da gelobe ich die Verlässliche Grundschule im Land Bremen. Da haben alle Grundschüler von 8 bis 13 Uhr UNterricht oder Betreuung, egal ob Lehrer krank sind.

    Christ | 30. Oktober 2011 | 00:02 | Antworten
    • In Brandenburg gibt es soetwas wie Ferienbetreuung und Ferien-Kitas, welche bei Betreibsferien sich auch gegenseitig aushelfen.Die Väter müssten für ihre Arbeitsleistung den normalen Lohn erhalten und nicht den Niedriglohn, vielleich noch durch Zeitarbeitsfirmen.Da liegt der Hund begraben, damit die Frauen für ihre Kinder Halbtags arbeiten können und auch normal entlohnt werden und nicht mit Niedriglohn.@Christ

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 00:08 | Antworten
  12. -Betreff: Familien in Zeitnot/Immer mehr arbeiten für immer weniger

    Hierzu stelle ich ["nüchtern"] fest:
    WIR SIND [!trotzdem?] “GLÜCKLICH”/”ZUFRIEDEN”.
    [Quelle: `GlücksAtlas`]

    P.S.: “Deutschland geht es gut” versichert(e) so-gleich die Kanzlerin [!`Zum Wohl-sein` - oder habe ich da etwas falsch verstanden?]_

    P.P.S.: Immer mehr Familien arbeiten für immer weniger Zeit_

    bobbyDO | 30. Oktober 2011 | 00:41 | Antworten
    • wenn die Kanzlerin das sagt, muß es stimmen…

      Ramses | 30. Oktober 2011 | 02:41 | Antworten
  13. Werden sich die Chefs das gefallen lassen? Nein!!! OK, 30-Stunden-Stelle, aber nur mit Überstundenoption bis ins Unendliche. Kinder als Grund werden nicht anerkannt! Wenn doch, setzt man den Vater oder die Mutter an die Luft und sagt: Nichteinhaltung der Arbeitsvertragsbestimmungen oder betriebsbedingt( Einbau von Automaten und Robotern), ansonsten kann man ja ins Ausland gehen. Was die Unternehmer können,können die Arbeitnehmer auch: Sie wandern die aus. Jetzt an die Chefs und Industriebosse und ihre Personalbüros: Wenn Ihr euch schon gegen Familien stemmt, möchte ich kein Kind von euch sein. Ich würde mich richten. Und noch etwas. Die Kinder, die auf Grund eurer Sturheit und Egoismuses nicht geboren werden, sind die Fachkräfte von morgen, die Ihr nicht bekommt. Zu Mal viele von Euch garnicht oder äusserst schlecht ausgebildet und dann als unerfahrener Müll in die Wüste geschickt wurden. Haben dann welche doch irgendwann Erfahrungen gesammelt, dann sind sie Euch zu alt. Also seit gefälligst ruhig und schaltet euer Gehirn ein, bevor Ihr derart unqualifiziertes Zeug in den Äther schickt.

    Lauck | 30. Oktober 2011 | 08:40 | Antworten
  14. @ Lauck, das stimmt, deswegen betone ich nochmal was ich oben betont habe:

    Kümmern Sie sich lieber mal darum, dass fleissige Familienväter, die knapp ÜBER Hartz 4 liegen und voll Arbeiten, das Kindergeld behalten dürfen, anstatt es als Einkommen abzuziehen !!!!!! Dann nämlich könnten viele Mamis einfach daheim bleiben !!!

    Dann eben würde das Geld REICHEN und die moms wären nicht gezwungen arbeiten zu gehen. Diee meisten wollen ja gar nicht, lieber beim Kind bleiben…
    Der Vater hingegen könnte sich voll auf die Arbeit konzentrieren, auch mit Überstunden.

    Schönen Mantelsonntag
    Heike

    http://www.babysicherheit-und-mehr.de

    H.Gutsche | 30. Oktober 2011 | 09:13 | Antworten
  15. Was soll der heuchlerische Rollentausch?
    Ist das Privatleben ein Konsumartikel aus dem Supermarkt?

    Die Bürger (Souverän) wollen RUHE vor der Politik haben; von der Politik VERSCHONT bleiben, keine EINMISCHUNG in Privatleben und Wirtschaft, keine dümmlichen “Studien” über Dinge, die Politiker und Parteien gar nichts angehen. Was geht Frau Schröder & Co. mein Familienleben an?

    Regierungen und Parteien sind von mündigen Bürgern und potenten Investoren (Steuerzahlern) beauftragt worden, mit dem Geld dieser Mandanten brauchbare Infrastrukturen zur Verfügung zu stellen und diese Bestände zu pflegen. Frau Schröder & Co. sind das Hauspersonal; nicht die Hausherren!

    Wo diese Vermögensverwaltung nicht funktioniert, da haben die von den Bürgern per Zeitarbeitsvertrag angestellten (!) Regierungen und Parlamente es seit jeher selbst in der Hand, das Staatspersonal und die Lieferanten zu entsorgen. Egal ob Banken oder Bahnen, Lehrer oder Ärzte.

    Zum Beispiel den Banken die Lizenz (!) zum Gelddrucken, Abzocken, Plündern und Betrügen über Nacht zu entziehen; von heute auf morgen.
    Solange dies nicht geschieht, ist es politisch nicht gewollt, also beabsichtigt, also eine korrupte Unterschlagung der Steuergelder aus den Brieftaschen der Auftraggeber.

    Die Wurzel des Übels: Die Europäische Union ist eine Geld-Union.
    Konkret eine Steuergeld-, Staatsschulden- und Finanzlobby-Union.

    Thomas Jefferson, 3. US-Präsident und einer der aufgeklärtesten Staatsmänner der Weltgeschichte, hat das heutige Finanz-Desaster schon vor 200 Jahren vorhergesagt…

    Das geschichtsträchtige Jefferson-Zitat von 1809:
    »Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen … Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, dann werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages … ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen. Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen … , muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.«

    Dem bleibt heute, 200 (!) Jahre später, nichts hinzuzufügen.

    Ausser, um auf die Privatsphäre zurückzukommen, dass der Begriff “Staat” auch im Umgangsdeutsch eindeutiger definiert werden muss:
    Der Staat ist nicht die Politik und Verwaltung.
    Der Staat ist der Bürger und Steuerzahler.
    Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. ;-)

    Rheinwein | 30. Oktober 2011 | 09:41 | Antworten
    • @Rheinwein
      Zu Ihrer perfekten Zusammenfassung und Ihrem Fazit im letzten Absatz fällt mir – leider! – das derzeitige Medienspektakel um SCHMIDT & STEINBRÜCK ein…

      Europaweit gibt es nur einen Banken-Büttel, der schamloser agiert als Juncker – und das ist Steinbrück!

      Nicht nur die Hochfinanz und die Brüsseler EU (was dasselbe ist) sowie die “Stiftung” der Frau BERTELSMANN aus dem Steuerpardies Gütersloh haben bereits beschlossen, wer in Deutschland Kanzler wird.

      Also die EUdSSR. Die braucht einen “zuverlässigen” Kanzler in Berlin, der Deutschland an die “Vereinigten Staaten von Europa” abtritt.

      Was der BÜRGER davon hält, scheint keinen mehr zu interessieren.
      Diese Herrschaften haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht!
      :-(

      Moritz Paris | 30. Oktober 2011 | 15:39 | Antworten
      • Bismarcks Reichgründung war der Ursprung allen Übels.

        Seitdem wird Deutschland immer wieder von noch schlimmeren Möchtegern-Bismarcks ins Elend getrieben. Siehe den Pickelhauben-Kaiser und den Kackbraunen aus Österreich.

        Steinbrück & Trittin passen in diese degenerierte Ahnen-Galerie.

        Tillmann | 30. Oktober 2011 | 15:48 | Antworten
        • Wollen Sie lieber zurück ins Fürstentum Reuß zu Greiz? Oder das Großherzogtum Mecklenburg-Stelitz? die waren bereits 1871 pleite. Ach so, eh ich es vergesse. Es war ein gewisser Bismarck, der in Europa die erste Sozialgesetzgebung einführte…..Und der Pickelhaben-Kaiser hat den Bismarck fortgejagt. Der Bismarck war bestimmt nicht an Willem zwo schuld. Aber schuld sind ja immer die anderen.

          Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 16:37 | Antworten
          • Jaja, @Caesar, und Hitler hat die Autobahn erfunden.
            Sehen Sie sich unsere “kleinen” Nachbarn an!

            Die Schweiz, Niederlande, Dänemark…
            Kerngesunde Musterländer, für Bürger und Wirtschaft; seit Jahrhunderten und in Zukunft.
            Weil Grössenwahn und Plünderei dort Fremdwörter sind.

            Tillmann | 30. Oktober 2011 | 17:41 | Antworten
          • @Julius Cäsar
            Vorsorglich – sofern Sie Lohnschreiber eines korrupten EU-Lobby-Netzwerks à la INSM sein sollten, nehmen Sie bitte meine Klarstellung zur Kenntnis:

            A) Ich wehre mich gegen “den Staat im Staate” innerhalb Deutschlands.
            - Alle deutschen Parlamente sind zu Marionettentheatern nichtdeutscher Bank- und Industriekonzerne verkommen.
            - Alle deutschen Parlamente haben gefälligst (!) Marionetten der Bürger und Steuerzahler zu sein.

            B) Ich verteidige den deutschen “Nationalstaat” innerhalb Europas gegen die “EU”.
            - Die absolute und alleinige Souveränität der Bundesrepublik und seiner Bürger ist unantastbar.
            - Jede einzelne “EU”-Institution halte ich für ein kriminelles Element staatsfeindlicher Putschisten.

            Mit meiner freien Meinung weiss ich mich in bester Gesellschaft von MEHR Unternehmern (nicht “Mänädschern) und Wissenschaftlern (nicht Meinungsverkäufern) als alle weltweiten Lobby-Netzwerke zusammen.
            Das ist die noch (!) schweigende Mehrheit der Elite.
            Plus die noch (!) schweigende absolute Mehrheit der Wähler; siehe Nichtwähler…

            Danke für Ihre Aufmerksamkeit ;-)

            Rheinwein | 31. Oktober 2011 | 09:03 | Antworten
  16. Faktum Nr. 1: Wem Zeit wichtiger sein kann als Geld, verdient überdurchschnittlich! Das ist die Minderheit in unserem Land.
    Wer nur durchschnittlich verdient, braucht einen Vollzeitjob und wenn eine Familie einen angemessenen Lebensstandard halten will, müssen beide Eltern arbeiten.

    Faktum Nr. 2: Wer in Teilzeit arbeitet, verdient auch weniger!
    Heißt: Der Konsum müsste also reduziert werden. Der Lebensstandard würde sinken.

    Faktum Nr. 3: Jahrelang wurde uns von Fr. von der Leyen und anderen, dass sich die Eltern nichts sehnlicher wünschen, als Arbeit und Kinder(reichtum) miteinander zu verbinden. Nun sieht es doch so aus, als ob die Natur sich durchsetzt: Eltern wollen für ihre Kinder da sein!

    Daher:
    1. Bitte die Frauen (oder Männer) akzeptieren und respektieren, die bei Ihren Kindern bleiben wollen statt in die Chefetage aufzusteigen. Auf die wird nämlich schon heftiger Druck ausgeübt (Heimchen am Herd etc.)
    2. Rahmenbedingungen für angemessene Entlohnung schaffen, sodass Teilzeitarbeit auch von durch- und unterdurchschnittlich verdienenden Menschen überhaupt realisiert werden kann, z. B. Mindestlohn (hat das nicht die Partei von Fr. Schröder immer abgelehnt?).
    3. Dafür sorgen, dass Lebenshaltungskosten (Strom, Benzin, Heizung etc. bezahlbar bleiben) bezahlbar bleiben! Das ist zu realisieren: Z. B. echter Wettbewerb auf dem Strommarkt stärken, Macht der Öl-Konzerne eindämmen.

    Ratzl | 30. Oktober 2011 | 10:33 | Antworten
  17. “Zeit ist wichtiger als Geld”
    ist wiederum nur so eine Posse eines Ministerium´s für´s ahnungslose Volk, wie etwa auch die ständig aufkeimenden Diskussionen um angebliche Steuererleichterungen.
    Natürlich liegt es nicht am Geld in Deutschland… Wir haben es doch und können uns den Luxus leisten zu wenig Zeit zu haben!!
    Es wurden ja auch kürzlich erst einfach so mal 56 Mrd. im Staatssäckel gefunden… Wie viele Erzieherinnen und Lehrerinnen werden nun dafür eingestellt, Frau Ministerin Kristina Schröder? Wieviele Kindergärten mit angeschlossenen Parkhäusern und Wellnesseinrichtungen werden davon gebaut werden können??

    “Nix da” wird Sie sicherlich verlautbaren lassen. Das gefundene Geld wird zur Verrechnung von round about 2.000 Mrd. € Schulden verwandt, bzw. denen nicht mehr zugerechnet. Dafür sinkt die Schuldenlast des Staates um einige Zehntel Prozentpunkte bezogen auf das BIP.
    Um die Zinslast durch den Schuldendienst (Getilgt wird noch nicht) zu begleichen, wird der Staat im Jahr 2011 37,2 x 1.000.000.000 € an die Kapitalanleger zahlen. Tendenz für die nächsten Jahre: Eher steigend, denn es hat bis jetzt kein Minister es geschafft den Bundesetat “Schuld”, der mittlerweile der zweitgrößte noch vor dem für Verdeitigung ist, zurück zu führen.

    So wirtschaften Sie mal als Familienoberhaupt!
    Nochmal die Frage: Wie viele Erzieherinnen und Lehrer könnte man von dem Geld das man zur Bedienung der Schulden aufbringen muß, einstellen. Wie viele Kindergärten mit angeschlossenen Parkhäusern und Wellnesseinrichtungen….

    Aber nein, uns geht es gut… Es fehlt uns ja nur die Zeit!! – - Das ist vielleicht die Befindlichkeit der dt. Upperclass, die als Kapitalanleger von den überwiesenen Zinszahlungen Ihr leistungsloses Einkommen schon verwirklicht haben…
    Resümee: Der Familienbericht ist Volksverdummung von Frau Ministerin Kristina Schröder an den Rest des Volkes, nichts anderes.

    silberdistel | 30. Oktober 2011 | 10:45 | Antworten
  18. Kanzlerin Merkel läßt angeblich den flächendeckenden Mindestlohn prüfen; wieder eine Wende der Kanzlerin.

    Diese wäre aber zu begrüßen. Wer die katholische Soziallehre im Rucksack des „C“ des Parteikürzels hat, tut gut daran, diese ganz nach unten gerutschte soziale Sichtweise der gesellschaftlichen Dinge wieder nach oben zu kramen. Das „Mindeste“ schrammt dann immer noch zu oft an der Beurteilung „sozial gerecht“ vorbei.

    Die Kanzlerin betreibt Macht-Vorsorge. Zwei Jahre gehen schnell vorbei. Ob die FDP die 5% Klausel schafft ist mehr als ungewiß. Der sog. natürliche Partner der Union käme abhanden.

    Und da positioniert sich auch schon die SPD. Steinbrück wird nicht umsonst schon in den Ring gestupst. Die SPD muss unbedingt stärkste Fraktion werden. Das ist durchaus drin, vor allem mit Steinbrück. Und das wäre dann das „weg vom Kanzlersessel“.

    Den Gegner mit den eigenen Waffen schlagen, auch wenn sie spät gezogen werden. Her mit dem Mindestlohn. Das ist ein taugliches Mittel, der SPD Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Gespannt darf man sein, was die Kämpferin Merkel in den nächsten Monaten noch so aus dem Köcher ziehen wird.

    Sei`s drum beim Mindestlohn: Hauptsache er kommt. Zu viele Familien haben ihn bitter notwendig.

    Melzer | 30. Oktober 2011 | 10:59 | Antworten
    • Belgien hat gerade beschlossen, ab 2015 aus der Atomenergie auszuscheiden. Ach, da war doch was: wir haben ja auch den Ausstieg beschlossen.

      Aber was für Horrorszenarien wurden da an die Wand gemalt, wie das die Wirtschaft runterziehen wird, ja die Lichter schon ausgehen werden.

      Sicher, es wird großer Anstrengungen für die Umstellung der Energiewirtschaft bedürfen. Machbar ist es.

      Könnten sich die Experten der (Markt-) Wirtschaft auch bei der wirtschaftsschädigenden Wirkung des Mindestlohns geirrt haben. Oder einige gezielt falsche Bewertungen abgegeben haben?

      Mindestlohn ist kein sozialistisches Teufelszeug. Unsere Rechtsordnung hat immer eingegriffen, wenn die grundsätzlich gewährte Vertragsfreiheit in eine Schieflage geriet.

      Melzer | 31. Oktober 2011 | 08:05 | Antworten
  19. Bei aller Diskussion stelle ich fest: Seit ich da bin und seit ich denken kann, sieht die Sache so aus: Geburt, Kindergarten, Schule und was dann? Weiter: Irgendein Beruf und dann irgendwo arbeiten, wenn man denn kann. Zwei Hindernisse: Anfangs die Ausbildung und dann? Weiter: Durchwursteln auf Teufel komm raus, eventuell Höherqualifizierung. Zum Abschluss HARTZ IV. Toll. Und in so einem Verein soll man dann Kinder machen, während die Chefs einem vorschreiben, wie lang man zu arbeiten hat,während die sich, sofern sie dann gut wirtschaften, sich eine goldene Nase verdienen. Wo bleiben dann die Kinder? Ach, und dann sollen plötzlich wie von Zauberhand aus dem Nichts junge, dynamische, hochqualifizierte Fachkräfte kommen und die arbeiten von Montag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr. Merken Sie was? 168 Stunden hat die Woche. Viel zu wenig, sagen die Diplomhektiker. Und wehe, man hat dann auch noch die Frechheit, sich um kranke Angehörige zu kümmern, selbst krank zu werden oder zu verunfallen und gar noch die Dreistigkeit zu besitzen, wegen einer Berufskrankheit oder sonstwie tot vomm Stengel zu fallen. Die gehören alle solange gepiesackt, bis sie die volle Power bringen, sagen die Diplomhektiker. Bei Hitler könnte man sein Testament machen,genauso in jedem totalitären Staat auch, sagt der eine oder andere (meist ältere) Diplomhektiker. Konsequenz: Auswandern. Hände weg von Kindern. Nur so kreigt man die Schinder ran. Und bitte nicht vergessen: Etwaige Drohungen der Diplomhektiker ignorieren oder notfalls mit der juristischen Keule beantworten. Die Gewerkschaften helfen gerne. Gerade die sind dafür, dass man trotz Arbeit menschenwürdig leben und sich angemessen genug um die Kinder kümmern kann.

    Lauck | 30. Oktober 2011 | 11:10 | Antworten
  20. Familienpolitik ist immer auch die europäisch gewollte Durchsetzung des Gender Mainstreaming. Daher lässt sich Familie gleichlautend mit Frauenquote in der traditionellen Familienrolle wegen der gewollten Umdeutung der Geschlechterrollen nicht mehr trennen. Das Wesen europäischer Zentralisierung besteht nicht nur aus Wirtschaft und Finanzen, umgreifend werden auch Zivile- berufliche und eben auch familiäre Ebenen dem neuen Imperium angeglichen. Die wenigsten wissen aber, dass der sogenannte europäisch diktierte Gender-Mainstreaming, dass Durchsetzen der Gleichstellung von Mann und Frau auf allen Ebenen, die Umerziehungen natürlich biologischer Rollenverteilungen von Mann und Frau, Junge und Mädchen, keine positiven Beweggründe im Sinne von geschlechtsneutraler Chancengleichheit bedeutet sondern einen weiteren ethisch religiösen Frontalangriff auf die Biologie von zwei naturgewollt unterschiedlichen Gattungen von männlich und weiblich darstellt! Die schöpferisch zugedachte Verteilung zwischen männlich und weiblich spiegelt sich nicht nur in der traditionellen beruflichen Rollenverteilung wieder.
    .
    Eine Zimmermannsfrau die in luftiger Höhe schwere Dachziegel zwischen den Sparren verlegt oder eine Gießereifacharbeiterin an wuchtigen Gussformen – nein, dort sollen die Schwestern dann schon nicht gesehen werden! Das wäre ja wegen der biologisch schöpfungsgewollten körperlichen „Ungleichheit“ eine nicht hinzunehmende Diskriminierung und würde jene naturgedachte Rollenverteilung ja geradezu bestätigen! Vielmehr werden sie in schicken Markenkostümen die Chefetagen entlang laufen müssen um Quoten-Fachkompetenz zu repräsentieren. Wer hat schon einmal etwas von einem Ministerium für Arbeit, Männer und Jungen gehört? Oder welcher Arbeitgeber hat einen Männerbeauftragten. Von Männerruheräumen will ich gar nicht erst reden! Wo gibt es Männer Anlaufstellen oder Männerhäuser, wegen Gewalt in der Ehe und so? Richtig… die gibt es nicht. Warum auch?
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    Die zunehmende wertelose Verwahrlosung vor dem kommen des jüdischen Gottessohnes Jesus Christus schäumt nicht nur chaotisch globale Zustände an die Oberfläche, auch die erste Rebellion der Frau, die Adam den Gehorsam verweigerte, wird heut am Ende der Zeiten vor dem kommenden großen Ereignis wieder ausgetragen! Lilith, heut auch Lilli genannt und bei Frauenvereinen gern als Name benutzt, wurde durch ihren Ungehorsam und ihrem Aufbegehren gegen die schöpfungsgewollte Rolle die ihr zugedacht war, aus dem Garten Eden geworfen weil sie gleich Adam sein wollte. Aber es kam noch schlimmer, auch die zweite Frau Eva, rebellierte gegen Adam und verführte ihm zur Übertretung des Gebotes. Die Schwestern tun gut daran sich ihrer Weiblichkeit zu besinnen! Denn nicht vergessen: der erste Mensch dem sich der Rabbi Jesus wieder lebendig zeigte war kein Mann – es war eine Schwester …Schwestern!
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    Familienpolitik und die Girliquote ist demnach nichts anderes, als eine durchsetzte Emanzen-Rebellion gegen schöpfungsgewollte Ordnung und sie ergänzt das religiös durchsetzte Machwerk des europäischen Turmbaus zu Babel. Schwester Kristina sollte sich hier nicht durch extern europäische Befindlichkeiten unter Druck setzen lassen.
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    susi

    susi bibelmaus | 30. Oktober 2011 | 12:06 | Antworten
    • Mal ganz ehrlich Susi ich habe eine alte evangelische Bibel welche in Bayern gedruckt wurde, aber von Adams erste Frau Lilli ist nie die rede gewesen sondern nur die Frau Eva.Ich kenne nur eine Lilli Allan mit ihrem bekannten Song “not fair”,welche im Schowbussines beschäftigt ist und eine Menge Geld damit verdiente.Handelt es sich bei der angeblichen ersten Frau Adam namens Lilli oder Lillit vielleicht um irgend etwas Esotherisches, was der Bibel ähnlich war mit Abwandlungen ?
      Zudem bin ich als 4x Geschiedene der Meinung, solangsam sollte man gelernt haben, den Fehler zu heiraten keine 32 mal zu tun und solange die Männer nicht Jesus gleich sind ohne Fehler, sollte ich mich nicht blind unterordnen sondern auch selbst Verantwortung übernehmen und bei Fehler des Mannes widersprechen, um nicht durch den Mann in Rechtswidrigkeiten hineingerissen zu werden und es nicht zulassen.@susi bibelmaus

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 12:54 | Antworten
  21. @ M.G.
    Ich bin auch der Meinung, dass Adams erste Frau Eva war.Ich würde Lilith als dämonischen Geist sehen, welcher in der Gestalt der Schlange Eva verführte, wodurch Eva jedoch einen dämonischen Teil von Lilith übernahm, was dann zur Vertreibung aus dem Paradies führte. In der Bibel kommt Lilith im Buch Jesaja vor, als Nachtgeist.
    Wir finden Lilith auch schon in den altbabylonischen Schriften. In den aramäischen Schriften taucht Lilith als Dämonin und Kindesmörderin auf. Später steht sie für Emanzipation und Ambivalenz der Seele und wird oft als Vamp dargestellt. In dem Film Bordello of Blood wird Lilith als die Mutter aller Vampire dargestellt. Unsere heutige Zeit ist leider stark von einem Geist von “Lilith” durchtränkt.

    Joel84 | 30. Oktober 2011 | 13:23 | Antworten
    • Nein, Adams erste Frau war nicht in der Gestalt der Schlange, nicht der Versucher sondern nichts anderes als Adams “erste” Frau. Wer die Bibel aufmerksamließt erkennt, dass das Pentateuch mehr ist als die Schöpfungsgeschichte und Gesetzeserlasse. Aber eines ist die Bibel eben nicht: Esotherisch!

      Hier ein guter Link http://www.hagalil.com/archiv/2000/09/lilith.htm

      susi bibelmaus | 30. Oktober 2011 | 13:40 | Antworten
      • Also ich habe mir Ihren Link mal angesehen und bemerkt die jüdisch-feministische Bibel gleicht nicht der Evangelischen Bibel,denn im 1.Moses,Kap.2,Vers.7 steht etwas davon, dass Gott den Mensch aus Erde schuf und seine Atemluft(Odem) dem mensch ind die Nase und Mund blies.Im 1.Moses,Kap.2,Vers 22 steht, dass Gott aus der Rippe vom Menschen das Weib (heute anstandshalber Frau)baute.Ich kann eine gewissen Lillit nicht finden in meiner evangelischen Bibel aus, nicht Bayern, sondern Stuttgart aus dem Jahr 1912, ISBN 3 438 016 1.In diesem Jahr müssten die Bibeldrucke der Realität noch näher gewesen sein zeitlich,als heute.Ich habe zudem noch eine Bibel der Zeugen Jehovas die Neue Deutsche Weltübersetzung welche den selben Inhalt aufweist von der Wachturmgesellschaft aber auch dort ist von einer Lillit nie die rede.@susi bibelmaus

        M.G. | 30. Oktober 2011 | 14:06 | Antworten
      • Ah ha, ist ja interssant!
        “Da sie beide gleich erschaffen worden waren, waren sie einander in jeder Hinsicht gleichgestellt.”

        Und danach kam die korriegierte, die “verkleinerte” Eva.

        War dann die “Erstfrau” Lilith mit Adam nur geistg (esotherisch)auf gleicher höhe, oder auch physisch gleich stark und groß wie er??
        Und wer von beiden hätte, nach dem “in jeder Hinsicht gleichgestellten Ursprungsplan”, eigenlich die Kinder bekommen sollen??

        Ein für eine Feministin unerträgliche Tatsache muß doch sein, daß die Schmerzen einer Geburt so ungerecht aufgeteilt sind ?!

        martin | 30. Oktober 2011 | 15:02 | Antworten
        • Soweit ich weiß,sollte Eva, von Gott aus, unter Schmerzen die Kinder gebären,aber leider brauchte Adam die Kinder nicht unter Schmerzen die Kinder zeugen.Das hätte ich als Gleichberechtigung angesehen.@martin

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 16:03 | Antworten
    • Haben Sie die Angaben über Lillit als Nachtgeist etwas genauer da ?
      Ich fand im Link von Susi nur die Angaben 1.Moses,Kap.2,Vers 7 und 22,wo Got den Menschen aus Erde schuf und ihn mit Odem in nase und Mund beatmete und die Frau aus der Rippe von Adam schuf,mehr nicht.@Joe48

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 14:17 | Antworten
      • Die Bibel ist jüdischen Ursprunges. Das alte wie das neue! Die heutige Bibel umfasst bei weitem nicht alle Schriften und Zeugnisse apokrypher Akzeptanz. Enthielte die heutige Bibel sämtlich gesicherte oder noch umstrittene Schriften, ihr Bücherregal könnte die Seiten nicht fassen, so umfangreich wäre sie. Zum Beispiel wirft Ezechiel mehr Fragen als Antworten auf. Sah der Prophet wirklich Gott und wurde von Ihm in eine andere Zeit transportiert oder war er Zeuge interstellarer Besucher? Solche einzelnen „Bücher“ in der Bibel machen es schwer zu wählen welche Schriften rein oder draußen bleiben sollen. Auch der Hinweis von Johannes im Neuen Testament: „Es gibt noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn alles einzeln aufgeschrieben würde – ich denke, die ganze Welt könnte die Bücher nicht fassen, die dann geschrieben werden müssten. Johannes 21:25“ bestätigt wie umfangreich Gottes Handeln ist.
        .
        Daher ja auch immer wieder das erste der Zehn Gebote: Mach Dir kein Bild von Gott! Lege dich nicht fest! Deine menschlichen Vorstellungen übertreffen alles was möglich war – und heut noch ist.
        .
        .
        susi

        susi bibelmaus | 30. Oktober 2011 | 14:39 | Antworten
        • Gott soll soviel Energie besitzen,dass die Wahrnehmung den Menschen restlos vernichten würde.Aber,ich hätte nichts dagegen, wenn alles Schriften der Zeitzeugen auch z.B. Ezechil nicht nur in der Bibel mit aufgenommen wäre,sondern auch viel mehr darüber auf Video aufgenommen wäre,so dass man anschaulisch vorstellbar den Bibelinhalt mitbekommt.Ich bin nämlich neugierig und hätte das Wissen gern sehr bequem auch per Video vermittelt bekommen.@susi bibelmaus

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 16:24 | Antworten
          • An Susi Bibelmaus scheint jede wissenschaftliche Erkenntnis über die tatsächliche Entstehung des Pentateuch vorbeigegangen zu sein. Wahrscheinlich glaubt sie auch noch fest an die Erschaffung der Welt – je nach Rechnung mal mehr oder weniger, aber um 4000 v.Chr. und glaubt auch an den 969 Jahre alt gewordenen Methusalem und an die Sintflut – die bibelgemäß leider zu der Zeit stattgefunden hat, als die alten Ägypter bereits ihre Geschichte in Stein meißelten. Die sind bekanntlich nicht ertrunken. Und von der praktischen Realisierung des Weiterbestands der auf der Arche eingepferchten Tierpaare danach schweigt sich die Bibel aus – warum wohl?
            Aber es macht sich gut zu wissen und hier zu posten was gottgewollt ist und was nicht. Am Ende war der 2. Weltkrieg gottgewollt – und ist es unsere jetzige Regierung samt Frau Schröder? Wer sich so an die Bibel hält, muß eigentlich wissen, daß diese Erde ein Jammertal ist und das wahre Heil für die Gerechten im Jenseits liegt.
            Ich will es aber nicht so weit treiben, und allen die hier mit frommen Sprüchen kommen den Rat geben, das Jammertal geduldig zu ertragen, sich nicht darüber zu beschweren und sich auf ein frohes Jenseits zu freuen.

            Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 16:55 | Antworten
          • Die Sache mit der Sinnflut auf der ganzen Welt konnte auch wissenschaftlich festgestellt werden, sondern nur einzelne Gebiete könnten davon betroffen worden sein.
            Die Evolution mit archiologischen fossilen Funden verraten ja schon, dass die Welt mit Menschen und Urmenschen vor nicht erst 4000 Jahren vor Chr., sondern vorher existierten.
            Der mögliche Rat das diesseitige Jammertal zu ertragen und auf das Jenseits zu freune,wenn man im Diesseits schlechte Karten jat,ist ja noch harmlos,solange nicht noch der ehrenhafte Selbstmost angeraten wird in Japan heißt es Harakiri und in Deutschland Suizidhandlung.@Julius Cäsar

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 17:23 | Antworten
          • Menschen die vermeidlich wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse blind Schlucken sind ebenso nichts anderes als religiöse Fanatiker die an den Lippen ihrer Gurus hängen. Würden Sie vor 100 Jahren behaupten, dass Universum existiere nicht unendlich und müsse einen Anfang gehabt haben, ernteten Sie unter Ihren Wissenschaftlichen Wahrheitsexperten nur Hohn und Spott – Sie wären als seriöser Kollege so was von erledigt. Heut nach Weltraumteleskop Hubble weiß man, dass das Universum wächst und sich weiter ausdehnt! Also hat es nicht schon immer unendlich existiert und muss einen Anfang gehabt haben! Darin sind sich heut alle Experten einig. Das Universum ist so ca´14 Milliarde Jahre alt. Was die Radiokohlenstoffdatierung und deren unverbindliche in Stein gehauenen Wahrheitsgehalt, können Sie auch hier wieder im Folgenden Link eindrucksvoll entnehmen. http://www.diebibel.info/?id=21
            .
            Viel Spaß bei Ihrer blinden religiösen Wissenschaftshörigkeit…
            .
            .
            susi

            susi bibelmaus | 30. Oktober 2011 | 17:55 | Antworten
          • Sehr schön – und was war vor dem Urknall? Und die Wel ist mehrer Milliarden Jahre alt. Irgendwie paßt das alles nun überhaupt nicht zur biblischen Schöpfungsgeschichte mit ihren Widersprüchen vom Kain, der ein Kainszeichen erhält auf daß ihm niemand etwas antue – wer denn wohl? Es gab doch außer Familie Adam niemanden! Das paßt auch nicht zur Chronologie der Vorfahren Noahs usw usw. Wer ständig auf der Bibel herumreitet, muß sich wohl die Frage gefallen lassen, was man von den Erzählungen des 1. Buch Mose nun als Erfindung von Leuten, die für ihre Schäfchen sich mühsam eine Erklärung vom Anfang der Welt aus den Fingern gesaugt haben, hinstellen muß und was Fakten sind. Auch der Exodus aus Ägypten hat bei den Ägyptern selbst keine Entsprechung, für die gab es die Israeliten erst zeitlich viel später als “unbedeutendes Volk im Norden”. Also auch gezielte Erfindung der Priesterkaste zum eigenen Ruhm und Machterhalt. Von den mit Posaunenschall einstürzenden Mauern von Jericho mal zu schweigen.
            Daß die in der Bibel aufgeführten Regeln für ein vernünftiges menschliches Miteinander ein Maßstab sind, ist unstrittig, aber diese Regeln findet man in analoger Form auch bei den griechischen Philosophen, bei altchinesischen Weisen – da ist also irgendwie ein menschlicher Grundkonsens.

            Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 19:18 | Antworten
          • Da hat zwar mit dem Urknall das Universum scheinbar einen Anfang gehabt,aber wie lange war Materie und Antimaterie,also Energie so stark verdichtet mit einander verbunden und existierten,dass es irgendwann mal zum Urknall und Ausdehnung kam ? Somit könnte das Universum im verdichteten Zustand von Materie und Antimaterie also Energie doch unerdnlich existiert haben oder,denn die Zahlengrößen sind ja mathematisch auch unendlich,die das Universum umschreiben.@susi bibelmaus

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 21:45 | Antworten
          • @Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 16:55 |
            Ihnen zur Aufklärung:
            Die Ägypter sind nicht ertrunken, weil die Sintflut nicht in Ägypten stattgefunden hat!

            Die Unantatsbarkeit des freien Willens, also freien Handelns ist gottgewollt!

            Die Bibel ist das Geschichts-Lehr-und Leitbuch an deren Aussagen weltliches Handeln und dessen geistge Entsprechung und entnommen werden kann.

            Und je nach dem, WIE jeder einzelne das Jammertal (Prüfungstal) durchschreitet kann er sich auf ein mehr oder weniger frohes Jenseits zu freuen.

            martin | 30. Oktober 2011 | 18:30 | Antworten
          • Das könnte fast vom Papst kommen – nur ist der mit solchen Äußerungen wesentlich zurückhaltender.
            Die Sintflut hatte a) den Zweck, die ganze sündhafte Menscheit ausgenommen Familie Noah auszurotten, und damit b) das Weiterleben der Tiere gesichert sein sollte (wovon sollte der gute Noah schließlich anschließend leben?), kam dann die Arche hinzu. Diese strandet auf dem Berg Ararat, also muß nach einfachen physikalischen Regeln die ganze Welt entsprechend mit Wasser bedeckt gewesen sein, sonst funktioniert das nämlich nicht – die Erfinder der Sintflut waren halt keine Physiker, nicht einmal Bauern oder Viehzuüchter,sondern Leute, die ihre Schäfchen mit wüsten Drohungen bei der Stange halten wollten.

            Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 19:05 | Antworten
          • @Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 19:05 |

            Physikalisch funktioniert es dann nur nicht, wenn man doch so dumm sein mag und vom ganzen Berge Ararat= 5.137 Metern, noch 1 Meter aus dem Wasser ragen sieht, auf dem die Arche punktgenau landet. So man aber richtiger Weise auch den Fuße des Gebirges gliechen Namens mit einbezeiht, dann lässt es auch die Pysik zu!

            Und wenn beschrieben wird, daß die Sintflut alles Leben auf der Erde vernichtet hat, dann ist damit nicht der ganze Erdkörper(Planet) gemeint, sondern alles lebene unter Ihr, als Flut, welche Erde sie bedeckt hat.

            martin | 30. Oktober 2011 | 20:49 | Antworten
          • Die Wortklauberei mach ich gerne mit. AUF dem Berg Ararat ist nicht am Fuß des Berges Ararat und alle wackeren Archesucher haben auch oben und nicht unten gesucht. Und da nach den Vorstellungen der Alten die Erde eine Scheibe gewesen ist mit ziemlich eng begrenzen Gebieten – der Rest war ja noch nicht “entdeckt”, Himmel drüber, Hölle drunter, haben sie halt eine schöne Sintflut als Strafe für sündiges Handeln erfunden. Das ganze wiederholt sich dann in verkleinertem Umfang mit der Vernichtung von Sodom und Gomorrha, alle Sünder werden vernichtet bis auf den lieben Lot, nur dessen verbotenerweise zurückschauende Frau wird zur Salzsäule.
            Also nichts als immer dieselbe Leier. Man droht den Abweichleren von der eigenen wahren Lehre gruselige Strafen an, gewürzt mit abschreckenden Beispielen – und schon bleibt man an der Macht. Eigentlich Stand der Technik bis ins Mittelalter und abgeschwächt bis heute.

            Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 21:33 | Antworten
          • Kann da nicht auch ein Erdbeben für einen tsunamie namens Sinnflut für überdimensionales Hochwasser gesorgt haben,was auch die Wissenschaft vermutet,da für die Sinnflut jegliche wissenschaftlichen Beweise fehlen ?@Julius Cäsar

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 21:53 | Antworten
          • @M.G. | 30. Oktober 2011 | 21:53 |
            Natürlich kann es so sein, Wissenschaftler haben schon erforscht, daß es um die Zeit Noah eine rießige Flut gab, bei der sich große Teile des Mittelmeeres ins schwarze Meer ergoßen. Sie vermuten, daß ein großes Erdbeben der Auslößer war.
            @Julius Cäsar
            gleich vorab!! also hat nicht Gott an der Erde gerüttelt,um die bösen zu vernichten; wohl aber gewusst, was da kommt und Noah und die Seinen davor gewarnt.

            martin | 30. Oktober 2011 | 22:36 | Antworten
          • @martin
            Die Mauern von Jericho sollen nach der Wissenschaft her,auch nicht durch Trompetentöne,sondern Erdbeben umgefallen sein,da dort Plattentektonische verschiebungen gab,das Selbe trifft auch für ehemals babylon zu, wo heute nur noch Wüste ist.

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 22:50 | Antworten
          • @Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 21:33 |
            Eben die Wortklauberei ist es, die Sie im dunkeln stehen lässt.
            Wenn ich eine Leiter mit 2Meter höhe, die 10 Sprossen enthält, besteige, muß ich da auf die oberste, 10te, um auf der Leiter zu sein, oder reicht da nicht schon die 1ste, unterste um auf ihr zu stehen.
            Bin gespannt welche Dummheiten Ihnen hier zu einfallen.

            martin | 30. Oktober 2011 | 22:19 | Antworten
          • Wenn das Mittelmeer ins Schwarze Meer fließt, merkt der gute Noah nichts davon, der wohnte woanders. Diese Sintflut-Theorie ist zwar vorhanden, aber durch keine geologischen Relikte belegbar. Daß Tsunamis die Grundlage für nachfolgende Sintflut-Überlieferungen dienen, ist nicht nur Vermutung. Die Griechen haben ihre Deukalionische Flut – vermutlich eine Rückerinnerung an die sogenannte minoische Explosion des Santorin-Vulkans mit verheerenden Folgen.
            Was mich amüsiert ist, wie manche Leute versuchen, alte Legenden die einen wahren Kern enthalten aber so wie beschrieben nie stattfinden konnten,verzweifelt durch Tricks wie auf dem Berg Ararat kann auch ganz unten sein am Leben zu erhalten. Bekanntlich sah Noah beim ersten Ausblick aus der Arche nur Wasser und keine 5000 Meter hohen Berge am Horizont. Ach so, und er wurde ja auch über 500 Jahre alt.
            Dann kann man anhand der Abmessungen der Arche auch ausrechnen – wem es Spaß macht – wie viele Tiere da wohl hineingepaßt habe. Das kommt prima hin mit all dem Getier, was so zur Zeit, als das Buch Genesis verfaßt wurde, den Verfassern bekannt war. Würde man allein ganz Europa pärchenweise da hinein packen wollen – die paar Ellen längs, quer und hoch wären verdammt zu klein gewesen.
            Die Mauern von Jericho wurden ganz einfach zum Einsturz gebracht. Man grub sich unter die Fundamente und übertönte den Lärm der Grabungsarbeiten mit Musik, eine Methode, die sogar noch zu römischer Zeit angewandt wurde. Was typisch ist – die profane Geschichte wird theologisiert, daß durch das Eingreifen des Schutzgottes der Israeliten die Mauern allein durch die Musik eingestürzt sein sollen. Das ist der Knackpunkt bei all diesen Erzählungen. Ein lange zurückliegendes Ereignis oder irgendeine erfolgreiche Heldentat der Altvorderen wird zum Strafgericht für Sünder oder zur Belohnung der Gute durch die göttliche Macht hochstilisiert – damals konnte ja keiner das Ganze als absurd oder trivial entlarven. Und so hielt man eben seine unwissenden Schäfchen weiter unwissend und übte Macht aus. Was mich noch mehr amüsiert ist, daß solche Überlieferungen dann dafür herhalten müssen, die heutigen Probleme zu erhellen.
            Ach so, bei der Gelegenheit – es heißt bekanntlich in etwa wachet und betet, denn ihr wisset nicht Tag noch Stunde an denen der Menschensohn wiederkehrt. Es gibt aber welche , die das offensichtlich doch wissen, weil das ja in Kürze bevorsteht.

            Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 23:20 | Antworten
          • Meinen Sie die zeugen Jehovas,welche immer wieder zu Fehlvoraussagen sich verleiten ließen ?Man sollte nicht alles glauben, was man hört, sondern der Sache selbst auf den Grund gehen um zu überprüfen,ob es möglich ist.Ewig kann keiner wach bleiben.Irgendwann fällt jeder vor Erschöpfung ins Himmelbettchen und schläft den Schlaf der Gerechten.@Julius Cäsar

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 23:54 | Antworten
  22. .. Lebens-Gemeinschaften in Deutschland ..

    .. Der Mann ..

    Ein Mann, der in Deutschland eine Familie gründet, ist so ca 26 Lebensjahre alt.
    Arbeit, Freundes-Kreis, Hobby`s, Alkohol und Familie.
    Man könnte “ES” nicht glauben,…
    aber die “alte Rollenverteilung” ist immer noch aktuell.

    Ein Mann, fühlt sich, in den ersten drei Jahren, in seiner Familie unwohl..! Was kann nicht Alles passieren..! Von Unfall bis Kind`s-Tod.

    Das Arbeits-Verhälnis ist auch angespannt, die ersten drei Jahre, und “Schlaf” ist ein Luxus-Artikel, den man nur noch, aus der Vergangenheit kennt.

    Extrem wird “es”, wenn man noch ein Haus baut, oder eine größere Wohung braucht. Ungeahnte Kosten und Mehr-Arbeit, fressen die Freizeit auf und führen zu Schlaflosigkeit und Kapitulations-Erscheinungen.

    Anzeichen :

    Streß, laute Aussprachen, Streit um Nichts, schlaflos, Burn out.

    .. die Frau ..

    Eine Frau ist auch ca 26 Jahre alt, wenn eine Familie geründet wird. Arbeit, Freundes-Kreis und die gesellschaftlichen Verpflichtungen.
    Bei einer Frau, sind die “alte Rollenverteilung” schwer verpöhnt. Der Mann muß “mit erziehen” sonst gibt “ES” Streß, wenn das Kind mal groß ist, und nicht auf den Vater hören will.

    Eine Frau, fühlt sich nach der Geburt, geschwächt und verletztlich. Liebes-Gefühle dem Kind gegenüber und eine Schutz-Position jedem Fremden gegenüber.
    Der Mittel-Punkt des Lebens, ist das Kind.

    Der Mann ist dafür verantwortlich, für das Geld und für die Wohnsituation. Konsum und Party`s werden zurück gestellt und der Erlös, kommt dem Kind zu gute.(3 Jahre)

    Natürlich gibt “ES” auch schöne Momente..!
    Diese sind aber selten und kostbar.

    Allerdings, gibt “es” auch Momente, indem eine Frau zusammen bricht, genau wie ein Mann auch..!
    Wenn man allein erziehend ist, oder der Partner ein Idiot ist. Oder das Geld, das Leben vor gibt.

    Anzeichen :

    weinen ohne ersichtlichen Grund, launisches Verhalten, eingeschüchtert von Schuldgefühlen oder einfach mit der Situation überfordert.

    Nun ja,…

    eine Familie in Deutschland zu gründen ist bestenfalls ein Entschluß, der zu 95% vom Geld abhängt.
    Liebe und den Wunsch, eine Familie zu haben oder seinen Kindern, das Leben schenken, ist heute, eine Frage des Glück`s und der Entschlossenheit.

    Jeder der Angst hat .. und sei “ES” nur für eine Sekunde.
    Wird diese Angst, bei seiner Familien-Planung mit einbeziehen. Sollte diese Angst .. jemals Real werden, dann fangen die Probleme an, ohne das man Sie hat.

    Die Angst ist das Problem .. nicht die Situation.
    Angst macht aus einer Fliege .. einen Elefanten.

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 30. Oktober 2011 | 13:36 | Antworten
    • Ich würde sagen,die Angst ist vielleicht auch ein Schutzmechanismus vor familienrechtlichem Unglück,was durch Überforderung von außen und innen kommen kann.Ich würde nach 4 Scheidungen auch nicht mehr heiraten wollen,denn darus lernt man, dass man so etwas keine 32 mal tun sollte.@P.Degoulange

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 14:20 | Antworten
  23. @ Susi,
    Die Midrascherzählung ist klar falsch. Schauen Sie sich die Haushaltung Gottes von Jakob Lorber Band 1, Kap. 7 und 8 an.
    Gott schuf Adam und Eva nach seinem Bilde. Sie hatten jedoch eine Prüfung zu bestehen, die sie leider nicht bestanden haben, sodass es zur Vertreibung aus dem Paradies kam. Ich empfehle Ihnen, bleiben Sie als Susi Bibelmaus bei der biblischen Darstellung der Genesis, sonst stiften Sie nur Verwirrung.

    Joel84 | 30. Oktober 2011 | 14:27 | Antworten
  24. @ M.G.
    Lilith finden Sie in Jesaja 34,14

    Joel84 | 30. Oktober 2011 | 15:25 | Antworten
    • In der evangelischen Bibel aus Stuttgart ist in der von Ihenen angegebenen Stelle von Wüstentieren, wilden Hunde,Feldteufel und einem Kobolt die Rede und in der Bibel der Zeugen Jehovas an gleicher Stelle ist die Rede von heulende Tiere, bockgestaltigen Dämon und von einer Nachtschwalbe die Rede,von Bortsteinschwalben zu reden,hat man sich in der Bibel nicht getraut.Ich bedanke mich erst einmal für Ihre Bibelangaben,aber die Bibelübersetzungen werden wohl das Wort Lillit schon weggelassen haben.Warum auch immer,man weiß es nicht.@Joel84

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 15:37 | Antworten
      • kaum zu glauben, fern vom Thema schafft es die Bibelsusi mit ihrem Schwachsinn doch tatsächlich mehrere Teilnehmer dieses Forums zu beschäftigen…

        Ramses | 30. Oktober 2011 | 16:10 | Antworten
        • Man nennt soetwas Integrationsversuche, denn die Globalisierung soll doch voran schreiten nach unserer Regierung insbesondere Frau Merkel.Also bitte nicht übel nehmen.@Ramses

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 16:27 | Antworten
        • @Ramses | 30. Oktober 2011 | 16:10 |
          Mal davon abgesehen, daß @Bibelsusi mit ihrer Lilli mehr zur Verwirrung als Aufklärung beiträgt, ist der von ihr beschriebene Geschlechterkamp und die Umdrehung der Rollenverteilung genau die “Ursache” des Problems dieses Forums!

          martin | 30. Oktober 2011 | 16:39 | Antworten
          • Ich finde auch,man kann die Ursache des Problem dieses Forum so schön vielfältig auslegen,dass man es diesmal Susi mit ihrer Bibel wirklich übel nehmen kann,oder ? @martin

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 16:50 | Antworten
  25. Es soll also mehr Zeit für Familie geschaffen werden? Die Mittel dazu sollen mehr Ganztagesschulen, Kitas, ausgebaute Kinderbetreuung etc. sein? Ja, aber wann haben denn dann die Eltern Zeit für die Kinder?
    Das ist alles ein großer Müll, der da von der Politik auf Menschen ausgeschüttet wird.

    Möppelchen | 30. Oktober 2011 | 15:39 | Antworten
    • Das ist wohl war,denn durch Kinderbetreuungsstätten,Kitas usw. verbringen Pädagogen die Zeit mit Kinder aber nicht die Eltern.Hier müsste nun endlich mal, wie laut Nachrichten auf ZDF und ARD sich Bundeskanzlerin Merkel und Frau von der Leyen nun entlich mal sich bemühen wollen,mal Mindestlöhne geschaffen werden, damit die Kinder mal genauso wie ich ( Jahrgang 1966) Hauskinder wieder werden können und bei Mutti am Rockzpfel oder Schürzenzipfel kletten können,denn Mutti ist doch die beste,welche nicht nicht von Tagesmütter,Pädagogen und Betreuuer erstezt werden können.@Moppelchen

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 15:44 | Antworten
      • Danke M.G. für diesen Kommentar!
        Mutti ist die Beste!
        Ich (40) lebe mit meiner Frau (Habtagsjob)und unseren beiden Kindern (3+7) nach einem traditionellem Familienbild.
        Wenn ich gegen 18:00 Uhr generft aus dem Büro nach 30min Fahrt aus dem Auto aussteigen, kommen die Beiden angerannt und fllen mir um den Hals. Das ist Glück!!!
        Das ist Reichtum!!! Davon möcht ich gern noch mehr genießen. Mit Kindern setzt Du ein Denkmal.

        Jedoch komme ich oft aus dem Büro nach Hause und bin einfach platt, weil ich über meine Grenzen konzentriert und ohne Mittagspause (nur ein Brot vor dem PC verschlungen) durchgepowert habe. Jedoch pünktlich Feierabend. Singles können nun entspannen!
        Bei mir geht es mit der Arbeit weiter, nun sind die Kinder dran, denn meiner Frau möcht ich auch etwas Ruhe gönnen. Es geht los: Hausaufgabenkontrolle, Wäsche sortieren (viel Kinderwäsche), Kinderzimmer mit dem Großen aufräumen, Laternelaufen mit der Kleinen, Kinderschuhe bei amaz… bestellen, Kinder ins Bett bringen, dabei auchten, dass die Zähne auch genauso geputz werden, wie der Zahnarzt im Kindergarten es allen gezeigt hat,…
        Das kostet viel Zeit und Nerven! Denken wir nur an die pädagogischen Konzepte in der Schule, wo die Eltern mit eingebunden sind.
        Ja, ich habe Zeit FÜR meine Kindern, allerdings keine Zeit mich mit den Kindern zu beschäftigen, all die guten Erziehungsratschläge auch umsetzen!
        Meine Eltern hatten es einfacher, so sagen sie. Erziehung in den 70er Jahren war geprägt von Befehle und Schläge und Stubenarrest. Aber es kostete den Eltern weniger Zeit und Nerven. Trotzdem bloß kein zurück! Eltern brauchen mehr Zeit für die eigene Betreuung der Kinder!

        Ups, noch was..am Wochenende muss ich den Messestand meines Arbeitgebers in XY beteuen, Befehl vom Chef. Die Singels in unserem Büro können nicht, die haben sonn dusseliges Wellness-Wochenende zum Entspannen gebucht…..

        Christ | 30. Oktober 2011 | 22:09 | Antworten
        • Die Pädagogik hilft auch nicht immer weiter.die können die Eltern ersetzen stattdessen verderben sie den Eltern die Erziehung.Das Endresultat ist,sie sagen zu den Eltern “die Alten”.Und Strafen wie Stubenarrest müssen sein,denn Kinder müssen auch gesetzte Grenzen respektieren,denn wenn sie es bei gestzte gesetzliche Vorschriften auch so tun,werden sie kriminell.Da sind wir “Alten” eben anderer meinung als die jungschen Küken.@Christ

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 22:21 | Antworten
        • Kenn ich anders. Bei den meisten Vorgesetzten wird die familiäre Situation schon berücksichtigt wenn´s darum geht ob Alleinstehende oder Familienväter/-mütter zu Extrazeiten eingesetzt werden müssen.

          Ramses | 30. Oktober 2011 | 23:28 | Antworten
          • Mag vereinzelt stimmen,ist aber leider noch nicht die allgemeine Geflogenheit bei Arbeitgeber.@Ramses

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 23:55 | Antworten
  26. @ M.G.
    im hebräischen Urtext: lilith,
    Lutherbibel 1984: Nachtgespenst
    Elberfelder Bibel 1905 und 1992: Lilith = Nachtdämon

    Joel84 | 30. Oktober 2011 | 16:15 | Antworten
    • Ich habe mir beide Bibel mal aufgeschrieben und danke somit für die Auskunft.Ich muss mal im Internet suchen,was ich dort find,denn beide Bibelsorten habe ich leider nicht als Buch zu stehen bei mir.Zumindest ist aber in meinen Bibeln zu erkennen,dass da in der nacht dämonische Wesen ihr Unwesen treiben,was man ja fast mit Halloween gleich setzen kann und das Gruseln bekommen kann.@Joel84

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 16:33 | Antworten
    • Danke @Joel84
      ich habe in der elbafelder Bibel den Namen Lilit gefundet welch dort rastet und einen Ruheplatz findet beim Bocksdämon.

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 16:41 | Antworten
  27. Es ist schon ein Kreuz mit der Zeit. Sie ist nahezu unproduktiv, sieht man von Langzeitergebnissen wie Öl oder Diamanten ab. Sie läßt sich nicht be- oder verarbeiten, bleibt immer gleich kurz oder lang. Dem Arbeitgeber ist sie lästig, denn sie verhindert mit ihrem unkooperativen Verhalten den Ausbau der Gewinnmaximierung. Die Politik muß in unseren Tagen immer wieder Zeit kaufen und kann sie nicht reklamieren oder umtauschen, wenn sie den Anforderungen nicht gerecht wird.

    Und jetzt soll Zeit plötzlich wichtiger als Geld sein? Ja spinnt denn die Politik in Deutschland mit einem Mal? „Zeit ist die Leitwährung unserer Familienpolitik“ & „Eltern brauchen Zeit, ihre Kinder ins Leben zu begleiten und sie brauchen Zeit, wenn Angehörige Unterstützung benötigen.“, so Kristina Schröder? Unfug! Ersetze “Zeit” mit “Geld” und die Richtung stimmt wieder: „Geld ist die Leitwährung unserer Familienpolitik“ & „Eltern brauchen Geld, ihre Kinder ins Leben zu begleiten und sie brauchen Geld, wenn Angehörige Unterstützung benötigen.“. Von Zeit hat niemand etwas, sonst wären die vielen Teilzeitler, Minijobber und Voll-Hartz-IVler die beneidenswertesten Menschen der Welt.

    “Zeit ist Geld!” stimmt nicht mehr in unserer Gesellschaft. Geld ist alles, Zeit ist Sondermüll, den man entsorgen muß. Wir entsorgen ihn in der Zeitarbeit, in Zeitverträgen, in der Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Na bitte, geht doch! Wir müssen noch nicht einmal dafür bezahlen. Im Gegenteil, wir kriegen sogar noch etwas dafür, wenn auch, zugegeben, immer weniger. Wenn Politik sich aber plötzlich zusätzlich Zeit nimmt, um über die Zeit des Menschen nachzudenken, dann entsorgt sie erfreulicherweise noch mehr Zeit. Das rechtfertigt doch eigentlich eine Erhöhung der Diäten und der Ministergehälter, nicht wahr?

    Tocqueville | 30. Oktober 2011 | 16:51 | Antworten
    • Ich glaube die Zeit der Diätenerhöhung dürfte wohl durch die Eurokriese und den Eurorettungsschirm vorgei sein,wenn der Staat seine Kinder nicht verhungert sehen will.@Tocqueville

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 17:12 | Antworten
    • @Tocqueville, klingt sachlich, aber Sie haben das Pferd von hinten aufgezäumt.

      Als Unternehmer im Ruhestand habe ich eine andere Qualität von Zeit kennengelernt. (Unternehmer ist man lebenslänglich, de facto gibt es keinen Ruhestand, sonst geht die Pension pleite.)

      Zeit ist die Voraussetzung für freies Denken!
      Das gelingt nur aus der gesunden Distanz; nicht in der täglichen Tretmühle. Die Stoppuhr macht betriebsblind und ignoriert die reale Welt draussen vor dem Betrieb.

      Auf Dauer und auf solide Weise werden Sie nur dann Geld verdienen, wenn Sie beide Räder entspannt unter einen Hut kriegen: Die internen Zahnräder, die den eigenen Betrieb bewegen, und die externen Zahnräder, die die fremde Welt bewegen.

      Eine Lösung bahnt sich an; dank IT, dem ganzen Computer- und Internet-Kram. (von dem der Grossteil bereits überflüssig ist, zum dümmlichen Massenkonsum verkommen; aber das ist ein anderes Thema.)

      Ich bin überzeugt, dass die meisten “Bürogebäude” in Zunkunft überflüssig werden. (lassen sich aber prima in Wohnungen und Hotels umbauen.) Weil der Grossteil der Angestellten in Zukunft viel produktiver zu Hause am “Multi-Funktions-Computer” arbeiten wird. Ohne zeit- und geldraubendes Hin- und Herfahren. Entspannter und freier im Kopf!

      Ich mache das schon seit Jahren, trotz “Ruhestand”. Ich kann mich per Videotelefon jederzeit in einem Dutzend Büros in halb Europa blicken lassen, in sekundenschnelle Dokumente hin- und herschicken, hatte noch nie eine bessere Kontrolle und muss mir dafür nicht mal eine Krawatte umbinden…

      Fazit: In nur 3 bis 5 Stunden konventioneller (!) Arbeit leiste ich heute mehr als vorher eine ganze Büroetage zusammen. DAS ist Zeitgenuss! Vom Genuss der gewonnen Zeit gar nicht zu reden! ;-)

      Tillmann | 30. Oktober 2011 | 18:42 | Antworten
  28. Für Büroarbeit absolut richtig, aber bauen Sie mal mit einer Videokonferenz ein Haus. Da muß weiter malocht werden und auch der Einsatz modernster Maschinentechnik macht die Bedienmannschaft nicht entbehrlich. Und auch beim Internethandel: Irgendwer muß die Sachen einpacken, transportieren, abliefern.
    Allerdings ist die Grundidee richtig – viel Arbeitszeit könnt ersetzt werden durch die richtige Ausnutzung der vorhandenen Möglichkeiten – und damit zu mehr Freizeit für die Familie führen.

    Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 19:27 | Antworten
    • Dazu muss noch ergänzt werden,die Produktion am Fließband ist auch vom PC ganz bequem von zu haus nicht zu erledigen,leiderso dass die Zeitarbeitsfirmen überflüssig werden, welche die Lohnhöhen gewaltig senken.@Julius Cäsar

      M.G. | 30. Oktober 2011 | 22:00 | Antworten
      • Frau Schröder und Ihre Unfähigkeit

        Sie ist bekannt für Ihre Unfähigkeit. Hier sind noch eine paar Beweise:

        1.Vor ein paar Tagen hat Sie ein Gesetz über den Schutz von Kinder in spiel gebracht. Sie hat versucht ihre Unfähigkeit durch die PR zu vertuschen. Sie bedroht alle im Parlament, falls Sie diesem Gesetz nicht zustimmen würden, würden Sie Kindern dieses Landes Unrecht tun. Frau Schröder ist eine so inkompetente Ministerin, dass Sie nicht in der Lage ist, eine Anweisung an alle Mitarbeiter der Jugendämter zu erlassen, dass Man jedem Hinweis auf Misshandlungen von einem Kind von 2 verschiedenen Mitarbeitern des Jugendamts in einem Abstand von ein oder zwei Wochen zu kontrollieren hat. Falls Sie die Kinder so sehr Liebt, kann Sie eine Hotline einrichten lassen, wo die Leute sich beschweren können. Für Notfälle haben wir die Polizei. So können wir ohne Wartezeit sofort ab Morgen erreichen, was diese unfähigste Ministerin durch ein Gesetz erreichen will. Sie kann noch mehr machen, dass Sie persönlich die Datenbank von Misshandlungen überwacht.

        2.Ebenso beweist Sie Ihre Unfähigkeit wieder, weil Sie irgendwo eine Studie gefunden hat, wo die Väter und Mutter keine Zeit für Ihre Familien haben. Man sollte überlegen, wieso die Familie kaum Zeit haben, weil die deutsche Gesetzgebung so verändert wurde, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer kaum Möglichkeit haben. Jetzt schreit sie in der Presse, dass wir eine 30 Stunden Woche brauchen (eine Förderung der Linken von letzter Woche). Wir können eine 30 Stunden Woche haben, aber Sie sollten die Gesetze ändern, damit Arbeitsgeber so was machen können. Statt das Geld an die Banken zu verschenken, sollten Sie Arbeitgeber Erleichterung anbieten, damit man so was durchsetzen kann. Es reicht nicht, wenn man in Fernseher irgendwelche Botschaften sendet. Ich denke, dass es sinnlos ist, sich mit Themen der unfähigsten Ministerin aller Zeiten zu beschäftigen.

        Ihr Thema wie Frauen in DAX Unternehmer ist auch keine gute Idee.

        3.Hier sind die Themen: Wir werden bald Winter bekommen. Es gibt viele Menschen, die auf der Straße leben. Man sollte versuchen rechtzeitig solche Menschen bzw. Frauen zu Helfen.

        music77 | 30. Oktober 2011 | 22:25 | Antworten
        • Die Idee mit den menschen von der Straße im Winter klingt vernünftiger, als die Ideen von Familienministerin Schröder.Wollen Sie nicht den JOB mit ihr tauschen ?@music77

          M.G. | 30. Oktober 2011 | 22:40 | Antworten
          • Ich bin sehr glücklich mit meinem Job. Nein Danke.

            music77 | 30. Oktober 2011 | 22:54 | Antworten
          • Die Verantwortung als familienminister ist doch zuviel Verantwortung und Leitende Stellung und somit zuviel des guten, was gut bezahlt wird ?@music77

            M.G. | 30. Oktober 2011 | 23:03 | Antworten
  29. Das Dumme dabei ist, daß Frau Schröder überhaupt keine Anweisung an Mitarbeiter der Jugendämter geben darf. Sie ist nämlich nicht deren Dienstvorgesetzte. Sie kann auch nicht einfach so eine Hotline einrichten – auch das geht nur über ein Gesetzgebungsverfahren. Schon mal was vom föderalen Staat und den darin festgeschriebenen Abläufen und Zuständigkeiten und vor allem unerlaubten Eingriffen in fremde Kompetenzen gehört? Kein Landesfürst und kein Landrat läßt sich von einer Frau Bundesminister was vorschreiben. Es ist billig, jemand Unfähigkeit vorzuwerfen, nur weil dieser das tut, was in seiner Amtsbefugnis möglich ist.
    Wobei der hinweis auf schlafende Jugendämter und passende Hotlines gar nicht verkehrt ist – aber er geht bei der Frau Schröder so wie hier formuliert an die falsche Adresse.

    Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 22:36 | Antworten
    • Sie sollte ein wenig nachdenken, was schreiben. Frau Schröder ist keine Putzhilfe, Sie hat eine Ministerin. Sie hat Befugnisse.

      music77 | 30. Oktober 2011 | 22:57 | Antworten
      • Korretur: Sie sollten ein wenig nachdenken, was Sie schreiben.

        music77 | 30. Oktober 2011 | 23:01 | Antworten
  30. Wir leben nicht in der Ministerialdiktatur. Und die “Befugnisse” der Frau Ministerin enden an der Tür ihres Ministeriums. Landes- und Kommunalbehörden kann sie gar nichts vorschreiben und auch nichts anweisen. Dazu müssen die entsprechenden Gesetze her, und das geht nicht per Ordre de mufti. Obwohl man sich das manchmal wünschen würde.

    Julius Cäsar | 30. Oktober 2011 | 23:32 | Antworten
  31. Genauso, wie Leute gut und schlecht mit ihrem Geld umgehen, gelingt ihnen das auch beim Umgang mit der Zeit. Leider bürgert sich dieser Tage zusätzlich ein fahrlässiger Umgang mit den Ressourcen anderer ein. An zentraler Stelle nimmt man es nicht so genau – etwa um *Betriebskosten* zu senken -, und plötzlich kommen Hunderte zu spät zur Arbeit. Das typischte Beispiel sind chronisch verspätete ICEs und Fernzüge welche in praktisch sämtlichen Durchgangsbahnhöfen die Nahverkehrszüge auf 5 bis 10 Minuten festnageln. Konkret kann ich selbst aufgrund von Verspätungen und Bummeleien der Euro- und BundesBahn praktisch _jeden_ (Werktags-)Morgen 20 Minuten für sinnloses Warten abschreiben, weil mir im Zielbahnhof die Anschlussbusse vor der Nase wegfahren. Entweder bummeln die Züge im Schritttempo in den Zielbahnhof ein, oder sie fahren mit deutlicher Verspätung vom Quellbahnhof ab. Wenn ich Glück habe, kann ich wie ein dämlicher Hase durch den Bahnhof hetzen, um den Anschluss noch mit Ach&Krack zu bekommen.

    Ich sage das nur, um zu unterstreichen, dass hinter dem Zeitverlust idR Ideologien und die durch sie implizierten Strukturen stehen. Wenn ich also für eine Strecke von 11km zu Arbeit eine knappe Stunde ÖPNV benötige – Morgens wie Abends, dann stimmt da etwas grundsätzlich nicht. Geeeenau: Kauf Dir ein Auto.

    Hugo | 31. Oktober 2011 | 09:13 | Antworten
    • Ääähm: Weil Meckern immer leicht ist mein Vorschlag: Macht (verdammt noch mal!) Fahrpläne, die Ihr auch einhalten könnt! Niemand zwingt Euch dazu, schneller zu sein als Euer Schatten!

      Hugo | 31. Oktober 2011 | 09:18 | Antworten
  32. Ich bin einmal für eine Woche im zarten alter von 11 Jahren auf eine Englische Schule gegangen. Das war ein echter Kontrast zu dem Deutschen Schulsystem. 1. Ich bin aufgefallen wie ein bunter Hund da ich keine Schuluniform anhatte. 2. Die Schulen gehen Landesweit erst um 9 Uhr los. Die Busse holen einen fast vor der Haustür um 8:30 ab und bringen die Kinder wieder um 17 Uhr. Hausaufgaben sind erledigt, was bleibt ist Freizeit. Solch ein Betreuungssystem müsste auch für Deutschland eingeführt werden. Die Eltern können sich so darauf verlassen das das Kind um die immer gleiche Zeit umsorgt wird. Auch in der Schule ist mir damals einiges aufgefallen. Die Pausen zwischen den Unterrichtseinheiten waren immer 15-20 Minuten. In den Pausenplätzen gab es alles Mögliche zu erleben. Es gab ein Fußballfeld, Basketballkorb, Tischtennis und in der großen Pause (eine Std.) nach dem Essen Baseball wo sehr viele mitgespielt hatten. Der Unterricht kam mir irgendwie nicht so hart vor wie an einer Deutschen Schule. Als ich wieder in Deutschland war kam dann das krasse andere Model. 1 1/2 Std Mathe, 5min Pause, 1 1/2 Englisch, 15min Pause (auf einem Schulhof wo man nichts machen durfte). Dann war schon bald 13 Uhr und man musste nach Hause. Achso um 7:30 war Schuilbeginn das hatte für mich bedeutet um 6 Uhr aufstehen und 15 min zum Bus laufen der immer überfüllt war.

    Ich denke das Deutschland ohnehin sich mit dem Gedanken das kaputte Schulsystem nur leicht zu reformieren in einen Teufelkreis begibt. Es wird sich dadurch nichts ändern. Und solange alle Bundesländer selbst entscheiden dürfen gibt es auch noch ein Flickenteppich im Flickenteppich.

    Sepheran | 31. Oktober 2011 | 09:47 | Antworten
    • Sagen Sie, die britischen Schulen sollen doch eigendlich strenger sein, als deutsche oder hat sich dies schon geändert ?@Sepheran

      M.G. | 31. Oktober 2011 | 11:53 | Antworten
  33. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Viele sind nicht bereit , diese ganze Lebensart auch mal in Frage zu stellen.
    Weder auf die scheinbar optimale Karriere will verzichtet werden noch auf den oft zweifelhaften Weg zur “guten” Ausbildung des Kindes.

    Das ist aber häufig ein Luxusproblem für Leute , deren Einkommen eigentlich reichen würde , ums ein wenig lockerer angehen zu lassen.
    Viele Andere müssen schauen , wie sie über die Runden kommen , allerdings sind auch in diesem Bereich allzu Viele unterwegs, deren Arbeitswahn es schwierig macht , mal den ganzen Mechanismus in Frage zu stellen.

    Überhaupt:
    Als die Verhältnisse noch besser waren , haben viele von denen , die jetzt schreien , immer nur geschaut , wie sie den eigenen kleinen Vorteil herausholen können.

    Voila , jetzt gibts die Quittung , die menschenverachtende Arbeitswelt ist auch ein Ergebnis der Kriecherei der Arbeitnehmerschaft.
    Da kommt dann eben eine Schicht nach oben , die solche Eigenschaften erfolgreich ausnutzt , teile und herrsche.

    new kid on the blog | 31. Oktober 2011 | 20:53 | Antworten
    • Man kann auch der Oberschicht keinen Vorwurf machen.Es besteht kein Kinderzeugungszwang.Wer keine Verantwortung für ein Kind übernehmen will, sollte es auch vernünftigerweise lassen,bevor es zur Sorgfaltspflichtverletzung kommt,da haben die Karrierepersonen auch recht,wenn sie lieber der Arbeit nachjagen wollen,haben sie keine Möglichkeit ihre Sorgfaltspflicht nach zu kommen.Dann auf Kinder besser zu verzichte,finde ich verantwortungsbewusster,als dann aus Zeitmangelgründen die Elternpflichten zu verletzen.Wie gesagt es gibt kein Kinderzeugungs-und gebärzwang.@new kid on the blog

      M.G. | 1. November 2011 | 10:03 | Antworten
      • Den gibt es nicht , stimme zu, es gibt auch Leute , die glauben , nur der liegt richtig , der Kinder in die Welt setzt , und die sind nicht minder suspekt, eine Ideologie der Familie brauchen wir genauso wenig.

        Viele wollen aber beides , auf keines verzichten oder die Karriere einschränken , da wirds dann schwierig.

        Vielleicht ginge es sogar anders , aber dazu bräuchte es mehr Kritikfähigkeit gegenüber der Arbeitswelt , oben wie unten, und der Weg ist in Deutschland besonders weit.

        new kid on the blog | 1. November 2011 | 20:05 | Antworten
        • Ja,und der Weg der Kritik gegenüber der Arbeitswelt scheint immer noch länger zu werden.@new kid on the blog

          M.G. | 1. November 2011 | 20:29 | Antworten

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