Hellas Angels
Manuel Barroso und Angela Merkel – ein Zusammentreffen, das seinesgleichen sucht und nur vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise an Bedeutung gewinnt: Beide verfolgen unterschiedliche Wege, aber sind sie sich in ihrer Retter-Rolle einig? Hilfreiche Geister? Hellas’ Angels also?
Mitnichten. Die Politik wird von „den Märkten“ (dazu später mehr) vor sich hergetrieben, und da hat auch das gipfelige Treffen der Bundeskanzlerin mit der EU-Kommission, deren Chef Barroso und den Parlamentariern des leider unterbewerteten Europaparlaments nicht viel geändert. Denn zur gleichen Zeit gingen die Griechen auf die Straße, sofern sie dort nicht ohnehin schon waren, und streikten, forderten, protestierten. Da der Öffentliche Dienst streikte, in welchem jeder vierte Grieche beschäftigt ist, kam dies ohnehin fast einem Generalstreik gleich. Böse Zungen behaupten, der herrsche mindestens sowieso schon seit 1915. Jedenfalls ist eine Mobilisierung der Bevölkerung zu erleben, wie sie in diesem Ausmaß für wachstumsfördernde Maßnahmen bisher kaum zu beobachten war.
Nun also das Treffen, bei dem herauskam, dass beide Seiten, nämlich die Bundesrepublik mit den europäischen Partnern, sowie die EU-Kommission, unbedingt für den Erhalt der Eurozone und gegen eine Insolvenz Griechenlands kämpfen wollen, zudem eine Ansteckungsgefahr unbedingt unterbinden. Die beiden, Merkel und Barroso, womöglich noch der französische Präsident Sarkozy, wären bei einem guten Ausgang wahrlich „Hellas Angels“. Nur, leider, die Tatsachen sind nicht so.
Zum einen streiten sich EU und die Zahlerländer um nicklige Details, und das vor laufenden Kameras – die sogenannten Märkte sind ständig auf Empfang. Zum anderen geht es um Konzepte, Kompetenzen und Connections.
Da will niemand, schon gar nicht die Zahlernation Deutschland, unangenehm vorangehen. Aber: Es wird nicht helfen. Man könnte sagen, die Realität wird die Fakten einholen, die man in Brüssel schafft. Die Hommage an Europa hat die Kanzlerin wenig gekostet – bewirkt hat sie aber auch nichts.
Ach so, die Märkte: Entschuldigung, das sind wir alle. Jeder, der eine Riester-Rente anspart, jeder Beamte mit Pensionsberechtigung, jeder betrieblich Altersversorgte – er ist der Markt. Die bittere Entscheidung lautet: Gebe ich jetzt Steuergeld, damit meine Bank überlebt? Oder spiele ich va banque, und hoffe auf den Staat? Nach dem Gipfel der Guten Worte bietet sich nur noch eine Variante an.
262 Kommentare | 05. Oktober 2011 | 17:34 Uhr |
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“Jedenfalls ist eine Mobilisierung der Bevölkerung zu erleben, wie sie in diesem Ausmaß für wachstumsfördernde Maßnahmen bisher kaum zu beobachten war.”
Ein wesentlicher Punkt. Die Bevölkerung liegt näher dran an einer möglichen Lösung als die so bezeichneten Experten.
Über Demos lachen sich die Mächtigen kaputt. Eine Revolution muß her.
Ja klar, Michael Egler!
Dann treten Sie diese Revolution doch los! Werden Sie Führer (ok, blödes Wort) oder Lenker und Denker (ok, möchten Sie gerne sein – schaffen Sie aber nicht)…
Warum gibt es keine Revolution? Weil die Mehrheit ANDERS tickt als Sie. Und das ist – weiß Gott (Gruß an Susi) – nichts Schlechtes. (Denn gerade die Bibel ist doch gegen “Sprunghaftigkeit”…)
Heißt aber NICHT, sich nicht kritisch auseinander zu setzen. Machen Sie Ihr Kreutzchen an der richtigen Stelle (aber bitte NICHT bei der NPD) – und über den Rest müssen wir uns überraschen lassen…
Doch zum Thema: Ich bin für Neuwahlen. Den unsere jetzige Regierung schafft es offensichtlich nicht, den Interessensausgleich in der (EU-)Gesellschaft zu vollziehen. Ob es eine andere Regierung schafft, ist natürlich fraglich. Aber im Moment: Lieber die Taube auf dem Dach, als den Spatz in der Hand.
PS @Michi: Falls Sie als Revoluzzer im Fernsehen kommen sollten, schicken Sie bitte kurz einen Link. Würde ich mir gerne anschauen
)
Wär ich gerne, doch wird das Volk so was wohl nicht akzeptieren.
Mit gutem Grund!
“(ok, möchten Sie gerne sein – schaffen Sie aber nicht)…”
Wieso nicht???
Vor allem liegt dem Volk mehr an einer zielgerichteten Lösung als unseren eitlen Politikern.
Wenn ich da an diesen Hrn. Barroso denke, wird’s mir immer gleich speiübel. Was der immer wieder mit seinen unüberlegten Kommentaren so verursacht ist schon sehr
ägerlich …
Auch verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass die Politik tatsächlich auf die “Vereinigten Staaten von Europa” hinarbeiten. Jedoch nicht um uns alle stärker zu machen, sondern um ihre Macht weiter auszubauen.
Wir hatten in den letzten Jahren immer die Versager unter den Politikern nach Brüssel geschickt. Leute, die in unserem Land Mist gebaut hatten wurden von ihren Partei-Kameraden aus der innerdeutschen Schußlinie gebracht – über alle Parteigrenzen hinweg.
Es wird Zeit, dass das Volk direkt gefragt wird wie weit es die EU überhaupt haben möchte. Das wäre ein weitaus wichtigeres Thema als die politische Blendgranate der Volksabstimmung zu Stuttgart 21.
EU ja. Als Wirtschaftsunion im Sinne der EWG. Auch eine Gemeinschaft unter Freunden die sich gegenseitig unterstützen wollen. Alles andere steht dem Ziel der Bürger entgegen – und wird mit deutlich weniger Demokratie für die Bürger enden, einer noch stärkeren Diktatur der großen Partei-Strategen.
Für eine Volksabstimmung zur weiteren Entwicklung der EU – und einen Stopp der “Rettungspakete für Griechenland”, weil sie nichts Retten und nur verschleppen.
(Eine verschleppte Grippe führt auch schon mal auf die Intensivstation, und endet immer wieder mit dem Tod)
… und man sollte die Griechen dabei unterstützen ihre wehrten Politiker aus dem Land zu schmeißen – oder von der ebenfalls korrupten Justiz aburteilen zu lassen …
Es bleibt zu hoffen dass unsere Politik wieder ehrenwert wird, zu Werten zurückkehrt die man mit der Berliner Republik vollends über Bord hat gehen lassen.
Schließlich ist es nicht ohne Grund das, mit Ausnahme von Seiten unserer Justiz, ganz offen darüber gesprochen wird dass auch viele unserer Politiker durch und durch Korrupt sind.
Bei uns wird es halt mit Lobbyismus schöngeschrieben …
Diesmal bin ich VOR Susi (jetzt muss ich mir nur noch den Artikel durchlesen
) – bis gleich (oder später)…
Back Dirn Keks, und was haste davon???
Nen leckeren Keks
)
(PS – wollte damit sagen: Nicht jeder, der zuerst postet, hat recht! Denn das ist Kinderkram. Viel Spaß in der Krabbelstube…)
Damit hast Du recht. Aber wenn man “Störenfriede” (damit meine ich nicht Susi) ignoriert, argumentiert man sachlich zum Thema und verzettelt sich nicht in grundideologischem, kräfteaufreibendem Geplänkel.
Dito – Sachlichkeit gerne: Siehe oben oder (später) weiter unten… Was nur der Sache NICHT dient, sind sich wiederholende Floskeln (am Thema vorbei oder rechtsradikal)… Müssen wir aber hier nicht ausdiskutieren. Mein Vorschlag zur Güte: Sachlich das Thema betrachten (ohne Bibel-Quatsch) und dann denke ich, wird dies ein interessanter Blog…
Viele Grüße (nicht aus Eisenach, sondern “irgendwo”
)
Mit der Drachme ist Griechenland aber dennoch weiterhin als Mitglied das Sorgenkind der EU. Kann einem selbst zwar egal sein, aber die Auflösung der Gemeinschaftswährung kann nicht der einzige Schritt sein. Ohne Schuldenerlaß geht jedenfalls gar nichts und selbst ein Hinauswurf aus EU und Euro schaffen die Schulden nicht weg, geschweige denn eine temporäre Auflösung des hellenischen Staates und Verwaltung durch die UN.
Interessant ist der Finanzminister Venizelos. Er heißt genauso wie Eleftherios Venizelos, Kriegstreiber gegen die Mittelmächte und Gegner der griechischen Monarchie. Oder Sophoklis Venizelos, politischer Gegner von Papandreous Großvater.
Hm, mir scheint, Griechenland ist eine Art Familienunternehmen, kann das sein???
Die FDP, auf verlorenem Posten kämpfend, macht einen auf Volksnähe und Demokratiem durch den Mitgliederentscheid zum Rettungsschirm.
Frank Schäffler, aus meinem Wahl- und Landkreis kommend, gilt als “Querulant” innerhalb der Partei. Doch Leute wie ihn gibt es nur wenige.
Sie haben recht. Griechenland ist eine Art Familienunternehmen. Nur der kontrollierende Beirat fehlt, und der Senior, der auf die Werte pocht.
Hallo Herr Schliecker.
Heute gab es `ne Bombendrohung an der Frankfurter Börse nebst Räumung. Haben Sie davon was mitgekriegt?
Ja, indirekt (ich hatte Frühdienst) Habe die Kollegen sofort angerufen, die warteten noch auf der Straße. Jeden Morgen gehen Wachen mit Spürhunden durch das Gebäude. So ist das halt… Aber ich war auch schon Kriegsreporter, also was soll’s. Man ist News-Mensch oder eben nicht.
Vom Kriege und von Krisen zu Finanzen. Da ist nie die Grenze klar verlaufen, leider.
Ein Rettungsschirm ist nicht bloß ein Verstoß gegen die Euro-Regeln selbst, es ist auch ein Schlag ins Gesicht eines jeden Deutschen. Wieso sollen wir für die ökonomische Inkompetenz und die Gier irgend welcher ausländischen Indusriebonzen und Banken bezahlen? Wenn andere über ihre Verhältnisse leben, was kümmert es uns? Die Banken und Konzerne können sich auch auf andere Weise retten. Geld ist genug da. Doch bevor diese selbst freiwillig auf Gewinn und macht verzichten, beutet man lieber die kleinen Leute aus, der Widerstand dagegen zeigt sich beim Streik in Athen. Ein Beweis für das ständige Krisenmanagement im Kapitalismus.
Es wird sehr schwer werden, aus dem € wieder herauszukommen. Da die D-Mark gleich hinter dem US-Dollar und neben dem Yen die stärkste Währung der Welt war, werden die übrigen Mitgliedsländer einer Auflösung der Währungsunion nicht zustimmen. Geschieht ein deutscher Alleingang, würden Länder wie Frankreich oder Italien und Polen mit Abwertungen unserer Währung antworten. Zudem kostet auch eine Restauration der Mark Geld, Geld was wir im Moment nicht haben.
Klar, man könnte nun argumentieren, aufgrund des billigen Brief- und Geldkurses würde der deutsche Export boomen, aber dazu gehört eine gute Planung, denn die Aufnahmekapazität der Welt ist begrenzt. Zudem kann (nicht muß) eine Währung mit schlechtem Wert geringeren Lebensstandard bedeuten. Hat jemand eine Idee?
Lieber Herr Egler,
Sie haben da durchaus recht. Die Sachlage ist kompliziert und wir haben das, was wir momentan vor uns sehen, noch nie erlebt: Deshalb müssten wir auch mit den Politikern eher nachsichtig sein, denn wir erleben “eine Operation am offenen Herzen” (O-Ton BP). Man kann allerdings schon Blödsinn von ernsten Versuchen unterscheiden, Und die Rufe nach dem EU-Austritt, der D-Mark und dergleichen Nonsens mehr hilft uns nicht weiter.
Die ARD hat letztes Jahr mal eine interessante Untersuchung in Supermärkten gemacht: Keiner der Befragten konnte sagen, was die Sachen in seinem Einkaufswagen hätten kosten müssen, und keiner konnte die DM-Preise umrechnen. Sie lagen alle viel zu niedrig. Also last uns doch bitte mit dem Gejammer aufhören. Uns geht es gut, und wir sollten arbeiten, dass es uns ALLEN gut geht, und das beinhaltet Griechen (und sogar Italiener, wenn es denn sein muss).
Es ist eine Frage der Denkweise. Griechische Firmen, Millionäre und Sparer (sofern letztere durchkommen) fliehen ins Ausland. Anstelle daß
http://www.youtube.com/watch?v=RUdyqJuJOAs
vollzogen wird, wird demonstriert, gestreikt, etc.
Verstehen kann man die Leute. Man kann nichts für die Fehler anderer, aber soll arbeiten und bluten. Doch Chancen hat man immer. Man nehme eine griechische Zeitung, und sehe sich den Stellenmarkt an. Ich bin überzeugt, daß dort Jobs drinstehen.
Zur Umrechnung kann man auch sagen, daß gesagt wurde, daß 1 € 2 Mark sind. Ergo, alles mal zwei. Doch bspw. sehe ich 60 € für eine Monatskarte für den Bus. 120 Mark. 29,90 €, 60 Mark für eine DSL-Leitung, 45 €, 90 Mark Stromabschlag. Die Lebensmittelpreise, bei Wiso gesehen mögen richtig sein, doch ich frage, was soll das?
“eine Operation am offenen Herzen” (O-Ton BP).”
Es verwundert dabei allerdings nicht, dass nun viele befürchten, dass es sich hierbei um eine Herzverpflanzung handelt, bei der wir als Organspender dienen.
Nicht schon wieder,das Thema gab es am 05.10.11 um 21.00 Uhr in ZDF Log in,wo man gern mehr Organspender sehen wollte und ich mit Beiträgen auch nicht schwieg aber nach meiner Meinung.@Delitant
Kein Wunder, dass dieser Senior fehlt, denn auf was sollte er da denn auch noch pochen???
Schäffler find ich gut.
http://www.frank-schaeffler.de/info/redenbundestag/1750
Traf ihn in Herford, im Kreisbüro der FDP auf einer Vernisage. Sehr netter Mann, der einem zuhört und für die Probs anderer offen ist.
Hi,@Michael!
Eine merkwürdige Partei nur, die sich der gute Mann da
ausgesucht hat, um nett zu sein. Eigentlich glaubte ich bisher immer, man müsse Hotelier dafür sein.
Gruß,
Henk
Schwarze Schafe gibt es immer. Ich war bei Schill, mein Vater in der SPD, meine Mutter ÖDP…
Jetzt fragen sie mich bitte bloß nicht, in welche Partei sich mein Großvater einst verlaufen hat(???)
Also mein Urgroßpapa konnte die Schaufel schwingen, weil er als Tischler nicht Mit-Glied werden wollte. Meine Opas waren alle zu jung, bis auf einen, der is als Volkssturmjunge geflüchtet und von den anderen weiß ich nur von dem Vater meiner Mutter, er wähle “Nolten Wilhelm” (ein Schulfreund, der später Karriere bei der CDU machte.
Hahahaha
PS: Was treiben Sie eigentlich in Thailand, Henk?
Klare,deutliche und ehrliche Worte von Herrn Schäfler,welcher selbst die Papstworte “Ein Staat ohne rechte ist eine Räuberbande.”mit einbaut.Ich bin beeindruckt.@V.S.
Ich würde das eher gegenteilig sehen:
“Ein Staat ohne Linke ist eine Räuberbande!”
Das ist Ansichtssache,wobei Gregor Gysi sich klar gegen die Rettungsschirmerweiterung aussprach und dies unsere Meinung entspricht.Delitant
@ Michael Egler
Der Finanzminister heisst Evangelos Venizelos….und somit nicht wie Eleftherios Venizelos.
(oder sind hierzulande alle Schneiders, Meiers und Müllers verwandt? )
Papandreous Vater und Großvater haben schon die Politik in Griechenland bestimmt. Wieso nicht auch die Venizelos? Kann auch nur `ne Namensverwandschaft sein, aber….?
Warum sollen die Märkte alle sein? Die Beiträge zur Riesterrente oder betrieblichen Altersvorsorge dürften doch kaum in griech. oder ital. Staatsanleihen angelegt sein. Die Pensionen der Beamten werden bekanntlich aus den Steuereinnahmen gezahlt und nicht aus ausländischen Staatsanleihen. Im Übrigen wurde bisher in den Medien stets darauf hingewiesen, dass die deutschen Banken nur relativ geringe Staatsanleihen der südeuropäischen Staaten in ihrem Vermögensbestand haben.
Sie irren. Alle Gelder, auch die der Öffentlichen Pensionskassen, sind in Staatsanleihen, zu einem kleinen Teil auch in Aktien angelegt. So kann es eben kommen, dass die Gemeinschaft amerikanischer Lehrer oder auch Stahlarbeiter darauf dringt, deutschen Kollegen den Job wegzunehmen. Wie hoch die internationale Solidarität zu leben hat, das durften wir ja schon zu DDR-Zeiten erleben. Na danke.
Seien wir doch lieber ehrlich und enthalten uns der Phrasen aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert. Mitwirken heute, das wäre mal ein Slogan.
Zu einem kleinen Teil. Es geht auch nicht anders. Schließlich wurden, als der Solizuschlag in der Endsumme nicht ausreichte, die Rentenkassen angetastet, um den Aufbau Ost zu finanzieren.
Und mitwirken geht nicht, aufgrund der repräsentativen Demokratie.
Hallo, @Reinhard Schlieker!
In der DDR hat der Staat so getan, als wenn er seine Bürger bezahlt, und die Bürger taten so, als wenn sie für den Staat arbeiten.
Die Frage ist doch, ob das heutzutage bei uns wirklich soviel anders aussieht.
Die Bürger arbeiten hart und produktiv (bzw. wollen das die meisten),
bekommen aber “immer mehr weniger” dafür, weil sie die
ständig steigende Verzinsung des Kapitals bedienen müssen.Oder sehe ich da etwa was falsch?
freundliche Grüße,
Henk
Ich fürchte in der Tat, Sie sehen da etwas falsch. Denn abgesehen von populären Witzen (“Ja haben Sie denn hier keine Kassettenrekorder?) war die DDR als Arbeiter- und Bauernparadies eben gerade keine Quelle des Wohlstands. Wir mögen in unserer heutigen Welt unseren Kummer und unsere Sorgen haben; allerdings können wir darüber reden, wie dieser Blog hier zeigt. Und wie man sieht, gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Niemand schleppt mich nach Hohenschönhausen, nur weil ich hier etwas sage. Da nehme ich es gern in Kauf, dass Blödsinn geredet wird, und lasse mir auch gefallen, als Blödmann beschimpft zu werden.
Ich muß an dieser Stelle ein Lob an Sie und V.S., sofern Sie sie kennen, loswerden, Herr Schlieker. Sie unterhalten sich mit uns, und das find ich schön.
Sie schreiben unter Ihrem Klarnamen, ohne fürchten zu müssen, für Ihre Journalistentätigkeit angefahren oder um ein Autogramm gefragt zu werden. Wer weiß, wenn die Herren Walde, Fornhoff und Kleber hier mitmachten.
@ Michael Egler
Hallo Michael
Aufklärung: Der Silvesterscherz war ein Gag mit besonderen Komponente und zwar ganz und gar.
Ich wußte nicht, daß er bei Ihnen damals so gut angekommen war.
Tut mir leid, wenn ich Sie enttäuscht habe.
Gruß Vera
So sind auch die Vermutungen von Herrn Dieter Ackermann beigelegt. Er war stärker von dem Glauben erschüttert, ich sah damals noch rechtzeitig die “Vera”
.
Enttäuscht bin ich nicht.
Hallo Michael,
Natürlich sah ich auch die Vera! Aber wessen Schwester könnte denn unsere Vera sein? Haben Sie da auch schon mal weitergedacht?
Hier operiere ich mit meinem analytischen mathematischen Wissen und versuche vorzugehen, wie in einer Gleichung – mit den Bekannten löst man die Unbekannten auf!
In diesem Falle habe ich weder Tensoren, noch Matrizen, partielle Differentialgleichungen oder Fourier –Transformationen oder gar Hilbert – Räume benötigt!
Jetzt bin ich mal gespannt!!!!!!!
Grüße Dieter
V.S. die Schwester von???????????????????????
Teufel, Dieter, wissen Sie….!!!
Hm, sie kommt, wie auch unsere “Spezialperson” aus NRW, möglicherweise aus (!) Recklinghausen (!), mehr auf Wikipedia.
Oder sollte es eine Veralberung sein???
Antwort erbeten.
Herzlichst
Egler
Hallo Michael,
mit meiner ingenieurmäßigen, mathematischen Vorgehensweise (und ich kann nicht anders; das war mein ganzes langes Berufsleben) fand ich in den verschiedenen Blogs im Laufe der Zeit 6 Hinweise (Ereignisse), welche ich dann in meinem Lösungsansatz als Bekannte ansetzte – einen von den 6 haben Sie bereits in Ihrem Text genannt.
Ab 5 positiven Ereignissen bezeichnet man einen solchen Sachverhalt dann in der mathematischen Statistik als _signifikant_. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so ist, wie ich es eruiert habe, ist also sehr groß (erdrückend).
Grüße Dieter
Oh, meinte Lüdunghausen, hatte mich vertan.^^
Da könnte was dran sein. Prüfen Sie weiter.
@Reinhard Schlieker
Selbstredend bin ich ebenso weit davon entfernt, nichts mehr dazu lernen zu müssen, wie ihre Geistesgaben herabsetzen zu wollen.
Ich möchte jedoch gerne daran erinnern, dass bei vielen Menschen mittlerweile der Verdacht aufkommt, dass diese “Quelle des Wohlstands” nur sehr Wenigen vorbehalten bleibt, und auch die hier praktizierte, löbliche Meinungsfreiheit, lediglich als Placebo dafür gereicht wird, damit wir uns nicht gänzlich als Verlierer und an der Globalisierung Gescheiterte fühlen müssen, in einer Welt, in der man sich ansonsten, immer häufiger zynischer, archaischer Triebe bedient.
Das ist richtig,hier haben wir noch das Recht auf Meinungsfreiheit auch wenn am Ende keinem von der Regierung die Meinung interessiert.In der DDR dürfte man nur der Einheitsmeinung entsprechen oder man war ein Fall für die Stasi.@Reinhard Schlieker
Hallo Vera,
hoffentlich fällt mir zum bald wieder bevorstehenden Sylvesterabend erneut eine passende und knackige _Sauerei_ ein, so dass Sie mich mit Ihrer Reflexion dann wieder in der Sylvesternacht stundenlang zum Sinnieren bringen können.
Die Prosa, welche da für mich zum Lesen st…nd, war schon ein starkes Stück.
Grüße aus dem jetzt auch etwas kühleren Süden
Dieter
6. Juli 2011 | 17:52 bis 7. Juli 2011 | 12:09
http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2011/07/04/die-steuer-anarchie/
Der Sturm im Wasserglas!
Hallo Dieter,
so ein Gedicht von Zeit zu Zeit, erhöht ernorm die Heiterkeit.
Wenn es mich packt, kann ich noch nicht mal bis Silvester warten und mache auch mitten im Jahr schon mal ne´n Gedicht.
Fröhliche Grüße aus NRW
Vera
Aha,
http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1784735/Frankfurter-Boerse-nach-Bombendrohung-geraeumt.html
Die Bombendrohung und Räumung mit Unterbrechung in der Frankfurter Börse hat dem DAX nichts ausgemacht.Er ist trotzdem gestiegen zur Abwechslung mal.@Michael Egler
Und wer erlaubt sich so einen Scherz?
Ich war es nicht.@Michael Egler
Ich kann es nicht beurteilen ob kleinere deutsche Banken größere Anleihen gefährter Staaten gekauft haben. Ich denke kaum.
Wenn die Griechen den Euro Abschaffen geht der Schuß auf jeden Fall nach hinten los. Der Euro wird 1zu1 gegen die Drachme umgetauscht. Der Verlierer ist das Volk.
Gruß
“Hilfreiche Geister? Hellas’ Angels also?”
Eigentlich heißt es ja, dass wir alle Engel mit nur einem Flügel sind.So müssen wir uns gegenseitig umarmen, um fliegen zu können.
Aber jetzt stellen sie sich mal Angelika Merkel mit aufgeklebtem vergoldeten Pappflügel vor.
Sicherlich “ein bizarres Bild für die Götter” des Olymps.
Schönes Bild… bis zu einem gewissen Grad.
Warum? Befürchten sie etwa, dass sie mit unserer Kanzlerin nicht mehr abheen können, oder gar den Ikarus geben? (lol)
Angela Dorothea Merkel, der Engel/ der Bomber der Nation? Halt, das war ja Gerd Müller.
@Michael
Was fänden sie stilechter und passender, wenn dieser Engel von Sandro Botticelli, oder besser
Manfred Deix gemalt würde?
Weder noch: Ich lieg mit Krebs im Krankenhaus und Shakira erscheint mir als Engel.
(Man bin ich bescheuert.)
Ich will doch schwer hoffen, dass das, obwohl ihrer günstigen Wahl, die sie mit Shakira getroffen haben, nicht der Wahrheit entspricht.
Bleiben sie mir/uns hier bitte gesund erhalten.
So wie ich rauche und saufe und beruflich wie politisch und gesellschaftlich versage und versagt habe? Hmmm…
PS: Wieso ist Shakira billig? Leider schon vergeben,
!
Tierliebe für Krebse in allen Ehren,aber geht dies hier bis ins Krankenhaus nicht zu weit ? Werden Sie wieder gesund.@Michael Egler
Ich bin nicht krank! Es war eine reine Beantwortung der Frage von Henk, 5. Oktober 2011 | 20:10
Na da fällt mir ein Stein vom Herzen.@Michael Egler
Diese Allegorie beschreibt hervorragend die Solidarität, von der Willy Brandt immer sprach…
Der war ein guter Kanzler – bis er die Ostgebiete an die Sowjetunion abtrat.
Vielen von uns erscheint es jedoch nun als weitaus schändlicher, dass wir einen Großteil dieser “Ödnis” jetzt wieder zurückbekommen haben.(lol)
Ja und den Heiligenschein bei der Kanzlerin ist dann auch nicht unbedingt dem Verdienst anzurechenen,denn diesen kann man sich ja auch antrinken.@Delitant
Zur Sache: Herr Schlieker stellt im Prinzip doch diese Thesen/Varianten auf:
a) Vertraue den jetzigen Regierenden, damit diese mit unseren Steuergeldern die Banken retten.
b) Banken sind doof. Wenn diese pleite gehen, wird der Staat schon irgendwie einspringen – hopefully.
Nun ja: Also eigentlich sind doch beide Szenarien panne. Beides kostet unendlich Geld.
Variante c1) wäre doch (gewesen): Gebe Rahmenbedingungen vor, damit es gar nicht erst so weit kommt. Ok, ist versemmelt.
Bliebe Variante c2): Jetzt (!) dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen, OHNE den Steuerzahler dafür über Gebühr zu beanspruchen. Denn langsam reichts.
Wie wäre es mit der Beteiligung der eigentlich Beteiligten? Da diese (Banken, Export-Wirtschaft, Rüstungs-Wirtschaft, etc.) jedoch je eine bessere Lobby haben, als der Bürger (eigentlich der “Souverän” (haha)), funzt das nicht.
Lösung – Variante c2a): Irgendwann mal den Ar… in der Hose zu haben und wirklich – dem Volk verpflichtet – wirksame Rahmenbedingungen zu schaffen.
Also: CDU/CSU und FDP sind dafür anscheinend NICHT geeignet. Wer es besser macht, bleibt die Frage? (Auf jeden Fall NICHT die NPD.) Blieben die (hier häufig so genannten) “Sozialromantiker” von SPD/Grüne. Denn wie kann man/frau es noch schlechter machen als jetzt??
PS: Große Koalition wäre auch ok – hopefully.
Koalitionen bedeuten Kompromisse. Die Findung der besten Lösung bleibt auf der Strecke, oder?
Natürlich bedeuten Koalitionen Kompromisse! (Zwischen-PS: Auch Diktaturen bedeuten Kompromisse – und zwar nicht zu knapp – und so, wie es hoffentlich KEINER mehr haben will).
Das ganze Leben bedeutet Kompromisse! Die Frage lautet doch nach dem höchstmöglichen Konsens für die Mehrheit der Bevölkerung. Und dies (!) ist gerade das Dilemma.
Bedeutet jetzt Griechenland-Rettung, oder Banken-Rettung oder gar (menschlich gesehen) Volkes Wohl der Konsens? Also ich würde mir Letzteres wünschen – aber scheint wohl eine Wunschvorstellung zu sein. Aber:
Lobby-getriebene Regierungsarbeit gehört abgestraft. Dies hat uns in die Misere gebracht und lässt uns auch darin versauern… (Wenn die Piraten nur etwas mehr Verstand hätten (sorry), auch andere Themen zu besetzen, wären Sie neben einer Protestpartei (aber immer noch besser als NPD) sogar wählbar…)
Aber so müssen wir uns halt mit den Etablierten “rumärgern” (außer Herr Egler startet noch die – hoffentlich friedliche – Revolution). Und hier nochmal die Frage: Wer soll es besser können? Die jetzigen (“Hotelier-Bevorzuger”) oder evtl. andere?
http://bielefeld-blog.de/15.11.2010/die-seltsame-sicht-der-angela-dorothea-m-teil-2/
Was haben Sie eigentlich gegen die NPD? Nur weil sie anders denkt?
Das kann ich Ihnen sagen (falls Sie – oder andere – es selbst noch festgestellt haben sollten, weil die “NPD-Jungs” ja so kameradschaftlich und sozial (Achtung: Ironie!) und vor allem Deutsch sind:
Diese leben unter dem Deckmäntelchen einer demokratischen Partei. Und auch SIE (als Deutscher) würden sich wundern, was diese Partei in einer (um Gottes willen – Gruß an Susi – nie vorkommenden) Regierung anrichten bzw. ANORDNEN würde…
Beantworten Sie sich die Frage selbst (auch als Jungspund)… Oder wie es das ZDF so schön sagt, wenn sie rechtsradikale Beiträg zensieren: “Schauen Sie sich bitte die Bildungskanäle an.” Danke!!
Hallo Michael,
ich hoffe, Sie beherzigen jetzt Ihren eigenen Kommentar vom:
Michael Egler | 5. Oktober 2011 | 18:57 | Antworten
Bin zu blöd den jetzt zu finden, was schrieb ich denn da?
Zitat: … „Aber wenn man “Störenfriede” (damit meine ich nicht Susi) ignoriert, argumentiert man sachlich zum Thema und verzettelt sich nicht in grundideologischem, kräfteaufreibendem Geplänkel.“
Hallo Michael,
um etwas spezielles zu finden hilft mir immer die Suchfunktion im Browserfenster gut , unter ´Bearbeiten´, dann ´Suchen´ gebe ich das, was ich suche ein, evt. Datum, einzelne Begriffe, Namen, ganze Sätze ein und bekomme es dann angezeigt.
Cool, thx, wieder was gelernt.
Es gab mal, temporibus illis, einen Kommentar in einem Thread hier, mit dem Namen “Vera-Bernd”.
Kennen Sie den?
Nein, noch nie etwas von ihm/ihr? gelesen.
Dachte, Ihr wärt zu zweit, oder so. Naja, wir kommen aus dem gleichen Bundesland,
Diese Suchfunktion geht leider nur auf der aktuellen Seite, hm…
Sie funktioniert auch auf weiteren Seiten, wenn das Gesuchte tatsächlich auch vorhanden ist.
Man muß dann nur nochmals auf ´Vorwärts´/ ´Abwärts´ je nach Browser auch ´ Zurück´/ ´Weiter´ klicken.
Very good. Danke. Mit dem Firefox geht es zumindest mit Vor- und Abwärts.
Doch werte Frau S., wer sind Sie denn nun tatsächlich?
Hallo Michael,
lassen Sie sich von unserem “schlauen Fuchs” dem lieben Dieter A. nicht veräppeln und ins Bockshorn jagen. (Das ist jetzt der Silvesterwitzfluch)
Ich bin mit der “Spezialperson” weder verwandt, noch verschwägert und auch nicht bekannt. Leider habe ich außer @Susi auch keine Schwester.
Bin mit zwei Brüdern aufgewachsen, was nachhaltig meinen Kampfgeist gestärkt hat.
Grüße an Euch beide,
aus dem jetzt kalten Westen
Kann ich auch ein Lied von singen, Geschwistermäßig. Veräppeln tut niemand, ich versuchte nur mit dem ackernden Mann zu recherchieren.
Im Westen nichts neues, außer das es in der Nachbarstadt der OWL-Megametropole auch keine 10 Grad mehr sind.
Ich persönlich habe überhaupt nix gegen die NPD.
Lediglich gegen deren Mitglieder.
Der für seine Wortspiele bekannte Dichter Ernst Jandl würde aus einer solchen Lösung vielleicht “Kommropisse” gemacht haben.
Henk, auch wenn es mich nix angeht, wollte ich doch wissen, wieso Sie nach Thailand gezogen sind.
Herzlichst,
Egler
Hi, Michael!
Das beantworte ich ihnen gerne, denn es ist keineswegs ein Tabu, obwohl es hier als themenfremd angesehen werden könnte.Deshalb fasse ich mich kurz:
Geringe Heiz- und Lebensunterhaltungskosten (obwohl ich durch den abstürzenden Eurokurs in den letzten 3 Jahren ca.20% eingebüßt habe), wunderschöne Strände, wie auch andere Naturschauspiele(noch), freundliche Menschen (vor allem, wenn man ihnen den Respekt erweißt, und die Sprache erlernt),und der Lebensraum meiner 55jährigen, ungemein hübschen und liebenswürdigen Frau, die ich, als praktizierende Buddhistin, ungerne im kalten, wenig herzlichen D installieren möchte.
Ich wundere mich noch immer, selbst nach meinem 15jährigen Aufenthalt hier. Aber trotz korupter Polizeien, Rechtsunsicherheit und fragwürdiger Regierungen (denen sich unsere in der BRD immer mehr anzugleichen scheint), lebe ich hier, in meiner soziokulturellen Diaspora, eine individuelle Freiheit, die ich daheim in D mit Sicherheit schwer vermissen würde.
liebe Grüße, aus dem z.Zt. überschwemmten Phetchabun
Henk
Warum hockt Mann sich auch noch freiwillig in ein Monsun verseuchtes tropisches Sumpfgebiet? Nix für ungut, war nicht Ernst gemeint.
Alle Achtung das muss ja ein knallhartes Leben sein mit jedoch ein paar freundlichen Menschen. Ist der Aufendhalt dort ein Hilfeeinsatz ?@Delitant
Solange ich selbst vom Hochwasser betroffen bin, ist das Leben hier eigentlich eine weiche Matrazze.Die Tsunami, die ich seinerzeit auf Phuket hautnah miterleben musste, war weitaus dramatischer. Wir wohnen hier wirklich wunderschön, und die Thais gehen das überaus gelassen an. Wenn deren untere Räumlichkeiten unter Wasser steht, angeln sie vom 1.Stockwerk aus darin, und ziehen sich respektable Mahlzeiten dort raus.Das ist jetzt mal keiner meiner nickeligen Scherze.
liebe Grüße,
Henk
P.S: Das einzige, was das Leben hier wirklich bisweilen knallhart werden lässt, ist das billige Viagra, dass sich oben an der laotischen Grenze erwerben lässt.(dass nur nebenbei, und um den schlüpfrigen Klischees über TH zu entsprechen, lol)
Sorry! Es sollte oben, natürlich “nicht betroffen” heißen.
Na dann weiterhin möglichst viel Spaß.@Delitant
Ich zitiere noch einmal die Aussage von Frau Merkel
welche V.S. im letzten Blog brachte:
Bundeskanzlerin Angela Merkel(CDU) 2005: “Die Deutschen haben keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.” “Die *Verantwortung* Deutschlands für die europäische Einigung, … – all das gehört zum Kern der Staatsräson unseres Landes und zur Räson unserer Partei….”
Also Staatsräson und Räson der CDU.
Ich würde ergänzen: Räson der Bilderberger, der immer geheim tagenden Organisation einer gewissenlosen Finanzelite, von denen unsere Politiker ihre Direktiven
und Befehle erhalten. Am letzten Bilderbergertreffen im Juni d.J. in St. Moritz haben u.a. Angela Merkel und Peer Steinbrück teilgenommen.
Auf dem evang. Kirchentag in Dresden hat A. Merkel am 4. Juni 2011 für eine neue Weltordnung geworben, in welcher Rechte an andere abgegeben werden müssen.
Unsere Demokratie wurde – für uns verdeckt – durch eine Diktatur ausgehebelt.
Es sollen also weitere Kompetenzen an die EU abgegeben werden. 80% der Gesetze, welche uns betreffen, werden schon heute in der EU verabschiedet.
Apropos Bilderberger:
„Der couragierte britische Abgeordnete des Europaparlaments, Nigel Farage, fiel bei einer Rede vor dem EU-Parlament über das Bilderberg-Mitglied und den Weltregierungsbefürworter Herman van Rompuy her und bezeichnete den EU-Präsidenten als „den stillen Mörder der europäischen Nationalstaaten“…
Van Rompuy verkündete 2009 als „das erste Jahr der Weltregierung“, als er im November letzten Jahres zum als er im November letzten Jahres zum Präsidenten ernannt wurde, nur wenige Tage nachdem er am 15.11.2009 bei einem Diner der Bilderberggruppe eine europaweite Steuer forderte, die direkt an Brüssel zu zahlen sei. …
Van Rompuy, der sich in französischer Sprache an das EU-Parlament wandte, wiederholte während seiner gestrigen Rede seine Forderung nach einer Weltregierung.
„Dank der EU wurde G20 geboren; Wir ergriffen die Initiative diesen Embryo der Weltregierung zu schaffen.“ sagte der nicht gewählte EU-Präsident.“
Aus
http://www.propagandafront.de/114160/farage-attackiert-den-bilderberg-eu-prasidenten-als-stillen-morder-der-nationalstaaten.html
Eine europäische Regierung wird angestrebt- manche träumen von einer Weltregierung.
Wenn man den Faden weiterspinnt, würden nationale Wahlen damit vollständig ad absurdum geführt. Was nützt es hier eine bestimmte Regierung zu wählen, wenn in Brüssel die Antipoden das sagen haben und die nationalen Regierungen weisungsgebunden sind. Die Interessen der Bürger eines jeden Mitgliedlandes hätten keinerlei Priorität mehr und müßten hinter dem großen und ganzen zurückstehen.
Keine schöne Vorstellung.
—————————–
Hallo lieber Herr Sahl. Schon wieder Zitate.
Aber sie sind manchmal ganz nützlich um etwas zu veranschaulichen und zu belegen.
Liebe Grüße nach Thüringen.
@Sehr geehrter Herr Schlieker. Was halten Sie als ausgewiesener Kenner der Märkte von der Ansicht, das wir uns mit dem Geldsystem, welches ein Schuldgeldsystem ist; nun seiner Endphase, nach etwa einer Generation Laufzeit, nähern? (Exponentielles Wachstum/Geldvermehrung durch den Zinseszinseffekt. Vorgetragen beispielsweise von Prof. Bernd Senf; Prof. Wolfgang Berger; Prof. Margrit Kennedy). Der Endphase, bei der unweigerlich ein Zusammenbruch des Geldsystems durch Kaufkraftentwertung, erfolgen muss.
Damit auch alle Krisenerscheinungen der Finanzmärkte, das Platzen der Blasen über Lehman bis zur Griechenlandmisere, sowie die noch in Aussicht stehenden “schwarzen Schwäne” (Bankenkrise 2.0?) eine Erklärung finden? Danke und mit freundlichem Gruß
es gibt doch genügend Ökonomen ist diesem Lande, hört vielleicht auch mal irgendjemand auf sie oder verzetteln wir uns Laien, mit unserem Super know how.In meinem letzten blog habe ich schon einmal auf die Möglichkeit einer Umschuldung Griechenlands aufmerksam gemacht, aber niemanden scheint das zu interessieren. Alles hier, ist doch nur, um sich selbst zu produziern und nicht im Interesse der anderen eine Lösung zu finden
Vergleichen Sie das mit Deutschland:
Michael Egler | 5. Oktober 2011 | 19:12 | Antworten
Es ist eine Frage der Denkweise. Griechische Firmen, Millionäre und Sparer (sofern letztere durchkommen) fliehen ins Ausland. Anstelle daß
http://www.youtube.com/watch?v=RUdyqJuJOAs
vollzogen wird, wird demonstriert, gestreikt, etc.
Verstehen kann man die Leute. Man kann nichts für die Fehler anderer, aber soll arbeiten und bluten. Doch Chancen hat man immer. Man nehme eine griechische Zeitung, und sehe sich den Stellenmarkt an. Ich bin überzeugt, daß dort Jobs drinstehen.
Zur Umrechnung kann man auch sagen, daß gesagt wurde, daß 1 € 2 Mark sind. Ergo, alles mal zwei. Doch bspw. sehe ich 60 € für eine Monatskarte für den Bus. 120 Mark. 29,90 €, 60 Mark für eine DSL-Leitung, 45 €, 90 Mark Stromabschlag. Die Lebensmittelpreise, bei Wiso gesehen mögen richtig sein, doch ich frage, was soll das?
Michael Egler | 5. Oktober 2011 | 19:12 | Antworten
Angela Merkel hat heute in Brüssel gesagt:
“wir brauchen mehr Europa, eine europäische Wirtschaftsregiering und wir müssen die Banken mit mehr Geld ausstatten”.
Es geht weiter in den Abwärtsstrudel.
Deutschland ist kein souveräner Staat mehr. Spätestens seit Helmut Kohl 1990 zugestehen musste, den Euro einzuführen.
Spiegel online 25.9.2010.
Kohl wollte den Euro. Der Gockel rief und alle, alle kamen.
Wirtschaftsbündnis ok, aber der Rest darf nicht sein.
Mir persönlich ist es zu billig, die Griechen jetzt als Prügelknaben zu benutzen.Das wird schon hinreichend von bestimmter Seite einer deutschen Presse (die sich immer gerne mal wieder als wahre Naschkatze in Bezug auf Allgemeinplätzchen erweißt) praktiziert.
Anhand dessen, braucht man sich kaum mehr zu wundern, wenn an den Stammtischen die Magensäure überläuft, wenn z.B. in der BZ stets, und vor allem ausgestellt wird, dass sich diese Griechen, nach der Einführung des Euros, dreist die Gehälter aufstockten, während solche bei uns, seit dieser Zeit, immer mehr homöopathischen Dosen ähneln, und mit Hartz 4 aufgestockt werden müssen.
Immerhin hat sich Griechenland seinerzeit wenigstens als Nato-Partner kompatibel gezeigt, und die Bilanzen getürkt.
@Delitant. Das mit dem Türken des Nato-Partners Griechenland hat ja Gschmäckle…
Da haben Hans Eichel und andere total versagt.
Die Griechen werden jetzt sicherlich behaupten, dass wäre nicht Hans Eichel, sondern die Türken gewesen.(lol)
Aber ich sehe schon am Hinweis unseres @ilberdistels, dass ich mir den Mund wohl mal mit Seife auswaschen sollte.
Seit Monaten stets die immer selbe Taktik: Nein, aber, eventuell, wenn es der Lage entspricht und dringend Notwendig.
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Bei diesen für und wider, bei dem rauf und runter an Geld reicht… dann wieder doch nicht, ging es den politischen Akteuren nie um transparente Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen sondern um Zermürbung bestehender Ordnungen. Erst wenn bilaterale Handelskriterien einst säkularer Staaten vollends zerschlagen wurden und zuverlässige Handelsbeziehungen wegen maliginer Geldströme ausgehebelt wurden, erst dann ist der Boden für die im Hintergrund agierenden Europäischen Imperialisten bereitet. Die Forderungen nach mehr Europa und nach noch mehr Zentralisierung könnte in einer bestehenden Ordnung nie Gehör finden.
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Hieß es letzte Woche noch, die bewilligten Mittel reichten nun für eine Stabilisierung angeschlagener Mitglieder aus und redete sich Herr Schäuble wegen der Endgültigkeit der bewilligt weiteren Milliarden um Kopf und Kragen, wusste man in Brüssel zu dieser Zeit schon um die in Billionenhöhe unausweichliche Erweiterung eines Superschirmes. Es war daher auch nicht verwunderlich, dass Barroso nach dem Geschenk aus Deutschland offen und sehr laut über eine noch intensivere Bündelung von Kompetenzen in Form einer zentralisierten Präsidentschaft Europas nachdachte. Der Weg zu jenem biblischen Imperium aus der Offenbarung in dem alles Bisherige auf dem Kopf gestellt wird und sich bestehende Ordnungen in einem Fluch aus Zentralisierung und Kontrolle vereinen, steht kurz vor dem Abschluss.
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Es sind nur noch kleine Justierungen an den mechanischen Stellschrauben der Motorik des sich offenbarenden Imperiums zu tätigen und erst dann, werden den bis weilen noch paralysierten Menschen die Augen aufgehen. Der kommende Präsident jenes globalen Imperiums wird jeden zu einer persönlichen Entscheidung zwingen: mit ihm oder dagegen. Meinen letzten Satz aus dem vorherigen Blog wiederhole ich daher noch einmal: Wohl dem, der einmal die Bibel gelesen hat und aus ihr den kommenden falschen Messias für dreieinhalb Jahre vorgetäuschtem Weltethos erkennt und ihm zur gegebenen Zeit den Gehorsam verweigert!
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susi
Na, Du Schlafmütze, kommst Du auch noch,
?
Hin und wieder kämpfe ich als evangelische Kampfmaus auch an anderen Fronten und bin daher abkömmlich.
Evangelisch? Da sind wir uns gleich.
Wie schön! Gleiches, wird ja des öfteren gern mit Gleichem vergolten.(lol)
Gleiches mit Gleiches Vergelten bedingt,nur wenn es friedlich zugeht.@Delitant
Liebe @M.G.!
Diesen Frieden sehe ich hier vor allem dadurch ermöglicht, weil es unser INet bisher gottseidank noch nicht ermöglicht, dass mich @Susis Knochensägen erreichen.(lol)
versöhnliche Grüße,
Henk
Wollen wir hoffen,dass Ihre Versteck nicht auffliegt.Es kann sein,dass er nach dem rechten weg gesucht werden muss,nach Bibel.@Delitant
…, gesucht – daß ? ►Imperium◄
Die alte Geschichte (verschlüsselt) immer wieder neu
Das Imperium schlägt zurück,
eine weitere Neuauflage im DVD-Format,
auf der wiederum Szenen ergänzt,
verändert oder Effekte bearbeitet wurden.
Geld hat mich nie richtig interessiert und das wird so bleiben. Freud (zum Aspekt Geld & Gier) hätte es als analen, zwanghaften Vorgang eingeordnet (das Kind will seinen “Schatz” freiwillig nicht hergeben).
Ehrlich gesagt, hat mich die Psychoanalyse auch nicht besonders interessiert, dort finde ich auch keine befriedigende Theorie zum aktuellen Wahnsinn. Also behalte ich den Zustand des sich im Lernen befindlichen Mannes; das heißt aber nicht, dass ich mich freiwillig verblöden lasse. Und so viel Blödsinn wie in den vergangenen Jahren / Jahrzehnten – da gerate ich ins Grübeln. Zum Glück muss ich ja nicht alles wissen und verstehen. Ein schwacher, aber immerhin ein kleiner Trost.
P.S.: Der lockere Ton, heute im Blog, gefällt mir, das hat was über den Dingen stehendes.
Macht nur weiter so…
Ich würde sagen,ein bischen Kleingeld in der Tasche ist nicht schlecht,aber zuviel verdirbt den Charajter.Ganz ohne geld kommen wir leider auch nicht aus,denn Knöpfe werden nicht zur Bezahlung angenommen.@Ernst Lipps
Auf jeden Fall, Knöpfe gehören an Klamotten.
Die Psychoanalyse wurde längst vom ganz normalen, alltäglichen Wahnsinn überrollt.So wird vor allem nichts mehr hinterfragt, dass maximale Gewinnausschüttungen garantiert.Ich kann dazu nur immer wieder auf die Club of Rome-Studie “Die Grenzen des Wachstum” verweisen, die auch völlig ignoriert wird.
Heute interessiert es doch wirklich kaum noch jemanden (erst recht keinen Politiker), dass gerade die Gier von Menschen am stärksten ausgeprägt ist, die ohnehin schon mehr besitzen, als sie je für sich persönlich ausgeben könnten, um sich ihr Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Wahrscheinlich arbeiten gerade diese Parasiten lieber rund um die Uhr, um das geile Gefühl nicht zu verlieren, über möglichst viele Leichen gehen zu können.
Ich weiß nicht, was dieses erbärmliche, menschenverachtende Pack sonst noch motivieren könnte.Unser asozialer Kapital-Terrorismus gestaltet sich mittlerweile so krank und zynisch, dass dieser sich nur noch in den Rubriken psychiatrischer Dimensionen erfassen lässt.
Dazu hat selbst unsere Gesetzgebung eigentlich schon ausreichend definiert, dass jemand, der eine Gefahr für die Gesellschaft, oder sich selbst darstellt, auch gegen seinen Willen in einer Nervenheilanstalt untergebracht werden sollte.Offenbar wird jedoch von solchen Zwangseinweisungen selten Gebrauch gemacht, sonst könnten sich die ganzen Soziopathen wohl kaum ausgerechnet an den unseren Finanzmärkten, wie an den Börsen tummeln.
Ja die Zwangseinweisungen werden auch immer teurer,was sich unser Staat und die Krankenkassen auch nicht mehr leisten kann und daher aussieben müssen.@Delitant
Der Personenkreis, auf den ich abzielte , liebe M.G.
kann sich mit Sicherheit selbst finanzieren, und wenn die erbärmlichen Kreaturen, die dem Allgemeingut ihre Existenzen stehlen, erst einmal aus dem Verkehr gezogen sind, blieb wahrscheinlich genug Geld dafür übrig, anständige Löhne und Gehälter zu bezahlen, wie auch die Rentenkassen wieder aufzufüllen.
Aber bevor sich unsere Exekutive dazu entschließt, die Freiheiten des Finanzwesens einzuschränken, und sich das uns abgezockte Geld wiederzuholen, lässt man wohl eher einen Großteil der Menschheit verhungern.
Traurig aber wahr und dies nennen diese dann nach dem Amtseid,sämltlichen vom Volk abwenden.@Delitant
Hm, wenn ich das alles so höre, dann bekomme ich wirklich Angst.
Und wieder einmal wurde die deutsche Bevölkerung belogen:
Herr Meister sagt, daß der ESFS nicht für Griechenland ist, sondern Portugal und Spanien schützen soll (Spanien – was blöderes viel ihm gerade nicht ein), im Bundestag will man mit dem ESFS dann doch auf einmal Griechenland retten.
Jetzt kommt aber raus (für mich nicht überraschend – denn Griechenland ist nicht zu retten), daß man nun doch die Banken mit dem Geld “stärken” will.
Verschleiert durch ökonomisch absichtlich falsche Aussagen und der Suggestion, daß Deeutschland etwas hiervon hat (was vollkommen utopisch ist), wird hier ein politischer Bund geschlossen, welcher scheinbar das Ziel hat, die Vökeer von Europa (und vor allem die Deutschen) ihrer Grundrechte zu entheben. Es wird immer offensichtlicher, daß man der Demokratie entgültig den Gar aus machen will.
Ich bin bei Gott eein wirklich nüchterner und logischeer Denker, der normalerweise bei seinen Überlegungen versucht, Emotionen komplett auszublenden (was sicherlich nicht immer geht, aber zumindest häufig). Leider muß ich aber an dieser Stelle @Michael Egler Recht geben:
Wir brauchen eine Euro- und Europa – Revolution. Vor allem brauchen wir aber in Deutschland einen Systemwechsel, da wir von Landesverrätern und Euro – Faschisten regiert werden.
Wie Henk bereits sagte, die werden jeden von uns opfern – Hauptsache dieses vollkommen unfunktionale Europa bleibt betehen.
Die Verträge, die einstmals als Legitimation gegenübeer den europäischen Völkern galten sind bereits gebrochen. Unsere oberste Landesverräterin redet schon davon, diese neu zu gestalten – hin zu einer antidemokratischen Transferunion, in welcher Deutschland vollkommen untergehen wird.
Es soll die Lizenz zum Leben auf Kosten der starken Wwirtschaftsmächte in Europa ereilt werden. Deutschland wird dann alle anderen finanzieren.
Ich denke, es wird Zeit, den Ausdruck “antieuropäisch” als eine Bezeugung von Respekt und Anerkennung zu verstehen. Die Leute, die immer noch proeuropäisch sind, muß man leider als “antideutsch” bezeichen, was wiederum einen Landesverrat impliziert.
Ab sofort bin ich Stolz darauf, ein Europagegner zu sein! Im Gegensatz zu anderen Menschen und vor allem diesen nichtswürdigen Politikern, habe ich erkannt, daß Europa der Inbegriff für Inkompetenz, Elend und Unfreiheit ist. Europa ist eine undemokratische Bewegung, welcher eigentlich jeder von uns entgegen treten muß.
Die Ostdeutschen haben 1989 um ihre Freiheit gekämpft. Genau das Gleiche muß nunmehr (leider) wieder passieren (welch Ironie – der Sklavenmeister ist eine Ostdeutsche), denn
“WIR SIND DAS VOLK!”
Und es wird bei Gott Zeit, daß wir aufwachen, unsere Bequemlichkeit über Bord werfen und uns erheben.
Ansonsten endet diese Geschichte in einer absehbaren Katastrophe.
Hallo Berios,
Ihre Ausführungen und Ihre beißende Kritik an dieser, ja, man kann es fast nicht anders sagen, europäischen Missgeburt sind durchaus verständlich und auch weitgehend berechtigt.
Aber dennoch sollten wir, wenn wir uns die Globalisierung, die geopolitische und wirtschaftliche Situation betrachten, eine sinnvolle und vernünftige Lösung für einen europäischen Staatenbund im Visier behalten.
Wahrscheinlich ist der Hauptgrund für diese derzeitige europäische Missgeburt, dass das Fundament nur auf monetären und wirtschaftlichen Ideen und Voraussetzungen gebaut wurde – und diese erweisen sich jetzt als weicher Sand, so dass das ganze sichtbar wackelt und voraussichtlich auch einstürzen wird.
Hier zeigt sich wieder in der Geschichte, dass der Fokus auf den Mammon alleine eben nicht ausreicht, um ein solches Werk anzugehen und gar zu vollenden. Es müssen die beiden großen Wesenheiten des Menschentums, Staat und Kultur, die allgemeine und die individuelle Entwicklung im Vordergrund stehen und vereinigt werden.
Der Plan und die Ausführung des jetzt existierenden europäischen Staatenbundes beweisen, dass sie nicht lange und gut durchdacht und nicht in allen Teilen im Einzelnen festgestellt waren.
Der ganze Bau dieses Werkes muss wahrscheinlich vom Fundament her neu angegangen werden, und wir müssen Stein auf Stein setzten, ohne dabei ständig zu überstürzen und zu verschieben.
Und im Vordergrund wird die Frage stehen, ob ein solches Vorhaben je überhaupt gelingen kann, wenn man nicht miteinander sprechen kann, wenn man sich nicht versteht – gemeint sind die vielen Sprachen in den europäischen Staaten.
Warum haben die vielen Internet Experten und – Spezialisten nicht längst ein System auf die Beine gestellt, dass z. B. die gesamte Internet – Kommunikation, vorab die E-Mail Korrespondenz automatisch in die einzelnen Sprachen übersetzt werden.
Beispiel: Wenn ich mit einem Franzosen Korrespondenz habe, muss mein Text bei ihm automatisch in seiner Sprache landen (ohne dass er irgendetwas dazu tut) und seine Rückantwort muss in meiner Sprache bei mir vorliegen.
Warum schläft man hier? Wir haben doch alle Voraussetzungen und auch die entsprechend qualifizierten Leute.
Wenn wir einander nicht verstehen und nicht miteinander sprechen können, haben wir ein Analogon vom Turmbau zu Babel!
Gruß D. Ackermann
Hallo @Dieter!
Ich bin Ihrer Meinung. Ich bin auch nicht gegen alles, was die EU hervor gebracht hat. Auch sinnvolle Dinge wurden hier beschlossen (z.B. das Schengen – Abkommen, etc.).
Aber ich bin der Meinung, daß eine europäissche Zusammenarbeit reichen sollte. Die Finanzen sind hier raus zu halten, denn bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf (bei den meisten zumindest – viele Kriege zeugen von dieser Tatsache).
Für eine normale und sinnvolle Zusammenarbeit ist aber kein Brüsseler Apperat von Nöten.
Nochmals: Zusammenarbeit ja, Verbrüderung nein.
Zumal die einzelnen Völker an einer “Heirat” gar kein Interesse haben. Erzwingen kann man so etwas nicht. Erst wenn in einer demokratischen Abstimmung die Mehrheit der einzelnen Völker sagt, daß man seine nationalen Rechte zum Wohle einer echten Staatengemeinschaft aufgibt, dann kann der nächste Schritt gegangen werden. Aber nicht vorheer und vor allem nicht von Einzelnen als Diktat.
Im allgemeinen steht fest,Freunde sucht man sich aus,nur diese gelegenheit haben die bevölkerungen der EU-Staaten noch gar nicht erhalten.@Berios
Lieber @Dieter!
“Ihre Ausführungen und Ihre beißende Kritik an dieser, ja, man kann es fast nicht anders sagen, europäischen Missgeburt…”
Ist die Frage nicht vielmehr, ob dieses verkrüppelte Kind wirklich längst schon vor seiner Geburt, ganz bewusst, und mit Hilfe eines kranken Genpools gezeugt wurde? Oder ob man ihm nicht vielmehr anschließend, völlig verantwortungslos und blauäugig, von jenen organisierten Wirtschaftsverbrechern (die sich unter dem neo-liberalen Schafspelz zusammengerottet haben) kastrieren, und die Gliedmaßen amputierten ließ?
Erweißt sich unsere Politik als lediglich dumm(?), als völlig korrupt(?), oder ist es gleich beides, dass uns ultimativ zum Spielball der mafiös strukturierten Kapitalmärkte werden lässt, die es jetzt, anhand der Auswüchse ihrer Verbrechen, obendrein auch noch immer wieder zu beruhigen gilt???
die Regierung verarscht uns, und die Griechen verarschen ganz Europa… fast alle Europäer haben das realisiert, nur die Regierungen nicht… also nocheinmal: weg mit denen, so schnell es geht!!!
Man könnte meinen, das geschieht mit Absicht, “regiert” doch unsere Kanzlerin den Alten Klassenfeind…..
Wer´s immer noch nicht geschnallt hat : die Griechen wollen doch gar nicht, die machens wie unsere Politiker : schnell noch abräumen, was geht, sich Gedanken machen kann man danach ja immer noch, aber solang es Milliardengeschenke gibt…. wozu sich bemühen…. und wenn genug Milliarden verblasen sind, dann kann man nicht mehr aufhören, wie beim Glücksspiel….. BITTE AUFWACHEN!!!
@ Staatsfeind No1:
Ich glaube, daß Sie hier noch zu kurz denken.
Das Problem ist nicht alleine Griechenland.
Ökonomisch betrachtet wird nach Griechenland Portugal in die gleiche Misere geraten (Rettungsschirm zum Trotz, es wird passieren). Dann kommt Spanien, Italien, Ungarn, Belgien und am Ende Frankreich.
Nein, das ganze Konzept funktioniert so nicht. Die Währungsunion muß weg, da diese nur Probleme und am Ende sehr viel Leid bringen wird.
Die ökonomische Kombination zwischen starken Iund schwachen Industrieländern in einer Währungsunion kann nicht und wird nicht funktionieren, da man hierdurch angreifbar wird.
Das ist noch nicht alles,denn die Selbstständigen in Griechenland wandern ins Ausland, weil das Materieal billiger ist und weniger Steuern zu zahlen sind und andere Arbeitssuchende wandern aus Greichenland aus, um im Ausland zu arbeiten,da sie in ihrer heimt keine mehr finden.Somit wirt die Wirtschaft in Griechenland noch weiter sinken und die Hilfsbedürftigkeit noch größer.@Staatsfeind No1
Die Griechenpleite kommt. Damit hat die FDP mit Rösler recht, die vielgescholtene Partei.
Griechenland muss wie Deutschland 1945 gegen die Wand fahren. Es darf nichts mehr sein, wie es mal war.
Wenn ich lese, dass Milliarden an Steuern in Griechenland wegen eines maroden Steuersystems nicht eingezogen werden, weil der Wille dazu und vor allem das Durchsetzungsvermögen fehlt, fasse ich mir an den Kopf.
Einen Solibeitrag für griechische Steuersünder zahle ich jedenfalls nicht.
Das ist so, als ob ich als Deutscher Fünf Sterne und All Inclusive am Traumstrand der griechischen Halbinsel buche, mich nur beschwere und als Dankeschön nichts zahle, sondern noch 200 Euro bekomme.
Interessant zu erfahren, daß Leute wie Bosbach überhaupt noch ein Gewissen haben. Und Profalla ein gelungenes Beispiel lieferte, daß das ganze bürgerliche Gehabe nur Fassade ist. Tatsächlich bekriegt man sich um Macht und Geld genauso, wie mance auf der Straße.
Fakt ist, daß das Geld, welches den Hellenen aufgrund ihrer ökonomischen Selbstüberschätzung hingeworfen, in unserem Lande fehlt. Eigentlich müßte es einen Rettungsschirm für Westdeutschland geben, nachdem durch den Solidaritätszuschlag Mitteldeutschland alleine aufgepuscht wurde. Doch anstelle, daß der Soli seinem Namen gerecht werden konnte, wurden die Rentenkassen geplündert, nachdem der Zuschlag in der Endsumme nicht ausreichte.
Chef des Kanzleramts: Nach außen hin nur eine Art Personalchef, tatsächlich oberster Weisungsgeber des BND. Wer weiß was er da so treibt, der Profalla. Genau wie de Maziere mit dem MAD oder Friedrich mit dem BKA…
… und deshalb habe ich meinen Mund aufgemacht, weil es nicht sein darf, (ich fasse es immer noch nicht), dass in diesem unseren Deutschland mit den grausigen Wunden der Weltkriege, der Nazidiktatur, der mörderischen Propaganda, der Rassen- und Heilsverkünder mit allen sich daraus ableitenden Konsequenzen, anscheinend wieder nicht begriffen wird, wie so etwas entsteht (die Geschichte macht nicht lernfähig!). Tagtäglich muss ich mir von Anderen anhören, dass ich in einer Demokratie lebe, in der besten aller möglichen Welten. Ich muss mir anhören, dass wir Deutschen Jammerlappen sind und auf höchsten Niveau klagen (gestern Abend noch bei Anne Will von einem Herr, dessen Name ich sofort und aus guten Gründen wieder vergessen habe – Vergessen kann sehr gesund sein). Die Liste der Beobachtungen ist sehr lange! Ich habe nicht die Zeit, sie zu vervollständigen und auch keine Lust.Ich war ein fleißiger Schüler mit einer natürlichen Lernmotivation und wollte schon immer, auch heute wissen, wie das Leben gestrickt ist. Und dann soll ich mir so was wie “Fresse” und das ganze Gewürge anhören, ja hallo!?
Und ich meine es ernst – ich lasse mir von so was schon lange keine Angst mehr machen, ich schäme mich für das Verhalten solcher Leute. Punkt!
Ja im Verhalten sind die Politiker als Vorbild auch nicht mehr das,was sie heute noch seinsollten,nämlich verantwortungsbewusste Autorätäten.@Ernst Lipps
Gut gegeben, lieber @Ernst!!!
Weiter so!
@ Tuklov. “Die Griechenpleite kommt” Zitatende.
Mag sein, der Tenor vieler ´Experten´ hört sich so an, das die Helenen noch nicht mal den Hauch der Chance hätten tatsächlich aus dem Schuldenmorast heraus zu kommen.
Vielleicht kommt ja der Rettungsschirm aber doch noch über Sie, zieht sie am Schopfe heraus. Doch was dann?? Hinter Griechenland stecken schon die die nächsten europäischen Pleitekandidaten fest, die sich genauso verlaufen haben. Italien z.B. zieht keiner raus, heißt es. Und wenn man weiter hinaus schaut, stecken insbesondere die alten Industriestaaten der Welt genauso fest.
Nein, ich finde keinen Trost mehr, seitdem ich mich etwas eingehender mit der globalen Schuldenthematik befasse. Auch nicht in diesem blog. Aber vielleicht hat ja einer noch einen übrig.
Die Welt gleicht mir finanziell gesehen im Moment nicht nur wie ein Schuldensumpf, sondern auch wie ein Kartenhaus. Und vielleicht kracht das bald zusammen, nur weil vergessen wurde unserem blöden Papagei über Nacht die Tür seines Käfigs zuzumachen. Und der unbedingt die unterste Karte mit der Aufschrift “Griechenland” heraus ziehen musste. MfG
Was wir erleben ist “Feldherren-Politik”. Die Schlacht um den Euro ist längst verloren, trotzdem wird Regiment (Milliarde) um Regiment (Milliarde) noch ins Feld geführt, weil Frau Feldherrin und Verbündete die verlorene Schlacht nicht wahrhaben wollen. Jetzt werden neue Begriffe eingeführt, wie beispielsweise “Resolvenz”, nachdem es “geordnete Insolvenz” in der Währungsunion nicht gibt. Und es wird immer klarer, die Euro-Schuldenkrise ist wiederum nur eine weitere Bankenkrise. Und wieder soll der Steuerzahler die ultimativen und unbelehrbaren Zocker in den Frankfurter und restlichen europäischen Geldtowern dafür unterstützen, daß sie auch morgen noch Golf spielen oder ihre Jacht bespaßen können. Was glauben diese Leute eigentlich, wie lange sie diese Volksverdummung noch weiter betreiben können?
Eine ganze Generation anständiger Leute weltweit hat den Kommunismus bekämpft, nur um festzustellen, daß sie am Ende nur Handlanger für einen neuen Feind war? Ein Feind, der die Welt am Ende wieder genau dahin führt, wo sie bereits 1917 war, diesmal in einen neuen Kommunismus? Was für eine Schande! Aber bitte, dumme Schüler brauchen Lektionen zweimal, bis sie diese kapieren. Nur diesmal könnte keiner von denen endgültig und hoffentlich mehr übrig bleiben.
Um aber noch eins zu erwähnen, wenn es auch nicht zum Thema an sich gehört: Da wählen 2/3 der Berliner linke, linksgerichtete und linksnahe Parteien und dann kommt am Ende womöglich eine links-konservative Regierung zustande, wegen ein paar Kilometer Autobahn. War das dann eine Forrest Gump Wahl in Berlin? “Das Wählen ist wie eine Schachtel Parlinen, man weiß nie was man bekommt.”? Wenn ja, okay Deutschland! Dann hast Du nichts besseres verdient als Piraten, NPD, oder 100% Nichtwähler. Der Vorzug gilt den Piraten!
@Tocqueville
Zu Ihrem letzten Satz:
Die 100% Nichtwähler wären wahrscheinlich die sicherste Voraussetztung für eine echte und sinnvolle Veränderung!
So lansam erinnert mich das ganze _Elend_ nämlich an jenen Sumpf, zu dessen Austrocknung man die Frösche als beratende Experten am Tisch hatte.
Gruß D. Ackermann
Sauber formuliert @Dieter!!!
Hallo verehrte Mitbürger,
In der aktuellen Krise Europas die wesentlichen Zusammenhänge zu verstehen ist eine Herausforderung. Gerade für mich, der sich gerade für zwei Jahre im außereuropäischen Ausland befindet ist es schwer den Überblick zu behalten.
Daher habe ich versucht die Krise einmal in einem allgemeinverständlichen, alltagsnahen Rahmen darzustellen. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich alle wesentlichen Elemente der Krise korrekt und vollständig widergeben konnte. Für konstruktive Anmerkungen, Korrekturen und Ergänzungen wäre ich sehr dankbar.
Man stell sich vor Griechenland wäre eine Bäckerei, das griechische Volk deren Kunden, die griechische Regierung der Bäckermeister und die EU die Bäcker-Innung.
Jahrelang hat die Bäckerei schlecht gewirtschaftet, d.h. sie hat ständig mehr Geld ausgegeben, als sie eingenommen hat. Sie hat viel unnützes, teures Zeug eingekauft, aber nur wenige Brötchen verkauft.
Außerdem hat der Bäckermeister viel zu viele Leute angestellt und einen riesigen, unsinnigen Verwaltungsapparat aufgebaut, um die vielen Angestellten irgendwie zu beschäftigen.
Verstärkt wurde die finanzielle Schieflage der Bäckerei auch noch dadurch, dass viele Mitarbeiter Geld aus der Kasse geklaut haben, Kunden immer aufwändigere Backwaren haben, aber dafür nicht zahlen wollten, und der Bäckermeister (der mittlerweile ausgetauscht wurde) gierig und korrupt war.
Eigentlich wusste der Bäckermeister auch schon vor Jahren, dass wenn er so weiter wirtschaftet ihm bald das Geld ausgeht. Und eigentlich wäre er dann schon frühzeitig gezwungen gewesen das Ruder herumzureißen und schrittweise anzufangen seinen Laden in Ordnung zu bringen.
Aber der Bäckermeister konnte sich immer auf die Banken verlassen, die die Misswirtschaft in der Bäckerei weiter mit frischem Geld befeuert haben und dadurch der Bäckerei einen Schuldenberg beschert haben, den sie alleine nie wird abzahlen können.
Die Banken haben der Bäckerei über den Anleihenmarkt ständig Geld geliehen und immer schön Zinsen kassiert.
Aber warum haben die Banken der Bäckerei immer neue Kredite gewährt, fragt man sich? Die Bäckerei war ja eigentlich schon vor Jahren nicht mehr kreditwürdig und ich leihe doch niemandem Geld, von dem ich weiß, dass er es nicht zurückzahlen kann. Waren die Bänker denn blind und haben die katastrophalen Zustände in der Bäckerei übersehen?
Auch wenn die Krisenbäckerei ziemlich gut darin war ihre wahre finanzielle Situation zu verschleiern, muss man davon ausgehen, dass die gut vernetzten und ach-so-intelligenten Bänker gewusst haben, dass sie da einer Leiche Geld leihen.
Die Bänker haben der quasi bankrotten und katastrophal geführten Bäckerei immer weiter Geld geliehen, weil sie wussten, dass sie sich im Ernstfall, also bei einer defacto Zahlungsunfähigkeit der Bäckerei, auf die Solidarität innerhalb der Bäcker-Innung und die Dummheit der anderen Bäckermeister verlassen können.
In der Innung sind 27 Bäckereien organisiert und eigentlich ist die Innung den Kunden ihrer Mitgliedsbäckereien verpflichtet.
Aber in Wirklichkeit macht die Innung immer nur das, was die Banken wollen.
Und wenn die Innung mal zögert das zu tun was die Banken wollen, dann erfinden die Banken ganz schreckliche Weltuntergangszenarien und machen den Bäckermeistern damit solche Angst, dass sie versprechen das benötigte Geld aufzutreiben.
Die Bänker können sich also darauf verlassen, dass die Bäckerinnung alles tut, damit keines ihrer Mitglieder pleite geht, auch wenn die Innung damit gegen ihre eigene Satzung verstößt.
Damit die Krisen-Bäckerei weiter vor sich hinvegetieren und Zinsen an die Banken zahlen kann, holt sich die Innung das Geld zur Rettung bei den anderen Mitglieds-Bäckereien, und die wiederum knöpfen es ihren Kunden ab.
Für alle Bäckereikunden wird es also empfindlich teuer und für die Banken, die sich um Kunden traditionell einen Dreck scheren, ist es ein risikoloses Geschäft.
Zudem verdienen die Banken noch einen Batzen Geld, indem sie mit den Anleihen der Krisen-Bäckerei im Kasino spekulieren gehen.
An dieser Stelle muss auch erwähnt werden, dass vor nicht allzu langer Zeit die einzelnen Innungsbäckereien noch ihre Banken mit Milliardensummen vor dem Untergang bewahrt hatten und sich dadurch auch allesamt hoffnungslos verschuldet haben.
Die Bäckerinnung ist natürlich ziemlich wütend auf ihr bankrottes Mitglied und zwingt den mittlerweile neu eingesetzten Bäckermeister der Krisen-Bäckerei zum Sparen, Streichen und Kürzen.
Das sind zwar seit Jahren überfällige Maßnahmen, aber die helfen der Krisenbäckerei in ihrer aktuellen Situation nicht wirklich, weil sie eigentlich viel mehr Brötchen in alle Welt verkaufen müsste, damit sie wieder auf die Beine kommt, wachsen kann und in der Lage ist ihre Kosten über eigene Einnahmen zu decken.
Doch dabei wollen die anderen Innungsbäckereien der Krisenbäckerei nicht helfen, schließlich haben die auch eine Menge schulden und müssen sich anstrengen auf dem Weltmarkt so viel an ihren Brötchen zu verdienen, damit auch sie ihre Zinsen an die Banken abdrücken können.
Man muss also davon ausgehen, dass die Krisenbäckerei in absehbarer Zeit nicht wirtschaftlich, d.h. kostendeckend arbeiten wird.
Eher wird die Bäckerei für Jahre ruiniert bleiben und ein erbärmliches Dasein am Tropf der anderen Innungsbäckereien fristen müssen, wobei das Geld das durch den Tropf fließt auch noch für Jahre als Zinsen wieder an die Banken geht.
Dass die Bäckerei unter solchen Umständen wieder wachsen kann ist schlichtweg ausgeschlossen. Wahrscheinlicher ist dass die Kunden den Laden auseinandernehmen und versuchen werden die Brötchenproduktion in die eigene Hand zu nehmen.
Natürlich könnte die Innung zur Abwechslung einmal nicht das tun was die Banken wollen, sondern sich den realwirtschaftlichen Tatsachen stellen und die Krisenbäckerei offiziell für zahlungsunfähig erklären und ihr mit direkten Investitionen helfen.
Diese schmerzhaft ehrliche Lösung hatte voraussichtlich folgende Konsequenzen:
1. Die Anleihen mit denen die Krisenbäckerei so immens viele Schulden angehäuft hat wären mit einem Schlag wertlos.
2. Banken die solche Anleihen halten, wären endlich einmal gezwungen sich mit der praktischen Bedeutung des Begriffs „Ausfallrisiko“ zu beschäftigen und müssten ihr Investment komplett abschreiben (wenn sie es nicht ohnehin bereits getan haben).
Im Idealfall haben die Banken dann endlich gelernt, dass sie selbst für die Risiken ihres Handelns verantwortlich sind und es keinen Automatismus gibt, bei dem ihnen Steuergeld in die fetten Ärsche geblasen wird, sobald ihnen ihre Kreditrisiken um die Ohren fliegen.
3. Möglicherweise gehen einige Banken, die der Krisenbäckerei wider besseres Wissen oder aus purer Dummheit und Inkompetenz besonders viel Geld geliehen haben pleite.
Das ist aber nicht wirklich schlimm, weil
a) es unserem Wirtschafssystem letztendlich gut tut, wenn wir ein paar besonders gierige, dreiste oder dumme Banken weniger haben.
b) es viel mehr Sinn macht, wenn die einzelnen Innungsbäckereien die Spareinlagen von Kunden im Fall einer Bankeninsolvenz mit Milliarden sichern, anstatt korrupte Banken ständig mit neuem Kapital zu versorgen.
c) es beweisen würde, dass das Geschwätz von „systemrelevanten Banken“ ein Mythos ist. (Falls der Zusammenbruch von ein paar Banken tatsächlich das ganze System zum Einsturz bringt, sollten wir alle froh sein, dass wir das System los sind!)
4. Investmentfonds, Pensionskassen und Lebensversicherer, die auf einem Haufen Anleihen der Krisenbäckerei sitzen könnten Probleme bekommen. Aber auch hier gilt: Ein Ausfallrisiko ist ein Ausfallrisiko ist ein Ausfallrisiko. Und weil der Kapitalismus kein Ponnyhof ist, muss derjenige das Risiko tragen, der es eingegangen ist.
5. Die Zentralbank der Bäckerinnung würde mit einem Schlag unvorstellbar viel Geld verlieren. Das geschieht ihr auch recht, denn sie hätte den privaten Banken niemals Anleihen der Krisenbäckerei abkaufen dürfen. Die Bäckerinnung würde ihre Zentralbank in jedem Fall stützen und ihr hoffentlich unter Androhung des Verlustes ihrer Unabhängigkeit verbieten, jemals wieder wertlosen Papiermüll von privaten Banken zu kaufen.
6. Die Krisenbäckerei hätte die Chance für einen Neuanfang ohne dass dabei eine erdrückenden Zinslast auch die kleinsten Wachstumsanzeichen ständig wieder zunichtemacht.
7. Die einzelnen Innungsmitglieder könnten damit aufhören Milliarden in einen schwarzen Tunnel zu werfen an dessen Ende ein paar gierige Bänker im Geld baden. Stattdessen könnte die Innung gezielt in die Krisenbäckerei investieren und ihr aktiv beim Management helfen, damit sie wieder Boden unter die Füße bekommt.
Neben den Folgen der Krise für das Bankensystem und die Geldbörsen der Kunden, wirft die schwere Krise einer ihrer Mitgliedsbäckereien auch ein Licht auf die existenziellen Probleme und Konstruktionsfehler der Bäckerinnung.
Vor allem wird deutlich, dass die Innungssatzung das Papier nicht wert ist, auf dem sie geschrieben steht.
Die Satzung in seiner jetzigen Form reicht in der Praxis nicht aus um die einzelnen Mitgliedsbäckereien institutionell so eng aneinanderzubinden, dass sie aufhören gegeneinander zu arbeiten.
Die Satzung, als Element des Zusammenhalts und als Grundlage effektiven gemeinschaftlichen Handelns funktioniert nicht, weil die (insbesondere wirtschaftliche) Heterogenität der Bäckereien ein viel größeres Problem darstellt als ursprünglich angenommen und weil die einzelnen Innungsmitglieder nicht in der Lage oder willens sind, gemeinsame Interessen vor eigene Interessen zu stellen.
Die Krise zeigt: Die Innung muss sich neu erfinden oder sie geht unter. Wenn man sich die derzeitigen Bäckermeister so ansieht ist die letztere Option doch wesentlich wahrscheinlicher.
Da hätte jemand auch Schriftsteller werden können,Hut ab,gute und auch fleißige Leistung.@Florian Domin
@Florian Domin:
Ich werdeIhren Beitrag aufsplitten und zu einige Bereichen Anmeerkungen machen. So ist es etwas übersichtlicher:
“Eigentlich wusste der Bäckermeister auch schon vor Jahren, dass wenn er so weiter wirtschaftet ihm bald das Geld ausgeht. Und eigentlich wäre er dann schon frühzeitig gezwungen gewesen das Ruder herumzureißen und schrittweise anzufangen seinen Laden in Ordnung zu bringen.
Aber der Bäckermeister konnte sich immer auf die Banken verlassen, die die Misswirtschaft in der Bäckerei weiter mit frischem Geld befeuert haben und dadurch der Bäckerei einen Schuldenberg beschert haben, den sie alleine nie wird abzahlen können.
Die Banken haben der Bäckerei über den Anleihenmarkt ständig Geld geliehen und immer schön Zinsen kassiert.
Aber warum haben die Banken der Bäckerei immer neue Kredite gewährt, fragt man sich?”
Das ist so nur bedingt richtig. Die Bäckerei muß in Ihrem Beispiel ein börsennotiertes Unternehmen ein, welches Aktien auf dem Markt im Umlauf hat (bei Staaten sind dies die sogenannten “Staatsanleihen”).
Diese Staatsanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, welche mit einem fixen Zinssatz ausgestattet sind und für welche der Staat das Ausfallrisiko trägt.
Dieses macht man über eine Ausfallversicherung, deren Höhe sich wie bei einer KFZ Versicherung nach der Unfall-, hier Ausfallwahrschheinlichkeit richtet.
So, das ist erst einmal die Grundlage. Nun nimmt sich die Bäckerei neue Kredite auf und hinterlegt als Sicherheit seine Aktien.
Die Banken kaufen also die Staatsanleihen auf und verssorgen so Griechenland mit frischem Geld. Natürlich kaufen die Banken aber diese Anleihen nur in einem gewissen Verhältnis ein: nämlich Wertigkeit zu Zinssatz.
Das bedeutet, daß sobald das Land schlecht wirtschaftet, die Staatsanleihen an Wert verlieren und somit als Kaufanreitz der fixe Zinssatz der Anleiheen angehoben werden muß. Gleichzeitig steigt die Versicherungsgebühr, da bei einer negativen Haushaltsbilanz die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt.
Die Banken nehmen auch für Kredite die Staatsanleihen als Sicherheit. Kredite ohne Absicherung bewegen sioh in einem sehr überschaubaren Rahmen, haben jedoch einen extrem hohen Zinsatz. Um diese Art der Kredite geht es aber in der Krise nicht.
Wenn jetzt also die Staatsanleihen an Wert verlieren, dann haben die Banken auf einmal ungedeckte Kredite vergeben. Sprich der vorher zu 100% gedeckte Kredit ist nunmehr nur noch zu z. B. 80% gedeckt (wenn die Staatsanleihe in diesem Beispiel 20% Wertverlust hat).
Ich hoffe, ich habe das so formuliert, daß es verständlich ist. Wenn nicht, dann melden Sie sich bitte.
@Berios
Danke für die Erläuterungen!
Neben ein paar anderen Unklarheiten, habe ich vor allem zu folgender Ihrer Aussage eine Rückfrage:
“Diese Staatsanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, welche mit einem fixen Zinssatz ausgestattet sind und für welche der Staat das Ausfallrisiko trägt.”
Wieso trägt der Staat als Kreditnehmer bzw. Emittent der Anleihen das Ausfallrisiko? Das Risiko sein Geld nicht wieder zu sehen trägt doch der Kreditgeber, also derjenige, der dem Emittenten der Anleihe das Geld leiht. Und in unserem Fall sind die Banken diejeningen, die das Geld an Griechenland verliehen haben. Darum tragen auch die Banken das Risiko wenn der Staat als Kreditnehmer zahlungsunfähig wird.
@Florian Domin:
In diesem Fall ist dieses nicht so, da ein Staat nicht pleite gehen kann.
Das ist die Dynamik der festverzinslichen Wertpaiere. Diese können nicht ausfallen. Daher kann auch der sogenannte “Haircut” (sprich die teilweise Erlassung der Staatsschulden) nur mit dem Einverständnis der Gläubiger (Banken) erfolgen.
Sehen Sie, Staatsanleihen sind eine sogenannte konsevative Geldanlage, welche zu 100% sicher ist. Eine Staatsanleihe ist kein Kredit, sondern ehr eine Invesstition, welche zu 100% abgesichert ist. Der Status und die Dynamik der Staatsanleihen sind international festgelegt, weshalb hier der Debitor (als der Staat) das Risiko trägt.
Staatsanleihen sind zu 100% sicher???? Na da sind Sie aber Ihrem Bankberater auf den Leim gegangen!
Aus Wikipedia:
Wie bei jeder anderen Anleihe auch, besteht bei Staatsanleihen das Adressausfallrisiko, d. h. das Risiko, dass Zinsen und/oder Kapital nicht und/oder nicht fristgerecht und/oder nicht in voller Höhe (zurück)gezahlt werden können.
Dieses Risiko wird durch Ratingagenturen wie Moody’s oder Standard & Poor’s geschätzt….Kommt es zu einem Staatsbankrott, entfallen die Zinszahlungen oder Kapitalrückzahlungen der Staatsanleihen.
@Florian Domin:
Ganz ruhig.
Für dieses Ausfallrisiko schließen die Herausgeber der Anleihen (sprich die Staaten) ja eben die sogenannte Ausfallversicherung ab.
Die Kosten der Selben richtet sich dann nach den Bewertungen der genannten Rating – Argenturen.
Das Problem, welches Sie ansprechen, ist bekannt. Deshalb wurden die sogenannten Ausfallversicherungen eingeführt.
Lesen Sie dazu den folgenden Artikel:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/investoren-misstrauen-eurolaendern/4684122.html
Somit gibt es gleich 2 Positionen,die richtig teuer werden können,die Ausfallversicherungen und die Anleihe,die gezahlt werden müssen.Das kann ja heiter werden@Berios
Ja, natürlich!
Das ist ja der Auslser der ganzen Misere. Nicht die Banken waren das Problem, sondern die Spekulanten.
Und übrigens würde ich nicht denken, daß es mit Grichenland vorbei ist. Das nächste Spekulationsopfer wird Portugal. Hier passiert dann das Selbe wie in Griechenland.
Die Spekullationen sind so gewaltig, daß selbst der 500 Milliarden Euro Rettungsschirm praktisch gar nicht stattgefunden hat. Er blieb vollkommen ohne Wirkung. Und auch der jetzigeRettungsschirm in Höhe von 750 Milliarden wird vollkommen ohne Wirkung bleiben.
Es sind hier Summen im Spiel, mit denen man ganze Volkswirtschaften mühelos aufkaufen könnte.
Wo soll das mal hinführen ? Ein Superspekulant kauft die ganze Welt auf und die anderen müssen sich einen neuen Planeten suchen, wenn sie frei und selbstständig leben wollen.@Berios
Das nennt man Kapitalismus.
Allerdings hat wohl niemand jemals dran gedacht, daß es irgend wann einmal Menschen mit einer solchen monitären Macht geben würde. Noch weniger hatte man wohl erwartet, daß sich die Leutee dann auch noch in Spekulationsgruppen vereinen würden.
Wo das hinführt dürfte klar sein: Krieg, Elend, Armut und Schlußendlich führt es zu einem Neuanfang. Dafür muß aber erst das Tal der Tränen durchschritten werden.
Und unschluldige Menschen sterben.@Berios
Das ist wohl wahr.
Aber in einer Zeit, in der das Geld mehr zählt als ein Menschenleben, ist das jedem machtgeilen Manger und Politiker egal.
Was ist schon ein Leben gegen wahnsinnigen Gewinn, Reichtum und Macht? In den Augen dieser Menschen ist auch ein Massenmord ein probates Mittel zum Erreichen eines Zieles.
Wie war noch mal die Kapitalismus Utopie / Realität, die Henk der Delitant aufgestöbert hatte? (Weizäcker – Buch).
Hier in dem Blog lerne ich von Euch – danke.
Hallo @Ernst Lipps!
Hier nochmal, weil es so grausam schön ist:
v.Weizäcker schrieb 1983 (hat er wahrscheinlich aus dem AT kopiert):
1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
2. die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.
3. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staat zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
4. ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.
5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
6. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
7. Um ihre Herrschaft zu sichern, werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.
8. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.
9. Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie da gewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.
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10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, das die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.
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11. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
12. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.
Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt “unkontrollierter Kapitalismus”.
C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!
Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft , und wie folgt: Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.
Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung: dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.
Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto: “Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben”.
Wie bereits oben erwähnt, Weizsäcker rechnete nicht damit verstanden zu werden.
Ich bin selbst Asthmatiker und weiß sehrwohl was wirklich mehr wert ist,schade ,dass diese geldgierigen Politiker und vor allem Bänker ein freundliches Miteinander nicht schätzen können,denn das Geld können sie nicht ins Jenseit mitnehmen und brauchen.@Berios
@Florian Domin:
“Waren die Bänker denn blind und haben die katastrophalen Zustände in der Bäckerei übersehen?
Auch wenn die Krisenbäckerei ziemlich gut darin war ihre wahre finanzielle Situation zu verschleiern, muss man davon ausgehen, dass die gut vernetzten und ach-so-intelligenten Bänker gewusst haben, dass sie da einer Leiche Geld leihen.
Die Bänker haben der quasi bankrotten und katastrophal geführten Bäckerei immer weiter Geld geliehen, weil sie wussten, dass sie sich im Ernstfall, also bei einer defacto Zahlungsunfähigkeit der Bäckerei, auf die Solidarität innerhalb der Bäcker-Innung und die Dummheit der anderen Bäckermeister verlassen können.”
Nein, die Banker waren nicht so dumm und haben es nicht gesehen. Vielmehr hat man darauuf spekuliert. Aus der Dynamik der Zusammenhänge heraus, kann man mit gedeckten Wertpapieren (denn für diese haftet ja der Staat) einen sehr guten Gewinn erzielen. Desto höher der fixe Zinssatz durch eine nationale Wirtschaftskrise wird, desto mehr kann man an den Papieren verdienen.
Im Fall Griechenland wurde vollkommen ungeniert gezockt, da jedem “Gldökonomen” klar war, daß die rstlichen Euroländer Griechenland aus falsch verstandener Sollidarität auffangen würden. Außerdem hat die Nummer doch 2008 bereits schon einmal in anderer Konstelation funktioniert.
Fazit: Die Banken wußten zu jedem Zeitpunkt um das griechische Problem.
So, und jetzt ist Zahltag: Her mit dem Geld, Bürger! Alternative: Gefängnis.
Ich würde sagen,damit haben die Bänker aber den Bankrot noch gefördert und sind selbst mit am Verlust schuld.@Berios
Natüürlich sind sie das, @M.G.!
Die fanden es am Anfang auch toll, da man ja viel Geld verdienen konnte. Aber wie es so im Leben ist, der Starke frist den Schwachen. Die Banken mußten sehr schnell erkennen, daß ihre Lebensphilosopie (nehme auf niemanden Rücksicht – verdiene Dein Geld um jeden Preis) von anderen Leuten noch besser beherrscht wird.
Aber in der heutigen Zeit ist das egal, denn wenn man sich als Bank selber verzockt, dann gibt es ja den blöden Steuerzahler, der einem wieder auf die Beine hilft.
Da hilft nur,(nein, kein Banküberfall)Steuerzahler wehret euch,Revolution, gegen die eigendlich dummen Bänker und Spekulanten.@Berios
Ja, in den USA hat es bereits angefangen.
Die Frage ist nur, wann der Funken in Europa ein Feuer entzündet.
Wird wohl nicht mehr lange dauern.@Berios
Völlig richtig! Die Banken wussten um das Risiko, dessen verlustreiche Folgen sie uns Bürgern jetzt aufbürden. Sonst hätten sie sich im Vorfeld wohl kaum
so hohe Zinsen für ihre wackelige Kreditvergabe einverleibt.
Anstatt mit diesem Geld nachhaltige Vorsorge zu treffen, um die Verluste durch Kredite (die nicht mehr bedient werden können)abzufedern, garantieren Leute, wie Josef Ackermann, lieber weiterhin 25%ige Renditen für Großanleger. Das nenne ich ein “ultimativ verlogenes Geschäftsgebahren” und eine “gigantische, menschenfresserische Sauerei”!!!
Na, Frau Merkel will ja die Banken retten,steht jedenfalls in den Nachrichten so.@Delitant
@Florian Domin:
“In der Innung sind 27 Bäckereien organisiert und eigentlich ist die Innung den Kunden ihrer Mitgliedsbäckereien verpflichtet.
Aber in Wirklichkeit macht die Innung immer nur das, was die Banken wollen.
Und wenn die Innung mal zögert das zu tun was die Banken wollen, dann erfinden die Banken ganz schreckliche Weltuntergangszenarien und machen den Bäckermeistern damit solche Angst, dass sie versprechen das benötigte Geld aufzutreiben.
Die Bänker können sich also darauf verlassen, dass die Bäckerinnung alles tut, damit keines ihrer Mitglieder pleite geht, auch wenn die Innung damit gegen ihre eigene Satzung verstößt.”
Nicht ganz.
Das Problem liegt tiefer:
Nachdem also die Banken begonnen hatten, mit den griechischen Staatsanleihen zu zocken, bekamen sie sehr schnell ein Problem:
Es gab noch andere Marktteilnehmer, die mit wesentlich höheren Summe gegen Griechenland gearbeitet haben.
Das ist sehr kompliziert, ich versuche es mal einfach zu beschreiben:
Diese Großinvestoren wetten auf den Verfall der Staatsanleihen. Um diesen Verfall zu erreichen, treiben Sie die Ausfallversicherung nach oben. Da diese zwingend von dem Land gezahlt werden muß, muß sich dieses wiederum neu verschulden, damit es die Versicherungen bezahlen kann (wir reden hier über Milliarden). Die Neuverschuldung wiederum führt zu einer erneuten Abwertung der Staatsanleihen.
Dann kaufen Sie die Staatsanleihen, zu einem wesentlich höheren Zinssatz ein und werfen diese in kurzer Zeit wieder massiert auf den Markt. Die Folge ist, daß das Angebot an Staatanleihen größer ist als deren Nachfrage. Das Resultat ist eine weiter Abwertung der selbigen. Damit steigt der Zinssatz weiter an und gleichzeitig aus die Ausfallversicherung, was die Anleihe wieder abwertet und den Zinsatz erneut steigen läßt, was wiederum die Ausfallversicherung wieder ansteigen läßt und damit wieder die Anleihe abwertet (usw., usw.).
Die Leute kaufen immer mal wieder die Anleihen, machen ein paar Milliarden Gewinn und verkaufen selbige dann wieder um sie dann wieder zu kaufen.
Das Ganze ist vollkommen ungefährlich, da der Staat ihnen ja den Wert der Staatsanleihe zum Zeitpunkt des Kaufes und den Zinssatz darauf garantiert, da diese nur kurze Laufzeiten ins Portfolio nehmen.
Sozusagen ein Instrument zum Gelddrucken.
Das ist das eigentliche Problem. Die von mir genannten Investoren sind so mächtig, daß Sie mal ganz locker den gesamten Markt gestalten können.
Das was ich hier schreibe ist nur eine Skizze. Eine genaue Erklärung ist so lang und kompliziert, daß ich nur die vereinfachte Variante schreiben kann. Bitte um Verständnis.
@Florian Domin:
“Doch dabei wollen die anderen Innungsbäckereien der Krisenbäckerei nicht helfen, schließlich haben die auch eine Menge schulden und müssen sich anstrengen auf dem Weltmarkt so viel an ihren Brötchen zu verdienen, damit auch sie ihre Zinsen an die Banken abdrücken können.”
Das ist auch nicht ganz richtig:
Die anderen Länder können Griechenland nicht helfen, da dieses viel zu teuer und vor allem kontraproduktiv für die eigene Wirtschaft wäre.
Deutschland exportiert z.B. nach Greichenland. Wenn Griechenland aber eine eigene starke Binnenwirtschaft hätte, dann würde Deutschland weniger exportieren und die deutsche Wirtschaft schrumpfen.
Gerade hier beißt sich die Katze in den Schwanz.
Ist aber nicht genau die Fixierung auf die nationalen Handelsüberschüsse und Defizite eines der Gründe, warum die Währungsunion nicht funktioniert?
Würden man in Berlin, Paris, Rom, Madrid etc. vor dem Hintergrund einer gesamteuropäischen Handelsbilanz denken und handeln, hätte die Währungsunion wahrscheinlich eine Zukunft.
Stattdessen arbeitet man gegeneinander und versucht die eigene nationale Handelsbilanz auf Kosten der anderen aufzublasen.
@Florian Domin:
Naja, so einfach ist das nicht. Jedes Land muß für Arbeit sorgen und Geld verdienen. Daher kann kein Land auf seine Wirtschaft oder Teile der Selbigen verzichten.
Das ginge nur in einem vollkommen geeinten Europa, welchs aber aus vielen Gründen heraus nicht wünschenswert ist, da dann das deutsche Volk unerträgliche Opfer bringen muß.
Nein, dieses Ungleichgewicht muß und wird bestehen bleben, was aber den Euro als Gemeinschaftswährung ad absurdum führt.
So ist es wohl. Wenn wir nicht in der Lage und willens sind europäische Wirtschaftspolitik zu machen ist der Euro am Ende. Hätte man aber schon vor seiner Einführung wissen können.
Ähm, das Traurige ist, daß man es wußte.
Die meisten namhaften Ökonomen haben vor der Euro – Einführung davor gewarnt.
Jeder will sich nicht aufgeben,stattdessen die erste Geige spielen,so kann es keine geminschaft in der EU geben,erst recht nicht wirtschaftlich.Es ist wie in der Ehe,solange gemeinsam beraten wird über das geld,ist alles in Ordnung,wenn es mit mein und dein geld anfängt,geht die Ehe kaputt und es besteht keine Zugewinngemeinschaft.@Berios
Eine Zugewinngemeinschaft bestand ohnehin nie.
Deutschland hat z. B. durch den Euro massive Einbußen hinnehmen müssen (das ist Fakt – die Erklärungen hierzu sind schon mehrfach ausgeführt worden.
Der Bereich “Finanzen” muß komplett aus einem eventuell kommenden neuen “Gebilde” ausgeklammert werden. Das momentane Gebilde hat jetzt schon ausgedient, da es niemals funktionieren kann.
Eine europäische Wirtschaftsunion darf es niemals geben, ansonsten lernen wir Deutschen mal rchtig, was Armut heißt. Eine solche Union würde uns ans Ende des europäischeen Wirtschaftswachstums bringen und letztlich in ein Loch aus Armut und Elend reissen.
Nein, Finanzen und Wirtschaft müssen ein nationales Gut bleiben. Den sie sind der Ausdruck einer völkerrechtlichen Individualität.
Ich gebe Ihnen Recht,denn jeder Haushalt wirtschaftet anders durch unterschiedliche Bedürfnisse und Ansichten,welche leider bei den EU-Staaten schon deshalb unterschiedlich sind;unterschiedliche Produktions- und Leistungsstärken auch durch die Lage und Beschaffenheit der Länder und dann die Traditionen u7nd Religionen. Das was hier eine Union genannt wird, ist daher schon gar keine und ich sehe da auch gar keine besseren Aussichten dafür,denn jeder hat seinen Nationalstolz auf seine Stärken,wäre es nicht so,wären die Menschen Individuen mit gebrochener Seele,was auch nicht weiterhilft.@Berios
Genau so ist es. Und deshalb sind solche Bündnisse auch nur Träumereien. Zugegeben: teure Träumereien.
Da bin ich ja mal gespannt,wann unser Dornröschen Frau Kanzlerin aus diesm Schlaf mit Traum erwacht.@Berios
Einfache Antwort?
Gar nicht. Man hat bereits Landesverrat begangen und kommt damit durch. Also wird man auch diesen gesellschaftlich kultivieren und weiteren Verrat folgen lassen. Ddas geschieht dann immer vor dem Hintergrund, daß das deutsche Volk einfacch zu dumm ist, um einen derart komplizierten Verrat zu verstehen…. ähm, ich mein Sachverhalt zu begreifen.
Das sieht man ja schon hier im Blog! Die Leute fühlen sich betrogen und sind daher Europa – Gegner. Und alle Europa – Gegner haben einfach nur nicht verstanden, daß die Überschuldung, Bürgschaften, Armut und Diktatur nur das Beste für sie sind.
Wirklich dummee, ekelhafte Menschen, diese Euro – Gegner. Wollen Wohlstand, Frieden und Demokratie. Was kann man schon von solchen Menschen halten?
Ich werde es mal ehrlich formulieren.man kan von den Euro-Gegnern vieleicht eine besseres Sozialverhalten erwarten,als von jenen die vorgeben dieses Verhalten zu haben, aber das Volk schlimmer verraten und verkaufen, als die Euro-Gegner, es tun würden.@Berios
@Berios
Aber gerade das wird von den vielen Protagonisten doch angestrebt.
Deutsche Politiker als die glühendsten Befürworter von U.S.E.(was einige Briten schon sehr mißtrauisch werden läßt und bei ihnen unschöne Verschwörungstheorien hervorruft.)
Die vereinigten Staaten von Europa. Zu der die Wirtschafts- und Finanzunion nur ein weiterer Schritt wäre. Eigentlich ein schöner Gedanke, wenn nicht über alles eine Zwangsjacke gestülpt würde und die Vor- und Nachteile nicht so ungleichmäßig verteilt wären.
Diese Nachteile werden uns, als den ewigen Büßern, von unseren Bestimmern einfach mal so auferlegt und als alternativlos verkauft.
Auch als blutiger Laie- was internationalen Verflechtungen von Wirtschaft und Finanzen angeht- kann ich erkennen, daß die dann auszugleichenden Unterschiede der Standards vom deutschen Steuerzahler finanziert werden müßten.
Vielleicht werden wir deshalb ja bereits darauf vorbereitet bis 69J. oder 70J. arbeiten zu müssen und
die Jungen zum Ausgleich dafür zu einem entgeltlosen Dienstjahr aufgefordert. Irgendwie müssen wir das Geld ja auftreiben.
Ja, aber der Protagonist kann nur solange agieren, wie ihn der Antagonist läßt.
Die Kunst besteht darin, den Protagonisten aus seiner aktiven Position in eine defensive Position zu treiben.
Sobaldd er nicht mehr aggieren kann sondern reagieren muß, ist es um seine Gestaltungsmöglichkeit geschehen.
Leider sind aber unsere Poolitiker selber Protagonisten. Es bleibt also nur das Volk, um als Antagonist den Protagonisten seine Bühne (Vorteilsstellung) zu nehmen.
Und genau das muß passiereen.
wie schön, wenn ein ganzes Volk Angst hat, bibbert, gehorcht und marschiert – Mensch Leute, denkt und handelt!
Alles klar, und geht auf die Barikaden,richtig ? @ Ernst Lipps
@Berios!
Als besonders tragisch und zynisch empfinde ich daran, dass (“mit, und durch und durch Schröder”), ausgerechnet die “Sozialdemokratie” auf dem Schoß der Industrie- und Wirtschaftsverbände platzgenommen hat, um sich all die hübschen, kleinen Änderungen und Vorkehrungen einflüstern zu lassen, die dazu notwendig erschienen, um dem uneingeschränkten Raubtierkapitalismus seinen Freibrief ausstellen zu dürfen. Unter dem Deckmäntelchen der alternativlosen Globalisierung, wurde schließlich nicht nur der Solidarpakt und unser Tarifrecht ausgehebelt, sondern auch der völlige Verzicht auf die ethisch-moralischen Errungenschaften unseres, einst humanistisch geprägten Landes geübt, um primitivsten Sozial-Darwinismus zu feiern.
Gruß,
Henk
Wenn Schäuble und Merkel Sonntags bei den Leuten an der Türe klingeln ließen: Wir möchten bitte pro Kopf 5.000 Euro Griechenlandhilfe einziehen. Sie wissen, dass Sie zur Zahlung gemäß durch Pofalla und Co herbeigenötigtem Parlamentsbeschluss verpflichtet sind und anderenfalls die Pfändung droht…
Wenn dieses so geschähe, wären im geistig komplett verdunkelten DE viele Wetten ungültig.
Anders ist es dann schon, wenn Ramsauer *darüber nachdenkt*, ein flagrantes *Gerechtigkeitesproblem* im Sinne Deutscher Autofahrer zu lösen, indem er Autobahnmaut für alle einführt und damit *vor allem* ausländische Nutznießer bestraft. (Die brauchen sonst gar nichts für die Autobahnnutzung bezahlen, Heul!) Und wollen wir wetten, dass die Zuschüsse aus den bisherigen Töpfen *deutlich* gesenkt werden, sobald dieses neue Fass aufgemacht wurde.
Meinungsfreiheit in Deutschland bedeutet: Politiker und Journalie können in Form von Elektronischem Smog praktisch jeden Blödsinn reden und verzapfen, denn als Pixelphantome sind sie praktisch nicht zur Rechenschaft zu ziehen, noch ist eine Reaktion der Bevölkerung auch nur einkalkuliert. Genau deshalb funktioniert Demokratie nicht mehr. Auf den alten griechischen Marktplätzen wäre die Reaktion auf Blödsinn unmittelbar und drastisch gewesen.
Übrigens: Wenn ich Spitzenpolitiker wäre und einem Euro-Rebellen die Leviten läse in Form von “Ich will Ihre Fresse hier nicht mehr sehen”, dann ginge umgehend zu einem Experten in Behandlung. Dass Bossbach die Nötigung von Verfassungsorganen offenkundigt als persönlichen Angriff deutet, wirft ein drastisches Licht auf die Gesamtmisere. Dass einer selbst wie ein Hanswurst dasteht, ist sein persönliches Problem. Dass herbeigepöbelte *ich schieß mal eben aus der Hüfte*-Fehlentscheidungen des Parlaments Staat und Öffentlichkeit ins Desaster treiben können und wohl auch werden, ist unser aller Problem. Deshalb sind Rüpel in Spitzenpositionen Dynamit.
Feiglinge sind es übrigens auch… (nur mal so am Rande)
Füttert sich hier eine Sockenpuppe selber?
Griechenlands Wirtschaft wird auf Betreiben der Geberländer und der von denen finanziell abhängigen griechischen Regierung kaputtgespart. Wie sagte Merkel in der Wirtscahftskrise: “Wir dürfen nicht auch noch in die Krise hineinsparen”. Von Griechenland wird exakt das verlangt.
Dazu wird so getan, als on ein Austritt Griechenlands aus derm Euro einen unkalkulierbaren Dominoeffekt auslösen könnte, weswegen Griechland um jeden Preis gerettet werden müsste, so als ob ein Schuldenschnitt nicht das Gleich verursachen könnte, mit Verbleib in der Eurozone.
Mit dem kaputten Eurosystem (ohne politische Union) und der verfehlten “Griechenlandhilfe” wird der Steuerzahler der letztlich haftet von A bis Z hinter die fichte geführt, “alternativlos”.
Hi, @Matthias!
Momentan gilt das zwar noch als tabuisiert. Es würde mich nicht jedoch keineswegs wundern, wenn dieses “Kaputtsparen”
längerfristig auf die “Vereinigten Staaten von Europa” abzielen würde, deren Lohn- und Sozialniveau sich schließlich, an dem unteren Level der vordem noch autonomen Mitgliedsländer ausrichtet.
Das würde dann bedeuten, dass die Menschen künftig ihre volle Arbeitsleistung allein dafür einsetzen müssten, um überhaupt noch einigermaßen satt zu werden.
Gruß,
Henk
Mit Interesse habe ich heute morgen in der Zeitung gelesen, daß China und Rußland von ihrem Veto Gebrauch gemacht haben, um eine mutmaßliche Propaganda-Anklage der westlichen Lügengemeinschaft gegen die syrische Regierung Assad zu Fall zu bringen. An dem Antrag des Westens waren neben Großbritannien, Frankreich und Deutschland auch die Portugiesen beteiligt. – Die Portugiesen? Was geht hier vor?
Portugal ist ein finanziell gebeuteltes, bitter armes Land, benachteiligt durch seine Randlage, das im Zuge der Euro-Einführung seine Konkurrenzfähigkeit noch vollends verloren hat. Aber die Portugiesen sind ein stolzes, katholisch geprägtes Volk mit gutm Ruf und hohem Ansehen in der Welt.
Portugal ist abhängig von ständigen Finanz-Transaktionen seitens de EU, der EZB und des IWF. – So wird dieses Land genötigt, sich jetzt weltpolitisch zu prostituieren und die von den USA ausgehende imperialistische Propaganda zu stützen. Geld kauft sich Politik!
Wir können ehrlich nicht beurteilen, ob es stimmt, daß die autoritäre Regierung Assad wirklich wie behauptet mehr als 2700 Menschen getötet hat und Zehntausende verhaftet hat, wie “UNO-Experten” behaupten. Wir wissen nur, daß solche “Experten” oftmals von der CIA bestellt werden. Wir wissen auch, daß die CIA eigene Abteilungen zur Desinformation unterhält, um Umstürze herbeizuführen und ihr genehme Leute an die Macht zu bringen. Wir wissen auch, daß die CIA und mit ihr die amerikanische Regierung lügt, daß sich die Balken biegen. Die irakischen Massenvernichtungswaffen lassen grüßen. Auch die Kleinkinder, die in Kuweit aus den Brutkästen gerissen und totgeschlagen wurden. Im Deutschen gibt es ein Sprichwort: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
Der Bewegung “Occupy Wall Street!” wünsche ich viel Erfolg. Mögen Länder wie Rußland, China, Indien und Brasilien endlich den geldgierigen Kriegstreibern in Amerika das Handwerk legen!
“Der Bewegung “Occupy Wall Street!” wünsche ich viel Erfolg. Mögen Länder wie Rußland, China, Indien und Brasilien endlich den geldgierigen Kriegstreibern in Amerika das Handwerk legen!”
Nee, ist klar! Vor allem die nicht geldgierigen Länder wie Russland und China sollten das tun. Diese beiden barmherzigen Samariter – Länder, welche immer ohne eigenes Interesse handeln, haben hier das Recht, sich gegen den Dämon USA aufzulehnen.
Sorry, aber Ihre Aussage ist reiner Populismus ohne Inhalt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ausfallver-sicherung vom Schuldnerstaat zu zahlen ist. Ich habe noch keine Anleihebedingen gelesen, in denen eine solche Klausel enthalten war. Es kann jemand noch so viel gegen die Zahlungsfähigkeit eines Staates wetten; wenn das Land bei Fälligkeit zahlt, ist der Wetteinsatz verloren. Verantwortlich für die Misere ist allein der Schuldnerstaat. Wenn ein Land solide wirtschaftet, wird es immer Institutionen und Privatpersonen finden, die ihm Kredit gewähren. Politiker, die durch ihr grob fahrlässiges Handeln ein finanzielles Chaos angerichtet haben, sollten persönlich für die Schäden verantwortlich gemacht werden. Im übrigen sollte dies auch für Banker gelten, die ihren Arbeitgeber in den finanziellen Ruin getrieben haben.
Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe diese Ausfallversicherung nicht;
Dann wären alle Staatsanleihen nur den Gesetzmäßigkeiten der Märkte ausgeliefert. Dann wären Spekulationen gegen schwache, mittlere und sogar starke Volkswirtschaften möglich.
Dieses wird hiermit unterbunden, da die Ausfallversicherung von dem Rating einiger Firmen abhängig ist, welche aufgrund der Aufsichtbehören nicht einfach ohne Grund ein Volkswirtschaft negativ bewerten können. Man nimmt so praktisch die Brisanz aus der ganzeen Angelegenheit und macht die Staatsanleihen zu großen Teilen marktunabhängig und schafft eine Haftungsgrundlage.
Ansonste könnte ja ein Staat alle 2 Wochen eine Pleite erklären und wäre niemandem gegenüber Berichtspflichtig.
Und glauben Sie mir, wenn das möglich wäre, dann wwären wirklich einige Spezialisten jede Woche pleite.
Gibt es sollche Risikoversicherung wegen mögliche Zahlungsunfähigkeit nicht auch für Privatkredite ?@Berios
Ja, aber auch erst seit einigen Jahren.
Wer mal gesehen hat, wie teuer eine solche Versicherung ist, der wird diese ebenfalls als Regulierungsinstrumentarium ansehen.
Na da muss ja der Preis fast genauso hoch sein, wie der Kredit selbst.@Berios
OK, ich bin Markt; jedenfalls ein kleiner Teil davon. Ich möchte auch, dass meine Bank überlebt. Sie gehört zur Kategorie Volksbank / Sparkasse.
Ansonsten möchte einen Kahlschlag unter den Investmentbanken und anderen zerstörerischen Fianzmarktteilnehmern. Der Finanzsektor erfüllt weitgehend seine Aufgabe nicht und sein Eigenleben ist zu teuer. Wenn es weniger von denen mit Anspruch von Milliardengewinnen gibt, bleibt mehr für die Realwirtschaft über. Sollte es zu Bankenpleiten kommen, müssen die Opfer gerettet werden, nicht die Täter.
Solange die “Amokläufer” unterwegs sind, investiere ich nicht; meine Ersparnisse sind als Tagesgeld angelegt. Einmal habe ich kurzfristig eine relativ kleine Summe bei einer börsennotierten Bank angelegt. Sofort wollte man mir Lehmann-Zertifikate andrehen, die ich zum Glück abgelehnt habe. Heute mache ich bewusst keine Geschäfte mit der privaten deutschen Finanzindustrie. Meine Versicherungen sind jetzt bei einer kirchlichen Gesellschaft (wo bleibt der Applaus, Susi?).
Ich möchte auch nicht, dass meine Steuern für die Rettung von privaten Banken eingesetzt werden.
@Dieter M.
Frau @Bibelmaus versteht sich als ev. Christin, und wohl weniger als Anhängerin der Kirchen.
Ich muss ganz ehrlich sagen,ich habe Susi heute noch gar nicht erkennen können.@Delitant
Das liegt daran das @Susi sich zu einem Thema höchsten ein oder zweimal äußert und somit sehr zurückhaltend ist- wenn sie nicht herausgefordert wird.
Das liegt daran, dass @Susi sich zu einem Thema höchsten ein- oder zweimal äußert, und somit sehr zurückhaltend ist,
“solange sie sich, als evangelische Kampfmaus, nicht dazu gezwungen sieht, sich hier selbst feiern zu müssen.”
Vorallem,weil Kampfmäuse auch angeblich so ruhig sind.@Delitant
(…)*
*Anmerkung der Redaktion: Ihr Beitrag wurde gelöscht. Wir bieten Ihnen hier keine Plattform um radikalpolitische und ausländerfeindliche Kommentare zu veröffentlichen. Grüße, Redaktion heute.de
@ Ernst Lipps | 6. Oktober 2011 | 15:25
„wie schön, wenn ein ganzes Volk Angst hat, bibbert, gehorcht und marschiert – Mensch Leute, denkt und handelt!“ Zitatende
Nein Herr Lipps, das Volk hat keine Angst – es ist besorgt.
Wenn Sie wissen, dass Sie nichts zu verlieren haben, dann haben Sie keine Angst.
Angst kann man nur vor Ungewissem haben. Was hier auf die Bürger (nicht nur auf deutsche Bürger) zukommt, ist uns allen wohl bekannt!
Aber, was wollen Sie tun? Gedacht haben wir schon. Das Handeln – wie soll das Volk handeln? Sollen wir das Kanzleramt stürmen. Sollen wir die Mätressen der Bankmanager zum Schafott schleifen? Das ist nicht mehr zeitgemäß.
Was ist also möglich? Die nächsten Wahlen abwarten, andere Leute wählen?
Können die es richten?
Zu viele Fragezeichen.
Ich glaube vielmehr, dass unsere Volksvertreter Angst vor dem Volk haben.
Das erinnert mich an die Geschichte der DDR. Halten – und versorgen – sich selbst!
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Danke für Ihre differenzierte Antwort, Sorge ist ein gutes Wort, da steckt auch Fürsorge (im positiven Sinne drin. Und Fürsorge haben wir alle nötig – für uns zu sorgen, Andere tun es ganz bestimmt nicht.
Ja faher kann man bei unsere Regierung auch von einer mächtigen Vernachlässigung der Fürsorgepflicht gegenüber seinem Volk reden, da sie nicht gemäß dem Amtseid handeln,allen Schaden vom Volk abzuwenden,sondern seelenruhig zusehen, wie uns Schaden endsteht.@Ernst Lipps und Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen
Was unsere Volksvertreter denken, fühlen und meinen, das ist mir ein Rätsel. Und ob sie Angst vor dem Volk haben weiß ich nicht, wäre dann ein rein kommunikatives Problem (zwischen Souverän und Volk) – kommt in den besten Familien vor, das ist sicher.
Warum kauft das angeblich bankrotte Griechenland, das wir retten müssen, 400 Panzer? Will es damit China, Russland oder gar Amerika, Indien, … angreifen? Und wenn nicht die, wen dann sonst? Zum Verrosten sicher nicht.Also wozu 400 Panzer? Ist das aus Fürsorge für das eigene Volk geschehen, dann wäre es eine konservative, aber immerhin noch als fürsorglich zu bezeichnende Handlung.Waffen werden nicht zur Freundschaftspflege gekauft, sie haben eindeutig andere Bestimmungen: Einschüchterung, Angstbewältigung, Angriff, verletzen und töten. Oder würden Sie sich einen Panzer als Blumenkübel in den Vorgarten stellen?
Ich hätte Besseres zu tun, als mir über solche Fragen den Kopf zu zerbrechen. Und um mir einen Panzer zu kaufen, brauche ich nicht nur eine Erlaubnis, sondern ordentlich Kohle. Wenn ich die habe, kann ich mir vielleicht auch einen Panzer kaufen. Dieser Vorgang impliziert Begriffe wie Geschäft, Absicht, Ziel (als Blumenkübel zu verwenden, z.Bsp.).Imponieren (Militärparaden im großen Stil).
Ein Panzer ist ein ziemlich armseliges Ding, wenn ich damit nicht mindestens einmal geschossen habe. Was wäre geschehen, wenn 1989 die Elite die Panzer hätten krachen lassen, gegen das flüchtige Volk, würde es dann heute noch die Mauer mit Jubiläumsfeier geben? Fragen sind eine schwierige Sache, aber über eines bin ich mir sicher: einen Panzer kaufe ich nicht zum Tango tanzen.
Er dient dem alten Spiel der Menschen: Siegen oder verlieren. Und so was macht Angst. Dieses Urgefühl, das die Menschheit bisher noch davor bewahrt hat, sich völlig zu massakrieren, ob mit Panzer oder Fukushima, oder Hiroshima, oder Tschernobyl. Gib mir 1000 Panzer und ich bin stark (Schiffe, Kampfflugzeuge, Minen, alles, was das Waffengeschäft hergibt). Der Haken an der Sache, das Teufelszeug ist schweineteuer.Und da wird es schnell zivil und sehr bürokratisch: Steuer, Stahl, Konzern und Moneten.
Fazit: Mal ganz nebenbei gefragt: wozu sind Panzer gut?
Das Blogthema lautet,gut getroffen,Hellas Angels (kaufen Panzer in angeblichen Pleite – wie paßt so was. Und da frage einer noch mit was für Geld, wo doch keines mehr da zu sein hat (die werden doch gerettet!)
“same procedure as every year” sagt Miss Sophie zum Butler (jerder kennt die Sylvesterglosse).
Vielleicht wäre die Ausgabe von atomaren Sprengsätzen an jeden Wähler der Abschreckung, und der Beendigung dieses “Kalten Bürgerkriegs” förderlich???
bewaffnet das Volk!
Ja, damit die Regierung den Krieg beendet,na ob das funktioniert ? @Ernst Lipps und Delitant
Wenn eine Insolvenz Griechenlands zugelassen würde, müßte man auch die Insolvenz einer deutschen Kommune zulassen.
Gleiches Recht für alle.
Dann würde das unselige Kreditvergeben an überschuldete deutsche Kommunen aufhören. Die Banken hätten ein sicheres Geschäftsfeld weniger.
Die Kommunen müßten sich endlich verschlanken im Sinne Bürokratieabbau. Dies gilt für Land und Staat übrigens genauso.
Wir brauchen den Stein gar nicht so weit werfen. Die Überschuldung hat (fast) jeder vor der eigenen Haustür.
@Tomca:
Ihr Beispiel hinkt hinten und vorne. Was haben denn die deutschen Komunen mit Griechenland zu tun?
Griechenland = fremdes Land
Komune = deutsche Bevölkerung
War das jetzt als Witz gedacht? Das ist mit absoluter Sicherheit kein Pro – Euro Argument. Ich weiß, daß es dünn wird in Bezug auf Argumente, die den Euro und Europa rechtfertigeen, aber ziehen Sie jetzt bitte nicht auch noch vollkommen absurde Vergleiche als Argumente heran.
Dies ist kein Witz,
denken sie, wir leben hier im Tal der Glückseligen?
Auch Deutschland ist überschuldet, im Augenblick ist dieses Problem noch lösbar. Ich meine aber schon, daß Griechenland sehr gut geeignet ist, von unseren Problemen abzulenken. Nur so einfach möchte ich es unseren Politikern nicht machen.
Wir sollten vor allen Dingen auch auf uns aufpassen.
@Tomca
Ja, auch D ist verschuldet. Dennoch mancht es einen Unterschied, ob ich hartze und 20ooo Miese auf dem Konto habe, oder ob ich mich mit 50000 Euronen verschulde, weil ich ein Jahreseinkommen von 120000 beziehe, und damit auch regelmäßig meinen Kredit bediene.
Anfang 2012 soll in NRW ein Integrationsgesetz Gültigkeit haben. Wie Integrationsminister Schneider (SPD) am 05.10.2011 in der Landeshauptstadt Düsseldorf mitteilte, soll die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund damit erstmals umfassend und verbindlich fixiert werden.
Eines der wichtigstes Ziele ist bei der Verabschiedung dieses Gesetzes die Einrichtung von 54 “kommunalen Integrationszentren” und eine stark gelenkte Einstellung von Menschen mit “Migrationshintergrund”, also Ausländern, in der Landesverwaltung.
Der Gesetzentwurf des Kabinetts wird nun wohl so schnell wie möglich im Landtag beraten werden, damit der Zeitplan des Integrationsministers auch eingehalten werden kann. Diese Planungen, die sicherlich nicht nur auf NRW begrenzt bleiben, zeigen deutlich das Armutszeugnis unserer Politiker. Nachdem das Grundgesetz und die Landesverfassungen nicht ausreichten um Menschen- und Bürgerechte zu schützen kam das Antidiskriminierungsgesetz. Das reicht auch nicht aus und nun ein Integrationsgesetz. Lächerlich.
Kommen nun die Griechen zu uns? Kommentare sind willkommen: http://bielefeld-blog.de/06.10.2011/das-integrationsgesetz/
Hoch motivierte und gut ausgebildete griechische Jugendliche seien uns herzlich willkommen.
Die schwedisch Zeitung SvD Näringsliv meldet, dass Griechenland gerade 400 Panzer von den USA bestellt hat.
Also das Geld der EU wird von den Griechen für “notwendige” Beschaffungen weitergereicht.
Sind die Panzer notwendig, um die eigene Bevölkerung in Schach zu halten ?
Könnte so kommen.
Ein Armutszeugnis der Herrschenden!
@ alle
Bevor ich schlafen gehe!
Ja, ich weiß, es ist noch nicht sehr spät. Und doch ist es sehr spät. Es ist höchste Zeit!
Die Slowakei wird noch abstimmen. Da bin ich sehr gespannt. Vielleicht wird es dieses kleine Land sein, das dem Unsinn einen Riegel vorschiebt. Vielleicht auch nicht. Vielleicht wird man es „kaufen“.
Demokratie ist ja grundsätzlich etwas sehr Schönes.
Da dürfen die Bewohner eines Landes über ihre Geschicke als Nation entscheiden.
Gut, wir Deutschen wurden bei diesen für uns verbindlichen Konstruktionen niemals gefragt. Unsere gewählten Vertreter haben dies mehrheitlich für uns erledigt.
Vertrauen in die „Besten“ zahlt sich aus(!).
Demokratie kann man allerdings auch missbrauchen.
Und nun wird das Tafelsilber verscheuert. Nein, das Tafelsilber ist längst nicht mehr vorhanden. Es wird trotzdem verscheuert. Wir stürzen uns in einen Schuldensumpf, wir reden von unser Leistungsfähigkeit als Volkswirtschaft, wir schaffen das Erbe für unsere nachfolgenden Generationen. Aber die können diese Erbschaft nicht ausschlagen.
Nun gut, was soll all diese Schreiberei in diesem Blog. Wir können es nicht beeinflussen.
Unseren Enkelkinder können wir sagen: „Wir haben es versucht“ – aber gebracht hat es nichts. Eine Alternative zur Demokratie als Staatsform fällt mir auch nicht ein.
Wenn mal in einem Bundestagswahlkampf ein Kandidat den nachfolgenden Satz sagt:
„Ich verspreche Ihnen nichts, aber ich werde mich bemühen“ – dann wählen Sie ihn.
Wenn Sie ihm diese Ehrlich abkaufen, dann könnten Sie auf der sicheren Seite sein.
Viel Glück!
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Der Inhalt Ihrer letzten 2 Sätze ist wirklich war,denn dieser Wahlkandidat zeigt, dass er auf dem Boden der Realität bleibt,aber auch Volksnahe bleibt.
Mit den besten Grüßen
aus HVL
@Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen
HVL? Ein Nachbar von Susi,
.
Wenn Susi genau im Nachbarlandkreis wohnt ist es richtig.Gesehen habe ich sie noch nie.@Michael Egler
Auch Slowenien wird nichts ändern können, die Sache wird durchgezogen.
Einen Plan B,C,D,E oder sonst was liegt bestimmt schon bereit. Was zählt außerdem schon ein Gesetz innerhalb der EU ? Alles ist schon so unübersichtlich, daß selbst die Eurokraten längst keinen Überblick mehr haben.
Alles wird so weitergehen, bis Deutschland selbst unter einen Rettungsschirm schlüpfen muß, der dann aber nicht da sein wird.
Erst dann hat man sein Ziel erreicht, Deutschland zu vernichten.
Uns Deutsche haben doch so manche Länder auf dem Kiker,da wundert es mich nicht, dass man froh ist,wenn auch Deutschland vernichtet ist.@Michael Egler
Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, die Schulzeit liegt viele Jahre, Jahrzehnte zurück, soll Archimedes gesagt haben, sinngemäß: “Gebt mir einen Hebel und einen Ankerpunkt, und ich hebe euch die Welt aus den Angeln. Es wurde schon mal gesagt, wer resigniert, hat schon lange verloren.
@ alle
Nachtrag:
Nehmen Sie in meinem letzten Satz statt Ehrlich = Ehrlichkeit.
Mehr will ich Ihnen heute nicht mehr antun.
Gruß aus Eisenach
Sie waren wohl schon zu müde,so dass es mal auch zu Schreibfehler kommen kann.Ruhen Sie gut und erholsam und wachen Sie morgen gut auf.
Mit den besten Grüßen aus HVL
@Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen
Erhebliche entscheidender dürfte wohl sein, ob er dieses, in ihn gesetzte Vertrauen, auch nach seiner Wahl noch verdient.
Ja.so manche haben sich nach der Wahl einen nichtverdienten Lorbeerkranz aufgesetzt und sind ihren bedürfnissen nachgegangen.@Delitant
Sollte es so sein, dass die Griechen 400 Panzer in USA bestellt habem,kann kein Geld mehr fliesen.
Gruß
Hinterfreagen Sie doch mal, weshalb die sogenannten “Demokratiebewegungen” seltsamerweise in diesen Jahren so sehr vom Westen unterstützt werden …
Hinterfragen Sie dabei dann aber auch, dass die meisten dieser Länder danach instabil sind, politisch wieder in Richtung pro West gebracht wurden, Bestrebungen sich von den ehemaligen Kolonialherren zu lösen plötzlich nicht mehr aktuell sind, …
… und noch ein Zeitzeuge:
http://www.zeit.de/2011/03/Stephane-Hessel
glaubwürdig, nicht verlogen, war im Widerstand – echt
Diese Woche stand bei uns in der Tageszeitung in einem Artikel von der Südwestpresse 40 Mrd.€ an ausgestellten Steuerbescheiden in Griechenland die einfach nicht bezahlt werden,nochmal bereitz ausgestellte Steuerbescheide.
Dazu kommen nochmal ca.30 Mrd.€ an Steuerhinterziehung dazu.
Jetzt wirft man den Leuten die auf die Straße gehen vor,sie würden ein schlechtes Licht auf die Sache werfen.
Ihnen werden mehr und mehr Lasten Seuererhöhungen aufgebrummt und auf der anderen Seite ist der griechische Staat nich in der Lage die Steuerschulden einzutreiben und das bei ohnehin zu vielen Staatsangestellten.
Also ich meine,hier ist es doch nur verständlich wenn diese Leute hier einiges nichtmehr verstehen.
Wenn hier mal die ausstehenden Steuern eingetrieben würden hätten die Leute glaube ich auch mehr Verständniss und würden dann auch eher bei sich einmal etwas in Kauf nehmen.Anscheinend will und kann und traut sich die griechische Regierung hier nicht so recht ranzugehen.Dies ist auch ein entscheidender Punkt warum diese Leute so erbost sind und auf die Straße gehen der weiter oben wieder einmal nirgends aufgeführt ist.
Erst versäumt der Staat die Steuereintreibung bei den staatlichen Angestellten,nun wirft er diese in die Arbeitslosigkeit,somit können diese die Steuern nicht mehr zahlen,denn wer schafft es einen nakten Mann in die Tasche zu greifen ?@Manfred
Nicht nur nackte Männer,nein es gibt immernoch vor allen auch reiche Griechen und sehr hohe Summen von reichen Griechen die auf schweizer Banken deponiert sind.
Sollte man mal nach der Steuersünder-CD nachfragen zum investablen Aufkauf.@Manfred
Wo wir gerade beim Thema Träumerei sind:
Da höre ich doch gerade im heute journal, wie mein spezieler Freund und Euro – Faschist Trichet, seines Zeichens scheidender Präsident der EZB, verkündet, daß seine Geldpolitik (Ankauuf von Staatsanleihen in Höhe vvon mindestens 160 Milliarden Euro) vollkommen richtig war und er weiß (Achtung wörtlich!), “…, daß die deutsche Öffentlichkeit genauso denkt.”
Wenn wir mal davon ausgehen, daß über 70% der deutschen Bevölkerung genau das nicht denkt (was Umfragen belegen – außer vielleicht infratest dimap, aber die werden auch vom Staat bezahlt), dann müßte ich jetzt davon ausgehen, daß 70% unserer deutsche Bevölkerung nicht mehr zur Öffentlichkeit gezählt werden.
Demnächst werden wir dann wohl auch noch den Status “Mensch” verlieren.
Trichet und Juncker, die beiden größten Euro – Faschisten in Europa, sage ich da nur. Die würden jeden erschießen lassen, der nicht ihrer Meinung ist.
Hallo, Berios,
Mit offenem Mund sah ich die gleiche Szene und dachte: Der Trichet spricht und lächelt richtig nett (Mimik). Für naive Naturen völlig verführerisch, zu glauben. Was stimmt jetzt? Wenn Ihre Einschätzung stimmt -warum soll ich zweifeln-, dann ist Schein & Sein bei dem mächtigen alten Mann aber total widersprüchlich?!
Wird Griechenland heimlich geplündert?
Quelle: http://griechischerwein.wordpress.com/2011/06/08/griechisches-gas-hochverrat/
Dieser Blog ist an alle die gerichtet die Griechenland gerne als Pleitestaat bezeichnen. Haltet euch gut fest.
Die wirtschaftspolitische Handelsorganisation Scandic Org bestehend aus sieben nordeuropäischen Staaten (Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Estland, Lettland und Litauen) bot GR einen Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren über 250 Milliarden an. Das geschah zu beginn der Wirtschaftskrise in Hellas, bevor also die Troika (EU, IWF und EZB) mit der entgültigen Zerstörung griechischen Wirtschaft begonnen hat. Als Gegenleistung forderte Scandic Org für fünf Jahre Exklusivrechte für das Gas- und Ölvorkommen auf griechischem Boden.
Der Deal sah vor, das der Gewinn 80 zu 20 (für GR) geteilt würde. Außerdem würden 90% der Arbeiter auf diesen Bohrtümen Griechen sein desweiteren würden ausschließlich griechische Schiffe zum Einsatz kommen.
Das Angebot dieser Organisation hat die GR Regierung nie beantwortet bzw. die Regierung Karamanlis verwies auf die anstehenden Wahlen und das eine Unterzeichnungzu diesem Zeitpunkt nicht möglich sei. Scandic Org versuchte es einige Monate später beim amtierenden Ministerpräsident, der wie gesagt bis vor einer Woche jegliches Gerücht im Keim erstickte. Stattdessen kam einige Zeit später eine Antwort aus der USA , dass man sich dem Thema schon angenommen hätte und jeder weiterer Versuch griechisches Gas zu bekommen nutzlos sei.
Griechenland Gas Teil 2
Im Juni 2010 hat ein französiches geophysisches Institut in Zusammenarbeit mit der Universität Kreta damit begonnen, Griechenland und das Meer drumherum nach Gasvorkommen zu untersuchen. Ergebnis dieser Untersuchung: 99% haltiges bzw. sauberes Gas welches direkt verarbeitet werden kann.
Ministerpräsident Papandreu erlaubte daraufhin keine weitere Forschungen und behauptete bis vor kurzem, dass es seinem Wissen nach kein Gas in GR bzw. nur in geringen Mengen gibt. Wie kann es sein, dass ein paar km entfernt von Kreta, Libyen Gas in großen Mengen fördert, wärend es in GR keins gibt? Wie kann es sein das Montenegro, Albanien, Bulgarien, Türkei, Ägypten und Libyen ihr Öl/ Gas abpumpen und Griechenland genau im Epizentrum dieser hier aufgezählten Länder nichts hat? Ganz einfach weil GR von Verrätern regiert wird bzw. regiert worden ist.( sagt der Bericht)
Es gab in der Vergangenheit viele Dokumentationen, Interviews und Talkrunden auf griechischen Fernsehsendern, in denen griechische Wissenschaftler von den Bodenschätzen GR redeten. Viele wurden als Verschwörungstheoretiker denunziert, einigen wurde sogar gedroht.
Hellas Angels for Devil’s Kitchen?
Von Manuel Barroso und Angela Merkel werden wir so richtig verarscht.
Wer 60 Minuten seiner kostbaren Lebenszeit erübrigen kann, sollte in der Suchmaschine, eigener Wahl, nach folgendem String suchen: “Die Zukunft des Geldes mit Margrit Kennedy + Franz Hörmann”.
Ich wünschte, die GEZ-Sender würden mehr Zeit darin investieren aufzuklären, unser Geld haben sie ja schon. Statt dessen wird Lügnern und Betrügern noch ein Medium gereicht, in dem sie ihre Lügen und Halbwahrheiten tagein-tagaus platt treten können. Warum machen einige Journalisten bei diesem Slapstick mit? Hängen sie tatsächlich so an dieser schäbigen Tätigkeit?
Gegen die Lügen zum Aufklähren,statt Wahrheiten,sollte man mal Regressansprüche bei der GEZ geltend machen.@Die Katze aus dem Sack
Ja, Regressansprüche. Da zittern aber allen Nutzniessern dieses korrupten Systems mächtig die Knie. Kannst ja mal probieren, im Hinblick auf die GEZ, etwaige Rechtswege zu beschreiten.
Ich habe es schon mal probiert,weil ich keinen guten Radioempfang hatte,jedoch ohne Erfolg, versteht sich.@Die Katze aus dem Sack
Aktuelle Schlagzeile in Heute.de:
“Merkel will die Banken retten!”
Da fragt man sich wirklich ernsthaft, ob nicht längst schon ein Josef Ackermann auf dem Chefsessel unseres Kanzleramtes thront?
Die Schuldenkrise scheint damit gelöst, und nun kann unser Volk endlich wieder aufathmen, und sich auch weiterhin an den 25%igen Auschüttungen für seine Geldanlagen erfreuen.
da war “Monitor” gestern sehr interessant. Nichts neues für Interessierte zwar, aber dass unsere “Vertreter” uns an die Banken verkaufen wird nicht oft in der deutlichen Form dargestellt, wie gestern im ersten.
Wenn sowas nicht unter Volksverrat fällt, weiß ich auch nicht.
Es ist ein ziemlich ekelhaftes Gefühl mit ansehen zu müssen wie das alternativlose Gesocks uns verkauft.
Der einzige Trost….wenigstens bleibt es für uns bis zum Schluss spannend, wir gehen so richtig endgültig erst im “letzten Satz” unter.
Naja, ich denke, wir stehen gerade erst am Anfang der Schuldenkrise.
Die meisten Menschen denken, daß es nicht mehr schlimmer kommen kann. Das ist leider falsch. Griechenland macht gerade einmal 2% des europäischen Bruttosozialproduktes aus. Hier haben schon 500 Milliarden nicht gereicht und das Land ist auf Jahrte pleite.
Jetzt retten wir mal wieder die Banken, da es sich um “eine vernüpftige Geldanlage” (wörtlich unsere Diktatorin) handelt. Denn wenn wir das nicht machen, werden die Auswirkungen mal wieder fatal sein (so wie immer – die Welt hört sich dann halt auf drehen, sprich also die übliche Standartrhethorik).
Ein nicht verprassen und veruntreuen von Steuergeldern führt nämlich immer in eine “alternativlose Kernschmelze als Folge eines Super-Gaus`s, der auch noch zum Ultra-Mega-Hammer-Gau werden kann” (extremere Formulierungen sind hier immer willkommen – Superlative Formulierungen verängstigen das Volk im Sinne der Politik und der Finanzwirtschaft).
Jetzt überlegen wir uns Mal, was passiieert, wenn nicht nur 2% der Wirtschaft in Europa betroffen sind. Was passiert also, wenn Portugal und Spanien kommen (was innerhalb von max. 1 Jahr passieren wird)?
Portugal liegt auch bei ca. 2%. Wwird hierfür noch der jetzige Schirm von 750 Milliarden ausreichen? Wird dieser Schirm überhaupt für irgend etwas reichen?
Spanien macht die Kleinigkeit von ca. 8-10% der europäischen Wirtschaftskraft aus. Das wäre dann also (unter der Voraussetzung, daß der 750 Milliarden Euro Schirm bei den Griechen etwas nutzt) jetziger Rettungsschrim x 3. Würden die 2,25 Billionen Euro dann helfen?
Wie gesagt, es war erst der Anfang. Und ehrlich gesagt ist der Anfang nur eine Kleinigkeit gegen das, was noch kommen wird. Aber wir werden von unseren fachlich versierten Politikern auch weiter verraten werden. Zumindest wußteen bei der letzten Abstimmung von 647 Abgeordneten ca. 30 Abgeordnete, worum es ging. Das nenne ich einen Fortschritt. Bei der letzten Abstimmung waren es wohl nur 29.
und Obama nötigt Deutschland zu zahlen?????????
Was soll das??????????????
Ähm, ist doch die einfachste Lösung für die USA. Die dummen Deutschen bezahlen alles und die Weltwirtschaft ist gerettet (dies ist die ökonomisch sehr triviale Denkensweise der Amis – leider fehlt hier komplett das nötige Wissen).
Zu Merkel will die Banken retten… habe ich auch schon gelesen,aber sie muss es ja wirklich sehr dickke haben,was sie sich alles leisten will.Manchmal stimmt der Spruch der Herrenwelt doch: Frauen am Steuer,das wird teuer.
Und noch ein wenig Bildung für die Interessierten:
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/27205/
Das zum Thema Konstanz und Rettungsschirm. Die Zahlen dürften stimmen.
also, die smarten Jungs und Mädchen freuen sich auf ihre Weihnachtsgeschenke – merry christmas, klingelingeling
Jetzt also im vierten Akt… hat der Regisseur einen Schauspieler, aus der Reihe der EZB-Darsteller für die groben Sachen, einen ganz vorn zum Bühnenrand geschickt, der Publikumsnah seinen Text zur gefesselten Menge im Theatersaal monologisieren soll: „Mehr Kontrolle über dem Kapitalfluss“ quietscht es aus ihm heraus. Das war der einzige Satz den er zu sagen hatte, und auch durfte, zu mehr darstellerischer Leistung war er nicht vorgesehen. Hoffentlich hatte das Publikum wenigstens seine korrekt sitzende Kleidung aus dem Requisitenfundus bemerkt, und hoffentlich hatte er den anspruchsvollen Text auch wirklich mit Zuhilfenahme aussageunterstützender Bewegungen synchron untermalt? Diese Fragen beschäftigen den Darsteller dann doch schon, auch wenn es nur ein Satz war… der musste aber sitzen! Das soll doch seine Eintrittskarte für weitere Engagements sein! In der Theaterkantine treffen sich die Darsteller zwischen den Parts bei den Bühnenumbauten zu einem Glass Tee und fachsimpeln über ihre Ansprüchlichkeiten, ihre mehr oder weniger wertvollen Requisiten… und selbstverständlich auch über ihre Gagen. Ansonsten warten sie auf die Klingel und weitere Einsätze… auf den Brettern, welche die Welt bedeuten.
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„Mehr Kontrolle über den Kapitalfluss“. Das ist der dann also der Satz, der entscheidende Hotspot, die dramaturgische Aussage im Bühnenmovie des großen Saals…die dem weiteren Verlauf den entscheidenden Wendepunkt zu geben hat um den Zuschauer bei Laune zu halten, dem Stück synchrone Ebenen einzuhauchen und atmosphärische Dichte vorzutäuschen. Der Zuschauer klatscht wie besessen, ist er doch von der darstellirischen Leistung und dem Monolog des völlig allein nach vorn gestellten Schauspielers wie gefangen. Hin und wieder werden solche Hotspots eingebaut um die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Hauptfigur abzulenken und dem Zuschauer multiple handlungsrahmen an die Hand zu geben. Nicht immer ist der Mörder der Gärtner, manchmal war es auch schon der Chauffeur. Wen schon zu Beginn des Schauspiels die Rollen klar verteilt wären, wer würde da mehrere Parts und Pausen wegen der Bühnenumbauten bis zum Finale im Theaterfoyer ausharren? Also sind solche Wendepunkte im Movie immer eine willkommende Abwechslung und bringen unerwartete Wendepunkte ins geschehen. So dann auch hier.
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Den weiteren Verlauf des fünften und sechsten Parts aber ahnen wir dann doch schon voraus. Nach „Mehr Kontrolle über den Kapitalfluss“ kommt demnächst mit Sicherheit der Hauptdarsteller und gibt sich als „Der Kontrolleur über den Kaptalfluss“ zu erkennen! Weitere Nebendarsteller stehen schon bereit um den Aussagen des Stars, mit und ohne geheime Handzeichen vor dem Oberkörper, bestätigend Nachdruck zu verleihen. Das wäre nach dem vorherigen Monolog des EZB-Darstellers aus dem vierten Part nur allzu schlüssig…denkt sich der Zuschauer im Saal.
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Und wirklich, ganz hinten, auf dem Veranstaltungsflyer im Kleingedruckten, steht es dann auch, die verkürzte Zusammenfassung des Movies. Der Hauptdarsteller ist der Mörder! Wussten wir es doch! Das Publikum lässt sich nicht täuschen, dazu ist es zu versiert und Bühnenerfahren.
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susi
Zu der Textstelle: “Der Hauptdarsteller ist der Mörder …”,früher war der Gärtener wieder der Mörder,trifft ja nicht mehr zu,denn für den niedrigen verdienst würde keine ein solches gravierendes Verbrechen begehen,dagegen verdient ein Haupdarsteller ja wesendlich mehr.@susi Bibelmaus
(..)* Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen verbaler Entgleisung editiert. Wir fordern Sie auf, sich in Ihrer Wortwahl zu mäßigen. Bei wiederholten Verstößen gegen unsere Nutzungsbedingungen provozieren Sie die Sperrung Ihres Nicks!
Sie sollten an Ihren Blutdruck denken!
und generell würde Deutschland viel mehr davon profitieren wenn es sich selbst seiner Christlichen Bindung bewußt und gerecht werden würde, als dass man seinem Hass gegenüber Türken und Moslems allgemein freien Lauf läßt.
In einer lebendigen Demokratie erdulde ich auch Schwachsinn.
Das ist kein Schwachsinn, sondern die Kunst eines “NPDaddaisten”.
Nun ist der Beitrag von unserem Gesundheitssünder, Kettenraucher gelöscht worden,so dass wir wieder bessere Sicht auf unseren Monitoren haben müssten und Platz zum Schreiben auch.@Delitant
Liebe ZDF – Redaktion!
Darf ich Ssie zum Löchen des Beitrages von @@Hans der Kettenraucher animieren?
Danke,
Berios
Seine Meinung kommt vielleicht durch das Kettenrauchen,da der ganze Körper zu wenig Sauerstoff bekommt, zur vernünftigen lebensweise.@Berios
Genau, der verqualmt uns hier den ganzen Monitor.
Gerade bei Spiegel-Online: CDU fordert mehr Macht an Brüssel!
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In immer kürzeren Abständen werden nun die Körner vom Bauern vor die Nase des zum Block führenden Huhnes geschmissen um dort vor dem überraschten Huhn die Axt zu heben. Sich des gebrochenen Aufbegehrens der europäischen Bevölkerungen bewusst, spricht in Deutschland die CDU jetzt nun offen über das, was für das kommende Europäische Imperium schon immer abgestrebt war: ein mehrstufiges Restrukturierungsverfahren – für noch mehr Ordnungszerschlagung, ein EU-Sparkommissar – der für europäische Bevölkerungen noch intensivere Methoden zur Verarmung anwenden soll und das Finale Ziel der Imperialisten nach dem Vorbild der Offenbarung und angelehnt an George Lukas Krieg der Sterne ist es die Europäische Union bis 2020 in eine Europäische Konföderation weiter zu entwickeln – sprich das Imperium als neues imperiales Friedensreich zu etablieren! Und wer wöllte es anders nicht wahrhaben, ist das Symbol dieses stärker integrierten Europas dann nichts anderes als ein gewählter EU-Präsident- nachzulesen bei Spiegel Online! Der wird sich dann global als falscher Messias zu erkennen geben und jeden vor die Entscheidung stellen für oder gegen ihn zu sein. Dann ist es da, dass Mahl an der Stirn oder in der Hand.
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Gut dosiert, in seichten Häppchen, wird Zug um Zug am neuen Turm zu Babel gebaut. Schon einmal scheiterte das Vorhaben von „mit einer Stimme“ sprechen. Und auch dieses neue Bauwerk eines vereinigten Weltenbundes wird zwar gegen den Willen der Bevölkerungen eine bestimmte Zeit bestehen, in dieser Zeit unendliches Leid- Armut und Knechtung über die Menschen bringen, aber nur so lang, bis auch deren vorbestimmte Stunde abgelaufen ist. Wer sich jetzt als Befürworter positioniert, wird es später bitter bereuen. Sind all die nüchternen Analytiker, die politisch problemorientierten Tüftler wirklich der Ansicht, dass die weltweiten Umbrüche, politischen Einschläge und bürgerliche Resignationen vor ihren Regierungen, alle nur durch entschieden händelbare Konfliktbewältigung gestemmt werden könnten, und Nachher ist alles wieder gut? Sehen sie nicht, …wohin die Reise bei all den globalen Zentralisierungen geht? Ein Land, ein Geld, eine Nummer, eine Ethik und… wie schon hier und da aus verschiedenen Statements herauszuhören – letztendlich eben auch: …ein Mann! Das sind keine wirren Verschwörungstheorien, dass sind Realitäten die sich zeitlupenförmig vor Ihren Augen abspielen! Weil es langsam geht wird die Gefahr nicht wahrgenommen.
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Nehmen Sie den Blick daher weg von dem was für Sie, und alle anderen, in den Vordergrund gerückt wird und weg, von den Körnern die ihnen der Bauer vors Gesicht wirft ehe sie vor dem Holzblock stehen! Weg von Geld, weg von Regulierung, weg von Stabilität und weg von Sicherheit und weg von Personen. Auf der Drehbühne vor dem Vorhang gibt man Ihnen das, was Sie sehen sollen, nicht das, was Sie sehen sollten.
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Sehen Sie sich einst freie blühend souveräne europäische Staaten mit einer Fülle an kultureller Vielfallt und wirtschaftlicher Stabilität an, und vergleichen sie diesen Ist-Zustand von vor einigen Jahren mit dem heutigen herbeigeführten Soll-Zustand! Nicht das Geld, nicht die astronomischen Milliarden Summen sind das Problem. Dies sind nur Rauchbomben und Blendgranaten für Sie, damit Sie sich in dieser vermeidlichen Problembewältigung aufreiben und beschäftigt sind. Der eigentliche Schachzug stellt der lang geplante Zusammenschluss dieser so kaputt gemachten einst souveränen Staaten hin zu einem „globalen Imperium“ dar, dass dann mit „einer Stimme“ spricht! Der Weg zu einer Weltregierung mit einem Weltpräsidenten ist keine Utopie. Die Problemstemmer, die politischen Analysten und von sich eingenommenen Intelektuellen, sind wie die Hühner die nur Krümel aufpicken, welche der Bauer ihnen vors Gesicht schmeißt. Sie merken nicht, dass es zum Schafott geht – weil sie ja „Bildung und Fachwissen“ haben.
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susi