Unsäglich albern?
Da haben sich gerade alle Parteien dem Banken-Bashing angeschlossen und plötzlich kommt ER. “Unsäglich albern“ findet der einstige Bundespräsidentenkandidat Joachim Gauck die Proteste gegen die Banken – das sitzt. Er rüttelt auf und rennt nicht der Masse hinterher.
Und trotzdem: Albern ist der Protest ganz und gar nicht – im Gegenteil. Albern sind Politiker, die erklären, dass sie plötzlich Verständnis haben für den Protest gegen diese “bösen Banken“. Nahezu alle, die das jetzt sagen, hatten die Chance, für die Bürger und gegen Spekulanten Politik zu machen. Haben sie es getan? Nein.
Die Demonstranten wollen ein gerechteres Finanzsystem: z. B. ein System, in dem eine Regel gilt: alle Risiken der Banken müssen mit eigenem Kapital abgesichert sein. Doch wer hat entschieden, dass dies gerade bei Staatsanleihen nicht von Nöten ist? Die Politik.
Joachim Gauck findet eine Welt, in der die Märkte nicht mehr das Sagen haben, eine romantische Vorstellung. Mag sein – aber warum höre ich solche klaren Ansagen nicht aus der Politik? Anstatt eine ökonomisch sinnvolle Alternative auszuarbeiten, lenkt die versammelte Politikerriege von ihren eigenen Fehlern ab – und heizt den Protest selber noch an.
Das klingt nach Freispruch für die Banken. Nein – es sind aber nicht nur die leeren Verkäufe, es sind die leeren Versprechungen, die das Finanzsystem zum Problem machen. Wären wir nicht so hoch verschuldet, würde niemand auf unseren Untergang spekulieren.
So warnt Joachim Gauck vor falschen Hoffnungen und versucht die Menschen vor überzogenen Erwartungen zu schützen – und trotzdem bringt es nichts, die besorgten Menschen zu beschimpfen. Gauck hätte all die Politiker rügen sollen, die jetzt so plötzlich Verständnis zeigen für den Protest gegen ihre eigene Politik.
211 Kommentare | 17. Oktober 2011 | 13:51 Uhr |
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Unsäglich albern find ich den Drang des lieben Herrn Gauck sich zu dem Thema äußern zu müssen.
Eine Welt mit regulierten Märkten ist auch nicht albern, sondern machbar. Als Ludwig Erhard die Marktwirtschaft modifizierte in eine soziale Marktwirtschaft hätte Herr Gauck das auch für albern gehalten.
Man muss nunmal Dinge wagen, sonst wird man Verbesserungen nie erreichen.
Aber für die ältere Generationen sind Umschwünge meist albern…
unheimlich albern ist, all diesen grossmäuligen Versagern überhaupt noch irgendetwas zu glauben…. nur noch peinlich sind diese Typen…. sie wollten ihn nicht zum Oberaugust wählen, jetzt knallt er es uns aber eine vor den Latz, oder gehts da um ein hochdotiertes Pöstchen bei ner Bank ???…. endlich mal die Schnauze halten und verschwinden… genau wie diese unsägliche Zecke von Bürgermeister von Duisburg, dem es wohl nur um sein Gehalt geht…. bitte liebe Medien nicht mehr über soche Typen berichten…. einfach wegignorieren, oder einfach mal ein paar Wochen gar nichts berichten, euer Geld kriegt ihr doch auch so……hmmm, genau, wie die Politiker…. grübel….
“Aber für die ältere Generationen sind Umschwünge meist albern…”
So ein albernes Vorurteil habe ich ja lange nicht gelesen.
… bitte Herr Gauck, gehen Sie weg !!!
@ilonka w.
Dass ältere Generationen neuen Entwicklungen eher skeptisch gegenüberstehen ist wohl wirklich die Regel. Das Wort “meist” bekräftigt die gerngesehenen Ausnahmen.
Daher kein Vorurteil.
@ea.slauer: Von wegen für die Älteren sind Umschwünge albern: Wir sind jedenfalls schon 68 auf die Strasse gegangen, wenn uns was nicht passte.
Erst jetzt tut sich – Gott sei Dank – ähnliches. Aber das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit Verstand. Der aber fehlt Jungen und Alten gleichermassen, aber den Jungen fehlt zusätzlich noch die Erfahrungen des Alters.
Also bitte nicht so überheblich..
… es finden auch andere alte CDU- Herren albern, daß die Bürger sich frecherweise auf ihre verfassungsmässig garantierten Grundrechte berufen und damit die “schwierige Arbeit” unserer berliner Gottheiten behindern, nein so eine Unverschämtheit aber auch…. dieser Typ sitzt seit über 20 Jahren im Bundestag und macht so eine Äusserung vor laufender Kamera, und das kuriose daran ist, daß er immer noch sein Pöstchen inne hat und munter weiter seine kläglichen Regierungsversuche mit Mutti weitertreiben darf…. der hat doch den Schuß nicht gehört und sehr eindrucksvoll bewiesen, daß er zum einen völlig ungeeignet für sein Amt ist, oder, wenn er mit so einer Einstellung auftrumpft wissentlich sein Amt missbraucht, aber der sitzt da noch, genau, wie die Zecke in Duisburg… und das ist für eine moderne und demokratische Nation ein Armutszeugniss, dass man sich solcher Amtsmissbraucher nicht einfacher und schneller entledigen kann, und soetwas nicht unter eine saftige Strafe stellt, die können ja im Gefängnisshof weiterdebattieren, da sind sie auch gut versorgt, und wir kriegen vielleicht mal Politiker, denen die Bürger wichtig sind und die Ihren Amtseid ernst nehmen und sich nicht nur labernderweise, auf Kosten anderer durchs Leben bescheissen….
Als unsäglich empfinde ich eher die Politiker, die jetzt plötzlich Angst um “ihre Demokratie” haben.
Unsäglich vor allem deshalb, weil sich viele aus dieser Kaste erst jetzt plötzlich dafür zu interessieren scheinen was das Volk denkt. Bisher hatte der Bürger doch, ganz im Stile eines totalitären Systems, zu denken was die Politik vorgab.
Woher kommen denn solch anti-demokratische Dinge wie der Koalitionszwang bei Abstimmungen? Wie kommt es, dass man statt von Bestechung nur noch von Lobbyismus spricht? Wie kommt es, dass der Volkeswille immer weniger zählt – und man sich mit %-Zahlen bei Abstimmungen brüstet, dabei jedoch die Wahlbeteiligung unterschlägt?
Wie kommt es, dass irgendwelche Diplomaten sich im Straßenverkehr ungestraft Dinge herausnehmen die nicht tolerabel sind?
Das politische System, auch in Deutschland, ist pervertiert. Konsequenzen gibt es nur noch für die anderen, diejenigen die nicht genug Geld und Einfluß haben.
Dieser Eindruck verstärkt sich immer mehr. Dabei hilft es auch nicht, dass die Justiz rechtlich gesehen getrennt sein soll – zu viel wird ganz offensichtlich auch dort gemauschelt.
Es bleibt abzuwarten bis wann die wehrten Damen und Herren Politiker das Land vollends an die Wand gefahren haben. Und es bleibt abzuwarten wann es einen Systemwechsel geben wird – denn in den Jahren nach der Wiedervereinigung wurde es zusehends schlimmer statt besser.
Wollen wir hoffen dass dieser Systemwechsel dann zum guten ist, die Meinungsfreiheit noch gilt, die Korrupten unter den Politikern dann (endlich) ihrer gerechten Strafe zugeführt werden – und wir nicht in ein System zurückfallen in dem Neonazis, Anarchisten oder Ultra-Linke diktieren wo’s lang geht.
Die Politik ist offensichtlich zu dumm um zu verstehen wann Schluß mit lustig ist. Und so wird auch die BRD wohl leider nur eine kurze Phase in der Geschichte Europas gewesen sein.
Lieber Gernot, das “anti-demokratische” ist immer eine schöne Phrase. Allein die repräsentative Demokratie kann man als anti-demokratisch ansehen. Der Parlamentarismus genauso.
Der Fraktionszwang ist kein Zwang, da (wie wir es auch gesehen haben) jeder nach seiner Meinung abstimmen kann. Das ist ein Grundrecht des Mandatsträgers. Sollte er wirklich die Konsequenz der Partei ertragen kann sich jeder von seinen Wählern daheim auch ohne solche in den Bundestag wählen lassen.
Der Fraktionszwang (ein unglaublich falsches Wort) ist aber dafür geeignet, dass unsere Demokratie noch regierbar bleibt. Eine Regierung ohne Mehrheit führt zu Unstabilität, das führt zur Politikkrise bishin zur Staatskrise, wenn Regierungen öfter wechseln, als Berlusconi seine Gespielinnen.
Daher aufpassen mit Verteufelungen von sinnvollen Einrichtungen.
Es ist nicht immer alles so simple wie es sich mansch einer wünscht.
Schönen Gruß.
Sorry, aber das ist doch etwas durch die rosa Brille, man könnte auch sagen, naiv.
Gruß
Nein, naiv ist das nicht.
Der Sinn ist ja nicht naiv.
Die Verteufelung der Fraktionsdisziplin ist einfach kleingeistig.
Was passiert denn wenn es diese nicht mehr gäbe? Jeder entscheidet in allem selbst? Kann jeder Abgeordnete sich zu allen Fachbereichen umfassend informieren?
Kann eine Regierung, eine Partei überhaupt noch aggieren, geschweige denn ein Profil zur Wahloption aufbauen?
Man muss wie gesagt ein wenig über den Stammtisch schauen.
Sobald jemand behauptet, dass eine Entscheidung “keine Gewissensentscheidung” ist, dann läuft da etwas schief.
Und so etwas passiert, über alle Parteigrenzen hinweg, immer wieder.
Was ist also kleingeistig? Das Vertrauen darauf dass die Abgeordnetem tatsächlich ihrem Gewissen folgen (so einige von ihnen denn eines haben)? Oder etwa das Vertrauen darauf, dass die Parteiführung schon die richtigen Entscheidungen vorgegeben hat?
Natürlich kann sich kein Abgeordneter in allen Fachbereichen auskennen. Und natürlich sollte er auch ruhigen Gewissens eine Position der Partei annehmen können, sollte diese ihm als plausibel erscheinen.
Allerdings erleben wir etwas anderes: Es wird so abgestimmt wie es die Partei gerne hätte, um ein taktisch korrektes Ergebnis zu erzielen.
Nein, eine Verteufelung ist das nicht was ich da schreibe. Viel mehr beschreibt es die Realität einer Politik, in der es nur noch darum geht die Parteiinteressen zu verfolgen – diktiert von einigen wenigen Parteistrategen.
Und erklären Sie mir doch bitteschön auch die immer größer werdende Nähe einiger solventer “Lobbyisten” zu Bundestagsabgeordneten. Erklären Sie doch bitte das geklüngel, die geheimen und gesponserten Einladungen und Treffen.
Wenn die Politik so schön, offen, demokratisch wäre – wieso versteckt sie sich immer mehr? Wieso sind Tunnen zum Bundestag in einer Demokratie notwendig – wieso scheuen sich fast alle Abgeordneten durch den Haupteingang in den Bundestag oder vor ihm herum zu laufen?
Das ganze als “Stammtisch” zu bezeichnen ist vermessen und deutet nur von einem verblümten Blick in eine Realität, die es so längst nicht mehr gibt.
Und es gab sie noch nie.
Die Parteidisziplin ist schon immer Bestandteil dieses Parlamentes.
Bezüglich der Gewissensentscheidungen. Wenn Sie sich mal den Abgeordnetenwatch des Bundestages ansehen werden Sie feststellen, dass es immer Abweichler gibt und das ist auch gut so. Dass eine Partei natürlich geschlossen wirken will ist daraus geschuldet, dass Medien und auch ein Großteil der Bürger darauf schauen, wie Parteien sich profilieren.
Es ist wirklich Zwiegespalten, wenn man einerseits die absolute Freiheit der Mandate will und andererseits nur Parteien wählt. Man muss sich mal entscheiden.
Dazu muss aber auch die Frage gestellt werden, wie das System laufen würde wenn die Parteien weg wären und Mehrheiten eigentlich nicht zu erreichen sind.
Gerade die Fraktionsdiziplin gehört zu einer Lehre aus dem Untergang der Weimarer Republik.
Das Geklüngel um Interessensvertretungen war schon immer da und wird es wohl auch immer bleiben.
Eine besondere Zunahme kann ich eher weniger erkennen. Mit häufigen Regierungswechseln ist es übrigens zu minimieren.
Dass die Politik sich versteckt kann ich auf Grund Omniprisänz der Politiker in Talkshows und weiteren öffentlichen Veranstaltungen nicht erkennen.
Stammtisch = schnelle Forderungen, ohne Blick für das Gesamte. Daher passen diese Aussagen gut in die Rubrik.
Die Frage ist berechtigt. Warum finden die eigentlichen Entscheidungen in den Hinterzimmern, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit statt? Fraktionszwang ein notwendiges Übel? Bullshit! Die Aufgabe der Politiker ist ganz einfach: Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen. Nicht mehr, und nicht weniger. Ohne Öffentlichkeit, und ohne Transparenz aber wird es keine Gerechtigkeit geben. Ich zitiere Feuerbach aus dem Jahre 1821(Betrachtungen über die Öffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerechtigkeitspflege, S. 89 f.):
“Was könnte …[die Gerechtigkeit] für Gründe haben, das Verborgene zu suchen, …indem sie nicht mehr als …[Gerechtigkeit] erscheint, …stiftet [sie], sobald sie dem lichtscheuen Unrecht seinen Schleier abgeborgt hat, mit diesem eine…äußere Gemeinschaft. Wenn sie diesem ähnlich sieht, wie ist sie von diesem zu unterscheiden? Wenn sie das Gewand der Arglist trägt, wer ist nicht berechtigt zu fürchten, es möge unter dieser Verschleierung auch wirklichdie Arglist sich verbergen? Die Stimme, die hinter der Maske hervor noch so kräftig beteuert… : ich bin die Gerechtigkeit, nichts als die lautere Gerechtigkeit! diese Stimme ist doch auch vieleicht nur nachgeahmt. Wer noch so hingebend jenen Worten traut, wird doch immer auf die Frage keine recht befriedigende Antwort finden: Diese Gerechtigkeit – warum verbirgt sie irgend etwas von sich, da sie doch die überaus herrliche Gerechtigkeit selbst, sie, nur sie allein, und keine andere ist?”
http://books.google.com/books?id=AjcOAAAAYAAJ&printsec=frontcover&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false
Also die AUfgabe der Politiker ist nicht einfach Gerechtigkeit. Sie müssen für viel mehr sorgen. Gerechtigkeit kann auch in Armut gegeben sein (muss vielleicht zwangsläufig). Die Politik muss unser alltägliches Leben in einen Rahmen gießen, damit Sie und ich in einem rechtssicheren Staat leben. Gerechtigkeit ist ein Punkt der politischen Aufgabe, aber Sie bestimmt über das Finanzwesen im Staat, über ausländische Beziehungen, über Wohlstand, Arbeit, Sicherheit usw… (endlose Liste).
Verkürzen Sie die Aufgaben der Politik bitte nicht auf “Das ist so einfach”. Das entlarvt Ihre Ausführung als argumentativ schwach, da kein Bezug zur Realität.
Ich meine schon, dass es in den letzten Jahren eine Zunahme der Einflußnahme gegeben hat. Nicht ohne Grund sind eine ganze Reihe von Firmen nach Berlin gezogen – um näher an der Politik zu sein.
Sie haben natürlich recht, dass sich die Politik – mit den immer gleichen Floskeln – ständig in den Medien präsentiert.
Aber den Kontakt zum Bürger scheinen, zumindest aus meiner Perspektive, die wenigsten zu suchen.
Ich möchte einem Kommentator hier beipflichten, der eine der Hauptursachen in der Kommunikation sieht. Öffentliche Diskussionen und die Verwendung einer verständlichen Sprache könnten einen Beitrag dazu leisten dass Bürger und Politiker wieder näher zusammenrücken.
Allerdings sind diese Punkte schon seit Jahrzehnten bekannt, und werden seit langem auch von den Grünen & Co. ignoriert.
Statt dessen versteckt man sich hinter den eingeübten Floskeln, beantwortet nicht die gestellten Fragen, weicht aus – und sagt am Ende in vielen Fällen … Nichts.
Sie stellen dar, ich würde eine Stammtisch-Position beziehen. Schade. Denn genau mit diesem Totschlag-Argument erschlägt die Politik seit Jahrzehnten viele (auch sehr gute) Argumente und Diskussionen.
Natürlich kann die Politik nicht immer darauf hören was das Volk gerade gerne hätte. Viele Entscheidungen sind nicht populär und dennoch wichtig.
Dennoch, und gerade mit Blick auf Berlin und Brüssel, gibt es viele Entscheidungen die sind eben nicht notwendig für die Bürger – aber notwendig für die Interessen einiger Lobbyisten.
Einige jüngere Beispiele hierfür sind z.B. der Wegfall der Verpackungsverordnung oder die Besteuerung von Hotels. Interessant ist, wenn wir schon das Thema Steuer haben, weshalb z.B. Tiernahrung einem günstigeren Steuersatz unterliegen als Windeln…
Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Partei es schaffen muss den Sinn und Zweck eines Gesetzes/einer Verordnung erst einmal plausibel in den eigenen Reihen durchzusetzen.
Dann aber, wenn die Argumente ausgehen, auf den Fraktionszwang zu setzen halte ich – in einer Demokratie – für zu schwach.
Aber auch das Verhalten der Opposition finde ich in vielen Fällen schäbig. Obwohl sie eigentlich genau das gleiche wollen wird aus taktischen Gründen dagegen gestimmt/argumentiert.
In einer funktionierenden Demokratie hingegen müsste es doch möglich sein – im Sinne aller – einen Konsens zu finden.
Und auch die Frage, weshalb Politiker nach ihrer Amtszeit immer wieder sehr schnell herausragende Positionen in Unternehmen bekommen wird immer und gerne ausgesessen.
Bis heute hört man über Hrn. Schröder/Gazprom höchstens mal am Rande, dass das zumindest unanständig/ungehörig war.
Und wir wollen hier nicht näher auf die vielen Positionen eingehen, welche Abgeordnete/Minister noch nebenher in Aufsichtsräten etc. haben – die sie (wenn sie ihrem Amt ernsthaft nachgehen würden) wohl kaum ausfüllen können.
Der Ausdruck des Stammtischs ist kein Todschlagargument. Wie Sie sehen habe ich mich ja ausführlich damit befasst.
Dass Lobbyismus nicht überhand nehmen darf sehe ich auch so. Die Hotelierbesteuerung der FDP sehe ich persönlich als Kommunikationsdisaster. Dort fehlte absolut das Fingerspitzengefühl, da an sich die Steuererleichterung weder einer großen Lobby was bringt, sondern gerade kleinen Hoteliers sehr geholfen hat. Vermittelt wurde das völlig falsch.
Dass das Steuersystem grundlegend reformiert gehört, dafür gewinnen Sie mich als ersten.
Bezüglich der Opposition muss ich Ihnen gestehen, dass ich selten eine Opposition gesehen habe, die in wichtigen Fragen mit der Regierung stimmte. ICh zeige Ihnen ein Beispiel auf:
Eurorettungsschirm. Hier war die Frage nach Mehrheiten, Abweichlern, Kanzlermehrheit. Das könnte die Opposition herrlich ausnützen, aber die SPD hat von Anfang an dafür gestimmt. Mit dieser Ankündigung haben sie bestimmt manch “Abweichler” der CDU zurück ins Boot der Fraktionsabstimmung gebracht. ANders lief es in Slowenien, wo die Opposition erst zustimmte, wenn die Regierung aufgibt. Das zeigt dann doch andere Oppositionsarbeit.Das die Opposition auch taktisch gegen die Regierung arbeitet ist meiner Meinung nach sehr wichtig, da die Opposition die Aufgabe der strickten Kontrolle über die Regierung hat. Daher muss vielerorts auch taktisch abgestimmt werden.
Wenn ein einzelner Abgeordneter stark genug ist das Fraktions-Mobbing zu überstehen, dann kann man tatsächlich nicht von Fraktionszwang sprechen.
Allerdings halte ich die aktuell gelebte “repräsentative Demokratie” viel eher für eine durch repräsalien gelebte.
Vorgegeben von den Partei-Gurus hat gefälligst entschieden zu werden was die Partei möchte.
Wobei nicht nur unsere Kanzlerin das bereits in ihren jungen Jahren vorgelebt bekommen hatte…
Was würde wohl passieren gäbe es künftig den Parteizwang nicht mehr?
Würden dann ggf. viel öfter die Bürger gehört werden? Würden einige der Parteigrößen ihre Pfründe verlieren?
Oder würde unser Land in italienischen Verhältnissen enden?
Letzteres wohl kaum – bei den anderen Punkten habe ich jedoch die Hoffnung dass sie eintreten würden.
Und mal ernsthaft:
Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass die Polit-Größen in den Aufsichtsräten, etc. überhaupt nur einen blassen Schimmer haben von dem was in den Unternehmen los ist? Oder geht es dabei nicht viel mehr darum noch mehr Geld herauszuholen – und im Zeifel auch mal für ein Unternehmen Position zu beziehen, obwohl Gewissen und gesunder (!) Menschenverstand etwas anderes sagen?
Also ein System ohne Parteiendisziplin gibt es nicht mal in Italien, weil schlichtweg unregierbar.
Wir hätten mehr als chaotische Verhältnisse und ein unbehrschbares Parlament.
Ein Parlament ohne Parteien wäre mit unserer Verfassung auch nicht zu machen. Wie gesagt, das sind alles Lehren aus der Weimarer Republik. Und die Fehler wollen Sie nicht wiederholen oder?
Eine Regierungspolitik, die nicht auf den “Fraktionszwang” setzt, will heißen, die auf die Abgeordneten weniger Druck ausübt (z. B. kein sicherer Listenplatz mehr oder Beschimpfungen) muss inhaltlich überzeugen!!! Das ist doch möglich. Wenn eine Regierung das nicht kann, muss Sie eben drohen. Ich würde das als Zeichen der Schwäche betrachten.
Nein, das Problem liegt wo anders. In der Profillosigkeit der Partei.
Wofür steht eine Partei, wenn jeder Abgeordnete seine Interessen durchdrückt?
Sie verstehen dass es Entscheidungen gibt, die nicht populär sind. Diese Entscheidungen müssen auch durch das Parlament gebracht werden. Wenn die Fraktionsdisziplin wegfällt, dann wird es vermehrt zu einer Wählerdisziplin kommen.
Daher versuchen Sie ein sicheres System zu kreieren, dass weitschauend abstimmen kann.
Vorschlag?
Meiner Meinung nach muss die Kommunikation auf eine neue Ebene gebracht werden.
Zwischen Politik und Bürgern: Von einem Politiker/meinem gewählten Volksvertreter kann ich erwarten, dass eine unpopuläre Entscheidung erklärt und deren Notwendigkeit öffentlich und ehrlich dargelegt, auch diskutiert wird. Die Akzeptanz dieser (unpopulären) Entscheidung durch die Bürger wird dadurch meiner meinung nach erhöht.
Zwischen Bundesregierung und Parlament: Die Bundesregierung muss eine Entscheidung durch das Parlament bringen. Daher muss Sie, vor allen Dingen ihre Fraktion, aber nicht nur die, inhaltlich überzeugen, dass der vorgeschlagene Weg der vernünftigste ist.
Ich möchte kein sicheres System kreieren, sondern die momentane Arbeitsweise des Systems, bzw. der Subsysteme modifizieren.
Die Profillosigkeit der Parteien spielt sicherlich eine nicht unbedeutende Rolle. Doch scheint mir die Kommunikation und Diskussion auch eines der zentralen Punkte zu sein.
Was Sie genau mit Wählerdisziplin meinen, verstehe ich nicht ganz. Wenn Sie auf die Proteste abzielen, glaube ich, dass mein Vorschlag weiterführend sein kann.
Mit Wählerdisziplin meine ich ein alternatives System zur Fraktionsdisziplin. Das heißt, wenn jeder Abgeordnete voll und ganz für seine Entscheidungen allein verantwortlich ist, muss er die auch “zu Hause” bei seinen Wählern vertreten. Daher entsteht eine Verbindung zu dem Wähler die einer Fraktionsdisziplin deutlich ähnelt.
Daher ist Art. 38 I nicht mehr gegeben. Es ist nämlich deutlich schwieriger sich dem Wähler zu unterwerfen.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin auch nicht der größte Anhänger der Fraktionsdisziplin, ich bin auch dafür dass man immer nach einem besseren Weg sucht, nur finde ich es nciht richtig, wie es viele hier betreiben, auf ein System zu schimpfen ohne Alternative mit durchdachtem System. Man muss sich schon die Mühe machen hinter die Oberfläche des Systems zu schauen. Wir haben hier in Deutschland sowohl ein gutes Staats- wie auch Rechtssystem. Wenn man sich die Mühe macht es zu verstehen, dann weiß man auch warum.
Peinlich, @ea.slauer, Ihre theologischen Ergüsse.
Habe bei Ihnen nur das Wort D e m u t noch vermisst.
Wie könnten die geistig minderbemittelten 99% Analphabeten in diesem unserem Lande bloss überleben…?
So ganz mutterseelen-allein ohne ihre geliebten Kaiser, Führer und CDUFDPSPDGRÜNE-Sippschaften…?
Nicht auszudenken! Alle 80 Millionen wieder auf die Bäume husch-husch – zurück in die germanischen Wälder, hopp-hopp!
Sie hätten Komödiant werden sollen! Oder hat man Sie schon in den Adelsstand der Politiker erhoben?
Ave Mafia Sancta
Lieber @Moritz Paris,
Peinlich ist allein, dass Sie einen völlig falschen Kommentar zu meinem Kommentar abgegeben haben.
Weder habe ich theologische Ergüsse abgelassen, noch habe ich über Analphabeten, Kaiser, Führer oder Sippschaften gesprochen.
Ich spreche von einem Staatssystem, dass mit Sinn und Lehre aus der Geschichte installiert wurde. Bei diesem Staatssystem hat jeder Kritiker die Pflicht die Hintergründe, den Sinn und Zweck des Systems zu entdecken und zu überlegen, ob dieses System eine sehr gute Basis legt.
Abschließend muss man feststellen: Sie haben den Kommentar nicht verstanden.
Das wollen wir gerad enicht abwarten, bis die Politiker das Land vollends an die Wand gefahren haben. Wir wollen auch nicht, dass Nazis, Anarchiten oder Ultra-Linke diktieren, wie es gehen soll. Deshalb ist es wichtig, dass die gerade von der Bewegung auf der Straße eine Demokratisierung im Auge behalten wird. Auch im Rom, wo es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen ist, sind es einige wenige gewesen, die solche Demos zum Schauplatz von ihren Terror-Aktivitäten benutzen. Aber Hunderttausende haben dort gezeigt, dass sie sich es so weiter nicht bieten lassen wollen. Wir müssen dran bleiben. Vor allem ist es nicht nur die Straße, durch die die Demos ziehen, sondern der Alltag danach, wo jeder in seinem Bereich mit seinen Mitteln für mehr Transparenz, Redlichkeit und Mitbestimmung sorgen kann. Aber auch klug und behutsam, ohne gleich den Arbeitsplatz zu verlieren. Das wäre schade, weil dann hätte der jenige eine Chance weniger, etwas zu bewegen, zu verändern. Achtsamkeit zu sich selbst und zu anderen ist sicher eine gute Strategie.@Gernot
Dem Kommentar kann ich 100% zustimmen.
Jetzt müsste geklärt werden, wie ist zu der Ausgabenpolitik der Regierungen gekommen ist und wie man dies in Zukunft verhindern kann.
Und: Wie man die realwitschaft wieder auf trab bringt.
Wie ich schon sagte:
Die notwendigen Maßnahmen, wie Kündigungsschutz, Entlassungen im öffentlichen Dienst, Kürzungen und Herrunterfahren des Sozialstaates, Deregulierungen, Privatisierungen, Verringerungen von Umweltstandards, fördernde Infrastrukturmaßnahmen, Bildungsreformen mit Ausrichtung auf die Wirtschaft, Schwächung der Macht der Gewerkschaften sind notwendig, werden aber zu erhblichen Verwerfungen führen, weil die Menschen das als Ungerecht empfunden werden und weil die Medien dieses in den Vordergrund stellen werden. Denn sie sind auch den Rundfunkräten verpflichtet.
Man fragt sich schon, was die Protestierenden eigentlich wollen. Ist ja nicht so, dass man nur einen Schalter umknipsen könnte, weil man schon konstruktiv weiß, wo man hin will. Und wenn man es wüsste, würde es einfach so wohl auch nicht gehen.
Ganz einfach:
1. man kann nicht verkaufen, was man nicht hat (ungedeckte Leerverkäufe)
2. man kann nicht versichern, was man nicht hat (Versicherungen gegen den Ausfall griechischer Anleihen)
und schon sind die ersten zaghaften Schritte, mit großer Wirkung getan
genau
Unsagbar albern und dümmlich finde ich diese Äußerung von Joachim Gauck.
Mit Romantik hat die ganze Misere sowieso nichts zu tun.
Es geht um Handfestes, nämlich darum, dass nicht Märkte das sagen haben und die Banken ihre selbstverschuldeten Krise selber beheben.
Und wenn einige Märkte bzw. Banken absaufen — was solls.
Herr Gauck sollte einfach mal nichts sagen. Es recht das Geschwätz unserer Politker, Wirtschafts-”experten”, Banker und anderen Nichtsnutze.
Zu: “nicht Märkte das sagen haben und die Banken ihre selbstverschuldeten Krise selber beheben”
Die Banken sind ihren Geschäften nachgegangen.
Wenn sie Geld verleihen, werden sie dies auch tun bevor die Konkurrenzbank das Geschäft übernimmt. Die Politik hat die Rahmenbedingungen dafür gesetzt.
gegen Geld verleihen ist ja nicht szu sagen, Kredite werden für Produktion, Handel, Dienstleitungen, für alle wirtschaftlichen Aktivitäten gebraucht. Die Kredite dürfen aber nicht, wie im Falle der Staatsanlehen durch Zertifikate, Derivate usw. in deren Bewertung rauf und runter gejagt werden. das Verdienen sowohl an Verlusten wie auch an Gewinnen ohne eine einzige Anleihe zu besitzen ist die Perversion des Finanzkapitalismus. Und der hat während der Liberalisierung der Finanzmärkte die ganze Systematik von sauberer und ordentlich kaufmännischen Abwicklung von Krediten mit den Massenvernichtungswaffen kaputt geschossen. Deshalb müssen die weg. Dann macht es erst Sinn, sich über Hilfen für andere Gedanken zu machen. Vorher ist es nicht nur gekaufte zeit sondern rausgeschmissenes Geld – denn die Banken verzocken es auf die alt bewährte Art wieder.
Ich finde, das Bankenproblem ist einfach zu regulieren:
Die Banken die zocken, nicht mehr flüssig sind, absaufen zu lassen und die Kunden durch Steuergelder entschädigen.
Wenn das Schule macht, dann wird auch die Zockerei ein Ende haben, denn wenn sicher ist, dass keine Bank mehr gerettet wird, wird kein Bänker das Risiko mehr eingehen wollen!
So stelle ich mir das vor! Basta
@Gerda
Nehmen Sie sich selbst ernst?
“Basta”? “ist einfach”?
Sie müssen mal über den kleinen Marktrand hinaus denken.
An Arbeitsplätze, an Wirtschaftskraft, verbundene Auslandskontakte, an Sozialstaat, Rente, Finanzkatastrophe in mündende Wirtschaftskatastrophe, Geldentwertung, Rezession, politische Unsicherheit, Staatskrise, Revolution usw.
Ahh.. so einfach ist ein Kollaps des Systems nicht.
Gute Erkentniss…
Ich hoffe die kommt bei Ihnen an.
Die Rentenversicherungen und andere staatlichen Geldinstitutionen sollten lieber ihre eigenen Geldinstitute aufmachen,vielleicht kommt ja etwas Gescheites dabei herraus.@ea.slauer
Gerade die staatlichen Geldinstitute haben die schlimmsten Geschäfte gemacht.
Daher würde ich diesen Vorschlag eher skeptisch betrachten.
Man stelle sich vor, diese Aussage hätte Gauck als Bundespräsident abgelassen…
Ein Glück, dass diese weltfremde Heulsuse Pastor geblieben ist
»Und wenn einige Märkte bzw. Banken absaufen — was solls.«
Ja was soll’s wohl, wenn man als Politiker aufzupassen hat, dass im Strudel nicht gleich alles Andere mit absäuft?
Wir brauchen fahrbare, überstehbare Übergänge, wenn in diesen Dimensionen etwas verändert werden soll.
zu: “Wir brauchen fahrbare, überstehbare Übergänge, wenn in diesen Dimensionen etwas verändert werden soll.”
so ist es
Solange die Einheitspartei CDUFDPSPDGRÜNE nicht “absäuft” – abgewählt wird – solange wird auch das Geldgewerbe nicht absaufen.
Parteien und Banken sind ein- und dieselbe Nahrungskette.
Stimmt. Der Begriff “Volksschädling” ist von den Nazis in unsagbarer Weise mißbraucht worden und damit historisch belastet. Infolge der Banken- und Eurokrise jedoch feiert er nun bzgl. der dafür verantwortlichen politischen Führung und Finanzindustrie mit ihren Bankstern fröhliche Auferstehung und bekommt eine vollständig neue Bedeutung.
Ganz unerträglich aber nun die Anbiederung der Parteipolitiker, die sich plötzlich der “Wir-99″ Bewegung anbiedern, obwohl sie vorher in ein ganz anderes Horn getutet haben.
Unglaubwürdig waren diese “Volksverdreher” ja schon immer, jetzt aber sind sie nur noch widerlich.
Wer für 99% auf die Strasse geht, der wird unsere Schmarotzer-Parteien hoffentlich nie wieder wählen.
Im guten alten Amerika war die Wirtschafts-Elite schon vor 100 Jahren viel weiter als bei uns und empfindet auch heute nur Ekel vor der Politik.
Zitat Henry Ford I., Gründer der Autowerke:
“Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, dann hätten wir eine Revolution noch vor morgen Früh.”
Die Menschen fangen an, das System zu verstehen.
Das hat etwa 200 Jahre gedauert!
Und der verpennte Deutsche Michel ist wohl, wie immer, einer der Letzten, der aufwacht.
Opitimist !
Richtig,@Ramses, WIDERLICH UND WIE!!
Herr Gauck wird in diesem Leben nichts mehr dazulernen.
Deshalb sollte er den Mund halten und privat seine Bildung verbessern; z.B. mit der Lektüre von Weltmännern:
Thomas Jefferson, 3.US-Präsident und einer der aufgeklärtesten Staatsmänner der Weltgeschichte, hat das heutige Schmierentheater schon vor 200 Jahren vorhergesagt…
Das geschichtsträchtige Jefferson-Zitat von 1809:
»Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen … Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, dann werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages … ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen. Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen … , muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.«
Wem das noch nicht reicht, der kann bei anderen weltberühmten Anti-Bänkern und “Staats”-Feinden nachlesen:
Von Abraham Lincoln über Autolegende Henri Ford bis zu den Nobelpreisträgern der Chicagoer Schule um Milton Friedman.
Unsere Politiker haben keine Ausrede mehr. Das Problem ist uralt.
Die Lösung ebenfalls: Banken-Enteignung und Parteien-Entsorgung.
PS: Ich bin kein Linker, sondern Konservativer.
Aber definitiv nicht im Sinne der “C”-Parteien
RHEINWEIN – ICH FINDE IHREN KOMMENTAR GUT, WOHLOB ICH IHRE ZITATE NICHT KENNE UND SOMIT AUCH NICHT UEBERPRUEFEN KANN ABER WENN SIE STIMMEN, DANN IST DIES DER BESTE HINWEIS UNTER ALL DEN UNKEN HIER.
MEIN EIGENER KOM. IST AN GAUCK GERICHTET – SCHUSTER BLEIB BEI DEINEM LEISTEN UND IHRE EIGENE VERGANGENHEIT MACHT ES SICHER AUCH NUR SCHWER MOEGLICH HIER EINEN GEEIGNETEN KOM. ABZUGEBEN, DENN VON OEKONOMIE NACH WESTLICHEM VERSTAENDNIS HABEN SIE IN MEINEN AUGEN KEINE AHNUNG SIE WAREN MIR SCHON BEI DER NACH IHNEN BENANNTEN BEHOERDE SUSPECT UND SIE SOLLTEN SICH LIEBER UM OEKUMENE KUEMMERN DAS PASST VIELLEICHT BESSER ZU IHNEN
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*Anmerkung der Redaktion: Lieber parkbank, wir möchten Sie bitten, Ihre Kommentare nicht als in Großbuchstaben formatierten Text zu posten. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Schöne Grüße, Redaktion heute.de
@Rheinwein | 17. Oktober 2011 | 14:54 |
Es hat fast genau 100 Jahre gedauert nach der zitierten Jefferson Äußerung, bis die FED durch Austricksen des Kongres etabliert wurde. Gerade deswegen, damit die gute kaufmännische Meinung von Jefferson und anderen unterlaufen wird. Ist auch gelungen. Die nächste Phase kam dann in den 70zigern, als der Goldstandard aufgelöst wurde und der US-Dollar im wert an Öl gekoppelt wurde. Ja und dann ging es Schrit für Schritt bis zu dem heutigen außer Rand geretenen Finanzkapitalismus.
Wir müssen unterscheiden. Die Jefferson-Linie vertritt den produktiven und mit Arbeit ernährenden Kapitalismus. Der Finanzkapitalismus die Perversion, aus Geld neues und mehr Geld zu machen. Das man es nicht essen kann, sieht man in den Hundergebieten von Afrika, die unter den unerschwinglichen Preisen für Nahrungsmittel verhungern und in der Zerschlagung von der guten alten Staatsanleihe. Die Schulden der Staaten sind ohne die Geldproduktion der Finanzwirtschaft überschaubar, in Verbindung mit dem Gebaren der Finanzwirtschaft aber ein Fass ohne Boden. Die größten Verschuldungen der Staatshaushalte sind durch die Rettung der sog. Systembanken entstanden.
KL, Sie schrieben:
“Die notwendigen Maßnahmen, wie Kündigungsschutz, Entlassungen im öffentlichen Dienst, Kürzungen und Herrunterfahren des Sozialstaates, Deregulierungen, Privatisierungen, Verringerungen von Umweltstandards, fördernde Infrastrukturmaßnahmen, Bildungsreformen mit Ausrichtung auf die Wirtschaft, Schwächung der Macht der Gewerkschaften sind notwendig”
sind sie das?
Sie meinen wirklich das sei notwendig? Wir müssen wieder in einer Umweltkloake leben in der wir 10 Jahre früher sterben und wir müssen uns wieder damit auseinandersetzen 3 Jobs zu haben, keinen oder nur wenige Tage Urlaub, Kultur nur für Reiche “die es geschafft haben” ansonsten nur Stress mit verpflichtender Eheschliessung und Kindererziehung und keinerlei Zeit für Entspannung? So wie wir zu Beginn der Industrialisierung gelebt haben? Dahin möchten Sie zurück weil China und “die Märkte” das so vorgeben?
Es ist erschreckend dass Sie den Weg dahin in nur einem Satz als Selbstverständlichkeit formulieren.
Zu: “So wie wir zu Beginn der Industrialisierung gelebt haben”
Die Reise geht nicht zurück.
Aber so, wie es jetzt ist, geht es nicht weiter.
Entweder man lernt zu schwimmen oder wir gehen unter.
Die Prognose, ist sehr ungünstig, wenn es so weiter geht.
Die Ursachen und die Lösungen dafür habe ich aufgezählt.
Ihr Schreckensszenario ist völlig übertrieben.
Es muss nicht zu diesen Auswüchsen kommen, wie Sie sie beschrieben haben. Dass kann man auch dosieren. Die Menschen müssen in Deutschland in in der EU begreifen, dass es nicht so weiter geht.
Dazu sind Änderungen in den Strukturen notwendig
Mediengesetze
Weniger Föderalismus, Einzelstaatlichkeit
Mehr Wettbewerb
Weniger Hemmnisse für Firmen
Sorry, ich will keinen Atommüll mehr irgendwo lagern vor meiner Haustüre, ich will keine schwefeldioxidhaltige Luft zurück, ich will kein Fischsterben durch unnötige Wassererhitzung an Flüssen, ich will kein Wiederaufflammen von Pseudokrupp bei Kindern aufgrund schlechterer Luft.
Zu dem wirds aber kommen wenn “Umweltstandards” heruntergefahren werden. Gehen Sie mal in chinesische, afrikanische, indische Städte und atmen Sie tief durch. Wenn wir diese “Luftqualität” benötigen um konkurrenzfähig sein dann will ich gar nicht konkurrieren.
Keiner hat vor, die Klärwerke wieder abzureißen
und Ihren Garten als Endlager zu verwenden.
Das ist etwas hysterisch.
Diese Art der “Öffentlichkeitsarbeit” ist die eigendliche Ursache für die realwirtschaftliche Degeneration.
Es sind nähmlich nicht die Banken, die Böse sind und Unsinn machen. Die wollen nur Geld verdienen.
Es sind aber auch nicht die Politiker, die das Geld aus den Fenster werfen ohne ein Grund dafür zu haben.
Es sind die Bürger als Wähler, die sich von den Medien getrieben allzugerne von einer Wohltat zur nächsten verwöhnen lassen.
Das sagt natürlich kein Politiker. Da sind die ganz höflich.
ABER: Es gibt natürlich auch Parteien, die genau diese “Marktlücke” nutzen. Deren Aufstieg auf der Basis Ihrer (aus meiner Sicht etwas übertriebenen Darstellungen) konnte man in den letzten Jahren gut beobachten.
:Letis
Na dann bitte mal konkrete Vorschlage:
Wo kann man an Sozialsystemen kürzen? Immer im Hinblick dass es Grossfamilien räumlich und logisch nicht mehr gibt, auch eine Folge der Ökonomisierung.
Wo kann man an Umweltstandards abbauen? Ohne dass die Gesundheit stärker gefährdet wird?
Wo kann man in einer Gesellschaft, die immer mehr von Niedrigstlohnjobs und von Burn-Out geprägt wird NOCH MEHR Flexibilität fordern?
@KL | 17. Oktober 2011 | 16:00 |
Sie haben es auf den Punkt gebracht: Die Banken wollen nur Geld verdienen. Richtig. Aber dann bitte nicht auf Kosten von anderen. Bei einem guten Geschäft müssen bekannter Maßen beide Partner profitieren. Win-Win- Situation nannte man es mal. Das was Sie propagieren ist nur eine Zementierung der bestehenden Verhältnise, ohne, dass es wirtschaftlicher wird. Übrigens ist das Verständnis der Investmentbanken bezüglich Geld verdienen: Geld aus Nichts zu machen, also heiße Luft zu produzieren, die Realwirtschaft interesiert die Banken schon lange nicht mehr. Die Realwirtschaft macht ist ja nur ein Zehntel im Vergleich zu der Derivatenblase (52 gegen 600), die Investment aufgebaut hat. Was meinen Sie, was passiert, wenn dies egigantische Blase platzt? Diese Gefahr spüren die Menschen, weil es ihnen sowohl die Politiker wie auch die Banker mit deren unglaubwürdigen Verhalten vermitteln. Die Bürger haben begonnen, die Zeichen und zwischen den Zeilen zu lesen.
Wie sich die Sache entstanden ist,
war nicht bewust so geplant.
Es hat sich aus dem Interesse an Gewinnen und aus dem Wunsch einer möglichen Wiederwahl entwickelt.
Das sind beides völlig logische Motive, welche den Bürgern als Wähler klar gewesen waren.
Das Theater gegen Harz4, Laufzeitverlängerung oder gegen irgendeine vernünftige aber unbeliebte Entscheidung, welche die Finanzen oder/und die wirtschaftliche Ausgangssituaton verbessert, wurde von der jeweiligen Opposition genadenlos ausgenutzt.
Es gibt zu viel Demokratie.
Die Menschen könnnen die einzelnen Probleme nicht beurteilen.
Zu viel Demokratie kann es nie geben. Und das mit dem Hartz IV war eine glatte Fehlentscheidung, gespart ist nichts und die Betroffenen entwürdigt und die Angestellten der ARGE hofnungslos hilflos. Hartz IV war die romantische Träumerei von Gerhard Schröder und Persilschein für die Quersubventionierung von der Wirtschaft aus dem Sozialbudget und Destruktion für Lohnstruktur.
@KL
Moment mal, was haben die Bürger mit der Bankenkrise zu tun????
Was haben die Bürger mit der Schuldenkrise der Länder zu tun???
Also, Ihre Aussagen kann ich in keiner Weise nachvollziehen!
Da meinen Sie doch eher,dass die Parteien Wohltaten versprechen und verteilen damit sie wieder gewählt werden.
Seit wann hat denn der Bürger etwas bei den Banken und in der Politik zu sagen???
Die Parteien und die Banken sind es doch, die dieses Szenario heraufbeschworen haben!!
Unsinn sowas, dass der Bürger direkt damit zu tun hat!
Liebe frau Altmann,
Die Bürger haben mit der Schuldenkrise der Länder ziemlich viel zu tun. Es ist mal wieder Ihre Art es sich leicht zu machen und nun die Banken und die Politik für die Schulden verantwortlich zu machen. Nein so leicht ist das nicht. Die Politik sind wir alle selbst, genau die Bürger.
Wir gehen wählen – oder auch nicht. Und wir bestimmen damit den Weg dieses Landes. Wir haben tatenlos zugesehen, wie das Land sich immer mehr verschuldete.
Wir haben tatenlos zugesehen, wie Finanzmärkte zügellos sich eine Blase nach der anderen aufbauten und vor allem – viel schlimmer – wir überhaupt nicht mehr verstehen können, was der Finanzsektor dort so treibt.
Nun könnte man es sich leicht machen und die Selbstbestimmung des Volkes fordern. Aber in Anbetracht der großen Gefahren dieser reinen Basisdemokratie (steigender Extremismus, wirtschaftlicher Stillstand, Spaltungen der Gesellschaft) liegt die Alternative im Engagement. Warum sind Sie nicht in der Politik und verändern was?
Weil es sich besser meckern lässt?
Nachdenkliche Grüße.
Natürlich ist das ein Problem der Gesellschaft; ihrer Gesllschaftsform -Demokratie- und somit der Bürger!!! Die Demokratie beruht auf der Zustimmung der Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger.
Also wird demnach jeder Politiker, der irgenwie vor hat im Amt zu bleiben und dieses auf eine höhere Stufe auszubauen, sich nicht etwa fragen; welches denn die weiseste Entscheidung und Vorgehensweise wäre, das bestehenden Übel an der Wurzel zu packen und mit all seinen Auswüchsen auszumerzen, selbst wenn es, bedingt durch die Beseitgung, für die Mehrheit der Bevölkerung zu drastisch Einschnitten kommt.
(Die Einschnitte geschehen, unweigerlich, auch ohne die Denkweise dennoch, nur agumentieren die Politiker hierbei, daß diese nicht durch ihre politische Denke zu stande gekommen ist, sondern einen Mißbrauch darstellen.)
Um aber demokratisch-politisch und als Volksverteter efolgreich zu bestehen, muß die Denke sein: Wie, und mit wem kann eine Entscheidung oder ein Komromiss, des drängenden Problems herbeigeführt werden, welcher mehrheilich tragfähig ist und uns nicht ins Abseits schießt, also unser Amt und Regierunsfähigkeit rettet.
Es weden also auch in Zukunft, sytembedingt, korrekturen von Fehlentwicklungen, nicht nach weisen und somit einzig vernünftigen Lösungen entgegengewikrt, sondern bleiben politisches Kalkül, bei dem immer der Eigenerhalt der Macht vorrang hat.
Mensch, endlich einmal jemand, der diesen wirren Geistern und berufsmäßigen Protestfritzen die Leviten liest! Hätte ich nicht von unserem ehrwürdigen Herrn Gauck vermutet. Der Mann gefällt mir immer mehr, und ich bedauere, dass er seinerzeit gegen den lauwarmen Wulff den kürzeren ziehen musste.
Was einmal deutlich gesagt werden musste, ist doch die Tatsache, dass die jetzige Krise doch in erster Linie durch die lauwarmen Politiker verursacht worden ist. Der Markt – und wenn wir weiterhin an soziale Marktwirtschaft im eigentlichen Sinne glauben, erwartet doch von der Politik nichts weiter als eine klare Richtung, wohin die Reise gehen soll. Bestes Beispiel ist doch die Kursentwicklung an der Frankfurter Börse von heute: Morgens
eröffnete der Dax mit beinahe 2 % Kursgewinn, um am frühen Nachmittag wieder ins Minus zu drehen, als bekannt wurde, dass unser zögerlicher Finanzminister Schäuble bekanntgab, dass auf dem G20-Gipfel am Wochenende noch keinerlei Entscheidungen zu erwarten seien!
Auf diese Art und Weise kann man die Weltwirtschaftskrise nicht lösen, und schon gar nicht, wenn man dauernd auf die Banken eindrischt!
Wenn die Herren Politiker von Bankgeschäften nichts verstehen, dann sollten sie wenigstens so intelligent sein, um sich von gestandenen Bankern vernünftige Ratschläge einzuholen. Im Falle Griechenland kann man nur davon sprechen, dass es sich um eine bewusste Insolvenzverschleppung handelt. Dieses Problem hätte schon im vorigen Jahr gelöst werden müssen! Jetzt wird es immer teurer, je weiter die hohen Herren der Politik herum geistern.
absoluter Unsinn, beide Sektoren, Banker und Politiker, sind doch eine einzige Mischpoke; durch und durch versponnen. Sieht man doch daran, daß die Herrschaften ihre Mäntelchen wechseln wie es gerade kommt: Wechsel von der Politik in die Aufsichtsräte der Banken und umgekehrt, Wechsel aus den Banken-Vorstandsetagen in die Beraterstäbe der führenden Politiker…
Matthaeus 21:12
Hoffnung für Alle (HOF)
Jesus jagt die Händler aus dem Tempel
12 [a] Dann ging Jesus in den Tempel, jagte alle Händler und Käufer hinaus, stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um
http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/greco/greco.christ-traders-temple.jpg
Hallo Frau Bibelmaus, ach nee Kasandra.
.
.
Grüß Gott.
Kann Jesus nicht dann auch die Zocker aus den Banken jagen.@Kasandra
Der gestandene Banker Ackermann nutzt sein bekanntes Verhandlungsgeschick nur dazu, das bestehende System zu behalten. Was soll das bringen als wieder neue Krisen. Der Schnitt durch eine solide und strenge Regulierung muss kommen.
….ja, ich kann allen hier – uneingeschrämkt – zustimmen,
nur an der Sache ändert das nichts.
Wir sollten uns alle zusammen setzen und eine neue Partei
gründen…..
Die Chancen wären mehr als – gewagt !
Baumann,
Denkende Menschen wollen und brauchen nicht NOCH EINE PARTEI.
Wohl aber Direkte Demokratie nach Schweizer Muster!
Im 21. Jahrhundert braucht kein Mensch in Europa mehr PARTEIEN und deren korrupte Seilschaften aus Banken und Lieferanten von Staatsaufträgen, die aus der Steuerkasse bezahlt werden.
Wo Bürger ihre Steuern selber erwirtschaften können, da können sie die auch selber wieder ausgeben; siehe Schweiz.
@Nordfriese
JAAAAAAAA-Nordfriese eine DIREKTE DEMOKRATIE! BRAVO!!!!
Das wäre ein Traum,wir alle hätten richtiges Mitspracherecht, was auch berücksichtigt wir.@Gerda Altmann
Kennen Sie die Nachteile der direkten Demokratie?
Viele Deutsche bekommen sie in der Schweiz zu spüren.
Meinen Sie die Steuersünder,dies würde auch in einer direkten Demokratie vorkommen, da jeder seine Gesetzgebung verfassen würde,egal ob zulässig, oder nicht.@ea.slauer
Nein ich meine eher die deutlich Anti-Deutsche Einstellung der Schweizer, ein Minarett-Verbot und weiteres.
Hat Gauck wirklich gesagt, daß er die Bürgerproteste für “unsäglich albern” hält? Im Web ist eigentlich vielfach eher die Rede davon, daß er die Finanzmarkt-Debatte für albern hält. Das wäre dann allerdings etwas anderes. Daß er ansonsten gesagt haben soll, daß sich die Bürgerproteste nicht als dauerhaft erweisen werden, damit könnte er durchaus Recht haben. Die Politik muß schließlich reagieren, damit sich die Wogen glätten. Ein Dauerprotest-Thema wie die Atomkraft läßt sich aus einer Finanzmarkt-Krise nicht machen.
Der genaue Wortlaut ist bislang nicht zu finden. Was hat er denn nun wirklich wortwörtlich gesagt? Ohne den Mann verteidigen zu wollen, aber es könnte durchaus sein, daß hier wieder einmal eine Online-News ohne genaue Überprüfung des Sachverhalts durchgereicht wird. Wenn der Inhalt nun nicht korrekt ist, wäre das natürlich fatal und die Verbreitung grob fahrlässig.
Sie haben vollkommen recht. Ich hätte meine Zuspitzung deutlich machen müssen. Herr Gauck hat auf einer Veranstaltung der Wochenzeitung “Die Zeit” gesagt, dass er die Antikapitalismusdebatte für unsäglich albern hält. Genau diese Debatte wurde am Wochenende vorallem auf der Straße geführt und viele Politiker haben diese Proteste unterstützt. Und darum ging es mir eigentlich: ich wollte darauf aufmerksam machen, dass jetzt Politiker aus allen Richtungen plötzlich auf diesen Protestzug aufspringen.
So schnell kann der unvorsichtige Umgang mit Begrifflichkeiten zu Mißverständnissen führen, die dann unreflektiert kolportiert werden, wie man hier im Blog sehen kann. Hätte Gauck tatsächlich die Protestbewegung, das heißt die Bürger angegangen, wäre das in der Tat kaum zu verstehen gewesen. Die Antikapitalismusdebatte dagegen ist so alt wie der Kapitalismus selbst. Sie “unsäglich albern” zu finden hat keinen besondern Aussagewert. Und was unsere Politiker angeht, die jetzt auf den Zug der Protestierenden aufspringen: Wenn sich eine Lobby in Deutschland, egal wie sie sich manifestiert, auch nur räuspert, kommt sofort deren Opportunisten-Gen ans Tageslicht. Wer sich darüber noch wundert, gar eschofiert, verschwendet nur seine Zeit.
@Niehaves
Werter Redakteur!
Es ist schon richtig,daß die Jungen in Frankfurt oder
sonstwo auf die Straße gehen.Herr Gauck ist von der
heutigen Realität oder Macht der Banken,sehr weit ent-
fernt.Der Börsenexperte Dirk Müller bzw.der ehemalige
Moderator der Tagesthemen Ulrich Wickert,könnten Ihm
über dieses Thema,mal einen Vortrag halten.Daß man etwas bewegen kann,das zeigt Stuttgart21.Die Arbeiten
im Schloßpark,wurden laut Beschluß des Volksgerichts-
hofes,vorerst eingestellt.Ich habe diese Information
von einem Foristen,der ständig an den Montagsdemon-
strationen teilgenommen hatte.
Wie Er in einem Internetforum ausführte,wurde Er als
Spinner bezeichnet.Gerade diese Haltung von Herrn
Gauck kritisiert Er auf das Heftigste.Herr Gauck ist
für mich ,mit dem ehemaligen verstorbenen Super Pro-
testanten Dr.Dr.Gustav Heinemann nicht vergleichbar.
Ich zitier mal Achtermann’s Kommentar vom Freitag:
“ Die Verursacher dieser Kapitalismuskrise sind die Politiker, die die Banken in die Lage versetzten, sich vom üblichen Kreditmarkt ab- und den Spekulationsgeschäften zuzuwenden. Im Jahre 2003 wurde auf gemeinsame Initiative der Bundesregierung (ROT-GRÜN) und 13 der bedeutendsten dt. Banken vereinbart, das Verbriefungsrecht einzuführen. Den Banken wurde damit der Freibrief über den Tresen geschoben, seriöse und faule Kredite bündeln und verhökern zu können. Die Geldhäuser gingen dazu über, Kredit auf Kredit zu vermitteln. Sie mussten sich kaum noch um deren Rückzahlung kümmern. Die Abschlussgebühren waren jedenfalls sicher. Dumme gab es zuhauf, die solches Zeug kauften. Darauf konnte man noch Termingeschäfte legen, also vereinbaren, zu einem bestimmten Zeitpunkt das Bündel zu einem bestimmten Wert zurückzukaufen. Dem Karussell der Spekulationen und der Wetten wurde das Tor sperrangelweit geöffnet und dazu noch der rot-grüne Teppich ausgerollt.
Die Politiker wollen nun keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Keiner geht ans Mikrofon und bekennt:
Wir haben Scheiße gebaut.
Wir haben unsere Wähler belogen und betrogen.
Wir haben die Parität beim Krankenversicherungsbeitrag aufgehoben.
Wir haben die Renten teilprivatisiert.
Wir haben den Weg zum Lohndumping freigemacht.
Wir haben den Menschen vorgegaukelt, diese Maßnahmen dienten der Standortsicherung.
Wir haben den Spekulationsmarkt angeheizt, weil die „Investoren“ nicht mehr wussten, wohin mit dem Geld.
Stattdessen heucheln sie, gerade SPD und Grüne, Solidarität mit den Demonstrierenden. Es ist zum Kotzen.
@Theo
Danke für Ihren Beitrag.Sie haben genau wie Herr
Oskar Lafontaine,den ich persönlich kenne,einmal
Tacheles geredet.Ich hoffe,daß der Forist,der ständig
an den Montagsdemonstrationen in Stuttgart teilge-
nommen hatte,Ihren Beitrag liest.Ihr Beitrag deckt
sich genau mit seiner Auffassung.Wie Er in einem
anderen Internetforum ausführte,werden Personen die
gegen Geldverschwendung aufbegehren,als Spinner be-
zeichnet.
Nein, nicht die Bürgerproteste. Die Antikapitalismusdebatte hält er für “unsäglich albern”. Ich glaube nicht, das er überhaupt verstanden hat, worum es insgesamt geht. Oberflächlichkeit war schon immer sein liebstes Gewand.
`Guten Morgen!` oder Der `Deutsche Michel` ist also NICHT BLOß “erwacht” – SONDERN GAR endlich [?mal] “auf-ge-/er-standen”..!
Ohne selbst dabei gewesen zu sein, möchte ich [dennoch] meiner FREUDE hierüber Ausdruck verleihen [dürfen] – grüße alle “OCCUPYianer”, ihr wart/seid “klasse”!
-Gewinne PRIVATISIEREN – Verluste SOZIALISIEREN oder Der `Kapitalismus` im Gewand der `Sozialen Marktwirtschaft`:
Diesem [wie jedem] System sollte es gestattet/erlaubt sein bzw. werden, “unterzugehen” – es gleicht mMn einem Todgeweihten IntensivPatienten, welcher das “Ziehen” des “Steckers” erbittet/erfleht/ersehnt..!*
*Verweise dbzgl. u.a. auf die (all)täglichen Nachrichten
P.S.: `Politik` ODER `Banken`/`Wirtschaft` – mit einem ["doppelpässigen"] UND wird ein ["hochgehaltener"] Schuh draus_
P.P.S.: Meinen [?"falschen"] Hoffnungen/[?"überzogenen"]Erwartungen bleibe ich – “GaucksGleich” – TREU_
Darf ich mich jetzt voller Stolz in die Brust legen, weil ich schon im letzten Blog (wenige Tage zuvor) etwas geschrieben und vorweggenommen habe, an dass sich der mich beglückende Kommentar unseres verehrten @Marcus Niehaves anschließt.
(Ich glaube fast, ich muss unsere @Susi mal danach befragen. Die kennt sich ja bekanntlich besser mit solchem Stolz aus)
So vermeldete ich zuvor:
Das es nun parteiübergreifend populär erscheint, sich über diesen “verdienten Mann” (J.Ackermann) zu empören, weil er fleißig seinen Acker bestellt, und unsere Kanzlerin diesen Bock einst willfährig zu unserem Gärtner machte, mutet an, wie ein “alberner” Kommödienstadel, der sich, mit seinen Plattitüden, als geradewegs maßgeschneidert für unsere Flachbildschirme ausnimmt.
Soll das (in bewährter Manier unserer Politiker) etwa wieder einmal “der Ausstieg vom Ausstieg eines Ausstieges” werden, oder uns lediglich darauf verweisen, dass die Bekloppten selig sind, weil sie keines Hammers mehr bedürfen???
Die Politik zeigt sich, wie immer, “alternativlos” geschwätzig, ohne jedoch wirklich etwas zur Bändigung des gefrässigen Monsters zu unternehmen, das unsere Kapitalmärkte füttern. So darf die wilde Jagd nach dem schnellen Geld auf Kosten fast der gesamten Menschheit, ungebremst weitergehen, und man fragt sich, wieso wir uns, zwar quasi im Alleingang, aus der Atomtechnologie verabschieden können, nicht aber, von der Zockerei einiger Wirtschaftskrimineller (die dem Wort Bankraub eine völlig neue Bedeutung geben), solange die Amis und Briten nicht mitziehen?
Unsere Nervenärzte wissen übrigens auch nicht mehr, wie es weitergeht.
aufgeblasene Grüße,
Henk
P.S: Trotzalledem, kann ich zu unserem enttäuschenden Bundespräsidentenkandidat Joachim Gauck nur sagen:
“Hätte er geschwiegen, wäre er ein Philosophicker geblieben!”
Die Politiker sind ganz einfach noch dümmer und falscher,als zulässig,erst Politik machen und später mit protestieren mit der Massse,aber so getarnt, fällt man am wenigsten auf.Delitant
Laut unserer Verfassung müssen unsere Volksvertreter nach ihrem Gewissen abstimmen. Leider tun sie das nicht. Solange wir Koalitionszwwang haben, solange haben wir keine Demokratie. Deutschland ist eine Parteien Diktatur. Es gibt nur ganz wenige Politiker mit Rückgrat, siehe Herr Bosbach. Die jetzige Politikerkaste ist nur an Macht und Geld interessiert. Frau Merkel hat mehrmals gegen die Verfassung und gegen bestehende Verträge verstoßen und die Opposition shaut munter zu.
Ja, wir brauchen ein Systemwechsel hin zu einer Bürgerdemokratie. Herr Gauck liegt voll daneben. Ich hoffe nur die jungen Leute, die jetzt welweit gegen die Zockerei der Banken und gegen die Inkompetenz der politischen Klasse protestieren, läuten den Systemwechsel ein.
DIe Volksvertreter stimmen auch nach wie vor nach ihrem Gewissen ab. Herr Bosbach ist auch kein Musterbeispiel für dauerhafte Gewissensabstimmung. Da würde ich eher noch Herrn Ströbele akzeptieren.
Der Fraktionszwang, bzw. Fraktionsdisziplin hat auch einen höheren Sinn und zwar ist damit die Handlungsfähigkeit der Regierung sicherzustellen. Daher auch an Sie der Rat ein wenig weiter hinauszuschauen über den Stammtisch und den Sinn hinter dem System entdecken.
Hallo, @ea. slauer!
“Der Fraktionszwang, bzw. Fraktionsdisziplin hat auch einen höheren Sinn und zwar ist damit die Handlungsfähigkeit der Regierung sicherzustellen.”
Diese Handlungsfähigkeit von völlig Unfähigen ist ja gerade das Dilemma.
Humoristisch geb ich Ihnen da völlig recht.
Die Unfähigen, die dort sitzen sind aber von uns gewählt. Daher sollten wir uns den schwarzen Peter zuschieben.
Aber viel wichtiger ist, dass erkannt wird, dass Fraktionsdiziplin an sich keine negative Einrichtung ist und auch nicht dem Recht aus Art. 38 I GG entgegensteht.
Eben, Delitant! Das Volk ist schlauer als die Politik!
Das Volk soll sein Schicksal SELBST BESTIMMEN durch Volksbefragungen!
Ich werbe weiter FÜR eine DIREKTE DEMOKRATIE und gegen diese PARTEIEN-DIKTATUR wie wir sie seit Jahrzenten ertragen müssen!
VÖLKER STEHT AUF UND BESTIMMT EUERE ZUKUNFT UND EUER SCHICKSAL SELBST!!!!!!!!!!!
Völker steht auf? oder Volk steh auf?
National, oder International.
Sie bleiben ein umdachtes Modell schuldig.
Wenn jeder seine Zukunft selbst bestimmen kann, wie gewünscht durch Direkte Demokratie,ist es aber um die Gesetzgebung schlecht bestellt, da dann wirklich jeder seine eigenen gesetze relassen würde,egal ob zuläässig, juristisch gesehen oder nicht.@Gerda Altmann
@ ea.slauer: Ich stimme Ihnen zu. Viele reden von Bürgerdemokratie, aber es gibt dazu keine Konzepte, wie es besser funktionieren soll, wenn Jeder meint, dass sich dann gerade seine Meinung durchsetzt. Demokratie will organisiert sein! Wer schon meint, die Politiker seien der Sache nicht gewachsen … wie sieht es dann erst mit “dem Bürger” aus, der gar nicht die Zeit hat, sich profunde kompetent zu machen?
Von den schludrigen, desinformierenden “Praktikanten” beim ZDF, die hier die Blogs eröffnen dürfen, lernen wir allenfalls Frust anzusammeln und zu meckern aber nicht, wie man etwas sinnvoll und aussichtsreich -konstruktiv- anpackt und löst. Meckern ist viel einfacher als Konzepte zu entwerfen, die nicht nur theoretisch am grünen Tisch im Hinterzimmer “funktionieren”.
Keine Konzepte?
Über 2.000 Jahre europäischer Philosophie und Staatskunde soll keine Konzepte enthalten? Das ist einfach lächerlich.
Aber wir brauchen garnicht in die Vergangenheit zu schauen, die Zukunft bzw. die Gegenwart bietet ein völlig neues Konzept zur Umsetzung eines längst Bekannten. Die Demokratie ist die Herrschaft des Volkes.
Die repräsentative Demokratie ist ein Kompromiss, der notwendig war, weil ein Wahlgang des Volkes zu jedem Gesetzesentwurf aufgrund des damit verbundenen Aufwandes nicht möglich war. Seit der Mensch jedoch begonnen hat, jeden einzelen Geist mit all den anderen zu verbinden und zu vernetzen, soweit, dass es sogar möglich war, an einem Tag auf der gesamten Welt gleichzeitig auf die Straße zu gehen, um gemeinsam einen gemeinsamen Gedanken zu äußern, bedarf es dieses Kompromisses nicht mehr.
Das Volk kann nun echte Demokratie leben, und genau das ist der Gedanke, den alle gemeinsam aussprechen. Über das Internet kann das Volk selbst abstimmen und so paralentarische Entscheidungen ersetzen. Jetzt werden viele sagen, das Volk ist doch viel zu blöd, Gesetze zu machen, womit sie sich natürlich auch selbst entmündigen. Jedoch, auf den Versuch kommt es an, dem Volk fehlt es möglicherweise an Sachverstand, nicht jedoch an Gerechtigkeitsempfinden, wie der Ruf nach echter Demokratie unwiderlegbar beweist. Aber genauso, wie das Parlament sich in Fachausschüssen organisiert, könnte dies auch das Volk tun, ebenso können Gesetzesentwürfe von Beratern vorbereitet werden, welche in der Öffentlichkeit diskutiert und abgewogen werden. Ich wage zu behaupten, dass ein Volk, was nur hinreichend gut aufgeklärt wird, durchaus in der Lage ist, auch in schwierigen Fachfragen vernünftige Entscheidungen zu treffen.
Das Wichtigste ist, dass das Volk völlig freien Zugang zur Bildung hat und frei ist von wirtschaftlichen Zwängen, denn nur so ist es in der Lage, seine Pflichten als Souverän und Staatsoberhaupt zu erfüllen. Nur so kann das Volk frei und nach bestem Gewissen auf Vernunft basierende Entscheidungen zum Wohle aller Wesen auf diesem unserem Planeten treffen.
Nichts anderes fordern die Menschen auf den Straßen. Das hat nichts mit Romantik zu tun sondern es ist ein Prozess der Evolution auf gesellschaftlicher Ebene, und – betrachtet man die Menschheitsgeschichte – eine völlig logische Konsequenz.
Ja wo sind denn die Konzepte in der -Praxis- bei den Menschen auf der Straße? Sie wissen sehr gut, was ihnen nicht gefällt, aber wo sind die konstruktiven Gestaltungsideen mit Hand und Fuß, die auch danach aussehen, dass sie in der Praxis funktionieren könnten? Nur Gas abzulassen ist zu einfach. Es fehlt an Mitbeteiligung. Die Leute möchten, dass sie ihr Glück von den Parteien geliefert bekommen. Aber was ist mit konstruktiver Mitgestaltung? Wenn sich genug Leute in den Parteien engagieren würden, könnten sie auch etwas bewegen. Dazu braucht man natürlich kompetente Ideen und auch eine Ahnung, wie man seriös organisiert. Die Organisiererei im Internet ist nicht das Richtige, wenn nur Unmut dabei herauskommt. Das kommt auch in den Medie zu kurz. Sie mecker viel aber sind zu inkompetent, wenn es um Ideen für konstruktive Lösungen geht, die auch fahrbar und überstehbar sind.
Die Organisation fängt für mich da an, wo ich schlichtweg niemanden brauche, der für mich etwas organisiert da ich ja selbst entscheiden kann was ich selbst mache und was davon ich, verantwortungsvoll, delegieren kann.
Wer das noch nicht kann, dem muss geholfen werden, denn alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung. Daher engagiere ich mich in lokalen Bürgerinitiativen und gebe mal Lernhilfen für Schülerinnen und Schüler, bin bei Behörendengängen sowie Schriftwechseln behilflich und erledige für die alleingelassenen Renterinnen und Rentern unserer Gesellschaft kleine Besorgungen, Instandsetzungen und widme auch ihnen meine Aufmerksamkeit. Letztes ist übrigens ein gesamtgesellschaftlicher Mangel.
@ Wolkenspalter, nein das möchten sie nicht, dass sie von Parteien bevormundet werden. Sie sind auf dem Holzweg!
Reden Sie mal mit den Menschen auf der Straße oder wie ich auf den Warenmärkten! Sie wollen selbst bestimmen wo es lang zu gehen hat!!
Falsch Wolkenspalter,falsch!!!
Ich werbe auf Märkten für eine DIREKTE DEMOKRATIE und ernte sehr, sehr viel Beifall von den Besuchern!!!!
Ich mache weiter Werbung für unsere Freiheit zur Selbstbestimmung!
Weg mit der PARTEIEN-DIKTATUR!!!
(geändertes Zitat):
“Falsch Frau Altmann, falsch!!!”
Wie soll dann die Gesetzgebung bei direkter Demokratie aussehen,jeder macht seine eigenen Gesetze, dann ist das Bundesverfassungsgericht aber erst richtig überlastet.@Gerda Altmann
@Kasandra
JAAAAAA…. stimme Ihnen voll zu!!!! Das wollte ich ausdrücken! BRAVO, bin bei Ihnen!!!!!
Doch Wolkenspalter, doch!
Volksbefragungen und Volksentscheide, das ist die DIREKTE DEMOKRATIE oder BÜRGERDEMOKRATIE!
Das ist ganz einfach zu bewerkstelligen!Selbstverständliche darf es keinerlei Abmachungen unserer VOLKSVERTRETER( Die wiederum vom Volk gewählt werden)hinter verschlossenen Türen geben.
Das Volk muß für das FÜR UND WIDER aufgeklärt werden!
Das oder die Völker müssen selbst bestimmen können!
Sind Sie Marktscheierin?
… scheinbar …
Können Sie bitte die Dauergroßschreibung ausstellen?
Es macht Argumente nicht größer, nur die Deutung der Hilfslosigkeit.
Zitat Gerda Altmann: »Das Volk muß für das FÜR UND WIDER aufgeklärt werden!«
Genau das ist das Problem dabei. Von -wem- aufgeklärt? Wem soll man die nötige Ahnung über komplexe Themen zutrauen? Etwa den Journalisten, die ihren Beruf deswegen wählten, weil sie sich in einen richtigen Beruf nicht richtig reinknieen konnten oder wollten? Oder den akademischen, Elfenbeinturmbewohnern wie Prof. Sinn, der für seine Aussagen keinerlei Verantwortung tragen muss?
Wenn ich Reportagen im TV ansehe mit Themen, wo ich mich auskenne, stehen mir oft die Haare zu Berge wegen falsch wiedergegebener Sachverhalte!
Hallo,@Klaus Sprengler!
“Laut unserer Verfassung müssen unsere Volksvertreter nach ihrem Gewissen abstimmen. Leider tun sie das nicht.”
Das könnte z.B. auch weniger am Koalitionszwang, als vielmehr daran liegen, dass sich ein Großteil unserer Politiker längst seines Gewissens entledigte.
Gruß,
Henk
Es wäre sicherlich hilfreich gewesen, wenn man einmal eine Quelle genannt hätte um das zu lesen, was Herr Gauck gesagt hat. Vielleicht wäre dann mein Interesse geweckt worden.
So erspare ich mir das lieber, verurteile das Gesagte also auch nicht weil ich auch für diese Äußerungen einfach keine Zeit mehr verschwenden will.
In “Bonn Direkt” wurde gestern Herr Schäuble befragt. Seine Antworten lassen vermuten, dass warscheinlich nur ER sich seine Lösung zur Krise im Kopf zurecht gelegt hat. In einem Nebensatz bekundete er dann auch Verständnis für all jene, die jetzt auf die Straße gehen. Vielen Dank, Herr Schäuble…
Was soll das Geplärre nach der “Quelle”?
Sie haben doch Internet. Der Typ geht durch alle Medien.
Nota bene:
Die Medien sind wesentlicher Teil des Systems und liefern den Partei-Konzernen die Gratis-Propaganda. Täglich. Rund um die Uhr. Die totale Berieselung, Verblödung, Vera*schung. Querfeldein von Bertelsmann bis Springer.
Eine korrupte Hand wäscht die andere.
Es werden noch viele 99%-Aktionen nötig sein, und die werden kommen!, bis dieses Kaperletheater abgefackelt wird.
Liebe ZDF-Redaktion!
Warum wird nicht endlich mal ein Buton “Gefällt mir” hier eingerichtet?
Bitte, bitte, tun Sie´s doch!!!
Danke
Schönen Gruß aus Niederbayern
Gerda
Dann bitte auch einen “Blödsinn”-Button.
@ (ZDF) Marcus Niehaves | 17. Oktober 2011 | 13:51 Uhr
Mein lieber Herr Niehaves,
mir geht es wie einigen anderen Teilnehmern auch:
Ich finde den Bericht oder auch die Meldung über diese Aussage von Gauck weder im ZDF noch in der ARD.
Klären Sie bitte die Teilnehmer und mich auf.
Wann und zu welcher Gelegenheit hat Herr Gauck diesen Satz gesagt?
Ich erwarte Ihre Antwort.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Auf einer Veranstaltung der Wochenzeitung “Die Zeit” hat Joachim Gauck die Debatte als unsäglich albern bezeichnet und daraufhin vorhergesagt, dass die Proteste bald abebben werden. Meine Formulierung ist eine Zuspitzung, da Herr Gauck die Demonstanten angesprochen hat. Das hätte ich klarer fomulieren müssen. Die Debatte findet aber auch auf der Straße statt und die Demonstationen weltweit sind ein großer Bestandteil dieser Diskussion. Ich wollte mit meinem Kommentar vorallem darauf aufmerksam machen, dass sich es viele Politiker jetzt zu einfach machen und auf den Protestzug aufspringen.
Hallo Herr Niehaves,
vielen Dank für den sehr treffenden Beitrag!!
Zur Verschuldung muß ich Ihnen aber sagen, dass wir einen Fehler im Geldsystem besitzen, der eben genau immer diese Verschuldung braucht.
http://www.ehrenhauser.at/lang/de/blog/unser-geld-entsteht-durch-verschuldung/
Unser Land hat genug kluge Menschen, die schon 1998 für ein anderes Geldsystem plädierten. Nämlich z.Bsp. Professor Huber von der Uni Halle.
http://www.soziologie.uni-halle.de/huber/publikationen.html
Das die Politik dies nicht erkennt, wird mehrere Gründe haben, die ich hier nicht spekulativ darlegen möchte. Wir alle wissen wie abgehoben Politiker schon seid langem sind.
Ich finde Herrn Gauck diesbezüglich als genauso arrogant und abgehoben! Da man die überwiegend jungen Menschen in der Occupy Bewegung ernst nehmen sollte. Den junge Menschen haben heutzutage kaum noch Chanchen wie ihre Generation zuvor! Die Armut und Ausbeutung nimmt immer mehr zu. Das Geldsystem ist total ungerecht und bedingt immer die Umverteilung von unten nach oben.
Im übrigen ist Herr Gauck für mich ein Wendehals. Und gerade diese Leute sind gefährlich und nicht ehrlich.
Man lese nur bei Wikipedia was dort über Gauck geschrieben steht. Insbesondere seine Herkunft.Mir gibt die zu denken, da Ideologien ja auch in Familien immer weiter gegeben werden.
Das Politiker jetzt auf diesen Zug aufspringen liegt eigentlich auf der Hand. Es geht um Machterhalt, um Wählerstimmen, Privelegien und viel Geld. Das ist aber doch dann nicht mehr als Heuchelei im Eigeninteresse.
Wenn unsere Kinder und Enkel friedlich in einer intakten Umwelt leben wollen, muß das Geldsystem geändert werden. Die Geldschöpfung gehört endlich wieder in eine Demokratisch kontrollierte (Öffentliche) Hand. Sonst enden wir alle wieder in einer Diktatur!
Alternativen gibts genug im Internet. Man muß nur endlich einmal darüber diskutieren! Sonst sehe ich düsteren Zeiten entgegen.
Ich fand auch keine meldung zum Satz von Gauck,aber der Inhalt ist dennoch interessant,worüber es zu diskutieren gilt.
Mit den besten Grüßen aus HVL
@Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen
Bockschuß, Herr Gauck,
aber gut, auch er darf selbstverständich eine Meinung haben.
Die Protestierer sagen doch nur, so geht es nicht weiter. Banker und Politiker bitte aufwachen.
Bis jetzt sagt aber noch niemand, wie er bei aller Neu – oder Umverteilung nur das Geld ausgibt, was wir im Staatssäckel haben.
Die Politiker reden zwar vom Sparen, sie tuns aber nicht.
Deshalb ist und bleibt der Protest auf der Straße wichtig.
Tomca, Sie braver Mensch: “Banker und Politiker bitte aufwachen.”
Wenn Sie wüssten, wie hellwach die sind! Ganz im Gegensatz zum schnarchenden Deutschen Michel…
Und eine Gebrauchsanleitung wollen Sie auch noch: “Bis jetzt sagt aber noch niemand, wie er bei aller Neu – oder Umverteilung nur das Geld ausgibt, was wir im Staatssäckel haben.”
Indem man die Parteien abschafft und die Banken enteignet.
Fazit: Eine “Schweiz 2.0″ – Wir schreiben das Jahr 2011 und leben nicht mehr als Analphabeten im Mittelalter…
Mein lieber Nordfriese, wenn wir das so machen, können wir uns gleich um die deutsche Eiche setzen und einen Ting abhalten.
Willkommen im alten Germanien.
Im alten Germanien ist es sicherer als im kaputten Brüssel.
Wie es auch in der alten Schweiz seit Jahrhunderten (!) sicherer ist als in Rest-Europa.
Tillmann, du bist doch sonst nicht so ängstlich.
Tomca, ganz recht. Trotzdem spring ich nicht von der Brücke, nur weil ein paar Bekloppte schon im Sturzflug sind…
@Nordfriese
Jawohlll…ich bin dabei, die Parteien abzuschaffen! Ideologien haben längst ausgedient! Der Bürger kann sich auch anders vernetzen und organisieren.
@Tomca
Doch, Tomca! Sie sparen schon, aber bei den eigenen Leuten hier im Land! Da wird gespart!
Für die Schulden der Euro-Staaten und der Banken, da wird nicht gespart!
Das ist der große Unterschied der die Menschen auf die Palme bringt!
Nochmal zur Quelle. aktueller Focus
Quelle war falsch, es war die Regionalzeitung.
In Kürze kommen die Billionen (mit B) für die Rettungsschirm-Bankrotteure in Spanien, Italien und Frankreich hinzu.
Eine kriminelle MEGA-KONKURS-VERSCHLEPPUNG, die nur noch per EUdSSR-Diktatur zu “managen” ist, sofern man die Parteien ungehindert gewähren lässt.
Das hat System; nach dem Motto: “Die USA haben 12 Billionen Schulden. Also gründen wir die VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA. Dann können wir noch mal richtig die Sau rauslassen. Nach uns die Sintflut.”
Ja, das ist die Richtung!
Das kleine Griechenland ist inklusive seiner ekelhaften Waffengeschäfte nur ein Ablenkungsmanöver vom grossen Eisberg!
Die Musik spielt längst auf der Titanic. Aber nicht mehr lange.
Es gibt ja noch eine letzte Hoffnung:
Dass Merkel und Sarkozy mit einem letzten Rest gesundem Menschenverstand die alten FRANCS und D-MARK schon längst wieder neu gedruckt haben…
Sollte das so sein, dann tippe ich auf einen Bekanntmachungstermin, an dem niemand reagieren kann; Weihnachten und Silvester fallen auf praktische Wochenenden…
EUdSSR: dann will ich aber auch Zar Putin haben.
Mist ist dann nur, das unser Blog sofort gesperrt wird und einige von uns in den Gulag wandern.
Den Putin hat die SPD schon in die EU eingeladen.
Kein Witz; Russen-Spezi Gerhard Schröder öffentlich im Spiegel, ein weiteres Kapitel der täglichen Realsatire.
EUdSSR wird dann “Heiliges Brüsseler Reich deutscher Steuernation”.
Mal gespannt, wen Papa Ratzinger zum Kaiser krönen wird.
Ave Mafia Sancta
In deutschland gibt es genug “alberne proteste”, damit sollte man doch mehr beschäftigen.
Wenn seit wochen die medien von morgens bis in die nacht uns mit “untergangskrisen” bombardieren, sollte sich niemand wundern, wenn das volk langsam auf die strasse geht.
Die angst wird immer grösser, das das system aus dem ruder läuft und die kleinen leute, wie immer, alles ausbaden müssen.
Griechenland hat ein problem, nun gut. Aber wie groß und wirtschaftlich stark ist dieses land? Kann man realistisch glauben, das dieser winzling das system torpediert?
Wieso bringt man die banken nicht dazu, was diese mit jedem kleinen schuldner machen? Ist ein kredit faul, so verlangen sie mehr sicherheiten! Griechenland hat genügend sicherheiten, aber leichter ist es die politiker unter druck zu setzen, wie man sieht.
Die proteste sind richtig, erst jetzt merken die poitiker, dass sie hier eine langsam aber sicher, eine soziale schieflage provozieren.
Hallo @EugenO
Es geht eben nicht um Griechenland oder so. Das Geldsystem ist im Zusammenbruch. Wir haben ein fehlerhaftes Geldsystem was immer auf Schulden, sprich Kredit, basiert. Es stammt aus dem Mittelalter und diente der Versklavung der Menschen.
http://www.soziologie.uni-halle.de/huber/publikationen.html
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1178969/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1178969/
und hier mal die Parallelen zu 1929
http://www.forum-systemfrage.de/Aufbau/ca/42n/ca42n.php?df_name=caDF40&tbch=ca&schp=rnachfrZ&ordner=42n
Wir brauchen ein anderes Geldsystem, welches demokratisch transparent ist und ohne Kredit/Zinsen geschöpft werden muß.
Kein Staat der WElt kann seine SChulden je zurück bezahlen!! Wir brauchen ja die Schulden, sonst funktioniert das Geldsystem nicht mehr. Und da jetzt alle, Private, Wirtschaft und Staat verschuldet sind, ist es im Zusammenbruch. Und Merkel tut das gleiche wie Brüning. Wie fatal. Deswegen stehen die Rechten wieder in den Startlöchern!
Sorry, lieber Gauck und Co!
Leute, die behaupten, sie hätten es immer schon gewusst, aber vorher nichts dagegen getan haben, und erst jetzt hervorkriechen, um sich wieder profitabel ins Gedächtnis zu rufen, brauchen wir nicht!! Lösungen sind gefragt, aber die hat anscheinend keiner. Aber keine Lösung zu haben (und da ist die Piratenpartei nicht besser als die Etablierten, nicht besser als Herr Gauck, nicht besser als “die Weisen”) ist auch keine Lösung.
Gibt es denn keinen Studierten Menschen auf dieser Welt, der ein wenig Licht ins Dunkel bringt? (Ok, vielleicht gibt es einige, kommen jedoch gegen die ganze verlogene Lobby- und Polit-Klüngelei nicht an…)
“Nichts-Sagen”, nur um was gesagt zu haben, bringt aber auch auch nichts. Dann lieber mit den Worten von Dieter Nuhr: “Wenn Du nichts zu sagen hast, einfach mal Fresse halten.” (PS: Würde Manchem/Mancher hier auch mal gut tun
)
-”Allem Anfang …”
Sehe ich anders: Man braucht keine “Lösung(en)”* präsent zu haben, um auf [offensichtlichSTe] Missstände aufmerksam[!] machen zu “dürfen”..!
Allein[!] die ["demonstrative"/"öffentliche"] “Anzeige” jener mMn aller [gesellschaftlichen] Ehren wert..!
*”SO nicht” oder “EINSICHT ist der erste[!] Weg …”
Lieber @whim,
doch es gibt diese schlauen Leute, die Lösungen anbieten!!! Die werden eben nur nicht gehört.
Wir haben einen Fehler im Geldsystem. Bitte bei meinen vorherigen Posts schauen.
Und wir haben genug Menschen, die sich mit Lösungen befassen! Einer schon 1998, Professor Huber von der Uni Halle. Die Politiker wollen nur nicht das bestehende System ändern. Da sie nicht mehr unabhängig sind, sondern sich an die Finanzelite verkauft haben.
http://www.geldmitsystem.org/
http://www.iablis.de/iablis_t/2011/hoermann11.html
@ Niehaves | 17. Oktober 2011 | 16:16
Danke für den Hinweis, Herr Niehaves.
Ich werde mich kundig machen.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Die Finanzkrise ist eine Systemkrise. Gründend auf den exponentiellen Zinseffekt des Schuldgeldsystems.
Polarisationen/Schuldzuweisungen werden nichts bringen, denn das gleicht dem, als wollte man aus einem Rührei die Eier wieder ganz heraus holen aus dem es gemacht worden ist.
Das die Volksvertreter jeglicher Couleur und die Banken, bzw. deren Lobbyisten, in der Vergangenheit aber ein unseliges Kartell beim Schuldenmachen im Schuldgeldsystem gebildet haben, ist unzweifelhaft. Doch anders geht es auch nicht in diesem System. Denn die Schulden des Einen sind der Guthaben des Anderen! Die kurzzeitig gewählten Volksvertreter wissen teils aus Unkenntnis, teils aus Naivität rein Nichts um dieses sehr komplexe Schuldgeldsystem. Und so werte ich auch das Daherreden vom lieben Herr Gauck als das was es ist: Daherreden.
– Doch wer hat heutzutage, am Verfallsende des Schuldgeldsystems, schon noch nennenswerte Zinsgutschriften??
Die Lobbyisten der Finanzindustrie wissen aber mit Sicherheit was sie reden und zu wem Sie reden. Ist schließlich Ihr Job. Für Ihren Arbeitgeber und für die Anleger. Von denen sicherlich auch einige blogteilnehmer anwesend sind. Die am Jahresende sich bestimmt wie ein Schnitzel freuen über den Kontoeingang von Zinsgutschriften, gelle
Das aus den letzten Jahrhunderten stammende Schuldgeldsystem bringt nicht nur Schulden, sondern hat auch Schuld: Es bedient über die Jahrzehnte die Privilegierten der und deren Pfründe. Anderweitige Schuldzuweisungen zwischen Volksvertretern hin oder her oder umgekehrt, tragen nur dazu bei diesen Tatbestand zu verwischen.
Es scheint ganz offensichtlich schick zu sein, weltweit vernetzt auf die Straße zu gehen und gegen die bösen Banken und deren Manager zu demonstrieren. Darüber freuen sich natürlich in erster alle linken Gruppen, allen voran die Organisatoren von Attac und deren Helfershelfern.
Ganz allgemein gesprochen, ist den führenden Politikern weltweit aber die Fähigkeit abhanden gekommen, wirklich zu f ü h r e n und damit die Richtung anzugeben. Diese Führungslosigkeit aber ist es gerade, die die Wirtschaft und auch die Finanzwelt lahm legt. Dabei wird völlig übersehen, dass durch diese Handlungsunfähigkeit der Wirtschaft täglich Milliardenwerte entzogen werden, die einer Kapitalisierung der Unternehmen nicht mehr zur Verfügung stehen. Das alles zu lasten einer weltweiten Erholung, die so dringend benötigt wird.
Archimedes,
zwar war Ihr alter Namensvetter kein Denker, aber zumindest doch ein kühler Rechner. Ich bezweifle sehr, dass der vor über 2000 Jahren noch einen ” F ü h r e r ” gebraucht hat.
Heute, im 21. Jahrhundert braucht kein Mensch in Europa mehr einen Führer. Nicht einmal mehr P a r t e i e n und deren korrupte Seilschaften aus Banken und Lieferanten von Staatsaufträgen, die aus der Steuerkasse bezahlt werden.
Wo Bürger ihre Steuern selber erwirtschaften können, da können sie die auch selber wieder ausgeben; siehe Schweiz.
Die Lösung heute ist eine “Schweiz 2.0″ – wir schreiben das Jahr 2011 und leben nicht mehr als Analphabeten im feudalen Mittelalter.
Wenn plötzlich Parteipolitiker wie z.B. Gabriel, Özdemir und andere (auch aus der CDU/CSU) plötzlich die Motive der Occupy-Bewegung teilen, dann muß man doch fragen warum die Banken-Zockerei nicht zumindest dort verhindert wurde, wo ausgerechnet unsere Politikerkaste einen direkten Einfluß hat, nämlich bei den Landesbanken. Dort gab und gibt es wahrlich Skandale genug; vorsichtig geschätzt sind seit 2001/2 sage und schreibe etwa 40 (!) Milliarden Euro in den Sand gesetzt worden. Für die mußte bzw. muß noch der Steuerzahler aufkommen; klar, wer sonst ? Auf keinen Fall die beaufsichtigenden Politiker von CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne. Damit kein Irrtum aufkommt, es geht quer durch unsere Bundesländer: BayernLB, WestLB, Helaba, HSHNordbank, NordLB, LBBW (Baden-Würtemberg). Bleibt wirklich nur Eins: die ganze unfähige und korrupte Bande zum Teufel jagen….
möchte nur noch schnell das Sprichwort “vom Bock der zum Gärtner gemacht wird” hinterherschieben…
Ja Ramses,
und man muss sich fragen, WARUM denn die sogenannte Opposition in der deutschen Einheitspartei CDUFDPSPDGRÜNE im Bundestag für den “Rettungsschirm” gestimmt hat…?
Und dass mir keiner dieser Typen mit den abgedroschenen Ausreden daherkommt kommt. Ich kann die Lügen nicht mehr hören!
Schade, das war ein Griff ins Klo.
Der gute alte Mann scheint in seinen Sphären wohl eben doch nicht mehr ganz die Bodenhaftung zu haben. Schade eigentlich, aber es mag wirklich dem Alter geschuldet sein.
Einspruch, ehrenwerter Bürger!
STÉPHANE HESSEL ist 93 Jahre alt! 93 Jahre!
Der elegante und kluge Herr, Ex-UNO-Botschafter, ist die Gallionsfigur der aktuellen französischen Résistance… (und war es schon in der Nazi-Zeit und deshalb im KZ)
Hunderte Videos auf YouTube unter “Stéphane Hessel Empört Euch”… Er spricht perfekt deutsch,
oder unter “Stéphane Hessel Indignez-vous” auf französisch; ist viel besser und auch für aufgeklärte Nicht-Franzosen leicht verständlich, weil langsam (93), klar und deutlich!
Solche Leute braucht Deutschland – anstatt Gauck & Co.
Es ist jetzt an der Zeit, ja es ist sogar höchste Zeit, dass sich der Papst endlich auch noch zu diesem Thema
meldet – denn wenn es noch einen Experten gibt, der zu dieser Problematik noch etwas Fruchtbares und Zielführendes sagen kann, dann er.
Jetzt versuche ich mal, in seinem Kopf zu denken und es hier niederzuschreiben. Er würde zu uns sagen:
Liebe Brüder und Schwestern:
Ihr müsst euch keine Gedanken über diese Finanzsituation machen; diese ganzen monetären Zusammenhänge auf dieser Welt sind ja so furchtbar kompliziert – und es handelt sich hier auch nur um weltliche, um profane Dinge, welche selbst der heilige Geist nicht mehr durchschauen kann.
Ihr müsst vielmehr zurückkehren zu dem Glauben – denn der Glaube ist ja so einfach und so unkompliziert!
Und an dieser Stelle gebe ich euch noch als Trost und Segen die Worte von Matthäus 6 mit auf euren Weg:
_Seht die Vögel unter dem Himmel an; sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in den Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch….._!
Amen
Wahrscheinlich lag ich hier mit meiner Gedanken- und Gehirntransformation zum heiligen Vater nicht sehr weit von der Realität entfernt.
Zu diesem Thema fällt mir jetzt wirklich nichts mehr anderes ein, als zu versuchen, es ad absurdum zu führen.
Mit den besten Grüßen
D. Ackermann
“_Seht die Vögel unter dem Himmel an; sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in den Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch….._!” Zitatende.
Zweitausend Jahre alte, aber dennoch wahre weise Worte… Und Banker dürften sich mehr als andere davon angesprochen fühlen… @D.Ackermann
Gut, mal daran zu erinnern.
@silberdistel
Sie meinen also u. a., dass mein “Onkel Josef” (Jux) von der DB ohne zu säen doch einiges erntet und in seiner Scheune sammelt?
Gruß D. Ackermann
Herrlich @Dieter Ackermann,
seit es die EU gibt, sind Satire und Realität nicht mehr zu unterscheiden.
Herr Gauck leugnet doch seine eigene Historie, wenn er Menschen, die sich engagieren, als unsäglich albern bezeichnet.
Herr Gauck sollte es eigentlich besser wissen. Schade, das dem Mann in Interviews nicht die richtigen Fragen gestellt werden. Den Mann würde ich so nackig machen, dass er es nicht mehr wagen würde, seine schäbigen Dienste als Redner, Vorträgler und Medienaktivist anzubieten. Einfach deswegen nicht, weil ihn niemand mehr bucht. Wer, ich frage wer, will dieses überhebliche salbatern dieses Menschen hören?
Sicher nur jene, die ihn für seinen fragwürdigen Verdiensten sowie seine kindlich-naiven Publikationen ehren. Beinahe wäre dieser Kasper Bundespräsident geworden.
Dem kann ich nur beipflichten. Herr Gauck ist sicher der Ansicht, dass er ge(er)hört werden will. Lieber Herr Gauck, dies ist nicht so. Dank Gottes Gnade blieb uns Ihre Präsidentschaft erspart. Wir brauchen keinen selbstverliebten Besserwisserschnösel, der aus der vierten Reihe krakeelt, sondern Menschen, die anpacken. Betonten Sie nicht im Tagesspiegel vom 30.12.2010 die Notwendigkeit eines stärkeren politischen Engagements der Bürger? Jetzt finden Sie das unsäglich albern? Vielleicht sollten Sie einfach ins Altersheim gehen, da können Sie dann Ihre Altersgenossen mit Ihren Ergüssen beeindrucken. Wir wollen auch an eine Zukunft glauben und uns nicht dem Gutdünken der Mächtigen ergeben. Auch wenn dies bedeutet, wie Don Quichotte den Kampf gegen die Windmühlen aufzunehmen.
… ihr verdaddelt hier ne Menge Zeit … bemerkenswert …
Dreh dich rum und schnarch weiter.
Du doch auch! Wobei die Menge immer relativ zur Zeit steht.
Jetzt machen PARTEIEN und MEDIEN auf Scheinheiligkeit.
Beispiel ZDF-Heute 19 Uhr…
Jetzt empören sich alle über die “Kasino-Bänker” und “fordern” eine Trennung von Investment- und Geschäftsbanken…
Als sei DAS das Problem. Eine dummdreiste Vera*schung!
Bis vor drei Tagen haben alle PARTEIEN und MEDIEN noch den “Rettungsschirm” verteidigt, gegen den Willen der Bürger, und EU-Gegner pauschal als Terroristen verleumdet.
Ist den [...] in den MEDIEN ihr [...]-Job wichtiger als ihr Gewissen?
____________
ZDF heute.de: Wir bitten darum, auf Vokabular, das sich auf die NS-Zeit bezieht, zu verzichten. Harte Kritik sind wir ja gewohnt, aber wir müssen uns nicht derart schmähen lassen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Werte ZDF-Redaktion,
es lag mir fern, Sie zu “schmähen”; ich habe nur Mitleid mit Ihnen. Ich würde Ihren Job nicht für das 10-fache Gehalt machen…
Ich glaube, das wird aus dem “NS-Vokabular” deutlich; was übrigends die NS-Zeit nicht für sich alleine gepachtet hat
Herr Gauck hat zweifellos das Recht auf eine eigene Meinung – ebenso wie die Rating-Agenturen. Ich selbst habe deren Kreditwuerdigkeit auf Ramschniveau herabgestuft – was allerdings keine Meinung ist… sondern Erfahrung.
Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Dies betrifft jedoch nicht Menschen, die sich von Dritten, für ‘ihre’ Meinung dann bezahlen lassen. Verstehst Du?
@Hugo
Ich hatte vor 10 Jahren mal Einblick in eine Frankfurter “Börsenbank” und dort ein paar Wochen die Analysten des Chef-Volkswirts begleitet…
Diese Leute hätten genauso gut eine Runde Poker spielen können… weltfremde, krankhafte Zocker, Null-Komma-Null Ahnung von Realwirtschaft… null Gramm Hirn im Kopf… seitdem benutze ich Banken nur noch zur Domizilierung meiner Strom- und Telefon-Rechnungen…
Trotzdem hat @Moritz Paris recht: DAS ist nicht das Problem.
Wer sein Geld freiwillig einer Bank anvertraut, ist selber schuld!
Das Problem ist das gemeinsame korrupte Milliarden-Poker von Politikern und Bankern.
So ganz falsch ist das “albern” nicht.
“Occupy Wall Street” ist sicher ein kleiner Fortschritt, aber viel zu harmlos, viel zu spät.
Weite Teile des Finanzsektors haben extrem parasitäre Züge, vergleichbar mit dem Großteil des Adels früher. Diese Teile müssen intensiv und konsequent bekämpft werden, auch wenn die Abgrenzung zur konstruktiven Finanzdienstleistung nicht immer einfach ist.
Ich stelle mir die Demonstrationen von heute zur Zeit Ludwig XVI vor. Die Wache der Bastille hätte sich kaputtgelacht, wir hätten immer noch die Adelsherrschaft und die französische Revolution wäre nur eine unbedeutende Revolte geblieben.
Eben! Deshalb wird es bei der koffeinfreien und nicotinarmen US-Version auch nicht bleiben…
Googeln Sie mal nach der Übersetzung der heiligen Marseillaise.
Dann haben Sie eine Vorahnung von dem, was noch kommt
Joachim Gauck wäre sicher ein guter und würdiger Bundespräsident geworden. Aber hier irrt er. Die Mißstände im Bankenwesen und die Versäumnisse korrupter Politiker sind so haarsträubend, daß man nur protestieren kann. Die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz ist nicht mehr gegeben, der Fleißige und Sparsame bezahlt für die Verschwendung des Scharlatans. Und da sollen wir tatenlos zuschauen?
Und wie passt das mit Gauck als Grüssaugust zusammen?
Über die – zu Recht sehr hinterfragbare Wortwahl – kann man sich streiten. Über die Sache sollte man differenzierter denken. Nach dem Zusammenbruch der Blöcke, nachdem bestimmte terroristische Bewegungen sich auch nicht so zum Feindbild eignen – wie es vielleicht manchen lieb gewesen wäre – ist man auf der Suche nach einem neuen Feindbild. Scheinbar kommen wir Deutschen nicht ohne aus. Geschichtlich lässt sich das sehr gut belegen. Und scheinbar wiederholt sich die Geschichte immer wieder. Also die Banken. Wer sind die Banken? Sind das nicht die Kunden? Ohne die sie nicht existieren könnten? Also wir alle?
Produkte, die die Kunden nicht wollen floppen. Also wurden gierige Bankkunden mit den Produkten bedient, die sie haben wollten. Und jetzt sind die Folgen dieser Gier da. Wohlgesagt: Der Gier dieser Kunden. Kunden. Nicht anonyme Institutionen. Konkrete Menschen mit konkreten Namen. Auch wenn sie vielleicht für konkrete Firmen / Organisationen etc. gehandelt haben.
Durch die Entfernung von einem Wertesystem, das noch bis in die 70/80iger Jahre des 20. Jahrhunderts billiger Spekulation irgendwie noch die Stirne bot wurde der Weg zur jetzigen problematischen Lage gebahnt. Wenn es nicht genug gierige Leute gäbe, die ohne viel eigene Arbeit reich oder reicher werden wollen gäbe es keine Interessenten für hochspekulative Anlagen, die jetzt ihre wahren Früchte zeigen: zerplatzende Seifenblasen. Wer so handelte sollte auch die Früchte seines Handelns ernten. Und diese konkreten Menschen sollten ihre konkrete Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.
Gerhard: “…ist man auf der Suche nach einem neuen Feindbild”
Wie wär’s mit “Parteien”?
Die beschäftigen sich europaweit mit dem Krümmungsgard von Bananen und den Warnschildern auf legal und legitim inklusive Wuchersteuern erworbenen Tabakwaren…
NICHT ABER mit der Regulierung betrügerischer Geldanlagen für suchtkranke Spieler – von Sparbuch-Omas bis Milliarden-Erben.
ERST RECHT NICHT mit der Zerschlagung der Bankenmacht, Geld überhaupt und exklusiv in Umlauf zu bringen. (Das ist nichts Neues; siehe Thomas Jefferson, US-Präsident vor 200 Jahren).
Wie kommt’s?
Weil Banken und Parteien ein- und dasselbe sind – systemrelevant!
Frei nach einem alten deftigen Bauernspruch:
“Die Tröge bleiben die selben; nur die Schweine ändern sich!”
Politische PARTEIEN sind multinationale Konzerne.
Diese Partei-Konzerne sind grösser als die weltgrössten Bank-Konzerne. Für alle Medien ein Tabu-Thema, obwohl für Jedermann halbwegs zu recherchieren.
Otto Normalo sieht davon nur die Plakatkleber und die grinsenden Visagen auf den Wahlplakaten.
Aber die Grossparteien sind seit Jahrzehnten nicht nur im eigenen Land aktiv, sondern wortwörtlich weltweit.
Obendrein sind diese Konzerne in der jeweiligen Spitze miteinander verwandt, verschwägert und bestens verknüpft. Über ihre “Stiftungen” und ihre “Dachkonzerne” in der EU. Alles finanziert mit Steuergeldern.
Google-Tipp für ungläubige Anfänger: “Parteinahe Stiftungen” und “Fraktionen im Europäischen Parlament”, ein erster Überblick in der koffeinfreien Wikipedia. Von dort aus viel Vergnügen im freien Netz…
Natürlich sind alle Parteien auch extern mit dem Finanzgewerbe und den Industriekonzernen verknüpft.
Schliesslich verwalten diese Partei-Konzerne den weltgrössten Geld-Fundus: Die Steuereinnahmen Hunderter Millionen Bürger einerseits, und die Steuerausgaben (Aufträge der Öffentlichen Hand) sowie die Verschuldung (gegen Wucherzinsen für das Geldgewerbe) andererseits. Von der Strassenlaterne in jedem Kuhdorf bis zu den Billionenkosten (mit B wie barbarisch) für die Ölfeldzüge am Ende der Welt. Und restlos alles, was dawischen liegt.
Fazit: Die grossen Partei-Konzerne kontrollieren mehr Geld (weltweites Steuergeld) als alle Banken dieser Welt zusammen. Das heisst: Eine handvoll Ober-Politiker manipuliert die “Finanzmärkte” – nicht umgekehrt!
Bin gespannt, wie lange sich die absolute Mehrheit der Bürger (Nichtwähler und inkonsequente Protestwähler) dieses verlogene Theater noch bieten lässt.
Der Krug wird solange zum Brunnen getragen, bis der Träger mit dem Krug zusammenbricht.
Die Protestbewegung ist nicht monostrukturiert. Die nicht sichtbare große Mehrheit der Bevölkerung macht sich große Sorgen. Das zeigt regelmäßig das ZDF-Politbarometer. Der große gemeinsame Nenner mutet vielleicht etwas diffus an. Die Motivation zum Protest speist sich aus vielen Quellen, sogar sich widersprechenden weltanschaulichen Sichtweisen, von Sarah Wagenknecht über Gabriel, Trittin, Schäuble und in Teilaspekten bis in die FDP hinein, wenn Brüderle verurteilt fehlkalkuliertes Risiko der Banken Steuerbürger zu tragen hätten. Gemeinsam ist aber die Ansicht, daß dem systemischen Blutkreislauf der Realwirtschaft Regeln aufgegeben werden müssen, da sich das Blut nicht immer in die richtigen Bahnen schlägt. Vielleicht gibt es einen gemeinsamen Nenner dahin gehend, daß für die Finaz-, Bank- und Börsenmärkte auch die Regeln, ja vielleicht sogar die Ehtik der sozialen Marktwirtschaft analog geltend müßten.
Was denn für eine Ethik? Ich kann keine Ethik erkennen, nirgendwo, obgleich ich mit der Definition von Ethik wohl vertraut bin.
Melzer, hilf mit suchen: An welcher Stelle, wo und wie, kannst Du in dieser Gesellschaft ein sittliches Verständnis (Ethik) ausmachen das dazu tauglich genug ist, als Vorbildfunktion zu dienen?
“Sozial ist, was Arbeit schafft” bzw. “Die Wirtschaft muss brummen, dann gehts allen gut” ist noch keine Ethik – stimmt.
Noch eigenartiger ist ja, wenn sich eine Volkswirtschaft nach dem Bruttosozialprodukt orientiert. Also dem Wert der aussagt, wie gut es uns doch allen geht. Wem interessiert bei diesem Trugwerk schon die Verdienstverteilung, und das darin liegende Ungleichgewicht.
“Sozial ist, was Arbeit schafft” ‘ist nicht zufällig das propagandistische Banner einer asozialen Marktpolitik’. Bisher hat auch diese Floskel vorzügliche Dienste geleistet. Entnommen wurde diese Floskel übrigens von einem Eisentor aus Buchenwald (wundert das wen?), auf dem zu lesen ist: “Jedem das Seine” Aberwitzig, das nach solch markigen Sprüchen eine (a)soziale Marktwirtschaft ausgerichtet wurde. Die Gläubigen dieser perversen Wirtschaftsform stört das nicht, deren Glauben ist gefestigt genug, mit allerlei Störungen fertig zu werden. Die Idioten haben schon immer die Scheiterhaufen ihrer Retter angezündet, oder haben sie gleich ans Kreuz nageln lassen.
@Katze… einfach mal über die einst in DEU geltenden soziale Marktwirtschaft informieren, der lag nämlich tatsächlich eine Ethik zugrunde. Leider hat sie unsere Gesellschaft mit den Politikern an der Spitze als Auslaufmodell dem Neoliberalismus geopfert. Und einer der maßgebenden Totengräber war ausgerechnet ein Sozi: Gerhard Schröder ! Man sollte sie wiederbeleben, ein Erfolgsmodell, welches in der Welt bewundert wurde weil es bis dahin einzigartig zwei angeblich unvereinbare Sektoren erfolgreich vereinte und bewies, daß sich diese keineswegs ausschließen: sozialer Anspruch und Marktwirtschaft. Allerdings muß sie von der Bevölkerung und seiner politischen sowie wirtschaftlichen Führung gewollt sein und gemeinsam getragen werden. Der üble Begriff Gewinnmaximierung kommt dort allerdings nicht vor und das ist vermutlich die Bremse für eine freiwillige Beteiligung der Wirtschaft, Industrie sowie des Banken-/Finanzsektors. Also muß man diese Herrschaften zwingen. Fehlen nur derzeit die Politiker mit genügend Rückrat, das wieder durchzusetzen wie Anno Tobak Ludwig Erhardt mit Unterstützung von Personen aus (man staune) allen damaligen Parteien und Gruppierungen.
Wir alle haben die soziale Martwirtschaft beerdigt. Lassen sie sie bitte ruhen. Ich selbst würde es sehr schade finden, wenn die einzige Weitentwicklung einer Gesellschaft darin begründet ist, ihre alten Werte zu exhumieren.
Fakt ist: Wir haben deshalb keine soziale Marktwirtschaft (mehr), weil sie schlicht und einfach niemand haben wollte. Die Bürger nicht, welche die Politiker wählten, die das “Erfolgsmodell” heruntergewirtschaftet haben, die Politker nicht (welche von den Bürgern gewählt wurden) und die wirtschaftenden Arbeitgeber ebenfalls nicht.
Du meinst sicher eine Zeit, in der selbst ungelernte Arbeiter sich, ihre Frau sowie den Kindern ein angenehmes Leben von ihren erwirtschafteten Verdiensten zu ermöglichten. Mittelklassewagen (auf Pump), Haus (auf Pump) und alle anderen Annehmlichkeiten (auf Pump). Irgendwie scheint das alles nicht richtig funktioniert zu haben, meinst Du nicht auch?
Unsinn, das Gegenteil ist der Fall: heute haben wir eine Pump-Mentalität. Damals gab es das nur marginal. Allerdings waren sich die Menschen damals nicht zu schade sich den A….. aufzureißen wenn sie sich etwas anschaffen wollten; von wegen mal schnell Schulden machen. Diese Mentalität war im Gegensatz zu heute wenig verbreitet. Und die soziale Marktwirtschaft wurde schon gar nicht heruntergewirtschaftet, sie wurde von naßforschen, aalglatten Politikern des Typs Schröder, Westerwelle und ihrer Wirtschafts-Pendants auf kaltem Wege zugunsten ihrer Klientel abgeschafft (der deutsche Michel hat es nur mal wieder zu spät geschnallt). Es gab seinerzeit weder Konjunktur- noch Finanzblasen sondern Realwirtschaft. Alles war abgedeckt durch Arbeitskraft, Produktion und geschaffene Werte, schon vergessen ? Außerdem: “alt” ist kein Kriterium für Werte bzw. Ethik, diese unterliegen gewöhnlich keinem Zeitgeist, das solltest selbst Du wissen !
Im Übrigen bin jederzeit offen für eine neues Gesellschaftsmodell, wo der soziale Aspekt nicht zu kurz kommt, jedoch nicht in dem von den Banken verstandenen Sinne, daß Verluste “sozialisiert” – die Gewinne aber durch das angebliche Risiko (welches Risiko?) gerechtfertigt und exklusiv eingestrichen werden wie derzeit praktiziert.
Richtig, die Währung muss durch Arbeit und nicht durch Geldproduktion geschtützt werden. Nur Waren und Dienstleistungen sin dnoch ein Garant dafür, wie viel eine Währung Wert ist. Beimischung von Gold und Silber wäre nicht zu verachten dabei.
Gold und Silber nutzt mir gar nichts. Es sei denn, jemand soll für diese Metalle anschaffen gehen und mir dafür dienlich sein. Wenn nicht, dann gibt es immer noch die elementare Möglichkeit, Gold wie Gold und Silber wie Silber aussehen zu lassen.
Ja, eine Währung müsste eigentlich durch Arbeit und nicht durch reine Produktion von Zinsgeld erwirtschaftet werden. Arbeitszeit ist Lebenszeit. Gibt es plausible Gründe, die Lebenszeit von Menschen in unterschiedlicher Höhe zu vergüten? Und bitte, keine Beispiele überflüssiger Qualifikationsmerkmale.
Ich weiss ganz genau was passiert ist, und habe nur einen anderen Blick auf die Dinge. Dieser Umstand soll uns beide hier nicht entzweien. All die Dinge die Dich stören, stören mich auch – das ist doch überhaupt keine Frage.
Wir werden also Ausschau halten müssen nach jenen, die sich an diesen Dingen gar nicht stören, weil sie sie ja zu ihrem Eigennutz dahin gebogen haben. Denn wir beide brauchen uns in nichts mehr überzeugen, was der Vergangenheit angehört. Um das Gestern haben sich andere gekümmert, um das Heute kümmern sich ebenfalls andere. Soll sich Morgen wieder jemand um etwas kümmern, das in die eigene Hand gehört?
@Katze… und Kollegen:
Stand über den KZ-Toren nicht “ARBEIT MACHT FREI”?
Es reicht jetzt, dass die leeren Worthülsen aus dem volksverdummenden letzten Jahrhundert weiterhin und ungebeten von allen Parteien wiedergekäut werden!
Dummwörter wie Wohlstand und Wachstum inklusive.
Im 19. Jahrhundert hat auch keiner die Ideen aus dem 18. Jahrhundert wieder aufgewärmt.
Die 99%-Aktion und der Piraten-Haufen sind ein notwendiger Anfang – aber noch längst keine Lösung. Bevor man neue Pflanzen sät (welche überhaupt?), muss erst mal das Unkraut mit der Wurzel entfernt werden.
Gartenfreunde (ausser den GRÜNEN, die sind inzwischen selber Parasiten) können ein Lied davon singen…
Der Herr Gauck ist ja Pfarrer, von daher wundert mich sein Statement doch etwas. Denn ich finde es weitaus naiver und auch ein wenig albern, anzunehmen, dass ein “höheres Wesen” irgendwo im Himmel existiert und unsere Geschicke schon gut lenkt, als anzunehmen, dass der Souverän, die Bevölkerung, seine eigenen Geschicke weitaus besser regeln könnte als er es derzeit tut. Und genau darauf will die Protestbewegung ja hinaus.
Wenn ich es mir recht überlege, habe ich von Herrn Gauck aber eigentlich noch keinen einzigen klugen oder inspirierenden Satz gehört, meiner Meinung nach wird der Mann grandios überschätzt. Sein Urteil hat für mich daher keine größere Bedeutung als die Meinung des Kochs, denn ich vorhin bei #occupyhamburg traf, und der sich im Gegensatz zu Gauck hoffnungvoll und optimistisch über die Bewegung äußerte.
Gauck’s Schäfchen sind ja auch im Trockenen. Der Mann hat als Pfarrer ganz bestimmt schwerstarbeit geleistet und in seinen predigten das Konservative bewahrt. Einmal Pfarrer, immer Pfarrer – und so predigt er weiter.
Der Mann hat nicht nur keinen einzigen klugen ider inspirierenden Satz von sich gegeben, er hat in diesen Mustern auch gearbeitet. Es hat also spezifische Gründe, warum jemand wollte, dass dieser Überflieger sich um die Stasi-Akten kümmert. Und was stellen wir nach 20 fest: Ehemalige Stasi-Mitarbeiter tummeln sich im Staatswesen und erfreuen sich stattlicher Pensionen.
Gut gemacht, Gaucki – hast es geschafft, vielen etwas vorzugauckeln – aber eben nicht allen. Aber das war auch nie nötig.
Herr Gauck wird es sich nicht nehmen, weiter zu diskutieren und während dessen wird er mehr von der Problematik verstehen, so das sihm am Ende seine eigenen Äußerungen albern vorkommen werden – und das sagt er dann auch. Abgesehen davon ist es eher als Herrn Gauck zu analysieren dafür zu sorgen, das der Anfang sich nicht im Frust auflöst.
Moment mal. Der feine Herr Gauck kommt also selbst, aus eigenem Antrieb irgendwann mal zu der Erkenntnis, das seine eigenen Äusserungen albern waren? Und dann lässt er uns irgendwann an diesen Weisheiten teilhaben? *kichert*
Das klingt nach: “Macht nicht’s, er übt ja noch und ausserdem ist irren menschlich. Darf er trotzdem bleiben wo er ist, oder kann ihn jemand bitte noch verantwortungsvollere und noch höher dotierte Aufgabenbereiche zuweisen?
Was ich nur noch nicht kapiere ist: Wieso ist es Aufgabe von Herrn Gauck zu analysieren? Wieso hat er dafür zu sorgen, das der Anfang sich nicht im Frust auflöst? Das ist doch unsere Aufgabe und nicht seine. Vor allem wenn er die Anfänger dieses Anfangs schon jetzt so unsäglich veralbert?
Was soll so ein alberner Blog erreichen?
Da wird über Meinungsfreiheit und Gewissensfreiheit gestritten und anderen die Meinung verboten, nur weil sie einem nicht passt. Das ist wahrlich albern. Drei Worte werden aus einer Meinung herausgenommen und dafür der Mensch beleidigt, diffamiert und in Frage gestellt. Wie erbärmlich!
Noch vor einiger Zeit wurde der Mann von allen in diesem Blog bejubelt und gefeiert. Warum eigentlich und mit welchem Ziel?
Nach meiner Meinung sind diese Proteste ein Kampf gegen Windmühlen. Der Protest gegen Schlagworte wie “Banken”, “Politik” und “Märkte” ist wahrlich albern.
Hinter diesen Schlagworten stehen Menschen, denkende, kreative, tätige Menschen. Denen gegenüber stehen andere Menschen, mit anderer Meinung zwar, deswegen aber noch lange nicht besser!
Und darüber können sich alle mal einen Kopf machen und ihre “Allweisheiten” verkünden.
Doch wie lautet einer der weisen Sprüche: Je mehr ich weiss, desto mehr weiss ich, dass ich nichts weiss.
Übrigens: Ich habe meinen Abgeordneten einer Partei gewählt damit er meine Meinung vertritt, die sich zum Zeitpunkt der Wahl mit seiner Meinung deckelte. Ich habe ihm nicht das Mandat gegeben plötzlich eine abweichende Meinung zu vertreten!
Das wusste dieser Abgeordnete schon vor der Wahl, sonst hätte er mit seiner Meinung auch nicht nach Deinem Munde geredet. Hätte er das nicht getan, hättest Du ihn auch nicht gewählt. Ich meine, Du bist einem Betrüger aufgesessen.
@Peter Pink, was will der Dichter uns damit sagen?
Darf ich’s Ihnen frei übersetzen? Bitteschön…
“Der schnarchnasige Deutsche Michel will seine Ruhe haben und ungestört weiterpennen. Hinter den bösen Schlagworten [Politik etc] stehen Menschen, denkende, kreative, tätige Menschen – wie der letzte grosse KAISER und der letzte grosse FÜHRER – die werden’s schon hinrichten. Aber ICH bin klein und mein Herz ist rein.”
Danke Herr Pink; dass strotzt ja vor lauter Denkvermögen, Kreativität und Tatendrang.
Schlafen Sie weiter, Sie sind für nichts zu gebrauchen…
!Der Protest gegen Schlagworte wie “Banken”, “Politik” und “Märkte” ist wahrlich albern.
Hinter diesen Schlagworten stehen Menschen, denkende, kreative, tätige Menschen.”
fragt sich nur: Wofür kreativ? Für das Gemeinwesen etwa? @Peter Pink | 18. Oktober 2011 | 07:33
IHR wollt mehr Wettbewerb!, den könnt IHR haben – das ist Freiheit!
Schaut Euch nur alle an wie die getroffenen Hunde bellen. Und der Geifer läuft aus ihren sabbernden Mäulern …
@ alle
„Er rüttelt auf und rennt nicht der Masse hinterher.“
Mehrere Stunden habe ich damit verbracht, die Rede zu finden, die Herr Gauck auf „einer Veranstaltung“ der ZEIT gehalten hat.
Wahrscheinlich wurde sie im Volltext nur in Nordfriesland veröffentlicht.
Der Rest der Republik muss wohl mit Nachrichten aus dritter Hand zufrieden sein.
Wie auch immer:
Hier entsteht der Eindruck, dass lediglich Herr Gauck sich als 1% gegen die 99% stellt.
Den Kommentar von Herrn Niehaves haben offensichtlich wenige Teilnehmer aufmerksam gelesen. Aber, wenn Hauen und Stechen angesagt ist …
So muss ich also (was die Rede von Herrn Gauck angeht) dumm sterben.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Richtig lieber Heinz, deshalb habe auch ich hier nichts geschrieben.
Du willst einige Litaneien von Joachim Gauck? Kannst Du haben:
“Wir wissen, dass die Sozialleistungen, die wir als Sicherung eines menschenwürdigen Lebens ansehen, bislang nur in Gesellschaften erwirtschaftet werden konnten, die über eine funktionierende Marktwirtschaft verfügten.”
“Wir haben den vorhandenen Sachverstand und unseren – freilich dürren – Mut zusammenzubringen, um den aktuellen Schritt zu tun.”
“Offensichtlich haben wir zu lange zu wenige und zu halbherzige Einladungen ausgesprochen und dadurch mit befördert. Was uns heute große Probleme bereitet: Ressentiments gegenüber fremden Kulturen auf der einen Seite und mangelnde Integrationsbereitschaft in bestimmten Milieus der Zuwanderer auf der anderen Seite.”
“Wir dürfen glauben, was wir konnten, und wir werden können, woran wir glauben.”
“Wir brauchen Bürgersinn in allen Schichten.”
Wir, wir, wir. Ich fühle mich nicht angesprochen. Liegt’s an mir? Herr Gauck zählt sich offenbar zu den 1%, sonst würde er die 99% ja nicht so diffamieren.
@ Die Katze aus dem Sack | 18. Oktober 2011 | 11:20
„Du willst einige Litaneien von Joachim Gauck? Kannst Du haben:“ (Ihr Text)
Jeden dieser Sätze kann ich unterschreiben, auch wenn hier der Zusammenhang zum Anlass fehlt. Es sind aber Aussagen, die für sich stehen.
Ihren Schlusssatz kann ich nicht unterschreiben. Wer sind diese 99 %?
Trauen wir uns doch mal was!
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach – der Wortlaut der Rede fehlt mir immer noch
Frag bei der “Zeit” nach, wenn Du die ganze Rede haben willst, vielleicht haben die Protokoll geführt. Immerhin wurde er von der Zeit nach Hamburg eingeladen. Oder liess in der Süddeutschen Zeitung nach, dort sind groszügige Passagen seiner Rede, genau wie im Standard.at.
Heinz, Du musst Dich schon ein wenig anstrengen. Ich kann Dir doch nicht jede Recherche abnehmen. *zwinker*
@ Die Katze aus dem Sack | 18. Oktober 2011 | 11:42
„Heinz, Du musst Dich schon ein wenig anstrengen. Ich kann Dir doch nicht jede Recherche abnehmen. *zwinker*“ (Ihr Text)
Ja, das werde ich beherzigen. Den Artikel in der Süddeutschen Zeitung habe ich gefunden.
Zeitungsartikeln begegne ich skeptisch. Sätze, die aus einem Zusammenhang herausgerissen werden, stimmen mich nachdenklich.
Eine Frage wie z. B.: Wird der Verfasser des Artikels den Interessen der Anzeigenkunden gerecht, beschäftigt mich.
Außerdem:
Warum konnte ich diesen spektakulären Satz von Herrn Gauck nicht in unseren „Leitmedien mit Deutungshoheit“ lesen? Habe ich ihn überlesen?
Ich möchte Sie aber nicht mit meinen Fragen belästigen. Danke für Ihre Hilfe.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Dafür haben wir doch die Medien, damit sie die Sätze aus dem Zusammenhang reissen, mit teilweise eigener Meinung oder auftragsbezogenen Meinungen versehen, und uns dann das Hirn damit aufbohren. Mir wäre es auch lieber gewesen, es wäre nur das Redeprotokoll veröffentlicht worden, ohne das schmückende Beiwerk journalistischer Schreibkunst.
Wenn ich von jemanden etwas ‘genau’ wissen will, dann wende ich mich in der Regel direkt an ihn oder sie und versuche nicht über unbeteiligte Dritte etwas ‘ungenaues’ in Erfahrung zu bringen. Allerdings würden bei solch direkten Wegen, jede Menge Journalisten arbeitslos werden.
@Heinz Stahl
Wieviele dummdreiste Propaganda-Sätze zum EURO und zur EU haben Sie im Laufe des Jahres von MERKEL, SCHÄUBLE und der sogenannten Opposition gehört?
Haben Sie da auch eine notariell beglaubigte Abschrift verlangt…?
Hätten Sie vielleicht machen sollen. Zwecks baldiger Strafanzeige wegen Betrug, Steuergeld-Hinterziehung und Schadenersatzklage…
@ Nordfriese | 18. Oktober 2011 | 13:57
Mein lieber @Nordfriese,
lesen Sie meine Beiträge zu verschiedenen Themen in dieser Blogreihe.
Dann wissen Sie wessen Geistes Kind ich bin.
Gruß aus Eisenach
Herr Gauck kommt aus dem Sozialismus der DDR. Er hält alles andere für besser als das. Er übersieht, dass der (Finaz-) kapitalismus sogar noch schlimmer ist, weil die gesamte Welt in Mitleidenschaft gezogen wird. Er hält die neoliberale Ideologie offenbar für unabwendbar.
Daher ist seine Reaktion auf die Proteste gegen den uferlosen Kapitalismus einseitig und lebensfremd. Zum Glück ist dieser Mann nicht Bundespräsident geworden!
Da hätte sich Rot-Grün aber ein Ei ins Nest gelegt.
@Matthias
Aber als Bundespräsident wäre er doch ganz gut aufgehoben gewesen – dieser, egal wie er gerade heißt tut doch keinem etwas an – und es ist doch völlig egal, welcher “liebe Onkel” in diesem Amt gerade Märchen erzählt.
Dazu fällt mir noch ein, was einmal Helmut Palmer, der Remstalrebell, der Vater vom Grünen Tübinger OB Boris Palmer, an seinem 70sten Geburtstag zu einem Reporter sagte, der ihn fragte, ob er denn nun etwas zurückhaltender wäre, mit seinen Ambitionen auf die hohen Ämter und Positionen:
_”So alt und so dumm kann ein Mensch garnicht werden, dass er nicht noch OB von einer größeren Stadt, Ministerpräsident eines Landes oder Papst werden könnte!”
Gruß D. Ackermann
_
Nachtrag.
Jetzt habe ich doch tatsächlich das Wesentliche ,was ich zum Thema _”Bundespräsident”_ sagen wollte, vergessen.
Natürlich hatte Helmut Palmer den “_Bundespräsidenten”_ auch mit in seiner Aufzählung aufgeführt!
Ich werde auch demnächst 70 Jahre alt!
Alzheimer in statu nascendi!
Vielleicht sollte ich mich dann demnächst auch auf solche hohen Ämter bewerben!
Gruß
@ alle
„Demonstrationen im öffentlichen Raum“
Ja, das ist schon sehr eindrucksvoll. In vielen Ländern gehen Menschen auf die Straße, versammeln sich auf großen Plätzen und zeigen Transparente. Sie drücken ihren Unmut aus.
Auch wenn Sie, meine lieben Teilnehmer, dies nicht gerne hören (lesen) möchten:
Das ist wirklich rührend romantisch und auch ein bisschen naiv.
Ohne Marktwirtschaft(!) geht es nicht. Und ohne Gewinnstreben geht es auch nicht.
Von dem „Haben-Wollen“ sind wir alle nicht frei. Es soll aber auch kein Zustand der „Zügellosigkeit“ herrschen. Dieses Bestreben gilt es einzudämmen.
Das ist meine Meinung, und Herr Gauck hat im Grunde nichts anderes gesagt (gemeint).
Also, kein Grund ihn zu steinigen!
Warum ist aus meiner Sicht diese Form der Demonstration „rührend romantisch“?
Wirklich erreicht wird nichts. Nach ein paar Tagen (so die Erfahrung) wird es seitens der Politik wässrige Erklärungen geben. Alle werden darauf hinweisen, dass sie immer schon gegen den Raubtierkapitalismus waren. Änderungen werden angekündigt – die werden nicht sofort aber bald greifen … !
„Unsere liebe Frau“ hat bereits erklärt, dass sie die Menschen versteht. Na ja – gut!
Auch gut wäre es, wenn die Menschen „Unsere liebe Frau“ verstehen könnten.
Da habe ich vor einiger Zeit zu dem Thema Meinungsäußerung etwas gelesen:
In diesem Artikel wird empfohlen, jeder Bürger solle seinem Abgeordneten jeden Tag eine Mail schicken. Ebenso der Kanzlerin und den Ministern. Stellen Sie sich diese riesige Zahl von Mails pro Tag vor. Die Leute würden diese Mitteilungen nicht lesen. Allerdings würden die Server zusammenbrechen.
Aus strafrechtlichen Gründen darf ich Ihnen diesen Rat nicht geben.
Diese Art der Demonstration ist natürlich nicht sehr romantisch. Bilder von sich als Teilnehmer an einer Demonstration werden in den Fernsehsendungen auch nicht gezeigt.
Aber Vorteile hat diese Art der Demonstration schon: Sie können Ihrer Arbeit nachgehen, und Sie frieren sich nicht den A…. ab. Außerdem hält sich der Lärmpegel in Grenzen, Sachwerte werden nicht beschädigt, und Autonome können diese subtile Demo-Art nicht für ihre Zwecke missbrauchen.
Ja, ist morgen Schreibtag?
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Aber Heinz. Diese gesellschaftliche Schieflage lässt sich nicht mehr durch schieres herumlamentieren gerade biegen.
Ich habe meinen Abgeordneten nicht nur eMail geschrieben, sie in Abegordnetenwatch ausgequetscht und in Bürgersprechstunden mit unbquemen Fragen gelöchert. Ergebnis: Ich scheine auf einer schwarzen Liste zu stehen, denn ich bekomme nie eine Antwort. Vielleicht liegts auch an den unbequemen Fragen.
Du schreibst wir sind nicht vom Haben-Wollen frei. Ich kann Dir versichern, das Du hier verallgemeinerst wenn Du schreibst: WIR.
Der Politik stände es gut zu Gesicht, sich mit den neuen Strömungen zu beschäftigen, solange sie noch die Gelegenheit dazu haben.
Sehr geehrter Heiz Sahl,
da bin ich ein ganz klein wenig anderer Ansicht als Sie. Ich möchte es Ihnen kurz erklären. Von Frustration und Resignation ist immer dann die Rede, wenn Menschen nicht mehr an das glauben, worum es ihnen einmal gegangen ist. Und um an dem Thema des Blogs zu bleiben, unabhängig, was Herr Gauck gesagt hat, es sind bestimmte Sichtweisen, die um ein Thema kreisen. Wenn aber es um grundsätzliche Dinge geht, da scheinen Menschen relativ stabile Werthaltungen in einer zugegebenermaßen sich rasch wandelnden Zeit zu haben. Das Gefühl für Gerechtigkeit ist eine menschliche Werthaltung. Wenn einzelne Menschen nun plötzlich feststellen, dass diese Werthaltung nicht erst seit gestern zunehmend bedroht wird und ins Ungleichgewicht kippt, dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu resignieren oder sich zu wehren (siehe ‘occupy’)
Beispiel, aus den vergangenen Tagen: Interview mit einer +20 Jahre alten Psychologiestudentin:
“…ich studiere Psychologie, … ich kann mir das leisten, weil meine Eltern reich sind.”
Die junge Frau hat das ohne einen Anflug von Arroganz, eher nachdenklich formuliert ( wie man es von einer angehenden Psychologin sich auch wünscht).
Nun frage ich Sie, was sagt dann eine +20-jährige, genauso intelligente und nachdenkliche Frau, die keine reichen Eltern hat, doch leidenschaftlich gerne den Beruf der Psychologin ergreifen möchte und auch alle Voraussetzungen dazu mitbringt?.
Hier beginnt die systemrelevannte Diskussion, und nicht bei der resignativen Feststellung: “Das war halt immer so.”
Wo werden diese Diskussionen geführt? Nirgends. Nur eines von hunderten Beispielen.
Unabhängig, ob nun Herr G. oder ein anderer das angeblich ‘unsäglich albern’ gesagt haben soll, der Sachverhalt der Ungleichheit bleibt bestehen – gottgewollt????
Mit freundlichen Grüßen,
OFFENE FRAGE AN HERRN JOACHIM GAUCK
Sehr geehrter Herr Gauck,
als Vortragsreisender urteilen Sie offenbar abfällig über weltweite Proteste aufgeklärter Bürger.
Sie haben seit heute die Gelegenheit, die Peinlichkeiten (dieser freien Bürger) näher zu definieren. Anlass dazu ist die folgende “Gegenaktion” eines Regierungsmitglieds in einem grösseren EU-Land; nämlich…
Siehe SPIEGEL heute: “Großbritannien will das Netz sicherer machen. Der britische Außenminister William Hague ruft in einem Gastbeitrag für SPIEGEL ONLINE Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf, Lösungsansätze für Probleme wie Cyber-Kriminalität, digitale Repression und Terrornetzwerke zu entwickeln.”
Im selben Zusammengang mit den 99%-Bürgerprotesten hätte ich gerne öffentlich Ihre “Lösungsansätze” gehört für Probleme wie Politische Kriminalität, Politische Repression und Staatsterror-Netzwerke, die laut Mr William Hague nur dann unterschlagen werden können, wenn Selbiger & Kollegen das Internet “sicherer machen” dürfen.
U.A.w.g. (Um Antwort wird gebeten)
@Tillmann,
darauf warte ich schon lange – global oeganisierte Zensur des Establishment, ein ganz großes Ding.
Gessler.
“Fort, schafft das freche Volk mir aus den Augen.”
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell
Reclam, S. 105
Ich wollte mich näher mit dem Problem beschäftigen, doch wenn ich diese dümmlichen Blob-Beiträge lese, gebe ich es auf.
Ich kann mich da nur an Nitzsche erinnern – Über die Worte eines Gescheiten sollst du streiten. Beim Wort eines Dummen musst du verstummen.
Mit Ihrer 1%-Meinung (von 99) stehen Sie allein auf weiter Flur…
Wie? So schnell gibst Du auf? War es nicht auch Nietzsche, welcher in Zarathrustra schrieb: “Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.”
Trage den Dummen nichts nach, denn: “Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas seltenes – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.” (Jenseits von Gut und Böse)
@ Peter Pink
Das Imperium schlägt zurück.
Ja, das berüchtigte British Empire.
Siehe Tillmanns Offene Frage an Gauck.
Think Pink, Peter! @
@ Peter Pink | 18. Oktober 2011 | 14:37
Mein lieber Herr Pink, herzlichen Glückwunsch!
Sie haben den Vogel abgeschossen – jetzt sind Sie Schützenkönig.
Einen derart arrogant eingefärbten Beitrag habe ich in dieser Blogreihe schon lange nicht mehr gelesen.
Gehen sie in sich, und bleiben Sie dort.
Wir melden uns.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Eine mutige Dame, hatte hinsichtlich dieser Probleme schon Antworten gegeben, bevor sich die Fragen überhaupt öffentlich gestellt haben- es war Gesine Schwan.
Die sowohl im April 2009, wie auch 2010, anläßlich ihrer Rede zum Jahrestag des 17. Junis, die Gesellschafts- und Demokratieprobleme der letzten Jahre thematisiert hatte und Lösungen aufgezeigt hatte.
„Gefährlich für demokratische Politik, die ein verträgliches Maß an Gerechtigkeit als gleicher Freiheit wahren oder herstellen muss, sind ihre unterschiedlichen und auch grenzüberschreitenden Machtpotenziale und ihre Undurchsichtigkeit.
Wenn sie die nationalen Politiken eben diesen grenzüberschreitenden Partikularinteressen unterwerfen – dies ist gegenwärtig das zentrale gravierende Problem -, müssen aus der Zivilgesellschaft heraus ebenso grenzüberschreitende Lobbys diese Interessen transparent machen, die Öffentlichkeit mobilisieren und Lösungsvorschläge so propagieren, dass Regierungen und Parlamente ebenso wie die Parteien ihre Gemeinwohlaufgaben wieder wahrnehmen können. Das ist mühsam, hat aber global schon zu erheblichen Bewusstseinsveränderungen geführt, die demokratischer Politik, z.B. in Sachen Umwelt, in einer Art „antagonistischer Kooperation“ Hilfe leisten können. So vermag sich demokratisch gewählte Politik durch eine konfliktreiche Zusammenarbeit mit der organisierten Zivilgesellschaft zu stärken.“
Vielgescholten von Presse, Politik und Wirtschaft. Letztendlich hat sie rechtbehalten.
Diese Dame hätte Bundespräsidentin werden können und sie hätte als weitsichtige Vermittlerin sicher gutgetan. Vielleicht war sie als Politikwissenschaftlerin aber auch zu unbequem und nicht zuletzt- Bundespräsidentschaftskandidaten werden meist Opfer von Parteienstrategie und Fraktionszwang.
@V.S.
Ihr Beitrag finde ich gut. Er verknüft Gegenwart mit mittelbarer Vergangenheit.
Gesine Schwan war zu intelligent – das machte diese Frau zu gefährlich für den Durchscnitt der Machtprofis.
@Ernst Lipps
Danke.
Ja, es scheint so, als seien zuviel Intelligenz und zuviel Eigenständigkeit in der Politik nicht gerade karrierefördernd.
Da leben gestandene ´Parteisoldaten´ komfortabler.
Albern ist die Aussage Herrn Gaucks.
Eine Welt , in der die Finanzmärkte nicht das Sagen haben , ist nicht Träumerei , sondern der einzig gangbare Weg .
Sich an der erkennbar überkommenen jetzigen Form festzuhalten , ist inkompetent und offen gesagt auch ein wenig infantil – übrigens nicht das erste Mal bei Herrn Gauck.
Nicht die Kritiker träumen , vielmehr haben die neoliberalen Finanzleute von geborgter Zeit gelebt und diese geht jetzt zu Ende.
Die Finanzmärkte werden nicht verschwinden , aber sie werden eben nur ein Akteur unter mehreren sein.
Man sollte sich mal verabschieden von diesem ewigen Bürgerrechtler-Image Gaucks .
Er hat sich schon lange ans System verkauft , und er läuft mit solchen Aussagen Gefahr , Teil zu werden bei einer Mitleid erregenden Gruppe von neoliberalen Ideologen , die in den nächsten Jahren erleben werden , wie ihre Ideologie den Bach runtergeht und wie auch nach ihnen persönlich kein Hahn mehr krähen wird.
Solche Aussagen haben etwas Tragisches an sich und erinnern irgendwie an die letzten Statements eines Erich Honecker.
Was für ein unsäglicher Schwätzer dieser Gauck doch ist. Was für ein Kelch ist da als Bundespräsident an uns vorbei gegangen! Außer geschwollenes Geplapper über seine alte DDR, hat Gauck doch nichts zu Stande gebracht. Ein Hohn, dass es immer noch Leute gibt, die ihn verehren- jemanden der den Aufstand anständiger Menschen gegen die Banken-Allmacht, als albern abtut!