Der gläserne Patient

Die elektronische Gesundheitskarte ist da. Ab 1.Oktober gilt sie als Versicherungsnachweis. Und bis Jahresende werden rund sieben Millionen gesetzlich Versicherte die Karte erhalten, insgesamt dann irgendwann 69,5 Millionen Bürger. Segen oder Fluch?

Noch leistet diese neue nicht wirklich mehr als die bisherige Versicherungskarte. Doch in Zukunft sollen auf der lebenslang gültigen Versicherungskarte, ausgestattet mit Mikrochip und Passbild des Versicherten, ganze Info-Pakete, Patientenakten, Notfalldaten, Untersuchungsergebnisse und Diagnosen gespeichert werden können. Schöne, neue (Medizin-) Welt?

Die Befürworter jedenfalls argumentieren mit einer effizienteren Arbeitweise im Gesundheitswesen und einer Vermeidung von unnötigen Kosten. So könnten etwa Röntgenbilder auf der Karte festgehalten werden, es müssten keine neuen gemacht werden, wenn der Patient zu einem anderen Arzt überwiesen wird. Und Untersuchungsergebnisse, Laborwerte, Medikamente oder Diagnosen – alles wäre auf einen Blick erkennbar. Der Patient, das gläserne Wesen.

Mehr als 600 Millionen Euro hat die Entwicklung der Karte jetzt schon gekostet, und ihre Einführung, sagen Kritiker, wird noch weiteres Geld verschlingen. Denn in über 130.000 Praxen und in etwa 2.100 Krankenhäusern in Deutschland müssen spezielle Lesegeräte eingerichtet werden. Und das kostet. Und wer zahlt das Ganze zum Großteil? Richtig. Die Versicherten. Und ihre Arbeitgeber. Über ihre Beiträge. Geld, das man zweifellos für bessere Zwecke verwenden könnte. Zumal es erhebliche Sicherheitsbedenken gebe und die Speicherung der Daten das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten empfindlich störe, so der Präsident der freien Ärzteschaft, Martin Grauduszus. „Die Patientenkarte hilft den Patienten nicht, sie hilft nur der Industrie“, so Grauduszus. „Es ist absurd, was hier gemacht wird, dieses Verfahren sollte gestoppt werden.“

Immense Kosten, Datenschutz und ein mehr an Bürokratie – alles Gründe, warum auch der Deutsche Ärztetag schon 2010 die Bundesregierung aufgefordert hatte, „das verfehlte Projekt elektronische Gesundheitskarte endgültig aufzugeben“. Die Vorstellung, dass über dunkle Kanäle, alles, wirklich alles über Millionen Patienten zu Tage treten könnte, ist so unvorstellbar nicht. Arbeitgebern könnten beispielsweise Krankenakten angeboten werden von ihren Mitarbeitern. Datenschützer warnen gar vor der Gefahr eines „informellen Super-GAUs“, sollten die Gesundheitsdaten von Menschen in die falschen Hände geraten. Sei es durch menschliches Versagen, Unachtsamkeit, Verlust der Karte oder durch eine strafbare Handlung.

Auch wenn die Krankenkassen behaupten, dass mit den Daten kein Missbrauch getrieben werden könnte, da sie verschlüsselt seien, überzeugen sie die Kritiker nicht. Denn ein Software-System, das keine Sicherheitslücken aufgewiesen hätte, gebe es bislang einfach nicht, sagen Computerexperten. Wenn Hacker wirklich wollen, dann können sie alles knacken, so ihr nüchternes Resümee.

Bei all diesen Risiken und Nebenwirkungen ist eines klar: Die Zeiten, in denen Gesundheit und Krankheit Privatsache waren, sind mit der elektronischen Gesundheitskarte dann endgültig passé.

152 Kommentare | 01. Oktober 2011 | 11:11 Uhr | Twittern | Facebook

152 Kommentare

  1. Frau Bassler,
    vielleicht sollten Sie mal ein wenig objektiv dieses Thema angehen.
    Die Gesundheitskarte hat große Vorteile. Wer schonmal im Krankenhaus arbeitete weiß um was es hier geht. Ich möchte Ihnen aber die Recherche nicht abnehmen.

    Einen einseitigen Gruß

    ea.slauer | 1. Oktober 2011 | 11:14 | Antworten
    • @ea.slauer: Glückwunsch – vor Susi den Eintrag geschafft. Haben Sie (auch) Beziehungen beim ZDF? ;-)

      Ansonsten würde ich Ihnen Recht geben: Die Gesundheitskarte KANN viele Vorteile haben – und auch die Arbeit von Vielen erleichtern. Alleine das unsägliche Hin und Her im Vorfeld zeugt jedoch nicht unbedingt von Sachverstand. Man KANN ein System hinreichend sicher machen. Weiteres nachfolgend…

      @Frau Bassler: Natürlich haben Sie recht, dass ein Software-System nie 100-prozentig sicher sein kann (zumindest nicht mit Außenanbindung). Aber woraus wollen Sie hinaus? Sämtliche Computer dieser Welt abschaffen?? Weil jeder Computer ist potentiell unsicher – auch Ihrer! Wer sagt denn, dass Sie diesen Artikel überhaupt geschrieben haben? Könnte auch ein Hacker gewesen sein.

      Und was ist mit anderen Dingen des Lebens: Autos, Flugzeuge, Nahrung, Wasserleitungen, etc.? Fahren Sie dann konsequenterweise kein Auto mehr (könnte kaputt gehen), fliegen Sie nicht mehr (könnte abstürzen), essen Sie nichts mehr (könnte belastet sein), trinken Sie nichts mehr (jemand könnte Ihre Leitung angezapft haben)…

      Worauf ich hinaus will ist klar (und ich spreche in Sachen IT vom Fach – Gruß an Susi): Wenn das System von WIRKLICHEN Fachleuten (und das kann man tatsächlich bezweifeln) aufgesetzt wird, wäre es hinreichend sicher, um guten Gewissens in Betrieb zu gehen. Aber hier spielen auch wieder ganz viele Interessen (mit wenig Sachverstand) eine Rolle. Das ist schade und kostet viel viel “unser” Geld.

      whim | 1. Oktober 2011 | 13:07 | Antworten
  2. Immer schön Zug um Zug die Daten der Bürger abfassen. Jede Speicherung für sich genommen scheint dem Bürger nicht besonders anstößig, erkennt er doch hinter dem Wunsch einer finalen Kennzeichnungsnummer für alle Lebensbereiche nur utopische Vorstellungen für eine ferne Zukunft. Doch was heut schon an personenbezogenen Daten erhoben und auch gespeichert ist, muss nur noch von irrgendeinem zusammengefasst und gebündelt werden. Und dann ist sie da, die „Nummer“ für jeden. Bei dem einen kommt sie auf die Stirn, der andere trägt sie an der Hand.
    .
    susi

    susi bibelmaus | 1. Oktober 2011 | 11:17 | Antworten
    • Dei neue Gesundheitscard mag ja im Notfall vom Vorteil sein,aber sonst kann es jederzeit zum Nachteil sein,denn die Serie an kriminelle Häckern wird wohl nie abreißen,sonst hätten wir in deutschland kein Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.Mein Fall ist diese neue elektronisch Gesundheitscard nicht.

      M.G. | 1. Oktober 2011 | 11:52 | Antworten
      • … die kriegen das eh wieder nicht auf die Reihe… Stand der Dinge momentan ist : Sollten sie als Patient die Frechheit besitzen umzuziehen, dann bleibt ihre GKV-Karte auf dem alten Stand, egal, wie oft sie das der KV mitteilen, oder das der Arzthelferin in der Praxis sagen, und sie erhalten per Post auch keine Neue, wegen Datenschutzrechtlicher Gründe…. die erste kam per Post, da schien das keine Rolle zu spielen, aber wehe sie ändern einfach etwas an den persönlichen Daten… da wird dann von ihnen verlangt, daß sie persönlich bei der KV erscheinen, d.h. einen Tag Urlaub nehmen müssen und die Software in der Arztpraxis lässt zwar eine Adresserfassung zu , sogar eine Änderung, jedoch sobald die Karte durchgezogen wird, haben sie den alten Stand….
        das ist in der heutigen Zeit einfach lächerlich… wenn sich die “Besser”"Verdiener”"” einen neuen Benz kaufen, wird der auch nicht mit laufendem Motor ausgeliefert, und wenn sie ihn dann erneut starten wollen müssen sie in die Werkstatt, oder wie… so ein hahnebüchener Unsinn, und sowas denken sich die Gesundheitsminister aus, kein Wunder, daß die Amis sowas nicht wollen.

        Vielleicht mamcht es ja Sinn endlich einige von den geldvernichtenden Krankenkassen zu schliessen und die mit dem besten Konzept und der Versichtertenfreundlichsten und effizientesten Verwaltung die Arbeit machen zu lassen, dann bleibt auch genug Kohle für den Arzt, daß er genug Zeit hat die Unterlagen der Patienten zu lesen oder gar eine weitere Sprechstundenhilfe einstellen kann um in der Praxis den Ablauf zum Vorteil der Patienten zu verbessern und nicht aus Geldmangel jeden Tag das Terminchaos zu bekämpfen….

        Es wird allerhöchste Zeit, daß das Geklüngel und Gefilze zwischen Politik, Pharmaindustrie und Krankenkassen aufhört, denn die verbrauchen das meisste Geld von den gesetzlich Versicherten, das für Behandlung, Medikamente und Forschung gedacht ist… und nicht für Glaspaläste, hochdotierte jedoch sinnfreie Aufsichtsratspöstchen, Luxuskarossen und Luxusreisen, und so weiter und so weiter….
        Naja vielleicht besinnt sich die Folgeregierung mal wieder darauf, ihren Eid ernst zu nehmen und die Bevölkerung genau davor zu schützen… es wird allerhöchste Zeit !!!

        Staatsfeind No1 | 3. Oktober 2011 | 09:53 | Antworten
    • > Haben die Patienten überhaupt ein Interesse am Datenschutz?
      Ich denke nicht! Patienten schreiben sich in IV- und Hzv-Verträge ein und keinen interessiert es wirklich, dass die Daten an ein privates Abrechnungszetrum fließen, wo – im Gegensatz zum Krankenkassenbetrieb – fast jeder Mitarbeiter in die Krankheitsgeschichte des Patienten schauen kann.

      > Je mehr wir das Gesundheitssystem digitalisieren und privatisieren, desto näher rücken wir dem Datenschutzproblem. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis wir von einem Datenhändler neben einer schweizer Bank-CD auch noch eine CD mit Patientendaten angeboten bekommen.

      >> hier müsste das ZFD mal eine Story machen: Wo fließen die Patietendaten überall hin und wer kann sie einsehen?

      Dat Enschutz | 3. Oktober 2011 | 08:56 | Antworten
  3. > Gesundheit und Krankheit Privatsache waren
    letztendlich sind wir beim Arzt nur noch eine Nummer. Der Trend geht ja immer mehr in Richtung “Gesundheitszentren” bei denen man einfach durchgeschleust wird.

    Klar, man sollte das Gesundheitssystem nicht verteufeln, gehört schließlich zu einem der Besten der Welt, die Entwicklung die wir gerade machen ist dennoch äußerst fragwürdig und auch sehr bedenklich.

    Bisher war’s reine Utopie, aber man sollte sich durchaus mal vorstellen was passiert, wenn die personenbezogenen Daten auf der Gesundheitkarte in Verbindung mit dem Facebook – Profil gebracht werden. Freizeit, Lebensstil, Gesundheitsrisiko, alles auf dem silbernen Tablett. Es gibt bestimmt Menschen und Institutionen die sich darum reissen werden aus den Daten Prognosen abzugeben, was das Konsumverhalten, Ausfallrisiko im Beruf usw. angeht.

    Jeder fürchtet sich vor dem gläsernen Bürger, auch die Entscheider bei den Krankenkassen und Politik, dennoch wird alles getan um dort hin zu gelangen !?

    Ich spreche nicht nur als besorgter Bürger, sondern auch als Informatiker. Dem Mißbrauch sind Tür und Tor geöffnet.

    TimFaber | 1. Oktober 2011 | 11:56 | Antworten
    • Hab ich es mir doch gedacht.Daher lasse ich mir auch Newsletter vom bundeamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusenden,@TimFaber.

      M.G. | 1. Oktober 2011 | 12:27 | Antworten
  4. Die Idee ist gut mit der neuen Karte. Da der jetzige Prototyp aber nicht wesentlich mehr kann als die alte Karte, sollte man noch etwas warten bis die neue Technik voll ausgereift ist.

    Spätestens bei der nächsten Datenschutzpanne ist dann wieder das Geschrei groß.

    Michael Egler | 1. Oktober 2011 | 12:39 | Antworten
    • Es wird immer wieder zu Datenpannen kommen,denn eine absolute Sicherheit ist mir hier im Netz noch nicht aufgefallen,da es hier und dort immer wieder zu Pannen kommt.Ich glaube nicht an absolute Sicherheit.@Michael Egler

      M.G. | 1. Oktober 2011 | 12:47 | Antworten
      • Jedenfalls sollte man noch warten. So viel kann sie auch noch nicht und darum wäre eine jetzige Einführung sinnlos. Kostet aber mehr Geld.

        Michael Egler | 1. Oktober 2011 | 13:36 | Antworten
        • Ich bin zufrieden, wenn die Card nicht mehr kann, wie die Jetzige,dann kann sie auch nicht soviel Schaden anrichten.@Michael Egler

          M.G. | 1. Oktober 2011 | 16:02 | Antworten
  5. “Immense Kosten, Datenschutz und ein mehr an Bürokratie – alles Gründe, warum auch der Deutsche Ärztetag schon 2010 die Bundesregierung aufgefordert hatte, „das verfehlte Projekt elektronische Gesundheitskarte endgültig aufzugeben“.
    Warum wird das Projekt der elektronischen Gesundheiskarte
    trotz der grossen Bedenken des Deutschen Ärztetages
    weiter verfolgt und umgesetzt ?
    In dem Beitrag von Susi finden wir die Antwort: totale Überwachung von Menschen in allen Lebensbereichen !
    Durch den Mikrochip, den die Menschen in die Hand implantiert bekommen sollen , lässt sich per Satellit feststellen, wo der einzelne sich gerade befindet.
    Wer steckt hinter diesen Plänen ?

    Joel84 | 1. Oktober 2011 | 13:02 | Antworten
    • Haben Sie ein Handy? Fahren Sie Auto (auf der Autobahn)? Zahlen Sie Steuern? Bezahlen Sie mit EC-Karte? (oder noch schlimmer: Payback) usw… Sie SIND längst gläsern!!

      Da kommt es auf die Gesundheitskarte nicht mehr an. Arztberichte, Krankenhausaufenthalte, etc. wird bereits alles elektronisch erfasst. Wenn Sie also so prominent sein sollten, dass jemand Ihre Daten haben will, bekommt er sie. Die Gesundheitskarte wäre lediglich ein Mittel der Aufwandserleichterung für die Beteiligten. Sonst nichts.

      whim | 1. Oktober 2011 | 13:12 | Antworten
    • @Joel84
      Werter Forist!
      Nachdem ich Ihren Beitrag vollständig gelesen habe,mußte
      ich schmunzeln.Ihre Einwände gegen dieses Projekt sind
      nicht unbegründet.Da ich die EDV von der Pike auf kenne,
      und zwar noch die konventionelle Datenverarbeitung,mit
      Tabelliermaschine ,Doppler,Mischer,Sortiermaschine bis
      jetzt zur Datenbank,weis ich wie wichtig der Datenschutz
      ist.Ich habe deshalb,nie bestimmte Daten,die zu meinem
      Nachteil geführt hätten preisgegeben.Jetzt kommt das Ent-
      scheidende.Da ich aber schon einige Jahre,Mitglied bei
      Ebay bin,und oft Rosenraritäten,über Ebay bestellt habe,
      wurde im Ebay,ein Profil über mich erstellt.Es wurde mir
      eine Rosen-Halbstamm Sonderzüchtung angeboten,da blieb mir die Spucke weg.Es war ein sehr akzeptabler Preis.Ich
      habe die Rose dann erworben.Mittlerweile kann man diese
      Rose nichtmehr erwerben.Diese Schilderung sollte Ihnen
      zu Denken geben.

      HOPF T. | 1. Oktober 2011 | 13:42 | Antworten
  6. Neben der bisher immer noch nebeneinander verlaufenden Datenerhebung, hier von Gesundheitsdaten, akzeptieren mehr Menschen den je schon seit Jahren widerspruchslos ihre freiwillige und totale Überwachung persönlicher Lebens- und Kommunikationsbereiche in Form von tragbaren Ortungsgeräten mit Telefonfunktion in ihrer Hosentasche. Die Betonung liegt auf: freiwillig!
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 1. Oktober 2011 | 13:11 | Antworten
  7. Freiwillig ist relativ: Wie freiwillig ist es, einen Wohnort zu haben und angemeldet zu sein? Wie freiwillig ist es Steuern zu bezahlen? Wie freiwillig ist es, eine elektronische Bezahlkarte bzw. ein Konto zu haben?

    Sie SIND schon erfasst. Und wenn ich wollte, könnte ich wahrscheinlich mehr über Sie herausfinden, als Sie denken. Alleine mit Ihrer Anwesenheit im Web haben Sie Datenschutz-technisch schon verloren.

    Also: Kritik ist angemessen, Panik nein. Panik sollten Sie über die jetzige Datensituation bekommen. Aber die ist schon etabliert und schreckt keinen mehr.

    whim | 1. Oktober 2011 | 13:18 | Antworten
    • Wenn es so weitergeht mit der Datenerfassung,kommen wir ohnehin dort an, wo man in der DDR längst war durch die Staatssicherheit,was eigendlich die Aufarbeitung der Stasiakte bald wieder überflüssig machen könnte,denn die elektronische Datenerfassung und Überwachung kommt ja fast an diese vergangene zeit an.@whim

      M.G. | 1. Oktober 2011 | 13:28 | Antworten
  8. Und auch hier hat die Bibel wieder recht, sagte sie nicht schon Jahrtausende vorher die Zentralisierung der Lebensbereiche voraus und verwies auf jene kommende „Zahl“, deren Nummer sich die Menschen in dieser verdorbenen Endzeit freiwillig auf die Stirn oder an der Hand kleben werden.
    .
    Jede Agitation biblischer Wahrheit muss sich deshalb am Zustand heutiger Lebensverhältnisse und politischen Ereignisse messen lassen.
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 1. Oktober 2011 | 13:32 | Antworten
    • Mehr habe ich von Ihnen auch nicht erwartet: Natürlich wusste das AT mal wieder die Antwort!! Und mein Kaninchen kann chinesisch. Ich musss es nur richtig interpretieren…

      Was empfiehlt das AT denn konkret? Sich allem zu widersetzen? Zurück in die Steinzeit? Jesus war sich der Realität bewusst: “Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört” (wobei man den Kaiser NICHT gut finden muss).

      Und nochmal – an alle: JEDER der hier lebt und schreibt, wird überwacht! Und wenn ich jetzt hier BOMBE schreibe, erzeugt diese eine Notiz in den Rechner der Geheimdienste der USA (und vielen anderen). Ich hoffe mal, ich komme mit einem blauen Auge davon ;-)

      Wer sich also dem Datenschutz verschrieben hat, sollte konsequenterweise in die Antarktis auswandern und Eisbären beobachten (wer erkennt den Fehler?).

      whim | 1. Oktober 2011 | 18:38 | Antworten
      • @ whim: Das mit der Zahl findet sich im letzten Buch des NT, der Offenbarung. Daniel im AT und die Offenbarung im Nt ergeben zusammen einen beeindruckenden Einblick ins Weltgeschehen. Da kommt Ihr Kaninchen nicht ran ;-) !

        Möppelchen | 2. Oktober 2011 | 12:39 | Antworten
        • Sind Sie auch Anhängerin von Nostradamus?

          Der war nämlich mind. genauso gut in Prophezeiungen wie die Bibel.

          ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 13:08 | Antworten
          • Wieder falsch. Das zeigt ihre fehlende Sachkenntnis!
            .
            Nostradamus Texte waren wirr, durcheinander, und für alles und jeden zutreffbar. Die Bibel dagegen ist das Wort des Schöpfers, detailliert, genau und die Prophetien nur auf sie bestimmte Zeiten anwendbar. Israel wurde ja auch nicht im 16-jahrhundert sondern in unserem geründet! Und die Prophetien sagten das genau voraus. Einfach wirklich mal Wissen aneignen und erst danach die Finger auf die Tastatur! Sie sind wirklich kein Freund von Allgemeinwissen…
            .
            .
            susi

            susi bibelmaus | 2. Oktober 2011 | 13:16 | Antworten
          • ZEigen Sie mir mal die Bibelstelle wo drin steht dass Israel am 14. Mai 1948 gegründet wurde.

            Wahlweise lass ich auch die Bibelstelle “5. Ijjar 5708″ gelten.

            ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 13:26 | Antworten
          • Lesen müssen sie schon selber: susi bibelmaus | 17. September 2011 | 09:52 |

            susi bibelmaus | 2. Oktober 2011 | 13:27 | Antworten
          • Schreiben Sie es doch bitte aus.
            Ich werde nicht alle Blogs durchgucken nach jeder Ihrer Aussage.

            Wenn es wirklich eine Stelle gibt dann schreiben Sie Sie doch einfach.

            Mit bittenden Grüße

            ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 13:36 | Antworten
          • Ich werde ihnne meine schon geschriebenen Kommentare nicht noch vorkauen! Lesen sie oder lassen sie es!

            susi bibelmaus | 2. Oktober 2011 | 13:39 | Antworten
          • Frau Bibelmaus, das macht Sie lächerlich. Sie sagen nicht mal in welchem Blogthema Sie das gesagt haben.

            ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 13:43 | Antworten
          • Mein Kommentar vom 17. September kann ja nicht in Themen nach dem 17. September eingestellt sein! Also sehen sie sich die Septemberthemen an und da werden sie ja erkennen, dass Einträge die am 17 geschrieben sind ja nicht erst auf Themen nach diesem Datum zutreffen können! Also wirklich…nicht mal zu so einer profanen Suche sind sie fähig, und dann wollen sie irgendwas Studiert haben? Mich können sie nicht hinters Licht führen…
            .
            .
            susi

            susi bibelmaus | 2. Oktober 2011 | 13:46 | Antworten
          • Sie sind so peinlich.
            Ich werde nicht jeden Blog nach dem 17 September durchsuchen.

            Wenn Sie eine Behauptung aufstellen, dann belegen Sie Sie.

            Wenn Sie das nicht tun wollen, obwohl es ein leichtes sein müsste eine Bibelstelle zu zitieren, dann muss man davon ausgehen, dass es schlichtweg nicht wahr ist.

            Liebe Grüße auf Ihre Ebene begebe ich mich nicht herab.

            Suchen Sie selbst.

            ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 13:50 | Antworten
          • Weil sie so hilf- und studienlos umherirren, hier extra für sie dann letztmalig ein Zugeständnis: mein Kommentar vom 17 September samt weiterfolgender Erläuterung.

            ——————–
            Man kann unseren Zustand aber auch mit jenem wunderschönen Satz vom Gottessohn beweisen! Ja,… richtig gelesen, beweisen.
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            „Wenn der Saft in die Zweige schießt und der Baum Blätter treibt, dann wisst ihr, dass der Sommer bald da ist. So ist es auch, wenn ihr dies alles geschehen seht: Dann wisst ihr, dass das Ende unmittelbar bevorsteht. Ich versichere euch: Diese Generation wird das alles noch erleben. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht; sie bleiben gültig für immer und ewig. (Matthäus 24:32)“
            .
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            „Wenn der Saft in die Zweige schießt und der Baum Blätter treibt“ – poetischer und schöner wäre eine menschliche Beschreibung dieser prophetischen Rückführung einer zweitausendjährigen jüdischer Diaspora die in der Gründung des Staates Israels 1948 ihren Abschluss fand wohl nicht befähigt. Und auch hier zeigt sich der liebende Schöpfergott Israels mit seinem Sohn als Menschenfreund, als liebender Vater und Freund, als Retter und Bewahrer. Und „Diese Generation“, die im Jahr 1948 Zeuge der Gründung des Staates Israels war, ist heut zwar um einige Jahre gealtert, aber weil „Diese Generation“ heut sechzig- bis siebzigjähriger nach Jesus Worten „das alles noch erleben wird…“ können wir Sicher sein, dass diese Versprechen, so wie auch die Grundüng des Staates Israel, noch in unserer Generation ihre Erfüllung finden.
            .
            Und ja, wir sind die Generation für die diese Worte geschrieben sind.
            .
            .
            susi
            susi bibelmaus | 17. September 2011 | 09:52 |
            ——————

            Zufügung:

            Dann lesen sie doch mal im Matthäusevangelium nach! Und was steht in Matthäus 24?
            .
            Ja, richtig… die Ankündigung der Tempelzerstörung, der jüdischen Diaspora und der Rückführung des jüdischen Volkes in der Sammlung der Juden und der Gründung Israels am Ende der Zeiten unmittelbar vor der Wiederkunft des Rabbis und Lehrers und Gottessohnes Jesus! Stecken sie doch mal ihren Kopf in die Bibel anstatt auf vorgekaute Rechtsurteile! Und lesen…das müssen sie schon selber.
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            .
            susi

            susi bibelmaus | 2. Oktober 2011 | 13:51 | Antworten
          • So…und das war es dann auch an Zuwendung zu ihnen.

            susi bibelmaus | 2. Oktober 2011 | 13:55 | Antworten
          • Sie bleiben aber den geforderten Beweis schuldig:

            Israel wurde ja auch nicht im 16-jahrhundert sondern in unserem geründet! Und die Prophetien sagten das genau voraus.

            _______

            ZEigen Sie mir mal die Bibelstelle wo drin steht dass Israel am 14. Mai 1948 gegründet wurde.

            Wahlweise lass ich auch die Bibelstelle “5. Ijjar 5708″ gelten.
            ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 13:26 | Antworten

            ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 14:00 | Antworten
          • Liebe @Susi!

            Ich finde die Bibel ja auch uneingeschränkt Spitzenklasse. Aber bitte glauben sie doch nicht an all diesen debilen Quatsch, den so ein abgehalfteter und in die Jahre gekommener Profifußballer (mit dem Vornamen Lothar) mal erzählte, um sich bei irgendsoeiner Tussi, die noch auf ihren ersten Eisprung wartet, interessant zu machen.

            segensreiche Grüße,

            Deli

            Delitant | 2. Oktober 2011 | 15:01 | Antworten
          • kann mal einer vom ZDF diesen Bibelschwachsinn unterbinden…. es geht um Krankenkassen und/ oder den gläsernen Patient und sonst nichts…

            Staatsfeind No1 | 3. Oktober 2011 | 10:02 | Antworten
          • Da hier von Bibelschwachsinn die Rede ist.Die Schwachsinnigkeit ist eine Erkrankung welche durch aus beim gläsernen Patienten ausgebrochen sein könnte,was somit bedeutet,dass dadurch wieder zum Thema gehören könnte und vielleicht ein Arzt notwendig ist,welcher dann die neue e-Gesundheitscard in die Finger bekommt.Von daher sollte man diesen Sachverhalt relativ betrachten.@Staatsfeind No1

            M.G. | 3. Oktober 2011 | 11:42 | Antworten
          • au weia, da haben sie jetzt ne neue “Freundin”, oder soll ich sagen ein Mäuschen…. na dann viel Spass

            Staatsfeind No1 | 3. Oktober 2011 | 23:09 | Antworten
          • So schnell schießen die Deutschen auch wieder nicht.In der Ruhe liegt die Kraft.@Staatsfeind No1

            M.G. | 4. Oktober 2011 | 00:17 | Antworten
  9. @ whim
    ich habe bislang kein Handy, mit welchem ich geortet werden könnte. Noch haben wir eine relative Freiheit hier. Es könnte eines Tages anders werden !
    Werden Sie sich den Chip implantieren lassen, wenn es gesetzlich vorgeschrieben wird ?

    Joel84 | 1. Oktober 2011 | 13:34 | Antworten
    • Genau. Wir haben auch keine Verfassung die den Zwang verhindert.

      ea.slauer | 1. Oktober 2011 | 14:47 | Antworten
    • Was werden Sie machen, wenn der Staat Sie zwingt (nachdem auch das BVG dem zugestimmt hat), den Chip zu implantieren? Auswandern? In den Untergrund gehen (a la Matrix)? Oder sich gegen jegliche Exekutive wehren (sprich: Jeden armen Polizisten als Feind ansehen)?

      Staat ist Staat – und wir leben alle darin. Dies ordentlich zu hinterfragen, ist natürlich eine gute Sache (siehe Piraten). Aber so blauäugig zu sein, dass man bisher gut geschützt war und jetzt die BÖSE Gesundheitskarte kommt. Wie naiv ist die Welt?

      whim | 1. Oktober 2011 | 18:27 | Antworten
  10. Ich denke Schweigepflicht nach, wie ich seelisch krank bin z.B. Schizophrenie. Krankenhaus zu Krankenhaus wegen Wohnungsumzug braucht Arzt mich, um Schweigepflichtverbindung zu unterschreiben. Ich weiß nicht wie Gesundheitskarte hat mein Einverstanden wie Unterschrift für anderen Arzt geöffent obwohl Geheimzahl PIN???

    Meckenstock | 1. Oktober 2011 | 14:53 | Antworten
    • In Ihrem Text ist eine Wahrheit,diese elktronische Krankenkassencard wird die Schweigepflicht ausgehebelt,was nicht sein dürfte.@Meckenstock

      M.G. | 1. Oktober 2011 | 15:20 | Antworten
  11. Zitat “Doch in Zukunft sollen auf der lebenslang gültigen Versicherungskarte, ausgestattet mit Mikrochip und Passbild des Versicherten, ganze Info-Pakete, Patientenakten, Notfalldaten, Untersuchungsergebnisse und Diagnosen gespeichert werden können.”

    Öhm, ist es nicht so, dass in Zukunft diese Daten zentral auf Servern gespeichert werden sollen, auf die man über die Karte über das Netz Zugriff haben soll.

    Verstehen Sie den Unterschied?!

    Marc | 1. Oktober 2011 | 15:54 | Antworten
    • Der Unterschied besteht zum einen, die Card soll als Patientenakte dienen und zum anderen wieder als Codeschlüssel um auf die Patientenakte im zentralen Server zugriff zu haben.Frage nun als was soll unsere Versichertencard nun dienen ? Tragen wir nun unsere Patientenakte elektronisch gespeichert mit uns herrum und dürfen sie auf keinen Fall verliehren um anderen den Zugang nicht zu ermöglichen, oder ist diese Card nur der Codeschlüssel zum zentralen Server, der bei Verlust unverzüglich gespert werden müsst, wie bei einer EC- Card ?
      @Marc

      M.G. | 1. Oktober 2011 | 16:08 | Antworten
  12. Ein Wort zur Speicherung der Handyortsdaten.

    Dieses Thema wird immer gerne irgendwo im Text, in einem Nebensatz, versteckt, wenn es um das Vorratsdatenspeicherung geht.

    Dabei geht es hauptsächlich um die Handyortsdaten. Zusammen mit ein paar anderen Daten kann man sehr sicher sagen, wo sich ein Mensch zu irgendeiner Zeit in den letzten 6 Monaten (oder wie lange es gespeichert werden soll) befand.

    Also, wo war z.B. Frau Bassler am 11.06.2011 um 22:54 Uhr ;)

    Leider können viele Menschen ihr Handy nicht einfach ausschalten oder Zuhause lassen.

    Abgesehen davon, dass man sich gleich verdächtig macht, wenn man sein Handy ausschaltet oder gar keines hat ;-D

    Marc | 1. Oktober 2011 | 16:03 | Antworten
  13. Ich finde die Idee mit der Speicherung verschiedener krankheitsbezogener Daten grundsätzlich klasse. Ebenso hat das Passbild seine Berechtigung. Wenn ich täglich sehe (in meinem beruflichen Umfeld), wie Leute ihre Krankenkassenkarten verleihen an andere, die nicht versichert sind (z.B. Obdachlose, Drogenabhängige, usw.), dann macht das durchaus Sinn.
    Und wie häufig stehen wir selbst, aber auch chronisch Kranke, alte Menschen, vergessliche Leute, usw. vor einem neuen Arzt und haben vergessen wie unsere Medikamente heißen oder welche Untersuchungen schon gemacht wurden oder wie die Krankheiten nochmal hießen und, und, und …
    Also, das Ganze macht durchaus Sinn.
    Ich möchte die hohen Kosten nicht kritisieren, da ich nicht weiß,wie sie zustande kamen. Was ich aber sehr kritikwürdig finde, dass wir nicht darüber aufgeklärt werden, wieso sich dieser Prozess derart ergebnislos hinauszieht und wie die Kosten dabei entstanden sind.
    Ansonsten meine ich, können wir uns nicht immer dem Fortschritt lamentierend entgegenstellen, sondern müssen sehen, wie wir mit ihm zu unserem besten Vorteil leben können. Das hieße in diesem Fall mit Verantwortung sämtliche möglichen Gefahren und Vorteile gegeneinander abzuwägen und dann zu schauen.

    ilonka w. | 1. Oktober 2011 | 16:46 | Antworten
    • user@Ilonka w.
      Gut gesagt! Ich sehe es auch so.

      Lisbeth aus dem Kohlenpott | 2. Oktober 2011 | 10:43 | Antworten
    • Liebe @ilonka w.!

      Ja, genau! Wäre ja noch schöner, wenn jeder auf solch eine kriminelle Weise versuchen würde einem Kranken zu helfen.
      “Obdachlose, Drogenabhängige usw.” sind ohnehin nie krank, sondern lediglich zu durchgeknallt und zu faul zum arbeiten.

      Delitant | 2. Oktober 2011 | 14:45 | Antworten
      • @ Diletant

        Leider kann ich nicht abwägen wie Sie Ihre Worte hier gemeint haben, aber ob nun ironisch, ernst, bösartig oder wie auch immer, davon distanziere ich mich ausdrücklich!!! So hatte ich das selbstverständlich nicht gemeint.
        Natürlich sind diese Menschen krank, sonst bräuchten sie sich keine Krankenkassenkarten zu leihen. Leider dient es ihnen auf Dauer nicht. Die Karten sind übrigens in aller Regel anschließend entweder verschwunden ooder zerstört. Der Karteninhaber braucht dann eine neue und das treibt die Kosten letztendlich für alle hoch. Würden sie offizielle Hilfen (z.B. in caritativen Einrichtungen) in Anspruch nehmen, dann könnte man sie außerdem erfassen und für sie kämpfen.

        ilonka w. | 3. Oktober 2011 | 11:08 | Antworten
    • Immer, wenn von staatswegen etwas entwickelt, gebaut oder implimenteiert wird, dann explodieren die Kosten seltsamerweise ins uferlose….ich war an einigen entwicklungen beteiligt, bei denen die Budgets teilweise gar deutlich unterschritten wurden… was an einer popeligen Chipkarte 600 Millionen an entwicklung kosten soll versteht wirklich niemand mehr, der auch nur einen Funken Ahnung von der Thematik hat, und umso dreister ist es, solche exorbitant überzogenen Kosten zu budgetieren…..das sollte und zu denken geben…. was kann bei einer Kartenentwicklung 600 Millionen Euro kosten? Genau, geschätzte 595 Millionen an Provisionen und “Overheadkosten” an denen sich die damit zu unrecht Beauftragten schadlos halten…. ich erinnere an Toll Collekt, da waren mehrere hundert millionen verdampft, bevor noch eine einzige Schraube ihr Gewinde gefunden hat… aber solange sich das Volk derart verarschen lässt wird sich leider nix ändern… Hauptsache über Bibeln lamentiert, genauso ein Unsinn, der zu nichts führt….

      Staatsfeind No1 | 3. Oktober 2011 | 10:19 | Antworten
  14. Hat sich schon einmal jemand die Qumran-Schriftrollen (Jesajarolle) angesehen? Diese Schriftrollen sind ab sofort für jedermann einsehbar. Mit einer Auflösung von 1200 Pixel kann so Vergrößert werden das sich jede Lederpore sehen lässt! Danke Israel!

    .
    Nach dem Vergleich dieser Schrift mit der heutigen Bibelübersetzung stellte sich heraus, dass jeder Buchstabe heut in den zurückliegenden Jahrtausenden genau so übertragen wurde wie er im Original auf der Rolle zu finden ist! Und da soll noch Irrgenjemand kommen und sagen die Bibel sei verfälscht worden weil viel zu viele Menschen sie abgeschrieben haben!
    .
    Was das mit dem Thema Datensicherheit zu tun hat? Die Originalrolle wurde vor Jahrtausenden sicher abgelegt, in unserer Zeit gefunden – und siehe da: Daten sind in Tonkrügen besser aufgehoben als auf Festplatten oder Speicherkarten. Ja, unsere Vorfahren hatten sich auch schon Gedanken um „Datensicherheit“ gemacht, waren auch nicht dümmer als wir heut und haben uns aus ihrem Jahrtausend ein Super Geschenk gegeben.
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 1. Oktober 2011 | 16:56 | Antworten
    • Dann schreiben Sie doch Ihre Worte auf Rollen in Tonkrügen – und nicht hier! Danke ;-)

      whim | 1. Oktober 2011 | 18:41 | Antworten
    • Oh Gott Frau Bibelmaus Sie schießen den Vogel mal wieder ab.
      Wie whim schon richtig sagt: Leben Sie bitte nur nach der Bibel und geben Sie endlich diese Höllenmaschine Computer auf.

      Gott sei’s gedankt.

      ea.slauer | 1. Oktober 2011 | 20:25 | Antworten
      • Mit ihren linksautonom privaten Ermittlungsausschüssen ist ihnen schon klar, dass sie sich hinsichtlich ihrer antiautoritären Aktionen auf gesetzlich sehr dünnem Eis bewegen, Herr Lauer.

        susi bibelmaus | 1. Oktober 2011 | 21:09 | Antworten
        • linksautonome private Ermittlungsausschüssen?

          Haben Sie das in der Bibel gefunden?

          ich bestehe derweil auf das “s” vor lauer!

          Ich danke Frau Ibelmaus

          ea.slauer | 1. Oktober 2011 | 21:33 | Antworten
          • Hi, Herr Lauer mit “S”!

            Frau “Zwiebelhirsch” erscheint mir als sinnvoller.

            Delitant | 2. Oktober 2011 | 14:39 | Antworten
    • Göttliche @Susi!

      Die “tollen Rollen” von Papier, die mir hier in meiner häuslichen Diaspora zur Verfügung stehen, sind zwar noch nicht annähernd so altertümlich, wie die aus ihrem tonröhrendem Qumran (und finden sich nach ihrer Benutzung zudem meist in weißem Porzellan gebettet wieder), dafür tragen sie allerdings auch hinreichend jene Pixel und Belege, die es mir ermöglichen, auf ihnen deutlich die porentiefe, prophetische Signatur ablesen zu können, in welch einem Schlammassel wir uns im endzeitlichen Hier & Heute befinden.

      Delitant | 2. Oktober 2011 | 15:35 | Antworten
      • Ich bin ja mal gespannt,ob die EU mit ihrer €-Kriese mal wie Sodom und Gomorra enden und dies auch ohne Bibel,aber nur durch unsere Regierungselite.@Delitant

        M.G. | 3. Oktober 2011 | 11:51 | Antworten
  15. Die Patientendaten werden natürlich nicht auf der Karte gespeichert – bei der Menge an Daten, die über jeden Patienten angelegt werden, wird das noch lange nicht möglich sein.

    Die Karte enthält den Schlüssel, um auf zentrale Datenserver zu zugreifen. Diese Server sind von Überall zu erreichen.

    Und was die Sicherheit der Karte und des Schlüssels angeht – sie wurden bereits gehackt, dann nachgebessert. Der nächste Hack wird nicht lange auf sich warten lassen.

    Aber, egal was auf der Kate ist, die zentralen Server sind viel einfacher zu erreichen und auszulesen. Von jedem, von zu Hause, von wo immer man will.

    Also keine Sorgen um die Karten machen, die Daten sind auch ohne Karte nicht sicher – aber das will ja auch niemand. Wissen ist Macht und die Regierung kann gar nicht genug wissen.

    Ich frage mich nur, warum die deutschen nicht einfach gechipt werden, wie Hunde? Es würde zwar jeder wieder das Maul aufreissen (das ist ja auch das einzige, was das Volk kann), aber dagegen tun würde keiner was. Deshalb sind es ja deutsche…

    Jörg | 1. Oktober 2011 | 17:35 | Antworten
    • Ihrem Text muss ich leider zustimmen, er erfasst unser zentrales Persönlichkeitsprofil. Wir spüren schon lange – inzwischen auch die Ahnungslosen -, dass wir alle, ohne gefragt zu werden, vor vollendete Tatsachen tagtäglich gestellt werden. Die Vordenker haben schon entschieden. Natürlich kann man schlecht jeden einzelnen Bürger fragen, ob er mehr Steuern freiwillig bezahlen will, oder ob er mit Preissteigerungen einverstanden ist, oder ob er lieber die Dm oder den Euro wünscht, die Liste ist beliebig verlängerbar. Dabei wollen wir das alles: modern sein/bleiben, im Wunderland der unbegrenzten technischen und sonstigen Möglichkeiten leben…

      Ich mache es kurz: Die Schnittstelle ist der Mensch , sein teuflisches Hirn, sein absoluter Wille zur Macht und Kontrolle; wie heisst es treffend – wo viel Licht, da viel Schatten -grosse, schwarze, graue, braune Schatten, das Schattenreich.

      Dass ich mit meinem vollen Namen und nicht mit Kürzel oder Pseudonym in dieser digitalen Schmuddelecke, Blog genannt, schreibe, ist Ausdruck dieses Wissens: wir werden nackt geboren und wir gehen nackt in den Sarg oder die Urne, das Gedöns dazwischen ist die Weltbühne der Strippenzieher und ihrer Handlanger.

      Es lebe das Leben!

      Ernst Lipps | 2. Oktober 2011 | 08:53 | Antworten
  16. “Mehr als 600 Millionen Euro hat die Entwicklung der Karte jetzt schon gekostet”

    1. Der Missbrauch einer Karte ist billiger
    2. Was ist, wenn ich die Karte mit allen Daten verliere und die Verschlüsselung ist geknackt?
    3. Warum brauche ich überhaupt eine Karte? Fast jede Pommesbude hat Internetzugang.
    4. Ob Karte oder Internet. sicher ist beides nicht.
    5. Im Moment halte ich den guten alten Krankschein für die beste Lösung.
    6. Ich werde nicht krank, ich will keine Karte
    (das ist tatsächlich so)

    Siggi | 1. Oktober 2011 | 17:49 | Antworten
    • oh man, früher war alles besser. Immer erst mal Angst haben…

      ea.slauer | 1. Oktober 2011 | 20:26 | Antworten
      • Fortschritt ist es erst, wenn wesentliche Vorteile erkennbar sind. Wenn man nur wesentliche Mehrkosten produziert bei keinen oder minimalen Vorteilen bleibt das Kosten- / Nutzenverhältnis auf der Strecke.

        Wenn dabei noch Mehrkosten auf Andere abwälzt, ist es einfach nur übel.

        Wenn man dabei handwerklich schlecht arbeitet, ist es einfach nur übel.

        Wenn ….

        Siggi | 2. Oktober 2011 | 15:13 | Antworten
        • wesentliche Vorteile sind zu erkennen.
          Wer mal im Gesundheitswesen arbeitete oder sich genauer mit Versicherungsgeschäft befasste kennt Sie.

          Ein großer Vorteil ist schon die Vermeidung von Kartenmissbrauch.

          Zu den Kosten: Es kann doch gut sein, dass es sich auf dauer lohnt meinen Sie nicht?
          Soweit ich richtig informiert bin muss bei jedem Umzug oder die Änderung anderer sogenannter Stammdaten jetzt eine neue Karte angefertigt werden. Mit der elektronischen nicht mehr.

          Dort kann man viel Geld sparen, finden Sie auch?

          Wenn man alles bedenken würde…

          Wenn …

          ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 15:29 | Antworten
          • Hab´s noch mal bedacht:

            Ich bin immer noch der Meinung, dass die Kosten der Missbrauchsbekämpfung in keinem Verhältnis zum Schaden steht. Verwaltungskosten bei Umzug sind gering und Umzüge sind relativ selten. Das überzeugt auch nicht.

            Meine Meinung ist eine Einschätzung die richtig ist oder nicht. Wichtiger ist, dass wir Fehler erkennen, analysieren und möglichst daraus lernen. Die laufende kritische Betrachtung einschließlich Veröffentlichung ist der Job der Journalisten.

            Sollte die Karte entgegen meiner Einschätzung keine Geldverschwendung sein, würde ich mich freuen. Optimismus und Vertrauen habe ich allerdings angesichts der Gesamtentwicklung in den letzten Jahren verloren.

            Siggi | 3. Oktober 2011 | 00:50 | Antworten
  17. Die religiös überhöhte Weltmacht (Offenbarung 13) wird von den Menschen, die zur Koalition der Willigen oder der Achse des Gutes gehören, verlangen ein Zeichen oder eine Nummer an ihre Stirn oder Hand zu machen um sich dadurch auszuweisen. Keiner kann Kaufen oder Verkaufen der diese Nummer nicht hat!
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 1. Oktober 2011 | 19:14 | Antworten
    • Hat hier irgendjemand die Handynummer von Gott oder Jesus oder dem Heiligen Geist? Würde ihn gerne mal fragen, ob er es gut findet, welch Geschwafel vermeintlich (!) in dessen/deren Namen hier über den Äther geht…

      whim | 1. Oktober 2011 | 22:43 | Antworten
    • Wer immer noch meint, dass unsere @Susi irgendetwas mit Jesus und seiner heiligen Dreifaltigkeitscreme am Hut hat,
      die sie uns hier versucht ständig aufs Brot zu schmieren, könnte auch ebenso gut glauben, die SPD sei noch irgendwie sozialdemokratisch, und stünde auf der Seite von Verlierern, Hilflosen und Schwachen.
      Übrigens, wie mir von “ganz weit oben” gesteckt wurde, stammt das Handy unseres Schöpfers von Nokia, und wurde seinerzeit noch in Bochum gefertigt.(lol)

      Delitant | 2. Oktober 2011 | 14:35 | Antworten
  18. Sehr geehrte Frau Bassler,

    um eines vorweg: Ich bin niedergelassener internistischer Hausarzt in einer großen Gemeinschaftspraxis und GEGNER der e-Card:
    Ihre Recherche ist in einem zentralen Punkt leider falsch und erzählt UNWAHRES:

    Die Gesundheitsdaten sollen eben nicht auf der Karte gespeichert werden, das fänden wir alle eine tolle Idee.
    Die Karte wird nur eine elektronische Signatur sein, um an die Gesundheitsdaten, wie Röntgenbilder, EKG`s und sonstige Befunde heran zukommen.
    Diese werden nämlich nach aktueller Planung auf Zentralservern abgelegt, dennen viele PC-Fachleute keine wirkliche Sicherheit gegen missbräuliche Zugriffe vorhersagen.

    Ein leichtes für die Versicherungswelt, dort von Personen Daten abzugreifen für Prämieneinstufungen, Arbeitgeber können sich bedienen ect.

    Aber so ist das im Leben: Selbst Sie als Jornalist haben die e-Card in Ihre Dimension nicht verstanden, wie soll es dann so mancher Bürger tun. Schlimm, das dies dem Bürger als “wahr” verkauft wird.

    Der Bürger, so kann man es in diesem Thread lesen, halten Ihr Unverständnis für wahr und akzeptieren die Karte, gegen die in der von Ihnen vorgestellten Form niemand etwas haben könnte.

    Sie sollten Ihren Text überarbeiten oder zumindest zu dem Missverständis Stellung nehmen

    MfG

    nachdenker | 1. Oktober 2011 | 19:45 | Antworten
    • Danke für die Information,also Codeschlüssel soll die neue Gesundheitscard sein.Wenn jeder heimlich zum Zentralserver und den Patientendaten Zugang hat,wird doch aber um die Schweigepflicht und die Schweigepflichtsendbindung der Patient betrogen,richtig ? @ nachdenker

      M.G. | 1. Oktober 2011 | 20:33 | Antworten
      • Guten Abend nochmal,

        natürlich wird nicht jeder heimlich auf den Zentralserver gelangen können, dazu bedarf es an einem gewissen know how.
        Aber bei entsprechender Größe von Versicherungen/Verbänden kann man sich diese “Einkaufen”.

        Nach derzeitigem Stand der Dinge soll dem Patienten auch eine Wahlfreiheit zugestanden werden, welche Daten er online verschickt haben möchte oder nicht.
        Rezepte, Überweisungen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ect., also das ganze “Formularwerk” wird aber zwangsläufig diesen Weg über einen Server gehen und allein aus diesen Daten kann man viel “zusammenstricken”

        MfG

        nachdenker | 1. Oktober 2011 | 21:04 | Antworten
        • Richtig,diese von Ihnen genannten Daten sind ja schon die halbe Datenfreigabe.Ich hoffe, dass wir wenigstens tatsächlich die Wahlfreiheit behalten dürfen.
          @ nachdenker

          M.G. | 1. Oktober 2011 | 21:15 | Antworten
    • Also hier diskutieren echt Experten: Natürlich ist die Gesundheitskarte “nur” der Schlüssel zum Glück. Wer sich nur annähernd in der Vergangenheit damit beschäftigt hat, weiß das (ok, Journalisten vielleicht nicht immer)…

      Aber Leute: Was ist denn z. B. auf der EC-Karte gespeichert? All Eure Transaktionen? Oder auf der Payback? Oder auf Eurer Handy-SIM? Oder was verbirgt sich hinter Eurer Steuernummer? Oder oder oder… Hier ist NIRGENDS der komplette Vorgang gespeichert, sondern die Karte/Nummer ist “lediglich” der Zugriff auf denselbigen (auf irgendeinem Server)… Wer sich jetzt bei der Gesundheitskarte darüber aufregt, hat entweder a) keine Ahnung oder b) keine Ahnung.

      Natürlich soll man sich Gedanken machen, wie gut die Daten gesichert sind. Und die Projektverantwortlichen haben auch die PFLICHT, alles dafür zu tun. Aber es wurden auch schon ganz andere Sachen “gehäckt”, z. B. Regierungsserver oder Bankserver. Wurde deswegen die Regierung oder die Banken abgeschafft?

      whim | 1. Oktober 2011 | 22:55 | Antworten
  19. Wie bitte? “Die Zeiten, in denen Gesundheit und Krankheit Privatsache waren, sind mit der elektronischen Gesundheitskarte dann endgültig passé.”?

    Ich glaube, und das felsenfest, dass erst jetzt Gesundheit und Krankheit zur Privatsache werden, an denen sich Dritte bereichern können. Erst jetzt wird es möglich sein, mit den dort hinterlegten Daten erst richtig Schindluder zu treiben.

    Der Arzt wird mit einem Blick sehen, welche Krankheiten besonders schnell und profitabel bearbeitet werden können, und wo es so viele Probleme gibt, dass eine Behandlung zeitraubend und vor allem aber unlukrativ wird.

    Hoffentlich kommt einigen Mediziniern doch noch ihr hippokratischer Eid in die Quere, und beendet diese unsägliche Geldmaschinerie für die werbende pharmazeutische Industrie womöglich noch. Aber soweit wird es ganz sicherlich nicht kommen.

    Die Katze aus dem Sack | 1. Oktober 2011 | 22:26 | Antworten
  20. @ whim
    können Sie meine Frage von 13.34 Uhr beantworten ?

    Joel84 | 2. Oktober 2011 | 00:16 | Antworten
  21. Die einfache elektronische Gesundheitskarte mag Vorteile haben. Warum lässt man es nicht dabei? Die elektronische Gesundheitsakte, zentral irgendwo gespeichert, sollte es nur geben, wenn der Patient die Hoheit über die Daten hat, und wenn keine sensiblen Daten gespeichert werden. Genau das ist zu bezweifeln. Wer glaubt, die Daten blieben geheim, ist naiv.

    Warum sind wir überall vom Zentralisierungs-Wahn befallen? Man denke an den “intelligenten Stromzähler” oder an die zum Glück abgesagte “Elena”-Datenbank. Mit den Smartphones kommt eine neue Welle von Ideen, was man alles auf irgendwelchen Servern speichern könnte.

    Man blendet Risiken völlig aus. Bei den Gesundheitsdaten wird es schnell Begehrlichkeiten geben von Ermittlungs-Behörden, Versicherungen, Arbeitgebern. Das geht ganz einfach. Wer die Daten nicht freiwillig rausrückt, z.B. bei der Einstellungs-Untersuchung beim Werksarzt, bekommt die Stelle nicht. Wer der Versicherung keinen Zugriff gewährt, bekommt den “tollen Superrabatt” nicht. Ich könnte mir sogar denken, dass bei Kindern irgendwann ein behördlicher Zugriff zur Kontrolle die Regel sein wird.

    Jede Jugendsünde, Probleme mit Alkohol, Drogen, Schule, jede psychologische Diagnose mit ausführlichem Protokoll, jede vielleicht falsche Vermutung irgendeines Arztes bleibt lebenslänglich abrufbar, jeder Verdacht auf Misshandlung, verdächtiges Verhalten. Wollen wir das wirklich?

    Wie viele Modetrends haben Medizin und Psychologie in den letzten Jahrzehnten schon produziert! Eine Diagnose, die einen Modetrend darstellt, bleibt für immer erhalten. Wer den Arzt wechselt, nimmt die vielleicht falsche Diagnose mit. Die meisten Menschen werden die Berichte gar nicht verstehen. Oder sie ahnen nicht, was da in den medizinischen Fachbegriffen schlummert.

    Wenn jemand bockt, steht bestimmt “querulatorische Persönlichkeit” oder Ähnliches in den Dateien. Keine Einsicht? Das ist dann “krankheitsbedingt” oder “altersbedingt”. Das kann viel später bei der Frage einer Entmündigung (“Betreuung”) oder bei der Gabe von Medikamenten eine Rolle spielen.

    Außerdem: Sind die Daten an einer einzigen Stelle entwischt, sind sie nicht mehr einzufangen. Wer etwa der Krankenkasse einmal den vollen Zugriff gewährt, kann nicht sicher sein, ob die Daten zur Weiterverwendung kopiert werden.

    Aber wir haben ja alle nichts zu verbergen? Wie naiv!

    Bertram in Mainz | 2. Oktober 2011 | 01:15 | Antworten
  22. Wer etwas Geheimes mitteilen will, der sollte eine Postkarte schreiben. E-Mails, Telefonate, andere Internetkommunikationen sind komplett offen und direkt elektronisch auswertbar, das sollte jedem bekannt sein. Auch ist man über die IP nie anonym, auch das muss klar sein. Aber die Handyortsdaten gehen den Staat, außer bei Gefahr in Verzug – so ist es auch der aktuelle Stand – nichts an, denn anders als bei E-Mail, Telefon usw. kann ich nicht wählen, ob ich es nutze oder nicht. Mein Handy muss ich an lassen und mit mir rumtragen, da ich erreichbar sein muss. Das Handy ist die Fußfessel für jeden, nur ohne Richterlichen Beschluss ;

    Dazu kommt, dass sich Handyortsdaten hervorragend auswerten lassen, ganz im Gegensatz zu der Datenflut und dem Datenmüll z.B. von aufgenommenen Telefonaten oder E-Mails.

    Nochmal zu Frau Bassler (sorry, aber irgendwie muss man es ja verdeutlichen : ). Natürlich kann man nicht nur sehen, wo sie am 11.06.2011 um 22:54 Uhr war, sondern auch, wer sich zur selben Zeit in ihrer Nähe befand, und zwar Meter genau.

    Zwei Sachen zur Chipkarte vorweg … ich finde das mit dem Bild gut, und ich hätte es auch gerne, wenn meine Gesundheitsdaten irgendwie schön ordentlich zusammen wären, ohne dass ich mich damit beschäftigen muss. Aber was (leider!) nicht geht, geht halt nicht. Mut zur Lücke ist wohl das Zauberwort.

    Aber jetzt zur Diskussion

    Wenn jemand seine Karte verliert, auf der alle seine Krankendaten gespeichert sind, ist das für diese eine Person natürlich ungut. Wobei es schon mit dem Teufel zugehen müsste, wenn diese Karte ausgerechnet von einem Kriminellen gefunden würde und der auch noch EDV-Experte ist bzw. Kontakte in solche Kreise hat (wegen einer Karte).

    Also gut, wie oft passiert so was im Jahr? Hundert Mal, tausend Mal?

    Wenn man Zugang zum zentralen Serversystem hat (wer auch immer, von wo auch immer, der Administrator vor Ort, der Beamte in der Behörde, der auch nicht unbedingt ein besserer Mensch sein muss oder der “Russe”), dann sind potentiell alle Krankendaten von allen 70 millionen Gesetzlich Krankenversicherten handelbar.

    Und wenn man mal daran denkt, dass große Unternehmen wie auch Behörden () von Bewerbern z.B. Blutproben fordern kann man sich vorstellen, was da für ein Markt in Bereitschaft steht.

    Und sicher würden sich auch private Krankenkassen darüber freuen aus erster Hand zu wissen, wie es um jemanden steht, der sich bei ihnen privatversichern will. Man kann auch gezielt auf die Gesunden zugehen, wenn Sie verstehen (schon jetzt werden Datensätze mit einfachen Angaben für mehrere hundert Euro gehandelt).

    Die Anwendung dieser Daten ist nahezu grenzenlos … Pharma, Bestatter, Versicherer, Werber ;)

    Was viele nicht verstehen. Bei einem gehackten Bankserver (das ist dann aber nur einer, von einer Bank, nicht einer, auf dem alle Daten aller Bankkunden stehen) kann man – mir ist jedenfalls kein anderer Fall bekannt – allenfals die Daten, also z.B. Umsätze, Kontostände, Kredite usw. kopieren.

    Das ist zwar auch nicht schön, aber dennoch kaum schädlich.

    Bei den Krankendaten sind es dagegen genau die “Umsätze”, die “Kontostände”, die “Kredite”, die den Wert darstellen.

    Und, wie bei anderen über das Netz zugänglichen Daten, sind diese nie sicher, wenn zentral gespeichert potenziert sich der mögliche Schaden. Klar, verschlüsselt, hat ja niemand behauptet, dass es einfach wäre und jeder könnte. Wer aber meint, es wäre mit verfügbaren Möglichkeiten ausgeschlossen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    Übrigens werden die meisten Daten intern kopiert, auch hier dreht es sich bei zentral gepeicherten Daten um ganz andere Zahlen.

    Und wenn diese Daten erst mal draußen sind, dann kann man sie auch nie mehr zurückholen (wie etwa eine Überweisung nach einem Hack). Auch kann man seine Krankengeschichte nicht ändern, wie etwa seine Kreditkartennummer, falls diese mal gestohlen wurde.

    Sollte ein Banksystem wirklich so durchbrochen werden, dass z.B. Überweisungen getätigt werden, dann haftet natürlich die Bank dafür, die Bank muss den Schaden ersetzen, also den vorherigen Kontostand der Kunden wieder herstellen, und alles ist danach wieder so wie vorher.

    Wenn Krankendaten aus dem System kopiert werden, können diese nie mehr zurückgeholt werden. Es wird nie mehr so sein wie vorher, diese Daten – die den Wert darstellen – werden für immer in Umlauf bleiben.

    Schein jedenfalls so, als ob die Piraten noch lange gebraucht werden ;

    Marc | 2. Oktober 2011 | 01:51 | Antworten
    • Spätenstens, wenn sie Tod sind,sind die Daten für den Arzt unbrauchbar.@Marc

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 08:39 | Antworten
      • Ich weiß gar nicht worüber man sich hier noch über den mangelhaften Datenschutz und den gläsernen Menschen erregt?
        Laut unserer @Susi, braucht man doch nur mal die Bibel
        zu lesen, und erfährt dort ohnehin schon alles über jeden.Infolgedessen kommen solche Beschwerden wohl ein paar tausend Jahre zu spät.

        Delitant | 2. Oktober 2011 | 10:38 | Antworten
  23. Hier wurde ja nun schon viel zu viel Unsinn geschrieben und jeder, der meint er hätte technisches Hintergrundwissen, gab sein Senf dazu.
    .
    Das Ändert nichts an der Tatsache, dass bisher extern verwendbare Nummern- Zahlen und Identifikations-ID´s der Lebens- und Geschäftsbereiche zusammengefasst werden und sie nur noch eine „Zahl“ und eine „Nummer“ an der Hand oder auf der Stirn haben werden um an Konten, lebensnotwenige Behandlungen, Güter, Lebensmittel oder Sachleistungen zu kommen.
    .
    Wer was anderes behauptet hat erstens keine Ahnung und zweitens ist er Blind für die Realität.
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 2. Oktober 2011 | 10:21 | Antworten
    • Liebe Frau Bibelmaus, wie haben Sie denn mit der alten Gesundheitskarte gelebt?

      Dort sind Sie auch nur eine Versicherungsnehmernummer.

      ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 10:38 | Antworten
      • Nicht nur eine versicherungsnummer war man auf der alten Versicherungsnummer, sondern auch eine Stausnummern.Ich meine alte Versicherungcard kürzlich in die Hand nehmen müssen wegen einem Lungenfunktionstest,der noch ausstand.@ea.slauer

        M.G. | 2. Oktober 2011 | 10:59 | Antworten
      • Und jetzt kommt sogar noch ein sehr autentisches Passbild hinzu, auf dem wir uns hoffentlich zufrieden lächelnd und gesund präsentieren.Damit wird doch also alles viel persönlicher und besser.Zudem kann künftig kein einziger kranker Schmarotzer uns in die Suppe spucken, und sich eine Behandlung erschleichen, indem er
        eine uns entwendete Gesundheitskarte vorlegt.
        Damit wäre man dem Ziel der Erfüllungsgehilfen unseres Geldadels doch gottseidank wieder einen Schritt näher gekommen, aufdass so ein Habenichts endlich möglichst anonym in irgendeiner Ecke, wo ihn keiner sieht, verrecken soll.Himmlische Zustände einer globalisierten Welt also, die eines Tages Berlin auf eine soziale Stufe mit der von Mumbay stellen wird.
        Aber vielleicht ermöglichen dann wenigstens die Restbestände unseres christlich-humanitären Allgemeinwesens noch, dass jeder Leichnam einst sauber, sanft und glatt in Cellophan begraben wird, und ihm (falls als römissch-katholisch verhungert) der kleine, aber naturgetreue Benedikt (der sich von selbst aufbläst)mit ins Massengrab gelegt wird.

        Delitant | 2. Oktober 2011 | 13:48 | Antworten
        • wie widerlich …

          ilonka w. | 3. Oktober 2011 | 11:14 | Antworten
  24. @ alle

    „Die elektronische Gesundheitskarte ist da.“

    Das ist doch mal wieder eine sehr gute Geschäftsidee. Lobbyarbeit zahlt sich aus. Wahrscheinlich wurde mittlerweile auch schon ordentlich ausgezahlt!
    Ich bitte um Verständnis, dass ich, was den vorhergehenden Satz betrifft, nicht deutlicher werden möchte.

    Der gläserne Patient! Wozu diese Aufregung?
    Ihre Daten (und nicht nur Ihre Patientendaten) sind bisher an verschiedenen Stellen hinterlegt. Ob nun Krankenhäuser oder Arztpraxen – sie können von „Interessierten“ eingesehen werden. Versicherungen, Arbeitgeber … alle haben die Möglichkeit, Sie zu durchleuchten. Ihre Trinkgewohnheiten stellen Sie ja bereits bei Facebook ein.
    Einwohnermeldeämter verkaufen Ihre Daten an kommerzielle Unternehmen. Das streiten die Kommunen nicht ab – eine willkommene Zusatzeinnahme für den kommunalen Haushalt!

    Die Frauengeschichten von Frau Aigner, die Zwiebelunverträglichkeit von Frau Merkel …
    alles kann öffentlich gemacht werden.
    Öffentlich gemacht wird aber immer noch nicht, wer an dem Essen im Kanzleramt teilgenommen hat. Bei der Zubereitung des Essens, wenigstens das konnte ich erfahren, wurden keine Zwiebeln verwendet. Sie kennen den Grund.
    Ich wünsche mir, dass „Unsere liebe Frau“ statt der Zwiebelunverträglichkeit unter einer Gurkenallergie leiden würde. Eine Kabinettsumbildung wäre dann unumgänglich.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 2. Oktober 2011 | 10:30 | Antworten
    • Hallo @Heinz Sahl!

      Die verbalen Flatulenzen, die von “Mutti” immer wieder abgesondert werden, lassen den hinreichenden Verdacht aufkommen, dass sie weder um die Kontakte zu Zwiebeln, noch zu denen, zu der von ihnen angesprochene Gurkentruppe herumkommt.Zudem scheint dazu noch reichhaltig Essig und Öl mit im Spiel zu sein.Denn es scheint ganz so, als hätten wir jetzt den Salat.

      liebe Grüße,

      Henk

      Delitant | 2. Oktober 2011 | 10:54 | Antworten
      • Richtig, und der Nachtisch wird bitter, wie Bittermandeln,woran wir noch lange zu knabbern haben werden.@Delitant

        M.G. | 2. Oktober 2011 | 11:03 | Antworten
        • An Bittermandeln in großen Mengen knabbert man nicht lang…., dann hat man schneller den Zustand der endgültigen wirtschaftlichen Unbrauchbarkeit erreicht ;-) !!

          Möppelchen | 2. Oktober 2011 | 12:51 | Antworten
    • Hallo Herr Sahl,

      neben der _Gurkenallergie_ wäre aber auch noch eine _Flaschen – Phobie_ sehr problematisch – d. h. wenn sie während des Dinners z. B. keine Flaschen sehen könnte.

      Auch dann wäre eine Kabinettsumbildung unumgänglich.

      Eine ähnliche Situation hätten wir. Wenn sie beim Spargel – Essen nicht nur an den Genuss denken würde, sondern auch immer wieder daran dächte, dass beim Spargel der Kopf das beste ist!

      Einen herzlichen Gruß aus dem sonnigen Süden
      D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 2. Oktober 2011 | 16:43 | Antworten
  25. Ob wir uns anhand des Gewölles, das in unseren geschwollenen Hälsen verklumpt, je noch diesem Nachtisch zuwenden können, ist ohnehin fraglich, denn man kann vor lauter Haaren die dünne, farblose Suppe kaum noch erkennen, die uns diese “Regierungskollaboration” stets als präfinale Hauptmahlzeit vorzusetzen pflegt.Und obwohl es allenthalben brödelt und stinkt, weil dem Volk die Magensäure überläuft, wird uns munter unterstellt wir seien glücklich am Verdauen und der Tisch reichhaltig für alle gedeckt.
    Wie heißt es da noch ebenso schön derbe, wie zielsicher, aus dem zahnlosen Volkmund:
    “Man kann nicht so viel fressen, wie kann kotzen möchte!”

    Delitant | 2. Oktober 2011 | 13:05 | Antworten
    • Ja und gemäß Zitat Ihres letzten Satzes”Man kann nicht soviel fressen,wie kann kotzen möchte.” wird uns dann noch Bullemie oder Magersucht unterstellt und das Volk für verrückt erklärt,wegen psychischer Erkrankung.@Delitant

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 13:30 | Antworten
      • Hi, @.M.G.!

        Wie man auch heute wieder dankbar lesen durfte, essen wir ja ohnehin noch viel zu fett, und schmeißen alles auf den Müll, was nicht irgendwie annähernd mit Fastfood zu tun hat.
        Insofern haben uns wenigstens unsere Abgeordneten schon Einiges im Vorraus, denn diese bezeichnen ihre happigen Apanagen schamlos als “Diäten”, ganz so, als hungerten sie bereits für unseren entschlackten, schlanken Staat. Letztere sind nicht etwa vom Bürger gewählt worden, um das Volk vertrauensvoll zu vertreten, sondern vor allem, um sich in den Parlamenten, wie an den sich daraus ergebenen Jobs in der freien Wirtschaft, gesund zu stoßen.

        adipöse Grüße,

        Henk

        Delitant | 2. Oktober 2011 | 14:07 | Antworten
        • Bei Apanagen handelt es sich um Abfindungen von nichtregierenden Adeligen.Was tun unsere Abgeordneten also den ganzen Tag, wenn sie ihre Arbeit nicht tun und dafür auch noch Abfindungen wie Adelige bekommen und dies obendrein auch noch Diäten benennen.Also für nicht geleistete Arbeit sollte wohl auch Diät gehalten werden,damit sie nicht fettleibig werden oder mal abspecken.Dies werden sie aber dann tun müssen,wenn bei einer Pleite die Banken ihre gelder haben wollen,oder sie machen einen auf Kölnisch Wasser und verduften,( auch dünne machen genannt).

          M.G. | 2. Oktober 2011 | 14:57 | Antworten
          • Hi, @M.G.!

            Sie schreiben:

            “Was tun unsere Abgeordneten also den ganzen Tag?”

            Ihre Frage wurde unlängst und recht aufschlussreich in der Sendung “Panorama” beantwortet.
            Immerhin darf man anhand dieser Berichterstattung hocherfreut feststellen, dass sich eine Silvana Koch-Mehrin recht gut gehalten hat,
            gemessen an den strapaziösen Anforderungen, die ihre Tätigkeit für die FDP im EU-Parlament so mit sich bringt.Wenigstens lässt ihre Figur noch darauf schließen, dass sie strengstens Diät und sich fit hält.
            Mit einem weiteren Bestandteil, der obig genannten Dokumentation, konnte hinreichend unter Beweis gestellt werden, dass sich die Abgeordneten unseres Bundestages umfassend informieren, und für eine ihnen bevorstehende, und unser aller Schicksal bestimmende Abstimmung, präpariert zeigen.
            So wurde mit einer nie für möglich gehaltenen, fachlichen Kompetenz die Frage beantwortet, “um welche Summe es sich bei der Aufstockung des Rettungsschirmes denn wohl handeln mag”?

            Anhand des peinlichen Ergebnisses dieser Befragungen, möchte man nun allerdings darauf schließen können, dass es sich bei der Tätigkeit unserer Volksvertretung, um die eines “1 Euro-Jobs” handelt, für den es weder Verstand noch ein Gewissen braucht.

            Gruß,

            Henk

            Delitant | 2. Oktober 2011 | 16:11 | Antworten
          • Ja das mit der Endscheidung nach dem Gewissen ist bei unseren Parlamentsabgeordneten so eine Sache.Sie sind wirklich nur dem Gewissen unterworfen,aber was tun, wen es nicht vorhanden ist,dann ist das Parlament führungslos.@Delitant

            M.G. | 3. Oktober 2011 | 12:03 | Antworten
  26. Ich bin gespannt wann die ersten Arbeitgeber die Karte haben möchten und der Arbeitsplatzbewerber dann “FREIWILLIG” den PIN-Code in das Gerät eingibt damit der zukünftige Arbeitgeber alle Daten auslesen darf.

    Man darf ablehnen, klar, dann bekommt man den Job nicht (ist ja auch freiwillig) und bekommt man zusätzlich ganz mächtigen Druck von der Hartz IV-Arge. Schöne neue Welt.

    Pflegeopfer | 2. Oktober 2011 | 15:27 | Antworten
    • Warum sollte das passieren?

      Der Arbeitgeber zeiht auch nicht den neuen Pass ein.

      Man Sie bauen Gespenster auf.

      ea.slauer | 2. Oktober 2011 | 15:30 | Antworten
      • Na blos keine gespenster,die kommen doch erst zu Halloween.Außerdem ist dann der jenige ohnehin nicht Arbeitsfähig wegen Halluzinationen,wer diese sieht@ea.slauer

        M.G. | 2. Oktober 2011 | 15:49 | Antworten
  27. @ alle

    Dies hätte ein interessanter Blog werden können – teilweise ist er das auch.

    Und nun kommen wir über die Gesundheitskarte (unsinnige Bezeichnung!) zum „gläsernen Patienten, zum Islam, zum Alten und zum Neuen Testament und, und, und … sogar eine mittlerweile verstorbene Richterin für Jugendstrafrecht wird zum Thema.

    Eine Meinung zum Thema, Standpunkte, die Möglichkeit des Datenmissbrauchs, wegen mir auch etwas Ironie – das hätte es sein können.
    Gut angefangen hat es ja – aber dann?

    Einige Patienten haben sich hier „gläsern“ gezeigt. Eine Erfolg versprechende Therapie fällt mir nicht ein. – außer: zurück zum Thema!

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 2. Oktober 2011 | 15:31 | Antworten
    • Ihnen fällt also keine Therapie ein.
      Dann ist also für die menschheit Hopfen und Malz verlohren ? Schade um die Menschheit, oder ?Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 15:54 | Antworten
      • @ M.G. | 2. Oktober 2011 | 15:54

        Na sehen Sie, meine Liebe, jetzt sind wir wieder beim Thema.

        Also war meine (Nicht)-Therapie erfolgreich. In diesem Sinne – weiter so!

        Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

        Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 2. Oktober 2011 | 17:41 | Antworten
        • Manchmal helfen auch nur einfache Placebos um gesund zum Thema zu kommen.
          Mit den besten Grüßen aus HVL

          @Heinz Sahl-Eine Stimme aus Thüringen

          M.G. | 3. Oktober 2011 | 11:25 | Antworten
    • es kann kein Thema zu profan sein als daß Bibelmäuse und Andere seit Säuglingsbeginn indoktrinierte Religionssüchtige nicht doch noch einen missionarischen Bezug zum Alten und Neuen Testament oder auch zum Koran herzustellen versuchen. Aber dem Narren muß man wohl seine Narrenkappe erlauben, sonst wird er nicht erkennbar ! Zum Glück hat das alles nicht viel mit der laizistischen Wirklichkeit draußen zu tun. Schade nur, daß damit das ZDF-Diskussionsniveau leider total absackt. Wohltuende Vergleiche bieten die Blogs z.B. der ARD, und trotzdem kommt die Diskussionsbreite nicht zu kurz. Der Unterschied: es gibt kaum Eiferer, man wird nicht so oft persönlich und bleibt in der Regel beim Thema.

      Ramses | 2. Oktober 2011 | 17:48 | Antworten
      • @Ramses

        “Es gibt kaum Eiferer, man wird nicht so oft persönlich und bleibt in der Regel beim Thema.”

        Das soll wohltuend und gut sein??? Ich finde sowas lebensgefährlich, weil todlangweilig.

        Delitant | 2. Oktober 2011 | 18:37 | Antworten
        • beim Thema bleiben, @Delitant, mehr nicht ! Das bietet doch wahrlich genug Zündstoff und mit Argumenten kann man sich auch mehr als genug austauschen oder austoben aber persönlich zu werden legt doch den Verdacht sehr nahe, daß Argumente zum Thema fehlen….

          Ramses | 2. Oktober 2011 | 19:07 | Antworten
        • Hi Henk,

          einen Kommentar mit einem ähnlichen Inhalt wollte ich vor fast 2 Stunden schon loslassen – kam dann aber nicht dazu, weil ich Besuch bekam.

          Wenn ich in solchen Blogs (ARD) nur kurze Zeit lese, schlafen mir bereits die Füße ein – und das steigt dann schnell höher und höher bis mir der ….rsch auch vollend einschläft – und das kann nicht gut sein für die Durchblutung.

          Ab und zu bin ich auch in der FAZ (auch im Wissenschaftsteil) beim Lesen und Kommentieren – dort geht es genau so langweilig zu.

          Hier bei uns in diesem Blog herrscht das pulsierende Leben – hier geht es fast zu, wie im richtigen Leben – fehlt nur noch, dass man bei Bedarf hin und wieder mal zuschlagen (ich meine richtig, mit den Fäusten) kann – natürlich selbst dann auch immer wieder Schläge abbekommt!

          _“Hic Rhodos, hic salta“_!

          Achtung: Schon allein mit diesem abschließenden Zitat jage ich jetzt gleich mindestens einem unserer Mitblogger, der unter einer paranoiden Zitat – Phobie leidet, den Blutdruck und den Puls in eine schwindelerregende Höhe – und das ist doch gut so!

          Grüße D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 2. Oktober 2011 | 19:36 | Antworten
          • Hallo, @Dieter und @Ramses!

            Das hier oft munter drauflos geplaudert, und dabei, anstatt haarscharf ins Schwarze, vielmehr munter ins Blaue geschossen wird, mag man vielleicht bedauerlich finden(???).Es gehört für mich jedoch zu unserem progressiven Alltag, wie “der Islam zu Deutschland”. Und was wäre denn auch schon der Fisch, ohne sein geliebtes Fahrrad, oder ein buntes Multikulti, ohne den kleinkarrierten Bibelfetischisten, der aus allem eine sich bewahrheitete Prophezeiung herausliest?Letzteres lässt sich vielleicht am besten mit verabreichten Placebos vergleichen, die mir ebenfalls als völlig zweckdienlich erscheinen, wenn sie jemanden, der von dessen Wirksamkeit überzeugt ist, gesund und selig machen.
            Und warum sollte sich jemand nicht das Leben zur Hölle machen, weil er glaubt dadurch dem Lieben Gott zu gefallen, und einst in den Himmel zu gelangen.

            Insofern erinnere ich mal wieder an mein verkniffenes Lebensmotto:”Keine Macht den Drögen!”

            humorige Grüße,

            Henk

            Delitant | 3. Oktober 2011 | 05:31 | Antworten
    • @ Heinz Sahl

      Ich stimme Ihnen voll und ganz zu

      ilonka w. | 3. Oktober 2011 | 11:17 | Antworten
  28. Hi, @Heinz!

    Da ist es ja nur gut, dass sich wenigstens die Prophezeihungen der Bibel noch exakt auf das uns vorgegebene
    Thema beziehen.(lol)

    Gruß,

    Henk

    Delitant | 2. Oktober 2011 | 16:17 | Antworten
  29. Nun was die Sicherheit betrifft und hier die Gesundheitsdaten von jedem einzelnen Patienten auszuspionieren,das halte ich für ziemlich unwarscheinlich.Ob aber die Entwicklungskosten von
    600 000 000.-€ und den Kosten die noch dazukommen auch den Kostennutzen entsprechen halte ich für Fragwürdig.

    Manfred | 2. Oktober 2011 | 16:19 | Antworten
    • Das Thema lautet der gläserne Patient.Da sollte man aufpassen,dass man als Patient mit elektronische Gesundheitscard nicht noch Glasknochen bekommt, um vielleicht ein leichtes Opfer für Gewalttaten zu werden, da man vielleicht eine gute lebensversicherung hat.@Manfred

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 16:31 | Antworten
  30. Diese lumpigen 600000000 Euronen holen die schon allein dadurch spielend wieder rein, weil es bei einem “gläsernen Patienten” zukünftig keinerlei Röntgenbilder mehr bedarf.
    Welch ein immenser Vorteil, schon wenn man an die gefährliche Strahlung denkt, die uns dadurch jetzt erspart bleibt.

    Delitant | 2. Oktober 2011 | 16:43 | Antworten
    • Ja wir wollen ja hinaus aus dem Atomzeitalter,dazu gehört auch,dass man nach neuen Lösungen sucht,statt die gefährlichen Strahlen der Röntendiagnostik.Da kam die elektronischen Gesundheitscards genau richtig.Wenn also die Atomstarhlung ein Ende haben sollen,müssen sie auch locker mal 600.000 € in Kauf nehmen plus die Anschaffungskosten der Praxen, Krankenhäuser, vielleicht Versicherungen und vielleicht auch Arbeitgeber.Diese alle sollen es leicht nehmen,der gläserne Patient ist keiner gefährlichen Strahlungen mehr ausgesetzt und es sinkt vielleicht auch das Krankheitsrisiko.@Delitant

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 16:52 | Antworten
  31. Eine Kröte wird unser Arbeitsmarkt jedoch schlucken müssen.
    Die Medizintechnik von Siemens wird dabei zwangsläufig Pleite gehen.

    Delitant | 2. Oktober 2011 | 17:39 | Antworten
    • Wieso ausgerechnet Simens ?@Delitant

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 17:40 | Antworten
  32. Weil ausgerechnet die Siemens die meisten Röntgengeräte herstellt, wie ich mit Mut maße.

    Delitant | 2. Oktober 2011 | 18:39 | Antworten
    • Ich habe schon so etwas geahnt,wusste es aber nicht wirklich.Aber mal ganz ehrlich,Siemens stellt ja auch noch andere Geräte wie, Kühlschränke,Waschmaschienen usw. her.Also so schnell wird es wohl mit der Pleite nicht gehen,da könnte die EU mit der Europleite Siemens noch zuvor kommen.@Delitant

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 18:44 | Antworten
      • Siemens kann seine Abteilung Medizintechnik ja dann rechtzeitig umstellen, und gläserne Kühlschränke und Waschmaschinen für uns produzieren.
        Dann fehlt eigentlich nur noch der gläserne Euro, vielleicht in Form von Glasperlen, mit denen wir dann unsere vollendete Transparenz einkaufen können.(lol)

        Delitant | 3. Oktober 2011 | 05:37 | Antworten
        • Ja und die Wahren müssen dann auch noch gläsern sein.Zudem,ist die Idee nicht schlecht, wenn die Preise niedriger sind als jetzt in €.Nur soviel Glasbläser und Sande für die Glasherstellung gibte es dann gar nicht wie dann in ganz Europa gebraucht wird,so dass spätestens dann die EU pleite ist, nämlich Glaspleite.@Delitant

          M.G. | 3. Oktober 2011 | 11:14 | Antworten
  33. ——————————————————————-

    2.10. 2011 – 19.00 Uhr, ZDF-heute:

    Herr Pofalla defäziert Wolfgang Bosbach – ein Skandal!

    ____________________________________________

    Ernst Lipps | 2. Oktober 2011 | 19:19 | Antworten
    • Habe mir dies mal angesehen und muss sagen,dass Mobbing in der Regierung vorkommt, ist wirklich ein Skandal und das Profalla den Bosbach angriff,weil dieser Profalla auf das Grudngesetz hinwies,das GG auch noch mit Sch.. betietelte,da Profalla damit in Ruhe gelassen werden wollte ist ja schon der Hammer,wozu einem jegliche Worte fehlen über Profallas Verhalten.@Ernst Lipps

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 20:22 | Antworten
    • Von sowas Obzönen, wie “defäziert” weiß ich nix (???) Ich habe lediglich gelesen, dass der Pofalla
      Bosbachs Fresse nicht mehr sehen kann.
      Das mag daran liegen, dass Pofalla von einem Katarakt (Grauen Starr)heimgesucht wurde, oder gar vollständig erblindet ist.

      Sollte jedoch wirklich an diesem fiesen “defäziert” was Wahres dran sein, müsste man wohl davon ausgehen, dass der arme Kerl von einem “Tourette-Syndrom” befallen ist. Hoffentlich breitet sich das nicht in unseren Parlementen zur Epedemie aus, denn das soll in jüngster Zeit mitunter wohl schon häufiger bei unseren Politikern der Fall gewesen sein.

      Delitant | 3. Oktober 2011 | 06:25 | Antworten
      • Machen Sie diese Krankheit zu populär, sonst heißt die Schikane und Beleidigung, sowie Mobbing nicht mehr Rechtswidrigkeit, sondern Krankheit,so dass wir mit den Tätern auch noch Mitleid haben müssen von sozialpädagogischer Seite aus.@Delitant

        M.G. | 3. Oktober 2011 | 11:07 | Antworten
        • Zustatz: Die Krankheit nicht popülär machen sollte es heißen.@Delitant

          M.G. | 3. Oktober 2011 | 11:09 | Antworten
  34. Zu:
    “Und Untersuchungsergebnisse, Laborwerte, Medikamente oder Diagnosen – alles wäre auf einen Blick erkennbar. Der Patient, das gläserne Wesen.”

    –> Hysterisch.

    Zu:
    “so der Präsident der freien Ärzteschaft, Martin Grauduszus. „Die Patientenkarte hilft den Patienten nicht, sie hilft nur der Industrie“, so Grauduszus. „Es ist absurd, was hier gemacht wird, dieses Verfahren sollte gestoppt werden.”

    –> Jeder darf mal was sagen. Zu zu jeder Position findet sich jemand der seinen Senf dazu gegeben hat. Oder kennt jemand den Herrn?

    Zu: “Die Zeiten, in denen Gesundheit und Krankheit Privatsache waren, sind mit der elektronischen Gesundheitskarte dann endgültig passé.”

    –> Übertrieben. Typisch Medien.

    Karl Letis | 2. Oktober 2011 | 20:24 | Antworten
    • Hoffendlich haben Sie Recht mit Ihrer Meinung Übertrieben und Hysterisch.@Karl Letis

      M.G. | 2. Oktober 2011 | 21:13 | Antworten
      • Warum sollte man die Daten zum Zwecke der Auswertung nicht nutzen?

        Karl Letis | 6. Oktober 2011 | 18:26 | Antworten
  35. Die Gesundsheitskarte ist der Anfang ( oder ein weiterer Schritt ) zur Überwachung.
    Am Ende steht die totale Überwachung der Bürger.
    Das ist ja nicht neu in Deutschland.

    Joel84 | 2. Oktober 2011 | 22:13 | Antworten
    • Womit wir bei der totalen Überwachung bei der Stasi-Zeit in der DDR angekommen werden.Soetwas kann doch nur kommen, wenn die Führungskräfte keine reine Weste haben und bei den kleinen Leuten nach Unreinheit suchen um von eigenen der Führung abzulenken,Anders funktioniert doch die Art Psychologie ohnehin nicht,so dass selbst an dem Fachgebiet keine nennenswerten Vorteile zu erkennen sind,was angeblich gesundmachen soll.@Joel84

      M.G. | 3. Oktober 2011 | 11:01 | Antworten
  36. Morgen ist Tag der Deutschen Einheit – ein nationaler Feiertag.
    Das Thema des Blogs lautet ‘der gläserne Patient’, warum nicht ‘der gläserne Bùrger?
    Was haben wir Deutsche zu feiern?
    Ich habe lange nachgedacht – nichts!

    Es ist eine Schande, wenn integre Menschen mit Gewissen, beleidigt, beschämt, bedroht und in ihrer Würde missachtet werden. Symptom wie Einschüchterungen, Nieder-Schreien, und, und, und, wofür standen und stehen sie denn?

    Und bitte, keine Bagatellisierung des Vorgangs, wir haben keine Angst und lassen uns keine Angst mehr machen, Die Würde und die Ehre genommen zu bekommen, das ist schändlich.
    Quittieren Sie Ihren Dienst, Herr Pofalla, dann hätte ich morgen einen Grund, Deutschland zu feiern.

    Ernst Lipps | 2. Oktober 2011 | 22:42 | Antworten
    • @ Ernst Lipps | 2. Oktober 2011 | 22:42

      Ja, Herr Lipps, Ihrem Beitrag kann ich zustimmen.

      Mit dem gläsernen Patienten, mit der „Gesundheitskarte“ oder überhaupt mit der Patientenkarte hat Ihr Beitrag nur bedingt zu tun.
      Die Frage, wie gesund unsere Demokratie, oder besser, wie es mit der Geistesverfassung und dem Demokratieverständnis der gewählten Volksvertreter bestellt ist, ist sehr interessant. Und die Antwort ist leider oftmals erschreckend.

      Wenn ein Kanzleramtsminister aufrechte Abgeordnete des Deutschen Bundestages (aus den eigenen Reihen!) in übelster Stammtischart angeht, dann sollte die Wirtin einschreiten und ein Lokalverbot verhängen. Aber die Wirtin schweigt!
      Ich darf noch mal an meinen Beitrag zu dem Thema „Die Schläferin“ erinnern.

      Aber heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Wie einig sind wir?

      Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

      Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 3. Oktober 2011 | 09:56 | Antworten
      • ______________________
        Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen fehlendem Bezug zum ursprünglichen Thema gelöscht. Viele Grüße Redaktion heute.de

        M.G. | 3. Oktober 2011 | 12:36 | Antworten
  37. Seit Wolfgang Schäuble öffentlich, wie in hochnotpeinlicher Weise, seinen Pressereferenten schmähte und bloßstellte, gehört Mobbing in der CDU wohl zum guten Ton.
    (Um jedoch zum vorgegebenen Thema zurückzufinden) Auch hier beweist sich wieder einmal hinreichend der “gläserne Mensch”, denn ganz offensichtlich liegen die Nerven blank. Vielleicht sollte dieser ebenso hypertone, wie kolerische Herr Pofalla mal die Medikamente wechseln, um jemandem, der überhaupt noch soetwas wie ein Gewissen besitzt, wieder voller Gelassenheit begegnen zu können, und ihm ebenso gesittet, wie anständig, auf die “Fresse” hauen zu können.(lol)

    Delitant | 3. Oktober 2011 | 06:02 | Antworten
    • Vor allem Mobbing in der CDU, wo doch kürzlich erst der Papst in Deutschland war und jedem ins Gewissen redete.Das ist doch wohl der Hammer@Delitant

      M.G. | 3. Oktober 2011 | 10:18 | Antworten
  38. Man kann jede Technologie zum Guten wie zum Schlechten nutzen. Was die elektronische Gesundheitskarte bringen wird, ist in Zeiten von gläsernen Konten, Face-Book, Google etc. vollkommen vorhersehbar. Ein effizienter Passwortschutz wird vom Gesetzgeber selbst ausgehebelt werden, sobald eine signifikant hohe Zahl von Omis ihre Passwörter verlegt oder vergessen haben wird. (Geht doch nicht, dass dann all deren lebenswichtigen Daten einfach weg sind!) Und wenn es diese hohe Zahl nicht gibt, wird man sie sich einfach erschwindeln – das funktioniert immer. Vermutlich werden dann Sendungen mit Illner, Placeboberg etc. die letzte Bastion von Widerstand schleifen… auch das funktioniert immer: Proteste in Politmagazinen öffentlich niederbrennen. Man weiß immer schon vorher, wer wie argumentieren wird. Freilich braucht sich niemand einzubilden, die Verlautbarungen von Kritikern und Betroffenen (kriege *aus irgendwelchen Gründen* keine Arbeit/Versicherung/Handy-Vertrag etc mehr) erfüllten etwas anderes als eine Alibi-funktion.

    Ein bekannte oder unbekannte Back-Door hat heutzutage praktisch eh jede Datenbank… wenigstens eine in die USA. Zu diesem Zwecke reicht es -notfalls-, *praktische* Funktionen wie *My eCard* und ein entsprechendes Service Programm bereitzuhalten (zum unkomplizierten Download), welche es dem Patienten *problemlos* ermöglichen, die Karte in der wohlbehüteten *Privatsphäre* des eigenen Rechners zu öffnen.

    Nein, ich bin kein IT-Skeptiker… ich bin vielmehr überzeugt davon, dass in Zeiten, in welchen selbst das Pentagon seine Daten nicht mehr schützen kann, die e-Gesundheitskarte das probateste Mittel ist, um seine Krankendaten demnächst bei Google, Facebook & Co online zu haben. Und man wird es dem *dummen* Nutzer dann noch problemlos nachweisen können, dass er *im Grunde* selbst daran schuld ist.

    Übrigens: Damit, dass etwas Kosten spare, lässt sich in DE praktisch jeder Unfug durchpauken. Typischerweise sind derartige Vorwände – das stimmt ruhig – allerdings nichts als Fingerübungen, denn die Nötigung von Verfassungsorganen ist ja längst ein viel schärferes Schwert geworden als fadenscheinige BuzzWord-Rhetorik.

    Man fragt sich vor allem im Kontext der neuesten Rettungsschirm-Entwicklungen: Wer hat hier eigentlch wen übernommen: Die DDR die BRD oder umgekehrt. Die Raffinesse des derzeitigen Bundes-Politestablishment besteht wohl zweifelsfrei darin, das faktische *Einparteiensystem* der DDR durch ein vordergründiges *Mehrparteiensystem* *aktualisiert* zu haben bzw das vorhandene *Mehrparteiensystem* der BRD so modifiziert zu haben, dergestalt dass es De Facto wie ein *Einparteiensystem* funktioniert.

    Insgesamt: Seit 2000 ist die Wahrheit und was aus ihr notwendig folgen würde x-fach formuliert und belegt worden. Und praktisch alle Voraussagen traten ein. Man will es also offenbar so!

    Zeitzeuge | 3. Oktober 2011 | 09:25 | Antworten
    • Zitat Zeitzeuge: Übrigens: Damit, dass etwas Kosten spare, lässt sich in DE praktisch jeder Unfug durchpauken.

      Fragt sich nur, mit welchem Maß an Zynismus der Gesetzgeber in diesem Falle Kosten zu sparen bereit ist. Wir leben ohnehin in faktisch in einer Zweiklassenmedizin. Die elektronische Gesundheitskarte, wenn sie einmal eingeführt ist, wird in erster Linie Kosten sparen, weil sie dazu geeignet ist, sich als Sicherheitsleck zwischen Arzt und Patienten zu stellen und dadurch faktisch das ärztliche Vertrauensverhältnis und die Schweigepflicht auszuhebeln. Das ist ja gerade der ausdrückliche Zweck der Karte: Weitergabe von Daten, und das vermutlich a priori anlasslos.

      Ich kann nur sagen: Ein entfernter Bekannter hat sich letztens mit etwas, was als mittelschwere Erkältung begann, so lange zur Arbeit geschleppt, bis er anfing, Blut zu husten. Zu dem Zeitpunkt war es dann eine Bronchitis. Um die zu behandeln, landete er dann erst einmal für 4-5 Tage im Krankenhaus.

      Dieses verdient insofern Erwähnung, als jede Maßnahme, welche das Vertrauensverhältnis Patient-Arzt aushebelt, dazu geeignet ist, Patienten von nötigen Arztbesuchen abzuhalten und dann natürlich zu spät zu kommen, wenn es sprichwörtlich gar nicht mehr anders geht und die Behandlungskosten in Folge von Verschleppung bereits explodiert sind.

      Wenn ich mir außerdem vorstelle, durch wen und auf welche erzlistige und zugleich auch fragwürdige Weise die RiesterrEnte durchgepeitscht wurde und was sie für den Versicherten faktisch bringt, ist auch bei der elektronischen Gesundheitskarte ein massives Drittinteresse zu vermuten, nämlich von Seiten der Versicherer, Arbeitgeber etc. Bedeutet: Wenn der Patient Daten auf Karte hat, ist er im Prinzip nicht dazu verpflichtet, diese Karte in eine Lesegerät einzuführen und die PIN-einzugeben. Der Versicherer und Arbeitgeber ist dann aber im Prinzip auch nicht verpflichtet…

      Schließlich wird die Gesundheitskarte kommen, weil gilt: Was der Deutsche bezahlt, dass (fr)isst er auch. Man hat hier bereits solche Unsummen versenkt, da muss einfach was bei herauskommen. Vielleicht sind bei der Betreibergesellschaft auch lukrative Posten frei. Es wäre nicht das erste Mal, dass Spitzenpolitiker Blödsinn verabschieden und dann in just die Konzerne einsteigen, welche dadurch begünstigt wurden. Vielmehr gilt so etwas heute als legitime Bauernschläue.

      Frage übrigens: Die Programmierer der entsprechenden Firmen, arbeiten die eigentlich an gültigen Patientendaten? Würde mich auch nicht wundern, wenn die ihre Streßtests auf unsicheren Rechnern anhand von Datensätzen durchzögen, welche bei Feldversuchen in bestimmten Bundesländern ‘freiwillig’ abgegeben wurden.

      Guntmann | 3. Oktober 2011 | 09:46 | Antworten
      • Auch die Versicherungen sind an Kostensparung interessiert,denn es wird nur dort investiert, wo hinterher auch etwas herrausspringt.Die e-Card ist nicht zu unserem Vorteil herrausgebracht worden.Demnach werden preisgünstige Therapien bevorzugt vorgenommen und die teuren nur notdürftig therapiert.@Guntmann

        M.G. | 3. Oktober 2011 | 10:31 | Antworten
    • @Zeitzeuge

      Hervorragender Beitrag! Chapeau!

      Thomas Sievers | 3. Oktober 2011 | 13:03 | Antworten
  39. _________________________
    Anmerkung der Redaktion: Ihr Beitrag wurde wegen fehlendem Bezug zum ursprünglichen Thema gelöscht. Viele Grüße Redaktion heute.de

    hans stolzmann | 3. Oktober 2011 | 10:59 | Antworten
  40. Grundsätzlich muss immer die Frage beantwortet werden:

    welche Lobby steckt diesmal dahinter, und wer bekommt welches Geld dafür.

    Merke: NIEMALS geht es um den Menschen, immer geht es um Abzocke & Gewinn. Das sollten wir allesamt jetzt langsam begriffen haben – gerade im Sektor “Gesundheit”

    Zur Karte: es gibt keine Sicherheit beim Datenschutz. Niemals und nirgends. Jedes System lässt sich grundsätzlich immer mit krimineller Energie überwinden. Nicht einmal militärische Verschlüsselungen sind dauerhaft sicher, denn zu jedem Schloss gibt es immer einen Schlüssel. Die Frage ist immer nur: welcher Aufwand müsste betrieben werden und lohnt sich das dann noch.

    Im Praxisgebrauch dürfte es aus meiner Sicht besser sein, wenn ein “neuer” Arzt unvoreingenommen einen Krankheitsfall nochmals aus seiner Sichtweise heraus recherchiert und sich nicht auf Daten der Kollegen dauerhaft verlässt. Auch die können falsche Meßergebnisse geliefert haben.

    Thomas Sievers | 3. Oktober 2011 | 12:57 | Antworten
    • Bitte merken, denn immer geht es um Alsheimer!

      Delitant | 3. Oktober 2011 | 17:24 | Antworten
    • Na toll, unsere Daten sind schon längst im Umlauf http://www.taz.de/!46634/

      TimFaber | 3. Oktober 2011 | 18:42 | Antworten
      • Ja,die daten sollen sogar ganz legal nach dem SGB V im Umlauf sein,was glatt der Kuh die Beine weg haut.@TimFaber

        M.G. | 4. Oktober 2011 | 12:45 | Antworten
  41. @Zeitzeuge, @Guntmann, @Sievers und Co. : wohltuend sachliche Kommentare die wirklich beim Thema bleiben. Und endlich einmal ohne dieses schwachsinnige Verweisen auf Prophezeiungen aus der Bibel, dem Alten bzw. Neuen Testament, Koran, Islam usw.

    Ramses | 3. Oktober 2011 | 14:50 | Antworten
    • Alles klarrrr, so …sinnig wie Ihr Name so ihre Kommentare. Was suchen Sie hier?

      susi bibelmaus | 3. Oktober 2011 | 15:05 | Antworten
      • Was suchen Sie hier? Ihr Name zeugt auch nicht gerade von Sinnigkeit.

        ea.slauer | 3. Oktober 2011 | 16:05 | Antworten
        • @ea.slauer

          Was bedeutet denn auch schon ein solches, von ihnen unterstelltes Manko an “Sinnigkeit”, angesichts einer allmächtigen “Sinnlichkeit” von Jesus Bräuten?

          Selbst mir, als Mann, juckt angesichts einer solchen Herrlichkeit noch bisweilen der Strumpf, und obwohl ich, als gottesfürchtiger Mensch, keineswegs homo-erotisch orientiert bin, möchte ich mich bisweilen noch erfürchtig vor unseren Priestern beugen.

          Manch anderer krummer Hund glaubt indessen allerdings an gar nix mehr, deshalb ist mir auch alles mögliche heilig (außer vielleicht der Papst, und all den anderen Paradoxen natürlich).

          denn GOTTSEIDANK, BIN ICH atheist!

          Was bliebe mir Gedankengänger sonst noch übrig, als mittels meines teils lebensrettendem Humor, die Schmerzen der Menschen herauszulesen, und diese in bitteres Lachen, oder gar in garstige Worte zu transponieren?
          Wozu dient uns noch dieser allmächtige Gott, wenn wir keinen Zweifel mehr an ihm/ihr verlieren dürfen?

          Als gänzlich gläsern, werden wir Menschen uns ohnehin nur in unseren Seelen erweisen. Und um auch diese noch hinreichend auszuleuchten, bedarf es sicherlich mehr, als einer lausigen Karte, mit der wir künftig unsere Gesundheit unter Beweis stellen müssen, um menschenwürdig sterben zu dürfen, oder sauber und ordentlich in eine Klappsmühle eingeliefert werden zu können.

          Wie es scheint, nutzt uns momentan unser Glauben höchstens noch dazu, um ihn noch gänzlich zu verlieren.

          Delitant | 3. Oktober 2011 | 21:30 | Antworten
          • Na damit kann uns doch nur noch die Ruhe heilig sein,auch ohne past und Religion.@Delitant

            M.G. | 4. Oktober 2011 | 00:25 | Antworten
  42. “Spätenstens, wenn sie Tod sind,sind die Daten für den Arzt unbrauchbar.” @M.G.

    Für den praktizierenden Arzt sicher, aber nicht für andere. Aus den Krankendaten der Eltern lässt sich vieles schlussfolgern, und dabei ist es egal, ob das, was sich da – wer auch immer – zusammenreimt richtig ist oder nicht.

    -

    Im Ergebnis kommt die Ablehnung der Bewerbung auf eine unbefristete Anstellung beim OEM oder bei der Behörde wegen “nicht passender Qualifizierung” ;-

    Oder von 3 Kandidaten ist man der, dem gekündigt wird (woher soll man wissen dass es daran liegt, dass man die schlechteste Gesundheitsprognose von den dreien hat ; )

    Oder die Erhöhung der Beiträge zur PKV, oder die Ablehnung des Kreditantrages …

    Also, die Forderung lautet:

    Wenn zentrale Speicherung im Netz, dann für alle, auch für alle Privatversicherten, das ist gesetzgeberisch problemlos festlegbar.

    Mal schaun, wie das unseren privatversicherten Politikern (und auch Journalisten) schmeckt, wenn ihre Coloskopiebilder und Arztgespräche über das Internet zugänglich sind.

    Die Krankendaten der gesetzlich versicherten direkten Verwandschaft wären allerdings so oder so im Internet, da kann man auch schon so einiges über den einen oder anderen ablesen ; -

    Auf gut Deutsch: dieses Projekt muss ein Projekt bleiben!

    Marc | 4. Oktober 2011 | 19:26 | Antworten
    • Na gut,von der Ableitungsseite als Verwandte auf den Nachfahren habe ich es noch nict betrachtet,aber es ist richtig man wirklich auf alles gefasst sein und mit allen Wassern gewaschen sein.@Marc

      M.G. | 4. Oktober 2011 | 20:43 | Antworten

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